Leseförderkonzept der St.-Luthard-Grundschule Wissel

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1 Leseförderkonzept der St.-Luthard-Grundschule Wissel "An dem Tag, da die Phantasie des Kindes keine Bilder mehr zu schaffen vermag, wird die Menschheit arm. Alles Große, das in der Welt vollbracht wurde, spielte sich zuerst in der Phantasie eines Menschen ab, und wie die Welt von morgen aussehen wird, hängt zum großen Teil vom Maß der Einbildungskraft jener ab, die heute lesen lernen. Deshalb brauchen die Kinder Bücher." Astrid Lindgren Vorwort Unsere übergeordnete Zielsetzung muss es sein, Schülerinnen und Schüler zu kompetentem und motiviertem zu führen. Auch im Zeitalter der Neuen Medien ist diese Aufgabe nicht geringer oder gar überflüssig geworden, sondern erfährt eine neue und verstärkte Bedeutung. Nur kompetente Leser und Leserinnen werden erfolgreich in unserer Wissens- und Informationsgesellschaft bestehen können. Auch gehört die Vermittlung von Lesekompetenz als Anregung zur Entfaltung kreativer Fähigkeiten sowie als Hilfe zur persönlichen Entwicklung zu den elementaren Aufgabenstellungen von Schule. Seit PISA wissen wir, dass deutsche Schülerinnen und Schüler Defizite bei der kritischen Auseinandersetzung mit Texten aufweisen. IGLU zeigte erfreulichere Ergebnisse für die Grundschule. Es wurde aber auch deutlich, dass in der Sekundarstufe nicht mehr kompensiert werden kann, was der Grundschule nicht gelungen ist. Nachdenklich stimmen müssen aber auch die Diskrepanzen zwischen Testergebnissen und Noten. Zur Vorgeschichte Unser Ziel ist es die Lesemotivation und Lesefähigkeit der Kinder der St.- Luthard-Grundschule weiterhin zu fördern und auszubauen. Da wir davon ausgehen müssen, dass ein Teil unserer Schülerschaft in der häuslichen Umgebung wenig Zugang zu Literatur und zum geschriebenen Wort hat, ist es uns wichtig, dass alle Kinder im schulischen Rahmen hier einen Zugang finden und auch ständige Zugriffsmöglichkeiten haben. Durch finanzielle Unterstützung unseres Fördervereins war es uns möglich, die Leseecken der einzelnen Klassen mit neuen Büchern aufzustocken. Bei der Auswahl wurden Kinderwünsche berücksichtigt und es wurde viel Wert auf qualitativ hochwertige

2 Bücher gelegt. Es zeigte sich sehr deutlich, dass Jungen und Mädchen einen unterschiedlichen "Lesegeschmack" haben, der unbedingt berücksichtigt werden muss. Neben Kinderbuchklassikern finden sich viele Werke moderner Kinderbuchautoren, viele Sachbücher und Leseangebote für jedes Lesealter. In den Klassen wird die "Leselust" durch außerunterrichtliche Aktivitäten wie ächte, Antolin, regelmäßige Buchausleihe aller Klassen (alle vier Wochen) in der Bücherei der Gemeinde, etc. gefördert. Lese- und Zeitungsprojekte sowie Projektwochen Rund um s Buch mit Lesewettbewerb und Abschlussveranstaltung der gesamten Schule motivieren im schulischen Alltag in besonderer Weise. Seit einigen Jahren findet im Vierjahresrhythmus eine Autorenlesung statt. Tilmann Röhrich, Willi Fährmann (mehrmals) sowie Sigrid Zeevaerts waren an unserer Schule bereits zu Gast. Zur Entwicklung des schuleigenen Leseförderkonzeptes Laut Definition des Lesebegriffes nach PISA, wird unter Lesekompetenz die Fähigkeit verstanden, geschriebene Texte zu verstehen, zu nutzen und zu werten. Deutlich herausgestellt wurde, dass ohne "Verstehen" nicht vom gesprochen werden kann. Entscheidend ist die Fähigkeit, Texten Informationen entnehmen zu können, Bedeutungen entschlüsseln zu können usw. Ebenfalls herausgestellt wurde, dass ein lesefördernder Unterricht viele Gelegenheiten für Eigenaktivität und selbstständiges Probieren enthalten muss. Das "stille", dem Alltagsgebrauch entsprechende muss im Mittelpunkt stehen. Verschiedene Texterschließungsmethoden können im Unterricht genutzt werden. Deutlich wurde, dass auch die Leistungsbeurteilung überdacht werden muss. Nur eine Überprüfung des Sinnverständnisses kann Aussagen über die Lesekompetenz eines Kindes zur Folge haben. Das tradierte schulische Verfahren des lauten Vorlesens eines unbekannten Textes überprüft lediglich die Lesetechnik.

3 Das gemeinsame Leitziel der St.-Luthard-Grundschule lautet: Wir wollen eine Lese-Schreib-Kultur aufbauen, in der wir die Lese- und Schreibmotivation bei den Schülerinnen und Schülern wecken, ausbauen und erhalten. Wir verstehen Lesekompetenz als Fähigkeit, geschriebene Texte zu verstehen und zu nutzen. Dabei wird die Entwicklung eines im Anspruch an die Kinder spiralförmig ansteigenden Konzepts zur Erreichung der Lesekompetenz durch Methodenvielfalt angestrebt. Um diese übergeordnete Zielsetzung umsetzen zu können, helfen folgende Teilziele: -Literatur zugänglich machen / Leseecken einrichten und ausbauen -Schreibanlässe schaffen -Texte veröffentlichen -Lesezeiten schaffen/ Patenstunde -Ausbau der Elternarbeit -Vermittlung von Lesestrategien im Unterricht -Sprachkompetenzerweiterung in allen unterrichtlichen Bereichen -Büchertage, Ausstellungen usw. etablieren -Zeitungs-/ Lese-Projekte -Projektwoche Rund um s Buch mit Lesewettbewerb und Abschlussveranstaltung -Einbeziehung außerunterrichtlicher Angebote/ Nutzung von Antolin -Nutzung von Lesetests (Diagnose - Förderung) Unterrichtliche Konsequenzen für den Bereich der Leseförderung für die Jahrgänge 1/2 bzw. 3/4, bei denen die neuen Lehrpläne für das Fach Deutsch einbezogen wurden, sehen wie folgt aus: Förderung der Lesekompetenz in den Jahrgangsstufen 1 / 2 Zielsetzung Indikatoren Konsequenzen Texte genießen Selbstvergessenes - Kinder wählen selbst und freiwillig Lesetexte/Bücher aus - feste Lesezeiten/ Patenstunde - Leseecken/ Bücherei - interessante Textsorten - leichte und schwere Texte - Lieblingsbücher vorstellen (Gegenseitige Motivation) - Lesepass / -Klassenlektüre

4 Informierendes - Arbeitsanweisungen verstehen und umsetzen - Texten Sachinformationen entnehmen - Kinder sollen zunächst selbst Arbeitsanweisungen versprachlichen - kleinschrittige Arbeitsaufträge erteilen - Lehrer muss sich stärker zurücknehmen - Kinder sollen sich gegenseitig Aufträge erklären - Experten Texte interpretieren Medien nutzen Nutzen von Lesestrategien - Inhalte wiedergeben - Mit eigenen Erfahrungen verbinden / Assoziationen - Kinder nutzen selbständig verschiedene Medien - Kinder stellen Vermutungen an (Handlung, Strukturen) - Lautes Denken - szenisch darstellen - malen lassen - Fragen stellen lassen - Gedichte sinngestaltend vortragen -Klassenlektüre - Kinder aufmerksam machen auf - Fernsehsendungen - Internet - Sachbücher - Hörfunk und diese Medien im Unterricht nutzen - Geschichte antizipieren lassen - Texte visuell darstellen - Wörter klären / Reizwörter: Was bedeutet sauer? - Textstellen finden - Fragen stellen und beantworten können - Gegenseitiges Fragenstellen

5 Förderung der Lesekompetenz in den Jahrgangsstufen 3/4 Zielsetzung Indikatoren Konsequenzen Texte genießen- Selbstvergessenes - Textsorten unterscheiden - Texte selbständig aussuchen - Fachbegriffe kennen - Symbolsysteme unterscheiden - Angebot der Lesestunde - Lieblingsbücher vorstellen und Leseerfahrungen weitergeben/ Patenstunde - Leseecke/ Bücherei - Zusammenarbeit mit Eltern und Anregungen zur Lektüre - Klassenlektüre einsetzen Informierendes - genau oder selektiv lesen - textbezogen antizipieren - themenbezogen recherchieren - Informationen finden und weitergeben - Anweisungen verstehen und danach handeln - Angebot unterschiedlicher Texte - zum Handeln anregende Texte (z.b. Rezept, Konflikttext, Sachtexte) anbieten Evaluation Um die Qualität von Unterricht zu überprüfen, brauchen LehrerInnen Informationen über den Leistungsstand ihrer Klasse. Geht es um die Feststellung von Lesekompetenz, braucht man neben der fortlaufenden Beobachtung, alltagstaugliche Verfahren mit vertretbarem Aufwand. Ein solches Verfahren ist der "Stolperwörter Lesetest" von Wilfried Metze, welches wir am Ende des Schuljahres in den Klassen 1-4 einsetzen. In Einzelfällen kann auch die Hamburger Leseprobe eingesetzt werden, um verschiedene Teilfähigkeiten des Kindes besser einschätzen zu können und somit auch gezielter fördern zu können. Langfristig werden wir so überprüfen können, inwieweit unsere gemeinsame Konzeption zur Förderung der Lesekompetenz erfolgreich war und ist. Leseförderkonzept der St.-Luthard-GS.doc

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