Burnout Müssen Unternehmen sich kümmern?

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1 B A D GmbH Herzlich Willkommen Burnout Müssen Unternehmen sich kümmern? Klaus Dobrindt. Mitarbeiter- und Führungskräfteberatung B A D GmbH München, 19. Mai 2014

2 Müssen Unternehmen sich kümmern? 2

3 Was bedeutet Burnout? Burnout bedeutet ausgebrannt und bezeichnet einen Zustand totaler emotionaler Erschöpfung mit reduzierter Leistungsfähigkeit. Burnout bezeichnet einen fortwährenden inneren Energieverlust, unter dessen Bedingungen sich je länger desto mehr Symptome ausbilden. Symptome sind vielfältig und unspezifisch. Kein Symptom tritt nur bei Burnout auf und umgekehrt gibt es kein Symptom, das bei Burnout immer auftritt. 3

4 Spannungsfeld Burnout-Dynamik Individuum Gesellschaft Unternehmen 4

5 Anforderung der Arbeitswelten Umgang mit Arbeitsintensivierung Komplexitätssteigerung Verstärkung des Dienstleistungsgedankens hoher Flexibilitätsanforderung zunehmender Abhängigkeit von Marktrelevanz erhöhter Arbeitsplatzunsicherheit Steigerung von Angstpotenzialen Quelle: Mitarbeiter- und Führungskräfteberatung 5

6 Gesellschaftliche Veränderungen Leistungsanforderung Emotionale Belastung Differenz = erlebte Lücke Sicherheitsgefühl Zugehörigkeit Quelle: Mitarbeiter- und Führungskräfteberatung 6

7 Veränderungen der Arbeitswelt Gesellschaftliche Veränderungen Auswirkungen auf persönliche Wahrnehmungs- und Verhaltensmuster! Quelle: Mitarbeiter- und Führungskräfteberatung 7

8 Individuelle Haltungen und Werte Eigene Leistungsvorstellungen und Leistungsbereitschaft Glaubenssätze (z.b. Sei perfekt!, Sei stark! ) Offenheit für Neues / Herausforderungen Hohe Bereitschaft zur Verantwortungsübernahme und damit sind wir auch Kulturträger des Burnouts! Quelle: Mitarbeiter- und Führungskräfteberatung 8

9 Wen betrifft Burnout? Burnout trifft vielfach diejenigen, die den Leistungsanforderungen und -erwartungen auf allen genannten Ebenen entsprochen haben. Oftmals haben sie sich über viele Jahre hinweg als sehr belastbar und stressresistent gezeigt, was zu weiteren zusätzlichen Beanspruchungen durch sie selbst oder durch Führungskräfte oder das Team beigetragen hat. Sie haben für ihr hohes berufliches Engagement unter Umständen über viele Jahre in Kauf genommen, ihre eigenen emotionalen, geistigen und körperlichen Bedürfnisse zu ignorieren. 9

10 Wie verläuft Burnout bei einer Person? Die sieben Etappen zum Burnout: 1. Leichtere Erschöpfungssymptome 2. Rückzug von der Arbeit und aus dem sozialen Umfeld 3. Aggressivität, Ängstlichkeit usw. kommen auf 4. Leistungsfähigkeit, Motivation und Kreativität nehmen ab 5. Abbauerscheinungen breiten sich weiter auf Privatleben aus 6. Psychosomatische Reaktionen nehmen zu ständiger Wunsch nach Schlaf 7. Betroffener sieht keinen Ausweg mehr, bricht zusammen 10

11 Wenn nicht bald eine Weiche kommt, sind wir verloren. 11

12 Wer sind die Treiber? die Getriebenen? Oder: Wer sind die Kulturträger der Entwicklung? 12

13 Prävention auf individueller Ebene Reflektieren der eigenen Arbeitssituation sowie des familiären und privaten Umfelds Fördern der Selbstwahrnehmung des körperlichen, kognitiven und psychischen Befindens Vorbeugen von Rückfällen, sofern Sie bereits einen Burnout durchlebt haben 13

14 Betriebliche Veränderungen Leistungsanforderung Emotionale Belastung erlebte Lücke schließen Sicherheitsgefühl Zugehörigkeit Quelle: Mitarbeiter- und Führungskräfteberatung 14

15 Lösungsansätze für die Organisation Aufbau einer gesundheitsförderlichen Unternehmenskultur Schaffen von Zugehörigkeitsgefühl Stärkung des Sicherheitsgefühls Vermittlung von Sinn Wiedereinführung ideeller Werte Ermöglichen von Entwicklungschancen Quelle: Mitarbeiter- und Führungskräfteberatung 15

16 Prävention auf Unternehmens-Ebene 1 Bestandsaufnahme der psychischen Belastungen im Unternehmen, z.b. mittels Gefährdungsbeurteilung psychische Belastungen Umsetzung von präventiven Maßnahmen zur Bewältigung von Stress und zum Aufbau von psychischer Widerstandsfähigkeit im Unternehmen Systematische Sensibilsierung und Schulung von Führungskräften zu psychischen Belastungen und ihren Auswirkungen am Arbeitsplatz 16

17 Prävention auf Unternehmens-Ebene 2 Frühzeitige psycho-soziale Beratung und Begleitung von Teams und Arbeitsbereichen in Change-Prozessen (z.b. Round-Table-Gespräche, Teamcheck) Betriebliches Engliederungsmanagement. Aufbau eines professionellen, strukturierten und abgestimmten Wiedereingliederungsverfahrens. Verknüpfung des Themas mit anderen strategischen Themen, wie zum Beispiel der Führungskräfte-Entwicklung 17

18 Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit B A D GmbH Klaus Dobrindt Tel.:

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