Wertpapierprospekt. vom 5. November für. das öffentliche Angebot in der Republik Österreich und der Bundesrepublik Deutschland

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1 Wertpapierprospekt vom 5. November 2010 für das öffentliche Angebot in der Republik Österreich und der Bundesrepublik Deutschland von bis zu auf den Inhaber lautenden Stückaktien (Stammaktien) mit einem anteiligen Betrag am Grundkapital von EUR 1,- je Aktie und mit voller Gewinnberechtigung ab dem 1. Januar 2010 ( Angebotsaktien ) und zwar bis zu auf den Inhaber lautende Stückaktien (Stammaktien) aus der von der Hauptversammlung am 31. August 2010 beschlossenen Kapitalerhöhung gegen Bareinlagen ( Neue Aktien ) und bis zu auf den Inhaber lautende Stückaktien (Stammaktien) im Hinblick auf die der VEM Aktienbank AG, München, eingeräumte Mehrzuteilungsoption ( Greenshoe-Aktien ) sowie für weitere auf den Inhaber lautenden Stückaktien (Stammaktien), die nach Handelsaufnahme im Open Market (Entry Standard) der Frankfurter Wertpapierbörse öffentlich angeboten werden ( Weitere Aktien ) ISIN AT0000A0K1J1 WKN A1C27D Börsenkürzel AW2 der AutoBank Aktiengesellschaft (eine Aktiengesellschaft nach österreichischem Recht) Wien Die inhaltliche Richtigkeit der in diesem Prospekt gemachten Angaben ist nicht Gegenstand der Prüfung durch die Finanzmarktaufsichtsbehörde (FMA) im Rahmen der diesbezüglichen gesetzlichen Vorgaben. Die FMA prüft den Prospekt ausschließlich auf Vollständigkeit, Kohärenz und Verständlichkeit gemäß 8a Abs. 1 KMG.

2 AutoBank AG Inhaltsverzeichnis 1. ZUSAMMENFASSUNG 9 Warnhinweise Gegenstand des Prospekts Zusammenfassung des Angebots Zeitplan Zusammenfassung der Risikofaktoren Informationen über die Gesellschaft Ausgewählte Finanzinformationen RISIKOFAKTOREN Unternehmensbezogene Risiken Es bestehen Kreditrisiken, insbesondere Bonitäts- und Adressenausfallrisiken Es bestehen Zinsrisiken aus der Refinanzierung Es bestehen Liquiditätsrisiken Es bestehen Refinanzierungsrisiken Es besteht das Risiko umfangreicher bankaufsichtsrechtlicher Maßnahmen der FMA als Folge der Prüfungen der Österreichischen Nationalbank nach 70 BWG Die Geschäftstätigkeit könnte zu Restwertrisiken (Objektrisiken) führen Es bestehen Risiken bei der Administration der durch die AutoBank von Leasinggesellschaften erworbenen Forderungen Es bestehen Risiken bei der Beendigung von Kooperationsverträgen Es besteht das Risiko des Ausfalls von Kommunikations-, Datenverarbeitungs- sowie IT-Systemen Es besteht das Risiko des Ausfalls der Hardware-Infrastruktur sowie der eingesetzten Software Es besteht das Risiko aus der Implementierung einer neuen Bankensoftware Akquisitionen können ein nicht unerhebliches unternehmerisches Risiko bedeuten Es bestehen Risiken im Zusammenhang mit der Organisation der AutoBank Es bestehen Risiken durch die Abhängigkeit vom wirtschaftlichen Ergebnis von Tochterund Beteiligungsgesellschaften Es bestehen Risiken aus dem Verlust von (Führungs-)Personal Es bestehen Risiken aufgrund fehlenden oder nicht zu angemessen Konditionen verfügbaren Versicherungsschutzes Es bestehen Risiken aus einer Patronatserklärung gegenüber der Leasinggesellschaft der AutoBank GmbH Es bestehen Risiken im Zusammenhang mit Wechselkursschwankungen aufgrund der Geschäftstätigkeit der AutoBank in Kroatien und in der Tschechischen Republik Es bestehen Risiken aufgrund der Geschäftstätigkeit außerhalb der Republik Österreich Es bestehen Risiken durch den beherrschenden Einfluss der Hauptaktionäre Operationelle Risiken 27

3 AutoBank AG Es bestehen Risiken durch kriminelle Handlungen von Kunden Kraftfahrzeuge als Sicherungsgut unterliegen dem Risiko eines Wertverlustes Die AutoBank kann Opfer illegaler Mitarbeitergeschäfte werden Es bestehen Risiken durch falsche Bestätigungen über Restsalden Branchenbezogene Risiken Es bestehen Risiken im Zusammenhang mit der Einhaltung regulatorischer Vorschriften in den Ländern, in denen die AutoBank geschäftlich aktiv ist Es bestehen Risiken aufgrund der jüngsten Entwicklungen der Weltwirtschaft und der Finanzkrise Es bestehen Wettbewerbsrisiken Rechtliche und steuerliche Risiken Es bestehen Risiken durch die Einführung des Verbraucherkreditgesetzes Es bestehen Risiken durch das Rücktrittsrecht nach den Verbraucherschutzbestimmungen Es bestehen Risiken bei Geschäftspartnern der AutoBank, insbesondere Autohändlern, durch das Fehlen von Genehmigungen als gewerbliche Vermögensberater Es bestehen Risiken im Zusammenhang mit Geldwäsche Es bestehen Risiken durch den fehlenden Schutz der Wortmarke AutoBank in der Bundesrepublik Deutschland Es bestehen Risiken durch den vorzeitigen Einzug von Kundenfahrzeugen Es bestehen Risiken im Zusammenhang mit dem Erwerb von Eigentumsrechten an Eintauschfahrzeugen bei Händlerfinanzierungen Es besteht ein höheres Ausfallrisiko durch geändertes Insolvenzrecht Es bestehen Risiken durch Einführung einer Bankensteuer Es bestehen Risiken im Falle der außerordentlichen Kündigung des Mandatsvertrages durch die VEM Aktienbank AG Die Wertpapiere betreffende Risiken Es bestehen Risiken im Zusammenhang mit der künftigen Verwässerung des Anteilsbesitzes Es bestehen Risiken des Open Market aufgrund der Nichtanwendbarkeit wichtiger Anlegerschutzbestimmungen Es bestehen Risiken im Zusammenhang mit der Volatilität des Aktienkurses Es bestehen Risiken aus einem geringen Handelsumsatz der Aktien der AutoBank ALLGEMEINE ANGABEN Verantwortlichkeit für den Inhalt des Prospekts Zukunftsgerichtete Aussagen Hinweis zu Quellenangaben Einsehbare Dokumente ANGEBOT Bedingungen und Voraussetzungen für das Angebot Angebotsbedingungen 36

4 AutoBank AG Gesamtsumme der Emission bzw. des Angebots Angebotsfrist und Angebotsverfahren Widerruf / Aussetzung des Angebots Möglichkeit zur Reduzierung der Zeichnungen Mindest- und/oder Höchstbetrag der Zeichnung Rücknahme der Zeichnung Lieferung der Wertpapiere Veröffentlichung der Ergebnisse des Angebots Vorzugsrechte / Bezugsrechte Aufteilung der Wertpapiere und deren Zuteilung Kategorien potenzieller Investoren Zeichnung durch Hauptaktionäre, Organmitglieder oder durch andere Personen im Umfang von mehr als 5 % Grundlagen der Zuteilung Mitteilung hinsichtlich der Zuteilung der Neuen Aktien Mehrzuteilung und Greenshoe-Option Preisfestsetzung Angebotspreis Bezugsrechte der Altaktionäre Vergleich des Aktienpreises mit Transaktionen des Führungspersonals Platzierung und Übernahme (Underwriting) Platzierung des Angebots Zahl- und Verwahrstelle Übernahme der Emission Angebotsbeschränkungen EINBEZIEHUNG IN DEN HANDEL Einbeziehung in den Freiverkehr und Handelsaufnahme Bestehende Zulassungen an geregelten oder gleichwertigen Märkten Bestehende Zulassungen Privatplatzierung der Wertpapiere, öffentliche oder private Platzierung von Wertpapieren anderer Kategorien Designated Sponsor Stabilisierungsmaßnahmen Kosten der Emission und Verwendung der Erträge Kosten der Emission Gründe für das Angebot und Verwendung des Emissionserlöses Interessen von Personen, die an der Emission/dem Angebot beteiligt sind WERTPAPIERINHABER MIT VERKAUFSPOSITION Personen mit Verkaufsposition und Umfang der Verkaufsposition Verkaufsbeschränkungsvereinbarungen 44

5 AutoBank AG ANGABEN ZUR GESELLSCHAFT Allgemeine Angaben Firma, Registergericht und Registernummer Gründung Dauer, Geschäftsjahr und Unternehmensgegenstand Sitz, Rechtsform, maßgebliche Rechtsordnung, Anschrift Zahl- und Verwahrstelle Veröffentlichungen Abschlussprüfer Abschlussprüfer Wechsel des Abschlussprüfers Unternehmensgeschichte Corporate Governance Dividendenpolitik Konzernstruktur Konzernstruktur Wesentliche Tochtergesellschaften und Beteiligungen sowie Zweigniederlassungen ÜBERBLICK ÜBER DIE GESCHÄFTSTÄTIGKEIT Haupttätigkeitsbereiche Regulatorische Vorschriften Republik Österreich Bundesrepublik Deutschland Umsätze Aufschlüsselung der Gesamtumsätze Außergewöhnliche Einflüsse Investitionen Die wichtigsten Investitionen der Vergangenheit Die wichtigsten laufenden Investitionen Die wichtigsten künftigen Investitionen Sachanlagen Sachanlagen Umweltrelevante Fragen hinsichtlich der Sachanlagen Versicherungen Forschung und Entwicklung Forschung und Entwicklung Gewerbliche Schutzrechte Abhängigkeit von Schutzrechten oder Verträgen Rechtsstreitigkeiten und Verwaltungsverfahren Wesentliche Rechtssachen der AutoBank aus den Jahren 2008 bis Wesentliche Rechtssachen der Leasinggesellschaft der AutoBank GmbH aus den Jahren 2008 bis

6 AutoBank AG Drohende Rechtsstreitigkeiten Mitarbeiter Mitarbeiterzahl Mitarbeiterbeteiligungsprogramme Wesentliche Verträge Wichtigste Märkte Wettbewerbsposition ORGANE DER GESELLSCHAFT Vorstand, Aufsichtsrat und Oberes Management Vorstand Aufsichtsrat Oberes Management Interessenkonflikte Entsende- oder Bestellungsrechte Ergänzende Informationen hinsichtlich der Organmitglieder Hauptversammlung AKTIONÄRSSTRUKTUR Übersicht über die Aktionärsstruktur Stimmrechte der Aktionäre Beherrschungsverhältnisse Zukünftige Veränderung der Kontrollverhältnisse GESCHÄFTE MIT VERBUNDENEN PARTEIEN Übersicht Verträge mit verbundenen Parteien ANGABEN ZU KAPITAL UND SATZUNG Kapital Grundkapital und Aktien Entwicklung des gezeichneten Kapitals Ergänzende Eigenmittel Eigene Aktien Wandelbare, umtauschbare oder mit Optionsscheinen ausgestattete Wertpapiere einschließlich Bedingungen und Verfahren für die Wandlung, den Umtausch oder die Zeichnung Bedingtes Kapital gemäß 159 ff. AktG Genehmigtes Kapital gemäß 169 ff. AktG Satzung der Gesellschaft Unternehmensgegenstand 98

7 AutoBank AG Änderung der Rechte von Aktieninhabern Wechsel in der Kontrolle der Gesellschaft Offenzulegende Schwellenwerte des Aktienbesitzes Regelungen hinsichtlich einer Veränderung des Grundkapitals INFORMATIONEN ÜBER DIE ANZUBIETENDEN AKTIEN Allgemeine Angaben Art der Wertpapiere/ISIN/WKN/Verbriefung Rechtsvorschriften und Rechtsgrundlage für die Schaffung der Aktien Währung der Wertpapieremission Mit den Aktien verbundene Rechte Dividendenrechte und Gewinnberechtigung Stimmrechte Bezugsrechte Liquidationsrechte Nachschusspflicht Ausgewählte Regelungen des österreichischen und deutschen Kapitalmarktrechts Übernahmerecht Directors Dealings Ad hoc-publizität Veröffentlichungspflichten betreffend Stimmrechtsanteile Verbot der Marktmanipulation, Verbot des Insiderhandels Übertragbarkeit der Wertpapiere Übernahmeangebote / Squeeze-Out-Vorschriften Verwässerung ANGABEN ZU DEN FINANZINFORMATIONEN DER EMITTENTIN Hinweise zu den Finanzinformationen und zur Finanzlage Finanzinformationen Sonstige geprüfte Angaben Wesentliche Veränderungen der Finanzlage der Emittentin Ausgewählte Finanzinformationen aus dem Jahresabschluss Geschäftskapital, Kapitalstruktur und Verschuldung Erklärung zum Geschäftskapital der AutoBank Kapitalstruktur und Verschuldung der AutoBank Angaben zur Geschäfts- und Finanzlage Finanzlage Ertragslage Kapitalausstattung (kurz- und langfristig) der AutoBank Fremdfinanzierungsbedarf und Finanzierungsstruktur Beschränkungen hinsichtlich der Kapitalausstattung der AutoBank Zukünftige Finanzierungsquellen der AutoBank 120

8 AutoBank AG BESTEUERUNG Besteuerung in der Republik Österreich Besteuerung von Dividenden Die Besteuerung von Veräußerungsgewinnen aus Aktien Verkehrssteuern Erbschafts- und Schenkungssteuer Besteuerung in der Bundesrepublik Deutschland Besteuerung von Dividenden Besteuerung von Veräußerungsgewinnen Sonderregelungen für Unternehmen des Finanz- und Versicherungssektors Erbschaft- bzw. Schenkungsteuer Sonstige Steuern FINANZINFORMATIONEN Konzernabschluss der AutoBank AG (UGB) für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2009 (geprüft) Konzernabschluss der AutoBank AG (UGB) für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2008 (geprüft) Konzernabschluss der AutoBank AG (UGB) für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2007 (geprüft) Konzernzwischenabschluss der AutoBank AG (UGB) zum 30. Juni 2010 (prüferische Durchsicht) TRENDINFORMATIONEN Wichtige Trends in jüngster Vergangenheit Bekannte Trends im laufenden Geschäftsjahr GLOSSAR G-1 ERKLÄRUNG GEMÄß VERORDNUNG (EG) NR. 809/2004 DER KOMMISSION VOM 29. APRIL 2004 U-1 UNTERSCHRIFTSSEITE U-1

9 AutoBank AG Zusammenfassung Warnhinweise Die nachfolgende Zusammenfassung ist als Einführung zu diesem Prospekt für Aktien zu verstehen. Die Zusammenfassung fasst ausgewählte Informationen des Prospekts zusammen und wird durch die an anderer Stelle des Prospekts enthaltenen, detaillierten Informationen ergänzt und ist im Zusammenhang mit diesen weiteren Informationen zu lesen. Anleger sollten daher den gesamten Prospekt aufmerksam lesen und jede Entscheidung zur Anlage in die Aktien der AutoBank Aktiengesellschaft auf die Prüfung des gesamten Prospekts stützen. Für den Fall, dass von einem Anleger vor einem Gericht Ansprüche aufgrund der im Prospekt enthaltenen Informationen geltend gemacht werden, ist der als Kläger auftretende Anleger in Anwendung der einzelstaatlichen Rechtsvorschriften der Staaten des europäischen Wirtschaftsraums gegebenenfalls verpflichtet, die Kosten für die Übersetzung des Prospekts vor Prozessbeginn zu tragen. Die AutoBank Aktiengesellschaft, Wien (nachfolgend auch AutoBank AG, AutoBank, Gesellschaft oder Emittentin und, zusammen mit ihren Tochtergesellschaften, auch Auto- Bank-Konzern und, zusammen mit ihren Tochtergesellschaften und der Beteiligung an der LeaseTrend Aktiengesellschaft, auch AutoBank-Gruppe ), die die Verantwortung für die Zusammenfassung übernommen hat oder von der deren Erlass ausgeht, kann nach den gesetzlichen Vorschriften für den Inhalt dieser Zusammenfassung haftbar gemacht werden, jedoch nur für den Fall, dass die Zusammenfassung irreführend, unrichtig oder widersprüchlich ist, wenn sie zusammen mit anderen Teilen des Prospekts gelesen wird Gegenstand des Prospekts Gegenstand des Prospekts ist das öffentliche Angebot von bis zu auf den Inhaber lautende Stückaktien (Stammaktien) mit einem anteiligen Betrag am Grundkapital von EUR 1,- je Aktie und mit voller Gewinnberechtigung ab dem 1. Januar 2010 ( Angebotsaktien ), davon - bis zu auf den Inhaber lautende neue Stückaktien (Stammaktien) aus der von der Hauptversammlung der AutoBank am 31. August 2010 beschlossenen Kapitalerhöhung gegen Bareinlagen ( Neue Aktien ) und - bis zu Aktien im Hinblick auf die der VEM Aktienbank AG, München, eingeräumten Mehrzuteilungsoption ( Greenshoe-Aktien ); die Greenshoe-Aktien werden der VEM Aktienbank AG von Altaktionären im Wege eines Wertpapierdarlehens zur Verfügung gestellt; soweit die VEM Aktienbank AG die Mehrzuteilungsoption ausübt, wird im unmittelbaren Anschluss daran eine Kapitalerhöhung aus genehmigtem Kapital durchgeführt; diejenigen Aktionäre, die die Greenshoe- Aktien zur Verfügung gestellt haben, erhalten eine entsprechende Anzahl von Aktien im Wege dieser Kapitalerhöhung zurück; die Gesamtzahl der von den bisherigen Altaktionären gehaltenen Aktien verringert sich damit im Falle der Ausübung der Mehrzuteilungsoption nicht. Gegenstand des Prospekts ist des Weiteren das öffentliche Angebot von auf den Inhaber lautenden Stückaktien (Stammaktien) mit einem anteiligen Betrag am Grundkapital von EUR 1,- je Aktie und mit voller Gewinnberechtigung ab dem 1. Januar 2010, die nach Handelsaufnahme sämtlicher Aktien der AutoBank im Open Market (Entry Standard) der Frankfurter Wertpapierbörse öffentlich angeboten werden. Bei dem Open Market der Frankfurter Wertpapierbörse handelt es sich nicht um einen organisierten Markt, sondern um den Freiverkehr.

10 AutoBank AG Zusammenfassung des Angebots Angebotsaktien Bis zu Stückaktien, davon - bis zu Stückaktien aus der von der Hauptversammlung am 31. August 2010 beschlossenen Kapitalerhöhung gegen Bareinlagen ( Neue Aktien ) - bis zu Stückaktien auf die der VEM Aktienbank AG, München, eingeräumten Mehrzuteilungsoption ( Greenshoe- Aktien ); und weitere Stückaktien, die nach Handelsaufnahme im Open Market (Entry Standard) der Frankfurter Wertpapierbörse öffentlich angeboten werden ( Weitere Aktien ) jeweils mit voller Gewinnberechtigung ab dem 1. Januar Jede Aktie gewährt in der Hauptversammlung eine Stimme. Emissionsbank Angebotsfrist Angebotspreis Mindestzeichnungsgröße Zuteilung Mehrzuteilungsoption Stabilisierungsmaßnahmen ISIN/WKN/Börsenkürzel VEM Aktienbank AG, Prannerstraße 8, München Die Angebotsfrist für das öffentliche Angebot mit der Möglichkeit zur Zeichnung der Neuen Aktien läuft vom 8. November 2010 bis zum 16. November 2010 (jeweils einschließlich). Eine Verlängerung oder Verkürzung ist möglich. Die Frist für die Zeichnung endet für Privatanleger am 16. November 2010 um Uhr, für institutionelle Anleger um Uhr. Die Neuen Aktien werden zu einem Angebotspreis in Höhe von EUR 2,50 je Stückaktie angeboten. Eine Mindestzeichnungsgröße besteht nicht. Die Bekanntgabe der Zuteilung erfolgt vorbehaltlich einer vorzeitigen Schließung des öffentlichen Angebots am 16. November Bis zu Greenshoe-Aktien; die Mehrzuteilungsoption wird zur Bedienung einer Übernachfrage nach Aktien der Auto- Bank ausgeübt; die Greenshoe-Aktien werden von Altaktionären im Wege eines Wertpapierdarlehens zur Verfügung gestellt und entsprechend der Ausübung der Mehrzuteilung-soption aus der Durchführung einer Kapitalerhöhung aus genehmigtem Kapital den Altaktionären wieder zur Verfügung gestellt. Neben der Mehrzuteilungsoption auf bis zu Aktien sind keine Stabilisierungsmaßnahmen vorgesehen. ISIN AT0000A0K1J1 WKN A1C27D Börsenkürzel AW2 Verwendung des Emissionserlöses Die Kosten des öffentlichen Angebots inklusive Bankenprovision der Neuen Aktien liegen bei vollständiger Platzierung der Neuen Aktien durch die VEM Aktienbank AG bei ca. TEUR 500. Der Netto- Emissionserlös aus dem Verkauf der bis zu Neuen Aktien beträgt unter der Annahme der

11 AutoBank AG vollständigen Platzierung durch die VEM Aktienbank AG sowie unter Berücksichtigung der Gesellschaftssteuer von 1 % des Emissionsvolumens neu ausgegebener Aktien dementsprechend ca. TEUR und fließt der AutoBank zu. Im Falle der vollständigen Platzierung der Greenshoe-Aktien erhöht sich der Netto-Emissionserlös um ca. TEUR 661 auf ca. TEUR Der Netto-Emissionserlös soll insbesondere zur Stärkung des Eigenkapitals der AutoBank verwendet werden. Der Emissionserlös soll darüber hinaus zur Übernahme der bis zu Stück Vorzugsaktien der CM Consulting und Management AG an der LeaseTrend Aktiengesellschaft verwendet werden. Angebotsbeschränkungen Die Angebotsaktien und die Weiteren Aktien werden nur in der Republik Österreich und in der Bundesrepublik Deutschland öffentlich angeboten. Außerhalb der Republik Österreich und der Bundesrepublik Deutschland werden diese Aktien nicht öffentlich, sondern nur einzelnen institutionellen Anlegern im Rahmen einer Privatplatzierung angeboten. Die jeweiligen institutionellen Anleger werden demnach gezielt angesprochen. Die Neuen Aktien und die Weiteren Aktien sind und werden daher weder nach den Vorschriften des United States Securities Act of 1933 in der jeweils gültigen Fassung ( Securities Act ) noch bei den Wertpapieraufsichtsbehörden von Einzelstaaten der Vereinigten Staaten von Amerika registriert. Sie werden demzufolge in den Vereinigten Staaten von Amerika weder öffentlich angeboten noch verkauft noch direkt oder indirekt dorthin geliefert, außer in Anwendung einer Ausnahme von den Registrierungserfordernissen des Securities Act. Insbesondere stellt dieser Prospekt weder ein öffentliches Angebot noch die Aufforderung zur Abgabe eines Angebots zum Kauf der Neuen Aktien und der Weiteren Aktien in den Vereinigten Staaten von Amerika dar und darf daher auch dort nicht verteilt werden. Verkaufsbeschränkungen Die Altaktionäre DSK Leasing GmbH & Co. KG, Lease Beteiligung GmbH, CM Consulting und Management AG sowie Nörenberg Beteiligungs- und Verwaltungsgesellschaft mbh haben sich gegenüber der VEM Aktienbank AG für einen Zeitraum von zwölf Monaten ab dem Datum der Einbeziehung der AutoBank-Aktien in den Börsenhandel im Open Market (Freiverkehr) der Frankfurter Wertpapierbörse unwiderruflich verpflichtet, 75 % der von ihnen jeweils gehaltenen Weiteren Aktien der AutoBank weder börslich noch außerbörslich, weder direkt noch indirekt zur Veräußerung anzubieten, zu veräußern, dieses anzukündigen oder sonstige Maßnahmen zu ergreifen, die einer Veräußerung wirtschaftlich entsprechen. Im Übrigen unterliegen die Aktien der AutoBank, insbesondere die Neuen Aktien, keinen Veräußerungsbeschränkungen und sind frei übertragbar. ISIN / WKN / Börsenkürzel ISIN AT0000A0K1J1 WKN A1C27D Börsenkürzel AW2 Übernahmevertrag Die VEM Aktienbank AG ist nicht verpflichtet, die Neuen Aktien aus der Kapitalerhöhung ganz oder teilweise zu übernehmen. Eine Übernahme erfolgt nur unter der Voraussetzung einer erfolgreichen Platzierung der Neuen Aktien bei institutionellen und privaten Anlegern und ohne Übernahmerisiko für die Emissionsbank. Die VEM Aktienbank AG zeichnet und übernimmt die Neuen Aktien nur in dem Umfang, in dem sich Dritte ihr gegenüber verpflichtet haben, Neue Aktien zum Angebotspreis zu erwerben. Sie hat das Recht, unter bestimmten Umständen vom Mandatsvertrag zurückzutreten.

12 AutoBank AG Zeitplan Für das öffentliche Angebot und die Einbeziehung der Aktien in den Open Market (Entry Standard) an der Frankfurter Wertpapierbörse ist folgender Zeitplan vorgesehen: voraussichtlich 08. November 2010 voraussichtlich 16. November 2010 voraussichtlich 16. November 2010 voraussichtlich ab 17. November 2010 voraussichtlich 19. November 2010 Beginn der Angebotsfrist Ende der Angebotsfrist (12.00 Uhr: Ende der Angebotsfrist für Privatanleger Uhr: Ende der Angebotsfrist für institutionelle Investoren) Zuteilung; Veröffentlichung der Zuteilung über eine Pressemitteilung und auf der Internetseite der AutoBank unter Abrechnung (Zahlung des Kaufpreises/Lieferung der Neuen Aktien) Aufnahme des Handels im Open Market (Entry Standard) der Frankfurter Wertpapierbörse Es wird darauf hingewiesen, dass der Zeitplan vorläufig ist und sich Änderungen des Zeitplans ergeben können.

13 AutoBank AG Zusammenfassung der Risikofaktoren Anleger sollten bei der Entscheidung über den Kauf von Aktien der AutoBank zusätzlich zu den übrigen in diesem Prospekt enthaltenen Informationen bestimmte Risiken abwägen. Jedes der nachfolgend genannten wesentlichen Risiken, kann die Geschäfts-, Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der AutoBank wesentlich nachteilig beeinflussen und zu einem Totalverlust der Investition des Anlegers führen: Unternehmensbezogene Risiken Es bestehen Kreditrisiken, insbesondere Bonitäts- und Adressenausfallrisiken. Es bestehen Zinsrisiken aus der Refinanzierung. Es bestehen Liquiditätsrisiken. Es bestehen Refinanzierungsrisiken. Es besteht das Risiko umfangreicher bankaufsichtsrechtlicher Maßnahmen der FMA als Folge der Prüfungen der Österreichischen Nationalbank nach 70 BWG. Die Geschäftstätigkeit könnte zu Restwertrisiken (Objektrisiken) führen. Es bestehen Risiken bei der Administration der durch die AutoBank von Leasinggesellschaften erworbenen Forderungen. Es bestehen Risiken bei der Beendigung von Kooperationsverträgen. Es besteht das Risiko des Ausfalls von Kommunikations-, Datenverarbeitungs- sowie IT- Systemen. Es besteht das Risiko des Ausfalls der Hardware-Infrastruktur sowie der eingesetzten Software. Es besteht das Risiko aus der Implementierung einer neuen Bankensoftware. Akquisitionen können ein nicht unerhebliches unternehmerisches Risiko bedeuten. Es bestehen Risiken im Zusammenhang mit der Organisation der AutoBank. Es bestehen Risiken durch die Abhängigkeit vom wirtschaftlichen Ergebnis von Tochter- und Beteiligungsgesellschaften. Es bestehen Risiken aus dem Verlust von (Führungs-)Personal. Es bestehen Risiken aufgrund fehlenden oder nicht zu angemessenen Konditionen verfügbaren Versicherungsschutzes. Es bestehen Risiken aus einer Patronatserklärung gegenüber der Leasinggesellschaft der AutoBank GmbH. Es bestehen Risiken im Zusammenhang mit Wechselkursschwankungen aufgrund der Geschäftstätigkeit der AutoBank in Kroatien und in der Tschechischen Republik. Es bestehen Risiken aufgrund der Geschäftstätigkeit außerhalb der Republik Österreich. Es bestehen Risiken durch den beherrschenden Einfluss der Hauptaktionäre. Operationelle Risiken Es bestehen Risiken durch kriminelle Handlungen von Kunden.

14 AutoBank AG Kraftfahrzeuge als Sicherungsgut unterliegen dem Risiko eines Wertverlustes. Die AutoBank kann Opfer illegaler Mitarbeitergeschäfte werden. Es bestehen Risiken durch falsche Bestätigungen über Restsalden. Es bestehen Risiken im Zusammenhang mit dem Abschluss von Zinssicherungsgeschäften. Branchenbezogene Risiken Es bestehen Risiken im Zusammenhang mit der Einhaltung regulatorischer Vorschriften in den Ländern, in denen die AutoBank geschäftlich aktiv ist. Es bestehen Risiken aufgrund der jüngsten Entwicklungen der Weltwirtschaft und der Finanzkrise. Es bestehen Wettbewerbsrisiken. Rechtliche und steuerliche Risiken Es bestehen Risiken durch die Einführung des Verbraucherkreditgesetzes. Es bestehen Risiken durch das Rücktrittsrecht nach den Verbraucherschutzbestimmungen. Es bestehen Risiken bei Geschäftspartnern der AutoBank, insbesondere Autohändlern, durch das Fehlen von Genehmigungen als gewerbliche Vermögensberater. Es bestehen Risiken im Zusammenhang mit Geldwäsche. Es bestehen Risiken durch den fehlenden Schutz der Wortmarke AutoBank in der Bundesrepublik Deutschland. Es bestehen Risiken durch den vorzeitigen Einzug von Kundenfahrzeugen. Es bestehen Risiken im Zusammenhang mit dem Erwerb von Eigentumsrechten an Eintauschfahrzeugen bei Händlerfinanzierungen. Es besteht ein höheres Ausfallrisiko durch geändertes Insolvenzrecht. Es bestehen Risiken durch Einführung einer Bankengabe. Es bestehen Risiken im Falle der außerordentlichen Kündigung des Mandatsvertrages durch die VEM Aktienbank AG. Die Wertpapiere betreffende Risiken Es bestehen Risiken im Zusammenhang mit der künftigen Verwässerung des Anteilsbesitzes. Es bestehen Risiken des Open Market aufgrund der Nichtanwendbarkeit wichtiger Anlegerschutzbestimmungen. Es bestehen Risiken im Zusammenhang mit der Volatilität des Aktienkurses. Es bestehen Risiken aus einem geringen Handelsumsatz der Aktien der AutoBank.

15 AutoBank AG Informationen über die Gesellschaft Gründung, Firma, Sitz, Unternehmensgegenstand, Geschäftsjahr und maßgebliche Rechtsordnung der Gesellschaft Die Firma der Gesellschaft lautet AutoBank Aktiengesellschaft. Die Gesellschaft hat ihren Sitz in Wien, Republik Österreich, und ist im Firmenbuch des Handelsgerichtes Wien unter FN 45280p eingetragen. Geschäftstätigkeit Die AutoBank ist eine in der Republik Österreich konzessionierte Bank. Der Fokus der AutoBank liegt auf dem Kraftfahrzeug-Finanzierungsgeschäft (Leasing- und Kreditfinanzierung von Kraftfahrzeugen) sowie dem Einlagengeschäft zur Refinanzierung des Kraftfahrzeug-Finanzierungsgeschäfts. Die Dauer der Gesellschaft ist unbeschränkt. Das Geschäftsjahr der Gesellschaft ist das Kalenderjahr. Die AutoBank ist eine Aktiengesellschaft nach dem Recht der Republik Österreich. Maßgebliche Rechtsordnung ist das Recht der Republik Österreich. Zuständige Aufsichtsbehörde für die AutoBank einschließlich ihrer Zweigniederlassungen (derzeit: in der Bundesrepublik Deutschland) und für die Tochtergesellschaften der AutoBank in der Republik Österreich ist die österreichische Finanzmarktaufsicht FMA, für die Leasinggesellschaft der AutoBank Deutschland GmbH sowie die LeaseTrend Aktiengesellschaft die deutsche Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) und für die kroatische Tochtergesellschaft AUSTROFIN Leasing d.o.o. die kroatische Aufsichtsbehörde HANFA Croatian Financial Services Supervisory Agency. Die Geschäftsanschrift lautet Ungargasse 64, 1030 Wien. Telefonisch ist die AutoBank unter erreichbar. Grundkapital, Genehmigtes und Bedingtes Kapital, ergänzende Eigenmittel Das einbezahlte Grundkapital der AutoBank beträgt EUR ,- und ist eingeteilt in auf den Inhaber lautende Stückaktien (Stammaktien). Die AutoBank verfügt über ein genehmigtes Kapital in Höhe von bis zu EUR ,-. Bedingte Kapitalia bestehen nicht. Die AutoBank verfügt darüber hinaus über Ergänzungskapital gemäß 23 Abs. 7 BWG in Höhe von derzeit EUR 1,5 Mio. sowie nachrangige Kapitalia im Sinne des 23 Abs. 8 BWG in der Gesamthöhe von derzeit EUR 2,5 Mio. Organmitglieder Vorstand Aufsichtsrat Mag. Martin Feith Gerhard Fischer Eduard Unzeitig (Vorsitzender) Michael Kirchner (stellvertretender Vorsitzender) Frank Nörenberg Abschlussprüfer BDO Austria GmbH Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatungsgesellschaft, Kohlmarkt 8-10, 1010 Wien

16 AutoBank AG Konzernstruktur Aus nachfolgendem Schaubild ist die Konzernstruktur der AutoBank-Gruppe ersichtlich: Quelle: AutoBank, eigene Darstellung; Stand: Hauptaktionäre Die sich nach Kenntnis der AutoBank ergebende Aktionärsstruktur vor und nach vollständiger Durchführung der am 31. August 2010 beschlossenen Barkapitalerhöhung sowie nach vollständiger Ausübung der der VEM Aktienbank AG eingeräumten Mehrzuteilungsoption ist aus folgender Tabelle ersichtlich, wobei davon ausgegangen wird, dass die derzeitigen Aktionäre der AutoBank keine Angebotsaktien beziehen: Aktienverteilung vor Kapitalerhöhung Aktienverteilung nach Kapitalerhöhung bei vollständiger Durchführung Aktienverteilung nach Kapitalerhöhung und bei vollständiger Ausübung der Mehrzuteilungsoption 4) Aktionär Aktien % Aktien % Aktien % DSK Leasing GmbH & 1) , , ,08 Co. KG Lease Beteiligung 2) , , ,54 GmbH CM Consulting und Management AG Nörenberg Beteiligungs- und Verwaltungsgesellschaft mbh 3) , , , , , ,07 Streubesitz (Beteiligung von jeweils weniger als 5 %) , ,77 Gesamtaktienanzahl Quelle: AutoBank; eigene Darstellung; Stand: ) Das Aufsichtsratsmitglied Eduard Unzeitig ist mittelbarer Gesellschafter (40 %) und Geschäftsführer der persönlich haftenden Gesellschafterin DSK Leasing Verwaltung GmbH, das Vorstandsmitglied Gerhard Fischer mittelbarer Gesellschafter (40 %) der persönlich haftenden Gesellschafterin DSK Leasing Verwaltung GmbH. 2) Das Vorstandsmitglied Gerhard Fischer ist geschäftsführender Gesellschafter der Lease Beteiligung GmbH. 3) Das Aufsichtsratsmitglied Frank Nörenberg ist geschäftsführender Gesellschafter der Nörenberg Beteiligungs- und Verwaltungsgesellschaft mbh. 4) Die Aktien aus der Mehrzuteilungsoption werden den Altaktionären wieder aus der Durchführung einer Kapitalerhöhung aus genehmigtem Kapital zur Verfügung gestellt.

17 AutoBank AG Mitarbeiter Die AutoBank-Gruppe beschäftigt zum 30. Juni 2010 insgesamt 52 Mitarbeiter, davon 49 im Heimatmarkt der Republik Österreich sowie drei in der Republik Kroatien. Marktumfeld, Wettbewerbsposition Im Bereich der Händlerfinanzierung ist kein eigenständiger Markt feststellbar. Vielmehr stellt die Händlerfinanzierung ein Bindeglied zwischen den Lieferanten einerseits und dem Endkunden andererseits dar. Im Bereich der Händlerfinanzierung gehören in der Republik Österreich zu den wesentlichen Marktteilnehmern die Banken, die zur Unternehmensgruppe von Fahrzeugherstellern bzw. Fahrzeugimporteuren gehören, sowie wenige herstellerunabhängige Finanzierungs-gesellschaften. Der Automobilmarkt in Österreich ist im Jahr 2009 im Vergleich zum Vorjahr um 8,8 % von Neuzulassungen in 2008 auf Neuzulassungen (lt. Statistik Austria, Kfz-Statistik) gewachsen. Dieser Entwicklung steht ein 16 %-iger Rückgang des Leasingmarktes in 2009 beim Kraftfahrzeug- Neuvolumen gegenüber. Des Weiteren verringerte sich der Bestand der geleasten Kraftfahrzeuge um ca. 5,3 %. Die Quote der durch Leasing finanzierten Kraftfahrzeuge betrug 2009 in der Republik Österreich ca. 28,7 % (Verband Österreichischer Leasinggesellschaften, Der österreichische Leasingmarkt 2009 im Lichte der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen, Seite 12). Der Bestand des Kraftfahrzeug-Leasingvolumens (Barwert vor Abzug von Depots/Kautionen) in der Republik Österreich beträgt zum 30. Juni 2010 EUR 7,0 Mrd. Im Vergleich zum Vorjahr verzeichnete das Kraftfahrzeug-Leasing Neugeschäft in der Republik Österreich im ersten Halbjahr 2010 aber einen Zuwachs von 3,7 % und beträgt zu diesem Stichtag ca. EUR 1,57 Mrd. Im Bereich der Endkundenfinanzierung zählen zu den wesentlichen Wettbewerbern insbesondere die Importeursbanken sowie einige Leasinggesellschaften größerer Bankgruppen (Santander Consumer Bank GmbH, UniCredit (Austria) Leasing GmbH). Marktführer in der Republik Österreich ist bezogen sowohl auf das Volumen als auch hinsichtlich der Anzahl der Verträge die Porsche Bank Aktiengesellschaft vor der EBV-Leasing Gesellschaft m.b.h. & Co. KG. Die österreichischen Kreditinstitute konnten im Geschäftsjahr 2009 erneut ein Wachstum der Einlagen der privaten Haushalte und nicht finanziellen Unternehmen verzeichnen, wobei die Termineinlagen zwar rückläufig waren, Spar- und Sichteinlagen aber mit EUR 1,5 Mrd. bzw. EUR 2,35 Mrd. stark zulegten (Verband der österreichischen Banken und Bankiers, Jahresbericht 2009, Seite 74). Da Sparkassen und Banken nicht allein auf das Anwerben von Geldern im Bereich des Einlagengeschäfts konzentriert sind, sondern eine Vielzahl von Produkten zur Anlage von Geldern anbieten (z. B. auch Fondsprodukte, Immobilienfinanzierungen etc.), lässt sich ein homogener Markt des Einlagengeschäfts nicht herausfiltern. Die AutoBank steht im Bereich des Einlagengeschäfts in Wettbewerb zu sämtlichen Banken und Sparkassen.

18 AutoBank AG Wesentliche Verträge außerhalb der normalen Geschäftstätigkeit Vertragspartner Vertrag Vertragsgegenstand/Besonderheiten AutoBank AG und Süd- West-Kreditbank Finanzierung GmbH Geschäftsbesorgungsvertrag vom 19. März 2008 Abschluss eines umfassenden Geschäftsbesorgungsvertrages im Absatzfinanzierungsgeschäft AutoBank AG und White Clarke Germany GmbH Kauf- und Lizenzüberlassungsvertrag vom 17. September 2009 Erwerb der e-manager Software durch White Clarke Germany GmbH AutoBank AG und Süd- West-Kreditbank Finanzierung GmbH Projektvereinbarung vom 24. März 2010 Unterstützung der AutoBank AG bei der Aufnahme und Durchführung des Passivgeschäfts durch die Süd-West- Kreditbank Finanzierung GmbH AutoBank AG und NA- VAX Projekt GmbH EDV- Vertragsvereinbarungen vom 2. Juni 2010 Beauftragung einer umfassenden EDV-Lösung Geschäfte mit verbundenen Parteien Vertragspartner Vertrag Vertragsgegenstand/Besonderheiten AutoBank AG und ALBIS Capital AG & Co. KG und DSK Leasing AG & Co. KG (jetzt: DSK Leasing GmbH & Co. KG) AutoBank AG und DSK Leasing AG & Co. KG (jetzt: DSK Leasing GmbH & Co. KG) AutoBank AG und DSK Leasing GmbH & Co. KG AutoBank AG und DSK Leasing GmbH & Co. KG AutoBank AG und DSK Leasing GmbH & Co. KG AutoBank AG und Lease Beteiligung GmbH AutoBank AG und CM Consulting und Management AG Darlehensvertrag vom 3. März 2008 über nachrangiges Kapital Darlehensvertrag vom 3. März 2008 über nachrangiges Kapital Darlehensvertrag vom 19. Dezember 2008 über nachrangiges Kapital Darlehensvertrag vom 30. Juli 2009 über Ergänzungskapital Darlehensvertrag vom 26. Juli 2010 über nachrangiges Kapital Darlehensvertrag vom 30. Juni 2008 Kreditvertrag vom 2. Februar 2009 Gewährung von nachrangigem Kapital gemäß 23 Abs. 8 BWG durch die ALBIS Capital AG & Co. KG in Höhe von EUR ,- Gewährung von nachrangigem Kapital gemäß 23 Abs. 8 BWG durch die DSK Leasing GmbH & Co. KG in Höhe von EUR ,- Gewährung von nachrangigem Kapital gemäß 23 Abs. 8 BWG durch die DSK Leasing GmbH & Co. KG in Höhe von EUR ,- Gewährung von Ergänzungskapital gemäß 23 Abs. 7 BWG durch die DSK Leasing GmbH & Co. KG in Höhe von EUR 1,5 Mio. Gewährung von nachrangigem Kapital gemäß 23 Abs. 8 BWG durch die DSK Leasing GmbH & Co. KG in Höhe von EUR ,- Gewährung eines Darlehens durch die AutoBank AG an die Lease Beteiligung GmbH in Höhe von EUR 3 Mio. zwecks Finanzierung von Unternehmensbeteiligungen Gewährung eines Darlehens durch die AutoBank AG an die CM Consulting und Management AG in Höhe von ca. EUR 2,2 Mio. zur Finanzierung des Erwerbs von Aktien an der LeaseTrend Aktiengesellschaft

19 AutoBank AG AutoBank AG und AUSTROFIN Leasing d.o.o. AutoBank AG und Friedrich Hackl AutoBank AG und Friedrich Hackl AutoBank AG und der DSK Leasing AG & Co. KG (jetzt DSK Leasing GmbH & Co. KG) AutoBank AG und LeaseTrend Aktiengesellschaft AutoBank AG und DSK Leasing GmbH & Co. KG AutoBank AG und DSK Verwaltung GmbH AutoBank AG und DSK Leasing GmbH & Co. KG AutoBank AG und DSK Leasing GmbH & Co. KG AutoBank AG und Leasinggesellschaft der AutoBank GmbH Kreditvertrag vom 30. Juni 2010 Darlehensvertrag vom 10. Dezember 2009 Darlehensvertrag vom 16./20. Juli 2009 Dienstleistungsvertrag vom 15. Dezember 2006 mit Nachträgen vom 22. Mai 2007 und 18. Dezember 2008 Rahmenvertrag über Forderungsankauf von 05. Dezember 2008 Rahmenvertrag über Forderungsankauf von 19. Dezember 2008 Rahmenvertrag vom 19. Dezember 2008 Kreditrahmenvertrag vom 17. November / 3. Dezember 2009 Rahmenkauf- und mietvertrag von 19. Januar 2010 Patronatserklärung vom 14. Dezember 2009 Gewährung eines Darlehens durch die AutoBank AG an die AUSTROFIN Leasing d.o.o. in Höhe von bis zu EUR 6,5 Mio. Gewährung eines Darlehens durch die AutoBank AG an Herrn Hackl in Höhe von EUR ,- zum Zwecke der Zwischenfinanzierung der rückerstattbaren Kapitalertragsteuern aus der Gewinnnausschüttung der FHVD GmbH Gewährung eines Darlehens durch die AutoBank AG an Herrn Hackl in Höhe von EUR ,- zum Zwecke eines Grundstückserwerbs Dienstleistungsvertrag im Bereich der Optimierung der Refinanzierung, der Restrukturierung sowie Neuorganisation in den Bereichen EDV und Organisation sowie Projektarbeiten Gegenstand des Rahmenvertrages ist der Ankauf von Zahlungsansprüchen sowie eventuellen Restwertforderungen der LeaseTrend Aktiengesellschaft durch die AutoBank AG Gegenstand des Rahmenvertrages ist der Ankauf von Zahlungsansprüchen sowie eventuellen Restwertforderungen der DSK Leasing GmbH & Co. KG durch die AutoBank AG Gegenstand des Rahmenvertrages ist der Ankauf von Zahlungsansprüchen sowie eventuellen Restwertforderungen der DSK Verwaltung GmbH durch die AutoBank AG Gewährung eines Kreditrahmens durch die AutoBank AG an die DSK Leasing GmbH & Co. KG in Höhe von maximal EUR 1 Mio. Rahmenkauf über den Ankauf von Renault-Fahrzeugen durch die AutoBank; die Fahrzeuge werden sodann wieder an die DSK Leasing GmbH & Co. KG zurückvermietet. Verpflichtung der AutoBank AG zur finanziellen Ausstattung der Leasinggesellschaft der AutoBank GmbH Leasinggesellschaft der AutoBank GmbH und CMB Controlling und Management Beratung GMbH unter Beitritt der AutoBank AG und Lease Trend Aktiengesellschaft Aktienkaufvertrag vom 3. Februar 2009 Erwerb von Aktien an der LeaseTrend Aktiengesellschaft durch die Leasinggesellschaft der AutoBank GmbH

20 AutoBank AG Leasinggesellschaft der AutoBank GmbH und FHVD GmbH (jetzt firmierend Leasinggesellschaft der AutoBank Deutschland GmbH) AutoBank AG und DSK Leasing GmbH & Co. KG AutoBank AG und Leasinggesellschaft der AutoBank GmbH FHVG Fahrzeughandelsund Vermietungsgesellschaft m.b.h. und Friedrich Hackl Autohandelsund Vermietungsgesellschaft m.b.h. und FHVG Fahrzeug-handels- und Vermietungsgesellschaft m.b.h. Nfg. KG FHVG Fahrzeughandelsund Vermietungsgesellschaft m.b.h. Nfg. KG und Friedrich Hackl Kauf- und Abtretungsvertrag vom 27. Juli 2009 Verkaufs- und Abtretungsvertrag vom 27. Mai 2010 Verrechnungsvereinbarung aus 2007 Managementvereinbarung vom 28. Juli/15. September 2009 Konsulentenvertrag vom 2. Januar 2010 Erwerb von 70 % der Geschäftsanteile an der FHVG Fahrzeughandels- und Vermietungsgesellschaft m.b.h., jetzt FHVG Fahrzeughandels- und Vermietungsgesellschaft m.b.h. Nfg. KG, durch die Leasinggesellschaft der AutoBank GmbH Erwerb sämtlicher Geschäftsanteile im Nennbetrag von EUR ,- an der FHVD GmbH, nun firmierend Leasinggesellschaft der AutoBank Deutschland GmbH, durch die AutoBank AG Vereinbarung über die Verrechnung der zwischengesellschaftlich erbrachten Leistungen Gegenstand der Managementvereinbarung ist die Zur Verfügung Stellung von Herrn Hackl durch die Friedrich Hackl Autohandels- und Vermietungsgesellschaft m.b.h. aufgrund der besonderen Erfahrungen und Kenntnisse von Herrn Hackl Verpflichtung von Herrn Hackl, seine Kenntnisse und Erfahrungen in der Automobilbranche ausschließlich der FHVG Fahrzeughandels- und Vermietungsgesellschaft m.b.h. Nfg. KG zur Verfügung zu stellen Trendinformationen Im Geschäftsjahr 2010 hat die AutoBank sämtliche Geschäftsanteile an der FHVD GmbH, jetzt firmierend Leasinggesellschaft der AutoBank Deutschland GmbH, erworben. Außerdem hat die AutoBank die NAVAX Projekt GmbH mit der Implementierung einer umfassenden neuen EDV-Gesamtlösung beauftragt. Außerdem wurde von der Hauptversammlung der AutoBank vom 28. Juni 2010 u.a. die Erhöhung des Grundkapitals aus Gesellschaftsmitteln sowie die Neueinteilung des Grundkapitals beschlossen. Darüber hinaus wurde von Seiten der Leasinggesellschaft der AutoBank Deutschland GmbH das Genehmigungsverfahren für die beabsichtigte Tätigkeit im Bereich der Leasingfinanzierung von Kraftfahrzeugen in der Bundesrepublik Deutschland eingeleitet. Der Geschäftsgang im Jahr 2010 stellt sich wie folgt dar: Im Aktivgeschäft konnte das Forderungsvolumen an Kunden im ersten Halbjahr 2010 von TEUR zum 31. Dezember 2009 auf TEUR gesteigert werden. Im Passivgeschäft wurden die verwalteten Kundeneinlagen (täglich fällige Gelder und Termineinlagen) von TEUR zum 31. Dezember 2009 auf TEUR zum 30. Juni 2010 gesteigert. Das Nettozinsergebnis im AutoBank-Konzern des ersten Halbjahres 2010 liegt um 25 % über dem Nettozinsergebnis des Vergleichszeitraums des Vorjahres. Die Betriebserträge erhöhten sich im ersten Halbjahr 2010 im Vergleich zum Vergleichszeitraum des Vorjahres um 14 %. Die Betriebsaufwendungen sind im ersten Halbjahr 2010 im Vergleich zum Vergleichszeitraum des Vorjahres um ca. 3 % gestiegen (TEUR zum 30. Juni 2009 im Vergleich zu TEUR zum 30. Juni 2010). Das Betriebsergebnis zum 30. Juni 2010 beträgt TEUR 171, jenes zum 30. Juni 2009 hat TEUR 304 betragen. Das Jahresergebnis zum 30. Juni 2010 ist mit TEUR 119 negativ. Es liegt somit um TEUR 390 über dem Jahresergebnis zum 30. Juni 2009, welches TEUR -509 betragen hat.

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