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1 Ein Mini-Heft von in Zusammenarbeit mit

2 Warum schon Babys impfen? Weil Eltern so Krankheiten vermeiden können, bevor sie entstehen. Diesen Schutz früh aufzubauen, ist ganz wichtig Gegen welche Krankheiten kann ich mein Baby impfen lassen? Die empfohlenen Impfungen richten sich gegen Krankheiten, die unter Umständen besonders schwer verlaufen, bleibende Schäden hinterlassen und schlimmsten falls tödlich enden könnten. Dazu gehören Rotaviren, Tetanus, Diphtherie, Keuchhusten, Hib (eine bakterielle Infektion, die in schweren Fällen unter anderem zu Hirnhaut- oder Lungenentzündung führen kann), Kinder lähmung, Hepatitis B, 2 Pneumokokken, Meningokokken, Masern, Mumps, Röteln und Windpocken. Die Kosten trägt die Krankenkasse. Auch eine Impfung gegen Grippe (Influenza) oder Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) ist möglich. Säuglinge haben doch einen Nestschutz reicht der nicht aus? Nicht immer. Das Baby bekommt zwar über die Nabelschnur Abwehrstoffe von seiner Mutter, die es in den ersten Lebensmonaten vor Krankheiten schützen können. Aber eben nur vor denen, gegen die die Mutter selbst durch eine Impfung

3 oder Erkrankung immun ist. Eine An steckung des Neugeborenen mit Keuchhusten (für den es keinen Nestschutz gibt) können Eltern nur vermeiden, wenn alle Menschen im Umfeld geimpft sind. Warum früh impfen? Bis das Immunsystem voll entwickelt ist, vergehen Jahre. Sobald der Nestschutz des Babys nachlässt, ist es daher für Infekte sehr anfällig. Eine Erkrankung macht den Kleinen viel mehr zu schaffen, Komplikationen sind häufiger. Je früher geimpft wird, desto eher kann das Immunsystem Antikörper entwickeln. Gegen Krankheiten gibt es doch Medikamente. Wozu also vorbeugen? Viele Krankheiten, für die es einen Impfstoff gibt, werden durch Viren ausgelöst, zum Beispiel Masern. Es gibt keine Arzneimittel gegen Viren, die so wirksam sind wie Antibiotika gegen Bakterien. Auch einige bakterielle Erkrankungen wie Tetanus, Hirnhautentzündungen oder Keuchhusten sind äußerst schwer zu behandeln. Impfungen schützen vor schweren Krankheitsverläufen und möglichen Folgeschäden. 3

4 Training fürs Immunsystem Impfungen rüsten die Abwehr für den Krankheitsfall: Sie sorgen für den Aufbau von Antikörpern Was passiert bei einer Impfung im Körper? Mit dem Impfstoff gelangen speziell aufbereitete oder stark abgeschwächte Erreger in den Körper. Das reicht nicht, um eine Krankheit auszulösen, ist aber stark genug, um das Immunsystem anzuregen: Es bildet Antikörper zur gezielten Abwehr und beauftragt sogenannte Gedächtniszellen, sich den Eindringling ganz genau einzuprägen. Beim Kontakt mit dem echten Erreger sorgen diese dann für eine besonders schnelle Reaktion des Immunsystems und verhindern so den Ausbruch der Krankheit. Warum reicht meist eine Impfdosis nicht aus? Die Gedächtniszellen können sich den Erreger besser merken, wenn sie im Abstand von einigen Wochen oder Monaten mehrmals mit ihm konfrontiert werden. Wie lange hält der Schutz für mein Baby an? Das ist unterschiedlich: Gegen Masern, Mumps, Röteln und Windpocken ist 4

5 Raus auch bei Regen das macht die Abwehrkräfte stark das Kind in der Regel sein Leben lang geschützt vorausgesetzt, es wurde zweimal geimpft. Für Keuchhusten, Tetanus, Diphtherie und Polio sollte die Impfung nach fünf Jahren zum ersten Mal aufgefrischt werden. Auffrischung verpasst: Und jetzt? Grundsätzlich gilt: Jede Impfung zählt. Sicher geschützt sind Kinder aber nur, wenn die Grundimmunisierung abgeschlossen ist. Bei manchen Impfungen brauchen die Gedächtniszellen immer mal wieder eine Auffrischung. Ist die überfällig, lässt der Impfschutz nach. 5

6 Was ist mit den Nebenwirkungen? Impfstoffe gehören zu den sichersten Arzneimitteln. Heftige Reaktionen darauf sind selten und weitaus harmloser als die Folgen einer Erkrankung Gibt es Nebenwirkungen? Hin und wieder rötet sich die Einstichstelle und schwillt an. Das kann ein bisschen wehtun. Manche Kinder bekommen leichtes Fieber, sind quenglig oder müde. Solche Impfreaktionen sind harmlos und zeigen: Der Körper setzt sich mit dem Erreger auseinander. Trotz Schnupfen kann das Kind geimpft werden Mein Baby ist erkältet. Soll ich den Impftermin lieber absagen? Fühlt sich das Baby warm an, messen Eltern am besten vor dem Termin die Temperatur: 6

7 Liegt sie unter 38,5 Grad, kann man trotz Husten und Schnupfen impfen. Bei hohem Fieber, wenn das Kind bestimmte Medikamente nehmen muss oder sich gerade von einem schweren Infekt erholt, entscheidet der Kinderarzt, ob er impft. Wann sollte man auf das Impfen verzichten? Ein angeborener oder erworbener Immundefekt sowie eine Allergie gegen Bestandteile des Impfstoffes (z. B. Hühnereiweiß) können gegen eine Impfung sprechen. Ich bin schwanger. Darf ich mich impfen lassen? Das kommt darauf an: Impfungen gegen Diphtherie, Tetanus, Keuchhusten, Hepatitis A und B sind grundsätzlich kein Problem, die Grippe-Impfung wird sogar ausdrücklich empfohlen. Lebend-Impfstoffe (Masern, Mumps, Röteln, Windpocken) sind aber für Schwangere ausgeschlossen. Bei Kinderwunsch deshalb den Immunstatus prüfen und gegebenenfalls noch vor der Schwangerschaft gegen Masern, Mumps, Windpocken und vor allem Röteln impfen lassen. Was sind Impfmasern und wie ansteckend sind sie? Das ist eine mögliche, aber harmlose Folge der Impfung, die abgeschwächte Masern- Viren enthält. Impfmasern können auch drei Wochen nach dem Piks auftreten und sind nicht ansteckend. Etwa jedes 20. Kind bekommt den masernähnlichen Ausschlag. 7

8 Welche Impfung ist wann dran? Experten empfehlen 13 Impfungen bis zum zweiten Geburtstag. Am Impfkalender können sich Eltern orientieren Ist der Impfplan ein Muss? Nein. Der Impfkalender der STIKO spiegelt aber den aktuellen Stand der Wissenschaft wider und gibt Empfehlungen, zu welchem Zeitpunkt die Impfungen besonders geeignet und sinnvoll sind. Was ist die STIKO? Das ist die Abkürzung für die Ständige Impfkommission der Bundesrepublik Deutschland eine Expertengruppe, die aus bis zu 18 ehrenamtlich tätigen Mitgliedern besteht und ihren Sitz am Robert Koch-Institut in Berlin hat. Ihre Aufgabe: auf Grundlage 8 neuester wissenschaftlicher Erkenntnisse die Gefährlichkeit von Erregern einzuschätzen und gegebenenfalls die Impfempfehlungen zu aktualisieren. Berufen werden die Experten vom Bundesgesundheitsministerium. Gilt der Kalender auch für Frühchen? Ja. Ausgangsdatum ist dabei der Tag, an dem das Kind geboren wurde. Besonders unreife Frühchen bekommen die Impfung im Krankenhaus. Kann ich Impfungen auch aufschieben? Experten raten davon in der Regel ab, weil dadurch

9 der gewünschte Impfschutz später als nötig eintritt. Zum Beispiel ist das Risiko, an Keuchhusten, Pneumokokken oder Haemophilus Influenzae Typ b zu erkranken, im ersten Lebensjahr besonders hoch. Deshalb sollten die Impfungen im Alter von zwei Monaten starten, damit die Grundimmunisierung noch im ersten Lebenshalbjahr erreicht ist. Wir haben eine Impfung versäumt. Und jetzt? Eine versäumte Impfung kann jederzeit nachgeholt werden. Was bedeuten die Einträge im Impfpass? Auf den Seiten 6 bis 9 notiert der Arzt den Tag, an dem er impft, und den Namen des Impfstoffs. Bei der Krankheit, gegen die er impft, macht er ein Kreuzchen. Ist das Kind zum Beispiel in eine Glasscherbe getreten, können Eltern unter Tetanus nachlesen, wann es zuletzt gegen Wundstarrkrampf geimpft worden ist. Liegt der Piks mehr als fünf Jahre (bei Jugendlichen: zehn Jahre) zurück, sollte es eine Auffrischimpfung bekommen. Für was stehen die Abkürzungen? Manchmal kürzt der Arzt Krankheiten mit Buchstaben ab, zum Beispiel Tetanus (T), 9

10 Diphtherie (D oder d), Keuchhusten (ap oder ap), Haemophilus influenzae Typ b (Hib), Poliomyelitis (IPV), Hepatitis B (HB) oder Masern, Mumps und Röteln (MMR). Üblich sind auch Kombinationen der Abkürzungen, etwa bei der Mehrfachimpfung gegen Tetanus, Diphtherie und Keuchhusten. Der Impfpass ist weg. Was tun? Der Kinderarzt hält in seinen Unterlagen fest, wann er gegen welche Krankheit geimpft hat. Er kann also alle bisher durchgeführten Impfungen in einen neuen Impfpass eintragen. Hat eine Familie den Arzt gewechselt, kann sie den bisherigen Kinderarzt bitten, die nötigen Informationen an die neue Praxis zu schicken. Impftermine für Ihr gemäß Impfkalender der STIKO Impfung gegen Rotaviren*** Grundimmunisierung* Diphtherie Tetauns Keuchhusten - Hepatitis B Kinderlähmung Haemophilus influenzae Typ b (Hib) Pneumokokken Grundimmunisierung** Masern Mumps Röteln Windpocken Meningokokken C HPV Alter in Wochen Impfung 2. Impfung 1. Impfung 1. Impfung *mögl. mit 6-fach-Kombinationsimpfstoff **mögl. mit 4-fach-Kombinationsimpfstoff ***2 oder 3 orale Gaben je nach verwendetem Impfstoff 10

11 Kind für Säuglinge, Kinder und Jugendliche Vollendeter Lebensmonat Vollendetes Lebensjahr (3. Impfung) 2. Impfung 3. Impfung 4. Impfung Auffrischimpfung Tetanus Diphtherie Keuchhusten Auffrischimpfung Tetanus Diphtherie Keuchhusten Kinderlähmung 2. Impfung 3. Impfung 1. Impfung 2. Impfung** Impfung ab dem vollendeten 12. Lebensmonat Standardimpfung (Mädchen 9 13 bzw Jahre) Nachholimpfung (Mädchen Jahre) 11

12 Rotaviren: Schlucken statt spucken Wenn Säuglinge und Kleinkinder ins Krankenhaus müssen, sind sehr häufig Rotaviren der Grund. Davor schützen kann nur eine Schluckimpfung Warum sind Rotaviren so gefährlich? Sie verursachen heftigen Durchfall sowie schlimmes Erbrechen. Und sie sind hochansteckend, fast jedes Kind unter fünf Jahren erwischt es einmal die meisten noch vor dem zweiten Geburtstag. Doch gerade Babys verlieren schnell sehr viel Flüssigkeit, ihr Körper trocknet aus. Aufgrund einer Infektion mit Rotaviren kommen in Deutschland jedes Jahr mehr als Kinder ins Krankenhaus. Wann impfen? Damit das Baby möglichst früh vor einer Infektion geschützt ist, kann es bereits im Alter von sechs Wochen die erste Schluckimpfung gegen Rotaviren bekommen. Je nach Impfstoff braucht es noch eine zweite oder dritte Dosis, jeweils im Abstand von vier Wochen. Wichtig: Spätestens, wenn das Baby 24 bzw. 32 Wochen alt ist, muss die Impfung abgeschlossen sein. 12

13 Die Schluckimpfung schützt das Baby vor einer Infektion mit Rotaviren Mein Kind kommt erst mit 3 Jahren in die Kita. Da kann ich doch auf die Rotaviren- Impfung verzichten, oder? Kinder holen sich die Viren in der Krabbelgruppe oder beim Babyschwimmen, von Omas Finger, auf den sie beim Zahnen so gerne beißen, oder vom großen Bruder, der seine Banane mit dem Zwerg teilen will. Die Erreger werden über Hände, Spielsachen oder Türgriffe, aber auch durch Niesen oder Husten übertragen. Selbst Eltern, die sich gründlich die Hände waschen oder zum Desinfektionsspray greifen, können eine Ansteckung nicht vermeiden. Spucken und Durchfall trotz Impfung: Wie kann das sein? Die Schluckimpfung schützt nur vor den verbreitetsten Rotaviren-Typen. Es gibt jedoch auch eine Reihe anderer Viren (z. B. Norovirus), die auf den Magen schlagen. 13

14 Sechsfach-Impfung: Zu viel auf einmal? Eine Mehrfachimpfung bedeutet: nur ein Piks statt fünf oder sechs. Das freut das Baby Muss ein Kombinationsimpfstoff sein? Das ist ganz schön viel auf einmal. Im Alltag ist ein Säugling viel mehr Erregern ausgesetzt, als in einer Mehrfachimpfung enthalten sind. Mit der Sechsfach-Impfung gegen Diphtherie, Keuchhusten, Polio, Tetanus, Hib und Hepatitis B kommt das Immunsystem eines Säuglings klar, Mehrfachimpfstoffe sind sehr gut verträglich. Außerdem ersparen sie dem Baby un nötig viele Pikser, weil es durch eine Impfung gleichzeitig gegen mehrere Krankheitserreger geschützt wird. Kann die Sechsfach- Impfung nicht warten? Nein. Gerade im ersten Jahr ist das Immunsystem sehr anfällig für Krankheiten. Und: Sie verlaufen bei Babys und Kleinkindern oft heftiger und mit Komplikationen. Warum werden Babys so früh gegen Hepatitis B geimpft? Weil das Virus 50- bis 100-mal ansteckender ist als das HI- Virus und 80 bis 90 Prozent der Säuglinge, die sich in ihrem ersten Lebensjahr damit infizieren, später eine chronische Erkrankung entwickeln; dies kann 14

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16 z. B. bis zum Leberkrebs führen. Übertragen wird der Erreger über Blut oder Körperflüssigkeiten, also auch durch eine blutende Wunde oder über Gegenstände, die gemeinsam genutzt werden, z. B. Zahnbürsten. Man kann Hepatitis B in sich tragen, ohne krank zu sein. Es gibt auch im Kindergarten immer wieder Kinder, die Hepatitis- B-positiv sind. Auch das spricht für eine Impfung im Babyalter. Am häufigsten werden Hepatitis-Viren durch Geschlechtsverkehr übertragen. Besonders wichtig ist der Impfschutz also ab der Pubertät. Weil Jugendliche aber schwer zu motivieren sind, ist es besser, sie schon als Babys zu impfen. Warum gegen Polio und Diphtherie impfen? Diese Krankheiten gibt es bei uns doch gar nicht mehr. Auch wenn sie bei uns in Deutschland so gut wie verschwunden sind: Sie könnten jederzeit aus anderen Ländern wieder eingeschleppt werden und sich bei fehlendem Impfschutz erneut ausbreiten. Außerdem reisen viele Eltern bereits mit Babys und Kleinkindern in Länder, in denen diese Krankheiten noch vorkommen. Auch in der Kita kann sich ein Kind Hepatitis-B- Viren holen 16

17 Reicht es nicht, wenn ich mein Kind nach einer Verletzung impfen lasse? Nein. Gegen manche gefährlichen Erreger wie etwa Tetanus kann man auch passiv impfen. Das heißt, dass das Immunsystem die Antikörper direkt mit dem Piks bekommt und quasi sofort mit der Abwehr loslegen kann. Doch diese Antikörper werden auch sehr schnell wieder abgebaut und schützen daher nur kurzfristig. Was bei Tetanus hinzukommt: Das Bakterium, das in Schmutz und Erde also praktisch überall lebt, kann schon durch winzige Hautverletzungen in den Körper gelangen. Selbst den aufmerksamsten Eltern kann eine kleine Wunde entgehen. Oberschenkel oder Arm: Wo wird gepikst? Bei Säuglingen und Kleinkindern impft der Arzt in den Oberschenkel. Erst wenn am Arm genug Muskelgewebe vorhanden ist, gibt s den Piks in den Oberarm. Dort stört eine mögliche Schwellung beim Laufen und Toben weniger als am Bein. Welcher Abstand muss zwischen den Mehrfachimpfungen liegen? Nach dem ersten Piks bekommt das Baby zwei weitere Impfungen im Abstand von mindestens vier Wochen. Die letzte Dosis gibt es dann frühes tens nach sechs Monaten. Diese Pause von einem halben Jahr ist wichtig, weil das Immunsystem Zeit braucht, um auf die Erreger zu rea gieren. 17

18 Windpocken & Co.: Eigentlich harmlos? Masern, Mumps, Röteln und Windpocken tun Eltern oft als ungefährlich ab. Alles über die unterschätzten Kinderkrankheiten und die Folgen Warum sind Masern gefährlich? Weil es Komplikationen geben kann. Neben häufigen Mittelohr-, Lungen- und Kehlkopfentzündungen kommt es bei etwa einem von Kindern zu einer weitaus schlimmeren Entzündung des Gehirns. Diese führt oft zu bleibenden Behinderungen und kann sogar tödlich verlaufen. Wieso sind Masern wieder auf dem Vormarsch? In Deutschland haben rund 95 Prozent der Zweijährigen eine Impfung gegen Masern bekommen. Das ist eine recht hohe Quote. Doch erst mit einem weiteren Piks ist der Schutz vor Masern komplett. Diese wichtige zweite Impfdosis vergessen viele Eltern. Mit ein Grund dafür, weshalb es immer wieder zu Masernepidemien kommt zuletzt 2015 in Berlin, wo ein Kind sogar gestorben ist. 18

19 Was sind die ersten Anzeichen von Masern? Masern beginnen mit typischen Erkältungssymptomen, mit geröteten, lichtempfindlichen Augen und Fieber. Im Mund sind weißliche Flecken zu sehen. Nach einer kurzen Besserung steigt das Fieber erneut an. Jetzt zeigen sich auch hinter den Ohren und im Gesicht hellrote Flecken, die sich über den ganzen Körper ausbreiten. Wann ist der kleine Patient ansteckend? Masern sind etwa 5 Tage vor bis etwa 4 Tage nach Auftreten des Ausschlags an steckend. Und die anderen Kinderkrankheiten? Mumps kann man sich 3 bis 7 Tage vor Beginn und bis zu 9 Tage nach dem Abklingen der Schwellung einfangen. Eine Ansteckung mit Röteln ist 1 Woche vor bis zu 1 Woche nach Auftreten des Ausschlags möglich. Windpocken sind 1 bis 2 Tage vor den ersten Bläschen bis zur Verkrustung der letzten Pusteln ansteckend. Windpockenbläschen jucken sehr. Kinder sollten sie nicht aufkratzen, sonst kann es Narben geben 19

20 Ich hatte als Kind Mumps, das war nicht schlimm. Warum sollte ich mein Kind dagegen impfen? Weil auch bei Mumps ernsthafte Komplikationen auftreten können. Dazu zählen Gehirn-, Herzmuskel- oder Nierenentzündungen. Seltene, aber mögliche Folgen sind neben Unfruchtbarkeit und Zeugungsunfähigkeit auch bleibende Hörschäden. Gibt es bei Röteln immer einen Ausschlag? Nein. Bei etwa jeder zweiten Erkrankung bleiben sowohl die blassen, rosaroten Flecken als auch die typischen Symptome (leichtes Fieber, Kopfschmerzen, Schnupfen) aus. Trotzdem sind die Erkrankten ansteckend. Zufällig wurde bei meinem Sohn (2) festgestellt, dass er keinen Schutz vor Mumps hat, obwohl er dagegen geimpft worden ist. Wie kann das sein? Nach dem ersten Piks ist der Impfschutz bei etwa fünf Prozent der Kinder noch unvollständig. Um diese Sicherheitslücke zu schließen, ist eine zweite Impfdosis nötig. 20

21 Wie gefährlich sind Windpocken? Die juckenden Bläschen sind extrem lästig und können auf der Haut Narben hinterlassen. Vor allem Kinder mit Neurodermitis leiden sehr, wenn sie Windpocken haben. Auch diese Erkrankung kann schlimme Komplikationen mit sich bringen. Richtig gefährlich sind Windpocken allerdings in der Schwangerschaft, weil sie neben Hirnund Augenschäden beim Ungeborenen auch zu dessen Tod führen können. Kann man trotz Impfung an Windpocken erkranken? Nach der ersten Impfung ist man zu 80 Prozent vor Windpocken geschützt, der zweite Piks sorgt für einen fast 100-prozentigen Schutz. Die Windpocken-Impfung kann zusammen mit der gegen Masern, Mumps, Röteln erfolgen. Immer sind aber jeweils zwei Impfdosen notwendig. Ich möchte mein Kind (9 Monate) für die Krippe anmelden, es ist aber noch nicht geimpft. Habe ich dadurch Nachteile? Es gibt in Deutschland keine Impfpflicht. Aufgrund fehlender Impfungen dürfen städtische Krippen und Kindergärten die Aufnahme eines Kindes also nicht verweigern. Bei Elterninitiativen oder Einrichtungen freier Träger kann das aber anders sein. 21

22 Meningokokken: Auch das noch? Fies: Beim einen Kind suchen die Bakterien bloß Unterschlupf, beim anderen befallen sie die Hirnhaut. Was Eltern über den Erreger wissen müssen Was sind Meningokokken? Das sind Bakterien, die auf den Schleimhäuten im Nasen- Rachen-Raum leben. Etwa 10 Prozent von uns haben sie im Körper, ohne selbst daran zu erkranken. Eine Übertragung ist aber trotzdem möglich, zum Beispiel durch Hus ten, Niesen oder Küssen. Bei einem von hundert Menschen gelangen die Meningokokken dann in den Blutkreislauf und können eine lebensgefährliche Hirnhautentzündung (Meningitis) oder Blutvergiftung auslösen. Wie gefährlich sind sie für mein Kind? Unbehandelt kann eine Infektion schon innerhalb weniger Stunden zu einem lebensbedrohlichen Zustand führen. Etwa jedes zehnte betroffene Kind stirbt im vergangenen Jahr waren das laut Robert Koch-Institut 15 Mädchen und Jungen in Deutschland. Auch wenn die Patienten überleben, können die Folgen einer Meningokokken-Erkrankung schlimm sein: Neben Entwicklungsstörungen, Lähmungen und Krampf anfällen können Hörschäden und Amputationen als mögliche Komplikationen auftreten. 22

23 Wer ist am häufigsten betroffen? Vor allem Babys und Kleinkinder im zweiten Lebensjahr sowie Jugendliche und junge Erwachsene. Woher weiß ich, ob mein Kind eine Hirnhautentzündung hat? Eine Hirnhautentzündung ist schwer zu erkennen, genau das ist das Problem. Die Kleinen leiden zunächst unter grippeähnlichen Symptomen wie zum Beispiel Kopfweh, Fieber, Schüttelfrost und Schwindel. Sie fühlen sich schlapp, sind müde. Babys trinken möglicherweise schlecht. Etwas später kommt es dann zu der typischen Nackensteife. Wie macht sich Nackensteife bemerkbar? Wenn das Kind auf dem Rücken liegt, kann es unmöglich den Kopf auf die Brust beugen. Versuchen Eltern, den Kopf mit ihrer Hand anzuheben, tut es dem Kind weh und es zieht automatisch die Beine an, um den Schmerz zu vermeiden. Eltern spüren dabei auch, dass der Nacken steifer ist als normal. Wie kann ich mein Kind schützen? Indem Sie es frühzeitig impfen lassen. Fragen Sie Ihren Kinderarzt. 23

24 Sie wollen mehr wissen? Noch mehr Fragen zum Thema Impfen? Die Antworten und viele Infos zu Ansteckung, Symptomen und Verbreitung der einzelnen Infektionskrankheiten gibt's bei Das Geburtsdatum des Kindes eintragen und dann per eine Erinnerung für anstehende Impftermine bekommen: So einfach funktioniert der Vergissmeinnicht-Service Mit freundlicher Unterstützung von GlaxoSmithKline DE/VAC/0416/16; 08/2016; PD008B IMPRESSUM Das Mini-Heft ist eine Beilage von Leben & erziehen 10/2016 Text: Beate Spindler Layout: Robert Erker, Judith Häberer, Isabel König Anschrift der Redaktion: Leben & erziehen, Böheimstr. 8, Augsburg Titelfoto: gradyreese/istockphoto.com Fotos: Pavla Zakova/Fotolia.com; KidStock/Getty Images; GSK; gradyreese (2)/iStockphoto.com; Beloborod, Oksana Kuzmina (2), Rasstock, Sokolova Maryna, Dmytro Zinkevych/Shutterstock.com

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