Natürliches Progesteron Perle der Natur Wirkungen Pharmakodynamik Anwendungen
Nur Progesteron wirkt wie Progesteron! Wesentliche physiologische Eigenschaften des natürlichen Progesterons fehlen den synthetischen Gestagenen. Pharmakodynamik und Wirkungsspektrum unterscheiden sich deutlich! Wesentliche Eigenschaften des natürlichen Progesterons: Hemmung der Proliferation des Epithels der Brust kein erhöhtes Brustkrebsrisiko in Verbindung mit transdermalem Estradiol stimmungsausgleichende, antidepressive Wirkung schlafverbessernde Wirkung kein Einfluss auf den Glukosestoffwechsel keine Beeinflussung des Fettstoffwechsels kein Einfluss auf das Gerinnungssystem zur Lutealphasenunterstützung und Verhinderung der Frühgeburtlichkeit geeignet
Die E3N-EPIC Studie* zeigt: Nur natürliches Progesteron in Verbindung mit transdermalem Estradiol erhöht das Brustkrebsrisiko nicht! Brustkrebsrisiko in der E3N-EPIC Kohorte bezogen auf unterschiedliche Arten der HRT Anwendung 1,4 (1,01,8) 1,0 (0,81,3) 1,8 (1,62,2) Nur Estrogen Estrogen natürliches Progesteron Estrogen synthetisches Gestagen * Fournier et al., Am J Epidemiol, 2006
Pharmakodynamik therapeut Gestagen Progesteron androgene W a natürliches Progesteron (mikronisiert) Progesteronderivate Dydrogesteron Medrogeston MPA Chlormadinonacetat Cyproteronacetat 19-Nortestosteronderivate Norethisteronacetat Norgestrel Levonorgestrel Gestoden Dienogest Desogestrel Norgestimat Spirolactonderivate Drospirenon = dosisabhängige Erhöhung = dosisabhängige Verminderung oder = Effekte nur in höheren Tagesdosen schwach ausgeprägt
isch eingesetzter Gestagene irkung ntiandrogene Wirkung Einfluss auf Blutdruck Aldosteron-antagonistische Wirkung Einfluss auf Glucosetoleranz Einfluss auf Blutfette HDL LDL TG () = wirksam = kein relevanter Effekt HDL = High Density Lipoprotein-Fraktion LDL = Low Density Lipoprotein-Fraktion TG = Triglyzeride
Nebenwirkungen therapeuti Gestagen Progesteron natürliches Progesteron (mikronisiert) Mastodynie Gastrointestin Beschwer Progesteronderivate Dydrogesteron Medrogeston MPA Chlormadinonacetat Cyproteronacetat 19-Nortestosteronderivate NETA Norgestrel Levonorgestrel Gestoden Dienogest Desogestrel Norgestimat Spirolactonderivate Drospirenon Anmerkungen: Auftretende Nebenwirkungen sind dosisabhängig; Blutungsstörungen können abhängig von Tagesdosis und Anwendungsregime bei allen Verbindungen auftreten.
sch eingesetzter Gestagene ale rden Gewichtszunahme Kopfschmerz nervöse Unruhe Stimmungsschwankungen bis zur depressivenverstimmung Androgenisierungserscheinungen weitere Nebenwirkungen Anxiolyse, Einschlafförderung, Schwindel Schwindel Schwindel Libidoabnahme Libidoabnahme Akne Akne
Anwendung für natürliches, 1 2 3 4 5 6 7 1-3 4-7 8,9 10-13 14,15 16,17 18-20 Indikationsgebiet Endometriumschutz bei Östrogensubstitution zur Behandlung von Wechseljahresbeschwerden Bei nachgewiesener Lutealinsuffizienz und Kinderwunsch Zyklusstörung durch unregelmäßige oder fehlende Ovulation, dysfunktionelle Blutungen bei sekundärer Amenorrhoe Benigne Mastopathie / Mastodynie PMS (Symptome Dysphorie, Angst, verminderte Fähigkeit zur Stressverarbeitung) Abortprophylaxe bei Gelbkörperschwäche (Abortus imminens, habitueller Abort) Assistierte Reproduktion: Vorbereitung des Endometriums zum Embryotransfer bei ovariektomierten Frauen oder bei Ovarialinsuffizienz; Endometrial Support in der Frühschwangerschaft Progesterondosis 200-300 mg täglich 200 mg täglich 300 mg täglich 200 mg täglich 200-300 mg täglich 200-600 mg täglich 300 mg oder 400-600 mg täglich * Die Aufstellung umfasst nur in der Literatur belegte und in der Praxis durchgeführte Anwendungen; 1 Dupont et al. (1991); Maturitas 13, 297-311; 2 The Writing Group for the PEPI Trial (1996); JAMA 275 (5), 370-375; 3 Moyer et al. (1993); Fertil. Steril. 59, 992-997; 4 Wentz et al. (1984); Fertil. Steril. 46 (6), 856-862; 5 Hensleigh et al. (1979); Fertil. Steril. 32 (4), 396-400; 6 Check et al. (1987); Int. J. Fertil. 32, 192-199; 7 Miles et al. (1994); Fertil. Steril. 62, 485-490; 8 Shangold et al. (1991); Fertil. Steril. 56, 1040-1047; 9 Saarikoski et al. (1990); Maturitas 12, 87-97; 10 Schindler et al. (1998); Maturitas 29, 61-65;
mikronisiertes Progesteron* Anwendungsart und - dauer oral; über einen Zeitraum von 12 Tagen ab dem 14. Zyklustag (10.Tag der Oestrogenbehandlung) oral; über 12 Tage in der zweiten Zyklushälfte (ab 14. Zyklustag) oral; über 10-12 Tage (14./15. Zyklustag) oral; über 12 Tage in der zweiten Zyklushälfte alternativ und in der Literatur besser belegt: Lokale Therapie mit Progesteron-haltiger Formulierung, kontinuierliche Anwendung topisch möglich oral; über 12 Tage in der zweiten Zyklushälfte, verteilt auf 2 Einzelgaben (Tag 17-26) vaginal; verteilt auf 2-3 Einzelgaben oral; verteilt auf 3 Einzeldosen vaginal; verteilt auf 3 Einzeldosen Anwendung bis 12. Schwangerschaftswoche 11 Lotze (1990); Zbl. Gynäkol. 112, 1151-1155; 12 Walther (1981); Schweiz. Rundschau Med. 70, 1304-1309; 13 Fournier et al. (1989); Gynäkol. 22, 246-254; 14 Dennerstein et al. (1985); Brit. Med. J. 290, 1617-1621; 15 Freeman et al. (1995); JAMA 274, 51-57; 16 Smitz et al. (1992); Human Reprod. 7, 168-175; 17 Leidenberger (2000); Gynäkol. Prax. 24, 121-122; 18 Smitz et al. (1992); Human Reprod. 7(2), 168-175; 19 Devroey et al. (1992); Contracept. Fertil. Sex. 19, (7-8), 1-4; 20 Pouly et al. (1996); Human Reprod. 11 (10), 2085-2089
bei Kinderwunsch Um fetale Risiken zu vermeiden, sollte nur natürliches Progesteron zur Prophylaxe oder Behandlung der Corpusluteum-Insuffizienz im Rahmen der Infertilitätsbehandlung oder der assistierten Reproduktion eingesetzt werden. Synthetische Gestagene sind obsolet. Assistierte Reproduktion Die (vaginale) Anwendung von natürlichem Progesteron in stimulierten Zyklen im Rahmen der assistierten Reproduktion hat sich bewährt und ist fest etabliert. Die meisten Erfahrungen liegen in Zyklen vor, in denen GnRH-Agonisten in so genannten langen Protokollen zur Suppression vorzeitiger LH-Peaks eingesetzt wurden. Drohender Frühabort und habituelle Abortneigung kann bei drohendem Frühabort eingesetzt werden, um Schmerzen und Verkrampfungen der Gebärmutter zu lindern. Bei Frauen, die in der Vergangenheit bereits 2 oder 3 Spontanaborte erlitten haben und bei denen ein Verdacht auf Gelbkörperschwäche besteht, z.b., wenn die vorangegangenen Zyklen nur kurz oder unregelmäßig waren, kann bei Eintritt einer Schwangerschaft eine Vorbeugung mit natürlichem Progesteron erfolgen. Eine solche Behandlung ist einfach, nebenwirkungsarm und preisgünstig.
Pflanzliche Basis für natürliches Progesteron Progesteron kann man in größeren Mengen nicht aus tierischem oder gar menschlichem Material gewinnen. Dies wäre auch nicht wünschenswert, da die erforderliche hohe Reinheit nicht gewährleistet werden könnte und zudem tierisches und menschliches Material immer Kontaminationsrisiken birgt, die in diesem Falle völlig unnötig sind. wird aus dem Pflanzenstoff Diosgenin hergestellt, der in Yamswurzelgewächsen enthalten ist. Das daraus synthetisierte Progesteron ist humanidentisch Wilder Yams