Allgemeine Bedingungen für Altersvorsorge-Bausparverträge (Bausparbedingungen) der BHW Bausparkasse AG

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1 Allgemeine Bedingungen für Altersvorsorge-Bausparverträge (Bausparbedingungen) der BHW Bausparkasse AG TARIF FörderBausparen Flex (WR1) (gelten für die ab abgeschlossenen Bausparverträge) Präambel: Inhalt und Zweck des Bausparens 1 Vertragsabschluss /Abschlussgebühr 2 Sparzahlungen 3 Verzinsung des Bausparguthabens, Prämie 4 Zuteilung des Bausparvertrages 5 Nichtannahme der Zuteilung, Vertragsfortsetzung 6 Bereitstellung von Bausparguthaben und Bauspardarlehen 7 Darlehensvoraussetzungen / Sicherheiten 8 Risikolebensversicherung 9 Auszahlung des Bauspardarlehens 10 Darlehensgebühr 11 Verzinsung und Tilgung des Bauspardarlehens 12 Kündigung des Bauspardarlehens durch die Bausparkasse 13 Teilung, Ermäßigung, Erhöhung von Bausparverträgen 14 Vertragsübertragung, Abtretung und Verpfändung 15 Kündigung des Bausparvertrages 16 Kontoführung 17 Entgelte und Aufwendungsersatz 18 Aufrechnung, Zurückbehaltung 19 Verfügungsberechtigung nach dem Tod des Bausparers 20 Sicherung der Bauspareinlagen 21 Bedingungsänderungen 22 Auszahlungsphase einer lebenslangen Altersversorgung Besondere Bedingungen für eine Altersvorsorge-Bauspar-Vorfinanzierung gemäß 1 Abs. 1a Satz 1 Nr. 3 Altersvorsorgeverträge-Zertifizierungsgesetz Präambel: Inhalt und Zweck des Bausparens Der Bausparvertrag, auf den diese Bedingungen Anwendung finden, ist ein Altersvorsorgevertrag im Sinne des Altersvorsorgeverträge-Zertifizierungsgesetzes (nachstehend: AltZertG). Er ist nach Maßgabe der Vorschriften des 10a und des Elften Abschnitts des Einkommensteuergesetzes (nachstehend: EStG) bis zu bestimmten Höchstgrenzen förderungsfähig. Bausparen ist zielgerichtetes Sparen, um für wohnungswirtschaftliche Verwendungen Darlehen zu erlangen, deren Verzinsung niedrig, von Anfang an fest vereinbart und von Zinsschwankungen am Kapitalmarkt unabhängig ist. Durch den Abschluss eines Bausparvertrages wird man Mitglied einer Zweckspargemeinschaft (Bausparkollektiv). Am Beginn steht dabei die Sparphase, also eine Leistung des Bausparers zugunsten der Gemeinschaft. Damit erwirbt der Sparer das Recht auf eine spätere Gegenleistung in Form des zinsgünstigen Bauspardarlehens. Die Mittel hierfür stammen aus den von den Bausparern angesammelten Geldern, insbesondere den Spar- und Tilgungsleistungen. Der Bausparer schließt hierfür einen Bausparvertrag über eine bestimmte Bausparsumme ab. Steht die Sparerleistung (Höhe des angesparten Guthabens und Ansparzeit) in einem angemessenen Verhältnis zu der angestrebten Darlehensleistung (Darlehenshöhe und Tilgungszeit), wird der Vertrag zugeteilt. Das zugrunde liegende Prinzip der Leistungsäquivalenz bedeutet, dass z. B. durch eine schnellere Tilgung eine Verkürzung der Ansparzeit erreicht werden kann. Bei Zuteilung zahlt die Bausparkasse das angesparte Guthaben und nach Beleihungs- und Bonitätsprüfung das Bauspardarlehen aus. Die Bausparsumme ist also der Betrag, über den der Bausparer für seine Finanzierung mit Beginn der Darlehensphase verfügen kann. Für die förderunschädliche Auszahlung müssen die Voraussetzungen des AltZertG in Verbindung mit dem EStG eingehalten werden. Für die Reihenfolge der Zuteilung errechnet die Bausparkasse aus dem Verhältnis von Sparerleistung zu Darlehensleistung für jeden Bausparvertrag eine Bewertungszahl. Der Bausparer beeinflusst also mit seinem Sparverhalten den Zeitpunkt der Zuteilung. Die Bausparverträge mit den höchsten Bewertungszahlen haben als erste Anspruch auf Zuteilung (Standardzuteilung). Unabhängig vom Erreichen einer Mindestbewertungszahl hat der Bausparer die Möglichkeit, eine Wahlzuteilung zu beantragen. Ausgehend von den aktuellen Vertragsdaten (Bausparsumme, Bausparguthaben und Sparerleistung) wird der Tilgungsbeitrag nach einer Formel ermittelt, die gewährleistet, dass ebenso wie bei der Standardzuteilung ein angemessener Austausch der Leistungen der Bausparkasse und des Bausparers erfolgt. Wofür geförderte Bausparguthaben und Bauspardarlehen aus Altersvorsorge-Bausparverträgen verwendet werden können, ergibt sich aus dem Bausparkassengesetz in Verbindung mit dem AltZertG und dem EStG. Die wichtigsten geförderten Verwendungszwecke gemäß 1 Abs. 1a AltZertG i. V. m. 92a Abs. 1 EStG sind u. a. die Anschaffung und die Herstellung einer selbst genutzten Wohnung, die Tilgung eines zu diesem Zweck aufgenommenen Darlehens sowie der altersgerechte oder barrierereduzierende Umbau. Wird das Bauspardarlehen für andere als die im AltZertG genannten Möglichkeiten, insbesondere für Modernisierungen, verwendet, so ist dies eine förderschädliche Verwendung. Für die förderunschädliche Verwendung des Bausparguthabens erfolgt seine Entnahme über eine Zuteilung oder eine Kündigung des Bausparvertrages. Die für eine wohnwirtschaftliche Verwendung erforderlichen Mindestentnahmebeträge/Mindestdarlehensbeträge nach 92a Abs. 1 EStG müssen aus diesem Vertrag selbst erbracht werden und können nicht durch Entnahme- oder Darlehensbeträge aus mehreren Verträgen bei dieser Bausparkasse oder bei anderen Anbietern erreicht werden. Das Guthaben ist stets vollständig zu entnehmen. Wird der Bausparvertrag nicht wohnungswirtschaftlich verwendet und besteht er noch bis zu dem vereinbarten Beginn der Auszahlungsphase fort, erfolgt die Auszahlung des Guthabens in der Regel in Form einer lebens langen Altersversorgung. Soweit die Allgemeinen Bedingungen für Altersvorsorge-Bausparverträge der Bausparkasse Gestaltungsermessen einräumen, wird die Bausparkasse darauf achten, dass eine Gleichbehandlung gewahrt wird und eine unterschiedliche Behandlung nur erfolgt, wenn hierfür sachgerechte Gründe vorliegen. Bei den Regelungen zu 2 Abs. 2, 13 Abs. 1 und Abs. 4 sowie 15 Abs. 3 wird die Bausparkasse hierzu die Entscheidungen basierend auf den gemäß 5 Abs. 1 Alternative 1 des Bausparkassengesetzes festgelegten aufsichtsrechtlichen Grundsätzen und Kriterien treffen, die vorrangig der Sicherstellung der Funktionsfähigkeit des Bausparkollektivs und der Einhaltung zwingend rechtlicher Vorgaben dienen. Bei der Ausübung ihres von diesen Regelungen eingeräumten Gestaltungsermessens kann die Bausparkasse ihre Zustimmung verweigern oder auch unter Auflagen erteilen, wenn beispielsweise der Bausparvertrag schon vor- oder zwischenfinanziert ist oder der Tarif im Neugeschäft nicht mehr angeboten wird. Die vom Bausparer zu zahlenden Kosten und Zinsen sind in der nachfolgenden Übersicht enthalten: Abschlussgebühr in Höhe von 1,6 % der Bauspar - summe belastet in fünf gleich hohen Jahresraten ( 1 Abs. 2) gebundener Sollzinssatz in Höhe von 2,35 %, p. a. ( 11 Abs. 1) Bereitstellungszinsen ( 6 Abs. 2) Anlassbezogene Kosten und Verwaltungskosten ( 17 Abs.1) Besondere Leistungen erbringt die Bausparkasse gegen ein gesondert vereinbartes Entgelt ( 17 Abs.2) Die Verzinsung des Bausparguthabens ist in 3 geregelt. 1 Vertragsabschluss /Abschlussgebühr (1) Die Bausparkasse bestätigt dem Bausparer unverzüglich die Annahme des Bausparantrages und den Vertragsbeginn. Die Bausparsumme soll ein Vielfaches von Tausend EUR und mindestens EUR betragen. (2) Die Abschlussgebühr beträgt 1,6 % der Bausparsumme. Der Anspruch auf die Abschlussgebühr entsteht mit Abschluss des Bausparvertrages. Sie wird in fünf gleich hohen Jahresraten dem Bausparkonto belastet. Die erste Rate wird bei Vertragsabschluss, die Folgeraten werden jeweils ein Jahr später zum Monatsultimo fällig. Bei Auszahlung nach Zuteilung ( 6) oder Rückzahlung des Bausparguthabens aufgrund einer Kündigung ( 15) vor Ablauf von 5 Jahren seit Vertragsbeginn wird die restliche Abschlussgebühr fällig und dem Bausparkonto belastet, es sei denn, das Bausparguthaben wird auf einen anderen Altersvorsorgevertrag übertragen oder nach Kündigung im Sinne des 92a EStG verwendet. Die Abschlussgebühr wird nicht auch nicht anteilig zurückgezahlt oder herabgesetzt. Dies gilt insbesondere auch, wenn der Bausparvertrag gekündigt, die Bausparsumme ermäßigt oder das Bauspardarlehen nicht oder nicht voll in Anspruch genommen wird. (3) Eine aufnehmende Kapitalübertragung nach 1 Abs. 1 Satz 1 Nr. 10b AltZertG bedarf der Zustimmung der Bausparkasse. Erfolgt im Zusammenhang mit der aufnehmenden Kapitalübertragung ein Neuabschluss oder eine Erhöhung eines Altersvorsorgevertrages, wird die hierfür nach 1 Abs. 2, 13 Abs. 4 zu berechnende Abschlussgebühr vermindert. Hierzu wird bei der für die Berechnung der Abschlussgebühr maßgeblichen Bausparsumme ein Betrag von 50 % des übertragenen, im Zeitpunkt der Übertragung nach 10a oder Abschnitt XI EStG geförderten Kapitals zum Abzug gebracht. Voraussetzung für diese Verminderung der Abschlussgebühr ist, dass das zu 06.15

2 übertragende Kapital spätestens 12 Monate nach Abschluss des Bausparvertrages oder der Erhöhung des bestehenden Altersvorsorgevertrages auf dem Bausparkonto gutgeschrieben wird. Sofern der Bausparer einen eventuell späteren Zahlungseingang nicht zu verantworten hat, wird die 12-Monatsfrist entsprechend verlängert. Bei Erhöhungen, die nach Gutschrift des übertragenen Kapitals beantragt werden, wird die Abschlussgebühr nicht vermindert. War eine Jahresrate der Abschlussgebühr vor Gutschrift des übertragenen Kapitals bereits unvermindert belastet, erfolgt die Gutschrift des Minderungsbetrages mit Fälligkeit der nächsten Folgeraten. 2 Sparzahlungen (1) Der monatliche Bausparbeitrag bis zur ersten Auszahlung aus der zugeteilten Bausparsumme beträgt 3 der Bausparsumme (Regelsparbeitrag). Die Anlage vermögenswirksamer Leistungen nach dem 5. Vermögensbildungsgesetz sowie von altersvorsorgewirksamen Leistungen (AVWL) ist in diesem Bausparvertrag nicht möglich. Alle Aufwendungen und Erträge werden als nicht prämienbegünstigt nach dem Wohnungsbau-Prämiengesetz (nachstehend: WoPG) behandelt. Um eine Prämie nach dem WoPG erhalten zu können, müssen Beiträge in einen nicht zertifizierten Bausparvertrag (ohne Riester-Förderung) geleistet werden. (2) Die Bausparkasse kann die Annahme von Zahlungen, die den Regelsparbeitrag übersteigen (Sonderzahlungen), von ihrer Zustimmung abhängig machen, wobei Zahlungen bis zur Ausschöpfung des Förderhöchstbetrages für Altersvorsorgebeiträge gemäß 10a EStG stets zulässig sind. (3) Zahlungen zur Minderung des Wohnförderkontos (gemäß 92a Abs. 2 EStG) oder zur Reinvestition des Altersvorsorgevermögens nach Aufgabe der Selbstnutzung (gemäß 92a Abs.3 EStG) sind nur mit Zustimmung der Bausparkasse, die sie mit Auflagen verbinden kann, möglich. (4) Der Bausparer hat das Recht, die Sparzahlungen jederzeit auszusetzen und damit den Vertrag ruhen zu lassen. 3 Verzinsung des Bausparguthabens, Prämie (1) Das Bausparguthaben (Guthaben bis zur Höhe der Bausparsumme) wird mit 0,10 % jährlich verzinst. Die Verzinsung endet mit der ersten Auszahlung nach der Zuteilung. (2) Sind seit Vertragsbeginn weder Vor- oder Zwischenfinanzierungen noch Abtretungen ( 14) erfolgt, so wird eine Prämie gewährt, sofern die Laufzeit ab Vertragsabschluss mindestens acht Jahre beträgt und der Vertrag ohne Inanspruchnahme eines Darlehens in die Auszahlungsphase einer Altersversorgung ( 22) übergeht oder zu Beginn der Auszahlungsphase förderkonform i.s.d. 92a EStG verwendet wird. Weitere Voraussetzung für die Prämiengewährung ist die Gutschrift mindestens einer Altersvorsorgezulage auf dem Bausparkonto. Zur Ermittlung der Höhe der Prämie werden die berücksichtigungsfähigen Sparzahlungen während der Spardauer einmalig mit einem Prämiensatz von 6 % multipliziert. Berücksichtigungsfähig sind die Sparzahlungen, die auf dem Bausparkonto verbucht werden, und die gutgeschriebenen Altersvorsorgezulagen, höchstens aber EUR p. a. und max. 6 % der Bausparsumme p. a.. Mit Beginn des ersten Kalenderjahres nach Ablauf von 15 Jahren seit Vertragsabschluss entfällt der Prämienanspruch für das jeweilige Kalenderjahr, wenn die Umlaufrendite am 15. Dezember des vorangegangenen Kalenderjahres bzw. dem darauf folgenden Banktag unter 3 % lag. Unter Umlaufrendite ist die Rendite zu verstehen, die von der Deutschen Bundesbank als tägliche Umlaufsrendite festverzinslicher Wertpapiere inländischer Emittenten nach Wertpapierarten/börsennotierte Bundeswertpapiere ( zusammen ) veröffentlicht wird. (3) Die Zinsen werden dem Bausparguthaben jeweils am Ende des Kalenderjahres gutgeschrieben. Sie werden nicht gesondert ausgezahlt. Sind die Voraussetzungen gemäß Abs. 2 erfüllt, wird die Prämie zu Beginn der Auszahlungsphase der Altersversorgung ( 22) fällig und dem Bausparkonto zu diesem Zeitpunkt gutgeschrieben. (4) Auf Guthaben, das die Bausparsumme übersteigt, wird keine Verzinsung gewährt. 4 Zuteilung des Bausparvertrages (1) Die Zuteilung (Standardzuteilung bzw. Wahlzuteilung) des Bausparvertrages ist eine Voraussetzung für die Auszahlung der Bausparsumme. Die Zuteilung wird dem Bausparer mitgeteilt mit der Aufforderung, innerhalb von vier Wochen ab Datum der Zuteilungsnachricht zu erklären, ob er die Rechte aus der Zuteilung wahrnimmt (Zuteilungsannahme). (2) Standardzuteilung Die Bausparkasse nimmt die Zuteilungen jeweils am ersten Tag eines jeden Monats vor (Zuteilungstermin). Um die zuzuteilenden Bausparverträge zu ermitteln, geht die Bausparkasse wie folgt vor: a) Die Zuteilungstermine der Kalenderquartale werden zu Zuteilungsperioden zusammengefasst. Jeder Zuteilungsperiode ist ein Bewertungsstichtag zugeordnet. Der zugehörige Bewertungsstichtag für die Zuteilungsperiode ist für das: 1. Quartal der des Vorjahres 2. Quartal der des Vorjahres 3. Quartal der des laufenden Jahres 4. Quartal der des laufenden Jahres. b) An den Bewertungsstichtagen wird jeweils die Bewertungszahl ermittelt. Die Bewertungszahl des einzelnen Bausparvertrages berechnet sich aus der Ansparleistung multipliziert mit dem Bewertungszahlfaktor geteilt durch die Darlehensleistung. Die Ansparleistung ist die Saldensumme (Summe der jeweiligen Bausparguthaben an den vom Bausparvertrag schon durchlaufenen Bewertungsstichtagen). Über die Bausparsumme hinausgehende Guthaben werden nicht berücksichtigt. Die Darlehensleistung ist das Bewertungsdarlehen (Bausparsumme minus Guthaben am Bewertungsstichtag; mindestens aber 25 % der Bausparsumme) multipliziert mit der Laufzeit des Bewertungsdarlehens in Jahren (gemäß des nach 11 Abs. 2 festgelegten Tilgungsbeitrages). Die Saldensumme wird auf volle EUR, die Tilgungslaufzeit und die Bewertungszahl kaufmännisch auf 2 Nachkommastellen gerundet. Die Berechnungsformel für die Bewertungszahl lautet damit: Saldensumme x 32 Bewertungsdarlehen x Tilgungszeit Der Bausparer kann den Tilgungsbeitrag durch eine schriftliche Mitteilung gemäß 11 Abs. 2 verändern. Die Bewertungszahl wird neu berechnet. Der Bausparvertrag kann dann frühestens in der Zuteilungsperiode zugeteilt werden, für die der auf den Eingang der Mitteilung folgende Bewertungsstichtag nach 4 Abs. 2 a) maßgebend ist. c) Für Zuteilungen innerhalb einer Zuteilungsperiode können nur die Bausparverträge berücksichtigt werden, bei denen am zugehörigen Bewertungsstichtag die Bewertungszahl mindestens 33,00 (Mindestbewertungszahl) beträgt. d) Bausparverträge, welche die vorstehenden Voraussetzungen erfüllen, werden zum Zuteilungstermin zugeteilt, soweit die für die Zuteilung verfügbaren Mittel ausreichen. Die Bausparkasse errechnet für jeden Zuteilungstermin eine Zielbewertungszahl. Diese ist die niedrigste Bewertungszahl, die zur Zuteilung ausreicht. (3) Wahlzuteilung Der Bausparer kann in schriftlicher Form eine Wahlzuteilung des Bausparvertrages beantragen, wenn die Differenz von Bausparsumme und Bausparguthaben mindestens 25 % der Bausparsumme beträgt. Die Bausparkasse geht dabei wie folgt vor: a) nach Eingang des Antrages wird der monatliche Tilgungsbeitrag (gerundet auf volle EUR) gemäß der nachstehenden Formel ermittelt: TBF x BD x BD 1,2 x BD TB = + 32 x Saldensumme Hierin bedeuten Saldensumme = erreichte Saldensumme bei Antragseingang und TB = Tilgungsbeitrag in EUR TBF = Tilgungsbeitragsfaktor (Standardwert: 2,7) BD = Bauspardarlehen (Bausparsumme-Bausparguthaben) 32 = Bewertungszahlfaktor zum Zeitpunkt der Antragsbearbeitung. Der Mindesttilgungsbeitrag beträgt 0,5 % des Bauspardarlehens. Die Wahlzuteilung kann nur erfolgen, wenn sich aus der Formel ein Tilgungsbeitrag von höchstens 3,0 % des Bauspardarlehens errechnet. Zur Sicherung der Zuteilung kann die Bausparkasse für alle Wahlzuteilungen ab einem vorgegebenen Termin den Tilgungsbeitragsfaktor ändern.

3 b) Die Bausparkasse nimmt die Wahlzuteilung am dritten Monatsersten nach Eingang des Antrages in der Hauptverwaltung der Bausparkasse vor. c) Werden für die Wahlzuteilungen an einem Zuteilungstermin mehr Mittel benötigt als 25 % der für die Zuteilung insgesamt verfügbaren Mittel, kann die Bausparkasse die zuletzt beantragten Wahlzuteilungen auf spätere Zuteilungstermine verschieben. 5 Nichtannahme der Zuteilung, Vertragsfortsetzung (1) Der Bausparer kann die Annahme der Zuteilung widerrufen, solange die Auszahlung der Bausparsumme noch nicht begonnen hat. (2) Nimmt der Bausparer die Zuteilung nicht fristgemäß an oder wird die Annahme der Zuteilung widerrufen, wird der Vertrag fortgesetzt. (3) Setzt der Bausparer seinen Vertrag fort, kann er seine Rechte aus der Zuteilung jederzeit wieder geltend machen. In diesem Fall ist der Bausparvertrag bei dem Zuteilungstermin, der dem Ablauf von drei Monaten nach Eingang seiner Erklärung folgt, vorrangig zu berücksichtigen. 6 Bereitstellung von Bausparguthaben und Bauspardarlehen (1) Mit Annahme der Zuteilung stellt die Bausparkasse dem Bausparer sein Bausparguthaben und das Bauspardarlehen bereit. Danach kann der Bausparer über das Bausparguthaben jederzeit, über das Bauspardarlehen nach Erfüllung der Voraussetzungen des 7 verfügen. Das Bausparguthaben wird im Rahmen der Zuteilung vollständig ausgezahlt. Die geförderte Bausparsumme ist für eine wohnungswirtschaftliche Verwendung im Sinne des 92a Abs. 1 Satz 1 EStG einzusetzen. Die Höhe des Bauspardarlehens errechnet sich aus dem Unterschied zwischen Bausparsumme und Bausparguthaben. Ein Anspruch auf ein Bauspardarlehen von weniger als EUR besteht nicht. (2) Für das bereitgehaltene Bauspardarlehen kann die Bausparkasse von dem zweiten auf die Bereitstellung folgenden Monatsersten an 3 % Zinsen jährlich verlangen. 7 Darlehensvoraussetzungen/Sicherheiten (1) Die Bausparkasse hat einen Anspruch auf die Bestellung ausreichender Sicherheiten für ihre Forderungen aus dem Bauspardarlehen. In der Regel sind die Forderungen durch ein Grundpfandrecht an einem überwiegend Wohnzwecken dienenden inländischen Pfandobjekt zu sichern. Die Sicherung an einem Pfandobjekt in einem anderen Mitgliedsstaat der Europäischen Union oder einem anderen Vertragsstaat des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum ist mit Zustimmung der Bausparkasse möglich. (2) Das Bauspardarlehen darf zusammen mit vor- oder gleichrangigen Belastungen 80 % des von der Bausparkasse festgesetzten Beleihungswertes nicht übersteigen. (3) Die Gesamtfinanzierung muss gesichert sein. Der Nachweis für die Gebäudeversicherung gegen die Risiken Feuer, Sturm, Hagel und Leitungswasser und bei Bedarf gegen weitere Elementarschäden zum gleitenden Neuwert kann gefordert werden. (4) Unabhängig von der Sicherung sind Voraussetzung für die Darlehensgewährung die Kreditwürdigkeit und der Nachweis, dass die Tilgungsbeiträge ( 11 Abs. 2) ohne Gefährdung sonstiger Verpflichtungen erbracht werden können. (5) Die Bausparkasse kann für ihre persönlichen und dinglichen Ansprüche die Unterwerfung unter die sofortige Zwangsvollstreckung verlangen. (6) Gehen dem Grundpfandrecht der Bausparkasse Grundpfandrechte Dritter im Range vor oder haben Grundpfandrechte Dritter den gleichen Rang wie das Grundpfandrecht der Bausparkasse, kann sie verlangen, dass der Grundstückseigentümer seine Ansprüche gegen vor- oder gleichran gige Grundschuldgläubiger auf Rückgewähr der Grundschuld (insbesondere Anspruch auf Löschung oder Rückabtretung der Grundschuld, Verzicht auf die Grundschuld sowie Zuteilung eines etwaigen Mehrerlöses in der Zwangsversteigerung) an sie abtritt und vor- oder gleichrangige Grundschuldgläubiger erklären, die zu ihrer Sicherheit dienenden Grundschulden nur für bereits ausgezahlte Darlehen in Anspruch zu nehmen (sog. Einmalvalutierungserklärung). (7) Ist der Bausparer verheiratet oder lebt er in einer eingetragenen Lebenspartnerschaft, kann die Bausparkasse verlangen, dass der Ehegatte/ eingetragene Lebenspartner des Bausparers als Gesamtschuldner beitritt. Dies gilt nicht, wenn die Mitverpflichtung des Ehegatten/eingetragenen Lebenspartners unter Berücksichtigung aller Umstände des Einzelfalles nicht gerechtfertigt ist. (8) Weitere Darlehensvoraussetzungen werden in den Darlehensbedingungen geregelt, die bei Abschluss des Darlehensvertrages vereinbart werden. 8 Risikolebensversicherung Mögliche Beiträge zu einer Risikolebensversicherung sind keine förderfähigen Altersvorsorgebeiträge, auch wenn sie im Zusammenhang eines Altersvorsorge-Bausparvertrages geleistet werden. Die Risikolebensversicherung dient der Rückführung des Bauspardarlehens bei Tod des Versicherten. 9 Auszahlung des Bauspardarlehens (1) Der Bausparer kann die Auszahlung des Bauspardarlehens nach Erfüllung der Voraussetzungen gemäß 7 entsprechend dem Baufortschritt verlangen. (2) Hat der Bausparer das Darlehen innerhalb von zwei Jahren nach Annahme der Zuteilung nicht voll abgerufen, kann die Bausparkasse dem Bausparer eine letzte Frist von zwei Monaten für den Abruf des Darlehens setzen. Ist auch nach Ablauf dieser Frist das Darlehen nicht voll abgerufen, ist die Bausparkasse zu einer Auszahlung nicht verpflichtet, es sei denn, der Bausparer hat die Verzögerung nicht zu vertreten. Die Bausparkasse wird den Bausparer bei Fristsetzung auf diese Rechtsfolge hinweisen. 10 Darlehensgebühr Es wird keine Darlehensgebühr erhoben. Für das Bauspardarlehen werden dem Bausparer keine Abschluss- und Vertriebskosten belastet. 11 Verzinsung und Tilgung des Bauspardarlehens (1) Der gebundene Sollzinssatz für das Bauspardarlehen (Darlehensschuld) beträgt 2,35 % p. a. Die Bausparkasse berechnet die Zinsen monatlich auf der Grundlage taggenauer Verrechnung aller Zahlungseingänge und Belastungen. Die Zinsen sind jeweils am Monatsende fällig. Der effektive Jahreszins ab Zuteilung nach der Preisangabenverordnung beträgt abhängig von Tilgungsbeitrag und Darlehenslaufzeit zwischen 2,55 % p. a. und 3,51 % p. a. (2) Zur Verzinsung und Tilgung der Darlehensschuld hat der Bausparer monatlich Eingang jeweils bis zum letzten Geschäftstag des Kalendermonats 6 der Bausparsumme zu zahlen (Regeltilgungsbeitrag). Der Bausparer kann bei Abschluss oder durch schriftliche Mitteilung bis zu dem der Zuteilungsauszahlung zugehörigen Bewertungsstichtag ( 4 Abs. 2) einen davon abweichenden Tilgungsbeitrag wählen. Dieser beträgt am Bewertungsstichtag mindestens jedoch 0,5 % und höchstens 3 % des Bewertungsdarlehens. Das Bauspardarlehen ist mit dem in diesen Grenzen am zugehörigen Bewertungsstichtag ( 4 Abs. 2) festgelegten, auf volle EUR gerundeten, Tilgungsbeitrag zu tilgen. Bei der Wahlzuteilung ist das Bauspardarlehen mit dem nach 4 Abs. 3a) errechneten Tilgungsbeitrag zu tilgen. Durch die fortschreitende Tilgung der Darlehensschuld verringern sich die in den Tilgungsbeiträgen enthaltenen Zinsen zugunsten der Tilgung. Das geförderte Darlehen ist spätestens bis zur Vollendung des 68. Lebensjahres des Bausparers ( 1 Abs. 1 a AltZertG) zu tilgen. (3) Die vom Bausparer zu tragenden Kosten und geschuldeter Aufwendungsersatz werden der Darlehensschuld zugeschlagen und wie diese verzinst und getilgt. (4) Der erste Tilgungsbeitrag ist im Monat der Darlehensauszahlung, bei der Auszahlung in Teilbeträgen im Monat der Auszahlung des ersten Teilbetrages, zu zahlen. Die Bausparkasse teilt dem Bausparer die Fälligkeit des ersten Tilgungsbeitrages mit. Tilgungsbeiträge, die bereits vor Beginn der Auszahlung des Darlehens eingehen, werden bis zur Auszahlung als Bausparbeiträge oder Sonderzahlungen gebucht. (5) Der Bausparer ist berechtigt, jederzeit Sondertilgungen zu leisten. Zahlt der Bausparer den zehnten Teil des Restdarlehens oder mehr in einem Betrag, mindestens aber EUR als Sondertilgung zurück, so kann er verlangen, dass der Tilgungsbeitrag im Verhältnis des neuen zum bisherigen Restdarlehen herabgesetzt wird. 12 Kündigung des Bauspardarlehens durch die Bausparkasse Die Bausparkasse kann das Darlehen in den gesetzlich geregelten Fällen außerordentlich zur sofortigen Rückzahlung kündigen, insbesondere wenn a) der Bausparer mit mindestens zwei aufeinander folgenden Teilzahlungen (Tilgungsbeiträgen gem. 11 Abs. 2) ganz oder teilweise und mindestens 2,5 % des Nennbetrages (Nettodarlehensbetrages) des Darlehens in Verzug ist und die Bausparkasse dem Bausparer erfolglos eine zweiwöchige Frist zur Zahlung des rückständigen Betrages mit der Erklärung gesetzt hat, dass sie bei Nichtzahlung innerhalb der Frist die gesamte Restschuld verlange; 06.15

4 b) in den Vermögensverhältnissen des Bausparers/Mitverpflichteten oder in der Werthaltigkeit einer für das Darlehen gestellten Sicherheit eine wesentliche Verschlechterung eintritt oder einzutreten droht, durch die die Rückzahlung des Darlehens, auch unter Verwertung der Sicherheit, gefährdet wird; die Bausparkasse kann in diesen Fällen den Darlehensvertrag vor Auszahlung des Darlehens im Zweifel stets, nach Auszahlung nur in der Regel fristlos kündigen. Das Recht der Bausparkasse, das Darlehen aus wichtigem Grund zur sofortigen Rückzahlung zu kündigen, bleibt hiervon unberührt. Ein wichtiger Grund liegt beispielsweise dann vor, wenn für die Darlehensgewährung wesentliche Angaben unzutreffend oder unvollständig gemacht worden sind. 13 Teilung, Ermäßigung, Erhöhung von Bausparverträgen (1) Teilungen, Ermäßigungen oder Erhöhungen von Bausparverträgen bedürfen als Vertragsänderungen der Zustimmung der Bausparkasse, die sie mit Auflagen verbinden kann. Bei Vertragsänderung wird die Bewertungszahl ( 4 Abs. 2b) neu berechnet. Eine bereits erfolgte Zuteilung erlischt mit der Änderung. Eine Standardzuteilung ( 4 Abs. 2) ist frühestens in der Zuteilungsperiode möglich, für die der auf die Änderung folgende Bewertungsstichtag maßgebend ist. Eine Wahlzuteilung ( 4 Abs. 3) ist neu zu beantragen. (2) Bei einer Teilung verbleiben das Bausparguthaben und die Saldensumme auf dem Ursprungsvertrag. (3) Bei einer Ermäßigung wird die Saldensumme ( 4 Abs. 2) nicht herabgesetzt. (4) Bei einer Erhöhung wird eine Abschlussgebühr von 1,6 % des Betrages, um den die Bausparsumme erhöht wird, berechnet. 1 Abs. 2 und 3 gelten entsprechend. Die Erhöhung der Bausparsumme kann nicht mehr beantragt werden, wenn die Bausparkasse den Tarif in der vereinbarten Fassung nicht mehr im Neugeschäft anbietet. Eine Erhöhung der Bausparsumme erfolgt auch ohne Antrag des Bausparers nach Maßgabe folgender Regelungen: a) Die Bausparkasse kann dem Bausparer jeweils eine angemessene Erhöhung der Bausparsumme anbieten, sobald das Bausparguthaben 80 % der Bausparsumme erreicht hat. Diese Erhöhung soll in der Regel so erfolgen, dass die neue Bausparsumme das Doppelte des zum Zeitpunkt des Erhöhungsangebotes erreichten Bausparguthabens beträgt, abgerundet auf volle Tausend Euro. Das Angebot der Bausparkasse gilt als angenommen, wenn der Bausparer der Erhöhung der Bausparsumme nicht binnen zwei Monaten nach Zugang des Angebotes schriftlich widerspricht und bei Beginn der Frist auf die Bedeutung des unterlassenen Widerspruchs hingewiesen wurde. b) Erreicht das Bausparguthaben 95 % der Bausparsumme, wird die Bausparsumme jeweils um EUR erhöht. Die Erhöhung erfolgt nicht, sofern ausgehend vom jährlich geförderten Höchstbetrag gemäß 10 a EStG das Bausparguthaben voraussichtlich die Bausparsumme bis zum Beginn der Auszah lungsphase nicht überschreiten wird. Sie erfolgt ebenfalls nicht, sofern der Vertrag vor Erreichen der Vollansparung zugeteilt oder ausgezahlt werden soll. 14 Vertragsübertragung, Abtretung und Verpfändung Die Abtretung oder Verpfändung von gefördertem Altersvorsorgevermögen ist gemäß 97 EStG ausgeschlossen. Im Übrigen bedürfen die Abtretung, Verpfändung und Übertragung von Rechten aus dem Bausparvertrag der Zustimmung der Bausparkasse. 15 Kündigung des Bausparvertrages (1) Der Bausparer kann den Bausparvertrag bis einschließlich des Zeitpunktes des Beginns der Auszahlungsphase mit einer Frist von drei Monaten zum Ende eines Kalendervierteljahres kündigen. Bei Kündigung des Bausparvertrages zu Beginn der Auszahlungsphase gelten 22 Abs. 1 Sätze 2 und 3. Der Bausparer kann das gesamte Bausparguthaben (gebildetes Kapital gemäß 1 Abs. 5 AltZertG) des gekündigten Vertrages förderunschädlich entweder auf einen anderen auf seinen Namen lautenden Altersvorsorgevertrag der Bausparkasse oder eines anderen Anbieters übertragen lassen oder die Auszahlung des gesamten Bausparguthabens für eine Verwendung als Altersvorsorge-Eigenheimbetrag im Sinne des 92a EStG gegen Nachweis verlangen. Die Verwendung des Kapitals nach 92a Abs. 1 Satz 1 EStG ist gemäß 92b Abs. 1 Satz 1 EStG spätestens zehn Monate vor dem Beginn der Auszahlungsphase des Altersvorsorgevertrages bei der Zentralen Stelle für Altersvorsorgevermögen (ZfA) unter Vorlage der notwendigen Nachweise zu beantragen. Anfallende Entgelte werden in 17 geregelt. (2) Solange die Rückzahlung des Bausparguthabens noch nicht begonnen hat, führt die Bausparkasse auf Antrag des Bausparers den Bausparvertrag unverändert fort. (3) Reichen 25 % der für die Zuteilung verfügbaren Mittel nicht für die Rückzahlung der Bausparguthaben gekündigter Verträge aus, können Rückzahlungen auf spätere Zuteilungstermine verschoben werden. 16 Kontoführung (1) Das Bausparkonto wird als Kontokorrentkonto geführt, d. h., sämtliche für den Bausparer bestimmte Geldeingänge werden dem Bausparkonto gutgeschrieben, sämtliche den Bausparer betreffende Auszahlungen, Zinsen, Kosten sowie der von ihm geschuldete Aufwendungsersatz und sonstige ihm zu berechnende Beträge werden dem Bausparkonto belastet. (2) Die Bausparkasse schließt die Konten zum Schluss eines Kalenderjahres ab. Sie übersendet dem Bausparer in den ersten zwei Monaten nach Ablauf des Kalenderjahres einen Kontoauszug mit dem ausdrücklichen Hinweis, dass dieser als anerkannt gilt, wenn der Bausparer nicht innerhalb von zwei Monaten nach Zugang schriftlichen Widerspruch erhebt. 17 Entgelte und Aufwendungsersatz (1) Die Bausparkasse erhebt neben den Abschluss- und Vertriebskosten gemäß 1 Abs. 2 und 4 folgende Verwaltungskosten und anlassbezogene Kosten: a) anlassbezogene Kosten in der Sparphase des Bausparvertrages: gemäß 2a Satz 1 Nr. 2a) AltZertG für eine Vertragskündigung mit Vertragswechsel oder Auszahlung 100 EUR b) anlassbezogene Kosten in der Spar- und Darlehensphase des Bausparvertrages: gemäß 2a Satz 1 Nr. 2c) AltZertG für Aufgaben im Zusammenhang mit dem Versorgungsausgleich des Bausparers 120 EUR c) anlassbezogene Kosten in der Auszahlungsphase einer lebenslangen Altersversorgung: gemäß 2a Satz 1 Nr. 2c) AltZertG für Aufgaben im Zusammenhang mit dem Versorgungsausgleich des Bausparers 120 EUR d) Wird gemäß 22 mit Beginn der Auszahlungsphase eine lebenslange Leibrente oder Ratenzahlung im Rahmen eines Auszahlungsplans geleistet, fallen hierfür Verwaltungskosten in den Kostenformen gemäß - 2a Satz 1 Nr. 1 a) AltZertG als monatlich anfallende Kosten in Euro, - 2a Satz 1 Nr. 1 b) AltZertG als Prozentsatz des gebildeten Kapitals, - 2a Satz 1 Nr. 1 f) AltZertG ab Beginn der Auszahlungsphase als Prozentsatz der gezahlten Leistung an, insbesondere solche, die dadurch entstehen, dass sich die Bausparkasse der Leistungen Dritter bedient oder bedienen muss. Diese Verwaltungskosten, deren Höhe und Fälligkeit bei Vertragsabschluss noch nicht feststehen, werden von der Bausparkasse dem Bausparer vom Guthaben bzw. von der Leistung abgezogen. (2) Ein Anspruch auf Leistungen, die sich weder aus diesen Bedingungen noch aus anderen gesetzlichen Grundlagen ergeben, besteht nicht. Es handelt sich hierbei um Leistungen, die außerhalb des Altersvorsorgevertrages liegen. Erbringt die Bausparkasse auf Antrag des Bausparers Leistungen, die außerhalb des Altersvorsorgevertrages liegen und daher nicht der Verwaltung des Altersvorsorgevertrages zuzurechnen und mit den Verwaltungskosten abgegolten sind, oder Leistungen die sich nicht aus anderen gesetzlichen Ansprüchen ergeben, kann sie mit dem Bausparer hierfür außerhalb des Altersvorsorgevertrages ein gesondertes Entgelt vereinbaren. Ist der Bausparer nicht bereit, ein Entgelt für die besondere Leistung zu entrichten, ist die Bausparkasse berechtigt, die Leistung zu verweigern. (3) Die Ansprüche der Bausparkasse auf Aufwendungsersatz richten sich nach den gesetzlichen Grundlagen. (4) Für eine Leistung, zu deren Erbringung die Bausparkasse kraft Gesetzes oder aufgrund einer vertraglichen Nebenpflicht verpflichtet ist oder die sie allein im eigenen Interesse wahrnimmt, wird die Bausparkasse kein Entgelt berechnen, es sei denn, es ist gesetzlich zulässig und wird nach Maßgabe der gesetzlichen Regelung erhoben. (5) Die Geltendmachung von Schadensersatzansprüchen bleibt von den vorstehenden Regelungen unberührt.

5 18 Aufrechnung, Zurückbehaltung Vorbehaltlich der Regelung in 97 EStG gilt Folgendes: a) Der Bausparer ist zu einer Aufrechnung nur befugt, wenn seine Forderung unbestritten oder rechtskräftig festgestellt ist. b) Die Bausparkasse kann fällige Ansprüche gegen den Bausparer aus ihrer Geschäftsverbindung auch dann gegen dessen Bausparguthaben oder sonstige Forderungen aufrechnen, wenn diese noch nicht fällig sind. c) Die Bausparkasse kann ihr obliegende Leistungen an den Bausparer wegen eigener Ansprüche aus ihrer Geschäftsverbindung zurückhalten, auch wenn diese nicht auf demselben rechtlichen Verhältnis beruhen. 19 Verfügungsberechtigung nach dem Tod des Bausparers (1) Nach dem Tod des Bausparers sind der Bausparkasse zur Klärung der Verfügungsberechtigung ein Erbschein, ein Testamentsvollstreckerzeugnis oder andere hierfür geeignete Unterlagen vorzulegen; fremdsprachige Urkunden sind auf Verlangen der Bausparkasse in beglaubigter deutscher Übersetzung vorzulegen. (2) Die Bausparkasse kann denjenigen, der ihr eine Ausfertigung oder eine beglaubigte Abschrift der letztwilligen Verfügung (Testament, Erbvertrag) nebst zugehöriger Eröffnungsniederschrift vorlegt und der darin als Erbe oder Testamentsvollstrecker bezeichnet ist, als Berechtigten ansehen, ihn verfügen lassen und insbesondere mit befreiender Wirkung an ihn leisten. Dies gilt nicht, wenn der Bausparkasse bekannt ist, dass der dort Genannte (z. B. nach Anfechtung oder wegen Nichtigkeit des Testaments) nicht verfügungsberechtigt ist oder wenn ihr dies infolge Fahrlässigkeit nicht bekannt geworden ist. 20 Sicherung der Bauspareinlagen (1) Informationen zur Einlagensicherung (Sicherungsstatut): Durch die Mitgliedschaft der Bausparkasse in der Entschädigungseinrichtung deutscher Banken GmbH und dem Bausparkassen-Einlagensicherungsfonds e.v. sind die Bauspareinlagen einschließlich Zinsen in unbegrenzter Höhe gesichert. Sofern Einlagen ausnahmsweise gesetzlich vom Schutz ausgeschlossen sind, wird der Bausparer hierüber in einer von ihm gesondert zu unterzeichnenden Erklärung informiert. Soweit der Einlagensicherungsfonds oder ein von ihm Beauftragter Zahlungen an einen Kunden leistet, gehen dessen Forderungen gegen die Bausparkasse in entsprechender Höhe Zug um Zug auf den Einlagensicherungsfonds über. Entsprechendes gilt, wenn der Einlagensicherungsfonds die Zahlungen mangels Weisung eines Kunden auf ein Konto leistet, das zu seinen Gunsten bei einem anderen Kreditinstitut eröffnet wird. Die Bausparkasse ist befugt, dem Einlagensicherungsfonds oder einem von ihm Beauftragten alle in diesem Zusammenhang erforderlichen Auskünfte zu erteilen und Unterlagen zur Verfügung zu stellen. (2) Stellt die Bausparkasse den Geschäftsbetrieb ein, können die Bausparverträge mit Zustimmung der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht vereinfacht abgewickelt werden. Bei einer vereinfachten Abwicklung leisten die Bausparer keine Sparzahlungen nach 2 mehr. Zuteilungen nach 4 und weitere Darlehensauszahlungen nach 9 finden nicht mehr statt. Die Bausparguthaben werden entsprechend den verfügbaren Mitteln zurückgezahlt. Dabei werden alle Bausparer nach dem Verhältnis ihrer Forderungen ohne Vorrang voreinander befriedigt. 21 Bedingungsänderungen (1) Änderungen der Allgemeinen Bedingungen werden dem Bausparer in Textform mitgeteilt oder in den Hausmitteilungen der Bausparkasse unter deutlicher Hervorhebung bekannt gegeben. Änderungen können auch auf elektronischem Kommunikationsweg übermittelt werden, wenn diese Form im Rahmen der Geschäftsbeziehung vereinbart worden ist. (2) Ohne Einverständnis des Bausparers, aber mit Zustimmung der Bundes anstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht, können die Bestimmungen der 2 bis 7, 9, 11 bis 15 und 20 Abs. 2 mit Wirkung für bestehende Verträge geändert werden. (3) Sonstige Änderungen bedürfen des Einverständnisses des Bausparers. Dieses gilt als erteilt, wenn der Bausparer der Änderung nicht binnen zwei Monaten nach Bekanntgabe in Textform widerspricht und bei Beginn der Frist auf die Bedeutung des unterlassenen Widerspruchs hingewiesen wurde. 22 Auszahlungsphase einer lebenslangen Altersversorgung (1) Wurde bis zum vereinbarten Beginn der Auszahlungsphase weder die Zuteilung angenommen noch der Bausparvertrag gekündigt, leistet die Bausparkasse gemäß Abs. 2 eine lebenslange unabhängig vom Geschlecht berechnete Altersversorgung. Zu Beginn der Auszahlungsphase stehen zumindest die eingezahlten Altersvorsorgebeiträge (inklusive der Zulagen) zur Verfügung, sofern der Bausparer nicht vorher darüber verfügt hat. Dies gilt auch, wenn der Bausparer den Bausparvertrag zu Beginn der Auszahlungsphase gemäß 15 Abs. 1 übertragen lässt. Die Bereitstellung des zur Verfügung stehenden Kapitals für die lebenslange Altersversorgung erfolgt gemäß Satz 1 zu dem vorgemerkten Termin. Die Altersversorgung wird nicht vor Vollendung des 62. Lebensjahres oder einer vor Vollendung des 62. Lebensjahres beginnenden Leistung aus einem gesetzlichen Alterssicherungssystem des Bausparers (Beginn der Auszahlungsphase) gezahlt. Auf Wunsch des Bausparers kann mit Zustimmung der Bausparkasse ein abweichender Termin vereinbart werden. Ein entsprechender Antrag muss schriftlich mindestens 12 Monate vor dem gewünschten Auszahlungstermin gestellt werden. Ist ein Auszahlungszeitpunkt nicht vereinbart, so gilt die Vollendung des in 92a EStG für diesen Fall genannten Lebensjahres als Beginn der Auszahlungsphase. (2) Die monatlichen Leistungen für den Bausparer erfolgen entsprechend der Mitteilung der Bausparkasse in Form einer lebenslangen Leibrente oder Ratenzahlungen im Rahmen eines Auszahlungsplanes mit einer anschließenden Teilkapitalverrentung ab spätestens dem 85. Lebensjahr. Die Leistungen bleiben während der gesamten Auszahlungsphase gleich oder steigen. (3) Die Bausparkasse hat das Recht, bis zu zwölf Monatsleistungen in einer Auszahlung zusammenzufassen oder eine Kleinbetragsrente nach 93 Abs. 3 EStG abzufinden. (4) Der Bausparer kann verlangen, dass zu Beginn der Auszahlungsphase bis zu 30 % des in diesem Zeitpunkt zur Verfügung stehenden Kapitals außerhalb der monatlichen Leistungen in einem Betrag ausbezahlt wird. Dies hat der Bausparer der Bausparkasse mit einer Frist von 6 Monaten vor Beginn der Auszahlungsphase in Textform mitzuteilen. (5) Dem Bausparer werden mit einer Frist von 6 Monaten vor Beginn der Auszahlungsphase die Form und Höhe der vorgesehenen Auszahlungen einschließlich Aussagen zu einer Dynamisierung der monatlichen Leistungen sowie die in der Auszahlungsphase anfallenden Kosten schriftlich mitgeteilt. Wird mit Beginn der Auszahlungsphase eine lebenslange Leibrente oder Ratenzahlung im Rahmen eines Auszahlungsplans mit einer anschließenden lebenslangen Leibrente ab spätestens dem 85. Lebensjahr geleistet, fallen hierfür Verwaltungskosten in den Kostenformen gemäß - 2a Satz 1 Nr. 1 a) AltZertG als monatlich anfallende Kosten in Euro, - 2a Satz 1 Nr. 1 b) AltZertG als Prozentsatz des gebildeten Kapitals, - 2a Satz 1 Nr. 1 f) AltZertG ab Beginn der Auszahlungsphase als Prozentsatz der gezahlten Leistung an, insbesondere solche, die dadurch entstehen, dass sich die Bausparkasse der Leistungen Dritter bedient oder bedienen muss. Diese Verwaltungskosten, deren Höhe und Fälligkeit bei Vertragsabschluss noch nicht feststehen, werden von der Bausparkasse dem Bausparer vom Guthaben bzw. von der Leistung abgezogen. Besondere Bedingungen für eine Altersvorsorge-Bauspar-Vorfinanzierung gemäß 1 Abs. 1a Nr. 3 AltZertG Zur Finanzierung einer wohnungswirtschaftlichen Maßnahme nach 92a Abs. 1 EStG kann unter bestimmten Voraussetzungen ein Vorausdarlehen gewährt werden, dessen Tilgung ausgesetzt wird. Anstelle der direkten Tilgung wird ein Bausparvertrag in diesem Tarif angespart. Es wird unwiderruflich vereinbart, dass dieses Darlehen durch Altersvorsorgevermögen getilgt wird, welches in einem Bausparvertrag in diesem Tarif gebildet wird ( 1 Abs. 1a Satz 1 Nr. 3 AltZertG). Bei Zuteilung des Bausparvertrages wird das Vorausdarlehen ohne besondere Erklärung mit den aus dem Bausparvertrag bereitgestellten Mitteln verrechnet. Anschließend ist dann das Bauspardarlehen zu tilgen. Der Vertrag über eine Bauspar-Vorfinanzierung und der gesondert zu unterzeichnende Bausparvertrag in diesem Tarif bilden einen einheitlichen Altersvorsorgevertrag. 97 EStG ist insoweit nicht anwendbar. Für das Vorausdarlehen werden dem Bausparer keine Abschluss- und Vertriebskosten belastet. Juni

6 Information gemäß 7 Altersvorsorgeverträge-Zertifizierungsgesetz (AltZertG) zum Abschluss eines BHW Altersvorsorge-Bausparvertrages Berechnungsmodell auf der Grundlage von 7 AltZertG Bausparsumme EUR Vertragsbeginn 1. Januar; tarifliche Regelrate 150 EUR gem. 2 Allgemeine Bedingungen für Altersvorsorge-Bausparverträge (ABB) Tarif BHW FörderBausparen Flex Berechnungsmodell Sparjahre Summe der Sparbeiträge in EUR Guthaben vor Abzug der Kosten für Übertragung in EUR bei Guthabenzins 0,1 % Inklusiver Bonus* (Rentenvariante) , , , , , , , , , , , , , , , , , , , ,14 * Der Bonus beträgt 6 % der Einzahlungen eines jeden Jahres. Er wird gewährt ab einer Vertragslaufzeit von mindestens 8 Jahren. Die Gutschrift der jährlich kumulierten Boni erfolgt zu Beginn der Auszahlungsphase der Altersversorgung (Rentenvariante). Zur Bonusregelung s. a. 3 der ABB. Zertifizierung Der Altersvorsorgevertrag ist zertifiziert worden und damit im Rahmen des 10a EStG steuerlich förderungsfähig. Bei der Zertifizierung ist nicht geprüft worden, ob der Altersvorsorgevertrag wirtschaftlich tragfähig, die Zusage des Anbieters erfüllbar ist und die Vertragsbedingungen zivilrechtlich wirksam sind. Die Zertifizierung erfolgte mit Wirkung zum unter der Zertifizierungsnummer: Anbieternummer: durch das Bundeszentralamt für Steuern Zertifizierungsstelle Bonn Angabe der Kosten Abschlussgebühr für den Bausparvertrag in Höhe von 1,6 % der Bausparsumme (800 EUR im Berechnungsmodell). Die Abschlussgebühr wird in fünf gleich hohen Jahresraten dem Bausparkonto belastet. Für das Bauspardarlehen fallen keine gesonderten Abschluss- und Vertriebskosten an. Verwaltungskosten: In der Spar- und Darlehensphase des Bausparvertrages fallen keine Verwaltungskosten an. In der Auszahlungsphase einer lebenslangen Altersversorgung fallen hierfür Verwaltungskosten in den Kostenformen gemäß - 2a Satz 1 Nr. 1 a) AltZertG als jährlich oder monatlich anfallende Kosten in Euro, - 2a Satz 1 Nr. 1 b) AltZertG als Prozentsatz des gebildeten Kapitals, - 2a Satz 1 Nr. 1 f) AltZertG ab Beginn der Auszahlungsphase als Prozentsatz der gezahlten Leistung an, insbesondere solche, die dadurch entstehen, dass sich die Bausparkasse der Leistungen Dritter bedient oder bedienen muss. Diese Verwaltungskosten, deren Höhe und Fälligkeit bei Vertragsabschluss noch nicht feststehen, werden von der Bausparkasse dem Bausparer vom Guthaben bzw. von der Leistung abgezogen. Anlassbezogene Kosten: a) in der Sparphase des Bausparvertrages: gemäß 2a Satz 1 Nr. 2a) AltZertG für eine Vertragskündigung mit Vertragswechsel oder Auszahlung 100 EUR b) in der Spar- und Darlehensphase des Bausparvertrages: gemäß 2a Satz 1 Nr. 2c) AltZertG für Aufgaben im Zusammenhang mit dem Versorgungsausgleich des Bausparers 120 EUR c) in der Auszahlungsphase einer lebenslangen Altersversorgung: gemäß 2a Satz 1 Nr. 2c) AltZertG für Aufgaben im Zusammenhang mit dem Versorgungsausgleich des Bausparers 120 EUR Bei Übertragung des gebildeten Kapitals auf einen anderen An bieter entstehen Kosten in Höhe von 100 EUR. Die Kosten für den Anbieterwechsel sind vom rechnerischen Stand des Bausparguthabens zum Übertragungszeitpunkt abzuziehen, um das rechnerische Kapital im Falle eines Anbieterwechsels zu ermitteln. Bei Übertragung des gebildeten Kapitals auf die BHW Bausparkasse AG werden bei der Berechnung der Abschluss- und Vertriebskosten maximal 50 Prozent des übertragenen, geförderten Kapitals in Ansatz gebracht ( 1 Abs. 1 Satz 4 AltZertG). Anlageinformation Die eingezahlten Beträge werden gemäß den Anlagevorschriften des Bausparkassengesetzes angelegt. Im Hinblick auf die dadurch eingeschränkten Anlagemöglichkeiten werden hierbei ethische, soziale und ökologische Belange nicht berücksichtigt. Voraussetzung der Förderberechtigung nach 10a Einkommensteuergesetz (EStG) Sollten Sie zum Personenkreis nach 10a Abs. 1 EStG gehören (z. B. Beamte, Berufssoldaten, Richter) benötigt Ihre zuständige Stelle (zur Zahlung des Arbeitsentgelts verpflichteter Arbeitgeber, für Amts bezüge oder Besoldung angeordnete Stelle) bis spätestens zum Ablauf des zweiten Kalenderjahres, welches auf das Beitragsjahr folgt, folgende schriftliche Einwilligung von Ihnen: Die zuständige Stelle hat der zentralen Stelle (Deutsche Rentenversicherung Bund) jährlich mitzuteilen, dass Sie a) zum begünstigten Personenkreis gehören, b) die erforderlichen Daten für die Ermittlung des Mindesteigenbeitrages und die Gewährung der Kinderzulage übermittelt und c) diese Daten für das Zulageverfahren verwenden darf. Es ist darauf hinzuweisen, dass Sie die Einwilligung vor Beginn des Kalenderjahres, für das sie erstmals nicht mehr gelten soll, gegenüber der zuständigen Stelle widerrufen können.

7 Allgemeine Informationen über die Förderung bei Bausparverträgen / Baudarlehen im Rahmen des Eigenheimrentengesetzes (EigRentG) A. Allgemeines Durch das Eigenheimrentengesetz (EigRentG) wird die selbstgenutzte Wohnimmobilie besser in die staatlich geförderte Altersvorsorge einbezogen. Nach dem EigRentG werden über die Riesterförderung Spar- und Tilgungsleistungen für zertifizierte Bausparverträge und Baudarlehen zum Erwerb von selbstgenutztem Wohneigentum gefördert. Die Förderung ist im Gesetz über die Zertifizierung von Altersvorsorgeverträgen (AltZertG) und im Einkommensteuergesetz (EStG) geregelt. Der BHW FörderBausparen Flex und das BHW Förderbaudarlehen sind Altersvorsorgeverträge im Sinne des AltZertG. Sie wurden von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) zertifiziert und sind förderfähig. Der Bausparvertrag gliedert sich in eine Ansparphase und eine Auszahlungsphase. Wurde der Bausparvertrag bis zum Beginn der Auszahlungsphase (siehe hierzu Punkt D) weder zugeteilt noch gekündigt, erhält der Bausparer eine lebenslange Altersversorgung nach Maßgabe von 22 der Allgemeinen Bedingungen für Altersvorsorge- Bausparverträge (Bausparbedingungen). B. Förderung und förderberechtigte Personen I. Förderung Gefördert werden Bausparbeiträge und Tilgungsleistungen, die ein Förderberechtigter bis zur Höhe von EUR p. a. (einschließlich Zulagen) auf einen zertifizierten Bausparvertrag oder für ein zertifiziertes Baudarlehen zum Erwerb von selbstgenutztem Wohneigentum nach 92a EStG leistet. Die Förderung erfolgt über Zulagen und ggf. über einen Sonderausgabenabzug. Bei Baudarlehen werden nur Tilgungsleistungen gefördert. Für den Zinsanteil wird keine Förderung gewährt. II. Förderberechtigte Personen Die förderberechtigten Personen ergeben sich aus 10a Abs. 1 EStG. Hierbei handelt es sich insbesondere um: in der gesetzlichen Rentenversicherung Pflichtversicherte, Beamte, Richter, Soldaten und Empfänger von Besoldung nach dem Bundesbesoldungsgesetz oder einem Landesbesoldungsgesetz, Wehr- und Zivildienstleistende, Mütter oder Väter während der ersten drei Lebensjahre eines Kindes, die Kindererziehungszeiten in der gesetzlichen Rentenversicherung angerechnet bekommen etc. Bei Beamten, Richtern, Soldaten etc. ist die Einwilligung zur Weitergabe von Daten durch die Besoldungsstelle Voraussetzung für die Förderung. Die Einwilligung ist spätestens bis zum Ablauf des 2. Kalenderjahres, das auf das Beitragsjahr folgt zu erteilen. Darüber hinaus werden auch Verträge von Ehegatten oder Lebenspartnern einer eingetragenen Lebensgemeinschaft (nachfolgend: Lebenspartner) begünstigter Personen, die nicht unmittelbar förderberechtigt sind, gefördert (mittelbar begünstigte Personen). III. Zulageförderung Die Zulageförderung erfolgt über Grund- und Kinderzulagen. Grundzulage p. a. 154 EUR Kinderzulage p. a. 185 EUR für Kinder ab Geburtsjahr 2008 p. a. Für Zulageberechtigte, die zu Beginn des Kalenderjahres für das die erste Zulage beantragt wird das 25. Lebensjahr noch nicht vollendet haben, erhöht sich die Grundzulage um einmalig 300 EUR 200 EUR. Die Zulagen werden an BHW gezahlt und dem Altersvorsorgevertrag gutgeschrieben. Sind beide Ehegatten/Lebenspartner förderberechtigt, steht die Grundzulage beiden Ehegatten/Lebenspartnern gesondert zu. Die Kinderzulage ist abhängig von der Zahlung des Kindergeldes. Bei verheirateten, nicht dauernd getrennt lebenden, unbeschränkt einkommensteuerpflichtigen Eltern wird die Kinderzulage dem Vertrag der Mutter gutgeschrieben, nur auf Antrag dem Vertrag des Vaters. III.1. Mindesteigenbeitrag / Sockelbetrag Um die vollen Zulagen zu erhalten, muss ein Mindesteigenbeitrag von 4 % des Bruttovorjahreseinkommens abzüglich Zulage für die Altersvorsorge geleistet werden (maximal EUR p. a. abzüglich Zulagen). Zumindest ist aber ein Sockelbetrag von 60 EUR p. a. zu zahlen. Wird weniger als der Mindesteigenbeitrag oder der Sockelbetrag gezahlt, wird die Zulage in dem Verhältnis der geleisteten Eigenbeiträge zum Mindesteigenbeitrag oder zum Sockelbetrag gekürzt. III.2. Mittelbar zulageberechtigte Personen Ist nur ein Ehegatte/Lebenspartner unmittelbar förderberechtigt, ist auch der andere Ehegatte/Lebenspartner (mittelbar) zulageberechtigt, wenn: die Ehegatten/Lebenspartner nicht dauernd getrennt leben, beide Ehegatten/Lebenspartner jeweils einen auf ihren Namen lautenden zertifizierten Altersvorsorgevertrag abgeschlossen haben oder der unmittelbar zulageberechtigte Ehegatte/Lebenspartner über eine förderbare Versorgung im Sinne des 82 Abs 2 EStG bei einer Pensionskasse, einen Pensionsfonds oder über eine nach 82 Abs 2 EStG förderbare Direktversicherung verfügt und der andere Ehegatte/Lebenspartner einen auf seinen Namen lautenden zertifizierten Altersvorsorgevertrag abgeschlossen hat. sie ihren Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthalt in einem Mitgliedstaat der Europäischen Union oder einem Staat haben, auf den das Abkommen über den Europäischen Wirtschaftsraum anwendbar ist (EU-/ EWR-Staat), der nicht unmittelbar zulageberechtigte Ehegatte/Lebenspartner Altersvorsorgebeiträge von mindestens 60 EUR auf seinen Altersvor sorgevertrag leistet. Eine anteilige Zahlung ist nicht ausreichend, bei dem Altersvorsorgevertrag, für den die Zulage beansprucht wird, die Auszahlungsphase noch nicht begonnen hat. IV. Zulagenantrag (Antrag auf Altersvorsorgezulage) Die Zulagen müssen bei BHW (Anbieter) beantragt werden. Der Antrag muss spätestens bis zum Ablauf des zweiten Kalenderjahres, das auf das Beitragsjahr folgt, bei BHW gestellt werden. Der Förderberechtigte kann BHW schriftlich über einen Dauerzulageantrag bevollmächtigen, den Zulagenantrag für ihn zu stellen. Wird BHW im Rahmen eines Dauerzulagenantrages bevollmächtigt, den Zulagenantrag zu stellen, müssen alle Änderungen in den persönlichen Verhältnissen (Familienstand, Einkommen etc.) BHW unverzüglich mitgeteilt werden. V. Sonderausgabenabzug Ergänzend zur Zulagenförderung werden Altersvorsorgeaufwendungen bis zur Höhe von EUR p. a. (einschließlich Zulagen) über einen Sonderausgabenabzug im Rahmen einer Günstigerprüfung gefördert. Ist der Sonderausgabenabzug höher als der Zulageanspruch, wird der Differenzbetrag im Rahmen der Einkommensteuererklärung vom Finanzamt an den Begünstigten ausgezahlt, bzw. mit einer evtl. Nachzahlung verrechnet. Gehören beide Ehegatten/Lebenspartner zum unmittelbar begünstigten Personenkreis, kann jeder Ehegatte/Lebenspartner den Höchstbetrag von bis zu EUR p. a. (einschließlich Zulagen) gesondert geltend machen. Eine Übertragung des nicht ausgenutzten Höchstabzugsvolumens auf den Ehepartner/Lebenspartner ist nicht möglich. Ist nur ein Ehegatte/Lebenspartner unmittelbar begünstigt, kommt ein Sonderausgabenabzug bis zu der in 10a Abs. 1 EStG genannten Höhe grundsätzlich nur für seine Altersvorsorgebeiträge sowie die ihm und dem mittelbar zulageberechtigten Ehegatten/Lebenspartner zustehenden Zulagen in Betracht. Der Höchstbetrag erhöht sich um 60 EUR, wenn der andere Ehegatte/Lebenspartner die Voraussetzungen der mittelbaren Zulageberechtigung erfüllt. Die vom mittelbar begünstigten zulageberechtigten Ehegatten/Lebenspartner zugunsten seines Altersvorsorgevertrags geleisteten Altersvorsorgebeiträge können beim Sonderausgabenabzug des unmittelbar zulageberechtigten Ehegatten/Lebenspartners berücksichtigt werden, wenn der Höchstbetrag durch die vom unmittelbar Zulageberechtigten geleisteten Altersvorsorgebeiträge sowie die zu berücksichtigten Zulagen nicht ausgeschöpft wird. Dabei sind die vom unmittelbar zulageberechtigten Ehegatten/Lebenspartner geleisteten Altersvorsorgebeiträge vorrangig zu berücksichtigen, jedoch mindestens 60 EUR der vom mittelbar zulageberechtigten Ehegatten/Lebenspartner geleisteten Altersvorsorgebeiträge. VI. Voraussetzungen für die Förderung Bausparbeiträge für BHW FörderBausparen Flex werden gefördert, wenn der Kunde zum berechtigten Personenkreis gehört und Beiträge auf einen auf seinen Namen lautenden Vertrag leistet. Der Zulageberechtigte kann das in einem Altersvorsorgevertrag gebildete und geförderte Kapital beim BHW FörderBausparen Flex nur in vollem Umfang entnehmen und steuerunschädlich für eine Verwendung i.s.d. 92 a EStG einsetzen (Mindestentnahmebeträge beachten). Hierbei gilt als begünstige Wohnung eine Wohnung in einem Haus oder eine Eigentumswohnung. Seit dem ist auch die Tilgung eines zu diesem Zweck aufgenommen Darlehens möglich.

8 Allgemeine Informationen über die Förderung bei Bausparverträgen / Baudarlehen im Rahmen des Eigenheimrentengesetzes (EigRentG) Die Wohnung muss: angeschafft oder hergestellt worden sein, in einem EU-/EWR-Staat liegen, mit dem Beginn der Selbstnutzung den Lebensmittelpunkt des Berechtigten bilden und von ihm als Hauptwohnsitz genutzt werden. Der Zulageberechtigte muss wirtschaftlicher Eigentümer der Wohnung sein (ein Miteigentumsanteil ist grundsätzlich ausreichend). Zu beachten ist, dass jeder Ehegatte/Lebenspartner einen eigenen Darlehensvertrag abschließen muss. Die Verwendung des Baudarlehens nach 92a EStG hat der Kunde BHW nachzuweisen. Das Darlehen ist spätestens bis zur Vollendung des 68. Lebensjahres zu tilgen. Die Anschaffung eines eigentumsähnlichen oder lebenslangen Dauerwohnrechts steht unter be stimmten Voraussetzungen der Anschaffung einer zu eigenen Wohnzwecken genutzten Wohnung gleich. C. Ruhen des Vertrages Der Bausparer ist berechtigt während der Ansparphase den Bausparvertrag ruhen zu lassen, indem er die Zahlung von Altersvorsorgebeiträgen aussetzt. Dies gilt nicht, wenn der Bausparvertrag als Tilgungsersatz für ein Baudarlehen dient. D. Begünstigte Verwendung des auf einen BHW FörderBausparen Flex angesparten Altersvorsorgevermögens Das in einem BHW FörderBausparen Flex angesparte geförderte Altersvorsorgevermögen kann wie folgt ausgezahlt werden: Bis zum Beginn der Auszahlungsphase: unmittelbar für die Anschaffung oder Herstellung einer Wohnung oder zur Tilgung eines zu diesem Zweck aufgenommenen Darlehens, unter den Voraussetzungen des 92a Abs. 1 S. 1 Nr. 1 EStG unmittelbar für den Erwerb von Pflicht-Geschäftsanteilen an einer eingetragenen Genossenschaft für die Selbstnutzung einer Genossenschaftswohnung oder zur Tilgung eines zu diesem Zweck aufgenommenen Darlehens, unter den Voraussetzungen des 92a Abs. 1 S. 1 Nr. 2 EStG für die Finanzierung von Umbaumaßnahmen zur Reduzierung von Barrieren in oder an einer Wohnung, unter den Voraussetzungen des 92a Abs. 1 S. 1 Nr. 3 EStG. Zu Beginn der Auszahlungsphase: Als lebenslange Altersvorsorge nach Maßgabe der Bausparbedingungen. Der Beginn der Auszahlungsphase ist der mit dem Kunden vereinbarte Termin der Auszahlung, der nicht vor Vollendung des 60. Lebensjahres oder einer vor Vollendung des 60. Lebensjahres beginnenden Leistung aus einem gesetzlichen Alterssicherungssystem liegen darf. Für Verträge, die nach dem abgeschlossen werden, nicht vor Vollendung des 62. Lebensjahres. Wurde kein besonderer Auszahlungszeitpunkt vereinbart, so gilt die Vollendung des in 92a EStG für diesen Fall genannten Lebensjahres (derzeit das 67. Lebensjahr) als Beginn der Auszahlungsphase. Die Auszahlung des Guthabens aus dem BHW FörderBausparen Flex zum Erwerb von Wohneigentum nach 92a EStG muss der Kunde bei der zentralen Zulagenstelle für Altersvermögen (ZfA) beantragen. Hierbei hat er der ZfA die Verwendung nach 92a EStG nachzuweisen. E. Nachgelagerte Besteuerung (Auszahlungsphase) In der Auszahlungsphase werden Leistungen, die auf geförderten Beiträgen beruhen nach 22 Nr. 5 EStG nachgelagert besteuert. Bei Wohneigentum nach 92 a EStG erfolgt die Besteuerung über ein Wohnförderkonto. In das Wohnförderkonto werden eingestellt: das nach 92a EStG für einen Wohnungserwerb oder eine Tilgung zu Auszahlungsbeginn entnommene geförderte Altersvorsorgevermögen (Altersvorsorge-Eigenheimbetrag), geförderte Tilgungsbeträge, die hierfür gewährten Zulagen Der sich aus dem Wohnförderkonto ergebende Gesamtbetrag wird bis zum Beginn der Auszahlungsphase jährlich um 2 % erhöht. Die Besteuerung beginnt zum vereinbarten Auszahlungszeitpunkt. Bei der Besteuerung besteht die Wahl zwischen: Einmalbesteuerung Jährlicher Besteuerung des Verminderungsbetrages Bei einer Wahl der Einmalbesteuerung sind 70 % des Standes des Wohnförderkontos mit dem individuellen Steuersatz zu versteuern. Bei Wahl der jährlichen Versteuerung ist der Verminderungsbetrag zu versteuern. Der Verminderungsbetrag ergibt sich aus dem Stand des Wohnförderkontos zu Beginn der Auszahlungsphase, dividiert durch die Anzahl der Jahre bis zur Vollendung des 85. Lebensjahres. F. Förderschädliche Verwendung Altersvorsorgevermögen darf nur nach Maßgabe des AltZertG verwendet werden. Verwendet der Förderberechtigte das gefördertes Bausparguthaben nicht nach Maßgabe des AltZertG (i. d. R. für eine lebenslange Altersvorsorge oder für die Herstellung oder Anschaffung einer Wohnung nach 92a EStG), sind die Zulagen und die gesondert festgestellten Steuerermäßigungen zurückzuzahlen ( 93 Abs. 1 EStG). Das gilt auch bei Auszahlungen im Falle des Todes des Berechtigten. Darüber hinaus sind bei einer schädlichen Verwendung die Erträge nach 22 Nr. 5 EStG zu versteuern. Hat der Berechtigte das Altersvorsorgevermögen nach Maßgabe des 92a EStG für eine Wohnung verwendet oder geförderte Tilgungsleistungen genutzt, ist der Stand des Wohnförderkontos zu versteuern, wenn der Förderberechtigte die Selbstnutzung des Wohneigentums nicht nur vorübergehend oder das Eigentum an der geförderten Wohnung aufgibt. Die Aufgabe der Selbstnutzung oder des Eigentums sind BHW anzuzeigen. Das gilt auch für den Fall des Todes des Berechtigten. Führt die ZfA das Wohnförderkonto erfolgt die Anzeige an die ZfA. In besonderen Einzelfällen entfällt die Verpflichtung zur Rückzahlung bzw. die Steuerpflicht. Dies gilt z. B., wenn der Berechtigte den BHW FörderBausparen Flex kündigt und das Bausparguthaben auf einen anderen eigenen Altersvorsorgevertrag einzahlt, wenn der Ehegatte/Lebenspartner bei Tod des Berechtigten den Vertrag des Ehegatten/Lebenspartners übernimmt oder das Altersvorsorgeguthaben auf einen eigenen Altersvorsorgevertrag einzahlt, wenn bei Aufgabe der Selbstnutzung innerhalb bestimmter Fris ten eine neue Wohnung angeschafft wird oder ein Betrag in Höhe des Wohnförderkontos auf einen eigenen Altersvorsorgevertrag eingezahlt wird etc. G. Versorgungsausgleich Im Falle einer Scheidung kann ein Ehegatte/Lebenspartner dem anderen zum Versorgungsausgleich verpflichtet sein. Gegenstand des Versorgungsausgleichs ist der Ausgleich von während der Ehe erworbenen Ansprüchen auf Altersversorgung. In den Versorgungsausgleich sind daher unter Umständen auch Ansprüche aus privaten Vorsorgeverträgen wie dem BHW FörderBausparen Flex einzubeziehen, wenn diese vor Rechtskraft der Ehescheidung abgeschlossen wurden. In diesem Fall wären erworbene Ansprüche und Anwartschaften (z. B. Bausparguthaben) anteilig vom Ausgleich pflichtigen Ehegatten/ Lebenspartner auf den Ausgleich berechtigten Ehegatten/Lebenspartner zu übertragen. Für die Übertragung berechnet die Bausparkasse Gebühren gemäß den Allgemeinen Bausparbedingungen. H. Informationspflichten des Kunden Der Kunde ist verpflichtet, bei Änderungen seiner persönlichen Verhältnisse (z. B. Scheidung, Heirat, Kindergeld) BHW unaufgefordert schriftlich zu informieren. Bei Unterlassen kann sich BHW schadlos halten. Bei einer Verwendung nach 92a EStG für eine Wohnung ist der Kunde verpflichtet, die Aufgabe der Eigennutzung oder die Veräußerung des Wohneigentums bei BHW oder falls das Wohnförderkonto von der ZfA geführt wird bei der ZfA anzuzeigen. I. Ergänzende Hinweise Die Allgemeinen Informationen dienen nur einer ersten Information über die Abwicklung und die steuerliche Behandlung von Altersvorsorge-Bausparverträgen und -Darlehen. Sie zeigen nur wesentliche Eckdaten der Förderung und der steuerlichen Behandlung von geförderten Bausparverträgen und Baudarlehen auf und sind nicht abschließend. Die Darstellung beruht auf der aktuellen Gesetzeslage. Aus Änderungen von Gesetzen, Rechtsprechung, Verordnungen, Verwaltungsanweisungen etc. während der weiteren Vertragslaufzeit, aber auch durch Vertragsänderungen sowie Änderungen der persönlichen und wirtschaftlichen Verhältnisse kann sich eine abweichende rechtliche und / oder steuerrechtliche Behandlung des Bausparvertrages / Baudarlehens ergeben. Eine Haftung für diese Auskünfte kann die BHW Bausparkasse AG nicht übernehmen. Daher empfehlen wir bei rechtlichen und steuerrechtlichen Fragestellungen einen Rechtsanwalt bzw. Steuerberater in Anspruch zu nehmen.

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