Allgemeine BWL 3 Mikroökonomie. Kai Kleinwächter, M.A.

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1 Allgemeine BWL 3 Mikroökonomie, M.A.

2 Fachbegriffe - Arbeitswerttheorie / Humankapitaltheorie - Bedürfnis / Nutzen / Güter - Ökonomisches Prinzip (Minimal- / Maximal-Strategie) - Pareto-Optimum, Kaldor-Hicks-Kriterium - Produktionsfaktoren: Arbeit, Boden, Kapital - Wirtschaften (Grundfragen, Planung, Rationalität) - Wirtschaftssubjekte 2

3 Bedürfnis Definieren Sie den Begriff Bedürfnis! Wie viele Bedürfnisse gibt es? Begründung? Sind Bedürfnisse hierarchisierbar? Sind Bedürfnisse vergleichbar? Entstehung: endogen - exogen Messung: nicht objektiv, subjektiv kardinal und objektiv ordinal bestimmbar Praxis: Externe Messung Verhalten Was versteht die Ökonomie unter rationalen Verhalten? Wie werden Bedürfnisse befriedigt? 3

4 Güter Stiften Nutzen bzw. befriedigen Bedürfnisse Konsum von Gütern = Bedürfnisbefriedigung erstellt in Produktionsprozessen durch die Rekombination von Produktionsfaktoren werden über Marktprozesse gehandelt (marktwirtschaftlicher Ansatz) lassen sich in Güterarten einteilen Welche Produktionsfaktoren gibt es? Definieren Sie diese! Welche Güterarten gibt es? Wie viele Güter gibt es? Was bedeutet das Verhältnis von Bedürfnissen und Gütern? 4

5 Grundkonflikte - VWL Herausforderung für alle(!) Gesellschaften unendliche Bedürfnisse / begrenzte Güter. - Allokationsproblem I + II - Verteilungsfrage Fragen des Wirtschaftens - Was wird produziert? (VWL) - Wie wird es produziert? (BWL) - Für wen wird es produziert? (VWL) Prof. Dr. Paul Samuelson ( ) Was bedeutet dieses Konzept für die BWL? Mit welchen Ansatz löst die VWL den Grundkonflikt? 5

6 Wohlfahrtstheorie Pareto-Kriterium Situation X [ist] Situation Y vorzuziehen, wenn es in X wenigstens einen Beteiligten besser geht als in Y, ohne dass es irgendjemanden schlechter geht. (Altmann, Jörn: Volkswirtschaftslehre; Kap. Nutzenmessung) Kaldor-Hicks-Kriterium Pareto-Kriterium erfüllt bei Entschädigung Was sind die Vorteile und die Grenzen der Theorien? Was bedeuten diese Theorien für die BWL? Vilfredo Pareto ( ) 80/20-Regel 6

7 Nutzenmessung - VWL Ordinale Messung mit Indifferenzkurven - Vergleich von Güterbündeln Diskutieren Sie Vor- und Nachteile des Ansatzes? Haben Sie für diese Theorie eine Anwendung aus der (BWL)-Praxis? 7

8 Bsp.: Finanzmarkt I Empfehlungen Finanzprodukte - Einklang mit eigener Indifferenzkurve Magisches Dreieck von Markowitz 8

9 Bsp.: Finanzmarkt II 9

10 Bsp.: Finanzmarkt III 10

11 Nutzen-Definition BWL Ein Produkte stellt eine Leistung dar, der die Fähigkeit innewohnt, dem Kunden einen bestimmten Nutzen zu stiften. Der Kunde verbindet mit einem Produkt konkrete Nutzenvorstellungen und Erwartungen (Gebrauchswert). Erläutern Sie die Arten von Nutzen! Reichen Bedürfnis-Nutzen Analysen aus, um die Marktchance von Produkten zu prognostizieren? 11

12 Beispiel Nutzen BWL Wirtschaftswoche Ausgabe 43 / 2011 Welchen Nutzenarten entsprechend die angegebenen Kaufgründe? 12

13 Definition Wirtschaften Planvolles Entscheiden und Handeln von Wirtschaftssubjekten mit dem Ziel, durch den wirtschaftlichen Einsatz der knappen Güter ein Optimum an Bedürfnissen zu befriedigen. Wirtschaftlicher Einsatz = ökonomisches Prinzip Erläutern Sie die Begriffe Wirtschaftssubjekt, Planung und wirtschaftlicher Einsatz? 13

14 Wirtschaftssubjekt (Ursprünglich+ Modern) selbstständig handelnde Akteure der Wirtschaft Ursprünglich Mensch: Frau + Mann = Kinder = Kind(er) = Konsument + (späterer) Produzent = Nachfrager + Anbieter = Kern Produktion Modern 1. private Haushalte 2. Unternehmen 3. Staat 4. Finanzsektor 5. Ausland Welche Ziele verfolgen die WS? In welcher Beziehungen stehen HH und U? 14

15 Einfacher Wirtschaftskreislauf Innerer Kreislauf => Geldkreislauf Äußerer Kreislauf => Warenkreislauf Kreislaufaxiom: Die Summe der in einen Sektor hineinfließenden Ströme ist gleich der Summe der aus einem Sektor herausfließenden Ströme. ( WS können langfristig nur ausgeben was sie einnehmen"). Was ist Planung? Welche Arten von Planung gibt es? Erläutern Sie die jeweiligen Vor- und Nachteile! 15

16 Schubkasten -Planung Planung ist ein flexibles Instrument des Krisenmanagements! Was ist der wichtigste Produktionsfaktor? 16

17 Arbeitswerttheorie Adam Smith Die jährliche Arbeit eines Volkes ist die Quelle [des Reichtums der Nationen]. David Ricardo Zusammenhang Löhne, A.-Intensität, Profitraten. Karl Marx Arbeit schafft mehr Werte als sie selbst wert ist. David Ricardo ( ) Kapitalisten: einseitige Aneignung Mehrwertes = Ausbeutung Menschen durch den Menschen = Triebkraft ökonomische Entwicklung Wie hoch muss der Mindestlohn sein? (einsame Insel) Karl Marx ( ) 17

18 Höhe Mindestlohn? = Erhalt Reproduktionsfähigkeit I. und II. Mechanismus 1.Tausch Arbeit/Geld (Vergegenständliche Arbeit) 2. Tausch Geld/Waren => Quantum an Geld(!) bzw. Zahlungsbereitschaft bestimmt Warenwert Hintergrund: keine PM = Zwang Verkauf Arbeit Gibt es in der modernen Volkswirtschaft weitere Faktoren für den Erhalt der Reproduktionsfähigkeit der Arbeitskraft? Wie hoch müsste der Mindestlohn in Deutschland sein? (Ohne Sozialstaat) Warum setzten die U.-verbände einen Mindestlohn bei Friseuren durch? 18

19 Entwicklung Arbeitszeiten Deutschland Quelle: Kleinwächter, Kai: Arbeitsmarkt Stand Entwicklung; e-politik Blog Warum kommt es zu einer Verkürzung der Arbeitszeit? Was sind die betriebswirtschaftlichen Konsequenzen? 19

20 Grundbegriffe Marktwirtschaft 20

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