Ideenwettbewerb Belvédère Bericht des Preisgerichts

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1 Entwicklungsplanung Ideenwettbewerb Belvédère Bericht des Preisgerichts Baden, Februar 2009

2 Bezugsquelle: Stadt Baden Entwicklungsplanung Rathausgasse Baden Schutzgebühr CHF 10

3 Entwicklungsplanung Inhaltsverzeichnis Übersichtsplan mit Perimeter...2 Ausgangslage...2 Preisgericht...3 Ablauf des Ideewettbewerbs...3 Abgabe der Projekte...3 Vorprüfung...3 Nummerierung der Projekte...4 Zielsetzungen...4 Rahmenbedingungen...4 Beurteilungskriterien...4 erster Rundgang...5 zweiter Rundgang...5 dritter Rundgang...5 engere Wahl...5 Festlegung der Rangfolge...5 Zuteilung der Preise...5 Fazit und Empfehlungen des Preisgerichts...6 Weiteres Vorgehen...6 Dank...6 Genehmigung BAUMHÜTTE Mit der Landschaft bauen VALLDEMOSSA alea RIMAP...16 Ermittlung der Verfasser...18

4 Übersichtsplan mit Perimeter Ausgangslage Mit der Einstellung des Schiessbetriebes im Belvédère im Jahr 2004 ist das attraktiv gelegene Areal im Quartier Allmend für eine künftige Wohnnutzung verfügbar geworden. Eigentümerin ist die Ortsbürgergemeinde Baden. Die Stadt Baden plant nun die Entwicklung dieser Grundstücksfläche von rund 14'000m2, davon befinden sich 11'925m2 im Baubereich. Die Ortsbürgergemeinde beabsichtigt, das Areal nach erfolgter Sondernutzungsplanung im Baurecht abzugeben. Das künftige Wohnungsangebot soll den oberen Mittelstand ansprechen. In Ergänzung zu aktuellen Wohnungsneubauten in der Innenstadt mit einem Trend zu 3.5- und 4.5- Zimmerwohnungen sollen im Belvédère grosszügige Wohnungen für Familien entstehen. Das Areal Belvédère ist die letzte grössere Baulandreserve der öffentlichen Hand in Zentrumsnähe. Daraus ergibt sich ein hoher Anspruch an die städtebauliche und architektonische Qualität der künftigen Überbauung mit einer gleichwertigen Freiraumgestaltung. Mit dem Wettbewerbsverfahren, der anschliessenden Sondernutzungsplanung und einer beabsichtigten Inpflichtnahme des künftigen Investors soll der Qualitätsanspruch bis zur Realisierung gewährleistet werden. Aus dem Ideenwettbewerb soll eine qualitativ überzeugende städtebauliche Idee zur Überbauung des Areals Belvédère (Gebäudetypologie/Bebauungsstruktur, Architektur, Freiraumgestaltung/Ökologie, Erschliessung) hervorgehen, welche als Grundlage für den in der Folge auszuarbeitenden Sondernutzungsplan dient. 2

5 Sachpreisrichter/innen Stephan Attiger, Stadtammann Baden (Vorsitz) Susi Burger, Forum Ortsbürgergemeinde Baden Franziska Herzog, Finanzkommission Ortsbürgergemeinde Baden Rolf Wegmann, Leiter Entwicklungsplanung, Stadt Baden Fachpreisrichter/innen Elisabeth Boesch, Architektin ETH SIA BSA, Zürich* Luca Maraini, Architekt ETH, Baden* Stephanie M. Schafroth, Architektin SIA AIA, Zürich* Marcel Scherrer, Architekt ETH SIA, Zürich* Beat Nipkow, Landschaftsarchitekt BSLA SIA, Zürich* Experten Monika Greber, Entwicklungsplanung, Stadt Baden** Jarl Olesen, Leiter Planung und Bau, Stadt Baden** Corinne Schmidlin, Stadtökologie, Stadt Baden Sabine Scheurer, Quartierverein Allmend-Münzlishausen Sepp Wenzinger, Liegenschaftsverwalter Ortsbürgergemeinde Baden * ** Preisgericht Fachpreisrichter/innen gemäss SIA 142 Ersatzpreisrichter/innen Der offen ausgeschriebene Ideenwettbewerb Belvédère wurde mit dem Bezug der Unterlagen am 11. August 2008 gestartet. Vorgängig konnte das Programm via Internet eingesehen werden. Die Fragenbeantwortung erfolgte am 3. Oktober Die Abgabe der Wettbewerbsbeiträge war auf den 12. Dezember 2008 (Pläne) und den 16. Januar 2009 (Modelle) termininert. Die Unterlagen wurden insgesamt 42 mal angefordert. Eingereicht wurden 31 Wettbewerbsbeiträge. Die Vorprüfung fand vom 15. bis zum 19. Dezember 2008 statt. Die Jurierung erfolgte am 27., 28. und 30. Januar Am ersten Jurytag führte das Preisgericht eine gemeinsame Besichtigung vor Ort durch. Ablauf des Ideewettbewerbs Sämtliche Projekte wurden termingerecht, anonym und vollständig abgegeben. Die Abgaben wurden fortlaufend nummeriert. Die Inhalte wurden kontrolliert und die verschlossenen Verfassercouverts bei der Entwicklungsplanung deponiert. Abgabe der Projekte Die Vorprüfung wurde durch Herrn W. Scagnetti, Architekt ETH SIA, Zürich und Frau M. Greber, Entwicklungsplanung, Baden durchgeführt. Weiter wurden die Wettbewerbsbeiträge hinsichtlich der Wirtschaftlichkeit durch Herrn M. Scherrer, Architekt ETH SIA, Zürich und Herrn M. Weber, Architekt ETH, Zürich überprüft. Das entsprechende Ergebnis wurde der Jury am 2. Jurierungstag erläutert. Aufgrund der Vorprüfung beschloss das Preisgericht, sämtliche Wettbewerbsbeiträge zu jurieren. Vorprüfung 3

6 Nummerierung der Projekte Zielsetzungen x BELLEVUE CLARTÉ swordfish EROSION VALLDEMOSSA pico verde alea suncubes Mit der Landschaft bauen SÖT BEL PAESE Pinus Belvivere BALTHASAR Bibendum vue vert Linux BAUMHÜTTE eins-zwei-drei La Bella Vita Private Gärten MONDEO ZIPPER RIMAP est-est-est Bella Vista Im Grünen rosige Aussichten FUGHETTA Der Planung Belvédère liegen folgende Zielsetzungen zu Grunde: - überzeugende städtebauliche Gesamtidee mit klarer städtebaulich - Rahmenbedingungen Beurteilungskriterien 4 architektonischer Struktur als Grundlage für die Sondernutzungsplanung Aussenraumgestaltung/Durchgrünung basierend auf Gesamtkonzept mit gestalterischer und ökologischer Qualität grosszügige Familienwohnungen, individuell gestaltbar Vielfalt in der Wohnungsorganisation grosszügige private Aussenräume (Terrassen, Sitzplätze) zu den Wohneinheiten mit guter Aufenthaltsqualität Wirtschaftlichkeit und Markfähigkeit von Überbauungsvorschlag und Wohnungstypologien künftige Bewohnerschaft sind Personen und Familien des oberen Mittelstandes ausschliesslich Wohneigentum - Siedlungsstruktur des Quartiers, Quartiercharakter Freihaltezone und Wildtierkorridor Gewährleistung der Erschliessung der Nachbarparzellen, (inkl. Restraurant Belvédère) Minergiestandard, schonender Umgang mit Ressourcen - Städtebauliche und freiräumliche Qualität Architektonische und funktionale Qualität Wirtschaftliche Marktfähigkeit Ökologische Qualität -

7 Im ersten Rundgang wurden jene Projekte ausgeschieden, welche trotz Qualitäten in einzelnen Bereichen grundsätzliche städtebauliche, konzeptionelle oder funktionale Mängel aufwiesen. Aufgrund der eingehenden Diskussion der Jury wurden folgende Projekte ausgeschieden: Nr. 2, 3, 9, 11, 12, 14, 18, 20, 22, 23, 26, 28, 30, 31. Das Rückkommen auf die Entscheide des ersten Rundganges führte dazu, dass die Projekte Nr. 11, 12 und 31 für den zweiten Rundgang wieder aufgenommen wurden. erster Rundgang Die verbleibenden 20 Projekte wurden in einem zweiten Rundgang vertieft bezüglich ihrer städtebaulichen, gestalterischen und funktionalen Qualitäten überprüft. Gestützt darauf wurden die folgenden Projekte ausgeschieden: Nr. 4, 5, 7, 11, 12, 13, 15, 27, 29, 31. Das Rückkommen ergabe keine Veränderung der Beurteilung. zweiter Rundgang Die Diskussion im dritten Rundgang führte zum Ausschluss der Projekte Nr. 1, 16, 17, 21 und 24. Der abschliessende Kontrollrundgang ergabe keine Veränderung der Beurteilung. dritter Rundgang In der engeren Wahl verblieben die Projekte Nr. 6, 8, 10, 19 und 25. engere Wahl Nach der Bereinigung der Projektbeschriebe und einer eingehenden Auseinandersetzung mit den Qualitäten der einzelnen Projekte und deren Würdigung wurde folgende Rangierung vorgenommen: 1. Rang, Projekt Nr. 19, BAUMHÜTTE 2. Rang, Projekt Nr. 10, Mit der Landschaft bauen 3. Rang, Projekt Nr. 6, VALLDEMOSSA 4. Rang, Projekt Nr. 8, ALEA 5. Rang, Projekt Nr. 25, RIMAP Festlegung der Rangfolge Das Preisgericht hat die zur Verfügung stehende Preissumme von CHF , excl. MwSt. wie folgt zugeteilt: 1. Preis 1. Rang CHF Preis 2. Rang CHF Preis 3. Rang CHF Preis 4. Rang CHF Preis 5. Rang CHF Zuteilung der Preise 5

8 Fazit und Empfehlungen des Preisgerichts Bei genauerer Betrachtung erweist sich die gestellte Aufgabe als sehr anspruchsvoll und komplex. Die an sich grosszügige Parzelle weist aufgrund ihrer Geometrie und Topografie unterschiedliche Qualitäten auf, so dass neben einer klaren städtebaulichen Haltung auch die Erschliessungfrage zum zentralen Thema wird. Die Auseinandersetzung mit den Wettbewerbsbeiträgen bestätigt die Zielsetzung, mit der Überbauung Belvédère von der quartierprägenden Körnigkeit auszugehen und die damit einhergehende Durchgrünung aufzunehmen. Entscheidend ist dabei auch die Wirkung der Überbauung in Richtung Allmendstrasse und ihre Definition als Siedlungsrand gegenüber Wald und offener Landschaft. Die Wettbewerbsresultate liefern wichtige Erkenntnisse für das richtige Mass der Grundstücksausnützung und der maximal möglichen, quartierverträglichen Bebauungsdichte. Bestätigt sieht sich das Preisgericht in der Zielsetzung der grosszügigen Familienwohnungen an diesem Standort. Generell zeigt sich die Schwierigkeit der Aufgabe im Umgang mit dem teils stark abfallenden Terrain, im Landkonsum für die unterirdische Parkierung sowie in der Ausgestaltung und Nutzung der Erdgeschosse. Eine besondere Herausforderung scheint die Privatisierung von Freiflächen als Aussenräume zu den Erdgeschosswohnungen zu sein, da diese einhergeht mit einer entsprechenden räumlichen Abgrenzung und Modellierung des Terrains. Die an ihrem westlichen Ende schmal auslaufende Parzelle verlangt hier nach einem bewussten städtebaulichen Umgang, welcher die vorhandenen knappen Flächenverhältnisse berücksichtigt. Der Umgang mit dem Schützenhaus zeigt die Bedeutung, welche dem Auftakt an dieser Stelle zukommt. Mit dem Abbruch des Schützenhauses ist hierauf eine neue Antwort zu finden. Bleibt das ehemalige Schützenhaus bestehen, stellt sich unweigerlich die Frage nach dessen zukünftiger Nutzung. Lage als auch architektonischer Ausdruck des Gebäudes widersprechen dem Versuch, das auf der restlichen Parzelle angezeigte Wohnprogramm hier fortzusetzen. Der verlangte Wildtierkorridor lässt sich generell gut in die Überbauungsvorschläge einbinden. Insgesamt hat der Ideenwettbewerb viele interessante Beiträge für den Ort und die gestellte Aufgabe erbracht. Das Preisgericht empfiehlt der Ortsbürgergemeinde Baden mit einer Gegenstimme und einer Enthaltung, auf Basis des erstrangierten Projektes die Sondernutzungsplanung auszuarbeiten und hierbei die Begleitung durch eine Vertretung der Fachjury vorzusehen. Um die im Projektvorschlag vorhandenen Qualitäten bis hin zur Realisierung umsetzen zu können, empfiehlt die Jury eine sorgfältig gewählte Projektorganisation, welche die enge Zusammenarbeit zwischen Grundeigentümerin, Projektverfasser und Investor garantiert. Die Investorenumfrage sollte daher vor der weiteren Bearbeitung durchgeführt werden. Keines der 31 eingereichten Projekte konnte im Rahmen des Ideenwettbewerbs die anspruchsvolle Aufgabe vollumfänglich bewältigen. Das Siegerprojekt Baumhütte überzeugte die Jury aufgrund seiner bestechenden Projektidee, der hohen städtebaulichen und architektonische Qualitäten und dem vorhandenen Potential für die Weiterbearbeitung. Weiteres Vorgehen Am 16. Februar 2009 wird der Stadtrat das Wettbewerbsergebnis zur Kenntnis nehmen. Anschliessend werden die Wettbewerbsteilnehmer informiert. Der Jurybericht wird den Teilnehmern, den Jurymitgliedern, der Tages- und der Fachpresse mit der Einladung zur öffentlichen Ausstellung zugestellt. Die Ausstellung der Wettbewerbsbeiträge erfolgt ab Dienstag, 17. Februar und dauert bis Donnerstag, 26. Februar Das Preisgericht dankt allen Wettbewerbsteilnehmern für das grosse Engagement. Dank 6

9 Genehmigung 7

10 19 BAUMHÜTTE 1. Rang Architektur Azzola Durisch Architekten ETH/SIA, Zürich Robert Azzola, Thomas Durisch Landschaftsarchitektur Müller Illien Landschaftsarchitekten, Zürich Klaus Müller 8

11 19 BAUMHÜTTE Mit der sympathischen und zugleich archaischen Idee von Baumhütten inmitten des gegen Süden abfallenden und neu aufgeforsteten Areals Belvédère weckt das Projekt beim Betrachter gleichsam die Neugierde und die Erinnerung. Das Konzept definiert für den Ort neue Qualitäten und erfindet zugleich seine eigenen Rahmenbedingungen. Anstatt an einen offenen Grünraum stossen die nördlich angrenzenden Einfamilienhäuser nun an einen mit Bäumen bestandenen Hain. Gleichzeitig wird der tiefer gelegene Sportplatz Allmend räumlich stärker gefasst und erscheint nun wie eine Lichtung im Wald. Diese eindrückliche landschaftsräumliche Interpretation gepaart mit der sorgfältigen Setzung der insgesamt acht leicht expressiv ausgebildeten Bauvolumen ist die zentrale Stärke des Projektes. Die gewählten orthogonal zueinander stehenden Bauvolumen richten sich streng nach Süden aus und negieren damit die Hangneigung zugunsten einer besseren Besonnung der insgesamt 40 Wohnungen. Die damit verbundenen schwierigeren Übergänge ins Gelände werden angemessen verarbeitet. Die Wege hingegen verlaufen beinahe parallel zum Terrain, was flache und deshalb behindertengerechte Zugänge ermöglicht. Andererseits führt die Diagonalstellung der Volumen im Gelände zu einer leicht schwebenden Erscheinung, was das Konzept der Baumhütte zusätzlich unterstützt. Die Grösse der ausgebildeten Bauvolumen ist das glaubwürdige Ergebnis aus dem Spannungsfeld von Nutzungsdichte, Freiraumansprüchen und städtebaulicher Körnigkeit. Konzepttreu wird das Baumaterial Holz vorgeschlagen. Die Konstruktionsmethode von kreuzweise versetzen Holzplattformen mit auskragenden Terrassen unterstützt einmal mehr die Projektidee. Das komplexe räumliche Ineinandergreifen der Wohnungen in den Mehrfamilienhäusern mit sieben respektive drei Einheiten ist damit begründet, dass alle Wohnungen mindestens nach drei Himmelsrichtungen ausgerichtet sein sollen. Obwohl die Wohnungen für den Wohnteil und den Schlafteil häufig zwei Geschosse beanspruchen, werden keine vertikalen räumlichen Beziehungen angeboten. Die Wohnungsgrundrisse sind vielfältig und familienfreundlich. Die grosszügigen privaten Aussenräume und direkten Gartenzugänge erlauben den Bewohnern ein Maximum an individuellem Landschaftsbezug. Die angebotenen 3-1/2-Zimmerwohnugnen bis 6-1/2-Zimmerwohnungen decken die Bedürfnisse der formulierten Zielgruppe vollständig ab. Diverse geringfügige Verstösse im Bereich der Strassenabstände, des Waldabstandes, der Gebäudehöhen und der Erschliessung der Nachbarparzelle lassen sich korrigieren. Etwas herausfordernder und kostspieliger ist die Realisierung der teilweise stark überdeckten Tiefgarage. Obwohl der Wildtierkorridor im Projekt nicht explizit ausgewiesen ist, können sich Tiere im offen gestalteten und deshalb barrierefreien Grundstück frei bewegen. Dem Projekt Baumhütte gelingt auf eindrückliche Weise, eine relativ dichte Wohnbebauung durchlässig und naturnah zu gestalten und auch in massstäblichen Baukörpern auszuformulieren. Die architektonische Struktur und städtebauliche Gesamtidee eignen sich gut als Vorlage für einen Sondernutzungsplan. Wichtig ist, dass die Hainidee sowie die konkreten Material- und Konstruktionsvorstellungen ein integraler Bestandteil des Nutzungsplanes werden. 9

12 10 Mit der Landschaft bauen Architektur Rolf Meier und Martin Leder, Architekten ETH HTL SWB, Baden Rolf Meier, Michel Bertschinger, Constanze Peinelt, Christof Köppel, Martha Rothfuss Landschaftsarchitektur Raymond Vogel Landschaften AG, Landschaftsarchitekten SIA, Zürich Raymond Vogel Raumentwicklung Fahrländer Partner AG, Zürich Stefan Fahrländer Rang

13 10 Mit der Landschaft bauen Das städtebauliche Konzept sucht eine Fortsetzung der vorhandenen Bebauung des angrenzenden Quartiers am Übergang des Siedlungsgebietes zum Landschaftsraum. Dies ergibt - laut Verfasser - eine unspektakuläre, aus der Körnung des Quartiers entwickelte Konfiguration. Tatsächlich ist die Körnung das heisst Grösse, volumetrische Gliederung und Lagedisposition der Bauten mit der bestehenden Bebauung kompatibel - wenn auch in verdichteter Form - und eine mögliche Antwort auf die im Wettbewerbsprogramm gewünschte für den Ort richtige Dichte und Volumetrie. Die insgesamt 15 Kuben leicht unterschiedlicher Grösse sind mittels vertikaler, leicht schräg geschnittener Gebäuderücksprünge gegliedert. Durch das Konzentrieren der Bauten auf drei Gruppen entstehen intensiv bepflanzte, den natürlichen Terrainverlauf sichtbar lassende Grünräume. Innerhalb der Bautengruppen wird das natürlich gewachsene Terrain durch künstliche Plattformen und eine geometrische Wegführung stark verändert. Im Umgang mit der Topographie befriedigt die vorgeschlagene Lösung im Bereich der Bautengruppen nicht. Der Vorschlag, den Erdgeschosswohnungen private Aussenbereiche zuzuweisen, ist an und für sich sinnvoll und auch von vielen Nutzern erwünscht. Die vorgeschlagene Lösung mit den aufgeschütteten Plattformen und Stützmauern, welche die Nahtstellen zwischen künstlichem und natürlichem Terrain bilden, ist noch nicht gelöst. Die Abgrenzung zwischen den privaten Aussenräumen und dem öffentlichen Bereich muss im Fall der Einfamilienhausgruppe im Westen ebenfalls noch gefunden werden. Zur Frage des Schützenhauses werden zwei Antworten - ohne Wertung - gegeben: Das Schützenhaus wird umgebaut, mit spezieller, noch zu definierender Wohnnutzung oder es wird ersetzt durch einen weiteren Baukörper in der Typologie der Bauten mit Geschosswohnungen. Aus städtebaulicher Sicht überzeugen beide Varianten. Das Angebot an Wohnungen umfasst insgesamt 26 Einheiten mit Wohnungsgrössen von 130 bis 220 m2. Es gibt Einfamilienhäuser, Geschosswohnungen und Maisonettewohnungen unterschiedlicher Grösse. Eine gemeinsame Charakteristik aller Wohnungen ist die allseitige Orientierung. Auf Attikawohnungen wird - gemäss Erläuterungsbericht - aus städtebaulichen Gründen verzichtet. Die Wohnungen in den Obergeschossen haben grosse, teilweise gedeckte Terrassen, die Erdgeschosswohnungen private Gartenbereiche. Dies führt zu Einblickproblemen, welche gelöst werden müssen. Erwähnenswert ist auch, dass - mit Ausnahme der Einfamilienhäuser - alle Wohnungen einen direkten Zugang vom Lift her haben. Die Grundriss-Struktur, eine Dreiteiligkeit in der Art des venezianischen Palazzo, besitzt eine hohe Planungsflexibilität. Ausserdem besteht bei den meisten Wohnungen die Möglichkeit einer kleinen Einliegerwohnung oder eines separat erschlossenen Büros. Die Beurteilung der architektonischen Qualität ist im Rahmen eines Ideenwettbewerbs nur bedingt möglich. Die kubische Gliederung der Baukörper ist subtil und spannungsvoll. Im erläuternden Text und den Perspektiven finden wir interessante Andeutungen: Fassaden mit feingliedriger Struktur oder Ausbildung einer Filterschicht zur individuellen Regulierung des Grades an Privatheit. Die Konkretisierung dieser ersten Hinweise, die Sicherstellung einer hohen gestalterischen Qualität im Rahmen des Sondernutzungsplanes sind wichtige Elemente einer allfälligen Weiterenwicklung des Projektvorschlags. Die Parkierung erfolgt in drei den Bautengruppen zugeordneten Anlagen, welche von der Kennelgasse aus erschlossen sind. Sämtliche Häuser haben einen direkten Zugang vom Parking aus. Die Lösung ist klar und oekonomisch. Nicht optimal ist die Platzierung der Besucherparkplätze an der Kennelgasse, die Wege zu den Wohnungen wenig übersichtlich. Das Fusswegsystem innerhalb der Siedlung ist funktionell optimal, gestalterisch aber noch ungelenk. Das Potential des Projektes als Grundlage für die Ausarbeitung eines Sondernutzungsplanes ist aufgrund der konzeptionellen Klarheit (Volumetrie, Gruppierung der Baukörper, Konzept Aussenraum, Wegführung) gut. Die Vorschläge für eine Parzellierung bedürfen der Präzisierung, die gestalterischen Aspekte müssen weiterentwickelt werden. Die konzeptionelle Klarheit muss aber unbedingt durch starke gestalterische Festlegungen ergänzt werden, es besteht sonst die Gefahr der Banalisierung. Bezüglich Wirtschaftlichkeit bietet der Projektvorschlag in seiner Gesamtdisposition gute Voraussetzungen. Die hohe Flexibilität und die Qualität der Wohnungen sollten auch eine gute Basis für eine erfolgreiche Marktfähigkeit bilden. Gesamthaft betrachtet leistet das Projekt mit der Landschaft bauen einen unspektakulären, aber ausgewogenen und qualitativ hochstehenden Beitrag an die gestellte Aufgabe. 11

14 6 VALLDEMOSSA Architektur LVPH architectes sàrl Pampigny Paul Humbert, Laurent Vuilleumier, Barbara Caloz-Sartori Landschaftsarchitektur HÜSLER & Associés Lausanne Christoph Hüsler Rang

15 6 VALLDEMOSSA Die städtebauliche Setzung von drei niedrigen, langgestreckten Baukörpern ist ein eigentlicher Gegenentwurf zur lockeren Einfamilienhausbebauung des Allmendquartiers: statt individualisierter, unterschiedlicher Häuser werden hier lauter gleichartige Reihenhäuser in drei Grossformen eingebunden. Statt der Einzelhäuser inmitten ihrer individuellen Gärten, mit denen eine niedrige Dichte, ein entsprechend grosser Landverbrauch und die Privatisierung des gesamten Freiraums einhergehen, setzen die Projektverfasser auf introvertiertes Wohnen um zwei Patios und können so trotz einer im Vergleich zum Einfamilienhausquartier doppelt so hohen Dichte einen erheblichen Teil der Parzelle unberührt und öffentlich - belassen. Statt das Muster der Streusiedlung in einer durch die geforderte höhere Dichte notwendigen gröberen Körnung weiterzustricken, wird mit den drei Baukörpern der Siedlungsrand gebaut, wird die Grenze zur offenen Landschaft definiert. Diese städtebauliche Strategie hat einige Vorteile. Das introvertierte Wohnen erlaubt es, die Parzelle bis hin zum schmalen Bereich an ihrem westlichen Ende auszunutzen. Gegen die Allmendstrasse treten die Baukörper niedrig in Erscheinung, von lediglich 4.60m beim Krättli bis 6.50m bei der Verzweigung Allmendstrasse Hägelerstrasse. So bleibt für die oberhalb der Allmendstrasse gelegenen Liegenschaften der Ausblick gegen Süden weitgehend unverstellt. Attraktiv ist auch die begrünte und von Bäumen durchsetzte Dachlandschaft als fünfte Fassade der neuen Gebäude. Der Fussgänger auf dem neu sehr breiten Trottoir der Allmendstrasse, Teil der Promenade, sieht sich allerdings von einer nur an zwei Orten unterbrochenen Mauer begleitet. Doch entsteht durch das Abrücken der mittleren Zeile gegen Süden ein grosszügiger, gemeinschaftlich nutzbarer Freiraum zur Allmendstrasse hin, als durchgängige Esplanade mit Hartbelag zum Spielen und Flanieren neben dem ebenso grosszügigen baumbestandenen Spielplatzbereich. Über diesen Freiraum wird die neue Bebauung geschickt mit dem Einfamilienhausquartier nördlich der Allmendstrasse verknüpft. Das Schützenhaus wird in diesem Vorschlag abgebrochen. An seiner Stelle übernimmt die Stirnfassade der ersten Zeile mit dem begrünten Bereich im Vordergrund die Rolle eines angemessenen und unaufgeregten Auftakts zum neuen Quartier. Die Erschliessung der nördlich der Mittelzeile gelegenen Tiefgarage erfolgt von der Kennelgasse her in einer in den Hang gegrabenen gekurvten Zufahrt. Es werden 58 Parkplätze angeboten. Leider haben nur die Häuser der Mittelzeile einen direkten Zugang von der Tiefgarage her. Für die Bewohner der anderen beiden Hauszeilen entstehen dadurch lange Wege zu ihren Wohnungen. Zudem wird im Bereich der Garageneinfahrt das gewachsene Terrain des Hangs stark verändert. Auch baurechtlich wirkt sich die eigenwillige städtebauliche Setzung nachteilig aus: die zulässige Gebäudehöhe wird bei der mittleren Hauszeile überschritten. Für die 32 Häuser, alle mit einer Grundfläche von ca. 8.50m x 16.00m, schlagen die Projektverfasser 4 Typen vor, die sich aber nur geringfügig unterscheiden. Das Wohnungsangebot umfasst 5 1/2 und 6 1/2 Zimmer-Häuser. Alle Häuser verfügen über zwei Patios und eine Dachterrasse mit raumhoher Brüstung, welche die nötige Privatheit garantiert. Bei der Hälfte der Wohnungen wird ein attraktives Zimmer mit Bad und direktem Ausgang auf den Dachgarten vorgeschlagen. Die architektonische Durcharbeitung geht beim vorliegenden Konzept noch nicht ins Detail, was aber im Rahmen eines Ideenwettbewerbs akzeptabel ist. Entsprechend ist das Potential der introvertierten Patio-Typologie auch noch nicht ausgelotet. Die städtebaulichen und räumlichen Qualitäten des radikalen Projektansatzes sind unbestreitbar. In der Radikalität des Vorschlags liegt ein grosses Potential, das mit einer Weiterbearbeitung und Verfeinerung zweifellos hervorgeholt werden könnte. 13

16 8 alea 4. Rang Architektur Oberst & Kohlmayer Generalplaner GmbH Stuttgart Jens Oberst, Regina Kohlmayer Landschaftsarchitektur Markus Herthneck Stuttgart 14

17 8 alea Die landschaftliche Ausprägung des Grundstückfeldes ist wesentlich von der zunehmend zum Tal hin abfallendentopografie und dem Bezug in einen, durch Waldvegetation geformten, offenen Landschaftsraum bestimmt. Für den langen und schmal zulaufenden Projektperimeter stellt sich die klassische Frage, wie ein zukünftiger Siedlungsrand in dieser sensiblen Situation ausformuliert werden und zugleich die rückwärtige Quartierstruktur respektiert werden kann. Die Verfasser schlagen eine Serie identischer Baukörper als Einheit vor. Die massstäblich sehr gekonnte Setzung von Punkthäusern bezieht sich auf den oberen Bereich des Hanges und verzichtet mit einer versetzten Anordnung auf eine strenge Bezugnahme zu den Strassenzügen. Diese Loslösung von linearen Bezugssystemen unterstützt die Strategie der freien Besetzung des Feldes. Es resultiert eine durchlässige, leicht wirkende Baustruktur, die eine spannungsvolle Polarität zum landschaftlichen Element der fliessenden Topografie erzeugt. Der Verzicht auf eine private Agenda im Aussenraum ermöglicht die Verhältnismässigkeit zwischen überbauter Fläche und freier Landschaft und die Konzentration auf die inneren Qualitäten des Haustypes. Der offene Landschaftsraum brandet ungestört an die Hausfluchten der eingestreuten Stadtvillen. Das Schützenhaus bleibt mit der Idee einer Wohnnutzung bestehen und bildet als Anfangspunkt der Serie ein gut proportioniertes Gegenüber zum offen gelassenen Freiraum am anderen Ende der Parzelle. Die Konzeption erzeugt durch ihre reduzierte, auf sich bezogene Sprache eine Konstanz der Wahrnehmung des Siedlungsrandes und erhöht damit die Identität des Ortes. Die sieben Einheiten fügen sich in die Situation, ohne die mögliche Ausnützung auszuschöpfen. Diese Haltung wird als Statement für die Qualität eines gehobenen Wohnens verstanden. Der Luxus ist das Angebot überschaubarer Einheiten mit jeweils drei Geschosswohnungen, die von einer grossen Offenheit profitieren. Die grosszügigen Grundrisse mit gut dimensionierten, eingezogenen Loggien wirken sehr individuell und versprechen ein zielsegmentorientiertes Produkt. Obwohl ein nutzungsneutrales, halböffentliches Angebot im Freiraum nicht nachgewiesen ist, kann man sich die Anordnung hausnaher Aufenthalts- und Spielmöglichkeiten aufgrund der lockeren Disposition vorstellen. Die Erschliessung erweist sich als ein Knackpunkt dieser Konfiguration. Es dürfte schwierig sein, die selbst auferlegten, hohen Ansprüche an den Städtebau und die landschaftlich vorbildlich wirkende Einordnung erfüllen zu können, würde die Erschliessungs- und Parkierungsthematik mit allen funktionalen Bedingungen in die Realität umgesetzt werden. Der Vorschlag der Autolifte an und für sich ist, wenn auch kostpielig, denkbar und innovativ. Die Idee auf eine gemeinsame, grosse Eingriffe verursachende Einstellhalle zugunsten punktueller Lösungen minimalinvasiver Art zu verzichten erscheint verführerisch. Die Projektidee funktioniert auf dieser Ebene so nicht und würde angesichts der Realität viel Gutes als flüchtige Substanz entlarven. Der für die Parkierung notwendige Raum ausserhalb und innerhalb der Bauvolumen würde die Erscheinung der Punktbauten erheblich beeinträchtigen, abgesehen von den zu überwindenden Höhendifferenzen für eine funktionierende Hauszufahrt, die ihrerseits massive Eingriffe in die Topografie erfordern würde. Die Schnittlösung führt im Hangbereich zudem zu ungünstigen Verwerfungen des Terrains und stellt den Übergang an der Schnittstelle zwischen ausgestellten, privaten Räumen und der Öffentlichkeit in Frage. Es wird letztendlich bezweifelt, dass die Leichtigkeit und der Charme der Projektidee die zu erwartende Belastung der Entwicklung überlebt. Der Haustyp mit seinen Geschosswohnungen und der angedachten Grundrisstypologie wird positiv gewertet. Das Total der Wohnungseinheiten, Geschossflächen und der Kubatur bewegt sich im Vergleich an der unteren Grenze. In der qualitativen Projektbeurteilung, dem Verhältnis von Kosten zu Ertrag, schneidet der Vorschlag wie er vorliegt im oberen Segment ab. Die Ausnützung ist im Vergleich sehr gering. Hier geht es um die Frage, wie hoch der Wert des städtebaulichen und landschaftlichen Gewinns mit dieser Strategie im Vergleich zu den wirtschaftlichen Kriterien und den an diesem Ort möglichen Lagepreisen eingestuft wird. Die kompakte Bautypologie, die Durchlässigkeit der Struktur und der angestrebte, sorgfältige Umgang mit den Landschaftsressourcen lässt eine ökologisch sinnvolle Lösung erwarten. Der Wildtierkorridor lässt sich optimal integrieren. Es handelt sich um einen auf den ersten Blick subtilen, in seiner unaufgeregten Art wertvollen Beitrag, auf dessen Basis sich ein Sondernutzungsplan gut realisieren liesse. Es mangelt letztendlich an der Überzeugung, diese Projektidee in ihrer direkten Substanz weitertragen zu können. Zudem ist es fraglich, ob die zugrunde liegende Ausnützung, die gleichzeitig ein wesentliches Qualitätsmerkmal ist, wirtschaftlich tragbar ist. 15

18 25 RIMAP 5. Rang Architektur Hunkeler Hürzeler Architekten AG Baden T. Hürzeler, D. Hunkeler Landschaftsarchitektur David & Vonarx Landschaftsarchitektur, Solothurn Ingenieur Heyer Kaufmann Partner Bauingenieure AG, Baden 16

19 25 RIMAP Fünf gleichwertige Baukörper reihen sich traufständig in regelmässigen Abständen auf. Die Häuser folgen konsequent der Allmendstrasse und nutzen so die beste Aussichtslage. Die dreigeschossigen Baukörper spielen mit der Form von klassischen Mehrfamilienhäusern aus den 50er Jahren: Dreigeschossigkeit, ausgeprägte Satteldächer und repetitives Volumen. Die Häuser stehen auf einem Sockelgeschoss, welches als Einstellhalle und Kellergeschoss der Wohnungen dient, die Garagenzufahrt erfolgt konsequent über die tiefer gelegene Kennelgasse. Pro Wohnung stehen rund 1.5 Abstellplätze zur Verfügung, zusätzlich stehen 9 oberirdische Besucherparkplätze zur Verfügung. Die städtebauliche Struktur ist einfach, klar und selbstverständlich. Die Durchlässigkeit zum benachbarten Villenquartier ist gegeben, volumetrisch orientierten sich die Häuser nicht an den benachbarten Villen, sondern an bestehenden Grossformen wie etwa dem Schützenhaus. Taktgeber der Häuser scheint eben dieses Schützenhaus zu sein, welches im Projektvorschlag volumetrisch bestehen bleibt und zu Wohnlofts umgebaut wird. Durch die konsequente Erschliessung und Volumensetzung gelingt ein sparsamer und schonender Umgang mit dem Areal: Grosse Teile des Areals werden in diesem Projekt unüberbaut bleiben und als öffentliche Wiesen oder Waldfläche in Zukunft genutzt werden. Zwischen den Häusern, auf dem Deckel des Sockelgeschosses, befinden sich private Gärten der Erdgeschosswohnungen. Mit einer eher tiefen Ausnützung (leicht über 40 %) werden rund 29 Wohnungen entwickelt. Der Schwerpunkt liegt auf den 4.5- bis 6.5-Zimmer-Typen, welche sich als Maisonettewohnungen grosszügig um einen zweigeschossigen Raum orientieren. Die Wohnungen sind sehr gut geschnitten, weisen grosszügige Aussenräume auf und ein genügendes Angebot an Nebenflächen. Ergänzt werden diese guten Familienwohnungen durch fünf 1-Zimmer-Wohnungen in den Neubauten und 4 Loftwohnungen im Schützenhaus. Die kleinen Wohnungen in den Neubauten sind als Ergänzung zu den Familienwohnungen denkbar die Grossmutter oder die adoleszenten Kinder finden hier vielleicht Platz die Projektverfasser sprechen folgerichtig auch vom «Mehrgenerationenhaus». Es gelingt, mittels hochwertigen Materialien und gepflegter Detaillierung dem einfachen Bautypus einen noblen Auftritt zu verleihen. Die hochwertige Materialisierung ist in diesem Projekt denn auch ein wesentlicher Bestandteil, um bei einer späteren Realisierung das gewünschte Erscheinungsbild des gehobenen Wohnens erreichen zu können. Das Projekt hält die wesentlichen baurechtlichen Vorgaben ein. 17

20 Ermittlung der Verfasser 1 10x BELLVUE LYRA Lara und Yves Reinacher Architekten ETH, Zürich Verfasser Lara Reinacher Yves Reinacher 2 CLARTÉ Reinhold Rüttenauer dipl. Ing. Architekt BDA, Heidelberg Hartmut MüllerFalkenhahn, dipl. Ing. Landschaftsarchitekt, IUS Institut für Umweltstudien, Heidelberg 3 swordfish a2d architecture to design perren feldmann Baden Caroline Perren Feldmann PPA architects ZT gmbh, Wien Verfasser Georg Petrovic Mitarbeit Thomas Reckzeh Patrick Hofmann 18

21 5 EROSION Jäger Zäh Architekten GmbH, Zürich Jäger & Partner Bauingenieure AG Zürich 7 pico verde englerarchitekten BSA SIA, Basel Uwe Hellwig Daniela Pauli Hans Ruedi Engler pg landschaften Sissach Pascal Gysin Katharina Köbele 9 suncubes Dipl. Ing. Christian Vogel Architekt, Darmstadt Dipl. Ing. Lioba Vogel Dipl. Ing. Christian Vogel Robin Vogel (cand. arch.) Wolfgang Färber Landschaftsarchitek t BDLA, IckingIrschenhausen Beratung Dipl. Ing. Harald Jünger, Darmstadt, Verkehrsplanung 19

22 11 SÖT Daniel Trepte, dipl. Architekt, Zürich Daniel Trepte Balliana Schubert, Landschaftsarchitekt en AG, Zürich Christoph Schubert 12 BEL PAESE Daniel Schneider, Landschaftsarchitekt BSLA, Städtebau NDK Markus Oegerli, Architekt FH SIA Schneider Landschaftsarchitekt en BSLA, Olten H&O dipl. Architekten SIA, Olten Mitarbeitende Christoph Rohm Isabella Fohrler 13 Pinus Christine Jahn Christof Weber Architekten, Zürich Pflanzenreich + Hoffmann Gartenarchitektur, Zürich 14 Belvivere Elias Leimbacher Architektur, Winterthur Ueli Müller Landschaftsarchitekt ur, Zürich 20

23 15 BALTHASAR FUTURAFROSCH Kornelia Gysel, dipl. Arch. ETH, Zürich SAVIONI Architekten GmbH, dipl. Architekten ETH/SIA, Zürich Alessandro Savioni Mitarbeit: Landschaftsarchitekt ur PLANETAGE GMBH, Zürich Marceline Hauri Lars Wolfer Chantal Wuhmann Andreas Baumgartner Immobilienberatung WANNER KONZEPT AG, Baden Hans Wanner 16 Bibendum Araseki Architekten AG, Baden Ryffel + Ryffel Landschaftsarchitekt en BSLA/SIA Uster 17 vue vert CAS Chappuis Aregger Solèr AG, dipl. Architekten ETH HTL SIA Luzern Ralph Bulgheroni dipl. Landschaftsarch. FH CAS Chappuis Aregger Solèr AG, Willisau 21

24 18 Linux Lukas Gregor dipl. Architekt ETH/ SIA Gabriela Güntert, dipl. Architektin ETH/ SIA Zürich 20 eins-zwei-drei Mäder + Mächler Architekten ETH/ BSA/SIA Zürich Mitarbeit Peter Gadola 21 La Bella Vita Erdin & Koller Architekten, Baden 22 Private Gärten Steiger Architekten Baden Mitarbeit Heinz Rempfler 23 MONDEO A. Heer, dipl. Architekt ETH/SIA Lostdorf Mitarbeit T. Brunner, Hochbauzeichner 22

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