Eine empirische Untersuchung mit über Stellensuchenden und Karriereinteressierten

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1 bewerbungspraxis 2011 Eine empirische Untersuchung mit über Stellensuchenden und Karriereinteressierten Prof. Dr. Tim Weitzel Dr. Andreas Eckhardt Sven Laumer Alexander von Stetten Centre of Human Resources Information Systems (CHRIS) Otto-Friedrich-Universität Bamberg Goethe-Universität Frankfurt am Main Till A. Kaestner Dr. Falk von Westarp Monster Worldwide Deutschland GmbH

2 jobs ocial-m elektronisc

3 Vorwort Die Antworten von inzwischen über Stellensuchenden und Karriereinteressierten, die insgesamt während der letzten acht Jahren an der Studienreihe Bewerbungspraxis teilgenommen haben, zeigen eindrucksvoll, wie grundlegend das Internet den Prozess der Stellensuche und das Bewerberverhalten verändert hat. Inzwischen haben Social-Mediaedia Anwendungen neben der Internet-Stellenbörse und den Unternehmens-Webseiten eine größere Bedeutung bei der Suche nach Informationen über offene Stellen als Printmedien. Darüber hinaus geben zum ersten Mal seit Beginn der Studienreihe Bewerbungspraxis mehr als drei Viertel der Befragten an, dass sie eine elektronische Bewerbungsform der papierbasierten Bewerbungsmappe vorziehen würden. Weiterhin hat das Internet das Verhalten von vielen he Bewerbu Stellensuchenden an sich grundlegend verändert. So kann man sich als Kandidat im Rahmen der Stellensuche nicht nur aktiv bewerben, sondern auch passiv verhalten. Hierzu werden persönliche Daten in Lebenslaufdatenbanken von Internet-Stellenbörsen oder Unternehmen sowie in Social-Media-Anwendungen hinterlegt, und der Stellensuchende wartet, bis er durch ein Unternehmen angesprochen wird. In diesem Jahr geben rund vier von zehn Befragten an, dass sie lieber durch ein Unternehmen angesprochen werden, als selbst aktiv nach einem Arbeitgeber zu suchen. Wichtige Kanäle zur passiven Stellensuche sind Lebenslaufdatenbanken von Internet-Stellenbörsen und Karrierenetzwerke. Prof. Dr. Tim Weitzel Lehrstuhl für Wirtschaftsinformatik, insb. Informationssysteme in Dienstleistungsbereichen Otto-Friedrich-Universität, Bamberg Diese und weitere Ergebnisse zur Zukunftsperspektive der Bewerber, zu deren Wechselwilligkeit und zur Bedeutung von anonymisierten Bewerbungen sind unter anderem Gegenstand der vorliegenden Studie Bewerbungspraxis Die Befragung von über Stellensuchenden und Karriereinteressierten ermöglicht zudem interessante segmentspezifische Einsichten in ausgewählte Bewerbergruppen und hilft, ein klares Bild der Bewerbungspraxis auf dem deutschen Arbeitsmarkt zu zeichnen.

4 Inhaltsverzeichnis Management-Zusammenfassung... 6 Zusammenfassung der Ergebnisse Einleitung Demographische Informationen der Studienteilnehmer Analyse des Arbeitsmarktes, der Wechselwilligkeit und Mobilität von Stellensuchenden und der Attraktivität von Unternehmen Grundsätzliche Beurteilung des Arbeitsmarktes Interner und externer Arbeitsmarkt Die Wechselwilligkeit von Arbeitnehmern Die Mobilität von Stellensuchenden Attraktivität von Arbeitgebern Die Suche nach Informationen über Unternehmen und offene Stellen Nutzung von Kanälen zur aktiven Stellensuche Nutzung von Kanälen zur passiven Stellensuche Nutzung von Informationskanälen zur Identifikation offener Stellen und zur Beschaffung weiterführender Informationen Einschätzung der Chancen, über Informationskanäle eine neue Anstellung zu finden Die Bedeutung von Unternehmensvideos... 40

5 5 Nutzung und Bedeutung von Social Media Nutzung von Social-Media-Anwendungen zur aktiven Stellensuche Nutzung von Social-Media-Anwendungen zur passiven Stellensuche Nutzung von Social-Media-Anwendungen zur weiterführenden Informationssuche über Unternehmen Einschätzung der Chancen, über Social-Media-Kanäle eine neue Anstellung zu finden Die Bewerbung Die Wahl der Bewerbungsform Gestaltung der Bewerbung Die Bedeutung anonymisierter Bewerbungen Abschlussbemerkungen und Handlungsempfehlungen... 62

6 6 Management-Zusammenfassung & Zusammenfassung der Ergebnisse 6 Management-Zusammenfassung & Zusammenfassung der Ergebnisse Management-Zusammenfassung Stellensuchende und Karriereinteressierte beurteilen den Arbeitsmarkt und die Möglichkeit, einen neuen Arbeitsplatz zu finden, im Vergleich zum Jahr 2009 wieder überwiegend positiv. Dabei stellt das Internet das wichtigste Instrument bei der Stellensuche dar. Diese und weitere Haupterkenntnisse der vorliegenden Studie Bewerbungspraxis 2011, im Rahmen derer im Sommer des Jahres Stellensuchende und Karriereinteressierte auf dem deutschen Arbeitsmarkt befragt wurden, werden im Folgenden kurz zusammenfassend vorgestellt.»» Sehr optimistische Beurteilung des Arbeitsmarktes und der Chancen, einen neuen Job zu finden: Mehr als die Hälfte der Teilnehmer an der Studie sieht aktuell gute Chancen, einen Arbeitsplatz zu finden, der den eigenen Ansprüchen genügt. Dieser Anteil hat sich damit im Vergleich zum Vorjahr nahezu verdoppelt. Weiterhin denken mehr als sechs von zehn Befragten, dass es derzeit einfach ist, ein neues Jobangebot zu finden. In diesem Zusammenhang sehen erstmalig seit Durchführung der Studienreihe Bewerbungspraxis mehr Stellensuchende ein gutes Angebot an attraktiven Arbeitsplätzen auf dem nationalen als auf dem internationalen Stellenmarkt.»» Hohe Wechselwilligkeit der Arbeitnehmer: Über ein Drittel der Befragten plant, den aktuell bestehenden Arbeitsvertrag zu kündigen. Mehr als sechs von zehn Studienteilnehmern geben zudem an, dass sie sich aller Wahrscheinlichkeit nach in nächster Zeit nach einem neuen Arbeitsplatz bei einem anderen Arbeitgeber umsehen werden. Die Ausprägung dieser beiden Indikatoren ist dabei deutlich höher als noch vor einem Jahr.»» Internet-Stellenbörse unveränderter wichtigster und effektivster Informationskanal: Die generelle Internet-Stellenbörse ist mit 66,8 Prozent wie auch in den vergangenen Jahren der Kanal, der von Stellensuchenden und Karriereinteressierten am häufigsten zur Identifikation von potenziellen Arbeitgebern und offenen Stellen genutzt wird. Mit deutlichem Abstand folgen die Unternehmens- Webseite und Karrierenetzwerke. Printmedien verlieren in diesem Zusammenhang weiter an Bedeutung und werden aktuell nur noch von 28,4 Prozent häufig genutzt. Blickt man auf die Einschätzung der Befragten nach den Chancen, über einen Informationskanal einen neuen Job zu finden, schneidet die Internet-Stellenbörse ebenfalls am besten ab. So geben 44,0 Prozent der Studienteilnehmer an, dass sie große Chancen sehen, über eine Internet-Stellenbörse einen neuen Job zu finden.»» Bedeutung von Social Media für die aktive Stellensuche steigt, ist aktuell jedoch noch vergleichsweise gering: Social-Media-Anwendungen werden aktuell noch vergleichsweise selten von Stellensuchenden zur aktiven Informationssuche über potenzielle Arbeitgeber und offene Stellen genutzt. Von den betrachteten Social-Media-Anwendungen sind Karrierenetzwerke (z. B. Xing) in diesem Zusammenhang die wichtigsten Kanäle. 29,3 Prozent der Befragten geben an, dass sie häufig in Karrierenetzwerken nach Stellenanzeigen suchen. 7,1 Prozent nutzen soziale Netzwerkplattformen (z. B. Facebook) häufig bei der Informationssuche über Unternehmen oder offene Stellen. Insgesamt ist der Anteil der Stellensuchenden und Karriereinteressierten, die Social Media zur aktiven Suche nach Stellenanzeigen nutzen, im Vergleich zum Vorjahr leicht angestiegen.»» Hohe Bedeutung von Social Media und Lebenslaufdatenbanken für die passive Stellensuche, deren Bedeutung selbst weiter steigt: Annähernd vier von zehn Stellensuchenden möchten lieber von einem Unternehmen angesprochen werden, als selbst aktiv nach einem neuen Arbeitgeber zu suchen. Dementsprechend haben auch rund drei Viertel der Befragten ihren Lebenslauf in der Datenbank einer Internet-Stellenbörse hinterlegt, und mehr als sechs von zehn Studienteilnehmern nutzen die Möglichkeit, über ein Profil in einem Karrierenetzwerk (z. B. Xing) durch Unternehmen identifiziert zu werden. Die größten Chancen mittels passiver Stellensuche einen neuen Job zu finden, ergeben sich nach Ansicht der Befragten durch einen Lebenslauf in der Datenbank einer Internet-Stellenbörse.

7 Bewerbungspraxis »» Eindeutige Präferenz für elektronische Bewerbungen: Erstmalig seit Durchführung der Studienreihe Bewerbungspraxis präferieren mehr als drei Viertel der Befragten eine elektronische Bewerbung und nur noch 15,8 Prozent eine papierbasierte Bewerbungsmappe. Des Weiteren würden nahezu sieben von zehn Stellensuchende eine Bewerbungsform bevorzugen, die eher die eigenen Fähigkeiten (z. B. Programmierkenntnisse) als die Person (z. B. Alter) in den Vordergrund stellt.»» Geringer Stellenwert anonymisierter Bewerbungen: Die Bedeutung von Bewerbungen, die auf Merkmale wie Alter, Geschlecht, Staatsangehörigkeit, Nennung des eigenen Namens oder ein Bild verzichten, ist aus Sicht der antwortenden Stellensuchenden und Karriereinteressierten gering. Lediglich 13,2 Prozent der Studienteilnehmer sind der Meinung, dass Unternehmen in Zukunft nur noch anonymisierte Bewerbungen akzeptieren sollten. Darüber hinaus denken nur 11,7 Prozent, dass anonymisierte Bewerbungen die eigenen Chancen im Auswahlverfahren erhöhen würden. Eine differenzierte Analyse nach Alter, Geschlecht und Staatsangehörigkeit ergibt, dass auch in diesen Gruppen maximal zwei von zehn Stellensuchenden anonymisierte Bewerbungen bevorzugen würden bzw. durch anonymisierte Bewerbungen bessere Chancen für die eigene Person im Auswahlverfahren sehen. Zusammenfassung der Ergebnisse Der vorliegende Abschlussbericht der Studie Bewerbungspraxis 2011 umfasst die Ergebnisse einer Umfrage mit Stellensuchenden und Karriereinteressierten auf dem deutschen Arbeitsmarkt über deren Verhalten und Ziele während der Suche nach neuen Arbeitgebern und Arbeitsplätzen. Die Befragung fand im Sommer 2010 statt und zielt auf aktuelle Einschätzungen und zukünftige Erwartungen seitens der Jobsuchenden ab. Im Mittelpunkt der Betrachtung der Studienreihe Bewerbungspraxis steht die Untersuchung des Stellensuchenden und Karriereinteressierten als Person mit all seinen Eigenschaften, Motivationen, Zielen, Verhaltensweisen, Bedürfnissen, Einflussgruppen und Präferenzen. Der vorliegende Ergebnisbericht der zum achten Mal durchgeführten, jährlichen Studienreihe konzentriert sich auf den Prozess der Informationssuche durch Stellensuchende, auf die Abgabe der Bewerbung bei Unternehmen sowie auf die Beurteilung der generellen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen durch die Befragten. Die jährliche Durchführung der Studienreihe in Kombination mit der Einbindung der Ergebnisse aus den Vorjahren ermöglicht es dabei, bestimmte Aspekte nicht nur isoliert für das aktuelle Jahr zu betrachten, sondern auch Vergleiche zu den Erkenntnissen der Vorjahre zu ziehen. Darüber hinaus erlaubt die große Zahl an Studienteilnehmern eine segmentspezifische Auswertung nach Karrierestatus, Studienrichtung und Fachrichtung der Befragten. Die folgenden Abschnitte geben einen kurzen Überblick über die wichtigsten Ergebnisse der diesjährigen Studie Bewerbungspraxis Ergebnisse zur Beurteilung der Arbeitsmarktlage Verglichen mit dem Vorjahr beurteilen die befragten Stellensuchenden und Karriereinteressierten die Lage auf dem Arbeitsmarkt wieder wesentlich optimistischer. So sieht aktuell über die Hälfte der Befragten große Chancen, einen Job zu finden, der den eigenen Ansprüchen genügt. Im vergangenen Jahr waren lediglich 26,7 Prozent dieser Meinung. Darüber hinaus sind 61,9 Prozent der Ansicht, dass es derzeit einfach ist, ein neues Jobangebot zu finden, was einem Zuwachs um 36,4 Prozentpunkte im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Ferner geht über ein Drittel der Studienteilnehmer davon aus, dass die Suche nach einem neuen Arbeitsplatz vor dem Hintergrund der derzeitigen Arbeitsmarktlage erfolgversprechend verlaufen wird. Vergleicht man die Beurteilung von unternehmensinternem, nationalem und internationalem Arbeitsmarkt, so zeigt sich, dass die meisten antwortenden Stellensuchenden und Karriereinteressierten in diesem Jahr hauptsächlich auf dem nationalen Arbeitsmarkt ein gutes Angebot an attraktiven Arbeitsplätzen sehen. An dieser Stelle ergab sich ein Zuwachs um 10 Prozentpunkte im Vergleich zum Vorjahr, nachdem die Entwicklung zwischen 2008 und 2009 noch rückläufig war. Weiterhin ist von besonderem Interesse, dass die

8 8 Management-Zusammenfassung & Zusammenfassung der Ergebnisse 8 Management-Zusammenfassung & Zusammenfassung der Ergebnisse Stellensuchenden in den Jahren 2008 und 2009 den internationalen Arbeitsmarkt am positivsten bewertet haben, im Jahr 2010 jedoch den nationalen Arbeitsmarkt am optimistischsten beurteilen. Eine segmentspezifische Analyse nach der Studienrichtung der Befragten zeigt in diesem Zusammenhang, dass Informatiker und Wirtschaftsinformatiker den Arbeitsmarkt aktuell am optimistischsten beurteilen. Ergebnisse zur Wechselwilligkeit und Attraktivität von Arbeitgebern Über ein Drittel der Befragten plant, den aktuell bestehenden Arbeitsvertrag zu kündigen, und mehr als sechs von zehn Teilnehmer an der Befragung werden sich zudem nach eigenem Bekunden in nächster Zeit mit hoher Wahrscheinlichkeit nach einem neuen Arbeitsplatz bei einem anderen Arbeitgeber umsehen. Im Vergleich zum Vorjahr sind die Prozentwerte dieser beiden Indikatoren der Wechselwilligkeit deutlich gestiegen. Weiterhin haben derzeit 54,0 Prozent der Befragten ein Angebot eines anderen Arbeitgebers vorliegen. Vor einem Jahr waren dies lediglich 20,7 Prozent. Vergleicht man den aktuellen Wert mit dem Wert aus dem Jahr 2008, ergibt sich ein Anstieg um 25,7 Prozentpunkte. Hauptkriterien für die Attraktivität eines Arbeitgebers sind für die Studienteilnehmer ein gutes Arbeitsklima, gute Möglichkeiten zur Weiterbildung und zum Wissensaustausch sowie eine hohe Priorität der Work-Life-Balance im Unternehmen. Ergebnisse zur Informationsphase im Stellensuchprozess Generell können Stellensuchende entweder aktiv nach Informationen über Unternehmen und offene Stellen suchen oder sich passiv verhalten, indem sie ihr Profil in Lebenslaufdatenbanken oder Social-Media- Anwendungen veröffentlichen, um von Unternehmen gefunden und angesprochen zu werden. Die wesentlichen Erkenntnisse zu diesen beiden Methoden der Stellensuche sind im Folgenden kurz zusammengefasst. Ergebnisse zur aktiven Stellensuche Die Internet-Stellenbörse ist mit 66,8 Prozent der bei der aktiven Suche nach offenen Stellen und potenziellen Arbeitgebern am häufigsten genutzte Kanal. Mit deutlichem Abstand folgen Unternehmens-Webseiten und Karrierenetzwerke. Printmedien werden hingegen von nur noch 28,4 Prozent der Befragten häufig zur Stellensuche genutzt, die Arbeitsagentur lediglich von jedem fünften Teilnehmer an der Studie. Der Blick auf den Zeitverlauf zeigt, dass Printmedien in diesem Zusammenhang seit dem Jahr 2005 kontinuierlich an Bedeutung verloren haben. Ergebnisse zur passiven Stellensuche Generell würden 39,5 Prozent der antwortenden Stellensuchenden und Karriereinteressierten lieber von einem Unternehmen angesprochen werden, als selbst aktiv nach einer vakanten Stelle zu suchen. Im Rahmen dieser passiven Suche nach offenen Stellen haben rund drei Viertel der Befragten ihren Lebenslauf in der Lebenslaufdatenbank einer Internet-Stellenbörse hinterlegt. Mehr als sechs von zehn Studienteilnehmern besitzen ein Profil in einem Karrierenetzwerk (z. B. Xing). 40,9 Prozent haben ihre Profildaten zudem in Lebenslaufdatenbanken von Unternehmen und 38,0 Prozent in der Lebenslaufdatenbank der Bundesagentur für Arbeit hinterlegt. Etwa jeder fünfte Teilnehmer besitzt ein Profil in einer sozialen Netzwerkplattform (z. B. Facebook). Ergebnisse der zeitpunktorientierten Betrachtung der Nutzung von Informationskanälen Eine differenzierte Betrachtung des Zeitpunkts der Nutzung der jeweiligen Informationskanäle durch die Befragten verdeutlicht, dass die Internet-Stellenbörse derjenigen Kanal ist, über den in den häufigsten Fällen der Erstkontakt zwischen Stellensuchenden und Unternehmen hergestellt wird. Die Unternehmens- Webseite dient dagegen hauptsächlich zur Suche nach weiterführenden Informationen über Unternehmen und offene Stellen in einem zweiten Schritt.

9 Bewerbungspraxis Ergebnisse zur Effektivität der genutzten Informationskanäle Hinsichtlich der Effektivität der einzelnen Kanäle sind die antwortenden Stellensuchenden der Ansicht, dass sich die größten Chancen, einen neuen Job zu finden, durch die Suche in einer Internet-Stellenbörse ergeben. Es folgen Unternehmens-Webseiten, Personalberater und Headhunter sowie Empfehlungen von Bekannten. Mehr als drei von zehn Befragten sehen zudem gute Chancen, über einen Lebenslauf in der Datenbank einer Internet-Stellenbörse eine neue Anstellung zu finden. Ergebnisse zur Bedeutung von Social Media Analog zur Analyse der Informationsphase im Stellensuchprozess erfolgt die differenzierte Betrachtung von Social-Media-Anwendungen im Rahmen der Personalbeschaffung ebenfalls in drei Nutzungskategorien:»» Social-Media-Anwendungen zur aktiven Suche nach Stellenanzeigen»» Social-Media-Anwendungen zum Veröffentlichen eines Profils, um von Unternehmen gefunden zu werden»» Social-Media-Anwendungen zur Suche nach weiterführenden Informationen über Unternehmen Die Ergebnisse zur Bedeutung und Nutzungshäufigkeit von Social-Media-Anwendungen stellen sich dabei wie im Folgenden zusammengefasst dar. Ergebnisse zur aktiven Stellensuche in Social-Media-Anwendungen Social-Media-Anwendungen werden aktuell noch relativ verhalten durch Stellensuchende und Karriereinteressierte genutzt, wenn es um die aktive Suche nach offenen Stellen geht. So geben knapp drei von zehn Befragten an, häufig in Karrierenetzwerken (z. B. Xing) nach vakanten Stellen zu suchen, womit auf diesen Social-Media-Kanal am häufigsten zurückgegriffen wird. Lediglich 7,1 Prozent suchen häufig in sozialen Netzwerkplattformen (z. B. Facebook), und 31,6 Prozent bestätigen, dass sie überhaupt schon einmal in einer derartigen Plattform nach Stellenanzeigen gesucht haben. Virtuelle Personalmessen werden von 3,6 Prozent der Befragten häufig und von knapp einem Viertel überhaupt genutzt. Vergleichbare Werte ergeben sich für Unternehmensbewertungsplattformen. Kaum genutzt wird Twitter. Hier geben lediglich 2,1 Prozent eine häufige Nutzung an, und 11,5 Prozent haben diesen Kanal überhaupt schon einmal für die Suche nach offenen Stellen genutzt. Ergebnisse zur passiven Stellensuche in Social-Media-Anwendungen Mehr als sechs von zehn Studienteilnehmern besitzen ein Profil in einem Karrierenetzwerk (z. B. Xing), auf das Unternehmen zugreifen können. Etwa jeder fünfte Teilnehmer verfügt über ein Profil in einer sozialen Netzwerkplattform (z. B. Facebook), um Unternehmen auf sich aufmerksam zu machen. Social-Media-Anwendungen besitzen demnach bei der passiven Stellensuche durch potenzielle Kandidaten eine vergleichsweise hohe Bedeutung. Ergebnisse zur Bedeutung von Social Media und Suchmaschinen zur weiterführenden Informationssuche Neben der Nutzung von Social-Media-Anwendungen für die aktive und passive Stellensuche können diese Kanäle auch zur Recherche nach zusätzlichen Informationen über Unternehmen während des Bewerbungsprozesses eingesetzt werden. In diesem Zusammenhang geben 46,0 Prozent der Studienteilnehmer an, häufig mithilfe der Suchmaschine Google nach weiterführenden Informationen über Unternehmen zu suchen. 25,5 Prozent greifen zu diesem Zweck häufig auf Xing zurück und 6,2 Prozent auf Facebook. Damit hat sich die Nutzungshäufigkeit von Facebook in diesem Kontext binnen Jahresfrist nahezu verdoppelt. Im Hinblick auf den Wert der gefundenen Informationen sagen 53,1 Prozent der befragten Stellensuchenden, dass die Informationen, die sie über Google gefunden haben, wichtig sind. 37,5 Prozent messen den Informationen aus dem Karrierenetzwerk Xing und 10,3 Prozent den Informationen aus der Unternehmens-

10 10 Management-Zusammenfassung & Zusammenfassung der Ergebnisse 10 Management-Zusammenfassung & Zusammenfassung der Ergebnisse bewertungsplattform Kununu.de eine hohe Bedeutung bei. Lediglich 5,3 Prozent geben an, dass Informationen, die sie über Facebook gefunden haben, wichtig sind. Ergebnisse zur Effektivität von Social-Media-Anwendungen Insgesamt haben 3,1 Prozent der antwortenden Stellensuchenden und Karriereinteressierten schon einmal einen neuen Arbeitsplatz über ihr Profil in einer sozialen Netzwerkplattform gefunden. Immerhin rund jeder zehnte Teilnehmer an der Studie hat bereits einmal ein Jobangebot über eine soziale Netzwerkplattform erhalten. Über Karrierenetzwerke haben mehr als sechs von zehn Befragten schon einmal ein Angebot für einen neuen Arbeitsplatz erhalten, und 12,9 Prozent konnten über diesen Kanal bereits eine neue Anstellung finden. Generell sehen 26,4 Prozent der Studienteilnehmer gute Chancen, über ein Profil in einem Karrierenetzwerk eine neue Anstellung zu finden. 22,3 Prozent beurteilen in diesem Zusammenhang Stellenanzeigen in Karrierenetzwerken als aussichtsreich. Ergebnisse zur Präferenz der Bewerbung Zum ersten Mal seit Beginn der Studienreihe Bewerbungspraxis äußern mehr als drei Viertel der Befragten eine Präferenz für elektronische Bewerbungen. Nur noch 15,8 Prozent bevorzugen die papierbasierte Bewerbungsmappe, die per Post verschickt wird. 6,0 Prozent besitzen keine Präferenz für ein bestimmtes Bewerbungsverfahren. Betrachtet man die beiden Formen der elektronischen Bewerbung näher, so zeigt sich, dass 69,2 Prozent der Teilnehmer an der Studie die -Bewerbung präferieren und 9,0 Prozent die Formularbewerbung. Zur individuelleren Gestaltung der eigenen Bewerbungen gibt etwa jeder zehnte Befragte einen Link auf die eigene Webseite an. 9,4 Prozent der Studienteilnehmer referenzieren in einer Bewerbung zudem auf ihr Profil in einem der beiden Karrierenetzwerke Xing oder LinkedIn. Xing oder LinkedIn besitzen demnach eine ähnlich hohe Bedeutung wie eine eigene Webseite. 8,5 Prozent würden ihre Bewerbung darüber hinaus gerne mit einem Bewerbungsvideo ergänzen. Ergebnisse zur Bedeutung anonymisierter Bewerbungen Die Antidiskriminierungsstelle des Bundes hat im Februar dieses Jahres eine Initiative gestartet, um gemeinsam mit Unternehmen anonymisierte Bewerbungen zu testen. Ziel dieser Initiative ist, dass der Bewerbungsprozess infolge anonymisierter Bewerbungen vorurteilsfreier verlaufen soll, indem auf die Angabe von Name, Alter und Geschlecht sowie auf ein Bild verzichtet wird. In diesem Zusammenhang sind 13,2 Prozent der befragten Stellensuchenden der Meinung, dass Unternehmen in Zukunft nur noch anonymisierte Bewerbungen akzeptieren sollten. Weiterhin denken 11,7 Prozent, dass anonymisierte Bewerbungen ihre Chancen im Auswahlverfahren erhöhen. Geht man etwas näher auf dieses Thema ein, so zeigt sich, dass 11,2 Prozent der Teilnehmer eine Bewerbung ohne eigenes Lichtbild bevorzugen. 9,1 Prozent würden gerne auf die Angabe des eigenen Geburtsdatums verzichten. 6,6 Prozent der Befragten präferieren eine Bewerbung, in der ihr Name nicht genannt wird und 6,5 Prozent eine Bewerbung, in der das eigene Geschlecht nicht angegeben ist. Eine segmentspezifische Analyse hinsichtlich der Merkmale Nationalität, Geschlecht und Alter ergibt, dass etwa jeder fünfte der Studienteilnehmer, die keine deutsche Staatsbürgerschaft besitzen, denkt, dass anonymisierte Bewerbungen die eigenen Chancen im Auswahlverfahren erhöhen würden. 20,8 Prozent der Teilnehmer aus dieser Gruppe möchten insbesondere kein eigenes Lichtbild mitschicken. Blickt man auf das Merkmal Geschlecht, zeigt sich, dass rund 15 Prozent der weiblichen Studienteilnehmer anonymisierte Bewerbungen bevorzugen würden und dabei insbesondere kein Bild mitschicken möchten. Weiterhin äußern 18,4 Prozent der Befragten, die älter als 50 Jahre sind, eine Präferenz für anonymisierte Bewerbungen. 17,3 Prozent aus dieser Gruppe würden gerne auf die Angabe ihres Geburtsdatums verzichten.

11 1 Einleitung Bereits im achten Jahr in Folge berichtet die Studienreihe Bewerbungspraxis, die vom Centre of Human Resources Information Systems (CHRIS) der Otto-Friedrich-Universität Bamberg und der Goethe-Universität Frankfurt am Main in Zusammenarbeit mit Monster Worldwide Deutschland GmbH durchgeführt wird, über das Verhalten von Stellensuchenden und Karriereinteressierten im Rahmen der Stellensuche. Eine Besonderheit der letztjährigen Studie Bewerbungspraxis 2010 lag darin, dass man das Verhalten von Stellensuchenden erstmals seit Durchführung der Studienreihe vor dem Hintergrund einer wirtschaftlichen Rezession analysieren konnte. Die aktuelle Studie Bewerbungspraxis 2011 baut auf diesen Erkenntnissen auf und ermöglicht insbesondere vor dem Hintergrund der aktuellen wirtschaftlichen Veränderungen interessante Einblicke in das Verhalten von Karriereinteressierten und Stellensuchenden. Wie zahlreiche verschiedene und voneinander unabhängige Forschungsinstitute und -berichte zeigen, ist der Konjunkturmotor in Deutschland wieder angesprungen, und die Unternehmen beurteilen ihre wirtschaftliche Entwicklung wieder positiv 1. Ziel der Studie ist unter anderem, Unternehmen auf Basis der Analyse der Person des Stellensuchenden und seines Verhaltens konkrete Hinweise geben zu können, wie sie ihre Rekrutierung effektiv und effizient gestalten können. Der Fokus liegt dabei auf der Frage, wie Stellensuchende und Karriereinteressierte den Arbeitsmarkt aktuell beurteilen und welche Instrumente sie bei der Stellensuche einsetzen. Dabei wird die Studie auch der immer stärkeren Verbreitung von Social Media gerecht, da in diesem Jahr unter anderem die Bedeutung von Social-Media-Anwendungen für Stellensuchende im Bewerbungsprozess im Vordergrund der Untersuchungen steht. Neben den genannten Schwerpunkten setzt die Studie Bewerbungspraxis 2011 die empirischen Analysen mit Stellensuchenden und Karriereinteressierten aus den Vorjahren fort, was interessante Zeitreihenvergleiche ermöglicht. Vor diesem Hintergrund einer ganzheitlichen Betrachtung des Personalbeschaffungsprozesses werden im Einzelnen folgende Zielsetzungen verfolgt:»» Analysieren und Verstehen der Person des Stellensuchenden und Karriereinteressierten inklusive seiner Eigenschaften, Motivation, Ziele, Verhaltensweisen, Bedürfnisse, Einflussgruppen und Präferenzen auf dem Arbeitsmarkt juli_2010_konjunktur_auf_dem_hoechststand.html

12 12 Einleitung 12 Einleitung»» Status Quo und Trends im Verhalten von Stellensuchenden identifizieren»» komplementäre Betrachtung des Personalbeschaffungsprozesses, sowohl aus Sicht der Unternehmen (im Rahmen der Studienreihe Recruiting Trends ), als auch aus Sicht der Stellensuchenden, zum Aufbau eines besseren Verständnisses dieser beiden wesentlichen Akteure auf dem Arbeitsmarkt»» Entwicklung konkreter Handlungsempfehlungen für die Verantwortlichen in der Personalbeschaffung der Unternehmen, um trotz schwieriger Rahmenbedingungen (demographische Entwicklung, wirtschaftliche Entwicklung, Fachkräftemangel etc.) die Einstellung der bestmöglichen Kandidaten für vakante Stellen zu ermöglichen Zur Erreichung dieser Ziele geht die vorliegende Studie Bewerbungspraxis 2011 den folgenden, konkreten Fragestellungen nach:»» Wie beurteilen Stellensuchende und Karriereinteressierte die aktuelle Lage auf dem nationalen und internationalen Arbeitsmarkt? Wie werden die Chancen beurteilt, einen neuen Arbeitgeber bzw. eine neue Anstellung zu finden? Welche Veränderungen ergeben sich dabei im Vergleich zu den Vorjahren? Wie beurteilen Stellensuchende, die ein bestimmtes Studienfach studiert haben, aktuell den Arbeitsmarkt und die Chancen, einen neuen Job zu finden?»» Wie mobil sind Stellensuchende, wenn es darum geht, einen neuen Arbeitsplatz zu finden? Ergeben sich bei Durchführung einer segmentspezifischen Analyse nach dem Karrierestatus der Studienteilnehmer Unterschiede in der Mobilität zwischen den analysierten Gruppen? Anhand welcher Kriterien beurteilen Stellensuchende die Attraktivität eines Arbeitgebers? Unterscheiden sich diese Kriterien in Abhängigkeit des von Seiten der Befragten absolvierten Studiums?»» Welche Informationskanäle nutzen Stellensuchende und Karriereinteressierte während der aktiven Stellensuche, und wie beurteilen sie deren Effektivität? Auf welche passiven Informationskanäle greifen Stellensuchende zurück, um von Unternehmen gefunden werden zu können, und wie beurteilen sie die Chancen, über diese Kanäle einen neuen Job zu finden? Ergeben sich hinsichtlich der Nutzung dieser passiven Informationskanäle Unterschiede, wenn man eine segmentspezifische Analyse nach der Fachrichtung der Studienteilnehmer durchführt?»» Wie bewerten Stellensuchende Unternehmensvideos auf Unternehmens-Webseiten und in Internet- Stellenbörsen?»» Welche Social-Media-Anwendungen nutzen Stellensuchende, und wie beurteilen sie deren Effektivität? Besitzen Stellensuchende ein Profil in Karrierenetzwerken (z.b. Xing) und sozialen Netzwerkplattformen (z.b. Facebook) und setzen sie dieses gezielt für die Stellensuche ein? Wie häufig nutzen Stellensuchende Social-Media-Anwendungen, um nach Informationen über Unternehmen zu suchen, und welche Bedeutung messen sie den gefundenen Informationen bei?»» Welche Bewerbungsform wird von Kandidaten bevorzugt? Hat sich diese Präferenz im Zeitablauf verändert? Lässt sich die Wahl der Bewerbungsform der Kandidaten durch Unternehmen beeinflussen?»» Welche Bedeutung besitzen anonymisierte Bewerbungen generell für Stellensuchende und Karriereinteressierte? Wie beurteilen weibliche und ältere Studienteilnehmer sowie Befragte, die nicht die deutsche Staatsbürgerschaft besitzen, die Bedeutung anonymisierter Bewerbungen? Diese Fragen wurden im Sommer 2010 im Rahmen einer empirischen Untersuchung mit mehr als Stellensuchenden und Karriereinteressierten, deren Antworten die Grundlage für die vorliegende Studie Bewerbungspraxis 2011 bilden, evaluiert. Im folgenden Kapitel wird die Verteilung der Befragten hinsichtlich demographischer Eigenschaften dargestellt. In Kapitel 3 stehen anschließend die Beurteilung des Arbeitsmarktes, die Mobilität und die Wechselwilligkeit der Stellensuchenden sowie Kriterien für die Attraktivität von Arbeitgebern im Fokus. Das Verhalten der befragten Stellensuchenden und Karriereinter-

13 Bewerbungspraxis essierten im Rahmen der Informationssuche über vakante Stellen und Unternehmen ist Thema des vierten Kapitels. Im Anschluss wird in Kapitel 5 die Bedeutung von Social Media analysiert. Kapitel 6 thematisiert die Bedeutung anonymisierter Bewerbungen sowie die Präferenz der Stellensuchenden für eine bestimmte Bewerbungsform. Der vorliegende Abschlussbericht der Studie Bewerbungspraxis 2011 endet mit Abschlussbemerkungen und Handlungsempfehlungen in Kapitel 7.

14 2 Demographische Informationen der Studienteilnehmer Zur Durchführung der Studie wurde ein Fragebogen entwickelt, der die im vorangegangen Kapitel beschriebenen Ziele und Fragestellungen adressiert. Die Basis dieses Fragebogens bilden die Studienergebnisse aus den letzten Jahren sowie das Studium wissenschaftlicher und praxisrelevanter Fachliteratur. Der Fragebogen wurde auf der Webseite des Centre of Human Resources Information Systems (CHRIS) implementiert und in der Zielgruppe (Stellensuchende und Karriereinteressierte) durch Mailings beworben. Binnen vier Wochen beteiligten sich Personen an der Befragung. Nach einer manuellen Überprüfung der Antworten folgte eine Bereinigung des Datensatzes, im Rahmen derer systematische Antwortschemata und so genannte Spaßteilnehmer ausgeschlossen wurden. Letztendlich wurden Befragte in die Analyse einbezogen. Die demographischen Eigenschaften der Studienteilnehmer sind Gegenstand dieses Kapitels. Von den Teilnehmern der Studie sind 61,5 Prozent männlich und 38,5 weiblich. Das Durchschnittsalter der Befragten beträgt rund 38 Jahre, und sie verfügen durchschnittlich über 10 Jahre Berufserfahrung. Mit 91,5 Prozent besitzt die Mehrheit der antwortenden Stellensuchenden und Karriereinteressierten die deutsche Staatsbürgerschaft. Wie Abbildung 1 veranschaulicht, geben 55,0 Prozent der Teilnehmer an, dass sie derzeit aktiv auf Stellensuche sind. 40,7 Prozent sind an externen und internen Karrieremöglichkeiten interessiert, derzeit jedoch nicht aktiv auf Stellensuche. Weitere 4,3 Prozent suchen weder aktiv nach offenen Stellen, noch zeigen sie Interesse an etwaigen Karrieremöglichkeiten. Ich bin derzeit aktiv auf Stellensuche. 55,0% Ich bin an externen und internen Karrieremöglichkeiten interessiert, aber derzeit nicht aktiv auf Stellensuche. 40,7% Ich bin derzeit weder aktiv auf Stellensuche noch an etwaigen Karrieremöglichkeiten interessiert. 4,3% Abbildung 1: Selbsteinschätzung der Teilnehmer 2 0% 20% 40% 60% 2 Anteil derjenigen Studienteilnehmer, die den Aussagen zustimmen.

15 Bewerbungspraxis Neben den bereits vorgestellten Eigenschaften wurden im Rahmen der Studie auch Informationen zur Ausbildung der Teilnehmer und deren Berufstätigkeit erfasst. Hierzu illustriert Abbildung 2 zunächst den höchsten Bildungsabschluss der Befragten. 14,9 Prozent haben demnach als höchsten Bildungsabschluss einen Schulabschluss vorzuweisen (1,9 Prozent Hauptschulabschluss, 5,6 Prozent Realschulabschluss und 7,4 Abitur). 18,9 Prozent haben eine Berufsausbildung erfolgreich abgeschlossen. Über einen Meisterbrief verfügen 3,7 Prozent der Studienteilnehmer. 5,6 Prozent haben ein Studium begonnen, dieses aber nicht abgeschlossen. Mit 56,9 Prozent besitzt mehr als die Hälfte der Studienteilnehmer einen Studienabschluss (Habilitation, Promotion, Examen Uni, Diplom Uni, Master Uni, Bachelor Uni, Examen BA/FH, Diplom BA/ FH, Master BA/FH oder Bachelor BA/FH). Insgesamt sind rund ein Viertel der Befragten Absolventen einer Fachhochschule oder Berufsakademie und etwa 30 Prozent Absolventen einer Universität. Habilitation: 0,1% Promotion: 3,3% Examen Uni: 2,3% Hauptschulabschluss: 1,9% Realschulabschluss: 5,6% Abitur: 7,4% Diplom Uni: 17,9% Berufsausbildung: 18,9% Master Uni: 5,2% Bachelor Uni: 2,0% Examen BA/FH: 0,5% Meisterbrief: 3,7% Studium ohne Abschluss: 5,6% Diplom BA/FH: 19,5% Bachelor BA/FH: 4,8% Master BA/FH: 1,3% Abbildung 2: höchster Bildungsabschluss Hinsichtlich ihres Karrierestatus geben 6,2 Prozent der Studienteilnehmer an, dass sie sich aktuell noch in der Ausbildungsphase, in der Schule oder im Studium befinden (0,8 Prozent Schüler, 0,6 Prozent Auszubildende und 4,8 Prozent Studenten). 7,6 Prozent haben erst in jüngster Vergangenheit einen Hochschulabschluss erworben. 16,1 Prozent der Befragten sind Young Professionals mit weniger als vier Jahren Berufserfahrung. Die größte Gruppe bilden mit 36,9 Prozent Professionals mit mindestens vier Jahren Berufserfahrung. 12,3 Prozent der Teilnehmer sind im Management und 1,2 Prozent in der Geschäftsführung eines Unternehmens tätig. 6,5 Prozent geben an, selbstständig zu sein, und 13,3 Prozent der befragten Stellensuchenden und Karriereinteressierten sind derzeit arbeitslos, wie Abbildung 3 veranschaulicht.

16 16 Demographische Informationen der Studienteilnehmer 16 Demographische Informationen der Studienteilnehmer Schüler: 0,8% Azubi: 0,6% arbeitslos: 13,3% Student: 4,8% Hochschulabsolvent: 7,6% selbstständig: 6,5% Mitglied der Geschäftsführung: 1,2% Young Professional: 16,1% Management: 12,3% Professional: 36,9% Abbildung 3: Karrierestatus In Ergänzung zu Bildungsabschluss und aktuellem Karrierestatus wurde die Fachrichtung, in der die Studienteilnehmer derzeit tätig sind, im Rahmen der Studie erfragt. So geben 2,2 Prozent an, in der Aus- oder Weiterbildung Dritter, 2,3 Prozent im Bankwesen und 5,0 Prozent im Bereich Consulting/Beratung beschäftigt zu sein. 1,8 Prozent arbeiten im Einkauf bzw. in der Materialwirtschaft, 3,8 Prozent im Finanz- und Rechnungswesen und 3,7 Prozent in der Forschung und Entwicklung. 13,1 Prozent sind im Bereich IT/EDV tätig, und 6,1 Prozent gehen kaufmännischen Berufen nach. 5,7 Prozent der Befragten sind im Marketing beschäftigt, 3,2 Prozent in Organisation und Verwaltung und 3,3 Prozent im Personalwesen. 6,8 Prozent der Studienteilnehmer gehen technischen Berufen nach bzw. sind als Ingenieure tätig. Im Top-Management arbeiten 1,1 Prozent, und 8,1 Prozent geben an, im Vertrieb oder Verkauf beschäftigt zu sein. In den folgenden Kapiteln werden die Ergebnisse der Auswertung für alle Studienteilnehmer präsentiert und zudem für einzelne Zielgruppen differenziert betrachtet, bevor der vorliegende Ergebnisbericht der Studie Bewerbungspraxis 2011 mit allgemeinen Handlungsempfehlungen und einer Zusammenfassung der Ergebnisse schließt.

17 3 Analyse des Arbeitsmarktes, der Wechselwilligkeit und Mobilität von Stellensuchenden und der Attraktivität von Unternehmen In den beiden Vorgängerstudien Bewerbungspraxis 2009 und Bewerbungspraxis 2010 wurden bereits Daten zur Bewertung des internen und externen Arbeitsmarktes sowie zur Wechselwilligkeit von Arbeitnehmern erhoben. Diese Daten ermöglichen somit in Kombination mit den Ergebnissen, die sich im Rahmen der aktuellen Studie zu diesen Themen ergeben haben, eine Zeitreihenbetrachtung über die letzten drei Jahre hinweg. Darüber hinaus wurden erstmals die Mobilität der Stellensuchenden sowie Kriterien für die Attraktivität von Arbeitgebern untersucht, was interessante Einblicke in diese wichtigen Rahmenbedingungen der Stellensuche ermöglicht. 3.1 Grundsätzliche Beurteilung des Arbeitsmarktes Grundsätzlich beurteilen die Befragten mit Blick auf die Erwartungen an die eigene berufliche Karriere den Arbeitsmarkt optimistischer als im Vorjahr. 52,1 Prozent der Studienteilnehmer geben demnach an, dass sie optimistisch sind, was die Entwicklung des Arbeitsmarkts für die eigene Person betrifft. Knapp vier von zehn antwortenden Stellensuchenden und Karriereinteressierten äußern eine optimistische Erwartung im Hinblick auf die eigene berufliche Karriere. In Abbildung 4 ist in diesem Zusammenhang dargestellt, wie die Teilnehmer an der Studie ihre eigenen Chancen beurteilen, einen neuen Arbeitsplatz oder den individuellen Traumjob auf dem Arbeitsmarkt zu finden. So geht aktuell über die Hälfte der Befragten davon aus, dass die Chancen gut sind, einen Job zu finden, der den eigenen Ansprüchen genügt. Mehr als ein Viertel sieht zudem eine gute Gelegenheit, aktuell den individuellen Traumjob zu finden. Vergleicht man diese Erkenntnisse mit den Ergebnissen der beiden Vorjahre, zeigt sich, dass im Jahr 2010 mit 52,2 Prozent ein nahezu identischer Teil der Befragten wie im Jahr 2008 gute Chancen sieht, einen Job zu finden, der den eigenen Ansprüchen genügt. Das Niveau von 2008 ist damit wieder erreicht, nachdem die Arbeitsmarktlage zwischenzeitlich im Jahr 2009, als die wirtschaftliche Rezession ihren Höhepunkt hatte, wesentlich pessimistischer beurteilt wurde, was ein Einbruch des entsprechenden Wertes um nahezu die Hälfte zwischen 2008 und 2009 belegt. Hinsichtlich der Chancen auf einen Traumjob sind die Studienteilnehmer jedoch nach wie vor eher pessimistisch. Verglichen mit dem Vorjahr zeigt sich zwar ein Zuwachs um 4,1 Prozentpunkte, jedoch liegt der aktuelle Wert mit 25,7 Prozent noch immer 17,7 Prozentpunkte unter dem Wert von 2008.

18 18 Analyse des Arbeitsmarktes, der Wechselwilligkeit und Mobilität von Stellensuchenden und der Attraktivität von Unternehmen 18 Wechselwilligkeit von Arbeitnehmern % 50% 40% 43,4% 52,0% 52,2% 30% 20% 10% 0% 21,6% 25,7% 26,7% Aktuell sehe ich gute Chancen, den individuellen Traumjob zu finden. Aktuell sehe ich gute Chancen, einen Job zu finden, der meinen eigenen Ansprüchen genügt. Abbildung 4: Beurteilung der eigenen Chancen am Arbeitsmarkt im Zeitverlauf 3 In Ergänzung zu Abbildung 4 wird in Abbildung 5 ebenfalls die Beurteilung der Arbeitsmarktlage durch die befragten Stellensuchenden und Karriereinteressierten analysiert. Dabei sind mehr als sechs von zehn Stellensuchenden der Ansicht, dass es einfach sein wird, ein Angebot für einen neuen Arbeitsplatz zu erhalten. Verglichen mit dem Vorjahr bedeutet dies einen Zuwachs um 36,4 Prozentpunkte. Der Wert von 61,9 Prozent für das Jahr 2010 übertrifft zudem den Wert aus dem Jahr Über ein Drittel der Studienteilnehmer stimmt zudem der Aussage zu, dass die Suche nach neuen Arbeitsplätzen vor dem Hintergrund der derzeitigen Arbeitsmarktlage erfolgversprechend ist. Dies bedeutet einen Anstieg um 10,6 Prozentpunkte binnen Jahresfrist. Allerdings ist der aktuelle Wert für 2010 noch um 11,1 Prozentpunkte geringer als der Wert aus dem Jahr Weiterhin haben derzeit 54,0 Prozent der Befragten ein Angebot eines anderen Arbeitgebers vorliegen. Vor einem Jahr waren dies lediglich 20,7 Prozent. Vergleicht man den aktuellen Wert mit dem Wert aus dem Jahr 2008, ergibt sich ein Anstieg um 25,7 Prozentpunkte % 60% 61,9% 54,0% 50% 45,2% 40% 30% 20% 35,9% 25,5% 23,5% 34,1% 28,3% 20,7% 10% 0% Es ist einfach, ein neues Jobangebot zu finden. Die Suche nach neuen Arbeitsplätzen ist für mich vor dem Hintergrund der derzeitigen Arbeitsmarktlage erfolgversprechend. Ich habe aktuell Angebote anderer Arbeitgeber vorliegen. Abbildung 5: Beurteilung der Arbeitsmarktlage im Zeitverlauf 4 3,4 Anteil derjenigen Studienteilnehmer, die den Aussagen zustimmen.

19 Bewerbungspraxis Abbildung 6 illustriert schließlich eine segmentspezifische Analyse der Beurteilung der Arbeitsmarktlage, differenziert nach der Studienrichtung der Befragten. Es zeigt sich, dass die Teilnehmer, die Wirtschaftsinformatik oder Informatik studiert haben, nach ihrer Ansicht derzeit am einfachsten ein neues Jobangebot finden (Werte: 71,6 Prozent für Wirtschaftsinformatik, 73,4 Prozent für Informatik). Die Befragten aus diesen beiden Studienrichtungen denken auch am ehesten, dass die Suche nach neuen Arbeitsplätzen vor dem Hintergrund der derzeitigen Arbeitsmarktlage für sie erfolgversprechend verläuft (Werte: 44,9 Prozent für Wirtschaftsinformatik, 47,8 Prozent für Informatik). Ein Vergleich mit den entsprechenden Werten für diese Gruppe aus dem Vorjahr lässt einen deutlichen Anstieg des Optimismus der Studienteilnehmer erkennen. Im Jahr 2009 stimmten lediglich 33,9 Prozent der Wirtschaftsinformatiker und 39,5 Prozent der Informatiker der Aussage zu, dass es für sie einfach ist, ein neues Jobangebot zu finden. Damit haben sich diese Werte innerhalb eines Jahres nahezu verdoppelt. Weiterhin waren im vergangenen Jahr nur 26,8 Prozent der Wirtschaftsinformatiker und 41,0 Prozent der Informatiker der Ansicht, dass die Suche nach neuen Arbeitsplätzen vor dem Hintergrund der derzeitigen Arbeitsmarktlage für sie erfolgversprechend ist. Auch diese Werte sind somit binnen zwölf Monaten sichtbar gestiegen. Der Blick auf die anderen Studienrichtungen zeigt im Jahresvergleich ebenfalls einen deutlich gestiegenen Optimismus der Befragten hinsichtlich der Situation auf dem Arbeitsmarkt. So geben aktuell in allen anderen Studienrichtungen jeweils mehr als die Hälfte der antwortenden Stellensuchenden und Karriereinteressierten an, dass es einfach ist, einen neuen Job zu finden. Im letzten Jahr stimmte dieser Aussage nur jeweils etwa ein Viertel zu. Auch stieg im Jahresvergleich in allen anderen Studienrichtungen der Anteil der Befragten, die die Suche nach neuen Arbeitsplätzen vor dem Hintergrund der aktuellen Wirtschaftslage als erfolgversprechend einschätzen. Insgesamt sind Sozial- und Geisteswissenschaftler, Mediziner sowie die Teilnehmer, die kein Studium absolviert haben, derzeit am pessimistischsten. Es ist einfach, ein neues Jobangebot zu finden. Die Suche nach neuen Arbeitsplätzen ist für mich vor dem Hintergrund der derzeitigen Arbeitsmarktlage erfolgversprechend. 80% 70% 60% 73,4% 71,6% 67,1% 63,8% 63,4% 60,8% 60,2% 60,0% 55,6% 50% 40% 30% 47,8% 44,9% 40,2% 37,1% 35,3% 30,6% 27,4% 30,0% 28,7% 20% 10% 0% Informatik Wirtschaftsinformatik Naturwissenschaften Ingenieurwesen Wirtschaftswissenschaften Rechtswissenschaften Sozial- und Geisteswissenschaften Medizin kein Studium Abbildung 6: Beurteilung des Arbeitsmarktes segmentspezifische Analyse nach Studienrichtung 5 5 Anteil derjenigen Studienteilnehmer, die den Aussagen zustimmen.

20 20 Analyse des Arbeitsmarktes, der Wechselwilligkeit und Mobilität von Stellensuchenden und der Attraktivität von Unternehmen 20 Wechselwilligkeit von Arbeitnehmern Die vorgestellten Ergebnisse veranschaulichen, dass die Umfrageteilnehmer den Arbeitsmarkt im Jahr 2010 wieder wesentlich optimistischer beurteilen als dies noch im Krisenjahr 2009 der Fall war. Inwiefern sich diese Wahrnehmung auf die Einschätzung des internen und externen Arbeitsmarkts auswirkt, ist Thema des folgenden Kapitels. 3.2 Interner und externer Arbeitsmarkt Im vorangegangenen Kapitel wurden die generellen Chancen, einen neuen Arbeitsplatz oder den individuellen Traumjob zu finden, thematisiert. Dabei konnte ein wesentlich höherer Optimismus im Vergleich zum Vorjahr festgestellt werden, wobei die vorgestellten Werte zum Teil sogar die Ergebnisse vor der Krise aus dem Jahr 2008 übertrafen. Mit Blick auf die Stellensuche ist daher von besonderer Bedeutung, wie Stellensuchende und Karriereinteressierte den unternehmensinternen und externen (nationalen und internationalen) Arbeitsmarkt beurteilen. Abbildung 7 veranschaulicht, dass es im Jahr 2010 nach Ansicht von 33,7 Prozent der Befragten attraktive Stellen auf dem internen Arbeitsmarkt in ihrem aktuellen Unternehmen gibt. Verglichen mit dem Vorjahr bedeutet dies einen Rückgang um 4,1 Prozentpunkte. Nachdem dieser Wert für den internen Arbeitsmarkt zwischen 2008 und dem Krisenjahr 2009 noch gestiegen war, geht er jetzt im Jahr 2010, in dem sich eine wirtschaftliche Erholung abzeichnet, wieder zurück. Im Gegensatz hierzu beurteilen die antwortenden Stellensuchenden den externen Arbeitsmarkt im Jahresvergleich wieder optimistischer. So geben aktuell 57,2 Prozent an, dass sie auf dem nationalen Arbeitsmarkt ein gutes Angebot an attraktiven Arbeitsplätzen sehen, was einem Anstieg um 10,0 Prozentpunkte binnen Jahresfrist und sogar um 3,0 Prozentpunkte verglichen mit dem Jahr 2008 entspricht. Ähnlich beurteilen die Studienteilnehmer den internationalen Arbeitsmarkt. Hier erwarten im Jahr ,9 Prozent ein gutes Angebot an attraktiven Arbeitsplätzen. Dies bedeutet einen Zuwachs um 4,7 Prozentpunkte im Vergleich mit dem Vorjahr, womit das Niveau von 2008 wieder annähernd erreicht ist. Darüber hinaus ist von besonderem Interesse, dass die Stellensuchenden in den Jahren 2008 und 2009 den internationalen Arbeitsmarkt am positivsten bewertet haben, im Jahr 2010 jedoch den nationalen Arbeitsmarkt am optimistischsten beurteilen. 70% % 50% 54,2% 47,2% 57,2% 54,8% 49,2% 53,9% 40% 30% 20% 30,5% 37,8% 33,7% 10% 0% Auf dem internen Unternehmensarbeitsmarkt gibt es Stellen, die attraktiv für mich sind. Auf dem nationalen Arbeitsmarkt gibt es ein gutes Angebot an attraktiven Arbeitsplätzen. Auf dem internationalen Arbeitsmarkt gibt es ein gutes Angebot an attraktiven Arbeitsplätzen. Abbildung 7: Die Beurteilung des internen und externen Arbeitsmarktes im Zeitverlauf 6 In Ergänzung zu den vorangegangen Untersuchungen illustriert Abbildung 8 eine segmentspezifische Analyse der Beurteilung des internen und externen Arbeitsmarktes nach der Studienrichtung der befragten Stellensuchenden und Karriereinteressierten. Es zeigt sich, dass Informatiker und Wirtschaftsinformatiker den externen nationalen und internationalen Arbeitsmarkt am optimistischsten beurteilen. Die Befragten aus diesen Studienrichtungen sind neben den Ingenieuren auch mit Blick auf den unternehmensinternen Arbeitsmarkt am zuversichtlichsten. 6 Anteil derjenigen Studienteilnehmer, die den Aussagen zustimmen.

21 Bewerbungspraxis Rund sieben von zehn Studienteilnehmern, die entweder Informatik oder Wirtschaftsinformatik studiert haben, sehen auf dem nationalen Arbeitsmarkt ein gutes Angebot an attraktiven Arbeitsplätzen. Im Vorjahr waren dies noch 61,6 Prozent der Informatiker und 56,4 Prozent der Wirtschaftsinformatiker. Ähnlich hoch ist der Anteil der Informatiker und Wirtschaftsinformatiker, die aktuell ein gutes Angebot an attraktiven Arbeitsplätzen auf dem internationalen Arbeitsmarkt sehen (68,0 Prozent für Informatik, 65,9 Prozent für Wirtschaftsinformatik). Auch diese Werte sind binnen Jahresfrist angestiegen. Darüber hinaus sehen 34,3 Prozent der Informatiker, 38,2 Prozent der Wirtschaftsinformatiker und 35,7 Prozent der Ingenieure attraktive Stellen auf dem unternehmensinternen Arbeitsmarkt. Betrachtet man die weiteren, analysierten Studienrichtungen, so zeigt sich, dass rund sechs von zehn Ingenieuren, Naturwissenschaftlern, Rechtswissenschaftlern und Wirtschaftswissenschaftlern den nationalen Arbeitsmarkt optimistisch beurteilen, was eine ähnlich positive Auffassung wie die der Wirtschaftsinformatiker und Informatiker ist. Verglichen mit dem Vorjahr haben diese Werte jeweils einen Anstieg um rund 10 Prozentpunkte zu verzeichnen. Ferner blicken 55,0 Prozent der Befragten, die Medizin sowie 48,8 Prozent der Teilnehmer, die Sozial- und Geisteswissenschaften studiert haben, optimistisch auf den nationalen Arbeitsmarkt. Von den antwortenden Stellensuchenden und Karriereinteressierten, die kein Studium absolviert haben, sind dies 50,4 Prozent. Ein gutes Angebot an attraktiven Arbeitsplätzen auf dem internationalen Arbeitsmarkt sehen neben Wirtschaftsinformatikern und Informatikern vor allem Ingenieure (62,4 Prozent), Naturwissenschaftler (60,9 Prozent), Wirtschaftswissenschaftler (56,0 Prozent) und Mediziner (55,0 Prozent). Auf dem internen Unternehmensarbeitsmarkt gibt es Stellen, die attraktiv für mich sind. Auf dem nationalen Arbeitsmarkt gibt es ein gutes Angebot an attraktiven Arbeitsplätzen. Auf dem internationalen Arbeitsmarkt gibt es ein gutes Angebot an attraktiven Arbeitsplätzen. 80% 70% 60% 50% 40% 30% 34,3% 70,1% 68,0% 35,7% 59,7% 62,4% 30,0% 55,0% 55,0% 31,6% 60,7% 60,9% 31,2% 58,3% 42,6% 33,8% 48,8% 47,0% 38,2% 69,2% 65,9% 32,8% 59,7% 56,0% 33,8% 50,4% 44,0% 20% 10% 0% Informatik Ingenieurwesen Medizin Naturwissenschaften Rechtswissenschaften Sozial- und Geisteswissenschaften Wirtschaftsinformatik Wirtschaftswissenschaften kein Studium Abbildung 8: Die Beurteilung des internen und externen Arbeitsmarkts segmentspezifische Analyse nach Studienrichtung 7 7 Anteil derjenigen Studienteilnehmer, die den Aussagen zustimmen.

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