2 Euklidische Vektorräume
|
|
|
- Franziska Bergmann
- vor 9 Jahren
- Abrufe
Transkript
1 Sei V ein R Vektorraum. 2 Euklidische Vektorräume Definition: Ein Skalarprodukt auf V ist eine Abbildung σ : V V R, (v, w) σ(v, w) mit folgenden Eigenschaften ( Axiome des Skalarprodukts) (SP1) σ ist bilinear, d.h. σ(λu + µv, w) = λσ(u, w) + µσ(v, w) und σ(u, λv + µw) = λσ(u, v) + µσ(u, w) für alle u, v, w V und alle λ, µ R. (SP2) σ ist symmetrisch, d.h. σ(v, w) = σ(w, v) für alle v, w V (SP3) σ ist positiv definit, d.h. σ(v, v) > für alle v V, v (Nach (SP1) ist σ(, v) = σ(, v) = σ(, v) =, also σ(, ) = ) Definition: Ist σ ein Skalarprodukt auf V, so heißt V zusammen mit σ ( das Paar (V, σ) ) ein euklidischer Vektorraum. Beispiele: a) Das kanonische Skalarprodukt σ(x, y) := x, y auf dem R n ist wegen (1.2) ein Skalarprodukt im obigen Sinn. Damit wird R n zu einem euklidischen Vektorraum. Im Fall n = 2 spricht man von der euklidischen Ebene. b) I = [a, b] R sei ein Intervall und V die Menge der stetigen Funktionen f : I R. Dann ist V ein R Vektorraum (!) und σ(f, g) := b a f(t)g(t)dt ist ein Skalarprodukt auf V. Dies ergibt sich auf den bekannten Integrationsregeln. c) Ist (V, σ) ein euklidischer Vektorraum, so ist auch jeder Untervektorraum W V zusammen mit der Einschränkung von σ auf W W ein euklidischer Vektorraum. 1
2 In Anlehnung an 1 definieren wir: Sei (V, σ) ein euklidischer Vektorraum und v V. Dann heißt die reelle Zahl v := σ(v, v) Betrag (oder Norm) von v (bzgl. σ) (2.1) Satz: Die Norm hat folgende Eigenschaften: (N1) λv = λ v für alle λ R, v V. (N2) v + w v + w für alle v, w V (Dreiecksungleichung). (N3) v > für alle v. Beweis: (N1) λ v = λ 2 σ(v, v) (N3) v (SP 1) = σ(λv, λv) = λv (SP 3) σ(v, v) > v = σ(v, v) > Zum Beweis von (N2) zeigen wir (2.2) Cauchy Schwarzsches Lemma σ(v, w) v w für alle v, w V Beweis: Für w = ist w = σ(w, w) = =. Ebenso ist σ(v, ) = σ(, v) = (siehe oben). Also sind beide Seiten gleich. Sei nun w. Dann ist σ(w, w) > nach (SP3), und σ(v σ(v,w) σ(v, σ(v,w) SP 1 = SP 2 σ(v,w) (SP 1) w, v w) = σ(v, v) w) σ( σ(v,w) σ(v,w) σ(v,w)2 σ(v, v) 2 σ(v, w) + w, v) + σ(v,w)2 2 σ(w, w) = σ(v,w)2 = σ(v, v) und somit σ(v, v) σ(v,w) 2. Beseitigung des Nenners ergibt σ(v, v)σ(w, w) σ(v, w)2. Wurzel ziehen ergibt die Behauptung. Beweis von (N2): v + w 2 = σ(v + w, v + w) = σ(v, v) + 2σ(v, w) + + σ(w, w) = v 2 + 2σ(v, w) + w 2 v v w + w 2 = = ( v + w ) 2 und wie eben folgt v + w v + w. Definition: Sei V ein euklidischer Vektorraum und v, w V. Dann nennt man die reelle Zahl d(v, w) := v w den Abstand zwischen v und w. 2
3 (2.3) Bemerkung: d ist eine Metrik i. S. der Analysis, d.h. es gilt (M1) d(v, w) = d(w, v) (Symmetrie) (M2) d(v, w) d(v, u) + d(u, w) (Dreiecksungleichung) (M3) d(v, w) > für v w (Separiertheit) Beweis: Wie man leicht sieht folgt (M i ) aus (N i ), i = 1, 2, 3 (Ü.A.) Orthogonalität und Winkel: Nach (2.2) gilt ( ) 1 σ(v, w) v w +1 für v, w aus V In der Analysis lernt man: cos : [, π] [ 1, +1] ist bijektiv und cos π 2 =. Also hat cos eine bijektive Umkehrfunktion arccos : [ 1, +1] [, π], d.h. cos(arccos x) = x. Wegen ( ) ist arccos σ(v,w) definiert, falls v, w und es gilt v w arccos() = π. 2 In Übereinstimmung mit 1 erklären wir: a) v und w sind orthogonal zueinander, wenn σ(v, w) =. Schreibe dafür v w. b) Seien v, w. Der (nicht orientierte) Winkel zwischen v und w ist die Zahl σ(v, w) (v, w) := arccos v w Ist also α = (v, w), so ist cos α = σ(v,w) v w. Insbesondere ist v w genau dann, wenn σ(v,w) v w (v, w) = arccos = π. 2 =, d.h. wenn (2.4) Eigenschaften des Winkels: Seien v, w aus V a) (v, w) = (w, v) (wg. SP2) b) (v, w) = π (v, w) (wg. arccos( x) = π arccos(x)) c) (v, w) = (v, λw) für λ > 3
4 d) v w genau dann, wenn (v, w) = (v, w) e) v w genau dann, wenn v + w 2 = v 2 + w 2 Skizze zu b), c) und d): v π α α w λw w Beweis: c) σ(v,w) v w SP 1 = σ(v,λw) v λ w d) v w (v, w) = π 2 (N1) = σ(v,λw) v λw, wenn λ > (s.o) b) (v, w) = π (v, w) = (v, w) e) v + w 2 = σ(v + w, v + w) = v 2 + 2σ(v, w) + w 2. Also ist v + w 2 = v 2 + w 2 genau dann wenn σ(v, w) =, d.h. v w. Sei (e 1,..., e n ) die kanonische Basis von R n. Offenbar gilt { 1, falls i = j e i, e j =, falls i j, d.h. e i e j für i j und e i = e i, e i = 1 für i = 1,..., n. Allgemein definiert man: Sei (V, σ) ein euklidischer Vektorraum der Dimension n <. Ein n tupel (v 1,..., v n ) von Vektoren aus V heißt Orthonormalbasis ( ONB ) von V, wenn gilt: (i) (v 1,..., v n ) ist eine Basis von V (ii) v i v j für i j und i, j {1,..., n} 4
5 (iii) v i = 1 für i = 1,..., n. Wir wollen nun zeigen, dass jeder endliche euklidische Vektorraum eine Orthonormalbasis besitzt. (2.) Bemerkung: Stehen Vektoren v 1,..., v m V \{} paarweise aufeinander senkrecht, so ist (v 1,..., v m ) linear unabhängig. (Somit ist Bedingung (i) in der Definition einer ONB überflüssig.) Beweis: ( Aus λ 1 v ). + λ m v m = folgt m = σ λ i v i, m λ j v j = m λ i λ j σ(v i, v j ) Vor. = i=1 j=1 i,j=1 = m λ 2 i σ(v i, v i ), also λ 1 = λ 2 =... = λ m =. i=1 (2.6) Orthonormalisierungssatz von E. Schmidt Jeder endliche euklidische Vektorraum V besitzt eine Orthonormalbasis. Allgemeiner gilt: Ist W V ein Untervektorraum, so läßt sich jede Orthonormalbasis von W zu einer Orthonormalbasis von V ergänzen. Wir beweisen nur den ersten Teil. Sei dim V = n. Ist V = {}, d.h. n =, so ist eine ONB von V. Sei n 1 und (v 1,..., v n ) eine beliebige Basis von V. Wir wollen aus (v 1,..., v n ) eine ONB (w 1,..., w n ) konstruieren: Schmidtsches Orthonormalisierungsverfahren: 1) Setze w 1 = 1 v 1 v 1. Dann ist (w 1, v 2,..., v n ) eine Basis von V mit w 1 = 1. Im Fall n = 1 ist man fertig. Sei nun n 2. 2) Setze u 2 = v 2 σ(w 1, v 2 ) w 1. Dann ist auch (w 1, u 2, v 3,..., v n ) eine Basis von V und σ(w 1, u 2 ) = σ(w 1, v 2 ) σ(w 1, v 2 ) σ(w 1, w 1 ) = Also ist w 1 u 2. Setze w 2 := 1 u 2 u 2. Dann ist w 1 w 2 und w 1 = w 2 = 1. Fazit: (w 1, w 2, v 3,..., v n ) Basis von V und w 1 w 2, w 1 = w 2 = 1. Fahre so fort, bis alle v j durch w j ersetzt sind, genauer: Rekursionsschritt: (n 3) Seien w 1,..., w k mit 2 k < n schon konstruiert, so dass (w 1,..., w k, v k+1,..., v n ) Basis von V und w i w j, w i = 1 für alle i j, i, j {1,..., k}. Setze u k+1 := v k+1 (σ(w 1, v k+1 ) w σ(w k, v k+1 ) w k ). Dann ist (w 1,..., w k, u k+1, v k+2,..., v n ) eine Basis von V.
6 Wegen w 1 w j, w i = 1 für alle i j aus {1,..., n} folgt σ(w i, u k+1 ) = σ(w i, v k+1 ) σ(w i, v k+1 )σ(w i, w i ) =, d.h. u k+1 w i, i = 1,..., k. Setze noch w k+1 := 1 u u k+1 k+1, also w k+1 = 1. Insgesamt ergibt sich: (w 1,..., w k+1, v k+2,..., v n ) ist eine Basis von V, wobei w i w j, w i = 1 für alle i, j = 1,..., k + 1, i j. Nach n Schritten sind keine v j mehr übrig und die ONB (w 1,..., w n ) ist konstruiert. 3 Beispiel: Aus der Basis (v 1, v 2, v 3 ) mit v 1 = 4, v 2 =, v 3 = 2 aus R 3 soll eine ONB konstruiert werden. v 1 = = und w 1 = v 1 = 1 v 1 4 w 1, v 2 = 1( ) = 2 = u 2 = = 9 mit u 2 = 22 = w 2 = u 2 = u 2 ; w 1, v 3 = 3 und w 2, v 3 = u 3 = = mit u 3 = w 3 = u 3 = u 3 1 Die gesuchte ONB ist also (w 1, w 2, w 3 ) = 3 4, 4 3, 1 Orthogonale Untervektorräume: Sei (V, σ) ein euklidischer Vektorraum, U und W Untervektorräume von V. Definition: 6
7 a) U und W stehen aufeinander senkrecht, wenn u w für alle u U, w W. Schreibe dann U W. b) Das orthogonale Komplement von W in V ist die Menge W := {v V v w für alle w W } (2.7) Bemerkung: W ist ein Untervektorraum von V und W W. Beweis: Offenbar ist W. Seien u, v W und λ R: σ(u + v, w) = σ(u, w) + σ(v, w) = für w W, also u + v W. σ(λu, w) = λσ(u, w) = für w W, also λu W. Die zweite Aussage ist klar. (2.8) Satz: Sei V endlich und W V ein Untervektorraum. Dann ist V = W W Insbesondere gilt dim W + dim W = dim V. Beweis: Wähle eine ONB (w 1,..., w m ) von W und ergänze gemäß (2.6) zu einer ONB (w 1,..., w n ) von V. Setze W := Rw m Rw n. Dann gilt wegen w i w m+j für i m und j 1 : W W und W + W = V. Erst recht ist dann W + W = V. Es ist noch zu zeigen, dass W W = {}: Ist w W W, so gilt w w, d.h. σ(w, w) =. Nach (SP3) muss dann w = sein. (2.9) Korollar: Ist dim V <, so gilt W = (W ) für alle Untervektorräume W V. Beweis: Für w W ist w u für alle u W, also w (W ). Also ist W (W ). Wende 2.8 an auf W und W. Es folgt dim W = dim V dim W und dim(w ) = dim V dim W. Es folgt dim W = dim(w ). Wegen W (W ) folgt W = (W ). Spezialfall: Sei W R n mit Basis (w 1,..., w m ). Wie bestimmt man eine Basis von W? a 11 w 1 =. a 1n,..., w m = a m1. a mn x 1. Für x =. 7 x n R n gilt
8 x W genau dann, wenn x w 1,..., x w m, d.h. w 1, x = a 11 x a 1n x n =. w m, x = a m1 x a mn x n = Fazit: W ist die Lösungsmenge des linearen Gleichungssystems Ax =, wenn A die Matrix mit den Zeilen w1, t..., wm t ist. Eine Basis von W läßt sich somit m. H. des Gaußschen Algorithmus gewinnen. M.H. von (2.6) erhält man aus einer ONB von W eine ONB von W und V. 1 2 Rechenbeispiel: E = R 1 + R 4. dim E = 3 dim E = E ist die auf E senkrecht stehende Gerade. Berechnung von E : ( ) ( ) A =. Also erzeugt 1 die Gerade E Probe: 1 1 1, , = ( 2) = = ( 2) = 8
Skalarprodukt, Norm & Metrik
Skalarprodukt, Norm & Metrik Stefan Ruzika Mathematisches Institut Universität Koblenz-Landau Campus Koblenz 11. Mai 2016 Stefan Ruzika 5: Skalarprodukt, Norm & Metrik 11. Mai 2016 1 / 13 Gliederung 1
1 Euklidische und unitäre Vektorräume
1 Euklidische und unitäre Vektorräume In diesem Abschnitt betrachten wir reelle und komplexe Vektorräume mit Skalarprodukt. Dieses erlaubt uns die Länge eines Vektors zu definieren und (im Fall eines reellen
Orthonormalisierung. ein euklidischer bzw. unitärer Vektorraum. Wir setzen
Orthonormalisierung Wie schon im Falle V = R n erwähnt, erhalten wir durch ein Skalarprodukt eine zugehörige Norm (Länge) eines Vektors und in weiterer Folge eine Metrik (Abstand zwischen zwei Vektoren).
Kapitel 5. Vektorräume mit Skalarprodukt
Kapitel 5 Vektorräume mit Skalarprodukt 119 120 Kapitel V: Vektorräume mit Skalarprodukt 5.1 Elementare Eigenschaften des Skalarprodukts Dienstag, 20. April 04 Wollen wir in einem Vektorraum wie in der
Kapitel VI. Euklidische Geometrie
Kapitel VI. Euklidische Geometrie 1 Abstände und Lote Wiederholung aus Kapitel IV. Wir versehen R n mit dem Standard Skalarprodukt x 1 y 1.,. := x 1 y 1 +... + x n y n x n y n Es gilt für u, v, w R n und
3 Vektorräume abstrakt
Mathematik I für inf/swt Wintersemester / Seite 7 Vektorräume abstrakt Lineare Unabhängigkeit Definition: Sei V Vektorraum W V Dann heißt W := LH(W := Menge aller Linearkombinationen aus W die lineare
6 Hauptachsentransformation
6 Hauptachsentransformation A Diagonalisierung symmetrischer Matrizen (6.1) Satz: Sei A M(n n, R) symmetrisch. Dann gibt es eine orthogonale n n-matrix U mit U t AU = D Diagonalmatrix Es folgt: Die Spalten
Aufgaben zu Kapitel 20
Aufgaben zu Kapitel 20 Aufgaben zu Kapitel 20 Verständnisfragen Aufgabe 20 Sind die folgenden Produkte Skalarprodukte? (( R ) 2 ( R 2 )) R : v w,, v v 2 w w 2 (( R ) 2 ( R 2 )) R : v w, 3 v v 2 w w + v
3 Bilinearformen und quadratische Formen
3 Bilinearformen und quadratische Formen Sei V ein R Vektorraum. Definition: Eine Bilinearform auf V ist eine Abbildung s : V V R, welche linear in beiden Variablen ist, d.h.: Für u, v, w V und λ, µ R
2 Die Dimension eines Vektorraums
2 Die Dimension eines Vektorraums Sei V ein K Vektorraum und v 1,..., v r V. Definition: v V heißt Linearkombination der Vektoren v 1,..., v r falls es Elemente λ 1,..., λ r K gibt, so dass v = λ 1 v 1
17. Orthogonalsysteme
17. Orthogonalsysteme 17.1. Winkel und Orthogonalität Vorbemerkung: Sei V ein Vektorraum mit Skalaprodukt, und zugehöriger Norm, dann gilt nach Cauchy-Schwarz: x, y V \ {0} : x, y x y 1 Definition: (a)
2. Dezember Lineare Algebra II. Christian Ebert & Fritz Hamm. Skalarprodukt, Norm, Metrik. Matrizen. Lineare Abbildungen
Algebra und Algebra 2. Dezember 2011 Übersicht Algebra und Algebra I Gruppen & Körper Vektorräume, Basis & Dimension Algebra Norm & Metrik Abbildung & Algebra I Eigenwerte, Eigenwertzerlegung Singulärwertzerlegung
3 Bilinearform, Basen und Matrizen
Lineare Algebra II 2. Oktober 2013 Mitschrift der Vorlesung Lineare Algebra II im SS 2013 bei Prof. Peter Littelmann von Dario Antweiler an der Universität zu Köln. Kann Fehler enthalten. Veröentlicht
4 Orthogonale Endormorphismen
4 Orthogonale Endormorphismen Frage: Bei welchen Abbildungen R R bzw. R 3 R 3 bleibt der Abstand zwischen zwei Punkten erhalten? Für α R setzen wir cosα sin α D(α) = und S(α) := sin α cosα ( cos α sin
4.4 Hermitesche Formen
44 Hermitesche Formen Wie üblich bezeichnen wir das komplex konjugierte Element von ζ = a + bi C (a, b R) mit ζ = a bi Definition 441 Sei V ein C-Vektorraum Eine hermitesche Form (HF) auf V ist eine Abbildung
Euklidische und unitäre Vektorräume
Kapitel 7 Euklidische und unitäre Vektorräume In diesem Abschnitt ist der Körper K stets R oder C. 7.1 Definitionen, Orthonormalbasen Definition 7.1.1 Sei K = R oder C, und sei V ein K-Vektorraum. Ein
Kapitel V. Affine Geometrie
Kapitel V Affine Geometrie 1 Affine Räume Betrachte ein lineares Gleichungssystem Γ : a 11 x 1 + a 12 x 2 + + a 1n x n = b 1 a 21 x 1 + a 22 x 2 + + a 2n x n = b 2 a m1 x 1 + a m2 x 2 + + a mn x n = b
Lineare Algebra und analytische Geometrie II
Prof Dr H Brenner Osnabrück SS 26 Lineare Algebra und analytische Geometrie II Vorlesung 2 Orthogonalität Mit dem Skalarprodukt kann man die Eigenschaft zweier Vektoren, aufeinander senkrecht zu stehen,
9 Vektorräume mit Skalarprodukt
9 Skalarprodukt Pink: Lineare Algebra 2014/15 Seite 79 9 Vektorräume mit Skalarprodukt 9.1 Normierte Körper Sei K ein Körper. Definition: Eine Norm auf K ist eine Abbildung : K R 0, x x mit den folgenden
00. Einiges zum Vektorraum R n
00. Einiges zum Vektorraum R n In diesem einleitenden Kapitel werden die in der LV Einführung in die mathematischen Methoden erwähnten Konzepte über Vektoren (im R 2 und R 3 ) im Rahmen des n-dimensionalen
Lineare Algebra I Vorlesung - Prof. Dr. Daniel Roggenkamp & Falko Gauß
Lineare Algebra I - 26. Vorlesung - Prof. Dr. Daniel Roggenkamp & Falko Gauß Donnerstag 8.12.: 8:30 Uhr - Vorlesung 10:15 Uhr - große Übung / Fragestunde Klausur: Mittwoch, 14.12. 14:15 Uhr, A3 001 Cauchy-Schwarz
4 Bilinearformen und Skalarprodukte
4 Bilinearformen und Skalarprodukte 4 Grundlagen über Bilinearformen Definition 4 Sei V ein K-Vektorraum Eine Bilinearform b auf V ist eine Abbildung b : V V K mit folgenden Eigenschaften: (B) x, y, z
Euklidische und unitäre Vektorräume
Euklidische und unitäre Vektorräume In allgemeinen Vektorräumen gibt es keine Möglichkeit der Längenmessung von Vektoren und der Winkelmessung zwischen zwei Vektoren. Dafür ist eine zusätzliche Struktur
Klausur zur Vorlesung Lineare Algebra II, SoSe 2016,
Klausur zur Vorlesung Lineare Algebra II, SoSe 6, 6.7.6 Vokabelbuch In diesem Teil soll getestet werden, inwieweit Sie in der Lage sind, wichtige Definitionen und Sätze aus der Vorlesung korrekt zu formulieren
42 Orthogonalität Motivation Definition: Orthogonalität Beispiel
4 Orthogonalität 4. Motivation Im euklidischen Raum ist das euklidische Produkt zweier Vektoren u, v IR n gleich, wenn die Vektoren orthogonal zueinander sind. Für beliebige Vektoren lässt sich sogar der
Ferienkurs - Lineare Algebra. Hanna Schäfer. Merkinhalte
Technische Universität München, Fakultät für Physik Ferienkurs - ineare Algebra Hanna Schäfer 03. März 04 0. inearität. f : M N, x : y = f(x) Merkinhalte. f(x + λy) = f(x) + λf(y), x, y V, λ K 3. ineare
Klausurenkurs zum Staatsexamen (SS 2016): Lineare Algebra und analytische Geometrie 6
Dr. Erwin Schörner Klausurenkurs zum Staatsexamen (SS 6): Lineare Algebra und analytische Geometrie 6 6. (Herbst, Thema, Aufgabe 4) Der Vektorraum R 4 sei mit dem Standard Skalarprodukt versehen. Der Unterraum
Lineare Algebra. 9. Übungsstunde. Steven Battilana. stevenb student.ethz.ch battilana.uk/teaching
Lineare Algebra 9. Übungsstunde Steven Battilana stevenb student.ethz.ch battilana.uk/teaching November, 07 Erinnerung Ein Skalarprodukt ist eine Abbildung, : E n E n E, (v, w) v, w n k v kw k so dass:
Lösungsskizzen zur Klausur zur Linearen Algebra II. Definitionen
Technische Universität Berlin Sommersemester 2008 Institut für Mathematik 18 Juli 2008 Prof Dr Stefan Felsner Andrea Hoffkamp Lösungsskizzen zur Klausur zur Linearen Algebra II Aufgabe 1 (1+1+1 Punkte)
Tutorium 7. Definition. Sei V ein C-Vektorraum. Eine Abbildung, : V V C heißt komplexes Skalarprodukt : det F k > 0 mit F k := (f i,j ) C k k
Skalarprodukte Tutorium 7 Bemerkung. Für jeden komplexen Vektorraum V mit dim V und jede komplexe Bilinearform P auf V findet man einen Vektor v mit P (v, v) =. Es gibt also keine positiv definite Bilinearformen
Lineare Algebra II 8. Übungsblatt
Lineare Algebra II 8. Übungsblatt Fachbereich Mathematik SS 11 Prof. Dr. Kollross 1./9. Juni 11 Susanne Kürsten Tristan Alex Gruppenübung Aufgabe G1 (Minitest) Sei V ein euklidischer oder unitärer Vektorraum.
L3 Euklidische Geometrie: Längen, Winkel, senkrechte Vektoren...
L3 Euklidische Geometrie: Längen, Winkel, senkrechte Vektoren... (benötigt neue Struktur über Vektorraumaxiome hinaus) Sei Länge von nach Pythagoras: Länge quadratisch in Komponenten! - Für : Skalarprodukt
K. Eppler, Inst. f. Num. Mathematik Übungsaufgaben. 11. Übung: Woche vom
Übungsaufgaben 11. Übung: Woche vom 9. 1.-13. 1. 2017 (Numerik): Heft Ü 1: 12.28.a,b; 12.29.b,c (jeweils mit Fehlerabschätzung); 6.26; 6.27.a (auch mit Lagrange-Interpolationspolynom); 6.25; 6.28 (auch
7 Lineare Abbildungen und Skalarprodukt
Mathematik II für inf/swt, Sommersemester 22, Seite 121 7 Lineare Abbildungen und Skalarprodukt 71 Vorbemerkungen Standard Skalarprodukt siehe Kap 21, Skalarprodukt abstrakt siehe Kap 34 Norm u 2 u, u
2. Isotropie. Beweis: (i) (ii): β U ist nicht ausgeartet. U U = {0} (ii) (iii): β U ist nicht ausgeartet. Da β nicht ausgeartet ist, gilt U = U:
2. Isotropie Im folgenden sei V ein K-Vektorraum der Dimension n. Es sei q eine quadratische Form darüber und β die zugehörige symmetrische Bilinearform. Zudem gelte in K: 1 + 1 0. Notation 2.0: Wir nennen
1 Die Jordansche Normalform
Matthias Tischler Karolina Stoiber Ferienkurs Lineare Algebra für Physiker WS 4/5 A Die Jordansche Normalform Vierter Tag (9.03.205) Im Zusammenhang mit der Lösung komplexer Differentialgleichungssysteme
Lineare Algebra und analytische Geometrie II
Prof. Dr. H. Brenner Osnabrück SS 2016 Lineare Algebra und analytische Geometrie II Vorlesung 34 Die Diagonalisierbarkeit von Isometrien im Komplexen Satz 34.1. Es sei V ein endlichdimensionaler C-Vektorraum
L3 Euklidische Geometrie: Längen, Winkel, senkrechte Vektoren...
L3 Euklidische Geometrie: Längen, Winkel, senkrechte Vektoren... (benötigt neue Struktur über Vektorraumaxiome hinaus) Sei Länge von nach Pythagoras: Länge quadratisch in Komponenten! - Für : Skalarprodukt
Klausurenkurs zum Staatsexamen (SS 2015): Lineare Algebra und analytische Geometrie 6
Dr. Erwin Schörner Klausurenkurs zum Staatsexamen (SS 5): Lineare Algebra und analytische Geometrie 6 6. (Herbst, Thema, Aufgabe 4) Der Vektorraum R 4 sei mit dem Standard Skalarprodukt versehen. Der Unterraum
Technische Universität München
Technische Universität München Michael Schreier Ferienkurs Lineare Algebra für Physiker Vorlesung Montag WS 2008/09 1 komplexe Zahlen Viele Probleme in der Mathematik oder Physik lassen sich nicht oder
Inhalt. Mathematik für Chemiker II Lineare Algebra. Vorlesung im Sommersemester Kurt Frischmuth. Rostock, April Juli 2015
Inhalt Mathematik für Chemiker II Lineare Algebra Vorlesung im Sommersemester 5 Rostock, April Juli 5 Vektoren und Matrizen Abbildungen 3 Gleichungssysteme 4 Eigenwerte 5 Funktionen mehrerer Variabler
7.3 Unitäre Operatoren
Wir können jeden Operator T wie folgt schreiben: Dabei gilt T = 1 2 (T + T ) + i( 1 2 i (T T )) (T + T ) = T + T sowie ( 1 2 i (T T )) = 1 2 i (T T) = 1 2 i (T T ). Wir können T also in zwei lineare Operatoren
Prüfung Lineare Algebra Sei V ein n-dimensionaler euklidischer Raum. Welche der folgenden Aussagen ist wahr?
1. Sei V ein n-dimensionaler euklidischer Raum. Welche der folgenden Aussagen ist wahr? A. Wenn n = 3 ist, sind mindestens zwei der drei Euler-Winkel einer Drehung kleiner oder gleich π. B. Wenn n = 2
Aufgaben und Lösungen zur Klausur Lineare Algebra im Frühjahr 2009
I. (4 Punkte) Gegeben sei die Menge Aufgaben und Lösungen zur Klausur Lineare Algebra im Frühjahr 9 G := { a c b a, b, c R }. (a) Zeigen Sie, dass G zusammen mit der Matrizenmultiplikation eine Gruppe
7.2 Die adjungierte Abbildung
7.2 Die adjungierte Abbildung Definition 7.2.1 Eine lineare Abbildung f : V K heißt lineares Funktional oder Linearform. (Diese Definition gilt für beliebige K-Vektorräume, nicht nur für innere Produkträume.)
Unter einem reellen inneren Produktraum verstehen wir einen Vektorraum V über
9 Innere Produkte In diesem Kapitel betrachten wir immer Vektorräume über dem Körper der reellen Zahlen R oder dem Körper der komplexen Zahlen C. Definition 9.1: Sei V ein Vektorraum über R. Ein inneres
HÖHERE MATHEMATIK I FÜR MW UND CIW Übungsblatt 5
PROF DR-ING RAINER CALLIES DR THOMAS STOLTE DIPL-TECH MATH KATHRIN RUF DIPL-TECH MATH KARIN TICHMANN WS / HÖHERE MATHEMATIK I FÜR MW UND CIW Übungsblatt Zentralübung Z Bezüglich eines kartesischen Koordinatensystems
r i w i (siehe (3.7)). r i v, w i = 0.
Orthogonales Komplement und Orthogonalprojektion Wir betrachten weiterhin einen euklidischen Vektorraum V,,. (6.13) Def.: Ist M V, so heißt das orthogonale Komplement von M. (6.14) Fakt. (i) M ist Untervektorraum
Lineare Algebra für D-ITET, D-MATL, RW. Beispiellösung für Serie 10. Aufgabe ETH Zürich D-MATH. Herbstsemester Dr. V. Gradinaru D.
Dr. V. Gradinaru D. Devaud Herbstsemester 5 Lineare Algebra für D-ITET, D-MATL, RW ETH Zürich D-MATH Beispiellösung für Serie Aufgabe..a Bezüglich des euklidischen Skalarprodukts in R ist die Orthogonalprojektion
Skalarprodukt. Das gewöhnliche Skalarprodukt ist für reelle n-tupel folgendermaßen erklärt: Sind. und v := reelle n-tupel, dann ist
Orthogonalität p. 1 Skalarprodukt Das gewöhnliche Skalarprodukt ist für reelle n-tupel folgendermaßen erklärt: Sind u := u 1 u 2. u n reelle n-tupel, dann ist und v := v 1 v 2. v n u v := u 1 v 1 + u 2
2.3 Basis und Dimension
23 Basis und Dimension Erinnerung Gegeben ein K-Vektorraum V, ein Vektorensystem x,, x n in V Eine Linearkombination in den x i ist ein Vektor der Form λ x + + λ n x n mit λ i K Die λ i heißen Koeffizienten
Brückenkurs Mathematik. Mittwoch Freitag
Brückenkurs Mathematik Mittwoch 5.10. - Freitag 14.10.2016 Vorlesung 4 Dreiecke, Vektoren, Matrizen, lineare Gleichungssysteme Kai Rothe Technische Universität Hamburg-Harburg Montag 10.10.2016 0 Brückenkurs
6. Normale Abbildungen
SKALARPRODUKE 1 6 Normale Abbildungen 61 Erinnerung Sei V ein n-dimensionaler prä-hilbertraum, also ein n-dimensionaler Vektorraum über K (R oder C) versehen auch mit einer Skalarprodukt, ra K Die euklidische
Lineare Algebra und analytische Geometrie II
Prof. Dr. H. Brenner Osnabrück SS 2016 Lineare Algebra und analytische Geometrie II Vorlesung 31 Vektorräume mit Skalarprodukt Im R n kann man nicht nur Vektoren addieren und skalieren, sondern ein Vektor
14 Skalarprodukt Abstände und Winkel
4 Skalarprodukt Abstände und Winkel Um Abstände und Winkel zu definieren benötigen wir einen neuen Begriff. Zunächst untersuchen wir die Länge eines Vektors v. Wir schreiben dafür v und sprechen auch von
Skalarprodukte. Kapitel Bilinearformen
Kapitel 11 Skalarprodukte Das bekannte Skalarprodukt auf dem n dimensionalen Euklidischen Raum R n ist ein Spezialfall einer für viele Bereiche der linearen Algebra und der Funktionalanalysis außerordentlich
4.3 Bilinearformen. 312 LinAlg II Version Juni 2006 c Rudolf Scharlau
312 LinAlg II Version 0 20. Juni 2006 c Rudolf Scharlau 4.3 Bilinearformen Bilinearformen wurden bereits im Abschnitt 2.8 eingeführt; siehe die Definition 2.8.1. Die dort behandelten Skalarprodukte sind
Bild, Faser, Kern. Stefan Ruzika. 23. Mai Mathematisches Institut Universität Koblenz-Landau Campus Koblenz
Stefan Ruzika Mathematisches Institut Universität Koblenz-Landau Campus Koblenz 23. Mai 2016 Stefan Ruzika 7: Bild, Faser, Kern 23. Mai 2016 1 / 11 Gliederung 1 Schulstoff 2 Körper 3 Vektorräume 4 Basis
44 Spektralzerlegung normaler Operatoren im endlichdimensionalen Fall
44 Spektralzerlegung normaler Operatoren im endlichdimensionalen Fall 44 1 Zusammenfassung Dieser Paragraf richtet sich im Aufbau weitgehend nach 42, um den Zerlegungssatz (44.7) analog zum Satz über die
Vorlesung Mathematik für Ingenieure (WS 11/12, SS 12, WS 12/13)
1 Vorlesung Mathematik für Ingenieure (WS 11/12, SS 12, WS 12/13) Kapitel 2: Vektoren Volker Kaibel Otto-von-Guericke Universität Magdeburg (Version vom 19. Oktober 2011) Vektoren in R n Definition 2.1
Der n-dimensionale Raum
Der n-dimensionale Raum Mittels R kann nur eine Größe beschrieben werden. Um den Ort eines Teilchens im Raum festzulegen, werden schon drei Größen benötigt. Interessiert man sich für den Bewegungszustand
Analytische Geometrie
21 Vorlesungen über Analytische Geometrie für Lehramtstudierende der Schulformen Grund-, Mittel- und Realschule Jens Jordan Universität Würzburg, Wintersemster 2015/16 Hier kommt noch ein schönes Bildchen
4.3 Reelle Skalarprodukte, Hermitesche Formen, Orthonormalbasen
196 KAPITEL 4. VEKTORRÄUME MIT SKALARPRODUKT 4. Reelle Skalarprodukte, Hermitesche Formen, Orthonormalbasen In diesem Abschnitt betrachten wir Vektorräume über IR und über C. Ziel ist es, in solchen Vektorräumen
(c) Ein inneres Produkt (Skalarprodukt) auf H ist eine positiv definite hermitesche Form auf H.
11 Hilberträume Sei H ein Vektorraum über K = R oder K = C. Definition 11.1. (a) Eine sesquilineare Form auf H ist eine Abbildung, : H H K so, dass für alle x, x, y, y H und α, β K gilt αx + βx, y = α
5 Diagonalisierbarkeit
5 Diagonalisierbarkeit Sei V ein K Vektorraum mit einer Basis B = (v 1,..., v n ) Wiederholung aus 2: Sei f : V V K linear. Stelle f(v j ) für j = 1,..., n dar in der Form a 1j Das n Tupel a j =. a nj
Brückenkurs Mathematik
Brückenkurs Mathematik 6.10. - 17.10. Vorlesung 3 Geometrie Doris Bohnet Universität Hamburg - Department Mathematik Mi 8.10.2008 1 Geometrie des Dreiecks 2 Vektoren Länge eines Vektors Skalarprodukt Kreuzprodukt
Einführung in die Grundlagen der Numerik
Einführung in die Grundlagen der Numerik Institut für Numerische Simulation Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn Wintersemester 2014/2015 Normierter Vektorraum Sei X ein R-Vektorraum. Dann heißt
Lineare Algebra I (WS 13/14)
Lineare Algebra I (WS 13/14) Alexander Lytchak Nach einer Vorlage von Bernhard Hanke 05.11.2013 Alexander Lytchak 1 / 14 Linearkombinationen Definition Es sei V ein reeller Vektorraum. Es sei (v i ) i
9. Übung zur Linearen Algebra II -
9. Übung zur Linearen Algebra II - en Kommentare an [email protected] FU Berlin. SS 00. Aufgabe 33 (i) Beweise oder widerlege: In einem euklidischen VR gilt x + y = x + y x y (Satz von Pythagoras).
Lineare Abbildungen - I
Lineare Abbildungen - I Definition. Seien V und W K-Vektorräume (über demselben K). Eine Abbildung F : V W heißt K-linear, wenn L1) F (v + w) = F (v) + F (w) v, w V L2) F (λv) = λf (v) v V, λ K. Somit
1. Vektoralgebra 1.0 Einführung Vektoren Ein Vektor ist eine Größe, welche sowohl einen Zahlenwert (Betrag) als auch eine Richtung hat.
1. Vektoralgebra 1.0 Einführung Vektoren Ein Vektor ist eine Größe, welche sowohl einen Zahlenwert (Betrag) als auch eine Richtung hat. übliche Beispiele: Ort r = r( x; y; z; t ) Kraft F Geschwindigkeit
4.4 Simultane Diagonalisierbarkeit und Trigonalisierbarkeit
4.4 Simultane Diagonalisierbarkeit und Trigonalisierbarkeit Definition 4.41. Eine Familie F linearer Operatoren heißt vertauschbar oder kommutierend, wenn für je zwei Operatoren U,T in F gilt: UT = TU.
4 Lineare Abbildungen Basisdarstellungen
4 Lineare Abbildungen Basisdarstellungen (4.1) Seien V,W endlich dimensionale K-Vektorräume, und sei T : V W linear. Sei {v 1,...,v } Basis von V und {w 1,...,w M } Basis von W. Sei T (v j ) = M a kj w
9 Metrische und normierte Räume
9 Metrische und normierte Räume Idee: Wir wollen Abstände zwischen Punkten messen. Der Abstand soll eine reelle Zahl 0 sein (ohne Dimensionsangabe wie Meter...). 9.1 Definition Sei X eine Menge. Eine Metrik
Lineare Algebra 2 (SS 13) Blatt 13: Musterlösung
Prof. Dr. B. Hanke Dr. J. Bowden Lineare Algebra 2 (SS ) Blatt : Musterlösung Aufgabe. Es sei C (R) der R-Vektorraum der unendlich oft differenzierbaren Funktionen auf R und : C (R) C (R), f f die Abbildung,
Kapitel II. Vektoren und Matrizen
Kapitel II. Vektoren und Matrizen Vektorräume A Körper Auf der Menge R der reellen Zahlen hat man zwei Verknüpfungen: Addition: R R R(a, b) a + b Multiplikation: R R R(a, b) a b (Der Malpunkt wird oft
Lineare Algebra I (WS 13/14)
Lineare Algebra I (WS 13/14) Alexander Lytchak Nach einer Vorlage von Bernhard Hanke 29.11.2013 Alexander Lytchak 1 / 13 Wiederholung Der Rang einer linearen Abbildung ist gleich dem Spaltenrang der darstellenden
Lineare Algebra II. Prof. Dr. M. Rost. Übungen Blatt 1 (SS 2011) Abgabetermin: Donnerstag, 21. April.
Lineare Algebra II Prof. Dr. M. Rost Übungen Blatt 1 (SS 2011) Abgabetermin: Donnerstag, 21. April http://www.math.uni-bielefeld.de/~rost/la2 Erinnerungen, Ergänzungen und Vorgriffe zur Vorlesung: Symmetrische
03. Vektoren im R 2, R 3 und R n
03 Vektoren im R 2, R 3 und R n Unter Verwendung eines Koordinatensystems kann jedem Punkt der Ebene umkehrbar eindeutig ein Zahlenpaar (x, y) zugeordnet werden P (x, y) Man nennt x und y die kartesischen
Wiederholung. Wir wiederholen einige Begriffe und Sätze der Analysis, die in der Maßtheorie eine wichtige Rolle spielen.
Wiederholung Wir wiederholen einige Begriffe und Sätze der Analysis, die in der Maßtheorie eine wichtige Rolle spielen. Definition. Sei X eine Menge und d : X X R eine Abbildung mit den Eigenschaften 1.
Ein Skript für Lineare Algebra I und II
Ein Skript für Lineare Algebra I und II Chris Preston 2003/04 1 2 Dies ist ein Skript für die Vorlesungen Lineare Algebra I und II. Die Texte von Jänich [5] und Fischer [3] haben die Darstellung beeinflusst.
Definition und gemeinsame Eigenschaften der Symplektischen und Orthogonalen Geometrie
Universität Duisburg-Essen, Campus Essen, Fachbereich Mathematik, IEM AG Zahlentheorie Definition und gemeinsame Eigenschaften der Symplektischen und Orthogonalen Geometrie Proseminar Algebra WS 2008/2009,
03. Vektoren im R 2, R 3 und R n
03 Vektoren im R 2, R 3 und R n Unter Verwendung eines Koordinatensystems kann jedem Punkt der Ebene umkehrbar eindeutig ein Zahlenpaar (x, y) zugeordnet werden P (x, y) Man nennt x und y die kartesischen
1.2 Abstände und Winkel
5 1.2 Abstände und Winkel Im Folgenden werde zunächst der n-dimensionale affine Standardraum A n = (R n, R n, τ) zugrunde gelegt und in der Regel auch A n = R n gesetzt. Im Vektorraum R n stehen das (euklidische)
Vergleich und Erzeugung von Topologien und topologischen
KAPITEL 3 Vergleich und Erzeugung von Topologien und topologischen Räumen 3.1. Definition. Auf einer Menge X seien zwei Topologien τ und σ gegeben. Ist jede bezüglich σ offene Menge auch bezüglich τ offen,
6 Eigenwerte und Eigenvektoren
6.1 Eigenwert, Eigenraum, Eigenvektor Definition 6.1. Es sei V ein Vektorraum und f : V V eine lineare Abbildung. Ist λ K und v V mit v 0 und f(v) = λv gegeben, so heißt die Zahl λ Eigenwert (EW) von f,
1 Lineare Abbildungen
1 Lineare Abbildungen Definition 1 Sei K ein Körper und V und W K-Vektoräume. Eine Abbildung f : V W heisst linear oder Homomoprhismus, wenn gilt: fv 1 + v 2 = fv 1 + fv 2 v 1, v 2 V fλv = λfv λ K, v V
Lineare Algebra. Mathematik II für Chemiker. Daniel Gerth
Lineare Algebra Mathematik II für Chemiker Daniel Gerth Überblick Lineare Algebra Dieses Kapitel erklärt: Was man unter Vektoren versteht Wie man einfache geometrische Sachverhalte beschreibt Was man unter
x, y 2 f(x)g(x) dµ(x). Es ist leicht nachzuprüfen, dass die x 2 setzen. Dann liefert (5.1) n=1 x ny n bzw. f, g = Ω
5. Hilberträume Definition 5.1. Sei H ein komplexer Vektorraum. Eine Abbildung, : H H C heißt Skalarprodukt (oder inneres Produkt) auf H, wenn für alle x, y, z H, α C 1) x, x 0 und x, x = 0 x = 0; ) x,
D-MATH, D-PHYS, D-CHAB Lineare Algebra II FS 14 Manfred Einsiedler. Musterlösung 8. i=1. w 2, w 2 w 2 =
D-MATH, D-PHYS, D-CHAB Lineare Algebra II FS 14 Manfred Einsiedler Musterlösung 8 1. Wir konstruieren eine Orthogonalbasis aus der Basis (v 1, v 2, v ) mit dem Gram- Schmidt-Verfahren. Wir wenden die Formel
