Das isoperimetrische Problem

Ähnliche Dokumente
- 1 - zum Extremum macht, wenn y(x) eine bestimmte, genau charakterisierte Funktionenklasse ( n

Die Bedeutung der Areafunktionen

1.3. Beträge, Gleichungen und Ungleichungen

Serie 4. Analysis D-BAUG Dr. Cornelia Busch FS 2015

Fourier-Reihen: Definitionen und Beispiele

Mathematik II für Studierende der Informatik. Wirtschaftsinformatik (Analysis und lineare Algebra) im Sommersemester 2016

Lösung 05 Klassische Theoretische Physik I WS 15/16. y a 2 + r 2. A(r) =

Trigonometrische Funktionen: Sinus und Cosinus. Dieter Harig (Dipl. Math.) HD MINT-Projekt 5. Dezember 2013

1.3. Beträge, Gleichungen und Ungleichungen

Technische Universität München Zentrum Mathematik. Übungsblatt 4

1 Übungen zu Mengen. Aufgaben zum Vorkurs B S. 1. Aufgabe 1: Geben Sie folgende Mengen durch Aufzählen ihrer Elemente an:

Urs Wyder, 4057 Basel Funktionen. f x x x x 2

3. Übungsblatt Aufgaben mit Lösungen

6 Komplexe Integration

8 Euklidische Vektorräume und Fourierreihen

Definitions- und Formelübersicht Mathematik

Musterlösung zu den Übungen zur Vorlesung Mathematik für Physiker II. x 2

Kleine Formelsammlung zu Mathematik für Ingenieure IIA

Unterrichtsreihe zur Parabel

Passerellen Prüfungen 2009 Mathematik

18 Höhere Ableitungen und Taylorformel

Aufgaben für Klausuren und Abschlussprüfungen

13. Klasse TOP 10 Grundwissen 13 Geradengleichungen 01

Lineare Funktion. Wolfgang Kippels 3. November Inhaltsverzeichnis

Mathematik LK13 Kursarbeit Musterlösung Aufgabe I:

Übungsaufgaben zur Analysis

Definition 1.1 (Wirkung) Wir wollen die Kurvenverläufe x(t) finden, die das Funktional

Kapitel VI. Euklidische Geometrie

Allgemeine Form der Fourierreihe einer zwei- -periodischen, stetigen Funktion:

Konvexe Funktionen und Legendre-Transformation

Flächen und ihre Krümmungen

Musterlösung. TECHNISCHE UNIVERSITÄT MÜNCHEN Fakultät für Mathematik. Klausur Mathematik für Physiker 3 (Analysis 2) I... II...

Passerelle. Beschrieb der Fach-Module. von der Berufsmaturität. zu den universitären Hochschulen

Bestimmen Sie die Lösung des Anfangswertproblems. y (x) 4y (x) 5y(x) = 6e x. y(0) = y (0) = 0.

Seminar Einführung in die Kunst mathematischer Ungleichungen

Lösung zu den Testaufgaben zur Mathematik für Chemiker II (Analysis)

5 Potenzreihenansatz und spezielle Funktionen

Ein Halbkreis im Viertelkreis

Abkürzungen & Begriffe

Mathematische Theorien im kulturellen Kontext. Fläche eines Parabelsegments nach Archimedes

Technische Universität Berlin Fakultät II Institut für Mathematik SS 13 G. Bärwolff, C. Mehl, G. Penn-Karras

Prof. Dr. Rolf Linn

A.22 Schnittwinkel zwischen Funktionen

2 1.4 Sind folgende Funktionen injektiv? Wenn ja, bestimmen Sie die Umkehrfunktion!

(Tipp: Formelbuch!) x3 dx?

Gewöhnliche Dierentialgleichungen

MAA = MAB + B AA = B CA + CAA BA A Nun sehen wir mit Proposition 10.7 aus dem Skript, dass A M AB gelten muss.

Stetigkeit von Funktionen

Eine kurze Tabelle soll uns erste Einsichten erleichtern. Der Strich heißt, dass es eine solche Darstellung nicht gibt.

3 Anwendungen der Differentialrechnung. (x 1, x 2,..., x n 1, x n ) f xn (x 1, x 2,..., x n 1, x n ), 1 i n 1. y + cos z

2.3 Klassische Variationsprobleme

Übungsaufgaben Geometrie und lineare Algebra - Serie 1

Matur-/Abituraufgaben Analysis

Mathematische Probleme, SS 2013 Donnerstag $Id: dreieck.tex,v /04/18 15:03:29 hk Exp hk $

Analytische Geometrie II

Einführung in die Integralrechnung. Mag. Mone Denninger 13. November 2005

Aufgaben zu Kapitel 5

Elementare Beweismethoden

Folgerungen aus dem Auflösungsatz

Länge eines Vektors und Abstand von zwei Punkten 2. 4 = 6. Skalarprodukt und Winkel zwischen Vektoren

f(x nk ) = lim y nk ) = lim Bemerkung 2.14 Der Satz stimmt nicht mehr, wenn D nicht abgeschlossen oder nicht beschränkt ist, wie man z.b.

Mathematische Probleme, SS 2013 Montag $Id: dreieck.tex,v /04/22 20:37:01 hk Exp hk $

UND MOSES SPRACH AUCH DIESE GEBOTE

HTWD, FB Informatik/Mathematik Prof. Dr. M. Voigt. Mathematik II für Bauingenieure. (f) 4 sin x cos 5 x dx. 3 x e x2 dx (i) e 2x 1 dx.

Analytische Geometrie I

Mathematische Grundlagen der Ökonomie Übungsblatt 8

Tutorium Mathematik II, M Lösungen

6.3 Exakte Differentialgleichungen

Einfache Differentialgleichungen (algebraische Lösung)

Lösung Beispiel 1: Lösung vorgerechnet: Hauptbedingung: Definitionsbereich D: Nebenbedingung: aus der Zeichnung ablesen. 1. Ableitung: 2.

(x, x + y 2, x y 2 + z 3. = e x sin y. sin y. Nach dem Umkehrsatz besitzt f dann genau auf der Menge

Wurzelfunktionen Aufgaben

Ergänzungsheft Erfolg im Mathe-Abi

Wiederholungsblatt Elementargeometrie LÖSUNGSSKIZZE

Konstruktion des isoperimetrischen Punktes

Der Punkt von Fermat 1

Übung 2 vom

Analysis I. 4. Beispielklausur mit Lösungen

Tutorium Mathematik II, M Lösungen

Übungsaufgaben Mathematik - Aufgaben (Studiengang Wirtschaftsingenieurwesen)

Kreis- und Kreisteileberechnungen

Inhalt. Vorwort Mittelwertsatz der Integralrechnung... 31

Vorkurs Mathematik für Wirtschaftsingenieure und Wirtschaftsinformatiker

Übungen zur Funktionentheorie Lösungen zu Übungsblatt 6

Addition, Subtraktion und Multiplikation von komplexen Zahlen z 1 = (a 1, b 1 ) und z 2 = (a 2, b 2 ):

Ableitungsübungen. W. Kippels 16. Mai 2011

Vektorgeometrie. Inhaltsverzeichnis. Fragen und Antworten. (bitte nur für den Eigengebrauch verwenden)

Mathematischer Vorkurs für Physiker WS 2012/13

Lösungen IV ) β = 54,8 ; γ = 70,4 106) a) 65 b) 65 (115?) d) 57,5

Die Ecken werden immer gegen den Uhrzeigersinn beschriftet, sonst falscher Umlaufsinn!

Blatt 10. Hamilton-Formalismus- Lösungsvorschlag

Übungen zu Kurvenintegralen Lösungen zu Übung 12

Teil I.2 Lösen von Bestimmungsgleichungen

Gerade, Strecke, Halbgerade, Winkel (in (R n,, ))

Technische Universität München Zentrum Mathematik. Übungsblatt 5

Geometrie. Bei der Addition von Vektoren erhält man einen Repräsentanten des Summenvektors +, indem man die Repräsentanten von aneinanderfügt:

Erfüllt eine Funktion f für eine feste positive Zahl p und sämtliche Werte t des Definitionsbereichs die Gleichung

Transkript:

Das isoperimetrische Problem Thomas Peters Thomas Mathe-Seiten www.mathe-seiten.de 18. Oktober 3

Das isoperimetrische Problem, auch bekannt als das Problem der Dido, ist es, unter allen geschlossenen ebenen Kurven gleichen Umfangs diejenige zu finden, welche die größte Fläche umschließt. Es zeigt sich, dass die Lösung dieses Problems der Kreis ist. In diesem Artikel werden drei verschiedene Beweise dieser Tatsache vorgestellt.

Einleitung Beim isoperimetrischen Problem zeigt sich beispielhaft, welche einfache Gestalt mathematisch tiefe Ergebnisse annehmen können bzw. umgekehrt, dass zur Lösung eines in wenigen einfachen Worten formulierbaren Problems durchaus fortgeschrittene mathematische Methoden angewendet werden müssen. Wir können es hier nur behandeln, weil wir erstens annehmen, dass eine Lösung dieses Extremalproblems überhaupt existiert, und zweitens bei der analytischen Behandlung für die Lösungskurve gewisse Voraussetzungen machen. Diese Annahmen können wir hier leider nicht beweisen. Beweis über Geometrie Angenommen, die ebene Kurve K löse das isoperimetrische Problem. Man macht sich leicht klar, dass K sich dann nicht selbst überschneiden darf. Ansonsten könnte man ja die entstehenden Schleifen einfach weglassen und erhielte immer noch eine geschlossene Kurve, die denselben Flächeninhalt einschlïeßen würde, aber kürzer wäre, was der Voraussetzung widerspräche, K löse das isoperimetrische Problem. Desweiteren ist K konvex, d. h. für alle Punkte P, Q auf K liegt die Verbindungsstrecke PQ im Inneren von K. Denn nehmen wir einmal an, K wäre nicht konvex. Dann gäbe es Punkte P 1 und P, so dass die Strecke P 1 P außerhalb von K liegt. Dann könnte man den Teil von K zwischen P 1 und P an P 1 P spiegeln und erhielte so eine Kurve gleicher Länge, aber größeren Flächeninhalts, was erneut ein Widerspruch ist. Mit demselben Argument muss jede Strecke zwischen Punkten P, Q auf K, die K in zwei Teilkurven gleicher Länge teilt, auch den Flächeninhalt in zwei gleiche Hälften teilen. Ansonsten könnte man nämlich die größere Hälfte an PQ spiegeln und erhielte eine Kurve gleicher Länge, aber erneut größeren Flächeninhalts. Sei nun PQ eine Strecke mit der Eigenschaft, dass sie K in zwei gleich lange Hälften teilt. Wir betrachten eine dieser Teilkurven K und einen Punkt R auf K. Wichtig für unsere Überlegungen ist nun das Dreieck (PQR). Wir stellen uns vor, die Kurvenstücke von P nach R sowie von R nach Q wären in ihrer Form fest, aber die Punkte P und Q könnte man auseinander ziehen bzw. zusammen schieben. Dann hängt die Fläche unter K nur vom Dreieck (PQR) ab, und an diesem ist lediglich die Strecke PQ variabel. Bezeichnet h das Lot von P auf RQ, so ist die Fläche dieses Dreiecks A = 1 RQ h. Nennen wir den Winkel bei R, der PQgegenüber liegt, α, so gilt sin α = h/pr,d.h. A = 1 PRRQ sin α. In diesem Ausdruck sind nun alle Größen fest außer α. Offenbar wird die Fläche A maximal für α =9. Da der Punkt R auf K aber beliebig war, folgt aus der Umkehrung des Satzes von Thales sofort, dass K ein Halbkreis, K also ein Kreis, sein muss. 3

Beweis über Variationsrechnung Wir können uns nach den Symmetrieüberlegungen im letzten Abschnitt darauf reduzieren, eine Kurve y(x) der Länge L>a mit y() =y(a) =zu finden, die mit der Strecke x a eine größtmögliche Fläche einschließt. In der Variationsrechnung lernt man, dass das Integral y(x)dx unter der Nebenbedingung 1+y (x) dx = L dann extremal wird, wenn die Euler-Lagrange-Gleichung d (y(x)+λ 1+y (x) ) dx y (y(x)+λ 1+y (x) ) y = erfüllt ist, wobei λ ein Parameter ist, der aus den Nebenbedingungen bestimmt werden muss. Auswerten der Euler-Lagrange-Gleichung gibt Dies kann integriert werden zu d λy (x) dx 1+y (x) =1. λy (x) 1+y (x) = x + C 1 mit einer Integrationskonstanten C 1. Um dies weiter integrieren zu können, müssen wir zunächst nach y (x) auflösen. Quadrieren und Multiplizieren mit dem Nenner liefert λ y (x) =(x + C 1 ) (1 + y (x) ), also y x + C 1 (x) =± λ (x + C 1 ). Eine weitere Integration ergibt y(x)+c = ± λ (x + C 1 ) mit der Integrationskonstanten C. Dies lässt sich leicht umordnen zur Kreisgleichung (x + C 1 ) +(y(x)+c ) = λ. Dies ist die Gleichung eines Kreises mit Mittelpunkt ( C 1, C ) und Radius λ. 4

Wir haben bisher nur gezeigt, dass die Lösung, so sie existiert, ein Kreis ist. Dass diese Lösung nun auch wirklich vorhanden ist, zeigen wir dadurch, dass wir die Integrationskonstanten und den Parameter λ aus den Nebenbedingungen bestimmen 1. Aus y() =y(a) =ergibt sich das Gleichungssystem (C 1 a) + C = λ (C 1 + a) + C = λ. Durch Subtraktion der Gleichungen folgt mit der dritten binomischen Formel die Bedingung (C 1 a) (C 1 + a) =()(C 1 )=. Da natürlich a ist kann nur C 1 =sein. Damit ist aber auch C = ± λ a festgelegt. Die beiden Vorzeichen entsprechen den beiden zur x-achse symmetrischen Positionen des Kreises, bei denen einmal der Betrag der Fläche oberhalb und einmal unterhalb der x-achse maximal wird. Es bleibt noch die Bestimmung von λ. Dazu rechnen wir Daraus folgt L = = 1+y (x) dx = [ 1 1 (x/λ) dx = λ arcsin x λ 1+ x λ x dx = sin L λ = a λ. ] a =λ arcsin a λ. λ λ x dx Dies ist nun leider eine transzendente Gleichung in λ, so dass wir nicht hoffen können, einen allgemeinen Ausdruck für λ zu finden. Wir können uns aber leicht klarmachen, dass ein λ existiert, das diese Gleichung erfüllt. Substituieren wir u = L/(λ), so lautet die Gleichung sin u = a L u. Nun ist aber a/l < 1, d. h. die Gerade rechts hat eine geringere Steigung als der Sinus links mit sin =cos=1. Daher existiert auf jeden Fall ein Schnittpunkt. Dabei können wir eine negative Lösung ignorieren, da die Kreisgleichung und die Bestimmungsgleichungen für C und λ nicht vom Vorzeichen von λ abhängen, es kommen also keine neuen Lösungen hinzu. Bleibt noch auszuschließen, dass mehrere positive Schnittstellen existieren. Diese Überlegung sei dem Leser als Übungsaufgabe überlassen. Beweis über Fourier-Reihen Wir machen nun den Ansatz, die Lösungskurve in parametrisierter Form (x(t),y(t)) zu finden. Da die Kurve geschlossen ist, müssen x und y eine gewisse Periodizität haben, und wir 1 Prinzipiell wäre es denkbar, dass es gar kein mit den Nebenbedingungen verträgliches λ gibt. 5

wählen die Parametrisierung so, dass die Periode gerade π beträgt, d. h. x und y sind Funktionen [, π] R. Dann können wir die Funktionen x und y bequem in eine Fourier-Reihe entwickeln. Dies liefert x(t) = a + a n cos nt + b n sin nt und y(t) = c + c n cos nt + d n sin nt. In der Analysis zeigt man, dass man den Flächeninhalt einer so parametrisierten Kurve durch die Formel A = 1 π berechnen kann, wogegen ihre Länge durch L = π x(t)ẏ(t) ẋ(t)y(t)dt ẋ (t)+ẏ (t)dt gegeben ist. Dabei bezeichnet der Punkt die Differentiation nach dem Parameter t. Wir benötigen also ẋ(t) = n(a n sin nt b n cos nt) sowie ẏ(t) = n(c n sin nt d n cos nt). Aufgrund der Orthogonalitätsrelationen für die trigonometrischen Funktionen ist nun ( A = π ) n(b n c n a n d n ) n(a n d n b n c n ) = π n(a n d n b n c n ). Weiter gilt und π π ẋ (t)dt = π ẏ (t)dt = π n (a n + b n) n (c n + d n). Bis jetzt haben wir nur den Definitionsbereich der Parametrisierung festgelegt. Wir verlangen nun zusätzlich, dass ẋ (t)+ẏ (t) =const. gilt. In der kinematischen Interpretation der Parametrisierung bedeutet dies, dass die Kurve mit konstanter Geschwindigkeit durchlaufen wird. 6

Es ist anschaulich klar, dass dies immer gehen muss, daher verzichten wir auf den nicht ganz einfachen Beweis. Aus der Formel für die Länge der Kurve folgt dann für die Konstante ẋ (t)+ẏ (t) = L 4π. Integration über [, π] und Einsetzen der Ableitungen ergibt Damit haben wir insgesamt L 4πA =π π n (a n + b n + c n + d n)= L π. n (a n + b n + c n + d n) 4π n(a n d n b n c n ) =π (na n d n ) +(nb n + c n ) +(n 1)(c n + d n) gezeigt. Da dieser Term offensichtlich nicht negativ ist, erhalten wir die isoperimetrische Ungleichung 4πA L. Wir müssen nun die Fourier-Koeffizienten so wählen, dass hier Gleichheit herrscht. Dies ist genau dann der Fall, wenn alle Summanden der unendlichen Reihe verschwinden. Im Fall n =1bedeutet dies, dass a 1 = d 1 und b 1 = c 1 sein muss. Im Fall n>1 muss zunächst c n + d n =sein, was c n = d n =und ferner a n = b n =impliziert. Damit haben wir die Funktionen x und y bestimmt zu und Dies ist wegen x(t) = a + a 1 cos t + b 1 sin t y(t) = c b 1 cos t + a 1 sin t. ( x(t) a ) ( + y(t) c ) = a 1 + b 1 gerade ein Kreis mit Mittelpunkt (a /,c /) und Radius R = a 1 + b 1. Wir erhalten weiter A = π(a 1 + b 1)=πR und L = π (a 1 + b 1)=πR. Man sieht an der isoperimetrischen Ungleichung übrigens, dass das isoperimetrische Problem zu folgendem Problem äquivalent ist: Finde unter allen Kurven mit gleichem Flächeninhalt diejenige, welche die geringste Länge hat. 7