Die Warenterminbörse

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "Die Warenterminbörse"

Transkript

1 Die Warenterminbörse An der Warenterminbörse agieren Hedger und Spekulanten. Zum Funktionieren einer Warenterminbörse sind beide notwendig. Beide können sowohl als Käufer wie auch als Verkäufer auftreten. Eine Erzeugergemeinschaft für Raps beispielsweise, die über die WTB ihre Verkaufspreise absichern will, wird als Hedger und Verkäufer agieren.

2 Vorteile der Warentermingeschäfte Extreme Preisausschläge kappen Gleichmäßiges Gestalten des Einkommens im Jahresverlauf Ziel: Gewinnsicherung und nicht Gewinnsteigerung Handel auf zwei Märkten 1.Kassamarkt Schweine werden an Schlachtereien geliefert und anschließend bezahlt 2.Terminmarkt (Futuremarkt) Kauf und Rückkauf von Kontrakten über die Börse Kontrakt = zukünftige Kauf- bzw. Rückkaufverpflichtung, die sich auf gleichbleibende Warenmengen beziehen. Ein Schweinekontrakt an der WTB bezieht sich auf 8000 kg Schlachtgewicht bei einem MFA von 56%.

3 Kontrakte Kontrakte können für 12 Monate im Voraus abgeschlossen werden. Jeder vorausliegende Monat ist handelbar. Preise für den Schweinekontrakt werden börsentäglich in Euro je kg mit drei Nachkommastellen gehandelt. Ablauf des Börsengeschäftes Schweinemäster dürfen nicht selbst an der Börse handeln, sondern nur zugelassene Börsenmakler. Makler (Broker) handeln für ihre Kunden und beraten diese. Makler verlangen für die Abwicklung der Börsengeschäfte Gebühren. Sie liegen zwischen 75 und 85 je abgewickeltem Kontrakt. Ein Kontrakt ist abgewickelt, wenn der Kauf und Rückkauf abgeschlossen ist (Round Turn).

4 Sicherheitsleistungen Vor Abschluss eines Kontraktes wird eine Sicherheitsleistung (Ersteinschuss oder Margin) vom Mäster verlangt. Dieses Pfand muss in Form eines Geldbetrages bei der Clearingbank in Hannover hinterlegt werden. Die Bankbürgschaft soll sicherstellen, dass im Falle von Börsenverlusten die Zahlungsfähigkeit gewährleistet ist. Die Höhe der Bürgschaft schwankt mit der Höhe der Schweinepreise. Üblicherweise liegt sie zwischen 10 und 15% des Warenwertes des Kontraktes. Die Sicherheitsleistungen erhöhen sich, sobald die Schweinepreise steigen. Bei veränderten Kursen wird auf dem Geschäftskonto börsentäglich die volle Wertveränderung der Kontrakte nachvollzogen. Dem Kontraktverkäufer wird bei steigendem Kurs, dem Kontraktkäufer bei sinkendem Kurs, das Konto entsprechend belastet, wobei der Kontostand nicht negativ werden darf. Weist das Konto kein ausreichendes Guthaben auf, muss sofort ein entsprechender Nachschuss geleistet werden (Geld, keine Bankbürgschaft). Bei umgekehrtem Kursverlauf erfolgt dementsprechend eine Gutschrift, die dem Kontoinhaber sofort zur Verfügung steht.

5 Kauf Landwirt Gebühr Gebühr Broker WTB Broker Auftrag Auftrag Käufer Einschuss Einschuss Clearingbank Gewinn Gewinn Rückkauf Verlust Verlust Landwirt Auftrag Broker WTB Broker Auftrag Käufer Beispiel Schweinemast Ein Schweinemäster hat Mitte Januar ein Stallabteil mit 260 Ferkeln belegt. Die Schweine sind Mitte bis Ende Mai schlachtreif. Es entstehen variable Kosten von 50 für Ferkeleinkauf, 48 für Futter und 12 sonstige variable Kosten. Um die variablen Kosten zu decken, müsste der Mäster bei einem Schlachtgewicht von 94 kg mindestens 1,17 pro kg Schlachtgewicht erzielen. Wie hoch die Preise Ende Mai sind, kann im Januar jedoch niemand voraussagen. Deshalb schaut der Landwirt auf die WTB. Mitte Januar wurden Maikontrakte mit 1,355 je kg SG gehandelt. Erlös von 127 DB von 17 Um alle 260 Tiere an der Börse absichern zu können, sind drei Kontrakte nötig. Der Makler bietet die Kontrakte an der Börse an und verkauft zu einem Kurs von 1,355. Für den Schweinemäster entsteht die Verpflichtung, die drei Kontrakte zu dem im Mai gültigen Preis glattzustellen (zurückzukaufen). Alternativ hat er jedoch auch die Möglichkeit, die Schweine zu liefern.

6 Der Mäster steht im Mai vor folgender Situation: 1. Preise sind seit Januar gefallen 2. Preise sind gestiegen 3. Preise sind unverändert 1. Fall Mäster erzielt an der Börse einen Gewinn (Rückkauf ist billiger als Verkauf der Schweine) Zeitraum Geschäftsart Menge Gewicht kg Preis Gesamtwert Börsengeschäft Jan Kontraktverkauf 3 Kontrakte , Mai 2003 Rückkauf 3 Kontrakte , Börsengewinn 6120 Kassageschäft Mai 2003 Verkauf 260 Schweine , Börsengewinn 6120 = Gesamtgeschäft 32520

7 2. Fall Mäster fährt an der Börse einen Verlust ein (Rückkauf ist teurer als Verkauf der Schweine) Zeitraum Geschäftsart Menge Gewicht kg Preis Gesamtwert Börsengeschäft Jan Kontraktverkauf 3 Kontrakte , Mai 2003 Rückkauf 3 Kontrakte , Börsenverlust Kassageschäft Mai 2003 Verkauf 260 Schweine , Börsengewinn = Gesamtgeschäft Fall Die Preise sind identisch mit der Vorhersage. Dieser Fall ist eher von theoretischer Natur. Dieser Fall kann vorkommen. Damit ist aber kaum zu rechnen.

8 Wann soll abgesichert werden? Interessant ist die Absicherung für Betriebe, die eine hohe Fremdkapitalbelastung haben, da größere Einkommensschwankungen an der WTB vermieden werden. Teilabsicherung: Bietet sich an wenn nur relativ geringe Deckungsbeiträge abzusichern sind Die Ferkelnotierung Seit dem können an der WTB Ferkelkontrakte gehandelt werden Ein Kontrakt umfasst 100 Ferkel mit einem Gewicht von 25 kg pro Tier Kurs wird in je Tier notiert Tickgröße (kleinste Preisveränderung) ist 10 Cent pro Ferkel, bezogen auf einen Kontrakt insgesamt 10. Kontrakte können bis 12 Monate im Voraus gehandelt werden.

9 Kosten des Kontrakthandels hängt stark von den Gebühren des Maklers ab Für einen Round Turn Kauf und Verkauf einer Position fallen ca Cent je Ferkel an Vor dem Börsenhandel muss ein Konto bei der Clearinbank eingerichtet werden Initial Margin (s. Schlachtschweinekontrakt) Aufgrund der hohen Preisschwankungen ist der Ersteinschuss beim Ferkelfuture höher als beim Schlachtschweinekontrakt Börse hat den Satz beim Ferkelfuture auf 864 festgelegt Barausgleich oder Cash Settlement Laufen Börsenkurse aus dem Ruder, sollen keine Ferkel geliefert werden. Gewinne oder Verluste werden stattdessen anhand des Schlusskurses ermittelt. Der Unterschied zwischen den realen Marktund den WTB Preisen muss bezahlt werden. Dieses System ist einfacher und kostengünstiger als eine wirkliche Belieferung offener Kontrakte.

10 WTB-Piglet-Index Der WTB-Piglet-Index ist die Basis des Barausgleichs nicht glattgestellter Kontrakte, er soll den jeweiligen Kassapreis widerspiegeln. wird anhand von 5 Ferkelnotierungen festgelegt: ZMP Bundesmittel (Kammerprogramm) Ferkelnotierung Schwäbisch Gmünd Ferkelnotierung Bayern (Ringferkel) Ferkelnotierung LWK Westfalen - Lippe Ferkelnotierung LKW Weser - Ems Beispiel Cash Settlement WTB Notierung vor dem letzten Handelstag über dem WTB-Piglet-Index: Käufer müsste bei gleich bleibenden Kursen am Börsentag nach dem letzten Handelstag eine Zahlung leisten. WTB Notierung vor dem letzten Handelstag unter dem WTB-Piglet-Index: Verkäufer müsste bei gleich bleibenden Kursen am Börsentag nach dem letzten Handelstag eine Zahlung leisten.

11 Barausgleich bei nicht glattgestellten WTB-Ferkelkontrakten Zahlender Schlusskurs WTB Kassa-/Referenzkurs des WTB Piglet Index Verkäufer Letzter Handelstag Cash Settlement Käufer Letzter Handelstag Cash Settlement Verkäufer zahlt 2,00 /Kontrakt an den Käufer Käufer zahlt 2,00 /Kontrakt an den Verkäufer Der drohende Barausgleich spricht dafür, offene Kontrakte rechtzeitig glattzustellen Beispiel Am 9. Dezember 2002 wurden für den März 2003 an der WTB 46,50 je Ferkel notiert. Zu diesem Preis verkauft er einen Kontrakt. Angenommen bis März würden die Kurse auf 43,50 /Ferkel fallen, könnte er beim Glattstellen (Rückkauf) seines Kontraktes einen WTB Gewinn von 3 pro Tier erzielen. Beim realen Verkauf am Kassamarkt würde er jedoch ebenfalls 3 /Ferkel weniger erzielen. Erhöhen sich die Preise, würden die Verluste an der Börse durch Erlössteigerungen am realen Markt ausgeglichen.

12 Absicherung / Hedging Kauf oder Verkauf von Warenterminkontrakten (Futures) zum Schutz gegen Preisänderungen am Kassamarkt. Beim Hedgegeschäft sollen Verluste am Kassamarkt durch Gewinne am Terminmarkt ausgeglichen werden. Entstehen im umgekehrten Fall am Terminmarkt Verluste, können diese durch Gewinne am Kassamarkt ausgeglichen werden. Arbitrage Ausnutzung von zeitlichen und räumlichen Preisdifferenzen an verschiedenen Börsenplätzen. As the Market Nach einer Erteilung einer Kauf- oder Verkaufsorder muss diese unverzüglich zum bestmöglichen, gegenwärtigen Marktkurs ausgeführt werden. Basis Differenz zwischen dem Kassapreis einer Ware an einem bestimmten Ort und dem Terminmarktpreis des nächstgelegenen Fälligkeitsmonats. Der Kassapreis kann über oder unter dem Future notieren. Dementsprechend kann die Basis einen positiven oder negativen Wert annehmen. Börsenrat (als oberstes Organ) Ihm gehören Vertreter von Kreditinstituten, Anleger und der unterschiedlichen Warenmärkte an. Er trifft die grundsätzlichen Entscheidungen wie Börsen- u. Gebührenordnung und Handelsbedingungen. Broker / Börsenmakler Mittelsmann, der gegen Provision Börsentransaktionen sowie die kontenmäßige Bearbeitung der Aufträge wie der Sicherheitsleistungen für Kunden durchführt. Der Handel an Warenterminbörsen ist nur über zugelassene Broker möglich. Call Option / Kaufoption Mit dem Kauf einer Call Option erwirbt der Käufer das Recht, einen Kontrakt zu einem vorher bestimmten Preis zu einem späteren Zeitpunkt zu kaufen. Der Verkäufer der Kaufoption erhält dafür eine Prämie. Der Kontrakt verpflichtet den Verkäufer zur Lieferung, wenn der Käufer sein Recht zum Kauf ausübt. Carrying Charges Kosten für Lagerung, Versicherung und Finanzierung, die dadurch entstehen, daß die Ware von einem Liefermonat bis zum nächsten gelagert wird. Clearingstelle / Verechnungsstelle Börsenbehörde und Bank, die für alle Transaktionen an der Börse wie z.b. Verwaltung der Kontraktkäufe und - verkäufe, Ausrufen der Margin Calls, Bezahlung der Margins zuständig ist. Sie übernimmt an der Warenterminbörse die Garantie für die Ausführung der Geschäfte, indem sie als Vertragspartner zwischen Käufer und Verkäufer tritt. Close Price / Schlußpreis Preis der zuletzt getätigten Order eines Handelstages. Im Unterschied zum Settlement Price dient der Close Price lediglich zur Preisnotierung. Commodity Bezeichnung für Waren, die unter genau festgelegten Konditionen an einer Terminbörse gehandelt werden.

13 Day Order Auftrag, der automatisch verfällt, wenn er bis zum Ende einer Börsensitzung nicht ausgeführt werden konnte. Echtzeitkurse Aktuelle Kontraktkurse im Handeslverlauf eines Tages. Weichen von den Schlußkursen häufig ab (www.terminmarktwelt.de). EFP Exchange of Futures for Physicals. Ziel ist die tatsächliche Lieferung bzw. die Abnahme der Ware an einen bekannten Handelspartner. Beide Partner schließen darüber einen Vertrag und kaufen unabhängig voneinander an der Warenterminbörse einen bestimmten Kontrakt mit der gleichen Laufzeit. Diese beiden Kontrakte werden am Ende der Laufzeit gegeneinander glattgestellt. Der Preis der Ware wird durch den Schlußkurs des Kontraktes bestimmt. Durch den Kontrakthandel hat jeder Handelspartner die Möglichkeit, an der WTB einen Börsengewinn zu erzielen und dadurch evtl. seinen Gesamtpreis zusätzlich zu verbessern. Expiration Date Der letzte Tag, an dem eine Option ausgeübt werden kann. Ex Pit Termingeschäft "außerhalb der Börse" - siehe EFP Futures / Terminkontrakt Vereinbarung zur Lieferung oder Abnahme einer festgelegten Warenmenge mit genau definierten Qualitätsanforderungen zu einem bestimmten Termin. Futures werden an Terminbörsen gehandelt. Glattstellung (siehe Offset) Guthabenzins Die Verzinsung (Stand ) beträgt 2,0 % für täglich fällige Guthaben über EUR Festgelder werden nach Absprache und aktueller Marktlage verzinst. Hedger / Absicherer (siehe auch Absicherung) Personen, die Terminkontrakte kaufen oder verkaufen, um sich gegen zukünftige Preisänderungen im Kassageschäft abzusichern. Initial Margin / Ersteinschuß Geldbetrag den jeder Teilnehmer an der Terminbörse in einem Konto als Sicherheitsleistung hinterlegen muß, um die Erfüllung des eingegangenen Kontraktes zu gewährleisten. Die Höhe der Margins beträgt üblicherweise 5 bis 10 % des Kontraktpreises. Kassamarkt Markt an dem physische Waren gehandelt werden. Im Gegensatz zum Terminmarkt sind Geschäfte am Kassamarkt auf effektive Erfüllung ausgerichtet. Geschäftsabschluß und Erfüllung liegen zeitnah beieinander. Konvergenz Termin- und Kassakurse nähern sich einander mehr oder weniger stetig bis zum letzten Handelstag eines Terminkontraktes an. Lieferung / Delivery Transfer einer Ware vom Verkäufer eines Futures zum Käufer eines Futures. Lieferort und Liefertermin werden bei Warentermingeschäften von der jeweiligen Warenterminbörse festgelegt. Limit-Order Marktorder mit einer festgelegten Kurs- und/oder Zeitgrenze. Nur bei Erreichen des Limits wird die Order ausgeführt. Long-Hedge Kauf eines Futureskontraktes, um sich den Preis einer Ware, die man zu einem zukünftigen Zeitpunkt kaufen möchte, zu sichern.

14 Margin Call / Nachschuß Geldbetrag der von der Clearingstelle der jeweiligen Börse verlangt wird, wenn die Differenz zwischen der bereits gezahlten Margin (Initial Margin) und einer handelstäglich ermittelten Margin (Variation Margin) durch Preissteigerungen von Verkaufskontrakten oder Preissenkungen von Kaufkontrakten eine festgelegte Grenze überschreitet. Die Clearingstelle kann so die Einhaltung der Kontrakte stets gewährleisten. Offset/Glattstellung Gegengeschäft d.h. Rückkauf (Verkauf) eines zuvor verkauften (gekauften) Kontraktes. Durch diese Transaktion wird die Verpflichtung zur Lieferung (Verkauf) bzw. Annahme (Kauf) der Ware aufgehoben. Open Interest Anzahl aller noch nicht glattgestellten Terminkontrakte. Option Einseitiger Kontrakt, der dem Käufer das Recht gibt, ihn aber nicht verpflichtet, eine Ware oder einen Futureskontrakt zu einem festgesetzten Preis innerhalb eines bestimmten Zeitraums zu kaufen oder zu verkaufen. Falls der Käufer sein Recht ausübt, muß der Verkäufer - ungeachtet des gegenwärtigen Marktpreises - zum vereinbarten Basispreis seine Verpflichtung erfüllen. Der Käufer einer Option bezahlt hierfür eine sogenannte Prämie. Zu unterscheiden sind Kaufoptionen (Calls) und Verkaufoptionen (Puts). Order Auftrag zum Kauf oder Verkauf einer bestimmten Anzahl von Kontrakten. Put Option / Verkaufoption Mit dem Kauf einer Put Option erwirbt der Käufer das Recht, zu einem späteren Zeitpunkt einen Kontrakt zu einem bestimmten Preis zu verkaufen. Eine Verkaufsoption wird gekauft, wenn man glaubt, daß die Preise fallen werden. Der Verkäufer der Verkaufsoption erhält ein Prämie als Entgelt für die Annahme der Verpflichtung, die Lieferung anzunehmen, wenn der Käufer sein Recht zum Verkauf ausübt. Realtimekurse siehe Echtzeitkurse Round Turn Abgeschlossene Futurestransaktion wie z.b. ein Verkauf, um einen Kauf zu decken, oder ein Kauf, um einen Verkauf auszugleichen. Maklergebühren werden üblicherweise auf der Basis "round turn" berechnet. Settlement Price / Schlußkurs Täglich von der Clearingstelle anhand des Kursbereichs der letzten zwei Minuten der Börsensitzung ermittelter Mittelwert. Anhand des Settlement Price werden die täglichen Gewinne und Verluste der offenen Future- Positionen ermittelt. Short-Hedge Verkauf eines Futureskontraktes, um sich einen bestimmten Verkaufspreis für eine Ware zu sichern. Spekulant Marktteilnehmer, der Terminkontrakte kauft oder verkauft in der Erwartung, daß er die Preisrichtung richtig vorhergesehen hat. Der Spekulant übernimmt das Risiko, das der Hedger abwälzen will, und verschafft dem Terminmarkt somit die notwendige Liquidität. Spread Preisdifferenz zwischen zwei Futureskontraktmonaten. Stop Loss Order Marktorder mit einer festgelegten Kursgrenze. Nur bei erreichen des Kursniveaus wird die Order ausgeführt.

15 Tick Kleinst mögliche Preisschwankung beim Handel eines bestimmten Kontraktes an einer Börse. Verschiedene Kontrakte haben unterschiedliche Tickgrößen. Trading Range Alle Kurse innerhalb des Höchst- und Niedrigstkurses, die während eines bestimmten Zeitraumes gehandelt werden. Trägergesellschaft Trägergesellschaft ist die Warenterminbörse Hannover AG. Ihre Aktionäre sind die Europäische Warenterminbörse Beteiligungs AG (EWB), die Niedersächsische Wertpapierbörse zu Hannover, die Hanseatische Wertpapierbörse Hamburg und der Deutsche Terminhandel Verband e.v. (DTV). Volatilität Maß für die Häufigkeit und Stärke der Preisschwankungen der Kontraktware. Je höher die Volatilität einer Ware ist, desto größer ist das Preisänderungspotential. Entsprechend wächst die Höhe der Sicherleistung, die Margin. Volumen Anzahl der während einer bestimmten Zeitspanne gehandelten Kontrakte. Warenterminhandel Ist der Handel (Verkauf oder Kauf) mit Kontrakten über hinsichtlich Menge, Zeit, Ort, Qualität und Liefermodalitäten standardisierten Produkten (Basisgut). Warenterminkontrakte werden stets für einen in der Zukunft liegenden Zeitpunkt abgeschlossen (Future/Futureskontrakte). Ein Future ist eine rechtlich bindende Vereinbarung, ein standardisiertes Produkt zu einem festgelegten künftigen Zeitpunkt zu kaufen oder zu verkaufen. Gehandelt wird also nicht das Basisgut selbst, sondern nur die Verpflichtung bzw. das Recht zum Kauf oder Verkauf. Die Auflösung eines Warenterminkontraktes kann durch Glattstellung (Rückkauf) oder Erfüllung (Lieferung) erfolgen.. Wichtige Warenterminbörsen AEX AEX Amsterdam, niederländische Warenterminbörse in Amsterdam (www.aex.nl/aex.asp). CBoT / CBT Chicago Board of Trade. Die CBoT ist die älteste und größte Warenterminbörse für Agrarprodukte der Welt (www.cbot.com). CME Chicago Mercantile Exchange; zweitgrößte Terminbörse der USA und der Welt (www.cme.com). CSCE Coffee, Sugar, Cocoa Exchange in New York. Terminhandel ausschließlich mit Kaffee, Zucker und Kakao (www.nybot.com). DTB Deutsche Terminbörse. Nach Novellierung des dt. Börsengesetzes 1989 wurden in Deutschland die rechtlichen Rahmenbedingungen für Finanztermingeschäfte liberalisiert. Die DTB nahm im Januar 1990 in Frankfurt ihre Arbeit auf. Euronext Verbund der Warenterminbörsen in Amsterdam, London und Paris (http://www.euronext.com/en/) LIFFE London International Financal Futures and Options Exchange; britischer Börsenplatz für Termingeschäfte und gleichzeitig der bedeutendste in Europa (www.liffe.com). MATIF Marché à Terme International de France. Französische Warenterminbörse in Paris. Gehandelt werden an der MATIF Kaffee-, Weißzucker-, Raps- und Weizenterminkontrakte (www.matif.fr). WCE Winnipeg Commodity Exchange Kanadische Warenterminbörse für Agrarprodukte in Winnipeg (www.wce.ca).

Warum kann eine Warenterminbörse dem Schweinfleischproduzenten nutzen?

Warum kann eine Warenterminbörse dem Schweinfleischproduzenten nutzen? Warum kann eine Warenterminbörse dem Schweinfleischproduzenten nutzen? 6 Ferkelpreise in DM/kg LG 5 4 3 2 1 Schlachtschweinepreise in DM/kg LG 1991 1992 1993 1994 1995 1996 1997 1998 1999 2000 Quelle:

Mehr

Futures und Optionen. Einführung

Futures und Optionen. Einführung Futures und Optionen Einführung Plan Märkte Kassamarkt Terminmarkt Unterscheidung Funktionsweise Die statische Sichtweise Futures und Forwards Verpflichtungen Optionen Rechte und Verpflichtungen Grundpositionen

Mehr

Finanzspekulationen mit Grundnahrungsmitteln: Agrarrohstoffe als Anlageklasse im Kontext ökonomischer, sozialer, ökologischer sowie ethischer Aspekte

Finanzspekulationen mit Grundnahrungsmitteln: Agrarrohstoffe als Anlageklasse im Kontext ökonomischer, sozialer, ökologischer sowie ethischer Aspekte Finanzspekulationen mit Grundnahrungsmitteln: Agrarrohstoffe als Anlageklasse im Kontext ökonomischer, sozialer, ökologischer sowie ethischer Aspekte von Nils Wadenpohl Erstauflage Diplomica Verlag 2014

Mehr

Private Banking. Region Ost. Risikomanagement und Ertragsverbesserung durch Termingeschäfte

Private Banking. Region Ost. Risikomanagement und Ertragsverbesserung durch Termingeschäfte Private Banking Region Ost Risikomanagement und Ertragsverbesserung durch Termingeschäfte Ihre Ansprechpartner Deutsche Bank AG Betreuungscenter Derivate Region Ost Vermögensverwaltung Unter den Linden

Mehr

Internationale Finanzierung 8. Forwards, Futures und Swaps

Internationale Finanzierung 8. Forwards, Futures und Swaps Übersicht Kapitel 8: 8.1. Einführung 8.2. Preisbildung für Forwards und Futures 8.3. Ein Preismodell für Forwards und Futures 8.4. Hedging mit Financial Futures und Forwards 8.5. Der optimale Hedge-Ratio

Mehr

EEX Produktbroschüre Kohle. Datum / Date 02.08.2010. Dokumentversion / Document Release

EEX Produktbroschüre Kohle. Datum / Date 02.08.2010. Dokumentversion / Document Release EEX Produktbroschüre Kohle Datum / Date 02.08.2010 Ort / Place Dokumentversion / Document Release Leipzig 0001B 1. Inhalt 1. Inhalt... 2 2. Vorbemerkung... 3 3. Kohlefutures am EEX-Terminmarkt... 4 3.1.

Mehr

Ölsaatenhandelstag am 18./19. September 2012

Ölsaatenhandelstag am 18./19. September 2012 NETZWERK INNOVATION SERVICE Bundeslehranstalt Burg Warberg e.v., An der Burg 3, 38378 Warberg Tel. 05355/961100, Fax 05355/961300, seminar@burg-warberg.de Ölsaatenhandelstag am 18./19. September 2012 Unsichere

Mehr

INHALTSVERZEICHNIS. Seite

INHALTSVERZEICHNIS. Seite INHALTSVERZEICHNIS Seite Warenterminmärkte: Das Prinzip 04.Akteure auf Warenterminmärkten 06 Der Handel mit Terminkontrakten 08 Aktuelle Entwicklungen an Terminmärkten am Beispiel Weizen 13 Warenterminbörsen

Mehr

- Agrar Banking. Milchmarkt der Zukunft - Milchpreisabsicherung über Warenterminbörsen - Agrar-Banking

- Agrar Banking. Milchmarkt der Zukunft - Milchpreisabsicherung über Warenterminbörsen - Agrar-Banking - Agrar Banking Milchmarkt der Zukunft - Milchpreisabsicherung über Warenterminbörsen - Inhalt Veränderte Marktparameter Die Rolle der Clearing-Bank Anforderungen & Abwicklungsprozesse Finanzierung von

Mehr

Terminmärkte - Literatur

Terminmärkte - Literatur Terminmärkte Terminmärkte - Literatur Kuchenbuch und Strebel: Warenterminmärkte erfolgreich nutzen. Risikomanagement in der agrarwirtschaftlichen Praxis. DLG Verlag, 2011 Hirschauer, Norbert und Mußhoff,

Mehr

Anlagestrategien mit Hebelprodukten. Optionsscheine und Turbos bzw. Knock-out Produkte. Investitionsstrategie bei stark schwankenden Märkten

Anlagestrategien mit Hebelprodukten. Optionsscheine und Turbos bzw. Knock-out Produkte. Investitionsstrategie bei stark schwankenden Märkten Anlagestrategien mit Hebelprodukten Hebelprodukte sind Derivate, die wie der Name schon beinhaltet gehebelt, also überproportional auf Veränderungen des zugrunde liegenden Wertes reagieren. Mit Hebelprodukten

Mehr

Konto-Nummer. Depot-Nummer. Ort, Datum

Konto-Nummer. Depot-Nummer. Ort, Datum Bitte auf Seite 5 unterschreiben! 457.181-010 Wichtige Information An (Name und Anschrift des Kunden) Konto-Nummer Depot-Nummer Ort, Datum Sehr geehrte Kundin, sehr geehrter Kunde, Ihre bisherige Anlagepraxis

Mehr

Warenterminmärkte Eine Möglichkeit für Biogasanlagenbetreiber?

Warenterminmärkte Eine Möglichkeit für Biogasanlagenbetreiber? Warenterminmärkte Eine Möglichkeit für Biogasanlagenbetreiber? Nr. V 14/2011 Zusammengestellt von der Arbeitsgruppe V (Betriebs- und volkswirtschaftliche Bewertung) im Biogas Forum Bayern von: Mathias

Mehr

Hedging-Optionen Aluminiumprämie Q3 2014

Hedging-Optionen Aluminiumprämie Q3 2014 Hedging-Optionen Aluminiumprämie Aluminium Prämie Europa (Bloomberg):$460 (duty paid) 2 Aluminiumprämie > Für die Feststellung des wahren bzw. richtigen Marktpreis (all-in-preis) des von einem Verbraucher

Mehr

Kurzzusammenfassung zu Derivate

Kurzzusammenfassung zu Derivate Kurzzusammenfassung zu Derivate In dieser Zusammenfassung wird der Einsatz und die Funktion von : - Devisentermingeschäften - Call- und Put-Optionen (american styled) erläutert. 1. Devisentermingeschäft

Mehr

Börsengehandelte Finanzderivate

Börsengehandelte Finanzderivate Börsengehandelte Finanzderivate Bestand und Handel*, in in absoluten Zahlen, Zahlen, 1990 weltweit bis 20081990 bis 2008 Bill. US-Dollar 2.200 2.288,0 2.212,8 Handel 2.000 1.800 1.808,1 1.600 1.400 1.408,4

Mehr

Thema 21: Risk Management mit Optionen, Futures, Forwards und Swaps

Thema 21: Risk Management mit Optionen, Futures, Forwards und Swaps Thema 21: Risk Management mit Optionen, Futures, Forwards und Swaps Derivate Der Begriff Derivate kommt aus dem Lateinischen und heißt soviel wie abgeleitet. Derivate ist der Sammelbegriff für Optionen,

Mehr

Die Warenterminbörse für Agrarprodukte

Die Warenterminbörse für Agrarprodukte Die Warenterminbörse für Agrarprodukte Version 2014 (überarbeitet) Autoren: Börsenverein Warenterminmarkt e.v. Ohlshausenstr. 40 24118 Kiel Tel.: +49 431 880 4402 Fax.: +49 431 880 4421 E-Mail: bvwtm@agric-econ.uni-kiel.de

Mehr

Eurex Optionen und Futures Grundstrategien

Eurex Optionen und Futures Grundstrategien Eurex Optionen und Futures Grundstrategien optionen 3 Optionen 3 01 Inhaltsverzeichnis 3 Unterschiede Traded-Options vs. Warrants 5 6 8 Der Handel mit Traded-Options Handel mit Eurex-Optionen via Swissquote

Mehr

Darstellung des FX-Handelsmodells

Darstellung des FX-Handelsmodells Die flatex GmbH (flatex) vermittelt als Anlagevermittler über ihre Website www.flatex.de u. a. FX/ Forex-Geschäfte. Bei dem über flatex vermittelten FX-Handel liegt folgendes Modell zugrunde: Foreign Exchange:

Mehr

Fragen und Antworten zum Fondsservice Hannover

Fragen und Antworten zum Fondsservice Hannover Fragen und Antworten zum Fondsservice Hannover (Stand:17. August 2011) Was ist der Fondsservice Hannover? Der Fondsservice Hannover ist ein neues Angebot der Börse Hannover, der Anlegern eine Alternative

Mehr

DAB Margin Trader. die neue Handelsplattform der DAB bank AG. Margin Trading. DAB Margin Trader 1. die neue Handelsplattform der DAB bank

DAB Margin Trader. die neue Handelsplattform der DAB bank AG. Margin Trading. DAB Margin Trader 1. die neue Handelsplattform der DAB bank DAB Margin Trader AG Margin Trading DAB Margin Trader 1 Inhaltsverzeichnis Inhaltsverzeichnis... 2 1 Einloggen... 3 2 Anforderung mobiletan... 3 3 Einsehen von Details der Devisenpaare... 4 4 Ordereingabe

Mehr

Kurzhandbuch Futures

Kurzhandbuch Futures DAB bank Direkt Anlage Bank DAB Margin Trader die neue Handelsplattform der DAB Bank AG Kurzhandbuch Futures DAB Margin Trader 1 die neue Handelsplattform der DAB ank Inhaltsverzeichnis Inhaltsverzeichnis...

Mehr

Dossier Anlage in Derivaten

Dossier Anlage in Derivaten Dossier Anlage in Derivaten Derivate (lat. derivare = ableiten) sind entwickelt worden, um Risiken an den Waren- und Finanzmärkten kalkulierbar und übertragbar zu machen. Es sind Instrumente, die sich

Mehr

ANALYSE VON INSTRUMENTEN DES RISIKOMANAGEMENT ZUR PREISABSICHERUNG IN DER LANDWIRTSCHAFT MIT FOKUS AUF WARENTERMINGESCHÄFTE UND PREISVERSICHERUNG

ANALYSE VON INSTRUMENTEN DES RISIKOMANAGEMENT ZUR PREISABSICHERUNG IN DER LANDWIRTSCHAFT MIT FOKUS AUF WARENTERMINGESCHÄFTE UND PREISVERSICHERUNG ANALYSE VON INSTRUMENTEN DES RISIKOMANAGEMENT ZUR PREISABSICHERUNG IN DER LANDWIRTSCHAFT MIT FOKUS AUF WARENTERMINGESCHÄFTE UND PREISVERSICHERUNG DIPLOMARBEIT am Lehrstuhl für Volkswirtschaft mit Schwerpunkt

Mehr

Optionsstrategien. Die wichtigsten marktorientierte Strategien 12.05.2014. Jennifer Wießner

Optionsstrategien. Die wichtigsten marktorientierte Strategien 12.05.2014. Jennifer Wießner Optionsstrategien Die wichtigsten marktorientierte Strategien Jennifer Wießner Yetkin Uslu 12.05.2014 Gliederung Grundlagen Definition einer Option Begriffsbestimmungen Optionen Put Option Call Option

Mehr

Rohstoffderivate: Umbenennung der Dow Jones-UBS-Indizes in Bloomberg-Indizes

Rohstoffderivate: Umbenennung der Dow Jones-UBS-Indizes in Bloomberg-Indizes eurex Bekanntmachung Rohstoffderivate: Umbenennung der Dow Jones-UBS-Indizes in Bloomberg-Indizes Kontraktspezifikationen für Futures-Kontrakte und Optionskontrakte an der Eurex Deutschland und der Eurex

Mehr

Die Nutzung von Warenterminkontrakten bei der Absicherung gegen Preisänderungsrisiken

Die Nutzung von Warenterminkontrakten bei der Absicherung gegen Preisänderungsrisiken Abteilung 2 Grundsatzangelegenheiten Umwelt, Landwirtschaft, Ländliche Entwicklung August-Böckstiegel-Straße 1, 01326 Dresden Pillnitz Internet: http://www.smul.sachsen.de/lfulg Bearbeiter: Andreas Weiske

Mehr

Managed Futures eine alternative Anlageklasse. apano Hedgefonds Einführung in das Thema Managed Futures

Managed Futures eine alternative Anlageklasse. apano Hedgefonds Einführung in das Thema Managed Futures Managed Futures eine alternative Anlageklasse apano Hedgefonds Einführung in das Thema Managed Futures Stand: Das September Netzwerk 2009 1 1 Futures - die Vorläufer gibt es schon ewig Sinkende Preise

Mehr

Produktions- und Absatzwirtschaft der Ernährungsindustrie

Produktions- und Absatzwirtschaft der Ernährungsindustrie Produktions- und Absatzwirtschaft der Ernährungsindustrie Sommersemester 2011 Prof. Dr. Justus Wesseler Technische Universität München - Weihenstephan Justus.wesseler@tum.de 08161 / 71-5632 Warenterminmärkte

Mehr

Wichtige Informationen über die Anlagen der DERIVEST Strategie GbR

Wichtige Informationen über die Anlagen der DERIVEST Strategie GbR Wichtige Informationen über die Anlagen der DERIVEST Strategie GbR Die DERIVEST Strategie GbR wird das Gesellschaftsvermögen gemäß ihrer Anlagestrategie überwiegend in Börsentermingeschäften (Finanztermingeschäften)

Mehr

Minimale Preisbewegung: 1 Punkt, entsprechend einem Wert von 10 Franken März, Juni, September, Dezember

Minimale Preisbewegung: 1 Punkt, entsprechend einem Wert von 10 Franken März, Juni, September, Dezember Exkurs 5 Derivate Logistik Exkurs Anlage in Derivaten Derivate (lat. derivare = ableiten) sind entwickelt worden, um Risiken an den Waren- und Finanzmärkten kalkulierbar und übertragbar zu machen. Es sind

Mehr

Veranlagen Wertpapiere und Kapitalmarkt

Veranlagen Wertpapiere und Kapitalmarkt Ansparen Veranlagen Wertpapiere und und veranlagen Kapitalmarkt 2 2 In jeder Lebensphase, ob in der Jugend oder im Alter, haben Menschen Wünsche, die Geld kosten. Wenn Sie Schritt für Schritt ein kleines

Mehr

SCHRIFTEN DER GESELLSCHAFT FÜR WIRTSCHAFTS- UND SOZIALWISSENSCHAFTEN DES LANDBAUES E.V.

SCHRIFTEN DER GESELLSCHAFT FÜR WIRTSCHAFTS- UND SOZIALWISSENSCHAFTEN DES LANDBAUES E.V. SCHRIFTEN DER GESELLSCHAFT FÜR WIRTSCHAFTS- UND SOZIALWISSENSCHAFTEN DES LANDBAUES E.V. Jung, J.: Warenterminbörse und Clearingbank: Auswirkungen für die Land- und Ernährungswirtschaft. In: Berg, E.; Henrichsmeyer,

Mehr

Vertical-Spreads Iron Condor Erfolgsaussichten

Vertical-Spreads Iron Condor Erfolgsaussichten www.mumorex.ch 08.03.2015 1 Eigenschaften Erwartung Preis Long Calls Long Puts Kombination mit Aktien Vertical-Spreads Iron Condor Erfolgsaussichten www.mumorex.ch 08.03.2015 2 www.mumorex.ch 08.03.2015

Mehr

Investition und Finanzierung

Investition und Finanzierung Tutorium Investition und Finanzierung Sommersemester 2014 Investition und Finanzierung Tutorium Folie 1 Inhaltliche Gliederung des 3. Tutorium Investition und Finanzierung Tutorium Folie 2 Aufgabe 1: Zwischenform

Mehr

1. Der Käufer eines Optionskontraktes ist verpflichtet, an den Stillhalter den Preis für den Erwerb des Optionsrechts, die Optionsprämie, zu zahlen.

1. Der Käufer eines Optionskontraktes ist verpflichtet, an den Stillhalter den Preis für den Erwerb des Optionsrechts, die Optionsprämie, zu zahlen. Handels-Bedingungen 2 Abschnitt - Kontraktspezifikationen 2.2 Teilabschnitt Kontraktspezifikationen für Optionskontrakte 2.2.11 Unterabschnitt Spezifikationen für Optionskontrakte auf Future-Kontrakte

Mehr

Abwicklung von Future-Kontrakten auf eine fiktive langfristige Anleihe der Bundesrepublik Deutschland (BUND-Future)

Abwicklung von Future-Kontrakten auf eine fiktive langfristige Anleihe der Bundesrepublik Deutschland (BUND-Future) Clearing-Bedingungen 2 Abschnittt - Abwicklung der Geschäfte 2.1 Teilabschnitt - Abwicklung von Future-Kontrakten 2.1.1 Unterabschnitt Abwicklung von Future-Kontrakten auf eine fiktive langfristige Anleihe

Mehr

Veräußerung von Emissionsberechtigungen in Deutschland

Veräußerung von Emissionsberechtigungen in Deutschland Veräußerung von Emissionsberechtigungen in Deutschland Jahresbericht 2009 Jahresbericht 2009 Die KfW hat im Zeitraum vom 1. Januar 2009 bis zum 13. November 2009 insgesamt 40 Mio. EU-Emissionsberechtigungen

Mehr

Kapitel II Geschäfte an der Eurex Deutschland und der Eurex Zürich (Eurex-Börsen)

Kapitel II Geschäfte an der Eurex Deutschland und der Eurex Zürich (Eurex-Börsen) Seite 1 Kapitel II Geschäfte an der Eurex Deutschland und der Eurex Zürich (Eurex-Börsen) Abschnitt 2 Clearing von Futures-Kontrakten Die nachfolgenden Teilabschnitte regeln das Clearing von Geschäften

Mehr

Professionell handeln mit. CFDs. Instrumente und Strategien für das Trading

Professionell handeln mit. CFDs. Instrumente und Strategien für das Trading Professionell handeln mit CFDs Instrumente und Strategien für das Trading Grundlagen und Allgemeines zu CFDs Der CFD-Handel im Überblick CFDs (Contracts for Difference) sind mittlerweile aus der Börsenwelt

Mehr

Aktienoptionen: Einführung von Futures und Optionen auf Exchange Traded Commodities (ETCs) von ETF Securities

Aktienoptionen: Einführung von Futures und Optionen auf Exchange Traded Commodities (ETCs) von ETF Securities eurex Bekanntmachung Aktienoptionen: Einführung von Futures und Optionen auf Exchange Traded Commodities (ETCs) von ETF Securities Kontraktspezifikationen für Futures-Kontrakte und Optionskontrakte an

Mehr

Trader-Ausbildung. Teil 1 Einleitender Teil

Trader-Ausbildung. Teil 1 Einleitender Teil Trader-Ausbildung Teil 1 Einleitender Teil Teil 1 - Einleitender Teil - Was ist "die Börse" (und wozu brauche ich das)? - Was kann ich an der Börse handeln? (Aktien, Zertifikate, Optionsscheine, CFDs)

Mehr

Ergänzende Risikohinweise und Begriffserklärungen für die Kontoeröffnung Besondere Hinweise über die Risiken im Daytrading:

Ergänzende Risikohinweise und Begriffserklärungen für die Kontoeröffnung Besondere Hinweise über die Risiken im Daytrading: Ergänzende Risikohinweise und Begriffserklärungen für die Kontoeröffnung Besondere Hinweise über die Risiken im Daytrading: Daytrading bedeutet das Übermitteln von mehreren elektronischen Transaktionen

Mehr

Absicherung von Marktschwankungsrisiken beim Dieselbezug

Absicherung von Marktschwankungsrisiken beim Dieselbezug Absicherung von Marktschwankungsrisiken beim Dieselbezug Sebastian Brunhöver VR AgrarBeratung AG 13.11.2015 2 Dienstleistungen VR AgrarBeratung AG Beratung und Bewertung» Betriebs- und Risikoanalyse» Planungsrechnungen»

Mehr

Flonia Lengu. Termingeschäfte: Futures und Optionen/Forwards/Futures: Terminkauf und -verkauf

Flonia Lengu. Termingeschäfte: Futures und Optionen/Forwards/Futures: Terminkauf und -verkauf Flonia Lengu Termingeschäfte: Futures und Optionen/Forwards/Futures: Terminkauf und -verkauf Gliederung 1. Einführung in derivative Finanzinstrumente 2. Futures und Optionen 3. Terminkauf und verkauf von

Mehr

Kapitel II Geschäfte an der Eurex Deutschland und der Eurex Zürich (Eurex-Börsen)

Kapitel II Geschäfte an der Eurex Deutschland und der Eurex Zürich (Eurex-Börsen) Clearing-Bedingungen der Eurex Clearing AG Seite 1 ********************************************************************************** ÄNDERUNGEN SIND WIE FOLGT KENNTLICH GEMACHT: ERGÄNZUNGEN SIND UNTERSTRICHEN

Mehr

Alle Texte sind zum Abdruck freigegeben, Belegexemplar erbeten

Alle Texte sind zum Abdruck freigegeben, Belegexemplar erbeten DirektAnlageBrief Der Themendienst für Journalisten Ausgabe 26: Februar 2013 Inhaltsverzeichnis 1. In aller Kürze: Summary der Inhalte 2. Zahlen und Fakten: Außerbörslicher Handel immer beliebter 3. Aktuell/Tipps:

Mehr

Rollthematik bei Rohstoff-Zertifikaten

Rollthematik bei Rohstoff-Zertifikaten Raiffeisen Centrobank AG Rollthematik bei Rohstoff-Zertifikaten 2013 www.rcb.at Seite 1 Rohstoffmärkte Spot-märkte und Futures ÒÒSpot-Märkte: Unmittelbarer Tausch von Ware gegen Geld Kosten für Lagerung

Mehr

Herzlich Willkommen. Thema des Webinars: Grundlagen zum Orderbuch. Lesen und Interpretieren. Referent: Erdal Cene

Herzlich Willkommen. Thema des Webinars: Grundlagen zum Orderbuch. Lesen und Interpretieren. Referent: Erdal Cene Herzlich Willkommen Thema des Webinars: Grundlagen zum Orderbuch. Lesen und Interpretieren. Referent: Erdal Cene 1 Agenda Ziel der Veranstaltung: Grundlegende Informationen zum Orderbuch vermitteln Die

Mehr

14 Aufgaben zu Teil B 139

14 Aufgaben zu Teil B 139 14 Aufgaben zu Teil B 139 b. Wo liegen die Break-even-Punkte? c. Bei welchem Aktienkurs erreichen Sie das Gewinnmaximum und wie hoch ist es? 14. Der Aktienkurs steht bei 51. Sie erwarten sinkende Kurse

Mehr

Es handelt sich i.d.r. um eigenständig handelbare Verträge, die dem Käufer das Recht zur Forderung von Ausgleichzahlungen einräumen, wenn

Es handelt sich i.d.r. um eigenständig handelbare Verträge, die dem Käufer das Recht zur Forderung von Ausgleichzahlungen einräumen, wenn Bei Zinsbegrenzungsverträgen werdenzinsoptionen angewandt. Es handelt sich i.d.r. um eigenständig handelbare Verträge, die dem Käufer das Recht zur Forderung von Ausgleichzahlungen einräumen, wenn ein

Mehr

DirektAnlageBrief Der Themendienst für Journalisten. Ausgabe 21: April 2012. Inhaltsverzeichnis

DirektAnlageBrief Der Themendienst für Journalisten. Ausgabe 21: April 2012. Inhaltsverzeichnis DirektAnlageBrief Der Themendienst für Journalisten Ausgabe 21: April 2012 Inhaltsverzeichnis 1. In aller Kürze: Summary der Inhalte 2. Zahlen und Fakten: Mit 26% zu 100% Erfolg 3. Aktuell/Tipps: Gewinne

Mehr

Lösungshinweise zur Einsendearbeit 1 zum Kurs 41520, Banken und Börsen, WS 2011/2012 1

Lösungshinweise zur Einsendearbeit 1 zum Kurs 41520, Banken und Börsen, WS 2011/2012 1 Lösungshinweise zur Einsendearbeit 1 zum Kurs 41520, Banken und Börsen, WS 2011/2012 1 Lösungshinweise zur Einsendearbeit 1: WS 2011/2012 Banken und Börsen, Kurs 41520 (Inhaltlicher Bezug: KE 3 und 4)

Mehr

Termingeschäfte Forwards und Futures

Termingeschäfte Forwards und Futures Termingeschäfte Forwards und Futures Vertiefungsstudium Finanzwirtschaft Prof. Dr. Mark Wahrenburg SS 2001 20.04.01 1 Forwards: Direkte Termingeschäfte = Vereinbarung über ein zukünftiges Tauschgeschäft

Mehr

Anleihen an der Börse Frankfurt: Schnell, liquide, günstig mit Sicherheit. Bonds, Select Bonds, Prime Bonds

Anleihen an der Börse Frankfurt: Schnell, liquide, günstig mit Sicherheit. Bonds, Select Bonds, Prime Bonds Anleihen an der Börse Frankfurt: Schnell, liquide, günstig mit Sicherheit Bonds, Select Bonds, Prime Bonds 2 Anleihen Investment auf Nummer Sicher Kreditinstitute, die öffentliche Hand oder Unternehmen

Mehr

Handels-Bedingungen. 2 Abschnitt Kontraktspezifikationen. 2.2 Teilabschnitt Kontraktspezifikationen für Optionskontrakte

Handels-Bedingungen. 2 Abschnitt Kontraktspezifikationen. 2.2 Teilabschnitt Kontraktspezifikationen für Optionskontrakte Handels-Bedingungen 2 Abschnitt Kontraktspezifikationen 2.2 Teilabschnitt Kontraktspezifikationen für Optionskontrakte 2.2.25 Unterabschnitt Spezifikationen für Optionskontrakte auf Aktien von Aktiengesellschaften

Mehr

Margin Trading bei der DAB bank. Kleiner Einsatz. Großer Hebel. Bis zu 200-facher Hebel! Das Beste für meine Geldanlage. www.dab-bank.

Margin Trading bei der DAB bank. Kleiner Einsatz. Großer Hebel. Bis zu 200-facher Hebel! Das Beste für meine Geldanlage. www.dab-bank. Werbemitteilung Bis zu 200-facher Hebel! Margin Trading bei der DAB bank. Kleiner Einsatz. Großer Hebel. Das Beste für meine Geldanlage. www.dab-bank.de Den Hebel in vielen Märkten ansetzen. Von einer

Mehr

Grundsätze zur bestmöglichen Ausführung von Kundenaufträgen

Grundsätze zur bestmöglichen Ausführung von Kundenaufträgen Grundsätze zur bestmöglichen Ausführung von Kundenaufträgen Inhaltsverzeichnis 1.0 Geltungsbereich S.1 2.0 Grundsätze zur bestmöglichen Ausführung S.2 3.0 Fixpreisgeschäfte S.3 4.0 Kommissionsgeschäfte

Mehr

Modul: Derivate INHALTSVERZEICHNIS

Modul: Derivate INHALTSVERZEICHNIS INHALTSVERZEICHNIS 1. FUTURES UND OPTIONEN ALLGEMEIN... 2 2. KASSAMARKT VS. TERMINMARKT...2 2.1. KASSAMARKT...3 2.2. TERMINMARKT...3 2.2.1. Unbedingte Termingeschäfte...3 3. FUTURES... 5 3.1. ARTEN VON

Mehr

Devisenoptionsgeschäfte

Devisenoptionsgeschäfte Devisenoptionsgeschäfte Die kaufende Partei einer Option erwirbt durch Zahlung der Prämie von der verkaufenden Partei das Recht, jedoch keine Verpflichtung, einen bestimmten Währungsbetrag zu einem vorher

Mehr

Kassa- und Terminmarkt. Am Beispiel des Devisenmarkts

Kassa- und Terminmarkt. Am Beispiel des Devisenmarkts Kassa- und Terminmarkt Am Beispiel des Devisenmarkts Unterschied zwischen Kassa- und Terminmarkt Kassageschäft Geschäftsabschluß Lieferung und Bezahlung Zeitpunkt Zeitpunkt "heute" Laufzeit "morgen" Zeit

Mehr

Richtlinie. Grundsätze der Auftragsausführung (Durchführungspolitik)

Richtlinie. Grundsätze der Auftragsausführung (Durchführungspolitik) Richtlinie Grundsätze der Auftragsausführung (Durchführungspolitik) Gültig ab: 01.12.2013 Seite 1 von 8 Inhaltsverzeichnis: A. Allgemeines zu den Ausführungsrichtlinien... 3 1. Präambel... 3 2. Weisung

Mehr

********************************************************************************** ÄNDERUNGEN SIND WIE FOLGT KENNTLICH GEMACHT:

********************************************************************************** ÄNDERUNGEN SIND WIE FOLGT KENNTLICH GEMACHT: Clearing-Bedingungen der Eurex Clearing AG Seite 1 ********************************************************************************** ÄNDERUNGEN SIND WIE FOLGT KENNTLICH GEMACHT: ERGÄNZUNGEN SIND UNTERSTRICHEN

Mehr

Grundlagen des Warenterminkontrakthandels 25 Fragen und Antworten

Grundlagen des Warenterminkontrakthandels 25 Fragen und Antworten Grundlagen des Warenterminkontrakthandels 25 Fragen und Antworten 1 1. Wodurch unterscheidet sich der Warenterminkontrakthandel und der Kassamarkt Als Kassamarkthandel bezeichnet man Handelsabschlüsse

Mehr

Kurzbeschreibung. Eingaben zur Berechnung. Das Optionspreismodell. Mit dem Eurex-OptionMaster können Sie

Kurzbeschreibung. Eingaben zur Berechnung. Das Optionspreismodell. Mit dem Eurex-OptionMaster können Sie Kurzbeschreibung Mit dem Eurex-OptionMaster können Sie - theoretische Optionspreise - Optionskennzahlen ( Griechen ) und - implizite Volatilitäten von Optionen berechnen und die errechneten Preise bei

Mehr

Trading Chancen mit intelligenten Ordertypen optimal ausnutzen. 29. April 2015 Christopher Pawlik

Trading Chancen mit intelligenten Ordertypen optimal ausnutzen. 29. April 2015 Christopher Pawlik 1 Trading Chancen mit intelligenten Ordertypen optimal ausnutzen 29. April 2015 Christopher Pawlik Ordertypen an der Börse Frankfurt 2 Unlimited-Turbo Turbo Long-Turbo Smart-Mini-Short Mini Long Call-Sprinter

Mehr

Organisation der Finanzmärkte. Kristina Brüdigam

Organisation der Finanzmärkte. Kristina Brüdigam Organisation der Finanzmärkte Kristina Brüdigam Gliederung 1. Begriffsklärung 1.1 Definition Finanzmärkte 1.2 Funktionen Finanzmärkte 1.3 Finanzmarktteilnehmer 1.3.1 Geschäftsbanken 1.3.2 Zentralbanken

Mehr

Einfache Derivate. Stefan Raminger. 4. Dezember 2007. 2 Arten von Derivaten 3 2.1 Forward... 3 2.2 Future... 4 2.3 Optionen... 5

Einfache Derivate. Stefan Raminger. 4. Dezember 2007. 2 Arten von Derivaten 3 2.1 Forward... 3 2.2 Future... 4 2.3 Optionen... 5 Einfache Derivate Stefan Raminger 4. Dezember 2007 Inhaltsverzeichnis 1 Begriffsbestimmungen 1 2 Arten von Derivaten 3 2.1 Forward..................................... 3 2.2 Future......................................

Mehr

HALBJAHRESBERICHT vom 1. Oktober 2015 bis 31. März 2016 AIRC BEST OF U.S.

HALBJAHRESBERICHT vom 1. Oktober 2015 bis 31. März 2016 AIRC BEST OF U.S. HALBJAHRESBERICHT vom 1. Oktober 2015 bis 31. März 2016 AIRC BEST OF U.S. INHALTSVERZEICHNIS Management und Verwaltung 2 Vermögensübersicht zum 31. März 2016 3 Vermögensaufstellung im Detail 4 Während

Mehr

Schweine auf Termin?

Schweine auf Termin? Schweine auf Termin? Der Schweine-Future an der Warenterminbörse Hannover von Marco Schibilski, Wilfried Fuhrmann, Zur Zitation: Schibilski, M.; W. Fuhrmann (1999), Schweine auf Termin? Der Schweine-Future

Mehr

Kontraktspezifikationen für CEGH Gas Terminkontrakte bezogen auf den Lieferpunkt Virtueller Handelspunkt - CEGH

Kontraktspezifikationen für CEGH Gas Terminkontrakte bezogen auf den Lieferpunkt Virtueller Handelspunkt - CEGH Kontraktspezifikationen für CEGH Gas Terminkontrakte bezogen auf den Lieferpunkt Virtueller Handelspunkt - CEGH 2.13.1 Kontraktspezifikationen Lieferpunkt Virtueller Handelspunkt - CEGH 11.02.2015 Seite

Mehr

Termingeschäfte. Bedingte Termingeschäfte. Unbedingte Termingeschäfte, bedingte Ansprüche (contingent claims) unbedingte Ansprüche

Termingeschäfte. Bedingte Termingeschäfte. Unbedingte Termingeschäfte, bedingte Ansprüche (contingent claims) unbedingte Ansprüche Optionen Termingeschäfte Bedingte Termingeschäfte bedingte Ansprüche (contingent claims) Optionen Kreditderivate Unbedingte Termingeschäfte, unbedingte Ansprüche Forwards und Futures Swaps 2 Optionen Der

Mehr

Forward Rate Agreements sind OTC-Produkte, werden meist telefonisch vereinbart.

Forward Rate Agreements sind OTC-Produkte, werden meist telefonisch vereinbart. 3.6 Derivate Finanzinstrumente / 3.6.2 Forward Rate Agreement EinForward-Kontrakt ist die Vereinbarung zwischen zwei Kontraktparteien über die Lieferung und Zahlung eines bestimmten Gutes zu einem späteren

Mehr

Optionen am Beispiel erklärt

Optionen am Beispiel erklärt Optionen am Beispiel erklärt Long Call Short Call Long Put Short Put von Jens Kürschner Grundlagen 2 Definition einer Option Eine Option bezeichnet in der Wirtschaft ein Recht, eine bestimmte Sache zu

Mehr

Halbjahresbericht. HI-RENTEN ALPHA-Fonds. für 01.11.2014-30.04.2015

Halbjahresbericht. HI-RENTEN ALPHA-Fonds. für 01.11.2014-30.04.2015 für 01.11.2014-30.04.2015 Vermögensübersicht zum 30.04.2015 Anlageschwerpunkte Kurswert in EUR % des Fondsvermögens I. Vermögensgegenstände 13.790.903,38 100,13 1. Anleihen (nach Restlaufzeit) 13.342.126,38

Mehr

Mit Limitzusätzen im VR-ProfiBroker erfolgreich handeln

Mit Limitzusätzen im VR-ProfiBroker erfolgreich handeln Seite 1 Mit Limitzusätzen im VR-ProfiBroker erfolgreich handeln DZ BANK AG Seite 2 Verfügbare Orderarten und deren Zusätze im VR-ProfiBroker Sofortige Orderaufträge ohne besondere Bedingungen Orderaufträge

Mehr

Fixed Income-Derivate: Einführung von Fixed Income-Optionen mit wöchentlichem Verfall ( Weekly Options ) auf Euro-Bund-Futures

Fixed Income-Derivate: Einführung von Fixed Income-Optionen mit wöchentlichem Verfall ( Weekly Options ) auf Euro-Bund-Futures eurex Bekanntmachung Fixed Income-Derivate: Einführung von Fixed Income-Optionen mit wöchentlichem Verfall ( Weekly Options ) auf Euro-Bund-Futures Kontraktspezifikationen für Futures-Kontrakte und Optionskontrakte

Mehr

Merkblatt Transithandel einschließlich Warentermingeschäfte Zahlungen im Außenwirtschaftsverkehr

Merkblatt Transithandel einschließlich Warentermingeschäfte Zahlungen im Außenwirtschaftsverkehr Merkblatt Transithandel einschließlich Warentermingeschäfte Zahlungen im Außenwirtschaftsverkehr Die wichtigsten Änderungen auf einen Blick: Keine Unterscheidung mehr zwischen durchgehandelten Transithandelsgeschäften

Mehr

EEX Produktbroschüre Strom. Datum / Date 13.04.2011. Dokumentversion / Document Release

EEX Produktbroschüre Strom. Datum / Date 13.04.2011. Dokumentversion / Document Release Datum / Date 13.04.2011 Ort / Place Dokumentversion / Document Release Leipzig 02A 1. Inhalt 1. Inhalt... 2 2. Vorbemerkung... 4 3. Stromhandel am EEX-Terminmarkt... 5 3.1. Produkte am EEX-Terminmarkt...

Mehr

Fakultät III Univ.-Prof. Dr. Jan Franke-Viebach

Fakultät III Univ.-Prof. Dr. Jan Franke-Viebach 1 Universität Siegen Fakultät III Univ.-Prof. Dr. Jan Franke-Viebach Klausur Internationale Finanzierung Sommersemester 2011 (1. Prüfungstermin) Bearbeitungszeit: 60 Minuten Zur Beachtung: 1. Die Klausur

Mehr

DirektAnlageBrief Der Themendienst für Journalisten. Ausgabe 24: Oktober 2012. Inhaltsverzeichnis

DirektAnlageBrief Der Themendienst für Journalisten. Ausgabe 24: Oktober 2012. Inhaltsverzeichnis DirektAnlageBrief Der Themendienst für Journalisten Ausgabe 24: Oktober 2012 Inhaltsverzeichnis 1. In aller Kürze: Summary der Inhalte 2. Zahlen und Fakten: Fremdwährungskonten immer beliebter 3. Aktuell/Tipps:

Mehr

SUCHEN EINES WERTES SUCHEN MITTELS DES NAMENS

SUCHEN EINES WERTES SUCHEN MITTELS DES NAMENS SUCHEN EINES WERTES Kurzhandbuch SUCHEN EINES WERTES Es gibt mehrere Möglichkeiten, um in der Handelsplattform ein bestimmtes Wertpapier zu finden. Im Folgenden stellen wir Ihnen drei Methoden vor: SUCHEN

Mehr

DAX- Future am 12.02.08 im 1-min Chart

DAX- Future am 12.02.08 im 1-min Chart DAX- Future am 12.02.08 im 1-min Chart DAX- Future am 12.02.08 im 1-min Chart Mein Ereignis im Markt, nach dem ich handle, lautet: 3 tiefere Hoch s über dem 50-er GD. Zuerst muss das Ereignis im Markt

Mehr

Handelssignale in den Futuremärkten

Handelssignale in den Futuremärkten TRADING-COACHING Handelssignale in den Futuremärkten Formationen Friedrich Dathe 08.01.2009 Inhalt Meine Trades am 08.01.2009 in den US T-Bonds...2 Ich handle den 10-Jährigen US T-Notes nach einem 5-min

Mehr

Die Regelungen des I. Kapitels gelten für Geschäfte, die an der Eurex Deutschland und der Eurex Zürich getätigt werden.

Die Regelungen des I. Kapitels gelten für Geschäfte, die an der Eurex Deutschland und der Eurex Zürich getätigt werden. Seite 1 II. Kapitel: Geschäfte an der Eurex Deutschland und der Eurex Zürich Die Regelungen des I. Kapitels gelten für Geschäfte, die an der Eurex Deutschland und der Eurex Zürich getätigt werden. 1 Abschnitt:

Mehr

Best Execution Policy (Ausführungsgrundsätze für Professionelle Kunden)

Best Execution Policy (Ausführungsgrundsätze für Professionelle Kunden) Best Execution Policy (Ausführungsgrundsätze für Professionelle Kunden) 1 Geltungsbereich der Policy Februar 2016 Die in der Best Execution Policy der North Channel Bank festgelegten Grundsätze der Auftragsausführung

Mehr

Orderarten im Wertpapierhandel

Orderarten im Wertpapierhandel Orderarten im Wertpapierhandel Varianten bei einer Wertpapierkauforder 1. Billigst Sie möchten Ihre Order so schnell wie möglich durchführen. Damit kaufen Sie das Wertpapier zum nächstmöglichen Kurs. Kurs

Mehr

Aufgaben Brealey/Myers [2003], Kapitel 21

Aufgaben Brealey/Myers [2003], Kapitel 21 Quiz: 1, 2, 4, 6, 7, 10 Practice Questions: 1, 3, 5, 6, 7, 10, 12, 13 Folie 0 Lösung Quiz 7: a. Das Optionsdelta ergibt sich wie folgt: Spanne der möglichen Optionspreise Spanne der möglichen Aktienkurs

Mehr

Derivate in Fonds über- oder unterschätzt? Bündnis für Fonds, Mai / Juni 2013

Derivate in Fonds über- oder unterschätzt? Bündnis für Fonds, Mai / Juni 2013 Derivate in Fonds über- oder unterschätzt? Bündnis für Fonds, Mai / Juni 2013 Agenda 1. Definition Derivate und regulatorische Rahmenbedingungen 2. Überblick über die wichtigsten Derivate für Fonds 3.

Mehr

1. FUTURES UND OPTIONEN ALLGEMEIN... 2 2. KASSAMARKT VS. TERMINMARKT...

1. FUTURES UND OPTIONEN ALLGEMEIN... 2 2. KASSAMARKT VS. TERMINMARKT... INHALTSVERZEICHNIS 1. FUTURES UND OPTIONEN ALLGEMEIN... 2 2. KASSAMARKT VS. TERMINMARKT... 2 2.1. KASSAMARKT... 3 2.2. TERMINMARKT... 3 2.2.1. Unbedingte Termingeschäfte... 4 3. FUTURES... 5 3.1. ARTEN

Mehr

ROHSTOFFE für Ihr Portfolio

ROHSTOFFE für Ihr Portfolio ROHSTOFFE für Ihr Portfolio September 2009 Rohstoffe für Ihr Portfolio Rohstoffe ideale Beimischung für ein diversifiziertes Portfolio Bedeutung von Rohstoffen für Investoren Die Portfoliotheorie ist die

Mehr

Absichern statt spekulieren Preisfindung an der Warenterminbörse

Absichern statt spekulieren Preisfindung an der Warenterminbörse 23.11.2011 1 Absichern statt spekulieren Preisfindung an der Warenterminbörse Johann Kalverkamp VR AgrarBeratung AG 23.11.2011 2 Dienstleistungen VR AgrarBeratung AG Beratung und Bewertung» Betriebs- und

Mehr

LS Servicebibliothek 4: HANDEL MIT OPTIONSSCHEINEN & TURBOS

LS Servicebibliothek 4: HANDEL MIT OPTIONSSCHEINEN & TURBOS LS Servicebibliothek 4: HANDEL MIT OPTIONSSCHEINEN & TURBOS Optionsscheine dienen der Absicherung vorhandener Positionen oder der Spekulation. 2 argentinische Pesos: Präsident Bartolomé Mitre (1821-1906)

Mehr

Halbjahresbericht. für. HI-Global Markets Long/Short-Fonds 01.10.2014-31.03.2015

Halbjahresbericht. für. HI-Global Markets Long/Short-Fonds 01.10.2014-31.03.2015 für 01.10.2014-31.03.2015 Vermögensübersicht zum 31.03.2015 Anlageschwerpunkte Kurswert in EUR % des Fondsvermögens I. Vermögensgegenstände 56.572.824,15 100,11 1. Anleihen (nach Restlaufzeit) 47.567.463,30

Mehr

Kapitel II Transaktionen an der Eurex Deutschland und der Eurex Zürich (Eurex-Börsen)

Kapitel II Transaktionen an der Eurex Deutschland und der Eurex Zürich (Eurex-Börsen) Seite 1 ********************************************************************************** ÄNDERUNGEN SIND WIE FOLGT KENNTLICH GEMACHT: ERGÄNZUNGEN SIND UNTERSTRICHEN LÖSCHUNGEN SIND DURCHGESTRICHEN **********************************************************************************

Mehr

SPIELANLEITUNG BÖRSENSPIEL WARENTERMINMARKT

SPIELANLEITUNG BÖRSENSPIEL WARENTERMINMARKT SPIELANLEITUNG BÖRSENSPIEL WARENTERMINMARKT BÖRSENVEREIN WARENTERMINMARKT DER UNIVERSITÄT KIEL INSTITUT FÜR AGRARÖKONOMIE, CHRISTIAN-ALBRECHTS-UNIVERSITÄT KIEL, OLSHAUSENSTRASSE 40, 24118 KIEL Tel. 0431-880-4402

Mehr

Preisrisikomanagement im Schweine- und Ferkelmarkt

Preisrisikomanagement im Schweine- und Ferkelmarkt 13.11.2015 1 Preisrisikomanagement im Schweine- und Ferkelmarkt Johann Kalverkamp VR AgrarBeratung AG 13.11.2015 2 Dienstleistungen VR AgrarBeratung AG Beratung und Bewertung» Betriebs- und Risikoanalyse»

Mehr

[Briefkopf] [Kunde] [Datum] Option auf [Rohwaren] [einen Rohwarenindex] - Ref.-Nr.: [ ]

[Briefkopf] [Kunde] [Datum] Option auf [Rohwaren] [einen Rohwarenindex] - Ref.-Nr.: [ ] [Briefkopf] [Kunde] [Datum] Option auf [Rohwaren] [einen Rohwarenindex] - Ref.-Nr.: [ ] Wir bestätigen Ihnen folgenden, auf der Grundlage unseres Rahmenvertrages für Finanztermingeschäfte ( Rahmenvertrag")

Mehr