Stand Zwischenbericht Monitoring Fischaufstiegsschnecke Url, KW Pilsing AMW2-WA-04326/002. Kleinwasserkraftanlage Pilsing, KG Edla 545 AM

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1 Stand Zwischenbericht Monitoring Fischaufstiegsschnecke Url, KW Pilsing AMW2-WA-4326/2 Kleinwasserkraftanlage Pilsing, KG Edla 545 AM i.a. SGW, Strasser & Gruber Wasserkraft IBGF, Ingenieurbüro für Gewässerökologie und Fischerei Mag. Christian Mitterlehner Allgemein beeideter und gerichtlich zertifizierter Sachverständiger für Gewässerökologie, Fischerei und Fischereischäden 335 Stadt Haag, Wiener Straße 19 - Tel. & Fax 7434/44584, Mobil 676/ Web:

2 1. Einleitung An der Kleinwasserkraftanlage Schmid Ulrich in Pilsing, KG Edla 545 AM, einem Ausleitungskraftwerk im Unterlauf der Url, ist die Herstellung der Durchgängigkeit gemäß NGP bis Ende 215 vorgesehen. Da es dem Betreiber nicht möglich war, die vorgeschriebenen Maßnahmen durchzuführen, interessierte sich die Firma SGW (Strasser & Gruber Ges.m.b.H.) an einer Übernahme. Im Zuge der Sanierung der Wehranlage, wurde das bestehende Ausleitungskraftwerk im Jahr 214 in ein Laufkraftwerk umgebaut und der Werkskanal aufgelassen. Zur Stromgewinnung wurde im Bereich der Wehranlage eine Wasserkraftschnecke eingebaut und im Rahmen eines wasserwirtschaftlichen Versuchs eine Fischaufstiegsschnecke errichtet (AMW2-WA-4326/2). Zur Bewertung der Funktionsfähigkeit der Fischaufstiegsschnecke wurde im Rahmen eines umfassenden Monitoringprogrammes als erster Teil der freiwillige Aufstieg von Fischen in Zeit zwischen dem und (Herbstmonitoring) untersucht. Im Vorfeld wurde die Unterwasserstrecke quantitativ elektrisch befischt, um das Migrationspotential beurteilen zu können. Die Kontrolle des Fischaufstieges erfolgte mittels einer im Oberwasser eingebauten Reuse. Neben dem Herbstmonitoring ist in weiterer Folge eine Kontrolle der Fischaufstiegsschnecke im Frühjahr 215 geplant. Einstieg Fischaufstiegsschnecke Einstieg Unterwasserkanal Abb. 1: Pilotprojekt Fischaufstiegsschnecke Url Seite 2

3 2. Grundlagen Tab. 1: Kenndaten der URL am Kraftwerk Pilsing Gewässer URL DWK , URL_1 (AM) prioritärer Wasserkörper MQ Ca. 3,8m³/s MJNQ t Ca. 1,4 l/s Wasserkörperlänge 19,253km Anzahl künstl. Wanderhindernisse 6, davon unpassierbar: 4 Fischregion Epipotamal mittel (Barbenregion) Größenbestimmende Fischart Huchen, 9cm Gesamtzustand laut NGP (Biologie, Ökologie, Zustandsklasse 3, mäßig Hydromorphologie) Zielerreichung NGP Querbauwerke Bis 215 Belastungsreduktion vorgesehen Zielerreichung gesamt 227 WKA Schmid, Kleinwasserkraftwerk Pilsing, KG Edla, 545 AM Flusskilometer (ab Mündung) 2,568 Bruttofallhöhe 3,6 m 3. Fischaufstiegsschnecke Als Bautyp der Fischaufstiegshilfe wurde eine fischfreundliche Schneckenpumpe (Fischaufstiegsschnecke) in modifizierter Bauweise der Firma Strasser & Gruber Ges.m.b.H. in Kooperation mit Rehart GmbH errichtet. Das als Pilotprojekt Fischaufstiegsschnecke Strasser bezeichnete Projekt gilt laut Betreiber als Innovation und soll in Kombination mit der Wasserkraftschnecke sowohl für den Fischaufstieg als auch Fischabstieg geeignet sein. Die spezielle Konstruktion, Arbeitsschnecke und Fischaufstiegsschnecke sind getrennt, verursacht keinen Dotationswasserverlust und hat nur einen geringen Platzbedarf. Seite 3

4 Bei der Fischaufstiegsschnecke ist die Wendel fix mit dem Mantel verbunden, wodurch allfällige Verletzungsrisiken für Organismen ausgeschlossen werden. Die Drehzahl der Schnecke ist konstant und mit 6 Umdrehungen in der Minute niedrig und kann bei Bedarf feinjustiert werden. Tab. 2: Übersichtsdaten der Fischaufstiegsschnecke Pilsing Wasserkraftschnecke Fallhöhe 3,6m Durchfluss 3,2m³/s Nenndrehzahl 22 U/min Leistung elektr. 8kW Jahresarbeit 4. kwh Fischaufstiegsschnecke Durchmesser 12 cm Beckenvolumen 11 Liter Nenndrehzahl 6 U/min WIE Federwehr Stauhöhe 35 cm Länge 21,4m Der Einsatz von Wasserschnecken zum Fischaufstieg stellt eine Sonderkonstruktion dar. Das Funktionsprinzip konventioneller Anlagen wie Beckenpass, Vertical Slot oder Umgehungsgerinne besteht darin, dass dem Fisch eine Anlage geboten wird, über die er aus eigener Kraft eine Stauanlage zu überwinden vermag. Bei der Konstruktion einer Fischaufstiegsschnecke werden Fische über eine Leitströmung zum Einstiegskanal in Anlehnung an eine konventionelle FAH geleitet und in Folge über die Fischaufstiegsschnecke ohne eigene Kraftanstrengung ins Oberwasser transportiert. Die wesentlichsten Punkte hinsichtlich Funktionsfähigkeit einer Fischaufstiegshilfe sind die Auffindbarkeit und der Einstieg. Bei der gebauten Fischaufstiegsschnecke, System REHART/SGW, wird ein Teil des abgearbeiteten Wassers aus der Wasserkraftschnecke unmittelbar hinter das Rohr der Fischaufstiegsschnecke geleitet. Durch einen einstellbaren Schieber kann die geplante Dotationswassermenge zum Erzielen einer geeigneten Lockströmung exakt eingestellt werden. Seite 4

5 Um auch schwimmschwachen oder bodenorientierten Fischen einen Aufstieg zu ermöglichen, wurde eine spezielle Sohlanbindung entwickelt, die mit einem Konus einen kontinuierlichen Übergang vom Einlaufsohlsubstrat zum Rohr der Fischaufstiegsschnecke gewährleistet (Abbildung 2). Abb. 2: Längsschnitt Fischaufstiegsschnecke mit direkter Sohlanbindung Der oberwasserseitige Auslauf aus der Fischaufstiegsschnecke erfolgt schonend über eine Öffnung am Ende der Wendel im Rohr der Fischaufstiegsschnecke, wo die Fische in einen Kanal in das Oberwasser entlassen werden. Dieser Kanal hat am Beginn eine Öffnung, wo das Wasser, welches hinten am Kanal eintritt, wieder ausfließen kann. Somit ist auch im oberwasserseitigen Teil eine Lockströmung vorhanden, wodurch die Fische in Anlehnung an den Vertical Slot in das Oberwasser gelangen. Bei der Anlage wurden bekannte und wichtige Anforderungen an eine Funktionsfähigkeit, wie die Sohlanbindung, eine gleichmäßige Lockströmung, die geringe gleichmäßige Drehzahl, die konstante Förderung und die Vermeidung von Turbulenzen, Vibrationen und Schwingungen im Einstiegsbereich bei der Planung berücksichtigt und dadurch unterscheidet sie sich wesentlich von anderen Produkten. Seite 5

6 4. Methodik 4.1 Fischbestandserhebung Unterwasser Die Elektrobefischung zur Erhebung des Fischbestandes im Unterwasser der Wehranlage wurde watend am gemäß Leitfaden zur Erhebung der biologischen Qualitätselemente, Teil A1 Fische des BMLFUW (21) durchgeführt. Es wurde eine Strecke von 25m Länge mit rund sieben Meter Breite befischt. Die gefangenen Fische wurden auf Artniveau bestimmt und vermessen. Mit dem Fish Index Austria (FIA) wurde der fischökologische Zustand dieses Streckenabschnittes berechnet. 4.2 Reusenkontrolle Fischaufstiegsschnecke Zur Beurteilung des freiwilligen Fischaufstieges wurde eine Fangreuse im direkten Bereich des oberwasserseitigen Ausstieges der Fischaufstiegsschnecke eingebracht und täglich kontrolliert (Abbildung 3). Die Reuse besteht aus einem Kunststoffbehälter im Ausmaß von ca. 1,2 x,8 x 1, m (LxBxH). In den Seitenwänden der Wanne wurden Löcher gebohrt und nach oben hin ist die Reuse mit einem Drahtgitter verschlossen. Aufgrund einiger Verletzungen der Fische in den ersten Kontrolltagen wurde die Reuse adaptiert, um Verletzungen durch die Schnecke ausschließen zu können. Die ursprünglich zu groß gebohrten Löcher in den Seitenwänden wurden verschlossen und durch kleinere ersetzt (Abbildung 4). Zusätzlich wurde die Höhe der Wanne mit 2cm breiten Holzpfosten erhöht, um Verletzungen am Verschlussgitter aufgrund möglichen Fluchtverhaltens von Fischen minimieren zu können. Mit einem Kescher wurden täglich die Fische aus dem Behälter entnommen, bestimmt und vermessen. Die Fische wurden in Folge in den Oberwasserkanal entlassen. Abb. 3 u. 4: Installierte Reuse links und adaptiere Wandbohrungen rechts. Seite 6

7 Abb. 5: Reuse im Betriebszustand. Zwischen dem und dem war das Monitoring durch ein Hochwasser beeinträchtigt (Abbildung 6-8). Die starke Trübung des Wassers erschwerte einerseits die Kontrollen, andererseits musste aufgrund des hohen Wasserstandes die Anlage vom 24. auf den außer Betrieb genommen werden. Abb. 6: Durchfluss an der Url am Pegel Krenstetten zwischen und (Quelle: Amt der NÖ Landesregierung, Online: ) Seite 7

8 Abb. 7 u. 8: Hochwasser an der Url Ende Oktober 214, Kleinwasserkraftanlage Pilsing 4.3 Reusenkontrolle Beckenpass Atzenhofer Um die Ergebnisse der Fischaufstiegsschnecke besser interpretieren zu können, wurde im Zeitraum von bis ein Monitoring am flussauf folgenden Fischaufstieg der Wehranlage Atzenhofer, welche rund 1,9 km oberhalb der Fischaufstiegsschnecke liegt, durchgeführt. Dabei wurde eine Metallreuse mit den Ausmaßen von ca. 1,1 x,83 x,8 m (LxBxH) und einer Stablichte von 1mm in das oberste Becken des Beckenpasses eingesetzt und seitlich mit Holzpfosten beziehungsweise in Folge mit Drahtgittern verschlossen. Zu Beginn der täglichen Kontrolle waren die Ergebnisse wenig erfolgreich, weshalb am die Positionierung der Reuse hinsichtlich des Einstiegs optimiert wurde (Abbildung 9 und 1). In Folge besserten sich die Fangzahlen. Am fehlte jedoch ein Seitenteil der Absperrung, vermutlich durch Fremdeinwirkung, wodurch Fische seitlich entweichen konnten. Diese Beeinträchtigung erklärt punktuell geringe Fangzahlen. Zwischen dem und dem war die Reuse aufgrund des Hochwassers nicht in Betrieb. Abb. 9 u. 1: Reuse Fischaufstieg Atzenhofer Beckenpass vor und nach Lageoptimierung. Seite 8

9 5 Vorläufige Ergebnisse In Tabelle 3 sind die möglich vorkommenden Fischarten gemäß unverändertem Leitbild für die Fischregion des Epipotamal mittel (Barbenregion) in der Fischbioregion bayrisch österreichisches Alpenvorland und Flysch (J) dargestellt. Tab. 3: Fischartenliste laut Leitbild im Bearbeitungsgebiet Fischart Leitbild Fischart Leitbild Aalrutte Lota lota b Laube Alburnus alburnus b Aitel Leuciscus cephalus l Moderlieschen Leucaspius s delineatus Äsche Thymallus b Nase Chondrostoma l thymallus nasus Bachforelle Salmo trutta forma b Neunauge Lampetra planeri s fario Bachschmerle Barbatula barbatula b Rotauge Rutilus rutilus s Barbe Barbus barbus l Rotfeder Scardinius s erythrophthalmus Bitterling Rhodeus sericeus s Rußnase Vimba vimba s Elritze Phoxinus phoxinus s Schied Aspius aspius s Flussbarsch Perca fluviatilis b Schneider Alburnus l bipunctatus Goldsteinbeißer Sabanajewia s Steinbeißer Cobitis sp. s balcanica Gründling Gobio gobio b Strömer Leuciscus souffia s Hasel Leuciscus leuciscus b Weißflossengründling Gobio s albipinnatus Hecht Esox lucius s Zingel Zingel zingel s Huchen Hucho hucho s Regenbogenforelle Oncorhynchus allochthon mykiss Koppe Cottus gobio b Bachsaibling Salvelinus fontinalis allochthon 5.1 Fischbestandserhebung Der Projektstandort liegt im Unterlauf der Url (DWK Nr ), welcher der Barbenregion, Epipotamal mittel zugeordnet wird. Bei der Fischbestandserhebung am 26. September 214 wurden 15 Fischarten nachgewiesen. Insgesamt konnten im Zuge der quantitativen Elektrobefischung 87 Fische gefangen werden. Sehr positiv ist der Nachweis aller vier Leitarten Aitel, Barbe, Nase und Schneider. Zusätzlich konnten sechs von neun typischen Begleitarten und vier von 15 seltenen Begleitarten dokumentiert werden. Mit einer Abundanz von Individuen/ha und einer Biomasse von 18,9kg/ha erzielt der befischte Abschnitt eine FIA Bewertung von 1,83 und somit den fischökologisch guten Zustand. Bei der Befischung im April 214 wurde ein FIA von 3,14 (mäßiger Zustand) erzielt. Seite 9

10 Tab. 4: FIA Bewertung der befischten Strecke an der Url unterhalb Pilsing. Fluss: Url UL Datum: Standort: Bioregion: Biozönotische Region: Fischregionsindex: Pilsung Amstetten 6 Epipotamal mittel 5,7 Bestandsdaten: Zustandsbewertung (Detailebene metrics) Abundanz Ind/ha Biomasse kg/ha ko-kriterium Biomasse 4428,6 18,9 ok 1. Artenzusammensetzung & Gilden Leitbild Aktuell Anteil/Differenz Teilbewertung Gesamt Arten 1,3 Leitarten Typische Begleitarten Seltene Begleitarten Ökologische Gilden 2, Strömung Reproduktion Artenzusammensetzung & Gilden gesamt ,3 2. Dominanz Leitbild Aktuell Differenz Bewertung Gesamt Fischregionsindex 5,7 5,8,1 1 1, 3. Altersaufbau Leitbild Aktuell Anteil Teilbewertung Gesamt Leitarten , Typische Begleitarten ,3 Altersaufbau 2,4 Fischindex Austria ohne aktive ko Kriterien 1,83 In Tabelle 5 werden die Befischungsergebnisse vom September jenen einer vorangegangenen Elektrobefischung im April 214 gegenübergestellt. Auffällig ist, dass Arten wie Bachforelle, Bitterling, Flussbarsch, Hecht, Nase, Schleie und Laube nur im Herbst 214 nachgewiesen werden konnten. Zusätzlich ist interessant, dass im Frühjahr zwar eine höhere Individuendichte erzielt werden konnte, jedoch die Biomassen deutlich geringer waren. Die Elektrobefischung im September 214 gibt einen guten Überblick über die Fischartenzusammensetzung in diesem Abschnitt der Url unmittelbar vor Beginn des Monitorings zum freiwilligen Aufstieg von Fischen. Seite 1

11 Tab. 5: Individuendichten und Biomasse der Elektrobefischungen April und September 214 pro ha und 1m Ind/ha kg/ha Ind./1m kg/1m April September April September April September April September Aitel ,68 6, ,6 4,26 Bachforelle 14,8 1,1 Bachschmerle 2 36,8,11 2 3,1,1 Barbe ,38 5, ,1,36 Bitterling 7, 1, Elritze ,97, ,48,5 Flussbarsch 7,4 1, Gründling ,11 4, ,81,35 Hasel 1 64,14 3,42 1 5,2,24 Hecht 7 2,62 1,18 Koppe ,43, ,17,2 Nase ,71 1 1,17 Schleie 7 6,54 1,46 Schneider ,21 12, ,3,89 Laube 171 1,21 12,8 gesamt ,1 115, ,12 8,8 In Abbildung 11 ist die Längenverteilung aller im Zuge der Elektrobefischung am im Unterwasser vor Beginn des Monitorings gefangenen Fische dargestellt. Das Längenspektrum reicht von bis 42 mm Längenverteilung allerim Unterwasser gefangenen Fische n = Abb. 11: Längenfrequenzdiagramm mittels Elektrobefischung im Unterwasser nachgewiesener Fische. Seite 11

12 Bei Betrachtung der Längenfrequenzdiagramme der Leitfischarten Aitel, Barbe, Nase und Schneider zeigen nur Aitel und Schneider einen annähernd natürlichen Populationsaufbau. Bei der Nase fehlen die juvenilen Stadien komplett und bei der Barbe wurden die einzelnen Größenklassen nur durch Einzelfänge nachgewiesen (Abbildung 12) Aitel (Leuciscuscephalus) n = Barbe (Barbus barbus) n = Nase (Chondrostomanasus) n = Schneider (Alburnus bipunctatus) n = Abb. 12: Längenfrequenzdiagramme des Gesamtfanges und der Leitfischarten an der Url Seite 12

13 5.2 Reusenkontrolle FAS, Strasser - Pilsing Während des Monitorings vom bis (39 Tage) und zusätzlich am sind insgesamt 38 Fische freiwillig über die Fischaufstiegsschnecke aufgestiegen und mittels Reusenfang dokumentiert worden. Zusätzlich wurden drei Signalkrebse (15mm), eine Köcherfliege (2mm), und zwei Libellenlarven mit mm gefangen. Nur an einem Tag ( ) konnte kein freiwilliger Aufstieg verzeichnet werden. Am wurde das Monitoring aufgrund des Hochwassers ausgesetzt. Vom 15. bis 17. Oktober wurde die Lockströmung versuchsweise verringert. Abbildung 13 zeigt die Tagesverteilung der freiwillig über die Fischaufstiegsschnecke aufgestiegenen Fische. Durchschnittlich passierten im Mittel 1 Fische pro Tag die Fischaufstiegsschnecke. Tagesverteilung der über die FAS aufgestiegenen Fische Sep 29.Sep 1.Okt 3.Okt Anzahl geringere Lockströmung Hochwasser 5.Okt 7.Okt 9.Okt 11.Okt 13.Okt 15.Okt 17.Okt 19.Okt 21.Okt 23.Okt 25.Okt 27.Okt 29.Okt 31.Okt 2.Nov 4.Nov 6.Nov 8.Nov 1.Nov Abb. 13: Tagesverteilung der aufgestiegenen Fische an der FAS Pilsing Während des Beobachtungszeitraums wurde der Aufstieg von insgesamt 16 verschiedenen Fischarten dokumentiert. Dabei wurden alle vier Leitarten und acht von neun Begleitarten nachgewiesen. Zudem sind drei seltene Begleitarten über die Fischaufstiegsschnecke in das Oberwasser aufgestiegen. Tabelle 6 gibt eine Übersicht aller während des Herbstmonitorings 214 im Untersuchungszeitraum freiwillig über die Fischaufstiegsschnecke aufgewanderten Fische. Seite 13

14 Tab. 6: Anzahl der über die Fischaufstiegsschnecke freiwillig aufgewanderten Fische. Fischart Anzahl Aitel Leuciscus cephalus 16 Äsche Thymallus thymallus 1 Bachforelle Salmo trutta forma fario 11 Bachschmerle Barbatula barbatula 3 Barbe barbus barbus 52 Elritze Phoxinus phoxinus 1 Flussbarsch Perca fluviatilis 1 Gründling Gobio gobio 24 Hasel Leuciscus leuciscus 14 Hecht Esox lucius 2 Koppe Cottus gobio 2 Laube Alburnus alburnus 4 Nase Chondrostoma nasus 5 Regenbogenforelle Oncorhynchus mykiss 4 Rotauge Rutilus rutilus 2 Schneider Alburnus bipunctatus 94 Gesamt 38 Am häufigsten konnte das Aitel mit 16 Individuen gezählt werden, danach folgen der Schneider (94 Stück) und die Barbe (52 Stück). Der Gründling (24 Individuen), die Hasel (14 Stück) und die Bachforelle (11 Stück) wurden ebenfalls mehrfach dokumentiert. Insgesamt sind fünf Nasen im Beobachtungszeitraum in der Fischaufstiegsschnecke aufgestiegen. Die übrigen Arten wurden in geringer Anzahl, beziehungsweise durch Einzelfänge nachgewiesen. In den folgenden Abbildungen werden Vertreter verschiedener aufgewanderten Fischarten gezeigt. Abb. 14: Fischaufstiegsschnecke Aitel (links), juv. Aitel (rechts) Seite 14

15 Abb. 15: Fischaufstiegsschnecke Barbe (adult links, juvenil rechts) Abb. 16: Fischaufstiegsschnecke Schneider adult (links), Brütling Schneider(rechts) Abb. 17: Fischaufstiegsschnecke Nase (links), Koppe (rechts) Seite 15

16 Abb. 18: Fischaufstiegsschnecke Bachschmerle (links), Gründling ( rechts) Abb. 19: Fischaufstiegsschnecke Flussbarsch (links), Hecht (rechts) Abb. 2: Fischaufstiegsschnecke Laube (links), Signalkrebs (rechts) Seite 16

17 Größenverteilung Zur Beurteilung der Funktionsfähigkeit ist neben der Anzahl und des Artenspektrums auch die Größenzusammensetzung der aufgestiegenen Fische entscheidend. Für eine positive Beurteilung ist es wichtig, dass alle Altersstadien potentiell vorkommender Fischarten aufwandern können. In Abbildung 21 ist die Längenverteilung aller im Zuge des Herbstmonitorings freiwillig aufgestiegenen Fische dargestellt. Die Fischaufstiegsschnecke nutzten Individuen zwischen und 48mm. 7 6 Längenverteilung aller über die FAS aufgestiegenen Fische n = Abb. 21: Längenverteilung aller über die Fischaufstiegsschnecke freiwillig aufgewanderten Fische. Die Längenverteilung aller während des Herbstmonitorings freiwillig aufgestiegener Fische zeigt den Verlauf einer natürlichen Populationsstruktur, beziehungsweise ist vergleichbar mit der Längenverteilung im Zuge der Elektrobefischung im Unterwasser, wo Fische zwischen und 42mm nachgewiesen wurden (vgl. Abbildung 11). Auf Basis bisheriger Ergebnisse ist folglich von einem möglichen Aufstieg aller Größen- und Altersklassen auszugehen. In Abbildung 22 sind die Längenfrequenzdiagramme der freiwillig aufgestiegenen Individuen der vier Leitfischarten Aitel, Barbe, Schneider und Nase dargestellt Diese zeigen hinsichtlich Längen- und Altersverteilung ein durchwegs vergleichbares Bild wie im Zuge der quantitativen elektrischen Fischbestandserhebung im Unterwasser (vgl. Abbildung 12). Von einer selektiven Wirksamkeit der Fischaufstiegsschnecke ist somit in Folge nicht auszugehen. Seite 17

18 Aitel (Leuciscuscephalus) n = Barbe (Barbus barbus) n = Nase (Chondrostomanasus) n = Schneider (Alburnus bipunctatus) n = Abb. 22: Längenverteilung der Leitarten Aitel, Barbe, Schneider 5.3 Reusenkontrolle FAH, Atzenhofer Öhling Insgesamt sind 87 Individuen aus 1 Fischarten während des Monitorings ( Tage) im Beckenpass aufgestiegen. An sechs Tagen konnte kein Aufstieg nachgewiesen werden und zusätzlich war die Reuse aufgrund des Hochwassers zwischen dem und außer Betrieb. 25 Tagesverteilung der aufgestiegenen Arten - Atzenhofer 2 Anzahl Hochwasser Abb. 23: Tagesverteilung der aufgestiegenen Arten Beckenpass Atzenhofer Seite 18

19 Im Beobachtungszeitraum sind drei Leitarten und zwar Aitel, Barbe und Nase, sowie fünf Begleitarten und zwei seltene Begleitarten im Beckenpass aufgestiegen. Am häufigsten wurde der Hasel mit 28 Stück nachgewiesen. Zweithäufigste Art war der Flussbarsch mit 15 Individuen, gefolgt vom Aitel mit 13 Individuen. Tab. 7: Arten und Anzahl der aufgestiegenen Fische im Beckenpass Fischart Anzahl Aitel Leuciscus cephalus 13 Bachforelle Salmo trutta forma fario 2 Barbe barbus barbus 1 Flussbarsch Perca fluviatilis 15 Gründling Gobio gobio 6 Hasel Leuciscus leuciscus 28 Hecht Esox lucius 7 Laube Alburnus alburnus 8 Nase Chondrostoma nasus 6 Rotfeder Scardinius erythrophthalmus 1 Gesamt 87 Folgende Abbildungen zeigen jeweils einen Vertreter der aufgestiegenen Fischarten. Abb. 24: Fischaufstieg Beckenpass Aitel (links) und Barbe (rechts) Abb. 25: Fischaufstieg Beckenpass Nase (links) und Hasel (rechts) Seite 19

20 Abb. 26: Fischaufstieg Beckenpass Flussbarsch (links) und Gründling (rechts) Abb. 27: Fischaufstieg Beckenpass Hecht (links) und Laube (rechts) Abb. 28: Fischaufstieg Beckenpass Bachforelle (links) und Rotfeder (rechts) Seite 2

21 Größenverteilung Im Beckenpass sind Fische in der Größe von 12mm bis 4mm aufgestiegen (Abbildung 24). 25 Längenverteilung aller Arten, Beckenpass Atzenhofer n = Abb. 24: Längenverteilung aller Fische im Beckenpass Aitel (Leuciscuscephalus) n = Nase (Chondrostomanasus) n = Flussbarsch (Perca fluviatilis) n = Hasel (Leuciscus leuciscus) n = Abb. 25: Längenverteilung Aitel, Nase, Flussbarsch, Hasel Seite 21

22 6 Funktionsfähigkeit In Tab. 8 werden die bisher nachgewiesenen Fischarten in der Reuse der Fischaufstiegsschnecke den im Unterwasser gemäß Elektrobefischung vorkommenden Fischarten gegenübergestellt. Aitel, Bachforelle, Bachschmerle, Barbe, Elritze, Flussbarsch, Gründling, Hasel, Hecht, Koppe, Laube, Nase und Schneider konnten bei der Elektrobefischung und in der Reuse nachgewiesen werden (blau). Ausschließlich über die Fischaufstiegsschnecke wurden Äsche, Regenbogenforelle und Rotauge dokumentiert (gelb). Für Bitterling und Schleie, wobei diese Arten nur durch Einzelexemplare im Unterwasser nachgewiesen werden konnten, liegt bis dato kein dokumentierter Aufstieg vor (grün). Tab. 8.: Fischartenvergleich Unterwasser (UW) und aufgestiegener Fischer in der Fischaufstiegsschnecke (FAS) (blau - UW + FAS, gelb FAS, grün UW) Aitel Äsche Bachforelle Bachschmerle Barbe Bitterling Elritze Flussbarsch Gründling Hasel Hecht Koppe Laube Nase Regenbogenforelle Rotauge Schleie Schneider Aus heutiger Sicht wurde bis dato die Fischaufstiegsschnecke von einer großen Mehrheit der vorkommenden Fischarten zum freiwilligen Aufstieg genutzt. Es konnten Individuen in unterschiedlicher Größe und verschiedenen Altersstufen belegt werden. Neben dem Aufstieg der Fische wurden auch drei Signalkrebse, sowie eine Köcherfliege und zwei Libellenlarven gefangen. Die aufgestiegenen Fische sind in guter Kondition. Zu Beginn der Untersuchungen konnten vor allem beim Aitel Kopf-, Maul- und Schuppenverletzungen festgestellt werden, welche jedoch methodisch durch die Reuse (Bohrungen) bedingt waren und in Folge des Umbaus der Reuse verhindert werden konnten. Aus heutiger Sicht können Verletzungen und Beeinträchtigungen durch die Fischaufstiegsschnecke ausgeschlossen werden. Wie in Abbildung 8 ersichtlich, wirkt sich die Veränderung der Lockströmung stark auf den Fischaufstieg aus. Zwischen und konnte bei versuchsweise verringerter Lockströmung nur ein Bruchteil der kurz davor und danach gefangenen Individuen nachgewiesen werden. Für die volle Funktionsfähigkeit ist deshalb eine ausreichende Dotationswassermenge zum Erzielen einer geeigneten Lockströmung im Bereich der Fischaufstiegsschnecke essentiell. Seite 22

23 Im Vergleich zum Fischaufstieg an der Wehranlage Atzenhofer zeigt sich, dass mehr Fischarten an der Fischaufstiegsschnecke aufgestiegen sind. Auffällig ist vor allem das komplette Fehlen der Leitart Schneider im Beckenpass. Dieses Ergebnis ist jedoch nur bedingt aussagekräftig, da die eingesetzte Reuse eine lichte Stabweite von 1mm aufwies und Klein- und Jungfische somit unterrepräsentiert sein können. Tab. 9.: Fischartenvergleich aufgestiegener Fische in der FAS Pilsing und im Beckenpass (BP) Atzenhofer (blau FAS + BP, gelb FAS, grün BP) Aitel Äsche Bachforelle Bachschmerle Barbe Elritze Flussbarsch Gründling Hasel Hecht Koppe Laube Nase Regenbogenforelle Rotauge Rotfeder Schneider Für eine endgültige Beurteilung der Funktionsfähigkeit sind gemäß Konzept, die Ergebnisse der Monitorings im Frühjahr, der Hauptwanderzeit der meisten vorkommenden Fischarten, abzuwarten. Zudem sind Feldversuche mit der größenbestimmenden Art Huchen (9cm) vorgesehen, ebenso wie die Untersuchungen zum Fischabstieg bei der Wasserkraftschnecke. Die Zeiten zwischen den Erhebungen zum freiwilligen Fischaufstieg im Herbst und Frühjahr können zur Optimierung von Einstellungen an der Fischaufstiegsschnecke wie Drehzahl, Lockströmung, etc. verwendet werden. Mag. Christian Mitterlehner Katharina Pfligl, Bakk. techn. Stadt Haag am Seite 23

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