Universitätsklinik für Frauenheilkunde Unerfüllter Kinderwunsch

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1 Universitätsklinik für Frauenheilkunde Unerfüllter Kinderwunsch

2 Die Therapieform richtet sich nach den Ursachen. Finden sich z.b. Endometriose oder Veränderungen der Gebärmutterschleimhaut, ist die Behandlung eine operative. Sind Über- oder Unterfunktionen von Hormonen (z.b. Schilddrüse) vorhanden, werden diese Störungen meist medikamentös behandelt. Nachfolgend sind einige spezifische Behandlungsmöglichkeiten näher erläutert. Für ein Beratungsgespräch können Sie sich gerne anmelden unter Telefon

3 Hormonelle Stimulation Wenn die Eizellreifung gestört ist, kann diese mit Hormonen in Tabletten- oder Spritzenform unterstützt werden. Die Hormonbehandlung der Frau beginnt meist am dritten Zyklustag, d. h. am dritten Tag der Monatsblutung. Täglich wird eine bestimmte Menge an Fruchtbarkeitshormonen gespritzt oder während 5 Tagen eine Tablette pro Tag eingenommen. Ab dem 10. Zyklustag kontrollieren wir die Eizellreifung mittels Ultraschall und Blutuntersuchungen. Die Dosis des Hormons wird entsprechend angepasst. Ist das Eibläschen reif, wird der Eisprung ausgelöst.

4 Insemination Die Insemination wird häufig dann durchgeführt, wenn die Qualität der Samenzellen nicht optimal ist. Sind Anzahl und Beweglichkeit eingeschränkt oder sind sie verformt, kann die Insemination durch das Verkürzen des Weges zur Eizelle, durch die Aufbereitung, Vermeidung des Steckenbleibens im Gebärmutterhals und Verbesserung der Beweglichkeit den gewünschten Erfolg bringen. Über eine dünne, weiche Plastikhülse werden die Spermien zum Zeitpunkt des Eisprungs direkt in die Gebärmutter eingeführt. Dazu müssen die Samenzellen zuvor aufbereitet werden. Hauptsächlich gesunde und aussichtsreiche Spermien werden dadurch angereichert und für die Insemination eingesetzt. Rezidivierende Fehlgeburten Die Abklärung und Therapie erfolgt individuell und ist auf die zugrunde liegende Problematik des Paares ausgerichtet. Dank der optimalen Vernetzung der Frauenklinik mit anderen Kliniken des Inselspitals erfolgt sie bei Bedarf interdisziplinär.

5 IVF In Vitro Fertilisation In Vitro Fertilisation bedeutet Befruchtung ausserhalb des Körpers. Seit 1978, der Geburt des ersten IVF-Kindes, wird diese Behandlung immer weiter entwickelt und verfeinert. Bei diesem Verfahren entnehmen wir der Frau nach vorheriger Hormonstimulation Eizellen, die wir im Labor mit dem Samen des Mannes zusammenführen. Ein bis zwei Embryonen übertragen wir dann in die Gebärmutter. ICSI Intrazytoplasmatische Spermieninjektion (Mikroinsemination) ICSI ist eine Zusatzmassnahme im Rahmen der IVF bei sehr eingeschränkter Samenqualität des Mannes. Die Behandlung läuft mit Ausnahme des Befruchtungsvorganges genau gleich ab wie bei der IVF. Im Labor wird die Eizelle mit einer Haltepipette fixiert. Unter einem speziellen Mikroskop wird dann ein einzelnes Spermium in eine dünne Injektionspipette aufgezogen und direkt in die Eizelle plaziert. 5

6 Einfrieren von befruchteten Eizellen (Kryokonservierung) Pro Zyklus dürfen gemäss Schweizer Gesetz maximal 3 befruchtete Eizellen in die Gebärmutter übertragen werden, um das Risiko einer Mehrlingsschwangerschaft zu begrenzen. Es besteht die Möglichkeit, diese befruchteten Eizellen im sogenannten Vorkernstadium einzufrieren. Die befruchteten Eizellen können zu einem späteren Zeitpunkt aufgetaut und in die Gebärmutter übertragen werden. In unserem Zentrum transferieren wir maximal 2 Embryonen, um das Risiko von höhergradigen Mehrlingen (Drillingen etc.) zu vermeiden.

7 Hodenbiopsie / TESE / MESA Ist überhaupt kein Spermium in der Samenflüssigkeit vorhanden, heisst dies nicht, dass die Medizin am Ende ist. Oft befinden sich befruchtungsfähige Spermien im Nebenhoden oder Hoden. MESA steht für epididymale Spermienaspiration und meint die Gewinnung von Spermien aus dem Nebenhoden. TESE bedeutet testikuläre Spermienextraktion. Dabei wird eine Gewebeprobe aus dem Hoden entnommen. Durch diese Verfahren können in bis zu 75 % der Fälle Spermien gefunden werden. Beide Verfahren werden mit der Mikroinsemination (ICSI) kombiniert. Die Entnahme des Hoden- oder Nebenhodengewebes ist ein kleiner chirurgischer Eingriff. Das Gewebe kann anschliessend tiefgefroren werden. Die Entnahme ist in der Regel nur einmal notwendig. 7

8 Inselspital Universitätsklinik für Frauenheilkunde Kinderwunschzentrum Effingerstrasse 102 CH-3010 Bern Tel. +41 (0) Inselspital, März 2008

Kinderwunsch Verein Kinderwunsch Postfach CH-8027 Zürich Infoline Kinderwunsch: 0848 86 86 80 infoline@kinderwunsch.ch www.kinderwunsch.

Kinderwunsch Verein Kinderwunsch Postfach CH-8027 Zürich Infoline Kinderwunsch: 0848 86 86 80 infoline@kinderwunsch.ch www.kinderwunsch. Wenn sich der Kinderwunsch nicht erfüllt V e r e i n Kinderwunsch Verein Kinderwunsch Postfach CH-8027 Zürich Infoline Kinderwunsch: 0848 86 86 80 infoline@kinderwunsch.ch www.kinderwunsch.ch Ursachen

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