Baustatik (Master) - WS17/18 2. Elastische Bettung 2.1 Bauwerk-Baugrund-Interaktion 2.2 Steifemodul und Bettungsmodul 2.3 Differentialgleichung elastisch gebetteter Balken 2.4 Lösung der Differentialgleichung 2.5 Beispiele LEHRSTUHL FÜR BAUSTATIK 1
Baustatik (Master) - WS17/18 2.1 Bauwerk-Baugrund-Interaktion LEHRSTUHL FÜR BAUSTATIK 2
Tragwerk Das gesamte Tragwerk besteht aus dem Bauwerk und dem Baugrund bzw. Boden! Bauwerk Bauwerk Überbau Gründung Tragwerk Gründung Baugrund (Boden) Baugrund LEHRSTUHL FÜR BAUSTATIK 3
Tragwerk Die Einwirkungen bzw. Belastungen aus dem Überbau werden über die Gründung in den Baugrund weitergeleitet. Dadurch entstehen Verformungen bzw. Setzungen im Baugrund, die sich wiederum auf das statische Verhalten des Bauwerks auswirken. Man spricht daher von Bauwerk-Baugrund- Wechselwirkung bzw. Bauwerk-Baugrund-Interaktion. Die Steifigkeitsverhältnisse zwischen dem Bauwerk und dem Boden spielen dabei eine entscheidende Rolle. LEHRSTUHL FÜR BAUSTATIK 4
Beispiele für Bauwerk-Baugrund-Interaktion LEHRSTUHL FÜR BAUSTATIK 5
Beispiele für Bauwerk-Baugrund-Interaktion LEHRSTUHL FÜR BAUSTATIK 6
Einfluss unterschiedlicher Bodensteifigkeiten Peter Bindseil: Massivbau, 3. Auflage, Vieweg, 2002. LEHRSTUHL FÜR BAUSTATIK 7
Einfluss unterschiedlicher Überbausteifigkeiten Peter Bindseil: Massivbau, 3. Auflage, Vieweg, 2002. LEHRSTUHL FÜR BAUSTATIK 8
Berechnungsmodelle Da die Eigenschaften des Bodens im Allgemeinen sehr kompliziert sind, ist eine genaue Erfassung der Bauwerk-Baugrund-Interaktion sehr aufwendig. Daher sind vereinfachte Berechnungsmodelle erwünscht. Zur Vereinfachung können Näherungsmodelle für den Baugrund bzw. Boden eingeführt werden, welche für die baupraktischen Anwendungen ausreichend genau sind. Zwei Näherungsmodelle bzw. verfahren: 1.) Bettungsmodul-Verfahren (Winkler, 1867) 2.) Steifemodul-Verfahren LEHRSTUHL FÜR BAUSTATIK 9
Bettungsmodul-Verfahren 1.) Bettungsmodul-Verfahren (Winkler, 1867) Dabei wird der Boden durch kontinuierlich verteilte, aber unabhängige linearelastische Federn ersetzt bzw. approximiert. F Boden F c i w σ = c w LEHRSTUHL FÜR BAUSTATIK 10
Bettungsmodul-Verfahren Annahme: Keine Koppelung zwischen den einzelnen Federn. Wird die i-te Feder belastet, werden die anderen Federn nicht dadurch beansprucht. Nachteile: Setzungsmulde kann in diesem Verfahren nicht richtig beschrieben werden. Kein Einfluss auf den Nachbarbaugrund neben dem Fundament. Sonderfall: Spannungstrapezverfahren Bei sehr steifen Fundamentbalken kann eine lineare Verteilung der Bodenpressung unter dem Fundament angenommen werden. Diese Vereinfachung kann z. B. bei kurzen Fundamentbalken getroffen werden. LEHRSTUHL FÜR BAUSTATIK 11
Spannungstrapezverfahren R M σ 1 Bodenpressung Boden σ 2 Die zwei unbekannten Randspannungen können aus den zwei Gleichgewichtsbedingungen bestimmt werden. σ 1 und σ 2 LEHRSTUHL FÜR BAUSTATIK 12
Spannungstrapezverfahren LEHRSTUHL FÜR BAUSTATIK 13
Steifemodul-Verfahren 2.) Steifemodul-Verfahren: Zwei Varianten Boden wird als ein linear elastischer und isotroper Halbraum modelliert. Boden wird durch kontinuierlich verteilte, aber miteinander gekoppelte (abhängige) linear-elastische Federn ersetzt bzw. approximiert. F Boden Setzungsmulde F Elastischer Halbraum c i w LEHRSTUHL FÜR BAUSTATIK 14
Steifemodul-Verfahren Annahme: Koppelung zwischen den einzelnen Federn. Wird die i-te Feder belastet, dann werden die anderen Federn auch dadurch beansprucht. Vorteile: Setzungsmulde kann in diesem Verfahren näherungsweise beschrieben werden. Auch der Einfluss auf den Nachbarbaugrund neben dem Fundament berücksichtigt werden. LEHRSTUHL FÜR BAUSTATIK 15
Gegenüberstellung: Bettungsmodulverfahren und Steifemodulverfahren Spannungstrapez- Verfahren Bettungsmodul- Verfahren Steifemodul- Verfahren Boden Unabhängige Federn Unabhängige Federn Abhängige Federn / Elastischer Halbraum Annahme σ B linear σ = c w B E ( z) = E = const. s s Berechnung Handrechnung Stabtragwerk / Platte Numerische Methoden (FEM) Steigende Realitätsnähe und Komplexität LEHRSTUHL FÜR BAUSTATIK 16
Bemerkungen Zwischen dem Bauwerk und dem Baugrund sollen nur Druckspannungen auftreten. Zugspannungen können nicht vom Boden aufgenommen werden. Falls Zugspannungen auftreten, dann entsteht eine klaffende Fuge. Die Federn müssen dann im Zugspannungsbereich in der Berechnung ausgeschaltet werden. Eine klaffende Fuge zwischen dem Bauwerk und dem Boden (mit Zugspannungen bzw. negativen Bodenpressungen) ist bei Teillastzuständen zulässig. Im endgültigen Zustand nach der Superposition der Teillastzustände ist eine klaffende Fuge aber nicht zulässig. LEHRSTUHL FÜR BAUSTATIK 17
Baustatik (Master) - WS17/18 2.2 Steifemodul und Bettungsmodul LEHRSTUHL FÜR BAUSTATIK 18
Steifemodul Steifemodul: E s Steifemodul ist eine reine Bodenkenngröße! Oedometerversuch: σ ε Diagramm zz zz arctan( E s ) ε zz z x σ = E ε zz s zz σ zz Steifemodul = Steigung des Spannungs- Dehnungs-Diagramms! Es 1 ν E = 3 K; K = 1+ ν 3(1 2 ν ) K : Kompressionsmodul LEHRSTUHL FÜR BAUSTATIK 19
Bettungsmodul Bettungsmodul: c Plattendruckversuch: Diagramm σ w arctan( c) σ σ w w Bettungsmodul = Steigung des Druck-Setzungs- Diagramms! σ = c w LEHRSTUHL FÜR BAUSTATIK 20
Bemerkungen Bettungsmodul c ist proportional zum Steifemodul E s. Bettungsmodul c ist keine Bodenkenngröße mehr. c ist abhängig von: Form des Fundaments (Kreisfundament, Rechteckfundament, etc.). Größe des Fundaments. Fundamentlasten. Belastungen aus der Nachbarschaft. Schichtung des Baugruns. Zahlenbeispiele für Steifemodul und Bettungsmodul: LEHRSTUHL FÜR BAUSTATIK 21
Umrechnung vom Steifemodul zum Bettungsmodul 1.) Kreisplatten Kreisplatte mit einer Steifigkeit, die eine gleichmäßig verteilte Bodenpressung erzeugt: c = 1,39 E s A A Kreisplatte mit einer unendlich großen Steifigkeit: c = 1,50 E s A LEHRSTUHL FÜR BAUSTATIK 22
Umrechnung vom Steifemodul zum Bettungsmodul 2.) Rechteckplatten Rechteckplatten mit einer Steifigkeit, die eine gleichmäßig verteilte Bodenpressung erzeugt. l b l > b Nach de Beer c = 1,33E s lb 3 2 LEHRSTUHL FÜR BAUSTATIK 23
Umrechnung vom Steifemodul zum Bettungsmodul Nach Dimitrov c = b ρ E s ( 2 1 ν ) Formbeiwert ρ : Querkontraktionszahl ν : Sand- und Kiesböden: ν =0,125 bis 0,50 Tonböden: ν =0,20 bis 0,40 LEHRSTUHL FÜR BAUSTATIK 24
Umrechnung vom Steifemodul zum Bettungsmodul Nach DIN 4019 c = bf E s ( s,0) Setzungsbeiwert f (s,0) : LEHRSTUHL FÜR BAUSTATIK 25
Bemerkungen Der Setzungsbeiwert f (s,0) ist abhängig vom Seitenverhältnis l/b und Tiefenverhältnis z/b, wobei z die Dicke der wirksamen Bodenschicht ist. Gemäß DIN 4019 kann die Tiefe z auf z=2b begrenzt werden, falls die Bodenschichtdicke größer als 2b ist. LEHRSTUHL FÜR BAUSTATIK 26
Zahlenbeispiel Rechteckplatte l = 15 m, b = 1m l b Boden 1: Sand/Kies E = s 2 100MN/m Boden 2: Ton E = s 2 20MN/m Dicke der wirksamen Bodenschicht: z / b = 10 LEHRSTUHL FÜR BAUSTATIK 27
Zahlenbeispiel Bettungsmodul in MN/m 2 : Boden de Beer Dimitrov DIN 4019 1 54 56 57 2 11 9 11 LEHRSTUHL FÜR BAUSTATIK 28
Baustatik (Master) - WS17/18 2.3 Differentialgleichung elastisch gebetteter Balken LEHRSTUHL FÜR BAUSTATIK 29
Elastisch gebettete Balken Definition: Balken, die unmittelbar auf einem nachgiebigen Baugrund liegen, werden als elastisch gebettete Balken bezeichnet. Annahmen: Querschnitt ist dehn- und schubstarr, d.h., EA = =, GAs Euler-Bernoulli-Balken (siehe TM II!) LEHRSTUHL FÜR BAUSTATIK 30
Elastisch gebettete Balken 2 Flächenlast: q( x, y) [kn/m ] b l 3 Bettungsmodul: c [kn/m ] Bodenpressung: p ( x)= σ b B LEHRSTUHL FÜR BAUSTATIK 31
Elastisch gebettete Balken Flächenlast: 2 q( x, y) [kn/m ] Linienlast: q( x) = q( x, y) b [kn/m] Bettungsmodul: Flächige Bodenpressung: c 3 [kn/m ] σ = 2 ( x, y) c w [kn/m ] Linienförmige Bodenpressung: p( x) = σ ( x, y) b = cb w = k w [kn/m] Federkonstante (Linienfeder): k = cb 2 [kn/m ] LEHRSTUHL FÜR BAUSTATIK 32
Differentialgleichung q( x) q( x) p( x) p( x) Bodenpressung entlastet den Balken! IV Aus TM II: EIw = q( x) p( x) IV EIw + p( x) = q( x) IV EIw + kw( x) = q( x) IV w + 4 λ w( x) = q( x) EI 4 1 LEHRSTUHL FÜR BAUSTATIK 33 p( x) λ = = k w k 4 4 EI Differentialgleichung für elastisch gebetteten Balken!
Differentialgleichung Abklingkonstante: λ = 4 4 k EI Bemerkungen: Die Lösung der Dgl. w(x) ist abhängig von l. Schwankungen in der Bettungszahl c haben nur einen relativ kleinen Einfluss auf l uns damit auf w(x), da c bzw. k unter der vierten Wurzel steht. In der Praxis ist es sinnvoll, 2 Grenzfälle zu betrachten: Kleinste c : Größte c : Größte Biegemomente Größte Bodenpressungen. LEHRSTUHL FÜR BAUSTATIK 34
Baustatik (Master) - WS17/18 2.4 Lösung der Differentialgleichung 2.4.1 Homogene Lösung 2.4.2 Partikuläre Lösung 2.4.3 Rand- und Übergangsbedingungen LEHRSTUHL FÜR BAUSTATIK 35
Lösung der Differentialgleichungen Differentialgleichung: Durchbiegung: IV w + 4 λ w( x) = q( x) EI 4 1 w( x) Drehwinkel: ϕ ( x) = w ( x) Biegemoment: Querkraft: Bodenpressung: M ( x) = EI w ( x) Q( x) = M ( x) = EI w ( x) p( x) = k w( x) LEHRSTUHL FÜR BAUSTATIK 36
Differentialgleichung: Gesamtlösung: Homogene Lösung: 2.4.1 Homogene Lösung λx [ λ λ ] w ( x) = e A cos( x) + A sin( x) h IV w + 4 λ w( x) = q( x) EI λx 4 1 w( x) = w ( x) + w ( x) h 1 2 [ cos( λ ) sin( λ )] + e A x + A x p 3 4 LEHRSTUHL FÜR BAUSTATIK 37
2.4.1 Homogene Lösung Bemerkung: Der erste Anteil der Lösung klingt mit x von links nach rechts ab, weil der zweite Anteil von rechts nach links abklingt! l x x λx λ ( l x ) [ λ λ ] w ( x) = e A cos( x) + A sin( x) h 1 2 [ cos( λ( )) sin( λ( ))] + e A l x + A l x 3 4 LEHRSTUHL FÜR BAUSTATIK 38
2.4.1 Homogene Lösung e e λx λx cos( λx) bzw. sin( λx) Periode: λ T π 2 = 2 T = =8,9 π Je steifer der Balken bzw. je weicher der Boden, desto größer ist die Periode T! λ 4 EI k LEHRSTUHL FÜR BAUSTATIK 39
2.4.1 Homogene Lösung Abklingverhalten: 0 0 λ ( x+ T ) a e 1 1 1 = = = = 0,002 = 0,2% a e λx e λt e 2π λ ( x+ T /2) a e 1 1 1/2 = = = = 0,04 = 4% a e λx e λt /2 e π Die Amplitude ist nach einer halben Periode T/2 bis auf 4% abgeklungen! LEHRSTUHL FÜR BAUSTATIK 40
2.4.2 Partikuläre Lösung Die partikuläre Lösung kann mit dem Ansatz vom Typ der rechten Seite gewonnen werden. Für eine Lastfunktion als Polynom bis zum 3. Grad gilt: 2 3 0 1 2 3 q( x) = a + a x + a x + a x w p ( x) q( x) q( x) = = 4λ 4 EI k LEHRSTUHL FÜR BAUSTATIK 41
2.4.3 Rand- und Übergangsbedingungen Die 4 Intergationskonstanten A 1 bis A 4 in der homogenen Lösung können aus den Randbedingungen oder Übergangsbedingungen bestimmt werden. An jedem Rand stehen 2 Randbedingungen oder Übergangsbedingunmgen zur Verfügung. LEHRSTUHL FÜR BAUSTATIK 42
2.4.3 Rand- und Übergangsbedingungen LEHRSTUHL FÜR BAUSTATIK 43
2.4.3 Rand- und Übergangsbedingungen LEHRSTUHL FÜR BAUSTATIK 44
Bemerkungen Bei sehr langen Balken unter einer Einzellast: In diesem Fall sind die beiden Lösungsanteile der homogenen Lösung entkoppelt und können daher getrennt betrachtet werden. Physikalisch bedeutet dies, dass die von der Einzellast F ausgehenden Lösungen der homogenen Lösung am anderen Balkenende praktisch abgeklungen sind. LEHRSTUHL FÜR BAUSTATIK 45
Bemerkungen Bei sehr langen Balken unter einer Randlast: F l x x π x> π λ λ w( x) 0 w( x) 0 LEHRSTUHL FÜR BAUSTATIK 46
Bemerkungen Bei sehr langen Balken unter einer Innenlast: l F x x > π λ a π π b x> π λ λ λ w( x) 0 w( x) 0 w( x) 0 w( x) 0 LEHRSTUHL FÜR BAUSTATIK 47
Einflusslinien für eine Einzelkraft Die Lösungen für eine Einzellast werden als Einflußlinien bezeichnet. LEHRSTUHL FÜR BAUSTATIK 48
Einflusslinien für eine Einzelkraft Durchbiegung LEHRSTUHL FÜR BAUSTATIK 49
Einflusslinien für eine Einzelkraft Drehwinkel LEHRSTUHL FÜR BAUSTATIK 50
Einflusslinien für eine Einzelkraft Biegemoment LEHRSTUHL FÜR BAUSTATIK 51
Einflusslinien für eine Einzelkraft Querkraft LEHRSTUHL FÜR BAUSTATIK 52
Einflusslinien für eine Einzelkraft: Tabelle LEHRSTUHL FÜR BAUSTATIK 53
Einflusslinien für ein Einzelmoment LEHRSTUHL FÜR BAUSTATIK 54
Einflusslinien für ein Einzelmoment LEHRSTUHL FÜR BAUSTATIK 55
Einflusslinien für ein Einzelmoment LEHRSTUHL FÜR BAUSTATIK 56
Einflusslinien für ein Einzelmoment LEHRSTUHL FÜR BAUSTATIK 57
Einflusslinien für ein Einzelmoment LEHRSTUHL FÜR BAUSTATIK 58
Einflusslinien für ein Einzelmoment: Tabelle LEHRSTUHL FÜR BAUSTATIK 59
Baustatik (Master) - WS17/18 2.5 Beispiele LEHRSTUHL FÜR BAUSTATIK 60
Beispiel 1: Konstante Streckenlast M = 0 Q = 0 q( x) M Q = = 0 0 = q 0 Lösung: w = w = p Die Gesamtlösung ist gleich der partikulären Lösung, da die RB automatisch erfüllt sind! M Q q k 0 = EIw = = EIw = 0 0 p( x) = p 0 LEHRSTUHL FÜR BAUSTATIK 61
Lösung: M Q Beispiel 2: Lineare Streckenlast = = q( x) q q2 0 0 1 q( x) = a + a x 0 1 w = w = p q( x) k Die Gesamtlösung ist gleich der partikulären Lösung, da die RB automatisch erfüllt sind! M Q = EIw = = EIw = 0 0 M Q = = 0 0 p( x) LEHRSTUHL FÜR BAUSTATIK 62
Beispiel 3: Stützenlast F M M = 0 M = 0 M = 0 M = 0 Q = 0 Q = 0 Q = 0 Q = 0 Lösung: q( x ) = 0 w p = 0 w( x) = w ( x) h Die Gesamtlösung ist gleich der homogenen Lösung! LEHRSTUHL FÜR BAUSTATIK 63
Beispiel 4: Einzellast M = 0 Q = 0 F Lösung: q( x ) = 0 RB: w (0) = 0 Q(0) = F 2 M = 0 Q = 0 Wegen Symmetrie! w p = 0 [ λ λ ] λx w( x) = w ( x) = e A cos( x) + A sin( x) A h = A = 1 2 Fλ 2k F 2 w (0) = 0 F Q(0) = 2 1 2 x LEHRSTUHL FÜR BAUSTATIK 64
Beispiel 4: Einzellast Fλ 2k λx Durchbiegung: w( x) = e [ cos( λx) + sin( λx) ] Drehwinkel: 2 Fλ λ ϕ( x) = w ( x) = e x sin( λx) k Biegemoment: λx M ( x) = EIw ( x) = e [ cos( λx) sin( λx) ] F 4k Querkraft: Bodenpressung: F λx Q( x) = EIw ( x) = e cos( λx) 2 Fλ λx p( x) = k w = e cos( x) + sin( x) 2 [ λ λ ] LEHRSTUHL FÜR BAUSTATIK 65
Beispiel 5: Einzellast am Balkenrand F l > π λ x M(0) = 0 Q(0) = F Lösung: q( x ) = 0 w p = 0 [ λ λ ] λx w( x) = w ( x) = e A cos( x) + A sin( x) h 1 2 RB: M(0) = 0 Q(0) = F A 2Fλ =, A = 0 k 1 2 LEHRSTUHL FÜR BAUSTATIK 66
Beispiel 5: Einzellast am Balkenrand Durchbiegung: 2Fλ λx w( x) = e cos( λx) k 2 2Fλ k λ Drehwinkel: ϕ( x) = w ( x) = e x [ cos( λx) + sin( λx) ] Biegemoment: F λ M ( x) = EIw ( x) = e x sin( λx) λ Querkraft: [ λ λ ] λx Q( x) = EIw ( x) = Fe cos( x) sin( x) Bodenpressung: λx p( x) = k w = 2Fλe cos( λx) LEHRSTUHL FÜR BAUSTATIK 67
Beispiel 5: Einzellast am Balkenrand Durchbiegung k w( x) 2Fλ Biegemoment λ M ( x) F Querkraft 1 F Q( x) LEHRSTUHL FÜR BAUSTATIK 68