Digitale Medien und Digitales Marketing

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1 IT-Klub Mainz und Rheinhessen e.v. Digitale Medien und Digitales Marketing IT-Lunch Prof. Dr. Sven Pagel 12. Februar 2014

2 IT-Klub meets FH Mainz Quelle: CC-BY 2.0: Victor1558

3 Agenda 1. Vorstellung 2. Digitale Medien 3. Digitales Marketing 4. Digitalmarketing & IT-Klub Folie 3

4 Vorstellung Quelle: CC-BY-NC 2.0: Gareth

5 Vorstellung: Werdegang Wer bin ich? BWL-Studium Justus-Liebig-Universität Gießen (92-98) Heriot-Watt-University Edinburgh, Schottland (94/95) Université Montpellier I, Frankreich (96/97) ZDF Referent Abteilung Betriebswirtschaft im IT-Bereich TU Dortmund Promotion am Institut für Journalistik Stipendium der Stiftung der Deutschen Wirtschaft Freier Mitarbeiter beim digitalen Bouquet ZDFvision, Mainz ARD/SWR Referent ARD Onlinekoordination bei ARD.de/ SWR, Mainz FH Düsseldorf Professor für BWL, insbesondere Kommunikation und Multimedia Seit 2013 FH Mainz Professor für Wirtschafts- informatik und Medien- management Folie 5 Theorie Praxis

6 Vorstellung: Lehre Bachelor Medien, IT und Management IT Mediengestaltung Management Folie 6

7 Vorstellung: Selbstverwaltung Fachgruppen am Fachbereich Wirtschaft Fachgruppe Wirtschaftsinformatik Fachgruppe Marketing, Unternehmenskommunikation, Medienmanagement Folie 7

8 Vorstellung: Forschung Bewegtbildkommunikation in Internetmedien Videojournalismus & PR Videowerbung Videoshopping Print Journalist Generated Contend 123 Online Zeitungen (2008) User Generated Content Technik User Mediatheken (2008) Imagefilme Interest Generated Content Videowerbung Videoshopping Jobbörsen (2009) Corporate Communication 500 Corporate Websites Website Videowerbung (2011) PoS PoS-TV (2011) TV Mediatheken (2009) Inhalte User 24 TV- Websites (2009) Bewerbungsfilme 85 Bewerbungswebsites (2009) Employer Branding (2012) TV Bandenwerbung (2011) Online 107 Online Shops (2010) Online YouTube (2009) 3000 Nutzer Mitarbeiter- TV (2012) Pol Multimediales Merchandising (2007) In-Video- Shopping (2012) Hybrid TV Mediathekenvergleich (2012) Mischformen wie Branded Entertainment Hybrid TV Social TV (2013) Folie 8

9 Vorstellung: Praxis Aktuelle Praxisstudien 2013: Corporate Video Index Deutschland. Corporate TV Association e.v., München. Ältere Menschen und neue Medien: Effektivität und Effizienz von Bewegtbildkommunikation in älteren Zielgruppen. Robert-Bosch-Stiftung, Stuttgart. 2012: Empirische Evaluation des Mitarbeiterfernsehens Badirekt. Bundesagentur für Arbeit, Nürnberg. SocialTV zwischen Fernsehen und Internet Adoptions- und Akzeptanzforschung zu sozialen Diensten im Hybrid-TV. nacamar GmbH, Düsseldorf und Kinowelt Television GmbH, Köln. Marktrecherche zum Potential von Mobile Marketing unter besonderer Berücksichtigung von Mobile Video anhand einer Befragung von lokalen Einzelhändlern. Gettings GmbH, Düsseldorf. 2011: Vergleichende Usability-Analyse im Mehr-Methoden-Design ausgewählter HbbTV-Angebote von deutschen Fernsehsendern. RTL interactive, Köln. Video-Content in Online-Jobbörsen. Unternehmensvideos in Online- Stellenanzeigen als Wettbewerbsvorteil im Kampf um Fachkräfte? MovingIMAGE24 GmbH, Berlin. Folie 9 Inhalts- analyse Online- Befragung Beo- bachtung mittels Eyetracking Paper & Pencil Befragung

10 Digitale Medien Quelle: CC-BY 2.0: Clemens v. Vogelsang

11 Digitale Medien Zwei Thesen 1. Digital Natives & Digital Immigrants sind gar nicht so unterschiedlich wie oft behauptet wird. 2. Geräte werden schlau. Folie 11

12 Digitale Medien Digital Natives vs. Digital Immigrants Regelmäßige Onlinenutzung Jährige: 100% Jährige: 97,5% Jährige: 76,8% Jährige: 42,9% 70+: 30,4% +50% Zuwachsraten (Ausschnitt) Durchschnitt Bevölkerung: 77,2% Folie 12 Quelle: Van Eimeren, B.; Frees, Beate (2012): 76 Prozent der Deutschen online neue Nutzungssituationen durch mobile Endgeräte. Media Perspektiven, 7-8, S

13 Digitale Medien Digital Natives vs. Digital Immigrants ,0% 97,6% Wachstum (bei über 50-Jährigen) 89,4% 76,8% 39,2% Digital Divide nimmt ab (14 bis 49-Jährigen zu den über 50- Jährigen, Bruch bei Ab-60-Jährigen) Jahre Jahre Jahre Jahre ab 60 Jahre Folie 13 Quelle: Van Eimeren, B.; Frees, Beate (2012): 76 Prozent der Deutschen online neue Nutzungssituationen durch mobile Endgeräte. Media Perspektiven, 7-8, S

14 Digitale Medien Digital Natives vs. Digital Immigrants: Produktwissen 12,00 Jüngere (TG1) Ältere (TG2) 10,00 Richtig beantwortete Fragen 8,00 6,00 4,00 9,00 9,25 9,72 7,50 8,73 7,21 8,69 6,13 2,00 0,00 Text Video Web Video Web ohne Video Text Video Web Video Web ohne Video Folie 14 Quelle: Dinter,S; Pagel, S. (2013): Ältere Menschen und Videokommunikation (Tagungsbeitrag).

15 Digitale Medien Digital Naives? Nur 45% der Jugendlichen haben einmal Cookies gelöscht Nur 59% haben schon einmal Informationen auf Websites überprüft Nur 33% haben schon einmal Arbeitsspeicher erweitert Technisches Verständnis ist nicht selbstverständlich Auch nicht für Digital Natives Folie 15 Quelle: JIM, Jugend, Information, (Multi-)Media. Basisuntersuchung zum Medienumgang 12- bis 19-Jähriger in Deutschland Bildquelle:

16 Digitale Medien Digital Natives vs. Digital Immigrants Wahrnehmung der Digital Immigrants Zuerst: Textorientiert, Statischer Content Dann: Dynamischer Content, Videos Wahrnehmung der Digital Natives Dynamischer Content Mouse-over Auswahl Galerieleisten Es gibt Unterschiede zwischen Natives und Immigrants, aber die sind nicht groß. Folie 16 Bildquelle: Oza Meilleur, CC-BY 2.0,

17 Digitale Medien Schlaue Geräte: Konvergenz von IT, TV & TK IT TV TK Folie 17

18 Digitale Medien Schlaue Geräte: Hybrid TV Zusammenführung getrennter Kommunikationskanäle Anreicherung der Fernsehinhalte mit interaktiven Elementen Rundfunkbezogen (Mediatheken, Zusatzinformationen) Rundfunkfern (Youtube, Shopping) Standard: HbbTV Folie 18 Bildquelle: ZDF Mediathek Quelle: Dinter, S.; Pagel, S. (2014): Werbekommunikation in digitalen Medienumfeldern in Schramm, H.; Knoll, J. (2014): Innovation der Persuasion

19 Digitale Medien Schlaue Geräte: Social TV Nutzung des Webs während des Fernsehens Empfehlung / Diskussion des Programms Facebook, Twitter, Entweder per Hybrid TV oder per Second Screen Folie 19 Bildquelle: Social TV im ARD Quelle: Dinter, S.; Pagel, S. (2014): Werbekommunikation in digitalen Medienumfeldern in Schramm, H.; Knoll, J. (2014): Innovation der Persuasion

20 Quelle: Dinter, S.; Pagel, S. (2014): Werbekommunikation in digitalen Medienumfeldern in Schramm, H.; Knoll, J. (2014): Innovation der Persuasion Digitale Medien Parallelnutzung verschiedener Medienarten in Min/Tag Fernsehen + Internet Radio + Internet Radio + Tageszeitung Fernsehen + Tageszeitung gesamt Jahre Jahre Jahre 65+ Jahre Folie 20

21 Quelle: Dinter, Bastian; Pagel, Sven (2013): Social TV. Braucht das Fernsehen der Zukunft Interaktion? In: Social Media Magazin, Heft 1/2013, S. 35. Digitale Medien Second-Screen-Inhalte: Programmnähe Folie 21

22 Digitales Marketing Quelle: CC-BY 2.0: Surian Soosay

23 Digitales Marketing Was ist los im digitalen Marketing? Viele Player Viele Tools Viele Formate Folie 23

24 Digitales Marketing: Onlinemarketing Viele Player Folie 24

25 Digitales Marketing: Beeinflussende Kommunikation Viele Tools Folie 25

26 Viele Formate Digitales Marketing Formate im Digitalen Marketing Folie 26 Quelle: Dinter, S.; Pagel, S. (2014): Werbekommunikation in digitalen Medienumfeldern in Schramm, H.; Knoll, J. (2014): Innovation der Persuasion

27 Digitales Marketing Hochschulen und Verbände als Wegweiser Ein- / Über- / Ausblick Folie 27 Bildquelle:

28 Digitalmarketing & IT-Klub Quelle: CC-BY 2.0: Sarah Reid

29 Integration Werbekommunikation in digitalen Medien Konsumparallelität als Herausforderung Umverteilung der Aufmerksamkeit Kognitive Überforderung der Konsumenten Konkurrenz zwischen sendereigenen und externen Angeboten Potenziale Rezipient als Multiplikator Wirkungssteigerung ohne wesentliche Kostensteigerung Bildquelle: whatleydude, CC-BY 2.0 Folie 29 Textquelle: Dinter, S.; Pagel, S. (2014): Werbekommunikation in digitalen Medienumfeldern in Schramm, H.; Knoll, J. (2014): Innovation der Persuasion

30 Integration Exkurs: Eine Welt ohne Bücher Folie 30 Quelle:

31 IT-Klub Mainz & Rheinhessen Folie 31 Quelle:

32 IT-Klub Mainz & Rheinhessen Digitalmarketing als Kompetenzfeld Akquisefeld Profilierungsfeld Folie 32 Quelle:

33 Prof. Dr. Sven Pagel Folie 33 Bildquelle:

34 Textquellen Dinter, Sebastian; Pagel, Sven (2013): Ältere Menschen und Videokommunikation (Tagungsbeitrag). Dinter, Bastian; Pagel, Sven (2013): Social TV. Braucht das Fernsehen der Zukunft Interaktion? In: Social Media Magazin, Heft 1/2013, S Dinter, Sebastian; Pagel, Sven (2014): Werbekommunikation in digitalen Medienumfeldern in Schramm, H.; Knoll, J. (2014): Innovation der Persuasion JIM, Jugend, Information, (Multi-)Media. Basisuntersuchung zum Medienumgang 12- bis 19-Jähriger in Deutschland Pagel, Sven (2014): Blickwechsel mit dem Alter; in Forum 1.14, Hochschulmagazin der FH Mainz (unveröffentlicht) Van Eimeren, B.; Frees, Beate (2012): 76 Prozent der Deutschen online neue Nutzungssituationen durch mobile Endgeräte. Media Perspektiven, 7-8, S Folie 34

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