Kompetenzorientierung

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Transkript:

Kompetenzorientierung Das diesem Schulungsmaterial zugrundliegende Vorhaben wurde mit Mitteln des Bundesministeriums für Bildung, und Forschung unter dem Förderkennzeichen 16OH21067 gefördert. Die Verantwortung für den Inhalt dieser Veröffentlichung liegt beim Autor/bei der Autorin.

Agenda Woher? Wohin? Was? Wozu? Wie? 6. März 2017 Musterpräsentation EH Ludwigsburg 2013 2

Ebenen der Outcomeorientierten Curriculumentwicklung Bildungspolitische Vorgaben Studiengangebene Modulebene 6. März 2017 Musterpräsentation EH Ludwigsburg 2013 3

Prozess der Outcomeorientierte Curriculumentwicklung Wahl des Referenzrahmens Studiengang 6-10 Lernergebnisse Festlegung der Module Module 6-10 Lernergebnisse Modulmapping 6. März 2017 Musterpräsentation EH Ludwigsburg 2013 4

Wahl des Referenzrahmens Deutscher Qualifikations Rahmen (2013) DQR Kompetenz ist umfassende Handlungskompetenz die Fähigkeit und Bereitschaft des Einzelnen, Kenntnisse und Fertigkeiten sowie persönliche, soziale und methodische Fähigkeiten zu nutzen und sich durchdacht sowie individuell und sozial verantwortlich zu verhalten. 6. März 2017 Musterpräsentation EH Ludwigsburg 2013 5

Tiefe Breite Instrumentale Fähigkeiten Systemische Fertigkeiten Beurteilungsfähigkeit Team- und Führungsfähigkeit Mitgestaltung Kommunikation Eigenständigkeit Verantwortung Reflexivität Team-/Führungsfähigkeit Wahl des Referenzrahmens Deutscher QualifikationsRahmen (2013) DQR Methodenkompetenz = Querschnittkompetenz Fachkompetenz Personale Kompetenz Wissen Fertigkeiten Sozialkompetenz Selbständigkeit 6. März 2017 Musterpräsentation EH Ludwigsburg 2013 6

Outcomeorientierte Curriculumentwicklung Wahl des Referenzrahmens Studiengang 6-10 Lernergebnisse Festlegung der Module Module 6-10 Lernergebnisse Modulmapping 6. März 2017 Musterpräsentation EH Ludwigsburg 2013 7

Studiengangebene Handwerkszeug für die Formulierung von Lernergebnissen Deutscher Qualifikations Rahmen (DQR) Qualifikationsrahmen Soziale Arbeit (QRSArb) 6. März 2017 Musterpräsentation EH Ludwigsburg 2013 8

Niveustufen des DQR Stufe 5 Erweiterte Berufliche Qualifikation Umfasst alle Kompetenzen, die für die selbständige Planung und Bearbeitung umfassender fachlicher Aufgabenstellungen in einem komplexen, spezialisierten und sich verändernden Lernbereich oder beruflichen Tätigkeitsfeld benötigt werden. Wissen Fertigkeiten Sozialkompetenz Selbständigkeit 6. März 2017 Musterpräsentation EH Ludwigsburg 2013 9

Niveaustufen des DQR Stufe 6 Bachelor / Berufliche Aufstiegsqualifikation Umfasst alle Kompetenzen, die für die Planung, Bearbeitung und Auswertung von umfassenden fachlichen Aufgaben- und Problemstellungen sowie die eigenverantwortliche Steuerung von Prozessen in Teilbereichen eines wissenschaftlichen Faches oder in einem beruflichen Tätigkeitsfeld notwendig sind. Die Anforderungsstruktur ist durch Komplexität und häufige Veränderungen gekennzeichnet. Wissen Fertigkeiten Sozialkompetenz Selbständigkeit 6. März 2017 Musterpräsentation EH Ludwigsburg 2013 10

Niveaustufen des DQR Stufe 6 Bachelor / Berufliche Aufstiegsqualifikation Wissenschaftliches Wissen breites, integriertes Wissen, einschließlich der wissenschaftlichen Grundlagen, der praktischen Anwendung eines wissenschaftlichen Faches sowie ein kritisches Verständnis der wichtigsten Theorien und Methoden Kenntnisse zur Weiterentwicklung eines wissenschaftlichen Faches einschlägiges Wissen über Schnittstellen zu anderen Bereichen Wissen aus beruflicher Bildung breites, integriertes berufliches Wissen einschließlich der aktuellen fachlichen Entwicklungen Kenntnisse zur Weiterentwicklung eines beruflichen Tätigkeitsfeldes einschlägiges Wissen über Schnittstellen zu anderen Bereichen 6. März 2017 Musterpräsentation EH Ludwigsburg 2013 11

Niveaustufen des DQR Stufe 6 Bachelor / Berufliche Aufstiegsqualifikation Wissenschaftliche Fertigkeiten sehr breites Spektrum an Methoden zur Bearbeitung komplexer Probleme in einem wissenschaftlichen Fach neue Lösungen erarbeiten und anhand unterschiedlicher Maßstäbe beurteilen, auch bei sich häufig ändernden Anforderungen Fertigkeiten aus beruflicher Bildung sehr breites Spektrum an Methoden zur Bearbeitung komplexer Probleme in einem weiteren Lernfeld oder beruflichen Tätigkeitsfeld neue Lösungen erarbeiten und anhand unterschiedlicher Maßstäbe beurteilen, auch bei sich häufig ändernden Anforderungen 6. März 2017 Musterpräsentation EH Ludwigsburg 2013 12

Niveaustufen des DQR Stufe 6 Bachelor / Berufliche Aufstiegsqualifikation Sozialkompetenz in Expertenteams verantwortlich arbeiten Gruppen oder Organisationen verantwortlich leiten fachliche Entwicklung anderer anleiten vorausschauend mit Problemen in Teams umgehen Komplexe, fachbezogene Probleme und Lösungen gegenüber Fachleuten argumentativ vertreten und mit ihnen weiterentwickeln können 6. März 2017 Musterpräsentation EH Ludwigsburg 2013 13

Niveaustufen des DQR Stufe 6 Bachelor / Berufliche Aufstiegsqualifikation Selbständigkeit Ziele für Lern- und Arbeitsprozesse definieren, reflektieren und bewerten Lern- und Arbeitsprozesse eigenständig und nachhaltig gestalten 6. März 2017 Musterpräsentation EH Ludwigsburg 2013 14

Niveustufen des DQR Stufe 7 Master Umfasst alle Kompetenzen, die für die Bearbeitung von neuen komplexen Aufgaben- und Problemstellungen sowie zur eigenverantwortlichen Steuerung von Prozessen in einem wissenschaftlichen Fach oder in einem strategieorientierten beruflichen Tätigkeitsfeld benötigt werden. Die Anforderungsstruktur ist durch häufige und unvorhersehbare Veränderungen gekennzeichnet. Wissen Fertigkeiten Sozialkompetenz Selbständigkeit 6. März 2017 Musterpräsentation EH Ludwigsburg 2013 15

Qualifikationsrahmen Soziale Arbeit 6. März 2017 Musterpräsentation EH Ludwigsburg 2013 16

Murmelaufgabe I Formulieren Sie 2-3 Lernergebnisse auf Studiengangebene Berücksichtigen Sie dabei verschiedene Kompetenzbereiche Nutzen Sie nach Möglichkeit Formulierungen, die Niveaustufe 6 entsprechen. Was fällt leicht, was schwerer? Gibt es besondere methodische Herausforderungen? Welche Fragen tauchen auf? 6. März 2017 Musterpräsentation EH Ludwigsburg 2013 17

Outcomeorientierte Curriculumentwicklung Wahl des Referenzrahmens Studiengang 6-10 Lernergebnisse Festlegung der Module Module 6-10 Lernergebnisse Modulmapping 6. März 2017 Musterpräsentation EH Ludwigsburg 2013 18

Outcomeorientierte Curriculumentwicklung Wahl des Referenzrahmens Studiengang 6-10 Lernergebnisse Festlegung der Module Module 6-10 Lernergebnisse Modulmapping 6. März 2017 Musterpräsentation EH Ludwigsburg 2013 19

Modulebene Grundprinzip und Handwerkszeug für die Formulierung von Lernergebnissen DeutscherQualifikationsRahmen (DQR) Qualifikationsrahmen Soziale Arbeit (QRSArb) Constructive Alignment Bloom sche Taxonomie Kompetenzraster 6. März 2017 Musterpräsentation EH Ludwigsburg 2013 20

Constructive Alignment Lernergebnisse formulieren passendes Prüfungsformat auswählen Beurteilungskriterien für Grad der Erreichung festlegen passende Lehr-Lernstrategien entwickeln Überprüfung der Passung zwischen Lernergebnissen, Prüfungsformaten und Lehr-Lernstrategien 6. März 2017 Musterpräsentation EH Ludwigsburg 2013 21

Bloom sche Taxonomie aufschreiben, aufzählen, benennen, beschreiben, erinnern, wiederholen, wiedergeben 4. Analysieren 5. Synthetisieren 6. Evaluieren 1. Wissen 2. Verstehen 3. Anwenden Wörterbuch, Definitionen, Ereignisse, Personen, Zeitschriftenartikel, Texte 6. März 2017 Musterpräsentation EH Ludwigsburg 2013 22

Bloom sche Taxonomie aufeinander beziehen, umformen, erklären, ordnen, umschreiben 4. Analysieren 5. Synthetisieren 6. Evaluieren 1. Wissen 2. Verstehen 3. Anwenden Präsentation, Graphiken, Collage, Diagramm, Zusammenfassung, Poster, Geschichte 6. März 2017 Musterpräsentation EH Ludwigsburg 2013 23

Bloom sche Taxonomie anwenden, ausführen, durchführen, erstellen, formulieren, realisieren, konstruieren, produzieren 4. Analysieren 5. Synthetisieren 6. Evaluieren 1. Wissen 2. Verstehen 3. Anwenden Film, Diagramm, Skulptur, Fotografie, Illustration, Projekt, Puzzle, Cartoon 6. März 2017 Musterpräsentation EH Ludwigsburg 2013 24

Bloom sche Taxonomie analysieren, gliedern, identifizieren, isolieren, klassifizieren, untersuchen, unterscheiden, vergleichen, zerlegen, zuordnen 4. Analysieren 5. Synthetisieren 6. Evaluieren 1. Wissen 2. Verstehen 3. Anwenden Fazit, Graphik, Fragebogen, Bericht, Modell, Untersuchung, Argumente, logischer Schluss 6. März 2017 Musterpräsentation EH Ludwigsburg 2013 25

Bloom sche Taxonomie Hypothese aufstellen, ausarbeiten, entwerfen, entwickeln, gestalten, kombinieren, optimieren, organisieren, planen, zusammenstellen 4. Analysieren 5. Synthetisieren 6. Evaluieren 1. Wissen 2. Verstehen 3. Anwenden Artikel, Bericht,Rollenspiel, Spiel, Lied, Experiment, Buch, Cartoon, Regeln herleiten, Erfindung 6. März 2017 Musterpräsentation EH Ludwigsburg 2013 26

Bloom sche Taxonomie abschätzen, auswerten, beurteilen, bewerten, gewichten, kritisieren, prüfen, rechtfertigen, urteilen 4. Analysieren 5. Synthetisieren 6. Evaluieren 1. Wissen 2. Verstehen 3. Anwenden Gutachten, Bewertung, Gruppendiskussion, Empfehlung, Schlussfolgerung, 6. März 2017 Musterpräsentation EH Ludwigsburg 2013 27

Murmelaufgabe II Formulieren Sie 2-3 Lernergebnisse auf Modulebene Berücksichtigen Sie dabei verschiedene Kompetenzbereiche Beziehen Sie mögliche Prüfungsformate ein Nutzen Sie nach Möglichkeit Formulierungen, die eine realistischerweise im entsprechenden Semester erreichbare Niveaustufe kennzeichnen Was fällt leicht, was schwerer? Gibt es besondere methodische Herausforderungen? Welche Fragen tauchen auf? 6. März 2017 Musterpräsentation EH Ludwigsburg 2013 28

Kompetenzraster Bitte klettern Sie alle auf den hinter Ihnen stehenden Baum! 6. März 2017 Musterpräsentation EH Ludwigsburg 2013 29

Kompetenzraster DQR Niveau Wissen Fertigkeiten Sozialkompetenz Selbständigkeit 4 5 6 Beruf 6 Studium 7 6. März 2017 Musterpräsentation EH Ludwigsburg 2013 30

Murmelaufgabe III Formulieren Sie exemplarische Lernergebnisse auf verschiedenen DQR-Niveaus Beziehen Sie mögliche (zusätzliche) Prüfungsformate ein Was wäre nach Ihrer Einschätzung der Mindeststandard für das Bestehen der Modulprüfung im ersten bzw. im sechsten Semester eines Bachelorstudiengangs? Was fällt leicht, was schwerer? Gibt es besondere methodische Herausforderungen? Welche Fragen tauchen auf? 6. März 2017 Musterpräsentation EH Ludwigsburg 2013 31

Ein paar neue Ideen? 6. März 2017 Musterpräsentation EH Ludwigsburg 2013 32

Prozessplanung bis zur Reakkreditierung Wahl des Referenzrahmens Studiengang 6-10 Lernergebnisse Festlegung der Module mit je 6-10 Lernergebnissen+Kompetenzraster Modulmapping Reakkreditierung zum 1.10.2017 Vor-Ort-Begehung April 2017 Antrag Reakkreditierung Januar 2017 6. März 2017 Musterpräsentation EH Ludwigsburg 2013 33