Ein bisserl streng, aber ganz doll lieb die idealen Eltern Franz Wester

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "Ein bisserl streng, aber ganz doll lieb die idealen Eltern Franz Wester"

Transkript

1 . Elternhaus und Schule Eltern haben vor allem im Jugendalter eine komplexe Erziehungs- und Begleitaufgabe, die sich von der Aufgabe der Lehrerinnen und Lehrer wesentlich unterscheidet. So können in den Augen der Lehrer wichtige pädagogische Elemente für die Eltern einen ganz anderen Stellenwert einnehmen. Wer z. B. zu Hause einen täglichen Kampf führen muss, damit das Kind überhaupt zur Schule geht, wird auf die Kontrolle der Hausaufgaben vielleicht verzichten, aus Sorge, sonst den Bogen zu überspannen. Die Lehrerin oder der Lehrer sehen aber häufig nur das Kind ohne Hausaufgaben vor sich und mahnen Unterstützung bei den Eltern an. Beide Seiten handeln in gutem Glauben und für sich gesehen richtig; aber das Kind gerät in eine unentscheidbare Situation, wenn Eltern und Lehrerin/Lehrer sich nicht abstimmen und eine Strategie vereinbaren. Nicht selten werden Elternhaus und Schule gegeneinander ausgespielt. In extremen Situationen wie der Schulverweigerung oder dem totalen Schulversagen ist in der Regel die Familie ein Teil des Problems. Diese Erkenntnis hat sich in der Praxis in den Fördergruppen im Projekt Förderung benachteiligter Jugendlicher in drei niedersächsischen Hauptschulen gefestigt. Generelle Merkmale der Familiensituationen sind die Überforderung mit Anforderungen aus unterschiedlichen Bereichen, ein Gefühl, versagt zu haben, und nicht selten eine Isolierung, die begleitet oder verursacht wird durch das Fehlen einer unterstützenden, außerfamilialen Kommunikation. Die Betonung der Bedeutung der Erziehung im Elternhaus und die Forderung der Lehrer nach Unterstützung der Bemühungen der Schule verstärken zumeist die Problemlage und führen in einen sich selbst verstärkenden Kreislauf: Je stärker die Forderungen, desto weniger gelingen die Interaktionen. Häufig kommen die Forderungen gar nicht erst an. Aber nicht nur in Extremfällen ist das Verhältnis Schule und Elternhaus nicht ungetrübt. Zu häufig wird den Eltern vorgeworfen, sie kämen ihren Erziehungspflichten nicht nach. Würden sie z. B. genauer die Bearbeitung der Hausaufgaben kon- trollieren, hätten es die Lehrer einfacher, zu den Lehr-Lern-Zielen zu gelangen. Das Problem in dieser Konstellation ist nicht die Sache, sondern die Beziehung. Es reden nicht Gleichberechtigte miteinander, die in ihren jeweiligen Verantwortungsbereichen Probleme haben, sondern Vertreter einer für das Leben wichtigen Institution mit einzelnen Eltern, die von den internen Abläufen einer modernen Schule häufig keine Vorstellung mehr haben, manchmal gar das Vertrauen in die Institution Schule verloren haben. Die traditionellen Formen der Kommunikation zwischen Eltern und Lehrern halten an dieser Beziehung fest. Elternabende mit Vorträgen des Klassenlehrers, der die notwendigen Anforderungen der Schule bestenfalls erklärt und die schwindenden Voraussetzungen der Schüler und ihre mangelnde Motivation beklagt, sind vermutlich vielen bekannt. Entweder man kommt klein mit Hut heraus oder im neuen Einklang mit dem Lehrkörper und gibt den Druck an die Kinder weiter. Das Frühstück am Tag nach dem Elternabend gehört sicher nicht zu den angenehmsten Stunden im Leben von Kindern/Schülern. Elternsprechtage, in denen in max. 0 Minuten pro Lehrer oder Fach die gebündelte Erfahrung eines Schuljahres vermittelt werden soll, möglichst noch mit einer Prognose verbunden und konkreten Hinweisen, helfen da nicht wirklich. Glücklicher Weise sind die Formen der Elternarbeit vielfältiger geworden. Regelmäßige Treffen in der Tischgruppe der Kinder in Gesamtschulen, Seminare für Eltern über neue Erkenntnisse und methodische Formen des Lernens (Elternschule) und Beratung von Experten sind immer stärker Teil des pädagogischen Alltags. Allerdings hat sich in der Zielsetzung der Aktivitäten nichts Wesentliches geändert: Die Familie wird in die schulische Arbeit hineingezogen. Ob sie selbst davon profitiert oder u. U. vorhandene Probleme sich verstärken, wird noch viel zu selten bedacht. Differenzierung ist ein alltägliches Prinzip im Unterricht geworden, in der Elternarbeit allerdings noch kaum vertreten. Die sich verbreitenden, für eine Schule und damit für

2 alle Schüler und ihre Eltern einheitlichen Schulverträge sind ein beredtes Beispiel. Dabei könnten Eltern und Lehrer sich auch auf gleicher Augenhöhe begegnen. Sie haben, wenn auch in unterschiedlichen Rollen und Konstellationen, mit denselben Kindern oder Jugendlichen zu tun. Für diese haben sie auch eine hohe emotionale Bedeutung. Sie könnten sich als Partner verstehen, die sich gegenseitig informieren, sich über generelle Leitziele verständigen, in Problemfällen konkretes Verhalten absprechen und die Wirkung auswerten und überprüfen. In einer symmetrischen Beziehung bleiben Verantwortung und Autonomie erhalten. Dem Risiko, eine Koalition der Institutionen gegen das Kind/den Schüler zu entwickeln, kann begegnet werden, wenn die Perspektive des Kindes maßgebend für die Betrachtung des eigenen Verhaltens ist. So gesehen ergibt sich eine neue Nuance in der Frage der Zusammenarbeit von Elternhaus und Schule: Wie können sich Eltern und Lehrer gemeinsam in einem Prozess stärken, dessen Ziel die Individuation Jugendlicher ist? 2. Individuation Eine interessante Untersuchung präsentiert Anna-Katharina Gerhard in ihrer Dissertation Autonomie und Nähe. Individuationsentwicklung im Spiegel familiärer Interaktion. Sie setzt ihren Ausführungen ein Zitat von Mark Twain voraus: Das einzige, was wir unseren Kindern geben können, sind Wurzeln und Flügel. Daran entwickelt sie eine umfassende Betrachtung der bisherigen Forschungsergebnisse zur Individuation. Interessant ist das Buch vor allem deshalb, weil es nicht nur die Entwicklungen der Jugendlichen zu erfassen versucht, sondern die Jugendphase als eine der komplexesten und problematischten Herausforderungen des Elternseins. Zugleich Liebe zu geben und Freiräume zu gewähren, die Jugendlichen mehr und mehr gehen zu lassen und ihre mitunter massiven Abgrenzungsbestrebungen zu tolerieren, ist zweifelsohne nicht immer leicht. Neueren Erkenntnissen zufolge jedoch nichts desto weniger lohnend hat sich doch eine Beziehung, die gleichsam von Wärme und Individualität geprägt ist, in etlichen Untersuchungen als Schlüssel zu einer gesunden psychosozialen Entwicklung der Jugendlichen herausgestellt. So gesehen, mag das Bereitstellen von Wurzeln und Flügeln das einzige sein, was Eltern zu geben vermögen, ist letztlich jedoch unendlich viel. (Gerhard 2005, S. ) Individuation in diesem Kontext heißt für Jugendliche, Autonomie zu gewinnen, ohne den Rückhalt und die Nähe zu den Eltern aufzugeben. Jugend wird also nicht mehr generell als Phase des unausweichlichen Generationskonfliktes mit häufig katastrophalen Folgen für das Familienleben gesehen. Die Forschungen beschreiben einen eher konstruktiven Prozess, in dem Eltern und Jugendliche sich gegenseitig beeinflussen. Dabei ist die große Herausforderung, einerseits die Machtbalance zu verändern und andererseits eine enge Bindung zu erhalten, einerseits also die familiäre Stützungsfunktion aufrecht zu erhalten und andererseits den Jugendlichen zunehmende Eigenverantwortlichkeit einzuräumen. (Gerhard 2005, S. 2) Entwicklungsaufgaben für Jugendliche Die Anforderungen an die Jugendlichen sind sehr umfangreich. In ihnen werden einerseits Anforderungen aus der Kindheit fortgesetzt und es treten neue auf, die bis in das Erwachsenenalter hineinreichen. Die folgende Übersicht zeigt dies: Peer Einen Freundeskreis aufbauen, d. h., zu Altersgenossen beiderlei Geschlechts neue, tiefere Beziehungen herzustellen. Körper Veränderung des eigenen Körpers und des eigenen Aussehens akzeptieren. Rolle Sich das Verhalten aneignen, das in unserer Gesellschaft zur Rolle eines Mannes bzw. einer Frau gehört.

3 Beziehung Engere Beziehungen zu einem Freund bzw. einer Freundin aufnehmen. Ablösung Sich von den Eltern loslösen, d. h. von den Eltern unabhängig werden. Beruf Sich über Ausbildung und Beruf Gedanken machen: Überlegen, was man werden will und was man dafür können und machen muss. Partnerschaft/Familie Vorstellungen entwickeln, wie man die eigene zukünftige Familie bzw. Partnerschaft gestalten möchte. Selbst Sich selbst kennen lernen und wissen, wie andere einen sehen, d. h., Klarheit über sich selbst zu gewinnen. Werte Eine eigenw Weltanschauung gewinnen: Sich darüber klar werden, welche Werte man vertritt und an welchen Prinzipien man das eigene Handeln ausrichten will. Zukunft Eine Zukunftsperspektive entwickeln: Sein Leben planen und Ziele ansteuern, von denen man annimmt, dass man sie erreichen könnte. (nach Gerhard 2005, S. 9) Dass diese Aufgaben sich nicht alle gleichzeitig angehen lassen, erklärt sich von selbst. Intimität, Ablösung und Partnerschaft sind nach Untersuchungen erst für ältere Jugendliche relevant. Auch in der Bedeutung der Anforderungen gibt es offensichtlich Unterschiede: Beruf, Selbst und Peers werden von den Jugendlichen als besonders wichtig eingestuft. Mädchen legen mehr Wert auf Werte, Körper und Ablösung, während für Jungen intime Beziehungen und die Übernahme der Geschlechtsrollen wichtiger sind. Bei allen Unterschieden, eine Frage ist ständig dominant: Wer bin ich und welchen Platz nehme ich ein? Da sich die Antworten der Jugendlichen auf die Frage häufiger verändern, kann es zu Krisen im Selbstkonzept kommen. Das Selbstwertgefühl ist entsprechend häufig in Gefahr, aber nicht generell beschädigt. Studien zeigen, dass mehr als ein Drittel der Jugendlichen keinen Abfall des Selbstwertes beschreiben, sondern eine auf einem positiven Selbstwertgefühl basierende Selbstwirksamkeit entfalten, d. h. dass sie zuversichtlich auch für sie neuen Aufgaben entgegensehen. International gesehen gilt das allerdings weniger für Mädchen als für Jungen. Was geht nur im Kopf der Jugendlichen vor? Diese Frage ist wohl häufig gefallen, aber zumeist als resignatives Eingeständnis des Unverständnisses manchen Verhaltensweisen gegenüber. Dass diese Frage mehr Berechtigung hat, als bis vor kurzem gemeinhin angenommen, haben Forscher herausgefunden, die sich über Jahre mit der Entwicklung des Gehirns in der Adoleszenz befasst haben. Bis vor wenigen Jahren galt noch, dass die neuronalen Entwicklungen im Kindesalter abgeschlossen sind. Jetzt haben Forschungen deutlich gemacht, dass Teile des Gehirns einen Wachstumsschub kurz vor der Pubertät durchmachen, der zur Folge hat, dass Teenagergehirne nicht nur anders, sondern auch langsamer reagieren als in anderen Lebensphasen. Bei genauerer Betrachtung lässt sich so das eine oder andere erklären, z. B. dass Jugendliche in ferner Zukunft liegende Konsequenzen nicht ernst nehmen und sich lieber aus dem Bauch heraus entscheiden, was sie tun; oder dass Jugendliche in den Augen der Erwachsenen verrückte und zum Teil gefährliche Dinge tun, weil sie einen höheren Kitzel brauchen, um etwas als Belohnung empfinden zu können. Neurobiologisch gesehen, ähneln Teenager einem vollbesetzten Airbus, der mit vibrierenden Triebwerken über die Startbahn vgl. H. Willenbrock, Warum sie so anders sind; in: GEO 09/2005, S. 45; Auszüge aus dem interessanten und empfehlenswerten Artikel im nebenstehenden Kasten.

4 jagt, während im Cockpit noch an Kontrollinstrumenten und Navigationssystemen geschraubt wird. Hinter der Volumenzunahme vermuten Forscher das Sprießen frischer Verzweigungen der Nervenzellen und die Bildung neuer Kontaktstellen zwischen ihnen. Das Gehirn schafft sich auf diese Weise Myriaden neuer Verschaltungen, mit deren Hilfe es Informationen verarbeiten und speichern kann. Anschließend beschneidet es aufgrund seiner Erfahrungen diese Vielfalt wieder. Verknüpfungen, die häufig beansprucht werden, bleiben erhalten, ja, werden sogar verstärkt. Solche, über die kaum gefunkt wird, verkümmern und verschwinden. ( ) Während der Adoleszenz justiert unser Gehirn die Kanäle, auf denen wir Informationen und Emotionen transportieren und verarbeiten, noch einmal neu. Dabei reifen die verschiedenen Hirnregionen keineswegs im Gleichtakt. ( ) Die meiste Zeit beansprucht die Fertigstellung des Präfrontalhirns, das unmittelbar hinter der Stirn angesiedelt ist. Sie dauert bis über das 20. Lebensjahr hinaus. Ausgerechnet dieser Stirnlappen ist für exekutive Aufgaben wie Planung, das Abwägen von Konsequenzen und die Unterdrückung von Impulsen zuständig. ( ) Wenn also ein Sprössling auch auf wiederholte Aufforderung hin den Müll nicht wegbringt, könnte es schlicht daran liegen, dass sein Präfrontalhirn die Welt und deren Signale anders bewertet. (H. Willenbrock, 2005, S. 39) 3. Anpassung der Interaktionen in der Familie Die Jugendphase ist nicht nur eine Übergangsphase für die jugendlichen Individuen, sondern auch für deren Umgebung. Insbesondere die Familie muss sich in ihrer Struktur und ihren Regeln anpassen. Die Eltern müssen neue Interaktionsformen im Umgang mit ihren Kindern finden, aber auch miteinander anders umgehen. Das impliziert auch, dass sie für sich mehr Freiräume bekommen, aber in der Abstimmung ihres Verhaltens gegenüber den Kindern konsequenter sein müssen, wenn nicht eine zusätzliche Konfliktquelle entstehen soll. Diese Abstimmung ist umso wichtiger, als sich in den letzten Jahrzehnten die Familienkultur stark verändert hat. Befehl und Gehorsam treten zurück gegenüber Appellen, Interessengegensätze werden in Gesprächen ausgetragen. In den Shell-Studien wird der Typ des Verhandlungshaushaltes kreiert. Das ist für die individuelle Entwicklung der Jugendlichen gut, aber für die Eltern häufig schwer zu realisieren, weil sie selbst diesen kulturellen Hintergrund aus ihrer Jugendzeit noch nicht oder nur in Ansätzen mitbringen. Für ein stabiles Klima in der Familie ist von Bedeutung, dass die Eltern einen Erziehungsstil finden und in konkreten Verhaltensweisen umsetzen, der nicht ständig unterschiedlichen Prinzipien zu folgen scheint. Autoritativ wird der Stil genannt, der sich in den Forschungen als entwicklungsförderlich erwiesen hat. Er verbindet emotionale Wärme mit klaren Regeln und Anforderungen. Hier gehen Eltern stark auf die Bedürfnisse der Kinder ein, erwarten jedoch im Gegenzug auch, dass diese auf ihre Bedürfnisse Rücksicht nehmen. Die Eltern formulieren klare Vorstellungen von gereiftem Verhalten der Jugendlichen und unterstützen sie in ihrer Unabhängigkeit. 2 Vertrauen ist in diesem Stil H. Willenbrock, 2005, S Gerhard 2005, S. 50.

5 Erziehungsstile nach Macoby und Martin (983) Autoritativ Autoritär Permissiv (laissez-faire) Vernachlässigend Viel Nähe, hohe Anforderungen Wenig Nähe, hohe Anforderungen Viel Nähe, geringe Anforderungen Wenig Nähe, wenig Anforderungen Respekt und Wärme, Reziprozität, aber auch klare Regeln ind Verhaltensstandards Wenig Wärme und verbales Miteinander, rollen und Regeln sind einzuhalten, körperliche Bestrafungen nicht unüblich Große Responsivität, aber keine Regeln für das Verhalten der Kinder, sehr tolerant, keine Strafen Wenig Engagement der Eltern, erzieherische Funktionen fehlen eine zentrale Voraussetzung, während in einem autoritären Stil die Kontrolle und die Macht dominieren. Die Veränderung der Kontrolle des Verhaltens der Jugendlichen ist eine zentrale Aufgabe für Eltern und vermutlich der zentrale Streitpunkt zwischen ihnen. Idealer Weise sollte sich die Kontrolle zu einer Art Monitoring entwickeln. Was ist mit diesem Begriff gemeint? Die Eltern sind informiert über das Leben ihrer Kinder, sie kennen die Freunde und Bekannten, reden mit den Kindern darüber und geben Rückmeldungen, so dass die Kinder ihr eigenes Verhalten wie in einem Monitor betrachten können. Der Wandel der Kontrollfunktion lässt sich so realisieren, ohne die Verbundenheit und Nähe zu den Kindern aufgeben zu müssen und ihnen eine hohe Akzeptanz zu versagen. Ein stabiles positives Selbstwertgefühl wäre die Folge. In der Praxis allerdings ist dieses Verhalten nicht so leicht zu realisieren. Jugendliche distanzieren sich häufig stark von den Eltern, enthalten ihnen Informationen vor und weisen auch vorsichtige Interventionen als Eingriffe in persönliche Bereiche zurück. Wer da auf die Überzeugungskraft der Argumente setzt, sieht sich nicht selten getäuscht. Wenn Kinder etwas nicht wollen, was sie sollen, oder sollen, was sie nicht wollen, hilft auch nicht das Wissen etwa um die Folgen des Tuns oder Lassens. Die Frage für die Eltern ist dann, wie sie sich verhalten sollen. Autoritäres Verhalten ist verpönt, Verhandlungen führen nicht zum Erfolg. Wer in diesen Situationen klein beigibt, hat nicht nur selbst ein Problem, sondern auch die Chance verpasst, bei den Kindern als Experte für das Leben anerkannt zu werden. In welchem Verhältnis zueinander stehen eigentlich Eltern oder erziehende Erwachsene und Jugendliche? Sind sie gleichberechtigte Partner? Ist Demokratie in Elternhaus und Schule möglich? Verständlich ist dieser Wunsch der Eltern und Erzieher, verspricht er doch eine Entlastung von der umfassenden Verantwortung für die Kinder und Jugendlichen. Und er trifft auf gleich lautende Ansprüche der Jugendlichen. Aber es sollte deutlich gesagt sein: Gleichberechtigung kann es zwischen Eltern und ihren Kindern nicht geben. Die Formen der Interaktionen verändern sich, nicht aber die grundlegende komplementäre Beziehungsstruktur. Jesper Juul, ein dänischer Familientherapeut, hat dazu in einem Interview mit T.-M. de Jong eine interessante Sichtweise entwickelt. Er spricht statt von Psychologie Heute, 0/200; S. 38.

6 Gleiche Würde heißt, jede Person in ihrer Verschiedenartigkeit anzuerkennen. Den Begriff Gleichberechtigung finde ich irreführend zur Beschreibung der Eltern- Kind-Beziehung, denn gleiches Recht legt gleiche Pflichten, verbunden mit gleicher Verantwortung, nahe, und die kann es in der Eltern-Kind-Beziehung nicht geben. Der Erwachsene ist immer verantwortlich für die Qualität seiner Beziehung zum Kind. Das ist eines der wenigen Gebiete, auf dem Kinder vollständig inkompetent sind. Das lässt sich nicht begründen, es ist schlicht eine empirische Beobachtung: Wenn die Erwachsenen die Verantwortung nicht übernehmen, fällt sie dem Kind zu. Das ist damit jedoch völlig überfordert. Viele Eltern geben heute die Verantwortung auf, daher entwickelt sich die Beziehung zu den Kindern destruktiv. Die Anerkennung gleicher Würde von Erwachsenen und Kindern bringt uns sehr konkret und praktisch weiter. Wenn man als Erwachsener, ob als Mutter, Vater oder Sozialpädagoge, nicht weiß, wie man im Konfliktfall mit dem Kind reden soll, und immer wieder in seine alten Muster fällt, hilft folgendes: Man schließt die Augen und stellt sich vor, man wolle zu einem sehr guten Freund oder einer guten Freundin sprechen, mit der man einen Konflikt hat. Die meisten Erwachsenen finden auf diese Weise eine neue Art, mit dem Kind zu reden. Nicht allgemeine Modelle bringen uns weiter, sondern konkrete, einzelne Schritte, die wir selbst herausfinden müssen. Es ist ein Vortasten. Die Praxis der gleichen Würde zwischen Erwachsenen und Kindern heißt nicht, dass diese alles entscheiden müssen. Das hat nichts mit Demokratie zu tun. Die kann es innerhalb der Familie nicht geben, denn Kinder sind vollständig von den Eltern abhängig. Wir können unsere Kinder auf die Demokratie vorbereiten, aber die Eltern-Kind-Beziehung kann nicht demokratisch sein. de Jong, Kinder kennen keine Vorfreude; in: Psychologie Heute 0/200; S. 38 Gleichberechtigung von gleicher Würde: Gleichberechtigung ist ein Rechtsbegriff. In der allgemeinen Norm wird immer vom konkreten Fall abstrahiert. Dagegen bedeutet gleiche Würde die Anerkennung und Würdigung jedes einzelnen in seinem konkreten Sein, innerhalb eines Beziehungsgeflechts, zum Beispiel in der Familie. Konflikte sind normal Heutigen Kindern werden im Vergleich zu vorausgehenden Kindergenerationen größere Handlungsspielräume und mehr Entscheidungsfreiräume über ihre eigene Lebensgestaltung zugestanden. Wenn das nicht zu einer Zumutung für Kinder oder Jugendliche werden soll, müssen das Miteinander-Reden, um gemeinsam Lösungen für Probleme zu finden, und das Erklären von Entscheidungen zentrale Merkmale de Jong, Kinder kennen keine Vorfreude; in: Psychologie Heute, 0/200; S. 38; siehe auch nachfolgenden Kasten der Interaktion zwischen Eltern und ihren Kindern werden. Eltern geraten dabei häufig unter Druck, weil sie einem gewählten Ideal entsprechen wollen, dabei aber den emotionalen Druck aushalten müssen, wenn sie selber die Prinzipien nicht automatisch in entsprechende Verhaltensweisen umsetzen können. Für ihre Kinder ist da häufig die reine Abwehr eine bewährte, und manchmal auch die einzige, Strategie, um gegen die geballte Ladung der Argumente der Eltern anzukommen. Nicht immer gelingt das, wie die Realität und auch der Film zeigen. Wutausbrüche der Eltern und Reaktionen der Kinder darauf sind möglich und nicht zerstörerisch für die Beziehungen, können auf gegenseitige Akzeptanz und Vergebung hoffen, wenn das Ideal eines ruhigen und vernünftigen Umganges miteinander nicht aufgegeben wird. Je höher die Sprach- und Reflexionskompetenz, desto leichter gelingt eine Versprachlichung der Emotionen, die mit der Informalisierung der Beziehungen in

7 der Familie in den letzten Jahrzehnten einhergeht. Anders ausgedrückt: Wenn Eltern und Jugendliche offener miteinander umgehen, sind Abstimmung und Verständigung häufiger notwendig. Das gelingt umso mehr, je besser die Fähigkeit ausgeprägt ist, auch Gefühle zum Ausdruck zu bringen, anstatt sich verkrampft um Sachlichkeit zu bemühen oder Stärke zu demonstrieren. Letzteres ist wohl immer noch eine Domäne der Männer, wie im Film gezeigt. Am Beispiel des Streites zwischen Vater und Sohn verdeutlicht, heißt das: Nicht der Konflikt und die Ausbrüche auf beiden Seiten stellen in einer intakten Familie das Problem dar, sondern die Tatsache, dass später nicht darüber geredet wird und die sachlichen Differenzen präzisiert und die emotionalen Anteile an dem Streit und seiner Eskalation wahrgenommen und bewertet werden. Wenn z. B. der Vater später dem Sohn erklären kann, dass er jedes Mal tief enttäuscht ist, wenn sein Sohn in der Schule den Anforderungen nicht gerecht wird, und dieses Gefühl ihn in dem Moment überschwemmt, dann kann der Sohn die Reaktion verstehen lernen und Empathie entwickeln. Er muss es nicht als für ihn bindend akzeptieren, aber das gegenseitige Wissen um die emotionalen Vorgänge hilft vielleicht sogar beiden, in zukünftigen Situationen ähnlicher Art angemessener zu (re-)agieren. Jugendliche sehen im allgemeinen das Verhältnis zu ihren Eltern sehr positiv. Vor allem die Mutter gilt als Vertrauensperson, sie hilft, tröstet, löst Konflikte. Das haben die Jugendstudien über die Jahre ergeben. Sie zeigen auch, wenigstens für Amerika, dass die Zahl der Konflikte gar nicht wesentlich ansteigt. Was die Pubertät als so Konflikt beladen erscheinen lässt, ist die Intensität, mit der die Auseinandersetzungen stattfinden. Was die Studien auch zeigen: Die Konfliktthemen in der Familie sind über die Jahre in etwa gleich geblieben: Kleidung, Hilfe im Haushalt, Geschwisterstreit, Unordentlichkeit, zu spät nach Hause kommen und immer wieder die Schulleistungen. Der jahrzehntelang beschriebene Generationenkonflikt ist also nicht mehr aktuell, jedenfalls nicht aus der Sicht der Jugendlichen. Ob die Eltern das auch so sehen, bleibt offen. Es gibt dazu keine Studien. Dass viele Eltern nach wie vor die Phase der Pubertät als nervig und schlimm empfinden, könnte auch damit zusammenhängen, dass sie selber einen massiven Verlust an Kontrollmöglichkeiten hinnehmen, sich ständig in Frage stellen lassen und mit der unausweichlichen Ablösung ihrer Kinder abfinden müssen. Dabei ist zu vermuten, dass die Trennung umso eher einem Kampf gleicht, je enger das Verhältnis zwischen Eltern und Kind war. Für Eltern mit einem Kind kommt hinzu, dass für sie die Ablösung einmalig ist; einmalig, weil endgültig und weil sie die Erfahrungen nicht auf andere Kinder übertragen können. Kinder, die es ihren Eltern in der Pubertät schwer genug machen, könnten ihren Eltern, denen die Ablösung schwer fällt, am Ende gar einen Gefallen tun und ihnen das erleichtern. Hoffentlich sind die bald aus dem Haus. Dieser Stoßseufzer der Filmeltern wird von Christa Lampe zu Recht als offene Ratlosigkeit gedeutet, könnte aber auch ein mögliches Signal für den oben beschriebenen Effekt sein. 4. Familienklima und Schulleistungen Wenn Lehrer, Schüler oder Eltern gefragt würden, ob sie einen engen Wirkungszusammenhang zwischen dem Klima der familialen Erziehung und den schulischen Leistungen annehmen, würde vermutlich eine hohe Zustimmung zu verbuchen sein. Auf dieser Annahme basieren ja viele konkrete Aktivitäten der Schulen in Richtung der Eltern und viele Aktivitäten der Eltern gegenüber ihren Kindern. Und je höher die Bildungsambitionen der Eltern für ihre Kinder sind, desto überzeugter werden sie vermutlich von diesem Zusammenhang sein. Im Lichte der Forschungsergebnisse betrachtet erweist sich die Annahme nicht als falsch, nur als empirisch nachgewiesen und in der Funktionsweise differenziert erfasst kann sie nicht gelten.

8 Auch die Forschungen zur schichtspezifischen Sozialisation haben diesen Zusammenhang nicht aufdecken können. Die Bedeutung der familialen Sozialisation für den Schulerfolg und damit für die spätere Berufsposition der Kinder ist erwiesen, aber noch immer ist die Verknüpfung der verschiedenen Ablaufprozesse unbekannt. Unbestritten ist in der Wissenschaft ferner, dass überhaupt der Familie im Leben von Kindern zum Erwachsenen- Werden eine bedeutende Rolle zukommt. Selbstverständlich verlaufen derartige Wirkungsprozesse weder unilinear, noch deterministisch, sondern es handelt sich um aktive Auseinandersetzungsprozesse auch seitens der Kinder. Der Zusammenhang von sozialer Herkunft und schulischer Bildung ist in der Folge der PISA-Studien erneut zu einem Thema geworden. In ihnen wurde nachgewiesen, dass alle kompensatorischen Maßnahmen im Bildungsbereich die Kopplung von sozialer Schicht und Kompetenzerwerb nicht haben aufheben können und Kinder mit Migrationshintergrund in der Familie nicht die gleichen Chancen haben wie Kinder ohne diesen Hintergrund. In Deutschland wie auch in den anderen teilnehmenden OECD-Staaten sind Lebensbedingungen mit einem unterschiedlichen Zugang zu Ressourcen im ökonomischen, sozialen und kulturellen Sinne verbunden. Die Unterschiede setzen sich weitgehend in ungleicher Bildungsbeteiligung fort. In Deutschland vermittelt insbesondere der Besuch der verschiedener Schulformen das Niveau an Kompetenzen und Fähigkeiten, das Jugendliche über die Schulzeit erreichen. Der Besuch verschiedener Schulformen hängt auch von Merkmalen der sozialen Herkunft ab. 2 Auch wenn in den Studien differenzierte Indikatoren für die Unterscheidung sozialer Ressourcen eingesetzt wurden, können doch nur Korrelationen zwischen Merkmalen der sozialen Lage und den schulischen Leistungen in zentralen kognitiven Kompetenzbereichen beschrieben werden. Der Wirkungszusammenhang etwa zwischen dem Klima und den Interaktionsformen in der Familie und den kognitiven schulischen Leistungen wurde hier nicht erfasst. In den vertiefenden Analysen zu der ersten PISA-Studie 2000 geht es um die Bedeutung der außerschulischen Lebenswelt der Jugendlichen für die fachlichen Lernergebnisse. Die Autoren können dabei auf einen einmaligen Datenpool zurückgreifen: jährige Schülerinnen und Schüler in 450 Sekundarschulen wurden einbezogen. Unter anderem wurde nach der häuslichen Lernunterstützung und der Relevanz des Familienklimas für das Schülerverhalten und den Kompetenzerwerb 3 gefragt. Mit dem letzteren Aspekt wurde der Versuch unternommen, die erzieherischen Interaktionen selbst in den Blick zu bekommen, während vorher in den Untersuchungen die Strukturbedingungen für diese Interaktionen in den Fokus gerückt worden sind. Dabei wurde deutlich, dass Merkmale des Bildungserfolges nicht oder kaum im Zusammenhang zu sehen sind mit unterschiedlichen Familienkonstellationen. Die Untersuchung von Meier geht von der Annahme aus, dass die Kommunikationsprozesse in den Familien wesentlich bedeutsamer für die Persönlichkeitsentwicklung sind als die Strukturmerkmale und dass sie unter gleichen Strukturbedingungen teils eher positiv, teils eher negativ ausgeprägt sein können. 4 Er setzt zwei Ausformungen der Qualität von Eltern- Kind-Beziehungen über drei bzw. vier Items gegeneinander ab, die er akzeptierendes Familienklima und restriktives Familienklima nennt. Insgesamt wird auch hier wie in den zuvor genannten Studien deutlich, dass die meisten Jugendlichen ein tendenziell positives Familienklima konstatieren. 74% der Jungen und 76% der Mädchen fühlen sich zu Hause sehr wohl. 5 Nur eine Minderheit fühlt sich restriktiven Maßnahmen der Eltern ausgesetzt (2% der Jungen 3 vgl. Meier Nave-Herz 2002, S M. Prenzel, u.a. 2004, S Meier 2004, S Meier 2004, S. 90.

9 und 9% der Mädchen) oder von den Eltern bezüglich der Schulleistungen unter Druck gesetzt (8% der Jungen und 2% der Mädchen). Die nach statistischen Analysen (Kovarianzanalyse) gewonnenen Ergebnisse zeigen, dass Jugendliche aus Migrationsfamilien strengere Erziehungsformen erleben, Jungen häufiger als Mädchen restriktives Verhalten konstatieren und die Jugendlichen in den Gymnasien ein besonders gutes, die Jugendlichen in Hauptschulen ein besonders schlechtes Klima in ihren Familien wahrnehmen. Mit Blick auf die Auswirkungen auf den Kompetenzerwerb stellt Meier zwar fest, dass ein akzeptierendes Familienklima tendenziell mit höheren Leistungen im Lesen und in Mathematik verknüpft ist und ein restriktiver Erziehungsstil eher mit niedrigen Kompetenzen der Jugendlichen einhergeht, ( ) dass (aber) diese Zusammenhänge nicht über zu bewerten sind. Aufgrund der relativ großen Stichprobe werden einige Zusammenhänge signifikant, doch wegen ihrer geringen Höhe sind sie fast unbedeutend. (.) So sind die innerfamiliär erfahrenen Interaktionen in dieser Lebensphase nicht von zentraler Bedeutung, aber auch nicht gänzlich unbedeutend für den schulischen Lernprozess. Ihre Relevanz liegt aber wohl eher in der elterlichen Modellierung flankierender Rahmenbedingungen, die schulische Anforderungen abfedernd oder restriktiv-fordernd begleiten können. Wenn also die direkte Wirkung des Klimas in der Familie auf die Leistungen in der Schule nicht nachgewiesen werden kann, so ist doch nicht der Schluss daraus zu ziehen, dass die familiale Sozialisation unerheblich für die Schule ist. Neben den oben beschriebenen Parallelen in den Erziehungs- und Regelungsaufgaben in Familie und Schule, die sicher bei bestimmten Bedingungen Übertragungen erlauben, gibt es noch einen über die Freundesgruppe vermittelten Zusammenhang. Die in der Familie erfahrenen Werthaltungen spielen eine Rolle in der Wahl der Freundesgruppe und für die Haltung gegenüber der Schule. Für die Heranwachsenden, die das Erziehungsverhalten ihrer Eltern als restriktiv einschätzen, kann davon ausgegangen werden, dass gerade in der turbulenten Phase der Adoleszenz solch elterliche Verhaltensweisen die Tür öffnen zur Einbindung in aggressive Cliquen und zu abweichend-schuldistanzierten Haltungen. Wenn zudem elterliche Restriktivität so weit geht, dass körperliche Züchtigungen eingesetzt werden, so können die Kinder Verhaltensdispositionen erworben haben, die sich dann in der Schule als Gewalt manifestieren. Andererseits kann ein akzeptierendes Familienklima protektive Wirkung zeigen, was Gewalthandlungen und Unterrichtsversäumnisse anbetrifft, und über den Zugang zu nicht-aggressiven Freundesgruppen bildungsorientierte und damit leistungsrelevante Formen annehmen Empfehlungen für die Arbeit mit dem Film Christa Lampe hat in dem Begleittext die Funktion des Medienpaketes deutlich gemacht. Es will Eltern in dem Prozess da unterstützen, wo sie direkte Einflussmöglichkeiten haben, nämlich im Elternhaus. Der Film als Kern des Paketes entfaltet keinen theoretischen Zusammenhang und will auch kein Ideal häuslicher Erziehung darstellen. Es ist der normale Alltag, wie er sich nach Recherchen in vielen Familien finden lassen wird, keine totale Katastrophe und auch kein Ratgeber-Film. Seine Funktion ist in einem kommunikativen Zusammenhang zu sehen, er dient als gemeinsamer Bezugspunkt und Analysegegenstand aus unterschiedlichen Perspektiven. Das erscheint uns deshalb wichtig, weil Erfahrungen nur schwer vermittelt oder ausgetauscht werden können. Die Teilnehmer in einer Gesprächsrunde zum Film können sich zunächst über eine nicht selbst erlebte Situation verständigen und sie bewerten. Zu persönliche oder nur unvollständige Erfahrungsberichte aus dem Kreis werden so vermieden. Da zudem Lösungsideen für Probleme in der einen Meier 2004, S Meier 2004, S. 207.

10 Familie greifen, in der anderen dagegen völlig daneben gehen können, macht es Sinn, über eine künstliche, aber realistische Situation zu reden, sie zu analysieren und dann über eigene Übertragungsmöglichkeiten nachzudenken oder, noch besser, mit den eigenen Kindern zu diskutieren. Vor allem aber war uns wichtig, dass hier auch die Eltern mitreden können, die in der Darstellung eigener Erlebnisse wenige Erfahrungen besitzen und sich in einer solchen Situation noch mehr unter Druck gesetzt fühlen, als es ohnehin schon der Fall ist. Die Anlehnung der Form an Alltagsgeschichten ( daily soap ) aus dem Fernsehen, in der die Filmhandlung dokumentiert ist, soll die Barriere zusätzlich senken. Sie sind in vielen Familien Bestandteil des Alltags und eben alltäglicher Gesprächsstoff. Die Methoden, in denen sich diese Funktion entfalten lässt, sind vielfältig denkbar, sie sollten alle den kommunikativen Zusammenhang stärken, aber auch Raum genug lassen, sich individuell mit dem Thema zu befassen. In den meisten Fällen wird der Film als einziger Informationsträger eingesetzt werden. Da bietet es sich an, nach dem Anschauen der gesamten Handlung und einer kurzen Pause zum Notieren wichtiger Eindrücke oder Aspekte noch ein Mal den Film in den einzelnen Abschnitten zu betrachten, um die Komplexität zu reduzieren und das Gespräch auf bestimmte Aspekte zu fokussieren. Der Begleittext von Christa Lampe bietet dazu eine gute Vorlage, die von der Gesprächsleitung in der Vorbereitung genutzt werden sollte. Die inhaltliche Transparenz und Fokussierung könnte durch Leitaspekte oder -fragen gestärkt werden, die schon in der Betrachtung Schwerpunkte setzen. Beispiele sind: Rolle der Eltern Gibt es ein Grundmuster, nach dem die Eltern oder die Kinder sich verhalten? Sind die Erwartungen, die sich an die anderen Familienmitglieder richten, klar? Werden diese dann auch jeweils bestätigt? Regeln Welche Regeln gelten im Haushalt der Familie? Wer hat sie aufgestellt? Wie wird mit Regelverletzungen umgegangen? Kommunikation Wie bewerten Sie die kommunikative Kompetenz der Eltern und der Kinder? Reden sie miteinander, aufeinander ein oder aneinander vorbei? Gibt es ein gemeinsames Nachdenken z. B. über vorhergehende Auseinandersetzungen? Akzeptanz Akzeptieren die Familienmitglieder sich gegenseitig? Gehen sie rücksichtsvoll und in Höflichkeit miteinander um? Konflikte Worum geht es bei den Auseinandersetzungen in der Familie? Stehen Themen und Intensität der Konflikte in einem angemessenen Verhältnis zueinander? Gibt es Kränkungen? Eine ähnliche Gliederung könnte sich auch aus einer Sammlung (Brainstorming) entwickeln, in der die Einzelaspekte zunächst auf Karteikarten notiert und in einem zweiten Schritt nach inhaltlicher Nähe sortiert (geclustert) werden. Dieses Verfahren hat den Vorteil, dass die Sichtweisen der Gesprächsteilnehmer erfasst und zum Ausgangspunkt des Gespräches werden. Es braucht dazu einen Moderationskoffer mit Karteikarten und dicken Filzstiften und eine Pinnwand. Eine wichtige Regel ist: Nur ein Aspekt oder eine Frage auf eine Karteikarte! Weitere Regeln für die Kommunikation helfen, effektiv zu sein, und bieten gleichzeitig praktische Anschauung in der Verwendung von Regeln. Es können wenige sein, aber sie sollten verbindlich gelten: Ich lasse jeden ausreden. Ich höre genau zu. Nicht: Wir sollten, sondern: Ich möchte. Unter Anleitung und in einem größeren Zeitrahmen lassen sich auch methodische Varianten realisieren, die kreative Gestaltungsmöglichkeiten eröffnen: In kleinen Gruppen oder im Tandem werden alternative Gesprächsverläufe entwickelt. Die Verständigung auf einen Ausgangspunkt, von dem aus die Interaktion im Film auch hätte anders

11 laufen können, deckt die im Begleittext von C. Lampe dargestellten verpassten Chancen auf. Szenische Deutungen könnten über die Methode des Standbildes unterstützt werden, alternative Verläufe in Rollenspielen erprobt werden. Das setzt eine hohe Bereitschaft zu Experimenten und ein vertrauensvolles Klima in der Gruppe voraus. Wenn die szenische Arbeit gelingt, setzt sie aber eine große Dynamik frei, in der auch emotionale Aspekte ihren Platz bekommen. Die Umgestaltung von Bildern oder die Gestaltung von Collagen oder Textund Bildversatzstücken verlangt diese Offenheit nicht, schafft aber die Voraussetzung für eine persönliche und sehr differenzierte, an Details der einzelnen Filmszenen orientierte Arbeit. Sprachliche Grenzen können mit Bildern bei einer behutsamen Anleitung überwunden werden, Assoziationen werden durch Bilder eher angeregt als durch eine analytische Sprache. Wenn also in der Vorbereitung auf die Arbeit mit dem Film über methodische Varianten nachgedacht wird, sind die Voraussetzungen der Situation und der Teilnehmer ein wesentliches Kriterium für die Entscheidung. Der Film als das zentrale Medium gibt da keine Beschränkung vor. Das macht ihn interessant für verschieden Gruppen. Nicht nur die Eltern, sondern auch die Lehrer und besonders Jugendliche kommen in eine intensive und konstruktive Auseinandersetzung untereinander, aber auch miteinander ins Gespräch. 6. Literaturhinweise de Jong, Theresa Maria: Für mein Kind nur das Beste; in: Psychologie Heute 0/200 Ehmke, Timo; Hohensee, Fanny; Heidemeier, Heike; Prenzel, Manfred, Familiäre Lebensverhältnisse, Bildungsbeteiligung und Kompetenzerwerb; in: Prenzel, Manfred; u. a. (Hrsg.), PISA 2003 Waxmann Verlag Münster 2004 Gerhard, Anna-Katharina: Autonomie und Nähe. Individuationsentwicklung im Spiegel familiärer Interaktion (Dissertation); Juventa Verlag Weinheim/München 2005 Meier, Ulrich, Familie, Freundesgruppe, Schülerverhalten und Kompetenzerwerb; in: Schümer, Gundel; Tillmann,Klaus-Jürgen; Weiß, Manfred, Die Institution Schule und die Lebenswelt der Schüler. Vertiefende Analysen der PISA-2000-Daten; Verlag für Sozialwissenschaften Wiesbaden 2004 Nave-Herz, Rosemarie: Familie heute; Primus Verlag Darmstadt 2002 (2. Aufl.) Willenbrock, Harald: Warum sie so anders sind; in: GEO 09/2005

Depression. Ursachen der Depression: Probleme in der Entwicklung. Ursachen der Depression: Zusammenfassung. Ursachen und Behandlung - Sozialisation

Depression. Ursachen der Depression: Probleme in der Entwicklung. Ursachen der Depression: Zusammenfassung. Ursachen und Behandlung - Sozialisation Hans-Werner Stecker Depression Ursachen und Behandlung - Sozialisation zuletzt geändert: 04/2007 Zusammenfassung Erbliche Veranlagung körperliche Faktoren Aktuelle körperliche Erkrankung Aktuelle psychische

Mehr

www.kinderzentrum-mecklenburg.de

www.kinderzentrum-mecklenburg.de www.kinderzentrum-mecklenburg.de 09:00-09:15 Uhr Eröffnung Elisabeth Jecht, Diplom-Psychologin, Kinderzentrum Mecklenburg 09:15-10:00 Uhr Trennung und Scheidung im Erleben der Kinder Elisabeth Jecht, Diplom-Psychologin,

Mehr

Das Leitbild der Ivo-Frueth-Schule und die Umsetzung im Alltag. Kinder stark machen

Das Leitbild der Ivo-Frueth-Schule und die Umsetzung im Alltag. Kinder stark machen Kinder stark machen Unser Ziel ist es, unsere Schüler stark zu machen für eine selbständige Lebensführung. Schüler an Förderschulen haben Versagen und Niederlagen erlebt und dadurch häufig ein beschädigtes

Mehr

Die Selbstbestimmungstheorie der Motivation nach Deci & Ryan

Die Selbstbestimmungstheorie der Motivation nach Deci & Ryan Die Selbstbestimmungstheorie der Motivation nach Deci & Ryan Lernmotivation intrinsische extrinsische Gegenstands- Bezogene (Interesse) Tätigkeits- Bezogene (tb Anreizen) Intrinsische Motivation effektives

Mehr

Betreuender Elternteil. Ko-elterliche Interaktion

Betreuender Elternteil. Ko-elterliche Interaktion FAGS-Itemzuordnung (betr) 1/5 Betreuender Elternteil Ko-elterliche Interaktion Elterliche Kommunikation: Es kommt mit meinem Ex-Partner problemlos eine kurze Unterhaltung in entspannter Atmosphäre zustande.

Mehr

Teil 1 Elternarbeit als Erziehungspartnerschaft

Teil 1 Elternarbeit als Erziehungspartnerschaft Teil 1 Elternarbeit als Erziehungspartnerschaft In der pädagogischen Praxis von Kindertagesstätten hat die Elternarbeit in den vergangenen Jahren einen zunehmend höheren Stellenwert bekommen. Unter dem

Mehr

Konzept zur Schulsozialarbeit im Rahmen von Bildung und Teilhabe an der Heinrich-Lübke-Schule

Konzept zur Schulsozialarbeit im Rahmen von Bildung und Teilhabe an der Heinrich-Lübke-Schule Konzept zur Schulsozialarbeit im Rahmen von Bildung und Teilhabe an der Heinrich-Lübke-Schule Im Folgenden sind immer sowohl Schüler als auch Schülerinnen oder Lehrer und Lehrerinnen angesprochen, zur

Mehr

Das Kollegium der Cordula-Schule freut sich auf die gemeinsame Zusammenarbeit mit Ihnen. Cordula-Schule

Das Kollegium der Cordula-Schule freut sich auf die gemeinsame Zusammenarbeit mit Ihnen. Cordula-Schule Gemen, im Juni 2008 Sehr geehrte Eltern, liebe Kinder! Kinder, Eltern und Lehrer wünschen sich die Cordula-Schule als ein freundliches Haus des Lernens, in dem alle mit Freude und in Frieden miteinander

Mehr

Pubertät eine spannende Zeit

Pubertät eine spannende Zeit Peter Schipek Mädchen & Jungen wie verschieden sind sie? In vielen Sachbüchern wird uns erklärt, warum Männer nicht nach dem Weg fragen und nicht über ihre Gefühle sprechen und warum Frauen weder logisch

Mehr

Stift Keppel Schulcurriculum Pädagogik. obligatorische thematische Bestandteile Stift Keppel

Stift Keppel Schulcurriculum Pädagogik. obligatorische thematische Bestandteile Stift Keppel Stift Keppel Schulcurriculum Pädagogik Einführungsphase (EP) / 1. Halbjahr Kursthema: Erziehungssituationen und Erziehungsprozesse Das Individuum im Erziehungsprozess Erziehungsverhalten und Legitimation

Mehr

Wir beraten Eltern und alle Interessierte zu folgenden familiären Themen (familylab):

Wir beraten Eltern und alle Interessierte zu folgenden familiären Themen (familylab): Portfolio/Angebote Familie Wir beraten Eltern und alle Interessierte zu folgenden familiären Themen (familylab): 1. Vom Paar zur Familie 2. Eltern = Führungskräfte 3. Angemessen Grenzen setzen Beziehung

Mehr

DIE BEDEUTUNG DES SELBSTWERTES FÜR DIE PERSÖNLICHKEITSBILDUNG BEI MÄDCHEN

DIE BEDEUTUNG DES SELBSTWERTES FÜR DIE PERSÖNLICHKEITSBILDUNG BEI MÄDCHEN DIE BEDEUTUNG DES SELBSTWERTES FÜR DIE PERSÖNLICHKEITSBILDUNG BEI MÄDCHEN Selbstwert und Selbstvertrauen gehören zu den wichtigsten Säulen in der Persönlichkeitsbildung. Selbstwertgefühl: Was ist das?

Mehr

Schülerschaft im Wandel Elternschaft im Wandel

Schülerschaft im Wandel Elternschaft im Wandel Schülerschaft im Wandel Elternschaft im Wandel (Die wichtigsten Ergebnisse der Studie: Eltern-Lehrer-Schulerfolg 2013, Prof. Dr. Carsten Wippermann, Katja Wippermann, Andreas Kirchner) Symposium Herausforderung

Mehr

Zusammenwachsen. 11111111111111l. Jugendamt

Zusammenwachsen. 11111111111111l. Jugendamt Adoption 1111111111111111111111111111111111111 Zusammen wachsen - Zusammenwachsen 11111111111111l Jugendamt Adoption - was ist das? Sie überlegen, ob Sie einem fremden Kind als Adoptiveltern ein neues

Mehr

Die Wünsche und Erfahrungen, Sorgen und Ängste der Eltern begleiten den Schuleintritt. Die Kinder sind nicht ohne ihre Eltern zu haben.

Die Wünsche und Erfahrungen, Sorgen und Ängste der Eltern begleiten den Schuleintritt. Die Kinder sind nicht ohne ihre Eltern zu haben. Vom Erstkontakt zur Zusammenarbeit mit Eltern Netzwerk web Aufbau 4 Postulate zum Einstieg Die Sicht der Eltern die Sicht der Fachpersonen Heilpädagogik-Kongress in Bern 2. September 2009 Beziehungs- und

Mehr

Elternmitwirkung Eine umfassende Zusammenarbeit von Schule und Eltern. Beziehung Lehrkräfte-Eltern Workshop 8 5.Dezember 2015

Elternmitwirkung Eine umfassende Zusammenarbeit von Schule und Eltern. Beziehung Lehrkräfte-Eltern Workshop 8 5.Dezember 2015 Elternmitwirkung Eine umfassende Zusammenarbeit von Schule und Eltern Beziehung Lehrkräfte-Eltern Workshop 8 5.Dezember 2015 Nutzen der Zusammenarbeit: Wohl und Schulerfolg des Kindes Stärkung der Eltern

Mehr

Ihr Ergebnis der Ausbildungsevaluation anhand des Freiburger Qualitätsbogen Coachingausbildung

Ihr Ergebnis der Ausbildungsevaluation anhand des Freiburger Qualitätsbogen Coachingausbildung der Ausbildungsevaluation anhand des Freiburger Qualitätsbogen Coachingausbildung Evaluation Ihrer Coachingausbildung im März 2015 Name der Ausbildung Personzentriert-Integrativer Coach Überreicht an Christiane

Mehr

Wie entstehen Depressionen und was kann man dagegen tun?

Wie entstehen Depressionen und was kann man dagegen tun? Prof. Dr. Rainer Sachse Wie entstehen Depressionen und was kann man dagegen tun? Vortrag an der Universität Paderborn Bündnis gegen Depressionen www.ipp-bochum.de Depression Depression ist eine häufige

Mehr

Phrasensammlung für wissenschaftliches Arbeiten

Phrasensammlung für wissenschaftliches Arbeiten Phrasensammlung für wissenschaftliches Arbeiten Einleitung In diesem Aufsatz/dieser Abhandlung/dieser Arbeit werde ich... untersuchen/ermitteln/bewerten/analysieren... Um diese Frage zu beantworten, beginnen

Mehr

Handlungsfeld 1: Unterricht gestalten und Lernprozesse nachhaltig anlegen

Handlungsfeld 1: Unterricht gestalten und Lernprozesse nachhaltig anlegen Welche Methoden, Arbeits- und Kommunikationsformen kennen Sie? Beobachten und dokumentieren Sie, welche in Ihrer Ausbildungsklasse realisiert werden. Planen und skizzieren Sie in knapper Form eine Unterrichtsstunde

Mehr

brainbus 2013 Konfusion im Kopf Posten Pubertät Was passiert mit Kindern während der Pubertät?

brainbus 2013 Konfusion im Kopf Posten Pubertät Was passiert mit Kindern während der Pubertät? brainbus Konfusion im Kopf Was passiert mit Kindern während der Pubertät? Wissenschaftler sind dem Phänomen auf der Spur, das das Leben von Teenagern und ihrer Eltern so radikal auf den Kopf stellt: der

Mehr

Bitte beantworten Sie die nachfolgenden Verständnisfragen. Was bedeutet Mediation für Sie?

Bitte beantworten Sie die nachfolgenden Verständnisfragen. Was bedeutet Mediation für Sie? Bearbeitungsstand:10.01.2007 07:09, Seite 1 von 6 Mediation verstehen Viele reden über Mediation. Das machen wir doch schon immer so! behaupten sie. Tatsächlich sind die Vorstellungen von dem, was Mediation

Mehr

Sexueller Missbrauch an Mädchen und Jungen

Sexueller Missbrauch an Mädchen und Jungen Fachtagung Prävention von sexualisierter Gewalt:: Katholische Schulen und Internate in der Verantwortung am 12.11.2010 in Mainz Sexueller Missbrauch an Mädchen und Jungen Zahlen, Daten und Fakten Dirk

Mehr

Welche Werte sind heute wichtig?

Welche Werte sind heute wichtig? 1 Vieles, was den eigenen Eltern und Großeltern am Herzen lag, hat heute ausgedient. Dennoch brauchen Kinder Orientierungspunkte, um in der Gemeinschaft mit anderen zurechtzukommen. Alle Eltern wollen

Mehr

Partizipation in biographischer Perspektive

Partizipation in biographischer Perspektive Partizipation in biographischer Perspektive ich wußt ja nicht, dass ich mal was sagen darf Fachtagung 60 Jahre SOS-Kinderdorf e.v. Beziehung, Bildung, Befähigung und Beteiligung Freitag, den 08. Mai 2015

Mehr

Was sind Transitionen?

Was sind Transitionen? Was sind Transitionen? Als Übergänge oder Transitionen werden Ereignisse bezeichnet, die für die Betroffenen bedeutsame Veränderungen mit sich bringen. Transitionsforscher sprechen auch von verdichteten

Mehr

8 Mediennutzung. 8.1 Medienausstattung

8 Mediennutzung. 8.1 Medienausstattung 8 Mediennutzung Im ersten Teil dieses Kapitels wird dargestellt, ob die befragten Kinder Zugang zu Computern, Internet, Mobil-, Smartphone oder Tablet haben und wie oft sie das Internet nutzen. Daran anschließend

Mehr

Unterstützung der emotionalsozialen. Berufsfachschule für Kinderpflege. Schuljahr 1 und 2. Unterstützung der emotional-sozialen Entwicklung 1

Unterstützung der emotionalsozialen. Berufsfachschule für Kinderpflege. Schuljahr 1 und 2. Unterstützung der emotional-sozialen Entwicklung 1 Unterstützung der emotional-sozialen Entwicklung 1 Berufsfachschule für Kinderpflege Unterstützung der emotionalsozialen Entwicklung Schuljahr 1 und 2 2 Unterstützung der emotional-sozialen Entwicklung

Mehr

Fragebogen Englisch Unterricht Karin Holenstein

Fragebogen Englisch Unterricht Karin Holenstein Fragebogen Englisch Unterricht Karin Holenstein 6. Klasse (Klassenlehrperson F. Schneider u. S. Bösch) 2012 / 2013 insgesamt 39 Schüler Informationen 16 Schüler haben ab der 3. Klasse mit dem Lehrmittel

Mehr

Krebs und Partnerschaft Bedürfnisse (an)erkennen

Krebs und Partnerschaft Bedürfnisse (an)erkennen Interview mit Frau Dr. Pia Heußner vom Mai 2012 Krebs und Partnerschaft Bedürfnisse (an)erkennen Die Diagnose Krebs ist für jede Partnerschaft eine große Herausforderung. Wie hält das Paar die Belastung

Mehr

Die neue Mitarbeiterführung

Die neue Mitarbeiterführung Beck kompakt Die neue Mitarbeiterführung Führen als Coach von Dr. Stefan Hölscher 1. Auflage Verlag C.H. Beck München 2015 Verlag C.H. Beck im Internet: www.beck.de ISBN 978 3 406 67415 0 Zu Inhaltsverzeichnis

Mehr

Humboldt-Universität zu Berlin legt Befragung von Elternvertretungen zur Inklusion vor

Humboldt-Universität zu Berlin legt Befragung von Elternvertretungen zur Inklusion vor Humboldt-Universität zu Berlin legt Befragung von Elternvertretungen zur Inklusion vor In einer von der FDP-Landtagsfraktion in Auftrag gegebenen und von der Humboldt-Universität zu Berlin durchgeführten

Mehr

Qualitätssicherung und entwicklung bezugnehmend auf Beteiligungsverfahren und Beschwerdemanagement

Qualitätssicherung und entwicklung bezugnehmend auf Beteiligungsverfahren und Beschwerdemanagement Qualitätssicherung und entwicklung bezugnehmend auf Beteiligungsverfahren und Beschwerdemanagement Die Bedeutung für Kinder und Eltern Unsere Zielsetzung auch in diesem Bereich ist es, Kinder und Eltern

Mehr

New World. Englisch lernen mit New World. Informationen für die Eltern. English as a second foreign language Pupil s Book Units 1

New World. Englisch lernen mit New World. Informationen für die Eltern. English as a second foreign language Pupil s Book Units 1 Englisch lernen mit New World Informationen für die Eltern New World English as a second foreign language Pupil s Book Units 1 Klett und Balmer Verlag Liebe Eltern Seit zwei Jahren lernt Ihr Kind Französisch

Mehr

STÉPHANE ETRILLARD FAIR ZUM ZIEL. Strategien für souveräne und überzeugende Kommunikation. Verlag. »Soft Skills kompakt« Junfermann

STÉPHANE ETRILLARD FAIR ZUM ZIEL. Strategien für souveräne und überzeugende Kommunikation. Verlag. »Soft Skills kompakt« Junfermann STÉPHANE ETRILLARD FAIR ZUM ZIEL Strategien für souveräne und überzeugende Kommunikation»Soft Skills kompakt«verlag Junfermann Ihr Kommunikationsstil zeigt, wer Sie sind 19 in guter Absicht sehr schnell

Mehr

Hausinternes Curriculum Sek. II für das Zentralabitur 2014-2015

Hausinternes Curriculum Sek. II für das Zentralabitur 2014-2015 Hausinternes Curriculum Sek. II für das Zentralabitur 2014-2015 WICHTIG: Die in der Qualifikationsphase fettgedruckten Themen sind für das Zentralabitur vom Ministerium vorgegeben. Die weiteren Themen

Mehr

Eltern 2015 wie geht es uns? Und unseren Kindern?

Eltern 2015 wie geht es uns? Und unseren Kindern? Studien 2015 Eltern 2015 wie geht es uns? Und unseren Kindern? Marie-Luise Lewicki & Claudia Greiner-Zwarg Berlin, 12.01.2015 S T U D I E 1 S T U D I E 2 Ansprüche ans Elternsein Wie geht es unseren Kindern?

Mehr

Erfolgsfaktoren und Risikosituationen in Bildungsverläufen

Erfolgsfaktoren und Risikosituationen in Bildungsverläufen Internationale Tagung Erfolgsfaktoren und Risikosituationen in Bildungsverläufen 22. Januar 2016, Solothurn Tageskommentar Markus Stauffenegger Sehr geehrte Damen und Herren Geschätzte Anwesende Wenn man

Mehr

Mädchentreff Goldach Ziele und Inhalte

Mädchentreff Goldach Ziele und Inhalte Mädchentreff Goldach Ziele und Inhalte 1 Zielgruppe 1 2 Ziele 1 2.1 Ziele auf individueller Ebene der Mädchen 1 2.2 Ziele auf gesellschaftlicher Ebene 1 2.3 Ziele auf der Ebene des Mädchentreffs 1 3 Angebote

Mehr

Psychologische Begleitung bei chronischen und onkologischen Erkrankungen

Psychologische Begleitung bei chronischen und onkologischen Erkrankungen Psychologische Begleitung bei chronischen und onkologischen Erkrankungen Die Diagnose Die Diagnose, an Krebs erkrankt zu sein, ist für die meisten Menschen erst einmal ein Schock. Das Leben scheint angehalten

Mehr

Fachveranstaltungen Herbst /Winter 2014/15

Fachveranstaltungen Herbst /Winter 2014/15 Fachveranstaltungen Herbst /Winter 2014/15 In dem komplexen und sensiblen Feld der sexuellen Gewalt bieten Sie durch ihre klare Haltung und transparente und ruhige Herangehensweise konkrete und praxistaugliche

Mehr

Ausbildungs- und Begleitprogramm der Stephanusschule für Lehramtsanwärterinnen und -wärter der Sonderpädagogik

Ausbildungs- und Begleitprogramm der Stephanusschule für Lehramtsanwärterinnen und -wärter der Sonderpädagogik Ausbildungs- und Begleitprogramm der Stephanusschule für Lehramtsanwärterinnen und -wärter der Sonderpädagogik Nach der neuen OVP beträgt die Dauer der Ausbildungszeit der Lehramtsanwärter 18 Monate. Einstellungstermine

Mehr

Das Frauenhaus ein guter Ort für Kinder! Schutz und Unterstützung für Mädchen und Jungen, die häusliche Gewalt erlebt haben.

Das Frauenhaus ein guter Ort für Kinder! Schutz und Unterstützung für Mädchen und Jungen, die häusliche Gewalt erlebt haben. Das Frauenhaus ein guter Ort für Kinder! Schutz und Unterstützung für Mädchen und Jungen, die häusliche Gewalt erlebt haben. » Kinder haben ein Recht auf gewaltfreie Erziehung. Körperliche Bestrafungen,

Mehr

Wie sollte ein Manager coachen?

Wie sollte ein Manager coachen? COACHING Als Führungskraft sind Sie da um mit Menschen mit vielen verschiedenen Fähigkeiten zu arbeiten, und Ihre Rolle als Coach ist eine solche Funktion. Coaching ist eine Gelegenheit um zur Entwicklung

Mehr

SELBSTREFLEXION. Selbstreflexion

SELBSTREFLEXION. Selbstreflexion INHALTSVERZEICHNIS Kompetenz... 1 Vergangenheitsabschnitt... 2 Gegenwartsabschnitt... 3 Zukunftsabschnitt... 3 GOLD - Das Handbuch für Gruppenleiter und Gruppenleiterinnen Selbstreflecion Kompetenz Die

Mehr

Grundkurs: Systemische Beratung

Grundkurs: Systemische Beratung Curriculum Grundkurs + Aufbaukurs Grundkurs: Systemische Beratung 1. Systemisches Basiswissen und theoretische Grundlagen: Einführungskurs, 20 UE Der Einführungskurs dient dem Kennenlernen der Lehrberaterin,

Mehr

Ihr Ergebnis der Ausbildungsevaluation anhand des Freiburger Qualitätsbogen Coachingausbildung

Ihr Ergebnis der Ausbildungsevaluation anhand des Freiburger Qualitätsbogen Coachingausbildung Ihr Ergebnis der Ausbildungsevaluation anhand des Freiburger Qualitätsbogen Coachingausbildung Evaluation Ihrer Coachingausbildung Name der Ausbildung Muster Überreicht an Max Mustermann Der Freiburger

Mehr

Tiefenpsychologische Körpertherapie - Konzeption -

Tiefenpsychologische Körpertherapie - Konzeption - Martin Pritzel Staatlich anerkannter Erzieher und Körpertherapeut Hertinger Str. 48 59423 Unna Tel. : 02303/29 19 20 1 Fax. : 02303/29 19 21 1 Mobil : 0163 /25 04 42 5 Mail : info@martin-pritzel.de Über

Mehr

9. Sozialwissenschaften

9. Sozialwissenschaften 9. Sozialwissenschaften 9.1 Allgemeines Die Lektionendotation im Fach Sozialwissenschaft beträgt 200 Lektionen. Davon sind 10% für den interdisziplinären Unterricht freizuhalten. (Stand April 2005) 9.2

Mehr

Praxis für Systemische Therapie und Beratung. Dr. Julia Forster. Einzeltherapie & Beratung. Paartherapie. Familientherapie

Praxis für Systemische Therapie und Beratung. Dr. Julia Forster. Einzeltherapie & Beratung. Paartherapie. Familientherapie Praxis für Systemische Therapie und Beratung Dr. Julia Forster Einzeltherapie & Beratung Paartherapie Familientherapie Familienaufstellungen/Skulpturarbeit (nach V. Satir) Elterncoaching Coaching & Supervision

Mehr

International werden Ärzte und Forscher immer mehr darauf aufmerksam, dass viele Menschen mit Fragilem-X-Syndrom auch Symptome von Autismus

International werden Ärzte und Forscher immer mehr darauf aufmerksam, dass viele Menschen mit Fragilem-X-Syndrom auch Symptome von Autismus 1 International werden Ärzte und Forscher immer mehr darauf aufmerksam, dass viele Menschen mit Fragilem-X-Syndrom auch Symptome von Autismus aufweisen. Ob ein Kind mit Fragilem-X-Syndrom auch auf Autismus

Mehr

Mit Leichtigkeit zum Ziel

Mit Leichtigkeit zum Ziel Mit Leichtigkeit zum Ziel Mutig dem eigenen Weg folgen Ulrike Bergmann Einführung Stellen Sie sich vor, Sie könnten alles auf der Welt haben, tun oder sein. Wüssten Sie, was das wäre? Oder überfordert

Mehr

Persönliche Zukunftsplanung mit Menschen, denen nicht zugetraut wird, dass sie für sich selbst sprechen können Von Susanne Göbel und Josef Ströbl

Persönliche Zukunftsplanung mit Menschen, denen nicht zugetraut wird, dass sie für sich selbst sprechen können Von Susanne Göbel und Josef Ströbl Persönliche Zukunftsplanung mit Menschen, denen nicht zugetraut Von Susanne Göbel und Josef Ströbl Die Ideen der Persönlichen Zukunftsplanung stammen aus Nordamerika. Dort werden Zukunftsplanungen schon

Mehr

Sozialisation und Identität

Sozialisation und Identität Universität Augsburg Lehrstuhl für Soziologie Übung: Grundkurs Soziologie Dozent: Sasa Bosancic, M.A. Sebastian Schmidt, Marion Röder, Hanna Heß Sozialisation und Identität Inhaltsverzeichnis Biographie

Mehr

111 Überwinden depressiven Grübelns

111 Überwinden depressiven Grübelns 111 Überwinden depressiven Grübelns 57 In diesem Kapitel geht es nun um die Dinge, die man tun kann: Wie gerate ich weniger oft ins Grübeln hinein? Wie steige ich schneller wieder aus Grübelprozessen aus?

Mehr

Erzieherinnen und Erzieher im. Bildungschaos. Die Rolle von PädagogInnen in Bildungsprozessen von Kindern. Prof. Dr. Malte Mienert Universität Bremen

Erzieherinnen und Erzieher im. Bildungschaos. Die Rolle von PädagogInnen in Bildungsprozessen von Kindern. Prof. Dr. Malte Mienert Universität Bremen Erzieherinnen und Erzieher im Die Rolle von PädagogInnen in Bildungsprozessen von Kindern Abteilung Entwicklungs- und Pädagogische Psychologie / 1 Gliederung des Vortrags Die Rollen der Pädagogin Der Ausgangspunkt:

Mehr

Formen des Zuhörens. Universität Mannheim Seminar: Psychologische Mechanismen bei körperlichen Krankheiten

Formen des Zuhörens. Universität Mannheim Seminar: Psychologische Mechanismen bei körperlichen Krankheiten Formen des Zuhörens Universität Mannheim Seminar: Psychologische Mechanismen bei körperlichen Krankheiten Prof. Dr. Claus Bischoff Psychosomatische Fachklinik Bad DürkheimD Gesetzmäßigkeiten der Kommunikation

Mehr

Systemisches Denken Systemische Therapie

Systemisches Denken Systemische Therapie Systemisches Denken Systemische Therapie In der systemischen Therapie sind die Persönlichkeit und deren Beziehungen zum Umfeld wichtig. Therapeutinnen und Therapeuten messen den Kommunikationsmustern grosse

Mehr

Können kleine Kinder Konflikte selbst austragen?

Können kleine Kinder Konflikte selbst austragen? 1 Können kleine Kinder Konflikte selbst austragen? Kufstein 13. 2. 2015 2 wissenschaftlicher Hintergrund entwicklungspsychologische Arbeiten von Norbert Bischof und Doris Bischof- Köhler Reifungsschritte

Mehr

Lernstrategieinventar für Schülerinnen und Schüler

Lernstrategieinventar für Schülerinnen und Schüler WLI Schule Wie lerne Ich? Christoph Metzger, Claire E. Weinstein, David R. Palmer Lernstrategieinventar für Schülerinnen und Schüler Der Fragebogen ist beigelegt in : Metzger, C., 2006: WLI-Schule. Eine

Mehr

Negative somatische Marker Solche Marker sind als Alarmsignale zu verstehen und mahnen zur Vorsicht.

Negative somatische Marker Solche Marker sind als Alarmsignale zu verstehen und mahnen zur Vorsicht. Wahrnehmung, Achtsamkeit, Bewusstsein Somatische Marker Damasio nennt die Körpersignale somatische Marker, die das emotionale Erfahrungsgedächtnis liefert. Soma kommt aus dem Griechischen und heißt Körper.

Mehr

IMPULehrerSchülerEltern IMPULeitbildSozialcurriculumErziehungspartnerschaft

IMPULehrerSchülerEltern IMPULeitbildSozialcurriculumErziehungspartnerschaft IMPULehrerSchülerEltern IMPULeitbildSozialcurriculumErziehungspartnerschaft Lernen lernen Tipps und Strategien WB 1 Ein thematischer Abend für Eltern und LehrerInnen der Klasse 5 Vorschau I. Begriff des

Mehr

Berufsbezogene Leistungsmotivation und Leistungsorientierung älterer Arbeitnehmer

Berufsbezogene Leistungsmotivation und Leistungsorientierung älterer Arbeitnehmer Berufsbezogene Leistungsmotivation und Leistungsorientierung älterer Arbeitnehmer - Ergebnisse eines explorativen Forschungsprojektes - Fachtagung: Chancen für Ältere? Neue Forschungsergebnisse zur Arbeitsmarktsituation

Mehr

Das Modell der Systemisch-Lösungsorientierten Beratung

Das Modell der Systemisch-Lösungsorientierten Beratung newsletter 04 / 2010 Das Modell der Systemisch-Lösungsorientierten Beratung Stellen Sie sich vor, es passiert ein Wunder und ihr Problem wurde gelöst, was genau hat sich dann in Ihrem Leben geändert? Die

Mehr

Beratungskonzept. Psychologische Beratung

Beratungskonzept. Psychologische Beratung Beratungskonzept Psychologische Beratung für Einzelpersonen Paartherapie Familientherapie Psychologische Praxis Dr. Alexander Bergert Fasanenweg 35 44269 Dortmund Tel.: 02 31/97 10 10 77 Fax.: 02 31/97

Mehr

Bisherige Ergebnisse. Elternhaus

Bisherige Ergebnisse. Elternhaus Bisherige Ergebnisse Elternhaus Wie wichtig ist das Elternhaus im Lebenslauf von Kindern? Die Meinungen dazu gehen weit auseinander. Viele würde sofort sagen: Eltern sind das Wichtigste im Leben. Andere

Mehr

Wie Sie Klarheit über Ihr berufliches Ziel gewinnen und Ihre Karriereschritte langfristig planen

Wie Sie Klarheit über Ihr berufliches Ziel gewinnen und Ihre Karriereschritte langfristig planen Wie Sie Klarheit über Ihr berufliches Ziel gewinnen und Ihre Karriereschritte langfristig planen Für Studenten wird es immer wichtiger, schon in jungen Jahren Klarheit über die Karriereziele zu haben und

Mehr

Henning Eberhagen. NLP und Lernen

Henning Eberhagen. NLP und Lernen Henning Eberhagen NLP und Lernen Inhaltsverzeichnis: Lernhemmnisse...2 Ein guter Zustand unterstützt...3 Lernen mit NLP-Methoden...3 Innere Ausrichtung auf Ziele...4 www.active-books.de -1- Der Zweck des

Mehr

Ein Kind zwei Sprachen. Mehrsprachigkeit als Chance

Ein Kind zwei Sprachen. Mehrsprachigkeit als Chance Ein Kind zwei Sprachen Mehrsprachigkeit als Chance Ein Kind zwei Sprachen Lernt ein Kind in den ersten Lebensjahren zwei Sprachen, dann ist das eine gute Voraussetzung für erfolgreiche Leistungen in der

Mehr

Risikoorientierte Täterarbeit

Risikoorientierte Täterarbeit Kanton Zürich Direktion der Justiz und des Innern Amt für Justizvollzug Massnahmenzentrum Uitikon Risikoorientierte Täterarbeit Zentrales Denk- und Handlungsmodell Die Grundlagen Risikoorientierte Täterarbeit

Mehr

Die beste Schule für mein Kind

Die beste Schule für mein Kind Die beste Schule für mein Kind Überlegungen zum jetzigen und zukünftigen Schulsystem Der Wunsch der Eltern Wir möchten, dass unser Kind eine unbeschwerte Kindheit verbringt, dass die Schulzeit möglichst

Mehr

Ausbildung in der Arbeit mit dem Wesenskern (AMW) zum Ganzheitlichen Coach

Ausbildung in der Arbeit mit dem Wesenskern (AMW) zum Ganzheitlichen Coach Fachbereich Persönlichkeitsbildung Offizielles Angebot zur Ausbildung in der Arbeit mit dem Wesenskern (AMW) zum Ganzheitlichen Coach - in selbständiger Tätigkeit und/oder berufsbegleitend - 1. Einleitung

Mehr

Lernberichte und Lerntexte

Lernberichte und Lerntexte Haus 9: Lernstände wahrnehmen Lernberichte und Lerntexte Eine Dokumentation des eigenen Lernens ermöglicht (nicht nur) Kindern, Transparenz über die Lernfortschritte und das eigene Wissen und Können zu

Mehr

Quelle: Leitlinien zur Führung und Zusammenarbeit in der Bayerischen Staatsverwaltung

Quelle: Leitlinien zur Führung und Zusammenarbeit in der Bayerischen Staatsverwaltung Seite 1 von 6 recherchiert von: in der Datenbank Bayern-Recht am 08.08.2007 Vorschrift Normgeber: Staatsregierung Aktenzeichen: BI1-1551-20-22-5 Erlassdatum: 02.07.2007 Fassung vom: 02.07.2007 Gültig ab:

Mehr

Meine Geheimnisse für ein bewusstes und sinnerfülltes Leben

Meine Geheimnisse für ein bewusstes und sinnerfülltes Leben Meine Geheimnisse für ein bewusstes und sinnerfülltes Leben Du möchtest dein Leben bewusst und sinnerfüllt gestalten? Auf den nächsten Seiten findest du 5 Geheimnisse, die mir auf meinem Weg geholfen haben.

Mehr

Kindheit braucht Familie

Kindheit braucht Familie em. Prof. Dr. Richard Münchmeier Freie Universität Berlin Kindheit braucht Familie 50 Jahre Albert-Schweitzer Schweitzer- Kinderdorf in Berlin 10. September 2010 1. Was wissen wir über Kindheit und Aufwachsen

Mehr

4.4 Interne Evaluation

4.4 Interne Evaluation 4.4 Interne Evaluation Inhaltsverzeichnis 1. Ziele 2. Verantwortung 3. Inhalt und Umsetzung 3.1 Evaluationszyklus 3.2 Qualitätsbereiche 3.3 Organisationsstruktur 3.4 Prozessschritte 3.5 Beteiligte 3.6

Mehr

Gedanken eines Clowns zum Sein und Humor von demenziell betroffenen Menschen

Gedanken eines Clowns zum Sein und Humor von demenziell betroffenen Menschen Stephan Klein Psychotherapie Familienaufstellungen Clownerie Im Gegenberg 24 D-79189 Bad Krozingen tel 07633 9239050 mobil 0176 50091202 e-mail info@kleinstephan.de www.kleinstephan.de Gedanken eines Clowns

Mehr

Kommunikation. Schulungsflyer

Kommunikation. Schulungsflyer Kommunikation Schulungsflyer Praxisorientiertes Kommunikationstraining für Führungskräfte Das praxisorientierte Kommunikationstraining für Führungskräfte basiert auf den Anwendungsmöglichkeiten und Prinzipien

Mehr

Kongress Armut und Gesundheit, Berlin, 9./10.03.2012 Abstract

Kongress Armut und Gesundheit, Berlin, 9./10.03.2012 Abstract Kongress Armut und Gesundheit, Berlin, 9./10.03.2012 Abstract Resonanz pädagogischer Fachkräfte auf ein interaktives Fortbildungsangebot zur Verwirklichung gesundheitlicher Chancengleichheit Grimm Iris,

Mehr

Bundesländerübergreifender BildungsRahmenPlan für elementare Bildungseinrichtungen in Österreich Fortbildungen zur Implementierung in der Steiermark

Bundesländerübergreifender BildungsRahmenPlan für elementare Bildungseinrichtungen in Österreich Fortbildungen zur Implementierung in der Steiermark Bundesländerübergreifender BildungsRahmenPlan für elementare Bildungseinrichtungen in Österreich Fortbildungen zur Implementierung in der Steiermark www.charlotte-buehler-institut.at Entstehung und Hintergrund

Mehr

Konfliktmanagement im Elterngespräch

Konfliktmanagement im Elterngespräch Konfliktmanagement im Elterngespräch 21. Januar 2008 Pascal-Gymnasium Münster Seite 2/12 Vorwort Das Training Konfliktmanagement im Elterngespräch umfasst unter anderem die Themenbereiche Eigenschaften

Mehr

Coaching. Ihr Lebenskunstkonzept Seite 1. Unser Verständnis

Coaching. Ihr Lebenskunstkonzept Seite 1. Unser Verständnis Ihr Lebenskunstkonzept Seite 1 Unser Verständnis Sie suchen den Austausch über Ihre berufliche und/oder private Entwicklung? Sie befinden sich in einer Phase der (Neu-) Orientierung? Wir können Ihnen ein

Mehr

Perspektiven Allein erziehend Aber nicht allein gelassen

Perspektiven Allein erziehend Aber nicht allein gelassen Perspektiven Allein erziehend Aber nicht allein gelassen Unser Handeln wird bestimmt von unserem Leitbild, das unsere Ziele und Werte beschreibt. 1 Perspektiven Allein erziehend Aber nicht allein gelassen

Mehr

Sinus Studie über Migranten Milieus in Deutschland 2008

Sinus Studie über Migranten Milieus in Deutschland 2008 Migranten-Milieus Sinus Studie über Migranten Milieus in Deutschland 2008 Sinus Studie über Migranten Milieus in Deutschland 2007 Familienstruktur und Familientypen in Familien mit türkischem Migrationshintergrund

Mehr

- Coach sein Schüler zum Erfolg begleiten -

- Coach sein Schüler zum Erfolg begleiten - Schüler-Power - Coach sein Schüler zum Erfolg begleiten - Dr. Kai Haack Schüler-Power Coaching-Programm Herzlich Willkommen, und Danke für Ihr Interesse an dieser herausfordernden wie belohnenden Aufgabe,

Mehr

VANESSA SCHLEVOGT Sozialforschung + Beratung

VANESSA SCHLEVOGT Sozialforschung + Beratung Unterstützung familiärer Erziehungskompetenzen als besondere Aufgabe von Kinder- und Familienzentren Workshop auf Fachtagung Bundesverband der Familienzentren Berlin, 22. November 2012 Planung Ausgangslage:

Mehr

Männer als Paten für Kinder

Männer als Paten für Kinder Männer als Paten für Kinder inhaltsverzeichnis 3 4 7 11 16 19 22 23 25 27 29 2 vorwort veit hannemann 01. 3 02. GrUsswort von evelyn selinger und andreas schulz 4 03. 01. Männer Und die übernahme von

Mehr

5 Entwicklungspsychologie

5 Entwicklungspsychologie 5 Entwicklungspsychologie 5.1 Grundlagen Entwicklungspsychologie ist eine Grundlagendisziplin der Psychologie (vgl. Kap. 1). Sie kann auf eine etwa hundertjährige Geschichte zurückblicken. 5.1.1 Begriffsklärung

Mehr

Ein Projekt zur früh ansetzenden Demokratieerziehung und Vorurteilsprävention durch soziale Partizipation 1/23

Ein Projekt zur früh ansetzenden Demokratieerziehung und Vorurteilsprävention durch soziale Partizipation 1/23 Ein Projekt zur früh ansetzenden Demokratieerziehung und Vorurteilsprävention durch soziale Partizipation 1/23 Erziehungspartnerschaft aber wie? 2/23 Ablauf 1 Erziehungspartnerschaft Was ist das? 2 Gespräch

Mehr

Teamentwicklung - Lust oder Frust?

Teamentwicklung - Lust oder Frust? schulwitz consulting personal- und organisationsentwicklung In der Meer 30 D - 40667 Meerbusch Tel. 0 21 32/ 75 74 91 Fax 0 21 32/ 75 74 90 Mobil 0172/ 28 29 226 schulwitz@t-online.de Teamentwicklung -

Mehr

DBVC Coaching-Kongress 2012

DBVC Coaching-Kongress 2012 DBVC Coaching-Kongress 2012 Stabilisierung von Vertrauen in die Organisation Was Coaching leisten kann Ein Praxisbeispiel Was erwartet Sie in diesem Vortrag? Wie kann die Akzeptanz und Anwendung Klassischer

Mehr

Bildung, Betreuung und Erziehung. kommunale Bildungsplanung in der Landeshauptstadt Hannover

Bildung, Betreuung und Erziehung. kommunale Bildungsplanung in der Landeshauptstadt Hannover Bildung, Betreuung und Erziehung kommunale Bildungsplanung in der Landeshauptstadt Hannover 1 Entstehung 2 Oberbürgermeister Lenkungsgruppe Jugend und Bildung 2007 Zielsetzung Städtische Aktivitäten zur

Mehr

Eltern wollen immer das Beste für ihr Kind. Fachpersonen wollen immer das Beste für ihre SchülerInnen.

Eltern wollen immer das Beste für ihr Kind. Fachpersonen wollen immer das Beste für ihre SchülerInnen. Zusammenarbeit mit Eltern im Kontext einer Institution 6. Heilpädagogik-Kongress in Bern am 2. September 2009 Netzwerk web Aufbau Drei Postulate Die Sicht der Eltern die Sicht der Fachleute Der Prozess

Mehr

Schüler/innen an reformpädagogischen Schulen

Schüler/innen an reformpädagogischen Schulen Prof. Dr. Heiner Barz Schüler/innen an reformpädagogischen Schulen Vertiefungsseminar Reformpädagogik Sommersemester 2015 1 Gliederung Forschungsdesign Ergebnisse Waldorf Übersicht Fokus: Nachhilfe, Lerntechniken,

Mehr

Genusstoleranz. Von Jim Leonard. (Jim Leonard ist der Begründer von Vivation, der Methode, aus der AIM hervorgegangen ist.)

Genusstoleranz. Von Jim Leonard. (Jim Leonard ist der Begründer von Vivation, der Methode, aus der AIM hervorgegangen ist.) Sabeth Kemmler Leiterin von AIM Tel. +49-30-780 95 778 post@aiminternational.de www.aiminternational.de Genusstoleranz Von Jim Leonard (Jim Leonard ist der Begründer von Vivation, der Methode, aus der

Mehr

Unterstützung der kognitiven Entwicklung 1

Unterstützung der kognitiven Entwicklung 1 Unterstützung der kognitiven Entwicklung 1 Berufsfachschule für Kinderpflege Unterstützung der kognitiven Entwicklung Schuljahr 1 und 2 2 Unterstützung der kognitiven Entwicklung Vorbemerkungen Im Handlungsfeld

Mehr

Selbstkompetenz /// Persönliche Handlungsfähigkeit

Selbstkompetenz /// Persönliche Handlungsfähigkeit Einleitung // 5 Grundlagen // 5 Selbstkompetenz /// Persönliche Handlungsfähigkeit Autonomie // Die eigene Entwicklung innerhalb eines kulturellen Kontextes gestalten können. // Lebenspläne oder persönliche

Mehr

Genogramm erstellen Anleitung und Leitfaden

Genogramm erstellen Anleitung und Leitfaden Genogramm erstellen Anleitung und Leitfaden www.ergebnisorientiertes-coaching.de Inhalt WAS IST EIN GENOGRAMM? 3 WIE VIEL GENOGRAMM BRAUCHT EINE AUFSTELLUNG? 3 WER GEHÖRT ALLES IN DAS GENOGRAMM? 4 WELCHE

Mehr

Familienbegleitung. Coaching & Lernförderung. Systemische Beratung. Fallberatung & Weiterbildung. Mediation & Moderation. Besuchsrechtsbegleitung

Familienbegleitung. Coaching & Lernförderung. Systemische Beratung. Fallberatung & Weiterbildung. Mediation & Moderation. Besuchsrechtsbegleitung Familienbegleitung Coaching & Lernförderung Systemische Beratung Fallberatung & Weiterbildung Mediation & Moderation Besuchsrechtsbegleitung Herzlich willkommen! Beratung 3plus bietet Ihnen: Coaching,

Mehr