E-Health Die Zukunft im Gesundheitswesen

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1 E-Health Die Zukunft im Gesundheitswesen

2 Der Weg in die Zukunft des Gesundheitswesens führt über das E-Business Der zunehmende Wunsch eines jeden, sich verstärkt selbst um seine gesundheitlichen Belange zu kümmern, führt zu dem Bedürfnis nach umfassenden und sofort verfügbaren Informationen. Beispielsweise wird das Personal in die interne Planung der Spitälern direkt mit einbezogen, die Lieferanten werden an Material- und Medikamenten-Bestandessysteme angeschlossen, die Ärzte und die Pflegenden haben Zugriff auf zentrale Patientendaten, die Versicherer lagern Prozesse an die Versicherten aus und sind mit dem Spital und den Ärzten verbunden. In Zukunft werden alle Beteiligten im Gesundheitswesen miteinander vernetzt sein. Es entstehen ungeahnte Chancen für neue Unternehmensmodelle und Prozesse. Ohne E-Health, dem E-Business für das Gesundheitswesen, ist dies nicht umsetzbar. Was bedeutet E-Business und E-Health? E-Business ein kurzer Überblick PricewaterhouseCoopers definiert E-Business als das Verbessern der Geschäftsprozesse durch Vernetzung. Das bedeutet, dass alle Beteiligten im Umfeld und innerhalb einer Unternehmung als integrierter Bestandteil in die Geschäftsprozesse eingebunden werden. Das heisst: Verbinden der Wertschöpfungskette zwischen Geschäftspartnern und Kunden. Auflösen von Distanzen, Zeit und Grenzen. Etablieren neuer Technologien, um Transparenz in der Wertschöpfungskette zu erreichen. Mit dem Ziel: Dienstleistungen zu verbessern, Kosten zu reduzieren und neue Absatzkanäle und Märkte zu erschliessen. Dies hat zur Folge, dass sich der gesamte Markt verändert.

3 HealthCast 2010 zukünftige Kräfte und Trends im Gesundheitswesen HealthCast 2010 (Healthcare- Forecast) ist eine weltweite Studie von PricewaterhouseCoopers über die zukünftigen Entwicklungen im Gesundheitswesen. Obwohl das Gesundheitswesen von vielen länderspezifischen Aspekten geprägt wird, zeigt die Studie auf, dass die zukünftigen Trends und deren Auswirkungen von den Kräften E-Health, Genom und selbstbewussteren Konsumenten ausgehen werden. Die drei Kräfte 1. Patienten werden zu aufgeklärten und selbstbewussten Konsumenten. 2. Anpassungen an die elektronische Vernetzung (E-Health) werden für die Unternehmungen überlebenswichtig. 3. Die Entschlüsselung des Genom des Menschen wird eine Verschiebung weg von der Behandlung hin zur Prävention bewirken. Die vier Zukunftstrends 1. Im Gesundheitswesen werden sich die Landesgrenzen öffnen. Die Privatisierung nimmt in der Schweiz weiter zu. 2. Alle Prozesse im Gesundheitswesen müssen sich vermehrt auf den Patienten als Kunden und auf die neuen Technologien ausrichten. 3. Behandlungen werden zunehmend weltweit standardisiert. 4. Die relative Überalterung, die technologische Entwicklung und das Konsumverhalten führen zu schwierigen ethischen und gesellschaftspolitischen Entscheidungen. Die zwölf Auswirkungen 1. Konsumentenfreundliche Gesundheitsorganisationen werden die Sieger sein. 2. Organisationen müssen sich durch eigene Markennamen voneinander abheben. 3. Service und Schnelligkeit sind entscheidend für die Zufriedenheit der Konsumenten. 4. Neue elektronische Geschäftsmodelle werden entstehen und die traditionellen Abläufe der Medizin herausfordern. 5. Kapital wird erhalten, wer Qualität, Effizienz und Kundenservice unter Beweis stellen kann. 6. Ressourcen müssen zu Gunsten der Personalschulung umverteilt werden. 7. Funktionssilos müssen verschwinden und durch nahtlosen Service ersetzt werden. 8. Die Kostenträger legen das Gewicht auf die Vorbeugung, da sich Früherkennung und frühzeitige Eingriffe rentieren werden. 9. Die Konsumenten fordern mehr Leistung, sind aber nicht bereit, dies zu zahlen. 10. Dienstleister, Konsumenten und Regulierer werden zunehmend vor ethischen Dilemmas stehen. 11. Neue Chancen für Krankenversicherer ausserhalb des eigenen Landes steigen rasch. 12. Fachleute werden auf weltweite Standards der medizinischen Behandlung hinarbeiten.

4 E-Health neue Prozesse und Geschäftsmodelle entstehen Die Möglichkeiten und Auswirkungen von E-Health führen zu einem erheblichen Bedarf an neuen Unternehmensmodellen und Prozessen. Diese unterscheiden sich wesentlich von den Bisherigen. Dabei wird eine vollständige Integration aller Beteiligten, vom Lieferant über die Ärzte, dem Versicherer bis zum Konsumenten, in die internen Abläufe und Prozesse angestrebt. Die Folgen davon werden die zunehmende Verfügbarkeit und Nutzung elektronisch gespeicherter Daten, der einfachere und vermehrte Zugriff darauf und die Verbreitung dieser Daten über öffentlich zugängliche Netzwerke sein. Daher wird der Schutz und die Sicherheit der Daten ein zentrales Thema der künftigen E-Welt sein. E-Health die Möglichkeiten Die Chancen und Nutzen von E-Health lassen sich schrittweise realisieren. Einige lassen sich kurzfristig umsetzen. Andere bedürfen einiger Vorarbeit; dazu gehören die Festlegung einer Strategie und die Definition neuer Geschäftsmodelle und Prozesse. Darüber hinaus müssen entsprechende Informatik-Mittel bereitgestellt werden. Mit den nachfolgenden Beispielen wird das signifikante Potential von E-Health angedeutet: Kurzfristig umsetzbar Präsentation der Dienstleistungen einfaches Intranet Terminplanung Internes Telefonbuch Fachbücher, Weisungen und Reglemente Mitarbeiter Informationen interne Aufträge, Online- Formulare, usw. Patientenanmeldung-/Reservation Online - Foren zum Thema Gesundheit Übermitteln von Testresultaten Einkauf von Verbrauchsmaterial Online Kataloge Offertanfragen publizieren von Gesundheitsinformationen elektronischer Einkauf usw. Vorbereitung notwendig Direkte Terminvereinbarung zwischen Patient, Arzt, Spital Kostengutsprachen/Rechnungsstellung Gesundheitsportale Telemedizin Zugriff auf Patientendaten Online - Beratung Medikamentenrezepte ausstellen Fernüberwachung medizinischer Werte Erinnerung von Patienten an Termine, Impfungen, Kontrollen Unterstützung integraler Patienten-/Kundenprozess Zugriff der Versicherten auf eigene Daten Versichertenstamm Leistungsabrechnung Neue Versicherungsmodelle präsentieren und verkaufen usw.

5 E-Health Integration in die Unternehmung Bei E-Health handelt es sich nicht nur um die reine Integration neuer Technologien, sondern viel mehr um eine neue Denkhaltung, welche sich auf die Unternehmensstrategie auswirkt. Das richtige Vorgehen ist von grösster Bedeutung für den künftigen Erfolg. Auch wenn die treibenden Kräfte des Internet und der Vernetzung von der Informatik Technologie-Ebene ausgehen, müssen in einem ersten Schritt die neuen Geschäftsmodelle auf der Führungsebene in einer Strategie verankert werden. Dies bedingt ein Umdenken und das Definieren neuer Angebote, Märkte und Produkte. Die Unternehmung rüstet sich damit für die zukünftigen Trends und Veränderungen. Basierend auf dieser Strategie werden die Prozesse analysiert und, wenn nötig, angepasst oder neu festgelegt. Erst jetzt kann die Umsetzung mit Hilfe von Informatik-Mitteln angegangen werden. E-Health eine grosse Reise in mehreren Etappen. E-Health ist eher eine Reise als ein einziges Projekt. Erfahrungen zeigen, dass es keine geradlinige Marschrichtung zur E-Health Unternehmung gibt. Für jedes Unternehmen ist das optimale Ziel nicht im vornherein bestimmbar. Zu schnell entwickeln sich die Technologien, zu unvorhersehbar sind die Aktionen und Reaktionen der Marktteilnehmer. Viel erfolgsversprechender verläuft hier ein dynamischer Ansatz, der schnell verwertbare Erfahrungen generiert. Die vorhandene Unsicherheit wird direkt angegangen. Am Anfang steht eine Idee, die zum Beispiel als Prototyp schnell umgesetzt wird. Die daraus gewonnenen Erkenntnisse geben einen konkreten Eindruck von den skizzierten Ideen und den zu erwartenden Resultaten. Sie steuern das weitere Vorgehen und reduzieren das unternehmerische Risiko. Die E-Health Unternehmung entwickelt sich so schrittweise. Aus Führungssicht ist entscheidend: E-Health aus unternehmensweiter Sicht anzugehen. Prioritäten zu setzen, damit keine Insellösungen kreiert oder Sackgassen befahren werden. klare Geschäfts-Zielsetzungen (und Messkriterien) zu definieren.

6 Unser Angebot Dienstleistungen Informatik-Strategie, -Architektur, -Konzepte E-Health Übersichts-Workshop E-Health Visions- und Potential-Workshop E-Health Strategie-Entwicklung E-Health Aktionsplanung Web-Site Effektivitätsanalyse Technologie Assessment Prozessanalyse und Design Produktevaluation und auswahl Bedarfsanalyse Outsourcing-Konzept Projektmanagement und -coaching Implementation/Integration/Schulung Sicherheits-/Risiko-Management Lösungen/Produkte/Applikationen Klinikinformationssystem Enterprise Ressource Planing (ERP): Finanzrechnungswesen Personalinformationssystem Lagerbewirtschaftungssystem Customer Relationship Management (CRM) Supply Chain Managment (SCM) E-Procurement Intranet Extranet Internet Integrationen Outsourcing/Rechenzentrum Datawarehouse/MIS Informatik-Kompetenzzentrum Prototyping Application Service Provider (ASP) Für weitere Informationen kontaktieren Sie bitte: PricewaterhouseCoopers AG, Affolternstrasse 52, 8050 Zürich, Telefon , Fax PricewaterhouseCoopers AG, Hallerstrasse 10, 3001 Bern, Telefon , Fax

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