SÜDWESTRUNDFUNK SWR2 Leben - Manuskriptdienst. Pate gesucht! Zwischen Fürsorge und Finanzierungsmodell. Donnerstag, um 10.

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "SÜDWESTRUNDFUNK SWR2 Leben - Manuskriptdienst. Pate gesucht! Zwischen Fürsorge und Finanzierungsmodell. Donnerstag, 17.03.11 um 10."

Transkript

1 SÜDWESTRUNDFUNK SWR2 Leben - Manuskriptdienst Pate gesucht! Zwischen Fürsorge und Finanzierungsmodell Autorin: Redaktion: Regie: Ina Strelow Nadja Odeh Maria Ohmer Sendung: Donnerstag, um Uhr in SWR2 Bitte beachten Sie: Das Manuskript ist ausschließlich zum persönlichen, privaten Gebrauch bestimmt. Jede weitere Vervielfältigung und Verbreitung bedarf der ausdrücklichen Genehmigung des Urhebers bzw. des SWR. Mitschnitte auf CD von allen Sendungen der Redaktion SWR2 Leben (Montag bis Freitag bis Uhr) sind beim SWR Mitschnittdienst in Baden-Baden für 12,50 erhältlich. Bestellmöglichkeiten: 07221/ Kennen Sie schon das neue Serviceangebot des Kulturradios SWR2? Mit der kostenlosen SWR2 Kulturkarte können Sie zu ermäßigten Eintrittspreisen Veranstaltungen des SWR2 und seiner vielen Kulturpartner im Sendegebiet besuchen. Mit dem kostenlosen Infoheft SWR2 Kulturservice sind Sie stets über SWR2 und die zahlreichen Veranstaltungen im SWR2-Kulturpartner-Netz informiert. Jetzt anmelden unter 07221/ oder swr2.de SWR2 Leben können Sie ab sofort auch als Live-Stream hören im SWR2 Webradio unter oder als Podcast nachhören: 1

2 MANUSKRIPT Stuhlpatin Frau G.: Also, Komische Oper, die Stuhlpatenschaft, Gedächtniskirche, die Fugenpatenschaft, Naturkundemuseum, ein Koboldmaki, eine Affenart. Ich bin also dreimal Pate. Buchpate Herr P.: Ein Pate ist immer derjenige, der jemand fördern soll, für den er Pate ist, nicht wahr. Bin ich eben Pate für die Bücher. Stuhlpatin der Komischen Oper Frau G. und Buchpate der Berliner Staatsbibliothek Herr P. Frau G.: Es ist einseitig, dass man einmalig eine Zahlung leistet und im Naturkundemuseum, das ist ja ein Skelett, ich weiß gar nicht wie viel Tausende von Jahre es alt ist. Das ist eine ausgestorbene Affenart und da hab ich auch eben einmal bezahlt, dass es weiterhin gut aufbewahrt wird. Und bei der Fugenpatenschaft, ist doch klar: unsere Gedächtniskirche ist ein Wahrzeichen von Berlin. Und da finde ich es wichtig, ich bin ja gebürtige Berlinerin, dass man grade in so ein Wahrzeichen auch als Privatperson, wenn man kann, was spendet und investiert. Herr P.: Wissen Sie ich bin also mein Leben lang hier n großer Leser, Bücherfreund, ich hab auch eine Büchersammlung. Erst mal bin ich seit zehn Jahren Witwer und zweitens habe ich zwei Kinder, aber keine Enkel. Und nun nagen meine Kinder ja nicht am Hungertuch und deswegen erlaube ich mir hier Geld für Dinge auszugeben für kulturelle Dinge hab ich immer was übrig. Frau G.: Zu achtzig Prozent mindestens sehe ich se als Spende an, denn bei Pate ist das Gegenseitige über Jahre und Jahrzehnte, das hört ja nie auf. Herr P.: Ich freue mich, dass ich das fördern kann, denn durch die vielen kulturellen Angebote hier in Berlin und gerade diese Museen und die Bibliotheken, möchte dadurch, sagen wir mal, eine Kleinigkeit zurückgeben. Klemens Karkow: Patenschaften spielen mittlerweile eine wichtige Rolle, bei der Projektfinanzierung. Zum einen ist der Begriff Patenschaft ein positiv belegtes Wort, das man eben auch aus der eigenen Familie kennt, mit Paten für ein Kind. Dieses Modell wurde ursprünglich von Entwicklungshilfeorganisationen übernommen, wo man auch Patenschaften für Kinder übernehmen konnte. Und das hat sich dort gezeigt, dass es ein erfolgreiches Modell war und viele andere Organisationen haben dieses Modell Patenschaft dann auch übernommen. Klemens Karkow vom Naturschutzbund Deutschland. 2

3 Klemens Karkow: Aus Sicht der Organisation unterscheidet den Paten erst mal vom Spender, dass er eine regelmäßige Zusage für die Spende gibt. Ganz klare Faktoren für den Erfolg sind auf jeden Fall, dass das Projekt wirklich konkret ist, dass man wirklich ganz genau dem Spender sagen kann, wofür das Geld gebraucht wird. Und der andere Erfolgsfaktor ist eben auch ein emotionaler Faktor von so einer Patenschaft. Dingpatin Katharina K.: Das ist eine Plastikspardose, Apple Bank heißt die, das ist eine Sparbüchse in Form eine Apfels mit einem Wurmmechanismus. Das heißt man füttert den Wurm, der aus dem Apfel heraus kommt, mit Münzen. Dingpflegerin Katharina K. im Museum der Dinge in Berlin. Übrigens, ein Geheimtipp unter den zirka 600 Museen der Stadt. Mit seinen Ausstellungen dokumentiert es ein großes Stück Alltagskultur des ausgehenden 19. Jahrhunderts bis in die Gegenwart. Über Objekte - vom Tropfenfänger über die Höhensonne bis zur Geburtszange, eben Dinge des Alltags - zählt die Sammlung des Museums. Es gibt wohl kaum einen Besucher, der dort nicht wenigstens ein Ding aus seinem eigenen Alltag entdeckt. Und genau dieser persönliche Bezug, dieser emotionale Moment entscheidet oft den Beginn einer Patenschaft - auch über ein Ding. Katharina K.: Diese Patenschaft habe ich spontan übernommen, als ich dieses Exponat hier im Museum vor zwei Jahren gesehen habe bei einer Führung, denn das erinnerte mich an dieses Geschenk der Kreissparkasse Leitershofen zu meiner ersten Kontoeröffnung. Und dieses Exponat oder dieses Ding habe ich seit fast dreißig Jahren nun nicht mehr gesehen und es weckte also Kindheitserinnerungen. Dingpate Peter E.: Ich hab eine Patenschaft übernommen über ein wunderschönes Jugendstil- Weinglas. Und was ich hier eben wunderschön finde, ist, wie der Alltag verdeutlicht wird und auch für mich ganz privat, dass ich hier mal durch einen musealen Ort gehen kann, bei dem ich an einem gewissen Punkt meine eigene Biografie einklinke. Also irgendwann beginnt mein Lebenslauf mit den Dingen, die ich sehe. Dingpfleger Peter E. ist Stadtführer, Autor und Feinschmecker. Er hat seine Tätigkeit mit seiner Vorliebe verbunden - oder umgekehrt - und schreibt über Orte lukullischer Freuden in der Stadt, schreibt über den Genuss im Alltag. Was entspräche ihm da mehr, als eine Patenschaft über ein edles Weinglas zu übernehmen, hat er sich gesagt. Und was läge näher, als über diese Patenschaft einen Ort zu fördern, an den er auch gern die Gäste der Stadt führt. Zumal die Patenschaft zwar symbolisch ist, aber dennoch nicht nur auf dem Papier steht. Peter E.: Ich darf herkommen, ich darf es in die Hand nehmen, man zeigt es mir. Das ist irgendwie was, das trag ich so ein bisschen mit mir rum im Herzen und auf eine angenehme Art und Weise ist es auch ein schönes Vehikel, um ein Museum zu kommunizieren. Also ich glaube, das ist ein toller Werbefaktor. 3

4 Manja Weinert: Einerseits sind die Dingpfleger natürlich im Sinn des Fundraising wichtig fürs Museum mit ihren Spenden. Aber die sind natürlich auch Multiplikatoren, also sie veröffentlichen beispielsweise auch auf ihren Internetseiten, dass sie Dingpfleger sind, sie erzählen anderen Leuten davon oder verschenken selber Dingpflegschaften an andere, so dass das eine gute Mund-zu-Mund-Propaganda ist fürs Museum. Manja Weinert betreut die Paten, die im Museum der Dinge, Dingpfleger heißen. Von deren Spenden werden sowohl der Erhalt und die Pflege der Sammlung als auch Neuerwerbungen finanziert. Darüber hinaus gibt es aber noch einen anderen Aspekt: Manja Weinert: Mein Ziel ist es, dass diese Dingpfleger sich auch ein bisschen mehr einbringen hier in das Museum über die Spende hinaus. Beispielsweise eben auch im Rahmen von Vorträgen. Wir haben Dingpfleger, die zu ihren Pflegedingen anfangen zu recherchieren. Das ist auch eine Hilfe für uns. Und anonym bleiben die Dingpfleger natürlich auch nicht. Ihre Namen stehen nicht nur im Internet neben den Abbildungen ihrer Objekte, sondern auch auf einer Tafel im Eingangsbereich des Museums. Manja Weinert: Sie identifizieren sich eben schon stark mit diesen Pflegedingen. Und man sieht das auch auf der Internetseite, viele Pfleger hinterlassen da auch Kommentare zu ihren Pflegedingen und da spielen wirklich Begriffe wie Liebe, Erinnerung, Kindheit eine Rolle. Und grade heute, wo eben die Patenschaft im religiösen Kontext ja immer weniger eine Rolle spielt, füllen solche Patenschaften wahrscheinlich auch so diesen Raum aus und man kann sich eben in den unterschiedlichen gesellschaftlichen Bereichen engagieren. Musikaktzent Zitator, Zitatorin: Buchpate. Flusspate. Alleenpate. Wildkatzenpaten. Grünes-Band-Pate. Dingpate. Wetterpate. Familienpate. Engelspate. Wolfspate. Baumpate. Bankpate. Grabmalpate. Lesepate. Minenjagdbootpate. Kinderdorfpate. Wortpate. Fugenpate. Steinpate. Delphinpate. Mönchspate. Insektenkastenpate. Flugkörper-Schnellboot- Pate. Grünflächenpate. Futterpate. Grünes-Band-Patin Frau I.: Ich denke, ich habe eine grüne Ader. Das ist ein Teil von mir. Und der andere Teil von mir ist, dass ich immer in Grenzregionen aufgewachsen bin. Und meine Familie selbst, die kommt auch aus einer Grenzregion. Hier aus Sonneberg, die mütterliche Seite und aus Coburg, die väterliche Seite. Und als ich das gehört hab, dass das Grüne Band symbolisch aufgewertet wird, das hat mich fasziniert. 4

5 Das Grüne Band ist der ehemalige innerdeutsche Grenzstreifen, der über Kilometer durch Wälder, Auengebiete und Moore durch führt. Wie Frau I. ist jeder Pate symbolischer Besitzer eines Stückes des Grünen Bandes und erhält so diesen wiedergewonnenen Lebensraum für viele Tier- und Pflanzenarten. Frau I.: An der Ulster. an diesem kleinen Fluss, habe ich einen Eisvogel gesehen, da. wo ich als Kind nie hinkam. Das waren alles so persönliche Dinge, die mich sehr berührt haben. Also für mich, vom Projekt her, eigentlich die faszinierendste Idee, die ich jetzt in den letzten Zeiten beobachtet habe. Als Patin fühlt sie sich dennoch nicht. Für eine wirkliche Patenschaft müsste sie sich ja wohl viel mehr engagieren, sagt sie. Frau I.: Eine Patenschaft bedeutet wirklich für einen Menschen Verantwortung zu übernehmen und ihn zu begleiten. Was macht denn die Wetterpatenschaftsfrau? Wie begleitet denn die ihr Wetter? Wetterpatin Gudrun R.: Das war der Wahnsinn. Das war das unglaublichste Geschenk überhaupt. Ich fand das total irre. Dann kommt mein Tiefdruckgebiet, so Leute, stellt euch drauf ein. Die Wetterpatin Gudrun R. Gudrun R.: Dann kommt das Tiefdruckgebiet Gudrun. Wow. Und dann hab ich allen gesagt: Bin ich nicht toll, Leute, mein Tiefdruckgebiet bleibt jetzt über n Alpen. Das war Schnee auf der Zugspitze und ihr habt jetzt die Sonne. Ihre Tochter Hannah. Hannah R.: Der Grundgedanke war ein schönes Geschenk für sie und weil meine Mutter immer die Wetterkarten verfolgt und auch grad die Namen der Tiefdruck- und Hochdruckgebiete verfolgt und was schenkt man jemandem, der alles hat. Und dabei war es noch nicht einmal zum runden Geburtstag, dennoch, die 199 Euro für das Tiefdruckgebiet Gudrun waren es Tochter Hannah wert. Außerdem wusste sie, dass sie damit auch die Wetterbeobachtung im Wetterturm in Berlin-Dahlem unterstützt, die zum Teil von Studenten der Freien Universität übernommen wird. Und zwar jene Wetterbeobachtung, die eben nur durch das menschliche Auge möglich ist. 5

6 Katrin Krüger: Wir, am Institut für Meteorologie von der FU Berlin, vergeben schon seit 1954 Namen für Hoch- und Tiefdruckgebiete. Aber seit 2002 gibt es die Idee, dass man das im Rahmen von Patenschaften machen kann. Der Grund dafür war einfach, dass wir hier eine 24-stündige Wetterbeobachtung haben, seit mittlerweile über hundert Jahren. Diese Wetterbeobachtung sollte so nicht mehr aufrecht erhalten werden, weil die finanziellen Mittel nicht mehr vorhanden waren. Daher haben Studenten gesagt, sie übernehmen sechzehn Stunden. Und dann hat man sich überlegt, was kann man machen, damit die Studenten auch eine Aufwandsentschädigung erhalten. Katrin Krüger gehört nicht nur zu den Studentinnen und Studenten, die das Wetter im Wetterturm Dahlem 16 von 24 Stunden beobachten, sie kümmert sich auch um alte und um neue Wetterpaten. Gudrun R.: Das hat für mich nichts mit dem ursprünglichen Gedanken einer Patenschaft zu tun. Es wird zu inflationär gebraucht, ganz einfach. Und ich glaube auch, dass wirklich nicht mehr viele Leute drüber Bescheid wissen, was es eigentlich mal bedeutet hat. Bernhard Jussen: Die Anfänge sind eigentlich relativ einfach nachzuvollziehen. Der eine Impuls war, dass so lange es die Erwachsenentaufe gab. ging es darum, dass man so was wie die Seriosität der Taufbewerber prüfen wollte und deshalb bekamen die einen Zeugen, der bei der Taufe bezeugen musste, dass die sich seriös vorbereitet hatten und dass das gute Christen werden. Der andere Kontext war, als man zur Kindertaufe überging, das war im fünften Jahrhundert ungefähr, hatte man das Problem, dass es keinen Taufritus für Kinder gab. Den gibt s bis heute nicht. Der Taufritus tut immer so, als würden Erwachsene getauft. Also es heißt immer: Glaubst du an und dann muss der Täufling antworten: Ich glaube. Und das können Säuglinge nicht und deswegen brauchte man einen Stellvertreter. Die Patenschaft ist also aus der Mischung des Zeugen mit dem Stellvertreter entstanden. Das ist die liturgische Erklärung. Die interessantere allerdings sei die soziale Erklärung, so Mittelalterforscher Professor Bernhard Jussen von der Universität Frankfurt am Main. Bernhard Jussen: Und das ist eigentlich ein erstaunliches Phänomen. Wir können gut sehen in den Zeugnissen aus dem sechsten Jahrhundert, dass die Patenschaft als so eine soziale Institution, wie wir sie heute kennen, im Grunde sofort und auf ganz breiter Basis von der Bevölkerung aufgegriffen worden ist. Gruppen sind schon immer daran interessiert gewesen untereinander Netzwerke aufzubauen. Vor allem wenn Großinstitutionen, wie zum Beispiel der Staat, die soziale Sicherheit des Einzelnen nicht gewährleisten können, müssen insbesondere Netzwerke innerhalb der Verwandtschaft dafür aufkommen. Wobei das aber nicht nur eine Frage der Verpflichtung sein muss. 6

7 Frau R. Ist ja auch so n bisschen so eine Ehre innerhalb der Familie. ja. Und ich weiß, dass ich auch ein bisschen angestoßen war, als meine Schwester bei ihrem jüngsten Sohn mich nicht gefragt hat. Also das hatte für mich schon noch eine Bedeutung. Eine Würdigung auch: Du bist es mir wert, dich um mein Kind zu kümmern, falls ich es nicht mehr kann. Karl-Heinz M.: Also das ist erstens mein bester Freund, der mich gefragt hat. Das fand ich auch eine ganz interessante Bestätigung unserer Beziehung, dass er mich gefragt hat. Ich habe daran irgendwie so gespürt, dass sie tatsächlich so intensiv ist, wie wir immer dachten. Der klassische Patenonkel. Obwohl. so ganz klassisch ist er nun auch wieder nicht. Karl Heinz M. sagt von sich, er sei Atheist. Karl-Heinz M.: Ja, und dann fand ich das eher ein Problem der Kirche, also ob die das macht. Und die haben das gemacht. Ich hab mir selbst was ausgedacht und habe das auch in dem Sinne Eintritt in eine Gemeinschaft formuliert. Aber eben nicht aus einer christlichen Tradition heraus. Also soweit man das überhaupt sagen kann, dass es nicht aus einer christlichen Tradition heraus ist. In allen christlichen Regionen auf der Welt entstanden Patenschaften über das Ritual der Taufe. Seit Jahren. Der Pate ist zuständig für die geistliche Erziehung des Patenkindes. Das war lange die eindeutige Antwort auf die Frage nach der Patenaufgabe. Inzwischen zeichnen verschiedenste Motive und Modelle klassische wie übertragene Patenschaften aus. Die Rolle des Paten ist im Wandel und dennoch bleiben ursprüngliche Werte in heutigen Patenschaften erhalten. So wird auch eine Frage immer wieder gestellt: Wer kümmert sich um mein Kind. wenn mir etwas zustößt. Bernhard Jussen: Was wir bei allen Zeugnissen, die es überhaupt gibt. ausschließen können. ist, dass dieser Fall, dass ein Kind verwaist, irgendeine Rolle gespielt hat. Das ist, was uns zuerst einfällt, wenn die Eltern sterben, dann kümmern sich die Paten um das Kind. Dafür gibt s weder historisch noch in der Ethnologie überhaupt Beispiele. Es sei denn, die Paten sind sowieso Verwandte. Dennoch dachte auch der Freund von Karl Heinz M. an die Versorgung seines Kindes in einem Notfall, als er die Paten für seine Tochter Emma gewählt hat. Daran und an anderes, was Emma und ihr Leben bereichern könnte. Und das kann nie früh genug beginnen - Emma ist heute zwei Jahre alt. Karl Heinz M.: Dass sie so ein bisschen noch eine andere Sicht auf die Dinge über eine zweite beziehungsweise über eine dritte Person bekommt. 7

8 Das ist im Grunde genommen ja auch der Patengedanke, der im christlichen Kontext, dass man christliche Werte und so weiter und so fort vermittelt. Glauben nahe bringt. Bei uns geht s jetzt weniger um Glauben, sondern dann eher um weltliche Aspekte. aber unter einer weltlichen Betrachtung auch sicherlich mal um Glauben. Um Glauben. um Erziehung. um Werte. um Zeit und freie Zeit. um Verantwortung. Verabredungen und es geht um das Gefühl auch noch zu einer anderen Familie zu gehören. Karl Heinz M.: Ich finde, das ist so eine Form von Einbeziehung, von Selbstverständlichkeit, die ich einfach als angenehmes Gefühl erlebe. Anerkannt sein, einbezogen werden, wichtig für jemanden zu sein, in dieser Form. Seit ihren Anfängen wurde die Patenschaft mit dem Vokabular der Kleinfamilie benannt. Pate kommt von Pater, also Vater und so hießen die Paten pater spiritualis und mater spiritualis, geistlicher Vater und geistliche Mutter. Ins Deutsche auch mit Gevatter, Mit-Vater oder Mit-Mutter übersetzt. Die familiennahe Stellung der Paten zeigte sich auch dadurch, dass bestimmte innerfamiliäre Regeln auf die Patenschaft übertragen wurden. Zum Beispiel das Inzestverbot. Einen Paten durfte man genauso wenig heiraten wie einen Onkel. Ab dem 18. Jahrhundert bestimmten dann immer deutlicher weltliche Züge das christliche Patenamt. Neben Verwandten wurden Bekannte und Geschäftspartner als Paten benannt, von denen sich die Familie durchaus gesellschaftliche Vorteile versprach. Es ging nicht mehr nur um die Gottesfürchtigkeit des Paten. Es ging um Wohlhaben, um Einfluss, um Status. Und heute? Die Anzahl der Taufen in Deutschland und damit die christlichen Patenschaften gehen stetig zurück. In den letzten zwanzig Jahren um etwa dreißig Prozent. Patenschaften, die im nichtchristlichen Kontext über ein Kind übernommen werden, können nicht beziffert werden, weil sie nicht registriert werden, dass aber die Zahl der modernen Projektpaten stetig wächst, das steht außer Frage. Bernhard Jussen: Man überträgt etwas aus dem religiösen Bereich, in dem es auch heute noch seinen eindeutigen Ursprung hat, gewissermaßen metaphorisch auf andere Bereiche. Also erstens es ist offensichtlich hoch positiv besetzt, Pate zu sein und es ist ganz offensichtlich, dass es ein Freiwilligkeitssystem ist und funktioniert. Ja, also eine Patenschaft für was zu übernehmen, ist offensichtlich was Anstrebenswertes und etwas, womit man Ehre einsammeln kann. Karl Heinz M.: Ich fand das sehr schön, dass er auf die Idee gekommen ist, mich zu fragen. Doch ja klar. Ich war ganz stolz. Frau G.: Und heute nachher habe ich dann wieder Vorstellung, da geh ich meinen Stuhl besuchen. Da ist nämlich ein Schild mit dem Namen dran und dann Dankeschön für Ihre Spende für die Stuhlpatenschaft. 8

9 Frau I. Also wenn wir so davon sprechen, denke ich, ist der Begriff Patenschaft ein bisschen eine Bauernfängerei. Und letztendlich sind s alle finanzielle Unterstützungen. Gut. wenn da drüber Geld in die Kasse kommt, kann s der Sache nicht schaden. Klemens Karkow: Ich denke auf jeden Fall, dass das ein Modell ist, was noch wachsen wird in der Zukunft. Patenschaften durch die längere Bindung - wird für Organisationen wichtiger. Andererseits denke ich, dass es auch nur ein kleiner Teilbereich von vielen im Fundraising-Mix einer Organisation ist. Ziator/Zitatorin: Buchpate. Flusspate. Alleenpate. Wildkatzenpaten. Grünes-Band-Pate. Dingpate. Wetterpate. Familienpate. Engelspate. Wolfspate. Baumpate. Bankpate. Grabmalpate. Lesepate. Minenjagdbootpate. Kinderdorfpate. Wortpate. Fugenpate. Steinpate. Delphinpate. Mönchspate. Insektenkastenpate. Flugkörper-Schnellboot- Pate. Grünflächenpate. Futterpate Wortpate Rudolf K.: Und eines Tages kam er und meinte: Wie wär s denn mit einer Patenschaft? - ch sage, 36,80 jeden Monat? - So ist es nicht. Es ist eine moralische Patenschaft. Kostet kein Geld. Sie stehen nur dahinter. Ja, und dann hab ich gesagt, das mach ich natürlich. Wortpatin Angelika Sch.: Ich wollte es verschenken und dann hab ich mir gesagt: Warum will ich das verschenken? Ich behalte das selber: Arkadien. Die Wortpaten. Rudolf K. und Angelika Sch.. Thomas Mindner Unentwegt haben wir überlegt, wie können wir das positive Augenmerk auf die deutsche Sprache legen. Die Schönheit, die in ihr steckt, die Kraft, die Lebendigkeit, die Vielfalt, grad unter dem Einfluss des Englischen und die deutsche Sprache lebendiger gestalten. Am 21. Februar 2006, dem Internationalen Muttersprachentag. war es so weit. Aus der Idee wurde die Aktion Wortpatenschaft, der Thomas Mindner vorsteht. Thomas Mindner: Die Kernidee bei der Wortpatenschaft ist also. wir geben die Sprache in kleinen Häppchen bei jedermann in Pflege. jeder Pate schützt sein Wort und alle Paten zusammen damit die gesamte Sprache. Angelika Sch.: Ich hab mich zweieinhalb Jahre ganz intensiv mit dem Wort Arkadien beschäftigt aufgrund einer Ausstellung. Für mich ist es so, grad bei dem Wort Arkadien ist es mir bewusst geworden, weil es so missbräuchlich im Umlauf ist, dass es eigentlich wirklich schon fast Schutz verdient als Wort. 9

10 Denn das Wort Arkadien wird für Einkaufsstätten, für Marken und alles benutzt und eigentlich auch verramscht und verschleudert und diese Findung nach dem Ursprung des Wortes war für mich selber so ein irrer Bewusstseinsprozess, dass ich eigentlich mich immer mehr damit auseinander gesetzt hab. Thomas Mindner: Sobald das Wort Wortpatenschaft fällt in einer Runde. werden die meisten Leute sehr hellhörig. Und dann ist eigentlich der Zweck des Ganzen schon erreicht, es wird über die Sprache gesprochen, der Scheinwerfer des Lichts ist auf der Sprache und mehr können wir nicht wollen. Rudolf K.: Es ist ein Wort. eine Idee, die Patenschaft als Idee. Und daraus entwickelt sich so eine Lebenssituation. Wir sprechen jetzt zum Beispiel über das Wort Krawatte. Wir setzen uns jetzt mit der Sprache als solches auseinander, mit dem Wort im Besonderen, das es also globale Bewegung, europäische Bewegung verbaler Art immer schon gegeben hat. Das alles macht die Sache doch liebenswert, weil lebensnah. Oder? Peter E.: Für mich ist dieses Phänomen der Patenschaft eine sehr moderne und zeitgemäße Interpretation der klassischen caritativen Spende. Und, ich würd s nicht als inflationär sehen. Natürlich haben es immer mehr Einrichtungen für sich entdeckt, dass es eine Möglichkeit ist. Und nur weil wir jetzt heute in einem bürokratischen System leben, das vieles regelt, so heißt das nicht, dass dieses Phänomen des irgendwie gegenseitigen Unterstützens als moralische Verpflichtung nun aus der Welt wäre. 10

M03a Lernstraße für den Unterricht in Sekundarstufe I

M03a Lernstraße für den Unterricht in Sekundarstufe I M03a Lernstraße für den Unterricht in Sekundarstufe I 1. Station: Der Taufspruch Jedem Täufling wird bei der Taufe ein Taufspruch mit auf den Weg gegeben. Dabei handelt es sich um einen Vers aus der Bibel.

Mehr

DIE SPENDUNG DER TAUFE

DIE SPENDUNG DER TAUFE DIE SPENDUNG DER TAUFE Im Rahmen der liturgischen Erneuerung ist auch der Taufritus verbessert worden. Ein Gedanke soll hier kurz erwähnt werden: die Aufgabe der Eltern und Paten wird in den Gebeten besonders

Mehr

Die Heilige Taufe. HERZ JESU Pfarrei Lenzburg Bahnhofstrasse 23 CH-5600 Lenzburg. Seelsorger:

Die Heilige Taufe. HERZ JESU Pfarrei Lenzburg Bahnhofstrasse 23 CH-5600 Lenzburg. Seelsorger: Seelsorger: HERZ JESU Pfarrei Lenzburg Bahnhofstrasse 23 CH-5600 Lenzburg Die Heilige Taufe Häfliger Roland, Pfarrer Telefon 062 885 05 60 Mail r.haefliger@pfarrei-lenzburg.ch Sekretariat: Telefon 062

Mehr

Elma van Vliet. Mama, erzähl mal!

Elma van Vliet. Mama, erzähl mal! Elma van Vliet Mama, erzähl mal! Elma van Vliet Mama, erzähl mal! Das Erinnerungsalbum deines Lebens Aus dem Niederländischen von Ilka Heinemann und Matthias Kuhlemann KNAUR Von mir für dich weil du

Mehr

der die und in den von zu das mit sich des auf für ist im dem nicht ein eine als auch es an werden aus er hat daß sie nach wird bei

der die und in den von zu das mit sich des auf für ist im dem nicht ein eine als auch es an werden aus er hat daß sie nach wird bei der die und in den von zu das mit sich des auf für ist im dem nicht ein eine als auch es an werden aus er hat daß sie nach wird bei einer um am sind noch wie einem über einen so zum war haben nur oder

Mehr

Evangelische Kirchengemeinde Merzig. Taufen. in unserer Gemeinde ein Wegweiser

Evangelische Kirchengemeinde Merzig. Taufen. in unserer Gemeinde ein Wegweiser Evangelische Kirchengemeinde Merzig Taufen in unserer Gemeinde ein Wegweiser Geht zu allen Völkern, und macht alle Menschen zu meinen Jüngern; tauft sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des

Mehr

Passende Reden. für jede Gelegenheit. Geburt, Taufe, Geburtstag, Hochzeit, Trauerfall, Vereinsleben und öffentliche Anlässe

Passende Reden. für jede Gelegenheit. Geburt, Taufe, Geburtstag, Hochzeit, Trauerfall, Vereinsleben und öffentliche Anlässe Passende Reden für jede Gelegenheit Geburt, Taufe, Geburtstag, Hochzeit, Trauerfall, Vereinsleben und öffentliche Anlässe Rede des Paten zur Erstkommunion Liebe Sophie, mein liebes Patenkind, heute ist

Mehr

Für Geburt, Taufe, Kommunion, Konfirmation, Geburtstage, Trauerfeiern und vieles mehr Mit Musterreden, Zitaten und Sprichwörtern

Für Geburt, Taufe, Kommunion, Konfirmation, Geburtstage, Trauerfeiern und vieles mehr Mit Musterreden, Zitaten und Sprichwörtern Y V O N N E J O O S T E N Für Geburt, Taufe, Kommunion, Konfirmation, Geburtstage, Trauerfeiern und vieles mehr Mit Musterreden, Zitaten und Sprichwörtern 5 Inhalt Vorwort.................................

Mehr

SWR2 DIE BUCHKRITIK SWR2 MANUSKRIPT. Friedrich Schmidt-Bleek: Grüne Lügen. Ludwig Verlag München 2014. 302 Seiten. 19,99 Euro

SWR2 DIE BUCHKRITIK SWR2 MANUSKRIPT. Friedrich Schmidt-Bleek: Grüne Lügen. Ludwig Verlag München 2014. 302 Seiten. 19,99 Euro ESSAYS FEATURES KOMMENTARE VORTRÄGE, SWR2 DIE BUCHKRITIK Friedrich Schmidt-Bleek: Grüne Lügen Ludwig Verlag München 2014 302 Seiten 19,99 Euro Rezension von Johannes Kaiser Montag, 18.08.2014 (14:55 15:00

Mehr

Jojo sucht das Glück - 3 Folge 18: Hormone

Jojo sucht das Glück - 3 Folge 18: Hormone Manuskript Jojo und Mark sprechen das erste Mal nach der Vernissage miteinander und Mark erklärt seine Situation. Währenddessen wartet Joe bei Dena auf Reza. Dena versucht, Joe näherzukommen. Ob sie bei

Mehr

T: Genau. B: Haben Sie das Gefühl, dass Ihre Entscheidungen von Eltern, Freunden beeinflusst wurde?

T: Genau. B: Haben Sie das Gefühl, dass Ihre Entscheidungen von Eltern, Freunden beeinflusst wurde? 1 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 31 32 33 34 35 36 37 38 39 40 41 42 43 44 45 46 47 48 49 Interview mit T B: Ich befrage Sie zu vier Bereichen, und vorweg

Mehr

Jojo sucht das Glück - 3 Folge 2: Die Geburtstagsfeier

Jojo sucht das Glück - 3 Folge 2: Die Geburtstagsfeier Manuskript Jojo muss ihren Geburtstagskuchen nicht alleine essen. Zu dem wichtigen Geschäftstermin muss sie am nächsten Tag trotzdem fahren. Das ist kein Grund, nicht zu feiern. Doch ein Partygast feiert

Mehr

Video-Thema Begleitmaterialien

Video-Thema Begleitmaterialien BERUFSAUSSTIEG ALS CHANCE Obwohl sie gut verdienen, sind viele Menschen in Deutschland mit ihrer Arbeit nicht zufrieden. Manche steigen deshalb aus ihrem alten Beruf aus und machen sich selbstständig.

Mehr

SWR2 DIE BUCHKRITIK SWR2 MANUSKRIPT. Kyung-wha Choi-ahoi: Lieber Geld. Textem Verlag. 71 Seiten, 23 Abbildungen. 18 Euro. Rezension von Anna Brenken

SWR2 DIE BUCHKRITIK SWR2 MANUSKRIPT. Kyung-wha Choi-ahoi: Lieber Geld. Textem Verlag. 71 Seiten, 23 Abbildungen. 18 Euro. Rezension von Anna Brenken ESSAYS FEATURES KOMMENTARE VORTRÄGE, SWR2 DIE BUCHKRITIK Kyung-wha Choi-ahoi: Lieber Geld Textem Verlag 71 Seiten, 23 Abbildungen 18 Euro Rezension von Anna Brenken Mittwoch, 04. März 2015 (14:55 15:00

Mehr

Wenn ein Ungetaufter sehr krank ist und zu sterben droht wird eine Nottaufe vorgenommen. Diese Taufe kann jeder Christ und jede Christin ausführen.

Wenn ein Ungetaufter sehr krank ist und zu sterben droht wird eine Nottaufe vorgenommen. Diese Taufe kann jeder Christ und jede Christin ausführen. In welchem Alter sollte ein Kind getauft werden?meistens werden die Kinder im ersten Lebensjahr getauft. Aber auch eine spätere Taufe ist möglich, wenn das Kind schon bewusst wahrnimmt was geschieht. Was

Mehr

Bis jetzt gelingt mir das ganz gut Bahar S. im Gespräch mit Jessica J.

Bis jetzt gelingt mir das ganz gut Bahar S. im Gespräch mit Jessica J. Bis jetzt gelingt mir das ganz gut Bahar S. im Gespräch mit Jessica J. Bahar S. und Jessica J. besuchen das Berufskolleg im Bildungspark Essen. Beide lassen sich zur Erzieherin ausbilden. Im Interview

Mehr

Gottesdienst zum Thema Gebet 15.01.12 um 10.00 Uhr in Bolheim Schriftlesung: Lk 11,5-13 Gleichnis vom bittenden Freund Pfarrerin z. A.

Gottesdienst zum Thema Gebet 15.01.12 um 10.00 Uhr in Bolheim Schriftlesung: Lk 11,5-13 Gleichnis vom bittenden Freund Pfarrerin z. A. Gottesdienst zum Thema Gebet 15.01.12 um 10.00 Uhr in Bolheim Schriftlesung: Lk 11,5-13 Gleichnis vom bittenden Freund Pfarrerin z. A. Hanna Nicolai Liebe Gemeinde, da habe ich Ihnen heute ein Seil mitgebracht

Mehr

Herzlich Willkommen zum Firm-Paten-Abend in der Pfarreiengemeinschaft Utting-Schondorf

Herzlich Willkommen zum Firm-Paten-Abend in der Pfarreiengemeinschaft Utting-Schondorf Herzlich Willkommen zum Firm-Paten-Abend in der Pfarreiengemeinschaft Utting-Schondorf Firm-Paten-Abend 13. März 2013 / 20:00 Uhr / Pfarrheim Utting 1. Der Lebens- und Glaubensweg unserer Kinder 2. Die

Mehr

SySt-Organisationsberatung Toolkarte

SySt-Organisationsberatung Toolkarte Tool Zuhören als Empfänger und als Sender Entwickelt von Insa Sparrer Anwendungskontext Die SySt-Miniatur Zuhören als Empfänger und als Sender bietet die Möglichkeit eines Probehandelns für eine künftige

Mehr

B: Also hast dich schon damit beschäftigt, mit anderen Möglichkeiten, aber dich dann für Medizin entschieden?

B: Also hast dich schon damit beschäftigt, mit anderen Möglichkeiten, aber dich dann für Medizin entschieden? 1 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 31 32 33 34 35 36 37 38 39 40 41 42 43 44 45 46 47 48 49 50 51 Interview mit A1. B: So, dann erstmal die biografischen

Mehr

SWR2 Die Buchkritik. Philipp Staab: Macht und Herrschaft in der Servicewelt Hamburger Edition 390 Seiten 32,-- Euro

SWR2 Die Buchkritik. Philipp Staab: Macht und Herrschaft in der Servicewelt Hamburger Edition 390 Seiten 32,-- Euro SWR2 MANUSKRIPT ESSAYS FEATURES KOMMENTARE VORTRÄGE SWR2 Die Buchkritik Philipp Staab: Macht und Herrschaft in der Servicewelt Hamburger Edition 390 Seiten 32,-- Euro Rezension von Rolf Wiggershaus Sendedatum:

Mehr

Gewöhnt man sich an das Leben auf der Strasse?

Gewöhnt man sich an das Leben auf der Strasse? Hallo, wir sind Kevin, Dustin, Dominique, Pascal, Antonio, Natalia, Phillip und Alex. Und wir sitzen hier mit Torsten. Torsten kannst du dich mal kurz vorstellen? Torsten M.: Hallo, ich bin Torsten Meiners,

Mehr

TAUFE. Häufig gestellte Fragen zur Taufe. Sie erhalten die Antwort, indem Sie auf die gewünschte Frage klicken.

TAUFE. Häufig gestellte Fragen zur Taufe. Sie erhalten die Antwort, indem Sie auf die gewünschte Frage klicken. TAUFE Häufig gestellte Fragen zur Taufe Sie erhalten die Antwort, indem Sie auf die gewünschte Frage klicken. Was muss ich tun, wenn ich mich oder mein Kind taufen lassen will? Was bedeutet die Taufe?

Mehr

Dissertationsvorhaben Begegnung, Bildung und Beratung für Familien im Stadtteil - eine exemplarisch- empirische Untersuchung-

Dissertationsvorhaben Begegnung, Bildung und Beratung für Familien im Stadtteil - eine exemplarisch- empirische Untersuchung- Code: N03 Geschlecht: 8 Frauen Institution: FZ Waldemarstraße, Deutschkurs von Sandra Datum: 01.06.2010, 9:00Uhr bis 12:15Uhr -----------------------------------------------------------------------------------------------------------------

Mehr

Was wäre, wenn es Legasthenie oder LRS gar nicht gibt?

Was wäre, wenn es Legasthenie oder LRS gar nicht gibt? Was wäre, wenn es Legasthenie oder LRS gar nicht gibt? Wenn Du heute ins Lexikon schaust, dann findest du etliche Definitionen zu Legasthenie. Und alle sind anders. Je nachdem, in welches Lexikon du schaust.

Mehr

Der Paten-Club. Laura:

Der Paten-Club. Laura: Ricarda-Huch-Gymnasium Gelsenkirchen Städtische Schule der Sekundarstufen I u. II mit englisch bilingualem und naturwissenschaftlichem Zweig Telefon 02 09 / 957 000 Fax 02 09 / 957 00 200 E-Mail rhg@rhg-ge.de

Mehr

Kennen Sie schon das neue Serviceangebot des Kulturradios SWR2?

Kennen Sie schon das neue Serviceangebot des Kulturradios SWR2? SÜDWESTRUNDFUNK SWR2 Leben - Manuskriptdienst Die 24-Stunden-Polin Bugmula Kolpowska pflegt alte Menschen in Deutschland Autor: Redaktion: Jürgen Salm Nadja Odeh Sendung: Montag, 08.03.10 um 10.05 Uhr

Mehr

Ardhi: Weihnachen geht mir so auf die Nerven! Dieser ganze Stress... und diese kitschigen

Ardhi: Weihnachen geht mir so auf die Nerven! Dieser ganze Stress... und diese kitschigen Ardhi: Hallo, herzlich willkommen bei Grüße aus Deutschland. Anna: Hallo. Sie hören heute: Die Weihnachtsmütze. Anna: Hach, ich liebe Weihnachten! Endlich mal gemütlich mit der Familie feiern. Ich habe

Mehr

Entwickeln Sie Ihre Vision!

Entwickeln Sie Ihre Vision! zur Buchseite 170 bis 173 Entwickeln Sie Ihre Vision! 1 Stellen Sie sich einen Architekten vor, der ein großes, beeindruckendes Bauwerk erstellen möchte. Mit was beginnt er? Mit einem Bild im Kopf, einem

Mehr

Predigt über Galater 5,22 Treu und zuverlässig werden

Predigt über Galater 5,22 Treu und zuverlässig werden Predigt über Galater 5,22 Treu und zuverlässig werden Liebe Gemeinde Paulus beschreibt im Galaterbrief das Leben in der Kraft Gottes, konkret: wie wir unsere Persönlichkeit verändern, wenn der Heilige

Mehr

Was ich dich - mein Leben - schon immer fragen wollte! Bild: Strichcode Liebe Mein liebes Leben, alle reden immer von der gro en Liebe Kannst du mir erklären, was Liebe überhaupt ist? Woran erkenne ich

Mehr

Kennen Sie schon das neue Serviceangebot des Kulturradios SWR2?

Kennen Sie schon das neue Serviceangebot des Kulturradios SWR2? SÜDWESTRUNDFUNK SWR2 Leben - Manuskriptdienst Wer ist der Vater? Über das Geheimnis um die leibliche Herkunft Autor: Redaktion: Matthias Baxmann Rudolf Linßen Sendung: Wiederholung: Freitag, 06.03.09 um

Mehr

Leibniz. (G.W.F. Hegel)

Leibniz. (G.W.F. Hegel) Leibniz 3. Der einzige Gedanke den die Philosophie mitbringt, ist aber der einfache Gedanke der Vernunft, dass die Vernunft die Welt beherrsche, dass es also auch in der Weltgeschichte vernünftig zugegangen

Mehr

Wenn andere Leute diesen Text sprechen, ist das für mich einfach gigantisch!

Wenn andere Leute diesen Text sprechen, ist das für mich einfach gigantisch! Wenn andere Leute diesen Text sprechen, ist das für mich einfach gigantisch! Ein Gespräch mit der Drüberleben-Autorin Kathrin Weßling Stehst du der Digitalisierung unseres Alltags eher skeptisch oder eher

Mehr

Ist Internat das richtige?

Ist Internat das richtige? Quelle: http://www.frauenzimmer.de/forum/index/beitrag/id/28161/baby-familie/elternsein/ist-internat-das-richtige Ist Internat das richtige? 22.02.2011, 18:48 Hallo erstmal, ich möchte mir ein paar Meinungen

Mehr

Oberbürgermeister Hunsteger-Petermann. Eröffnung des Möbelhauses Finke. 16. September 2015, 10 Uhr. Sehr geehrter Herr Finke!

Oberbürgermeister Hunsteger-Petermann. Eröffnung des Möbelhauses Finke. 16. September 2015, 10 Uhr. Sehr geehrter Herr Finke! Oberbürgermeister Hunsteger-Petermann Eröffnung des Möbelhauses Finke 16. September 2015, 10 Uhr 1 Sehr geehrter Herr Finke! Sehr geehrter Dr. Christa! Sehr geehrte Damen und Herren! Der Ostwestfale gilt

Mehr

Meine Geheimnisse für ein bewusstes und sinnerfülltes Leben

Meine Geheimnisse für ein bewusstes und sinnerfülltes Leben Meine Geheimnisse für ein bewusstes und sinnerfülltes Leben Du möchtest dein Leben bewusst und sinnerfüllt gestalten? Auf den nächsten Seiten findest du 5 Geheimnisse, die mir auf meinem Weg geholfen haben.

Mehr

Newsletter September 2012. Liebe Freunde von "Hope for Kenyafamily", heute möchte ich Sie über folgende Themen informieren: 1.

Newsletter September 2012. Liebe Freunde von Hope for Kenyafamily, heute möchte ich Sie über folgende Themen informieren: 1. Newsletter September 2012 Liebe Freunde von "Hope for Kenyafamily", heute möchte ich Sie über folgende Themen informieren: 1. Patenschaften 2. Mitgliedschaft 3. Volontariat 4. Waisenhaus 5. Tierfarm 6.

Mehr

Wasser heißt: Leben Familiengottesdienst über die Bedeutung des Wassers

Wasser heißt: Leben Familiengottesdienst über die Bedeutung des Wassers Kategorie Stichwort Titel Inhaltsangabe Verfasser email Gottesdienst Symbole Wasser heißt: Leben Familiengottesdienst über die Bedeutung des Wassers A. Quinker a.quinker10@gmx.de Eingangslied: Mein Hirt

Mehr

Mädchen: Sicher im Internet

Mädchen: Sicher im Internet Mädchen: Sicher im Internet So chatten Mädchen sicher im Internet Infos und Tipps in Leichter Sprache FRAUEN-NOTRUF 025134443 Beratungs-Stelle bei sexueller Gewalt für Frauen und Mädchen Chatten macht

Mehr

2012 年 招 收 攻 读 硕 士 研 究 生 入 学 考 试 题 二 外 德 语

2012 年 招 收 攻 读 硕 士 研 究 生 入 学 考 试 题 二 外 德 语 杭 州 师 范 大 学 2012 年 招 收 攻 读 硕 士 研 究 生 入 学 考 试 题 考 试 科 目 代 码 : 241 考 试 科 目 名 称 : 二 外 德 语 说 明 :1 命 题 时 请 按 有 关 说 明 填 写 清 楚 完 整 ; 2 命 题 时 试 题 不 得 超 过 周 围 边 框 ; 3 考 生 答 题 时 一 律 写 在 答 题 纸 上, 否 则 漏 批 责 任 自 负

Mehr

WERBUNG MIT BILD VOM HAUS

WERBUNG MIT BILD VOM HAUS ARD-Ratgeber Recht aus Karlsruhe Sendung vom: 12. November 2011, 17.03 Uhr im Ersten WERBUNG MIT BILD VOM HAUS Zur Beachtung! Dieses Manuskript ist urheberrechtlich geschützt. Der vorliegende Abdruck ist

Mehr

5 Fakten zum Nachteilsausgleich die du wissen musst

5 Fakten zum Nachteilsausgleich die du wissen musst 5 Fakten zum Nachteilsausgleich die du wissen musst Von LRS - also Lese-Rechtschreib-Schwäche - betroffene Kinder können einen Nachteilsausgleich beanspruchen. Das ist erst einmal gut. Aber wir sollten

Mehr

Video-Thema Begleitmaterialien

Video-Thema Begleitmaterialien RELIGIÖSE PARTNERSUCHE MIT DER APP Heutzutage warten viele Menschen nicht mehr darauf, ihre große Liebe zufällig irgendwann auf der Straße zu treffen, sondern sie suchen im Internet nach ihr: Dating-Apps

Mehr

Das Thema von diesem Text ist: Geld-Verwaltung für Menschen mit Lernschwierigkeiten

Das Thema von diesem Text ist: Geld-Verwaltung für Menschen mit Lernschwierigkeiten Das Thema von diesem Text ist: Geld-Verwaltung für Menschen mit Lernschwierigkeiten Dieser Text ist von Monika Rauchberger. Monika Rauchberger ist die Projekt-Leiterin von Wibs. Wibs ist eine Beratungs-Stelle

Mehr

Warum Üben großer Mist ist

Warum Üben großer Mist ist Warum Üben großer Mist ist Kennst Du das? Dein Kind kommt aus der Schule. Der Ranzen fliegt in irgendeine Ecke. Das Gesicht drückt Frust aus. Schule ist doof! Und dann sitzt ihr beim Mittagessen. Und die

Mehr

Die Entscheidung. Fischer hatte sich zu Wort gemeldet und erstattete Bericht.

Die Entscheidung. Fischer hatte sich zu Wort gemeldet und erstattete Bericht. Stefan Leichsenring Die Entscheidung Fischer hatte sich zu Wort gemeldet und erstattete Bericht. "Unsere Lage hat sich in den letzten Monaten eigentlich nicht verschlechtert, sie ist genauso schlecht wie

Mehr

PREDIGT ZUM 1. ADVENT 2012. Was wünschst du dir?

PREDIGT ZUM 1. ADVENT 2012. Was wünschst du dir? PREDIGT ZUM 1. ADVENT 2012 Was wünschst du dir? 1. Advent (V) 2012 (Einführung des neuen Kirchenvorstands) Seite 1 PREDIGT ZUM SONNTAG Gnade sei mit euch und Friede von dem, der da ist und der da war und

Mehr

KLAUS KATZIANKA. 24 Stunden Hilfe und Betreuung

KLAUS KATZIANKA. 24 Stunden Hilfe und Betreuung KLAUS KATZIANKA 24 Stunden Hilfe und Betreuung TEXTUNTERLAGEN ZUM PRESSEGESPRÄCH: 18. 11. 2010 BETREFF: PFLEGE-AKTIONSTAG Café Landtmann 1010 Wien Dr. Karl Lueger-Ring 4 Tel.: 01 24 100-100 SprecherInnen

Mehr

Wie alt bist du? 10-12 13-15 16-18. Wie alt sind Sie? 30-40 40-50 älter. Was bist du? Was sind Sie? Hast du ein eigenes Handy?

Wie alt bist du? 10-12 13-15 16-18. Wie alt sind Sie? 30-40 40-50 älter. Was bist du? Was sind Sie? Hast du ein eigenes Handy? Die Schülerinnen und Schüler führen Befragungen von Jugendlichen und Eltern durch, um die Einstellungen und Meinungen zum Thema Handy zu ermitteln. Abschließend werten sie die Ergebnisse selbst aus. Hinweis:

Mehr

nregungen und Informationen zur Taufe

nregungen und Informationen zur Taufe A nregungen und Informationen zur Taufe Jesus Christus spricht: "Mir ist gegeben alle Gewalt im Himmel und auf Erden. Darum gehet hin und machet zu Jüngern alle Völker: Taufet sie auf den Namen des Vaters

Mehr

Der Briefeschreiber alias Hans-Hermann Stolze

Der Briefeschreiber alias Hans-Hermann Stolze Vorwort Hans-Hermann Stolze gibt es nicht. Das heißt, irgendwo in Deutschland wird schon jemand so heißen, aber den Hans-Hermann Stolze, der diese Briefe geschrieben hat, gibt es nicht wirklich. Es ist

Mehr

Lichtblicke der Ehrenamtlichen von ELONGÓ

Lichtblicke der Ehrenamtlichen von ELONGÓ Lichtblicke der Ehrenamtlichen von ELONGÓ Elongó ist ein geniales Projekt und zeigt, dass Integration ganz einfach sein kann. Jeder kann helfen indem er oder sie ein wenig Zeit zu Verfügung stellt. Als

Mehr

SWR2 Zeitwort 28.04.1961:

SWR2 Zeitwort 28.04.1961: SWR2 MANUSKRIPT ESSAYS FEATURES KOMMENTARE VORTRÄGE SWR2 Zeitwort 28.04.1961: Die erste Gartenbauausstellung sozialistischer Länder wird eröffnet Von Michael Lachmann Sendung: 28.04.2015 Redaktion: Ursula

Mehr

Der alte Mann Pivo Deinert

Der alte Mann Pivo Deinert Der alte Mann Pivo Deinert He... Du... Lach doch mal! Nein, sagte der alte Mann ernst. Nur ein ganz kleines bisschen. Nein. Ich hab keine Lust. Steffi verstand den alten Mann nicht, der grimmig auf der

Mehr

Das Märchen von der verkauften Zeit

Das Märchen von der verkauften Zeit Dietrich Mendt Das Märchen von der verkauften Zeit Das Märchen von der verkauften Zeit Allegro für Srecher und Orgel q = 112 8',16' 5 f f f Matthias Drude (2005) m 7 9 Heute will ich euch von einem Bekannten

Mehr

Schüler und Lehrer. Teil 1: Was ist Erleuchtung? von Anssi Antila

Schüler und Lehrer. Teil 1: Was ist Erleuchtung? von Anssi Antila Schüler und Lehrer Teil 1: Was ist Erleuchtung? von Anssi Antila Dieses E-Book wurde erstellt für Tamara Azizova (tamara.azizova@googlemail.com) am 25.06.2014 um 11:19 Uhr, IP: 178.15.97.2 Inhaltsverzeichnis

Mehr

Als Autorin von der Liebe Dich selbst -Reihe stellt sich die Frage, ob satt und glücklich über Liebe Dich selbst

Als Autorin von der Liebe Dich selbst -Reihe stellt sich die Frage, ob satt und glücklich über Liebe Dich selbst 1 Als Autorin von der Liebe Dich selbst-reihe stellt sich die Frage, ob satt und glücklich über Liebe Dich selbst hinausgeht oder ob es eine Alternative darstellt. EMZ: Für mich ist Satt und glücklich

Mehr

Kinderlachen klingt wie heißer Dank! Ludwig Ganghofer

Kinderlachen klingt wie heißer Dank! Ludwig Ganghofer Münchens Kinder zählen auf uns! Kinderlachen klingt wie heißer Dank! Ludwig Ganghofer Josef Schörghuber-Stiftung für Münchner Kinder Denninger Straße 165, 81925 München Telefon 0 89/ 92 38-499, Telefax

Mehr

Was bedeutet es, eine Beziehung mit Gott zu haben?

Was bedeutet es, eine Beziehung mit Gott zu haben? Wie sieht unsere Beziehung zu Gott aus? Wie sind wir mit Gott verbunden? Wolfgang Krieg Wisst ihr, dass es Gott gibt? Hat er sich euch schon offenbart? Oder bewirkt das Reden über Gott, über Jesus, über

Mehr

GOTTESDIENST vor den Sommerferien in leichter Sprache

GOTTESDIENST vor den Sommerferien in leichter Sprache GOTTESDIENST vor den Sommerferien in leichter Sprache Begrüßung Lied: Daniel Kallauch in Einfach Spitze ; 150 Knallersongs für Kinder; Seite 14 Das Singen mit begleitenden Gesten ist gut möglich Eingangsvotum

Mehr

Aufgepasst hier verrate ich Ihnen mein Geheimnis

Aufgepasst hier verrate ich Ihnen mein Geheimnis Seite 1 von 5 Aufgepasst hier verrate ich Ihnen mein Geheimnis Verdienen Sie jetzt 250,- Euro und mehr am Tag ganz nebenbei! Auch Sie können schnell und einfach mit Binäre Optionen Geld verdienen! Hallo

Mehr

Video-Thema Manuskript & Glossar

Video-Thema Manuskript & Glossar WIR SPRECHEN DEUTSCH Alle sprechen Deutsch miteinander. Dies ist die Regel für alle Schüler und Lehrer auf der Herbert-Hoover-Schule in Berlin. Mehr als 90 Prozent der Schüler sind Ausländer oder haben

Mehr

Krippenspiel Weihnachten der Tiere

Krippenspiel Weihnachten der Tiere Krippenspiel Weihnachten der Tiere Charaktere Josef, Maria, Stall-Schafe, Katze, Engel, Stern, Hund, Hirte Szene 1 Auf der Bühne der Stall mit Katze. KATZE Es ist Weihnachten! Hier in meiner Scheune. Wo

Mehr

Man soll dort etwas erfahren können. Etwas, das den Augen des Touristen und sowieso des Schülers sonst verborgen bliebe:

Man soll dort etwas erfahren können. Etwas, das den Augen des Touristen und sowieso des Schülers sonst verborgen bliebe: 1. Begrüßung durch Deutsches Museum 127 Achtklässler des Pestalozzi-Gymnasiums Gäste 2. Vorstellung des Liberia-Ak Tete: Afrika nach München zu holen, damit wir es besser verstehen! Das ist unser zentrales

Mehr

O du fröhliche... Weihnachtszeit: Wie Sarah und ihre Familie Weihnachten feiern, erfährst du in unserer Fotogeschichte.

O du fröhliche... Weihnachtszeit: Wie Sarah und ihre Familie Weihnachten feiern, erfährst du in unserer Fotogeschichte. Es ist der 24. Dezember. Heute ist Heiligabend. Nach dem Aufstehen schaut Sarah erst einmal im Adventskalender nach. Mal sehen, was es heute gibt. Natürlich einen Weihnachtsmann! O du fröhliche... Weihnachtszeit:

Mehr

AN DER ARCHE UM ACHT

AN DER ARCHE UM ACHT ULRICH HUB AN DER ARCHE UM ACHT KINDERSTÜCK VERLAG DER AUTOREN Verlag der Autoren Frankfurt am Main, 2006 Alle Rechte vorbehalten, insbesondere das der Aufführung durch Berufs- und Laienbühnen, des öffentlichen

Mehr

Wie wir einen Neuen in die Klasse bekommen, der heißt Französisch und ist meine Rettung

Wie wir einen Neuen in die Klasse bekommen, der heißt Französisch und ist meine Rettung 1. Kapitel Wie wir einen Neuen in die Klasse bekommen, der heißt Französisch und ist meine Rettung Und ich hatte mir doch wirklich fest vorgenommen, meine Hausaufgaben zu machen. Aber immer kommt mir was

Mehr

Valentinstag Segnungsfeier für Paare

Valentinstag Segnungsfeier für Paare Valentinstag Segnungsfeier für Paare Einzug: Instrumental Einleitung Es ist Unglück sagt die Berechnung Es ist nichts als Schmerz sagt die Angst Es ist aussichtslos sagt die Einsicht Es ist was es ist

Mehr

Mein perfekter Platz im Leben

Mein perfekter Platz im Leben Mein perfekter Platz im Leben Abschlussgottesdienstes am Ende des 10. Schuljahres in der Realschule 1 zum Beitrag im Pelikan 4/2012 Von Marlies Behnke Textkarte Der perfekte Platz dass du ein unverwechselbarer

Mehr

Junge Tafel zu Gast in Berlin

Junge Tafel zu Gast in Berlin Junge Tafel zu Gast in Berlin Corinna Küpferling (15), Aßlinger Tafel e.v. Für mich war der Aufenthalt in Berlin sehr interessant und informativ, weil ich die Gelegenheit hatte, mich mit anderen jungen

Mehr

Die Invaliden-Versicherung ändert sich

Die Invaliden-Versicherung ändert sich Die Invaliden-Versicherung ändert sich 1 Erklärung Die Invaliden-Versicherung ist für invalide Personen. Invalid bedeutet: Eine Person kann einige Sachen nicht machen. Wegen einer Krankheit. Wegen einem

Mehr

Mit einer Patenschaft können Sie einem Kind oder einem ganzen Dorf helfen

Mit einer Patenschaft können Sie einem Kind oder einem ganzen Dorf helfen K-HW PATENSCHAFTEN Mit einer Patenschaft können Sie einem Kind oder einem ganzen Dorf helfen Warum gibt es K-HW-Patenschaften? Ohne Spenden und Patenschaften wäre die Arbeit von K-HW nicht möglich! Um

Mehr

Gesprächsleitfaden zur religions- und kultursensiblen Pädagogik

Gesprächsleitfaden zur religions- und kultursensiblen Pädagogik Gesprächsleitfaden zur religions- und kultursensiblen Pädagogik Übersetzung des Gesprächsleitfadens für Jugendliche in leicht verständliche Sprache (A2) Adaption des Leitfadens für Menschen mit Behinderungen

Mehr

Brüderchen und Schwesterchen

Brüderchen und Schwesterchen Brüderchen und Schwesterchen (Deutsches Märchen nach den Brüdern Grimm) Einem Mädchen und einem Jungen war die Mutter gestorben. Die Stiefmutter war nicht gut zu den beiden Kindern. Darum sagte der Junge

Mehr

Die Investitionen am Forex-Markt können große Gewinne zur Folge haben aber genauso besteht auch das Risiko Geld zu verlieren.

Die Investitionen am Forex-Markt können große Gewinne zur Folge haben aber genauso besteht auch das Risiko Geld zu verlieren. Vorwort des Autors: Die Investitionen am Forex-Markt können große Gewinne zur Folge haben aber genauso besteht auch das Risiko Geld zu verlieren. Ich bin weder Banker noch Finanzdienstleister und ich möchte

Mehr

sozialpädagogischen Forschung zu erwarten?

sozialpädagogischen Forschung zu erwarten? Was hat die Praxis von der sozialpädagogischen Forschung zu erwarten? Prof. Dr. Klaus Wolf www.uni-siegen.de/pflegekinder-forschung g g Forschungspraxis zum Leben von und in Pflegefamilien:Kritik 1. Die

Mehr

Just relax! Als Au-pair in Neuseeland 5. November 08 bis 29. Mai 09

Just relax! Als Au-pair in Neuseeland 5. November 08 bis 29. Mai 09 Just relax! Als Au-pair in Neuseeland 5. November 08 bis 29. Mai 09 Name: Darina Gassner Alter: 20 Jahre Kommt aus: Thal bei Sulzberg Warum warst du im Ausland? Wann, wo und wie lange? Ich wusste schon

Mehr

Leitbild 2. Auflage 2010 Kirche im Prisma Alle Rechte vorbehalten

Leitbild 2. Auflage 2010 Kirche im Prisma Alle Rechte vorbehalten Leitbild Leitbild 2. Auflage 2010 Kirche im Prisma Alle Rechte vorbehalten Vorwort Es gibt Spaziergänge und Wanderungen, bei denen man einfach mal loszieht. Ohne genau zu wissen, wohin es geht, wie und

Mehr

1 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 31 32 33 34 35 36 37 38 39 40 41 42 43 44 45 46 47 48 49 50 51 Interview mit D. B: O.k., dann erstmal zum Einstieg bräuchte

Mehr

Also: Wie es uns geht, das hat nichts mit dem zu tun, ob wir an Gott glauben.

Also: Wie es uns geht, das hat nichts mit dem zu tun, ob wir an Gott glauben. Liebe Schwestern und Brüder, Ich möchte mit Ihnen über die Jahreslosung dieses Jahres nachdenken. Auch wenn schon fast 3 Wochen im Jahr vergangen sind, auch wenn das Jahr nicht mehr wirklich neu ist, auch

Mehr

Publireportage. PAUL GIEZENDANNER: Unternehmer in Obwalden Text von Andrea Meade, Bild Sibylle Kathriner

Publireportage. PAUL GIEZENDANNER: Unternehmer in Obwalden Text von Andrea Meade, Bild Sibylle Kathriner PAUL GIEZENDANNER: Unternehmer in Obwalden Text von Andrea Meade, Bild Sibylle Kathriner PAUL GIEZENDANNER: Zahntechniker und Unternehmer in Obwalden Ohne weisse Schürze In seinem Labor in Sarnen stellen

Mehr

Das macht die Bundes-Bank

Das macht die Bundes-Bank Das macht die Bundes-Bank Erklärt in Leichter Sprache Leichte Sprache Von wem ist das Heft? Das Heft ist von: Zentralbereich Kommunikation Redaktion Externe Publikationen und Internet Die Adresse ist:

Mehr

Interview mit Ingo Siegner

Interview mit Ingo Siegner F. Krug: Herr Siegner, kennen Sie Antolin? Herr Siegner: Ja, das kenne ich. Davon haben mir Kinder erzählt, schon vor Jahren. Ingo, deine Bücher sind auch bei Antolin, weißt du das? berichteten sie mir

Mehr

Unterrichtsreihe: Liebe und Partnerschaft

Unterrichtsreihe: Liebe und Partnerschaft 08 Trennung Ist ein Paar frisch verliebt, kann es sich nicht vorstellen, sich jemals zu trennen. Doch in den meisten Beziehungen treten irgendwann Probleme auf. Werden diese nicht gelöst, ist die Trennung

Mehr

Seite 1 Das trägerübergreifende Persönliche Budget So können Menschen mit Behinderung mehr selber bestimmen

Seite 1 Das trägerübergreifende Persönliche Budget So können Menschen mit Behinderung mehr selber bestimmen Seite 1 Das trägerübergreifende Persönliche Budget So können Menschen mit Behinderung mehr selber bestimmen Seite 2 Inhaltsverzeichnis Seite 4 6 Vorwort von Olaf Scholz Bundesminister für Arbeit und Soziales

Mehr

Spaziergang zum Marienbildstock

Spaziergang zum Marienbildstock Maiandacht am Bildstock Nähe Steinbruch (Lang) am Freitag, dem 7. Mai 2004, 18.00 Uhr (bei schlechtem Wetter findet die Maiandacht im Pfarrheim statt) Treffpunkt: Parkplatz Birkenhof Begrüßung : Dieses

Mehr

Königstettner Pfarrnachrichten

Königstettner Pfarrnachrichten Königstettner Pfarrnachrichten Folge 326, Juni 2015 Nimm dir Zeit! Wer hat es nicht schon gehört oder selber gesagt: Ich habe keine Zeit! Ein anderer Spruch lautet: Zeit ist Geld. Es ist das die Übersetzung

Mehr

FÜRBITTEN. 2. Guter Gott, schenke den Täuflingen Menschen die ihren Glauben stärken, für sie da sind und Verständnis für sie haben.

FÜRBITTEN. 2. Guter Gott, schenke den Täuflingen Menschen die ihren Glauben stärken, für sie da sind und Verständnis für sie haben. 1 FÜRBITTEN 1. Formular 1. Guter Gott, lass N.N. 1 und N.N. stets deine Liebe spüren und lass sie auch in schweren Zeiten immer wieder Hoffnung finden. 2. Guter Gott, schenke den Täuflingen Menschen die

Mehr

B: bei mir war es ja die X, die hat schon lange probiert mich dahin zu kriegen, aber es hat eine Weile gedauert.

B: bei mir war es ja die X, die hat schon lange probiert mich dahin zu kriegen, aber es hat eine Weile gedauert. A: Ja, guten Tag und vielen Dank, dass du dich bereit erklärt hast, das Interview mit mir zu machen. Es geht darum, dass viele schwerhörige Menschen die Tendenz haben sich zurück zu ziehen und es für uns

Mehr

»Ich lebe und ihr sollt auch leben«johannes 14,19

»Ich lebe und ihr sollt auch leben«johannes 14,19 Ostergottesdienst 23. März 2008 Hofkirche Köpenick Winfried Glatz»Ich lebe und ihr sollt auch leben«johannes 14,19 Heute geht es um»leben«ein allgegenwärtiges Wort, z.b. in der Werbung:»Lebst du noch oder

Mehr

hr2wissen Der vererbte Leiden Traumata zwischen den Generationen

hr2wissen Der vererbte Leiden Traumata zwischen den Generationen Hessischer Rundfunk hr2-kultur Redaktion: Volker Bernius hr2wissen Der vererbte Leiden Traumata zwischen den Generationen 04 Was habt Ihr damals nur getan? Transgenerationale Weitergabe an die Nachkommen

Mehr

Einstufungstest Deutsch (A1, A2, B1)

Einstufungstest Deutsch (A1, A2, B1) Einstufungstest Deutsch (A1, A2, B1) Name: Datum: Was passt? Markieren Sie! (z.b.: 1 = d) heisst) 1 Wie du? a) bin b) bist c) heissen d) heisst Mein Name Sabine. a) bin b) hat c) heisst d) ist Und kommst

Mehr

Wer erbt eigentlich was?

Wer erbt eigentlich was? Wer erbt eigentlich was? Die sogenannte gesetzliche Erbfolge kurz erklärt Jeder weiß es, jedem ist es bewusst: Sterben müssen wir alle. Und doch wird oft die Frage an mich herangetragen, wer denn nun eigentlich

Mehr

Alles gut!? ist im Rahmen eines Konflikttrainings bei PINK entstanden

Alles gut!? ist im Rahmen eines Konflikttrainings bei PINK entstanden Alles gut!? Tipps zum Cool bleiben, wenn Erwachsene ständig was von dir wollen, wenn dich Wut oder Aggressionen überfallen oder dir einfach alles zu viel wird. Alles gut!? ist im Rahmen eines Konflikttrainings

Mehr

Kikis nützlicher Kinderratgeber

Kikis nützlicher Kinderratgeber Klaus Heilmann Kikis nützlicher Kinderratgeber Was Erwachsene über Kinder wissen sollten Mit Zeichnungen von Vincent Weis (beinahe 8 Jahre) Erstes Kapitel in dem ich zuerst einmal sage, wer ich bin. Und

Mehr

Schritte 3. international. Diktat und Nacherzählung

Schritte 3. international. Diktat und Nacherzählung 1 Diktat und Nacherzählung Diktieren Sie erst den Text. Teilen Sie dann die Kopiervorlage an die Teilnehmer/innen aus. Die Teilnehmer/innen erzählen die Geschichte aus Ivankas Sicht nach. Vor einer Woche

Mehr

Offene Kinder- und Jugendarbeit

Offene Kinder- und Jugendarbeit Offene Kinder- und Jugendarbeit März - Mai 2013 Personelles Und tschüss! Uf Wiederluägä! Au revoir! Arrivederci! Sin seveser! Nun ist es soweit, langsam naht der letzte Arbeitstag und die Türen des z4

Mehr

Welche Werte sind heute wichtig?

Welche Werte sind heute wichtig? 1 Vieles, was den eigenen Eltern und Großeltern am Herzen lag, hat heute ausgedient. Dennoch brauchen Kinder Orientierungspunkte, um in der Gemeinschaft mit anderen zurechtzukommen. Alle Eltern wollen

Mehr

Auf dem der ideen. diese für seine Arbeit als Designer. Wie er dabei genau vorgeht, erzählt er. oder Schneekugeln. Er sammelt Funktionen und nutzt

Auf dem der ideen. diese für seine Arbeit als Designer. Wie er dabei genau vorgeht, erzählt er. oder Schneekugeln. Er sammelt Funktionen und nutzt Tim Brauns ist Sammler. Doch er sammelt weder Briefmarken, noch Überraschungseifiguren oder Schneekugeln. Er sammelt Funktionen und nutzt diese für seine Arbeit als Designer. Wie er dabei genau vorgeht,

Mehr