Segelanweisung Köln-Cup 2017

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1 Segelanweisung Köln-Cup bis Regeln Die Regatta unterliegt den Regeln wie sie in den Wettfahrtregeln Segeln Version festgelegt sind 1.2. Bei einem Sprachkonflikt sind bei den Ordnungsvorschriften Regattasegeln, Ausschreibung der deutsche Text und bei Segelanweisungen der englische Text maßgebend Nur Steuerleute müssen Mitglied eines von ihren nationalen Verband anerkannten Segelclubs sein. Sie müssen dem Zulassungskodex der ISAF entsprechen und im Besitz eines vom DSV oder ihrem nationalen Verband für das Gewässer vorgeschriebenen Führerscheins sein. 2. Mitteilungen für die Teilnehmer Mitteilungen für die Teilnehmer werden an der Tafel für Bekanntmachungen am Regattabüro ausgehängt. 3. Änderungen der Segelanweisungen Änderungen der Segelanweisungen werden spätestens eine Stunde vor Auslaufbereitschaft des Tages ausgehängt, an dem sie gelten. Änderungen des Zeitplans werden bis spätestens 19:00 Uhr des Vortages ausgehängt 4. Signale 4.1. Signale an Land werden am Regattabüro gesetzt 4.2. Setzen von Flagge D bedeutet: Es ist beabsichtigt, die nächste Wettfahrt zu starten. Das Ankündigungssignal wird frühestens 60 Minuten nach dem Setzen von D gegeben Wird Flagge Y gesetzt müssen von allen Seglern Schwimmwesten angelegt werden, die solange zu tragen sind, wie das Signal steht. (Ergänzung WR 1.2 und 40). 5. Zeitplan der Wettfahrten 5.1 Sa : 09:00 Uhr Steuermannsbesprechung, ca.10:30 Uhr 1. Start So : 08:30 Uhr Steuermannsbesprechung, ca.10:00 Uhr 1. Start 6. Klassenflaggen Es werden keine speziellen Klassenflaggen verwendet. Für die Startgruppen finden Zahlenwimpel Verwendung: ORC1: Zahlenwimpel 1 ORC2: Zahlenwimpel 2 YST: Zahlenwimpel 3 DH: Zahlenwimpel 4 7. Wettfahrtgebiet Das Startschiff liegt etwa 2-4 sm nordöstlich von Enkhuizen. Die ungefähre Position wird auf der Steuermannsbesprechung angegeben

2 8. Die Bahnen 8.1. Der Up-and-Down Kurs wird durch zwei Luvtonnen (kurze und lange Bahn) und einer Leetonne gebildet. Diese Tonnen sind jeweils an Backbord zu runden. Das Startschiff liegt leewärts der Leetonne und ist gleichzeitig Zielschiff. Kurs für Gruppe ORC 1: Start Ziel Kurs für Gruppe ORC 2 und Yardstick: Start Ziel Kurs für Gruppe DH geht um feste Seezeichen und/oder eine Luvtonne entsprechend der aktuellen niederländischen Seekarte Der Kurs wird auf der Steuermannsbesprechung bekanntgegeben. Der Kurs der Langstrecke geht um feste Seezeichen und/oder eine Luvtonne entsprechend der aktuellen niederländischen Seekarte Er wird auf der Steuermannsbesprechung bekanntgegeben Die Wettfahrtleitung zeigt spätestens mit dem Ankündigungssignal den ungefähren Kompasskurs zur Bahnmarke 1 an. Zusätzlich dazu wird abhängig von der am Startschiff gemessenen Windgeschwindigkeit die Tafel L, M oder H angezeigt. Der Kurs für die Gruppe DH wird am Startschiff angezeigt. Die Kurse sind der Anlage Kurse DH zu entnehmen. 9. Bahnmarken Die Bahnmarken für den Up-and-Down Kurs sind zylindrische orange Tonnen. Die Bahnmarken für die Langstrecke sind vorhandene Seezeichen. Die Bahnmarke 1 (Hilfstonne) ist eine zylindrische, orange Tonne. 10. Anmeldung am Startschiff Zur Anwesenheitskontrolle müssen vor der ersten Tageswettfahrt alle Boote das Startschiff vor ihrem Ankündigungssignal am Heck von Backbord nach Steuerbord passieren. 11. Der Start Die Startlinie wird gebildet durch den Mast des Startschiffes und einer roten Boje an der Backbordseite des Startschiffes. Die Wettfahrten werden gemäß Regeln 26 und 30.1 wie folgt durchgeführt (T = Startzeit): T minus 5 Min. Ankündigungssignal = Setzen der Gruppenflagge mit 1 Schallsignal T minus 4 Min. Vorbereitungssignal = Setzen der Flagge P/Schwarz mit 1 Schallsignal T minus 1 Min. Beginn der Startverschärfung P/Schwarz mit akustischem Signal T minus 0 Min. Start = Streichen der Gruppenflagge mit 1 Schallsignal. Das Startsignal ist gleichzeitig das Ankündigungssignal für die nächste Gruppe Boote, deren Ankündigungssignal noch nicht gegeben wurde, müssen sich vom Startgebiet fernhalten Boote, die später als 5 Minuten nach ihrem Startsignal starten, werden ohne Verhandlung als DNS gewertet. (Änderung WR A4) 12. Änderungen des nächsten Bahnschenkels Gemäß WR Das Ziel Die Ziellinie wird gebildet durch den Mast des Zielschiffes und einer roten Boje an der Backbordseite des Zielschiffes. Auf dem Zielschiff ist eine blaue Flagge gesetzt

3 14. Strafsystem Für alle Klassen ist die Regel 44.1 und P2.1 geändert, so dass die Zwei-Drehungen- Strafe durch die Ein-Drehung-Strafe ersetzt ist Es gilt Anhang P. 15. Zeitlimits und Sollzeiten Sollzeiten und Zeitlimits sind wie folgt: Up-and-down Kurse 90 Minuten. Langstrecke und Doublehanded 180 Minuten Das nicht Einhalten der Sollzeit ist kein Grund für einen Antrag auf Wiedergutmachung. Das ändert Regel 62.1(a) Boote, die nicht innerhalb von 30 min (UP-and-Down Kurse) bzw. 45 min (Langstrecke), nachdem das erste Boot die Bahn abgesegelt haben und durchs Ziel gegangen sind, werden ohne Verhandlung als nicht durchs Ziel gegangen gewertet. Das ändert die Regeln 35, A4 und A Proteste und Anträge auf Wiedergutmachung Jedes Boot, das protestieren will, soll dies am Zielschiff, soweit möglich, der Wettfahrtleitung mitteilen. Dies ändert WR Protestformulare sind im Wettfahrtbüro erhältlich. Proteste und Anträge auf Wiedergutmachung oder Wiederaufnahme müssen dort innerhalb der Protestzeiteingereicht werden. Die Protestzeit beträgt 60 Minuten und beginnt mit dem Festmachen des Zielschiffes im Compagnieshaven Enkhuizen Nicht später als 30 Minuten nach Ablauf der Protestfrist werden Bekanntmachungen ausgehängt, um die Teilnehmer über Verhandlungen zu informieren, bei denen sie Partei sind oder als Zeugen benannt wurden. Die Verhandlungen werden im Regattabüro abgehalten und beginnen um die ausgehängte Zeit Bekanntmachungen von Protesten durch die WL oder das Schiedsgericht werden zur Information nach WR 61.1b ausgehängt entfällt In Abänderung von WR 66 müssen am letzten Wettfahrttag Anträge auf Wiederaufnahme bei Protesten des Vortages innerhalb der Protestfrist und sonst innerhalb von 30 Minuten nach Verkünden der Entscheidung eingereicht werden 17. Wertung Siehe Ausschreibung. 18. Sicherheitsanweisungen Ein Boot, das die Wettfahrt aufgibt, muss darüber unverzüglich die Wettfahrtleitung bzw. das Wettfahrtbüro darüber informieren (UKW Kanal 77, Änderungen werden auf der Steuermannsbesprechung bekannt gegeben). 19. Ersetzen von Besatzung und Ausrüstung Das Ersetzen von Teilnehmern ist in Übereinstimmung mit den Ordnungsvorschriften des DSV nur mit vorheriger schriftlicher Genehmigung durch die Wettfahrtleitung erlaubt Das Ersetzen von beschädigter oder verlorener Ausrüstung ist nur mit Genehmigung durch die Wettfahrtleitung gestattet. Der Austausch muss bei erster zumutbarer Gelegenheit bei der Wettfahrtleitung beantragt werden 20. Ausrüstungs- und Vermessungskontrollen Ein Boot oder die Ausrüstung können jederzeit in Bezug auf die Einhaltung der Klassenvorschriften und der Segelanweisungen überprüft werden. Auf dem Wasser kann ein Boot durch einen Ausrüstungskontrolleur oder Vermesser der Wettfahrtleitung aufgefordert werden, sich sofort für eine Überprüfung zu einer bestimmten Stelle zu begeben

4 21. Funkverkehr und Telefon Außer im Notfall darf ein Boot während der Wettfahrt weder über Funk senden noch Funkmitteilungen empfangen, die nicht allen Booten zur Verfügung stehen. Diese Beschränkung trifft auch auf Mobiltelefone zu. 22. Haftungsausschluß Haftungsbegrenzung - Unterwerfungsklausel Jeder Steuermann ist für die richtige seemannschaftliche Führung des Bootes in jeder Hinsicht selbst verantwortlich. Der Veranstalter übernimmt keinerlei Verantwortung für Verluste an Leben oder Eigentum, persönlichen Schäden oder Schäden an Eigentum, die durch die Teilnahme an der Regatta verursacht werden oder sich ergeben (Ergänzung WR 4). Durch die Meldung und Teilnahme an der Regatta verzichtet jeder Teilnehmer auf die Geltendmachung jeglicher Haftungsansprüche gegenüber dem veranstaltenden Club und den für die Durchführung verantwortlichen Personen

5 Signalliste Optisch Akustisch Bedeutung Y L D AP N Schwimmwesten sind zu tragen WR 40 An Land: Bekanntmachung beachten Am Schiff: In Rufweite kommen. An Land: Auslaufen, es erfolgt Start Nicht gestartete Wettfahrten sind verschoben. WR Minute nach Streichen erfolgt Ankündigung (- 6 min) WR 32.1 Wettfahrten sind abgebrochen. Rückkehr zum Startgebiet. 1 Minute nach Streichen erfolgt Ankündigung (- 6 min) H mit N oder AP Fahren Sie in den Hafen, weitere Signale an Land A mit N oder AP Heute keine Wettfahrt mehr P Schwarz WR 26 Vorbereitungssignal (-4 min) Streichen von P ist 1-Minutensignal (-1 min) WR 26 Vorbereitungssignal (-4min) und Regel 30.3 ist in Kraft Beginn der 1-Minuten-Verbotszeit beim Streichen (-1 min) X 1. Hilfsstander WR 29.1 Einzelrückruf WR 29.2 Allgemeiner Rückruf 1 Minute nach Streichen erfolgt Ankündigung (-6 min) S C Kurstafel mit Bahnanz. mit Flagge C WR 32.2 Bahnabkürzung: Ziel zwischen Bahnmarke und Flagge, WR 33 Änderung der Richtung oder Länge des nächsten Schenkels Kurs zur ersten Bahnmarke Kurs zur nächsten geänderten Bahnmarke M WR 34 Bahnmarkenersatz Blau Das Zielschiff ist auf Position - 5 -

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