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1 Ein Engagement der betapharm Multiple Sklerose auremar_fotolia.com

2 Michael Ewers Liebe Leserin, lieber Leser, die Diagnose Multiple Sklerose löst bei Betroffenen gleichermaßen Erschrecken und Angst aus. Wichtig ist daher, den Überblick in unserem Gesundheitssystem zu behalten und die Leistungsangebote sowie seine Ansprüche zu kennen. betapharm setzt sich seit Jahren aktiv für eine verbesserte Versorgungsqualität im Gesundheitswesen ein. Aus diesem Engagement hat sich betacare das Wissenssystem für Krankheit & Soziales entwickelt, welches Antworten auf alle sozialen Fragen rund um eine Krankheit bietet. Der vorliegende betacare-ratgeber Multiple Sklerose & Soziales informiert Sie daher umfassend zu Themen wie Rehabilitationsmöglichkeiten, Pflege, Umgang mit der Erkrankung im Alltag und Patientenvorsorge. Mit herzlichen Grüßen, Michael Ewers Geschäftsführer betapharm & beta Institut Alle Bausteine des betacare-wissenssystems mit seinen vielfältigen Inhalten finden Sie unter Mehr über das soziale Engagement und die Produkte der betapharm Arzneimittel GmbH finden Sie unter

3 Inhaltsverzeichnis Vorbemerkung 2 Die Erkrankung 3 Krankheitsbild 4 Diagnose 7 Behandlung 9 Medikamentöse Behandlung 10 Heilmittel 10 Ergotherapie 12 Physiotherapie 12 Logopädie 13 Alternative Behandlungen 14 Berufstätigkeit/Arbeit 15 Arbeitsunfähigkeit 16 Entgeltfortzahlung 18 Krankengeld 19 Arbeitslosengeld bei Arbeitsunfähigkeit 26 Minijobs/Geringfügige Beschäftigung 28 Arbeitslosengeld 31 Arbeitslosengeld II und Sozialgeld 34 Rehabilitation 35 Bereiche der Rehabilitation 36 Zuständigkeit 36 Medizinische Rehabilitation 38 Anschlussheilbehandlung 41 Stufenweise Wiedereingliederung 43 Berufliche Rehabilitation/Teilhabe am Arbeitsleben 44 Übergangsgeld 47 Reha-Sport und Funktionstraining 49 Zuzahlungen in der gesetzlichen Krankenversicherung 53 Übersicht über Zuzahlungen 54 Zuzahlungsbefreiung bei Erreichen der Belastungsgrenze 56 Zuzahlungsbefreiung für chronisch Kranke_ 60 Schwerbehinderung 63 Grad der Behinderung 64 Gleichstellung behindert/schwerbehindert_ 65 Schwerbehindertenausweis 66 GdB-abhängige Nachteilsausgleiche 68 Merkzeichenabhängige Nachteilsausgleiche 70 Rente 73 Erwerbsminderungsrente 74 Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung 77 Altersrente für Schwerbehinderte 79 Pflege 81 Pflegebedürftigkeit 82 Leistungen der Pflegeversicherung 83 Antrag auf Pflegeleistungen 84 Pflegestufen der Pflegeversicherung 86 Pflegehilfsmittel 89 Alltag und Familie 93 Partnerschaft 94 Kinder von Eltern mit MS 94 Sexualität 95 Kinderwunsch mit MS 97 Haushaltshilfe 98 Häusliche Krankenpflege 101 Wohnumfeldverbesserung 104 Depressionen 106 Psychotherapie 107 Chronische Müdigkeit Fatigue 109 Urlaub 113 Reiseplanung 114 Medikamente 114 Reiserücktrittversicherung 115 Auslandsreisekrankenversicherung 116 Sport 117 Ernährung 119 Patientenvorsorge 121 Adressen 125 Anhang 127 Impressum 129 1

4 Vorbemerkung Multiple Sklerose (MS) wird auch die Krankheit mit den Gesichtern genannt, da sowohl der Verlauf der Krankheit als auch die Beschwerden sehr unterschiedlich und nicht vorhersehbar sind. Viele Fragen zur Erkrankung, wie die nach den Ursachen, sind noch nicht gänzlich geklärt. Dieser Ratgeber ist in erster Linie für Patienten geschrieben, bei denen eine Multiple Sklerose bereits diagnostiziert wurde. Dabei ist den Autoren bewusst, dass es schwierig ist, allgemeingültige Aussagen zu MS zu treffen. Weil die jeweilige Situation der Betroffenen so individuell ist, wird es zwangsläufig so sein, dass nicht alle Kapitel dieser Broschüre für jeden von Bedeutung sind. Jeder MS-Erkrankte braucht andere Hilfen. Die Auswahl der Themen richtet sich danach, welche Fragen erfahrungsgemäß bei Menschen mit MS aufkommen können und welche sozialversicherungsrechtlichen Leistungen häufig von Bedeutung sind. Als chronische Erkrankung beeinflusst MS den Alltag und die weitere Lebensplanung entscheidend. Das Wissen über die sozialen Auswirkungen der Erkrankung und über Möglichkeiten, den Alltag mit MS zu gestalten, kann helfen Sicherheit und Orientierung zu gewinnen. Aus medizinisch-therapeutischer Sicht gibt dieser Ratgeber nur einen kurzen Überblick im Kern informiert er wie alle betacare-ratgeber zu sozialrechtlichen und psychosozialen Themen. Betroffene und Angehörige sollten sich bewusst machen, dass im Sozialrecht Formalitäten wie Anträge und Fristen schwerwiegende Auswirkungen auf mögliche (finanzielle) Leistungen und den Versicherungsschutz haben können. 2

5 auremar_fotolia.com Die Erkrankung 3

6 Krankheitsbild Multiple Sklerose (MS) ist eine entzündliche Erkrankung des Nervensystems. Das Gehirn sendet Signale über das Rückenmark an den Körper. Verschiedene Nervenfasern leiten diese Signale. Ähnlich wie bei Elektrokabeln sind diese Fasern von einer Schutz- bzw. Isolierschicht umgeben, dem Stoff Myelin. Entzündungsherde Bei MS entstehen Entzündungsherde im Bereich dieser Schutzschichten und die Übertragung von Signalen wird behindert oder blockiert, so dass es z. B. zu vermehrtem Stolpern oder Sehstörungen kommen kann. Zudem häufig vorkommende Symptome sind Müdigkeit, Schwäche, Nervenschmerzen und Gefühlsstörungen der Haut, die oft schubartig auftreten. Alter Das Haupterkrankungsalter für Multiple Sklerose liegt zwischen 20 und 40 Jahren. MS kann in seltenen Fällen aber auch bei Jugendlichen und Senioren auftreten. Die meisten Betroffenen erkranken um das 30. Lebensjahr herum. Frauen erkranken mit einer etwa 2- bis 3mal höheren Wahrscheinlichkeit als Männer. Häufigkeit Weltweit sind, Schätzungen zufolge, ca. 2 Millionen Menschen von MS betroffen. In Deutschland leben derzeit mindestens Menschen mit einer MS-Erkrankung. Verteilung Die Verteilung auf der Welt ist sehr unterschiedlich. Mit der geographischen Entfernung vom Äquator steigt die Erkrankungshäufigkeit an. Die Ursachen dafür sind noch nicht gänzlich geklärt. Die auffällige Verteilung hat allerdings zunehmend die Bedeutung von Vitamin D in das wissenschaftliche Blickfeld gerückt. Näheres ist in einer Leitlinie der Deutschen Gesellschaft für Neurologie (DGN) und des Krankheitsbezogenen Kompetenznetzes Multiple Sklerose (KKNMS) zu finden. Folgt man dieser DGN/KKNMS-Leitlinie zur Diagnose und Therapie der Multiplen Sklerose (Stand: ), herrscht in Regionen mit niedrigem MS-Auftreten eine hohe Intensität der Sonnenstrahlung, die zu starker Vitamin-D-Bildung in der Haut führt. Die immunregulatorische Rolle von Vitamin D könnte ( ) ein Kofaktor für die Krankheits manifestation sein. ( ). Zurzeit laufen mehrere prospektive Studien zur Vitamin-D- Substitution bei MS-Patienten an. 4

7 Bei MS kommt es durch die Auflösung und Zerstörung der Markscheiden der Nervenfasern (Myelin) zu einer Störung der Zusammenarbeit von Nerven- und Körperzellen. Da sich diese Markscheiden an den unterschiedlichsten Stellen des zentralen Nervensystems (Gehirn und Rückenmark) befinden, können die unterschiedlichsten neurologischen Ausfallerscheinungen auftreten. Symptome Häufig auftretende Symptome sind: Müdigkeit (Fatigue) Sehstörungen Nervenstörungen wie Kribbeln oder Taubheitsgefühlen Lähmungserscheinungen Blasenentleerungsstörungen Diese Ausfallerscheinungen können nur kurzfristig anhalten und dann wieder vollkommen zurückgehen, oder sie bleiben langfristig. Das Auftreten eines oder mehrerer Entzündungsherde im Nervensystem nennt man Schub. Ein Schub entwickelt sich in mehreren Stunden oder Tagen und kann auch wieder vollkommen abklingen. Die neurologischen Fähigkeiten können dann wieder vollkommen hergestellt sein. Schub MS verläuft von Patient zu Patient sehr unterschiedlich. Sowohl die Auswirkungen und bleibenden Behinderungen nach einem Schub als auch der zeitliche Verlauf sind äußerst verschieden. Verlauf Nur wenige Patienten haben eine so schwere Verlaufsform, dass sie innerhalb von wenigen Jahren auf einen Rollstuhl angewiesen sind. Der Großteil der Erkrankungen verläuft schubförmig und geht später in einen progredienten (fortschreitenden) Verlauf über. Man unterscheidet bei MS zwischen 3 charakteristischen Verlaufsformen: 1. Schubförmiger Verlauf (rezidivierend-remittierend) Der Krankheitsverlauf ist bei den meisten Patienten nicht gleichförmig, sondern erfolgt in Schüben. Die Symptome können sich zwischen den Schüben teilweise oder auch komplett wieder zurückbilden, in der Regel nach 6 bis 8 Wochen. Das heißt, der Patient kann zwischen zwei Schüben auch komplett beschwerdefrei sein. Die Schübe können über mehrere Jahre in sehr unregelmäßigen Zeitabständen auftreten. Bei etwa 80 % der MS-Patienten beginnt die Erkrankung mit einem solchen schubförmigen Verlauf. 5

8 2. Späterer fortschreitender Verlauf (sekundär progredient) Der Deutschen Multiplen Sklerose Gesellschaft zufolge geht bei % der Erkrankten der schubförmige Verlauf nach einer Zeit von 10 bis 15 Jahren in einen sekundären progredienten Verlauf über. Das heißt, dass die körperlichen Beeinträchtigungen zwischen den Schüben bestehen bleiben bzw. zunehmen. Es kommt zu keinen Rückbildungen mehr. Dabei werden die Schübe weniger oder können ganz ausbleiben. Die Symptome verschlechtern sich kontinuierlich. 3. Fortschreitender Verlauf von Beginn an (primär progredient) Nur bei etwa % der Erkrankten verläuft MS primär progredient. Bei dieser Verlaufsform treten keine Schübe auf; die Symptome und Beschwerden entwickeln sich von Beginn an ohne Rückbildungen und schreiten stetig voran. Von diesem Krankheitsverlauf sind Männer etwa genauso oft betroffen wie Frauen. Diese Verlaufsform beginnt typischerweise im Alter von etwa Jahren. Ursachen Um die Ursachen für MS zu ermitteln, wird weltweit intensiv geforscht. Derzeit wird angenommen, dass der Erkrankung ein Zusammenwirken mehrerer Faktoren zu Grunde liegt. Das Immunsystem schützt im Normalfall vor Krankheitserregern, indem es diese unschädlich macht, wenn sie in den Körper eindringen. Es spricht viel dafür, dass es sich bei MS um eine Autoimmunerkrankung handelt, bei der das Immunsystem infolge einer falschen Programmierung die Schutzhüllen der eigenen Nervenfasern angreift. Es wird vermutet, dass mehrere Bedingungen zusammenkommen müssen, damit die MS-Erkrankung ausgelöst wird. So könnten z. B. Umwelteinflüsse wie Infektionen, aber auch genetische Faktoren eine Rolle spielen. Das heißt jedoch nicht, dass es eine direkte Vererbung der Erkrankung gibt; vererbt wird eher ein Risiko, die Erkrankung möglicherweise zu bekommen. Praxistipp! Der Bundesverband der Deutschen Multiple Sklerose Gesellschaft (DMSG) hat Apps für Smartphones entwickelt, welche die Betroffenen dabei unterstützen sollen, ein MS-Tagebuch zu führen, unabhängig davon, an welchem Ort sie gerade sind. Die App MS Tagebuch gibt es als IOS-Version (App Store) und als Android-Version (Google Play). Die DMGS beschreibt: Mithilfe der Tagebuch-App lassen sich z. B. Symptome beschreiben, man kann sich an die Medikamenteneinnahme erinnern lassen und die App zur Besprechung mit dem Arzt nutzen. Alle protokollierten Werte werden auch grafisch dargestellt. 6

9 Diagnose Auch für einen erfahrenen Arzt kann es mitunter schwierig sein, MS eindeutig zu diagnostizieren, besonders, wenn es um eine exakte Einordnung von Krankheitszeichen im Frühstadium geht. Es kann Wochen, Monate, bisweilen sogar Jahre dauern, bis eine Diagnose feststeht. Die Diagnosestellung bei Multiple Sklerose gleicht einem Puzzle. Je mehr Teile zusammenpassen, desto sicherer wird die Aussage. Ärzte können mithilfe von Diagnosekriterien die Erkrankung einkreisen. Die Diagnose MS wird heute nach einheitlichen Diagnosekriterien der Multiplen Sklerose gestellt. Ein Hauptkriterium der MS-Diagnose ist der Nachweis einer räumlichen und zeitlichen Streuung (Dissemination) von Entzündungsherden. Räumliche Dissemination Es liegen an mehr als einer Stelle im zentralen Nervensystem Entzündungsherde vor. Zeitliche Dissemination Im Verlauf der Erkrankung kommen neue Herde hinzu, die zu klinischen Symptomen führen können. Sowohl die räumliche als auch die zeitliche Dissemination sind typisch für Multiple Sklerose. Es ist allerdings auch möglich, dass eine andere Erkrankung als Ursache zugrunde liegt. Klinische Diagnosekriterien Eine Magnetresonanztomographie (MRT) bzw. Kernspintomographie erstellt Schichtbilder des Gehirns und des Rückenmarks, die entzündete und vernarbte Gewebebereiche sichtbar machen. Akute Krankheitsherde können durch ein Kontrastmittel dargestellt und nachgewiesen werden. Eine MRT kann sowohl die räumliche als auch die zeitliche Dissemination veranschaulichen. Für den Nachweis einer zeitlichen Dissemination müssen in der Regel nach einem Zeitraum von mindestens 3 Monaten nach dem klinischen Erstereignis neue Entzündungsherde nachgewiesen werden. Magnetresonanztomografie (MRT) Die MRT-Bildgebung ist ein wesentlicher Bestandteil der Diagnose. In bestimmten Fällen kann jedoch auch ohne sie eine Diagnose erfolgen. Eine MS-Erkrankung allein durch eine MRT festzustellen, ist nicht möglich. 7

10 Laborchemische Untersuchung des Liquor Die Untersuchung des Liquor, einer im zentralen Nervensystem (Gehirn und Rückenmark) vorkommenden Körperflüssigkeit, kann weitere Anhaltspunkte für eine Diagnose geben. Liegt eine MS-Erkrankung vor, finden sich im Liquor häufig vermehrt Entzündungszellen und es kann eine Produktion von Antikörpern beobachtet werden. Solche Befunde sind typisch für MS, können das Vorliegen der Erkrankung aber nicht beweisen. Evozierte Potenziale Durch elektrophysiologische Untersuchungen (evozierte Potentiale) kann die Geschwindigkeit gemessen werden, mit der sicht-, hör- und fühlbare Reize aufgenommen und zur jeweiligen reizverarbeitenden Region im Gehirn weitergeleitet werden. Diese Untersuchungen führen Arztpraxen oder Kliniken durch. Differenzialdiagnose Die Differenzialdiagnostik grenzt MS gegenüber anderen Erkrankungen ab. Sowohl Infektionskrankheiten, andere chronisch-entzündliche oder entzündlich-demyelinisierende Krankheiten, Erkrankungen des Stoffwechsels, ein Mangel an Vitamin B12 als auch psychische Beschwerden müssen als Ursache für die Symptome ausgeschlossen werden. Die Differenzialdiagnostik erfolgt häufig durch Blutuntersuchungen. 8

11 Xuejun Ii_fotolia.com Behandlung 9

12 Medikamentöse Behandlung Die Behandlungsmöglichkeiten von MS haben sich in den letzten Jahren stark verbessert. Von zentraler Bedeutung ist die Behandlung mit Medikamenten. Es gibt verschiedene Medikamente, die Schübe verzögern und die Entzündungen eindämmen. Die Behandlung muss individuell eingestellt werden, da die Krankheitsverläufe sich stark unterscheiden. Wichtig ist eine enge Zusammenarbeit zwischen Patient und Neurologe. Bei der medikamentösen Behandlung von MS gibt es verschiedene Ansatzpunkte. Akute Schubbehandlung Schubregulierende Medikamente wie Cortison können die Auswirkungen eines akuten Schubs verbessern. Cortison wirkt entzündungshemmend und kann eine schnelle Rückbildung der Symptome bewirken. Verlaufsmodifizierende Behandlung Immunregulierende Medikamente wie Beta-Interferone oder Glatirameracetat können die Schubrate verringern und das Fortschreiten der Erkrankung verzögern. Sie werden in der Regel als Basisbehandlung eingesetzt. Symptomatische Behandlung Die Symptome sind von Patient zu Patient sehr unterschiedlich. Einige Patienten leiden unter Blasenstörungen oder unter Depressionen. Für die Behandlung der entsprechenden Symptome können weitere Medikamente erforderlich sein. Heilmittel Heilmittel wirken mit dem Ziel der Krankheitsbekämpfung überwiegend äußerlich auf den menschlichen Organismus ein. Abhängig von den Beschwerden können verschiedene Heilmittel bei MS helfen, z. B. Physiotherapie, Ergotherapie oder Logopädie. 10 Verordnung Heilmittel werden vom Haus- oder Facharzt verordnet. Die Kosten werden in den meisten Fällen von der Krankenkasse übernommen. In der Regel werden bei einer Erstverordnung 10 Einheiten für eine bestimmte Maßnahme von der Krankenkasse erstattet. Eine Folgeverordnung ist möglich.

13 Innerhalb der Heilmittelrichtlinien regelt der sogenannte Heilmittelkatalog die jeweiligen Indikationen zu den einzelnen Heilmittelmaßnahmen wie der physikalischen, der Stimm-, Sprech-, der Sprach- oder der Ergotherapie. Multiple Sklerose ist als Indikation für diese Maßnahmen im Heilmittelkatalog enthalten. Die Heilmittelrichtlinien und den Heilmittelkatalog können Sie unter > Informations-Archiv > Richtlinien downloaden. Heilmittelkatalog Praxistipp! Einige Krankenkassen weichen durch individuelle Satzungsleistungen vom gesetzlichen Grundanspruch zu Gunsten ihrer Versicherten ab und übernehmen freiwillig die Kosten für Heilmittel, die nicht im Heilmittelkatalog aufgeführt sind. Dies ist individuell mit der zuständigen Krankenkasse zu klären. Gesetzlich Versicherte mit langfristigem Behandlungsbedarf im Sinne einer besonderen Schwere und Langfristigkeit der funktionellen bzw. strukturellen Schädigungen, der Beeinträchtigungen der Aktivitäten und des nachvollziehbaren Behandlungsbedarfs können bei ihrer Krankenkasse einen Antrag stellen, die erforderlichen Heilmittel für einen längeren Zeitraum als es die Regel-Einheiten vorsehen, zu genehmigen. Diese Genehmigung kann zeitlich befristet werden, soll aber mindestens ein Jahr umfassen. Die Krankenkasse hat über den Antrag innerhalb von 4 Wochen zu entscheiden, andernfalls gilt die Genehmigung nach Ablauf der Frist als erteilt. Antrag auf Genehmigung für längeren Zeitraum Gesetzlich Krankenversicherte, die das 18. Lebensjahr vollendet haben, zahlen 10 % der Kosten plus 10,! je Verordnung zu, auch bei Massagen, Bädern und Krankengymnastik als Bestandteil der ärztlichen bzw. ambulanten Behandlung. Näheres zur Zuzahlungsbefreiung finden Sie auf S. 56. Zuzahlung Die Verordnung von Heilmitteln außerhalb der Praxis des Therapeuten, insbesondere in Form eines Hausbesuchs, ist ausnahmsweise nur dann zulässig, wenn der Patient aus medizinischen Gründen den Therapeuten nicht aufsuchen kann bzw. wenn der Hausbesuch aus medizinischen Gründen zwingend notwendig ist. Der verordnende Arzt muss auf der Verordnung Hausbesuch ankreuzen. Therapiebesuch zu Hause 11

14 Ergotherapie Durch Ergotherapie können MS-Erkrankte üben, ihren Körper zu steuern, damit sie den größtmöglichen Grad an Selbstständigkeit erhalten. So kann der Betroffene lernen, weniger anstrengende Bewegungen zu verinnerlichen, ungünstige Körperhaltungen zu vermeiden oder entstandene Behinderungen durch neue Bewegungsabläufe auszugleichen. Bei Gedächtnis- und Konzentrationsverlust infolge MS können spezielle Übungen die kognitive Leistungsfähigkeit verbessern. Falls erforderlich, trainiert Ergotherapie auch den Umgang mit Hilfsmitteln, die den Alltag erleichtern. Der Ergotherapeut kann solche Hilfsmittel verordnen und individuell anpassen. Wenn möglich, soll die Ergotherapie auch zur Wiedererlangung oder zum Erhalt der beruflichen Leistungsfähigkeit beitragen. Zum Spektrum gehört deshalb auch das Arbeitsplatztraining. Dies kann im Einzelfall ergonomisches Arbeiten oder eine Beratung über die Anpassung des Arbeitsplatzes sein. Physiotherapie Entgegen früheren Annahmen schadet Bewegung in angemessenem Maße MS-Erkrankten nicht, sondern ist sogar sehr hilfreich. Physiotherapie (Krankengymnastik) kann bei MS eine tragende Rolle spielen, um die körperliche Leistungsfähigkeit zu erhalten oder zu verbessern und die Belastbarkeit im Alltag zu erhöhen. Eine zielgerichtete Behandlung fördert Kraft und Koordination sowie Stand-, Gang- und Handfunktionen. Physiotherapeutische Übungen vermindern Spastik und Schmerzen, verbessern Gleichgewicht und Bewegungsabläufe. Beckenbodengymnastik kann beispielsweise zur Regulierung von Blasenstörungen beitragen. 12

15 Logopädie Logopädie (Sprachtherapie) umfasst im Erwachsenenalter vor allem Maßnahmen zu Verbesserung von Stimm-, Sprach-, Sprech- und Schluckstörungen. Eine logopädische Behandlung ist insbesondere bei folgenden Störungsbildern im Erwachsenenalter indiziert: Neurologisch bedingte Sprach-, Sprech- und Schluckstörungen Myofunktionelle Störungen, muskuläre Beeinträchtigungen des Mund- und Gesichtsbereichs Organisch und funktionell bedingte Dysphonien (Stimmstörungen) Dyslalien (Aussprachestörungen) Durch MS können einzelne oder mehrere Phasen des Schluckens gestört sein. Das Schlucken von Flüssigkeit oder fester Nahrung ist ein weitaus komplexerer Vorgang, als man zunächst meinen mag. 25 Muskeln sind daran beteiligt. Es kann insbesondere zu wiederholten Hustenanfällen kommen, zu vermehrtem Speichelfluss, zum Zurückfließen von Nahrung in die Nase oder zu einem Fremdkörpergefühl nach dem Schlucken. Therapie bei Schluckstörungen Aufgabe der Behandlung von Schluckstörungen (Dysphagien) ist es, den normalen Schluckablauf wiederherzustellen. Der Patient wird in der Therapie angeleitet, selbstständig Nahrung auf zunehmen. Die Nahrungsaufnahme muss so gesichert sein, dass der Patient sich nicht verschluckt, weil er sonst eventuell eine Lungenentzündung aufgrund eingeatmeter Fremdkörper (Aspirationspneumonie) entwickelt. Bei MS-Patienten sollte der normale Schluckakt angebahnt werden. Meist besteht eine Beeinträchtigung der Sensibilität im Schlucktrakt, d. h.: Der Patient spürt nicht wenn Nahrungsreste auf den Stimmlippen liegen. 13

16 Alternative Behandlungen Viele MS-Patienten suchen nach alternativen Therapiemöglichkeiten, weil sie z. B. unter den Nebenwirkungen der Medikamente leiden oder weil sie schulmedizinische Maßnahmen unterstützen wollen. Alternative Behandlungen bei MS sind sehr unterschiedlich zu bewerten. Einige Maßnahmen sind trotz fehlender wissenschaftlicher Belege hilfreich, andere sind wirkungslos oder sogar gefährlich. Bevor eine alternative Behandlung begonnen wird, sollte der Betroffene in jedem Fall mit dem behandelnden Arzt sprechen und ihn einbeziehen. Insbesondere folgende Aspekte sollten bedacht werden: Alternative Behandlungen werden häufig nicht von der Krankenkasse bezahlt und können mit hohen Kosten verbunden sein. Manche alternative Behandlungen (z. B. eine Aktivierung der Immunreaktion) sind für den Betroffenen gefährlich. Der Patient sollte in keinem Fall die schulmedizinische Behandlung wegen einer alternativen Therapie abbrechen. Ungefährliche zusätzliche alternative Maßnahmen (z. B. Entspannungstechniken) können sinnvoll sein. Praxistipp! Eine Übersicht über Entspannungsverfahren und alternative Therapien finden Sie unter > Multiple Sklerose > MS behandeln. 14

17 Udo Kroener_fotolia.com Berufstätigkeit/Arbeit 15

18 Arbeitsunfähigkeit Wer seinen Beruf aufgrund von Krankheit oder Unfall nicht oder nur unter Gefahr der Verschlimmerung des Zustands weiter ausüben kann, gilt als arbeitsunfähig. Definition Arbeitsunfähigkeit : Arbeitsunfähigkeit (AU) ist ein durch Krankheit oder Unfall hervorgerufener regelwidriger Körper- oder Geisteszustand, aufgrund dessen der in der Kranken- und Unfallversicherung Versicherte seine bisherige Erwerbstätigkeit nicht oder nur unter Gefahr der Verschlimmerung des Zustands weiter ausüben kann. Die AU ist Voraussetzung für Entgeltfortzahlung und Krankengeld oder Verletztengeld. Arbeitsunfähigkeit: Welche Hilfen greifen wann? Nachfolgend eine vereinfachte grafische Darstellung, welche Hilfen greifen (können), wenn ein Arbeitnehmer längere Zeit arbeitsunfähig ist. Arbeitsunfähigkeit (Krankmeldung) Entgeltfortzahlung vom Arbeitgeber (in der Regel 6 Wochen) Seite 18 Krankengeld von der Krankenkasse (bis max. 78 Wochen) Seite 19 Aussteuerung aus der Krankenkasse Seite 25 Rente wegen Erwerbsminderung Seite 74 Arbeitslosengeld bei Arbeitsunfähigkeit Seite 26 Medizinische Rehabilitation Seite 38 Berufliche Reha Seite 44 Übergangsgeld Seite 47 16

19 Der Arbeitnehmer ist verpflichtet, dem Arbeitgeber die Arbeitsunfähigkeit und die voraussichtliche Dauer unverzüglich mitzuteilen, eine telefonische Mitteilung genügt. Dauert die AU länger als 3 Kalendertage, muss der Arbeitnehmer eine ärztliche Bescheinigung über die AU und die voraussichtliche Dauer spätestens am darauf folgenden Arbeitstag vorlegen ( 5 EntgeltfortzahlungsG). Es kann aber im Arbeitsvertrag festgelegt sein, dass die AU-Bescheinigung bereits am ersten Tag der Erkrankung vorzulegen ist. Mitteilungspflicht Der behandelnde Arzt stellt eine AU-Bescheinigung in doppelter Ausfertigung aus, die der Patient unverzüglich weiterleitet: Das Original (mit Diagnose) geht an die Krankenkasse. Der Durchschlag (ohne Diagnose) geht an den Arbeitgeber. Inhalt der Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung Die AU-Bescheinigung(en) des Arztes muss/müssen vom ersten Tag der Erkrankung an lückenlos sein. Die AU-Bescheinigung gilt als Nachweis der AU. Sowohl Arbeitgeber als auch Krankenkasse sind zunächst an die AU- Bescheinigung gebunden. Bestehen Zweifel an der AU, hat die Krankenkasse die Möglichkeit, den Medizinischen Dienst der Krankenversicherung (MDK) einzuschalten. Auch der Arbeitgeber kann sich bei Zweifeln an die Krankenkasse wenden, damit diese den MDK einschaltet. Ab der 7. Krankheitswoche übersendet die Krankenkasse dem Arbeitgeber eine Verdienstbescheinigung, in welche dieser die für die Berechnung des Krankengelds notwendigen Angaben einträgt. Außerdem erhält der Arbeitnehmer von der Krankenkasse einen sogenannten Auszahlschein, auf dem der Arzt das Fortbestehen der AU bestätigt. AU länger als 6 Wochen Bei AU-Bescheinigungen ausländischer Ärzte kann die Krankenkasse den MDK heranziehen. Die Krankenkasse ist jedoch an die Feststellung der AU-Bescheinigung durch den Versicherungsträger eines EU-Landes gebunden, wenn die Krankenkasse nicht von der Möglichkeit Gebrauch macht, den Versicherten (in dessen Wohnland) von einem Arzt ihrer Wahl untersuchen zu lassen. AU im Ausland 17

20 Entgeltfortzahlung Die Entgeltfortzahlung ist eine arbeitsrechtliche Regelung, keine Leistung der Sozialversicherung, und im Entgeltfortzahlungsgesetz geregelt. Die meisten Arbeitnehmer erhalten bei Arbeitsunfähigkeit 6 Wochen Entgeltfortzahlung. Voraussetzung Entgeltfortzahlung erhalten alle Arbeitnehmer, auch gering - fügig Beschäftigte und Auszubildende, unabhängig von der wöchentlichen Arbeitszeit, die ein ununterbrochenes Arbeitsverhältnis von 4 Wochen haben. Dauer Die gesetzliche Anspruchsdauer auf Entgeltfortzahlung beträgt zwar 6 Wochen. Manche Tarif- oder Arbeitsverträge sehen allerdings eine längere Leistungsdauer vor. Sie beginnt in der Regel mit dem ersten Tag der Erkrankung. Erfolgt die Erkrankung während der Arbeit, beginnt die Entgeltfortzahlung ab dem nächsten Tag. Im Anschluss an die Entgeltfortzahlung gibt es in der Regel Krankengeld (siehe S. 19). Jede Arbeitsunfähigkeit, die auf einer neuen Krankheit beruht, führt in der Regel zu einem neuen Anspruch auf Entgeltfortzahlung; kommt es nach Ende der ersten Arbeitsunfähigkeit zu einer anderen Krankheit samt Arbeitsunfähigkeit, so beginnt ein neuer Zeitraum der Entgeltfortzahlung von 6 Wochen. Falls jedoch während einer Arbeitsunfähigkeit eine neue Krankheit auftritt, verlängern sich die 6 Wochen Entgeltfortzahlung nicht. Wegen derselben Erkrankung besteht ein Entgeltfortzahlungsanspruch nur für insgesamt 6 Wochen. Ein erneuter Anspruch besteht erst, wenn der Arbeitnehmer mindestens 6 Monate nicht wegen derselben Erkrankung arbeitsunfähig war oder unabhängig von jener Frist von 6 Monaten, seit Beginn der ersten Erkrankung 12 Monate verstrichen sind. Dieselbe Erkrankung bedeutet, dass sie auf derselben Ursache und demselben Grundleiden beruht. Höhe Die Entgeltfortzahlung beträgt 100 % des bisherigen üblichen Arbeitsentgelts. Berechnungsgrundlage ist das gesamte Arbeitsentgelt mit Zulagen. 18

21 Falls der Arbeitgeber keine Entgeltfortzahlung mehr leistet und die Krankenkasse noch nicht zahlt, keine Einkünfte oder kein verfügbares Vermögen zur Verfügung stehen, ist es sinnvoll, sich an das Sozialamt zu wenden, das dann mit der Hilfe zum Lebensunterhalt die Zeit überbrücken hilft. Sozialhilfe Wer hilft weiter? Weitere Informationen erteilen die Arbeitgeber. Krankengeld Krankengeld erhalten versicherte Arbeitnehmer von der Krankenkasse, wenn sie länger als 6 Wochen arbeitsunfähig sind. Das Krankengeld ist eine sogenannte Lohnersatzleistung, d. h. sie wird nur gezahlt, wenn nach 6 Wochen kein Anspruch (mehr) auf Lohnfortzahlung durch den Arbeitgeber ( 3 Entgeltfortzahlungsgesetz) besteht. Voraussetzungen Weitere Voraussetzungen sind: Versicherteneigenschaft zum Zeitpunkt des Eintritts der Arbeitsunfähigkeit. Arbeitsunfähigkeit aufgrund Krankheit oder stationäre Behandlung in Krankenhaus, Vorsorge- oder Reha-Einrichtung auf Kosten der Krankenkasse. Definition stationär : Teil-, vor- und nachstationäre Behandlung genügt, wenn sie den Versicherten daran hindert, seinen Lebensunterhalt durch die zuletzt ausgeübte Erwerbstätigkeit zu bestreiten. Es handelt sich immer um dieselbe Krankheit bzw. um eindeutige Folgeerkrankungen derselben Grunderkrankung. Tritt während der Arbeitsunfähigkeit eine weitere Krankheit auf, verlängert sich die Leistungsdauer dennoch nicht. Bezieher von Arbeitslosengeld I erhalten ebenfalls unter diesen Voraussetzungen Krankengeld. 19

22 Kein Anspruch auf Krankengeld Keinen Anspruch auf Krankengeld haben versicherungspflichtige Personen in Einrichtungen der Jugendhilfe. Teilnehmer an Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben sowie zur Berufsfindung und Arbeitserprobung, die nicht nach dem Bundesversorgungsgesetz erbracht werden; Ausnahme bei Anspruch auf Übergangsgeld. Studenten (in der Regel bis zum Abschluss des 14. Fachsemesters oder bis zur Vollendung des 30. Lebensjahres). Praktikanten. Familienversicherte. Bezieher einer vollen Erwerbsminderungsrente, Erwerbsunfähigkeitsrente, einer Vollrente wegen Alters, eines Ruhegehalts, eines versicherungspflichtigen Vorruhestandsgehalts. Bezieher von Arbeitslosengeld II und Sozialgeld. Personen die infolge der Gesundheitsreform 2007 krankenversicherungspflichtig wurden ( 5 Abs. 1 Nr. 13 SGB V). Freiwillig Versicherte Hauptberuflich Selbstständige, die freiwillig in einer gesetzlichen Krankenversicherung zum allgemeinen Beitragssatz von 15,5 % versichert sind, haben einen Krankengeldanspruch ab der 7. Woche Arbeitsunfähigkeit. Alternativ können sie den ermäßigten Beitragssatz von 14,9 % zahlen und einen Wahltarif für das Krankengeld abschließen. Angestellte, die aufgrund von Überschreiten der Versicherungspflichtgrenze freiwillig versichert sind, erhalten ab der 7. Woche Arbeitsunfähigkeit Krankengeld. Anspruch auf Krankengeld Anspruch auf Krankengeld entsteht bei Krankenhausbehandlung mit der Aufnahme, also vom Beginn der Krankenhausbehandlung bzw. der Behandlung in Vorsorge- oder Reha- Einrichtungen. bei Arbeitsunfähigkeit mit dem auf die ärztliche Feststellung der Arbeitsunfähigkeit folgenden Tag. Praxistipp Für einen Anspruch auf Krankengeld ist es wichtig, auf eine lückenlose Attestierung durch den Arzt zu achten. Der Anspruch entsteht erst einen Tag nach der ärztlichen Feststellung der Arbeitsunfähigkeit. Spätestens am letzten Tag der Krankschreibung muss also beim Arzt ein neues Attest ausgestellt werden. Auch das Wochenende zählt bei der Berechnung mit. 20

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