Das Projekt Die Zukunft der Pflege ist bunt wird im Rahmen des XENOS-Programms Integration und Vielfalt gefördert vom Bundesministerium für Arbeit

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3 Bundesprogramm "XENOS - Integration und Vielfalt" Ziele Stärkung von Demokratiebewusstsein und Toleranz Abbau von Fremdenfeindlichkeit und Rassismus Umsetzung Gestalten von präventiven Maßnahmen gegen Ausgrenzung und Diskriminierung auf dem Arbeitsmarkt und in der Gesellschaft Zielgruppe Benachteiligte Jugendlichen und junge Erwachsene mit und ohne Migrationshintergrund

4 Junge Menschen mit und ohne Migrationshintergrund in Deutschland Potenzial: 8,6 Millionen junge Menschen zwischen 15 und 25 Jahren leben in Deutschland 2,3 Millionen von ihnen haben einen Migrationshintergrund (MH) Schul- und Bildungsabschlüsse: 2013 ohne Schulabschluss: Jugendliche ohne MH Jugendliche mit MH Übergang zwischen Schule und Ausbildung: 50% der Jugendlichen ohne MH haben Probleme beim Übergang 75% der Jugendlichen mit MH haben Probleme beim Übergang Quelle: Statistisches Bundesamt, Mikrozensus 2013

5 Berufsfeld Pflege- und Gesundheitsberufe Demografische Entwicklung: Prognose für 2060: Über 34 % älter als 65 Jahre, 14 % sogar über 80 Jahre Zunahme auch von älteren Menschen mit Migrationshintergrund Chancen der Pflege- und Gesundheitsberufe: Verantwortungsvoller und anspruchsvoller Beruf Gute Einstiegs- und Aufstiegschancen, gerade für am Arbeitsmarkt Benachteiligte Zukunftsträchtiger und sicherer Beruf Status quo Pflegekräfte mit Migrationshintergrund Anteil examinierter Pflegekräfte mit Migrationshintergrund: Krankenhäuser: % Stationäre Pflegeeinrichtungen 41% Ambulante Pflege: 29%

6 Ziele des Projekts Die Zukunft der Pflege ist bunt Menschen mit Migrationshintergrund informieren und beraten 120 Menschen mit Migrationshintergrund in Ausbildung bzw. Arbeit in der Pflege vermitteln 400 Pflegefachkräfte zur Interkulturellen Kompetenz und Öffnung schulen h-Betreuungskräfte und ausländische Pflegekräfte beraten und informieren

7 Verbundprojekt Die Zukunft der Pflege ist bunt Diözesan-Caritasverband für das Erzbistum Köln e. V. gemeinsam mit Caritasverband Düsseldorf e. V. Caritasverband für den Kreis Mettmann e. V. Caritasverband für den Oberbergischen Kreis e. V. Caritasverband Wuppertal / Solingen e. V.

8 Gründung von Interkulturelle Fachstellen für Pflegeberufe Zielgruppen Jugendliche und junge Erwachsene bis 25 Jahre (Junge) Erwachsene (mit Familie) über 25 Jahre Mitarbeitende in caritativen Einrichtungen und Diensten im Bereich der Pflege Prekär Beschäftigte in der häuslichen Pflege Angebote Information (persönliche) Beratung Schulungen zur Interkulturellen Öffnung von Einrichtungen und Diensten Kontaktaufnahme mit und Beratung von prekär Beschäftigten in der häuslichen Pflege

9 Fachtagungen im Projekt Die Zukunft der Pflege ist bunt (Auswahl) Arbeitsmobilität in Europa. Soziale Folgen und Auswirkungen am Beispiel der Pflegemigration zwischen Polen und Deutschland (September 2012) Potenziale erkennen, Integration fördern, Fachkräfte entwickeln (Dezember 2013) EU-Mobilität und prekäre Beschäftigung in den Grauzonen der häuslichen Betreuung (September 2014) Bildrechte: Andrea Diefenbach

10 Besuch der Ministerin Barbara Steffens Besuch von Ministerin Barbara Steffens (MGEPA NRW) Fotografin: Helene Adolphs

11 Zielerreichung des Projekts Die Zukunft der Pflege ist bunt Ziel: Menschen mit Migrationshintergrund informieren und beraten Erreicht: 6100 Personen mit und ohne MH informiert, zusätzlich 1280 Personen mit und ohne MH intensiv beraten Ziel: 120 Menschen mit Migrationshintergrund in Ausbildung bzw. Arbeit in der Pflege vermitteln Erreicht: 135 Personen in Arbeitsmarkt (Pflege- u. Gesundheitsbereich) vermittelt 80 Personen in eine berufliche Ausbildung (inkl. Fortbildung) vermittelt rund 680 Personen in Praktikum o. Hospitation vermittelt Ziel: 400 Pflegefachkräfte zur Interkulturellen Kompetenz und Öffnung schulen Erreicht: 520 Pflegefachkräfte wurden interkulturell geschult Ziel: h-Betreuungskräfte und ausländische Pflegekräfte beraten und informieren 140 Personen, die als Arbeitsmigranten beraten wurden

12 Erkenntnisse aus dem Projekt Die Zukunft der Pflege ist bunt Pflegeberufe müssen bei Berufsorientierungen in Schulen besser präsent sein Eltern sind als Berater und Entscheidungshilfe einzubeziehen Pflegeschülerinnen und schüler brauchen Unterstützung, neben Schulsozialarbeit auch z.b. (berufsspezifische) Sprachförderung Sinnvoll gestaltete Ausbildungs- und Umschulungsmaßnahmen: Mut zur Modularisierung! Bessere Finanzierung von Umschulungsmaßnahmen und von Anpassungslehrgängen Weiterführung der Interkulturellen Öffnung Interkulturelle Öffnung als Leitungsaufgabe wahrnehmen und vorantreiben Faire und reguläre Arbeitsbedingungen in der häuslichen Betreuung und Pflege schaffen

13 Das Projekt Die Zukunft der Pflege ist bunt 2 Kinder, die in den drei Jahren zur Welt kamen 3 Fachbereiche Arbeitsmarktpolitik FIM Pflege 4 Zielgruppen 5 Orte, an denen an den Projektzielen gearbeitet wurde 24 Kolleginnen und Kollegen, die im Laufe der drei Jahre beruflich an dem Projekt mitgearbeitet haben 80 Vermittlungen in die Berufliche Ausbildung 130 Vermittlungen in den Arbeitsmarkt (Tätigkeiten in Pflegediensten und Einrichtungen) 680 Vermittlungen in Praktikum oder Hospitation 520 Pflegekräfte, die interkulturell geschult wurden 1280 intensive persönliche Beratungen von Personen 6100 Menschen, die über Pflege- und Gesundheitsberufe informiert wurden

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