Qi 09/ Dezember 2009 Reto Moor MVZ-Redaktor. Editorial

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1 Qi 09/4 1 Editorial Die Zeiten sind weder ruhig noch beschaulich, obschon oder vielleicht ja gerade weil Weihnachten vor der Tür steht. Vor Weihnachten wird der Kantonsrat über das neue Budget beraten und zu Beginn des neuen Jahres wird mit grösster Wahrscheinlichkeit die Teilrevision Lohnsystem auf der Agenda stehen. Dabei werden wichtige Weichen für die künftige Lohnentwicklung gestellt und wird sich zeigen, ob es für die Kantonsangestellten eine erfreuliche Bescherung gibt. Doch nicht allein die finanziellen Faktoren entscheiden über die Attraktivität des Lehrberufes an der Mittelschule. Diese Attraktivität unseres Berufes ist eines der Themen, welche den MVZ seit geraumer Zeit beschäftigt und auch im nächsten Jahr beschäftigen wird. Hierzu gehört insbesondere auch die Studie, welche der MVZ zusammen mit den Walliser Kollegen durchführen wird. Dabei möchte ich mich auch für einen Fehler im letzten Heft entschuldigen, als ich den Präsidenten der Walliser Mittelschullehrer fälschlich mit Olivier Morisod anstatt richtigerweise Olivier Mermod tituliert habe. Weitere Details zu dieser Umfrage werden im nächsten Qi ausführlicher beschrieben, doch bereits in diesem Heft finden Sie einen Artikel zur Attraktivität des Lehrberufes. Hierzu gesellt sich auch die kürzlich erschienene und vorgestellte Arbeitszeiterhebung des LCH über Lehrpersonen aller Stufen. Die wichtigsten Resultate der Studie finden Sie in diesem Heft auf den Seiten 24 bis 27. Weitere Informationen zu dieser Studie finden sich auf der Homepage des LCH. Wir werden auch diese Studie weiter debattieren und verarbeiten. Somit werden uns die Themen auch im neuen Jahr nicht ausgehen. Doch bevor dieses starten wird, wünsche ich Ihnen eine unterhaltsame und informative Lektüre und natürlich ganz schöne Festtage und einen guten Start ins Dezember 2009 Reto Moor MVZ-Redaktor

2 2 Qi 09/4 Rolf Bosshard MVZ-Präsident Das Gespräch suchen Die Freiräume bei der Gestaltung des Unterrichts wie der Arbeitszeit sind für uns von zentraler Bedeutung. Allerdings sind diese Freiräume und der Gebrauch, den wir davon machen, nicht unumstritten. Für viele Beobachter ergibt sich aus unser grossen Freiheit eine entsprechende Rechenschaftspflicht. Wir neigen dazu, dies als Angriffe auf unsere Freiräume und die Bildung wahrzunehmen. Für Aussenstehende handelt es sich hingegen um durchaus legitime Erwartungen an die Mittelschulen. Beide Sichtweisen haben wohl ihre Berechtigung. Die Mittelschullehrerschaft darf sich bei diesen Fragen nicht in eine allzu starre Abwehrhaltung drängen lassen. Im Gegenteil, es liegt sehr wohl in unserem Interesse, auch mit mittelschulkritischen Kreisen das Gespräch zu suchen. Sei es auch nur, um unnötige Missverständnisse zu vermeiden. Auch dürfen wir nicht aus den Augen verlieren, dass die Mittelschulen in den letzten Jahren aus den hart geführten Verteilkämpfen um knappe Bildungsfinanzen regelmässig als die grossen Verlierer hervorgingen. Dafür gibt es zweifelsohne viele Gründe, oft struktureller Natur. Selbstkritisch müssen wir uns allerdings auch fragen, ob wir unsere Anliegen und Sichtweisen genügend und überzeugend kommuniziert haben. Wie dem auch sei, wir müssen alles unternehmen, um nicht in eine unerwünschte Isolation zu geraten. Also auch das Gespräch mit allen politischen Kräften suchen, nicht nur mit den Behörden. Insbesondere auch mit Organisationen und Vertretern der Wirtschaft, die sich in den letzten Jahren des Öfteren als besonders mittelschulkritisch gezeigt haben. Aber gerade hier ist Überzeugungsarbeit besonders wichtig. Grund genug, an dieser Stelle einen Vortrag abzudrucken, den Thomas Daum, Direktor des Schweizerischen Arbeitgeberverbandes, im Februar 2007 im Rahmen des «Internationalen Bildungsgipfels» in St. Gallen hielt. Er vermittelt m.e. einen ausgezeichneten, sachlichen Überblick über die Erwartungen der Wirtschaft an die Mittelschulen.

3 Qi 09/4 3 Erwartungen der Wirtschaft Ich bedanke mich herzlich für die Einladung der Organisatoren, hier die Sicht der Wirtschaft einzubringen. Sie bringen damit zweierlei zum Ausdruck: Erstens, dass die gymnasiale Ausbildung oder die gymnasiale Bildung auch eine wirtschaftliche Dimension hat, und zweitens, dass die Arbeitgeber nicht einfach die Entscheide anderer Akteure zu akzeptieren haben, sondern, dass sie selbst auch Erwartungen formulieren dürfen und auch formulieren sollen. Ich möchte kurz über folgende Punkte zu Ihnen sprechen: Zunächst die arbeitgeberpolitische Perspektive, dann zwei drei Sätze zu den Determinanten der künftigen Arbeitsnachfrage, dann zum Engagement der Arbeitgeber, zum Statusgraben zwischen gymnasialer und Berufsbildung, zur forcierten Anhebung der Maturitätsquote, zum komplementären Weg auf der Sekundarstufe II und dann auch zu Aufgaben und Zielen des Gymnasiums. Ich spreche hier selbstverständlich primär aus Sicht der Schweiz. Lic. Jur. Thomas Daum Die Arbeitgeberperspektive Es war nicht immer so, dass man die Wirtschaft gefragt hat, was sie von den Gymnasien will. Als sich Arbeitgeber und Wirtschaft anfangs der 90er-Jahre vehement gegen den Abbau der naturwissenschaftlichen Fächer wehrten, konnten sie sich gegen die Bildungswissenschaftler und die Bildungspolitiker nicht durchsetzen. Häufig wurden wir mit dem Vorwurf konfrontiert, wir wollten die Gymnasien missbrauchen, um das Arbeitskräftereservoir der Wirtschaft zu produzieren. Wir würden also, mit anderen Worten, den breiteren Bildungsauftrag verneinen. Das war und ist eine Unterstellung. Selbstverständlich wäre es falsch, die Gymnasien utilitaristisch nur als vorbereitende Ausbildungsstätten für bestimmte, von der Wirtschaft gewünschte Berufsprofile zu sehen. Ein solches Verständnis verbietet sich ja schon deshalb, weil die Gymnasien selbst nicht zu Berufsabschlüssen führen, sondern auf jene Studien- und Ausbildungsgänge

4 4 Qi 09/4 vorbereiten, an deren Ende dann Studien- und Berufsabschlüsse stehen. Schon aus funktionalen Gründen, d.h. wegen seiner intermediären Position im gesamten Bildungssystem, kann das Gymnasium nicht nur eindimensionale Ausbildungsinstitution sein. Das Gymnasium muss immer auch Bildungsstätte mit einem breiten Spektrum sein. Das ist auch der Arbeitgeberschaft klar; umso mehr, als sie ja ihrerseits die Erwartungen an die gymnasiale Bildung über weite Strecken indirekt formuliert, d.h. von den Bedürfnissen der anschließenden Studien- und Ausbildungsgänge ableitet. Die Arbeitgeber anerkennen zudem den autonomen Wert einer breiteren Bildung ihrer künftigen Mitarbeitenden. Die Arbeitgeber und die Wirtschaft wünschen keine Fachidioten. Wir respektieren auch den Wunsch der jungen Menschen, sich im Gymnasium noch Optionen im Hinblick auf die spätere Berufswahl offen zu halten. Entscheidend ist der richtige Mix zwischen Bildung und Ausbildung. Bildung und Ausbildung schließen einander nicht aus. Zur künftigen Arbeitsnachfrage Es ist also keine Abwertung des Bildungsauftrags der Gymnasien, wenn ich im Sinne eines Orientierungsrahmens mit groben Strichen einige Tendenzen der wirtschaftlichen Entwicklung skizziere, die für die Nachfrage auf dem schweizerischen Arbeitsmarkt entscheidend sein werden. Die Situation ist wohl weitgehend vergleichbar mit jener in Österreich, Deutschland und weiteren europäischen Ländern. Insbesondre Folgendes scheint mir wesentlich: Erstens die globalisierte Disponibilität einfacher, standardisierter und ortsungebundener Tätigkeit. Zweitens, das hängt damit zusammen: Wir fokussieren immer mehr auf wertschöpfungsstarke, differenzierte Aktivitäten mit höheren Qualifikationsanforderungen. Drittens die Substitution von körperlicher Arbeit durch Maschinen und die zunehmende internationale Verflechtung von Wertschöpfungsketten. Das ist einer der großen Einschnitte der letzten 20 Jahre. Und letzter, ganz wesentlicher Punkt: die demographische Ausdünnung der Erwerbsbevölkerung und gleichzeitig ihre massive Alterung. Das verändert die Ausgangslage für die

5 Qi 09/4 5 Unternehmen ganz entscheidend. Das heißt, wir sind auf unseren Arbeitsmärkten einerseits auf hoch- und höchstqualifizierte Mitarbeitende angewiesen, auf der anderen Seite werden die immer rarer. Selbst wenn wir miteinbeziehen, dass sich unsere Rekrutierungsmärkte auf die EU ausweiten, müssen wir davon ausgehen, dass jedes Land seine Anstrengungen im Bereich der Ausbildung und Bildung leisten muss. Wir sind auf ausländische Arbeitsmärkte angewiesen. Wir können heute vom freien Personenverkehr profitieren. Allen Schweizerinnen und Schweizer, die immer noch etwas Mühe haben mit diesem freien Personenverkehr, muss man heute sagen: Das Wachstum in der Schweiz wäre geringer ohne diese Personenfreizügigkeit. Und dennoch muss auch die Schweiz, müssen die Österreicher, müssen die Deutschen ihr eigenes Arbeitskräftepotential pflegen und weiter ausbauen. Die Migration kann die Nachfrage nach qualifizierten Arbeitskräften also nicht decken. Wir müssen zur Kenntnis nehmen, dass der viel zitierte war of talents europaweit, z.t. sogar weltweit, stattfindet und daraus den Schluss ziehen: Wir haben uns als Wirtschaft im Bereich der Berufsbildung, im Bereich der Bildung insgesamt, also auch der Gymnasien und der Hochschulen, zu engagieren. Ich habe schon den Begriff Berufsbildung gebraucht und möchte hier nochmals betonen: Wenn wir vom Problem der genügenden Arbeitskräfte sprechen, dann geht es nicht nur um Hochschulabsolventen. Angesprochen sind nicht nur die Gymnasien als Vorstufe der Hochschulen sondern auch die Berufsbildung. Gerade auf dieser Schiene stellen wir zunehmend Personalmangel fest. Wenn Sie sich in der heutigen Konjunktur bei den Unternehmungen umsehen, dann beklagen viele den Facharbeitermangel und den Mangel an Fachhochschulabsolventen. Allerdings leiden nicht alle unter den gleichen Knappheitserscheinungen. Statusprobleme der Berufsbildung Diese Feststellung ist deshalb wichtig, weil die Berufsbildung mit einem gewissen Statusproblem kämpft. Auch in der Schweiz - obwohl wir in der Schweiz ähnlich wie Deutschland, ähnlich wie Österreich eine lange Tradition des dualen Ausbildungssystems haben - auch in der Schweiz gilt die

6 6 Qi 09/4 Berufslehre da und dort, vor allem auch bei Eltern, als etwas zweitklassig und der gymnasiale Weg wird sozusagen als Königsweg beurteilt. Diese Vorurteile, die von den Weiterbildungsmöglichkeiten und von den Karrieremöglichkeiten zu wenig Kenntnis nehmen, müssen wir ganz vehement bekämpfen. Anekdotische Seitenbemerkung: Die Chefs der beiden großen, erfolgreichen Schweizer Banken, Herr Ospel und Herr Grübel, haben eine Banklehre gemacht. Sie sind keine Akademiker. Sie sehen also: Hätten sie eine andere Karriere eingeschlagen, dann hätten sie vielleicht andere Steuerausweise. Wir sehen die Berufsbildung und die gymnasiale Bildung als gleichwertig an. Es sind unterschiedliche Bildungs- und Ausbildungswege, aber wir brauchen beides. Und wir wollen, dass das bei den maßgeblichen Akteuren wieder besser verankert wird. Der falsche Druck internationaler Vergleiche Wir wehren uns auch gegen den Druck falscher internationaler Vergleiche. Im OECD-Vergleich erscheint in der Tat die schweizerische Maturitätsquote als unterdurchschnittlich. Laut OECD verzeichnet die Schweiz etwa 20 %, Deutschland gegen 40 % und Frankreich 70 bis 80 %. Gewisse Promotoren der Gymnasien drängen auf eine Erhöhung der Maturitätsquote in der Schweiz. Wir sind diesbezüglich dezidiert anderer Meinung. Wir wollen nicht eine Forcierung der schweizerischen Maturitätsquote, denn wir sehen, dass bei einer forcierten Erhöhung der Maturitätsquote die Probleme eher zu- als abnehmen. Wir brauchen gut ausgebildete Mitarbeitende auf allen Stufen und mit verschiedenen Profilen, die sich im Spektrum zwischen praktisch versierten Handwerkern und theoretisch fokussierten Intellektuellen bewegen; in allen Schattierungen. Dabei sind sowohl die Anforderungen als auch die persönlichen Profile dynamisch, d.h. beides verändert sich. Es verändern sich die Anforderungsprofile der Berufswelt, es ändern sich aber die Profile der Menschen, von denen wir handeln. Unser bisheriges System, das dementsprechend die einzelnen Bildungswege nach den individuellen Fähigkeiten offen lässt, hat sich über lange Zeit bewährt und dazu kann man auch Zahlen zitieren: Zwei Drittel der Jugendlichen wählen nach

7 Qi 09/4 7 der obligatorischen Schulzeit - immer von schweizerischen Zahlen ausgehend - den Weg der dualen Berufsbildung und schließen diese mit einem eidgenössischen Fähigkeitszeugnis ab. Rund 20 Prozent entschließen sich zusätzlich noch zur Berufsmaturität, also dem Bindeglied an die Fachhochschule. Laut Bildungsstatistik des Bundesamtes für Statistik wurden 2004 rund Fähigkeitszeugnisse und rund Berufsmaturitätszeugnisse erteilt, im gleichen Jahr waren es rund gymnasiale Maturitätszeugnisse und etwa Abschlüsse von Fachmittelschulen und Handelsschulen. Und nicht zuletzt kann man auf die Arbeitslosigkeit verweisen: Wir haben in der Schweiz eine Jugendarbeitslosigkeit, die weit unter dem europäischen Schnitt liegt. Ich sage etwas provokativ: Ich bin lieber bei der Maturitätsquote und bei der Arbeitslosenquote unter dem OECD-Schnitt als darüber. Wir haben in den letzten 18 Monaten diese Quote nochmals um 25 Prozent reduzieren können, d.h. es zeigt sich, sobald die Konjunktur wieder bessere Wege geht, greift auch der Arbeitsmarkt zugunsten dieser Jugendlichen, die in dieser differenzierten Form ausgebildet worden sind. Keine forcierte Anhebung der Maturitätsquote Es macht deshalb in unserem Land wenig Sinn, wenn wir eine Anhebung der Maturitätsquote auf den europäischen Durchschnitt forcieren würden. Dies geschähe in zweierlei Hinsicht auf Kosten der dualen Bildung: Zum einen stünden weniger Lehrlinge und spätere Facharbeitnehmende zur Verfügung, zum anderen fänden die Lehrbetriebe nicht mehr genügend schulisch starke Auszubildende, um dann anspruchsvolle Lehren zu alimentieren. Gerade solche sind - je länger je häufiger - die Ausbildungsprogramme eines Informatikers, eines Elektronikers, eines Kunststofftechnologen oder eines Konstrukteurs. Ich würde diese Programme auch Ihnen einmal zur Lektüre empfehlen. Wenn sie beispielsweise Naturwissenschaften nehmen, würden sie noch staunen, was ein Elektroniker bei der Abschlussprüfung für sein Fähigkeitszeugnis leisten muss; das ist z.t. mehr als an gewissen Gymnasien gefordert wird. Wer glaubt, diesem Trend, also der zunehmenden Anforderungen an die Berufsleute, mit einer Verschulung der Ausbildung folgen zu

8 8 Qi 09/4 müssen, der irrt sich. Schulisch vermittelte Kenntnisse und Fähigkeiten reichen nicht aus, um in den entsprechenden Tätigkeitsfeldern bestehen zu können. Sie müssen im Sinne eines embedded learning eng mit den einschlägigen praktischen Fähigkeiten verbunden werden. Das kann das Gymnasium nicht leisten, es ist auch nicht seine Aufgabe. Aus Sicht der Wirtschaft ist auch die Annahme illusorisch, man könne nach der Maturität rasch den Schulstoff mit einer praktischen Ausbildung ergänzen. Was Lehrlinge in den Betrieben in vier Jahren erlernen und erfahren, lässt sich nicht in wenigen Monaten Schnellbleiche nachholen. Zudem wird ein solcher Ausbildungsgang den Eintritt ins Erwerbsleben verzögern, was sowohl volkswirtschaftlich als auch für die Betroffenen nicht wünschenswert wäre. Wenn man die gymnasiale Maturitätsquote erhöhen will, geht das schließlich auch auf Kosten der Maturität selbst. Die Zahl der einschlägigen Begabungen ist nicht unbegrenzt und es spricht einiges dafür, dass wir sie mit dem heutigen Maturitätsstandard einigermaßen ausgeschöpft haben. Mehr Abschlüsse lassen sich nur erreichen, wenn entweder die Anforderungen in den einzelnen Fächern oder die Zahl der Selektionsfächer reduziert würden. Beides wäre nach unserem Dafürhalten der falsche Weg. Aus Sicht der Wirtschaft ist die heutige schweizerische Maturitätsquote durchaus hoch genug. Sie lässt zu, dass sich Jugendliche in anspruchsvollen Berufsbildungen ausbilden lassen und dann über die Berufsmaturität an der Fachhochschule ihr Wissen vertiefen. Die Komplementarität zwischen den beiden Ausbildungswegen auf der Sekundarstufe II zählt zu den Stärken des schweizerischen Bildungssystems. Diesen Standortvorteil dürfen wir nicht mit einer statusorientierten Bevorzugung des gymnasialen Wegs aufs Spiel setzen. Wir brauchen den internationalen Vergleich auch nicht zu scheuen. Denn die Gesamtheit der gymnasialen und beruflichen Abschlüsse in der Schweiz hat ein deutlich höheres Niveau als die reine Maturitätsquote im Ausland. Betrachtet man die Gesamtheit der Abschlüsse, insbesondere auch die Berufsmaturitäten, ist die Schweiz durchaus dabei in Europa.

9 Qi 09/4 9 Hochschulreife als primäres Ziel des Gymnasiums Kommen wir zu den Aufgaben und Zielen des Gymnasiums: Jedes Land braucht Denker und Schaffer. Wichtig ist einzig, dass die Denker auch schaffen. Mit anderen Worten: Wie alle Ausbildungsstufen sind auch die Gymnasien auf Qualität und Leistung auszurichten. Das tönt selbstverständlich, wenn man aber dann und wann mit Vertretern der Hochschulen spricht, dann ist es offensichtlich doch nicht so ganz selbstverständlich. Im Gegensatz zu unserer Generation nehmen heute längst nicht mehr alle Maturanden ein Studium in Angriff. Diesbezüglich ist unser Ausbildungssystem durchlässiger geworden und das ist auch gut so. An der Grundausrichtung der Gymnasien darf sich deshalb allerdings aus Wirtschaftssicht nichts ändern. Ihre Hauptaufgabe ist und bleibt, die Schülerinnen und Schüler auf das Hochschulstudium vorzubereiten. Dabei soll erstens das methodische und arbeitstechnische Rüstzeug erworben werden, um im Studium optimal arbeiten zu können. Zweitens muss das Grundlagenwissen vermittelt werden, auf dem die akademischen Fachstudien aufbauen. Und drittens, es wurde schon mehrfach heute angesprochen, ist das kritische Denken zu fördern, ohne welches akademisches Arbeiten und auch das Arbeiten später in der Wirtschaft nicht möglich ist. Hochschulen und Universitäten sollen in allen drei Dimensionen beim Eintritt der Studierenden in ihre Ausbildungsgänge einen gewissen Standard voraussetzen können. Die Maturität hat verlässlich die Hochschulreife zu gewährleisten. Eine Abkehr von dieser Forderung und die Einführung von Eintrittsprüfungen, wie sie heute morgen für Deutschland postuliert wurde, ist aus unserer Sicht klar unerwünscht. Wir sind der Meinung: Es ist besser, den Selektionsprozess im Gymnasium und so eine gewisse Qualitätskontrolle zu gewährleisten, als nach dem Gymnasium nochmals zusätzliche Loops zu machen, um dann die richtigen Leute fürs Studium zu finden.

10 10 Qi 09/4 Bewältigung der Wissens und Erkenntnisflut Welches die notwendigen Arbeitstechniken und Methoden sind und was zum relevanten Grundlagenwissen gehört, wie kritisches Denken gefördert wird, das definiert sich zum einen aus den Anforderungen der Hochschulen und muss zum anderen stufengerecht und unter Berücksichtigung der verfügbaren Zeit und Ressourcen festgelegt werden. Letzten Endes handelt es sich um einen Optimierungsprozess der von den Beteiligten, also auch von Ihnen, die Bereitschaft erfordert, offen auf die Veränderungen im Umfeld einzugehen, dabei aber immer das Ziel der Hochschulreife im Auge zu behalten. Die Veränderungsbereitschaft darf also nie zur Beliebigkeit führen, sondern muss immer auf Leistung und Qualität ausgerichtet bleiben. Es wäre insbesondere falsch, unter Verweis auf veränderte gesellschaftliche Rahmenbedingungen oder unter Berufung auf eine egalitär ausgerichtete Gesellschaftspolitik von den nötigen Standards und der entsprechenden Selektion für die Maturität abzurücken. Es ist hier nicht der Ort und ich maße mir auch nicht an, eine Standortbestimmung der gymnasialen Bildung unter diesen prinzipiellen Gesichtspunkten vorzunehmen. Als interessierter Beobachter möchte ich nur einige Herausforderungen nennen, die ich aus dem exponentiell wachsenden Wissen einerseits und aus den neuen Informationstechnologien andererseits ableite: Die Gymnasien müssen den «richtigen» Schulstoff bestimmen. Aus der Materialfülle sind typische Strukturen und Erscheinungen herauszuschälen. Mit dem Mut zur Lücke muss Platz für das Wesentliche geschaffen werden. Das ist meines Erachtens auch eine Frage der Selektion. Die braucht Mut und ist nicht einfach, ich weiß das, aber wir müssen stärker typisieren und das Wesentliche mitnehmen, auch das, was heutzutage eine Rolle spielt. Die Gymnasien müssen unterscheiden zwischen den notwendigen Fähigkeiten und dem erforderlichen Präsenzwissen sowie den Informationen, die bei Bedarf im Internet oder aus anderen Quellen abgerufen werden können. Aus der bescheidenen Erfahrung eines Vaters und eines Ehemanns, der auch noch mit einer Gymnasiallehrerin verheiratet ist, merke ich: Es wird noch zu wenig der Tatsache Rechnung getragen, dass heute sehr viel im Internet oder aus anderen

11 Qi 09/4 11 Quelle sofort abrufbar ist, was vor 20 Jahren eben nicht der Fall war. Die Gymnasien müssen Suchstrategien vermitteln, sie müssen Verknüpfungsregeln geben, sie müssen Bearbeitungsmethoden und Ordnungsraster vermitteln, d.h. es muss natürlich ein gewisses System da sein, wo man die Dinge verortet, was erst den kritischen und kreativen Umgang mit verfügbarem Wissen erlaubt. Selbstverständlich gelten analoge Forderungen auch für die den Gymnasien vor- und nachgelagerten Stufen. Das Gymnasium hat aber eine besondere Verantwortung, hier rechtzeitig das erste Rüstzeug für den weiteren akademischen Weg bereitzustellen. Förderung der Selbst- und Sozialkompetenz Die Arbeitgeber verlangen von der gymnasialen Bildung allerdings mehr als Wissen und Können, dies eingedenk der Tatsache, dass ihre Mitarbeitenden in der wirtschaftlichen Praxis umfassende Handlungskompetenzen nicht nur als Fach- und Methodenkompetenz, sondern ebenso als Sozialund Selbstkompetenz zeigen müssen. Darauf wurde ganz zu Beginn des heutigen Tages von Frau Prof. Bosse auch hingewiesen. Ich teile ihre Auffassung bis auf einen Vorbehalt: Ich bin nicht so optimistisch, was die Einschätzung der heutigen Sozial- und Selbstkompetenz der Gymnasiasten anbelangt. Wenn ich vergleiche, was Gymnasiasten diesbezüglich leisten und was Absolventen der Berufsbildung leisten, dann ist meine Präferenz klar bei Zweiteren. Das Gymnasium hat hier einen Nachholbedarf. Es geht um Teamfähigkeit, um Kommunikationsvermögen, um Führungskraft, um Eigeninitiative, um Selbstverantwortung um Zielorientierung. Es geht vor allem heute auch um interkulturelle Kompetenz und das in zweierlei Hinsicht: Wir haben internationalisiertere Belegschaften, d.h. die Chance - ich spreche ausdrücklich von einer Chance -, dass ich in einer Belegschaft auf einen ausländischen Kollegen treffe, ist bedeutend höher als vor 10, 20 oder 30 Jahren. Im eigenen Umfeld brauche ich schon meine interkulturelle Kompetenz; ich brauche sie dann natürlich aber auch, wenn ich auf die fremden Märkte gehe. Heutzutage muss jemand in der Lage sein, relativ rasch zu merken, wie chinesisches Denken, beispielsweise im Geschäftsleben oder in der Hochschule, funktioniert. Wenn sie

12 12 Qi 09/4 hier nicht die nötige Vorbereitung erhalten, dann werden sie später Probleme haben. Wesentliche Grundlagen, für die Sozial- und Selbstkompetenz werden eben in der Adoleszenz gelegt. Lehrlinge erhalten diesbezüglich schon deshalb viele Impulse, weil sie die Konkurrenz am Markt spüren - sie haben Kundenkontakt -, weil sie Teamwork im praktischen Einsatz erleben, weil sie mit unterschiedlichen Personen aus unterschiedlichen Altersgruppierungen zusammenarbeiten. Das ist im Gymnasium anders. Im Gymnasium sind die Schülerinnen und Schüler während vier, sechs, acht Jahren - je nach System - immer unter Gleichaltrigen, sie sind immer «nur» im Klassenverband. Zuweilen wird diese Situation ja nicht ganz ohne Grund, vielleicht auch etwas despektierlich, als «geschützte Werkstatt» apostrophiert. Umso bewusster sollten die Gymnasien diese weichen Faktoren in ihren Unterricht einbauen; wie übrigens Sozial- und Eigenkompetenz zu den Lernzielen aller modernen Berufsbildungen gehören. Dort ist es ausdrücklich in den Lehrplänen enthalten. Dass hier die Gymnasien noch gewisse Defizite haben, zeigen auch Reaktionen, die ich von Unternehmen höre, die feststellen, tendenziell hätten diejenigen, die über die Berufsbildung in den Arbeitsprozess eintreten, eine höhere persönliche Reife als jene, die über die gymnasiale Schiene kommen. Das sollte uns immerhin zu denken geben. Studienwahlvorbereitung Die Studienwahl-Vorbereitung gehört auch in dieses Kapitel wurde in einer Umfrage festgestellt, dass von den befragten Maturanden 18 Prozent nicht wussten, was sie nach der Matura machen würden. 17 Prozent gaben an, sie wollten studieren, wüssten aber noch nicht, was. Und 3 Prozent wussten, dass sie sicher nicht studieren würden. Wir müssen also feststellen: 35 Prozent wussten nicht, was sie nach der Matura machen wollen. Die Verhältnisse haben sich bis heute nicht dramatisch geändert. Das ist sicher ein Zustand, der so einfach nicht hingenommen werden kann; umso weniger, als dann an den Universitäten sehr hohe Abbruchquoten von z.t. über 30 Prozent - je nach Studiengängen festzustellen sind. Das muss auch mit entsprechenden Anstrengungen auf der Gymnasialstufe verbessert werden.

13 Qi 09/4 13 Aufwertung der Mathematik und der Naturwissenschaften Wenn nach der Anforderung der Wirtschaft an gewisse und einzelne Fächer gefragt wird, dann zeigen sich natürlich Differenzen zwischen den einzelnen Bereichen der Wirtschaft. Die Bedürfnisse der Banken und Versicherungen sind nicht identisch mit jenen des Gesundheitswesens. Die technologisch orientierten Industrien, welche in der Terziär-Stufe vorab Ingenieure und Naturwissenschaftler suchen, werden andere Schwergewichte legen als die Medien und die Kulturszene. Dementsprechend hat ja auch die Maturitätsanerkennungsverordnung verschiedene gymnasiale Profile. Ohne diese Differenzierung grundlegend in Frage zu stellen, plädieren wir allgemein aber für eine Aufwertung der Mathematik und der Naturwissenschaften. Als diese Disziplinen mit der letzten MAR-Revision zurückgestuft wurden, übersah man sowohl ihre allgemeine Funktion im Selektionsprozess als auch vor allem ihre Bedeutung für Studienrichtungen, die nicht dem typischen Anschluss an das mathematisch-naturwissenschaftliche Gymnasium entsprechen. Ökonomen, Finanzwissenschaftler und Mediziner sind auf eine gute Vorbereitung in den mathematisch-naturwissenschaftlichen Fächern angewiesen, ebenso alle Sozialwissenschaftler, die mit statistischen Methoden arbeiten. Die Beispiele ließen sich noch vermehren und ich kann Ihnen versichern, auch als einfacher Jurist bin ich froh, eine naturwissenschaftlichmathematische Matura gemacht zu haben. Eine stärkere Pflege der mathematisch-naturwissenschaftlichen Fächer könnte auch helfen, die zunehmenden Ungleichgewichte bei der Studienwahl zu korrigieren. Die Zahl der Hochschulstudierenden in den Geistes- und Sozialwissenschaften stieg zwischen 1990/91 und 2003/04 um 46 Prozent auf Zwei von fünf Studierenden wählen derzeit diese Fakultäten und ihre Zahl soll nach allgemeinen Prognosen weiter steigen. Demgegenüber verzeichnete der Ingenieurbereich im selben Zeitraum nur einen Zuwachs von 10 Prozent. Ohne entsprechenden Nachwuchs ist die Entwicklung der schweizerischen Volkswirtschaft, deren tragende Branchen Pharma, Maschinen, Elektro, Metall, zunehmend auch Banken und Versicherungen sind, nicht mehr im gleichen Maß gesichert wie bisher. Oder anders formuliert: Sie werden sich dann

14 14 Qi 09/4 dort entwickeln, wo sie die Arbeitskräfte finden: in London, New York, Singapur oder anderswo. Dieser Trend kann aber nur gebrochen werden, wenn die Gymnasien das Interesse der Maturandinnen und Maturanden wieder vermehrt auf die mathematisch-naturwissenschaftlichen Studien lenken und dazu auch das Selbstvertrauen der Maturanden in ihre einschlägigen Kenntnisse und Fähigkeiten stärken. Aus Sicht der Wirtschaft ist also die Maturitätsanerkennungsverordnung im Sinne einer Aufwertung der mathematischnaturwissenschaftlichen Fächer zu revidieren. Wir warten gespannt auf entsprechende Vorschläge aus dem Eidgenössischen Departement des Innern. Eine Vermehrung der bestehenden Profile, wie sie von gewissen Kreisen gefordert wird, halten wir dagegen für verfehlt. Die gymnasiale Bildung muss ihren Fokus auf der Hochschulreife wieder stärken. Mit dem Angebot billiger Umfahrungen verliert die Maturität ihre Glaubwürdigkeit als Sprungbrett für die Hochschule. Einblick in die Wirtschaft Wenn wir nochmals das Bild des Gymnasiums als «geschützter Werkstatt» aufnehmen, dann liegt die Forderung nahe, den Schülerinnen und Schülern vermehrte Einblicke in die offene Werkstatt der Wirtschaftswelt zu vermitteln. Minimale Kenntnisse dieses Lebensbereichs gehören im Zeitalter der Globalisierung zur Allgemeinbildung, wenn man diese Allgemeinbildung u.a. an der Fähigkeit misst, auch anspruchsvollere Zeitungen zu lesen. Zudem ist es wichtig, dass die Gymnasiasten schon während der Schulzeit mit der Arbeitswelt in Kontakt kommen und wissen, wofür sie sich ausbilden lassen und was sie in ihrem späteren Berufsleben erwartet. Das beste Fenster zur Wirtschaftswelt ist der direkte Kontakt mit den Arbeitgebern. Es gibt in allen Regionen unseres Landes viele engagierte Unternehmer, auch in Deutschland, welche ihre Betriebe gerne an Informationsveranstaltungen in einem Gymnasium präsentieren und den Schülerinnen und Schülern Rede und Antwort stehen. Zur Pflege des durchaus kritischen - es muss nicht nur affirmativ sein - Dialogs mit den Gymnasien haben wir schon vor längerer Zeit Institutionen wie Jugend und Wirtschaft

15 Qi 09/4 15 ins Leben gerufen, die auch bei den Gymnasien ein gutes Echo finden. Lassen sie mich zum Schluss noch auf zwei Elemente hinweisen, die zwar selbstverständlich erscheinen, in der aufreibenden Diskussion über gymnasiale Lerninhalte und Prozesse aber immer wieder in den Hintergrund geraten: Neugier und Kreativität. Ohne diese Grundqualitäten führen akademische Studien nicht zu ihren eigentlichen Zielen. Ohne diese Grundqualitäten verkümmert unsere Forschung und können die Mitarbeitenden ihren Unternehmungen nicht die nötigen Innovationsimpulse verleihen. Denn Innovation kommt ja nie von den Unternehmungen, Innovation kommt immer nur von den Mitarbeitenden. Und vergessen wir nicht: Je entwickelter die Volkswirtschaften sind, desto mehr sind sie, vor allem im Zeitalter der global verfügbaren Technologien, auf ständige Innovation angewiesen. Neugier, Kreativität, Innovation implizieren oftmals auch eine gewisse Unruhe und einen Drang nach Veränderung. Das sind Dinge, die für das Umfeld nicht immer angenehm, nicht immer einfach zu ertragen sind. Originelle Ideen entspringen originellen Köpfen, die weniger normiert als kantig sind. Es ist nicht Aufgabe der Gymnasien, diese Köpfe rund zu schleifen. Die Gymnasien dürfen solche unkonventionellen Antriebskräfte nicht unterdrücken; sie müssen vielmehr versuchen, sie in selbst- und in umweltverträgliche Bahnen zu lenken. Das ist, dessen bin ich mir völlig bewusst, eine Gradwanderung zwischen destruktiver und kreativer Umsetzung adoleszenter Energien, die von den Lehrpersonen viel Einfühlungsvermögen, Souveränität und Augenmaß erfordert. Damit wird am Ende meiner Ausführungen auch deutlich: Die Erwartungen an die gymnasiale Bildung sind über alle institutionellen Strukturen und Inhalte hinweg zuletzt immer Erwartungen an die gymnasialen Lehrpersonen. Es würde sich lohnen, dies zu vertiefen, aber ich greife zurück auf meinen eigenen gymnasialen Bildungsfundus, erinnere mich an Effi Briest und da heißt es doch am Schluss: «Luise, das ist ein zu weites Feld.»

16 16 Qi 09/4 Rolf Bosshard MVZ-Präsident Die Attraktivität des Mittelschullehrerberufs: Die Rolle der Löhne Die schwindende Attraktivität des Mittelschullehrerberufes ist nicht nur für den MVZ begründeter Anlass zur Sorge. Unbestritten hat diese Attraktivität viele Facetten, monetäre wie qualitative. Sämtliche Fragen rund um die Attraktivität haben für den MVZ hohe Priorität. An dieser Stelle möchte ich der Rolle der Löhne für die Attraktivität etwas näher auf den Grund gehen. Erkenntnisinteresse «Obwohl man meinen könnte, dass der Staat als wichtigster Arbeitgeber von Lehrkräften durchaus ein Interesse daran haben müsste, Steuerungswissen über das Zusammenspiel zwischen Angebot und Nachfrage auf dem Arbeitsmarkt zu haben, sind diese Fragen mit Ausnahme der angelsächsischen Staaten wenig bis gar nicht untersucht worden. Das Desinteresse der öffentlichen Hand ebenso wie der Arbeitnehmerorganisationen führte dazu, dass in der Vergangenheit die statistischen Materialien in diesem Bereich eher dürftig blieben, was eine Untersuchung noch schwieriger macht.» Dies schrieben Stefan C. Wolter, Stefan Denzler und Bernhard A. Weber in der Einleitung (p. 306) zu ihrer Studie: «Betrachtungen zum Arbeitsmarkt der Lehrer in der Schweiz» (Vierteljahreshefte zur Wirtschaftsforschung 72 (2003), 2 S ). Umso wertvoller ist ihre Studie für uns. Sie ist meines Wissens die einzige, die das zur Verfügung stehende Datenmaterial methodisch überzeugend auswertet und so zu wichtigen, empirisch gut abgestützten Erkenntnissen zur Frage gelangt, ob die Lehrerlöhne gegenüber den Löhnen in der Privatwirtschaft konkurrenzfähig sind oder nicht.

17 Qi 09/4 17 Lohnelastizität des Lehrerangebots «Erstens reagieren die Universitätsabsolventen auch in der Schweiz signifikant positiv auf Lohndifferentiale, wenn es darum geht, sich für oder gegen den Lehrberuf zu entscheiden.» (p. 311) Die Motivation von Lehrpersonen ist zweifelsohne vielschichtig. Darin unterscheiden sie sich in keiner Weise von anderen hochqualifizierten Arbeitnehmern. Das heisst nun aber nicht, dass der Lohn irrelevant wäre. Im Gegenteil. Nur wenn die Lehrerlöhne gegenüber vergleichbaren Tätigkeiten in der Privatwirtschaft konkurrenzfähig sind, gelingt es, erstklassige Universitätsabsolventen in genügender Zahl für die anspruchsvolle Lehrtätigkeit zu gewinnen. Das haben verschiedene Untersuchungen in den 25 OECD-Ländern gezeigt. (vgl. NZZ : Qualität ist eine Frage der Attraktivität; Qi 08/2 p. 28 ff.) Es sollte deshalb niemanden überraschen, dass sich auch schweizerische Universitätsabsolventen bei der Berufswahl ökonomisch rational verhalten und auch auf monetäre Anreize reagieren. (p. 309) Nach den Berechnungen der Studie liegt die Lohnelastizität mit 0,12% zwar markant tiefer als in anderen OECD- Ländern. Dennoch könnte die Gymnasiallehrerquote eines Universitätsjahrganges um rund 20% gesteigert werden, wenn das Lohndifferential um lediglich 10% erhöht würde. (p. 310) Lehrermangel bzw. knappheit über generelle Lohnerhöhungen zu bekämpfen, käme die Kantone also angesichts der geringen Elastizität zweifelsohne recht teuer zu stehen. Notwendige Differenzierungen Allerdings gibt es auch signifikante Unterschiede bezüglich Lohnelastizität. So ergreifen Absolventen mit einem Diplom für das Höhere Lehramt mit grosser Wahrscheinlichkeit auch den Mittelschullehrerberuf, weitgehend unabhängig von Veränderungen des Lohndifferentials. Wer sich also für die Ausbildung zum Mittelschullehrer entscheidet, wird in der Regel auch unterrichten. Ganz anders sieht es insbesondere bei Männern und Absolventen der Naturwissenschaften aus, die mit der pädagogischen Ausbildung noch nicht begonnen haben. Sie weisen signifikant grössere Elastizitäten auf. Dies

18 18 Qi 09/4 stimmt gut mit den Erfahrungen der Zürcher Mittelschulen in den letzten Jahren überein. Ferner ist das Lohndifferential zwischen Mittelschullehrern und den übrigen Berufen, so wie es in der Studie berechnet wird, markant antizyklisch. Der Vorteil zugunsten der Lehrberufe schmilzt im Konjunkturaufschwung wie Schnee an der Sonne, weil die Lohnpolitik in der Privatwirtschaft stark prozyklisch ist. In wirtschaftlichen Boomjahren fällt es allen Branchen schwer, ihren steigenden Bedarf an hochqualifizierten Arbeitskräften zu decken. Der zusätzliche Verlust an relativer Attraktivität verschärft die Rekrutierungschwierigkeiten der Mittelschulen weiter. Schliesslich ist es jeweils beinahe unmöglich, die strukturellen von den konjunkturellen Ursachen sauber zu unterscheiden. Paradox Lehrermangel «Es stellt sich natürlich die Frage, weshalb bei solch überwältigenden lohnmässigen Vorteilen für den Lehrberuf überhaupt Lehrermangel auftreten kann.» (p. 316) Auf der Basis der verfügbaren Daten und ihrer Berechnungen gelangt die Studie zum Ergebnis, dass die Einkommensperspektiven für Lehrpersonen im Vergleich zu Berufen mit vergleichbarer Ausbildung durchaus attraktiv sind. Das gilt für die Einstiegslöhne wie für den zu erwartenden Lebenslohn. Dennoch wird immer wieder über Lehrermangel bzw. Lehrerknappheit geklagt. Wie lässt sich dieser offensichtliche Widerspruch erklären? Die Autoren der Studie kommen zum Schluss, dass die qualitativen, nicht monetären Elemente des Berufes für die Attraktivität der Lehrberufe eine entscheidende Rolle spielen müssen. Wir teilen diese Einschätzung voll und ganz. Wir teilen auch die Auffassung der Autoren, dass die Attraktivität der Lehrberufe diesbezüglich in den letzten Jahren stark gelitten hat. Denn es ist nicht zu übersehen, dass nicht nur die zeitliche Belastung infolge der kontinuierlichen Verknappung der finanziellen Ressourcen stark zugenommen haben. Die Lehrberufe gelten zu Recht als besonders Burnout gefährdet. Diverse Arbeitszeitstudien weisen die

19 Qi 09/4 19 chronische Überlastung nach. Sie wird ja letztlich auch von niemandem mehr ernsthaft bestritten. Eine Strategie zum Erhalt bzw. zur gezielten Verbesserung der Attraktivität des Mittelschullehrerberufes muss deshalb ihr Augenmerk ebenso sehr auf diese qualtitativen, nicht monetären Faktoren richten, wie auf die Lohnfrage. Auch zu den verschiedenen, qualitativen Elementen gibt es wenig gesichertes Wissen. Die Klärung der Frage, was den Mittelschullehrerberuf für viele Universitätsabsolventen noch immer attraktiv macht, hat für den MVZ hohe Priorität. Unter dem Dach des VSG ist deshalb bekanntlich eine grössere Untersuchung zu diesen Fragen geplant. (vgl. Qi 09/3 p. 16 ff.: Arbeitsbedingungen und Attraktivität des Gymnasiallehrerberufs; und p. 19 ff.: Schweizweit denken, kantonal handeln) In diesem Zusammenhang muss noch kurz erwähnt werden, dass es keine systematische Erfassung des Lehrermangels auf Mittelschulstufe gibt. Es ist also in keiner Weise sicher, dass es einen generellen oder auch nur partiellen, fächerspezifischen Lehrermangel gibt. So ist es denn auch umstritten, ob effektiv Lehrermangel oder nur Lehrerknappheit herrscht. Die Frage lässt sich auch nicht entscheiden, solange es sich lediglich um Einzelerfahrungen handelt, die anschliessend generalisiert werden. Nachdenklich stimmte mich in diesem Kontext die Erfahrung eines erfahrenen Chemielehrers, der vor kurzem aus organisatorischen Gründen (mba Verfahren) entlassen wurde. Erstens: solange es sich Mittelschulen leisten können, Chemielehrer auf die Strasse zu stellen, kann der Mangel nicht so dramatisch sein. Zweitens: bei der intensiven, systematischen Suche nach ausgeschriebenen Chemielehrerstellen musste dieser Kollege feststellen, dass in der Deutschschweiz während dieser ganzen Zeit keine einzige Chemielehrerstelle ausgeschrieben wurde. Ob von einem akuten, strukturellen Lehrermangel gesprochen werden kann ist noch aus anderen Gründen alles andere als sicher. So haben zum Beispiel die Berichte zu «Stand und Entwicklung der Zürcher Mittelschulen» bei den teilautonomen Mittelschulen unübersehbare Defizite bei der systematischen Rekrutierung von Personal aufgedeckt. Keine Spur von Professionalität. Ist es da verwunderlich,

20 20 Qi 09/4 wenn sich in wirtschaftlichen Boomzeiten nur vereinzelte InteressentInnen auf eine diskret ausgeschriebene Stelle melden? Private Unternehmungen treiben oftmals einen unvergleichlich grösseren Aufwand, um Topleute zu rekrutieren und schätzen sich dennoch glücklich, wenn sie eine auch noch so bescheidene Auswahl bei der Stellenbesetzung haben. Erst die Professionalisierung der Personalrekrutierung der Mittelschulen wird Aufschluss darüber geben, wie dramatisch die strukturelle Knappheit effektiv ist. So paradox ist der Lehrermangel, sofern es ihn überhaupt gibt, möglicherweise gar nicht. Es wäre aber angesichts der schmalen Datenbasis ebenso sehr denkbar, dass die hier zur Diskussion stehende Studie die Lohnvorteile der Lehrperson deutlich überzeichnet. Mögliche Überzeichnung der Vorteile Für die Einstiegslöhne stand der Studie eine solide Datenbasis zur Verfügung, nämlich die Daten der schweizerischen Absolventenbefragung im Zeitraum 1981 bis Es besteht also kein Grund, die Ergebnisse der Studie zu den Einstiegslöhnen (ein Jahr nach Abschluss des Studiums) grundsätzlich in Frage stellen. Es ist deshalb davon auszugehen, dass die Einstiegslöhne von Mittelschullehrpersonen im Schnitt tatsächlich höher liegen als in der Privatwirtschaft. Allerdings müssten wohl noch weitere Faktoren beim Berufseinstieg berücksichtig werden, um die relative Attraktivität des Mittelschullehrerberufs in der Berufseinstiegsphase realistisch einschätzen zu können. So erhalten an Mittelschulen bekanntlich zahlreiche Berufseinsteiger in den ersten Jahren bei weitem nicht das Pensum, das sie eigentlich möchten. Viele sehen sich gezwungen, an mehreren Schulen Teilpensen zu übernehmen, was unter Umständen einen erheblichen Mehraufwand bedeutet. Stärker ins Gewicht fallen dürfte jedoch die ungewöhnliche Prekarität der Beschäftigung in den ersten Berufsjahren. Der OECD-Grundlagenbericht zur Schweiz (Karin Müller Kucera und Martin Stauffer, Wirkungsvolle Lehrkräfte rekrutieren, weiterbilden und halten; Nationales thematisches Examen der OECD, Grundlagenbericht Schweiz, 2003) verweist denn

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