Die IT der Landesverwaltung Sachsen - Ein Überblick -

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1 Die IT der Landesverwaltung Sachsen - Ein Überblick - Dr. Hans-Peter Seddig KoBIT 1

2 Agenda IT-Entwicklung in der Landesverwaltung Infrastruktur als Basis für egovernment Rahmenbedingungen für egovernment Optimierung der IT-Organisation Ausblick 2

3 Vision Direkter Zugriff zu aufbereiteten Informationen bei medienbrucharmer Bearbeitung von jedem Arbeitsplatz in der Landesverwaltung Vision für eine Landesverwaltung ganzheitliche Prozeßorientierung Service und Mehrwert für Bürger und Wirtschaft Effizienzsteigerung der Verwaltung KoBIT

4 Agenda IT-Entwicklung in der Landesverwaltung Infrastruktur als Basis für egovernment Rahmenbedingungen für egovernment Optimierung der IT-Organisation Ausblick 4

5 IT-Entwicklung in der Landesverwaltung IT-Nutzer Gesamt PC Terminal+WS 5

6 IT-Entwicklung in der Landesverwaltung IT-Verfahren/IT-Vorhaben IT-Verfahren IT-Vorhaben

7 IT-Entwicklung in der Landesverwaltung Kommunikation wie in einem Gebäude 2,5 GBit/s 622 MBit/s 622 MBit/s Anschluss aller Behörden Nutzer IT-Arbeitsplätze 850 Behörden mehr als Standorte 7

8 IT-Entwicklung in der Landesverwaltung Intranet Verordnungen Umweltdaten Digitale Sachsenkarte Geodaten Haushaltspläne Landesrecht Fördermittel Landtagsanfragen Adressen Im Intranet Sachsen steckt das Kernwissen der Verwaltung 8

9 IT-Entwicklung in der Landesverwaltung Wer wird in FÖMISAX einbezogen 1600 B E A R B E I T E R Ministerien, Regierungspräsidien, Landkreise, Sonderbehörden, Projektträger, SAB ca. 300 FÖRDER- RICHTLINIEN 6 5 Bewilligungsstellen FÖRDER- VOLLZUG HH-Titel 3, 8 Milliarden FÖRDER- HAUSHALT ca. 550 Nutzer /a Anfragen DIALOG - NUTZUNG F Ö M I S A X Staatskanzlei ( ca FV) 9

10 Agenda IT-Entwicklung in der Landesverwaltung Infrastruktur als Basis für egovernment Rahmenbedingungen für egovernment Optimierung der IT-Organisation Ausblick 10

11 Infrastruktur als Basis für egovernment Steigerungsfaktoren gegenüber 1999 im Verhältnis zueinander Mail ,0 9, Internetvolumen Internetvolumen Datenanschlusskapazität Sprachkanäle 24 14,8 12,2 9, (Juli) 11

12 Infrastruktur als Basis für egovernment Entwicklung der Anschlussbandbreiten seit Vertragsschluss InfoHighway kbit/s 128 kbit/s 256 kbit/s 512 kbit/s 2 Mbit/s 34 Mbit/s 155 Mbit/s 622 Mbit/s

13 Neue zentrale Dienste Infrastruktur als Basis für egovernment Zeitstempeldienst Unified Messaging Service (UMS) Web-Services MS-Update-Services ADS... 13

14 Infrastruktur als Basis für egovernment Sachsen Umfang des E-Network Assessment QoS Tauglichkeit und Hardware Inventory für WAN Router ( 800 Router) Einbeziehung von insgesamt 150 Behördenstandorte (LAN, TK, Infrastruktur) aus allen Ressorts Designvorschläge für 10 Standorte verschiedener Größenordnungen zu konvergenten Netzen mit Stücklisten Beispielrechnung bei 10 Standorten zur IP-Telefonie mit ROI 14

15 Fazit Infrastruktur als Basis für egovernment Sachsen 1. Erhöhung der Transparenz von Daten / Sprache / Kosten 2. IST-Analyse der Verkehrsströme 3. Harmonisierungs-Kriterien können aufgestellt werden 4. Optimierungen können durchgeführt werden ( bspw. QoS) 5. Planungsgrundlagen für Einführung ressortübergreifender Verfahren 6. Schaffung von Voraussetzungen für den Einsatz von landesweiten multimedialer Anwendungen (u.a. VoIP) 15

16 Infrastruktur als Basis für egovernment Wirtschaft Bürger Bürger Bundesländer / Kommunen Bundesländer Kommunen Landesbehörden Sachsen Landesbehörden Sachsen... Hervorragende Basis für Realisierung des egovernmentfahrplans des Freistaates 16

17 Infrastruktur als Basis für egovernment Kommunales Datennetz (KDN) 2003: Startschuss für den Anschluss der Kommunen an den InfoHighway Sachsen 17

18 Agenda IT-Entwicklung in der Landesverwaltung Infrastruktur als Basis für egovernment Rahmenbedingungen für egovernment Optimierung der IT-Organisation Ausblick 18

19 Rahmenbedingungen für egovernment Technische Rahmenbedingungen Vereinheitlichung von technischen Standards und Inhalten: um verwaltungsübergreifende Dienstleistungen realisieren zu können, um zentral bereitgestellte Komponenten effektiv zu nutzbar zu machen, um einen einheitlichen Kommunikationsprozess sicher zu stellen 19

20 Rahmenbedingungen für egovernment Organisatorische Rahmenbedingungen egovernment als Chefsache Prozessorientierte Verwaltung muss Schranken des förderalen Systems und der Verwaltung selbst überwinden Kommunikation und Austausch von Daten zwischen allen Beteiligten ist zu regeln und zu standardisieren Information und Schulung innerhalb und außerhalb der Verwaltung zur Verbesserung der Akzeptanz Mitarbeiterqualifizierung 20

21 Rahmenbedingungen für egovernment Rechtliche Rahmenbedingungen Rechtsverbindliches Verwaltungshandeln Datenschutzrechtliche Aspekte (angemessene Datenerhebung und behandlung, Bürgerinformation) Vergaberecht 21

22 Rahmenbedingungen für egovernment Finanzielle Rahmenbedingungen Einige für Alle Standardisierung und Zentralisierung Förderung Zentrale Finanzierung Geschäftsmodelle Marketing Schaffung von Anreizen Win-Win-Situation für Beteiligte 22

23 % 60 Rahmenbedingungen für egovernment Internetnutzer im Freistaat Sachsen Nutzung über 14 Jahren Onliner Nutzungsplaner Offliner Quelle: (N)OnlinerAtlas 2002 bis 2005, tns TM Infratest & Initiative D21 23

24 % 70 Rahmenbedingungen für egovernment Onliner im Freistaat Sachsen im Bezug zum Bundesdurchschnitt und im Vergleich zu den anderen Bundesländern / 41,7% 2003 / 50,1% 2004 / 52,7% 2005 / 55,1% Platz 1 Freistaat Sachsen Platz 16 Quelle: (N)OnlinerAtlas 2002 bis 2005, tns TM Infratest & Initiative D21 24

25 Rahmenbedingungen für egovernment Realisierung konkreter Projekte egovernment-fahrplan staatlicher / kommunaler Teil Initiative Sachsen Interaktiv 25

26 egovernment im Freistaat Sachsen Rahmenbedingungen für egovernment Realisierung konkreter Projekte egov Fahprplan staatl./komm.teil Initiative Sachsen Interaktiv SLT SK SMI SMF SMK SMJus SMWA SMS geplant % aktiv in Umsetzung % beendet SMUL SMWK

27 Rahmenbedingungen für egovernment Häufigkeit der egovernmentvorhaben nach Themen 27

28 Rahmenbedingungen für egovernment Nachfrage nach Basiskomponenten 28

29 Rahmenbedingungen für egovernment Projektorganisation Lenkungsgruppe StS Projektbüro Vertragsmanagement, Kommunikation Öffentlichkeitsarbeit Marketing Gesamtprojektleitung KoBIT Qualitätssicherung Reviews, Anforderungsmanagement Security Definition von Rahmenbedingungen Content Beschaffung, Aufbereitung, Strukturierung der Inhalte Basiskomponenten Steuerung E-Gov. Vorhaben Koordinierung Fachverfahren, Reporting Architektur/ Infrastruktur Vorgaben von: - Standards und Schnittstellen - Einbindung Basiskomp. und egov-anwend. - Betrieb CMS - zentrale und dezentrale Aufbreitung von Inhalten - Templates - Veröffentlichung Formularservice - zentrale Bereitstellung von Formularen - automatische Befüllung von Inhalten Signatur - Festlegung Sicherheitsverfahren - digitale Signatur Portalkern - Finden von Zuständigkeiten - Behördenwegweiser - Suchmaschine Geodaten - Recherche nach Geodaten - Darstellung von Geoinformationen 29

30 Rahmenbedingungen für egovernment Lenkungsausschuss (Staatssekretäre) Lenkungsgruppe (Kommunale Spitzenverbände, SMI, SAKD, Kommunalpolitiker je 3 Städte / Landkreise) egovernment- Zentrum Geschäftsstelle egovernment AK IT Schaffung und Entwicklung der IT-Grundlagen AG egov Inhaltliche Weiterentwicklung des egovernment -Fahrplans Koordination der staatlichen egovernment- Aktivitäten Koordination der kommunalen egovernment- Aktivitäten Arbeitsgruppen Arbeitsgruppen Ressorts der Landesregierung Sächs. Kommunen und DV-Zweckverband 30

31 Rahmenbedingungen für egovernment Produktivbetrieb des egovernment-portals ab Herbst 2005 Betrieb der IT-Infrastruktur zunächst durch privaten Dienstleister Entwicklung einer Software-Infrastruktur, die das Zusammenspiel von Anwendungen und Basiskomponenten ermöglicht Integration egovernment-anwendungen des Landes und der Kommunen Bündelung von staatlichen und kommunalen Leistungsangeboten für Bürger und Wirtschaft in einem gemeinsamen Landes-Portal 31

32 Rahmenbedingungen für egovernment Weitere Basiskomponenten Digitale Signatur Integrationsframework Vorgangsbearbeitung Zentrales Benutzermanagement Geodateninfrastruktur (GDI) Zahlungsverkehr 32

33 Rahmenbedingungen für egovernment Anwendungsschwerpunkte Umsetzung des Melderechtsrahmengesetzes Elektronischer Rechtsverkehr E-Beschaffung Eröffnung des Zugangs nach VwVfg 3a... 33

34 Rahmenbedingungen für egovernment Die nächsten Schritte Organisierung des Betriebes der Plattform Entwicklung von gemeinsamen Geschäftsmodellen Zusammenarbeit mit wissenschaftlichen Einrichtungen Kooperation mit Power-Usern (Geschäftsprozesse für egovernment tauglich machen) Fortführung der Kooperation mit Baden- Württemberg, Saarland,. 34

35 Agenda IT-Entwicklung in der Landesverwaltung Infrastruktur als Basis für egovernment Rahmenbedingungen für egovernment Optimierung der IT-Organisation Ausblick 35

36 Optimierung der IT-Organisation Ausgangslage und Ziele des Projekts Ausgangslage: Verwaltung ist ohne IT nicht mehr denkbar zunehmende Unterstützung der gesamten Verwaltung mit modernen Informationstechnologien (Internet, Intranet, E-Government ) zwischenzeitlich ca PC-Arbeitsplätze immer komplexere IT-Verfahren steigende Service- und Qualitätsanforderungen der Nutzer nicht ausreichende Vorsorge für den Katastrophenfall Anforderungen können dauerhaft mit den zur Verfügung stehenden Haushaltsmitteln in der bestehenden IT-Struktur nicht erfüllt werden. Ziele: Überwindung der Ressorthoheit im IT-Bereich Globale Planung und Verwendung der IT-Budgets Neustrukturierung und Konzentration der bisher dezentralen IT- Organisation (über 500 IT-Betriebsstätten) Einführung und Durchsetzung landeseinheitlicher Standards für die IT- Nutzung Effizienter Einsatz neuer IT-Technologien 36

37 Optimierung der IT-Organisation Kabinettsbeschlüsse Kabinettsbeschluss vom Oktober 2003:... Die KoBIT wird beauftragt, ein erfahrenes Beratungsunternehmen mit einer ganzheitlich angelegten Organisationsuntersuchung zu betrauen und dem Kabinett im Mai 2004 einen Entscheidungsvorschlag vorzulegen. Kabinettsbeschluss vom Juni 2004:... Die SK wird beauftragt, gemeinsam mit SMI, SMF und SMUL im Rahmen einer festen Projektgruppe aus dem vom TSI zu erstellenden Gutachten Entscheidungsvorschläge zur weiteren Vorgehensweise abzuleiten und diese dem Kabinett spätestens bis zur Ergänzungsvorlage zum Doppelhaushalt 2005/2006 zu unterbreiten... 37

38 Optimierung der IT-Organisation Vorgehen der Projektgruppe Kernstück der Neustrukturierung: Konzentration der Aufgabenerledigung Neuordnung des IT-Haushaltes Geld hat der Aufgabe und der Verantwortung zu folgen Lösung: globaler IT-Haushalt für Aufbau und Ablauf der neuen IT-Organisation Rückgriff auf vorhandene Untersuchungen und Modelle: BMI-Gliederung für IT-Produkte Ländervergleich Ebenenmodell von T-Systems International GmbH wesentliche Voraussetzung: nur das Überwinden der Ressortgrenzen führt zu relevanten Leistungs- und Effizienzerhöhungen 38

39 Optimierung der IT-Organisation IT-Produkte (gemäß BMI-Gliederung) 1. Planung und Controlling 2. Zentrale IT-Infrastruktur 3. PC-Arbeitsplatzausstattung 4. Entwicklung und Einführung von Fachverfahren 5. Betrieb von Fachverfahren 6. Anwenderbetreuung 39

40 Optimierung der IT-Organisation Modell der 4 Ebenen Steuerungsebene Strategische Ebene Fachebene Operative Ebene 40

41 Optimierung der IT-Organisation Weitere Vorgehensweise Bildung von Modellvarianten für eine Neustrukturierung: Art und Umfang von IT-Aufgaben und Verantwortung Anzahl von künftigen Organisationseinheiten/Einrichtungen Modellbewertung mittels Kriteriengruppen: Organisationsbezogene Kriterien Mitarbeiterbezogene Kriterien Kostenbezogene Kriterien Aufgabenbezogene Kriterien Auswahl und detaillierte Darstellung des vorgeschlagenen Gesamtmodells Umsetzungskonzept Kabinettsbefassung 41

42 Agenda IT-Entwicklung in der Landesverwaltung Infrastruktur als Basis für egovernment Rahmenbedingungen für egovernment Optimierung der IT-Organisation Ausblick 42

43 Ausblick Information und Kommunikation über ressort- und förderale Grenzen hinweg Entwicklung einer nachfrageorientieren Strategie Einbeziehung von Power-Usern in Gesamtorganisation Zusammenarbeit zwischen IT- und Org- Spezialisten unter Einbeziehung der Fachebene 43

44 Weitere Informationen Weitere Informationen auch unter: Herzlichen Dank für Ihre Aufmerksamkeit! 44

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