Einführung in die Thematik

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1 Integrierte Konzepte für jedes Förderprogramm oder ein integriertes Stadtentwicklungskonzept? Einführung in die Thematik Dr. Marie Bachmann Dessau-Roßlau, 26. September 2013

2 Agenda 2. Ziele des Workshops / Fragen 3. Ablauf des Workshops

3 Städtebauförderung: neue Programme Welches Konzept für welches Programm? teilweise inhaltliche Überschneidungen Gebietsüberschneidungen der Förderkulissen Integrierte Konzepte für jedes Förderprogramm oder ein integriertes Stadtentwicklungskonzept? Vorgaben und Empfehlungen des Bundes? Empfehlungen in den Bundesländern? SEK-Fortschreibung (Sachstand, Herangehensweise)

4 Quelle: Köthen (Anhalt) Stadtentwicklungskonzept 2. Fortschreibung 2011, S. 154

5 Vorgaben in der aktuellen Verwaltungsvereinbarung zur Städtebauförderung (VV 2013) für die Programme: - Aktive Stadt- und Ortsteilzentren, - Kleinere Städte und Gemeinden - Soziale Stadt Investitionen im Quartier, - Städtebaulicher Denkmalschutz, - Stadtumbau. Alle Programme haben die gleichen Fördervoraussetzungen: Fördervoraussetzung ist ein unter Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger erstelltes integriertes städtebauliches Entwicklungskonzept, in dem Ziele und Maßnahmen im Fördergebiet dargestellt sind (Quelle: VV Städtebauförderung 2013)

6 Quelle: VV Städtebauförderung 2013

7 Quelle: VV Städtebauförderung 2013

8 BMVBS, Integrierte städtebauliche Entwicklungskonzepte in der Städtebauförderung. Eine Arbeitshilfe für Kommunen, 2013: - Begriffsbestimmung - Auswahl der Bereiche / Handlungsfelder - interdisziplinäres Bearbeitungsteam - klare Zuständigkeiten / interne Projektsteuerung - Dialogprozess / Einbindung der Akteure - Erstellung Maßnahmenkonzept (Prioritäten) - Bündelung der Mittel / Kosten- und Finanzierungsübersicht - Bürgerbeteiligung / Öffentlichkeitsarbeit - Monitoring, Evaluierung, Fortschreibung

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10 Quelle: BMVBS, Integrierte städtebauliche Entwicklungskonzepte in der Städtebauförderung. Eine Arbeitshilfe für Kommunen, 2013

11 Inhaltliche Bausteine eines ISEK (BMVBS, 2013): - Thematische Bestandsanalyse - Integriertes Stärken-Schwächen-Profil - Leitbild, Ziele, Handlungsleitlinien - Handlungsräume und Handlungsfelder - Projekte und Maßnahmen - Umsetzungsstrategie und Erfolgskontrolle sowie - Kosten- und Finanzierungsübersicht.

12 Hinweise zur Beantragung Städtebaufördermittel (BMVBS): Soll für das geplante Vorhaben ein Antrag auf Städtebaufördermittel gestellt werden, muss nach dem Besonderen Städtebaurecht in der Regel eine formale Abgrenzung des Gebiets in Form einer Satzung oder als Beschluss des Stadt- oder Gemeinderats erfolgen. (Quelle: BMVBS, Integrierte städtebauliche Entwicklungskonzepte in der Städtebauförderung. Eine Arbeitshilfe für Kommunen, 2013, S. 21) Eine nachvollziehbare Kosten- und Finanzierungsübersicht ist eine wichtige Voraussetzung für die Beantragung von Mitteln der Städtebauförderung. (Quelle: BMVBS, Integrierte städtebauliche Entwicklungskonzepte in der Städtebauförderung. Eine Arbeitshilfe für Kommunen, 2013, S. 26)

13 Brandenburg: Arbeitshilfe zur Erstellung und Fortschreibung von Integrierten Stadtentwicklungskonzepten (INSEK), 2012 Sachsen: Bekanntmachung 2012; Arbeitshilfe zur Erstellung und Fortschreibung Städtebaul. Entwicklungskonzepte (SEKo), 2005 Sachsen-Anhalt: RL Stadtumbau Ost, 2006; Arbeitshilfe zur Fortschreibung der Stadtentwicklungskonzepte (Begleitforschung/IfS), 2007 Thüringen: Leitfaden zur Erarbeitung von integrierten Stadtentwicklungskonzepten (ISEK), in: ThStBauFR,

14 Aktueller Stand in Sachsen-Anhalt zur Fortschreibung der Stadtentwicklungskonzepte (SEK): - 37 Städte haben Fortschreibungen ( ), davon planen/erarbeiten bereits 12 weitere Fortschreibungen - 4 Städte sind bei der Arbeit/Fertigstellung - 1 Stadt ist noch im Planungsprozess. Integrierte Stadtentwicklungskonzepte (INSEK): - nur 12 der 37 Fortschreibungen Berücksichtigung verschiedener Städtebauförderprogramme: - nur 5 der aktuelleren Konzepte berücksichtigen die anderen Förderprogramme (insbesondere Dessau-Roßlau, 2013)

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16 Unterschiedliche Vorgehensweisen bei der Fortschreibung: - klassische Fortschreibung ( Komplettpakete ) - Teilfortschreibungen (Bereiche/Themen) - Teilfortschreibungen (Jahresberichte). Integriertes Stadtentwickl Masterplan INSEK Teilfortschreibung Stadtumbau jährliche Berichte

17 2. Ziele des Workshops / Fragen Ziel: Erkenntnisgewinn zu den (neuen) Anforderungen bei der Fortschreibung der Stadtentwicklungskonzepte und zu den verschiedene Herangehensweisen mit den jeweiligen Vor- und Nachteilen anhand von Praxis-Beispielen. Fragen: - Welche Anforderungen oder Vorgaben gibt es? - Welche Herangehensweisen gibt es bei der Fortschreibung? - Bestehen Vor-/Nachteile bei den verschiedenen Methoden? - Gibt es Tipps und praktische Hinweise?

18 3. Ablauf des Workshops 10:50 Integrierte Stadtentwicklungskonzepte als Fördergrundlage der Städtebauförderung Anforderungen zur Förderung städtebaulicher Maßnahmen im Land Sachsen-Anhalt (Herr Frank Bartel, Ministerium für Landesentwicklung und Verkehr, Sachsen-Anhalt) 11:00 Teilfortschreibungen als jährliche Berichte der Lenkungsrunde Stadtentwicklung und der Koordinierungsrunde Stadtumbau das Integrierte Stadtentwicklungskonzept Sangerhausen (Herr Stephan Westermann, Büro Stephan Westermann) 11:20 Thematische STEK-Fortschreibung als Instrument integrierter Stadtentwicklung in der Lutherstadt Wittenberg (Herr Dr. Wolfram Wallraf, Büro Wallraf & Partner) 11:40 Fragen und Diskussion 12:00 Geführter Stadtrundgang durch Dessau-Roßlau (Frau Andrea Lischke, Sachgebietsleiterin Projektplanung, Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung und Denkmalpflege der Stadt Dessau-Roßlau) 12:45 Mittagspause im BBFZ

19 3. Ablauf des Workshops 13:40 Masterplan Fortschreibung 2011 der Stadt Brandenburg an der Havel Beispiel für ein Integriertes Stadtentwicklungskonzept (INSEK) als verbindliche Voraussetzung für Fördermittelzuwendungen aus der Städtebauförderung im Land Brandenburg (Herr Stephan Kathke / Frau Christiane Büttner, Büro Ernst Basler + Partner GmbH) 14:00 Neuaufstellung des Integrierten Stadtentwicklungskonzeptes durch die Stadt Halle planerisches Vorgehen und ambitioniertes Beteiligungsmodell (Herr Dr. Fliegner, Geschäftsbereich Stadtentwicklung und Umwelt, Fachbereich Planen der Stadt Halle/Saale) 14:20 INSEK Dessau-Roßlau 2025 ein integriertes Stadtentwicklungskonzept (Dr. Volker Stahl, Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung und Denkmalpflege der Stadt Dessau-Roßlau) 14:40 Fragen und Diskussion 15:00 Zusammenfassung und Ausblick (Herr Dr. Reinhard Aehnelt, IfS Berlin / Begleitforschung Stadtumbau) 15:10 Ende der Veranstaltung

20 Vielen Dank für die Aufmerksamkeit!

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