Seminarangebote zu Methodenkompetenzen

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1 Seminarangebote zu Methodenkompetenzen Contrastwerkstatt Fotolia.com

2 Inhalt Inhalt... 2 Einführung in Diversity Management... Fehler! Textmarke nicht definiert. Evaluation und Qualitätssicherung in der Personalentwicklung... 3 Prozessoptimierung mit statistischen Verfahren... 4 Einführung in die statistische Datenanalyse mit SPSS Teil Einführung in die statistische Datenanalyse mit SPSS Teil Einführung in lineare Strukturgleichungsmodelle... 7 Einführung in die Mehrebenenanalyse... 8 Dozent/innen... 9 Seite 2 von 11

3 Evaluation und Qualitätssicherung in der Personalentwicklung Maßnahmen der Personalentwicklung sichern die kontinuierliche Fortbildung von Beschäftigten und stellen damit eine Investition in die Zukunftsfähigkeit von Unternehmen dar. Während bei allen anderen Investitionen ein systematisches Controlling von Kosten und stattfindet, beschränkt sich die Evaluation von Personalentwicklungsmaßnahmen häufig auf die Erfassung der Zufriedenheit der Teilnehmenden. Eine wesentlich bedeutsamere Frage ist aber, inwiefern die Klienten das Gelernte in die Praxis transferieren, die Investition also ihr Ziel erreicht. Welche geeigneten Ansätze und Methoden zur Evaluation von PE- Maßnahmen existieren und welche Möglichkeiten der organisationsinternen Umsetzung bestehen, wird in diesem Seminar vermittelt. Die Teilnehmenden lernen, mit welchen Methoden sie die Qualität und Wirkung von Personalentwicklungsmaßnahmen systematisch erfassen und beurteilen können. Zudem können die Teilnehmenden ein bestehendes Evaluationsvorhaben konkretisieren. Vermittlung von Wissen zum Thema Evaluation von Personalentwicklung, Vorstellung entsprechender Methoden und ihrer jeweiligen Stärken; Konkretisierung eines Evaluationsvorhabens (, Operationalisierung, Evaluationsdesign) Einführung in formative und summative Evaluation; Evaluationsdesign und -methode; Fallstricke bei der Implementierung von organisationsinterner Evaluation; Evaluationsperspektiven; Evaluationsebenen Methodik Vorträge, Einzel- und Gruppenaufgaben Seite 3 von 11

4 Prozessoptimierung mit statistischen Verfahren In komplexen Prozessen und Produktionsabläufen kann es an verschiedenen Stellen zu Abweichungen von den Sollwerten kommen. Diese können zufällig, aber auch systematisch entstehen. Verfahren der statistischen Prozesssteuerung ermöglichen es, Prozesse zu kontrollieren und systematische Abweichungen zu erkennen. In diesem Seminar werden zentrale Verfahren der statistischen Prozesssteuerung und Qualitätskontrolle vermittelt. Zu allen Verfahren wird der theoretische Hintergrund in kompakter Form vermittelt. Ergänzend erfolgt eine Einführung in die Software Minitab, anhand derer die einzelnen statistischen Verfahren jeweils angewendet und erprobt werden. Grundkenntnisse im Umgang mit Computern werden vorausgesetzt. Die Teilnehmer erwerben Kenntnisse über Methoden der statistischen Prozessoptimierung. Sie lernen, diese Methoden computergestützt anzuwenden. Zudem entwickeln sie die Kompetenz, Prozesse im eigenen Unternehmen nach Gesichtspunkten der Prozesskontrolle zu reflektieren und zu analysieren. Vermittlung statistischer Verfahren zur Prozessoptimierung und Qualitätskontrolle; Erprobung entsprechender Anwendungsmöglichkeiten mit der Software Minitab Einführung in die statistische Prozessoptimierung anhand von Six Sigma; Pareto-Tabellen; Einführung in die Wahrscheinlichkeitstheorie; Prozessfähigkeitsindizes; Möglichkeiten der statistischen Qualitätskontrolle; Auswahl von Verteilungsfunktionen für Messdaten; einfache und multiple Regression Methodik Vorträge, Einzel- und Gruppenaufgaben, Aufgaben am Computer Seite 4 von 11

5 Einführung in die statistische Datenanalyse mit SPSS Teil 1 Statistische Analysen kommen in verschiedenen Tätigkeitsfeldern zum Einsatz, sei es im Bereich Wissenschaft und Forschung, im betrieblichen Gesundheitsmanagement oder in der Evaluation und Qualitätssicherung. In diesem Seminar erhalten Sie eine Einführung in die Statistiksoftware SPSS. Grundlagen der deskriptiven Statistik werden in kompakter Form vermittelt. Die Anwendung wird mittels SPSS erprobt und geübt. Ausführlich werden die jeweiligen Ergebnisinterpretationen besprochen. Dieses Seminar wird fachrichtungsspezifisch gestaltet, bspw. für Medizin, Ingenieurswissenschaften, Geisteswissenschaften. Grundkenntnisse im Umgang mit Computern werden vorausgesetzt. Erwerb von Grundkenntnissen in Statistik; sicherer Umgang mit der Software SPSS zur Berechnung und graphischen Darstellung deskriptiver Statistiken Vermittlung der Grundlagen deskriptiver Statistik; Erprobung entsprechender Anwendungsmöglichkeiten mit der Software SPSS Datenmanagement, Skalenniveau, Häufigkeitsverteilungen, univariate deskriptive Analysen (arithmetischer Mittelwert, Streuungsmaße), bivariate deskriptive Analysen (Kreuztabellen, Korrelationen), graphische Ergebnisaufbereitung Methodik Vorträge, Einzel- und Gruppenaufgaben am Computer Seite 5 von 11

6 Einführung in die statistische Datenanalyse mit SPSS Teil 2 Sollen mithilfe statistischer Analysen Hypothesen überprüft werden, kommen inferenzstatistische Verfahren zum Einsatz. In diesem Seminar werden Methoden der Inferenzstatistik vermittelt und mit der Software SPSS erprobt. Anwendungsübungen finden am Computer statt. Dieses Seminar wird berufsgruppenspezifisch gestaltet, bspw. für Medizin, Ingenieurswissenschaften, Geisteswissenschaften. Gute Kenntnisse der deskriptiven Statistik und im Umgang mit der Software SPSS werden vorausgesetzt. Teilnehmer des Einführungskurses können dieses Seminar als Vertiefung nutzen. Wissenserwerb zu inferenzstatistischen Analysemethoden; selbstständiger Umgang mit der Software SPSS zur Berechnung und graphischen Darstellung inferenzstatistischer Analysen Vermittlung der Grundlagen der Inferenzstatistik; Erprobung entsprechender Anwendungsmöglichkeiten mit der Software SPSS Wahrscheinlichkeitsverteilungen, Grundgesamtheit und Stichprobenziehung, Stichprobenkennwerteverteilung, Hypothesentestung mittels Signifikanztests (Überprüfung von Unterschieds- und Zusammenhangshypothesen), Voraussetzungsprüfungen, Effektgrößen, Konfidenzintervalle Methodik Vorträge, Einzel- und Gruppenaufgaben am Computer Seite 6 von 11

7 Einführung in lineare Strukturgleichungsmodelle Strukturgleichungsmodelle stellen eine Möglichkeit dar, Annahmen über Modelle oder komplexe Zusammenhänge zwischen mehreren Variablen zu überprüfen. Damit stellen lineare Strukturgleichungsmodelle ein strukturprüfendes, multivariates Verfahrens dar. In diesem Seminar lernen empirisch arbeitende Wissenschaftler und Praktiker, lineare Strukturgleichungsmodelle (latente Pfadanalysen) im Rahmen ihrer Datenanalysen einzusetzen. Selbständiger Umgang mit der Software Mplus zur Berechnung linearer Strukturgleichungsmodelle Vermittlung der statistischen Grundlagen von Strukturgleichungsmodellen; Erlernen des Umgangs mit der Software Mplus (Datenimport, Syntaxschreibweise, Spezifikation linearer Strukturgleichungsmodelle) Regressions-, Pfad- und Faktorenanalyse; Datenaufbereitung und Datenimport; Einführung in die Syntax von Mplus; Übungen im Umgang mit Mplus; Spezifikation einfacher und komplexer linearer Strukturgleichungsmodelle; Modellidentifikation, Evaluation der Modellgüte und Modellmodifikation Methodik Vorträge, Einzel- und Gruppenaufgaben am Computer Seite 7 von 11

8 Einführung in die Mehrebenenanalyse Häufig weisen Datensätze der empirischen Sozialforschung eine hierarchische Mehrebenenstruktur auf (z.b. Mitarbeiter geschachtelt in Abteilungen). Bei einer solchen Datenstruktur empfiehlt sich eine Auswertung mittels Mehrebenenanalysen. In diesem Seminar lernen empirisch arbeitende Wissenschaftler und Praktiker, Daten mit Mehrebenenstruktur mit der kostenlosen Statistik-Software R auszuwerten. Kenntnisse der multiplen Regressionsanalyse werden vorausgesetzt. selbständiger Umgang mit der Software R zur Berechnung von Mehrebenenanalysen Vermittlung der statistischen Grundlagen von Mehrebenenanalysen; Erlernen des Umgangs mit der Software R (Datenimport, Syntaxschreibweise, Spezifikation von Multilevelmodellen) Statistische Tests und Schätzmethoden; Spezifizierung von Multilevel- Modellen in R; Methoden des Modellvergleichs; Zentrierung; Prüfung der Modellannahmen Methodik Vorträge, Einzel- und Gruppenaufgaben am Computer Seite 8 von 11

9 Dozent/innen Dr. Julia Hapkemeyer, Diplom-Psychologin Frau Hapkemeyer ist seit 2006 als Dozentin und Trainerin tätig. Seit 2010 ist sie Geschäftsführerin der Gesellschaft für Statistik und Evaluation mbh. Sie begleitet Organisationen in Veränderungsprozessen als Beraterin und Coach. Themenschwerpunkte - Coaching und Training von neu ernannten Führungskräften - Umgang mit schwierigen Führungssituationen - Veränderungsprozesse gestalten und begleiten - Evaluation in der Personalentwicklung - Prozessoptimierung mit statistischen Verfahren Qualifikationen - Studium der Psychologie (Diplom) mit Schwerpunkt auf Arbeitsund Organisationspsychologie - Promotion zum Thema Berufliche Zielklarheit - Zusatzqualifikation Praxis der Personalarbeit - Coach für Managementberatung an der Deutschen Psychologen Akademie Mitgliedschaften - Berufsverband Deutscher Psychologinnen und Psychologen (BDP) - Deutsche Gesellschaft für Evaluation (DeGEval) Seite 9 von 11

10 Nicole Scheibner, Diplom-Psychologin Frau Scheibner ist Geschäftsführerin der. Seit über acht Jahren ist sie als Dozentin und Trainerin an Hochschulen und in Unternehmen tätig. Sie berät Organisationen zu betrieblichem Gesundheitsmanagement mit Fokus auf Führungsverhalten und Kollegenbeziehungen. Themenschwerpunkte - Entwicklung der beruflichen Persönlichkeit - Betriebliches Gesundheitsmanagement - Führung und Gesundheit - Umgang mit innerer Kündigung - Stressmanagement Qualifikationen - Ausbildung zum Coach für die Managementberatung (Deutsche Psychologen Akademie, Frau Dr. Schreyögg) - Promotion zum Thema innere Kündigung (in Arbeit) - Studium der Psychologie in Berlin (Technischen Universität, Freie Universität und Humboldt Universität) - Zusatzqualifikation Medienpädagogik und Medienforschung an der Freien Universität Berlin Mitgliedschaften - Berufsverband Deutscher Psychologinnen und Psychologen (BDP) - Deutsche Gesellschaft für Evaluation (DeGEval) Seite 10 von 11

11 Tobias Koch, Diplom-Psychologe Herr Koch ist seit 2009 als Dozent und Berater in den Bereichen Statistik und empirische Sozialforschung tätig. Zudem ist er wissenschaftlicher Mitarbeiter und Dozent im Arbeitsbereich Methoden und Evaluation, Freie Universität Berlin Themenschwerpunkte - Strukturgleichungsmodelle - Mehrebenenanalyse - Einführung in Statistik Qualifikationen - Studium der Psychologie (Diplom) mit Schwerpunkt auf Forschungsmethoden und Pädagogische Psychologie - Promotion zum Thema 306 Grad Feedback im Längsschnitt Mitgliedschaften - American Psychological Society - European Association of Methodology Seite 11 von 11

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