Qualifizierungsbogen zum Deutschen Bildungspreis Akademie. Learnin

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1 Qualifizierungsbogen zum Deutschen Bildungspreis 2016 Akademie Premiumpartner Medienpartner Learnin ej O U R N A Lg

2 Unternehmen. Bilden. Zukunft. Mit dem vorliegenden Qualifizierungsbogen können Sie sich für den Deutschen Bildungspreis 2016 bewerben. Ausgezeichnet werden Unternehmen und Organisationen, die ein besonders vorbildliches Bildungs- und Talentmanagement etabliert haben. Die Teilnahme am Deutschen Bildungspreis 2016 lohnt sich: Die Teilnahme ist anonym, kostenlos und steht allen Unternehmen offen. Alle Teilnehmer erhalten Feedback im Rahmen einer kostenlosen individuellen Stärken-Schwächen-Analyse im Rahmen eines halbstündigen, telefonischen Analysegesprächs. Die Finalisten erhalten in der Finalrunde ein kostenloses Audit Bildungs- und Talentmanagement Der Gewinner wird öffentlichkeitswirksam ausgezeichnet. Unternehmen, die die Finalrunde nicht erreichen, aber im Qualifizierungsbogen überdurchschnittliche Ergebnisse erreicht haben, können das Audit Bildungs- und Talentmanagement optional buchen. Bitte senden Sie den Qualifizierungsbogen per an: per Fax an: 089/ oder postalisch an: TÜV SÜD Akademie GmbH Anne Dreyer Westendstr München Organisation/Unternehmen/Unternehmensteil:... Branche:... Bewerbung in folgender Kategorie: 0 Dienstleistung KMU (bis MA) 0 Dienstleistung Großunternehmen 0 Produktion KMU (bis MA) 0 Produktion Großunternehmen Ansprechpartner im Unternehmen:... (Vorname, Name, Position) Kontaktadresse:... (ggf. für Rückfragen zu Ihrer Bewerbung und zur Kommunikation der Ergebnisse bitte und Telefon eintragen) 2

3 Strategische Ebene 1.1. Kernbereich Strategie und Bedarf Die Bildungsziele werden aus der Unternehmensstrategie und den Unternehmenszielen abgeleitet und zielgruppengerecht operationalisiert. (nachweisbare Ableitung zum Zweck der Erfüllung der Unternehmensziele) Die Bildungsbedarfe im Unternehmen werden anhand eines definierten Prozesses einmal im Jahr festgestellt/geprüft. Für jede Stelle/Funktion gibt es ein Stellen- oder Anforderungsprofil. Gesetzliche Vorgaben zur Aus- und Weiterbildung werden im Bildungsmanagement erfasst und nachgehalten. (Benennung und Ausbildung der Beauftragten, etc.) Den Stellenprofilen ist ein Kompetenzkatalog hinterlegt. (Anforderungen an Fach-, Sach-, Methoden- und Sozialkompetenzen auf unterschiedlichen Ausprägungsstufen) Kenntnisse und Fähigkeiten der Mitarbeiter sind in individuellen Kompetenzprofilen hinterlegt, unabhängig vom Stellenprofil. (z.b. Kompetenz-/Skill-Software) In regelmäßigen Abständen werden Stellenprofile und Mitarbeiterkompetenzen zur Ermittlung des Bildungsbedarfs abgeglichen. Schlüsselpositionen im Unternehmen werden identifiziert und sind benannt. (schriftlich fixiert) Für als besonders wichtig eingestufte Stellen existiert eine schriftlich fixierte Nachfolgeplanung Kernbereich Bildungsplanung Die betriebliche Bildung ist fester Bestandteil der jährlichen Unternehmensplanung. (jährliche Prüfung und ggf. Anpassung der Bildungsziele, schriftlich belegt) Für alle Mitarbeitergruppen werden Bildungsmaßnahmen geplant. (Zielgruppen-/Anforderungsorientierung der Bildungsmaßnahmen, z.b. Management, technische, kaufmännische und gewerbliche Mitarbeiter, etc.) Es werden alle Methoden/Formen von Bildungsmaßnahmen analysiert und es wird geprüft, mit welchen Lernformen die Bildungsziele erreicht werden können. (nachgewiesene, schriftlich dokumentierte Prüfung; Lernformen: z.b. Seminar, elearning, etc.) Es werden regelmäßige Altersstrukturanalysen durchgeführt. (mindestens alle 5 Jahre) Es existieren Bildungskonzepte, die verschiedene Medien und Lernformen integrieren. (z.b. vorbereitendes elearning Schulungen Umsetzungscoaching). 3

4 1.3. Kernbereich Praxistransfersicherung Die Führungskraft definiert die Ziele der Bildungsmaßnahme für den Mitarbeiter und begründet die Maßnahme. (z.b. im Rahmen des Mitarbeitergespräches/der Potenzialanalyse) Vor einer Bildungsmaßnahme führen Mitarbeiter und Führungskraft ein Gespräch über Ziele und Erwartungen. Mitarbeiter und Führungskraft führen nach der Bildungsmaßnahme ein Gespräch zum Praxistransfer des Erlernten. (schriftlich festgelegte Vorgabe zur Durchführung einer Nachbesprechung, mindestens zwei Mal nach Abschluss der Bildungsmaßnahme, einmal direkt danach und einmal im Abstand von mehreren Wochen) Vor einer Bildungsmaßnahme wird ein Transferplan zur Anwendung des Gelernten im Berufsalltag aufgestellt. (Festlegung konkreter Maßnahmen zur bestmöglichen Einbindung des Erlernten in den Arbeitsalltag) Inhalte und Erkenntnisse aus Bildungsmaßnahmen werden anderen Mitarbeitern durch geeignete Maßnahmen vermittelt. (Teamtreffen, Inhouse-Academy, etc.) 1.4. Kernbereich Bildungscontrolling Es wird ein festes Jahresbudget für Weiterbildung bestimmt. (jährliche Neubestimmung) Alle Bildungsmaßnahmen werden gemessen/evaluiert hinsichtlich: Budget/Kosten-Nutzen Zufriedenheit der Teilnehmer Kennzahlen im Bildungsmanagement sind definiert und werden jährlich erhoben. (z.b. Teilnehmerzahlen, Weiterbildungstage, Zufriedenheitsindices) Das Bildungsmanagement prüft systematisch die Erreichung der strategischen Bildungsziele des Unternehmens. (mit Balanced Scorecard, Six Sigma, etc.) Es existieren schriftlich nachweisbare Ansätze zur Ermittlung eines Return on Education (ROE). 4

5 1.5. Mitarbeitergespräche Mitarbeitergespräche werden mindestens einmal im Jahr verbindlich durchgeführt. (schriftlich fixierte Verpflichtung) Bildung ist ein verbindlicher Bestandteil des Mitarbeitergespräches. (schriftlich fixiert in z.b. Gesprächsleitfaden) Im Mitarbeitergespräch werden Zielvereinbarungen zur Mitarbeiterentwicklung und Weiterbildung geschlossen. (schriftlich fixierter Maßnahmenplan) 1.6. Interne Kommunikation Bildungsmanagement ist in den Unternehmensleitlinien schriftlich verankert. (betriebliche Bildung als Unternehmensziel/Verankerung in Unternehmenswerten/-leitsätzen/Betriebsvereinbarung/schriftliches Statement der Geschäftsführung) Die Mitarbeiter werden umfassend zu den Angeboten des Bildungsmanagements informiert. (Internet, Intranet, Mitarbeiterzeitung, Aushänge, Flyer, Programmhefte, Events, Newsletter, etc.) Das Bildungsmanagement berichtet regelmäßig an die Unternehmensleitung. (mindestens zwei Treffen pro Jahr, schriftlich belegt durch Bericht, etc.) Es wird mindestens ein jährlicher Bericht erstellt, der die durchgeführten Bildungsmaßnahmen, die Beteiligungsraten und die Erfolge des Bildungsmanagements darstellt. (schriftlich, im besten Falle allen Mitarbeitern zugänglich) Das Bildungsmanagement tritt intern sowie extern klar in Erscheinung. (eigene Webseite/Reiter, Ansprechpartner, etc.) 1.7. Mitarbeiterrekrutierung Es existieren spezifische Strategien zur Mitarbeiterrekrutierung in den unterschiedlichen Zielgruppen. Vor Neueinstellungen wird geprüft, ob die Stelle mittels Qualifizierung durch einen bestehenden Mitarbeiter besetzt werden kann. Das Bildungsmanagement ist unter Einbezug des Personalmarketings in das Gesamtkonzept einer Employer-Branding-Strategie eingebettet. 5

6 Strukturelle Ebene 2.1. Kernbereich Organisation Es existiert ein Kompetenz-/Anforderungsprofil für den Bildungs- und Talentmanager bzw. für alle Verantwortlichen des Bildungsmanagements. (schriftliche Definition des Kompetenz-/Anforderungsprofils in Bezug auf das Bildungs-/Talentmanagement) Bildungsmanagement ist im Organigramm des Unternehmens als eigener Bereich aufgeführt und personell klar zugewiesen. Es existiert ein Steuerungskreis Bildungsmanagement, der alle relevanten betrieblichen Akteure umfasst und sich regelmäßig trifft. (Existenz eines eigenen Steuerungskreises Bildungsmanagement bzw. Bildung als festes Thema in bestehenden Steuerungskreisen) Es existiert ein Qualitätsmanagementprozess für das betriebliche Bildungsmanagement. (externe Zertifizierung der Strukturen und Prozesse, interne Auditierung, z.b. nach ISO 9000, E.F.Q.M. oder ähnlichen Standards, oder lückenlose interne Optimierung und schriftliche Dokumentation) Alle Prozesse des Bildungsmanagements sind verschriftlicht und visualisiert Kernbereich IT-Infrastruktur Das Bildungsmanagement wickelt Seminarbuchungen und -verwaltung über eine geeignete Software ab. Folgendes wird über ein geeignetes IT-System erfasst: Stellenbezogene Kompetenzen Allgemeine Kompetenzen Bildungshistorie Die Mitarbeiter des Bildungsmanagements/der HR-Abteilung wurden zur Nutzung der IT-Systeme/Software im Bildungs- und Talentmanagement geschult und sind befähigt, deren Potenziale in vollem Umfang zu nutzen. 6

7 2.3. Führungskräfte Das Bildungsmanagement ist ein fester Bestandteil der Führungsaufgaben. (Verankerung in Führungsleitlinien, schriftlich fixierter Bestandteil des Mitarbeitergespräches, etc.) Die Führungskräfte nehmen selbst regelmäßig Bildungsmaßnahmen wahr. Es existiert eine schriftlich fixierte Führungskräfteentwicklung. (im Stellenprofil festgelegtes Seminarprogramm, das fachliche, persönliche und soziale Kompetenzbereiche abdeckt) Führungskräfte werden explizit zu den Themen Bildungsmanagement und Transfersicherung geschult. (im Rahmen der Führungskräfteentwicklung) 2.4. Mitarbeiter Es existieren Karrieremodelle für die Mitarbeiter. (Mindestanforderung: Unterscheidung zwischen Führungskräften, Fachkräften, technischen Mitarbeitern, Angestellten) Leistungsträger werden einer systematischen Potenzialanalyse unterzogen. (z.b. im Rahmen von Mitarbeiter-/Potenzialgesprächen, Assessment-Centern o.ä.) 7

8 Operatives Bildungsmanagement 3.1. Bildungsberatung Die Mitarbeiter werden bei der Auswahl des Bildungsangebotes aktiv und persönlich beraten hinsichtlich: Inhalte Lernformen Lerntransfer Karriereplanung Jeder Mitarbeiter kann eine unabhängige Bildungsberatung in Anspruch nehmen. (ohne Führungskraft, geleistet durch eine interne oder externe Bildungsberatung) 3.2. Interne Trainer Es wird geprüft, welche Bildungsmaßnahmen unternehmensintern abgewickelt werden können. (schriftlich fixierter Prozess) Es existieren feste Standards für die Prüfung der fachlichen und pädagogischen Eignung eigener Mitarbeiter für eine Lehrtätigkeit. (Vorliegen entsprechender Ausbildungsnachweise) Es existiert ein Schulungsprogramm für interne Trainer. (Umfang abhängig von Aufgaben/Unternehmensgröße) 3.3. Externe Bildungsdienstleister Die Anforderungen an externe Bildungsanbieter sind schriftlich fixiert. (z.b. Kriterienkatalog, Leitfaden, Lieferantenbewertung/Lieferantenaudit) Die Schulungsinhalte und das Schulungsvolumen werden vom Bildungsmanagement und der Fachabteilung sachlich klar definiert und schriftlich fixiert. Die Auswahl wird erst nach persönlichen Erfahrungen mit dem Schulungsangebot des Bildungsanbieters getroffen. (Probeteilnahme an einem Seminar) Die Leistungen und die Qualität externer Anbieter werden in regelmäßigen Abständen evaluiert. (Nachweis regelmäßiger Evaluation über Lieferantenaudits, Bewertungsdatenbank, etc.) 8

9 3.4. Kernbereich Maßnahmen Alle Bildungsmaßnahmen werden (sofern sinnvoll) für unterschiedliche Kenntnisstufen angeboten. (Einsteiger, Fortgeschrittener, Experte) Es gibt entwicklungsorientierter Berufseinsteiger-Programme. (Ausbildungs-, Trainee-Programme, etc.) Praktika elearning Interne Workshops und Seminare zum Wissensaustausch (z.b. Inhouse Academies, Lernforen, etc.) Seminare/Lehrgänge Konferenzen/Tagungen/Kongresse Zusammenarbeit mit Universitäten (Betreuung von Forschungsarbeiten, Forschungspartnerschaften, Case-Studies, Bonding-Veranstaltungen, etc.) Zugang zu Wissensbibliothek/Wissensdatenbank/Wissensmanagementsystem mit Fachliteratur, Basistexten, Wiki, etc. Mentoring (hierarchie-/altersunabhängiges Mentoring, Tandems, etc.) Job Rotation (Job Expansion/Enlargement, etc.) Coaching (nicht am Arbeitsplatz) Studium (Vollzeit, berufsbegleitend) Sonstige:... (bitte angeben) 9

10 4. Ergänzende Angaben Im Folgenden haben Sie die Möglichkeit, ergänzende Angaben zu den Besonderheiten Ihres Unternehmens bzw. Ihres Bildungs- und Talentmanagements zu machen. Die Angaben finden Berücksichtigung bei der Bewertung durch den Beirat des Deutschen Bildungspreises. Wir bitten Sie, folgende Leitfragen zu beantworten: Beschreiben Sie kurz Ihr Unternehmen: Woran machen Sie den hohen Stellenwert des Bildungs- und Talentmanagements fest? (max Zeichen. Bitte auf Extra-Blatt einreichen.)... Wie ist der Managementzyklus von der Bedarfsanalyse bis zur Evaluation umgesetzt? (max Zeichen. Bitte auf Extra-Blatt einreichen.) Gibt es besonders innovative Ansätze/Best Practice-Projekte im Rahmen Ihres Bildungsund Talentmanagements? (max Zeichen. Bitte auf Extra-Blatt einreichen.) 10

11 Allgemeine Angaben Wie viele nationale bzw. internationale Standorte besitzt das Unternehmen/der Unternehmensteil, auf den sich die Bewerbung bezieht? National:... (bitte Anzahl eintragen) International:... (bitte Anzahl eintragen) Wie viele Mitarbeiter beschäftigen Sie aktuell im Unternehmen/im Unternehmensteil, auf den sich die Bewerbung bezieht?... (bitte Anzahl eintragen) Bitte geben Sie den Altersdurchschnitt Ihrer Belegschaft an.... (bitte eintragen) Wie sind Sie auf den Deutschen Bildungspreis aufmerksam geworden? 0 Anzeige in Personalmagazin/Wirtschaft&Weiterbildung 0 Broschüre/Jahrbuch 0 Internetrecherche 0 Presseberichte 0 direkte Ansprache durch TÜV SÜD Akademie 0 direkte Ansprache durch EuPD Research Sustainable Management 0 Sonstiges:... 11

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