DWSactive. Nicht zu heiß, nicht zu kalt. Deutsche Asset & Wealth Management. Das Fonds- und Finanzmagazin Ausgabe 02/2014

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1 Deutsche Asset & Wealth Management DWSactive Das Fonds- und Finanzmagazin Ausgabe 2/214 Nicht zu heiß, nicht zu kalt Weltwirtschaft auf optimaler Betriebstemperatur Mischfonds Passend für jede Risikoneigung Immobilien Niedrigzins treibt Nachfrage

2 Deutsche Asset & Wealth Management Das härteste Auswahlverfahren in der Eurozone gibt s nicht in rüssel sondern in meinem Portfolio. Investieren Sie in den DWS Invest Top Euroland ausgezeichnet mit 5 Sternen von Morningstar. ur is nternehmen der Eurozone scha en es von unseren Fondsmanagern für den DWS Invest Top Euroland ausgewählt zu werden. Dabei legen sie die Messlatte sehr hoch: Nur wer eine star e Mar e überzeugende Wachstumsaussichten sowie ein unterschätztes msatz und ewinnpotenzial vorweisen ann gelangt in die engere Auswahl. Denn nur die Top-Adressen Eurolands bekommen einen Platz im Fonds.» *Die DWS/DB AWM Gruppe ist nach verwaltetem Fondsvermögen der größte deutsche Anbieter von Wertpapier-Publikumsfonds. Quelle: BVI. Stand: Ende März 214. Die Verkaufsprospekte mit Risikohinweisen und die wesentlichen Anlegerinformationen sowie weitere Informationen erhalten Sie kostenlos bei Deutsche Asset Wealth Management Investment Gmb 12 Frankfurt am Main. aufende osten p.a.: Stand: : 1 zzgl. 4 erfolgsbez. Vergütung aus Wertpapierleihe-Erträgen. Das Sondervermögen weist aufgrund seiner usammensetzung/der vom Fondsmanagement verwendeten Techniken eine erhöhte Volatilität auf d.h. die Anteilspreise können auch innerhalb kurzer eiträume stärkeren Schwankungen nach unten oder nach oben unterworfen sein. Mindestens 5 Prozent des Teilfondsvermögens werden in Aktien von Emittenten mit Sitz in einem Mitgliedsstaat der Europäischen Wirtschafts- und Währungsunion EW investiert. 214 Morningstar Inc. Stand: Ende April 214. Alle Rechte vorbehalten. Die hierin enthaltenen Informationen 1. sind für Morningstar und/oder ihre Inhalte-Anbieter urheberrechtlich geschützt 2. dürfen nicht vervielfältigt oder verbreitet werden und. deren Richtigkeit Vollständigkeit oder Aktualität wird nicht garantiert. Weder Morningstar noch deren Inhalte-Anbieter sind verantwortlich für etwaige Schäden oder Verluste die aus der Verwendung dieser Informationen entstehen. Die Wertentwicklungen in der Vergangenheit sind keine Garantie für zukünftige Ergebnisse.

3 EDITORIAL 3 Liebe Leserin, lieber Leser, Deutschland beim Finanzwissen vorne Deutschland Schweiz Niederlande Australien Frankreich USA Italien Neuseeland Rumänien Russland 53,2 Prozent der deutschen Befragten der Studie kannten die richtigen Antworten auf die Finanzwissenfragen. Anteil der Befragungsteilnehmer, die alle drei Fragen korrekt beantworteten in % * Quelle: Journal of Economic Literature, Ausgabe LII Stand: 3/214 an mehr als 2 Menschen aus zwölf Ländern wurden jüngst drei Fragen gerichtet: 1) Sie haben 1 Dollar auf dem Konto und bekommen zwei Prozent Zinsen im Jahr. Wie hoch ist Ihr Kontostand nach fünf Jahren? A) mehr als 12 Dollar B) genau 12 Dollar C) weniger als 12 Dollar D) keine Ahnung/keine Antwort. 2) Die Inflationsrate beträgt zwei Prozent, der Zins ein Prozent. Nach einem Jahr ist Ihre Kaufkraft A) gestiegen B) gleich geblieben C) gesunken D) keine Ahnung/keine Antwort. 3) Richtig oder falsch? Der Kauf einer einzelnen Aktie ist weniger riskant als der eines Investmentfonds. A) richtig B) falsch C) keine Ahnung/keine Antwort. Die Fragen stammen aus einer aktuellen Studie*, die das Finanzwissen international abgeklopft hat. Zwar ist es sagen wir einmal interessant, dass 96 Prozent der Russen oder 79 Prozent der Schweden nicht alle drei Fragen korrekt beantworten konnten. Dies führte zu teils amüsierter Berichterstattung. Aber lustig sind die Ergebnisse nicht. Denn die Aufgabenstellung zeigt, in welchen Szenarien Anleger sich aktuell bewegen: Vorbei die Zeiten, als in Klausuraufgaben Rechnungen mit fünf oder zehn Prozent p.a. angestellt wurden. Und die Studie ist ein erneuter Beleg dafür, dass das Thema Finanzen auf viele abschreckend wirkt, auch weil wirtschaftliche Zusammenhänge komplex daherkommen. DWS active betrachtet es von jeher als Aufgabe, das Wirkungsgefüge am Kapitalmarkt zu beleuchten. Im Anleihenartikel ab Seite 34 zeigen wir etwa auf, wie die in der zweiten Frage thematisierten negativen Realrenditen vermieden werden können. Übrigens: Von den Befragten in Deutschland konnten 53 Prozent alle drei Fragen richtig beantworten. Lösung: Frage 1: A, Frage 2: C, Frage 3: B Viel Spaß beim Lesen wünscht Mirko Münch, Chefredaktion 2/214

4 4 INHALT DWSactive Das Fonds- und Finanzmagazin Einblicke 6 Malerei und Fotografie DeAWM stellt künstlerische Fotos aus 7 Neuer Look, neue Inhalte CIO View mit noch mehr Informationen 7 Mischfonds hoch im Kurs Neues Informations-Video 8 DWS active-leserumfrage Mitmachen und ipad Air gewinnen Kapelle Begeisternde Fotogra en. 6 8 Meinungen Pressestimmen 9 Gefragter Schutz Inflationssorgen Märkte 1 Finanzwetter Hagelschauer in Russland 12 Monitoring Zahlen im Blick 13 Research Studien weisen Wege 14 Marktausblick Nicht zu heiß, nicht zu kalt 19 Kolumne 214 ohne Konjunktursorgen? Gradmesser Weder Abkühlung noch Überhitzung drohen. 14 DWSactive

5 INHALT Ertragreich Ausgewählte Dividendentitel. Produkte 2 Vertrauen in Stärke Europa auf Erholungskurs 24 Gute Mischung Für jede Risikoneigung den passenden Mischfonds 28 Solides Fundament Niedrige Zinsen treiben Nachfrage nach Immobilien 34 Rendite am Fließband Welche Festverzinslichen noch lohnen können 38 Üppige Erträge Dividendenpolitik im Blick 42 Hongkong Performance in Asien. Zahlen & Fakten 42 Fonds im Fokus Vergleichsindizes geschlagen 44 DWS-Top-Performer Die Sieger des Quartals 45 Fondsdaten DWS-Fonds im Überblick 5 Zahlen, bitte Fakten für den Small Talk 51 Impressum und weitere Hinweise 2/214

6 6 EINBLICKE MELDUNGEN KUNST Grenze zwischen Malerei und Fotogra e Oil on Water (oben), En el Espejo Die Fotogra n Vera Friederich ndet den einen vollkommenen Moment. Zeitlos klassisch aufregend modern: Seit 28 präsentiert Deutsche Asset & Wealth Management (DeAWM) auf der Konferenzetage im sechsten Stock des Asset Management Centers (Frankfurt) in Zusammenarbeit mit Galerien oder Künstlern wechselnde Ausstellungen mit Werken zeitgenössischer Kunst. Die aktuelle Ausstellung In Re ection zeigt Werke der Wiesbadener Fotogra n Vera Friederich. Friederichs Fotogra en sind zeitlos klassisch und zugleich aufregend modern. Die Grenze zwischen Malerei und Fotogra e wird durchbrochen und in unterschiedlichen Variationen auf einzigartige Weise durchgespielt, erklärt Nathalie Höcke-Groenewegen, die Kuratorin von DWS Art. Zu sehen sind unter anderem faszinierend stimmungsvolle Kuba-Impressionen, malerisch-abstrakte Architektur- und Landschaftsbilder und humorvolle, mitreißende Gorilla-Porträts. Worauf dürfen Kunstliebhaber gespannt sein? Auf Werke, die Stimmungen au angen, zum Nachdenken anregen und zum Schmunzeln bringen. Wer Interesse an einem Besuch der Ausstellung hat, kann sich zu einer Führung anmelden. Alle Arbeiten der Künstlerin werden zum Verkauf angeboten. Kontakt zu Nathalie Höcke-Groenewegen unter Telefon: DWSactive

7 EINBLICKE 7 CIO VIEW Neuer Look, neue Inhalte Was bewegt die Märkte rund um den Globus? Wo tun sich Chancen auf und wo lauern Risiken? Wie positionieren sich die Investment-Pro s in diesem Umfeld? Klare Antworten auf diese Fragen liefert der CIO View, die Hausmeinung von DeAWM: Chefanlagestratege Asoka Wöhrmann nimmt die wichtigsten Anlageklassen unter die Lupe und bezieht Stellung. Jetzt monatlich! Wer Interesse an der aktuellen Ausgabe hat, ndet sie hier zum Download. Und hier geht es zur Newsletter-Anmeldung. INFORMATIONS-VIDEO Mischfonds hoch im Kurs Wer in ertragsschwachen und unsicheren Zeiten mit seinem Geld keine Flaute erleben will, für den könnten Mischfonds das passende Investment sein. Egal, ob an den Märkten die Sonne scheint oder gerade eine Schlechtwetterfront vorbeizieht: Mischfonds investieren in einen Mix aus defensiven und vergleichsweise chancenorientierten Anlageklassen und bieten damit in fast jeder Marktlage vielversprechende Möglichkeiten. Kein Wunder, dass bereits viele Anleger die Vorzüge der exiblen Produktgattung schätzen und es werden immer mehr: Im ersten Quartal 214 waren Mischfonds die gefragteste Fondskategorie. Neugierig geworden? Was Mischfonds so attraktiv macht und warum für jeden das passende Produkt dabei ist, erfahren Anleger auf den Seiten 24 bis 27 in diesem Heft und im animierten Erklär lm. Video Leicht verständlich aufbereitet: Der neue Film erklärt die Funktionsweise von Mischfonds. 2/214

8 8 EINBLICKE DWS ACTIVE-LESERUMFRAGE Mitmachen und ipad Air gewinnen! Wir arbeiten daran, DWS active stetig zu verbessern. Deshalb starten wir eine große Umfrage: Nutzen Sie die Gelegenheit und sagen Sie uns, was Ihnen am Magazin gefällt, welche Themen Sie vermissen und was wir in Zukunft noch besser machen können. Mitmachen lohnt sich: Als Dankeschön verlosen wir unter allen Teilnehmern ein ipad Air und neun ipad minis. Wie Sie teilnehmen können? Einfach den Fragebogen ausfüllen, der diesem Heft beiliegt, oder den Online-Fragebogen nutzen. Einsendeschluss ist der Pressestimmen DWS eindrucksvoll zurück Ausgabe vom Rentenfonds waren vor einigen Jahren das Sorgenkind von Deutschlands führender Fondsgesellschaft. Dem DWS-Chef Asoka Wöhrmann ist es aber gelungen, zu alter Stärke zurückzu nden. In der aktuellen Auswertung der besten Rentenfonds mit Anlageschwerpunkt Europa stellt die DWS unter Wöhrmanns Führung gleich drei Fonds in unserer Auswahl der 3 besten von insgesamt 172 Fonds, die das Fondsanalysehaus Lipper in der Kategorie Rentenfonds Europa derzeit führt. (...) Wöhrmanns Berufung an die Spitze des Rentenmanagements erwies sich als Glücksfall. (...) Investieren wie auf Schienen Ausgabe vom Anleger stehen derzeit vor einer heiklen Aufgabe: Sie sollten für ihre Altersvorsorge mehr in lukrative Aktien investieren Einen Ausweg aus diesem Dilemma bieten Sparpläne. Wer über eine längere Zeit jeden Monat feste Euro-Beträge in Aktienfonds steckt, muss temporäre Rückschläge nicht fürchten. (...) Einige börsennotierte Dax-Fonds mit niedrigen Gebühren erlauben Sparpläne. (...) Einige klassische Fonds laufen sogar besser als der Index selbst. Dazu zählte zuletzt der DWS Aktien Strategie Deutschland (DE ) mit einem Plus von rund 125 Prozent in den vergangenen 14 Jahren. (...) Übergabe an die Profis Ausgabe vom (...) Für Anleger, die von den Chancen der dividendenstarken Aktien pro tieren wollen, ohne sich selbst mit den Anlagestrategien befassen zu müssen, sind Investmentfonds die geeignete Geldanlage. (...) Anleger sollten auf diejenigen Fonds setzen, die sich schon in der Vergangenheit bewährt haben. Das ist zwar keine Gewähr für künftige Gewinne, doch ein Hinweis darauf, dass der Manager sein Handwerk versteht Der Manager des DWS Invest Top Dividend (Anm. der Red.: Thomas Schüßler) Dividendenrendite aktuell 3,6 Prozent kann im Rennen um die besten Dividendenfonds locker mithalten. (...) DWSactive

9 EINBLICKE 9 CHINA Wettlauf um den Spitzenplatz Überholt China die Vereinigten Staaten? Und womöglich schon in diesem Jahr? Diese Fragen bewegen Ökonomen, nachdem kürzlich die Weltbank Zahlen aus ihrem International Comparison Program verö entlichte. Darin werden die Leistungsdaten von Volkswirtschaften nicht nach dem reinen Bruttoinlandsprodukt (BIP) verglichen, sondern es ießen Kaufkraft-Paritäten mit ein. Dabei wird berücksichtigt, wie viele Waren und Dienstleistungen die Bürger des betre enden Landes für das BIP pro Kopf erstehen könnten. Lag die auf diese Weise berechnete Wirtschaftsleistung Chinas 25 noch bei gut 4 Prozent der Wirtschaftsleistung der USA, so waren es 211 nach den jetzt vorgelegten Zahlen bereits knapp 9 Prozent. Den Trend fortgeschrieben könnte China bereits in diesem Jahr die Vereinigten Staaten überholen. Beim BIP lagen die USA nach Schätzungen 213 mit rund 17 Billionen Dollar jedoch knapp acht Billionen Dollar vor dem Reich der Mitte. MEDIENMIX Einsteigen oder Umsteigen Einmal im Quartal Wissenswertes aus der Investmentbranche, Tipps und Trends für Fondsanleger und vieles mehr das bietet DWS active. Sie möchten das Magazin abonnieren oder Sie sind bereits Leser und möchten von der Print-Version auf die digitale Variante umsteigen? Einfach den nachfolgenden Link aufrufen und die gewünschte Option auswählen. Schanghai Chinas Volkswirtschaft wächst schneller als erwartet. Gefragter Schutz Anleihekäufe der Notenbanken ließen die Renditen bei den Langläufern sinken. Im Euroraum löste die EZB mit ihrer Zusage, im Notfall unbegrenzt Staatsanleihen nanziell bedrängter Länder zu kaufen, eine Renditeannäherung zwischen den Peripherieländern und der Kernzone aus. Die expansive Geldpolitik ließ viele Investoren fürchten, dass langfristig die In ation steigt. Die Nachfrage nach Anleihen mit In ationsschutz zog deutlich an. Folge: Deren Preise stiegen. Gleichzeitig gingen damit in der westlichen Welt die auf Grundlage der Basiskonditionen errechneten Renditen zurück. Der Anstieg zeigt, dass am Markt keine De ation, sondern ein moderates Anziehen der In ation erwartet wird. Wie können Anleger reagieren? Sie können auf Rentenfonds setzen, die einen Teil ihres Geldes in in ationsgebundene Anleihen investieren. Rendite 5-jähriger italienischer Staatsanleihen /9 Infl ationserwartung 5/1 5/11 5/12 5/13 5/14 Der Zinsverzicht zwischen italienischen Staatsanleihen mit und ohne In ationsschutz lag Ende April bei 1,22 Prozent. Diese Renditedi erenz entspricht der Markterwartung für die In ation. in % ohne Infl ationsschutz mit Infl ationsschutz Quelle: Bloomberg Finance LP, Stand: 5/214 Das Online-Magazin der DWS unter Code einfach per Smartphone scannen. Ihre Meinung zählt! Was gefällt Ihnen an DWS active, was nicht? Schreiben Sie uns einen Leserbrief an: Deutsche Asset & Wealth Management International GmbH, 6612 Frankfurt am Main oder per an: 2/214

10 1 MÄRKTE FINANZWETTER HAGELSCHAUER IN RUSSLAND IM QUARTALSRÜCKBLICK BELASTET DIE UKRAINE-KRISE DIE BÖRSE IN MOSKAU. DIE FINANZMÄRKTE LATEINAMERIKAS ERHOLTEN SICH DEUTLICH VON DEM EINBRUCH IN DEN MONATEN ZUVOR. Russland -8,3 % Großbritannien +3,4 % Deutschland +3,1 % USA +4,4 % Österreich -4,2 % Ukraine +28,4 % China -3,6 % Griechenland -5,4 % Japan -3,5 % Ghana -7,1 % Indien +13,8 % Brasilien +11,3 % Argentinien +26,6 % Südafrika +1,5 % Veränderung der Leitbörsen Dicht bewölkt bis strahlende Sonne welche Tendenzen die Finanzwetterlage prägen ,3 % +28,4 % Hoch über Kenia Sebastian Kahlfeld Afrika Aktuell steht Kenia bei Investoren hoch im Kurs: Die Banken des Landes überraschten mit guten Ergebnissen. In Nigeria dagegen lastet die Sorge um die Absetzung des Zentralbankchefs und die 215 bevorstehende Präsidentschaftswahl auf den Kursen. Die Bewertungen des Finanzsektors erscheinen aber attraktiv. Frost mit Folgen Thomas Schüßler Nordamerika Der extrem kalte Winter hat zwar Spuren hinterlassen, inzwischen ist die US-Wirtschaft aber wieder auf Kurs. Das Wachstum der Industrie hat sich beschleunigt und der Arbeitsmarkt sendet positive Signale. Unter dem Strich spricht derzeit vieles für ein Investment in amerikanische Aktien. DWSactive

11 MÄRKTE 11 Überwiegend freundlich Das globale Wachstum springt an die Lage in den Schwellenländern hat sich beruhigt. Julia Ollig Portfolio- Management Multi-Asset Entspannte Lage Das globale Wachstum hat sich nach einer Verschnaufpause zu Jahresbeginn wieder erholt. Die Lage in den Schwellenländern hat sich beruhigt. Zusätzlich stellte die Europäische Zentralbank (EZB) weitere Liquidität in Aussicht. All das trug zu einem freundlichen Kapitalmarktumfeld bei selbst die Ukraine-Krise sorgte nur kurz für Verunsicherung. Wie entwickelt sich das Marktumfeld aktuell? Die DWS-Indikatoren liefern dazu wertvolle Hinweise: Das konjunkturelle Umfeld veranschaulicht der Makro-Indikator. Die Abweichung zwischen Markterwartung und realer Entwicklung stellt der Surprise-Indikator dar. Und der Risiko-Indikator zeigt, welche Stimmung herrscht. Aktuelle Wetter lage DWS-Makro-Indikator Der Indikator zeigt die Weltwirtschaft weiterhin im expansiven Modus. Die Verlangsamung zu Jahresbeginn hat sich als temporär herausgestellt und war hauptsächlich dem kalten Winter in den USA geschuldet. Ausblick: Positiv. Die Erholung in den Vereinigten Staaten sollte sich als Stütze der globalen Wirtschaft erweisen. 1,,8,6,4,2 1/8 1/1 1/12 1/14 DWS-Surprise-Indikator Die Erholung in den USA wurde von der Mehrheit der Analysten unterschätzt und hat zu deutlich positiven Überraschungen auf globaler Basis geführt. Ausblick: Durchwachsen. Obwohl sich die absoluten Wirtschaftsdaten weiterhin erfreulich entwickeln sollten, werden positive Überraschungen schwieriger. 1,,8,6,4,2 1/8 1/1 1/12 1/14 Alle Charts dieser Seite: Quelle: DWS, Stand: 5/214 DWS-Risiko-Indikator Die Aussicht auf eine verstärkt expansive Geldpolitik der EZB hat die Risikobereitschaft der Marktteilnehmer trotz der Ukraine-Krise wieder entfacht. Ausblick: Durchwachsen. Jeglicher Zweifel am derzeitigen Kurs der Notenbanken könnte die Stimmung schnell kippen lassen. 1,,8,6,4,2 1/8 1/1 1/12 1/14 Wieder Sonne Luiz Ribeiro Südamerika Im Zuge der Schwellenländer-Erholung haben die Börsen in Lateinamerika wieder Zuwächse verbucht. Brasilien legte trotz schwacher Wirtschaft und der Bonitäts-Herabstufung durch Standard & Poor s zweistellig zu. Beim WM-Gastgeber wächst die Ho nung auf wirtschaftspolitische Weichenstellungen. Deutliche Aufhellung Henning Gebhardt Europa Nachdem nun auch in der Peripherie die Konjunktur anspringt, ist die Stimmung trotz der Ukraine-Krise so gut wie lange nicht mehr. Für Optimismus sorgt etwa die Aussicht auf steigende Unternehmensgewinne. Im Fokus: deutsche Aktien, die von der anziehenden Dynamik der Weltkonjunktur pro tieren. Wechselhafte Lage Andreas Wendelken Asien Die asiatischen Märkte zeigen seit Jahresanfang ein di erenziertes Bild. Während in Indien die Wahlen für ein positives Marktsentiment sorgten, sind die Konjunkturdaten in China weiter sehr gemischt. Thema in Japan: die im April in Kraft getretene Mehrwertsteuererhöhung und deren mögliche Auswirkung auf die Wirtschaft im Inland. 2/214

12 12 MÄRKTE MONITORING SIND AKTIEN ÜBERBEWERTET? WO GIBT ES DIE HÖCHSTEN DIVIDENDEN? UND WO STEHEN DIE ANLEIHEMÄRKTE? DIE WICHTIGSTEN KENNZAHLEN FÜR AKTIVE ANLEGER AUF EINEN BLICK. Ertragsdelle ausgebügelt Die Finanzkrise ließ die Unternehmensgewinne ab 28 einknicken. 21 folgte die Trendwende. Inzwischen liegen die Gewinne in den Industrie- und Schwellenländern wieder auf den Vorkrisenniveaus. Gewinne 1 MSCI Developed Markets MSCI Emerging Markets /8 1/9 1/1 1/11 1/12 1/13 5/14 Aktienmonitor KGV lauf. Jahr KGV folg. Jahr KGV 5-Jahres-Ø Dax 13,37 11,74 11,51 S&P 5 15,95 14,38 13,96 Topix 12,8 11,61 14,72 Euro Stoxx 5 14,21 12,43 11,11 MSCI World 14,73 13,27 13,15 MSCI Emerging Markets 11,6 1,5 11,46 Steigende Buchwerte Unternehmen aus den Schwellenländern konnten seit 28 die Gewinne leicht und die Buchwerte kräftig erhöhen. Konzerne aus Industrieländern hinken deutlich hinterher. Buchwerte 1 MSCI Developed Markets MSCI Emerging Markets /8 1/9 1/1 1/11 1/12 1/13 5/14 Dividendenmonitor Dividendenrendite lauf. Jahr * rendite folg. Jahr * rendite 5-Jahres-Ø Dividenden- Dividenden- * Dax 2,94 3,28 3,38 S&P 5 2,6 2,23 2,11 Topix 2,1 2,28 2,8 Euro Stoxx 5 3,59 3,93 4,41 MSCI World 2,61 2,83 2,73 MSCI Emerging Markets 2,9 3,19 2,78 Keine Realrendite * in % 1 Analystenschätzungen für das laufende Jahr, indexiert (1/28 = 1) 2 Veränderung ggü. Vorjahr Farblegende: = besser als Ø = schlechter als Ø Alle Charts/Daten dieser Seite: Quelle: Bloomberg Finance LP, Stand: Die In ation zog im April an, die Umlaufrendite ging weiter zurück. Somit ist mit Bundesanleihen aktuell kein In ationsausgleich möglich. Die Umschichtung in dividendenstarke Aktien könnte sich fortsetzen. Umlaufrendite und Infl ationsrate 2 in Deutschland in % /8 1/9 1/1 1/11 1/12 1/13 4/14 Zinsmonitor Aktueller Stand 5-Jahres-Ø Umlaufrendite 1,11 % 1,97 % Rendite 1-jähriger Bundesanleihen 1,34 % 2,26 % Rendite 1-jähriger US-Staatsanleihen 2,54 % 2,66 % Inflationsrate in Deutschland 1,1 % 1,5 % Inflationsrate in der Eurozone,7 % 1,7 % Inflationsrate in den USA 2, % 1,7 % Euro in US-Dollar 1,37 1,35 DWSactive

13 MÄRKTE 13 RESEARCH DAS VERSTÄNDNIS WIRTSCHAFTLICHER ENTWICKLUNGEN KANN BEI DER AUSRICHTUNG DER ANLAGESTRATEGIE HILFESTELLUNG LEISTEN. DREI NEUE STUDIEN IN DER ZUSAMMENFASSUNG. STUDIE 1 Titel Autor Seiten 9 Herausgeber Population ageing and capital market performance: Should we be worried? Paul Kielstra Global Financial Institute STUDIE 2 Titel Autoren Seiten 84 Herausgeber Globalisierungsreport 214 Wer profitiert am stärksten von der Globalisierung? Michael Böhmer, Johannes Weisser, Markus Hoch, Tina Schneidenbach Bertelsmann Stiftung STUDIE 3 Titel Autoren Seiten 236 Herausgeber World Economic Outlook, April 214, Recovery strengthens, remains uneven Internationaler Währungsfonds Internationaler Währungsfonds Demogra e Globalisierung Niedrigzinsen Für die kompletten Studien die QR-Codes einfach per Smartphone scannen: Studie 1 ly/1noeyic Wie beein usst das Altern der Gesellschaft in der industrialisierten Welt die Kapitalmärkte? In der Reihe Capital Markets 23 geht das Global Financial Institute von Deutsche Asset & Wealth Management in Zusammenarbeit mit der Economist Intelligence Unit dieser Frage nach. Während viele Untersuchungen zum Thema bisher eher negative Töne anschlugen, wirft diese aktuelle Studie einen objektiven Blick auf die Fakten, die diesen Untersuchungen zugrunde liegen. Ergebnis: Es ist zu früh, ein vorschnelles Urteil zu fällen. Die englischsprachige Publikation kommt zu dem Schluss, dass den Chancen des demogra schen Wandels künftig mehr Beachtung geschenkt werden sollte. Die Globalisierung hat während der vergangenen zwei Jahrzehnte vor allem den Wohlstand in den Industrienationen vermehrt. Schwellen- und Entwicklungsländer hingegen pro tierten vergleichsweise wenig. Zu diesem Ergebnis kommt der Globalisierungsreport 214. Untersucht wurde, in welchem Umfang die Globalisierung 42 Volkswirtschaften beein usste. Ergebnis: Pro Jahr und Kopf legte das Bruttoinlandsprodukt in den Top-2- Industrieländern durch Globalisierungse ekte zwischen 199 und 211 durchschnittlich um etwa 1 Euro zu. In Ländern wie Mexiko oder Indien kletterte es um weniger als 1 Euro je Einwohner. Positive E ekte gab es jedoch für alle Länder. Seit 3 Jahren be nden sich die realen Zinsen rund um den Globus auf dem Sink ug. Trotz Erholung der Weltwirtschaft erwartet der Internationale Währungsfonds (IWF) jedoch kein spürbares Anziehen der Realzinsen. Im jüngsten Weltwirtschaftsausblick von April 214 kommt der IWF zu dem Schluss, dass die Realzinsen mittelfristig zwar wieder anziehen werden, jedoch nur moderat. Der IWF rechnet mit einem Anstieg auf maximal zwei Prozent. Als Begründung führen die Experten die gleichen Ursachen an, die zur Talfahrt der Realzinsen geführt haben: hohe Ersparnisse in den Schwellenländern, niedrige Investitionen in den Industrieländern und die hohe Nachfrage nach sicheren Anleihen. Studie 2 ly/1rblrzz Ein Viertel der Menschen in den entwickelten Ländern wird 23 älter als 6 Jahre sein. Anteil der Über-6-Jährigen an der Bevölkerung entwickelte Regionen Welt weniger entwickelte Regionen Entwicklungsländer Quelle: Vereinte Nationen, Stand: 12/213 Deutschland gehört zu den größten Gewinnern der Globalisierung. Summe der globalisierungsinduzierten Zuwächse des realen BIP je Einwohner von 199 bis 211 in Euro inklusive Globalisierungseffekt (GE) ohne GE Quelle: Prognos AG, Stand: 5/214 Obwohl sich die Weltwirtschaft erholt, dürften die Realzinsen niedrig bleiben. Umlaufrendite zehnjähriger Staatsanleihen (nominal) Infl ationsrate Quelle: Bloomberg Finance LP, Haver Analytics, OECD, Weltbank, World Development Indicator, IWF, Stand: 4/214 Studie 3 ly/1rrrhdb /214

14 14 MÄRKTE Gradmesser Weltwirtschaft auf optimaler Betriebstemperatur. In aller Kürze Konjunktur: Die großen Wirtschaftsregionen der Welt befinden sich auf Wachstumskurs. Keine Deflation: Die aktuelle Wirtschaftsentwicklung und die wachsame Notenbankpolitik sprechen gegen Deflation. Märkte: Bei Aktien könnten sich Kursrückschläge als Kaufgelegenheiten erweisen, bei Anleihen bieten sich nur vereinzelt Einstiegsmöglichkeiten. DWSactive

15 MÄRKTE 15 MARKTAUSBLICK NICHT ZU HEISS, NICHT ZU KALT DIE WELTWIRTSCHAFT HAT DIE RICHTIGE WACHSTUMSTEMPERATUR. DIE GELDPOLITIK DER NOTENBANKEN SPIELT EINE SCHLÜSSELROLLE. AKTIEN ZÄHLEN ZU DEN PROFITEUREN. 2/214

16 16 MÄRKTE Asoka Wöhrmann, Co-Chief-Investment-O cer von Deutsche Asset & Wealth Management Verschiedene Tempi Das schnelle Gegensteuern der Notenbanken 28 lohnte sich. Bereits 29 ging es in den Industrieländern wieder aufwärts. Die USA führten den Aufschwung an, gefolgt von Japan und dem Vereinigten Königreich. Der Euroraum ist ein Nachzügler, gewinnt aber an Fahrt. in Punkten (indexiert = 1 Punkte) Q4 27 = 1 Punkte Euroraum USA Japan Vereinigtes Königreich Quelle: Bloomberg Finance LP, Stand: 5/214 Positive Erwartungen Die Break-Even-In ationsrate entspricht der Renditedi erenz herkömmlicher und in ationsgeschützter Staatsanleihen. Die Renditedi erenz entspricht dem Zinsverzicht, den ein Investor für den In ationsschutz in Kauf nimmt.. Derzeit sind in den großen Industrieländern und Industrieregionen die In ationserwartungen positiv. in % Deutschland USA Japan Vereinigtes Königreich Quelle: Bloomberg Finance LP, Stand: 5/ Entwicklung des BIP 12/7 12/8 12/9 12/1 12/11 12/12 12/13 Langfristige Infl ationserwartungen 6/1 6/11 6/12 6/13 Eine Szene aus der Geschichte Goldlöckchen und die drei Bären : Goldlöckchen kostete von drei Schüsseln und stellte fest, dass die eine Schüssel zu heiß, die andere zu kalt und die dritte genau richtig temperiert war. Keineswegs ein Märchen, sondern bereits Realität in den großen Industrienationen ist das von Ökonomen geprägte Goldlöckchen-Szenario niedrige Inflation, niedrige Zinsen und solides Wachstum. In die Sprache der Volkswirte übersetzt bedeutet dies, dass die Wirtschaft weder heiß läuft, was zu Inflation führt, noch zu kalt ist, also in eine Rezession zu rutschen droht. Wenn man in die Vergangenheit blickt, haben sich in einem solchen Umfeld Aktien-Investments sehr häufig gelohnt, sagt Chefanlagestratege Asoka Wöhrmann. Die großen Wirtschaftsregionen der Welt befinden sich auf Wachstumskurs, und ein Anstieg der Inflation über die Inflationsziele der Notenbanken hinaus ist nicht in Sicht. Im Gegenteil in den USA, Großbritannien und dem Euroraum ist ein Trend hin zu fallenden Inflationsraten zu beobachten. Nur in Japan führte die massive Abwertung des Yen zu einem Inflationsanstieg. Aufgrund der schwachen Lohnentwicklung wurde jedoch das anvisierte Inflationsziel von zwei Prozent bisher nicht erreicht. Langwieriger Gesundungsprozess Zwar sind viele Unternehmen, Privathaushalte und Staaten beim Abbau ihrer hohen Verschuldung in den Vorjahren vorangekommen. Doch noch immer ist die Verschuldung der Wirtschaftssubjekte in den großen Volkswirtschaften der Welt gemessen an ihrer Leistungsfähigkeit, also dem Bruttoinlandsprodukt, recht hoch. Der Abbau dieser Schulden ist langwierig und hemmt neue Investitionen und die Konsumlaune. Der wirtschaftliche Gesundungsprozess dürfte damit noch ein paar Jahre andauern. Die Folge: Wachstumsraten, die unter dem langfristigen Trendwachstum liegen, und niedrige Inflationsraten. Dies strahlt wieder auf den Arbeitsmarkt aus. Moderates Wachstum lässt die Zahl der Arbeitsplätze nur langsam steigen. Das mindert wiederum die Macht der Arbeitnehmer, höhere Löhne durchzusetzen. Geringe Lohnsteigerungen lassen erwarten, dass die Inflationsraten in diesem und im kommenden Jahr noch gering ausfallen. Und es gibt noch einen dritten Grund für den geringen Preisanstieg: rückläufige Rohstoffpreise. Fallende Importpreise für diese Güter sorgen in den Industrieländern für eine geringere Inflationsrate, aber auch für mehr Kaufkraft. DWSactive

17 MÄRKTE 17 Entwicklung der Inflationsraten /7 12/8 12/9 12/1 12/11 12/12 12/13 Niedrige In ation In den USA, im Vereinigten Königreich und im Euroraum ist seit Herbst 211 der Trend bei der In ation nach unten gerichtet. Dies führte an den Märkten zu Ängsten vor einer de ationären Krise. Doch die stabile Wirtschaftsentwicklung spricht dagegen. in % zum Vorjahr Euroraum USA Japan Vereinigtes Königreich Quelle: Bloomberg Finance LP, Stand: 5/214 Trotz der seit dem vierten Quartal 211 rückläufigen Inflationsraten lässt sich festhalten, dass der Gesundungsprozess voranschreitet und die Volkswirtschaften in der entwickelten Welt sich auf solidem Wachstumskurs befinden, wenngleich das Tempo nicht überall gleich ist. Die USA führen den Aufschwung an, der auf die schwere Wirtschaftskrise der Jahre 28 und 29 folgte. Ein Blick auf die Entwicklung des realen Bruttoinlandsprodukts zeigt, dass Japan und das Vereinigte Königreich folgen (siehe Grafik links). Der Euroraum ist dagegen ein Nachzügler, dessen Wirtschaft erst jetzt richtig Fahrt aufnimmt. Ein Indiz dafür ist, dass die Wirtschaftsstimmung in der Eurozone trotz der Krise in der Ukraine auf das höchste Niveau seit drei Jahren anstieg. Test Sorgen vor einer Abkühlung der Konjunktur unbegründet. Unterschiedliches Tempo Damit sind auch die Notenbanken mit unterschiedlichem Tempo unterwegs. Der Start von Tapering, also die Reduktion von Anleihekäufen, zeigt, dass die US- Notenbank den Fuß etwas vom geldpolitischen Gaspedal nimmt. Die Bank of Japan bleibt dagegen auf der Überholspur und weitet durch massive Anleihekäufe die Geldbasis weiter aus. Die Europäische Zentralbank (EZB) will im Hinblick auf ihre Geldpolitik das Gaspedal mehr durchdrücken. Zuletzt kündigte sie weitere unkonventionelle Maßnahmen zur Lockerung der Kreditklemme in den Peripherieländern an. Damit reagiert die EZB auch auf die Entwicklung der Konsumgüterpreise im Euroraum. Der Fall der Inflationsrate unter die Ein-Prozent-Marke schürte bei ihr wie auch bei den Marktteilnehmern Sorgen vor einer Abkühlung. Ein Grund dafür dürfte sein, dass die Länder im Euroraum unterschiedliche Inflationsraten aufweisen. Wenn die durchschnittliche Inflation zu niedrig ist, wächst die Gefahr, dass einige Länder in eine Deflation und damit in eine Krise getrieben werden. Wöhrmann gibt jedoch zunächst einmal Entwarnung: Von einer Deflation sind wir im Euroraum noch weit entfernt. Der Rückgang der Inflation beruht vor allem auf dem temporären Effekt fallender Importpreise und dem überraschend starken Euro- Wechselkurs. 2/214

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