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1 STAND: März 2014 Kai-Version 02.01

2 0 Kai kann alles inventarisieren Installation & Betrieb Dokumentationsstand: März 2014 Bei Fragen und Problemen wenden Sie sich bitte per Mail an: hallobtf! gmbh Hohenzollernring Köln 0221 / Copyright Diese Unterlage der hallobtf! gmbh ist urheberrechtlich geschützt. Nachdruck bzw. Vervielfältigung, auch in Auszügen, ist nur mit schriftlicher Einwilligung bzw. im Rahmen der Verträge mit der hallobtf! gmbh gestattet. Die hallobtf! gmbh haftet nicht für irrtümliche Angaben oder Druckfehler. Änderungen bleiben vorbehalten. hallobtf! gmbh Seite: 2 von 67

3 0 Symbole In dieser Dokumentation werden Symbole verwendet, die Ihnen zur besseren Orientierung dienen sollen. Diese Symbole haben folgende Bedeutung: Hinweis, den Sie unbedingt beachten sollten Verweis auf andere Erläuterungen Allgemeine Tipps und Hinweise hallobtf! gmbh Seite: 3 von 67

4 0 Inhaltsverzeichnis 1 Wer ist Kai? Wie gestaltet sich der technische Aufbau von Kai? Welche Installationsvarianten kennt Kai? Wie funktioniert die Kai-Schnittstelle zum Anlagenbuch? Welche Dokumentationsunterlagen gibt es für Kai? 12 2 Die Installation von Kai Betriebsvoraussetzungen für Kai Installation des Kai-Servers Installation des Kai-Servers als Web-Applikation Installation des Kai-Clients Installation des Kai-Laptops Installation des Kai-Mobiles Einspielen von Software-Updates Deinstallation der Kai-Software Deinstallation des Kai-Servers Deinstallation des Kai-Clients und des Kai-Laptops Deinstallation des Kai-Mobiles Installationsempfehlungen Netzwerkinstallation Lokale Client-Installation Informationen zur Datenbank-Anbindung Lizenzhinweise 34 3 Die Konfiguration von Kai Einspielen der im Installationsmaterial enthaltenen Stammdaten Erstmalige Anmeldung in Kai Allgemeine Hinweise zum Betrieb von Kai Aktivierung von Programmerweiterungen 38 hallobtf! gmbh Seite: 4 von 67

5 0 3.5 Aktivierung spezifischer Programm-Eigenschaften durch Zusatz-Parameter in der Kai-Server-Konfiguration Parameter zur Festlegung, wer Inventargüter löschen darf Parameter zur Unterdrückung der Uhrzeit in der Inventarhistorie Parameter zur Aktivierung von Single Sign-On Einrichten der Verbindung zum Anlagenbuch Einrichten der Verbindungsparameter Datenweg zwischen Kai-Client und dem Kai-Verbindungsserver ( ) Konfigurationsparameter für das Anlagenbuch ( ) 44 Konfigurationsparameter für SAP Anlagenbuchhaltung (FI-AA) (sapa bzw. sap3) 44 Konfigurationsparameter für newsystem kommunal Anlagenbuchhaltung (info) 45 Konfigurationsparameter für MACH Anlagenwirtschaft (mach) 46 Konfigurationsparameter für mpsanla (mps) 47 Konfigurationsparameter für CIP Anlagenbuchführung (cip) 48 Konfigurationsparameter für SASKIA.de - VR (sask) 49 Konfigurationsparameter für KIRP Serie 7 (kirp) 50 Konfigurationsparameter für DATEV Anlagenbuchführung pro (dava) Festlegen der Verbindung im Kai-Buchungskreis 52 4 Zugriffsschutz und Datensicherheit Personenbezogene Daten in Kai Sonstige schutzwürdige Informationen in Kai Sicherheit der Datenübertragung Sicherheits-Einstellungen des Browsers Einfluss der Kai-Installation auf das System-Umfeld Sicherheits-Einstellungen für die Benutzer-Anmeldung Protokollierung sicherheitskritischer Änderungen Datensicherung 60 5 Hinweise für den Kai-Betrieb Abruf der technischen Konfigurationsparameter Erzeugen von Desktop-Verknüpfungen Die Kai-Ausführungsprotokolle Die Kai-Protokollierungsstufen Die Kai-Supportpakete Support-Paket des Kai-Servers 65 hallobtf! gmbh Seite: 5 von 67

6 Support-Paket des Kai-Clients Synchronisation mit dem Kai-Laptop und dem Kai-Mobile 66 hallobtf! gmbh Seite: 6 von 67

7 1 Wer ist Kai? 1 Wer ist Kai? Kai ist eine Inventarisierungslösung für die öffentliche Verwaltung. Gegenstand des Programms ist die Erfassung und Verwaltung des mobilen Sachvermögens. Abbildung 1-1 Die Client-Server-Struktur von Kai hallobtf! gmbh Seite: 7 von 67

8 1 Wer ist Kai? 1.1 Wie gestaltet sich der technische Aufbau von Kai? Kai ist als Client-Server-Applikation aufgebaut. Eine Kai-Installation besteht aus den folgenden Komponenten: dem Kai-Server (eigenständiger Prozess oder Servlet unter der Kontrolle eines Web- Application-Servers) als dem Herzstück der Applikation o Hier werden die Inventargüter - sowie die weiteren benötigten Stammdaten - in einer SQL-Datenbank verwaltet. o Hier werden Nachrichten der Kai-Clients entgegengenommen und verarbeitet. dem stationären Kai-Client auf dem Arbeitsplatz des Inventarverwalters o Hier wird der Benutzerdialog (GUI für die Inventarverwaltung und für die Administration) geführt. o Hier werden über einen Windows-Drucker verschiedene Auswertungen gedruckt. o Hier werden keine Datenbank-Zugriffe durchgeführt. dem Kai-Laptop für die mobile Inventaraufnahme o Hier werden die Daten einer vorher geplanten Inventur heruntergeladen. o Hier wird eine eigene lokale Datenbank geführt, in der die benötigten Stammdaten gehalten und die Zählergebnisse erfasst werden. o Hier besteht während der Zählung keine Netzwerkanbindung. o Von hier aus werden die Zählergebnisse zur weiteren Bearbeitung auf den Kai-Server hochgeladen. dem Kai-Mobile auf einem mobilen Barcode-Terminal (z.b. Symbol MC70 oder MC75) als alternative Möglichkeit für die Inventaraufnahme. Hier werden die gleichen Funktionen wie auf dem Kai-Laptop durchgeführt. Kai ist eine vollständig mandantenfähige Lösung und erfüllt somit eine wichtige Grundvoraussetzung für den Betrieb in einer Rechenzentrumsumgebung: Die Daten aller Mandanten (= Verwaltungen) werden in der gleichen Datenbank - in einem gemeinsamen Satz von SQL- Tabellen - gehalten. Innerhalb des Mandanten unterteilt sich der Inventarbestand in Buchungskreise (= Organisationseinheiten, die ihr Inventar eigenständig bewirtschaften). hallobtf! gmbh Seite: 8 von 67

9 1 Wer ist Kai? 1.2 Welche Installationsvarianten kennt Kai? Der Kai-Server kann in zwei verschiedenen Installations-Varianten betrieben werden: als eigenständiger Prozess (in der Regel als Windows-Dienst), als Servlet unter der Kontrolle eines Web-Application-Servers. In dieser Variante kann Kai sowohl im Internet als auch im Intranet betrieben werden. Der Kai-Client läuft alternativ als ein installiertes Programm o lokal auf dem einzelnen Benutzer-Arbeitsplatz Da für den Kai-Client keine Registry-Einträge benötigt werden, kann er ohne weiteres auf einer Netzwerk-Festplatte installiert und von dort geladen werden. o unter Windows Terminal Server als Applet im Web-Browser. Server als... Client als... installiertes Programm eigenständiger Prozess x (tcp/ip) Servlet x (http, https) Applet - x (http, https) Tabelle 1-1 Übersicht der Installationsvarianten in Kai Wichtiger Hinweis Wird der Kai-Client als Applet betrieben, so bestehen verschiedene funktionale Einschränkungen: Es ist nicht möglich, Kai-Daten zu exportieren oder zu importieren. Der Kai-Freifeldtyp URL für Verweise auf Bilder und Dokumente kann nicht genutzt werden. Darüber hinaus bestehen Einschränkungen für die Verbindung zur Anlagenbuchhaltung des Finanzsystems. Die Funktionstasten (z.b. F Abruf der technischen Konfigurationsparameter ) haben keine Funktion. Diese Einschränkungen sind in der Regel nur für bestimmte (wenige) Kai-Benutzer von Belang. Zusätzlich zur Nutzung der Applet-Variante werden daher üblicherweise einige Arbeitsplätze als installierte Kai-Clients betrieben. hallobtf! gmbh Seite: 9 von 67

10 1 Wer ist Kai? 1.3 Wie funktioniert die Kai-Schnittstelle zum Anlagenbuch? Die Kai-Schnittstelle zum Anlagenbuch stellt die folgenden Funktionen zur Verfügung: A Anlagenstämme aus dem Finanzsystem können im Kai-Dialog gesucht und angezeigt werden. Diese Funktion ist in Kai je nach den Möglichkeiten der Finanz-Software über o einen direkten Programmaufruf (API), o einen SQL-Zugriff auf die Datenbank-Tabellen des Finanzsystems oder implementiert. B Anlagenstämme können direkt aus Kai heraus angelegt werden. Diese Funktion ist in Kai je nach den Möglichkeiten der Finanz-Software über o einen direkten Programmaufruf (API), o das Einstellen von Datensätzen in eine Dateneingangstabelle, o eine Datei oder implementiert. C Aus dem Kai-Inventarbestand können Daten zum erstmaligen Aufbau des Anlagenbuchs übergeben werden. D Die Anlagegüter des Finanzverfahrens können in Kai als Inventargüter importiert werden. Schnittstelle SAP Anlagenbuchhaltung (FI-AA) newsystem kommunal Anlagenbuchhaltung MACH Anlagenwirtschaft Funktion A B C D Suchen und Anzeigen im Kai-Dialog Anlegen von Anlagenstämmen aus Kai Erstmaliger Aufbau des Anlagenbuchs Anlegen von Inventarstämmen aus dem Finanzverfahren API API Datei API SQL-Zugriff Datei Datei SQL-Zugriff SQL-Zugriff CIP Anlagenbuchführung SASKIA.de VR (Vermögensrechnung) nicht implementiert nicht implementiert Dateneingangstabelle Dateneingangstabelle mpsanla SQL-Zugriff Dateneingangstabelle Dateneingangstabelle Datei SQL-Zugriff SQL-Zugriff nicht implementiert SQL-Zugriff Datei Datei SQL-Zugriff KIRP Serie 7 API API Datei API DATEV Anlagenbuchführung pro Zugriff über Spiegeldatenbank Zugriff über Spiegeldatenbank Tabelle 1-2 Übersicht der Funktionen der Kai-Schnittstelle zum Anlagenbuch Datei Zugriff über Spiegeldatenbank hallobtf! gmbh Seite: 10 von 67

11 1 Wer ist Kai? Abbildung 1-2 Die Kai-Schnittstelle zum Anlagenbuch Der Zugriff über eine API sowie auch der Datenbank-Zugriff auf die Tabellen des Finanzsystems können wahlweise direkt vom Kai-Client aus oder über einen Connector, der die Zugriffe bündelt oder über den Kai-Server geschaltet werden. hallobtf! gmbh Seite: 11 von 67

12 1 Wer ist Kai? 1.4 Welche Dokumentationsunterlagen gibt es für Kai? Die offizielle Kai-Dokumentation besteht aus dem Kai-Anwendungshandbuch, Hier ist der vollständige Funktionsumfang von Kai in allen Einzelheiten dargestellt. dem Handbuch Kai Installation & Betrieb, Dieses Handbuch enthält technische Hinweise zu den Betriebsvoraussetzungen, zu den möglichen Installationsvarianten, zum Installationsvorgang, zu den Schnittstellen und zum laufenden Betrieb. der Kundeninformation hallo Kai!. Hier kann man sich als Interessent im Vorfeld über die Leistungsmerkmale von Kai und seine Einbindung in die Prozessabläufe der Verwaltung informieren. Diese Unterlage beschreibt die zugesicherten Eigenschaften der Software und wird bei Abschluss einer Nutzungsvereinbarung Vertragsbestandteil. Daneben stellen der Kai-Hersteller und die Kai-Partner zahlreiche weitere Informationsunterlagen als Sekundärinformation zur Verfügung. hallobtf! gmbh Seite: 12 von 67

13 2 Die Installation von Kai 2 Die Installation von Kai Dieses Kapitel enthält neben den technischen Voraussetzungen für die Inbetriebnahme von Kai schwerpunktmäßig die Beschreibung der Installation und Konfiguration der einzelnen Kai- Komponenten sowie das grundsätzliche Vorgehen bei Updates. 2.1 Betriebsvoraussetzungen für Kai Kai-Server (als eigenständiger Prozess oder als Servlet) Betriebssystem Windows ab Version 2000 (Windows XP, Windows Server 2003, Windows Vista, Windows 7, Windows Server 2008, Windows 8) Linux Programm-Speicherplatz ca. 100 MB freier Speicherplatz Datenbank MS SQL Server ab Version 2000 Oracle ab Version 9 mysql ab Version 5.0 Anhaltspunkt: je Inventargut ca. 64 KB Speicherplatz Die zur Datenbank gehörenden JDBC-Treiber sind installationsseitig beizustellen. Java Netzwerk Die erforderliche Java-Runtime-Umgebung ist im Installationsumfang enthalten. Auf dem System vorhandene Java-Versionen werden nicht beeinflusst. TCP/IP-Verbindung Empfohlen: mindestens 2 Mbit/s. Das Datenübertragungsvolumen ist geringfügig. Für den Betrieb als Servlet zusätzlich: Web-Application-Server Empfohlen wird Apache Tomcat ab Version 4.1 unter der Java Runtime-Umgebung JRE 5. Option: IBM Websphere ab Version 6 unter Linux, Windows oder z/os Andere Systeme und Versionen auf Anfrage. Tabelle 2-1 Betriebsvoraussetzungen für den Kai-Server hallobtf! gmbh Seite: 13 von 67

14 2 Die Installation von Kai Kai-Client Betriebssystem Windows ab Version 2000 (Windows XP, Windows Server 2003, Windows Vista, Windows 7, Windows Server 2008, Windows 8) Linux Programm-Speicherplatz ca. 100 MB freier Speicherplatz (auf der lokalen Festplatte bzw. auf einer Netzwerkplatte) Java Netzwerk Drucker Handscanner optional Bildschirm-Auflösung Für den Betrieb im Web-Browser Die erforderliche Java-Runtime-Umgebung ist im Installationsumfang enthalten. Auf dem System vorhandene Java-Versionen werden nicht beeinflusst. TCP/IP-Verbindung zum Kai-Server Das Datenübertragungsvolumen ist geringfügig. Die Kai-Reports können auf jedem üblichen Arbeitsplatzdrucker gedruckt werden. Für den Ausdruck von Barcode-Etiketten wird der Einsatz eines Laserdruckers mit einer Auflösung von 600 dpi empfohlen. Für den stationären Einsatz wird der Scanner LS2208 KIT (USB-Version) der Firma Symbol empfohlen. mindestens x 768 Pixel Applet-fähiger Browser mit installiertem Java-Plugin ab JRE 5 z.b.: Microsoft Internet Explorer ab Version 6 Mozilla Firefox ab Version 2 Tabelle 2-2 Betriebsvoraussetzungen für den Kai-Client hallobtf! gmbh Seite: 14 von 67

15 2 Die Installation von Kai Kai-Laptop (für die mobile Inventaraufnahme) Betriebssystem Windows ab Version 2000 (Windows XP, Windows Server 2003, Windows Vista, Windows 7, Windows Server 2008, Windows 8) Linux Speicherplatz Datenbank Java Netzwerk Handscanner optional Bildschirm-Auflösung ca. 200 MB freier Speicherplatz (Programm, Daten, Backup) Wird mitgeliefert und automatisch installiert. Die erforderliche Java-Runtime-Umgebung ist im Installationsumfang enthalten. Auf dem System vorhandene Java-Versionen werden nicht beeinflusst. TCP/IP-Verbindung zum Kai-Server Das Datenübertragungsvolumen ist geringfügig. Für den mobilen Einsatz mit Laptops wird der Bluetooth- Scanner LI4278 KIT (USB-Version) der Firma Symbol empfohlen. mindestens x 768 Pixel Tabelle 2-3 Betriebsvoraussetzungen für den Kai-Laptop Kai-Mobile (für die mobile Inventaraufnahme mittels Barcode-Terminal) Hardware Betriebssystem Java Standardmäßig werden die mobilen Terminals MC70, MC75 bzw. MC9090 der Firma Symbol unterstützt. Weitere Geräte auf Anfrage. Das Gerät verfügt über einen eingebauten Barcode-Scanner. Empfohlen wird jeweils die Gerätevariante mit alphanumerischer Tastatur. Windows Mobile Für die Installation von Kai-Mobile wird auf einem Arbeitsplatz- PC die Komponente Microsoft ActiveSync bzw. ab Windows 7 das Mobile-Gerätecenter benötigt. Diese wird üblicherweise mit dem mobilen Terminal bzw. mit dem Betriebssystem ausgeliefert und dient dem Datenaustausch zwischen dem PC und dem mobilen Terminal. IBM J9 PPRO 11 wird bei der Kai-Installation mitgeliefert. Die Lizenzierung erfolgt durch die hallobtf! gmbh. Tabelle 2-4 Betriebsvoraussetzungen für den Kai-Mobile hallobtf! gmbh Seite: 15 von 67

16 2 Die Installation von Kai 2.2 Installation des Kai-Servers Das komplette Installationsmaterial für den Kai-Server ist in der Datei Kai-Setup xx.exe enthalten. Zusätzlich werden die JDBC-Treiber für die jeweilige Datenbank benötigt ( 2.10 Informationen zur Datenbank-Anbindung ). Die Kai-Installation erfolgt unter Windows in den folgenden Schritten: 1. Vorbereiten der Datenbank Für den Kai-Server ist eine Datenbank einzurichten. Die Kai-Tabellen werden beim ersten Zugriff automatisch angelegt. Der Kai-Server führt alle Operationen unter einem festen Datenbank-Benutzer aus. Dieser Benutzer muss eingerichtet werden und über alle Zugriffsrechte verfügen. 2. Aufrufen der Installationsroutine Abbildung 2-1 Auswahl der Installationsoption Kai-Server Abbildung 2-2 Auswahl des Zielverzeichnisses Abbildung 2-3 Installation abgeschlossen hallobtf! gmbh Seite: 16 von 67

17 2 Die Installation von Kai 3. Festlegen der Konfigurationsparameter Die Konfigurationsparameter werden unmittelbar im Anschluss an den Installationsvorgang abgefragt. Sie können nachträglich durch Aufruf der Datei ServerConfig.exe im Installations-Unterverzeichnis server verändert werden. Abbildung 2-4 Konfiguration des Kai-Servers Die folgenden Parameter werden abgefragt: TCP/IP-Eingangsport des Kai-Servers (Server Port) Timeout-Parameter der tcp/ip-verbindung (Timeout) Datenbank-Typ Verbindungs-Parameter für die Datenbank (Datenbank-Port, Datenbank-Name, Datenbank-Benutzer und Passwort) Erhöhter Kennwortschutz (optional): o Ablaufzeitraum für das Benutzerkennwort o Mindestlänge des Benutzerkennworts o Maximale Anzahl falscher Kennwort-Eingaben Festlegung, ob der Kai-Server als Dienst gestartet werden soll. (Der Name des Dienstes kann über die Schaltfläche Name ändern bestimmt werden.) 4. Hinzufügen der JDBC-Datenbank-Treiber Die Datenbank-spezifischen JDBC-Treiber-Dateien ( 2.10 Informationen zur Datenbank- Anbindung ) sind in das Installations-Unterverzeichnis jars zu kopieren. Hierzu ist der Kai-Dienst btfservice zu beenden und anschließend neu zu starten. 5. Hinzufügen von kundenspezifischen Erweiterungen Sofern in der Kai-Installation kundenspezifische Erweiterungen zum Einsatz kommen, ist die Datei a01ext.jar in das Installations-Unterverzeichnis jars zu kopieren. hallobtf! gmbh Seite: 17 von 67

18 2 Die Installation von Kai Wichtiger Hinweis Die Kai-Server-Software ( ServerConfig.exe und BTFStart.exe ) muss unter Windows 7 im Kompatibilitätsmodus ausgeführt werden. Der Windows-Dialog-Titel der Kai-Clients kann durch einen frei definierbaren Text ergänzt werden. Hierzu wird der zusätzliche Text in die Datei BTFStart.ini im Unterverzeichnis server der Kai- Installation eingetragen. Der erforderliche Parameter muss unter den [SYSTEMPROPERTIES] hinterlegt werden und lautet: WindowTitle=... Abbildung 2-5 Parameter zur Konfiguration des Zusatz-Textes im Windows-Fenster-Titel des Kai-Clients Abbildung 2-6 Zusatz-Text im Windows-Fenster-Titel des Kai-Clients hallobtf! gmbh Seite: 18 von 67

19 2 Die Installation von Kai Unter Linux sind für die Kai-Installation die folgenden Arbeitsschritte durchzuführen: 1. Vorbereiten der Datenbank - siehe oben 2. Entpacken des Kai-Installationsarchivs 3. Editieren und Verschlüsseln der Datei server.def Die Datei server.def enthält die Konfigurationsparameter: tcp/ip-eingangsport des Kai-Servers Timeout-Parameter der tcp/ip-verbindung Datenbank-Typ Verbindungs-Parameter für die Datenbank Eine Vorlage befindet sich im Installations-Unterverzeichnis def. Anschließend ist das Script crypt.sh mit dem Parameter server aufzurufen. 4. Hinzufügen der JDBC-Datenbank-Treiber - siehe oben 5. Hinzufügen von kundenspezifischen Erweiterungen - siehe oben 6. Anpassen des start-stop-scripts Eine Vorlage des start-stop-scripts liegt im Installations-Unterverzeichnis server. hallobtf! gmbh Seite: 19 von 67

20 2 Die Installation von Kai 2.3 Installation des Kai-Servers als Web-Applikation Das Installationsmaterial für das Kai-Servlet und das Kai-Applet ist in der Datei Kai xx.war enthalten. Zusätzlich werden die JDBC-Treiber für die jeweilige Datenbank benötigt ( 2.10 Informationen zur Datenbank-Anbindung ). Die Installation der Kai-Software für den Servlet-Container Apache Tomcat 5.5 erfolgt in den folgenden Schritten: 1. Überprüfen der Tomcat-Konfiguration Für den Betrieb des Kai-Servers ist eine Heapsize-Einstellung von mindestens 256 MB erforderlich (http://wiki.apache.org/tomcat/faq/memory). 2. Vorbereiten der Datenbank Für den Kai-Server ist eine Datenbank einzurichten. Die Kai-Tabellen werden beim ersten Zugriff automatisch angelegt. Der Kai-Server führt alle Operationen unter einem festen Datenbank-Benutzer aus. Dieser Benutzer muss eingerichtet werden und über alle Zugriffsrechte verfügen. 3. Hinzufügen der JDBC-Datenbank-Treiber Die Datenbank-spezifischen JDBC-Treiber sind in das Unterverzeichnis common/libs der Tomcat-Installation zu kopieren. Anschließend muss der Servlet-Container neu gestartet werden, damit die JDBC-Datenbank-Treiber registriert werden. 4. Installation des Web Application Archive (WAR) Die Datei Kai xx.war ist auf den Namen der vorgesehenen Servlet-Adresse umzubenennen. Beispiel: Wird die Datei in Kai.war umbenannt, so kann Kai im Browser unter der Adresse aufgerufen werden. Die WAR-Datei ist in das Verzeichnis webapps der Tomcat-Installation zu kopieren. Kai- Servlet und -Applet werden hierdurch automatisch in das entsprechende Verzeichnis installiert. 5. Hinzufügen von kundenspezifischen Erweiterungen Sofern in der Kai-Installation kundenspezifische Erweiterungen zum Einsatz kommen, ist die Datei a01ext.jar in die Installations-Unterverzeichnisse webapps/kai/web-inf/lib und webapps/kai/applet zu kopieren. Bei Client-seitigen Erweiterungen muss darüber hinaus in der Datei index.html die Angabe zum Classpath angepasst werden. 6. Konfiguration der Datenbank-Anbindung Die Konfigurationsparameter für die Datenbank-Anbindung werden in der Datei conf/catalina/localhost/kai.xml (Dateiname entsprechend der Servlet-Adresse) festgelegt. hallobtf! gmbh Seite: 20 von 67

21 2 Die Installation von Kai Folgende Parameter müssen für Anbindung an die Datenbank angepasst werden: driverclassname Name der Treiberklasse ( 2.10 Informationen zur Datenbank-Anbindung ) url username password Verbindung zur Datenbank ( 2.10 Informationen zur Datenbank-Anbindung ) Name des Datenbank-Benutzers Passwort des Datenbank-Benutzers Außerdem sollte in der Datenbank-Konfigurationsdatei die Einstellung reloadable auf false konfiguriert werden Bei der Erstinstallation muss in der Datei conf/catalina/localhost/kai.xml (Dateiname entsprechend der Servlet-Adresse) der Eintrag für die ValidationQuery deaktiviert werden, bis die Datenbank-Tabellen durch den Kai-Server angelegt wurden. Danach muss dieser Eintrag wieder aktiviert werden. 7. Konfiguration und Start des Kai-Applets Das Kai-Applet wird durch einen Web-Browser mit installiertem Java-Plugin gestartet. Als Web-Adresse wird die Adresse des Web-Application-Servers inklusive Pfad zur Web- Application angegeben. Beispiel: Der Dialog-Titel des im Web-Browser gestarteten Kai-Applets kann durch einen frei definierbaren Text ergänzt werden. Hierzu wird der zusätzliche Text in die Datei index.html eingetragen. Der erforderliche Parameter lautet: <title>...</title>. Neben dem Fenster-Titel kann z.b. auch die Größe des Applets in der Datei index.html angepasst werden. Hierzu verändert man die entsprechenden Parameter width and height ab. Abbildung 2-7 Parameter für die Konfiguration des Windows-Fenster-Titels beim Kai-Server-Applet hallobtf! gmbh Seite: 21 von 67

22 2 Die Installation von Kai 2.4 Installation des Kai-Clients Das komplette Installationsmaterial für den Kai-Client ist in der Datei Kai-Setup xx.exe enthalten. Die Installation erfolgt in den folgenden Schritten: 1. Aufrufen der Installationsroutine Abbildung 2-8 Auswahl der Installationsoption Kai-Client Abbildung 2-9 Auswahl des Zielverzeichnisses Abbildung 2-10 Installation abgeschlossen 2. Festlegen der Konfigurationsparameter Die Konfigurationsparameter werden unmittelbar im Anschluss an den Installationsvorgang abgefragt. Sie können nachträglich durch Aufruf der Datei KaiConfig.exe im Installations- Unterverzeichnis client verändert werden. hallobtf! gmbh Seite: 22 von 67

23 2 Die Installation von Kai Abbildung 2-11 Konfiguration des Kai-Clients Die folgenden Parameter werden abgefragt: Verbindungstyp zum Kai-Server IpLen5 http/https local Verbindung zu einem eigenständigen Kai-Server-Prozess Verbindung zu einem Web-Application-Server Konfiguration des Kai-Clients als Einzelplatz-Version ohne Server- Anbindung Abbildung 2-12 Konfiguration des Kai-Clients als Einzelplatz-Version ohne Server-Anbindung Adress-Angaben je nach Verbindungstyp 3. Hinzufügen von kundenspezifischen Erweiterungen Sofern in der Kai-Installation kundenspezifische Erweiterungen zum Einsatz kommen, ist die Datei a01ext.jar in das Installations-Unterverzeichnis jars zu kopieren. Wichtiger Hinweis Die Kai-Client-Software ( KaiConfig.exe und KaiStart.exe ) muss unter Windows 7 im Kompatibilitätsmodus ausgeführt werden. hallobtf! gmbh Seite: 23 von 67

24 2 Die Installation von Kai 2.5 Installation des Kai-Laptops Das komplette Installationsmaterial für den Kai-Laptop ist in der Datei Kai-Laptop xx.exe enthalten. Die Installation erfolgt in den folgenden Schritten: 1. Aufrufen der Installationsroutine Abbildung 2-13 Auswahl des Zielverzeichnisses Abbildung 2-14 Installation abgeschlossen 2. Festlegen der Konfigurationsparameter Die Konfigurationsparameter werden unmittelbar im Anschluss an den Installationsvorgang abgefragt. Sie können nachträglich durch Aufruf der Datei KaiLaptopConfig.exe im Installations-Unterverzeichnis kailaptop verändert werden. Abbildung 2-15 Konfiguration des Kai-Laptops hallobtf! gmbh Seite: 24 von 67

25 2 Die Installation von Kai Die folgenden Parameter werden abgefragt: Verbindungstyp zum Kai-Server IpLen5 http/https Verbindung zu einem eigenständigen Kai-Server-Prozess Verbindung zu einem Web-Application-Server Adress-Angaben je nach Verbindungstyp (z.b. Server-Adresse; Port; Timeout-Parameter) Name des Gerätes (Gerät) als eindeutige Identifikation des Kai-Laptop Wichtiger Hinweis Die Kai-Laptop-Software ( KaiLaptopConfig.exe und KaiStart.exe ) muss unter Windows 7 im Kompatibilitätsmodus ausgeführt werden. hallobtf! gmbh Seite: 25 von 67

26 2 Die Installation von Kai 2.6 Installation des Kai-Mobiles Das komplette Installationsmaterial für den Kai-Mobile ist in der Datei Kai-Mobile xx.exe enthalten. Die Installation erfolgt in den folgenden Schritten: 1. Verbinden des Barcode-Terminals Das Barcode-Terminal ist über das USB-Kabel mit einem Arbeitsplatz-PC, auf dem die Komponente Microsoft ActiveSync oder das Windows Mobile-Gerätecenter installiert ist, zu verbinden. 2. Aufrufen der Installationsroutine Abbildung 2-16 Auswahl des Zielverzeichnisses Abbildung 2-17 Installationsroutine des Kai-Mobiles hallobtf! gmbh Seite: 26 von 67

27 2 Die Installation von Kai Abbildung 2-18 Installation abgeschlossen 3. Festlegen der Konfigurationsparameter Die Konfigurationsparameter sind im Anschluss an den Installationsvorgang einzutragen. Hierzu startet man die Anwendung Kai-Mobile und ruft den Konfigurationsdialog über die Schaltfläche konfigurieren auf. Die Konfigurationsparameter können auch nachträglich verändert werden. Abbildung 2-19 Konfiguration des Kai-Mobiles hallobtf! gmbh Seite: 27 von 67

28 2 Die Installation von Kai Die folgenden Parameter werden abgefragt: Verbindungstyp zum Kai-Server IpLen5 http Verbindung zu einem eigenständigen Kai-Server-Prozess Verbindung zu einem Web-Application-Server Adress-Angaben je nach Verbindungstyp (z.b. Host-Name; Port) RessourceID als eindeutige Identifikation des Kai-Mobile hallobtf! gmbh Seite: 28 von 67

29 2 Die Installation von Kai 2.7 Einspielen von Software-Updates Das Software-Update betrifft die folgenden Kai-Komponenten: Kai-Server als Windows-Dienst Zum Update des Kai-Servers kopiert man die Datei Kai-Server-Update xx.zip in das Installationsverzeichnis. Anschließend werden die Inhalte in dieses Verzeichnis entpackt, so dass die vorhandenen Dateien überschrieben werden. Wichtiger Hinweis Vor dem Update des Kai-Servers muss der Dienst btfservice beendet werden. Im Anschluss an den Kopiervorgang kann der Dienst wieder gestartet werden. Kai-Server unter Linux Zum Update des Kai-Servers kopiert man die Datei Kai-Server-Update xx.tar.gz in das Installationsverzeichnis. Anschließend werden die Inhalte in dieses Verzeichnis entpackt, so dass die vorhandenen Dateien überschrieben werden. Wichtiger Hinweis Vor dem Update des Kai-Servers muss mit Hilfe des start-stop-scripts der Kai-Server-Prozess beendet werden. Im Anschluss an den Kopiervorgang kann dieser wieder gestartet werden. Kai-Server als Web-Applikation Das Einspielen neuer Software-Versionen erfolgt durch eine Neuinstallation des Web- Application-Archives (WAR). Vor der Deinstallation der Software muss die Konfiguration der Datenbank-Anbindung, d.h. die Datei conf/catalina/localhost/kai.xml (Dateiname entsprechend der Servlet-Adresse), gesichert werden. Die JDBC-Datenbank-Treiber sind von der Deinstallation nicht betroffen. Nach der Neuinstallation der WAR-Datei muss die Konfiguration der Datenbankanbindung wieder hergestellt werden. Hierzu ist die gesicherte XML-Datei in das Verzeichnis conf/catalina/localhost/ zu kopieren. Wichtiger Hinweis Sofern es individuelle Anpassungen in der Kai-Web-Applikation gibt, sind die entsprechende index.html und vorhandene kundenspezifische.jar-dateien vorab zu sichern und nach dem Update zurückzuspielen. Kai-Client Zum Update des Kai-Clients kopiert man die Datei Kai-Client-Update xx.zip in das Installationsverzeichnis. Anschließend werden die Inhalte in dieses Verzeichnis entpackt, so dass die vorhandenen Dateien überschrieben werden. hallobtf! gmbh Seite: 29 von 67

30 2 Die Installation von Kai Wichtiger Hinweis Vor dem Update muss die Client-Anwendung beendet werden. Ist die Software auf einer Netzwerk-Festplatte installiert, so müssen vor dem Update alle Client-Anwendungen beendet werden. Kai-Laptop Zum Update des Kai-Laptops kopiert man die Datei Kai-Laptop-Update xx.zip in das Installationsverzeichnis. Anschließend werden die Inhalte in diesem Verzeichnis entpackt, so dass die vorhandenen Dateien überschrieben werden. Kai-Mobile Zum Update des Kai-Mobiles muss zunächst die bisherige Installation mit Hilfe von Microsoft ActiveSync deinstalliert werden. Anschließend wird das aktuelle Setup Kai-Mobile xx.exe aufgerufen (weitere Schritte: 2.6 Installation des Kai-Mobiles ). Der Stand der Kai-Software wird durch eine Versionsnummer (z.b. Kai ) identifiziert, die die Version (z.b. Kai 02.01) und den Aktualisierungs-Stand (z.b. 01) darstellt. Alle Kai-Komponenten sind grundsätzlich auf der gleichen Version zu halten. Innerhalb einer Version sind die Komponenten untereinander kompatibel. hallobtf! gmbh Seite: 30 von 67

31 2 Die Installation von Kai 2.8 Deinstallation der Kai-Software Deinstallation des Kai-Servers Für Windows-Installationen: Falls die Software per Setup installiert wurde, entfernt man diese über Systemsteuerung Software bzw. Programme und Funktionen. Löschen des Kai-Installationsverzeichnisses. Für Linux-Installationen: Löschen des Kai-Installationsverzeichnisses. Für Web-Applikationen: Entfernen der Kai-Applikation aus dem Web-Application Server Deinstallation des Kai-Clients und des Kai-Laptops Falls die Software per Setup installiert wurde, entfernt man diese über Systemsteuerung Software bzw. Programme und Funktionen. Löschen des Kai-Installationsverzeichnisses. Entfernen aller Desktop-Verknüpfungen Deinstallation des Kai-Mobiles Zur Deinstallation des Kai-Programms wird der Menüpunkt start settings remove programs aufgerufen. Die Programme HalloBTF KaiMobile und HalloBTF j9 müssen entfernt werden. Löschen des Kai-Installationsverzeichnisses \program files\kaimobile. Auf dem Arbeitsplatz-PC, von dem aus das mobile Gerät installiert wurde, entfernt man das Installationsmaterial über Systemsteuerung Software bzw. Programme und Funktionen. hallobtf! gmbh Seite: 31 von 67

32 2 Die Installation von Kai 2.9 Installationsempfehlungen Netzwerkinstallation Das Installationsverzeichnis des Kai-Servers und des Kai-Clients kann auf einer Netzwerk- Festplatte abgelegt werden. Auf diese Weise können Updates mit geringem Aufwand eingespielt werden, da keine Aktualisierung auf den jeweiligen Arbeitsplätzen erforderlich ist. Das Installationsverzeichnis ist für den Zugriff freizugeben, sodass die Benutzer den Kai-Client über die Routine KaiStart.exe im Installations-Unterverzeichnis client aufrufen können Lokale Client-Installation Falls eine lokale Client-Installation vorgenommen werden soll, kann das Installationsverzeichnis kopiert und auf weitere Rechner übertragen werden. Es sind keine Registry-Einträge erforderlich. hallobtf! gmbh Seite: 32 von 67

33 2 Die Installation von Kai 2.10 Informationen zur Datenbank-Anbindung Kai kann mit unterschiedlichen SQL-Datenbanken zusammen arbeiten ( 2.1 Betriebsvoraussetzungen für Kai ). Hierzu wird jeweils ein passender JDBC-Treiber benötigt, der kundenseitig bereitzustellen ist. Sofern die Verbindung zum Anlagenbuch über einen SQL-Zugriff erfolgt ( 1.3 Wie funktioniert die Kai-Schnittstelle zum Anlagenbuch ), ist auch für die Datenbank-Tabellen des Finanzsystems der entsprechende JDBC-Treiber bereitzustellen. Datenbank Microsoft SQL Server 2000 Microsoft SQL Server 2005/2008 Oracle MySQL 5.x Tabelle 2-5 Benötigte JDBC-Treiber Dateinamen msbase.jar mssqlserver.jar msutil.jar sqljdbc.jar ojdbc5.jar orai18n.jar mysql-connector-java-5.x.x-bin.jar Die Konfiguration der Verbindung zur Kai-Datenbank erfolgt in Normalfall automatisch im Rahmen des Programm-Setup. Jedoch sind bei Installation des Kai-Servers als Web-Applikation ( 2.3 Installation des Kai-Servers als Web-Applikation ) die entsprechenden Verbindungsparameter von Hand einzutragen. Die folgende Tabelle gibt einen Überblick über die benötigten Parameter: Datenbank Name der Treiberklasse Verbindung zur Datenbank (Beispiele) Microsoft SQL Server 2000 Microsoft SQL Server 2005/2008 com.microsoft.jdbc.sqlserver. SQLServerDriver com.microsoft.sqlserver.jdbc. SQLServerDriver jdbc:microsoft:sqlserver://localhost:1433; databasename=kaidb jdbc:sqlserver://localhost:1433; databasename=kaidb Oracle oracle.jdbc.driver.oracledriver MySQL 5.x com.mysql.jdbc.driver jdbc:mysql://localhost:3306/kaidb Tabelle 2-6 Datenbank-Treiberklassen und Beispiele für die Verbindung zur Kai-Datenbank hallobtf! gmbh Seite: 33 von 67

34 2 Die Installation von Kai 2.11 Lizenzhinweise Kai nutzt Programme verschiedener Hersteller, die unterschiedlichen Lizenzbedingungen unterliegen. Die Lizenzbedingungen sind im Installations-Unterverzeichnis license hinterlegt. hallobtf! gmbh Seite: 34 von 67

35 3 Die Konfiguration von Kai 3 Die Konfiguration von Kai 3.1 Einspielen der im Installationsmaterial enthaltenen Stammdaten Mit dem Installationsmaterial werden verschiedene Stammdaten-Bündel geliefert. Diese bilden einen Grundstock für die Einrichtung von Kai bzw. dienen zur Erfüllung bestimmter Kriterien aus Anforderungskatalogen der öffentlichen Verwaltung. Inhaltlich sind die einzelnen Stammdaten-Bündel im Anhang des Kai-Anwendungshandbuches beschrieben. Die Stammdaten des Installationsmaterials liegen in Form von Excel-Dateien vor. Hierzu gehören das Bündel GRUND1 mit der Datei o GRUND1-Typen.xls das Bündel OKKSA1, das auf dem Bündel GRUND1 aufbaut und die folgenden Dateien enthält o OKKSA1-Typen.xls o OKKSA1-Tabellen.xls o OKKSA1-Freifelder.xls Zum Einspielen der Stammdaten sind auf dem Kai-Client die folgenden Arbeiten durchzuführen: a. Einrichten des/der betreffenden Mandanten und Buchungskreise ( Kai-Anwendungshandbuch, Kapitel 3.1), b. Importieren der Stammdaten in der oben genannten Reihenfolge ( Kai-Anwendungshandbuch, Kapitel 3.7.4). Vor dem Einspielen ist festzulegen, ob die Stammdaten-Vererbung ( Kai-Anwendungshandbuch, Kapitel 3.7.1) genutzt werden soll und die Daten in den Buchungskreis 0000 einzuspielen sind. Einige der im Installationsmaterial enthaltenen Freifelder sind als Suchfelder ( Anwendungshandbuch, Kapitel 4.2) deklariert. Da in Kai je Inventartyp/Untertyp bis zu dreißig Freifelder als Suchfelder deklariert werden können, wird damit die Möglichkeit zur Einrichtung weiterer Suchfelder eingeschränkt. Es wird daher empfohlen, die Stammdaten des Installationsmaterials einzuspielen, bevor weitere Freifelder eingerichtet werden und anschließend zu prüfen, welche Freifelder tatsächlich als Suchfelder deklariert sein sollen. Über die im Installationsmaterial enthaltenen Daten hinaus sind für einen produktiven Kai- Betrieb weitere Stammdaten (z.b. Standorte, Organisationseinheiten) erforderlich. Einzelheiten hierzu sind im Kai-Anwendungshandbuch, Kapitel 3 beschrieben. hallobtf! gmbh Seite: 35 von 67

36 3 Die Konfiguration von Kai 3.2 Erstmalige Anmeldung in Kai Die Benutzer-Anmeldung im Kai-Dialog darf nicht mit der Anmeldung an der Datenbank verwechselt werden: Gegenüber der Datenbank arbeitet Kai mit einem festen Benutzer, der in der Kai- Server-Konfiguration angegeben wird (siehe Kapitel 2.2 Installation des Kai-Servers ). Für die Anmeldung im Kai-Dialog werden die in Kai konfigurierten Benutzer verwendet. Für die erstmalige Anmeldung im Kai-Dialog steht der Benutzer Kai (Passwort Kai ) zur Verfügung. In der zunächst leeren Kai-Datenbank muss zunächst ein Mandant eingerichtet werden ( Kai- Anwendungshandbuch, Kapitel 3.1). Danach ist der Dialog zu verlassen. Nach einer erneuten Anmeldung stehen die Funktionen des Kai-Dialogs zur Verfügung. Wichtiger Hinweis Nach Inbetriebnahme der Software sind die eigentlichen Benutzer mit ihren Zugriffsrechten anzulegen. Es wird dringend empfohlen, anschließend den Benutzer Kai zu löschen oder zumindest sein Passwort zu verändern. Auf den mobilen Erfassungsgeräten (Kai-Laptop und Kai-Mobile) kann der Benutzer Kai in Kombination mit dem Passwort Kai nicht zur Datenerfassung verwendet werden. hallobtf! gmbh Seite: 36 von 67

37 3 Die Konfiguration von Kai 3.3 Allgemeine Hinweise zum Betrieb von Kai Bei jedem Start des Kai-Servers und des Kai-Clients wird überprüft, ob die Verzeichnisse für die Log-Dateien und Support-Pakete vorhanden und beschreibbar sind. Fehlen beispielsweise die entsprechenden Verzeichnisse oder Schreibberechtigungen, wird eine Fehlermeldung beim Starten des Kai-Clients ausgegeben. Außerdem wird geprüft, ob der Kai-Server und der Kai-Client in einer kompatiblen Programmversion betrieben werden. Abbildung 3-1 Hinweis bei unterschiedlichen Client- und Server-Versionen Bei einer Aktualisierung des Kai-Servers ist in der Regel auch eine gleichlautende Aktualisierung des Kai-Clients erforderlich. Bei der Auslieferung einer neuen Kai-Version wird dokumentiert, ob auch ältere Versionen des Kai-Clients vom Kai-Server unterstützt werden. hallobtf! gmbh Seite: 37 von 67

38 3 Die Konfiguration von Kai 3.4 Aktivierung von Programmerweiterungen Kai verfügt über eine Reihe von Programmerweiterungen, die nicht zum Standard-Funktionsumfang gehören und über einen Lizenzschlüssel aktiviert werden können. Diese erweiterten Funktionen sind im Kai-Anwendungshandbuch im Kapitel 12 beschrieben. Zur Aktivierung der Programmerweiterungen sind die folgenden Schritte durchzuführen: 1. Erwerb eines Nutzungsrechts Nutzungsrechte für die Programmerweiterungen werden durch die hallobtf! gmbh und ihre Partner - kommunale IT-Dienstleister, Systemhäuser und Berater - angeboten. Das Nutzungsrecht bezieht sich jeweils auf einen bestimmten Mandanten in einer bestimmten Kai-Installation. 2. Feststellen der System-ID Die System-ID identifiziert die einzelne Installation des Kai-Servers. Sie kann über die Funktionstaste F12 abgerufen werden. Wird der Kai-Client im Web-Browser betrieben, so hat die Funktionstaste F12 keine Wirkung. Abbildung 3-2 Feststellen der System-ID mit der F12-Taste 3. Anfordern eines Lizenzschlüssels Die System-ID ist - gemeinsam mit einer Liste der zu aktivierenden Programmerweiterungen und der betreffenden Mandanten - an den Kai-Support zu senden. 4. Eintragen des Lizenzschlüssels Der Lizenzschlüssel wird per übermittelt und ist - für jeden betroffenen Mandanten - im Lizenzdialog zu erfassen. Der Lizenzschlüssel kann nur durch Benutzer, die über globale Administrationsrechte verfügen, eingetragen werden. In der Mandanten-Anzeige betätigt man die Schaltfläche Programmerweiterungen. hallobtf! gmbh Seite: 38 von 67

39 3 Die Konfiguration von Kai Abbildung 3-3 Schaltfläche Programmerweiterungen in der Mandanten-Anzeige Es erscheint ein Eingabefenster Programmerweiterungen. Hier betätigt man die Schaltfläche bearbeiten, trägt den Lizenz-Schlüssel ein und schließt den Dialog mit der Schaltfläche speichern ab. Abbildung 3-4 Eingabefenster Programmerweiterungen Die aktivierten Programmerweiterungen werden im unteren Teil des Dialogs angezeigt. hallobtf! gmbh Seite: 39 von 67

40 3 Die Konfiguration von Kai 3.5 Aktivierung spezifischer Programm-Eigenschaften durch Zusatz-Parameter in der Kai-Server-Konfiguration Spezielle Programmeigenschaften können über die Datei BTFStart.ini gesteuert werden Parameter zur Festlegung, wer Inventargüter löschen darf Standardmäßig dürfen Inventargüter nur von einem globalen Administrator gelöscht werden. Um diese Berechtigung auch einem lokalen Administrator (Mandanten-Administrator) zu geben, gibt es den Parameter: MandantAdminDeletesInventar in der Datei BTFStart.ini. Dort trägt man im Bereich [SYSTEMPROPERTIES] folgende Einstellung ein: MandantAdminDeletesInventar=true True bedeutet, dass Inventargüter auch vom lokalen Administrator gelöscht werden können. MandantAdminDeletesInventar=false False bedeutet, dass Inventargüter nur vom globalen Administrator gelöscht werden können Parameter zur Unterdrückung der Uhrzeit in der Inventarhistorie Standardmäßig wird in der Inventar-Historie dokumentiert, welche Änderungen am Inventargut an welchem Tag, um welche Uhrzeit, von welchem Benutzer vorgenommen wurden. Aus datenschutzrechtlichen Gründen kann es sinnvoll sein, die konkrete Uhrzeit der Änderung in der Historie nicht auszuweisen. Hierzu gibt es den Parameter hidetimes in der Datei BTFStart.ini. Dort trägt man im Bereich [SYSTEMPROPERTIES] folgende Einstellung ein: hidetimes=true True bedeutet, in der Inventar-Historie wird neben den geänderten Informationen und dem Benutzer ausschließlich das Datum der Änderung dokumentiert und nicht die Uhrzeit. hidetimes=false False bedeutet, in der Inventar-Historie wird neben den geänderten Informationen, dem Benutzer und dem Datum auch die Uhrzeit der Änderung dokumentiert Parameter zur Aktivierung von Single Sign-On Die Benutzer-Anmeldung (Sign-On) ist im Kai-Anwendungshandbuch im Kapitel 2.2 beschrieben. Darüber hinaus bietet Kai die Möglichkeit, mit der Windows-Benutzerkennung zu arbeiten. In diesem Fall wird der Kai-Anmeldebildschirm übersprungen. Hierfür bestehen die folgenden Voraussetzungen: Die Windows-Benutzerkennung ist maximal 8-stellig. hallobtf! gmbh Seite: 40 von 67

41 3 Die Konfiguration von Kai Der Windows-Benutzer ist in Kai als Kai-Benutzer (mit den entsprechenden Zugriffsrechten) eingetragen. Die Single Sign-On-Funktion ist aktiviert. Zur Aktivierung der Single Sign-On-Funktion trägt man in der Datei BTFStart.ini im Bereich [SYSTEMPROPERTIES] die folgende Einstellung ein: singlesignon=true True bedeutet, dass die Single Sign-On-Funktion aktiviert ist. singlesignon=false False bedeutet, dass die Single Sign-On-Funktion deaktiviert ist. hallobtf! gmbh Seite: 41 von 67

42 3 Die Konfiguration von Kai 3.6 Einrichten der Verbindung zum Anlagenbuch Für das Einrichten der Kai-Schnittstelle zum Anlagenbuch sind die folgenden Schritte durchzuführen: 1. Einrichten der Verbindungsparameter Die Verbindungsparameter beschreiben die technischen Aspekte der Verbindung zum Anlagenbuch. 2. Einrichten der Anlagen-Tableaus In den Anlagen-Tableaus wird beschrieben, welche Felder aus dem Anlagenbuch angezeigt und übertragen werden können. Die Anlagen-Tableaus sind im Kai-Anwendungshandbuch im Kapitel 9 beschrieben. 3. Festlegen der Verbindung im Kai-Buchungskreis Die möglichen Kommunikationswege zwischen Kai und Anlagenbuch sind im Kapitel 1.3 Wie funktioniert die Kai-Schnittstelle zum Anlagenbuch beschrieben Einrichten der Verbindungsparameter Die Verbindungsparameter werden im Kai-Dialog unter der Registerkarte Administration verwaltet. Sie sind nur für den globalen Kai-Administrator sichtbar. In den Verbindungsparametern werden der Datenweg zwischen Kai-Client und dem Kai-Verbindungsserver die Konfigurationsparameter für das Anlagenbuch beschrieben. Abbildung 3-5 Verbindungsparameter hallobtf! gmbh Seite: 42 von 67

43 3 Die Konfiguration von Kai Datenweg zwischen Kai-Client und dem Kai-Verbindungsserver ( ) Die Verbindung zum Anlagenbuch kann wahlweise direkt vom Kai-Client aus, über den Kai-Server über einen besonderen Kai-Connector erfolgen. Hierfür sind die folgenden Parameter einzurichten: Name Bezeichnung Appl.-ID Name der Verbindung (frei wählbar) Bezeichnung der Verbindung Auswahl des Anlagenbuchhaltungssystems: cip CIP Anlagenbuchführung dava DATEV Anlagenbuchführung pro info newsystem kommunal Anlagenbuchhaltung kirp KIRP Serie 7 mach MACH Anlagenwirtschaft mps mpsanla sapa SAP Anlagenbuchhaltung (FI-AA) bis JCO 2.x sap3 SAP (JCO 3) Anlagenbuchhaltung (FI-AA) ab JCO 3 sask SASKIA.de-VR (Vermögensrechnung) Typ Local IpLen5 http Timeout Kommunikationsweg: Kommunikation direkt vom Kai-Client aus (nur bei Konfiguration des Kai- Clients als Einzelplatz-Version ohne Server-Anbindung empfohlen) Kommunikation über den Kai-Server oder einen besonderen Kai-Connector (Verbindung über iplen5-protokoll) Kommunikation über den Kai-Server oder einen besonderen Kai-Connector (Verbindung über http-protokoll) Timeout-Parameter der IP-verbindung (nur für IpLen5 und http) Ip-Adresse, Port IP-Adresse und Eingangs-Port des Kai-Servers oder des besonderen Kai- Connectors (nur für IpLen5) Url Servlet-Adresse des Kai-Servers oder des besonderen Kai-Connectors (nur für http) hallobtf! gmbh Seite: 43 von 67

44 3 Die Konfiguration von Kai Konfigurationsparameter für das Anlagenbuch ( ) Konfigurationsparameter für SAP Anlagenbuchhaltung (FI-AA) (sapa bzw. sap3) jco.client.user Benutzer für den Zugriff auf das SAP-System (RFC- und Dialog-Berechtigung wird benötigt) jco.client.passwd Passwort des SAP-Benutzers jco.client.lang Spracheinstellung des SAP-Systems (DE) jco.client.sysnr Systemnummer des SAP-Systems (00) jco.client.ashost IP-Adresse oder Host-Name des SAP-Systems dialogkoppelnummerfeld Alternative Feld-Angabe für die Hinterlegung der Kai-Koppelnummer im Dialog-Tableau. Standard-Vorgabe in Kai ist Dialog-Tableau-Feld A0300 (Hersteller). Beispiel: A0330 exportkoppelnummerfeld Alternative Feld-Angabe für die Hinterlegung der Kai-Koppelnummer im Export-Tableau. Standard-Vorgabe in Kai ist Export-Tableau-Feld A0230 (Hersteller der Anlage). Beispiel: A0220 Buchungskreise Liste der SAP-Buchungskreise, mit denen eine Verbindung hergestellt wird. Beispiel: Buchungskreise=0100;0200;0400 Wird mit nur einem SAP-Buchungskreis gearbeitet, ist hier kein Eintrag erforderlich. Dieser ist im Anlagen-Tableau zu hinterlegen. Anlagenklassen-[BUKR] Hier wird festgelegt, welche SAP-Anlagenklassen in den einzelnen SAP- Buchungskreisen für Kai relevant sein sollen. Beispiele: Anlagenklassen-0100=A100-A200;A300-A400;A500 Anlagenklassen-0400=A100-A400;A700 Beispiel Konfigurationsparameter für SAP Anlagenbuchhaltung (FI-AA): jco.client.user=sapkai jco.client.passwd=4kaiadmin! jco.client.lang=de jco.client.sysnr=00 jco.client.ashost=aps001 dialogkoppelnummerfeld=a0330 exportkoppelnummerfeld=a0220 Buchungskreise=0100 Anlagenklassen-0100=A100-A200;A300-A400;A500;A700 hallobtf! gmbh Seite: 44 von 67

45 3 Die Konfiguration von Kai Konfigurationsparameter für newsystem kommunal Anlagenbuchhaltung (info) dbclass dbname MSSql MSSqlExpress Odbc (Verbindung zur Navision-Datenbank) bei MSSql, MSSqlExpress: Verbindungsparameter zur Datenbank ( 2.10 Informationen zur Datenbank-Anbindung ) bei Odbc: ODBC-Datenquellenname der Navision-Datenbank tableprefix Name des Mandanten inklusive Suffix $, z.b. Stadt Musterstadt$ (nicht für Navision) isnavision true Datenbank Navision false Datenbank MS-SQL (Standard-Einstellung) exportfilename append Pfad und Datei-Präfix für die Dialog-Neuanlage Beispiel: c:/programme/hallobtf/kai/kai-infoma true Bei der Dialog-Neuanlage werden die Datensätze in die Datei [exportfile- Name].txt geschrieben (angehängt). false Bei jeder Dialog-Neuanlage wird eine eigene Datei erzeugt. Beispiel: c:/programme/hallobtf/kai/kai-infoma txt (Zeitstempel: Jahr-Monat-Tag-Stunde-Minute-Sekunde-Millisekunde) version Version der INFOMA-Software (Standardwert: ) Beispiel: version= afa-buch Name des AfA-Buchs (Standardwert: STANDARD) anlnumkreisstart Anfang des Nummernkreises, der für die Vergabe der Anlagennummern verwendet wird. Beispiel: KAI anlnumkreisende Ende des Nummernkreises, der für die Vergabe der Anlagennummern verwendet wird. dialogkoppelnummerfeld exportkoppelnummerfeld Beispiel: KAI Alternative Feld-Angabe für die Hinterlegung der Kai-Koppelnummer im Dialog-Tableau. Standard-Vorgabe in Kai ist Dialog-Tableau-Feld A0420 (Beschreibung 4). Beispiel: A0150 Alternative Feld-Angabe für die Hinterlegung der Kai-Koppelnummer im Export-Tableau. Standard-Vorgabe in Kai ist Export-Tableau-Feld A0420 (Beschreibung 4). Beispiel: A0150 hallobtf! gmbh Seite: 45 von 67

46 3 Die Konfiguration von Kai Beispiel Konfigurationsparameter für newsystem kommunal Anlagenbuchhaltung: dbclass=mssqlexpress dbname=// :1433;databasename=infoma?user=nkfi&password=nkfi tableprefix=musterstadt$ isnavision=false exportfilename=c:/programme/hallobtf/kai/kai-infoma append=true version= afa-buch=standard anlnumkreisstart=kai anlnumkreisende=kai dialogkoppelnummerfeld=a0150 exportkoppelnummerfeld=a0150 Konfigurationsparameter für MACH Anlagenwirtschaft (mach) dbclass dbname dbowner neuanlage nummernkreis exportdir quellsystem MSSql MSSqlExpress Informix Verbindungsparameter zur Datenbank ( 2.10 Informationen zur Datenbank-Anbindung ) SQL-User, der die Datenbanktabellen besitzt db (Standardwert) Export der MACH-Neuanlagen in die IG-Tabellen der MACH-Datenbank csv Export der MACH-Neuanlagen in eine.csv-datei Bezeichnung eines in MACH definierten Nummernkreises. Verzeichnis, zur Ablage der.csv-dateien mit den MACH-Neuanlagen. Gibt das Kürzel an, das in den Übergabesätzen als Hinweis für das Quellsystem auftaucht. Der Parameter ist frei wählbar. (Standardwert: KAI ) anlnumkreisstart Anfang des Nummernkreises, der für die Vergabe der Anlagennummern verwendet wird. Beispiel: KAI anlnumkreisende Ende des Nummernkreises, der für die Vergabe der Anlagennummern verwendet wird. Beispiel: KAI dialogkoppelnummerfeld Alternative Feld-Angabe für die Hinterlegung der Kai-Koppelnummer im Dialog-Tableau. Standard-Vorgabe in Kai ist Dialog-Tableau-Feld A0130 (Hersteller). Beispiel: A0120 hallobtf! gmbh Seite: 46 von 67

47 3 Die Konfiguration von Kai exportkoppelnummerfeld Alternative Feld-Angabe für die Hinterlegung der Kai-Koppelnummer im Export-Tableau. Standard-Vorgabe in Kai ist Export-Tableau-Feld A0150 (Hersteller). Beispiel: A0140 Beispiel Konfigurationsparameter für MACH Anlagenwirtschaft: dbclass=oracle dbowner=dbowner exportdir=../mach anlnumkreisstart=kai anlnumkreisende= KAI dialogkoppelnummerfeld=a0120 exportkoppelnummerfeld=a0140 Konfigurationsparameter für mpsanla (mps) dbclass dbname tableprefix buchblattname MSSql MSSqlExpress Verbindungsparameter zur Datenbank ( 2.10 Informationen zur Datenbank-Anbindung ) Name des Mandanten inklusive Suffix $, z.b. Musterstadt$ Name des Buchblatts für die Datenübernahme aus Kai. Das Buchblatt ist im Vorwege anzulegen. Der Standardwert lautet KAI. isnavision true Datenbank Navision false Datenbank MS-SQL (Standard-Einstellung) buchblattvorlagenname Name der Buchblatt-Vorlage anlnumkreisstart Anfang des Nummernkreises, der für die Vergabe der Anlagennummern verwendet wird. Beispiel: KAI anlnumkreisende Ende des Nummernkreises, der für die Vergabe der Anlagennummern verwendet wird. Beispiel: KAI dialogkoppelnummerfeld Alternative Feld-Angabe für die Hinterlegung der Kai-Koppelnummer im Dialog-Tableau. Standard-Vorgabe in Kai ist Dialog-Tableau-Feld A0440 (Inventurgebiet). Beispiel: A0140 hallobtf! gmbh Seite: 47 von 67

48 3 Die Konfiguration von Kai exportkoppelnummerfeld Alternative Feld-Angabe für die Hinterlegung der Kai-Koppelnummer im Export-Tableau. Standard-Vorgabe in Kai ist Export-Tableau-Feld A0460 (Inventurgebiet). Beispiel: A0220 Beispiel Konfigurationsparameter für mpsanla: dbclass= MSSqlExpress dbname=//localhost:1433;databasename=mps?user=mpsanl&password=mpsanl tableprefix=musterstadt$ buchblattname=kai buchblattvorlagenname=kai anlnumkreisstart=kai anlnumkreisende=kai dialogkoppelnummerfeld=a0140 exportkoppelnummerfeld=a0220 Konfigurationsparameter für CIP Anlagenbuchführung (cip) Die Kai-Schnittstelle zur CIP Anlagenbuchführung steht nur eingeschränkt zur Verfügung; es existiert keine direkte Verbindung zur CIP-Anlagenbuchführung. Dennoch ist in Kai eine CIP- Verbindung einzurichten, damit das CIP-Export-Anlagen-Tableau hinterlegt ( Festlegen der Verbindung im Buchungskreis) und genutzt werden kann. Hierzu legt man im Mandanten eine Verbindung ohne Konfigurationsparameter an: Abbildung 3-6 Besonderheit bei der Verbindung zur CIP Anlagenbuchführung hallobtf! gmbh Seite: 48 von 67

49 3 Die Konfiguration von Kai Konfigurationsparameter für SASKIA.de - VR (sask) Die Verbindung zur Saskia.de - VR erfordert spezielle Tabellen-Views, die durch die Firma SASKIA Informations-Systeme GmbH in der VR-Datenbank eingerichtet werden müssen. dbclass dbname Oracle Informix Verbindungsparameter zur Datenbank ( 2.10 Informationen zur Datenbank-Anbindung ) hhjahr Haushaltsjahr, z.b Ohne Angabe des Haushaltsjahres wird das aktuelle Jahr verwendet. kameral exportfilename append Der Parameter legt fest, ob in der Vermögensrechnung kameral oder doppisch gebucht wird und somit, welche Stammdaten zu Grunde gelegt werden müssen. Der Standardwert lautet false. Wird noch kameral gebucht, ist der Wert auf true zu setzen. Pfad und Datei-Präfix für die Dialog-Neuanlage, z.b. c:/programme/hallobtf/kai/kai-saskia true Bei der Dialog-Neuanlage werden die Datensätze in die Datei [exportfile- Name].txt geschrieben (angehängt). false Bei jeder Dialog-Neuanlage wird eine eigene Datei erzeugt. Beispiel: c:/programme/hallobtf/kai/kai-saskia txt (Zeitstempel: Jahr-Monat-Tag-Stunde-Minute-Sekunde-Millisekunde) dialogkoppelnummerfeld Alternative Feld-Angabe für die Hinterlegung der Kai-Koppelnummer im Dialog-Tableau. Standard-Vorgabe in Kai ist Dialog-Tableau-Feld A0040 (Alte Inventarnummer). Beispiel: A0170 exportkoppelnummerfeld Alternative Feld-Angabe für die Hinterlegung der Kai-Koppelnummer im Export-Tableau. Standard-Vorgabe in Kai ist Export-Tableau-Feld A0110 (Inventarnummer). Beispiel: A0120 Beispiel Konfigurationsparameter für SASKIA.de VR: dbclass=informix dbname=// :1526/hkrd:infoser=sask1&user=vrkai&password=vrkai hhjahr=2012 kameral=false exportfilename= c:/programme/hallobtf/kai/kai-saskia append=true dialogkoppelnummerfeld=a0170 exportkoppelnummerfeld=a0120 hallobtf! gmbh Seite: 49 von 67

50 3 Die Konfiguration von Kai Konfigurationsparameter für KIRP Serie 7 (kirp) Die Verbindung zum KIRP Serie 7 erfolgt über ein Kai-KIRP-Verbindungs-Modul, das in der KIRP-Umgebung zu installieren ist. Connection hhjahr kirpuser IpLen5 Verbindung zu einem KIRP-System unter UNIX/Linux Otma Verbindung zu einem KIRP-System unter IMS Cics Verbindung zu einem KIRP-System unter CICS Haushaltsjahr (für den Zugriff auf KIRP-Stammdaten). Ohne Angabe des Haushaltsjahres wird das aktuelle Jahr verwendet. Angabe des KIRP-Benutzers, unter dem der Zugriff auf das Anlagenbuch erfolgen soll. dialogkoppelnummerfeld Alternative Feld-Angabe für die Hinterlegung der Kai-Koppelnummer im Dialog-Tableau. Standard-Vorgabe in Kai ist Dialog-Tableau-Feld A0210 (Alte Identifikation). Beispiel: A0190 exportkoppelnummerfeld Alternative Feld-Angabe für die Hinterlegung der Kai-Koppelnummer im Export-Tableau. Standard-Vorgabe in Kai ist Export-Tableau-Feld A0270 (Alte ID). für IpLen5: Beispiel: A0190 Ip-Adresse IP-Adresse und Port des Kai-KIRP-Verbindungs-Moduls Beispiel: :3000 Timeout Timeout-Parameter der IP-Verbindung für Otma: Ip-Adresse IP-Adresse und Port für die Verbindung zum IMS-System (OTMA) Beispiel: :3000 Timeout IMS-Id Transaktion Lterm Timeout-Parameter der IP-Verbindung Name der IMS-Instanz in der OTMA-Konfiguration Name der IMS-Transaktion für das Kai-KIRP-Verbindungs-Modul L01XXXXX (Vorgabe) für Cics: Ip-Adresse IP-Adresse und Port für die Verbindung zum IP-Listener im CICS-System Beispiel: :3000 Timeout Transaktion Timeout-Parameter der IP-Verbindung Name der CICS-Transaktion für das Kai-KIRP-Verbindungs-Modul hallobtf! gmbh Seite: 50 von 67

51 3 Die Konfiguration von Kai Beispiel Konfigurationsparameter für KIRP: Connection=IPLEN5 Ip-Adresse= :3000 Timeout=30000 Hhjahr=2012 anlnumkreisstart=kai anlnumkreisende=kai Konfigurationsparameter für DATEV Anlagenbuchführung pro (dava) Die Schnittstelle arbeitet mit einem gespiegelten DATEV-Datenbestand. Dieser wird in der Konfiguration beschrieben. dbclass dbname DB-Klasse des gespiegelten Datenbestands ( 2.10 Informationen zur Datenbank-Anbindung ) Verbindungsparameter zur Datenbank ( 2.10 Informationen zur Datenbank-Anbindung ) anlnumkreisstart Anfang des Nummernkreises, der für die Vergabe der Anlagennummern verwendet wird. Beispiel: KAI anlnumkreisende Ende des Nummernkreises, der für die Vergabe der Anlagennummern verwendet wird. dialogkoppelnummerfeld exportkoppelnummerfeld Beispiel: KAI Alternative Feld-Angabe für die Hinterlegung der Kai-Koppelnummer im Dialog-Tableau. Standard-Vorgabe in Kai ist Dialog-Tableau-Feld A0140 (Herkunftsart). Beispiel: A0080 Alternative Feld-Angabe für die Hinterlegung der Kai-Koppelnummer im Export-Tableau. Standard-Vorgabe in Kai ist Export-Tableau-Feld A0140 (Herkunftsart). Beispiel: A0080 Beispiel Konfigurationsparameter für DATEV Anlagenbuchführung pro: dbclass=mysql dbname=//localhost:3306/kaidatev?user=root&password=root anlnumkreisstart=k anlnumkreisende=k dialogkoppelnummerfeld=a0080 exportkoppelnummerfeld=a0080 hallobtf! gmbh Seite: 51 von 67

52 3 Die Konfiguration von Kai Festlegen der Verbindung im Kai-Buchungskreis Im Kai-Buchungskreis werden die Verbindung und die Anlagen-Tableaus für Dialog, Import und Export ( Kai-Anwendungshandbuch, Kapitel 9) eingetragen. Abbildung 3-7 Festlegen der Verbindung im Kai-Buchungskreis hallobtf! gmbh Seite: 52 von 67

53 4 Zugriffsschutz und Datensicherheit 4 Zugriffsschutz und Datensicherheit Der Zugriffsschutz und die Datensicherheit ist durch den Betreiber der Inventarisierungslösung Kai im Rahmen eines Sicherheitskonzeptes zu gewährleisten und zu dokumentieren. Dieses Kapitel beschreibt die für die Entwicklung eines Sicherheitskonzeptes benötigten Informationen. 4.1 Personenbezogene Daten in Kai In Kai werden personenbezogen die Daten der Benutzer-Authentifizierung geführt und gespeichert. Hierzu gehören die Benutzer-Kennung, das Benutzer-Passwort, der Benutzer-Name, die -Adresse des Benutzers, die Zugriffsrechte des Benutzers. Die Daten der Benutzer und ihrer Zugriffsrechte werden in der Kai-Datenbank geführt. Das Benutzer-Passwort ist in verschlüsselter Form abgelegt. Der Benutzer kann sein Passwort im Anmelde-Dialog selbstständig ändern. Andere personenbezogene Daten gibt es in Kai nicht. hallobtf! gmbh Seite: 53 von 67

54 4 Zugriffsschutz und Datensicherheit 4.2 Sonstige schutzwürdige Informationen in Kai In Kai werden primär Daten zur Verwaltung des (mobilen) Sachvermögens geführt. Diesen Daten kommt eine ähnliche Schutzwürdigkeit wie allgemeinen Daten zur Unterstützung dispositiver Unternehmensprozesse zu. Der Verlust oder die Verfälschung kann unter bestimmten Umständen zu erheblichen Vermögensschäden führen. hallobtf! gmbh Seite: 54 von 67

55 4 Zugriffsschutz und Datensicherheit 4.3 Sicherheit der Datenübertragung Die folgenden Übertragungswege sind im Rahmen eines Sicherheitskonzeptes zu betrachten: die Datenverbindung zwischen dem Kai-Client und dem Kai-Server, die Datenverbindung zwischen einem mobilen Erfassungsgerät (Kai-Mobile oder Kai- Laptop) und dem Kai-Server für die Daten-Synchronisation, die Datenverbindung zwischen dem Kai-Server und der Datenbank, die Datenverbindung zwischen Kai-Client oder Kai-Server zur Finanzapplikation (Anlagenbuchhaltung). Als Übertragungsprotokolle kommen tcp/ip beziehungsweise http/https zum Einsatz. Soweit die Übertragung über hausinterne Datennetze erfolgt, ist die Übertragungssicherheit durch die Sicherheitseigenschaften des hausinternen Netzes zu gewährleisten. Für den Einsatz in öffentlichen Netzen - zum Beispiel im Internet - steht neben allgemein verfügbaren Sicherheitsmaßnahmen (VPN, Firewalls etc.) die Möglichkeit offen, die Daten in verschlüsselter Form - über https - zu übertragen. Die hierfür benötigten Zertifikate sind installationsseitig bereitzustellen. Kai-seitig kommt das secure socket package des Java Runtime Environments zum Einsatz. hallobtf! gmbh Seite: 55 von 67

56 4 Zugriffsschutz und Datensicherheit 4.4 Sicherheits-Einstellungen des Browsers Dieses Kapitel enthält Hinweise für den Kai-Client, wenn dieser im Web-Browser betrieben wird. Für den Betrieb des Kai-Clients im Web-Browser muss ein Java-Plugin installiert sein. Im Übrigen bestehen keine besonderen Anforderungen an die Sicherheits-Einstellungen des Browsers. Aktive Programmkomponenten (z.b. ActiveX) werden von Kai weder installiert noch verwendet. Cookies werden nicht verwendet. Optional kann SSL-Verschlüsselung eingesetzt werden. Die hierfür benötigten Zertifikate müssen in den Browser importiert werden. hallobtf! gmbh Seite: 56 von 67

57 4 Zugriffsschutz und Datensicherheit 4.5 Einfluss der Kai-Installation auf das System-Umfeld Alle Installations-Komponenten von Kai - einschließlich des benötigten Java Runtime Environments - werden ausschließlich in dem bei der Installation angegebenen Zielverzeichnis abgelegt. Es gibt keine Überschneidungen mit anderen installierten Java-Komponenten. Die Registry-Einträge beschränken sich auf Informationen über den installierten Dienst und auf Einträge des Windows-Installers. Beim Betrieb des Kai-Servers als Web-Applikation unterliegt die Software dem Betriebsumfeld und den üblichen Betriebsbedingungen des Web-Application Servers. hallobtf! gmbh Seite: 57 von 67

58 4 Zugriffsschutz und Datensicherheit 4.6 Sicherheits-Einstellungen für die Benutzer-Anmeldung Kai nutzt ein eigenes Benutzer-Anmeldeverfahren. Für jeden Benutzer können Zugriffsrechte zu einem oder mehreren Mandanten/Buchungskreisen eingerichtet werden. Einzelheiten hierzu sind im Kai-Anwendungshandbuch im Kapitel 5 beschrieben. Der Benutzer meldet sich im Kai-Dialog unter Angabe einer Benutzer-Kennung (8-stellig, Mandanten-übergreifend) und eines Passworts (8-stellig) an. Kai kennt die folgenden Konfigurationsparameter, um besondere Erfordernisse der Benutzer- Anmeldung zu steuern: Abbildung 4-1 Festlegen der Konfigurationsparameter zur Steuerung der Benutzer-Anmeldung Konfigurationsparameter Erhöhter Kennwortschutz: Kennwort läuft ab nach [Tagen]: Mindestlänge des Kennworts: Auswirkung Es sind keine Trivial-Passwörter zugelassen: Das Passwort muss mindestens einen Buchstaben und eine Ziffer und ein Sonderzeichen enthalten. Ist die Option nicht ausgewählt, gibt es keine besonderen Anforderungen an das Passwort. Anzahl der Tage, nach denen ein neues Passwort vergeben werden muss. Das neue Passwort darf nicht identisch sein mit dem alten Passwort. Mindestlänge (Anzahl Zeichen) des Passworts. Maximale Anzahl falscher Kennwort-Eingaben: Maximale Anzahl falscher Passwort-Eingaben. Wird die Anzahl überschritten, so wird der Benutzer für weitere Anmeldungen gesperrt. Der globale Kai-Administrator kann die Sperre aufheben. Tabelle 4-1 Konfigurationsparameter zur Steuerung der Benutzer-Anmeldung Bei der Anmeldung über die Single Sign-On-Funktion ( Parameter zur Aktivierung von Single Sign-On ) greifen die Sicherheits-Einstellungen für die Benutzer-Anmeldung nicht. hallobtf! gmbh Seite: 58 von 67

59 4 Zugriffsschutz und Datensicherheit 4.7 Protokollierung sicherheitskritischer Änderungen Die folgenden sicherheitskritischen Änderungen werden in den Kai-Ausführungsprotokollen ( 5.3 Die Kai-Ausführungsprotokolle ) protokolliert: Nicht erfolgreiche Benutzer-Anmeldungen, Änderungen von Zugriffrechten der Benutzer, Änderungen der Zugangspasswörter Das Anlegen, Ändern und Löschen von Benutzern. Abbildung 4-2 Protokollierung sicherheitskrititischer Änderungen hallobtf! gmbh Seite: 59 von 67

60 4 Zugriffsschutz und Datensicherheit 4.8 Datensicherung Die Kai-Datenbank ist im Rahmen des geordneten IT-Betriebs zu sichern. Hierzu sind die Backup-Funktionen der jeweiligen Datenbank zu verwenden. hallobtf! gmbh Seite: 60 von 67

61 5 Hinweise für den Kai-Betrieb 5 Hinweise für den Kai-Betrieb 5.1 Abruf der technischen Konfigurationsparameter Über die Funktionstaste F12 werden die Konfigurationsparameter des Kai-Clients und des Kai- Servers dargestellt. Wird der Kai-Client im Web-Browser betrieben, so hat die Funktionstaste F12 keine Wirkung. Die Versionsangabe erscheint in diesem Fall in der Fenster-Titelzeile des Browsers. Abbildung 5-1 Feststellen der System-ID mit der F12-Taste hallobtf! gmbh Seite: 61 von 67

62 5 Hinweise für den Kai-Betrieb 5.2 Erzeugen von Desktop-Verknüpfungen Durch Aufruf von KaiLink.exe im Installations-Unterverzeichnis hallobtf\kai\client wird nachträglich eine Desktop-Verknüpfungen für den Kai-Client erstellt. Abbildung 5-2 Ausführen der KaiLink.exe im Unterverzeichnis client hallobtf! gmbh Seite: 62 von 67

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