Protokoll Workshop Kommunikation Image

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Transkript:

Protokoll Workshop Kommunikation Image Datum: 27. Februar 2004 von 9.30 bis 18.00 Uhr Ort: Fachhochschule Liechtenstein Teilnehmerinnen: Sylvie Frick-Tanner, Hannes Peter Frommelt, Gerhard Hornsteiner, Monika Kunz-Frick, Regula Mosberger, Ursula Wachter Moderation/Protokoll: Christina Jacquat 1. Begrüssung Moderatorin Christina Jacquat begrüsst die Teilnehmer/-innen und erläutert die Rolle der Moderation. Alle Teilnehmer/-innen stellen sich kurz vor und bringen ihre Erwartungen und Ziele für den Workshop ein. Danach einigen wir uns auf folgende Workshop-Regeln: - 1 -

Christina Jacquat erläutert das Ziel des Workshops und die entsprechenden Fragestellungen: 2. Ausgangslage Als Grundlage für unsere Arbeit bestehen bereits: Leitbild Allgemeine Kommunikationsziele der LGU Stärken/Schwächen-Analyse Einschätzung der Wahrnehmung LGU von aussen Kommunikationsmittel Bewertung - 2 -

-3-

Folgende Unterschiede ergeben sich bei der Analyse der Wahrnehmung: Wir gehen die bisher erarbeiteten Punkte gemeinsam durch. In einem weiteren Schritt ergänzen und aktualisieren wir die Stärken und Schwächen. Wir bewerten die Stärken und Schwächen mit der Frage Welche fünf Punkte sind für uns am wichtigsten in Bezug auf das Image? Dazu verteilt jede/r Teilnehmer/-in 5 Punkte. Die Endwertung lautet: Stärken Schwächen Neu: Umweltpädagogische Arbeit mit Kindern (5) Opinion Leader fehlen (4) Unabhängigkeit Politik + Wirtschaft (3) Sehr breites Spektrum (3) Geschäftsstelle funktioniert gut (3) LGU als Verhinderin (3) Professionell strukturiert (3) Unkenntnis über Mitarbeiter Diverse mit 2 Punkten Diverse mit 2 Punkten Es fällt auf, dass einige ergänzte Punkte nun auch in der Bewertung als besonders wichtig eingestuft werden. - 4 -

3. Image von aussen Wie wird die LGU wahrgenommen? In einem ersten Schritt klären wir die positiven und negativen Aspekte der Aussenwahrnehmung der LGU: 4. Ursachenanalyse In einem weiteren Schritt schauen wir uns an, warum einzelne Punkte als positiv und einzelne als negativ wahrgenommen werden von aussen. - 5 -

- 6 -

5. Image von innen/profil Wie wollen wir als LGU wahrgenommen werden? Wir erarbeiten in Zweiergruppen die Attribute unseres Profils, das wir uns geben möchten. Es sind Stichworte, die beschreiben, wie wir uns sehen und gleichzeitig wie wir gesehen werden möchten. Diese Beschreibung dient auch als Grundlage für unsere visuelle Kommunikation (Hilfe für Grafik, Logo, etc.) Einzelne Punkte diskutieren wir und klären die genaue Bedeutung des Wortes. Zwei Punkte fallen in der Diskussion heraus aus dem Profil. Die Worte auf den pinkfarbenen Karten kommen hinzu. Ein Abgleich mit dem Leitbild fällt positiv aus. In einem weiteren Schritt formulieren wir nun aus diesem Profil unsere Botschaft. Folgende Vorschläge macht die Gruppe: 1. LGU das Markenzeichen für nachhaltigen Umweltschutz. Sie ist modern, kritisch, kompetent und kooperativ. 2. Die LGU steht ein für einen sorgfältigen Umgang mit den natürlichen Ressourcen. Als kritische Partnerin bietet sie konstruktive Zusammenarbeit und praktische Lösungen im Hinblick auf eine lebenswerte Zukunft: mutig, frisch und kompetent. 3. Die LGU versteht sich als Sachwalter der Natur. Sie vermittelt einen naturbezogenen Lebensstil und tritt dabei als kritischer, konstruktiver und fachlich kompetenter Partner auf. 4. LGU ist ein Label für Umweltschutz in FL. Setzt sich mit fundiertem Wissen, mit einer klaren Linie, aber flexibel für die Natur ein. Aus diesen Vorschlägen erarbeiten wir in einem tief greifenden Prozess eine gemeinsame, verbindliche Botschaft: LGU steht für einen sorgfältigen Umgang mit den natürlichen Lebensgrundlagen. Sie ist aktiv, kritisch, kompetent und kooperativ. - 7 -

6. Unsere Zielgruppen Wem will die LGU das neue Image näher bringen? Mit einer Punktbewertung eruieren wir die Reihenfolge der anzusprechenden Gruppierungen. Das Ergebnis zeigt uns, welche Zielgruppen für uns prioritär sind. 7. Massnahmen Wir entwickeln in Zweierteams Ideen, wie (mit welchen Massnahmen) wir die verschiedenen Zielgruppen erreichen können: - 8 -

Auch hier setzen wir Prioritäten. Wir bewerten die Massnahmen hinsichtlich 3 verschiedener Kriterien: 1. Wichtigkeit: Welches sind für jede Zielgruppe die 3 wichtigsten Punkte? (Orange) 2. Budget: Welches sind die 3 machbarsten in Bezug auf das Budget? (Gelb) 3. Ressourcen: Welches sind die 3 machbarsten in Bezug auf personelle Ressourcen? (Blau) Es besteht eine gute Übereinstimmung. Die wichtigsten Massnahmen haben offenbar auch genügend Ressourcen und finanzielle Mittel zur Verfügung. Den Vergleich mit den bisherigen, bewerteten Massnahmen müssen wir aus Zeitgründen auslassen. Ebenso entscheidet sich die Gruppe, die Eintragung der Massnahmen in einen Jahresplan nicht zu machen und nachzuholen. - 9 -

8. Diskussion Logo Wir diskutieren über die Notwendigkeit der Veränderung des Logos und damit des gesamten visuellen Auftritts der LGU. Folgende Argumente werden genannt: => einhellige Entscheidung für Namensbeibehaltung, aber Änderung des Logos! 9. Aktionsplan Wir erarbeiten folgende nächste Schritte: 10. Weiteres Vorgehen Die Gruppe präsentiert die Workshop-Ergebnisse dem Vorstand. Nach einem positiven Feedback geht es an die Umsetzung (siehe Aktionsplan). Eine allfällige weitere Zusammenarbeit mit Christina Jacquat bespricht die Gruppe auf Wunsch der Moderatorin ohne sie. - 10 -

Diese Themen verbleiben zur weiteren Bearbeitung im Themenspeicher: Wir schliessen mit dem Stimmungsbarometer und ein wenig verspätet ab: 11. Persönliche Worte Moderation Ich möchte allen Teilnehmer/-innen des Workshops für die engagierte und konstruktive Mitarbeit danken. Das Ergebnis kann sich sehen lassen: Für die kurze Zeit konnten wir sehr viel erarbeiten und sind einen grossen Schritt weitergekommen, auch wenn wir im Programm nicht ganz durchgekommen sind. Der Prozess der Definition des Profils und der Botschaft hat sich sehr gelohnt und bildet eine bedeutende Grundlage für die weitere Arbeit. Es hat grossen Spass gemacht mit euch! Die Fotos von euch bei der Arbeit sende ich Regula. 02. März 2004/cj - 11 -