Konzeption und Implementierung eines erweiterbaren Digitalen Sozialen Netzwerks

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1 Gottfried Wilhelm Leibniz Universität Hannover Fakultät für Elektrotechnik und Informatik Institut für Praktische Informatik Fachgebiet Software Engineering Konzeption und Implementierung eines erweiterbaren Digitalen Sozialen Netzwerks Bachelorarbeit im Studiengang Informatik von Maximilian Peters Prüfer: Prof. Dr. Kurt Schneider Zweitprüfer: Prof. Dr. Matthew Smith Betreuer: Leif Singer Hannover,

2 Abstract Digital Social Networks (DSN) are increasingly being used within companies to both map connections between employees, as well as to enable collaboration. Within this context, DSN are being applied for filtering and consolidating the information overload many employees are confronted with. To better understand the possible mechanisms already at work in the public social web, comparisions between variants of these mechanisms would be valuable. One might compare, for example, different models of connection and their influence on the interaction between users or evaluate different approaches of expert search. In this thesis, an extensible DSN has been developed to be able to conduct such research. It provides the basic functions of a typical Enterprise 2.0 application and enables employees to, e.g. collaborate on documents; obtain information relevant to them through their social network; or search for experts. This DSN provides a set of interfaces and classes to base extensions on, so that modules may be written implementing the above-mentioned mechanisms. This thesis describes the basics on the subject of company-internal Digital Social Networks and states requirements on such an application. Based on these it explains the design and implementation of the DSN and describes modules that have been developed to demonstrate the DSN s extensibility. iii

3 Zusammenfassung Digitale Soziale Netzwerke (DSN) werden immer häufiger in Unternehmen eingesetzt, um sowohl Verbindungen zwischen Mitarbeitern abzubilden, als auch Kollaboration zu ermöglichen. DSN finden in diesem Kontext Anwendung, um die Informationsflut, welche vielen Mitarbeitern im Arbeitsalltag obliegt, in einem System zu filtern, zu bündeln und so wichtige Informationen an Mitarbeiter zu adressieren. Es wäre interessant, ein solches System zum Einsatz unterschiedlicher Mechanismen, die heute bereits im Web eingesetzt werden, analysieren zu können. Man möchte beispielsweise unterschiedliche Verbindungsmodelle und ihren Einfluss auf die Interaktion zwischen Benutzern vergleichen oder verschiedene Möglichkeiten der Expertensuche evaluieren können. Um derartige Forschungen betreiben zu können, wurde im Rahmen dieser Arbeit ein erweiterbares DSN entwickelt. Das entwickelte DSN stellt die Basis-Funktionen einer Enterprise Anwendung bereit und ermöglicht es Mitarbeitern beispielsweise, für sich relevante Informationen zu beziehen, ihre sozialen Kontakte abzubilden und neue zu knüpfen, Experten zu suchen oder gemeinsam an Dokumenten zu arbeiten. Dieses DSN stellt speziell eine Schnittstelle zur Erweiterung bereit, um Module zur Untersuchung o.g. Mechanismen zu integrieren und diese so später evaluieren zu können. In dieser Arbeit werden die Grundlagen unternehmensinterner Digitaler Sozialer Netzwerke beschrieben und anschließend Anforderungen an eine solche Anwendung formuliert. Basierend auf diesen Anforderungen werden dann der Entwurf und die Implementierung des DSN erläutert und die als Demonstration der Erweiterbarkeit entwickelten Module beschrieben. iv

4 Inhaltsverzeichnis 1. Einleitung Motivation Problemstellung Gliederung Grundlagen Digitales Soziales Netzwerk Web Enterprise Wissensmanagement mit sozialen Medien Mehrmandanten-Architektur Verbindungsmodelle Das asymmetrische Verbindungsmodell Das symmetrische Verbindungsmodell Zusammenfassung Anforderungserhebung Fallstudien zum Thema Enterprise Globale Mitarbeiter-Weblogs bei der Siemens AG IntraWeb 2.0 bei Cablecom Wikis und Weblogs bei Sun Microsystems Fazit Themenverwandte Projekte BuddyPress Chatter JustConnect Zielgruppe Allgemeine Anforderungen an ein Digitales Soziales Netzwerk Anforderungen aus Fallstudien Anforderungen aus themenverwandten Projekten Anforderungen aus Annahmen über Zielgruppe Yahoo! Social Patterns Funktionale Anforderungen Sicherheit (benutzerbezogen) Profil (benutzerbezogen) Verbindungen (benutzerbezogen) Gruppierung (benutzerbezogen) Neuigkeiten (benutzerbezogen) Nachrichtensystem (benutzerbezogen) Liste angemeldeter Kontakte (benutzerbezogen) Suche (inhaltsbezogen) Dokumente (inhaltsbezogen) Integrationsfähigkeit (inhaltsbezogen) Strukturierbarkeit (inhaltsbezogen) v

5 Inhaltsverzeichnis Zusammenfassung Nicht-funktionale Anforderungen Verwendbarkeit Erweiterbarkeit Wartbarkeit Skalierbarkeit Abgrenzung des Systems Risiken Zusammenfassung Entwurf Wahl des Web-Frameworks Prototypen Experimenteller Architektur-Prototyp Explorativer Prototyp zur Untersuchung der Schnittstellen Experimenteller funktionaler Prototyp zur Erweiterbarkeit Wahl der Schnittstelle zur Erweiterung Architektur Grobentwurf Paket-Übersicht Assoziationen Oberflächen-Mockup Feinentwurf Mehrmandanten-Architektur Authentifizierung Verbindungen Strukturierbarkeit Aktivitäten Gruppen, Dokumente und Rechte Erweiterbarkeit von Gruppen und Dokumenten Integrationsfähigkeit AJAX Versionsverwaltung bei Dokumenten Filterung und Empfehlung durch das soziale Netzwerk Datenbankentwurf Zusammenfassung Implementierung Story Cards Implementierungsreihenfolge Code-Walkthrough Test-Driven Development Oberflächen-Tests Test-Ergebnisse Benutzbarkeits-Evaluation Zusammenfassung Modul-Entwicklung Verbindungsmodelle ActivityStreams Gruppen und Dokumente Zusammenfassung vi

6 Inhaltsverzeichnis 7. Zusammenfassung und Ausblick Ausblick Zusammenfassung A. UML-Diagramme 66 B. Quelltext-Auszüge 73 C. Benutzbarkeits-Evaluation 75 D. Testfälle 77 E. Compact Disc 81 F. Glossar 82 vii

7 Abkürzungsverzeichnis API Application Programming Interface AJAX Asynchronous Javascript and XML CSCW Computer-Supported Cooperative Work DSN Digitales Soziales Netzwerk HTTP Hypertext Transfer Protocol JPA Java Persistence API RSS Really Simple Syndication SaaS Software as a Service SPOSAD Shared, Polymorphic, Scalable Application and Data TDD Test-Driven Development UML Unified Modeling Language URL Uniform Resource Locator viii

8 1. Einleitung 1.1. Motivation Die Mitarbeiter von Unternehmen müssen viele Informationen verfolgen und erhalten dazu s mit Links auf verschiedene Plattformen, welche sie dann bestenfalls als Lesezeichen abspeichern, oder s mit wichtigen Anhängen, die sie dann lokal, im archiv oder auf einem Dateiserver ablegen. Diese Informationsflut erzeugt zum Einen eine wachsende Arbeitslast der Mitarbeiter, alle diese Informationen zu beziehen, zum Anderen haben Mitarbeiter in einem solchen Kontext kaum Möglichkeiten, sich über Änderungen an diesen Informationen benachrichtigen zu lassen. Dies führt dazu, dass die Mitarbeiter den Überblick darüber verlieren, wo sie etwas publiziert, gelesen, diskutiert oder kommentiert haben. Diesem Problem versuchen viele Mitarbeiter durch -Benachrichtigungen Abhilfe zu schaffen, jedoch wird der -Verkehr als Punkt-zu-Punkt-Medium hierdurch stark zweckentfremdet wünschenswert wäre ein persönliches Exposé aller für einen Mitarbeiter relevanten Informationen. In dieser Arbeit soll nun ein solches Exposé von Informationen konzipiert und implementiert werden. Hierfür bietet sich ein Digitales Soziales Netzwerk (DSN) an, welches im Unternehmen eingesetzt werden soll so können die Mitarbeiter sowohl soziale Verbindungen herstellen, als auch kollaborativ in Kontakt treten und gezielt Informationen beziehen. Digitale Soziale Netzwerke in Unternehmen haben einen anderen Nutzerkreis als übliche DSN. So wird zu den Haupt-Tätigkeiten die Kollaboration gezählt, ebenso wie Expertensuche. Durch das in dieser Arbeit zu entwickelnde DSN sollen diese Tätigkeiten ermöglicht werden des Weiteren möchte man den Informationsfluss im Unternehmen verbessern und bestehende Kontakte zwischen Mitarbeitern abbilden. Der Einsatz unternehmensinterner DSN ist derzeit noch nicht verbreitet, nimmt jedoch tendenziell zu. Mit der in dieser Arbeit zu entwickelnden Anwendung sollen hauptsächlich neue Vorgehensweisen und Mechanismen, wie etwa unterschiedliche Verbindungsmodelle und ihr Einfluss auf das Verhalten der Benutzer eines DSN, evaluiert und hierdurch aktuelle Diskussionen bereichert werden. Diese Mechanismen könnten von einer Best-Practice für Expertensuche, über die Art und Weise der Verknüpfungsabbildung zwischen Mitarbeitern bis hin zu Ansätzen der Messbarkeit dieser Fakten reichen zu diesem Zweck soll das zu entwickelnde DSN erweiterbar sein Problemstellung In dieser Arbeit soll nun ein Basis-DSN entwickelt werden, um oben genannte Untersuchungen betreiben zu können. Der Fokus bei der Entwicklung liegt auf Erweiterbarkeit, um spezielle Vorgehensweisen und Mechanismen durch die Erweiterung des DSN evaluieren zu können. Hierzu sollen in dieser Arbeit Anforderungen an ein solches unternehmensinternes DSN gesammelt und Fallstudien sowie Praxis-Beispiele herangezogen werden. Im Anschluss daran soll der Entwurf des DSN formuliert werden, wobei speziell untersucht 1

9 1. Einleitung werden soll, ob sich für die Erweiterbarkeit eher eine serverseitige Modul-Schnittstelle oder eine offene Web-Schnittselle (wie etwa OpenSocial) eignet. Abschließend soll der Entwurf der Anwendung implementiert und als Demonstration der Erwetierbarkeit mindestens ein nicht-triviales Modul erstellt werden Gliederung Kapitel 2 dieser Arbeit klärt grundlegende Begriffe. Anschließend werden im Rahmen der Anforderungserhebung in Kapitel 3 Fallstudien zum Thema Enterprise 2.0 und themenverwandte Projekte beschrieben, um dann allgemeine Anforderungen an ein Enterprise 2.0-System zu erhalten. Anschließend wird die Zielgruppe des zu entwicklenden Systems beschrieben und dann, basierend auf den allgemeinen Anforderungen, detaillierte funktionale und nicht-funktionale Anforderungen an das in dieser Arbeit zu entwickelnde DSN formuliert. Zu der Anforderungserhebung wird abschließend eine Abgrenzung des Systems vorgenommen und Risiken im Rahmen des Projekts beschrieben. Im Anschluss an die Anforderungserhebung beschreibt Kapitel 4 den Entwurf der zu entwickelnden Anwendung. Zuerst wird entschieden, welches Framework für die Entwicklung der Anwendung verwendet werden soll und anschließend die Entwicklung der Prototypen erläutert. Basierend auf den Anforderungen und den Erfahrungen aus den Prototypen wird dann ein Konzept für die Architektur herausgestellt und der Grobentwurf der Anwendung beschrieben. Abschließend werden Details im Feinentwurf erläutert und der Entwurf des Datenbanklayouts geschildert. Nach dem Entwurf wird das Vorgehen während der Implementierung in Kapitel 5 erläutert und auf Tests der Anwendung eingegangen. Kapitel 6 beschreibt, wie Module im Rahmen der Anwendung entwickelt wurden. Abschließend fasst Kapitel 7 die Arbeit zusammen und beschreibt einen Ausblick für zukünftige Arbeiten. Darüber hinaus wird eine Benutzbarkeits-Evaluation der Anwendung durchgeführt und eine Bedienungsanleitung entwickelt, welche dieser Arbeit als Dokument beiliegt. Zur Schnittstelle der Erweiterbarkeit wird der Arbeit das Dokument Anleitung zur Erweiterung beigefügt, welches Möglichkeiten und Mechanismen zur Weiterentwicklung der Anwendung beschreibt. 2

10 2. Grundlagen In diesem Kapitel werden die für diese Arbeit relevanten Begriffe erläutert. Dadurch soll eine begriffliche Grundlage für die nachfolgenden Kapitel gebildet werden Digitales Soziales Netzwerk Als Erstes wird der Begriff Digitales Soziales Netzwerk definiert, da er bereits impliziert durch den Titel dieser Arbeit hier die größte Relevanz für das weitere Vorgehen hat: Definition 1 (Digitales Soziales Netzwerk) Ein Digitales Soziales Netzwerk (DSN) ist ein webbasierter Dienst, welcher es Individuen ermöglicht, sich selbst in Form eines Profils zu repräsentieren, eine Liste von Benutzern, zu welchen sie eine Verbindung haben, zu erstellen und sich Verbindungen zwischen anderen Benutzern anzusehen [Boyd u. Ellison (2007)]. Auch in anderen Definitionen (bspw. [Ofcom (2008)], [Heidemann (2009)]) tauchen das Benutzerprofil und Verbindungen zwischen Benutzern als Kern eines DSN auf. In dieser Arbeit wird die obige Definition von Boyd und Ellison verwendet, da sie sich auf diesen Kern konzentriert. Die Interpretation der o.g. Verbindung zwischen Nutzern variiert von Webseite zu Webseite: Freundschaft, Bekanntschaft, Arbeitsverhältnis usw. dies wird in Abschnitt 2.6 Verbindungsmodelle näher ausgeführt. Digitale Soziale Netzwerke können neben der Abbildung sozialer Verbindungen auch für Expertensuche oder zur Unterstützung des Informationsaustausches genutzt werden. Die meisten DSN stellen einem Nutzer Informationen über die Aktivitäten seiner Bekanntschaften in Form eines sog. ActivityStreams bereit in ActivityStreams werden Neuigkeiten des Netzwerks syndiziert. Darüber hinaus bieten die meisten DSN eine Schnittstelle zur Erweiterung der angebotenen Dienste an, so dass jederzeit zusätzlich neue Dienste bereitgestellt werden können, welche alle mit dem Netzwerk in Verbindung stehen so finden sich in den meisten DSN Möglichkeiten, Fotos mit anderen Nutzern zu teilen, Nachrichten zu verschicken oder Spiele zu spielen. Robert Peck u.a., Analysten bei Bear Stearns, stellen 4 verschiedene Arten von Digitalen Sozialen Netzwerken heraus [Peck u. a. (2007)]: freizeitorientierte DSN wie Facebook, MySpace oder Friendster, berufsorientierte DSN wie LinkedIn, XING oder Chatter, DSN zum Teilen von Medien wie YouTube oder Flickr und DSN zum Treffen anderer Nutzer wie Second Life. 3

11 globaler Online Minuten 6/06 9/06 12/06 3/07 6/07 9/07 12/07 MSN, Yahoo) 2. Grundlagen Heutzutage 3/08 ist Facebook 7,00!% 1 mit mehr 2,20!% als 400 Millionen 1,70!% Nutzern das bekannteste DSN der Welt. 6/08 7,00!% 3,00!% 2,00!% In Deutschland finden sich die VZnet Netzwerke 2 an erster Stelle aktuell mit insgesamt 16 9/08 7,20!% 3,50!% 2,20!% Millionen 12/08 Nutzern. 6,80!% 3,80!% 2,50!% 3/09 12,00!% 0,00!% 0,10!% 11,50!% 0,00!% 0,20!% 11,00!% 0,50!% 0,30!% 10,00!% 1,00!% 0,40!% 9,00!% 2,00!% 0,90!% 8,00!% 1,70!% 1,00!% 7,00!% 2,01!% 1,50!% 6,50!% 3,80!% 3,00!% Digitale 6/09 soziale Netzwerke 6,00!% erfahren 4,00!% seit wenigen 4,00!% Jahren immer mehr Zuspruch, wie Abbildung 2.1 9/09verdeutlicht. 5,50!% 4,00!% 5,50!% % Anteil globaler Online Minuten 15!% 10!% 5!% 6/06 9/06 12/06 3/07 6/07 9/07 12/07 3/08 6/08 9/08 12/08 3/09 6/09 9/09 Suche (Google, MSN, Yahoo) youtube facebook Abbildung 2.1.: Steigender Anteil globaler Online-Minuten von Facebook 3 Diese Entwicklung ist eng mit dem Wandel des Webs zum sog. Web 2.0 verbunden, bei welchem Benutzer sich selbst repräsentieren, untereinander kommunizieren und selbst Inhalte erstellen (siehe Abschnitt 2.2). In der Literatur findet man neben der Bezeichnung Digitales Soziales Netzwerk auch Social Networking Site und Online Social Network, welche jedoch alle dasselbe meinen in dieser Arbeit wird der Begriff des Digitalen Sozialen Netzwerks verwendet. Der Begriff DSN ist jedoch gegen sog. Groupware aus dem Bereich CSCW (Computer- Supported Cooperative Work) abzugrenzen, da Groupware eher einem organisierten Ansatz der Unternehmensleitung folgt, wohingegen sich DSN weitestgehend selbst organisieren (siehe hierzu Abschnitt 3.7 Abgrenzung des Systems ) Web 2.0 Das Web 2.0 stellt eine weitere Grundlage für den Einsatz von Digitalen Dozialen Netzwerken dar und soll deshalb an dieser Stelle näher erläutert werden. Obwohl der Begriff Web 2.0 eine klare Definition vermissen lässt und aufgrund seiner Medienpräsenz als Hype empfunden wird, behaupten Stocker und Tochtermann, Know-Center Graz, Gegenteiliges [Stocker u. Tochermann (2009)]. Die beiden Autoren beschreiben den Wandel des World Wide Web als von einem Medium der passiven Konsumenten von Inhalten hin zu einem Netz für aktive Nutzer (siehe auch [Koch u. Richter (2009)]). Tim O Reilly, Begründer des Begriffs Web 2.0, spricht von einer Architektur der Beteiligung neue Wissensstrukturen entstehen durch eine Verschmelzung der neuen sozialen Strukturen und aufgrund neuer technischer Aspekte [O Reilly (2005)] und 3 Quelle der Datenentnahme: Morgan Stanley s The Mobile Internet Report [Stanley (2009)] 4

12 2. Grundlagen Im Web 2.0 können Nutzer eigene Inhalte publizieren oder sich vernetzen und kollaborieren (im Gegensatz zum Web 1.0 ). Die hierfür genutzten Anwendungen Wikis, Weblogs, Digitale Soziale Netzwerke entstanden jedoch erst durch neue Techniken wie AJAX (Asynchronous Javascript and XML), RSS (Really Simple Syndication) und Web-Services 4. Im Rahmen der Entstehung des Web 2.0 bildeten sich neue Strukturen, die heute zu den Charakteristika des Web 2.0 gerechnet werden: Um Einträge in Weblogs oder Wikis zu kategorisieren und zu klassifizieren, wurde es Nutzern ermöglicht den Beiträgen sog. Tags (Schlagworte zur thematischen Strukturierung und Kategorisierung von Inhalt) zuzuordnen. Durch das kollaborative Tagging kann nach Inhalt gesucht werden oder häufige Tags in einer Tag-Cloud visualisiert werden. In einer Schlagwort-Wolke, einer sog. Tag-Cloud, werden Schlagworte als Text in Form einer Wolke dargestellt, wobei die Schriftgröße eines Schlagwortes davon abhängt, wie häufig es vergeben wurde häufig vergebene Schlagworte werden größer dargestellt, dies vereinfacht die Navigation. Die Benutzbarkeit und die Verwendung von Webseiten hat sich im Rahmen des Web 2.0 für den Nutzer gewandelt, denn durch den Einsatz von AJAX ist es möglich, HTTP- Anfragen durchzuführen, ohne eine Seite neu laden zu müssen. Erst durch AJAX wurde eine ansprechende Benutzerführung ermöglicht, die der von Desktop-Anwendungen ähnelt, indem schneller auf Benutzereingaben reagiert werden kann und dadurch Wartezeiten verkürzt werden. Durch den Austausch von Informationen zwischen Webseiten (Syndikation und Aggregation), kann ein Nutzer über Änderungen und Neuigkeiten von mehreren Seiten informiert werden, ohne jede einzelne besuchen zu müssen. Diese Technik wird am häufigsten in sog. Feeds verwendet und findet sich inzwischen sogar in Digitalen Sozialen Netzwerken wie Facebook, wo die Aktivitäten der Nutzer im Netzwerk syndiziert werden (in Form sog. ActivityStreams). Nutzer können im Web 2.0 aus mehreren unterschiedlichen Quellen, unter Ausnutzung bereitgestellter APIs (Application Programming Interface), Daten kombinieren (mit Hilfe sog. Mashups 5 ) und so neue Informationen in Form von Web-Services erzeugen. Durch diese technischen Möglichkeiten, die im Rahmen des Web 2.0 entwickelt wurden, ergeben sich neue Arten der Kommunikation, der Kollaboration und dem Verhalten der Masse von Nutzern, welche O Reilly als kollektive Intelligenz bezeichnet [O Reilly (2005)]. Im Zusammenhang mit Web 2.0 wird auch häufig der Begriff Perpetual Beta genannt. Dieser drückt aus, dass die Anwendungen im Web 2.0 im laufenden Betrieb ständig weiterentwickelt werden, um sich den wachsenden Anforderungen der Nutzer anzupassen und neue Anforderungen herauszufinden. Voraussetzung hierfür ist vor allem eine auf diese andauernde Weiterentwicklung ausgelegte Architektur der Anwendung siehe später hierzu Abschnitt 4.4 Architektur. 4 Ein Web-Service ist eine Schnittstelle eines entfernten Systems, über welche via HTTP (Hypertext Transfer Protocol) Informationen angefragt oder ausgetauscht werden können, wobei das entfernte System die Anfragen verarbeitet und die Funktionen des Web-Services bereitstellt. 5 Ein Mashup ist eine Web-Anwendung, welche bestehende Daten oder Funktionen, die über offene Schnittstellen zur Verfügung gestellt werden, aus mehreren Quellen benutzt oder kombiniert, um neue Dienste zu erstellen. 5

13 2. Grundlagen Zusammenfassend ist für diese Arbeit folgende Definition des Begriffs Web 2.0 hinreichend: Definition 2 (Web 2.0) Web 2.0 ist das Ergebnis des Wandels des Webs von einem auf einzelne Nutzer als passive Konsumenten bezogenen zu einem von emergent kollaborierenden Massen an Benutzern geprägten Medium. Die Nutzer im Web 2.0 organisieren sich selbst, bilden Netzwerke, generieren Informationen und tauschen diese aus ermöglicht durch neue technische Möglichkeiten. Das Web 2.0 zeichnet sich durch Benutzerorientierung, Fokus auf Interoperabilität und Kollaboration, benutzergenerierte Inhalte und durch mischbare Datenquellen aus. Der Begriff Web 2.0 wurde von O Reilly geprägt, um den im Web stattfindenden Wandel zu erklären. Er beschreibt auch, dass das Web 2.0 neue Geschäftsmodelle hervorbringen wird. Eines dieser neuen Geschäftsmodelle besteht im Einsatz von Web 2.0-Systemen in Unternehmen das sog. Enterprise 2.0 [O Reilly (2005)]. Im folgenden Abschnitt wird nun der Begriff Enterprise 2.0 erläutert und seine Bedeutung für diese Arbeit herausgestellt Enterprise 2.0 Der Fokus dieser Arbeit liegt auf der Konzeption eines unternehmensinternen DSN, einer sog. Enterprise 2.0-Anwendung. Daher ist die Erläuterung dieses Begriffes für das Verständnis der in dieser Arbeit diskutierten Thematik sinnvoll. Immer mehr Unternehmen machen sich das Web 2.0 zu Nutze, vor allem um Vorteile gegenüber der Konkurrenz zu erzielen, aber dennoch verbieten viele Unternehmen ihren Mitarbeitern das Nutzen externer Digitaler Sozialer Netzwerke, um das unternehmensinterne Wissen zu schützen [Breslin u. a. (2009); Stocker u. Tochermann (2009)]. Die tägliche Informationssuche der Mitarbeiter wird komplexer, viele Umwege müssen in Kauf genommen werden und somit muss der Mitarbeiter viel Zeit für das Verfolgen von Änderungen an für ihn wichtigen Informationen aufbringen Mitarbeiter haben kaum noch einen Überblick darüber, wer wo etwas publiziert oder kommentiert hat [Koch u. Richter (2009); Ehms]. Dieses Problem, welches von Hilzensauer und Schaffert auf hierarchische Strukturen, festgelegte Kommunikation, statisches Wissen, isolierte Wissensinseln, Wissensüberlauf und zentralisierte Information zurückgeführt wird, wollen Enterprise 2.0-Systeme unter Ausnutzung der Techniken, die sich für das Web 2.0 als erfolgreich erwiesen haben, vereinfachen, um die Team-Kollaboration und das Wissens-Management in Unternehmen zu unterstützen. Für Salzburg Research stellt die Einführung von Enterprise 2.0 einen wesentlichen Beitrag für das Lernen im Unternehmen dar [Hilzensauer u. Schaffert]. Im Berlecon Report von 2007 wird behauptet, dass durch Enterprise 2.0 die o.g. Informationsflut durch die Nutzung kollektiven Wissens beherrschbar und die Zusammenarbeit der Mitarbeiter untereinander unter Ausnutzung unternehmensinterner Synergien verbessert wird Mitarbeiter können auf das Wissen persönlicher Kontakte zurückgreifen [BerleconReport (2007); Richter u. Koch (2009)]. Bakshy et al. stellen in ihren Untersuchungen zum Einfluss Digitaler Sozialer Netzwerke auf die Rate der Übernahme von Inhalt eines Nutzers durch andere Nutzer fest, dass diese beschleunigt wird, je mehr Kontakte des Nutzers diesen Inhalt übernehmen. Daraus schließen Bakshy et al., dass Digitale Soziale Netzwerke ein wichtiges Medium zur Verteilung von (insbesondere Nischen-) Informationen sind. Interpretiert man ein Unternehmen als Nische, so kann dieser Effekt auch für die unternehmensinterne Kollaboration genutzt werden [Bakshy u. a. (2009)]. 6

14 2. Grundlagen Seit den 1980er Jahren wird bereits die Unterstützung von Kooperation in Teams und Organisationen durch Computer mit dem Begriff Groupware beschrieben. Groupware ist hier von Enterprise 2.0 abzugrenzen, da es zwar auf die Aufhebung der Isolation zwischen Mitarbeitern ausgelegt ist, jedoch isolierten Benutzern nicht ermöglicht, zu kollaborieren. Groupware verbindet isolierte Benutzern lediglich, um eine implizite Koordination und somit eine effektive Zusammenarbeit zu erlauben [Koch u. Richter (2009)]. Enterprise 2.0 unterscheidet sich von Groupware insofern, als dass Enterprise 2.0 unternehmensinterne Digitale Soziale Netzwerke unterstützen will und sich die Benutzer darin selbst organisieren, Kontakte knüpfen und kollaborieren können. Groupware hingegen vereinfacht lediglich die Koordination durch die Möglichkeit zur Kommunikation und ist auf starre, definierte Gruppierungen (bspw. Projektgruppen) ausgelegt. Näheres zur Abgrenzung des in dieser Arbeit zu entwicklenden DSN von Groupware wird in Abschnitt 3.7 Abgrenzung des Systems beschrieben. Andrew McAfee definiert den von ihm begründeten Begriff Enterprise 2.0 wie folgt: Enterprise 2.0 is the use of emergent social software platforms within companies, or between companies and their partners or customers. Alexander Richter und Michael Koch, Forschungsgruppe Kooperationssysteme der Universität München, beschreiben Enterprise 2.0 als den Einsatz von Plattformen des Web 2.0, welche von Unternehmen eingesetzt werden, um die Praktiken und Ergebnisse ihrer Wissensarbeiter sichtbar zu machen [Koch u. Richter (2009)]. Für diese Arbeit ist folgende Definition hinreichend: Definition 3 (Enterprise 2.0) Enterprise 2.0 ist der Einsatz von Web 2.0-Anwendungen in Unternehmen mit dem Ziel die Kommunikation und Kollaboration der Mitarbeiter zu verbessern. Im folgenden Abschnitt wird beschrieben, wie vor allem das Wissensmanagement durch soziale Medien, wie beispielsweise durch Enterprise 2.0-Systeme, in Unternehmen verbessert werden kann Wissensmanagement mit sozialen Medien Wissen ist die wertvollste Ressource von Unternehmen [Whelan (2007)]. Richter und Koch betonen, dass Unternehmen ihre Mitarbeiter und das an diese gebundene Wissen als entscheidendes Kriterium wahrnehmen, um am Markt erfolgreich agieren zu können [Richter u. Koch (2009)]. An dieser Stelle wird näher auf den Begriff des Wissensmanagements eingegangen, da das in dieser Arbeit zu entwickelnde DSN vor allem in Unternehmen eingesetzt werden soll, in denen Wissensarbeit eine große Rolle spielt. Vor diesem Hintergrund sind folgende Definitionen nötig sie sind für diese Arbeit hinreichend und orientieren sich an der Lehrveranstaltung Experience and Knowledge Management in Software Engineering von Prof. Dr. Kurt Schneider an der Leibniz Universität Hanover (vgl. auch [Schneider (2009)]): Definition 4 (Wissen) Wissen ist Information, die mit anderem Wissen einer Person verbunden ist und durch Erfahrung und Interaktion einer Person mit ihrer Umgebung entsteht. Definition 5 (Wissensmanagement) Wissensmanagement ist systematisches Erstellen, Evaluieren, Warten, Organisieren und Verbreiten von Erfahrung und Wissen mit dem Ziel ein Problem zu lösen. 7

15 2. Grundlagen Definition 6 (Wissensarbeiter) Wissensarbeiter sind Personen, die zum Erfolg eines Unternehmens hauptsächlich durch Erstellen, Sammeln, Organisieren und Anwenden von Wissen beitragen. Wissensmanagement will tätigkeitsbeschreibendes Wissen ( Know-How ) besser im Unternehmen verteilen können. In dieser Arbeit sollen die Verbindungen zwischen Mitarbeitern innerhalb eines unternehmensinternen Digitalen Sozialen Netzwerks die Wege darstellen, über die das Wissen von einer Person zu einer anderen gelangen kann diese sind ein entscheidender Faktor für den Wissensfluss im Unternehmen [Whelan (2007)]. Im Berlecon Report von 2007 wird behauptet, dass Mitarbeiter im Rahmen unternehmensinterner DSN ihr Wissen auch ausserhalb festgelegter Einsatzbereiche stärker ins Unternehmen einbringen das Wissen sei durch solche Systeme auch dauerhaft im gesamten Unternehmen verfügbar. DSN unterstützen ebenso die effiziente Verteilung von Wissen im Unternehmen, da es abgerufen werden kann, wenn es relevant ist. Arbeitsprozesse müssen sich somit nicht mehr am zeitlichen Eingang von s mit Informationen orientieren, sondern lassen sich auf Themen wie bspw. ein Projekt bündeln [BerleconReport (2007)]. Damit unbewusstes ( tacit ) Wissen (Wissen, von dem eine Person nicht weiß, dass sie es weiß) von einer Person zu einer anderen transportiert werden kann, muss es erst in explizites Wissen umgewandelt werden (Prozess der sog. Externalisierung ) außer das Wissen wird beigebracht (Prozess der sog. Socialization ), wovon hier nicht ausgegangen wird [Schneider (2009)]. Externalisiert nun ein Mitarbeiter einen Teil seines (evtl. unbewussten) Wissens und erstellt ihn als Inhalt in einer Enterprise 2.0-Anwendung, so sind fast keine Mehrkosten damit verbunden, dieses Wissen mit anderen Mitarbeitern zu teilen [Allen (2010)]. Es wurde festgestellt, dass sich in Unternehmen aufgrund der Ort- und Zeitunabhängigkeit von Wissensmanagement in Form von Technologien wie Intranet, Groupware etc. ein Trend entwickelt weg vom klassischen humanistischen Wissensmanagementansatz, hin zu technologisch orientiertem Wissensmanagement [Whelan (2007); Göhring u. a. (2010)]. Zweck dieses technologisch orientierten Wissensmanagements ist zum Einen die Erstellung von Wissensdatenbanken, die von allen Angestellten des Unternehmens erreicht werden können, zum Anderen der Aufbau von Expertennetzwerken. Web 2.0 ist für diese Zwecke gut geeignet, da es auf eine starre Struktur verzichtet und den Benutzern die Möglichkeit gibt, eigene Strukturen von Wissen zu formen. Als positiv für das Wissensmanagement hat sich der Effekt herausgestellt, dass Mitarbeiter sich aufgrund der einfachen, interaktiven Kommunikationstechnologie des Web 2.0 um spezifische Themengebiete gruppieren, anstatt zu statischen Wissensdatenbanken beizutragen [Whelan (2007)]. Viele Mitarbeiter in Unternehmen haben Bedenken ihr Wissen in unternehmensinternen DSN zu teilen sie verbinden mit dem Teilen ihres Wissens den Verlust ihrer Einzigartigkeit [Hilzensauer u. Schaffert]. Dieses Problem ist aus der Volkswirtschatslehre von öffentlichen Gütern bekannt, wobei Nachfrager ihre Präferenzen verbergen und ein vorhandenes Gut nutzen, ohne dafür zu zahlen. Für das Wissensmanagement würde sich dieses Verhalten dadurch äußern, dass Mitarbeiter kein eigenes Wissen teilen, sondern nur das geteilte Wissen anderer Mitarbeiter für sich selbst nutzen. Als Abhilfe hierfür nennt Jonathan P. Allen, Kannert Graduate School of Management an der Purdue Universität, die Belohnung derjenigen Mitarbeiter, die ihr Wissen teilen, oder die Ermutigung aller Mitarbeiter zu sozialem Verhalten durch bspw. Steigerung des Gruppengefühls und Vertrauen in die Kollegen. Die Beweggründe des Teilens von Wissen (altruistisch oder egoistisch) entscheiden, ob der Fokus des geteilten Wissens eher auf Qualität oder auf Quantität liegt. 8

16 2. Grundlagen Es wird von Allen auch unterstellt, dass das Problem des Diebstahls geistigen Eigentums in führenden Web 2.0 Seiten wie Wikipedia oder Amazon bereits gelöst worden sei es bestehen kaum Mehrkosten für Benutzer, das für sich erstellte Wissen mit anderen zu teilen [Allen (2010)]. Möchte ein Unternehmen dennoch diesem Effekt der Angst der Mitarbeiter ihr Wissen zu teilen aktiv entgegenwirken, so nennen Hew und Hara hierfür aktive Motivation der Mitarbeiter und betonen, dass das Teilen von eigenem Wissen ohne Konkurrenz geschehen und nur zur Verbesserung eigener Fähigkeiten genutzt werden soll [Hew u. Hara (2006)]. Dirk Klimkeit, Center for Business Knowledge der Ernst & Young AG, beschreibt diese Situation wie folgt: Wenn ein Mitarbeiter seinen Kollegen nach etwas fragt, fühlt dieser sich geschmeichelt und reagiert eher positiv. Der Wissensträger erhält so auch direktes Feedback über die Verwendung seines Wissens und es entsteht eine moralische Verpflichtung des Fragenden gegenüber dem Gefragten ein Gefühl der Gerechtigkeit entsteht [Klimkeit (2005)]. Dieser Ansatz ist in einem DSN durch einfache Interaktionsmechanismen wie Nachrichten und Kommentare abbildbar. Eine weitere Anwendung von DSN in Unternehmen bezüglich Wissensmanagements ist die Expertensuche. Es kommt häufig vor, dass bei Mitarbeitern Probleme auftreten, die mit Hilfe anderer Mitarbeiter relativ leicht und schnell gelöst werden könnten. Die Schwierigkeit besteht jedoch oft darin, dass sich diese Mitarbeiter gegenseitig nicht finden können. Um diesen Prozess zu erleichtern, bietet es sich im Kontext des Wissensmanagements an, Mitarbeiter nach ihrem Wissen und ihren Qualifikationen zu klassifizieren und ein unternehmensinternes DSN zu nutzen, um den Mitarbeitern die Möglichkeit zu geben, sich gegenseitig zu finden, in Kontakt zu treten und letztendlich solche Probleme zu lösen [Breslin u. a. (2009)]. Auch Nordan et al. beschreiben DSN als eine gute Möglichkeit, um Kommunikation, Informationsfluss und Wissenstransfer virtuell zu konstruieren und eine Plattform für Wissensarbeiter zu bilden. Dabei übt eine effektive Kommunikation einen großen Einfluss auf die Effizienz der Wissensarbeit aus [Nordan u. a. (2008)]. Im Rahmen dieser Arbeit wird davon ausgegangen, dass in den Unternehmen, in denen das hier zu entwickelnde DSN eingesetzt werden soll, Wissensarbeit einen wesentlicher Faktor für den Erfolg des Unternehmens darstellt. In diesem Abschnitt ist deutlich geworden, wie Wissensmanagement durch Digitale Soziale Netzwerke begünstigt werden kann Mehrmandanten-Architektur Um verschiedene Module im Rahmen der in dieser Arbeit zu entwickelnden Anwendung parallel betreiben und so beispielsweise evaluieren zu können, welche Auswirkungen unterschiedliche Verbindungsmodelle (bspw. Freundschafts - und Folgemodell, siehe Abschnitt 2.6) auf das DSN haben, soll im weiteren Verlauf dieser Arbeit eine Mehrmandanten-Architektur entworfen und implementiert werden dieser Abschnitt soll hierfür die begriffliche Grundlage schaffen. Eine Mehrmandanten-Anwendung ist ein äußerst skalierbarer Typ von Software, bei welcher eine Anwendung mehrfach instanziiert wird und mehrere Kunden Zugriff auf jeweils eine Instanz erhalten der Begriff Mandant bezeichnet hierbei einen Kunden der Anwendung. 9

17 2. Grundlagen Das mehrmalige Instanziieren von Anwendungen mit derselben Code-Basis hat den Vorteil, dass Wartungs- und Verwaltungskosten gering gehalten werden können, da diese nicht für jede Instanz, sondern nur für die einzige zugrundeliegende Anwendung anfallen. Meistens wird beim Einsetzen einer Mehrmandanten-Architektur ebenso lediglich eine Datenbank, ein Betriebssystem und eine Hardware eingesetzt, um die genannten Kosten weiter zu minimieren. Mehrmandanten-Architekturen werden im Rahmen großer Software as a Service (SaaS) Systeme eingesetzt, häufig für die Human Relations (HR) Domäne oder im Customer Relationship Management (CRM) berühmtestes Beispiel für SaaS ist das CRM System von Salesforce 6, größte Plattformen für SaaS Systeme sind Windows Azure 7 und die Google App Engine 8. Der kürzlich von Heiko Koziolek vorgestellte Mehrmandanten-Architekturstil SPOSAD (Shared, Polymorphic, Scalable Application and Data) ist eine Erweiterung des n-schichtenmodells und wird im Folgenden vorgestellt [Koziolek (2010)]. Koziolek beschreibt die Ziele des SPOSAD Architekturstils wie folgt: Ressourcenteilung Ein zentrales Ziel der Mehrmandanten-Architektur ist die Reduktion der Kosten für die Mandanten durch eben solch eine Aufteilung, durch welche unter anderem Wartungskosten entfallen. Skalierbarkeit Eine Änderung des Last des Systems soll keine spürbare Veränderung in beispielsweise Antwortzeit oder Zuverlässigkeit zur Folge haben. Wartbarkeit Der Aufwand ein zentrales System mit einer einzigen Code-Basis zu warten ist geringer, als mehrere, wenn auch ähnliche, Systeme zu warten. Anpassbarkeit Es soll trotz der Ressourcenteilung möglich sein, Änderungen an einem einzelnen Mandanten-System vorzunehmen. Benutzbarkeit Die Benutzer-Oberfläche soll anpassbar sein. Koziolek verweist zudem auf die Notwendigkeit von Authentifizierungs-, Authorisierungs- und Sicherheitskomponenten. Als weitere Einschränkungen der Architektur nennt er: Eine einzige Code-Basis Der zugrundeliegende Programm-Code soll für alle Mandanten identisch sein. Mandantenspezifische Anpassungen sollen nur über Meta-Daten vorgenommen werden können. Hierdurch werden zentrale Fehlerbehebung und Aktualisierungen entscheidend vereinfacht. Ressourcenteilung in der Datenbankschicht Administrations- und Datensicherungs-Kosten sollen durch einen mandantenunabhängigen Datenbankentwurf minimiert werden. Möglichkeit für mandantenspezifische Anpassungen Es soll möglich sein, Erweiterungen für bestimmte Mandanten anhand von Meta-Daten einzubinden. Diese sind nötig, da die meisten Unternehmen keine Standard-Lösungen akzeptieren. Die konkreten Auswirkungen dieses Architekturstils auf den Entwurf der Architektur für das in dieser Arbeit zu entwickelnde Programm werden in Abschnitt 4.4 Architektur näher erläutert. Um vor allem den Einsatz verschiedener Module des in dieser Arbeit zu entwickelnden DSN parallel betreiben zu können, ist eine Mehrmandanten-Architektur ein geeignetes Hilfsmittel. Dieses DSN soll unter anderem auch genutzt werden, um zu untersuchen, welche Auswirkungen unterschiedliche Verbindungsmodelle auf das DSN und seine Nutzer haben. Diesbezüglich wird im folgenden Abschnitt der Begriff Verbindungsmodell näher erläutert

18 2.6. Verbindungsmodelle 2. Grundlagen In dem in dieser Arbeit zu entwickelnden DSN sollen u.a. Verbindungsmodelle als Modul umsetzbar sein. Hier soll die theoretische Grundlage über verschiedene solcher Verbindungsmodelle gebildet werden, um begründete Entwurfsentscheidungen bezüglich der Modul- Schnittstelle treffen zu können. In Digitalen Sozialen Netzwerken haben Benutzer die Möglichkeit sich miteinander zu verbinden, sei es zur Abbildung realer sozialer Strukturen, zum Knüpfen neuer Kontakte oder lediglich als Informationsquelle über Aktivitäten anderer Nutzer. Es gibt zwei grundlegende Arten der Verbindung zwischen Nutzern, sog. Verbindungsmodellen, welche unterschiedliche Eigenschaften und Effekte haben. Beide Verbindungsmodelle haben gemeinsam, dass zwei Nutzer, sofern sie zueinander in Verbindung stehen, Neuigkeiten über Aktualisierungen des Anderen erhalten. Auch ist es üblich, dass die Verbindungen eines Nutzers durch dritte Nutzer des DSN einsehbar sind (außer dies wird durch die Nutzer explizit verboten) Das asymmetrische Verbindungsmodell Im asymmetrischen Verbindungsmodell ist es möglich, dass ein Nutzer eines DSN zu einem anderen Nutzer eine Verbindung herstellt, welche nicht zwangsläufig von diesem anderen Nutzer erwidert werden muss. In der Literatur wird dieses Verbindungsmodell auch als nicht-reziprok bezeichnet. Es gibt vier verschiedene Arten in diesem Modell, auf welche zwei Benutzer A und B zueinander in Verbindung stehen können (aus der Sicht von A): keine Verbindung Es steht weder A zu B, noch B zu A in Verbindung. einseitige aktive Verbindung A hat sich zu B verbunden, B jedoch nicht zu A. einseitige passive Verbindung B hat sich zu A verbunden, A jedoch nicht zu B. beidseitige Verbindung Es steht sowohl A zu B, als auch B zu A in Verbindung. Üblicherweise lassen sich die Nutzer, zu denen eine Person in Verbindung steht, in zwei Listen aufteilen die Personen, die zu dem Nutzer in Verbindung stehen und die Personen, zu denen der Nutzer in Verbindung steht. Besteht nun eine beidseitige Verbindung zwischen zwei Nutzern, taucht der jeweils andere in beiden Listen des Nutzers auf. Bekanntester Vorreiter dieses Verbindungsmodells ist Twitter, ein DSN und Mikro-Blogging Dienst 9. Bei Twitter kann ein Benutzer einem Anderen folgen ( follow ) und erhält ab dann Benachrichtigungen über Kurznachrichten (sog. Tweets) des anderen Nutzers. Lediglich 22,1% der Nutzerpaare haben eine beidseitige Verbindung, dies ist nach Kwak et al. auch ein Indiz dafür, dass Twitter eher ein Nachrichten-Medium, als ein DSN ist [Kwak u. a. (2010)]. 9 Mikro-Blogging Dienste bieten jedem Nutzer ein Weblog an, bei welchem jedoch die Länge eines Eintrags beschränkt ist das bekannteste Beispiels eines Mikro-Blogging Dienstes ist twitter (http://www.twitter.com). 11

19 2. Grundlagen Das symmetrische Verbindungsmodell Das symmetrische Verbindungsmodell wird dadurch charakterisiert, dass eine Verbindung zwischen zwei Nutzern immer beidseitig bestehen muss zwei Nutzer stehen also nur in Verbindung, wenn beide miteinander in Verbindung stehen möchten. In der Literatur wird diese Art der Verbindung auch als reziprok bezeichnet. Im Gegensatz zum asymmetrischen gibt es beim symmetrischen Verbindungsmodell lediglich zwei Möglichkeiten, wie zwei Benutzer A und B zueinander in Verbindung stehen können: keine Verbindung Zwischen A und B besteht keine Verbindung. bestehende Verbindung A und B stehen zu einander in Verbindung. Das symmetrische Verbindungsmodell wird bei unter anderem bei Facebook, LinkedIn und StudiVZ eingesetzt und ist wesentlich verbreiteter als das asymmetrische. Hierbei werden üblicherweise zwei zueinander in Verbindung stehende Nutzer über Neuigkeiten des anderen informiert und tauchen bei bestehender Verbindung in der Verbindungs -Liste (oft Freunde genannt) des jeweils Anderen auf. Die beiden genannten Verbindungsmodelle unterscheiden sich also hauptsächlich in den Zuständen, die eine Verbindung zwischen zwei Benutzern haben kann das asymmetrische Verbindungsmodell beschreibt vier solcher Zustände, das symmetrische zwei. Für diese Arbeit war die Unterscheidung dieser Verbindungsmodelle wichtig, da diese Verbindungsmodelle später als Module implementiert werden sollen, um die Erweiterbarkeit des Systems zu demonstrieren, und hierfür Grundlagen formuliert werden mussten, um den Entwurf der Module begründen zu können Zusammenfassung In diesem Kapitel wurden die Grundlagen für diese Arbeit formuliert. Es wurden generell relevante Begriffe definiert, mögliche Anwendungen von DSN für das Wissensmanagement genannt, die Mehrmandanten-Architektur erläutert und zwei Verbindungsmodelle für die spätere Modulentwicklung unterschieden. Im Folgenden werden nun basierend auf Fallstudien und themenverwandten Projekten die Zielgruppe und Anforderungen an das zu entwickelnde DSN definiert, eine Abgrenzung des Systems formuliert und das Risikomanagement zu dieser Arbeit erläutert. 12

20 3. Anforderungserhebung Dieses Kapitel trägt die Ergebnisse der Anforderungserhebung zusammen. Es stellt dar, welche Funktionen das in dieser Arbeit zu entwickelnde DSN wie unterstützen soll. Als Erstes werden an dieser Stelle Fallstudien zum Thema Enterprise 2.0 und anschließend themenverwandte Projekte wie JustConnect oder Chatter diskutiert, um allgemeine Anforderungen abzuleiten. Basierend auf diesen allgemeinen werden konkrete funktionale und nichtfunktionale Anforderungen an das zu entwickelnde DSN gestellt. Des Weiteren beschreibt dieses Kapitel die Zielgruppe der zu entwickelnden Anwendung, schildert das in dieser Arbeit betriebene Risikomanagement und nimmt eine Abgrenzung der zu entwickelnden Anwendung vor Fallstudien zum Thema Enterprise 2.0 In diesem Abschnitt werden Fallstudien untersucht, um zu erfahren, welche Ergebnisse und Erfahrungen Unternehmen bereits im Einsatz von Enterprise 2.0-Systemen gemacht haben. Sie zeigen zum Einen, warum sich Unternehmen für so ein System entschieden, zum Anderen geben sie Auskunft über Anforderungen, die das jeweilige Unternehmen an seine Enterprise 2.0-Lösung gestellt hat [Richter u. Koch (2009)]. Somit bieten diese Fallstudien Ansatzpunkte, um für diese Arbeit relevante allgemeine Anforderungen an ein unternehmensinternes Digitales Soziales Netzwerk zu erarbeiten. Die folgenden Fallstudien entstammen dem Buch A concept and service based analysis of commercial and open source enterprise 2.0 tools und wurden alle im Rahmen von e20cases 1 als forschungsgeeignet klassifziert [Büchner u. a. (2009)] Globale Mitarbeiter-Weblogs bei der Siemens AG Diese Fallstudie beschreibt das Weblog-Angebot der Siemens AG [Ehms]. Es wird geschildert, wie die Siemens Blogosphere als Wissensmanagement-System von den Mitarbeitern effizient in ihre Arbeitspraxis integriert werden konnte und wie Siemens diese Weblog-Anwendung als Teil seines unternehmensweiten Intranet-Portals bereitstellt 2. Die Fallstudie ist für diese Arbeit relevant, da geschildert wird, wie Weblogs eine im Web 2.0 erprobte Technik in einem großen Unternehmen wie Siemens zum Einsatz kommen. Im Folgenden wird basierend auf der Fallstudie erläutert, was Siemens zum Einsatz eines solchen Systems bewegt hat und welche Erwartungen man hatte. Anschließend wird der konkrete Funktionsumfang beschrieben und zum Schluss die Erfahrungen des Einsatzes zusammengestellt

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