Einführung in die Betriebswirtschaftslehre

Save this PDF as:
 WORD  PNG  TXT  JPG

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "Einführung in die Betriebswirtschaftslehre"

Transkript

1 Einführung in die Betriebswirtschaftslehre Dipl. Betriebswirtin (FH) Nicole Kalina-Klensch

2 Überblick Produktionsfaktoren Volkswirtschaftliche PF Betriebswirtschaftliche PF Ökonomisches Prinzip Wirtschaftssektoren Primärer Sektor Sekundärer Sektor Tertiärer Sektor Nicole Kalina-Klensch 2

3 Produktionsfaktoren Produktionsfaktoren der Volkswirtschaftslehre

4 Volkswirtschaftliche Produktionsfaktoren In der VWL werden drei Produktionsfaktoren definiert. Volkswirtschaftliche Produktionsfaktoren Arbeit Boden Kapital

5 VWL / PF / Arbeit Arbeit Im Verständnis der Volkswirtschaftslehre wird unter Arbeit nur die abhängige und unselbstständige Arbeit verstanden. Arbeitnehmer im volkswirtschaftlichen Sinn ist daher nur, wer sich vertraglich dazu bereit erklärt hat, seine Arbeitskraft gegen einen Teil des Produktionsergebnisses als Arbeitnehmerentgelt (sog. Kontrakteinkommen, z.b. Löhne und Gehälter) den Eigentümern von Boden und Kapital zu Verfügung zu stellen.

6 VWL / PF / Boden Der zweite relevante Produktionsfaktor Boden stellt ebenfalls einen originären Faktor dar. Boden stellt in seiner Summe den Planeten dar, auf dem wir leben. (Land- und forstwirtschaftliche Nutzfläche) Boden ist der Standort von Produktionsanlagen oder Quelle nicht erneuerbarer Rohstoffe Eigentümer des Bodens erhalten einen Teil des Produktionsergebnisses als Kontrakteinkommen (Pacht, Nutzungsentgelte) zurück.

7 VWL / PF / Kapital Kapital ist ein derivativer (d. h. abgeleitet) Produktionsfaktor Kapital ist nicht ursprünglich gegeben Kapital wird erst durch die Verwendung der Produktionsfaktoren Arbeit und Boden erzeugt. Konkret: Produktion von Investitionsgütern

8 VWL / PF / Kapital Kapital Sachkapital im Produktionsprozess eingesetzten Investitionsgüter Geldkapital stellt eine Forderung und damit eine indirekte Beteiligung am Eigentum des Sachkapitals dar Maschinen Gebäude

9 Produktionsfaktoren Produktionsfaktoren der Betriebswirtschaftslehre

10 Betriebswirtschaftliche Produktionsfaktoren Definition: Als Produktionsfaktoren bezeichnet man in der Betriebswirtschaftslehre alle Elemente, die im betrieblichen Leistungserstellungs- und Leistungsverwertungsprozess miteinander kombiniert werden. (Quelle: Thommen / Achleitner) Allgemein formuliert:

11 Betriebswirtschaftliche Produktionsfaktoren Definition: Allgemein formuliert: Unter Produktionsfaktoren (auch Input, Inputfaktoren) versteht man alle materiellen und immateriellen Mittel und Leistungen, die an der Bereitstellung von Gütern mitwirken. (Quelle: Prof. Dr. Swetlana Franken,

12 Produktionsfaktoren nach E. Gutenberg BWL unterscheidet (nach E. Gutenberg) folgende betriebswirtschaftlichen Produktionsfaktoren: Betriebsmittel, Arbeit und Werkstoffe Geschäfts- und Betriebsleitung Planung Organisation

13 Klassifikation der Produktionsfaktoren (PF) nach Gutenberg Menschliche Arbeitsleistung Elementarfaktoren Betriebsmittel Werkstoffe Originäre Faktoren PF Betriebs- und Geschäftsleitung Dispositive Faktoren Planung Organisation Derivative Faktoren

14 Kurze Erklärung der Produktionsfaktoren (PF) nach Gutenberg Faktor Menschliche Arbeitsleistung Betriebsmittel Werkstoffe Unternehmensführung Planung Organisation Erklärung Objektbezogene (Arbeit am Erzeugnis) und dispositive Arbeitsleistung Immobilien, Maschinen, BGA, Geldmittel Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe, Halb- und Fertigerzeugnisse Bewegende Instanz im Unternehmen Geschäftsleitung als Trägerin planender und organisatorischer Aufgaben (Entwurf) Umsetzung des Entwurfes

15 Originäre Faktoren nach Gutenberg Erklärung Zu den originären Faktoren gehören die Elementarfaktoren sowie der Teil menschlicher Arbeit, der in Betriebs- und Geschäftsleitung über die Kombination und den Einsatz der Elementarfaktoren entscheidet (Leitung). Die Leitung wird dabei durch die derivaten (abgeleiteten) Faktoren wie Planung, Organisation und Kontrolle unterstützt.

16 Originäre Faktoren nach Gutenberg Erklärung Eine originäre Führungsentscheidung liegt vor, wenn eine Entscheidung 1) ein hohes Maß an Bedeutung für die Vermögens - und Ertragslage besitzt 2) auf das Ganze der Unternehmung gerichtet ist und 3) nicht an untergeordnete Stellen übertragbar ist oder im Interesse des Unternehmens nicht übertragen werden darf

17 Derivate Faktoren nach Gutenberg Erklärung Derivative Führungsentscheidungen derivative (= abgeleitete) Führungsentscheidungen sind solche, die sich aus den originären Führungsentscheidungen ableiten lassen. Planung, Organisation und Kontrolle

18 Der vierte dispositive Faktor Laut Gutenberg werden die Faktoren durch einen vierten, dispositiven Faktor zu einer produktiven Einheit kombiniert. Der dispositive Faktor bildet den planerischen und strategischoperativen Einsatz der bereits genannten Faktoren im Unternehmen ab. Es handelt sich um ein immaterielles Gut, welches nur im begrenzten Umfang substituiert werden kann.

19 Der vierte dispositive Faktor Der dispositive Faktor wird unterteilt in den originären und derivativen Faktor. Der originäre Faktor ist die Betriebs- und Geschäftsleitung, die über die Kombination und den Einsatz der Elementarfaktoren entscheidet. Er wird dabei durch die derivativen (abgeleiteten) Faktoren der Planung, Organisation und Kontrolle unterstützt.

20 Wissen der Vierte PF Wissen etabliert sich zunehmend als vierter eigenständiger Produktionsfaktor, obwohl es zumindest teilweise schon in Gutenbergs dispositivem Faktor abgedeckt ist. Information und Wissen werden als Ressource im Leistungserstellungsprozess verwendet. Für einen langfristigen Erfolg ist es notwendig, dass das Unternehmen die Fähigkeit hat, das Wissen zu generieren, zu teilen, zu nutzen und aufzubewahren.

21 Zusammenfassung Repetierfaktoren Werkstoffe Produktionsfaktoren (nach Gutenberg) Elementarfaktoren Potentialfaktoren Betriebsmittel dispositive Faktoren Überwachung Rohstoffe Hilfsstoffe Betriebsstoffe Materielle Betriebsmittel Immaterielle Betriebsmittel Ausführung (menschliche Arbeit am Objekt) Leitung Planung Organisation originäre Faktoren derivatie Faktoren

Was haben wir bis jetzt alles gemacht? Was kommt wohl darin vor? Kann ich schon alles? Wie lerne ich denn dafür?

Was haben wir bis jetzt alles gemacht? Was kommt wohl darin vor? Kann ich schon alles? Wie lerne ich denn dafür? Was haben wir bis jetzt alles gemacht? Was kommt wohl darin vor? Kann ich schon alles? Wie lerne ich denn dafür? Betriebswirtschaftslehre Einführung Betriebswirtschaftslehre Einführung Bedüfnisse, Bedarf,

Mehr

Wie werden Güter und Dienstleistungen erzeugt?

Wie werden Güter und Dienstleistungen erzeugt? Wie werden Güter und Dienstleistungen erzeugt? Die Produktion und ihre Faktoren Definition (Volkswirtschaft) Produktion sind sämtliche Handlungen, mit deren Hilfe Sachgüter gewonnen, umgeformt und bearbeitet,

Mehr

Die Produktion. 16 Wie eine Volkswirtschaft funktioniert. Beispiele: Güter und Dienstleistungen

Die Produktion. 16 Wie eine Volkswirtschaft funktioniert. Beispiele: Güter und Dienstleistungen 16 Wie eine Volkswirtschaft funktioniert Beispiele: Güter und Dienstleistungen Ü Sachgüter: Für den privaten Haushalt sind Waschmaschine und Waschmittel Konsumgüter, die Waschmaschine ein Gebrauchsgut

Mehr

1 MENSCH UND UNTERNEHMEN IM GESAMTWIRTSCHAFTLICHEN ZUSAMMENHANG 1.1 Einführung in die Volkswirtschaftslehre Bedürfnisse, Bedarf, Nachfrage

1 MENSCH UND UNTERNEHMEN IM GESAMTWIRTSCHAFTLICHEN ZUSAMMENHANG 1.1 Einführung in die Volkswirtschaftslehre Bedürfnisse, Bedarf, Nachfrage 1 MENSCH UND UNTERNEHMEN IM GESAMTWIRTSCHAFTLICHEN ZUSAMMENHANG 1.1 Einführung in die Volkswirtschaftslehre 1.1.1 Bedürfnisse, Bedarf, Nachfrage Definition des Begriffes Bedürfnisse Bedürfnisse sind Wünsche,

Mehr

2. Die betrieblichen Produktionsfaktoren 1 / 10

2. Die betrieblichen Produktionsfaktoren 1 / 10 2. Die betrieblichen Produktionsfaktoren 1 / 10 2.1 DIE PRODUKTIONSFAKTOREN 2 2.1.1 AUS VOLKSWIRTSCHAFTLICHER SICHT 2 2.1.2 AUS BETRIEBSWIRTSCHAFTLICHER SICHT 3 2.2 DIE FUNKTIONEN DES DISPOSITIVEN FAKTORS

Mehr

BF I W 2016 VOLKSWIRTSCHAFTSLEHRE HJ 1 KAPITEL 1

BF I W 2016 VOLKSWIRTSCHAFTSLEHRE HJ 1 KAPITEL 1 1 MENSCH UND UNTERNEHMEN IM GESAMTWIRTSCHAFTLICHEN ZUSAMMENHANG 1.1 Einführung in die Volkswirtschaftslehre 1.1.1 Gegenstand der Wirtschaftswissenschaften Was ist Wirtschaft? Brainstorming Abgrenzung von

Mehr

1 MENSCH UND UNTERNEHMEN IM GESAMTWIRTSCHAFTLICHEN ZUSAMMENHANG 1.1 Einführung in die Volkswirtschaftslehre Bedürfnisse, Bedarf, Nachfrage

1 MENSCH UND UNTERNEHMEN IM GESAMTWIRTSCHAFTLICHEN ZUSAMMENHANG 1.1 Einführung in die Volkswirtschaftslehre Bedürfnisse, Bedarf, Nachfrage 1 MENSCH UND UNTERNEHMEN IM GESAMTWIRTSCHAFTLICHEN ZUSAMMENHANG 1.1 Einführung in die Volkswirtschaftslehre 1.1.1 Bedürfnisse, Bedarf, Nachfrage Definition des Begriffes Bedürfnisse Bedürfnisse sind Wünsche,

Mehr

Inhalt. Einführung in die Betriebswirtschaftslehre. 1 Grundlagen und Rahmenbedingungen der Betriebswirtschaftslehre

Inhalt. Einführung in die Betriebswirtschaftslehre. 1 Grundlagen und Rahmenbedingungen der Betriebswirtschaftslehre Inhalt Einführung in die Betriebswirtschaftslehre 1 Grundlagen und Rahmenbedingungen der Betriebswirtschaftslehre (BWL) 7 1.1 Entwicklung und Gegenstand der BWL.. 7 1.2 Betriebe und betriebliche Produktionsfaktoren..

Mehr

Bedürfnis Bedarf Nachfrage

Bedürfnis Bedarf Nachfrage Wirtschaftskunde 2010 2011 Frau Dr. Jäpel Private Haushalte und Konsum Ökonomisches Handeln = wirtschaftliches Handeln Tendenziell unendliche Bedürfnisse Knappheit der Güter Lösung: Wirtschaften Spannungsverhältnis

Mehr

Durchsetzung. Informationen. Realisierung. Management als informationsverarbeitender Entscheidungsprozess

Durchsetzung. Informationen. Realisierung. Management als informationsverarbeitender Entscheidungsprozess Planung Realisierung Durchsetzung Kontrolle Informationen Abb. 1-1: Management als informationsverarbeitender Entscheidungsprozess Beschaffungsmärkte Realgut- Produktionsfaktoren Produkte Absatzmärkte

Mehr

Durch- Informationen. Realisie- Abb. 1-1: Management als informationsverarbeitender Entscheidungsprozess

Durch- Informationen. Realisie- Abb. 1-1: Management als informationsverarbeitender Entscheidungsprozess Informationen Durch- Planung setzung Kontrolle Realisie- rung Abb. 1-1: Management als informationsverarbeitender Entscheidungsprozess Realgut- Produktionsfaktoren Beschaffungsmärkte Produkte Einstandspreise

Mehr

1.2 Abgrenzung der Bedürfnisse von Bedarf und Nachfrage Arten und Rangfolge der Bedürfnisse

1.2 Abgrenzung der Bedürfnisse von Bedarf und Nachfrage Arten und Rangfolge der Bedürfnisse 1 VOLKSWIRTSCHAFTLICHES UMFELD UND GRUNDLEGENDE ÖKONOMISCHE ZUSAMMENHÄNGE 1.1 Wirtschaftssubjekte im volkswirtschaftlichen Umfeld 1.1.1 Wirtschaftssubjekte Haushalt, Unternehmen und Staat Zusammenfassung

Mehr

6. Produktionswirtschaft 6.1 Begrifflicher Rahmen und Grundlagen

6. Produktionswirtschaft 6.1 Begrifflicher Rahmen und Grundlagen 6.1 Begrifflicher Rahmen und Grundlagen Produktion : Transformationsprozess, bei dem Produktionsfaktoren [Inputs] in Erzeugnisse [Outputs] umgewandelt werden. Produktionswirtschaft : beschäftigt sich mit

Mehr

Industrielle Betriebswirtschaftslehre. Wintersemester 2008/2009 Gruppe 1E: Donnerstags, 17:00 18:30 Uhr Raum B 256

Industrielle Betriebswirtschaftslehre. Wintersemester 2008/2009 Gruppe 1E: Donnerstags, 17:00 18:30 Uhr Raum B 256 Industrielle Betriebswirtschaftslehre Wintersemester 2008/2009 Gruppe 1E: Donnerstags, 17:00 18:30 Uhr Raum B 256 Seite 2 Vorlesung IBL I. Kontakt. Dr. Stefan Zanner Email: stefan.zanner@lrz.fh-muenchen.de

Mehr

1.2 Abgrenzung der Bedürfnisse von Bedarf und Nachfrage Arten und Rangfolge der Bedürfnisse

1.2 Abgrenzung der Bedürfnisse von Bedarf und Nachfrage Arten und Rangfolge der Bedürfnisse 1 VOLKSWIRTSCHAFTLICHES UMFELD UND GRUNDLEGENDE ÖKONOMISCHE ZUSAMMENHÄNGE 1.1 Wirtschaftssubjekte im volkswirtschaftlichen Umfeld 1.1.1 Wirtschaftssubjekte Haushalt, Unternehmen und Staat Zusammenfassung

Mehr

Einführung BWL Seiten 12 36

Einführung BWL Seiten 12 36 Einführung BWL Seiten 12 36 Vom Bedürfnis zur Nachfrage Der Ausgangspunkt wirtschaftlicher Aktivitäten sind unterschiedliche menschliche Bedürfnisse. Sie werden von Unternehmungen aufgegriffen und führen

Mehr

Mikroökonomik für Wirtschaftsingenieure. Dr. Christian Hott

Mikroökonomik für Wirtschaftsingenieure. Dr. Christian Hott Mikroökonomik für Wirtschaftsingenieure Agenda 1. Einführung 2. Analyse der Nachfrage 3. Analyse des s 3.1 Marktgleichgewicht 3.2 Technologie und Gewinnmaximierung 3.3 Kostenkurven 3.4 Monopolmarkt 4.

Mehr

Angelika Wiltinger (Autor) Kai Wiltinger (Autor) Einführung in die Betriebswirtschaft Systematische Darstellung in Übersichten

Angelika Wiltinger (Autor) Kai Wiltinger (Autor) Einführung in die Betriebswirtschaft Systematische Darstellung in Übersichten Angelika Wiltinger (Autor) Kai Wiltinger (Autor) Einführung in die Betriebswirtschaft Systematische Darstellung in Übersichten https://cuvillier.de/de/shop/publications/2454 Copyright: Cuvillier Verlag,

Mehr

Produktionsfunktionen

Produktionsfunktionen Produktionsfunktionen Produktion: Kombination von Rohstoffen, Gütern und Leistungen ( Produktionsfaktoren ) zu materiellen oder immateriellen Produkten mit einer gegebenen Technologie Produktionsfunktion:

Mehr

Werkzeugmaschinenlabor der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule Aachen. Lehrstuhl für Produktionsmanagement Prof. Dr.-Ing. A.

Werkzeugmaschinenlabor der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule Aachen. Lehrstuhl für Produktionsmanagement Prof. Dr.-Ing. A. Werkzeugmaschinenlabor der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule Aachen Lehrstuhl für Produktionsmanagement Prof. Dr.-Ing. A. Kampker Fabrikplanung Prozessplanung und Ressourcenplanung Vorlesungsverantwortlicher:

Mehr

Kapitel 1 Grundlagen der Wirtschaft

Kapitel 1 Grundlagen der Wirtschaft Kapitel 1 Grundlagen der Wirtschaft Jeder Mensch hat Bedürfnisse, sie sind unbegrenzt unterschiedlich wandelbar von verschiedenen Bedingungen abhängig mehr oder minder dringlich 30.01.2014 BWL 2 Bedürfnisse

Mehr

Betriebswirtschaftslehre Einführung (Teil 3) Wintersemester 2016/17

Betriebswirtschaftslehre Einführung (Teil 3) Wintersemester 2016/17 Betriebswirtschaftslehre Einführung (Teil 3) Wintersemester 2016/17 Nur zum Gebrauch an Dr. Thomas Burghardt (thomas.burghardt@wirtschaft-tu-chemnitz.de) Betriebswirtschaftslehre Produktion Quelle: autobild.de

Mehr

Was ist der Unterschied zwischen freien und wirtschaftlichen Gütern?

Was ist der Unterschied zwischen freien und wirtschaftlichen Gütern? Fachkaufmann/-frau Grundlagen der Wirtschaft Was ist der Unterschied zwischen freien und wirtschaftlichen Gütern? Princoso GmbH, www.azubishop24.de Freie Güter stehen jedem Menschen in unbeschränktem Umfang

Mehr

Bearbeitungsvorschlag zum Teil A der BWL I Klausur vom 29.07.2008

Bearbeitungsvorschlag zum Teil A der BWL I Klausur vom 29.07.2008 Bearbeitungsvorschlag zum Teil A der BWL I Klausur vom 29.07.2008 Frage 1 Erläutern Sie die einzelnen Elemente des Gutenbergschen Produktionsfaktor-Systems! (14) Unterscheiden Sie dabei Potential- und

Mehr

1.2 Abgrenzung der Bedürfnisse von Bedarf und Nachfrage Arten und Rangfolge der Bedürfnisse

1.2 Abgrenzung der Bedürfnisse von Bedarf und Nachfrage Arten und Rangfolge der Bedürfnisse 1 VOLKSWIRTSCHAFTLICHES UMFELD UND GRUNDLEGENDE ÖKONOMISCHE ZUSAMMENHÄNGE 1.1 Wirtschaftssubjekte im volkswirtschaftlichen Umfeld 1.1.1 Wirtschaftssubjekte Haushalt, Unternehmen und Staat Zusammenfassung

Mehr

Einordnung des Controllings innerhalb der Unternehmensführung

Einordnung des Controllings innerhalb der Unternehmensführung Wirtschaft René Harnisch Einordnung des Controllings innerhalb der Unternehmensführung Studienarbeit Fachhochschule Merseburg Fachbereich Wirtschaftswissenschaften FG Allgemeine BWL und Controlling Vorlesung

Mehr

1. Gegenstand und Methoden der Betriebswirtschaftslehre 1 / 12

1. Gegenstand und Methoden der Betriebswirtschaftslehre 1 / 12 1. Gegenstand und Methoden der Betriebswirtschaftslehre 1 / 12 1.1 Wirtschaften und wirtschaftliches Prinzip 2 1.2 Die Güterarten 5 1.3 Der Betrieb als Objekt der Betriebswirtschaftslehre 6 1.3.1 Definition

Mehr

Fachhochschule Schmalkalden, M.Sc. Annette Liebermann. Betriebswirtschaftslehre 1/ Wirtschaftswissenschaften. Übung

Fachhochschule Schmalkalden, M.Sc. Annette Liebermann. Betriebswirtschaftslehre 1/ Wirtschaftswissenschaften. Übung Fachhochschule Schmalkalden, M.Sc. Annette Liebermann Betriebswirtschaftslehre 1/ Wirtschaftswissenschaften Übung Organisatorisches Dozent: M. Sc. Annette Liebermann Fakultät Informatik www.multimediamarketing.org

Mehr

Fachhochschule Deggendorf

Fachhochschule Deggendorf Fachhochschule Deggendorf Entscheidungsorientierte Einführung in die Betriebswirtschaftslehre Prof. Dr. Thomas Bartscher Fachhochschule Deggendorf Kapitel 1 Der Alltag eines Unternehmers Ein Angebot der

Mehr

Industrielle Betriebswirtschaftslehre. Wintersemester 2008/2009 Gruppe 1E: Donnerstags, 17:00 18:30 Uhr Raum B 256

Industrielle Betriebswirtschaftslehre. Wintersemester 2008/2009 Gruppe 1E: Donnerstags, 17:00 18:30 Uhr Raum B 256 Industrielle Betriebswirtschaftslehre Wintersemester 2008/2009 Gruppe 1E: Donnerstags, 17:00 18:30 Uhr Raum B 256 Seite 2 Gliederungsübersicht. 1 Grundbegriffe des Produktionsmanagements 2 Produktionsplanung

Mehr

Gibt es eine Produktionstheorie (auch) für Dienstleistungen?

Gibt es eine Produktionstheorie (auch) für Dienstleistungen? Otto Altenburger Universität Wien Gibt es eine Produktionstheorie (auch) für Dienstleistungen? Konstituierende Sitzung der Wissenschaftlichen Kommission Dienstleistungsmanagement im Verband der Hochschullehrer

Mehr

ARBEIT BODEN/UMWELT/NATUR (SACH-, GELD-) KAPITAL

ARBEIT BODEN/UMWELT/NATUR (SACH-, GELD-) KAPITAL VOLKSWIRTSCHAFTLICH zur Produktion verwendete Güter materieller und immaterieller Art, deren Einsatz für das Hervorbringen anderer wirtschaftlicher Güter aus technischen / wirtschaftlichen Gründen notwendig

Mehr

Allgemeine BWL 3 Mikroökonomie. Kai Kleinwächter, M.A.

Allgemeine BWL 3 Mikroökonomie. Kai Kleinwächter, M.A. Allgemeine BWL 3 Mikroökonomie, M.A. Fachbegriffe - Arbeitswerttheorie / Humankapitaltheorie - Bedürfnis / Nutzen / Güter - Ökonomisches Prinzip (Minimal- / Maximal-Strategie) - Pareto-Optimum, Kaldor-Hicks-Kriterium

Mehr

1.2 Gütererzeugung Güterverteilung Güterverbrauch

1.2 Gütererzeugung Güterverteilung Güterverbrauch .2 Gütererzeugung Güterverteilung Güterverbrauch.2. Bedürfnisse Jeder Mensch hat Wünsche und möchte gern, dass sie erfüllt werden. In der Wirtschaft spricht man nicht von Wünschen, sondern von Bedürfnissen.

Mehr

Grundlagen des Wirtschaftens

Grundlagen des Wirtschaftens 1 Bedürfnisse steuern Nachfrage Markt und Marktformen steuert mithilfe des ökonomischen Prinzips daraus ergeben sich und bilden Angebot Sektoren Betriebe Kooperation/Konzentration Fertigungsverfahren Produktionstypen

Mehr

Grundwissen Wirtschaft Frage 1 Grundwissen Wirtschaft Antwort 1

Grundwissen Wirtschaft Frage 1 Grundwissen Wirtschaft Antwort 1 Grundwissen Wirtschaft Frage 1 Grundwissen Wirtschaft Antwort 1 Definieren Sie den Begriff Wirtschaften. Wirtschaften bedeutet das Gewinnen, Herstellen und Verteilen von knappen Gütern und Dienstleistungen

Mehr

Industriemeister/Metall

Industriemeister/Metall Industriemeist er Metall Industriemei ster Metall Industriemeister Metall Industriemeister/Metall 1 2 1.1 Aufgaben der Fertigung Vorgegeben sind in der Regel: Abmessungen Genauigkeit Werkstoff Bestimmte

Mehr

Einführung 1. Einführung S. 14. Was versteht man unter dem Begriff Wirtschaft? Unter dem Begriff Wirtschaft verstehen wir

Einführung 1. Einführung S. 14. Was versteht man unter dem Begriff Wirtschaft? Unter dem Begriff Wirtschaft verstehen wir Einführung 1 Was versteht man unter dem Begriff Wirtschaft? Unter dem Begriff Wirtschaft verstehen wir alles, was Menschen unternehmen, um ihre Bedürfnisse zu decken z.b. Bedürfnisse nach Nahrung, Wohnraum,

Mehr

Entscheidungsorientierte Einführung in die Betriebswirtschaftslehre

Entscheidungsorientierte Einführung in die Betriebswirtschaftslehre Entscheidungsorientierte Einführung in die Betriebswirtschaftslehre Prof. Dr. Johann Nagengast Technische Hochschule Deggendorf Kapitel 1 Der Alltag eines Unternehmers Ein Angebot der vhb - virtuelle hochschule

Mehr

Bachelorprüfung/Diplomvorprüfung Einführung in die Unternehmensführung (BWL 1)

Bachelorprüfung/Diplomvorprüfung Einführung in die Unternehmensführung (BWL 1) Bachelorprüfung/Diplomvorprüfung Einführung in die Unternehmensführung (BWL 1) Sommersemester 2011, 8. September 2011 Name, Vorname:... Ich bestätige hiermit, dass ich der Veröffentlichung Matr. Nr.:...

Mehr

B. Das Unternehmen als ein auf die Umwelt ausgerichtetes sozio-ökonomisches System

B. Das Unternehmen als ein auf die Umwelt ausgerichtetes sozio-ökonomisches System B. Das Unternehmen als ein auf die Umwelt ausgerichtetes sozio-ökonomisches System I. Allgemeines Im Allgemeinen ist das Unternehmen durch folgende Kriterien gekennzeichnet: 1. Es ist ein künstliches,

Mehr

1. Kostentheoretische Grundlagen 1. Kostentheoretische Grundlagen

1. Kostentheoretische Grundlagen 1. Kostentheoretische Grundlagen 1. Kostentheoretische Grundlagen Lernziel Grundmodell einer Unternehmung Unterscheidung: Güter- und Dienstleistungsproduktion Einteilung der Produktionsfaktoren Kennzahlen und Kennzahlensysteme erklären

Mehr

Alle Angaben ohne Gewähr auf Richtigkeit und Vollständigkeit. Jörn Michelsen Das Bürokauffrau Portal

Alle Angaben ohne Gewähr auf Richtigkeit und Vollständigkeit. Jörn Michelsen Das Bürokauffrau Portal Alle Angaben ohne Gewähr auf Richtigkeit und Vollständigkeit. Jörn Michelsen - 1 - www.buerokauffrau-online.de - Das Bürokauffrau Portal Themen Bedürfnisse Arten von Bedürfnissen Zuordnung nach der Dringlichkeit

Mehr

Faktorbetrachtung (Input Output)

Faktorbetrachtung (Input Output) Faktorbetrachtung (Input Output) 3.1 Einführung....................................... 38 3.2 Input (Produktionsfaktoren)...................... 38 3.3 Transformation...................................

Mehr

Betriebswirtschaftslehre für die Verwaltung

Betriebswirtschaftslehre für die Verwaltung Betriebswirtschaftslehre für die Verwaltung Modul 1.01: Betriebswirtschaftslehre für die Verwaltung HdBA Modul 1.01: Betriebswirtschaftliche Grundlagen KW 37 38 39 40 41 43 44 45 46 47 48 49 50 Vorlesung:

Mehr

Faktorbetrachtung (Input Output)

Faktorbetrachtung (Input Output) Faktorbetrachtung (Input Output) 3.1 Einführung....................................... 38 3.2 Input (Produktionsfaktoren)...................... 38 3.3 Transformation...................................

Mehr

Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung

Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung Dipl.-WiWi Kai Kohler Wintersemester 2006/2007 Institut für Wirtschaftspolitik Helmholtzstr. 20, Raum E 03 Tel. 0731 50 24264 UNIVERSITÄT DOCENDO CURANDO ULM SCIENDO Fakultät für Mathematik und Wirtschaftswissenschaften

Mehr

Produktion & Organisation

Produktion & Organisation Produktion & Organisation Sommersemester 010 Vorlesung 08 Dipl. Wi.-Ing. Henrik Simon, MSc Produktion & Organisation, SS 010 Institut für Management Vorläufige Gliederung: Produktion 1. Grundlagen der

Mehr

LF 5: Leistungserstellungsprozesse planen, steuern und kontrollieren (6 Blockstd./Woche)

LF 5: Leistungserstellungsprozesse planen, steuern und kontrollieren (6 Blockstd./Woche) BK DEUTZER FREIHEIT Fach: Geschäftsprozesse - Unterstufe LF 5: Leistungserstellungsprozesse planen, steuern und kontrollieren (6 Blockstd./Woche) Zielformulierung: Die Schülerinnen und Schüler beschreiben

Mehr

GRUNDLAGEN WIRTSCHAFT. 21 Knappheit. Bedürfnisse Güter Nutzen Produktion Nachfrage Preise. Prof. Dr. Friedrich Wilke.

GRUNDLAGEN WIRTSCHAFT. 21 Knappheit. Bedürfnisse Güter Nutzen Produktion Nachfrage Preise. Prof. Dr. Friedrich Wilke. GRUNDLAGEN WIRTSCHAFT 21 Knappheit Bedürfnisse Güter Nutzen Produktion Nachfrage Preise 21 Knappheit 1 Prof. Dr. Friedrich Wilke 2015.05 Bedürfnisse Menschen haben Bedürfnisse Bedürfnisse sind subjektive

Mehr

Günter Schmidt. Prozessmanagement. Modelle und Methoden. 3. überarbeitete Auflage

Günter Schmidt. Prozessmanagement. Modelle und Methoden. 3. überarbeitete Auflage Prozessmanagement Günter Schmidt Prozessmanagement Modelle und Methoden 3. überarbeitete Auflage Günter Schmidt Universität des Saarlandes Operations Research and Business Informatics Saarbrücken, Deutschland

Mehr

Grundlagen der Leistungserstellung Teil 1

Grundlagen der Leistungserstellung Teil 1 Fernstudium Guide Online Vorlesung Wirtschaftswissenschaft Grundlagen der Leistungserstellung Teil 1 Dieses Werk ist urheberrechtlich geschützt. Jegliche unzulässige Form der Entnahme, des Nachdrucks,

Mehr

Betriebswirtschaftslehre in Münster

Betriebswirtschaftslehre in Münster Betriebswirtschaftslehre in Münster Prof. Dr. Christoph Watrin Münster 05. November 2009 Agenda 1. Was ist BWL? 2. BWL-Lehrstühle in Münster 3. BWL-Bachelor 4. BWL-Master 5. Organisatorisches 6. Fragen?

Mehr

Grundwissen Betriebswirtschaft. Heinz Kormann

Grundwissen Betriebswirtschaft. Heinz Kormann Grundwissen Betriebswirtschaft Heinz Kormann GET Marketing- und Kaderschule 2010 GET Marketing- und Kaderschule Betriebswirtschaft Seite 2/83 Inhalt 1. Betriebswirtschaftliche Grundlagen...6 1.1 Das Wirtschaften...6

Mehr

Unterrichtsmaterialien in digitaler und in gedruckter Form. Auszug aus: Wozu brauchen wir Unternehmen? Das komplette Material finden Sie hier:

Unterrichtsmaterialien in digitaler und in gedruckter Form. Auszug aus: Wozu brauchen wir Unternehmen? Das komplette Material finden Sie hier: Unterrichtsmaterialien in digitaler und in gedruckter Form Auszug aus: Wozu brauchen wir Unternehmen? Das komplette Material finden Sie hier: School-Scout.de III Unternehmen und Unternehmensgründung Beitrag

Mehr

RESSOURCEN SCHONEN. WIRTSCHAFT STÄRKEN.

RESSOURCEN SCHONEN. WIRTSCHAFT STÄRKEN. RESSOURCEN SCHONEN. WIRTSCHAFT STÄRKEN. Energiescouts Workshop Ressourceneffizienz/Stoffstrom Effizienz-Agentur NRW Gabriele Paßgang ENERGIESCOUTS WORKSHOP RESSOURCENEFFIZIENZ / STOFFSTROMANALYSE Lernziel

Mehr

Grundlagen der Betriebswirtschaftslehre

Grundlagen der Betriebswirtschaftslehre Prof. Dr. Fritz Unger Grundlagen der Betriebswirtschaftslehre November 2015 MASTER OF BUSINESS ADMINISTRATION IM FERNSTUDIENGANG UNTERNEHMENSFÜHRUNG Modul 1 Wirtschaftswissenschaftliche Grundlagen 1.1

Mehr

Bedarfsermittlung für Verbrauchsfaktoren

Bedarfsermittlung für Verbrauchsfaktoren edarfsermittlung für Verbrauchsfaktoren Verbrauchsfaktorarten und Ansätze zu ihrer Klassifizierung edarfskategorien Verfahren der edarfsermittlung. Überblick. Verbrauchsorientierte edarfsermittlung.. Varianten

Mehr

Grundlagen der Betriebswirtschaftslehre

Grundlagen der Betriebswirtschaftslehre Grundlagen der Betriebswirtschaftslehre Gegenstand der BWL und Basics Technische Studiengänge Dr. Horst Kunhenn Fachhochschule Münster, ITB Steinfurt Allgemeine Betriebswirtschaftslehre Dr. Horst Kunhenn

Mehr

Volkswirtschaftliches Denken

Volkswirtschaftliches Denken Volkswirtschaftliches Denken 2 Inhalt Die wissenschaftliche Methode Ökonomische Modelle - Das Kreislaufdiagramm - Die Produktionsmöglichkeitenkurve Positive und normative Aussagen der Ökonom als Wissenschaftler

Mehr

Wirtschafts- und Sozialkunde Fragen

Wirtschafts- und Sozialkunde Fragen Wirtschafts- und Sozialkunde 001 100 Fragen WS 1. Welche Rechtsform hat die Bundesrepublik Deutschland? WS 2. Was sind Bedürfnisse? WS 3. Unterscheiden Sie Bedarf und Nachfrage! WS 4. Unterscheiden Sie

Mehr

Die Zielsetzungen der Betriebe

Die Zielsetzungen der Betriebe 34 Teil 1: Die Betriebswirtschaftslehre Die Zielsetzungen der Betriebe Unternehmensziele sind in der BWL die Zielsetzungen, die der unternehmerischen Betätigung zugrundeliegen. Ökonomische Ziele Das Hauptziel

Mehr

3 Gliederungsmöglichkeiten von Kostenarten

3 Gliederungsmöglichkeiten von Kostenarten 1 von 5 04.10.2010 14:21 Hinweis: Diese Druckversion der Lerneinheit stellt aufgrund der Beschaffenheit des Mediums eine im Funktionsumfang stark eingeschränkte Variante des Lernmaterials dar. Um alle

Mehr

TEIL I. Grundlagen der betrieblichen Leistungserstellung. 1 Betriebliche Leistungserstellung Transformationsebenen im Unternehmen...

TEIL I. Grundlagen der betrieblichen Leistungserstellung. 1 Betriebliche Leistungserstellung Transformationsebenen im Unternehmen... TEIL I Grundlagen der betrieblichen Leistungserstellung 1 Betriebliche Leistungserstellung....................... 15 2 Transformationsebenen im Unternehmen.............. 21 3 Faktorbetrachtung (Input Output)....................

Mehr

Inhaltsverzeichnis. Vorwort 5 Literaturverzeichnis 13

Inhaltsverzeichnis. Vorwort 5 Literaturverzeichnis 13 Inhaltsverzeichnis Vorwort 5 Literaturverzeichnis 13 I. Betriebswirtschaft als wissenschaftliche Disziplin 19 A. Gegenstand und Objektbereiche der Betriebswirtschaftslehre 20 1. Wirtschaft und wirtschaftliches

Mehr

Grundbegriffen zur Arbeitslosigkeit mit Schwerpunkt Jugendarbeitslosigkeit. VWL_Mag. Angela Schmiedecker, MSc.

Grundbegriffen zur Arbeitslosigkeit mit Schwerpunkt Jugendarbeitslosigkeit. VWL_Mag. Angela Schmiedecker, MSc. 1 Grundbegriffen zur Arbeitslosigkeit mit Schwerpunkt Jugendarbeitslosigkeit VWL_Mag. Angela Schmiedecker, MSc. Um Güter produzieren zu können, benötigt es folgende Produktionsfaktoren: - Naturkapital

Mehr

Einführung in die Wirtschaftsinformatik

Einführung in die Wirtschaftsinformatik Einführung in die Wirtschaftsinformatik Zielstellungen 31.10.2005 Prof. Dr. Andreas Schmietendorf 1 Eine erste Annäherung Die Wirtschaftsinformatik (kurz WI) ist eine noch junge Disziplin. Sie versteht

Mehr

MUSTERLÖSUNG DER EINSENDEAUFGABEN ZUM KURS 40500

MUSTERLÖSUNG DER EINSENDEAUFGABEN ZUM KURS 40500 MUSTERLÖSUNG DER EINSENDEAUFGABEN ZUM KURS 40500 EINFÜHRUNG IN DIE BETRIEBSWIRTSCHAFTSLEHRE, KURSEINHEIT 1-4 (EBWL 1-4) Modul: Einführung in die Wirtschaftswissenschaft WS 2016/17 Aufgabe 1: Grundbegriffe

Mehr

1.b. Medienfachwirt/-in, Industriemeister/-in Print im Online-Studium. Betriebswirtschaftliches Handeln

1.b. Medienfachwirt/-in, Industriemeister/-in Print im Online-Studium. Betriebswirtschaftliches Handeln 1.b Medienfachwirt/-in, Industriemeister/-in Print im Online-Studium Modul 2 Kapitel 2.1 Teil 2.1.b Betriebswirtschaftliches Handeln Ökonomische Handlungsprinzipien Hauptfunktionen in Unternehmen 18.0

Mehr

BWL Zusammenfassung. Einteilung der Güter o Wirtschaftliche Güter Dienstleistungen Sachgüter Konsumgüter Investitionsgüter o Freie Güter

BWL Zusammenfassung. Einteilung der Güter o Wirtschaftliche Güter Dienstleistungen Sachgüter Konsumgüter Investitionsgüter o Freie Güter BWL Zusammenfassung Volkswirtschaftslehre Maslow Pyramide o Grundbedürfnisse o Sicherheitsbedürfnisse o Soziale Bedürfnisse o Wertschätzung o Selbstverwirklichung o -> Bedürfnis des Menschen ist unendlich

Mehr

Grundlagen Medien BWL. Modul: Medien BWL

Grundlagen Medien BWL. Modul: Medien BWL Grundlagen Medien BWL Modul: Medien BWL Aufbau & Struktur der Medien BWL 2 Grundlagen Betriebswirtschaftslehre Grundlagen Medienökonomie Besonderheiten Medienbetriebswirtschaftslehre 3 Grundlegende Literatur

Mehr

Universität Ulm SS 2007 Institut für Betriebswirtschaft Hellwig/Meuser Blatt 1

Universität Ulm SS 2007 Institut für Betriebswirtschaft Hellwig/Meuser Blatt 1 Universität Ulm SS 2007 Institut für Betriebswirtschaft 24.04.2007 Hellwig/Meuser Blatt 1 Lösungen zu AVWL III Aufgabe 1 a) Hauptziel der Wirtschaftswissenschaften: Erforschung wirtschaftlicher Erscheinungen

Mehr

26 Inlandsprodukt Volkseinkommen

26 Inlandsprodukt Volkseinkommen GRUNDLAGEN WIRTSCHAFT 26 Inlandsprodukt Volkseinkommen Prof. Dr. Friedrich Wilke 2015.05 2013.03 Prof. Dr. Friedrich Wilke Grundlagen Wirtschaft 26 Inlandsprodukt 1 Wertschöpfungskette Arbeit Natur Produktion

Mehr

RESSOURCEN SCHONEN. WIRTSCHAFT STÄRKEN.

RESSOURCEN SCHONEN. WIRTSCHAFT STÄRKEN. RESSOURCEN SCHONEN. WIRTSCHAFT STÄRKEN. Energiescouts Workshop Ressourceneffizienz/Stoffstrom Effizienz-Agentur NRW Gabriele Paßgang/Heike Wulf ENERGIESCOUTS WORKSHOP RESSOURCENEFFIZIENZ / STOFFSTROMANALYSE

Mehr

Grundlagen der Dienstleistungsproduktion

Grundlagen der Dienstleistungsproduktion Rudolf Malen Grundlagen der Dienstleistungsproduktion Dritte, vollständig überarbeitete und erweiterte Auflage Mit 5 Abbildungen Springer-Verlag Berlin Heidelberg New York London Paris Tokyo Hong Kong

Mehr

Bedürfnisse. Existenzbedürfnisse. Individualbedürfnisse. Grundbedürfnisse. Kollektivbedürfnisse. Luxusbedürfnisse

Bedürfnisse. Existenzbedürfnisse. Individualbedürfnisse. Grundbedürfnisse. Kollektivbedürfnisse. Luxusbedürfnisse Bedürfnisse Nach Dringlichkeit der Befriedigung Nach Anzahl der zur Befriedigung notwendigen Personen Existenzbedürfnisse Individualbedürfnisse Grundbedürfnisse Kollektivbedürfnisse Luxusbedürfnisse Maslow-Pyramide

Mehr

Bäuerliche Prinzipien der Zukunft Im Einklang mit Ökologie, Ökonomie und Unternehmertum. Bauernstammtisch Derndorf, 08. April 2010

Bäuerliche Prinzipien der Zukunft Im Einklang mit Ökologie, Ökonomie und Unternehmertum. Bauernstammtisch Derndorf, 08. April 2010 Bäuerliche Prinzipien der Zukunft Im Einklang mit Ökologie, Ökonomie und Unternehmertum Bauernstammtisch Derndorf, 08. April 2010 Strukturwandel in der Landwirtschaft seit Jahrzehnten enormer Wandel: Auf

Mehr

Betriebstechnikausarbeitung Wirtschaft. Thomas Braunsdorfer

Betriebstechnikausarbeitung Wirtschaft. Thomas Braunsdorfer Betriebstechnikausarbeitung Wirtschaft Thomas Braunsdorfer Inhaltsverzeichnis 1 Wirtschaft... 3 1.1 Allgemeines... 3 1.2 Kreisläufe der Wirtschaft... 3 1.2.1 Geldkreislauf...3 1.2.2 Waren- (Güter-) und

Mehr

STUDIENKOLLEG DER TECHNISCHEN UNIVERSITÄT BERLIN FACHHOCHSCHULZWEIG

STUDIENKOLLEG DER TECHNISCHEN UNIVERSITÄT BERLIN FACHHOCHSCHULZWEIG STUDIENKOLLEG DER TECHNISCHEN UNIVERSITÄT BERLIN FACHHOCHSCHULZWEIG Schriftliche Prüfung zur Feststellung der Eignung ausländischer Studienbewerber für ein Fachhochschulstudium Sommersemester 2006 Prüfungstag

Mehr

Information, Kommunikation & Planung. EFQM Modell

Information, Kommunikation & Planung. EFQM Modell 1 EFQM Modell Das EFQM-Modell ist ein Qualitätsmanagement-System des Total-Quality-Management. Es wurde 1988 von der European Foundation for Quality Management (EFQM) entwickelt. EFQM ISO 9001 Prüfung

Mehr

Haufe TaschenGuide 69. BWL Grundwissen. Bearbeitet von Wolfgang Mentzel. 5. Auflage 2013 2013. Taschenbuch. 128 S. Paperback ISBN 978 3 648 05225 9

Haufe TaschenGuide 69. BWL Grundwissen. Bearbeitet von Wolfgang Mentzel. 5. Auflage 2013 2013. Taschenbuch. 128 S. Paperback ISBN 978 3 648 05225 9 Haufe TaschenGuide 69 BWL Grundwissen Bearbeitet von Wolfgang Mentzel 5. Auflage 2013 2013. Taschenbuch. 128 S. Paperback ISBN 978 3 648 05225 9 Wirtschaft > Betriebswirtschaft: Theorie & Allgemeines Zu

Mehr

Allgemeine Betriebswirtschaftslehre

Allgemeine Betriebswirtschaftslehre Dr. Christine Zöllner Allgemeine Betriebswirtschaftslehre 1 Allgemeine Betriebswirtschaftslehre 4. Materialwirtschaft 4.1 Grundlagen 2 Allgemeine Betriebswirtschaftslehre 4. Materialwirtschaft 4.1 Grundlagen

Mehr

DIE VERTEILUNG DES VOLKSEINKOMMENS. Q1_POWI_13 Härter Katharina Kunstman

DIE VERTEILUNG DES VOLKSEINKOMMENS. Q1_POWI_13 Härter Katharina Kunstman DIE VERTEILUNG DES VOLKSEINKOMMENS Q1_POWI_13 Härter 14.11.12 Katharina Kunstman Gliederung Was ist die Verteilung des Volkseinkommens? Berechnung Definition Einkommensverteilung Was ist Vermögen? Vermögensverteilung

Mehr

Betriebswirtschaftslehre Wintersemester 2016/17. Prof. Dr. Laszlo Goerke Lehrstuhl für Personalökonomik

Betriebswirtschaftslehre Wintersemester 2016/17. Prof. Dr. Laszlo Goerke Lehrstuhl für Personalökonomik Betriebswirtschaftslehre Wintersemester 2016/17 Prof. Dr. Laszlo Goerke Lehrstuhl für Personalökonomik 1 Was ist BWL? 2 Was ist BWL I? Gegenstand der Betriebswirtschaftslehre ist die Untersuchung von individuellen,

Mehr

Wirtschaft und Gesellschaft - Unternehmen und Mitarbeiter Zusammenfassung

Wirtschaft und Gesellschaft - Unternehmen und Mitarbeiter Zusammenfassung BA 1110 Zusammenfassung 1. semester,74 units, ECTS 7 Dr. Cornelius Holderied Modulkoordination Dipl.-Oec. Sybille Frank, Dr. Cornelius Holderied, Dr. Peter Jancsary Die Lehrveranstaltung vermittelt Grundbegriffe

Mehr

Begriff Arbeitsteilung. Gesellschaftliche Arbeitsteilung Berufsbildung

Begriff Arbeitsteilung. Gesellschaftliche Arbeitsteilung Berufsbildung VOLKSWIRTSCHAFTSLEHRE Klasse: SEI Datum: Thema: Arbeitsteilung Arbeitsauftrag Lesen Sie die Informationen und bearbeiten Sie die Aufgaben! lesen Aufgaben lösen schriftlich Partnerarbeit 45 Minuten Begriff

Mehr

Grundlagen der Volkswirtschaftslehre Prof. Dr. Joachim Bach

Grundlagen der Volkswirtschaftslehre Prof. Dr. Joachim Bach Modulname Modulverantwortlicher / Modulverantwortliche Qualifikationsziele Grundlagen der Volkswirtschaftslehre Prof. Dr. Joachim Bach Die Studierenden sind in der Lage, die Qualifikationsziele folgender

Mehr

Erläuterungen. Grundlagen der Leistungserstellung. Übersichtsdiagramm. Internes Rechnungswesen und funktionale Steuerung

Erläuterungen. Grundlagen der Leistungserstellung. Übersichtsdiagramm. Internes Rechnungswesen und funktionale Steuerung Internes Rechnungswesen und funktionale Steuerung Übersichtsdiagramm Grundlagen der Leistungserstellung Erläuterungen Lernmaterial zum Modul - 31031 - der Fernuniversität Hagen Verantwortlich für den Inhalt:

Mehr

Soziale Beziehungen & Gesellschaft -Proseminar Sommersemester 2005 Bourdieu // Ökonomisches, kulturelles & soziales Kapital

Soziale Beziehungen & Gesellschaft -Proseminar Sommersemester 2005 Bourdieu // Ökonomisches, kulturelles & soziales Kapital Soziale Beziehungen & Gesellschaft -Proseminar Sommersemester 2005 Bourdieu // Ökonomisches, kulturelles & soziales Kapital Die Kapitalsorten nach Bourdieu Kapital Ökonomisches Kapital (Geld, Besitz) Soziales

Mehr

Produktions- und Kostentheorie Einführung

Produktions- und Kostentheorie Einführung Produktions- und Kostentheorie Einführung Von Dr. Johannes Schroer Professor der Betriebswirtschaftslehre 6., unwesentlich veränderte Auflage R. Oldenbourg Verlag München Wien Inhaltsverzeichnis Erstes

Mehr

Grundzüge der. Einführung in die Wirtschaftstheorie und Wirtschaftspolitik. von. Dr. Hartwig Bartling. und. Dr. Franz Luzius

Grundzüge der. Einführung in die Wirtschaftstheorie und Wirtschaftspolitik. von. Dr. Hartwig Bartling. und. Dr. Franz Luzius Grundzüge der Volkswirtschaftslehre Einführung in die Wirtschaftstheorie und Wirtschaftspolitik von Dr. Hartwig Bartling und Dr. Franz Luzius 17., verbesserte und ergänzte Auflage Verlag Franz Vahlen München

Mehr

Grundzüge der Volkswirtschaftslehre

Grundzüge der Volkswirtschaftslehre Grundzüge der Volkswirtschaftslehre Einführung in die Wirtschaftstheorie und Wirtschaftspolitik von Dr. Hartwig Bartling Universitätsprofessor für Volkswirtschaftslehre, Mainz und Dr. Franz Luzius Diplom-Volkswirt

Mehr

Innenfinanzierung. Huaji Li

Innenfinanzierung. Huaji Li Innenfinanzierung Huaji Li Inhalt Was ist Innenfinanzierung Finanzierungsmöglichkeiten (Übersicht) Selbstfinanzierung Offene Selbstfinanzierung Stille Selbstfinanzierung Finanzierung aus Abschreibungen

Mehr

Walter Eggen, Hugo Zimmermann. Detailhandel Wirtschaft DHA. Wirtschaft DHA. Lösungen kontrollieren. 4. Auflage

Walter Eggen, Hugo Zimmermann. Detailhandel Wirtschaft DHA. Wirtschaft DHA. Lösungen kontrollieren. 4. Auflage Walter Eggen, Hugo Zimmermann Detailhandel Wirtschaft DHA Lösungen kontrollieren Wirtschaft DHA 4. Auflage Inhalt 7 Inhalt A Grundelemente der Wirtschaft 11 Gelesen Verstanden? 12 Schlüsselbegriffe, Arbeitsaufträge

Mehr

Klausur in Allgemeiner Betriebswirtschaftslehre (IBL)

Klausur in Allgemeiner Betriebswirtschaftslehre (IBL) Dipl. oec, Dipl. Betriebswirt (FH) 1 Klausur in Allgemeiner Betriebswirtschaftslehre (IBL) Name :... Matr. - Nr. :... Fachbereich :... Tag : 12.7.2004 Zeit Hilfsmittel Bewertung : 90 Minuten : Taschenrechner

Mehr

Walter Eggen, Hugo Zimmermann. Detailhandel Wirtschaft DHF. Wirtschaft DHF. Lösungen kontrollieren. 5. Auflage

Walter Eggen, Hugo Zimmermann. Detailhandel Wirtschaft DHF. Wirtschaft DHF. Lösungen kontrollieren. 5. Auflage Walter Eggen, Hugo Zimmermann Detailhandel Wirtschaft DHF Lösungen kontrollieren Wirtschaft DHF 5. Auflage Vorwort 5 Vorwort Dieses Lösungsbuch ist die optimale Ergänzung zu «Wirtschaft DHF, Grundlagen

Mehr

Vorlesung 4: Unternehmen: Input - Blackbox - Output

Vorlesung 4: Unternehmen: Input - Blackbox - Output Vorlesung 4: Unternehmen: Input - Blackbox - Output Prof. Dr. Anne Neumann 25. November 2015 Prof. Dr. Anne Neumann EVWL 25. November 2015 1 / 30 Semesterablauf Vorlesung Mittwoch, 15:30-17:00 Uhr, N115

Mehr

Kennen, können, beherrschen lernen was gebraucht wird. Wirtschaft & Soziales

Kennen, können, beherrschen lernen was gebraucht wird. Wirtschaft & Soziales Wirtschaft & Soziales Inhaltsverzeichnis Kennen, können, beherrschen lernen was gebraucht wird Inhaltsverzeichnis... 2 Der Wirtschaftskreislauf... 3 Das Bruttoinlandsprodukt... 3 Wirtschaftssubjekte...

Mehr

Dozentenskript zum Wöhe : 2. Abschnitt

Dozentenskript zum Wöhe : 2. Abschnitt Dozentenskript zum Wöhe : 2. Abschnitt Wöhe / Döring / Brösel 26. Auflage, 2016 Verlag Vahlen 2. Abschnitt Folie 1 Alle Hinweise auf Seiten, Kapitel und Abbildungen in diesem Skript beziehen sich auf das

Mehr