Philipp Honisch Anwaltswerbung Anwaltshaftung Qualitätssicherung im System anwaltlicher Werbung mit Spezialkenntnissen und haftungsrechtliche Folgen eines solchen Verhaltens Tectum Verlag
Philipp Honisch Anwaltswerbung Anwaltshaftung. Qualitätssicherung im System anwaltlicher Werbung mit Spezialkenntnissen und haftungsrechtliche Folgen eines solchen Verhaltens Tectum Verlag Marburg, 2011 Zugl. Universität Münster, Rechtswissenschaftliche Fakultät, Diss. 2010 D 6 ISBN: 978-3-8288-2725-7 Druck und Bindung: CPI buchbücher.de, Birkach Printed in Germany Alle Rechte vorbehalten Besuchen Sie uns im Internet www.tectum-verlag.de Bibliografische Informationen der Deutschen Nationalbibliothek Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet diese Publikation in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Angaben sind im Internet über http://dnb.ddb.de abrufbar.
Inhaltsverzeichnis Verzeichnis der verwendeten Literatur... 15 1. Teil: Einführung und Gang der Darstellung... 33 durch Werbung... 37 A. Allgemeines zum Werberecht...37 I. Geschichtliches...37 1. Vom absoluten Werbeverbot zu den Bastille - Beschlüssen des BVerfG vom 14.7.1987...37 2. Weitere Entwicklung...39 II. Normbestand...40 1. Die Normierung des Werberechts in BRAO und BORA...41 a. Das Sachlichkeitsgebot...41 b. Berufsbezug...42 c. Verbot der Werbung im Einzelfall...42 d. Weitere Einzelvorschriften...43 2. Kompetenzwerbung außerhalb der Fachanwaltschaften...46 a. Benennung von Teilbereichen...47...48 c. Problematik der Kompetenzwerbung kraft Selbsteinschätzung...49 3. Das Verhältnis des berufsrechtlichen Werberechts zum UWG...50 a. Anwälte und Anwaltskammern als Parteien im Wettbewerbsprozess...51 b. 3, 4 Nr. 11 UWG...51 c. 5 Abs. 1 S. 2 Nr. 3 UWG...53 d. Ergebnis...54 B. Das Fachanwaltswesen...54 I. Geschichte der Fachanwaltschaft...55 1. Von den Anfängen bis zum Verbot von 1935...55 2. Die weitere Entwicklung bis zu den Bastille-Beschlüssen von 1987...57 3. Von der sich anschließenden Diskussion bis heute...59 II. Rechtsquellen und Regelungsbestand...60 des Fachanwaltswesens...63
1. Zugangsvoraussetzungen zur Fachanwaltschaft...64 a. Private Kursanbieter...64 b. Inhaltliche Breite einzelner Fachgebiete...65 c. Numerus clausus der Fachgebiete...66 d. Nachteile für Generalisten und hoch spezialisierte Anwälte...68 e. Nachweis der praktischen Erfahrung...70 2. Fortbildung...71 3. Zusammenfassung und Deutung der Kritik...73 IV. Vorstellung und Bewertung bisher vertretener Reformansätze...74 1. Zentralabitur...75 2. Prüfungsgespräch...76 3. Ausbildungsjahr...77 4. Fortbildung...77 5. Hamburger Modell...78 6. Junior-Fachanwalt...79 V. Vergleich zum Facharztwesen...81 1. Rechtsquellen und Regelungsbestand...82 2. Unterschiede zum und Gemeinsamkeiten mit dem Fachanwaltswesen...84 a. Gemeinsamkeiten...84 b. Unterschiede...85 VI. Eigener Reformvorschlag...86...87...88 3. Fortbildung...89 4. Begründung des Entwurfs einer Neuregelung...90...92 I. Fernabsatzrecht...93 1. Anwendungsbereich...93...95...96...97 1. Fernabsatzrecht...98 2. Impressum...98 3. Teil: Anwaltshaftung allgemein... 99 A. Der Vertrag zwischen Rechtsanwalt und Mandant...99
I. Zustandekommen...101 II. Ausnahmen vom Grundsatz der Vertragsfreiheit...102 1. Kontrahierungszwang...103...103 b. Beratungshilfe...103 2. Tätigkeitsverbote...104 a. 43a Abs. 4 BRAO, 3 BORA...104 b. 45 BRAO...105 c. 46 BRAO...105 d. 47 BRAO...106 III. Beendigung...106 1. Erledigung...106 2. Kündigung...108 3. Tod des Rechtsanwalts...109 4. Einvernehmliche Aufhebung...109 5. Eröffnung eines Insolvenzverfahrens...109...110...111...112 und Belehrung des Mandanten...114...116 C. Die Haftung aus dem Mandat...118...118 II. Verschulden...119 III. Kausalität...122 IV. Zurechnung...125 1. Mandant und Dritte...126 2. Gerichtsfehler...127 3. Kritik...128 V. Schaden...129 VI. Hypothetischer Verfahrensausgang...131 D. Die Haftung von kooperierenden Rechtsanwälten...135 I. Sozietät als GbR...135 1. Allgemeines...135 2. Haftung für Altverbindlichkeiten...136 3. Nachhaftung ausscheidender Sozien...137
4. Analogie zur Partnerschaftsgesellschaft...139 II. Anwaltsgesellschaft...140 1. Entstehungsgeschichte...140 2. Besonderheiten der Gesellschafterhaftung...142 III. Anwaltliche Partnerschaftsgesellschaft...145 IV. Bürogemeinschaft...147 V. Scheinsozietät...147 1. Begriffsbestimmung...147 2. Grundsätze der Haftung als Scheinsozietät...148 3. Beschränkung auf anwaltstypische Tätigkeiten?...150 4. Besonderheiten bei der Schein-Partnerschaft...152 E. Minderung und Ausschluss der Haftung...153 I. Mitverschulden, 254 BGB...153 1. Mandant...154 2. Andere Rechtsanwälte...155 II. Verjährung...157 III. Haftungsbeschränkungen gem. 51a BRAO...159 1. Hintergründe der Norm und Einordnung ins Haftungssystem...159 2. Vereinbarung im Einzelfall, Abs. 1 Nr. 1...161 3. Vorformulierte Mandatsbedingungen, Abs. 1 Nr. 2...162 4. Beschränkung auf Sozietätsmitglieder, Abs. 2...164 4. Teil: Auswirkungen der Werbung auf die Haftung des Rechtsanwalts... 169 A. Grundlegende Prinzipien vorvertraglicher Haftung...170 I. Vertrauen als Haftungsgrund für vorvertragliches Verschulden...171 II. Billigkeitsrechtliche Erwägungen...180 B. Haftungsverschärfung durch Werbung...187 I. Einführung...187 und Verschulden...188 III. Lösungsvorschlag...190 1. Ergänzende Vertragsauslegung...190 2. Übertragung der Auslegungsergebnisse auf die Verschuldensprüfung...192 IV. Anwendungsbereich erhöhter Zumutbarkeit...193
1. Auswirkungsmöglichkeiten von Spezialkenntnissen...193...194 des Mandanten...194 2. Konkrete Ausgestaltung...196 a. Konsequenzen der Zumutbarkeit erweiteren Quellenstudiums...196 b. Konsequenzen der Zumutbarkeit verbesserter Kenntnis der Verwaltungspraxis...197 C. Konkrete Prüfung anhand von Modellsituationen...198 I. Modell 1 in der Werbung?...199 1. Schuldverhältnis...201...203 a. Vertrauensbruch...204 b. 19 HGB, 4 GmbHG analog...207 aa. Analogievoraussetzungen...208 bb. Ergebnis...211 II. Modell 2...211 1. Kündigung des Vertrags...212 2. Lösung vom Vertrag durch Schadensersatz...212 3. Schicksal des Vergütungsanspruches des Rechtsanwalts...215 a. Kündigungsrechtliche Lösung...216 b. Schadensersatzrechtliche Lösung...218 aa. Vorteilsausgleichung...218 bb. Kein fehlerhaftes Arbeitsverhältnis...220 cc. Freistellungsanspruch analog 122 BGB...221 (1) Anwendbarkeit der Regeln über Willenserklärungen...222 (2) Ausschlussgrund des 122 Abs. 2 BGB...224 dd. Ergebnis...226 III. Modell 3 Haftung für widerrechtliche Werbemaßnahmen...226 1. Verschuldensunabhängige Haftung für Werbeaussagen...227 a. Ansatz von Köndgen...227 b. Kritik...228 aa. Keine Unmöglichkeit...228
bb. 311a Abs. 2 BGB ist kein Fall der Garantiehaftung...229 cc. Garantiehaftung gem. 675, 611, 280, 276 Abs. 1 S. 1 BGB...231 c. Ergebnis...232 2. c.i.c.-haftung für widerrechtliche Werbeangaben...232 3. Garantiehaftung nach 122 Abs. 1 BGB...235 4. Haftung gem. 823 Abs. 2 BGB i.v.m....237 a. Allgemeines Wettbewerbsrecht nach UWG...238 aa. Kein Schutznormcharakter nach Gesetzesbegründung...238 bb. Literatur pro Schutznormcharakter...239 cc. Literatur contra Schutznormcharakter...240 dd. Stellungnahme...241 ee. Rechtsfolge...243 b. Anwaltliches Werberecht nach BRAO und BORA...244 c. Ergebnis...246 IV. Modell 4 Gewährleistungsrecht...246 1. Hirtes Ansatz: Rekurs auf das Werkvertragsrecht...247 2. Bewertung dieses Ansatzes...250 3. Gegenthese: Gewährleistungsähnliche Schadensersatzansprüche...251 a. Nacherfüllung...252 b. Rücktritt...253 c. Minderung...254 d. Tatbestandsseite...257 aa. Mangel...258 bb. Gefahrübergang...260 cc. Verschuldenserfordernis bei der Schadensersatzhaftung...261 dd. Vorrang der Nacherfüllung im Gewährleistungsrecht und beim Rücktritt...262 e. Ergebnis...264 5. Teil: Zusammenfassung und Ausblick... 267 A. Zusammenfassung...267 B. Ausblick...271