Erfolgsfaktoren für den intergenerativen Austausch in einem sportorientierten Kontext

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1 Erfolgsfaktoren für den intergenerativen Austausch in einem sportorientierten Kontext Masterthesis von Michael Hausammann Deutsche Sporthochschule Köln Köln 2011

2 2 Betreuerinnen Univ.-Prof. Dr. Ilse Hartmann-Tews Dipl.-Soz.-Päd. Diana Emberger Deutsche Sporthochschule Köln Institut für Sportsoziologie, Abteilung Geschlechterforschung

3 Inhaltsverzeichnis 3 Inhaltsverzeichnis 1. Einleitung Relevanz des Themas Wissenschaftliche Fragestellung Wissenschaftliches Erkenntnisinteresse Bearbeitungsansatz Kapitelüberblick 8 2. Theorie und Forschungsstand Generationenbeziehungen: Begrifflichkeiten und Forschungsstand Generation Beziehungen zwischen den Generationen Generationenpolitik als Rahmen der Generationsbeziehungen Dimensionen der Generationenbeziehungen: Konflikt, Solidarität, Dialog Geschichte der Generationsbeziehungen Der demografische Wandel der Generationenbeziehungen Die besonderen Beziehungen zwischen Großeltern (G1) und Enkeln (G3) Änderung der Motivstruktur in der Begegnung aus Sicht der Älteren Intergenerative Arbeit Intergenerative Sportprojekte Altersdiversität als Strategie für integrative Sportprojekte Die Familie als Rahmen für intergenerativen Sport Chancen für den Sportverein Determinanten für den Erfolg im sportlichen Miteinander Teilnehmer/innen Eigenschaften und Kompetenzen der Teilnehmer/innen Interaktionen und Transfers zwischen den Teilnehmer/innen Trainingspersonal / Übungsleiter/innen, Mediatoren/innen Heterogenität / Vielfalt des Personals als Ziel Leitung in der Rolle von Mediatoren/innen Gruppen- und Trainingsorganisation Materielle und strukturelle Ressourcen Spezifische Übungen und Zusatzaufgaben Kommunikation und Gruppenprozesse Kontakthäufigkeit Zeit (Timing) Projektorganisation Netzwerke, Kooperationen & Wissensmanagement Wissenschaftliche Begleitung Zielgruppenadressierung Mediale Rollenbilder im Sport Marketing 64

4 Inhaltsverzeichnis 4 4. Methoden Design und Vorgehen bei der Untersuchung Design Vorgehen bei der Datensammlung Instrumente Projekt 1 Fragebogen Projekt 1 Beobachtungsprotokoll Ältere aus vier Projekten Fragebogen Ältere aus sechs Projekten Fragebogen und 3 Plakate (Bullseyes) Projektleiter/innen Poster und Dokumentation des Abschluss Ergebnisse Projekt 1 Fragebogen Projekt 1 Beobachtungsprotokoll Ältere aus vier Projekten Ältere aus sechs Projekten Erfolgsfaktoren aus Sicht der Projektleiter/innen Leitfaden für intergenerative Sportprojekte Teilnehmer/innen Trainingspersonal / Übungsleiter/innen, Mediatoren/innen Gruppen- und Trainingsorganisation Projektorganisation 78 Zusammenfassung und Diskussion Zusammenfassung der Ergebnisse Beeinflussbarkeit von Erfolgsfaktoren Bedeutsamkeit von Erfolgsfaktoren Methodendiskussion Instrumente Probandenkollektiv Ausblick Literatur 91 ANHANG 98

5 Abbildungsverzeichnis 5 Abbildungsverzeichnis Abb. 1 Stufen der partizipatorischen Beteiligung S. 15 Abb. 2 Unterschiedlich intensive Partizipationsarten S. 16 Abb. 3 Modell des intergenerational tricontract S. 23 Abb. 4 Erfolgsfaktoren die den Austausch zwischen der G1 und G3 so beeinflussen, dass Kompetenzen und Ressourcen aufgebaut werden und realistische Rollenbilder entstehen. S. 84 Tabellenverzeichnis Tab. 1 Positive Einschätzung älterer Menschen über 60 Jahre durch Kinder und Jugendliche im Vergleich zur Kontakthäufigkeit S. 21 Tab. 2 Vorhandene Generationenbeziehungen S. 29 Tab. 3 Ausübung von 16 Sportarten nach Alter S. 43 Tab. 4 Erwartungen an die freiwillige Tätigkeit S. 53 Tab. 5 Freiwillige konzentrieren sich mehr auf die eigene Altersgruppe S. 55 Tab. 6 Tab. 7 Tab. 8 Wertkriterien bei einem Vereinsveranstaltung Projekt 1 für Jüngere und Ältere Antworten auf die Frage Was ist dir / Ihnen bei einer gemischten Sportveranstaltung (Junge und Ältere) besonders wichtig? S. 72 Gegenüberstellung von Teilnahmemotivation und Wohlbefinden in der Gruppe bei den Älteren aus vier Vereinsprojekten S. 75 Antworten auf die Frage 9b Haben sie sich in der Gruppe wohlgefühlt? S. 75

6 1 Einleitung 6 Ich möchte, dass die Erfahrung und die Gelassenheit der Älteren eine Verbindung eingeht mit dem Ungestüm und der Neugier der Jugend. Horst Köhler 1 Begegnung entsteht durch Bewegung 2 1. Einleitung 1.1 Relevanz des Themas Die Beziehungen zwischen den Generationen sind einem ständigen Wandel unterworfen. Sie reflektieren die Entwicklung der materiellen und geistigen Verhältnisse einer Gesellschaft. Mit dem demografischen Wandel werden sie Veränderungen von ungekanntem Ausmaß unterworfen, von dem nahezu alle Bereiche unserer Gesellschaft betroffen und in ihren Grundfesten erschüttert sind. Deshalb sind Politik und Gemeinwesen zum raschen Handeln gezwungen. Diskurse über einen etwaigen Generationskonflikt mit unüberschaubarem Potenzial verbreiten Unsicherheit (u.a. Groenemeyer, 1989, 2004; Schirrmacher, 2004). In der Tat haben sich die sozialen Lebenswelten in den letzten Jahren gravierend gewandelt. Familiale Bande sind lockerer geworden, Intensität und Umfang der Kontakte zwischen den Generationen nehmen in vielen Fällen ab und einer weniger werdenden Jugend steht eine überproportional wachsende ältere Generation gegenüber. In der Gestaltung dieser intergenerationalen Beziehungen liegen aber gleichzeitig wesentliche Ressourcen zur Bewältigung der sich verändernden Demografie. Sie sind ebenfalls Bestandteil des Konzeptes des erfolgreichen Alterns (Baltes & Baltes, 1994, S. 2). Diese Kultur des Alters (ebenda) beschreibt einerseits die steigenden kulturellen und sozialen Ressourcen, die Ältere benötigen, um biologische, altersbedingte Verluste als auch sinkende Effektivität ihrer Lebenstätigkeit zu kompensieren. Andererseits beschreibt sie die Potenziale an Wissen, Erfahrung, Liebe, Interesse und Ermutigung (Kessler, 2006, S. 169), über die Menschen im dritten und vierten Lebensalter verfügen. Aus Generativität und um ihrer symbolischen Unsterblichkeit willen (ebenda, S. 65) wollen Ältere diese Ressourcen an die nachkommenden Generationen weitergeben. Die Jüngeren sind jedoch nicht allein nur die Empfangenden. Auch sie können generativ wirken und den Älteren etwas geben. Die Generationenbeziehungen manifestieren sich in Austauschprozessen, die im Zentrum dieser Arbeit stehen. Die Arbeit versteht sich als einen Beitrag zur Initiative»Europäisches Jahr für aktives Altern und Solidarität zwischen den Generationen 2012«3 der Europäischen Kommission für Beschäftigung, Soziales und Integration. In diesem Rahmen entstehen Projekte und Initiativen, welche die Generationen zusammen und in Bewegung bringen 1 Bundespräsident Horst Köhler in seiner Weihnachtsansprache am 24. Dezember Überschrift des Internetportals «generationen.ch» der Reformierten Kirchen Bern-Jura-Solothurn 3 Zugriff:

7 1 Einleitung 7 werden. Der organisierte Sport bildet hierfür eine solide Basis. Er erfährt mit dieser Entwicklung selbst erneuernde Impulse und kann weitere Brücken in die Gesellschaft schlagen. 1.2 Wissenschaftliche Fragestellung Die Arbeit hat das Ziel, Determinanten zu bestimmen, die das Miteinander von Jungen und Älteren erfolgreich gestalten. Sie analysiert dazu den Austausch zwischen der ersten und der dritten Generation in einem Kontext von Bewegung und Sport. Mit andern Worten: Wie kann in altersheterogenen Sportgruppen eine Kultur des beiderseitig förderlichen Miteinanders und Voneinander-Lernens geschaffen werden, die Sozialkompetenz und positive Selbstwirksamkeitserfahrungen vermittelt? Ein wichtiges Kriterium dabei ist, dass diese gegenseitige Bereicherung von den Beteiligten auch als solche erkannt und wertgeschätzt wird. 1.3 Wissenschaftliches Erkenntnisinteresse Die Literatur beschreibt eine wachsende Distanz zwischen den Generationen und den damit im Zusammenhang stehenden Verlust von Potential in Form von Wissen und Handlungspraxis bereits seit den 70er Jahren (vgl. Mead, 1970; Höpflinger, 1999, S. 9, Kolland, 2006, S. 211). Spätere intergenerative Projekte im Kontext Pflege und Betreuung (vgl. Travis, Stremmler & Kelly-Harrinson, 1996; Bressler, 2001; Jarrot & Bruno, 2003) sind ebenfalls gut dokumentiert. Bernard & Ellis (2004) veröffentlichten eine Handlungsanleitung zur Evaluierung dieser Projekte. Unter den darin vorgestellten Themen (ebenda, S. 2) wie auch in seiner aktuellen Version (BJF, 2011, S. 5) werden im Guide to intergenerational Practise Sport und Bewegungsförderung als Gegenstand von intergenerativer Praxis (IP) nicht angesprochen. Selbst aktuelle Studien, die sich explizit auf die Interaktion zwischen älteren Menschen und Jugendlichen (Kessler, 2005) fokussieren und Intergenerationelle Aktivitäten analysieren (Feuchtinger, 2009, S. 30ff.), finden keinen Bezug zu sportorientierten Kontexten. Feuchtinger zitiert vielmehr eine empirische Studie (Wood & Liossis, 2007), nach der Enkelkinder mit ihren Großeltern vorwiegend Aktivitäten, die nicht mehr vollen Körpereinsatz verlangen, sonder eher entspannend wirken unternehmen (ebenda, S. 32). Die Arbeit will dazu beitragen, diese Forschungslücke zu schließen und Bewegung und Sport innerhalb von intergenerativer Praxis zu thematisieren. Die sportwissenschaftliche Forschung soll durch ein vertieftes Wissen über die Motive und Bedürfnisse von Älteren in familialen und außerfamilialen Zusammenhängen ergänzt werden. Diese standen bisher aufgrund der Konzentration auf Leistungs- und Jugendsport nicht im Mittelpunkt der Forschung. Auch die Altersforschung, in der Sport und Bewegung bisher nur randständig sind, soll durch die Erkundung dieses neuen Feldes, zum Beispiel durch die Analyse von Generationenbeziehungen im Sport, bereichert werden.

8 1 Einleitung 8 Das Erkenntnisinteresse ist unmittelbar auf die intergenerative Praxis gerichtet. Die Ergebnisse sollen generationenübergreifende Sportprojekte qualifizieren und damit zu ihrem erfolgreichen Verlauf beitragen. Der in den Ergebnissen ausgeführte Leitfaden fasst die Wirkfaktoren im vorliegenden Kontext zusammen und macht Vorschläge für ihre Umsetzung. Hieraus ergibt sich auch das Erkenntnisinteresse für die Praxis von Sportorganisationen sowie Akteuren allgemeiner IP, die Sport und Bewegung in ihre Projekte integrieren wollen. 1.4 Bearbeitungsansatz Der Ansatz vorliegender Arbeit ist explorativ, da zum ersten Mal bestehende Projekte auf Altersdiversität und intergenerationales Sporttreiben untersucht werden. Er bedient sich der Kombination von verschiedenen qualitativen Methoden teilnehmende Beobachtung, Gespräche, der Fragebögen der Evaluation sowie eines eigenen Kurzfragebogens zur Ergänzung. Damit soll ein Einblick in die Perspektiven der Akteure ältere wie auch junge Teilnehmer/innen und Übungsleiter/innen gewonnen werden, um subjektive Sichtweisen systematisch zu erkunden und in einen größeren Zusammenhang zu setzen. Daran anschließend sollen die Ergebnisse der Literaturrecherche 4 mit der Praxiserfahrung aus den untersuchten Projekten zusammengeführt werden. Die Arbeit basiert auf einer nicht repräsentativen Stichprobe, da auf bereits bestehende Projekte zurückgegriffen wird. Um Zugang zu einer längerfristigen und zuverlässigen Datenbasis zu bekommen, wurde in der vorliegenden Arbeit eine Kooperation mit dem Generationenprojekt des Landessportbundes Nordrhein-Westfalen (LSB NRW) Jung & Alt gemeinsam sportlich aktiv eingegangen. Die Maßnahme ist ein Teilprojekt aus dem Modell Bewegungsnetzwerk 50 Plus des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB). Die allgemeinen Ziele des Projektes waren die Förderung der Generationenbeziehungen sowie der Aufbau und Ausbau kommunaler Netzwerkstrukturen. Innerhalb dieser Ziele sollten Sportangebote mit vielfältigen Inhalten und Formen für unterschiedliche Altersgruppen gemeinsame Aktivitäten im Sportverein sowie Kooperationen mit sportexternen Partnern auf lokaler und auf Landesebene entstehen. Ein drittes allgemeines Ziel umfasste den Aufbau von Beratungsund Unterstützungsstrukturen für die beteiligten Vereine. Die Laufzeit des Projektes begann im Oktober 2010 und war auf 13 Monate angelegt (Borhof, Geidel & Heise, 2011, S. 5). 1.5 Kapitelüberblick Basierend auf der wissenschaftlichen Fragestellung umfasst diese Masterthesis die Bereiche Theorie, Empirie und Ableitungen für die Praxis gegliedert. Den theoretischen Teil der Arbeit bilden Kapitel 2 und 3. Das Kapitel 2 definiert die zugrunde liegenden Begriffe und beschreibt die Entwicklung der Generationenbeziehungen sowie den Begegnungsraum der 4 Die zitierten Quellen und Projekte kommen inhaltlich begründet zum überwiegenden Teil aus Deutschland, aber auch aus der Schweiz, dem Lebensumfeld des Autors.

9 1 Einleitung 9 intergenerativen Arbeit. Hierbei liegt der Fokus auf dem Bereich Sport. Wie sich Erfolg im sportlichen Miteinander darstellt, beschreibt Kapitel 3. Der empirische Hauptteil der Arbeit findet sich in den Kapitel 4 und 5, in denen Methoden und Vorgehensweise sowie die Ergebnisse und der Leitfaden präsentiert werden. Der abschließende Teil diskutiert die Ergebnisse der Untersuchung in Kapitel 6 und gibt in Kapitel 7 Anregungen für die weitere Forschung. Zum vorliegenden Kontext existiert nur wenig Literatur. Intergenerative Praxis wird bisher überwiegend aus der Perspektive von Pflege, Lernen und Betreuung betrachtet und evaluiert. In der Evaluation von Martin, Springate & Atkinson (2010) ist ein von sechs untersuchten Projekten aus dem Sport.

10 2 Theorie und Forschungsstand Theorie und Forschungsstand Was die unterschiedlichen Generationen tatsächlich an Gewinn aus dem gegenseitigen Austausch ziehen, darüber finden sich in der Presse und im Internet zwar zahlreiche Darstellungen zu aktuellen Förderprogrammen, Projekten und Bemühungen, den Dialog der Generationen in Gang zu setzen; dabei handelt es sich jedoch fast ausschließlich um beschreibende, erfahrungsorientierte Berichte. Fundierte, sozialwissenschaftlich belegte Studienergebnisse zur Wirkung und internen Mechanismen von vielfach beschriebenen und diskutierten Generationenprojekten liegen bisher nicht vor (Maier, 2008, S. 219 f.) Generationenbeziehungen: Begrifflichkeiten und Forschungsstand Generation Der Begriff Generation wird in genealogischem, pädagogischem oder historischgesellschaftlichem Zusammenhang verwendet (vgl. Liebau, 1997, S. 20). Die vorliegende Arbeit verwendet den Begriff in historisch-gesellschaftlichem Zusammenhang und unterscheidet damit historische und/oder soziale Gruppierungen, die sich durch ihr gemeinsames Leben im historischen Raum, durch gemeinsame prägende Erlebnisse und durch gemeinsame Verarbeitungs- und Handlungsforderungen auszeichnen (Höpflinger, 1999, S. 6). Im Zuge eines demografischen und sozialen Wandels werden traditionelle Familienstrukturen ergänzt, erweitert und teilweise sogar substituiert. Das in dieser Arbeit verwendete soziale Konstrukt Familie schließt diese sozial erweiterten familialen Strukturen sowie Strukturen der Gesellschaft mit ein. Hiermit sind z.b. Nachbarn und Freunde gemeint, welche als soziale Großeltern wirken. Aber auch schon weit verbreitete familiennahe Dienstleistungsbeziehungen wie Leih-Oma/Opa und die regelmäßige Betreuung durch Kindermädchen und Tagesmütter fallen darunter. 5 Die vorliegende Arbeit bezeichnet die Großelterngeneration als G1, die Elterngeneration als G2 und die Enkelgeneration als G3 (vgl. Gloger-Tippelt & Walper, 2011, S. 113). Als intergenerativer Austausch werden vor allem die Determinanten der Beziehungen zwischen der 1. und der 3. Generation betrachtet. Zum Austausch zwischen der 1. und der 2. Generation den Beziehungen zwischen Eltern und ihren Kindern liegt ein gesicherter Literaturstand vor. Diese Form intergenerativer Praxis ist im Sportkontext auch bereits in einigen Initiativen etabliert. Das sind u.a. das Mutter-Kind-Turnen (MuKi) der Schweiz (BASPO, 2008, S. 14 ff.) und das Projekt Sport stärkt Familien des Deutschen Olympischen SportBundes (DOSB, 2010). Mit einem fortschreitenden demografischen Wandel der Gesellschaft ergibt sich jedoch die Notwendigkeit des Perspektivenwechsels von der Zwei- 5 vgl. ; Schweizer Verzeichnis für familiennahe Dienstleistungen. Zugriff: ; Projekt Patengrosseltern der Zürcher Gemeinschaftszentren. Zugriff:

11 2 Theorie und Forschungsstand 11 Generationen-Familie hin zu einer Drei-und Vier-Generationen-Familie, um die vorhandenen Ressourcen und die in ihnen enthaltenen Potenziale heutiger Generationenbeziehungen erschließen zu können. Als Zuordnung zu Alterskategorien ab 50 Jahren existieren unterschiedliche Modelle. Eine Differenzierung der verschiedenen Altersgruppen bei generationsübergreifenden Sportangeboten wird innerhalb der 4-Generationen-Perspektive wie folgt vorgenommen: Kinder und Jugendliche, Eltern/Erwachsene, Großeltern/Senioren, Urgroßeltern/Hochaltrige (DOSB, 2007, S. 9). Begrifflichkeiten und Definitionen der Generationsforschung werden umfassend von Lüscher et al. (2010) in einem dreisprachigen Kompendium behandelt. Den sich aus den intergenerationalen Beziehungen ableitenden Potenziale widmen sich Ette, Ruckdeschel & Unger (2011, S. 10 ff.). Lüscher et al. (2010, S. 42/43) zeigen einen engen Zusammenhang zwischen der Veränderung der Geschlechterrollen mit der Gestaltung der Generationenbeziehungen. Der Begriff Generation ist überwiegend männlich geprägt. Als Beleg liefern Lüscher et al. die Umsetzung von Betreuungsaufgaben (Caring), zu denen in der Vergangenheit ausschließlich Frauen verpflichtet wurden. Dieser Umstand ist mit der zunehmenden Tätigkeit von Männern in sozialen Berufen wie Betreuung und Pflege in Bewegung geraten. Die Zuordnung von Individuen zu einer Generation erfolgt über die Haltungen, Erfahrungen und Werte (soziale Perspektiven Lüscher et al., 2010, S. 34 ff.), welche die Individuen einnehmen. Eine Person kann im Laufe ihres Lebens auch mehreren Generationen gleichzeitig angehören. So beschreibt z.b. Hagestad (2000) die Janus-Generation. Drei Viertel der Eltern im Alter zwischen 30 und 50 Jahren sind demnach sowohl Eltern als auch selbst noch Kind der eigenen Eltern. Diese doppelte Rolle kann zu Belastungen führen, die sich in familialen Beziehungen auswirken. Eine beachtenswerte Wirkung hat die Modernisierung der Gesellschaft auf ihre Mitglieder hinsichtlich der Altersrollen. Haben Jung und Alt in ihrem Lebenslauf auch jeweils unterschiedliche Erfahrungen gemacht, so werden sie durch die zunehmende Modernität der Gesellschaft mehr und mehr angeglichen (Gregarek & Veelken, 2003, S. 5). Die Rollenbilder und der darin enthaltene gesellschaftliche Konsens was sich für welche Generation schickt wird schwächer. Die Bilder, die eine Generation von sich und von anderen Generationen hat, verlieren ihre definitorische Wirkung. Damit wird aber auch die Generationenidentität in Frage gestellt. Man spricht von einer Auflösung von Altersgrenzen und Altersnormen sowie einer Ausdifferenzierung, Feminisierung und Individualisierung der Lebensstile (vgl. Backes & Clemens, 2008, S. 55 ff.; Thieme, 2007, S. 164; Kade, 1994) 6. Mit dieser Liberalisierung entsteht ein gedanklicher, aber auch ein ganz pragmatisch zu besetzender Freiraum, in dem sich die Generationen zwangloser begegnen können als in 6 Die zitierten Arbeiten und insbesondere die von Lily Pincus über Das hohe Alter (1992), beschreiben alte Menschen als hoch individualisierte Gruppe. Sie verweisen damit die These vom Gleich-werden im Alter ins Reich der Märchen.

12 2 Theorie und Forschungsstand 12 früheren Zeiten. Für den Kontext dieser Arbeit bedeutet das, dass Gegenstände wie Sportgeräte und -kleidung, sowie Kommunikationsinstrumente wie intelligente Mobiltelefone und allerorten verfügbare Datennetze, vor allem aber auch Haltungen und Rollen im übertragenen Sinne, für beide Generationen verfügbar sind Beziehungen zwischen den Generationen Die Beziehungen zwischen den Generationen werden von der sozialwissenschaftlichen Alternsforschung seit den 1960er Jahren betrachtet. Mit dem demografischen Wandel und der damit in Zusammenhang stehenden Alterung der Gesellschaft verstärkt sich diese Auseinandersetzung. Die Generationenforschung fragt nach den Veränderungen zwischen den Generationen und untersucht die zugehörigen Determinanten. Ette, Ruckdeschel & Unger (2010, S. 11) unterscheiden drei Themenbereiche: Die Generationenbeziehungen, die Generationenverhältnisse sowie die Generationenpotenziale, die aus der Wechselwirkung zwischen familiären und gesellschaftlichen intergenerationalen Beziehungen erwachsen. Walter (1999, S. 18) differenziert zwischen den Generationenbeziehungen der einzelnen Menschen mikrosoziologische Perspektive und den Generationenverhältnissen in einer Gesellschaft der makrosoziologischen Perspektive. Generationenbeziehungen konkretisieren sich in wechselseitigen, rückbezüglichen Prozessen der Orientierung, der Beeinflussung, des Austausches und des Lernens. Lüscher et al. (2010, S. 37) betonen mit dieser Definition ausdrücklich, dass in den Generationenbeziehungen ein Geben und Nehmen stattfindet. Die konkreten Transferleistungen innerhalb des Austausches beschränken sich demnach nicht nur auf die hauptsächlich darunter verstandene Weitergabe von materiellen Werten i.d.r. von der älteren auf die jüngere Generation. In diesem Austausch sind auch die immateriellen und wechselseitigen Transfers zwischen den Generationen eingeschlossen. Diese nichtmateriellen Leistungen stehen im Fokus dieser Arbeit. Im Zuge des demografischen Wandels ist aufgrund der längeren Lebenserwartungen der Menschen die Drei-Generationenfamilie mit 55% die häufigste Familienkonstellation in Deutschland und die Vier-Generationen-Familie ist mittlerweile mit 12% eine gesellschaftlich relevante Konstellation familiärer Zusammenhänge (Börsch-Supan et al zitiert nach Ette, Ruckdeschel & Unger, 2010, S. 11). Ette, Ruckdeschel & Unger leiten aus demografischen Veränderungen weniger Kinder und mehr Ältere (Großeltern) sowie einer zunehmenden Unsicherheit der Partnerbeziehungen eine gestiegene Anzahl von Ressourcen ab, die einem Austausch zur Verfügung stehen. Damit einher geht eine steigende Bedeutung der Funktion von Großeltern und weiteren Mitgliedern in einer Familie. Menschen leben nicht in Generationen oder Alterskohorten zusammen, in der Regel leben sie in Familien, seien diese nun mono- oder polynuklear. Intergenerationelle Unterstützung in Familien stellt eine der wichtigsten Ressourcen dar, um mit den sozialen und

13 2 Theorie und Forschungsstand 13 demografischen Veränderungen umzugehen (Michels & Ferring, 2006, S. 38). Das soziale System Familie ist der traditionelle Ort, an dem sich Generationen begegnen und generationing betreiben. Alanen (2005, S. 65 ff.) versteht unter diesem von ihr eingeführten Begriff Kulturpraktiken, in denen die sozialen Positionen und Rollen von Kindern, Jugendlichen sowie jungen und älteren Erwachsenen definiert werden. Mit diesem Konzept kann die Zugehörigkeit von Personen zu einer Generation kulturell festgemacht werden. Mit anderen Worten, in diesem Zusammenspiel wird Akteuren zugeschrieben, was für sie als angemessen und adäquat angesehen werden kann und welche typischen Kind- oder Erwachsenenrollen sie einnehmen können (Bindel, 2011). Eine Fremdheit der Generationen tritt nach teilnehmenden Beobachtungen von Bindel im Sportunterricht dann auf, wenn das Verständnis für den inneren Sinn der Handlungen der anderen Gruppe fehlt. Er kann zum Beispiel nicht nachvollziehen, warum die Kinder manche Spiele als interessant ansehen, die er langweilig findet. Deshalb teilt er die Beobachtungen der generationalen Verhältnisse in Unverständnis Missverständnis Zugeständnis (ebenda, S.5). Für die Forschung ebenso von Relevanz sind die Determinanten des Austausches: Hierzu zählen Häufigkeit und Kontext von Kontakten sowie die Analyse verschiedener Transferleistungen. Man unterscheidet sechs Dimensionen des Austausches, welche die Beziehungen zwischen den Generationen beschreiben (Ette, Ruckdeschel & Unger, 2010 S. 16): Assoziative, konsensuelle, funktionale, normative, strukturelle und affektive Solidarität. Ebenso von Bedeutung sind die Kontroversen innerhalb von Familienbeziehungen, die mit dem Ambivalenzkonzept erfasst werden. Demnach umfassen Generationsbeziehungen eine Bandbreite von harmonisch und positiv bis zu zerstörerisch und negativ. Ein neuer, neutraler Ansatz von Ambivalenz fokussiert auch die Potenziale, die in diesen Beziehungen enthalten sind (Lüscher et al., 2010, S. 40). Eine weitere Forschungsfrage beschäftigt sich mit dem Wert von Generationenbeziehungen und seiner Messbarkeit als einer gesellschaftlichen Ressource. Diese wird als Sozialkapital behandelt und entsprechend beforscht (vgl. Nollert, Budowski & Kersten, 2010). Für die darin enthaltenen ökonomischen Aspekte wurden sogenannte Generationenbilanzen entwickelt. Diese machen Aussagen über die finanzielle Nachhaltigkeit einer bestimmten Sozialpolitik sowie deren intergenerativen Verteilungswirkung (vgl.bonin, 2004). Neben diesen monetären Kennziffern forscht man über den gesellschaftlichen Wert von Generationsbeziehungen. Noller et al. (2010) untersuchen Indikatoren zur Messbarkeit im Zusammenhang mit Konzepten der nachhaltigen Entwicklung und des Sozialkapitals nach Portes (1998). Mit Letzterem ist gemeint die Qualität von sozialen Beziehungen/Netzwerken, gemessen am generalisierten Vertrauen, Aktivitäten in freiwilligen Assoziationen, bürgerlichen Tugenden oder dem hauptsächlich von Familien vermittelten Humanvermögen (Kaufmann, 2009). Damit wird versucht, die Bedeutung von Intergenerationsbeziehungen zu messen und zu bewerten. Diesen Versuch unternehmen internationale Studien wie z.b. der Survey of

14 2 Theorie und Forschungsstand 14 Health, Ageing and Retirement in Europe SHARE. In dieser Studie sind die Messung der Häufigkeit von Kontakten der über 50-Jährigen zu ihren Kindern und Enkelkindern sowie die Leistung, die zu deren Unterstützung aufgebracht wurde, für unseren Kontext relevant. In der Schweiz wurden 658 Enkelkinder im Alter von 12 bis 16 nach der Häufigkeit von Aktivitäten gefragt, die sie zusammen mit den Großeltern (1700 individuelle Großmütter und Großväter) durchführen. Diskutieren und Fernsehen rangieren auf den Plätzen eins und zwei. Erst an 11. Stelle werden Sport, Wanderungen genannt. Am häufigsten genannt wurden inhäusliche Aktivitäten. Außerhäusliche Aktivitäten wie Einkaufen, Reisen und Ausflüge wurden mit nur einem Drittel der Großeltern unternommen. Diesen Trend belegen auch die Studien von Winters (2005) und Wilk & Bacher (1994) (zitiert nach Höpflinger, Hummel & Hugentobler, 2006a, S ). Eine signifikante Beziehung konnte zwischen dem subjektiv wahrgenommenen Gesundheitszustand der Großeltern und den intergenerationellen Aktivitäten festgestellt werden (Höpflinger, Hummel & Hugentobler, 2006a, S. 50). Sowohl bei inhäuslichen wie auch bei außerhäuslichen Aktivitäten sind gesunde Großeltern aktiver. Der Faktor Gesundheit (der Großeltern) überwiegt im Einfluss auf gemeinsame Aktivitäten andere Faktoren wie kalendarisches Alter. Ein steigendes Alter der Großeltern wirkt jedoch zunehmend dämpfend auf gemeinsame Aktivitäten. Ebenso reduziert das steigende Alter der Enkelkinder gemeinsame Aktivitäten: Der Median der genannten Zahl von Aktivitäten zwischen Enkelkind und liebster Oma bzw. liebstem Opa sinken mit dem Lebensalter der Enkelkinder von acht Aktivitäten bei den 10- bis 12-Jährigen, über sieben bei den 13 bis 15- Jährigen auf sechs Aktivitäten bei den 16- bis 18-Jährigen (Zinnecker et al., 2003, S. 30). Auch die 1991 durchgeführte österreichische Kinderstudie zeigt, dass mit steigendem Lebensalter der Enkelkinder die Kontakthäufigkeit und damit auch die Zahl gemeinsamer Aktivitäten abnehmen (vgl. Wilk & Bacher, 1994). Solche Ergebnisse weisen in Richtung einer gewissen Ablösung von den Großeltern während der Pubertät und dem Jugendalter, zumindest was gemeinsam unternommene Tätigkeiten betrifft. Ein weiterer Faktor für die Häufigkeit von intergenerationalen Beziehungen ist die geografische Entfernung zwischen den Großeltern und den Enkelkindern. 2.2 Generationenpolitik als Rahmen der Generationsbeziehungen Generationenpolitik betreiben, heisst, gesellschaftliche Bedingungen zu schaffen, die es ermöglichen, in Gegenwart und Zukunft die privaten und öffentlichen Generationenbeziehungen so zu gestalten, dass sie zum einen die Entfaltung zu einer eigenverantwortlichen und gemeinschaftsfähigen Persönlichkeit und zum anderen die gesellschaftliche Weiterentwicklung gewährleisten (Lüscher, Liegle & Lange, 2009, S. 23). Die Umsetzung in der Form einer integralen Generationenpolitik, d.h. die alle relevanten Bereiche aus Politik, Wissenschaft und Praxis einschließt, basiert nach Zürcher (2010, S.

15 2 Theorie und Forschungsstand ff.) auf vier Konzepten: (1) Partizipation, (2) Generativität, (3) Humanvermögen und (4) Solidarität. Die Beachtung dieser Konzepte ist eine Schlüsselvoraussetzung für die erfolgreiche Gestaltung von Austausch zwischen den Generationen in jedem Bereich. Die vorliegende Arbeit analysiert im Folgenden die vier Elemente der genannten Konzepte im Bereich des intergenerativen Sports. 1. Partizipation Partizipation ist eine Kulturtechnik und zu verstehen als freiwillige Teilnahme an öffentlichen im Sinne von allen Mitgliedern offen stehenden, gemeinschaftlichen Entscheidungsprozessen, wobei der Prozess der Entscheidungsfindung auf Diskursivität gründet und gekennzeichnet ist durch klar definierte möglichst ausgeglichene Machtverteilung auf alle und Verantwortungsübernahme von allen Beteiligten (Biedermann, 2006, S. 116). Biedermann beruft sich in seiner Darstellung Unterschiedliche Gesichter des Partizipativen im fünften Kapitel (2006, S. 117 f.) auf das Modell partizipativer Ausgestaltungsmöglichkeiten von Hart (1992) und Gernert (1993), die Schröder (1995) hinsichtlich der Möglichkeiten der Beteiligung von Kindern zusammengefasst hat (siehe Abb. 1). Dieses Modell umfasst neun Stufen der Beteiligung. Abb. 1 Stufen der partizipatorischen Beteiligung Quelle: Eigene Darstellung nach Biedermann (2006, S. 117). Biedermann schließt, das in den beiden höchsten Stufen der Beteiligung der Kinder an Entscheidungsprozessen in Stufe 8: Selbstbestimmung und in Stufe 9: Selbstverwaltung Personen aus dem Entscheidungsprozess ausgeschlossen werden können und damit die in seiner Arbeit definierten Kriterien von Partizipation verletzt werden könnten. Er sieht in Stufe 7 Mitbestimmung eine im Sinne von gleichberechtigter Partizipation von allen Teilnehmern an allen Entscheidungsprozessen gewahrt. Eine Konsequenz aus dieser

16 2 Theorie und Forschungsstand 16 gleichberechtigten Mitbestimmung ist nach Biedermann das Übernehmen von Verantwortung für diese Beschlüsse. Für die konkrete Organisation des Miteinanders von Jungen und Älteren in einem sportorientierten Zusammenhang heißt das, dass alle Teilnehmer/innen gleichermaßen in den Entscheidungsprozess über grundlegende Rahmenbedingungen wie Ziele, Inhalt, etc. zu beteiligen sind. Allerdings kann dieser Ansatz bei Kindern in sehr jungen Jahren an Grenzen stoßen. Diese Betrachtung könnte auch bei hochaltrigen Erwachsenen zutreffen. Biedermann führt weiter das Modell Hierarchie partizipativer Lebensmodelle von Oser et al. (2001, S.15 ff.) an. Es besteht aus sieben Partizipationsarten, von denen die Punkte Auftragsverantwortung (4), Teilpartizipation in Handlungsinseln (5) und Bereichsspezifische Partizipation (6) als Steuerinstrumente für Mediatoren im Sportbereich relevant sein können (Siehe Abb. 2). Abb. 2 Unterschiedlich intensive Partizipationsarten Quelle: eigene Darstellung nach Oser et. al. (2001, S. 20). Legen Trainer/innen beispielsweise solche Partizipationsbereiche fest, wird damit die in Zusammenhang stehende Intensität einer Aktivität oder Übung definiert. Dabei muss stets die Dynamik der Entwicklung der Kinder und Jugendlichen bzw. der Leistungsstand bei Älteren im Auge behalten werden. Das heisst Aufgaben und Verantwortung sind i.d.r. nur temporär und dem konkreten Entwicklungsstand eines Kindes oder eines Jugendlichen anzupassen, da im Falle einer Unterforderung das Verantwortungsgefühl abnehmen könnte. Bei Älteren kann es sich ebenso verhalten, dass bei einer Überforderung sich ein Ohnmachtssymptom und damit eine Verweigerung oder ein Rückzug einstellen kann. Für die Umsetzung partizipativer Gruppenprozesse beruft sich Biedermann auf den partizipativen Führungsstil als Einflusskontinuum nach Müller & Hill (1980, S. 135). Die

17 2 Theorie und Forschungsstand 17 vorgestellten drei Führungsstile unterscheiden sich im Ausmaß der Möglichkeiten einer Beteiligung von Untergebenen (Biedermann, 2006, S.124 f.). Für Übungsleiter/innen altersgemischter Gruppen bietet sich ein partizipativer Führungsstil an, der die Anzuleitenden in diesem Fall die Gruppenteilnehmer/innen in die Lösungsfindung und Entscheidung einbezieht. Es werden innerhalb dieses Stiles drei Formen der Beteiligungsintensität und - qualität unterschieden, die den Voraussetzungen in der Gruppe Rechnung tragen muss: 1. Vorgesetzte(r) entscheidet alleine nach Einzelgesprächen mit Untergebenen. 2. Vorgesetzte(r) entscheidet alleine nach Diskussion innerhalb der untergebenen Gruppe. 3. Vorgesetzte(r) und Untergebene diskutieren und entscheiden gemeinsam. Diese Beteiligungsarten bieten Gruppenleiter/innen einen gewissen Gestaltungsspielraum, innerhalb dessen sie dafür sorgen müssen, dass Jüngere und Ältere sich untereinander austauschen können. Diese Erkenntnisse unterstreichen die Bedeutung von Mediator/innen Trainer/innen und Übungsleiter/innen für den Erfolg einer intergenerativen Sportgruppe. 2. Generativität Der Gedanke, dass auch Jüngere ein Bewusstsein für das Wohl der Älteren entwickeln können, ist relativ neu. Lüscher et al. (2010, S. 35) definieren wie folgt: Generativität bezeichnet die menschliche Fähigkeit, individuell und kollektiv um das gegenseitige Angewiesensein der Generationen zu wissen, dies im eigenen Handeln bedenken zu können und zu sollen. Darin liegen spezifische Potenziale der Sinngebung für das individuelle und gemeinschaftlich-gesellschaftliche Leben. In diesem Licht ist sowohl die Betreuung und Förderung jüngerer als auch älterer Menschen als generative Arbeit zu betrachten. Für Ältere kommt das gemeinsame Tun mit Kindern noch einem weiteren Bedürfnis entgegen, das sich mit zunehmenden Alter verstärkt: Dass die Spur der eigenen Erdentage nicht in Äonen untergehen möge (nach Goethe). Der von Erikson (1973, S. 117 ff.) geprägte Begriff der Generativität beschreibt das ausführlich 7. Ein verbindendes Element zwischen beiden Generationen G1 und G3 sind ihre jeweiligen Entwicklungsaufgaben. Die Jugend als Lebensphase ist in der Soziologie schon lange als analytisches Konzept durchgesetzt. Auch das Alter wurde im vergangenen Jahrhundert als eigenständige Lebensphase erkannt (vgl. Baltes & Baltes, 1994 S. 2 ff.), in der ebenfalls Entwicklungsaufgaben zu lösen sind (vgl. Erikson, 1973). Jugendliche erfahren körperliche, emotionale und soziale Veränderungen sehr unmittelbar und teilweise unter hoher Belastung. Das Jugendalter wird als ein veränderungsintensiver Entwicklungsabschnitt (Kromer & Tebbich, 1998, S. 17) beschrieben. Im Zentrum dieser Anforderungen 7 Generativität als vorletzte Stufe 7 des Modells psychosozialer Entwicklung bezieht sich auf das Bedürfnis, die nachfolgende Generation in Liebe und Fürsorge aufzuziehen und zu begleiten. Es ist die Fähigkeit zu erzeugen und hervorzubringen (ebenda, S. 117). Wird Generativität nicht gelebt, kann die Entwicklung eines Individuums stagnieren und ein vorhandenes Gefühl, geben-zu-wollen, wird auf sich selbst gerichtet.

18 2 Theorie und Forschungsstand 18 steht die Ausbildung einer eigenständigen Persönlichkeitsstruktur und die Ausbildung eines entsprechenden Körperkonzeptes, das als zentrales Element des Selbstkonzepts im Jugendalter (Brettschneider & Kleine, 2002, S. 254) bezeichnet wird. Ältere Menschen erleben ebenfalls Veränderungen mit einschneidender Auswirkung am eigenen Leibe. Was bei den Jugendlichen Wachstum und muskuläre Aufbauprozesse sind, vollzieht sich im Alter in entgegengesetzter Richtung. Werden Kinder, und in noch stärkerem Maße Jugendliche, mit voller Wucht ins Leben geworfen, erleben ältere Menschen das genaue Gegenteil. Beide Generationen erleben gleichermaßen eine Transition und Neupositionierung in der Gesellschaft. Kessler (2005, S. 42 ff.) zeigt, dass intergenerative Beziehungen eine große Bedeutung bei der Bearbeitung von Entwicklungsaufgaben älterer Menschen haben können. Mit einem Kontakt zu Jüngeren können Ältere das eigene Leben scheinbar über den Tod hinaus verlängern. Kontakte mit Gleichaltrigen hingegen halten Älteren die eigene Endlichkeit verstärkt vor Augen. Generativität stellt sich nach Kessler in einer Begegnung zu Jüngeren jedoch nicht von selbst ein, sondern benötigt einen Rahmen, in dem ältere Personen symbolische Güter (ebenda, S. 43) im Unterschied zu instrumentellen Transfers weitergeben können. Aus der Sicht von Adoleszenten, deren Entwicklungsaufgabe die Identitätssuche ist, können Ältere neben Familie und Freunden Kontaktpartner sein, von denen man Wissen für die Bewältigung dieser Aufgabe sammeln kann. Vor dem Hintergrund lassen sich Generativität und Identitätssuche als komplementäre Aufgaben betrachten. Generativität schließt aber ebenso die Aufnahme von Neuem in das Alte ein (Höpflinger, Hugendobler & Fragnière, 2008, S. 4). D.h. Ältere lernen auch von Jüngeren. Damit ist die Beziehung zwischen den Generationen erneut als ein wirkliches Austauschverhältnis charakterisiert (siehe Kapitel 2.3.4). Ernst (2008) zitiert Studien, die belegen, dass gelebte Generativität ein produktives Engagement für andere zur Zufriedenheit eines Menschen beiträgt. Sport kann hierfür ein Rahmen sein, in dem man über Kennenlernen und Vertrauensbildung eine Situation schafft, in der sich dieser Austausch realisieren lässt. Voraussetzung dafür sind ein vorhandenes Bedürfnis nach Informationen bei den Jugendlichen und der Wunsch und die Kompetenz der Älteren, Wissen weitergeben zu wollen und auch zu können. Sind diese Voraussetzungen bei beiden Beteiligten gleichermaßen vorhanden, stellt sich Komplementarität der Aufgaben ein und die Begegnung wird beiderseits als befriedigend empfunden und wertgeschätzt. In dem Sinn kann von einem erfolgreichen Austausch gesprochen werden (siehe dazu auch Kapitel 3). Als erfolgreich zu betrachten ist bereits das Fortschreiten in einem Annäherungsprozess mit seinen o.g. Stadien. Der häufig zitierte Spaßfaktor kann auf dem Weg als ein Katalysator in diesem Prozess wirken. 3. Humanvermögen Diese Arbeit basiert auf dem Konzept des Humanvermögens. Im Gegensatz zur stark ökonomischen Sichtweise des Konzeptes des Humankapitals werden hierunter nicht nur

19 2 Theorie und Forschungsstand 19 Ressourcen zur Erwerbstätigkeit verstanden, sondern auch jene Ressourcen und Kompetenzen zur individuellen Lebensgestaltung sowie für eine soziale Kohäsion in der Gesellschaft (Nollert, Budowski & Kersten, 2010, S. 29). Kaufmann (2009, S. 97 zitiert nach ebenda) definiert Humanvermögen auf individueller Ebene als Handlungspotenzial, welches Individuen dazu befähigt, sich in der komplexen Welt zu bewegen und das alltägliche Leben zu bewältigen. Findet zwischen Generationen ein o.g. Austausch statt, wird im positiven Fall eben jenes Humanvermögen produziert oder erhalten. In dem Sinn bereichert intergenerativer Austausch die Gesellschaft. Indem er ihre Mitglieder stärkt hinsichtlich des Fokus der Arbeit ist diese Aussage in doppelter Hinsicht richtig und indem er kommunale Strukturen und Netzwerke festigt, sie enger knüpft und indem er den Zusammenhalt der Gesellschaft fördert. 4. Solidarität Als Dimensionen des Konzeptes der Generationenbeziehungen beschreiben Hill & Kopp (2006, S. 255) unter Bezugnahme auf Bengtson & Roberts (1991, S. 857) fünf Dimensionen intergenerationaler Solidarität. In Anlehnung daran nutzen Baykara-Krumme, Klaus & Steinbach (2009, S.30) diese Dimensionen als Instrumente in der Analyse von Generationenbeziehungen: Sie unterscheiden die strukturelle, affektive, assoziative, funktionale und normative Dimension. In intergenerativen Sportprojekten können vor allem die assoziative Dimension mit den Items Kontakthäufigkeit und gemeinsame Aktivitäten sowie die funktionale Dimension mit den Items Geben von Unterstützung und Erhalt von Unterstützung bewusst als Instrumente eingesetzt werden. Die letzten beiden Dimensionen werden bisher häufig im Zusammenhang mit Pflege verwendet. Sie finden aber in der Sportpraxis ebenfalls einen sehr konkreten Bezug. Mit dem Item Wertschätzung hat auch die affektive Dimension im Kontext der Arbeit eine gewisse Bedeutung. Diese beschreibt die grundsätzlich nötige Haltung der Teilnehmer/innen zueinander. 2.3 Dimensionen der Generationenbeziehungen: Konflikt, Solidarität, Dialog Konflikt Things they do look awful cold I hope I die before I get old Pete Townshend 8 Als Generationenkonflikt wurde früher der Zwist bezeichnet, der zwischen zwei Generationen Vater und Sohn ausgetragen wurde. Dabei ging es zumeist um die Weitergabe einer Firma oder Fabrik, eines Hofes oder eines Produktionsgegenstandes allgemein. Heute wird der Generationenkonflikt breiter gefasst. 8 Das Zitat stammt aus dem Titel My Generation von The Who (1965). Das Musikmagazin Rolling Stone listete das Stück auf ihrer Liste der 500 besten Songs aller Zeiten auf Platz 11.

20 2 Theorie und Forschungsstand 20 Spannungen zwischen den Generationen bestehen auch in der heutigen Zeit und sind teilweise auch erforderliche Reibungsflächen, die die gesellschaftliche Entwicklung voranbringen. Sie können in allen Bereichen des Lebens auftauchen und damit auch bei intergenerativer Arbeit wirken. Mit zunehmender Individualisierung in der Gesellschaft wächst die Heterogenität und Diversität der Generationen (vgl. Schirra-Weirich, 2006, S. 6) und der sie repräsentierenden Kohorten. Damit wächst auch ein mögliches Konfliktpotential und die Wahrscheinlichkeit von Friktionen. Zu einem erfolgreichen Miteinander, einem Dialog und einem Solidaritätsgedanken in der Gesellschaft gehört die Ausbildung der Fähigkeit, mit Konflikten umzugehen. Das setzt stabile Persönlichkeitsstrukturen voraus, die geprägt sind von Toleranz, gegenseitiger Achtung und Wertschätzung. Wichtig sind an dieser Stelle auch eine Interessiertheit an den Lebensperspektiven anderer Menschen und die Fähigkeit, Konflikte aufgrund abweichender eigener Wertvorstellungen auszuhalten. Das beschreibt die Theorie der Ambiguitätstoleranz (ebenda). Begünstigt wird ein möglicher Generationenkonflikt durch die Tatsache, dass viele junge Menschen nur noch bedingt Kontakt zur Generation der Alten haben. Besonders in Großstädten wächst die Mehrheit der jungen Menschen ohne ihre Großeltern auf. Haushalte mit drei oder mehr Generationen sind eine absolute Ausnahme, und der Anteil der Personen in Haushalten ohne Angehörige anderer Generationen wie auch der Anteil der Einpersonenhaushalte nehmen über die Altersgruppen stark zu (Kohli, Künemund, Motel- Klingebiel & Sydlik, 2005, S. 182). Kindern und Jugendlichen fehlt so die Möglichkeit, den Prozess des Älterwerdens persönlich kennen zu lernen. Sie entwickeln daher oft realitätsfremde und einseitige Rollenbilder sowie Vorurteile vom Alter (Keller-Bittner, 1999, S. 82 f.). Der 6. Altenbericht (BMFSFJ, 2010, S. 486 nach Angaben von Schmidt, Sinner und Schnurr, 2008) weist einen hochsignifikanten Zusammenhang zwischen Kontakthäufigkeit (in der Freizeit) mit der positiven Einschätzung älterer Menschen über 60 Jahre nach (siehe Tab. 1).

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