Rechnungswesen I. Tutorium. Rechnungswesen I. Teil III Rechnungslegung

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1 Rechnungswesen I Tutorium Rechnungswesen I Teil III Rechnungslegung SS 2010 Johannes Gauernack REWE I Tutorium1

2 Rechnungslegung Was sind formelle Bilanzierungsgrundsätze? Bilanzklarheit Klare Bezeichnungen Bruttoprinzip Bilanzübersichtlichkeit REWE I Tutorium 2

3 Rechnungslegung Was sind materielle Bilanzierungsgrundsätze? Bilanzwahrheit Bilanzvollständigkeit Bilanzkontinuität Bilanzidentität Formale Bilanzkontinuität Gliederungsstetigkeit Postenstetigkeit Materielle Bilanzkontinuität Bewertungskontinuität Prinzip des Wertezusammenhangs REWE I Tutorium 3

4 Rechnungslegung* Einzelne GoB sind im HGB kodifiziert: Aufstellungsgrundsatz ( 243 Abs. 1 und 2, 244 HGB) Aufstellungsgrundsatz ( 243 Abs. 1 und 2, 244 HGB) Stichtagsprinzip ( 242 Abs. 1 HGB) Grundsatz der Klarheit und Übersichtlichkeit ( 243 Abs. 2 HGB) Vollständigkeitsgrundsatz ( 246 Abs. 1 HGB) Verrechnungsverbot ( 246 Abs. 2 HGB) Bilanzidentität ( 252 Abs. 1 Nr. 1 HGB) Grundsatz der Unternehmensfortführung ( 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB) Einzelbewertung ( 252 Abs. 1 Nr. 3 HGB) Vorsichtsprinzip, insbes. Erhellungsprinzip, Imparitätsprinzip, Realisationsprinzip ( 252 Abs. 1 Nr. 4 HGB) Periodisierungsprinzip ( 252 Abs. 1 Nr. 5 HGB) Bewertungsmethodenkontinuität ( 252 Abs. 1 Nr. 6 HGB) Anschaffungs-/Herstellungskostenprinzip ( 253 Abs. 1 HGB) Niederstwertprinzip ( 253 Abs. 2, 3 HGB) REWE I Tutorium 4

5 Rechnungslegung* Nichtkodifiziert sind z. B. die Grundsätze der Einzelbilanzierung wirtschaftlichen Zurechnung Nichtbilanzierung schwebender Geschäfte Bilanzwahrheit Bilanzkontinuität Wirtschaftlichkeit (Wesentlichkeit REWE I Tutorium 5

6 Rechnungslegung Welche Bestandteile umfasst der Jahresabschluss nach HGB? Bilanz Gewinn- und Verlustrechnung Anhang Lagebericht Welchen Zweck erfüllt der Anhang? Aufhellungsfunktion Erläuterungsfunktion Entlastungsfunktion REWE I Tutorium 6

7 Rechnungswesen I Tutorium Rechnungswesen I Teil IV Kalkulationsverfahren / BAB SS 2010 Johannes Gauernack REWE I Tutorium7

8 Aufgabe 4.1: (Aufgabensammlung 2009) Die Schoko KG hat in einer Abrechnungsperiode Packungen Nougatpralinen hergestellt, wobei Herstellkosten von angefallen sind. Von den produzierten Packungen konnten allerdings lediglich Packungen zu 21 /Packung verkauft werden. Für die verkauften Packungen entstanden Vertriebskosten in Höhe von Führen sie unter Zuhilfenahme der zweistufigen Divisionskalkulation in der Nachfolgenden Abbildung die Erfolgsrechnung für das Produkt Nougatpralinen der Schoko KG durch. S Erfolgsrechnung Nougatpralinen (in ) H REWE I Tutorium 8

9 Lösung: Herstellkosten/Stk = Stk = 12 /Stk Lagerbestand = 500 Stk 12 /Stk = G = E K = Verkaufserlöse + Lagerbestandsmehrung Gesamtkosten = (1.000 Stk 21 /Stk) ( ) = REWE I Tutorium 9

10 Aufgabe 4.2 (Aufgabensammlung 2009) Die A KG in Bremen erwirbt von einem französischen Weingut Hektoliter Rotwein zum Kaufpreis von Sie importiert den französischen Rotwein in Tankwagen nach Deutschland. In Bremen wird er in der Eigenen Kellerei mit 300 hl deutschem Rotwein verschnitten und in Tanks gelagert. Nach einer mehrwöchigen Lagerzeit wird der Verschnitt in Flaschen zu je 0,75 l abgefüllt und in Kisten von jeweils 8 Flaschen abgepackt. Diese werden an Großmärkte unter der Marke Rothschnitt verkauft. Für den deutschen Wein müssen 180 /hl frei Haus bezahlt werden. An Transportkosten fallen für den französischen Wein /a an. Die Kosten der Kellerei (Mischvorgang und Lagerung) betragen für hl Verschnitt /a. In der Abrechnungsperiode werden Kisten mit je 8 Flaschen Rothschnitt abgefüllt und für 96 /Kiste verkauft. Für die Abfüllung der Flaschen und Verpackung der Kisten fallen insgesamt /a Herstellkosten an. Die anteilig auf die verkauften Kisten entfallenden Verwaltungs- und Vertriebsgemeinkosten betragen /a. REWE I Tutorium 10

11 Ermittel Sie mit Hilfe der (mehrstufigen) Divisionskalkulation a) die Materialkosten für einen hl französischen Rotwein frei Haus, b) die Herstellkosten für einen hl Verschnitt im Kellertank, c) die Herstellkosten für eine Kiste abgefüllten Rothschnitt und d) die Selbstkosten für eine Kiste Rothschnitt. REWE I Tutorium 11

12 Lösung: Kalkulationsverfahren a) k a = ( ) hl = 288 /hl b) k b = [(1.500 hl 288 /hl) + (300 hl 180 /hl) ] hl = 350 /hl c) 1 hl = 100 l k 1 l = 350 /hl = 350 /(100 l) = 3,50 /l 1 Kiste = 8 Stk/Kiste 0,75 l/stk = 6 l/kiste k 1 Kiste = 6 l/kiste 3,50 /l = 21 /Kiste k Abfüllung = /a Kisten/a = 6 /Kiste K HK je Kiste = 21 /Kiste + 6 /Kiste = 27 /Kiste d) k V&V = /a Kisten/a = 4 /Kiste K Selbstkosten je Kiste = 27 /Kiste + 4 /Kiste = 31 /Kiste REWE I Tutorium 12

13 Aufgabe 4.3 (Aufgabensammlung 2009) Die X GmbH stellt ihr einziges Produkt in vier aufeinanderfolgenden Fertigungsstufen (A, B, C, D) her. In einer Rechnungsperiode betragen die Gesamtkosten der Fertigungsstufe A: /a, B: /a, C: /a und D: /a. Die in den jeweiligen Fertigungsstufen produzierten Mengen belaufen sich in dieser Periode auf Stk in der Fertigungsstufe A, 2950 Stk in der Fertigungsstufe B, Stk in der Fertigungsstufe C und Stk in der fertigungsstufe D. Mengenverluste treten in keiner der vier Fertigungsstufen auf (Einsatzmenge = Ausbringungsmenge), d.h., dass bei unterschiedlichen Produktionsmengen in den einzelnen Stufen eine Veränderung des Lagerbestandes an Halb- bzw. Fertigfabrikaten stattfindet. In der Periode werden Stk des fertigen Produktes abgesetzt. Hierfür fallen /a Vertriebskosten an. REWE I Tutorium 13

14 Ermitteln Sie mit Hilfe der mehrstufigen Divisionskalkulation die Herstellkosten in /Stk für die Halbfabrikate A, B und C, sowie für das Fertigfabrikat D, die Gesamtherstellkosten für die jeweils produzierten Halb- und Fertigfabrikate, die Selbstkosten in /Stk pro verkauften Erzeugnis und Die jeweiligen Lagerbestandsveränderungen an Halb- und Fertigfabrikaten. REWE I Tutorium 14

15 Lösung: A B C D V&V Kosten / Stufe /a /a /a /a /a Menge / Stufe Stk/a Stk/a Stk/a Stk/a Stk/a Lagermenge 50 Stk/a 200 Stk/a 250 Stk/a 500 Stk/a k je Stufe 15 /Stk 6 /Stk 6 /Stk 8 /Stk 3 /Stk k A 15 /Stk k B 21 /Stk k C 27 /Stk k D 35 /Stk k Gesamt 38 /Stk REWE I Tutorium 15

16 A B C D V&V Lagerwert A 750 /a Lagerwert B /a Lagerwert C /a Lagerwert D /a Lagerwert Gesamt /a K A /a K B /a K C /a K D /a REWE I Tutorium 16

17 Aufgabe 4.4 (Aufgabensammlung) Eine Brauerei stellt vier verschiedene Biersorten her (A, B, C und D). In einer Periode werden von der Sorte A hl, von der Sorte B hl, von der Sorte C hl und von der Sorte D hl hergestellt. Die Herstellkosten betragen insgesamt /a. Aus empirischen Beobachtungen und Messungen hat sich ergeben, dass die Kosten der verschiedenen Biersorten in einer proportionalen Beziehung zueinander stehen. Für die gleiche Menge der Biersorte A fallen 20 % weniger Kosten als für die Biersorte B an, während die Kosten für die Sorte C um 30 % und für die Sorte D um 25 % höher liegen als diejenigen je Hektoliter von Sorte B. Berechnen Sie die kosten je l in Euro-ct und die Kosten der gesamten hergestellten Mengen der Sorten A, B, C und D in T. REWE I Tutorium 17

18 Lösung: Sorte Menge ÄQZ RE K k A hl/a 0, hl/a /a 48 /hl B hl/a hl/a /a 60 /hl C hl/a 1, hl/a /a 78 /hl D hl/a 1, hl/a /a 75 /hl Summe hl/a hl/a /a Kosten je Recheneinheit (K RE ) = K RE Gesamt = /a hl/a = 60 /hl REWE I Tutorium 18

19 Aufgabe 4.5 (Aufgabensammlung 2009) Ein Unternehmen stellt die Produktarten A, B, C und D in folgenden Mengeneinheiten her: A = Stk; B = Stk.; C = Stk; D = Stk. Aufgrund von Erfahrungswerten und Messungen wurde festgestellt, dass die Kosten der verschiedenen Produktarten in einer proportionalen Beziehung zueinander stehen. Für die gleichen Mengeneinheiten von Produktart A fallen 25 % weniger Kosten als für Produktart B an, während die Kosten für Produktart C um 20 % und für Produktart D um 40 % höher liegen als diejenigen pro Mengeneinheit von Produktart B. Die Herstellkosten belaufen sich in der betrachteten Periode auf insgesamt Berechnen Sie die Herstellkosten (in /Stk) der jeweiligen Produktart. Runden Sie gegebenenfalls auf volle! REWE I Tutorium 19

20 Lösung: A: k = 41 /Stk B: k = 55 /Stk C: k = 66 /Stk D: k = 77 /Stk REWE I Tutorium 20

21 BAB Aufgabe 4.6 (Olfert/Kostenrechnung 2005) Erstellen Sie einen Betriebsabrechnungsbogen und errechnen Sie die Ist- Zuschlagssätze sowie Über- bzw. Unterdeckung in den verschiedenen Kostenbereichen. Gegeben sind: (Fe.-Stoffe: /M; Fe.-Löhne: /M) Kostenstellen Kostenarten Summe Verteilung Materialbereich Fertigungsbereich Verwaltungsbereich Vertriebsbereich Hilfs- /Betriebsstoffe /M 200 /M /M /M Rest Energie /M 800 /M Rest - - Hilfslöhne /M 3: 10: 1: 2 Steuern /M /M /M /M Rest Raumkosten /M 2: 4: 1: 1 Bürokosten /M /M Rest Abschreibungen /M /M /M /M /M Normal-Gemeinkostenzuschläge 15,0 % 86,0 % 10,0 % 9,5 % REWE I Tutorium 21

22 BAB Kostenstellen Kostenarten Summe Materialbereich Fertigungsbereich Verwaltungsbereich Vertriebsbereich Fe.-Material /M /M Fe.-Lohn /M /M HB-Stoffe /M 200 /M /M /M /M Energie /M 800 /M /M 0 /M 0 /M Hilfslöhne /M /M /M /M /M Steuern /M /M /M /M /M Raumkosten /M /M /M /M /M Bürokosten /M 0 /M 0 /M /M /M Abschreibungen /M /M /M /M /M Summe /M /M /M /M /M Istzuschläge 15,0 % 89,13 % 9,39 % 10,78 % Normalzuschl. 15,0 % 86,0 % 10,0 % 9,5 % Normal GK /M /M /M /M Über-/Unterdeckung /M /M /M REWE I Tutorium 22

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24 Aufgabe4.8 (Olfert/Kostenrechnung 2005) Ein industrielles Unternehmen fertigt Einheiten eines Produktes. Dabei fallen an Kosten an: (RHB Roh- Hilfs- und Betriebsstoffe) Ermitteln Sie die Herstellkosten pro Einheit! Wie hoch sind die Selbstkosten pro Einheit? Errechnen sie den Gewinn der bei einem Nettoverkaufspreis von 63,50 /Stk erzielt wird! Wie hoch ist der Gewinnzuschlagssatz? REWE I Tutorium 24

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26 Aufgabe 4.9 (Olfert/Kostenrechnung 2005) Kalkulationsverfahren In einem Walzwerk wurden im November 2004 drei Arten von Blechen hergestellt: A: 500 Tonnen mit 1,0 mm Stärke B: 700 Tonnen mit 2,0 mm Stärke C: 400 Tonnen mit 2,5 mm Stärke Die gesamtkosten betrugen /M. Ermitteln Sie die Selbstkosten pro Tonne jeder Blechart! Wie hoch ist der Netto-Verkaufspreis pro Tonne jeder Blechart, wenn der Gewinnzuschlagssatz 20 % beträgt? REWE I Tutorium 26

27 Sorte Menge ÄQZ RE Gesamt - kosten Stückkosten (je t) A B C ( ) 500 t/m 700 t/m 400 t/m 1,0 2,0 2,5 500 t/m t/m t/m t/m /M 270 /t 540 /t 675 /t Sorte Stückkosten Netto-Verkaufspreise A: 270 /M 1,0 = 270 /M 270 /M + (270 /M 0,2) = 324 /M B: 270 /M 2,0 = 540 /M 540 /M + (540 /M 0,2) = 648 /M C: 270 /M 2,5 = 675 /M 675 /M + (675 /M 0,2) = 810 /M REWE I Tutorium 27

28 BAB Aufgabe 4.10 (Andreas Schmidt/Kostenrechnung 2008) Für den Abgelaufenen Monat werden in einer Schraubenfabrik die Istgemeinkosten und die Einzelkosten gemäß folgendem BAB festgestellt. Außerdem ergaben sich Bestandsminderungen der unfertigen Erzeugnisse in Höhe von sowie Bestandsmehrungen der fertigen Erzeugnisse in Höhe von Kalkulation und Kostenverrechnung erfolgen mit den angegebenen Normalzuschlagssätzen. Kosten in /M Fertigung I Fertigung II Verwaltung Vertrieb Ist-GK Fert.mat. Fertigungslohn?? Normalzuschl. -satz 8,0 % 270 % 400 % 5,0 % 8,0 % Normal-GK Materialwesen Zuschlagsbasis Istzuschlagssatz Über-/Unterdeckung REWE I Tutorium 28

29 BAB Vervollständigen Sie den BAB um die Istzuschlagssätze, die Zuschlagsbasis für die Verwaltungs- und Vertriebskosten sowie die verrechneten Normalgemeinkosten. Ermitteln Sie anschließend die Über- bzw. Unterdeckungen der Kostenstellen insgesamt. Geben Sie an, auf welche Ursachen die Über- bzw. Unterdeckungen zurückgeführt werden können. Gehen Sie davon aus, dass der Umsatz des Abgelaufenen Monats beträgt. Berechnen Sie das Betriebsergebnis auf Normalkostenbasis und das effektive Betriebsergebnis auf Istkostenbasis. REWE I Tutorium 29

30 Lösung BAB Kosten in /M Ist - GK Material - wesen Fertigung I Fertigung II Verwaltung Vertrieb Zuschlags - basis Fert.mat. Fertigungslohn HK des Umsatzes Istzuschlags - satz 7,2 % 283 % 394 % 5,2 % 8,1 % Normalzuschl. - satz 8,0 % 270 % 400 % 5,0 % 8,0 % Normal - GK Über - /Unter - deckung REWE I Tutorium 30

31 Lösung: BAB Fertigungsmaterial /M Materialgemeinkosten 8 % /M Fertigungslohn I /M Fertigungsgemeinkosten I 270 % /M Fertigungslohn II /M Fertigungsgemeinkosten II 400 % /M Herstellkosten der Produktion /M Bestandsminderung unfertige Erzeugnisse Bestandsmehrung fertige Erzeugnisse Herstellkosten des Umsatzes /M REWE I Tutorium 31

32 BAB Lösung: Herstellkosten des Umsatzes /M Verwaltungskosten (zu Normalkosten) /M Vertriebskosten (zu Normalkosten) /M Selbstkosten des Umsatzes /M Umsatz /M Betriebsergebnis zu Normalkosten /M Unterdeckung gesamt /M Betriebsergebnis zu Istkosten /M REWE I Tutorium 32

33 Aufgabe 4.11 (ILIAS) Sie erzeugen in ihrem Kohlekraftwerk jährlich Nutzdampf zu Gesamtkosten von 2 Mio. /a: t/a Nutzdampf pro Jahr mit einem Druck von 25 bar und einem Energiegehalt von 855 kwh/t t/a Nutzdampf pro Jahr mit einem Druck von 125 bar und einem Energiegehalt von 956 kwh/t. Wie hoch sind die Herstellkosten der beiden Dampfsorten? REWE I Tutorium 33

34 Lösung: Nutzdampf 25 bar Nutzdampf 125 bar Gesamter Nutzdampf Schlüsselgröße kwh/a kwh/a kwh/a ÄQZ 37.4 % 62,6 % 100,0 % HK der Kuppelproduktion gesamt HK der Kuppelproduktion pro t /a /a /a 18,68 /t 20,88 /t - REWE I Tutorium 34

35 Aufgabe 4.12 (ILIAS) Wie hoch dürfen die Herstellkosten des Umsatzes höchstens sein, wenn Sie von folgenden Rahmenbedingungen ausgehen: Lagerbestand x Lager = Stk, vollständig abgeschrieben Garantierte Verkaufserlöse e = 22,00 /Stk Garantierte Abnahmemenge x Absatz = Stk Verwaltungs- und Vertriebsgemeinkosten V&VGK = Einstellung von Produktion und Verkauf nach diesem Auftrag REWE I Tutorium 35

36 REWE I Tutorium 36

37 Aufgabe 4.13 (Olfert/Kostenrechnung 2005) Ein Unternehmen stellt drei Produkte her. Im April 2005 betrug die Produktion: Produkt A: Einheiten Produkt B: Einheiten Produkt C: Einheiten Die Materialkosten standen im Verhältnis 1,0 : 1,3 : 1,5 zueinander und umfassten insgesamt /M. Lohnkosten fielen in Höhe von an und ihre Verteilung erfolgte im Verhältnis 1,1 : 1,3 : 1,0. Die sonstigen Kosten verteilten sich im Verhältnis 1,2 : 1,0 : 1,1 und fielen in Höhe von /M. Ermitteln Sie die Selbstkosten, die für jede Einheit der Produkte angefallen sind. Wie hoch lagen die Netto-Verkaufspreise pro Einheit jedes Produktes, wenn der Gewinnzuschlagssatz 25 % betrug? REWE I Tutorium 37

38 Lösung: Materialkosten Kalkulationsverfahren Sorte Menge ÄQZ RE Gesamtkosten Stückkosten A Stk/M 1, Stk/M 7,20 /Stk B Stk/M 1, Stk/M 9,36 /Stk C Stk/M 1, Stk/M 10,80 /Stk Stk/M /M Lohnkosten Sorte Menge ÄQZ RE Gesamtkosten Stückkosten A Stk/M 1, Stk/M 6,93 /Stk B Stk/M 1, Stk/M 8,19 /Stk C Stk/M 1, Stk/M 6,30 /Stk Stk/M /M REWE I Tutorium 38

39 Sonstige Kosten Sorte Menge ÄQZ RE Gesamtkosten Stückkosten A Stk/M 1, Stk/M 2,52 /Stk B Stk/M 1, Stk/M 2,10 /Stk C Stk/M 1, Stk/M 2,31 /Stk Stk/M /M Selbstkosten Sorte Materialkosten Lohnkosten Sonstige Kosten Selbstkosten A 7,20 /Stk 6,93 /Stk 2,52 /Stk 16,65 /Stk B 9,36 /Stk 8,19 /Stk 2,10 /Stk 19,65 /Stk C 10,80 /Stk 6,30 /Stk 2,31 /Stk 19,41 /Stk REWE I Tutorium 39

40 Die Netto-Verkaufspreise betragen: A: 16,65 /Stk + (16,65 /Stk 0,25) = 20,81 /Stk B: 19,65 /Stk + (19,65 /Stk 0,25) = 24,56 /Stk C: 19,41 /Stk + (19,41 /Stk 0,25) = 24,26 /Stk REWE I Tutorium 40

41 Aufgabe 4.14 (Aufgabensammlung) Die Z-AG stellt die Blecharten A, B und C her. Die einzelnen Blecharten unterscheiden sich nur durch ihre Dicke. Produktions- und Absatzmenge stimmen nicht überein: Aus empirischen Beobachtungen und Messungen hat sich ergeben, dass jeweils die Fertigungs- und Vertriebskosten der verschiedenen Blecharten in einer proportionalen Beziehung zueinander stehen. Diese Beziehung spiegelt sich in den folgenden Äquivalenzziffernreihen wieder. Produktart ÄQZ - Fertigung ÄQZ - Vertrieb A 0,8 1,2 B 1,0 0,6 C 1,6 1,0 Die Gesamtkosten betragen inklusive /M Vertriebskosten /M. REWE I Tutorium 41

42 Bestimmen Sie für jede Produktart die Herstellkosten pro m²! Bestimmen sie für jede Produktart die Selbstkosten pro m²! Wäre eine differenzierte Betrachtung der Produktions- und Absatzmengen überflüssig, wenn die Äquivalenzziffernreihen aus dem Fertigungs- und Vertriebsbereich identisch wären? REWE I Tutorium 42

43 Lösung: Fertigungskosten (= Herstellkosten) = Gesamtkosten Vertriebskosten = /M /M = /M Vertriebskosten: Sorte Menge ÄQZ RE Vertriebskosten A m²/m 1, m²/m 6 /m² B m²/m 0, m²/m 3 /m² C m²/m 1, m²/m 5 /m² m²/m REWE I Tutorium 43

44 Selbstkosten = Herstellkosten + Vertriebskosten A: 12 /m² + 6 /m² = 18 /m² B: 15 /m² + 3 /m² = 18 /m² C: 24 /m² + 5 /m² = 29 /m² Nein, ein Lagerbestand darf nur mit den Herstellkosten, nicht aber mit Vertriebskosten belastet werden. REWE I Tutorium 44

45 Aufgabe: 4.15 (Jórasz Kosten und Leistungsrechnung 2009) Ein Erzeugnis wird in vier Fertigungsstufen hergestellt: 1. Stufe 2. Stufe 3. Stufe 4. Stufe Rohstoffeinsatz /M /M /M /M /M Einsatzmenge kg/m kg/m kg/m Bearbeitungskosten Ausbringungsmenge Absatzmenge: V&V GK: Sondereinzelkosten des Vertriebs: kg/m kg/m kg/m kg/m kg/m /M 0,50 /kg Ermitteln Sie: - Mengen- und Wertmäßige Bestandsveränderungen in den Lagern! - Stückherstellkosten und Stückselbstkosten REWE I Tutorium 45

46 REWE I Tutorium 46

47 Lager Bestand Menge der Bestandsveränderung Stückherstellkosten Wert der Bestandsveränderung Zwischenlager 1 (+) kg 10 /kg Zwischenlager 2 ( )* kg 18 /kg Zwischenlager 3 ( )* 915 kg 25 /kg Fertigwarenlager (+) 262 kg 28 /kg *Die Stückherstellkosten für die aus der Vorperiode stammenden unfertigen Erzeugnisse entsprechen denen der laufenden Abrechnungsperiode. REWE I Tutorium 47

48 Aufgabe 4.16 (Jórasz Kosten und Leistungsrechnung 2009) Von vier Produkten, die in Kuppelproduktion hergestellt werden (Gesamtkosten des Kuppelprozesses: /M), stellt Produkt 1 das Hauptprodukt dar. Folgende Daten der Abrechnungsperiode sind bekannt: Produkt Menge Aufbereitungs -/ Vernichtungskosten kg/m 0 /kg Erlöse kg/m 20 /kg 34 /kg kg/m 24 /kg 0 /kg 4 50 kg/m 12 /kg 19 /kg Gesucht ist der vom Hauptproduckt zu tragende Restwert und die Stückkosten des Hauptproduktes. REWE I Tutorium 48

49 Lösung: Gesamtkosten der Kuppelproduktion /M Erlöse Nebenprodukt /M ( ) Aufbereitungskosten /M Deckungsbeitrag (+) /M ( ) /M Erlöse Nebenprodukt 3 0 /M ( ) Vernichtungskosten /M Deckungsbeitrag ( ) /M (+) /M Erlöse Nebenprodukt /M ( ) Aufbereitungskosten 600 /M Deckungsbeitrag 350 /M ( ) 350 /M Vom Hauptprodukt zu tragender Restwert: /M Stückkosten des Hauptproduktes: /M 900 kg/m = 180 /kg REWE I Tutorium 49

50 Aufgabe 4.17 (ILIAS) Die Cartago-AG produziert Verpackungsautomaten. Folgende Daten sind gegeben: Fertigungsmaterial Fertigungslöhne MGK-Zuschlagssatz 40 % FGK-Zuschlagssatz 150 % VwGK-Zuschlagssatz 25 % VtGK-Zuschlagssatz 15 % Sondereinzelkosten des Vertriebes /Stk /Stk /Stk Für einen Vertriebskatalog der Großkundenabteilung muss der Listenpreis berechnet werden. Zu berücksichtigen sind dabei 20 % Gewinnaufschlag, 9 % Vertreterprovision, 2 % Skonto und 20 % Großkundenrabatt. a) Erstellen Sie eine Kalkulation und ermitteln Sie den Bruttoangebotspreis. b) Welcher Stückgewinn ist bei ansonsten gleichen Bedingungen zu erzielen, wenn wir den Konkurrenzpreis von /Stk brutto (inkl. 19 % USt.) für einen gleichwertigen Verpackungsautomaten übernehmen? REWE I Tutorium 50

51 Lösung: Kalkulationsverfahren Quelle: ILIAS REWE I Tutorium 51

52 Aufgabe 4.18 (Günter Ebert / Kosten und Leistungsrechnung 2004) Durchführung einer Zuschlagskalkulation für ein Produkt A bei folgenden Angaben: Fertigungsmaterial Sondereinzelkosten der Fertigung Sondereinzelkosten des Vertriebes 4,00 /Stk 0,60 /Stk 0,80 /Stk Materialgemeinkostenzuschlag 25 % Fertigungslohn Stelle 1 2,00 /Stk Restfertigungsgemeinkostenzuschlag der Stelle 1 50 % Maschinenstundensatz Stelle 1 / Maschine 1 ( Fertigung: 6 min) Maschinenstundensatz Stelle 1 / Maschine 2 ( Fertigung: 1 min) Fertigungslohn Stelle 2 12,00 /h 36,00 /h 4,00 /Stk Restfertigungsgemeinkostenzuschlag der Stelle 2 60 % Maschinenstundensatz Stelle 2 / Maschine 1 ( Fertigung: 6 min) 12,00 /h Forschungs- und Entwicklungskostenzuschlagssatz 5 % Verwaltungsgemeinkostenzuschlagssatz 15 % Vertriebsgemeinkostenzuschlagssatz 20 % REWE I Tutorium 52

53 Fertigungsmaterial 4,00 /Stk Mat. GK (25 %) 1,00 /Stk Fertigungslohn 1 2,00 /Stk Restfertigungs-GK 1 (50 %) 1,00 /Stk Maschinenstundensatz 1, 1 1,20 /Stk Maschinenstundensatz 1, 2 0,60 /Stk Fertigungslohn 2 4,00 /Stk Restfertigungs-GK 2 (60 %) 2,40 /Stk Maschinenstundensatz 2, 1 1,20 /Stk Sondereinzelkosten der Fertigung 0,60 /Stk Herstellkosten 18,00 /Stk F. + E. Kostenzuschlag 0,90 /Stk Verwaltungs-GK 2,70 /Stk Vertriebs-GK 3,60 /Stk Sondereinzelkosten des Vertriebes 0,80 /Stk Selbstkosten 26,00 /Stk REWE I Tutorium 53

54 Aufgabe 4.19 (Olfert / Kostenrechnung 2005) Die Werkzeugbau GmbH stellt 500 Einheiten eines Produktes her. Die gesamten Kosten betragen: Fertigungsmaterial: /M Materialgemeinkosten: 7 % Fertigungskosten: A: 20 Stunden Fertigungslöhne à 8 zuzüglich 40 % Restfertigungsgemeinkosten B: 35 Stunden Fertigungslöhne à 10 zuzüglich 65 % Restfertigungsgemeinkosten A: 19 Maschinenstunden à 8,95 B: 30 Maschinenstunden à 7,10 Verwaltungsgemeinkosten 8 % Vertriebsgemeinkosten 5 % Ermitteln Sie die Selbstkosten pro Stück! REWE I Tutorium 54

55 Fertigungsmaterial 9.630,00 /M + Materialkosten (7 %) 674,10 /M = Materialkosten ,10 /M + Fertigungslöhne A 160,00 /M + Maschinenstundensatz A 170,05 /M + Restfertigungsgemeinkosten (40 %) 64,00 /M 394,04 /M + Fertigungslöhne B 350,00 /M + Maschinenstundensatz B 213,00 /M + Restfertigungsgemeinkosten (65 %) 227,50 /M 790,50 /M = Herstellkosten ,65 /M + Verwaltungsgemeinkosten (8 %) 919,09 /M + Vertriebsgemeinkosten (5 %) 574,43 /M = Selbstkosten ,17 /M Selbstkosten pro Stk 25,96 /Stk REWE I Tutorium 55

56 Aufgabe 4.20 (Olfert / Kostenrechnung 2005) Die Firma Peter Müller Spezialmaschinen fertigt zwei Arten von Kleinmaschinen wurden 40 Maschinen Typ A und 50 Maschinen Typ B hergestellt. Dabei vielen folgende Kosten an: Typ A Errechnen Sie die Selbstkosten pro Stück jedes Erzeugnisses! Typ B Fertigungsmaterial /a /a Fertigungslöhne /a /a Fertigungsgemeinkosten /a /a Materialgemeinkosten /a /a Sondereinzelkosten der Fertigung /a /a Sondereinzelkosten des Vertriebes /a /a Verwaltungsgemeinkosten /a /a Vertriebsgemeinkosten /a /a REWE I Tutorium 56

57 Maschine Typ A Maschine Typ B Fertigungsmaterial /a /a + Materialgemeinkosten /a /a = Materialkosten /a /a + Fertigungslöhne /a /a + Fertigungsgemeinkosten /a /a + Sondereinzelkosten der Fertigung /a /a = Fertigungskosten /a /a = Herstellkosten /a /a + Verwaltungsgemeinkosten /a /a + Vertriebsgemeinkosten /a /a + Sondereinzelkosten des Vertriebes /a /a = Selbstkosten /a /a = Selbstkosten pro Stück /Stk /Stk REWE I Tutorium 57

58 Aufgabe 4.20 Fortsetzung: Kalkulationsverfahren Im Rahmen der Vor- bzw. Nachkalkulation wurden folgende Werte ermittelt: Vorkalkulation Nachkalkulation Fertigungsmaterial /a /a Fertigungslöhne /a /a Sondereinzelkosten der Fertigung /a /a Sondereinzelkosten des Vertriebes /a /a Normal-Materialgemeinkosten 45,0 % 44,5 % Normal-Fertigungsgemeinkosten 25,0 % 24,8 % Normal-Verwaltungsgemeinkosten 12,0 % 12,2 % Normal-Vertriebsgemeinkosten 10,0 % 10,0 % Ermitteln Sie die Selbstkosten im Rahmen der Vor- und Nachkalkulation und stellen Sie die Unter- oder Überdeckung fest! REWE I Tutorium 58

59 kalkulationsverfahren Vorkalkulation Nachkalkulation Fertigungsmaterial /a ,00 /a + Materialgemeinkosten /a ,75 /a = Materialkosten /a ,75 /a + Fertigungslöhne /a ,00 /a + Fertigungsgemeinkosten /a 4.563,20 /a + Sondereinzelkosten der Fertigung /a 2.500,00 /a = Fertigungskosten /a ,20 /a = Herstellkosten /a ,95 /a + Verwaltungsgemeinkosten /a 8.351,14 /a + Vertriebsgemeinkosten /a 6.845,20 /a + Sondereinzelkosten des Vertriebes /a 1.800,00 /a = Selbstkosten /a ,29 /a Die Selbstkosten liegen um 78,29 /a höher als die in der Vorkalkulation angesetzten. REWE I Tutorium 59

60 Aufgabe 4.20 Fortsetzung: Materialkosten 980 /Stk Fertigungskosten 430 /Stk Verwaltungsgemeinkosten 8 % Vertriebsgemeinkosten 6 % Gewinnaufschlag 25 % Kundenskonto 2 % Kundenrabatt 3 % Mehrwertsteuer 16 % Ermitteln Sie den Bruttoverkaufspreis! REWE I Tutorium 60

61 Materialkosten Kalkulationsverfahren 980,00 /Stk + Fertigungskosten 430,00 /Stk = Herstellkosten 1.410,00 /Stk + Verwaltungsgemeinkosten (8 %) 112,80 /Stk + Vertriebsgemeinkosten (6 %) 84,60 /Stk = Selbstkosten 1607,40 /Stk + Gewinnaufschlag (25 %) 401,85 /Stk = Barverkaufspreis 2009,25 /Stk + Kundenskonto* (2 %) 41,01 /Stk = Zielverkaufspreis 2.050,26 /Stk + Kundenrabatt (3 %) 63,41 /Stk = Netto-Verkaufspreis 2113,67 /Stk + Mehrwertsteuer (16 %) 338,19 /Stk = Brutto-Verkaufspreis 2.451,86 /Stk REWE I Tutorium 61

62 Die Einheit /M steht für Euro pro Abrechnungsperiode. REWE I Tutorium 62

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