8. Stetige Zufallsvariablen
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- Ulrich Gerstle
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1 8. Stetige Zufallsvariablen Idee: Eine Zufallsvariable X ist stetig, falls ihr Träger eine überabzählbare Teilmenge der reellen Zahlen R ist. Beispiel: Glücksrad mit stetigem Wertebereich [0, 2π] Von Interesse ist die Zufallsvariable, die den exakten Winkel angibt, an dem das Glücksrad stehen bleibt. Bernd Bischl Stochastik und Statistik SS / 65
2 8.1 Definition von stetigen Zufallsvariablen Eine Zufallsvariable X heißt stetig, wenn es eine Funktion f (x) 0 gibt, so dass sich die Verteilungsfunktion F (x) = P(X x) von X wie folgt darstellen lässt: F (x) = x f (u) du Die Funktion f (x) heißt Wahrscheinlichkeitsdichte (kurz: Dichte oder Dichtefunktion) von X. Der Träger T von X ist die Menge aller Elemente x R für die f (x) > 0 gilt. Beachte den Unterschied zu diskreten Zufallsvariablen! Hier gilt: F (x) = f (x i ) i:x i x Bernd Bischl Stochastik und Statistik SS / 65
3 Einige Folgerungen P(X = x) = 0 für alle x R P(X [a, b]) = + f (x) dx = 1 b a f (x) dx Bernd Bischl Stochastik und Statistik SS / 65
4 Beispiel: Die stetige Gleichverteilung Eine Zufallsvariable X heißt stetig gleichverteilt auf dem Intervall [a, b], falls ihre Dichtefunktion die folgende Form hat: { 1 b a für x [a, b] f (x) = 0 sonst Der Träger von X ist also T = [a, b]. Die Verteilungsfunktion F (x) von X ergibt sich zu 0 x < a x a F (x) = b a x [a, b] 1 x > b Man schreibt kurz: X U(a, b) Bernd Bischl Stochastik und Statistik SS / 65
5 Beispiel: Die stetige Gleichverteilung II f(x) F(x) x x Dichtefunktion (links) und Verteilungsfunktion (rechts) der stetigen Funktionen in R: Gleichverteilung für a = 2 und b = 6 dunif(...) berechnet die Dichtefunktion punif(...) berechnet die Verteilungsfunktion qunif(...) berechnet die Quantilsfunktion runif(...) erzeugt Zufallszahlen Bernd Bischl Stochastik und Statistik SS / 65
6 Eigenschaften der Verteilungsfunktion 1 lim F (x) = 0 und lim F (x) = 1 x x 2 An allen Stetigkeitsstellen von f (x) gilt: F (x) = f (x) 3 P(a X b) = F (b) F (a) 4 P(X > a) = 1 F (a) etc. Bernd Bischl Stochastik und Statistik SS / 65
7 Allgemeine Definition von stetigen ZVn Frage: Für welche Mengen B ist die Aussage P(X B) = f (x)dx überhaupt sinnvoll? B Sei F die Mengenfamilie aller offenen Intervalle in R. Dann gibt es eine sogenannte σ-algebra (eine spezielle Mengenfamilie) σ(f), die F enthält. Bernd Bischl Stochastik und Statistik SS / 65
8 σ-algebren Für eine σ-algebra σ(f) muss gelten: 1 und Ω σ(f) 2 Für A, B σ(f) ist auch B \ A σ(f). 3 Für A 1, A 2,... σ(f) ist auch A n σ(f) und n=1 A n σ(f). n=1 Bernd Bischl Stochastik und Statistik SS / 65
9 Axiome von Kolmogorov Ein Wahrscheinlichkeitsmaß P auf Ω wird nun mittels σ(f) definiert: Für alle paarweise disjunkten Mengen A 1, A 2,... σ(f) soll gelten (vgl. Axiom A3, Abschnitt 2.3): P( n=1a n ) = P(A n ) n=1 Ferner müssen natürlich auch A1 und A2 erfüllt sein: P( ) = 0 P(Ω) = 1 Bernd Bischl Stochastik und Statistik SS / 65
10 8.2 Wichtige stetige Verteilungen Im Folgenden werden wir nun wichtige stetige Verteilungen kennenlernen. Stetige Verteilungen hängen wie diskrete Verteilungen von einem oder mehreren Parametern ab. Zur Charakterisierung werden wir meist die Dichtefunktion und den Träger angeben. Eine Verteilung haben wir schon kennengelernt, die stetige Gleichverteilung mit Parametern a R und b R (a < b). Sie hat die Dichtefunktion f (x) = 1 b a und den Träger T = [a, b]. Bernd Bischl Stochastik und Statistik SS / 65
11 Die Exponentialverteilung Eine stetige Zufallsvariable X mit positivem Träger T = R + heißt exponentialverteilt mit Parameter λ R +, wenn sie die Dichte { λ exp( λx) für x 0 f (x) = 0 sonst besitzt. Die Verteilungsfunktion ergibt sich zu { 1 exp( λx) für x 0 F (x) = 0 für x < 0 Notation: X E(λ) Funktionen in R: dexp(), etc. Bernd Bischl Stochastik und Statistik SS / 65
12 Die Exponentialverteilung II f(x) λ = 0.9 λ = 0.5 λ = 0.3 F(x) λ = 0.9 λ = 0.5 λ = x Dichtefunktion (links) und Verteilungsfunktion (rechts) der Exponentialverteilung mit verschiedenen Raten x Bernd Bischl Stochastik und Statistik SS / 65
13 Die Gammaverteilung Die Gammaverteilung ist eine Verallgemeinerung der Exponentialverteilung. Sie hat auch den positiven Träger T = R +, aber einen Parameter mehr: Eine stetige Zufallsvariable X heißt gammaverteilt mit Parametern α R + und β R + (Notation: X G(α, β) ), falls sie die Dichte { β α f (x) = Γ(α) xα 1 exp( βx) für x > 0 0 sonst besitzt. Hierbei ist Γ(α) die Gammafunktion Γ(α) = 0 x α 1 exp( x) dx wobei Γ(x + 1) = x! für x = 0, 1, 2,... gilt. Bernd Bischl Stochastik und Statistik SS / 65
14 Die Gammaverteilung II f(x) α, β = (2, 3) α, β = (1.2, 3) α, β = (2, 6) α, β = (1.2, 6) F(x) x Dichtefunktion (links) und Verteilungsfunktion (rechts) der Gammaverteilung mit verschiedenen Werten für α und β x Bernd Bischl Stochastik und Statistik SS / 65
15 Eigenschaften der Gammaverteilung Für α = 1 ergibt sich die Exponentialverteilung mit Parameter λ = β. Für α = d/2 mit d N und β = 1 2 ergibt sich die sogenannte χ 2 -Verteilung mit d Freiheitsgraden. Notation: X χ 2 (d) Funktionen in R: Gammaverteilung: dgamma(x, shape = α, rate = β), etc. χ 2 -Verteilung: dchisq(x, df = Freiheitsgrade), etc. Bernd Bischl Stochastik und Statistik SS / 65
16 Wieso ist bei der Gammaverteilung f (u)du = 1? Verwendung der Substitutionsregel: f (g(x)) g (x) dx = f (z) dz mit g(x) = β x: f (x) = βα Γ(α) xα 1 exp( βx) = = β Γ(α) g(x)α 1 exp( g(x)) 1 Γ(α) g(x)α 1 exp( g(x)) β }{{} g (x) Bernd Bischl Stochastik und Statistik SS / 65
17 Die Normalverteilung Gaußsche Glockenkurve Eine Zufallsvariable X mit Träger T = R und Parametern µ R und σ 2 R + heißt normalverteilt, falls sie die Dichtefunktion f (x) = 1 ( 1 2π σ exp 1 (x µ) 2 ) 2 σ 2 für x R hat. Für µ = 0 und σ 2 = 1 nennt man die Zufallsvariable standardnormalverteilt. Man schreibt kurz: X N (µ, σ 2 ) Bernd Bischl Stochastik und Statistik SS / 65
18 Die Normalverteilung II f(x) F(x) µ, σ = (0, 1) µ, σ = (2, 1) µ, σ = (0, 2) x Dichtefunktion (links) und Verteilungsfunktion (rechts) der Normalverteilung mit verschiedenen Werten für µ und σ x Bernd Bischl Stochastik und Statistik SS / 65
19 Mehr zur Normalverteilung Funktionen in R: dnorm(...) berechnet die Dichtefunktion pnorm(...) berechnet die Verteilungsfunktion qnorm(...) berechnet die Quantilsfunktion rnorm(...) erzeugt Zufallszahlen Beachte: F (x) = x f (u) du ist nicht analytisch zugänglich (d.h. man findet keine Stammfunktion und braucht numerische Integration). Bernd Bischl Stochastik und Statistik SS / 65
20 Wieso ist bei der Normalverteilung f (u)du = 1? Man weiß aus der Analysis, dass für a > 0 gilt: exp( a 2 x 2 ) dx = π a Ferner kann man leicht zeigen, dass ( exp 1 (x µ) 2 ) 2 σ 2 dx = ) exp ( x2 2σ 2 dx für alle µ R gilt. Bernd Bischl Stochastik und Statistik SS / 65
21 Die Betaverteilung Eine Zufallsvariable X mit Träger T = (0, 1) und Parametern α R + und β R + heißt betaverteilt (X Be(α, β) ), falls sie die Dichtefunktion { 1 B(α,β) f (x) = xα 1 (1 x) β 1 für 0 < x < 1 0 sonst besitzt. Hierbei ist die Betafunktion B(α, β) gerade so definiert, dass die Dichtefunktion die Normierungseigenschaft B(α, β) = Γ(α)Γ(β) Γ(α + β) = f (x) dx = 1 besitzt: x α 1 (1 x) β 1 dx Bernd Bischl Stochastik und Statistik SS / 65
22 Die Betaverteilung II f(x) F(x) α, β = (2, 3) α, β = (1.2, 3) α, β = (2, 6) α, β = (1.2, 6) x Dichtefunktion (links) und Verteilungsfunktion (rechts) der Betaverteilung mit verschiedenen Werten für α und β x Bernd Bischl Stochastik und Statistik SS / 65
23 Die Betaverteilung III Beachte: Für α = β = 1 erhält man die Gleichverteilung auf dem Intervall [0, 1]. Funktionen in R: dbeta(...) berechnet Dichtefunktion pbeta(...) berechnet Verteilungsfunktion qbeta(...) berechnet Quantilsfunktion rbeta(...) erzeugt Zufallszahlen Bernd Bischl Stochastik und Statistik SS / 65
24 8.3 Lageparameter von stetigen Zufallsvariablen Man unterscheidet wieder den Erwartungswert (existiert meistens, ist dann auch eindeutig) den Median (existiert immer, ist immer eindeutig, solange der Träger von X ein Intervall ist) den Modus (existiert nicht immer, ist auch nicht immer eindeutig) Diese sind nun aber anders definiert. Bernd Bischl Stochastik und Statistik SS / 65
25 Der Erwartungswert von stetigen Zufallsvariablen Der Erwartungswert einer stetigen Zufallsvariable X ist definiert als EX = x f (x) dx unter der Voraussetzung, dass die Funktion x f (x) absolut integrierbar ist: xf (x) dx = x f (x) dx < Andernfalls sagt man, der Erwartungswert von X existiert nicht bzw. ist unendlich. Bernd Bischl Stochastik und Statistik SS / 65
26 Eigenschaften des Erwartungswertes Wir setzen hier die Existenz des Erwartungswertes voraus. 1 E[g(X )] = g(x)f (x) dx 2 E(a X + b) = ae(x ) + b Linearität für eine beliebige Funktion g : R R 3 E(X + Y ) = E(X ) + E(Y ) Additivität 4 Ist f (x) symmetrisch um einen Punkt c, d.h. f (c x) = f (c + x) x R dann ist E(X ) = c. Bernd Bischl Stochastik und Statistik SS / 65
27 Beispiele für Erwartungswerte stetiger Verteilungen 1 Der Erwartungswert der Betaverteilung ist α/(α + β). 2 Der Erwartungswert der stetigen Gleichverteilung ist (a + b)/2. 3 Der Erwartungswert der Exponentialverteilung ist 1/λ. Beweis über partielle Integration: u(x)v (x) dx = u(x)v(x) u (x)v(x) dx 4 Die Cauchy-Verteilung mit Dichtefunktion f (x) = 1 π hat keinen (endlichen) Erwartungswert x 2 für x R Bernd Bischl Stochastik und Statistik SS / 65
28 Quantile von stetigen Zufallsvariablen Wir nehmen an, dass der Träger der stetigen Zufallsvariable X ein Intervall ist. Somit ist die Umkehrfunktion F 1 (p) der Verteilungsfunktion F (x) von X eindeutig definiert. Das p-quantil der Verteilung von X ist definiert als der Wert x p für den F (x) = p gilt. Somit gilt x p = F 1 (p). Speziell erhält man für p = 0.5 den Median x Med. Ist f (x) symmetrisch um einen Punkt c, so ist x Med = c. Beispiel: Bei einer normalverteilten Zufallsvariable X N (µ, σ 2 ) ist x Med = µ. Bernd Bischl Stochastik und Statistik SS / 65
29 Der Modus von stetigen Zufallsvariablen Ein Modus einer stetigen Zufallsvariable X ist ein Wert x Mod, für den für alle x R gilt: f (x Mod ) f (x) Der Modus ist nicht notwendigerweise eindeutig, noch muss er existieren. Bernd Bischl Stochastik und Statistik SS / 65
30 Beispiele 1 Der Modus der Betaverteilung ist für α > 1 und β > 1 eindeutig gleich x Mod = α 1 α + β 2 2 Der Modus der Exponentialverteilung ist gleich Null. 3 Der Modus der Normalverteilung ist µ. 4 Der Modus der Gammaverteilung ist für α > 1 eindeutig gleich Für α < 1 existieren keine Modi. x Mod = α 1 β Bernd Bischl Stochastik und Statistik SS / 65
31 Die Varianz einer stetigen Zufallsvariable Die Varianz einer stetigen Zufallsvariable definiert man analog zum diskreten Fall: Var(X ) = E[X E(X )] 2 = E[X µ] 2 = (x µ) 2 f (x) dx mit µ = E(X ). Die Standardabweichung ist ebenfalls wie im diskreten Fall definiert: σ = Var(X ) Beachte: Auch die Varianz kann nicht existieren, d.h. unendlich sein. Existiert der Erwartungswert nicht, so existiert auch die Varianz nicht. Bernd Bischl Stochastik und Statistik SS / 65
32 Eigenschaften der Varianz Es gelten dieselben Eigenschaften wie im diskreten Fall: Verschiebungssatz: Var(X ) = E(X 2 ) [E(X )] 2 Lineare Transformationen: Für Y = a X + b gilt: Var(Y ) = a 2 Var(X ) Sind X und Y unabhängig, so gilt: Var(X + Y ) = Var(X ) + Var(Y ) Bernd Bischl Stochastik und Statistik SS / 65
33 Beispiel: Varianz der stetigen Gleichverteilung Zunächst gilt E(X 2 ) = 1 3 b3 a 3 b a und mit dem Verschiebungssatz ergibt sich: Var(X ) = EX 2 (EX ) 2 = (b a)2 12 Die Varianz wächst also quadratisch und die Standardabweichung somit linear mit der Breite b a des Trägers. Bernd Bischl Stochastik und Statistik SS / 65
34 Erwartungswerte und Varianzen stetiger Verteilungen Name Symbol E(X ) Var(X ) Gleichverteilung X U(a, b) a+b 2 Exponentialverteilung X E(λ) 1 λ Gammaverteilung X G(α, β) α β (b a) 2 12 Normalverteilung X N (µ, σ 2 ) µ σ 2 1 λ 2 α β 2 Betaverteilung X Be(α, β) α α+β α β (α+β) 2 (α+β+1) Bernd Bischl Stochastik und Statistik SS / 65
35 8.4 Das Gesetz der großen Zahlen Das Gesetz der großen Zahlen ist eine Aussage über das arithmetische Mittel X n = 1 n X i n für n, wobei die X i (i = 1,..., n) unabhängig und identisch verteilte Zufallsvariablen (engl.: iid = independent and identically distributed ) aus einer Verteilung mit Erwartungswert µ und Varianz σ 2 sind. Es gilt: E( X n ) = µ und Var( X n ) = 1 n σ2 Daher folgt sofort für n : X n µ und Var( X n ) 0 Das arithmetische Mittel konvergiert gegen den Erwartungswert. Dies funktioniert nicht bei der Cauchy-Verteilung! i=1 Bernd Bischl Stochastik und Statistik SS / 65
36 Beispiel: Normalverteilung Arithmetisches Mittel Arithmetisches Mittel für standardnormalverteilte ZV n Bernd Bischl Stochastik und Statistik SS / 65
37 Beispiel: Cauchyverteilung Arithmetisches Mittel Arithmetisches Mittel für cauchyverteilte ZV n Bernd Bischl Stochastik und Statistik SS / 65
38 8.5 Der Transformationssatz für Dichten Sei X eine stetige Zufallsvariable mit Dichte f X (x). Betrachte nun die Zufallsvariable Y = g(x ), wobei z.b. Y = exp(x ), Y = X 2,... Frage: Wie lautet die Dichte f Y (y) von Y? Für eine streng monotone und differenzierbare Funktion g gilt der Transformationssatz für Dichten: f Y (y) = f X (g 1 (y)) dg 1 (y) dy }{{} g 1 (y) Beweis über die Verteilungsfunktion F Y (y) von Y in der Vorlesung. Bernd Bischl Stochastik und Statistik SS / 65
39 Beispiel: Das Quadrat einer Standardnormalverteilung Wie lautet die Dichte von Y = X 2, falls X N (0, 1)? Betrachte zunächst Z = X. Z hat offensichtlich die Dichte f (z) = 2 2π exp( 1 2 z2 ) für z > 0 und 0 sonst Nun ist X 2 = Y = Z 2 = g(z) und g monoton wachsend auf dem Wertebereich R +. Es ergibt sich (y = z 2 z = y) f (y) = 1 y exp( 2π 2 y) Dies entspricht der Dichte einer G(0.5, 0.5), also einer χ 2 -Verteilung mit 1 Freiheitsgrad: Y = X 2 χ 2 1 Bernd Bischl Stochastik und Statistik SS / 65
40 Beispiel: Erzeugung exponentialverteilter Zufallsvariablen Betrachte X U[0, 1] und Y = log(x ), also g(x) = log(x ). Die Umkehrfunktion und deren Ableitung lauten: g 1 (y) = exp( y) dg 1 (y) dy = exp( y) Durch Anwendung des Transformationssatzes für Dichten erhält man: f Y (y) = 1 exp( y) = exp( y) Es gilt: Y E(λ = 1)! Dies ist also eine einfache Art, exponentialverteilte Zufallsvariablen zu erzeugen! Allgemeiner liefert Y = 1 λ log(x) Zufallszahlen aus einer Exponentialverteilung mit Parameter λ : Y E(λ) Bernd Bischl Stochastik und Statistik SS / 65
41 Die Inversions-Methode Allgemeiner kann man die Inversions-Methode zur Erzeugung von Zufallszahlen aus einer beliebigen stetigen Verteilung mit Verteilungsfunktion F (x) verwenden: Erzeuge stetig gleichverteilte Zufallsvariablen U 1,..., U n auf dem Intervall [0, 1]. Dann sind X i = F 1 (U i ), i = 1,..., n Zufallszahlen aus der gewünschten Verteilung. Beweis: Die Dichte von X i ergibt sich zu: f X (x) = f U (F (x)) F (x) = f (x) }{{}}{{} =1 f (x) Bernd Bischl Stochastik und Statistik SS / 65
42 Beispiel: Zufallszahlen aus der Cauchy-Verteilung Dichte- und Verteilungsfunktion der Cauchy-Verteilung sind: f (x) = 1 π x 2 und F (x) = arctan(x) π Die inverse Verteilungsfunktion ist somit: [ ( F 1 (y) = tan π y 1 )] 2 Zufallszahlen aus der Cauchy-Verteilung lassen sich also leicht erzeugen, indem man U 1,..., U n aus U[0, 1] erzeugt und tan [ π ( U i 1 )] 2 berechnet. Bernd Bischl Stochastik und Statistik SS / 65
43 8.6 Der zentrale Grenzwertsatz Aussage, dass - unter Regularitätsbedingungen - das arithmetische Mittel, geeignet standardisiert, von beliebigen unabhängig und identisch verteilten Zufallsvariablen gegen die Standardnormalverteilung konvergiert. Begründet die zentrale Rolle der Normalverteilung in der Stochastik. Zunächst müssen wir noch standardisierte Zufallsvariablen definieren. Bernd Bischl Stochastik und Statistik SS / 65
44 Standardisierte Zufallsvariablen Jede Zufallsvariable X mit endlichem Erwartungswert µ = E(X ) und endlicher Varianz σ 2 = Var(X ) kann man derart linear transformieren, dass sie Erwartungswert 0 und Varianz 1 besitzt: Dann gilt: X = X µ σ E( X ) = 1 (E(X ) µ) = 0 σ Var( X ) = 1 σ 2 Var(X ) = 1 Bernd Bischl Stochastik und Statistik SS / 65
45 Standardisierung von Summen von iid ZVn Betrachte iid Zufallsvariablen X 1, X 2,..., X n mit endlichem Erwartungswert µ = E(X i ) und endlicher Varianz σ 2 = Var(X i ). Für die Summe Y n = X 1 + X X n gilt offensichtlich: Für die standardisierte Summe E(Y n ) = n µ Var(Y n ) = n σ 2 Z n = Y n nµ n σ = 1 n gilt somit E(Z n ) = 0 und Var(Z n ) = 1. n i=1 X i µ σ Bernd Bischl Stochastik und Statistik SS / 65
46 Der zentrale Grenzwertsatz (ZGWS) Die Verteilungsfunktion F n (z) von Z n konvergiert für n an jeder Stelle z R gegen die Verteilungsfunktion Φ(z) der Standardnormalverteilung. Schreibweise: F n (z) Φ(z) für n und alle z R a bzw. kurz Z n N (0, 1) (a = asymptotisch ) In der Praxis kann man also die Verteilung von Z n für große n gut durch eine Standardnormalverteilung approximieren. Bernd Bischl Stochastik und Statistik SS / 65
47 Bemerkungen der ZGWS gilt sowohl für stetige als auch für diskrete ZV X i X i kann beliebig schiefe Verteilungen haben, z.b. X i E(λ) Die Standardisierung ist nicht notwendig zur Formulierung des ZGWS. Alternativ kann man auch direkt Y n = X X n betrachten. Dann gilt Y n a N (n µ, n σ 2 ) Bernd Bischl Stochastik und Statistik SS / 65
48 Beispiel: Bernoulliverteilung Seien X i B(π), i = 1,..., n und unabhängig. Dann ist Y n = n i=1 X i B(n, π) und asymptotisch gilt: Y n n π n π(1 π) a N (0, 1) bzw. Y n a N (n π, n π(1 π)) Bernd Bischl Stochastik und Statistik SS / 65
49 8.7 Die gemeinsame Verteilung zweier stetiger ZVn Die gemeinsame Verteilungsfunktion zweier stetiger Zufallsvariablen X und Y ist die Funktion F (x, y) = P(X x und Y y) Alternativ kann man die gemeinsame Verteilung von X und Y auch über deren gemeinsame Dichtefunktion f (x, y) definieren, wobei F (x, y) = für alle x, y R gelten muss. y v= x u= f (u, v) du dv Bernd Bischl Stochastik und Statistik SS / 65
50 Eigenschaften Für f (x, y) stetig gilt: f (x, y) ist normiert: d 2 F (x, y) dx dy = f (x, y) + + f (x, y) dx dy = 1 Bemerkung: Manchmal schreiben wir explizit F X,Y für F und f X,Y für f. Bernd Bischl Stochastik und Statistik SS / 65
51 Randverteilung und Erwartungswert einer Funktion Die Dichten der Randverteilungen sind gegeben durch: f X (x) = bzw. f Y (y) = + + f (x, y) dy f (x, y) dx Sei g : R 2 R eine reellwertige Funktion, so ist E(g(X, Y )) = + + g(x, y) f (x, y) dx dy Bernd Bischl Stochastik und Statistik SS / 65
52 Unabhängigkeit X, Y heißen unabhängig, genau dann, wenn F X,Y (x, y) = F X (x) F Y (y) bzw. f X,Y (x, y) = f X (x) f Y (y) x, y R Allgemeiner gilt: X 1, X 2,..., X n sind genau dann unabhängig, wenn gilt: f (x 1, x 2,..., x n ) = f (x 1 ) f (x 2 )... f (x n ) Bernd Bischl Stochastik und Statistik SS / 65
53 Kovarianz und Korrelation Man definiert analog zum diskreten Fall: die Kovarianz Cov(X, Y ) = E[(X EX )(Y EY )] die Korrelation ρ(x, Y ) = Cov(X,Y ) Var(X ) Var(Y ) Es gilt wieder der Verschiebungssatz für die Kovarianz: Cov(X, Y ) = E(XY ) E(X ) E(Y ) Bernd Bischl Stochastik und Statistik SS / 65
54 Beispiel Betrachte { 1 x für 0 y x 1 f X,Y (x, y) = 0 sonst Die Randverteilungen von X und Y ergeben sich zu f X (x) = f Y (y) = x 0 1 y 1 dy = 1 für 0 x 1 x 1 dx = log (1/y) für 0 y 1 x Bernd Bischl Stochastik und Statistik SS / 65
55 Beispiel Man überprüft leicht, dass 1 0 f (x) dx = 1 und 1 0 f (y) dy = 1 und daher f (x, y) dy dx = 1 Die Korrelation zwischen X und Y ergibt sich zu ρ(x, Y ) (Details in Vorlesung) Bernd Bischl Stochastik und Statistik SS / 65
56 Die bivariate Standardnormalverteilung Die bivariate ( zweidimensionale ) Standardnormalverteilung mit Parameter ρ ( ρ < 1) hat die Dichtefunktion ( f (x, y) = 1 2π 1 ρ 2 exp 1 2 (1 ρ 2 ) (x2 2ρxy + y 2 ) ) Die Randverteilungen von X und Y sind (für jedes ρ) standard-normalverteilt. Die Korrelation zwischen X und Y ist gleich ρ. Aus Unkorreliertheit von X und Y folgt hier auch die Unabhängigkeit von X und Y. Bernd Bischl Stochastik und Statistik SS / 65
57 Höhenlinien der bivariaten Standardnormalverteilung x y x y x y Höhenlinien der Dichtefunktion der bivariaten Standardnormalverteilung mit jeweils 500 Stichproben für ρ = 0 (links), ρ = 0.7 (Mitte) und ρ = 0.5 (rechts) Bernd Bischl Stochastik und Statistik SS / 65
58 Die bivariate Normalverteilung Die allgemeine bivariate Normalverteilung erhält man durch die linearen Transformationen einer bivariaten Standardnormalverteilung: X µ X + σ X X Y µ Y + σ Y Y Insgesamt fünf Parameter: µ X, µ Y, σ 2 X, σ2 Y, ρ Bernd Bischl Stochastik und Statistik SS / 65
59 8.8 Bedingte Verteilungen Betrachte die Zufallsvariablen X und Y mit gemeinsamer Dichte f X,Y (x, y). Wir interessieren uns für die bedingte Verteilung von X gegeben Y = y. Problem: Es gilt P(Y = y) = 0 für alle y. Daher ist P(X x Y = y) = P(X x und Y = y) P(Y = y) nicht definiert. Bernd Bischl Stochastik und Statistik SS / 65
60 Bedingte Verteilungs- und Dichtefunktion Man geht nun anders vor und betrachtet P(X x y Y y + dy) = = P(X x und y Y y + dy) P(y Y y + dy) x f X,Y (u, y) dy du x f Y (y) dy f X,Y (u, y) du f Y (y) }{{} ( ) ( ) Dichtefunktion der bedingten Verteilung von X geg. Y = y Bernd Bischl Stochastik und Statistik SS / 65
61 Bedingte Verteilungs- und Dichtefunktion II Man definiert nun: Die bedingte Verteilungsfunktion von X, gegeben Y = y ist F X Y (x y) = x f X,Y (u, y) f Y (y) für alle y mit f Y (y) > 0. Die bedingte Dichte von X, gegeben Y = y ist somit f X Y (x y) = f X,Y (x, y) f Y (y) du Bernd Bischl Stochastik und Statistik SS / 65
62 Beispiel Betrachten wir wieder die Zufallsvariablen X und Y mit gemeinsamer Dichte { 1 x für 0 y x 1 f X,Y (x, y) = 0 sonst Für die bedingten Dichten von Y, gegeben X = x ergibt sich: f Y X (y x) = { 1 x für 0 y x 0 sonst d.h. Y X = x ist gleichverteilt auf [0, x]. Bernd Bischl Stochastik und Statistik SS / 65
63 Beispiel II Für die bedingten Dichten von X, gegeben Y = y ergibt sich: f X Y (x y) = = 1 x log( 1 y ) für y x 1 { 1/(x log(y)) für y x 1 0 sonst Bernd Bischl Stochastik und Statistik SS / 65
64 Simulation über bedingte Verteilungen Bedingte Verteilungen sind sehr nützlich zum Simulieren aus gemeinsamen Verteilungen. Wegen f X,Y (x, y) = f X Y (x y) f Y (y) (1) kann man zunächst eine Zufallsvariable Y = y aus der Randverteilung f Y (y) ziehen, und dann bedingt auf Y = y eine Zufallszahl aus der bedingten Verteilung f X Y (x y) ziehen. Oder andersherum: f X,Y (x, y) = f Y X (y x) f X (x) (2) Im Beispiel ist Version (2) einfacher zu implementieren. Bernd Bischl Stochastik und Statistik SS / 65
65 Beispiel: Standardnormalverteilung Angenommen X und Y sind bivariat standardnormalverteilt. Dann ist ( ) 1 1 2π exp ρ 2 2 (1 ρ 2 ) (x2 2ρxy + y 2 ) f X Y (x y) = 1 2π exp ( 1 2 y 2) = also X Y = y N(ρ y, 1 ρ 2 ) ( 1 1 exp 1 2π 1 ρ 2 2 (x ρy) 2 ) (1 ρ 2 ) Analog erhält man Y X = x N(ρ x, 1 ρ 2 ) Simulation aus der bivariaten Standardnormalverteilung Bernd Bischl Stochastik und Statistik SS / 65
4.1 Grundlagen: Diskrete & Stetige Zufallsvariablen. 4. Zufallsvariablen. Diskrete Zufallsvariablen (ZVn) Eine diskrete Zufallsvariable
4. Zufallsvariablen 4.1 Grundlagen: Diskrete & Stetige Zufallsvariablen Fabian Scheipl, Bernd Bischl Stochastik und Statistik SoSe 2016 1 / 143 Diskrete Zufallsvariablen (ZVn) Fabian Scheipl, Bernd Bischl
8 Stetige Zufallsvariablen
2 8 STETIGE ZUFALLSVARIABLEN 8 Stetige Zufallsvariablen 8. Definition von stetigen Zufallsvariablen Idee: Eine Zufallsvariable X heißt stetig, falls zu beliebigen Werten a < b aus dem Träger von X auch
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