Sind Rückbaustoffe ein Risiko?

Save this PDF as:
 WORD  PNG  TXT  JPG

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "Sind Rückbaustoffe ein Risiko?"

Transkript

1 Sind Rückbaustoffe ein Risiko? Dr. Bruno Schmid Leiter Bereich Altlasten und Entsorgung FRIEDLIPARTNER AG Tagung «Kies für Generationen», 24. März 2010, ETH Zürich Partner

2 Ausgangslage : Untersuchung des AGW des Kt. ZH zur Belastung des Sickerwassers von Bauschutt Sickerwasser ist relativ stark belastet Gefährdung des Grundwassers möglich 2002: Studie der VSS zur langfristigen Umweltverträglichkeit mineralischer Rückbaustoffe Normenkonformer Einsatz Grundwasser wird nicht beeinträchtigt illegale Ablagerung von unaufbereitetem Bauschutt schädliche Einwirkungen möglich Dr. Bruno Schmid Tagung «Kies für Generationen», 24. März

3 Ausgangslage 2005: Risikoanalyse des AWEL zu mineralischen Rückbaustoffen Abschätzung der Gefährdung durch Schadstoffe in mineralischen Rückbaustoffen Schätzung der im Kt. ZH nicht gesetzeskonform entsorgten Bauabfallmenge Bewertung des Risikos durch Schadstoffe in mineralischen Rückbaustoffen Dr. Bruno Schmid Tagung «Kies für Generationen», 24. März

4 Inhalt 1. Gefährdung durch Rückbaustoffe 2. Menge der «illegal» entsorgten Bauabfälle 3. Risiko durch Rückbaustoffe 4. Schlussfolgerungen Dr. Bruno Schmid Tagung «Kies für Generationen», 24. März

5 1. Schadstoffe in Rückbaustoffen Betonabbruch Mischabbruch Ausbauasphalt Strassenaufbruch Betongranulat Mischgranulat Asphaltgranulat Kiessande Asbest Asbest BZM BZM BZM Chromat Chromat Chromat PAK PAK PCB PCB PCB Phenole? Phenole? Phenole Phenole? Dr. Bruno Schmid Tagung «Kies für Generationen», 24. März

6 1. Beispiel Gefährdungsszenarien Beton- und Mischgranulat Bauwerk Magerbetonplatte im GW Gebäudewand Kofferung ohne Deckschicht Mögliche Gefährdung Eintrag Chromat, BZM ins GW Aufnahme von Chromat über Haut Eintrag von Chromat, BZM ins GW BZM: Betonzusatzmittel; GW: Grundwasser Dr. Bruno Schmid Tagung «Kies für Generationen», 24. März

7 1. Gefährdung im Worst Case Mischgranulat Bauwerk Magerbetonplatte im GW Kofferung ohne Deckschicht Trinkwasser-Grenzwert [CrO 4 ] im GW-Abstrombereich 0,01 0,22 0,02 CrO 4 : Chromat; GW: Grundwasser Dr. Bruno Schmid Tagung «Kies für Generationen», 24. März

8 2. Anteil der illegal entsorgten Bauabfälle Aufstellen möglicher Szenarien Umfrage bei Rückbau-Unternehmungen Ergebnis (gültig für 2004): hauptsächlich Mischabbruch 5000 bis 7000 Tonnen 0,5 Prozent der Bauschuttmenge Dr. Bruno Schmid Tagung «Kies für Generationen», 24. März

9 3. Definition Risiko Schadensrisiko = S x p S: Schadensausmass (Gefährdung) p: Eintrittswahrscheinlichkeit (Häufigkeit) Dr. Bruno Schmid Tagung «Kies für Generationen», 24. März

10 3. Risiko durch Asbest Schadensausmass (S) Kritisch Bedeutend Gering X Unbedeutend Sehr selten Selten Ab und zu Häufig p Dr. Bruno Schmid Tagung «Kies für Generationen», 24. März

11 3. Risiko durch Betonzusatzmittel (BZM) Schadensausmass (S) Kritisch Bedeutend Gering X Unbedeutend Sehr selten Selten Ab und zu Häufig p Dr. Bruno Schmid Tagung «Kies für Generationen», 24. März

12 3. Risiko durch Chromat Schadensausmass (S) Kritisch Bedeutend Gering X Unbedeutend Sehr selten Selten Ab und zu Häufig p Dr. Bruno Schmid Tagung «Kies für Generationen», 24. März

13 3. Risiko durch PAK Schadensausmass (S) Kritisch Bedeutend Gering Unbedeutend X Sehr selten Selten Ab und zu Häufig p Dr. Bruno Schmid Tagung «Kies für Generationen», 24. März

14 3. Risiko durch PCB Schadensausmass (S) Kritisch Bedeutend Gering X Unbedeutend Sehr selten Selten Ab und zu Häufig p Dr. Bruno Schmid Tagung «Kies für Generationen», 24. März

15 3. Risiko durch Phenole Schadensausmass (S) Kritisch Bedeutend Gering Unbedeutend X Sehr selten Selten Ab und zu Häufig p Dr. Bruno Schmid Tagung «Kies für Generationen», 24. März

16 4. Schlussfolgerungen Normenkonforme Verwendung von Rückbaustoffen: kein Risiko, weder für Mensch noch Umwelt Nicht normenkonforme Verwendung: Risiko liegt im tolerierbaren Bereich Rückbaustoffe stellen kein Risiko dar Dr. Bruno Schmid Tagung «Kies für Generationen», 24. März

urban mining Schliessung der Stoffkreisläufe mit Innovation

urban mining Schliessung der Stoffkreisläufe mit Innovation urban mining Schliessung der Stoffkreisläufe mit Innovation 6. Mai 2015 Patric Van der Haegen Unternehmungen Kurzvorstellung Unternehmungen 6. Mai 2015 Patric Van der Haegen Unternehmungen Kurzportrait

Mehr

Thermo Recycling zur Wertstoffgewinnung

Thermo Recycling zur Wertstoffgewinnung des Kantons Zürich halten Fünf Schwerpunkte aus dem Massnahmenplan Abfall- und Ressourcenwirtschaft des Kantons Zürich 2011-2014 Kies für Generationen Wertstoffe sammeln Phosphor aus Klärschlamm als Ressource

Mehr

Hilfsmittel zur VeVA-Klassierung von Abfällen bei Bauabfallanlagen

Hilfsmittel zur VeVA-Klassierung von Abfällen bei Bauabfallanlagen Hilfsmittel zur VeVA-Klassierung von Abfällen bei Bauabfallanlagen Erstellt im Zusammenhang mit der - Abfallstatistik im Auftrag des ARV Aushub-, Rückbau- und Recyclingverband Schweiz Diese Anleitung soll

Mehr

Mit Innovation zur Schliessung des Stoffkreislaufes

Mit Innovation zur Schliessung des Stoffkreislaufes Strength. Performance. Passion. Mit Innovation zur Schliessung des Stoffkreislaufes Peter M. Kunz Eberhard Bau AG, Kloten 20. Holcim Betontagung - 27. August 2014 Schliessen des Stoffkreislaufs 2 Kies

Mehr

SIA Merkblatt 2030 (2010): Recyclingbeton

SIA Merkblatt 2030 (2010): Recyclingbeton SIA Merkblatt 2030 (2010): Recyclingbeton FSKB//1 Inhalt Recycling: Betonabbruch, Mischabbruch Wieso ein neues Merkblatt? Arbeitsgruppe Inhalt Merkblatt Anwendung Bezeichnung Eigenschaften Bemessung FSKB//2

Mehr

25 Jahre Umwelt Due Diligence: Erfahrungen und Erkenntnisse

25 Jahre Umwelt Due Diligence: Erfahrungen und Erkenntnisse Dr. Jean-Pierre Porchet 1 Die Umwelt Due Diligence Prüfung (EDD) Die wichtigen Schritte des EDD Vorbereitung: Branchenkenntnisse? Anwendbare Gesetze? Ev. Data Room: Auswertung Dokumente Vor Ort: Interviews

Mehr

Ressourcenstrategie Stadt Zürich

Ressourcenstrategie Stadt Zürich Ressourcenstrategie Stadt Zürich Der neue Steirische Baurestmassen Leitfaden 2016 Graz, 11. November 2015 Heinrich Gugerli Dr. Ing., dipl. Bauing. ETH/SIA, Bülach, Schweiz Ehemaliger Leiter der Fachstelle

Mehr

Aktuelles aus der Abfallwirtschaft Stand Entwicklungen Herausforderungen

Aktuelles aus der Abfallwirtschaft Stand Entwicklungen Herausforderungen Amt für Umwelt Stand Entwicklungen 19. März 2015, Gemeindetagung, Thurgauerhof Weinfelden Martin Eugster, Abteilungsleiter Abfall und Boden Themen Altlastenbearbeitung - der Verdachtsflächenplan hat ausgedient

Mehr

Prof. Dr. Bruno Brühwiler, Präsident Netzwerk Risikomanagement ISO 9001:2015 UND RISIKOMANAGEMENT

Prof. Dr. Bruno Brühwiler, Präsident Netzwerk Risikomanagement ISO 9001:2015 UND RISIKOMANAGEMENT Prof. Dr. Bruno Brühwiler, Präsident Netzwerk Risikomanagement ISO 9001:2015 UND RISIKOMANAGEMENT Wesentliche Änderungen Anwendung der High Level Structure 10 Kapitel Verstärkte Anforderungen an die oberste

Mehr

Sanierung von Hauptkanälen: Risikoanalyse eines Mischwasserkanals Fallbeispiel Arnheim

Sanierung von Hauptkanälen: Risikoanalyse eines Mischwasserkanals Fallbeispiel Arnheim Fallbeispiel Arnheim IKT-Praxistage Neubau, Sanierung und Reparatur 10. September 2015 Dr. Götz Vollmann (Ruhr-Universität Bochum) Ing. Erik Laurentzen (Gemeente Arnhem) Trassenverlauf Zentrum Rhein 20.000

Mehr

AG: Fa. Hellberg, (Nov. 2013) Ziel: Beweissicherung und Entsorgung von kontaminierten Bodenaushub

AG: Fa. Hellberg, (Nov. 2013) Ziel: Beweissicherung und Entsorgung von kontaminierten Bodenaushub Bau einer Parkfläche in der Bernsteinstraße AG: Fa. Hellberg, (Nov. 2013) Ziel: Beweissicherung und Entsorgung von kontaminierten Bodenaushub Gebäuderückbau in der Altvaterstraße AG: Fa. Schwientek (Okt.

Mehr

Einführung Risk Management Konzept

Einführung Risk Management Konzept Einführung Risk Management Konzept 1. Risiko unser ständiger Begleiter Das Risk Management ist ein wichtiges Führungsinstrument für das Erreichen der Zielsetzungen und für den Schutz der Mitarbeitenden,

Mehr

SIA-Merkblatt 2030 Recyclingbeton

SIA-Merkblatt 2030 Recyclingbeton SIA-Merkblatt 2030 Recyclingbeton Dr. Konrad Moser Normenkommission SIA 262 Betonbau Tagung «Kies für Generationen», 24. März 2010, ETH Zürich Partner Dr. Konrad Moser Tagung «Kies für Generationen», 24.

Mehr

LEISTUNGSVERZEICHNIS 2015

LEISTUNGSVERZEICHNIS 2015 2015 6 Recycling Verwertung Entsorgung Seite: 34 von 77 Stand: 31.01.2015 LV_2015 60011 Abfall-Untersuchung Inertabfalldeponien Klasse DK 0 Merkblatt 3.6/3 LfW Bayern Juli 2007 Anlage 4 Zuordnungswerte

Mehr

ABBRUCH / DEMONTAGEN / RÄUMUNGEN

ABBRUCH / DEMONTAGEN / RÄUMUNGEN ABBRUCH / DEMONTAGEN / RÄUMUNGEN Die nachhaltige Wertschöpfung und die gezielte Bewirtschaftung von Ressourcen zeichnen unsere Recycling-Unternehmen in Eschen und Untervaz Bahnhof in hohem Masse aus. Mit

Mehr

Bezug Entsorgungswegweiser-Abfallarten zu VeVA-Codes

Bezug Entsorgungswegweiser-Abfallarten zu VeVA-Codes Seite 1 Klasse 1 Chemische Abfälle 101 S Halogenierte Lösungsmittel 07 01 03 S Halogenorganische Lösungsmittel, Waschflüssigkeiten und Mutterlaugen (Chlorgehalt > 2%) 07 02 03 S Halogenorganische Lösungsmittel,

Mehr

Der Schutz des Grundwassers im Rahmen des Bodenschutzrechts

Der Schutz des Grundwassers im Rahmen des Bodenschutzrechts Der Schutz des Grundwassers im Rahmen des Bodenschutzrechts Andreas Bieber Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit andreas.bieber@bmub.bund.de 1 Schutz des Grundwassers Instrumente

Mehr

Bundeskoordinatorentag Berlin 13. 10. 2005

Bundeskoordinatorentag Berlin 13. 10. 2005 Bundeskoordinatorentag Berlin 13. 10. 2005 Dipl.-Ing. Ulf-J. Schappmann SIMEBU Thüringen GmbH / Ingenieurkammer Thüringen SIMEBU Thüringen GmbH Bundeskoordinatorentag Berlin 13.10. 2005 1 Inhalt Bauen

Mehr

Preisliste KIBAG RE 2016

Preisliste KIBAG RE 2016 Preisliste KIBAG RE 2016 Recycling Entsorgung Mulden Kies und Sand Zentrallabor Recycling und Entsorgung Ihre Ansprechpartner Mineralisches Baustoff-Recycling Walter Diggelmann Leiter mineralisches Baustoff-Recycling

Mehr

1. Einleitung, Vorgehen 1. 2. Siedlungsabfälle 2. 3. Abfallbehandlungsanlagen 5

1. Einleitung, Vorgehen 1. 2. Siedlungsabfälle 2. 3. Abfallbehandlungsanlagen 5 Inhaltsverzeichnis 1. Einleitung, Vorgehen 1 2. Siedlungsabfälle 2 2.1 Kehricht, Sperrgut und Separatsammlungen (öffentliche Abfallentsorgung der Gemeinden) 2 2.2 Sonderabfälle aus Haushalten (Sammelstellen

Mehr

S A N I E R U N G Sanierung Konzepte mit Ideen

S A N I E R U N G Sanierung Konzepte mit Ideen S A N I E R U N G I N D U S T R I E S E R V I C E A B F A L L E N T S O R G U N G K A N A L D I E N S T L E I S T U N G E N H A V A R I E M A N A G E M E N T U N D - T E C H N I K Sanierung Konzepte mit

Mehr

KAR-Modell - Modellierung der Kies-, Rückbauund Aushubmaterialflüsse: Modellerweiterung und Nachführung 2013

KAR-Modell - Modellierung der Kies-, Rückbauund Aushubmaterialflüsse: Modellerweiterung und Nachführung 2013 KAR-Modell - Modellierung der Kies-, Rückbauund Aushubmaterialflüsse: Modellerweiterung und Nachführung 2013 Juni 2015 Wolleraustrasse 15g CH-8807 Freienbach Tel 044 371 40 90 rubli@energie-ressourcen.ch

Mehr

Begriffe zum Risiko. Quelle: ONR 49000:2008. Risikomanagement 2011 Projekt Ragus / Sojarei Mag. Michael Forstik Unternehmensberatung 7210 Mattersburg

Begriffe zum Risiko. Quelle: ONR 49000:2008. Risikomanagement 2011 Projekt Ragus / Sojarei Mag. Michael Forstik Unternehmensberatung 7210 Mattersburg Begriffe zum Risiko Quelle: ONR 49000:2008 Grundlegende Begriffe Quelle / Ursache Geschehen Exposition Beschreibung Bedeutung/Effekt Bedrohung Chance Entwicklung (allmählich) Mensch Sache Szenario Auswirkung

Mehr

Wohin mit Stoffen und Abfällen aus Abbruch- und Renovierungsarbeiten?

Wohin mit Stoffen und Abfällen aus Abbruch- und Renovierungsarbeiten? Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen Wohin mit Stoffen und Abfällen aus Abbruch- und Renovierungsarbeiten? www.lanuv.nrw.de Wohin mit Stoffen und Abfällen aus Abbruch-

Mehr

Themenarbeit HTA.SWE.S08 Pascal Ming 23.Juni 2008

Themenarbeit HTA.SWE.S08 Pascal Ming 23.Juni 2008 Themenarbeit HTA.SWE.S08 Pascal Ming 23.Juni 2008 Einleitung Risikomanagement nach HTAgil Risikomanagement nach Bärentango Risikomanagement in Wikipedia Vergleich Aufgabe Risikomanagement(Jörg Hofstetter)

Mehr

Umgang mit kontaminiertem Boden nach den Vorgaben des Abfall- und Bodenschutzrechts

Umgang mit kontaminiertem Boden nach den Vorgaben des Abfall- und Bodenschutzrechts AAV- Fachveranstaltung Rechtsfragen bei der Altlastenbearbeitung Umgang mit kontaminiertem Boden nach den Vorgaben des Abfall- und Bodenschutzrechts (MUNLV) 1 Einleitung Ausgangslage in Stichworten Der

Mehr

Anpassungsbedarf: Die Auswirkungen des Klimawandels auf den Bevölkerungsschutz

Anpassungsbedarf: Die Auswirkungen des Klimawandels auf den Bevölkerungsschutz Anpassungsbedarf: Die Auswirkungen des Klimawandels auf den Bevölkerungsschutz Dialoge zur Klimaanpassung Bevölkerungsschutz Dessau, 15.04.2010 Es ist zu erwarten, dass der Klimawandel Einfluss auf das

Mehr

Umgang mit schadstoffhaltigen Bauabfällen aus Instandsetzungs-, Umbau- und Rückbauvorhaben

Umgang mit schadstoffhaltigen Bauabfällen aus Instandsetzungs-, Umbau- und Rückbauvorhaben Entwurf Richtlinie Umgang mit schadstoffhaltigen Bauabfällen aus Instandsetzungs-, Umbau- und Rückbauvorhaben Auftraggeber Abfallfachstellen der Ostschweizer Kantone Verfasser Carbotech AG (Kurt Schläpfer,

Mehr

Bodendauerbeobachtung in Baden-Württemberg

Bodendauerbeobachtung in Baden-Württemberg Bodendauerbeobachtung in Baden-Württemberg - von klassischen Bodenuntersuchungen zu medienübergreifenden Umweltbilanzen Bericht hierzu siehe: http://www.lubw.baden-wuerttemberg.de/servlet/is/50596/ Werner

Mehr

Herzlich. Willkommen zum Seminar Gefährdungsbeurteilung

Herzlich. Willkommen zum Seminar Gefährdungsbeurteilung Herzlich Willkommen zum Seminar Gefährdungsbeurteilung Begriffsklärung Gefahr Definition 1: Vorhandensein von Bedingungen in einem Arbeitssystem, die Leben und Gesundheit von Beschäftigten aber auch Sachgüter

Mehr

Raumansprüche aus Sicht eines Wasserversorgungsunternehmens. Dipl.-Geol. Ulrich Peterwitz GELSENWASSER AG

Raumansprüche aus Sicht eines Wasserversorgungsunternehmens. Dipl.-Geol. Ulrich Peterwitz GELSENWASSER AG Raumansprüche aus Sicht eines Wasserversorgungsunternehmens Dipl.-Geol. Ulrich Peterwitz GELSENWASSER AG 1 Wasser: Grundlage jeder Entwicklung Gesicherte Wasserversorgung setzt voraus: Ausreichende Mengen

Mehr

- die Kosten für Begutachtungen durch das LANUV und Ringversuche zu tragen.

- die Kosten für Begutachtungen durch das LANUV und Ringversuche zu tragen. 74 Notifizierung von Stellen für die Untersuchung von Abfällen, Sickerwasser, Oberflächenwasser und Grundwasser nach 25 des Landesabfallgesetzes RdErl. des Ministeriums für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft,

Mehr

Bürgerinfomationsveranstaltung zu Perfluorierten Tensiden (PFT)

Bürgerinfomationsveranstaltung zu Perfluorierten Tensiden (PFT) Bürgerinfomationsveranstaltung zu Perfluorierten Tensiden (PFT) Vorstellung des Projektes Sachstand Maßnahmenkatalog bisherige Maßnahmen Rückbau altes Löschbecken Abreinigungsversuch Bodenerkundung Ganzheitliche

Mehr

Bosch Power Tools Standort Zuchwil (SO) Schweiz Einzigartige Investitionsgelegenheit im Espace Mittelland

Bosch Power Tools Standort Zuchwil (SO) Schweiz Einzigartige Investitionsgelegenheit im Espace Mittelland Bosch Power Tools Standort Zuchwil (SO) Schweiz Einzigartige Investitionsgelegenheit im Espace Mittelland 1 2 3 Lage Quelle: 4 Lageplan Grundstücksflächen Fläche Westareal 35 565m 2 Scintilla- Nordareal

Mehr

Entsorgung von Schadstoffen in und an Gebäuden. fachgerecht kompetent zuverlässig

Entsorgung von Schadstoffen in und an Gebäuden. fachgerecht kompetent zuverlässig Entsorgung von Schadstoffen in und an Gebäuden fachgerecht kompetent zuverlässig Verantwortung für Gebäude während der Nutzung, nach Schadensereignissen wie Brand- und Wasserschäden sowie bei Rückbau und

Mehr

auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten Frau Hensel und der Fraktion DIE GRÜNEN Drucksache 11/7869

auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten Frau Hensel und der Fraktion DIE GRÜNEN Drucksache 11/7869 Deutscher Bundestag 11. Wahlperiode Drucksache 11/8041 05.10.90 Sachgebiet 2129 Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten Frau Hensel und der Fraktion DIE GRÜNEN Drucksache 11/7869

Mehr

Wie gehen wir hier in Groß-Gerau mit Risiken um? Vorsorge und Vorsichtsmaßnahmen

Wie gehen wir hier in Groß-Gerau mit Risiken um? Vorsorge und Vorsichtsmaßnahmen Wie gehen wir hier in Groß-Gerau mit Risiken um? Vorsorge und Vorsichtsmaßnahmen Dr. Horst Kreuter, GeoT Grundlagen Erfahrungen Aus deutschen Projekten Oberrheingraben: Landau, Insheim, Brühl, Basel, Riehen

Mehr

Schadstoffe am Bau. 2009, 226 S., zahlr. Abb. und Tab., Kartoniert ISBN 978-3-8167-7931-5 Fraunhofer IRB Verlag

Schadstoffe am Bau. 2009, 226 S., zahlr. Abb. und Tab., Kartoniert ISBN 978-3-8167-7931-5 Fraunhofer IRB Verlag Dieser Text ist entnommen aus dem Fachbuch: Adolf Rötzel Schadstoffe am Bau 2009, 226 S., zahlr. Abb. und Tab., Kartoniert ISBN 978-3-8167-7931-5 Fraunhofer IRB Verlag Für weitere Informationen, für die

Mehr

Britta Erdmann. Thema. Berufe mit erhöhtem Krebsrisiko im Tabakkonsum, Bewegungsmangel, Übergewicht

Britta Erdmann. Thema. Berufe mit erhöhtem Krebsrisiko im Tabakkonsum, Bewegungsmangel, Übergewicht Britta Erdmann Thema Berufe mit erhöhtem Krebsrisiko im Tabakkonsum, Bewegungsmangel, Übergewicht 43 Agenda - Definition Berufskrankheit - berufsbedingte Krebserkrankungen - Studienergebnisse - krebserregende

Mehr

Preisliste 2014. www.habluetzel-ag.ch

Preisliste 2014. www.habluetzel-ag.ch liste 2014 www.habluetzel-ag.ch Qualitätssicherung Zertifizierung nach ISO Norm 9001/ISO Norm 14001 Registrierungs-Nr. 13717 Erst-Zertifizierung durch SQS am 3.11.1997 Erst-Zertifizierung Natur + Wirtschaft

Mehr

Ressourcenmodell mineralischer Baustoffe auf der Ebene Stadt Zürich. Schlussbericht

Ressourcenmodell mineralischer Baustoffe auf der Ebene Stadt Zürich. Schlussbericht Wertstoff-Börse GmbH Alter Zürichweg 21 8952 Schlieren Tel. 44 371 4 9 Fax. 44 371 3 4 Natel 79 541 38 89 info@wertstoff-boerse.ch www.wertstoff-boerse.ch Ressourcenmodell mineralischer Baustoffe auf der

Mehr

RISIKOANALYSE UND RISIKOKARTE HOCHWASSER KANTON ZÜRICH

RISIKOANALYSE UND RISIKOKARTE HOCHWASSER KANTON ZÜRICH RISIKOANALYSE UND RISIKOKARTE HOCHWASSER KANTON ZÜRICH Mirco Heidemann MSc ETH Environ.Sc/DAS ETH in Applied Statistics Wissenschaftlicher Mitarbeiter Sicherheitsmesse 10. November 2015 RISIKOKARTE HOCHWASSER

Mehr

10.07.2012 Tiefen-Geothermie und Fracking (1) Ohne Fracking ist die Tiefen-Geothermie nicht möglich Quelle: Dipl.-Ing. Ullrich Bruchmann, Referat Forschung und Entwicklung im Bereich Erneuerbare Energien,

Mehr

Wortschatz zum Thema: Umwelt, Umweltschutz

Wortschatz zum Thema: Umwelt, Umweltschutz 1 Wortschatz zum Thema: Umwelt, Umweltschutz Rzeczowniki: die Umwelt das Klima das Wetter der Regen der Sturm der Müll der Hausmüll die Tonne, -n die Mülltonne, -n der Behälter, - die Menge die Gesundheit

Mehr

BAUSCHUTT-ENTSORGUNG. Sammel- und Sortierplätze für Bauabfälle in Graubünden und Glarus

BAUSCHUTT-ENTSORGUNG. Sammel- und Sortierplätze für Bauabfälle in Graubünden und Glarus BAUSCHUTT-ENTSORGUNG Bauabfälle: Begriffe und Definitionen Bauschutt Ausbauasphalt (Aufbruch- und Fräsmaterial) Strassenaufbruch (Gemisch von Fundationsmaterial, Pflästerungen, Abschlüsse, Beton usw.)

Mehr

Leitfaden für die Ausweisung von Grundwasserschutzzonen für die Trinkwassergewinnung. Teil 2: Risikoplan und Maßnahmenkatalog

Leitfaden für die Ausweisung von Grundwasserschutzzonen für die Trinkwassergewinnung. Teil 2: Risikoplan und Maßnahmenkatalog Leitfaden für die Ausweisung von Grundwasserschutzzonen für die Trinkwassergewinnung ahu Teil 2: Risikoplan und Maßnahmenkatalog Dipl.-Geol. C. Sailer (c.sailer@ahu.de) ahu, Aachen Workshop Präsentation

Mehr

Preisliste. Gültig ab 1. Januar 2014, ersetzt sämtliche vorangegangenen Preislisten

Preisliste. Gültig ab 1. Januar 2014, ersetzt sämtliche vorangegangenen Preislisten Preisliste Gültig ab 1. Januar 2014, ersetzt sämtliche vorangegangenen Preislisten Alle Preise zuzüglich 8.0 % Mehrwertsteuer Zahlungskonditionen: 30 Tage netto Mindestverrechnungsbetrag pro Rapport: 20.00

Mehr

RheoFalt HP- EM Verjüngung von oxidiertem Bitumen

RheoFalt HP- EM Verjüngung von oxidiertem Bitumen RheoFalt HP- EM Verjüngung von oxidiertem Bitumen Unterdorfwäg 34 8117 Fällanden, Zürich Mail: Web: Phone: Mobile: benedikt.merk@merktrading.com +41 (0)44 806 30 30 +41 (0)79 407 15 88 Wenn Menschen mit

Mehr

Deponiestrasse. ASI/Uebrige Gemeindestrassen. Postfach. Stad D = 470.27 S = 467.66 2/15561 2/16825 PE160/14.6 PE160/14.6 D = 468.14 S = 465.

Deponiestrasse. ASI/Uebrige Gemeindestrassen. Postfach. Stad D = 470.27 S = 467.66 2/15561 2/16825 PE160/14.6 PE160/14.6 D = 468.14 S = 465. D = 472.29 ACHTUNG PIPELINE! Aufgrabungen innerhalb eines Streifens von 10 m beidseits der Gashochdruckleitungen bedürfen einer Bewilligung durch die Aufsichtsbehörde (ERI). Erdgas Ostschweiz AG (EGO)

Mehr

Der Prozess Risikomanagement. Seine Integration in das Managementsystem

Der Prozess Risikomanagement. Seine Integration in das Managementsystem SAQ-Jahrestagung 17.6.2003 Dr. J. Liechti, Neosys AG Workshop RiskManagement-Prozess Seite 1 Der Prozess Risikomanagement Seine Integration in das Managementsystem Unterlagen zum Workshop 3 SAQ-Jahrestagung

Mehr

Oracle White Paper März 2009. Realitätsnahere Prognosen: Getrennte Beurteilung von Chancen und Risiken sowie Unsicherheit

Oracle White Paper März 2009. Realitätsnahere Prognosen: Getrennte Beurteilung von Chancen und Risiken sowie Unsicherheit Oracle White Paper März 2009 Realitätsnahere Prognosen: Getrennte Beurteilung von Chancen und Risiken sowie Unsicherheit Executive Summary In diesem White Paper werden anhand eines Beispiels die Vorteile

Mehr

Merkblatt Recyclinghöfe und Entsorgungsanlagen Entgelte und Mengenbegrenzungen

Merkblatt Recyclinghöfe und Entsorgungsanlagen Entgelte und Mengenbegrenzungen Merkblatt Recyclinghöfe und Entsorgungsanlagen Entgelte und Mengenbegrenzungen Sehr geehrte Kunden, mit insgesamt 8 im Landkreis Calw können wir Ihnen ein flächendeckendes Entsorgungssystem für Ihre Abfälle

Mehr

Inhalt. 01.02.2012 TÜV Rheinland, WS Brandschutz 26.01.2012 - Lichtbogenversuche

Inhalt. 01.02.2012 TÜV Rheinland, WS Brandschutz 26.01.2012 - Lichtbogenversuche Lichtbogenversuche an Verbindungsstellen - Untersuchungen zur Risikobeurteilung - Brandschutz und Lichtbogenrisiko bei PV-Anlagen am 26. Januar 2012, Köln Forschungsprojekt Bewertung des Brandrisikos in

Mehr

Mikroschadstoffe im urbanen Wasserkreislauf Handlungsbedarf und Handlungsoptionen

Mikroschadstoffe im urbanen Wasserkreislauf Handlungsbedarf und Handlungsoptionen Mikroschadstoffe im urbanen Wasserkreislauf Handlungsbedarf und Handlungsoptionen Prof. Dr.-Ing. Wolfgang Firk Vorstand des Wasserverbandes Eifel-Rur Sprecher der DWA-Koordinierungsgruppe Anthropogene

Mehr

Dipl.-Ing. Detlef Steffenhagen. Gliederung. Dipl.-Ing. Detlef Steffenhagen

Dipl.-Ing. Detlef Steffenhagen. Gliederung. Dipl.-Ing. Detlef Steffenhagen Gliederung 1. Eingangsverpflichtung 2. Parameter des Systems 3. Funktionsanalyse 4. Gefährdungsanalyse 5. 6. Risikobewertung Eingangsverpflichtung 1. Verpflichtung zur 1.1 Arbeitsschutzgesetz: Nach 1 (Anwendungsbereich)

Mehr

Kredit für die sachgerechte Entsorgung von belastetem Boden im Bereich der ehemaligen Schiessanlage Schachen

Kredit für die sachgerechte Entsorgung von belastetem Boden im Bereich der ehemaligen Schiessanlage Schachen Aarau, 25. September 2006 GV 2006-2009 /95 Bericht und Antrag an den Einwohnerrat Kredit für die sachgerechte Entsorgung von belastetem Boden im Bereich der ehemaligen Schiessanlage Schachen Sehr geehrte

Mehr

Umwelt-Ratgeber BAU. Abbruch

Umwelt-Ratgeber BAU. Abbruch Umwelt-Ratgeber BAU Abbruch Der Abbruch von Bauwerken oder Bauwerksteilen erfolgt je nach Abbruchobjekt durch mechanisch-hydraulische Verfahren wie dem Abgreifen, Einschlagen oder Eindrücken, der thermischen

Mehr

Leo Baumfeld. Risikoanalyse. Begleiter: ÖAR-Regionalberatung GmbH. Fichtegasse 2 A-1010 Wien. Tel. 01/512 15 95-17, Fax DW 10 Mobil: 0664/43 17 302

Leo Baumfeld. Risikoanalyse. Begleiter: ÖAR-Regionalberatung GmbH. Fichtegasse 2 A-1010 Wien. Tel. 01/512 15 95-17, Fax DW 10 Mobil: 0664/43 17 302 Instrument Risikoanalyse Begleiter: ÖAR-Regionalberatung GmbH Tel. 01/512 15 95-17, Fax DW 10 Mobil: 0664/43 17 302 e-mail: baumfeld@oear.co.at www.oear.at Wien, April 2009 Seite 1 Risikoanalyse Es lohnt

Mehr

Kompetenz und Know-how

Kompetenz und Know-how Kompetenz und Know-how Bauwesen Arbeitsschutz Umweltschutz Brandschutz Entwicklung der Geschäftsanteile 100 90 80 70 60 Bauwesen Umweltschutz Arbeitssicherheit / SiGeKo Brandschutz 50 40 30 20 10 0 1984

Mehr

Baustoffe aus Recyclaten und Nebenprodukten Gleisschotter

Baustoffe aus Recyclaten und Nebenprodukten Gleisschotter Baustoffe aus Recyclaten und Nebenprodukten Gleisschotter Univ.-Prof. Dr.-Ing. K.-Ch. Thienel Anforderungen an die Entsorgung von Problem Gleisschotter Gleisschotter fällt in unterschiedlicher Qualität

Mehr

Die Schweiz räumt auf

Die Schweiz räumt auf Eidgenössisches Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation UVEK Bundesamt für Umwelt BAFU Abteilung Boden Die Schweiz räumt auf Konzept der nachhaltigen Sanierung von Altlasten Christoph

Mehr

Sanierung kontaminierter Standorte Schlüssel für ein effizientes Flächenmanagement in der EU

Sanierung kontaminierter Standorte Schlüssel für ein effizientes Flächenmanagement in der EU Sanierung kontaminierter Standorte Schlüssel für ein effizientes Flächenmanagement in der EU MICHAEL ILLING Geschäftsführer LMBV international GmbH 1 LMBV Sanierungsregionen Lausitz Mitteldeutschland 2

Mehr

Anwohnergemeinschaft Celler Str. / Braunschweiger Str. Frau Majer Celler Str. 14 28206 Bremen Münster, 18.5.2013

Anwohnergemeinschaft Celler Str. / Braunschweiger Str. Frau Majer Celler Str. 14 28206 Bremen Münster, 18.5.2013 Dr. Ekkehard Petzold Weissenburgstr.14, D 48151 Münster Sachverständigenbüro Tel. (+49) 0251-791890, Fax - 77178 Erkundung-Bewertung-Sanierung von Umweltschäden Umnutzung von Industrie-, Gewerbe-, Wohnstandorten

Mehr

Forum: Nachhaltige Entsorgung mineralischer Abfälle Niedersächsisches Ministerium für Umwelt, Energie und Klimaschutz Hannover, 21.

Forum: Nachhaltige Entsorgung mineralischer Abfälle Niedersächsisches Ministerium für Umwelt, Energie und Klimaschutz Hannover, 21. Forum: Nachhaltige Entsorgung mineralischer Abfälle Niedersächsisches Ministerium für Umwelt, Energie und Klimaschutz Hannover, 21. Mai 2014 Aufbau des Vortrags: Grundsätze einer nachhaltigen Abfallwirtschaft

Mehr

Die Umsetzung der EG-Wasserrahmenrichtlinie in M-V

Die Umsetzung der EG-Wasserrahmenrichtlinie in M-V Die Umsetzung der EG-Wasserrahmenrichtlinie in M-V 1. Von der Bestandsaufnahme zum Bewirtschaftungsplan Olaf Seefeldt Landesamt für Umwelt, Naturschutz und Geologie M-V Festkolloquium 10 Jahre LUNG 11.

Mehr

FÜR JEDE ENTSORGUNG der PASSENDE BEHÄLTER.

FÜR JEDE ENTSORGUNG der PASSENDE BEHÄLTER. FÜR JEDE ENTSORGUNG der PASSENDE BEHÄLTER. Wir haben die passende Lösung für Sie: Tonnen, Container und Mulden für alle Arten von Abfällen. Von mini bis ganz groß. Für Industrie, Gewerbe und Haushalte.

Mehr

Vorläufige Hinweise zum Einsatz von Baustoffrecyclingmaterial

Vorläufige Hinweise zum Einsatz von Baustoffrecyclingmaterial Industrieverband Steine und Erden Baden-Württemberg e.v. Ministerium für Umwelt und Verkehr Baden-Württemberg: Vorläufige Hinweise zum Einsatz von Baustoffrecyclingmaterial vom 13. April 2004 inkl. ergänzender

Mehr

Kulturzentrum Lokremise St. Gallen SG Ehemaliges Lokomotivdepot SBB

Kulturzentrum Lokremise St. Gallen SG Ehemaliges Lokomotivdepot SBB Dieses Beispiel illustriert die erfolgreiche Umnutzung von Industriebrachen in der Schweiz und ist Bestandteil der Industriebrachen-Plattform Schweiz www.areale.ch Bundesamt für Umwelt BAFU Abteilung Boden

Mehr

Vorlesung: Sanierung kontaminierter Böden Teil 8: Limitierungen der Bodensanierung

Vorlesung: Sanierung kontaminierter Böden Teil 8: Limitierungen der Bodensanierung Vorlesung: Sanierung kontaminierter Böden Teil 8: Limitierungen der Bodensanierung Wintersemester 2012/2013 Dr. Stephan Hüttmann Limitierungen bei Sanierungsverfahren Limitierung durch Diffusion Langsame

Mehr

Innovation zweite Säule

Innovation zweite Säule Innovation zweite Säule BVG - Apéro Wertschwankungsreserven und Anlagestrategie Wie sollen sich Pensionskassen verhalten? Dr. Alfred Bühler, Partner PPCmetrics AG Zürich, 6. Oktober 2008 Chancen und Risiken

Mehr

Sicherheitsdatenblatt gemäß 1907/2006/EG, Artikel 31

Sicherheitsdatenblatt gemäß 1907/2006/EG, Artikel 31 Seite: 1/5 1 Bezeichnung des Stoffes/der Zubereitung und des Unternehmens Angaben zum Produkt Verwendung des Stoffes / der Zubereitung Sikkativ Hersteller/Lieferant: VOCO GmbH Anton-Flettner-Str. 1-3 -27472

Mehr

Verfahren zur Sanierung CKW-belasteter Böden und Grundwässer. - Einsatz oberflächenaktiver, mikrobiologisch - wirksamer Substanzen -

Verfahren zur Sanierung CKW-belasteter Böden und Grundwässer. - Einsatz oberflächenaktiver, mikrobiologisch - wirksamer Substanzen - Verfahren zur Sanierung CKW-belasteter Böden und Grundwässer - Einsatz oberflächenaktiver, mikrobiologisch - wirksamer Substanzen - Dipl.-Geol. Carsten Schulz Dr. Erwin Weßling GmbH Die Sanierung CKW kontaminierter

Mehr

Bayerisches Landesamt für Umwelt

Bayerisches Landesamt für Umwelt Bayerisches Landesamt für Umwelt Sammlung von en (Merkblätter, Schreiben, Hinweise) der Bayerischen Wasserwirtschaft (Slg Wasser) Teil 3: Schutz von Grundwasser und Boden Ansprechpartner: Referat 91 Inhaltsverzeichnis

Mehr

Verbindliche und freiwillige Maßnahmen bei der Umsetzung der EU- Wasserrahmenrichtlinie: das Beispiel Grundwasserschutz - Fachliche Aspekte -

Verbindliche und freiwillige Maßnahmen bei der Umsetzung der EU- Wasserrahmenrichtlinie: das Beispiel Grundwasserschutz - Fachliche Aspekte - Umweltrechtliches Praktikerseminar der Universität Gießen Gießen, 29.01.2015 Verbindliche und freiwillige Maßnahmen bei der Umsetzung der EU- Wasserrahmenrichtlinie: das Beispiel Grundwasserschutz - Fachliche

Mehr

mindestens haltbar bis: siehe Halsring PFAND- FLASCHE

mindestens haltbar bis: siehe Halsring PFAND- FLASCHE 1000, die Marke, die sich von 1000 anderen unterscheidet! 1000, die Marke, die sich von 1000 anderen unterscheidet! NATÜRLICHES MINERAL MIT KOHLENSÄURE VERSETZT NATÜRLICHES MINERAL MIT KOHLENSÄURE VERSETZT

Mehr

Kieshaushalt Schweiz

Kieshaushalt Schweiz Kieshaushalt Schweiz - Eine ökonomische Betrachtung - Eine Semesterarbeit von Elija Kind, Esther Müller, Lea Vogt und Brigitte Suter Vertiefungsblock Stoffhaushalt und Entsorgungstechnik Departement für

Mehr

Risikobeurteilung nach EN 14121-1

Risikobeurteilung nach EN 14121-1 Workshop Krantechnik Oelsnitz, 26.+27.10.2011 Seminar S11 Referent: Risikobeurteilung nach EN 14121-1 Marco Piesendel www.bangkran.de BANG Kransysteme GmbH & Co. KG 2 Inhalt 1 Risiken durch Krananlagen

Mehr

ATOMAUSSTIEGSTAGUNG 2015

ATOMAUSSTIEGSTAGUNG 2015 ATOMAUSSTIEGSTAGUNG 2015 «Rechtsfragen eines Ausstiegs aus der Kernenergie in der Schweiz und in Deutschland» Donnerstag, 3. September 2015 Verkehrshaus Luzern Universität Luzern Zentrum für Recht und

Mehr

Ethik und Technikbewertung

Ethik und Technikbewertung Ethik und Technikbewertung 4. Vorlesung (15.11.2011): Möglichkeiten (Chancen/Risiken) Christoph Hubig Gliederung 1 Veränderung der Weltbezüge 2 Möglichkeiten 3 Kleines Begriffstraining 3.1 Risiken 3.2

Mehr

Sekundärrohstoffpotenziale aus der Nutzung von Pfandsystemen

Sekundärrohstoffpotenziale aus der Nutzung von Pfandsystemen Vortrag im Rahmen des I. Wissenschaftskongress Abfall- und Ressourcenwirtschaft am 30.03.2011 in Straubing Sekundärrohstoffpotenziale aus der Nutzung von Pfandsystemen Universität Kassel Fachgebiet Abfalltechnik

Mehr

Hintergrundpapier. Vollzug der Verpackungsverordnung: Bundesländer im Vergleich

Hintergrundpapier. Vollzug der Verpackungsverordnung: Bundesländer im Vergleich Hintergrundpapier zur DUH-Pressemitteilung vom 01.12.2010 Vollzug der Verpackungsverordnung: Bundesländer im Vergleich Ausgangslage: Produktverantwortung im Rahmen der Verpackungsverordnung Hersteller

Mehr

3.4 Schadwirkungen. Toxizität

3.4 Schadwirkungen. Toxizität 3.4 Schadwirkungen Toxizität Toxische Wirkungen bereits in geringen Konzentrationen durch - Schwermetalle und Arsen - Cyanide - aromatische Kohlenwasserstoffe - PAK - Phenole - Halogenkohlenwasserstoffe

Mehr

Anpassung an den Klimawandel durch Gemeinden. Mit einem Beispiel aus der Stadt Zürich*

Anpassung an den Klimawandel durch Gemeinden. Mit einem Beispiel aus der Stadt Zürich* Klimawandel und Anpassung in Kommunen Offenbach, 24. Juni 2014 Anpassung an den Klimawandel durch Gemeinden Mit einem Beispiel aus der Stadt Zürich* Jakob Rhyner UNU Institut für Umwelt und menschliche

Mehr

Technische Risiken. U. Hauptmanns M. Herttrich W. Werner. Ermittlung und Beurteilung

Technische Risiken. U. Hauptmanns M. Herttrich W. Werner. Ermittlung und Beurteilung U. Hauptmanns M. Herttrich W. Werner Technische Risiken Ermittlung und Beurteilung Im Auftrag des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit Mit einem Geleitwort von Bundesminister

Mehr

Energiesparen. beginnt mit der Wahl

Energiesparen. beginnt mit der Wahl Energiesparen beginnt mit der Wahl des richtigen Baustoffes CO2-Bilanz CO2-Emission bei der Produktion von Baustoffen Unverleimtes Vollholz, luftgetrocknet, nimmt CO2 aus der Atmosphäre auf Ziegel belastet

Mehr

Inhaltsverzeichnis. Einleitung. 1 Die Grundlagen der Toxikologie. 2 Toxische Schwermetalle

Inhaltsverzeichnis. Einleitung. 1 Die Grundlagen der Toxikologie. 2 Toxische Schwermetalle Inhaltsverzeichnis Einleitung Die Entdeckung der Toxikologie durch die Medien - ein zweischneidiges Schwert 11 Die Lust an der Verbreitung von Angst 13 Negative Konsequenzen 15 Die Verantwortung des Wissenschaftlers

Mehr

Übersichtsdokument - Risikoanalyse

Übersichtsdokument - Risikoanalyse Übersichtsdokument - Risikoanalyse Nutzen und Ziel: Die Analyse der Risiken ist nach der Erarbeitung der Rahmenbedingungen (Risikopolitik, Organisation, Kultur etc.) der zentrale Teil des Integralen Risikomanagements.

Mehr

RESOURCES Institut für Wasser, Energie und Nachhaltigkeit

RESOURCES Institut für Wasser, Energie und Nachhaltigkeit RESOURCES Institut für Wasser, Energie und Nachhaltigkeit Pflanzenschutzmittel, Biozide und andere anthropogene Spurenstoffe Eine neue Herausforderung für Umweltschutz und Trinkwassergewinnung Mag. Dr.

Mehr

Landratsamt Weißenburg-Gunzenhausen, Bahnhofstraße 2, 91781 Weißenburg i. Bay.

Landratsamt Weißenburg-Gunzenhausen, Bahnhofstraße 2, 91781 Weißenburg i. Bay. Pressemitteilung Landratsamt -Gunzenhausen 1 Nr.: 127/2014 i. Bay., den 20.98.2014 Sachbearbeiter/in: Sabine Bartke Telefon: 09141 902-287 Telefax: 09141 902-7287 E-Mail: sabine.bartke@landkreis-wug.de

Mehr

Landeshauptstadt Düsseldorf - Umweltamt. Geschäftsanweisung zur umweltfreundlichen Beschaffung von Baustoffen

Landeshauptstadt Düsseldorf - Umweltamt. Geschäftsanweisung zur umweltfreundlichen Beschaffung von Baustoffen Landeshauptstadt Düsseldorf - Umweltamt Geschäftsanweisung zur umweltfreundlichen Beschaffung von Baustoffen Inhalt: 1. Einführung 2. Alternativausschreibungen 3. Allgemeine Anforderungen 3.1 Stoffe der

Mehr

Handlungsempfehlungen für die Grundwassersanierung

Handlungsempfehlungen für die Grundwassersanierung Handlungsempfehlungen für die Grundwassersanierung AAV-Fachtagung 2012 Stefan Schroers, LANUV NRW 1 Folie 1 Inhalt Einführung Konzeption der Grundwassersanierung Sanierungsziele Auswahl der Techniken Prüfung

Mehr

SAKOSTA HOLDING AG INGENIEUR- UND BERATUNGSLEISTUNGEN

SAKOSTA HOLDING AG INGENIEUR- UND BERATUNGSLEISTUNGEN SAKOSTA HOLDING AG INGENIEUR- UND BERATUNGSLEISTUNGEN GEBÜNDELTE KOMPETENZ UND Flächenrecycling - Rückbau Flächenrecycling - Rückbau Flächenrecycling - Rückbau, Düsseldorf, Frankfurt, Nürnberg und Stuttgart

Mehr

Satzung des Landkreises Hildburghausen über die Gebühren für die öffentliche Abfallentsorgung (Abfallgebührensatzung) AbfGS

Satzung des Landkreises Hildburghausen über die Gebühren für die öffentliche Abfallentsorgung (Abfallgebührensatzung) AbfGS Satzung des Landkreises Hildburghausen über die Gebühren für die öffentliche Abfallentsorgung (Abfallgebührensatzung) AbfGS Der Kreistag des Landkreises Hildburghausen hat aufgrund von 4 Absatz 2 Satz

Mehr

Megatrends Wie beeinflussen sie Strategie und zentrales Handeln der Berliner Stadtreinigung?

Megatrends Wie beeinflussen sie Strategie und zentrales Handeln der Berliner Stadtreinigung? Megatrends Wie beeinflussen sie Strategie und zentrales Handeln der Berliner Stadtreinigung? Hamburg T.R.E.N.D. 2014 Birgit Nimke-Sliwinski, Leiterin Vorstandsbüro Marketing Die BSR ist das größte kommunale

Mehr

Gemischte Siedlungsabfälle Abfallschlüsselnummer 200301

Gemischte Siedlungsabfälle Abfallschlüsselnummer 200301 Gemischte Siedlungsabfälle Abfallschlüsselnummer 200301 Gemische aus Restabfällen (Essensreste, Papier, Pappen, Verpackungen, Hygieneartikel, Blumen, Bioabfälle, Textilien, Metalldosen, Straßenkehricht

Mehr

BWK Bundeskongress. 23. bis 25. September 2010. in Duisburg. - Fachforum 4 - Flächenrecycling und Altlastensanierung

BWK Bundeskongress. 23. bis 25. September 2010. in Duisburg. - Fachforum 4 - Flächenrecycling und Altlastensanierung BWK Bundeskongress 23. bis 25. September 2010 in Duisburg - Fachforum 4 - Flächenrecycling und Altlastensanierung in Industrieregionen Kommunales Flächenrecycling Ehemalige Union-Werke in Werl Kommunales

Mehr

Der Gebäudeabriss - welchen Nutzen bringt ein Abriss- und Schadstoffkataster dem Investor?

Der Gebäudeabriss - welchen Nutzen bringt ein Abriss- und Schadstoffkataster dem Investor? Ingenieurbüro für Grundbau und Umwelttechnik IGU GbR Friedrich-Wilhelm-Platz 13 12161 Berlin Tel (030) 857 57 43-0 Fax (030) 857 57 43-9 email: igu-berlin@freenet.de www.igu-berlin.de Gründungsberatung

Mehr

Patientensicherheit und Risikomanagement in Reha-Kliniken

Patientensicherheit und Risikomanagement in Reha-Kliniken Patientensicherheit und Risikomanagement Patientensicherheit und Risikomanagement in Reha-Kliniken IQMG-Jahrestagung Berlin November 2013 1 Grundlagen des Risikomanagements Die größten Risiken im Krankenhaus:

Mehr

Ein schwerer Abschied

Ein schwerer Abschied EinschwererAbschied UnsereAusreiseausSimbabwehateigentlichniemandeninteressiert.HattenwirbeiderEinreisein daslandmehrerestunden,warendiehieramzoll,glaubeichfastfroh,unswiederloszuwerden. EswurdewederderPassnochunserCarnetgeprüft,ichkonntegeradenochverhindern,dassmir

Mehr

AAV-Fachtagung am 17.06.2015. Schnittstellen zwischen AZB/Rückführungspflicht und Bodenschutzrecht

AAV-Fachtagung am 17.06.2015. Schnittstellen zwischen AZB/Rückführungspflicht und Bodenschutzrecht Huyssenallee 87 45128 Essen Tel.: (02 01) 8 21 6-30 Fax: (02 01) 8 21 63-63 E-mail: steiner@verwaltungsrecht.de Internet: www.verwaltungsrecht.de AAV-Fachtagung am 17.06.2015 Schnittstellen zwischen AZB/Rückführungspflicht

Mehr