NOTFALLMAPPE. Name, Vorname

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1 _ Name, Vorname Jeder von uns kann ganz plötzlich durch Krankheit oder Unfall auf Hilfe angewiesen sein. Oder nach einem Einbruch/Schadensfall eine Auflistung der Wertgegenstände benötigen. Mit dieser 2-teiligen Notfallmappe wollen wir dazu beitragen, dass Sie selbst und Ihre Angehörigen auf einen solchen Notfall besser vorbereitet sind. Im Teil 1 finden Sie die wichtigen n und n für den Notfall. Eingeheftet sind aber auch Vordrucke, auf denen Sie (eventuell zusammen mit Ihrem Hausarzt) regelmäßig erforderliche Medikamente etc. eintragen können. Und schließlich auch Formulare für Ihre persönlichen Verfügungen im Falle der Pflegebedürftigkeit oder des Todes. Bewahren Sie diese Mappe leicht erreichbar, etwa bei Ihrem Telefonbuch oder Ihren Versicherungsunterlagen auf. Teil 2 besteht aus einer Auflistung Ihrer Wertgegenstände zum Nachweis bei Einbruch, Diebstahl oder Feuer. Diesen Teil bitte nicht im Haus lagern, sondern bei ihren Angehörigen (etwa in einem verschlossenen Umschlag) oder im Bankschließfach. Überprüfen und erneuern Sie regelmäßig die Einträge! Nächstgelegener Defibrillator Letzte Änderungen in dieser Mappe wurden vorgenommen: Datum Seite Datum Seite Datum Seite Datum Seite

2 Inhaltsverzeichnis Teil1 (Notfall, Krankheit, Tod) Seite Persönliche Daten 3 Im Notfall benachrichtigen 3 Wichtige n 4 Medizinische Daten 5 Medikamentenplan 6 Aktuelle Behandlungen 7 Versicherungen 8-11 bestehende Verträge 12 Mitgliedschaften 13 Finanzen, Verbindlichkeiten Mustervordrucke: Patientenverfügung (Broschüre) 15 Gemeinschaftliches Testament ( Berliner Testament ) 15 Vorsorgevollmacht (Broschüre) 15 Betreuungsverfügung (Broschüre) 15 Krankenhauseinweisung 16 Todesfall Datenschutz 19 Teil 2 (Einbruch, Diebstahl, Feuer) Wertgegenstände Antiquitäten: Schmuck: Elektrogeräte Hausrat Fortbewegungsmittel 2

3 Name, Vorname Geburtsdatum Geburtsort Mobiltelefon - Konfession, Kirchengemeinde Persönliche Daten: Name, Vorname Verwandtschaftsgrad Mobiltelefon Name, Vorname Verwandtschaftsgrad Mobiltelefon Arbeitgeber Ansprechpartner Im Notfall zu benachrichtigen: Im Notfall zu beachten: Ich habe eine Vorsorgevollmacht (siehe Seite 14) Wo ist die Vollmacht hinterlegt: Ich habe eine Patientenverfügung (siehe Seite 14) Wo ist sie hinterlegt: Ich habe eine/n amtlich bestellte/n Betreuer/in Name, Vorname 3

4 Hausarzt: Name, Vorname Mobiltelefon andere Ärzte, bei denen ich in ständiger Behandlung bin: Name, Vorname der Praxis Name, Vorname der Praxis Name, Vorname der Praxis Apotheke: Name der Apotheke ambulanter Pflegedienst: Name des Pflegedienstes Wichtige n: Polizei/Überfall Notruf 110 Feuerwehr/Schlaganfall Notruf 112 Giftinformationszentrum Notruf Krankentransport EC-Kartensperrung Ärztlicher Notdienst einheitliche Behördennummer 115 4

5 Medizinische Daten Gesundheitszustand Gegenwärtige Krankheiten Chronische Krankheiten Diabetes Insulin Tabletten Anfallsleiden Allergien Blutgerinnungsmittel (Marcumar) Implantate (z.b.: Knie, Hüfte) Operationen Behinderungen Nachweis von Impfungen Impfbuch vorhanden Wo befindet sich das Impfbuch Röntgenpass Ausweisverwahrung: Impfnachweis Ausweisverwahrung: Allergiepass Ausweise Ausweisverwahrung: Organspenderausweis vorhanden Wo befindet sich der Ausweis? 5

6 Medikamentenplan Bitte diese beiden Seiten (Seite 6 und 7) zusammen mit dem Hausarzt ausfüllen und in regelmäßigen Abständen aktualisieren! Medikament Einnahme morgens mittags abends nachts vor während nach der Mahlzeit Besonderheiten: Medikament Einnahme morgens mittags abends nachts vor während nach der Mahlzeit Besonderheiten: Medikament Einnahme morgens mittags abends nachts vor während nach der Mahlzeit Besonderheiten: Medikament Einnahme morgens mittags abends nachts vor während nach der Mahlzeit Besonderheiten: Medikament Einnahme morgens mittags abends nachts vor während nach der Mahlzeit Besonderheiten: Medikament Einnahme morgens mittags abends nachts vor während nach der Mahlzeit Besonderheiten: 6

7 Ambulante Behandlungen Datum von/bis Grund der Behandlung (Diagnose) Name des Arztes Anschrift Datum von/bis Grund der Behandlung (Diagnose) Name des Arztes Anschrift Stationäre Behandlungen Datum von/bis Grund der Behandlung (Diagnose) Name der Klinik Anschrift der Klinik Datum von/bis Grund der Behandlung (Diagnose) Name der Klinik Anschrift der Klinik Zahnärztliche Behandlungen Datum von/bis Grund der Behandlung (Diagnose) Name des Arztes Anschrift 7

8 Krankenversicherung/en: Gesetzliche Krankenkasse Versicherungskarte: Aufbewahrungsort Versicherungen private Krankenversicherung/en / Krankenzusatzversicherung/en: Verwahrung der Unterlagen private Krankenversicherung/en / Krankenzusatzversicherung/en: Verwahrung der Unterlagen Pflegeversicherung/en (gesetzliche/private) Verwahrung der Unterlagen deutsche Rentenversicherung Anschrift Bescheid/e vom Verwahrung der Unterlagen Zusatzversicherung Anschrift Bescheid/e vom Verwahrung der Unterlagen Weitere Altersvorsorge/n Anschrift Bescheid/e vom Verwahrung der Unterlagen Anschrift Bescheid/e vom Verwahrung der Unterlagen Beamtenversorgung Behörde Personalnummer/Aktenzeichen Telefon Verwahrung der Unterlagen 8

9 Sterbegeldversicherung Bezugsberechtigte/r: Lebensversicherung/en Bezugsberechtigte/r: Bezugsberechtigte/r: Unfallversicherung/en Bezugsberechtigte/r: Bezugsberechtigte/r: Privathaftpflichtversicherung zust. Vertreter: Hausratversicherung zust. Vertreter: Feuerversicherung zust. Vertreter: 9

10 Kfz-Versicherung zust. Vertreter: Gebäudeversicherung zust. Vertreter: Weitere Versicherungen zust. Vertreter: zust. Vertreter: zust. Vertreter: zust. Vertreter: Steuernummer 10

11 bestehende Verträge Mietvertrag Vermieter Strom Anbieter Kundennummer Gas/Öl/Fernwärme Anbieter Kundennummer Telefon Anbieter Kundennummer Mobiltelefon Anbieter Kundennummer Internet Anbieter Kundennummer Zeitung Kundennummer Illustrierte/Fachzeitung Kundennummer 11

12 Mitgliedschaften Mitgliedschaften in Vereinen, Verbänden, Gewerkschaften usw. Verein Mitgliedsnummer Verein Mitgliedsnummer Verein Mitgliedsnummer Verein Mitgliedsnummer Finanzen (keine Kennwörter oder Geheimnummern notieren!) Girokonto Kontonummer Sparbuch Kontonummer Sparkonto Kontonummer Sparkonto Kontonummer Sparkonto Kontonummer 12

13 Sparvertrag Kontonummer Sparvertrag Kontonummer Bausparvertrag Kontonummer Wertpapiere Depot Nr. sonstige Geldanlagen Kontonummer 13

14 Patientenverfügung/Vorsorgevollmacht Patientenverfügung, Betreuungsrecht, Vorsorgevollmacht, Erben und Vererben Textbausteine für eine individuelle Patientenverfügung und weitere Formulare finden Sie auf den Seiten des Bundesministeriums der Justiz, Internetredaktion des Referats Presseund Öffentlichkeitsarbeit unter bmj.de / Service / Broschüren. Hier können Sie die Publikationen herunterladen oder teilweise auch als Heft bestellen. Patientenverfügung vorhanden Wo befindet sich diese? Betreuungsverfügung vorhanden Wo befindet sich diese? Vorsorgevollmacht vorhanden Wo befindet sich diese? Berliner Testament Diese Verfügung kann beim Schlusserben zu schweren steuerlichen Nachteilen führen! In Erbverträgen oder gemeinschaftlichen Testamenten können sich Ehegatten gegenseitig zu Vollerben einsetzen und ggf. die gemeinsamen Kinder oder die Kinder nur eines der Partner zu sog. Schlusserben. Dabei verschmilzt das Vermögen des Erblassers mit dem des überlebenden Ehegatten, dieser wird Vollerbe. Diese Verfügungen werden daher als sog. Einheitslösung bezeichnet (sog. Berliner Testament ). Bei der Einheitslösung werden die Kinder bezüglich des Nachlasses des erstversterbenden Ehegatten enterbt, da der überlebende Ehegatte unter Ausschaltung des Erbrechts der Kinder das gesamte Vermögen des Erblassers erhält. Da die Kinder dann gegen den überlebenden Ehegatten das Pflichtteilsrecht gelten machen können, werden oft sog Verwirkungsklauseln (Strafklauseln) bestimmt, die die Kinder von der Geltendmachung des Pflichtteilsrechts abhalten sollen. Der Gesetzgeber hat in 2269 Abs.1 BGB eine Auslegungsregel eingefügt, die davon ausgeht, dass bei der gegenseitigen Erbeinsetzung und der Zuwendung des Nachlasses an einen Dritten beim Tode des Überlebenden die Einheitslösung anzunehmen ist, falls die Ehegatten nichts anderes bestimmt haben. Beispieltext: Unser gemeinsamer Wille ist es, uns gegenseitig zum Alleinerben einzusetzen. Der Überlebende von uns soll ohne Rücksicht auf Pflichtteilberechtigte allein erben. Der zuletzt Versterbende wird verfügen, dass unsere gemeinsamen Kinder zu gleichen Teilen allein erben. Sollte eines unserer Kinder zum Zeitpunkt des Erbfalles nicht mehr leben, so sind dessen Abkömmlinge an dessen Stelle erbberechtigt. Ort, Datum Unterschriften (beider Ehepartner) Testament vorhanden Wo befindet sich dieses? Konto-/Depotvollmacht Hier haben die Kreditinstitute unterschiedliche Vorgaben und Formulare. Sprechen Sie bitte ihren Bankberater darauf an. Die Kopie der Vollmacht heften Sie bitte zu ihren Bankunterlagen. Kontovollmacht vorhanden Wo befindet sich diese? 14

15 Vorbereitende Maßnahmen für eine Krankenhauseinweisung Bei Anforderung des Krankentransportes genaue Beschreibung des Wohnortes und der Zugangsmöglichkeiten geben (Notruf 112) Nachts Außenlicht einschalten (Fenster/Hausnummerbeleuchtung) Bei liegenden Patienten Zugang zum Krankenbett freimachen (kleinere Möbel, wie Stühle und Tische wegräumen) Notfalltasche: Ärztliche Transport- und Krankenhauseinweisung Versichertenkarte Toilettenartikel Nachtwäsche, Leibwäsche, Morgenmantel, Hausschuhe Ggf. Brille, Hörgerät, Prothese, Gehhilfe Bisher einzunehmende Medikamente Personalausweis, Geld (nur geringer Betrag) Anschriften und n der nächsten Angehörigen evtl. Hausschlüssel (bei Alleinstehenden) Nachbarn informieren (Post, Blumen, Haustiere) Ergänzungen: 15

16 Todesfall mein Testament ist hinterlegt bei Name oder mein Testament befindet sich Bei einem Todesfall ist es für die Angehörigen oft schwer, klare Gedanken zu fassen. Die nachfolgenden Hinweise können ihnen helfen, die notwendigen Schritte zu ergreifen. 1. Bei Todesfällen zu Hause den Hausarzt und an Wochenenden den Ärztlichen Notdienst wegen Ausstellung des Totenscheins benachrichtigen. 2. nächste Angehörige benachrichtigen. 3. Folgende Unterlagen des Verstorbenen sind unverzichtbar: Personalausweis oder Reisepass, Totenschein, Geburtsurkunde, Heiratsurkunde, ggf. Scheidungsurteil, ggf. Sterbeurkunde des Ehepartners, Versicherungskarte, Versicherungspolicen: Lebens-, Sterbegeld-/ Unfallversicherung, Post-/ Bankvollmachten über den Tod hinaus, Mitteilung der letzten Rentenanpassung und falls vorhanden Grabkarte und Bestattungsvorsorgevertrag. 4. Bestattungsinstitut auswählen wegen Überführung. 5. Termin für Beisetzung mit örtlicher Verwaltung, danach mit Pfarrer abklären. 6. Folgende Formalitäten sind zu erledigen: Abmeldung der/ des Verstorbenen bei der zuständigen Meldestelle. ggf. Abholung von Dokumenten aus Krankenhäusern und Heimen. Beantragung der Sterbeurkunde beim Standesamt. art der Bestattung abklären (Feuer-, erd- oder Seebestattung), Friedhofswahl. Benachrichtigung von Bekannten, Verwandten und Arbeitgeber. Abmeldung von Zeitschriftenabonnements. Kündigung von Gas, Strom, Telefon, GEZ, Miet- und Pachtverträgen, Dauer von Abbuchungsverträgen, Versicherungen. Haushaltssauflösung veranlassen. 7. am folgenden Werktag Beurkundung des Sterbefalls bei dem Standesamt Bitte mitnehmen: Bundespersonalausweis des/der Verstorbenen Leichenschauschein Geburtsurkunde des/der Verstorbenen bei Nichtverheirateten alle Rentenbescheide des/der Verstorbenen Krankenversicherungskarte 8. Folgende Tätigkeiten können Sie auch einem Bestattungsunternehmen übertragen: Beantragung von Sterbegeldern und Beihilfen bei Krankenkassen, Versicherungen Nur für Witwen/Witwer: Beantragung der Vorschusszahlung aus laufender Rente Finanzierung der mit dem Tode zusammenhängenden Kosten Todesanzeigen bei den Tageszeitungen aufgeben 16

17 Kopien von Sterbeurkunden an private Lebens- oder Sterbeversicherungen senden Rücksprache mit zuständigen Kreditinstituten wegen zukünftiger Kontenführung Kündigung laufender Verträge und evtl. Kündigung laufender Abbuchungsverträge Benachrichtigung von Vereinen und Verbänden, bei denen eine Mitgliedschaft bestand evtl. Danksagung bei der Tageszeitung aufgeben Nachlassahngelegenheiten Ungefähr 14 tage nach der Beisetzung erhalten Sie ein Schreiben, dass die Sterbefallanzeige bei dem Ortsgericht im Rathaus aufzunehmen ist. Sollte ein Testament vorhanden sein, so ist dies beim zuständigen Amtsgericht abzugeben. dort muss auch der Erbschein beantragt werden, wenn dieser benötigt wird. 17

18 Einverständniserklärung zum Datenschutz Ich bin damit einverstanden, dass meine Angaben aus dieser Notfallmappe und die ggf. beiliegenden Kopien im Notfall dem behandelnden Arzt oder dem Krankenhaus übergeben werden. Ort, Datum, Name (lesbar) Unterschrift (Patient/in oder Bevollmächtigte/r) 18

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