Bonitätsbeurteilung durch Rating-Verfahren

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "Bonitätsbeurteilung durch Rating-Verfahren"

Transkript

1 Bonitätsbeurteilung durch Rating-Verfahren Christian Niestrath Rating-Verfahren zur Bonitätsbeurteilung des Kreditnehmers sind aus dem Prozess einer Kreditvergabe nicht mehr wegzudenken. Sie unterstützen die Kreditentscheidung, fließen ein in die Konditionenfindung und verdeutlichen Veränderungen der Bonität im Zeitablauf. Sparkassen nutzen hierfür die Rating-Verfahren der Sparkassen Rating und Risikosysteme GmbH (SR). 12 Bankkredit bleibt bedeutendste Finanzierungsform Unternehmen, die erfolgreich am Markt agieren, kommen nicht ohne eine teilweise Finanzierung ihrer Aktiva über Fremdkapital aus. Bei dieser Mittelverwendung stehen Investitionen und Betriebsmittel im Vordergrund. Bei der Mittelherkunft bleibt der Bankkredit mit rund 40 Prozent des gesamten eingesetzten Kapitals immer noch die bedeutendste Finanzierungsform in Deutschland. Dieser Kreditmarkt ist umworben. Die einzelnen Kreditinstitutsgruppen und Mitbewerber der Sparkassen haben ihre Vorliebe für den deutschen Mittelstand als Kunden wieder entdeckt und ihre Marktstrategien entsprechend angepasst. Es gilt jedoch: Die Sparkassen-Finanzgruppe ist der wichtigste Finanzpartner der Mittelstandes. Gleichzeitig ist die deutsche Wirtschaft seit Jahren von einer hohen Anzahl von Unternehmensinsolvenzen belastet. In den letzten Jahren lag die Anzahl der eröffneten Insolvenzverfahren knapp unter pro Jahr. Als größter Kreditgeber erfordert dies insbesondere für die Sparkassen-Finanzgruppe geeignete Instrumente, um die Risiken aus Kreditgeschäften richtig einzuschätzen. Veränderungen in der Bonität des Kunden müssen frühzeitig erkannt werden. Und erfolgreiche Kreditabschlüsse sind mit einem Zinssatz auszustatten, der der Risikosituation im Einzelfall gerecht wird. Hier liefern die Rating-Verfahren der Sparkassen Rating und Risikosysteme GmbH, einer Tochtergesellschaft des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes, einen wertvollen Beitrag. Obwohl Rating und der sich darum rankende Begriff»Basel II«längst zum Alltag im Kreditgeschäft geworden sind, bei der Kundschaft üben diese Themen oft noch Verunsicherung aus. Um in eine offene und partnerschaftliche Kommunikation mit dem Kunden über das Rating einzutreten, ist es daher unverzichtbar, die Rating-Module und die mit ihnen verbundenen Chancen für die Sparkasse und den Unternehmer zu kennen. Nachfolgend werden daher die Funktionsweise und die wichtigsten Inhalte der Rating- Verfahren, schwerpunktmäßig für das Sparkassen-StandardRating, dem Rating- Modul im gewerblichen Kreditgeschäft, vorgestellt. Was leistet Rating? Der englische Begriff Rating lässt sich in»einschätzung«oder»bewertung«übersetzen. Im Kreditwesen verbirgt sich dahinter eine Einschätzung, ob ein Kunde seine beantragten oder bereits aufgenommenen Kredite wie vereinbart zurückzahlen wird. Mit Hilfe einer Rating- Note soll seine Bonität und seine Zahlungsfähigkeit ausgedrückt werden. Dabei unterscheidet man zwei unterschiedliche Arten des Rating. Bei einem so genannten externen Rating erfolgt die Erstellung des Rating für das Unternehmen durch eine gewerbliche Rating-Agentur. Hier sind beispielsweise Standard & Poors, Moody s oder Fitch als namhafte Vertreter dieser Zunft zu nennen. Sie vergeben im Auftrag des Kunden selbst eine Rating-Klassifizierung, die üblicherweise in Kürzeln wie AAA, BB+ oder C- ausgedrückt wird. Man findet solche externen Rating-Noten regelmäßig in Zusammenhang mit Wertpapier-Emissionen, wobei hier dem Käufer des Wertpapiers ein Eindruck über die Bonität des Emittenten vermittelt werden soll. In Deutschland sind solche externen Ratings nicht sehr verbreitet, insbesondere dann nicht, wenn das Unternehmen sich nicht am Kapitalmarkt oder an der Börse finanziert. In Deutschland, dessen Wirtschaft stark von kleinen und mittelständischen Unternehmen geprägt ist, stellt dies die Ausnahme dar. Deshalb erstellen die kreditgebenden Sparkassen und Banken selbst also ohne Einbindung einer externen Rating-Agentur eine Bonitätseinschätzung mit Hilfe von Rating-Verfahren, die sie selbst entwickelt haben. Man spricht dann von einem internen Rating. Dazu werden Informationen zum Kunden, die so genannten Rating-Faktoren, systematisch erhoben, bewertet und in ihrer Bedeutung für die Bonitätseinschätzung zueinander gewichtet. Bei diesen Rating-Faktoren handelt es sich ausschließlich um Merkmale, bei denen man einen Zusammenhang mit der Zahlungsfähigkeit des Kunden sieht. Dies ist beispielsweise für den Rating-Faktor Eigenkapitalquote statistisch nachweislich gegeben, bei anderen Informationen wie die Branchenzugehörigkeit ist ein solcher Zusammenhang noch nicht zu belegen. Im Kern geht es darum, Gruppen von Kreditnehmern zu bilden, die auf Basis dieser Rating-Faktoren eine gleiche oder zumindest sehr ähnliche Struktur von risikorelevanten Merkmalen aufweisen. Dieser Gruppe wird dann eine einheitliche Rating-Note zugesprochen.

2 geldprof i 6/06 Moderne Rating-Verfahren ordnen jeder dieser Gruppen und damit jeder Rating-Note eine Ausfallwahrscheinlichkeit in Prozentpunkten zu. Dafür wurde untersucht, wie viel Prozent der Kreditnehmer aus einer Gruppe heraus innerhalb von zwölf Monaten nach der Rating-Einstufung zu einem Kreditausfall wurden. Dabei ist der Begriff Kreditausfall angelehnt an das Verständnis der Bankenaufsicht. Sie sieht einen Kredit bereits dann als ausgefallen an, wenn die vollständige Rückzahlung unwahrscheinlich geworden ist. Anlass für die Entwicklung/den Einsatz der Rating-Verfahren Die Erkenntnisse aus dem Rating-Prozess heraus kann jede Sparkasse vielseitig nutzen. Im Rahmen der Kreditentscheidung können die Rating-Note und die damit verbundene Ausfallwahrscheinlichkeit maßgeblich dafür sein, ob mit einem Kreditnehmer der Abschluss neuer Kreditverträge noch gewollt ist. Oder es wird festgelegt, zu welchen Konditionen ein Kredit ausgeliehen werden kann, damit dieses Geschäft für die Sparkasse auch unter Berücksichtigung von Risikokosten noch rentabel ist. Gehört ein Kreditnehmer einer Rating-Klasse mit niedriger Ausfallwahrscheinlichkeit an, so kann bei der Konditionenfestsetzung mit einer niedrigen Risikomarge kalkuliert werden. Diese Risikomarge, die Bestandteil eines jeden Zinssatzes im Kreditgeschäft ist, wird dazu verwendet, eingetretene Kreditausfälle, die sich nie ganz vermeiden lassen, auszugleichen. Somit zahlen alle Kreditnehmer über die Risikomarge indirekt einen Ausgleich für Verluste im Kreditgeschäft, die dem Kreditinstitut entstehen können. Damit es hier nicht zu einer Quer-Subventionierung der schlechten Bonitäten durch die guten Bonitäten kommt, kann nun unter Berücksichtigung der Ausfallwahrscheinlichkeit aus dem Rating für jede Risiko-Gruppe eine eigene Risikomarge ermittelt werden. Kreditnehmer mit einem guten Rating zahlen eine geringere Risikomarge als der Durchschnitt. Kreditnehmer mit hoher Ausfallwahrscheinlichkeit müssen hingegen mit einer risikoadäquaten Verzinsung ihrer aufgenommen Kredite rechnen. Damit wurde auch in der Kreditwirtschaft ein Prinzip umgesetzt, dass in der Versicherungsbranche schon lange Einzug Rating-Module der Sparkassen Rating und Risikosysteme GmbH Allen Rating-Modulen der Sparkassen Rating und Risikosysteme GmbH ist die Systematik der Noten-Vergabe, ausgedrückt über die Masterskala, gemeinsam. Demnach kennen wir insgesamt 18 Rating-Noten, wobei die Klasse 1 die beste Einstufung mit einer verschwindend geringen Ausfallwahrscheinlichkeit darstellt. Die Klassen bis hin zur 15 dienen zur Bonitätsbeurteilung von aktiven Kundenbeziehungen, bei denen noch kein Ausfallereignis zu beobachten ist. In die Klassen 16 bis 18 werden diejenigen Kreditnehmer per Definition eingruppiert, bei de- Firmen- und Gewerbekunden Privatkunden Kundenbewertung: turnusmäßig (jährlich oder monatlich) und anlassbezogen Sparkassen-StandardRating Immobiliengeschäfts- Rating gehalten hatte. Auch dort werden beispielsweise bei der Privaten Krankenversicherung Risikogruppen gebildet und individuelle Versicherungsprämien in Rech nung gestellt, ohne im Vorfeld zu wissen, welcher Kunde aus seiner Risikogruppe heraus eine Versicherungsleistung in Anspruch nehmen wird. Übertragen auf das Kreditgeschäft trägt hier eine ganze Gruppe von Kreditnehmern mit gleicher Ausfallwahrscheinlichkeit über die für sie ermittelte Risikoprämie den Kreditausfall insgesamt, der mittels Rating für diese Gruppe prognostiziert wurde. Rating-Verfahren erfüllen aber auch Anforderungen der Bankenaufsicht. So werden die Bestimmungen der MaK (Mindestanforderungen für das Kreditgeschäft), die seit 1. Juli 2004 gelten, hinsichtlich der Risikoklassifizierungsverfahren erfüllt. Die Rating-Verfahren werden sich auch eignen, um nach der neuen Solvabilitätsverordnung die Eigenkapitalanforderungen an eine Sparkasse oder Bank zu berechnen. Hierbei handelt es sich um die Umsetzung der neuen Eigenkapitalanforderungen»Basel II«in deutsches Recht. Mithilfe von Rating kann der so genannte IRB-Ansatz angewendet werden, bei dem über interne Rating-Verfahren die Risikosituation eines Kreditinstitutes gemessen wird und daraus die notwendige Eigenkapitalausstattung abgeleitet wird. Sparkassen-Scoring - Verhaltens-Scorecard - Bestands-Scorecard KleinstkundenRating (geringes Obligo) Transaktionsbewertung: nur anlassbezogen auf einen einzelnen Neuantrag Tabelle 1: Die Rating-Module der SR PrivatkundenScoring - Antrags-Scorecard Module der Sparkassen Rating und Risikosysteme GmbH Moderne Rating-Verfahren, die diesen Anforderungen sowohl formell als auch materiell gerecht werden, wurden in einem bundesweiten Projekt der Sparkassen-Finanzgruppe entwickelt. Die weitere Entwicklung und Pflege dieser Verfahren obliegt der Sparkassen Rating und Risikosysteme GmbH. Um den Charakteristika der unterschiedlichen Kundensegmente im Kreditgeschäft jedoch gerecht zu werden, wurden unterschiedliche Rating-Module entwickelt (siehe Tabelle 1). Gemeinsamkeiten Sparkassen- Rating Abbildung 1: Zuordnung von Risikogruppen auf die Masterskala Steigende Ausfallwahrscheinlichkeit 13

3 14 nen bereits der Kreditausfall im strengen Sinne der Bankenaufsicht beobachtet wird. Die Zuordnung von Ausfallwahrscheinlichkeiten auf jede der Rating-Noten 1 bis 15 ist für alle diese Rating-Module gleich. Auch die Definition, wann ein Kreditnehmer als Ausfallkunde in die Gruppen 16 bis 18 einzustufen ist, wurde einheitlich gestaltet. Die ausgewiesene Ausfallwahrscheinlichkeit bezieht sich dabei immer auf die gesamte Gruppe mit der gleichen Rating- Einstufung, nicht auf einen einzelnen Kreditnehmer. Welches Schicksal konkret seine beantragte Finanzierung nehmen wird, kann niemand mit Sicherheit vorhersagen. Lediglich die Durchschnittsbetrachtung für die gesamte Gruppe liefert eine verlässliche Information, die für die weiteren geschäftspolitischen und kreditgeschäftlichen Überlegungen der Sparkasse absolut ausreicht. Das Sparkassen-StandardRating Das Sparkassen-StandardRating ist das Risikoklassifizierungsverfahren für die klassischen gewerblichen Kreditnehmer. Es hat grundsätzlich einen vierstufigen Aufbau, wobei die Rating-Faktoren, die in den vier Stufen erhoben werden, sich nach den folgenden fünf Kundensegmenten unterscheiden: Stufe 1: Finanzrating In der ersten Stufe des Sparkassen-StandardRating, werden über quantitative Faktoren die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage des Unternehmens beurteilt. Dazu werden aus der Bilanzanalyse heraus betriebswirtschaftliche Kennzahlen abgeleitet und bewertet. Der Tatsache, dass Freiberufler meist nur eine Gewinnermittlung, jedoch keine vollständige Bilanz mit Aktiva und Passiva erstellen, wird durch die Möglichkeit eines verkürzten Finanzrating Rechnung getragen. Die Auswahl der Kennzahlen, die tatsächlich im Rating Berücksichtigung finden, erfolgte nach einer detaillierten statistischen Untersuchung. Für jede Kennzahl wurde analysiert, ob man aus der konkreten Ausprägung im Einzellfall Rückschlüsse auf die Ausfallwahrscheinlichkeit des Unternehmens ziehen kann. Dazu war eine rückblickende Untersuchung von tausenden Kreditnehmern erforderlich. Geprüft wurde, ob bestimmte Ausprägungen einer Bilanzkennzahl, zum Beispiel eine geringe Eigenkapitalkapitalquote, immer wieder bei Unternehmen zu beobachten ist, die später einen Kreditausfall verursacht haben. Genauso hat man untersucht, welche Ausprägungen dieser Kennzahlen immer wieder bei Kreditnehmern zu beobachten sind, die nachfolgend den Zins- und Kapitaldienst vereinbarungsgemäß bedient haben. Man spricht hier von der Diskriminanzanalyse, der Trennung von»guten«und»schlechten«bonitäten anhand von einzelnen Merkmalen. Dieser Eigenschaft, eine Trennung von»guten«und»schlechten«bonitäten mit einer möglichst optimalen Prognosekraft zu ermöglichen, erfüllen Kennzahlen wie die Eigenkapitalquote, die Cashflow-Rate oder die Kreditorenlaufzeit. Der Einfluss der einzelnen Kennzahl auf das gesamte Rating-Ergebnis ist dabei unterschiedlich, in Abhängigkeit von der statistisch gemessenen Trennschärfe im Rahmen der Diskriminanzanalyse. So bekommt jede Kennzahl einen unterschiedlichen Gewichtungsfaktor, der auch nach dem Tätigkeitsschwerpunkt oder der Umsatzklasse des Unternehmens variieren kann. Beispiel: Die Kennzahl Lagerdauer misst, wie lange die Vorräte eines Unternehmens durchschnittlich im eigenen Bestand verweilen, bevor sie ggf. nach einer Verarbeitung weiterverkauft werden. Für ein Handelsunternehmen ist diese Kennzahl im Rating sehr aussagekräftig. Eine zu ausgedehnte Lagerdauer erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass die Liquidität zu lange gebunden wird und damit die Zahlungsunfähigkeit, ein Kreditausfall droht. Was für Handelsunternehmen Kundensegmente im StandardRating Firmenkunden Abgrenzung Unternehmen mit einem Netto-Umsatz von mindestens 2,5 Mio Euro Weitere Fein-Differenzierung Auch innerhalb des Segmentes werden Tätigkeitsschwerpunkte unterschieden sowie Größenklassen, aus denen sich abweichende Verhaltensweisen ableiten lassen oder die zu unterschiedlicher Anwendung gesetzlicher Normen führen. Gewerbekunden bis unter 2,5 Mio Euro Auch innerhalb des Segmentes werden Tätigkeitsschwerpunkte unterschieden. Geschäftskunden Unternehmen mit einem Netto-Umsatz von weniger als 0,25 Mio Euro und einem Kreditobligo von weniger als Euro Freiberufler Per Definition 18(1) Ziffer 1 EStG; Beispiel: selbständig ausgeübte wissenschaftliche, künstlerische, schriftstellerische unterrichtende oder erzieherische Tätigkeiten, Ärzte, Anwälte, u. a. Existenzgründer Neugründungen von Unternehmen, welche sich mit einem neuen Produkt oder einer neuen Geschäftsidee am Markt etablieren müssen; keine Firmenübernahmen oder Ausgründungen Tabelle 2: Die Kundensegmente im Sparkassen-StandardRating Auch innerhalb des Segmentes werden Tätigkeitsschwerpunkte unterschieden.

4 geldprof i 6/06 zweifelfrei gilt, sieht bei einem Dienstleistungsunternehmen schon ganz anders aus. Hier werden keine oder nur wenige Vorräte aktiviert. Die Lagerdauer als Bilanzkennzahl hat nur eine geringe Aussagekraft und spielt im Rating für ein Dienstleistungsunternehmen keine Rolle. Auch die Umsatzklasse eines Unternehmens beeinflusst den Gewichtungsfaktor für eine Bilanzkennzahl innerhalb des Rating-Verfahrens. Die Kennzahl Kreditorenlaufzeit ermittelt, wie lange das Unternehmen im Durchschnitt braucht, um seine eigenen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen zu bezahlen. Eine zu lange Kreditorenlaufzeit könnte im Sinne des Rating ein Indiz dafür sein, dass dieses Unternehmen zu einer Gruppe von Unternehmen gehört, denen es an liquiden Mitteln fehlt. Diese Unternehmen laufen Gefahr, zahlungsunfähig zu werden und damit einen Kreditausfall zu verursachen. Dies führt konsequenterweise zu einer schlechteren Einstufung im Rating. Diese hier getroffene Annahme trifft auf die meisten der Unternehmen zu. Die Kennzahl Kreditorenlaufzeit erhält innerhalb des Finanzrating einen hohen Gewichtungsfaktor. Auf der anderen Seite gibt es sehr umsatzstarke Unternehmen, die grundsätzlich lange Zahlungsziele in Anspruch nehmen, obwohl ausreichende eigene Liquidität vorhanden ist. Solche Unternehmen nutzen ihre starke Marktmacht gegenüber den eigenen Zulieferern aus. Würde auch für diese umsatzstarken Unternehmen die Kennzahl Kreditorenlaufzeit im Rating mit einem hohen Gewichtungsfaktor versehen, so wäre das Ergebnis sicherlich verzerrt. Im Ergebnis handelt es sich bei dem Finanzrating als erste Stufe des Rating- Prozesses um ein sehr fein justiertes System zur Berechnung der Ausfallwahrscheinlichkeiten anhand der Bilanzkennzahlen, die für dieses Kundensegment am besten geeignet erscheinen. In der Praxis greift das Finanzrating auf die schon bestehende EBIL-Auswertung (Einzelbilanzanalyse) zurück, so dass für den Anwender fast kein Erfassungsaufwand entsteht. Durch diesen automatischen Daten-Import ist außerdem sicher gestellt, dass die Auswahl der richtigen Bilanzkennzahlen für das Rating und deren Gewichtungsfaktoren vom EDV- System festgelegt werden, somit keiner Bilanzfaktoren/ Finanzkennzahlen qualitative Bonitätsmerkmale inkl. Kontoinfos Warnsignale Haftungsverbünde Finanzrating Qualitatives Rating Rating-Abstufung Bonitätseinfluss Basisrating Kundenrating Integriertes Kundenrating Abbildung 2: Die vier Stufen im Sparkassen-StandardRating Willkür oder Gestaltungsmöglichkeit unterliegen. Stufe 2: Qualitatives Rating In einer zweiten Stufe des Rating werden qualitative Faktoren erhoben. Dies sind Informationen, aus denen sich eine Bewertung des Unternehmens, des Unternehmers, seines Produktes oder der angebotenen Dienstleistung ableiten lässt. Man unterscheidet harte und weiche qualitative Faktoren. Bei den harten qualitativen Faktoren trifft man auf Fragestellungen, bei denen eine objektive und feststehende Antwort erfasst werden kann. Meistens sind entsprechende Antwortalternativen vorgegeben. Beispielhaft sind hier Faktoren wie das»alter des Unternehmens«, die»ausbildung des Geschäftsführers«oder das»verhalten auf dem Geschäftsgirokonto/Überziehungstage«zu nennen. Bei weichen qualitativen Faktoren ist eine mehr oder weniger subjektive Einschätzung des Kundenbetreuers erforderlich. Die Fragen sind offen gestellt, der Sachverhalt ist anhand einer Notenskala von eins bis sechs zu bewerten. Ein typisch weicher qualitativer Faktor lautet:»wie gut schätzen Sie das angebotene Produkt/die angebotene Dienstleistung ein?«um den Anwendern eine Unterstützung bei dieser Frage zu bieten, werden in der Rating-Anwendung Beispiele für besonders gute oder besonders schlechte Bewertungen aufgezeigt. Stufe 3: Warnsignale Die dritte Stufe des Sparkassen-StandardRating,»Warnsignale«genannt, erfasst sofern vorhanden Hinweise darauf, dass sich dieser Kreditnehmer bereits aktuell in Zahlungsschwierigkeiten be finden könnte. Indizien dafür im Sinne des Rating sind beispielsweise Scheckund Lastrückgaben, Wechselproteste, dauerhafte ungenehmigte Kontoüberziehungen oder Darlehensrückstände. Vorhandene Warnsignale führen immer zu einer Verschlechterung der Rating-Einstufung. Stufe 4: Haftungsverbünde In der vierten Stufe wird geprüft, ob ein Haftungsverbund im Sinne des Rating vorliegt. Dies basiert auf der Überlegung, dass das Rating zunächst jedes Unternehmen für sich beurteilt. Es kann jedoch einen Dritten geben, der durch seine eigene Bonität auch die Bonität des Kreditnehmers positiv oder negativ beeinflusst. Typische Konstellationen für einen Haftungsverbund sind Mutter- oder Tochtergesellschaften sowie Mehrheitsgesellschafter. Hier beeinflusst eine bonitätsmäßig gute Muttergesellschaft, die eine Patronatserklärung für unseren Kreditnehmer abgegeben hat, das Rating-Ergebnis positiv. Eine defizitär arbeitende Tochtergesellschaft hingegen wird die Rating-Einstufung unseres Kreditnehmers belasten. Das Sparkassen-ImmobiliengeschäftsRating Das ImmobiliengeschäftsRating wurde entwickelt, um den Besonderheiten in der Bonitätsbeurteilung von kommerziellen Immobilienkunden Rechnung zu tragen. Bei dieser Klientel steht die Erzie- 15

5 16 Bonitätsrating Rating des Kreditnehmers lung von Erträgen aus der Vermietung und Verpachtung oder dem Verkauf von Immobilien im Vordergrund. Dazu gehören Bauträger, Wohnungsbaugesellschaften und kommerzielle Investoren in Immobilien. Das ImmobiliengeschäftsRating hat dabei einen dualen Aufbau. Zunächst wird ein Bonitätsrating erstellt, in dem der Kreditnehmer mit seiner gesamten Ertrags- und Vermögenssituation sowie den entsprechenden Verbindlichkeiten abgebildet wird. Parallel dazu werden im Objektrating diejenigen Immobilien, die bei der Sparkasse finanziert sind, auf ihre wirtschaftliche Tragfähigkeit in der Zukunft geprüft. Um dies zu ermöglichen, bedient man sich einer Szenario-Technik, mit deren Hilfe die Auswirkungen möglicher Veränderungen am Kapital- und am Immobilienmarkt auf die Wirtschaftlichkeit der Immobilie und deren Finanzierung abgeschätzt werden. Beide Noten zusammen aus dem Bonitätsrating und dem Rating der Objekte ergeben dann über eine Aggregation die Rating-Note für den Kreditnehmer. Aggregation Bonität Objekte ImmobiliengeschäftsRating Objektrating Rating Objekt 1 Rating Objekt 2... Objektaggregation Abbildung 3: Dualer Auf bau des Sparkassen-ImmobiliengeschäftsRating zu bestellen unter: Das KleinstkundenRating Das KleinstkundenRating wurde entwickelt für Kreditnehmer, die aufgrund ihrer Charakteristika mit dem Sparkassen- StandardRating oder dem ImmobiliengeschäftsRating zu beurteilen wären, deren geringes Kreditobligo jedoch den manuellen Aufwand, der mit einer Rating- Durchführung verbunden ist, als nicht effizient erscheinen lassen. Deshalb erfolgt für gewerbliche Kreditnehmer, die einerseits bei der Sparkasse seit mindestens sechs Monaten ein Geschäftsgirokonto unterhalten, deren Kreditobligo jedoch Euro nicht übersteigt, ein automatisiertes und prozesskostenoptimiertes Rating-Verfahren. Das KleinstkundenRating basiert ebenfalls auf der Grundlage mathematisch-statistischer Rating-Verfahren, jedoch werden als Rating-Faktoren ausschließlich Merkmale herangezogen, die in den EDV-Systemen der Sparkasse abgefragt werden können. Dies sind insbesondere Informationen zum Kontoverhalten. Ein KleinstkundenRating wird für die Buchtipp: Qualitatives Rating Eberhard Brezski und Steffen Hartung Obgleich sich das Rating-Verfahren als solches in der Praxis etabliert hat, bestehen hinsichtlich der differenzierten Benotung von 49 Kriterien insbesondere im Firmenkundenrating sehr wohl noch Wissensdefizite. Das Werk vermittelt gezielt Hintergrundwissen. Es wird auf das Rating bei Firmenkunden über 20 Mio. Euro Umsatz wie auch bei kleineren Unternehmen eingegangen. Artikel-Nr.: Preis: 49,90 zzgl. MwSt. und Versandkosten relevante Kundengruppe monatlich durch die Rechenzentren ermittelt und als Information am Kundensatz gespeichert. Dabei grenzen sich das Vorhandensein eines StandardRating oder eines KleinstkundenRating gegenseitig aus. Die Grenze, bis zu welchem maximalen Obligo ein KleinstkundenRating erstellt werden soll, kann jede Sparkasse selbst administrieren, dabei jedoch den gesetzten Höchstbetrag von Euro nicht überschreiten. Die Entscheidung, welche An wendungsgrenze hier angemessen ist, wird wesentlich durch die Zusammensetzung des Kreditportfolios der Sparkasse bestimmt. Das Sparkassen-Scoring im Privatkreditgeschäft Für die Ermittlung von Kredit-Ausfallwahrscheinlichkeiten im Privatkundengeschäft wurden Scoring-Verfahren entwickelt, die einer ähnlichen Funktionsweise und Struktur wie die Rating-Module folgen. Unterschieden werden Scoring-Module, die eine automatische und laufende Bonitätsprüfung beim Kunden vornehmen (Verhaltensscoring, Bestandsscoring), sowie Scoring-Module, die anlassbezogen den Risikogehalt eines bestimmten Kreditantrages messen sollen (Antragsscoring für Private Baufinanzierung, Konsumentenkredit und Privatgiro). Fazit Somit liefern Rating- und Scoring-Verfahren einen wichtigen Beitrag zur Risikosteuerung und Risikobegrenzung im Kreditgeschäft. Sie berücksichtigen jedoch nicht alle Aspekte, die für eine Kreditentscheidung im Einzelfall entscheidend sind. Hier sind insbesondere die Sicherstellung des Kredites sowie für das Kreditgeschäft mit Firmen- und Gewerbekunden die Branchenzugehörigkeit, die Persönlichkeit des Unternehmers oder das Entwicklungspotenzial zu nennen. Wichtig für das richtige Verständnis ist auch, dass das Risikoklassifizierungsverfahren immer die Ausfallwahrscheinlichkeit für Kreditnehmer der gleichen Risikogruppe voraussagt, nicht jedoch das Schicksal jedes einzelnen Kredites vorhersagt. Damit unterstützen Rating- und Scoring-Verfahren jede Kreditentscheidung, ersetzen jedoch das Know-how und die Erfahrung der Kundenbetreuer nicht.

Ratingverfahren in der KSK

Ratingverfahren in der KSK Ratingverfahren in der KSK Vortrag Seite 1 Die Systematik Seite 2 Was ist ein Rating? Ein Rating ist ein Verfahren zur Bestimmung der Ausfallwahrscheinlichkeit von Kreditnehmern auf Basis statistischer

Mehr

Kreditfinanzierung nach Basel II. Rating Herausforderung und Chance zugleich

Kreditfinanzierung nach Basel II. Rating Herausforderung und Chance zugleich Kreditfinanzierung nach Basel II Rating Herausforderung und Chance zugleich Basel II: Ausgangslage und Position der Sparkassen Bedeutung des Ratingsystems für den Mittelstand Wie ist das Ratingsystem aufgebaut?

Mehr

Optimieren Sie die Kreditwürdigkeit Ihres Unternehmens bei Ihrer Sparkasse oder Bank

Optimieren Sie die Kreditwürdigkeit Ihres Unternehmens bei Ihrer Sparkasse oder Bank Herzlich willkommen s 20. September 2012 s Optimieren Sie die Kreditwürdigkeit Ihres Unternehmens bei Ihrer Sparkasse oder Bank 20.09.2012 Sparkasse Seite 1 Agenda 1. Vorstellung der Sparkasse 2. Faktoren,

Mehr

Hier im Einzelnen einige Auswirkungen auf die Unternehmensfinanzierung:

Hier im Einzelnen einige Auswirkungen auf die Unternehmensfinanzierung: Aktuelle Information für den Monat Juni 2012 Basel III und die Auswirkungen auf den Mittelstand - kurze Übersicht und Handlungsempfehlungen - Kaum sind die Änderungen aus Basel II nach langer Diskussion

Mehr

Neue Kreditwürdigkeitsprüfung

Neue Kreditwürdigkeitsprüfung Bankinternes Rating 5.2 Kreditwürdigkeitsprüfung Seite 7 Neue Kreditwürdigkeitsprüfung Inhalt Bankinternes Rating-Verfahren Bankinterne Rating-Systeme Internes Rating nach Basel II Anforderungen an das

Mehr

Finanzierung heute und morgen

Finanzierung heute und morgen Kreditsicherungsstrategien für das Gastgewerbe Finanzierung heute und morgen Die neue Partnerschaft zwischen Kunde und Bank Thomas Ochsmann Ulrich Schmidt So könnte sich mancher Kunde fühlen! Kreditnehmer

Mehr

VR-Rating Agrar Grundlage zur risikogerechten Bepreisung im Agrargeschäft

VR-Rating Agrar Grundlage zur risikogerechten Bepreisung im Agrargeschäft Grundlage zur risikogerechten Bepreisung im Agrargeschäft Vortrag im Rahmen der gemeinsamen Veranstaltung der Westerwald Bank eg und des Bauern- und Winzerverband Rheinland-Nassau e.v. Hachenburg, Referent:

Mehr

Kreditvergabe der Hausbank - Blick in die black box -

Kreditvergabe der Hausbank - Blick in die black box - Kreditvergabe der Hausbank - Blick in die black box - Finanzforum für Steuerberater 25.06.2012 Seite 1 Kreditvergabe der Hausbank Kreditanfrage Kreditzusage Infos Unterlagen! Angebot Firmenkundenberater

Mehr

S Finanzgruppe Deutscher Sparkassenund Giroverband. Darauf können sich die Kunden verlassen: Sparkassen stehen für Sicherheit und Stabilität

S Finanzgruppe Deutscher Sparkassenund Giroverband. Darauf können sich die Kunden verlassen: Sparkassen stehen für Sicherheit und Stabilität Deutscher Sparkassen- und Giroverband (DSGV) Kommunikation und Medien Charlottenstraße 47 10117 Berlin Telefon 030 202 25-5115 Telefax 030 202 25-5119 S Finanzgruppe Deutscher Sparkassenund Giroverband

Mehr

Einlagen bei Sparkassen sind sicher

Einlagen bei Sparkassen sind sicher S Finanzgruppe Deutscher Sparkassenund Giroverband Einlagen bei Sparkassen sind sicher Information für Kunden der Sparkassen Fragen und Antworten zu den Störungen auf den internationalen Finanzmärkten

Mehr

Investieren in Zeiten der Finanzkrise

Investieren in Zeiten der Finanzkrise Die Bank, die Ihre Sprache spricht. Investieren in Zeiten der Finanzkrise Forum der Rentenbank 25. April 2009 agra-messe, Leipzig Dr. Wulf-Dietmar Storm, DKB AG, Berlin Zielstellung im Kreditgeschäft Zusammenführen

Mehr

Die neuen Eigenkapitalanforderungen der Banken BASEL II

Die neuen Eigenkapitalanforderungen der Banken BASEL II Die neuen Eigenkapitalanforderungen der Banken BASEL II Ein Thema für das Gesundheitswesen? 26.07.2004 2004 Dr. Jakob & Partner, Trier www.dr-jakob-und-partner.de 1 Was bedeutet Basel II? Nach 6-jährigen

Mehr

Adressenausfallrisiken. Von Marina Schalles und Julia Bradtke

Adressenausfallrisiken. Von Marina Schalles und Julia Bradtke Adressenausfallrisiken Von Marina Schalles und Julia Bradtke Adressenausfallrisiko Gliederung Adressenausfallrisiko Basel II EU 10 KWG/ Solvabilitätsverordnung Adressenausfallrisiko Gliederung Rating Kreditrisikomodelle

Mehr

Kredit-Rating. Interne Ratingverfahren der Banken und Sparkassen als Basis bonitätsabhängiger Bepreisung von Krediten

Kredit-Rating. Interne Ratingverfahren der Banken und Sparkassen als Basis bonitätsabhängiger Bepreisung von Krediten Kredit-Rating Interne Ratingverfahren der Banken und Sparkassen als Basis bonitätsabhängiger Bepreisung von Krediten Von der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Universität Leipzig genehmigte DISSERTATION

Mehr

Gut vorbereitet ins Kreditgespräch

Gut vorbereitet ins Kreditgespräch Rudi Katz www. shj-beratung.de Gut vorbereitet ins Kreditgespräch!So tickt der Banker !So tickt der Banker Gut vorbereitet ins Kreditgespräch Kredit = abgeleitet vom lateinischen!credere = glauben/vertrauen

Mehr

Scoring Stellungnahme und Praxis der Kreditinstitute

Scoring Stellungnahme und Praxis der Kreditinstitute Scoring Stellungnahme und Praxis der Kreditinstitute Scoring-Symposium Berlin, Agenda TOP Thema 1 Vorstellung Sparkassen 2 Warum ist Scoring in der Kredit- und Volkswirtschaft notwendig? Seite 2 TOP 1

Mehr

Vom Inventar zur Bilanz

Vom Inventar zur Bilanz Vom Inventar zur Bilanz Quelle: http://www.iwk-svk-dresden.de/demo/bwlex/bwlex-ns.htm 1 Vom Inventar zur Bilanz Eine Bilanz ist im handels- und steuerrechtlichen Sinne eine stichtagsbezogene Gegenüberstellung

Mehr

29.10.2012 Kreditrating 2

29.10.2012 Kreditrating 2 Kreditrating Hintergründe, Bedeutung und Auswirkungen ADS Würzburg, 25. Oktober 2012 Oliver Paul Leasingfachberater / Abt. Firmenkunden EDEKABANK AG Mitglied der genossenschaftlichen FinanzGruppe Ratings

Mehr

Rating. Rating. Informationen über. (Bedeutung, Konsequenzen, Anforderungen) Harry Donau - Unternehmensberatung

Rating. Rating. Informationen über. (Bedeutung, Konsequenzen, Anforderungen) Harry Donau - Unternehmensberatung Rating Informationen über Rating (Bedeutung, Konsequenzen, Anforderungen) Harry Donau - Unternehmensberatung RATING Basel II, die Richtlinien des Baseler Ausschusses der Bankenaufsicht, verpflichtet die

Mehr

Wie sieht in der heutigen Wirtschaftslage die richtige Finanzierung für Ihr Unternehmen aus?

Wie sieht in der heutigen Wirtschaftslage die richtige Finanzierung für Ihr Unternehmen aus? Wie sieht in der heutigen Wirtschaftslage die richtige Finanzierung für Ihr Unternehmen aus? Rating entscheidet, wie Ihre Bank Sie sieht wie Ihre Bank Ihr Unternehmen sieht Rating ist ein statistisches

Mehr

Bankenbeziehung des Schweizer Garagen- und Autogewerbes

Bankenbeziehung des Schweizer Garagen- und Autogewerbes Bankenbeziehung des Schweizer Garagen- und Autogewerbes Auto & Wirtschaft, 17. Juni 2015 Patrick Sulser, Leiter Marktgebiet Zürich-City, Zürcher Kantonalbank Autogewerbe Mittelfristige Chancen-Risiken-Bewertung

Mehr

KREDIT-SCORING. Bestandteil der modernen Kreditvergabe. Eine Information der privaten Banken

KREDIT-SCORING. Bestandteil der modernen Kreditvergabe. Eine Information der privaten Banken 1 KREDIT-SCORING Bestandteil der modernen Kreditvergabe Berlin, Oktober 2006 fokus:verbraucher Eine Information der privaten Banken BANKENVERBAND Kredit-Scoring Bestandteil der modernen Kreditvergabe Der

Mehr

22. Nordfriesischer Existenzgründertag, 07.09.2012 Finanzierung der Existenzgründung Gesa Wichmann, Vertriebsleiterin Firmenkunden

22. Nordfriesischer Existenzgründertag, 07.09.2012 Finanzierung der Existenzgründung Gesa Wichmann, Vertriebsleiterin Firmenkunden 22. Nordfriesischer Existenzgründertag, 07.09.2012 Finanzierung der Existenzgründung Gesa Wichmann, Vertriebsleiterin Firmenkunden Seite: 1 Finanzierung Ihrer Existenzgründung Rating Finanzierung und Absicherung

Mehr

Scoring beim Kredit. Kompakt erklärt

Scoring beim Kredit. Kompakt erklärt Scoring beim Kredit Kompakt erklärt Kein Kredit ohne Scoring Jeder Mensch scort. Ob bei der Auswahl eines Restaurants, der Wohnungssuche oder dem Autokauf: Ständig versuchen wir, unsere Entscheidungen

Mehr

Anlage zur Konditionenübersicht für Endkreditnehmer

Anlage zur Konditionenübersicht für Endkreditnehmer Unternehmen stehen wirtschaftlich sehr unterschiedlich da; ebenso gibt es vielfältige Besicherungsmöglichkeiten für einen Kredit. Risikogerechte Zinsen berücksichtigen dies und erleichtern somit vielen

Mehr

firmenkredit Finanzierungen auf unkomplizierte, transparente Art

firmenkredit Finanzierungen auf unkomplizierte, transparente Art firmenkredit Finanzierungen auf unkomplizierte, transparente Art klarheit und transparenz Sie planen eine Investition? Oder Sie möchten sich ganz grundsätzlich über die Möglichkeiten unterhalten, die Ihnen

Mehr

24. Nordfriesischer Existenzgründertag, 30.1.2015 Finanzierung der Existenzgründung Gesa Wichmann, Vertriebsleiterin Firmenkunden

24. Nordfriesischer Existenzgründertag, 30.1.2015 Finanzierung der Existenzgründung Gesa Wichmann, Vertriebsleiterin Firmenkunden Nord-Ostsee Sparkasse 24. Nordfriesischer Existenzgründertag, 30.1.2015 Finanzierung der Existenzgründung Gesa Wichmann, Vertriebsleiterin Firmenkunden Finanzierung Ihrer Existenzgründung Rating Finanzierung

Mehr

Finanz- und Liquiditätsplanung für Baubetriebe - Hausbank und Unternehmer, wer darf was erwarten? Osnabrücker Baubetriebstage 2010

Finanz- und Liquiditätsplanung für Baubetriebe - Hausbank und Unternehmer, wer darf was erwarten? Osnabrücker Baubetriebstage 2010 Fachhochschule University of Applied Sciences Finanz- und Liquiditätsplanung für Baubetriebe - Hausbank und Unternehmer, wer darf was erwarten? Vorstand der er Baubetriebstage 2010 Die Seminarunterlagen

Mehr

AUF SICHERHEIT BAUEN CREDITREFORM BONITÄTSINDEX

AUF SICHERHEIT BAUEN CREDITREFORM BONITÄTSINDEX AUF SICHERHEIT BAUEN CREDITREFORM BONITÄTSINDEX CREDITREFORM RISIKOMANAGEMENT Creditreform entwickelte ein Scoring (Punktbewertungs)-Verfahren, das eine Risikobestimmung des Kunden vornimmt. Im Kern werden

Mehr

Fragenkatalog. Internes Rating der S-Finanzgruppe

Fragenkatalog. Internes Rating der S-Finanzgruppe Fragenkatalog Internes Rating der S-Finanzgruppe 1. Wie definiert die Sparkassenorganisation den Mittelstand? Kleine Unternehmen: bis 9 MA / Umsatz < 0,5 Mio. Euro Mittlere Unternehmen: 10 bis 500 MA /

Mehr

Operative Risiken eines Unternehmens unter. dem Aspekt der Umsetzung von Basel II

Operative Risiken eines Unternehmens unter. dem Aspekt der Umsetzung von Basel II Operative Risiken eines Unternehmens unter dem Aspekt der Umsetzung von Basel II Ziele von Basel II Die Ziele von Basel II sind: Förderung von Solidität und Stabilität des Finanzsystems Förderung gleicher

Mehr

BASEL. Prof. Dr. Dr. F. J. Radermacher Datenbanken/Künstliche Intelligenz. franz-josef.radermacher@uni-ulm.de

BASEL. Prof. Dr. Dr. F. J. Radermacher Datenbanken/Künstliche Intelligenz. franz-josef.radermacher@uni-ulm.de Prof. Dr. Dr. F. J. Radermacher Datenbanken/Künstliche Intelligenz franz-josef.radermacher@uni-ulm.de Seite 2 Eigenkapitalunterlegung laut Basel I Aktiva Kredite, Anleihen etc. Risikogewichtete Aktiva

Mehr

Immobilienfinanzierung......die Grundlagen. Sparkasse Bodensee Dietmar Späth Konstanz, 05.Juni 07

Immobilienfinanzierung......die Grundlagen. Sparkasse Bodensee Dietmar Späth Konstanz, 05.Juni 07 Immobilienfinanzierung......die Grundlagen Sparkasse Bodensee Dietmar Späth Konstanz, 05.Juni 07 Inhalt der nächsten 1,5 Stunden 1. Die Suche nach der passenden Immobilie 2. Überblick Immobilienfinanzierung

Mehr

Rating: Bedeutung und Auswirkungen

Rating: Bedeutung und Auswirkungen Rating: Bedeutung und Auswirkungen Ohne Rating kein Kredit und ohne Kredit kein Wachstum Basel II/Basel III und MaRisk schreiben den Banken Rating als Instrument der Risikomessung verbindlich vor. Es handelt

Mehr

Thema: Existenzgründungsfinanzierung KfW Gründerkredit ERP-Kapital KfW-Unternehmerkredit Mikrokredit Stichwort Eigenkapital Gerade in der Startphase eine Existenzgründung benötigen Gründer für den Unternehmensaufbau,

Mehr

PRESSEKONFERENZ RISIKOGERECHTE ZINSEN BEI GEWERBLICHEN FÖRDERPROGRAMMEN. Hans W. Reich

PRESSEKONFERENZ RISIKOGERECHTE ZINSEN BEI GEWERBLICHEN FÖRDERPROGRAMMEN. Hans W. Reich PRESSEKONFERENZ RISIKOGERECHTE ZINSEN BEI GEWERBLICHEN FÖRDERPROGRAMMEN Ausführungen von Hans W. Reich Sprecher des Vorstands (Es gilt das gesprochene Wort.) sehr geehrter Herr Bundesminister Clement,

Mehr

Basel II aus Sicht der Bank

Basel II aus Sicht der Bank Basel II aus Sicht der Bank Mag. Sabine Pramreiter 11. September 2008 Basel II aus Sicht der Bank Basel II in Österreichischen Banken Ratingverfahren Finanzierung Finanzplanung Tools zur Ratingverbesserung

Mehr

1.1.3 Soll- und Effektivzinsen

1.1.3 Soll- und Effektivzinsen Grundbuch, Beleihung, Effektivzins Grundbegriffe der Baufinanzierung 1 1.1.3 Soll- und Effektivzinsen Informieren sich Kreditinteressenten über Darlehensangebote verschiedener Banken, stoßen sie dabei

Mehr

Checkliste für den Privatinvestor. bei Mittelstandsanleihen

Checkliste für den Privatinvestor. bei Mittelstandsanleihen Checkliste für den Privatinvestor bei Mittelstandsanleihen In den letzten Jahren hat sich in Deutschland ein Markt für Unternehmensanleihen von in erster Linie mittelständischen Emittenten entwickelt.

Mehr

Fachveranstaltung IHK: Kennen Sie Ihr Rating? Katrin Hummel Deutsche Bundesbank Hauptverwaltung HMS

Fachveranstaltung IHK: Kennen Sie Ihr Rating? Katrin Hummel Deutsche Bundesbank Hauptverwaltung HMS Fachveranstaltung IHK: Kennen Sie Ihr Rating? Deutsche Bundesbank Hauptverwaltung HMS Rating = Einschätzung der Bonität eines Schuldners Ratingerstellung Rating- Kredit- Deutsche agenturen institute Bundesbank

Mehr

Die häufigsten Fragen unserer Kunden zu Basel II und Rating

Die häufigsten Fragen unserer Kunden zu Basel II und Rating Die häufigsten Fragen unserer Kunden zu Basel II und Rating Die Fragen im Überblick... Antworten finden Sie auf Seite... 1. Wie definiert die Sparkassenorganisation den Mittelstand? 2 2. Ziehen sich die

Mehr

Wie verbessere ich mein Bankenrating?

Wie verbessere ich mein Bankenrating? Wie verbessere ich mein Bankenrating? Seminar 1: Finanz- und Ertragslage Was versteht man unter Rating? Ratings geben durch definierte Symbole eine Bonitätsauskunft über einen Schuldner und schätzen damit

Mehr

Das Firmenkundengeschäft der Banken im Wandel Chancen für den Mittelstand

Das Firmenkundengeschäft der Banken im Wandel Chancen für den Mittelstand Das Firmenkundengeschäft der Banken im Wandel Chancen für den Mittelstand Henryk Deter, cometis AG Bad Homburg, 25. April 2003 1 1. Status Quo Unternehmen in Deutschland EK-Quote: 17% Kredit wichtigstes

Mehr

Zuverlässige Partner bei der Unternehmensfinanzierung

Zuverlässige Partner bei der Unternehmensfinanzierung Deutscher Sparkassen- und Giroverband Zuverlässige Partner bei der Unternehmensfinanzierung Eine Information der Sparkasse Hochfranken für mittelständische Unternehmen Stand: 1. August 2010 Dezentrale

Mehr

Wie Ihre Bank faire Kreditentscheidungen trifft. Antworten zum Scoring

Wie Ihre Bank faire Kreditentscheidungen trifft. Antworten zum Scoring Wie Ihre Bank faire Kreditentscheidungen trifft Antworten zum Scoring Unsere Verantwortung Die Mitgliedsbanken des Bankenfachverbandes sind die Experten für Finanzierung. Sie vergeben Kredite verantwortungsvoll,

Mehr

Kampagne für Weitermacher

Kampagne für Weitermacher Kampagne für Weitermacher Initiative zur Unternehmensnachfolge im Handel Bürgschaften als Teil der Finanzierung Bürgschaftsbank Hessen Norbert Kadau Wiesbaden, 21. Aug. 2012 1 Selbsthilfeeinrichtung der

Mehr

Basel II. Ist Ihr Unternehmen fit für Kredit? Rico Monsch Mitglied der Geschäftsleitung

Basel II. Ist Ihr Unternehmen fit für Kredit? Rico Monsch Mitglied der Geschäftsleitung Basel II Ist Ihr Unternehmen fit für Kredit? Rico Monsch Mitglied der Geschäftsleitung Ängste vor Basel II Restriktivere Kreditpolitik Verschärfte Bonitätsprüfung Wirtschaftsbremse Steigende Kapitalkosten

Mehr

Suissemelio-Ratingtool im Kanton Bern

Suissemelio-Ratingtool im Kanton Bern Suissemelio-Ratingtool im Kanton Bern Franz Hofer, Bernische Stiftung für Agrarkredite (BAK) 1. Organisatorische Einbettung Hintergrund Risikobeurteilung durch den Stiftungsrat Berechnungsmodell (Kennzahlen,

Mehr

Automatische Mustererkennung zur Klassifikation von Konsumentenverhalten am Beispiel der Kreditwürdigkeitsprüfung

Automatische Mustererkennung zur Klassifikation von Konsumentenverhalten am Beispiel der Kreditwürdigkeitsprüfung Prof. Dr. Gerhard Arminger Dipl.-Ök. Alexandra Schwarz Bergische Universität Wuppertal Fachbereich Wirtschaftswissenschaft Fach Statistik Automatische Mustererkennung zur Klassifikation von Konsumentenverhalten

Mehr

Vielfalt im Bankenwesen? Nähe und Distanz in der KMU-Finanzierung dezentraler versus zentraler Banken

Vielfalt im Bankenwesen? Nähe und Distanz in der KMU-Finanzierung dezentraler versus zentraler Banken Franz Flögel Institute Arbeit und Technik Gelsenkirchen Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt floegel@iat.eu 5. Forschungswerkstatt Finanzgeographie 27.06.2014 Münster Vielfalt im Bankenwesen? Nähe

Mehr

Finanzwirtschat Ⅶ. Basel II und Rating. Meihua Peng Zhuo Zhang

Finanzwirtschat Ⅶ. Basel II und Rating. Meihua Peng Zhuo Zhang Finanzwirtschat Ⅶ Basel II und Rating Meihua Peng Zhuo Zhang Gliederung Geschichte und Entwicklung Inhalt von Basel II - Die Ziele von Basel II - Die drei Säulen Rating - Begriff eines Ratings - Externes

Mehr

SPK Unternehmensberatung GmbH

SPK Unternehmensberatung GmbH SPK Unternehmensberatung GmbH Informationsabend Rating Herausforderung und Chance zugleich 4-Sterne Rating Deutschland SPK Unternehmensberatung GmbH Seite 2 SPK Das Logo SPK Unternehmensberatung GmbH Seite

Mehr

KfW-Sonderprogramme zügig und erfolgreich beantragen. Der systematische Weg zum Förderkredit.

KfW-Sonderprogramme zügig und erfolgreich beantragen. Der systematische Weg zum Förderkredit. KfW-Sonderprogramme zügig und erfolgreich beantragen. Der systematische Weg zum Förderkredit. Inf Plus Ein Serviceangebot von Struktur Management Partner für Unternehmer Die KfW-Sonderprogramme Mit Hilfe

Mehr

Basel II und Rating. Hochschule Magdeburg-Stendal (FH) Finanzwirtschaft. Christian Lust

Basel II und Rating. Hochschule Magdeburg-Stendal (FH) Finanzwirtschaft. Christian Lust Basel II und Rating Hochschule Magdeburg-Stendal (FH) Finanzwirtschaft Geschichtlicher Überblick Basel I Basel II -Ziele -Die drei Säulen Rating -Geschichte und Definition -Ratingprozess und systeme -Vor-

Mehr

Kampagne für Weitermacher Herausforderung Unternehmensnachfolge

Kampagne für Weitermacher Herausforderung Unternehmensnachfolge Kampagne für Weitermacher Herausforderung Unternehmensnachfolge Finanzierung des Generationenwechsels Volker Leber Bürgschaftsbank Hessen Fulda, 21.06.2011 Bürgschaftsbank Hessen GmbH Selbsthilfeeinrichtung

Mehr

Basel II und Konsequenzen für Land- und Forstwirte

Basel II und Konsequenzen für Land- und Forstwirte Basel II und Konsequenzen für Land- und Forstwirte Herbstseminar 2005 Zukunftsperspektiven der Land- und Forstwirtschaft / Neue Bewirtschaftungsformen / Finanzierungsfragen Montag, 21.11.2005 Dr. Christian

Mehr

Risikogerechtes Zinssystem für gewerbliche Förderkreditprogramme

Risikogerechtes Zinssystem für gewerbliche Förderkreditprogramme Risikogerechtes Zinssystem für gewerbliche Förderkreditprogramme Agenda Eckpunkte des risikogerechten KfW-Zinssystems Wie funktioniert das risikogerechte Zinssystem im Detail? Informationen für Endkreditnehmer

Mehr

Fragen und Antworten zur Sicherheit von Geldanlagen

Fragen und Antworten zur Sicherheit von Geldanlagen S Finanzgruppe Fragen und Antworten zur Sicherheit von Geldanlagen Informationen für die Kunden der Sparkassen-Finanzgruppe Im Zusammenhang mit der internationalen Finanzmarktkrise stellen sich Kunden

Mehr

Fragen und Antworten zur Sicherheit von Geldanlagen

Fragen und Antworten zur Sicherheit von Geldanlagen S Finanzgruppe Fragen und Antworten zur Sicherheit von Geldanlagen Informationen für die Kunden der Sparkassen-Finanzgruppe Im Zusammenhang mit der internationalen Finanzmarktkrise stellen sich Kunden

Mehr

CREDITREFORM BILANZRATING SPRECHEN SIE DIE SPRACHE IHRER BANK! CREDITREFORM BILANZRATING

CREDITREFORM BILANZRATING SPRECHEN SIE DIE SPRACHE IHRER BANK! CREDITREFORM BILANZRATING CREDITREFORM BILANZRATING SPRECHEN SIE DIE SPRACHE IHRER BANK! CREDITREFORM BILANZRATING ANWENDUNG Eckdaten zum Creditreform Bilanzrating Das Creditreform Bilanzrating ist ein Ratingsystem zur unabhängigen

Mehr

KfW-Research. WirtschaftsObserver online.

KfW-Research. WirtschaftsObserver online. KfW-Research. WirtschaftsObserver online. Die Ratingkenntnisse von kleinen und großen Unternehmen - aktueller Stand und Entwicklung. Nr. 30, Dezember 2007. Die Ratingkenntnisse von kleinen und großen Unternehmen

Mehr

Mittelstandskreditfonds der Sparkassen-Finanzgruppe

Mittelstandskreditfonds der Sparkassen-Finanzgruppe Mittelstandskreditfonds der Sparkassen-Finanzgruppe Fallbeispiel für einen KMU-Kreditfonds TSI-Fachtagung Kreditfonds 12. Februar 2014 Olaf Instinsky, Deutscher Sparkassen- und Giroverband Mittelstandskreditfonds

Mehr

Alexander Artopé und smava: Zwei Kompetenzführer für soziale Kredite (nicht nur) für Selbständige

Alexander Artopé und smava: Zwei Kompetenzführer für soziale Kredite (nicht nur) für Selbständige Alexander Artopé und smava: Zwei Kompetenzführer für soziale Kredite (nicht nur) für Selbständige Name: Alexander Artopé Funktion: Geschäftsführer Organisation: smava Kurzeinführung zum Thema im Rahmen

Mehr

Basel II: Was geht uns das an?

Basel II: Was geht uns das an? Basel II: Was geht uns das an? Antworten eines Rating Advisors zu Risiko- und Bonitätsmanagement von Jens Bergner, Zertifizierter Rating Advisor (Rating Cert, IHK) j bergner consulting, Radebeul unternehmensberatung

Mehr

RATINGSYSTEME Chancen und Risiken für den Mittelstand

RATINGSYSTEME Chancen und Risiken für den Mittelstand RATINGSYSTEME Chancen und Risiken für den Mittelstand Von: Diplom-Kaufmann Lutz Ressmann - Managementberater - AGENDA Begriffsbestimmung Aktuelle Hintergründe Ratingsysteme Ratingprozeß Chancen und Risiken

Mehr

Starthilfe und Unternehmensförderung. Finanzierungsalternativen

Starthilfe und Unternehmensförderung. Finanzierungsalternativen Starthilfe und Unternehmensförderung Finanzierungsalternativen Merkblatt Finanzierungsalternativen Art des Kapitals Beschreibung Vorteile/Nachteile/Voraussetzungen Private Ersparnisse/Sachen Erwirtschaftete

Mehr

Auftragsnummer 53341052 Seite 1 von 9

Auftragsnummer 53341052 Seite 1 von 9 Seite 1 von 9 Firmenidentifikation SBN Wälzlager GmbH & Co.KG Vogelbacher Weg 73 66424 Homburg Deutschland Telefon +49 6841 989550 Telefax +49 6841 9895599 E-Mail w.hutzel@sbn.de Internet www.sbn.de Mobil

Mehr

INITIATIVE FINANZSTANDORT DEUTSCHLAND. Finanzstandort Deutschland Rating-Broschüre

INITIATIVE FINANZSTANDORT DEUTSCHLAND. Finanzstandort Deutschland Rating-Broschüre INITIATIVE FINANZSTANDORT DEUTSCHLAND Finanzstandort Deutschland Rating-Broschüre Finanzstandort Deutschland Rating-Broschüre 3 4 Inhalt Inhalt Seite 1. Vorwort 7 2. Mitglieder des IFD-Arbeitskreises

Mehr

Ratingklasse 000 100-199 200-299 300-399 400-499 500-599 600-699 700. ab 0,01 % ab 0,03 % ab 0,22 % ab 1,40 % ab 8,55 % ab 38,10 % sehr geringe

Ratingklasse 000 100-199 200-299 300-399 400-499 500-599 600-699 700. ab 0,01 % ab 0,03 % ab 0,22 % ab 1,40 % ab 8,55 % ab 38,10 % sehr geringe Ihre Anfrage: Musterfirma Meier Fashion GmbH Wagenseilgasse 7, 1120 Wien Musterfirma Meier Fashion GmbH Wagenseilgasse 7 A-1120 Wien Ihre Referenz: KSVWPA06 Ihr Nutzer: KSVWPA06 Ihre KSV1870 Nummer: 7311060

Mehr

Die Finanzkrise wirft viele Fragen auf wir geben Ihnen Antworten

Die Finanzkrise wirft viele Fragen auf wir geben Ihnen Antworten S Finanzgruppe Die Finanzkrise wirft viele Fragen auf wir geben Ihnen Antworten Informationen für die Kunden der Sparkassen-Finanzgruppe Die Finanzkrise bewegt die Menschen in Deutschland. Deswegen beantworten

Mehr

Risikogerechtes Zinssystem für gewerbliche Förderkreditprogramme

Risikogerechtes Zinssystem für gewerbliche Förderkreditprogramme Risikogerechtes Zinssystem für gewerbliche Förderkreditprogramme Agenda Warum ändert die KfW die Zinssystematik für ihre Förderkredite? Eckpunkte des neuen KfW-Zinssystems Wie funktioniert das neue Zinssystem

Mehr

Checkliste Kreditrisiko Der Standardansatz - Stand: 27.06.2005

Checkliste Kreditrisiko Der Standardansatz - Stand: 27.06.2005 I. Allgemeine Regeln 1 Gibt es Kredite, für die die gegenwärtigen Regeln der Eigenkapitalvereinbarungen von 1988 gelten? - welche sind das (z. B. Beteiligungen)? A Einzelne Forderungen A1 Forderungen an

Mehr

olb-rating Für Unternehmen, Landwirte und freie Berufe mit einem Jahresumsatz bis 7,5 Mio. Euro hier zu hause. Ihre OLB.

olb-rating Für Unternehmen, Landwirte und freie Berufe mit einem Jahresumsatz bis 7,5 Mio. Euro hier zu hause. Ihre OLB. olb-rating Für Unternehmen, Landwirte und freie Berufe mit einem Jahresumsatz bis 7,5 Mio. Euro hier zu hause. Ihre OLB. Inhaltsverzeichnis Rating: In der Übersicht 3 Unbestechliches Vorgehen, feinste

Mehr

Finanzgruppe Sparkassenakademie Schloß Waldthausen

Finanzgruppe Sparkassenakademie Schloß Waldthausen S TUDIENGANG S PARKASSENBETRIEBSWIRT/ S PARKASSENBETRIEBSWIRTIN R AHMENDATEN P RÜFUNGSANFORDERUNGEN L EHR- UND S TOFFVERTEILUNGSPLAN Rahmendaten Bezeichnung Studiengang zum Sparkassenbetriebswirt/zur Sparkassenbetriebswirtin

Mehr

Commercial Banking. Kreditportfoliosteuerung

Commercial Banking. Kreditportfoliosteuerung Commercial Banking Kreditportfoliosteuerung Dimensionen des Portfoliorisikos Risikomessung: Was ist Kreditrisiko? Marking to Market Veränderungen des Kreditportfolios: - Rating-Veränderung bzw. Spreadveränderung

Mehr

Universität Duisburg-Essen

Universität Duisburg-Essen T U T O R I U M S A U F G A B E N z u r I N V E S T I T I O N u n d F I N A N Z I E R U N G Einführung in die Zinsrechnung Zinsen sind die Vergütung für die zeitweise Überlassung von Kapital; sie kommen

Mehr

1 Einleitung. Der hat die Macht, an den die Menge glaubt. Ernst Raupach, Die Hohenstaufen, Kaiser Friedrich II., Tod I,3

1 Einleitung. Der hat die Macht, an den die Menge glaubt. Ernst Raupach, Die Hohenstaufen, Kaiser Friedrich II., Tod I,3 Der hat die Macht, an den die Menge glaubt. Ernst Raupach, Die Hohenstaufen, Kaiser Friedrich II., Tod I,3 Die Bereitstellung von Krediten durch Kreditinstitute ist für Wirtschaftsunternehmen von entscheidender

Mehr

Projektfinanzierung in der Immobilienwirtschaft

Projektfinanzierung in der Immobilienwirtschaft Sven Bienert Projektfinanzierung in der Immobilienwirtschaft Dynamische Veränderungen der Rahmenbedingungen und Auswirkungen von Basel II Mit einem Geleitwort von Prof. Dr. Dr. h.c. Hans-Hermann Francke

Mehr

Teil 1 Kreditprogramme der KfW-Mittelstandsbank und der Investitions- und Förderbank Niedersachsen (NBank)

Teil 1 Kreditprogramme der KfW-Mittelstandsbank und der Investitions- und Förderbank Niedersachsen (NBank) Öffentliche Finanzierungshilfen Teil 1 Kreditprogramme der KfW-Mittelstandsbank und der Investitions- und Förderbank Niedersachsen (NBank) Wolfgang Miethke Betriebswirtschaftlicher Berater Telefon: 05121

Mehr

Anleihen an der Börse zeichnen Entry Standard für Unternehmensanleihen

Anleihen an der Börse zeichnen Entry Standard für Unternehmensanleihen Anleihen an der Börse zeichnen Entry Standard für Unternehmensanleihen 2 Unternehmensanleihen Anleihen an der Börse zeichnen Entry Standard für Unternehmensanleihen Sie wollen ein Investment in junge,

Mehr

- Basel II - Ratingansätze zur Kreditrisikomessung Anforderungen an die Banken und Auswirkungen auf den Mittelstand

- Basel II - Ratingansätze zur Kreditrisikomessung Anforderungen an die Banken und Auswirkungen auf den Mittelstand - Basel II - Ratingansätze zur Kreditrisikomessung Anforderungen an die Banken und Auswirkungen auf den Mittelstand - Januar 2001 Basel II verabschiedet - Basler Ausschuss ist ein unabhängiges an die Bank

Mehr

Pressemitteilung. Sparkasse bringt Mittelstand und Häuslebauer voran. Friedrichshafen / Konstanz, 27. März 2014

Pressemitteilung. Sparkasse bringt Mittelstand und Häuslebauer voran. Friedrichshafen / Konstanz, 27. März 2014 Pressemitteilung Sparkasse bringt Mittelstand und Häuslebauer voran Friedrichshafen / Konstanz, 27. März 2014 Größtes Kreditinstitut am Bodensee legt Bilanz vor Immobiliengeschäft wächst Realwirtschaft

Mehr

Finanzmanagement und Bilanzmodernisierungsgesetz (BilMog): Ein Zusammenhang?

Finanzmanagement und Bilanzmodernisierungsgesetz (BilMog): Ein Zusammenhang? Finanzmanagement und Bilanzmodernisierungsgesetz (BilMog): Ein Zusammenhang? Professor Dr. Bernd-Joachim Kruth Lehrstuhl für Finanzmanagement, FH Osnabrück 1 Finanzmanagement und BilMog: Ein Zusammenhang?

Mehr

Tag der Gründung am 09. Mai 2014 Campus Lichtwiese der TU Darmstadt. Bankfinanzierung und Kreditabsicherung. - die Bürgschaftsbank Hessen hilft

Tag der Gründung am 09. Mai 2014 Campus Lichtwiese der TU Darmstadt. Bankfinanzierung und Kreditabsicherung. - die Bürgschaftsbank Hessen hilft Tag der Gründung am 09. Mai 2014 Campus Lichtwiese der TU Darmstadt Bankfinanzierung und Kreditabsicherung - die Bürgschaftsbank Hessen hilft Norbert Kadau Darmstadt, 09. Mai 2014 2 Der Vortrag Ausgangssituation

Mehr

So kommen Sie schneller an Kredite

So kommen Sie schneller an Kredite So kommen Sie schneller an Kredite Handwerkskammer Dortmund 06.05.2010 Bankgespräche gut vorbereiten und erfolgreich führen Teil I Ihre Referentin Gründungs- und Innovationscenter Sparkasse Dortmund Freistuhl

Mehr

Checkliste 3 Vorbereitung auf ein Bankgespräch

Checkliste 3 Vorbereitung auf ein Bankgespräch Checkliste 3 Vorbereitung auf ein Bankgespräch Ganz egal ob Sie Startkapital für Ihr Unternehmen benötigen oder nur einen Kontokorrentkreditrahmen für die Abwicklung Ihrer laufenden Geschäfte benötigen,

Mehr

Kapitaldienstfähigkeit: Ein wichtiger Nachweis für Ihre Bonität

Kapitaldienstfähigkeit: Ein wichtiger Nachweis für Ihre Bonität Finanzmanagement 1 Kapitaldienstfähigkeit: Ein wichtiger Nachweis für Ihre Bonität Für die Bank ist die Kapitaldienstfähigkeit ihrer Kreditnehmer ein wesentlicher Beurteilungspunkt im Rahmen des Ratings.

Mehr

Entwicklung und Kalibrierung von Scoring- und Ratingsystemen. Markus J. Rieder riskperform software gmbh

Entwicklung und Kalibrierung von Scoring- und Ratingsystemen. Markus J. Rieder riskperform software gmbh Entwicklung und Kalibrierung von Scoring- und Ratingsystemen Markus J. Rieder riskperform software gmbh AGENDA Warum? Was? Womit? Wie? Wie gut? Wofür? 2 PRINZIP EINES RATING-MODELLS Warum? W? W? W? W?

Mehr

Investitionsplaner. Kauf einer bestehenden Praxis

Investitionsplaner. Kauf einer bestehenden Praxis Investitionsplaner Kauf einer bestehenden Praxis Praxis Beraten durch Fachgruppe Allgemeinmediziner Berater Philipp Brüse Kooperation Einzelpraxis Sparkasse KölnBonn HeilberufeCenter Inhaber Dr. Marvin

Mehr

Existenzgründung mit der Haspa Finanzierung von Klein- und Kleinstgründungen was ist möglich? Bankfinanzierung mit KfW-Startgeld

Existenzgründung mit der Haspa Finanzierung von Klein- und Kleinstgründungen was ist möglich? Bankfinanzierung mit KfW-Startgeld Existenzgründung mit der Haspa Finanzierung von Klein- und Kleinstgründungen was ist möglich? Bankfinanzierung mit KfW-Startgeld Lawaetz-Stiftung 11. April 2013 Die Haspa auf einen Blick. 1827 gegründet

Mehr

Hamburger Kreditbarometer Ergebnisse der Sonderbefragung zur Kreditversorgung im Rahmen der Handelskammer-Konjunkturumfrage, I.

Hamburger Kreditbarometer Ergebnisse der Sonderbefragung zur Kreditversorgung im Rahmen der Handelskammer-Konjunkturumfrage, I. Ergebnisse der Sonderbefragung zur Kreditversorgung im Rahmen der Handelskammer-Konjunkturumfrage, I. Quartal 2015 Zugang zu Fremdkapital für Unternehmen weitgehend problemlos Nur 6,4 % der Hamburger Unternehmen

Mehr

GoB Grundsätze einer ordnungsgemäßen Buchführung

GoB Grundsätze einer ordnungsgemäßen Buchführung RWC 02.10.14 Rechnungswesen bei Frau Bauer Rechtliche Grundlagen - Handelsgesetzbuch - AO Abgabenordnung - EstG Einkommensteuergesetz - UstG Umsatzsteuergesetz Buchführung Anforderungen - Ein sachverständiger

Mehr

Zeitgemäße Unternehmensfinanzierung Warum gehört Factoring dazu?

Zeitgemäße Unternehmensfinanzierung Warum gehört Factoring dazu? Zeitgemäße Unternehmensfinanzierung Warum gehört Factoring dazu? Für: IHK Magdeburg Jens-Christian Eberhardt Magdeburg, 23. Oktober 2015 Inhaltsverzeichnis 1. Kurzvorstellung Referent und Dresdner Factoring

Mehr

Zwei einfache Kennzahlen für große Engagements

Zwei einfache Kennzahlen für große Engagements Klecksen nicht klotzen Zwei einfache Risikokennzahlen für große Engagements Dominik Zeillinger, Hypo Tirol Bank Die meisten Banken besitzen Engagements, die wesentlich größer sind als der Durchschnitt

Mehr

Wareneinkaufsfinanzierung Abgrenzung zu Reverse-Factoring

Wareneinkaufsfinanzierung Abgrenzung zu Reverse-Factoring 1 Für Sie gelesen... Wareneinkaufsfinanzierung Abgrenzung zu Reverse-Factoring Wareneinkaufsfinanzierung ist eine bankenunabhängige Finanzdienstleistung für die Unternehmen, die Waren oder Rohstoffe für

Mehr

CHECKLISTE zum Fremdwährungskredit - Update

CHECKLISTE zum Fremdwährungskredit - Update CHECKLISTE zum Fremdwährungskredit - Update Für Kreditnehmer von Fremdwährungskrediten stellen sich viele Fragen. Neben angebotenen Umstiegen in andere Finanzierungsformen und Konvertierungen in den Euro

Mehr

InVision AG Workforce Management Cloud-Dienste Callcenter-Training. Zwischenbericht 9M 2014

InVision AG Workforce Management Cloud-Dienste Callcenter-Training. Zwischenbericht 9M 2014 Zwischenbericht 9M 2014 Seite 1 von 7 1. Ausgewählte Kennzahlen Ertragskennzahlen (in TEUR) 9M 2014 9M 2013 Umsatz 9.485 9.992-5% Software & Abonnements 8.668 8.127 +7% Dienstleistungen 817 1.865-56% EBIT

Mehr

Unternehmerforum 2010

Unternehmerforum 2010 Unternehmerforum 2010 Unternehmensfinanzierung nach der Finanzkrise Fördermittel der KfW-Mittelstandsbank: nutzen Sie die Finanzierungsmöglichkeiten des Sonderprogramms 2010 für Investitionen und Betriebsmittel

Mehr

Fakten, Analysen, Positionen 39 Sparkassen sind in der Finanzmarktkrise noch wichtiger geworden

Fakten, Analysen, Positionen 39 Sparkassen sind in der Finanzmarktkrise noch wichtiger geworden S Finanzgruppe Deutscher Sparkassen- und Giroverband Fakten, Analysen, Positionen 39 Sparkassen sind in der Finanzmarktkrise noch wichtiger geworden Die Stabilität der Sparkassen angesichts der Finanzmarktkrise

Mehr