Großprojekt Stuttgart Ulm Stuttgart 21 Planfeststellungsabschnitt (PFA) 1.3 Filderbereich mit Flughafenanbindung DB ProjektBau GmbH Stand 15.05.2013 1
Die Antragsplanung zum PFA 1.3 im Überblick Einbettung in das Gesamtprojekt Übersicht PFA 1.3 Variantenabwägung Weiterer Verfahrensablauf 2
Gesamtübersicht Großprojekt Stuttgart Ulm Europäischer Korridor: Paris Bratislava Nationaler Korridor: Stuttgart Ulm Augsburg Stuttgart 21 Projekte Stuttgart 21 NBS W U Neu-Ulm 21 NBS Wendlingen Ulm Neu-Ulm 21 3
Planfeststellungsabschnitt 1.3 im Überblick Verkehrliche Aufgaben PFA 1.3: Anbindung der Filder mit Flughafen und Messe an den Fern- und Regionalverkehr Lückenschluss Schnellfahrstrecke zwischen PFA 1.2 und PFA 1.4 Einbindung der Gäubahn in den neuen Bahnknoten 4
Hochgeschwindigkeitsstrecke Stuttgart Wendlingen Ulm Schafft die Verbindung zwischen dem PFA 1.2 (Fildertunnel) und dem PFA 1.4 (Hochgeschwindigkeitsstrecke Richtung Wendlingen/Ulm) Beim Bau der Landesmesse wurde neben der Autobahn hierfür bereits ein Trassierungskorridor freigehalten 5
Randbedingungen für den Bau der Hochgeschwindigkeitsstrecke Berücksichtigung der verbundenen Baumaßnahmen L1204 n / Südumgehung Plieningen (RPS) Temporäre Autobahnverlegungen Temporäre Ausfahrt Messe Umbau AS Plieningen unter Aufrechterhaltung des Straßenverkehrs Verlegung bestehendes Betriebsgebäude B 312 und bestehender Lärmschutzanlagen Neubau Abrollwall zwischen BAB und NBS Bündelungsquerschnitt mit der Autobahn BAB A 8 6
Flughafentunnel und Station NBS Neue, zweigleisige Station für den Fern- und Regionalverkehr aus/nach Ulm/Tübingen Teil des neuen, zweigleisigen Flughafentunnels zur Anbindung der Station an die NBS Flughafentunnel wird größtenteils bergmännisch erstellt In der Gründung der Messe wurde hierfür ein Korridor vorgesehen Ausführung Westanbindung der Station NBS wird zweigleisig beantragt 7
Flughafentunnel und Station NBS Verlängerung der Bahnsteige der bestehenden Station auf knapp 300 m Nördliche Bahnsteigkante wird für den Fern- und Regionalverkehr auf 76 cm abgesenkt Südliche Bahnsteigkante bleibt mit 96 cm barrierefrei für die S-Bahn erhalten Leistungsfähigkeit wurde im Rahmen des Stresstest nachgewiesen Die zweigleisige Flughafenkurve verbindet die Station Terminal mit der NBS 8
Anpassungen an der Bestandsstrecke Die Bestandsstrecke der Filderbahn soll künftig vom Fern- und Regionalverkehr der Gäubahn mitgenutzt werden Zwischen Leinfelden und Flughafen besteht Streckenprofil für reine S-Bahn-Strecken Auf den freien Streckenabschnitten wird der Gleisabstand um 20 cm vergrößert Für drei Trog- bzw. Tunnelbauwerke liegt eine Ausnahmegenehmigung vor 9
Fern- und Regionalverkehr schwimmt mit Auf der Filderbahn gilt für alle Zuggattungen die gleiche Streckengeschwindigkeit Die Geschwindigkeiten bleiben gegenüber heute unverändert Die Streckenbelastung im Querschnitt von heute 8 S-Bahnen pro Stunde erhöht sich um 2 Regionalzüge und 1 Fernzug pro Stunde 10
Bereich Rohrer Kurve Zweigleisige Verbindungskurve zur Führung der Gäubahn über die Filderbahn zum Flughafen Neubau eines S-Bahn-Tunnels östlich des bestehenden Berghautunnels 11
Entwicklung der Varianten zur Findung der Antragstrasse im Rahmen des Planfeststellungsantrags 12
Abwägung der Antragstrasse gegen die Variante Flughafenstraße Antragstrasse Variante Flughafenstraße weist gegenüber der Antragstrasse verkehrliche Vorteile auf nimmt jedoch wesentlich mehr landwirtschaftliche Flächen in Anspruch führt zu hohen bauzeitlichen Beeinträchtigungen der Anlieger sowie des Straßenverkehrs ist mit wesentlich höheren Investitionen verbunden 13
Verkehrsdrehscheibe Flughafen 14
Kurze Wege zum Flughafen, Verknüpfung von Regional- und Fernverkehr 15
Projektziele Die Ziele der Projektpartner wurden mit der Antragstrasse umgesetzt. Bereitstellung einer langfristig leistungsfähigen Schieneninfrastruktur des Bundes (Gebot der Daseinsvorsorge) Verbesserung der Verkehrsanbindung im Regional- und Personenfernverkehr bezüglich Bedienungshäufigkeit/ Angebotserweiterung und Verkürzung der Reisezeiten (verkehrliche Zielvorstellungen) Optimierung der Betriebsabläufe zur Erhöhung der Produktivität und damit Steigerung der Attraktivität auf dem Verkehrsmarkt (betriebliche Zielvorstellungen) Verknüpfung mit dem Landesflughafen Stuttgart zur Verbesserung der überregionalen Anbindung dieses Verkehrsträgers, sowie mit der Messe Stuttgart Anbindung der Region Filder als eines dicht bevölkerten und wirtschaftlich stark entwickelten städtischen Ergänzungsraums, der in der Regionalplanung als Entwicklungsraum gesehen wird Verbesserung der verkehrlichen Anbindung der überregionalen Entwicklungsräume der Landkreise Tübingen und Reutlingen (Region Neckar-Alb) Verbesserung der verkehrlichen Anbindung der Region Ulm / Neu-Ulm 16
Bürgerbeteiligung im Rahmen des Anhörungsverfahrens Der Vorhabenträger muss sich mit Anregungen und Bedenken der Bürger, Verbände, Behörden intensiv auseinandersetzen und diese berücksichtigen. Antrag Planfeststellungsverfahren bei EBA am 02.10.2002 Vollständigkeitsprüfung des EBA steht kurz vor dem Abschluss EBA leitet Antrag an RP zur Durchführung des Anhörungsverfahrens weiter Bearbeitung der Antragsunterlagen und der Stellungnahmen und Einwendungen durch das EBA Erlass des Planfeststellungsbeschlusses durch das EBA Behörden- und Öffentlichkeitsbeteiligung durch Auslegung der Antragsunterlagen, Sammeln und Bearbeiten der Stellungnahmen und Einwendungen der Betroffenen Durchführung eines für die Einwender (Betroffene) öffentlichen Erörterungstermins Abschluss des Anhörungsverfahrens und Rückgabe der Antragsunterlagen an das EBA mit Stellungnahme des RP (Anhörungsbericht) 17
Gesamtübersicht PFA 1.3 Flughafenkurve Flughafentunnel AS Plieningen Neubaustrecke Station NBS Station Terminal Rohrer Kurve 18
Anschlussstelle Plieningen Lageplan Umbaumaßnahmen 19
Umbau AS Plieningen/ Südumgehung Plieningen (Verbundenes Verfahren mit RPS) Herstellung neuer Ausund Einfahrampen mit Unterfahrung der NBS und L1204 neu Neubau einer EÜ über die bestehende B312 Neubau von EÜs über Aus- und Einfahrampen im Zuge der NBS Neubau von SÜs über Aus- und Einfahrampen im Zuge der L1204 neu Anpassung der best. Lärmschutzanlagen Aufrechterhaltung des Straßenverkehrs während der Bauzeit 20
Südumgehung Plieningen (Verbundenes Verfahren mit RPS) 21
Flughafentunnel Lageplan Längsschnitt mit Baugrundschichtung 22
Flughafentunnel (bergmännische und offene Bauweise) Offene Bauweise 151 m Offene Bauweise 158 m Optimale Anbindung von Flughafen und Messe Stuttgart über die Station NBS an das Hochgeschwindigkeitsnetz der DB AG Offene Bauweise Notausgang West Richtung Ulm Notausgang West Notausgang Mitte Bergm. Bauweise 1790 m Notausgang Ost Offene Bauweise 281 m Richtung Ulm / Station NBS Bergm. Bauweise 1711 m Bergmännische Bauweise Offene Bauweise 261 m Notausgang Ost DB ProjektBau, Wolfgang Schade (I.BV-SW-S (3)) 23
Flughafentunnel Längsschnitt mit Baugrundschichtung Messe Stuttgart BAB Koppentalklinge A8 Heerstraße Filderlehm Station NBS Flughafenkurve BAB A8 Arietenkalk Angulatensandstein Unterfahrung BAB A8, Brücke Heerstraße und Messe Stuttgart (Tunnelfirste ca. 18 m unter Fundamente Messe) Zughalt / Ausstieg in der Station NBS Unterfahrung Flughafenkurve und BAB A8 Stubensandsteinformation Psilonotenton Oberer Keuper Knollenmergel 24
Tunnel Flughafenkurve Lageplan Längsschnitt mit Baugrundschichtung 25
Drainageschacht mit Überlauf Drainageschacht mit Überlauf Tunnel Flughafenkurve (offene Bauweise) Regelquerschnitt Offene Bauweise eingleisig 279 m Offene Bauweise Aufweitung 86 m Offene Bauweise eingleisig 290 m Richtung Stuttgart Richtung Flughafen Offene Bauweise zweigleisig 972 m Anbindung der Neubaustrecke an die Strecke Stuttgart Böblingen (Gäubahn) über den Tunnel Flughafenkurve und die Station Terminal 10.50 Regelquerschnitt mit Drainageschächten Einhausung HW2-Überlauf Richtung Stuttgart Richtung Flughafen Station Terminal DB ProjektBau, Wolfgang Schade (I.BV-SW-S (3)) Einschleifungsbereich 140 m 26 10.50
Tunnel Flughafenkurve Längsschnitt mit Baugrundschichtung Koppentalklinge Heerstraße NBS L1192 Retentionsbecken/ Rennenbach L1192 BAB A8 Filderlehm Einschleifung in Bestandstunnel Arietenkalk Flughafentunnel Unterfahrung NBS, L1192 und Rennenbachsenke (Retentionsbecken) Querung BAB A8 und Flughafentunnel Einschleifung in bestehenden S-Bahn- Tunnel unter dem Flughafengelände Zughalt / Ausstieg in der Station Terminal Anschluss an Bestandsstrecke Richtung Rohr / Böblingen Querung Flughafentunnel Angulatensandstein Psilonotenton Oberer Keuper Knollenmergel Stubensandsteinformation 27
Rohrer Kurve Lageplan 28
Rohrer Kurve Baumaßnahmen Richtung Vaihingen Offene Bauweise 82 m Einschleifung in Bestandsstrecke Bergm. Bauweise 322 m neue 2gleisige Streckenverbindung Offene Bauweise 86 m neuer S-Bahn-Tunnel DB ProjektBau, Wolfgang Schade (I.BV-SW-S (3)) 29
Station NBS Bahnsteigebene / Längsschnitt Zentraler Zugang 30
Stationen NBS und Terminal Ausrichtung / Lage MESSE Wegebeziehung Flughafen / Messe ca. 700m Station NBS Zentraler Zugang + Vorfahrt Sichtbeziehung Flughafenstrasse Hotel Büro Sichtbeziehung Flughafenstrasse Büro Parken Parken Hotel Parken / ZOB Station NBS Aufgang Ost ca. 170m Station Terminal Aufgang West FLUGHAFEN TERMINAL 1-3 STATION TERMINAL Station Terminal Aufgang Ost DB ProjektBau, Wolfgang Schade (I.BV-SW-S (3)) 31
Station NBS Bahnsteigebene / Längsschnitt Zentraler Zugang mit Empfangsgebäude Zugang Ost Ca. 27 m Zentraler Zugang 8 Panoramaaufzüge + 2 Feuerwehraufzüge Zugang Ost 2 Feuerwehraufzüge Bahnsteigbreite 6,3 m Bahnsteig 408 bzw. 405 m Länge DB ProjektBau, Wolfgang Schade (I.BV-SW-S (3)) 32
Station NBS Zentraler Zugang 8 Panoramaaufzüge + 2 Feuerwehraufzüge 8 Panoramaaufzüge + 2 Feuerwehraufzüge Ca. 20 m Erdgeschoss Obergeschoss DB ProjektBau, Wolfgang Schade (I.BV-SW-S (3)) 33
Station NBS Zusammenfassung Maßnahmen zur Verbesserung der Rauchfreihaltung und Entfluchtung 4 Fluchttreppenhäuser mit Druckbelüftung und jeweils 2,40 m Breite Anordnung von zwei getrennten Bahnsteigröhren, die über Verbindungsbauwerke gekoppelt sind Abtrennung durch Brandschutzrolltore und selbstschließende Brandschutztüren Fluchtweglänge bis zum Erreichen der temporär sicheren Nachbarröhre max. 45 m Evakuierung von 4.568 Personen innerhalb von ca. 9 Minuten Brandmeldeanlage, Sprachalarmierungsanlage und Sicherheitsbeleuchtung Rettungswegkennzeichnung und Personenleitsystem 3 Aufzüge mit Feuerwehrfunktion Entrauchungskanäle im Deckenbereich mit Anschluss an Vertikalschacht (Querschnitt 12 m²) Entrauchungsanlagen mit 4 Entrauchungsventilatoren (Absaugleistung insgesamt 540.000 m³/h) Löschwasserversorgung Nachweis der Rauchfreihaltung über CFD-Simulation (Computational Fluid Dynamics) Die notwendigen Sicherheitseinrichtungen zur Durchführung der Selbst- und Fremdrettung sind vorhanden 34
Station Terminal Bestand Querschnitt Brandschutzmaßnahmen und technische Anlagen 35
Station Terminal Bestand Aufgang West Terminal 1 Aufgang West Fahrtreppen Aufgang West Rondell (Zwischengeschoss) Aufzüge 36
Station Terminal Querschnitt Bauliche Veränderungen: - Absenkung des Bahnsteiges um 20 cm. - Absenkung des S-Bahn Gleises um 20 cm durch Anpassung der Gradiente Ebenerdiger Zugang vom Bahnsteig zur S-Bahn, Regional- und Fernbahn weiterhin möglich! Fahrzeuge unterscheiden sich in der Breite nicht kein Sicherheitsproblem! -> Barrierefreier Zugang zur S-Bahn bleibt erhalten Bahnsteighöhe 76 cm Bahnsteighöhe 96 cm Bahnsteiglänge Länge Bahnsteighöhe Höhe Bahnsteiglänge Bestand Bahnsteigverlängerung nach Westen Bahnsteiglänge neu (Haltebereiche versetzt) 251 m ca. 46 m 297 m Bahnsteighöhe Bestand Absenkung des Bahnsteigs um 20 cm > Bahnsteighöhe neu Gleis Nord (Fern- und Regionalverkehr 96 cm ü. SO 76 cm ü. SO Nutzlänge neu Gleis Nord (Fern- und Regionalverkehr) 280 m Absenkung des südlichen Gleises (S-Bahn) um 20 cm > Bahnsteighöhe neu 96 cm ü. SO Nutzlänge neu Gleis Süd (S-Bahn) 210 m Lichte Höhe über Bahnsteig (neu) ca. 4,6 m DB ProjektBau, Wolfgang Schade (I.BV-SW-S (3)) 37
Station Terminal Brandschutzmaßnahmen und technische Anlagen Bauliche Maßnahmen - Rauchschürzen - luftdurchlässige Ausbildung der abgehängten Decken - Erneuerung der BMA und anderer technischer Anlagen - Rettungswegkennzeichnung - Verbesserung der Fluchtwege Entrauchungsanlage - Leistung 640.000 m³/h - Kanalquerschnitte von1,8 m² - 4 Absaugzentralen - Einsatz über die gesamte Rettungsphase Hochdruck-Wassernebelanlage - Eindämmung des Brands - Verhinderung Brandüberschlag - Reduzierung der Wärmestrahlung - Einsatz in der Fremdrettungsphase ab der 17. Minute - Detektierung über Thermokabel - manuelle Auslösung durch die Feuerwehr in der BMZ - wahlweise automatisch 38
Station Terminal Brandschutzmaßnahmen und technische Anlagen Maßnahmenkatalog geht über das normale Maß hinaus! Bauliche Maßnahmen Entrauchungsanlage Hochdruck-Wassernebelanlage Vorteile - Erzielung eines Sicherheitsstandards auf hohem Niveau Vorteile - Sicherstellung rauchfreie Schicht für Selbstrettung über 16 Minuten - gleichmäßige Absaugung über Bahnsteig Vorteile - Erleichterung Fremdrettung für Rettungskräfte - Der Feuerwehr steht ein Zeitraum von 30 Min. für Maßnahmen der Fremdrettung zur Verfügung - Unterstützung der Feuerwehr bei der Brandbekämpfung - Eindämmung Rauchgasmenge 39
Station Terminal Zusammenfassung Maßnahmen zur Verbesserung der Rauchfreihaltung und Entfluchtung Einbau von Rauchschürzen, Schließen der Lichtöffnungen im Bereich Aufgang Ost zum Terminal 3 Verbesserung Fluchtwege in Zwischenebene (Rondell Westkopf) Erneuerung der Brandmeldeanlage und anderer technischer Anlagen Ergänzung Rettungswegkennzeichnung Evakuierung des Bahnsteigs innerhalb von ca. 12 Minuten (3.916 Personen) Luftdurchlässige Ausbildung der abgehängten Decken zur Schaffung von zusätzlichem Rauchstauvolumen Einbau von Entrauchungskanälen im Deckenbereich Einbau von Entrauchungsanlagen mit 4 Entrauchungszentralen (Absaugleistung insgesamt 640.000 m³/h) Einbau einer Hochdruck-Wassernebelanlage (HDWN) Löschwasserversorgung Nachweis der Rauchfreihaltung über CFD-Simulation (Computational Fluid Dynamics) Bestehende Station wird ertüchtigt + Die Sicherheit im Brandfall für die Nutzer und Rettungskräfte wird erheblich verbessert 40
Bestandsstrecke Leinfelden - Flughafen Schalltechnische Untersuchungen 41
Schalltechnische Untersuchungen Gäubahneinbindung Im Zuge der Planfeststellung werden die vorgesehenen Maßnahmen nach den Regularien der 16. BImSchV geprüft. Dabei sind drei Fälle zu unterscheiden: Bereiche, die neu- bzw. erheblich umgebaut werden (NBS, Flughafenkurve, Rohrer Kurve) Die durchgeführten Schalltechnischen Untersuchungen führen zu keinen Lärmvorsorgemaßnahmen, da entweder die Immissionsgrenzwerte der 16. BImSchV eingehalten sind, oder aber keine wesentliche Änderung im Sinne der 16. BImSchV gegeben ist. Bereich der Bestandsstrecke, die unverändert weiter genutzt werden. (Rohrer Kurve bis Bf Leinfelden) Dieser Abschnitt war so errichtet worden, dass neben der S-Bahn auch Güterverkehr abgewickelt werden konnte. Da in diesem Abschnitt keine baulichen Maßnahmen vorgesehen sind, sind nach den Vorgaben der 16. BImSchV keine Schallvorsorgemaßnahmen erforderlich. Bereiche, bei denen für die künftige Nutzung geringe bauliche Anpassungen erforderlich sind (Bf Leinfelden bis Flughafen). Die geringfügigen baulichen Anpassungen an der Strecke sind keine Substanzveränderung des Schienenweges und führen zu keine erkennbaren Veränderungen des bisherigen Verkehrswegs. Auch insoweit sind die Vorgaben der 16. BImSchV für ergänzende Schallschutzmaßnahmen nicht erfüllt. 42
Schalltechnische Untersuchungen Gäubahneinbindung erheblicher baulicher Eingriff, 16. BImSchV gilt kein Eingriff, 16. BImSchV gilt nicht nur geringer baulicher Eingriff, 16. BImSchV gilt nicht Neubau, 16. BImSchV gilt 43
Schalltechnische Untersuchungen Gäubahneinbindung Betrachtung der zusätzlichen Verkehrsbelastung Die künftige Mitnutzung der Bestandsstrecke durch Fern- und Regionalverkehr der Relation Stuttgart Horb Singen führt zu einem erhöhten Verkehrsaufkommen. Die Zusatzbelastung von 45 Zügen am Tag und 7 Zügen in der Nacht für beide Richtungen entspricht einer Steigerung um ca. 35% am Tag und ca. 37% in der Nacht. Auch wenn für die Mitnutzung der Bestandsstrecke die Voraussetzungen für eine Prüfung auf wesentliche Änderung nicht erfüllt sind, wurden die Auswirkung der zusätzlichen Verkehrsbelastung ermittelt und die entsprechenden Beurteilungspegel dargestellt. Die Auswertung der künftigen Beurteilungspegel ergibt, dass die jeweils maßgeblichen Immissionsgrenzwerte nur im Nahbereich der Strecke in geringem Umfang überschritten werden. 44
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Backup Kenndaten Tunnelbauwerke 46
Tunnelbauwerke Kenndaten im Überblick Flughafentunnel Tunnel Flughafenkurve Berghautunnel (Roher Kurve) 47
Kenndaten Tunnelbauwerke Streckenbezeichnung Streckenlänge [m] Bauweise Flughafentunnel - Südröhre 151 1.790 281 Flughafentunnel - Nordröhre 158 1.711 261 Flughafentunnel 4.352 Offen (West) Bergmännisch Offen (Ost) Offen (West) Bergmännisch Offen (Ost) Flughafenkurve 2 x 290 2 eingleisige Tunnel, offene Bauw. Tunnel Flughafenkurve 1.780 1.200 Zweigleisiger Tunnel, offene Bauw. 48
Flughafentunnel Flughafentunnel, Tunnel bergm. und offene Bauweise westlicher Zulauf Beschreibung Daten Tunnellänge Nordröhre West Tunnellänge Südröhre West Längsneigung: muldenförmige Gradiente Planung gemäß EBA Richtlinie Anforderungen des Brand- und Katastrophenschutzes an den Bau und Betrieb von Eisenbahntunneln Notausgänge Verbindungsbauwerk (Querstollen) Fluchtweglängen 1.034 m 1.054 m 2 Stück 1 Stück max. 250 m Fluchtwegkennzeichnung, Fluchtwegpiktogramme, Notbeleuchtung, Notruffernsprecher, Elektranten; Rollpaletten, OLSP; Trockenlöschleitung Rettungsplätze (Abzweig Heerstraße) 1 Stück Station NBS ist als sicherer Bereich definiert 49
Flughafentunnel Flughafentunnel, Tunnel bergm. und offene Bauweise östlicher Zulauf Beschreibung Daten Tunnellänge Nordröhre Ost Tunnellänge Südröhre Ost Längsneigung: muldenförmige Gradiente Planung gemäß EBA Richtlinie Anforderungen des Brand- und Katastrophenschutzes an den Bau und Betrieb von Eisenbahntunneln Notausgänge Verbindungsbauwerk (Querstollen) Fluchtweglängen 691 m 760 m 1 Stück 1 Stück max. 250 m Fluchtwegkennzeichnung, Fluchtwegpiktogramme, Notbeleuchtung, Notruffernsprecher, Elektranten; Rollpaletten, OLSP; Trockenlöschleitung Rettungsplätze (Langwieser See und Abzweig Plieningen) 2 Stück Station NBS ist als sicherer Bereich definiert 50
Tunnel Flughafenkurve Flughafenkurve, Tunnel offene Bauweise mit HW2-Drainage Beschreibung Tunnellänge Grundwasserspiegelbegrenzungssystem zur Auftriebssicherung ( HW2-Drainage ) Längsneigung: muldenförmige Gradiente Planung gemäß EBA-Richtlinie Anforderungen des Brand- und Katastrophenschutzes an den Bau und Betrieb von Eisenbahntunneln Fluchtwegkennzeichnung, Fluchtwegpiktogramme, Notbeleuchtung, Notruffernsprecher, Elektranten; Rollpaletten, OLSP; Trockenlöschwasserleitung Notausgänge (im Abstand von max. 500 m) Fluchtweglängen Rettungsplätze (Abzweig Heerstraße; Mitte und Langwieser See) Station Terminal als sicherer Bereich definiert Daten 1.489 m 3 Stück max. 250 m 3 Stück 51
Rohrer Kurve Tunnelbau Rohrer Kurve, Tunnel offene / bergmännische Bauweise Beschreibung Tunnellänge Gesamt Offene Bauweise (Süd) Bergmännische Bauweise Offene Bauweise (Nord) Längsneigung: muldenförmige Gradiente Tunnel < 500m; daher ist die EBA Richtlinie Anforderungen des Brand- und Katastrophenschutzes an den Bau und Betrieb von Eisenbahntunneln nicht anzuwenden Daten 490 m 86 m 322 m 82 m 52
Stationen NBS und Terminal Ausrichtung / Lage Übersicht 53
Stationen NBS und Terminal Ausrichtung / Lage MESSE Wegebeziehung Flughafen / Messe ca. 700m Hotel Büro Sichtbeziehung Flughafenstrasse Sichtbeziehung Flughafenstrasse Büro Parken Parken Hotel Parken / ZOB ca. 170m FLUGHAFEN TERMINAL 1-3 STATION TERMINAL 54
Stationen Terminal und NBS Übersicht Station NBS Zentraler Zugang + Vorfahrt Station NBS Aufgang Ost Station Terminal Aufgang West Station Terminal Aufgang Ost 55
Station NBS Zugang Ost Kenndaten 56
Station NBS Zugang Ost 2 Feuerwehraufzüge Obergeschoss Erdgeschoss Bahnsteig (Breite mind. 6 m) 57 Schnitt
Station NBS Kenndaten Bahnsteig Länge [m] Breite [m] km 1,4 + 90 bis 1,8 + 98 Südröhre km 1,4 + 80 bis 1,8 + 85 Nordröhre Bahnsteigbreite 408 m 405 m 6,30 m Bahnsteighöhe Höhe [m] Bahnsteighöhe Lichte Höhe über Bahnsteig Bahnsteig unter OK Gelände Allgemein 76 cm ü. SO ca. 3,5 m + 0,3 AHD 27 m Höhe [m] Durchmesser Zentraler Zugangsschacht Anzahl Aufzüge Zentraler Zugang für je 22 Personen Anzahl Aufzüge Zugang Ost für je 22 Personen ca. 20 m 10 Aufzüge 2 Aufzüge 58
Station Terminal Lageplan Längsschnitt Zwischenebene Notausgänge Kenndaten 59
Station Terminal Bahnsteigebene Entrauchungszentrale IV Entrauchungszentrale I Aufgang West Terminal 1 Entrauchungszentrale II Entrauchungszentrale III Notausgang Mitte Aufgang Ost Terminal 3 60
Station Terminal Längsschnitt Entrauchungszentrale IV Aufgang West Terminal 1 Entrauchungszentrale I Entrauchungszentrale II Aufgang Ost Terminal 3 Entrauchungszentrale III 61
Station Terminal Zwischenebenen Anlagen Dritter Mit Wegerecht Bahn Anlagen Dritter Mit Wegerecht Bahn DB Anlage DB Anlage Zwischenebene West Zwischenebene Ost 62
Station Terminal Bahnsteigebene - Notausgänge Aufgang zur Zwischenebene Westkopf Notausgang Mitte Aufgang zur Zwischenebene Ostkopf 63
Station Terminal Kenndaten Station Terminal; Änderung des Betriebsprogramms von S-Bahn-Betrieb in Mischverkehr Bahnsteiglänge Länge Bahnsteiglänge Bestand Bahnsteigverlängerung nach Westen Bahnsteiglänge neu (Haltebereiche versetzt) Nutzlänge neu Gleis Nord (Fern- und Regionalverkehr) Nutzlänge neu Gleis Süd (S-Bahn) Bahnsteighöhe 251 m ca. 46 m 297 m 280 m 210 m Höhe Bahnsteighöhe Bestand Absenkung des Bahnsteigs um 20 cm > Bahnsteighöhe neu Gleis Nord (Fern- und Regionalverkehr Absenkung des südlichen Gleises (S-Bahn) um 20 cm > Bahnsteighöhe neu Lichte Höhe über Bahnsteig (neu) 96 cm ü. SO 76 cm ü. SO 96 cm ü. SO ca. 4,6 m Anpassung der bestehenden Zugangsanlagen an die neue Bahnsteighöhe Anpassung der Oberleitung (z.t. Stromschiene) 64
Brand- und Katastrophenschutz Übersicht Flucht- und Rettungswege Maßnahmen des Brand- und Katastrophenschutzes 65
Übersicht Flucht- und Rettungswege im Tunnel 66
Maßnahmen des Brand- und Katastrophenschutzes Sicherheitsausstattung im Tunnel Notausgänge mit geländeseitigem Zugang im Abstand von max. 1.000 m Zusätzliche Querschläge im Abstand von max. 500 m Fluchtweglänge max. 250 m Ausstattung der Notausgänge mit rauchdichten Türen und Schleusen Tunnelsicherheitsbeleuchtung Fluchtwegkennzeichnung Rettungsplätze mit Zufahrten Erdungsvorrichtungen des Fahrdrahtes Löschwasserleitung und -behälter Transporthilfen Notruffernsprecher BOS-Funk + Steckdosenleitung (Zweidrahtverbindung) Die notwendigen Sicherheitseinrichtungen zur Durchführung der Selbst- und Fremdrettung sind vorhanden 67
Mischnutzung der Bestandsstrecke Übersicht Details Querschnitt Tunnel Echterdingen 68
Übersicht Mischnutzung der Bestandsstrecke (Gäubahneinbindung) Gäubahnverkehr auf bestehender Strecke bis zum Flughafen Streckenaufweitung Gleisabstand um 20 cm Ausnahmegenehmigung BMVBS liegt vor Anbindung an Hbf Stuttgart über NBS und Fildertunnel Einschleifung auf NBS über Tunnel Flughafenkurve Umbau S-Bahn Station Flughafen zur Station Terminal Auslastung vorhandener Infrastruktur Nah-/Fernverkehr und S- Bahnverkehr in einer Station verknüpft Kostenrisiko: gering Terminrisiko: gering Ausnahmegenehmigung liegt vor Erforderliche Absenkung der vorhandenen, behindertengerechten 96 cm hohen Bahnsteige in der heutigen S-Bahn- Station Flughafen realisierbar Anpassung Speise- und Verstärkungsleitungen der Oberleitungsanlage sowie Anpassung an den leit- und sicherungstechnischen Anlagen. (Rohr bis zum Flughafen) 69
Luftbilder Bestandsstrecke Westportal best. Tunnel Echterdingen Einschnitt Echterdingen West Tunnel Echterdingen Portal 70
Luftbilder Bestandsstrecke Kreuzungsbereiche L1192 und B27 Straßenüberführung Esslinger Straße Straßenüberführung B27 / L1192 Einschnitt Echterdingen Ost 71
Luftbilder Bestandsstrecke Flughafenbereich Portal 72
Bestandsstrecke Querschnitt Tunnel Echterdingen, km 22,3+78 Richtung Rohr Richtung Flughafen Verbreiterung und Absenkung Rettungsweg auf 1,0 m Handlauf Tunnelsicherheitsbeleuchtung Fluchtwegkennzeichnung Löschwasserleitung Transporthilfen Notruffernsprecher BOS-Funk 9.00 73