Neurologische Notfälle

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Transkript:

Schlaganfall Synonyme: Stroke CVA = Cerebro-Vascular Accident Zerebraler Insult Apoplex Apoplexia cerebri Akut auftretendes neurologisches Defizit Die Symptomatik richtet sich nach der Schädigungslokalisation (betroffenes Gefäß) Einteilung: Ischämischer zerebraler Insult Intracerebrale Blutung Einteilung nach Outcome: TIA = Transitorische Ischämische Attacke PRIND = Prolongiertes Reversibles Ischämisch Neurologisches Defizit Complete stroke Intracerebrale Blutung Ätiologie: Meist hypertensive Massenblutung CVRF: Antikoagulanzien, Kokain, schwere Leberkrankheit, Alkoholkrankheit Allg. Symptomatik: Bewusstseinstrübung/ -verlust Atemwegsverlegung/ Dyspnoe/ Apnoe Hirndrucksymptomatik (Druckpuls, Herdblick, etc.) Tetraparese/ Hemiparese Ischämischer Schlaganfall Ätiologie und Pathogenese Makroangiopathie: Gefäßstenosen oder verschlüsse Arterio-arterielle Embolien Hämodynamisch (Hypotonie, Dehydratation) Kardiale Embolie: Vorhofflimmern Endokarditis/ Klappenersatz/ Z.n. HI Hohes Risiko bei akutem Vorderwandinfarkt Bü Ma 1.0/ 3.09.2008 Medical Rescue College 1 von 12

Allg. Symptomatik: Kontralaterale mot./ sens. Ausfälle bei hemisphärischen Ischämien Bewußtseinstrübung/ -verlust Einnässen / Einkoten A. cerebri media Symptomatik: Brachiofazial betonte Parese/ Plegie (häufig spastisch) Motorische und/ oder globale Aphasie 1 Lobus frontalis 2 Lobus occipitalis 3 Corpus callosum (Balken) 7 Hypothalamus 8 Thalamus 10 Mesencephalon (Mittelhirn) 11 Cerebellum (Kleinhirn) 12 Pons (Brücke) 14 Medulla oblongata 15 Canalis centralis (Zentralkanal) 16 Medulla spinalis (Rückenmark) Bü Ma 1.0/ 3.09.2008 Medical Rescue College 2 von 12

1 Prämotorische Rindenfelder 2 Vordere Zentralwindung (G. präcentralis) 3 Broca Sprachzentrum 4 Auditive Rindenfelder 5 Hintere Zentralwindung (G. postcentralis) 6 Wernicke Sprachzentrum 7 optische Rindenfelder (Lesezentrum) 8 visuelle Rindenzentren (Sehzentrum) Bü Ma 1.0/ 3.09.2008 Medical Rescue College 3 von 12

Typische Kardinalsymptomatik A. cerebri posterior Hemianopsie A. cerebri anterior Parese/ Plegie eines Beines Einnässen, Einkoten Spez. Untersuchung A - Atemwegsverlegung? B - Neurogenes LÖ?, Aspiration? Oxygenierung?, Ventilation? C - Blutdruck (beidseits) und Temperatur messen D - Bewusstseinstrübung --> BZ messen! D - ZOPS, KRIMP, GCS, Sprache, (LAPSS) D - Hemianopsie? D - Blasen-/ Mastdarmstörung D - MoSe Bein li/ re E - Krampfanfall (Zungenbiss), Intoxikation, (Medikamente?), SHT (Vorangegangener Sturz?) Cave! Keine Verzögerung des Transportes durch unnötig ausführliche Diagnostik! Evtl. ausführliche Untersuchung während des Transports Time is brain! Lokale Einschluss- und Ausschlusskriterien für Aufnahme in eine Stroke Unit kennen Bü Ma 1.0/ 3.09.2008 Medical Rescue College 4 von 12

Los Angeles Prehospital Stroke Screen (LAPSS) Cincinnati Prehospital Stroke Scale Bü Ma 1.0/ 3.09.2008 Medical Rescue College 5 von 12

Bü Ma 1.0/ 3.09.2008 Medical Rescue College 6 von 12

Spez. Maßnahmen ABC-Störung? --> NA A - Sicherung der Atemwege B - Optimale Oxygenierung und Ventilation B - O2-Therapie!!! (12 l/ min. Maske) C - IV-Zugang und Blut abnehmen C - BZ- und Temperatur-Normalisierung (Evtl. Paracetamol supp. 1000mg) C - Vorsichtigste RR-Senkung wenn RR> 220/120 (CPP!=MAP-ICP) C - Wenn RR<130, 500-1000ml kristalloide Infusionslösung C - wenn ohne Verzögerung möglich: 12-Kanal-EKG D - Kopf gerade lagern, OK 30 hochlagern (wenn RR dies zulässt) E - Immobilisation, zügiger Transport: Time s brain! E DD s: Krampfanfall, Hypoglykämie, ICB/ Trauma, Intoxikation Transportziel: Stroke Unit Bei ICB Schockraum (CCT!) Versorgungszeit < 20min. Prähospitalzeit < 1h Ausblick Klinik ncct --> Blutung? Ischämischer Schlaganfall ohne rasche Besserung der Symptomatik --> evtl. Fibrinolyse Bü Ma 1.0/ 3.09.2008 Medical Rescue College 7 von 12

Epileptische Anfälle Definition: Pathologische, synchronisierte Erregung von Gruppen von Neuronen Epilepsie: Anfallsleiden Mehrmals pro Jahr und ohne definierten Reiz Gelegenheitsanfall: Einmaliger Anfall als Reaktion auf definierten Reiz Schlafentzug, Fieber Medikamente, Alkoholentzug, Einteilung Symptomatisch/ idiopathisch Früh-/ Spätepilepsie Einteilung nach int. Liga für Epilepsie: Fokale Anfälle Einfache ~ ohne Bewusstseinsstörung motorischer Jacksonanfall Komplexe ~ mit Bewusstseinsstörung Generalisierte Anfälle Grand-mal: klassisch tonisch-klonischer Anfall Petit-mal: Absencen, etc. Spez. Therapie: ABC-Störung: NA B - O2-Therapie 8 l/min. Maske C - i.v. Zugang E - Lagerung je nach Bewusstseinszustand Medikamentöse Therapie durch NA: Carbamazepin (Tegretal ) Phenytoin (Phenhydan ) Benzodiazepine Grand-mal-Anfall = Epilepsia major, klass. Epilepsie, Generalisierte tonisch-klonische Anfälle Epidemiologie: 6. 25. Lj., auch älter Bü Ma 1.0/ 3.09.2008 Medical Rescue College 8 von 12

Typischer Ablauf: Aura Initialschrei Sturz Tonische Phase: Apnoe, Zungenbiss Klonische Phase: ca. 1-2 min. Postiktaler Schlaf oder Terminalschlaf Prognose: 99% der Grand-mal-Anfälle sistieren von selbst Auslösende Faktoren: Dauermedikation nicht genommen Flickerlicht, Schlafentzug, Alkohol Hypoglykämie, Medikamente, Drogen Hyperventilation Komplikation: Status epilepticus Dichtes Aufeinanderfolgen von Grand-mal-Anfällen ohne Wiedererlangen des Bewusstseins zwischen den Anfällen oder kontinuierlicher Grand-mal > 5 min. Anamnese/ Untersuchung: Familienanamnese Fremdanamnese A - Lateraler Zungenbiss D - Angepasste neurolog. Untersuchung D - Einnässen/ -koten E - Bodycheck: Sek. Verletzungen (KoPlaWu, Wirbelkörperfraktur, Schulter-Lux.) Med. Therapie O2-Therapie i.v.-zugang Benzodiazepine (Clonazepam ideal) Therapieresistent? Phenytoin Klinik: ICU! Bü Ma 1.0/ 3.09.2008 Medical Rescue College 9 von 12

Petit-mal-Anfälle: Absence Epidemiologie: 2. 15. Lj., w>m Symptomatik: Plötzlich einsetzende seelische Pause Starrer, leerer Blick Pt. nicht ansprechbar Amnesie Wenige Sekunden Dauer Abruptes Ende Provozierende Faktoren: Seelische Unruhe Hyperventliation Basismaßnahmen: wie Grand-mal Med. Therapie: Valproinsäure Gelegenheitsanfall Bei Kindern bis 5. Lj.: Fieberkrampf Jedes Gehirn kann unter Provokation zum Krampfen gebracht werden! Ätiologie: Fieberkrampf (hohes Fieber) Zahnkrampf (Kleinkinder) Schlafentzug, Alkohol, Drogen Extreme körperliche Belastung Apallisches Syndrom Synonym: Dezerebrationssyndrom Enthirnungsstarre Definition: Neurofunktionelle Entkoppelung des geschädigten Großhirn vom intakten Hirnstamm, meist nach einem Koma Bü Ma 1.0/ 3.09.2008 Medical Rescue College 10 von 12

Ätiologie: SHT Hypoxie Z.n. Reanimation Hirnblutung/ -kompression/ -druck Symptomatik/ Untersuchung: Koma mit offenen Augen aber ohne Fixierung/ Blickkontakt = Wachkoma Beuge-/ Streckhaltung der Arme Streckstellung der Beine Störung von Vitalfunktionen: Atmung Temperatur-/ Kreislaufregulation Locked-In-Syndrom Ätiologie Hirnstammkontusion Ponsblutung Symptomatik/ Untersuchung Tetraparese Hirnnervenlähmung Nur vertikale Augenbewegungen Blinzeln/ Lidschluss möglich Voll erhaltenes Bewusstsein!!! Polyneuropathie Synonyme PNP, Polyneuritis Ätiologie Genetisch bedingt Metabolisch bedingt Diabetes Mellitus, Gicht Leberzirrhose Urämie (Harnvergiftung bei Dialysepatienten!) Ernährungsbedingt Alkoholismus Magen-Darm-Erkrankungen Bü Ma 1.0/ 3.09.2008 Medical Rescue College 11 von 12

Symptomatik/ Untersuchung Strumpf-/ handschuhförmige Parästhesien Berührung, Schmerz-/ Temperaturempfinden Brennschmerzen ( burning feet ) Unruhe der Beine ( restless legs ) CAVE: Herzinfarktpatient!!! Bü Ma 1.0/ 3.09.2008 Medical Rescue College 12 von 12