Zum Status dieser PDF-Datei. Die Datei stellt kein Skript der Veranstaltung dar.

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "Zum Status dieser PDF-Datei. Die Datei stellt kein Skript der Veranstaltung dar."

Transkript

1 Prof. Dr. Klaus Wolf WS 2003/2004 Zum Status dieser PDF-Datei Diese Datei stellt den Studierenden, die die Lehrveranstaltung besuchen, die Textauszüge und Folien zur Verfügung, die in der jeweiligen Veranstaltung von mir verwendet werden. Auf diese Weise möchte ich das Verteilen umfangreicher Kopie vermeiden und verhindern, dass durch das Abschreiben von Texten zu viel Aufmerksamkeit gebunden wird, die dann bei der aktiven Aufnahme des Stoffes fehlen würde. Die Datei stellt kein Skript der Veranstaltung dar. Sie kann (und will) nicht den regelmäßigen Besuch des Seminars ersetzen.

2 Prof. Dr. Klaus Wolf WS 2003/2004 Fr , D I Raum AR-B 2104 Text im Vorlesungsverzeichnis: Zwei Fremdunterbringungsformen werden ausführlich vorgestellt: 1. das Pflegekinderwesen anhand einer kurzen Einführung in die Geschichte des Pflegekinderwesens, einer Darstellung ihrer Differenzierungsformen und einer ausführlichen Vorstellung der aktuellen Forschungsergebnisse und 2. die Betreuung in professionellen Lebensgemeinschaften im Rahmen der Heimerziehung anhand eines Überblicks über Entwicklungslinien in diesem Feld und einer Darstellung des aktuellen Forschungsstandes. Schließlich werden die beiden Fremdunterbringungsformen hinsichtlich ihrer Chancen und Risiken miteinander verglichen. Literatur zu Einführung: Colla, Herbert; Gabriel; Milham u.a. (Hrsg.): Handbuch Heimerziehung und Pflegekinderwesen in Europa. Handbook Residential and Foster Care in Europe. Neuwied, Kriftel (Luchterhand) 1999 Deutsches Jugendinstitut (DJI) (Hrsg.): Handbuch Beratung im Pflegekinderbereich. München (DJI Verlag) 1987 Gintzel, Ullrich (Hrsg.): Erziehung in Pflegefamilien. Auf der Suche nach einer Zukunft. Münster (Votum) Niederberger, Josef Martin; Bühler-Niederberger, Doris: Formenvielfalt in der Fremderziehung. Zwischen Anlehnung und Konstruktion. Stuttgart (Enke) 1988.

3 Prof. Dr. Klaus Wolf WS 2003/2004 Literaturliste Blandow, Jürgen: Kontroversen, Ambivalenzen. Ein Essay zum modernen 'Pflegekinderwesen'. Aus: Gintzel, Ullrich (Hrsg.): Erziehung in Pflegefamilien. Auf der Suche nach einer Zukunft. Münster (Votum) S Blandow, Jürgen: Versorgungseffizienz im Pflegekinderwesen. Aus: Colla, Herbert; Gabriel; Milham u.a. (Hrsg.): Handbuch Heimerziehung und Pflegekinderwesen in Europa. Handbook Residential and Foster Care in Europe. Neuwied, Kriftel (Luchterhand) S Blandow, Jürgen; Frauenknecht, B.: Dauerpflege, Adoption und Tagesbetreuung. München Bonhoeffer, Martin: Aus Kritik am Heim. Kinder in Ersatzfamilien. Aus: Bonhoeffer, Martin; Widemann, Peter (Hrsg.): Kinder in Ersatzfamilien. 2. Aufl. Stuttgart (Klett) S Colla, Herbert; Gabriel; Milham u.a. (Hrsg.): Handbuch Heimerziehung und Pflegekinderwesen in Europa. Handbook Residential and Foster Care in Europe. Neuwied, Kriftel (Luchterhand) Deutsches Jugendinstitut (DJI) (Hrsg.): Handbuch Beratung im Pflegekinderbereich. München (DJI Verlag) Duehrssen, Annemarie: Heimkinder und Pflegekinder in ihrer Entwicklung. Göttingen 1975, 5. Aufl. Gintzel, Ullrich (Hrsg.): Erziehung in Pflegefamilien. Auf der Suche nach einer Zukunft. Münster (Votum) Gudat, Ulrich: Systemische Sicht von Pflegeverhältnissen - Ersatz- oder Ergänzungsfamilie? Aus: Deutsches Jugendinstitut (DJI) (Hrsg.): Handbuch Beratung im Pflegekinderbereich. München (DJI Verlag) S Hamburger Pflegekinderkongreß (Hrsg.) (Hrsg.): Mut zur Vielfalt. Münster Hanselmann, Paul G. ; Weber, B.: Kinder in fremder Erziehung; Heime, Pflegefamilien, Alternativen - ein Kompaß für die Praxis. Weinheim, Basel Heitkamp, Hermann: Heime und Pflegefamilien - konkurrierende Erziehungshilfen? Entwicklungsgeschichte, Strukturbedingungen, gesellschaftliche und sozialpolitische. Frankfurt a. M Heun, Hans Dieter: Pflegekinder im Heim: Eine Untersuchung über Anzahl, Ursachen und Auswirkungen abgebrochener Pflegeverhältnisse von Minderjährigen in Hessen. München 1984.

4 IGfH: Kongreß: Kinder in Ersatzfamilien. Frankfurt a. M. (IGfH) Jordan, Erwin: Situation und Perspektiven in der Pflegekinderarbeit. Aus: Gintzel, Ullrich (Hrsg.): Erziehung in Pflegefamilien. Auf der Suche nach einer Zukunft. Münster (Votum) S Jordan, Erwin: Vorzeitig beendete Pflegeverhältnisse. Aus: Gintzel, Ullrich (Hrsg.): Erziehung in Pflegefamilien. Auf der Suche nach einer Zukunft. Münster (Votum) S Jordan, Erwin: Pflegefamilien und Adoption. Aus: Otto, Hans-Uwe; Thiersch, Hans (Hrsg.): Handbuch Sozialarbeit/Sozialpädagogik Neuwied, Kriftel (Luchterhand) 2001, 2. Aufl. S Jordan, Erwin: Indikation zur Vollzeitpflege/Pflegefamilie. Aus: Fröhlich-Gildhoff, Klaus (Hrsg.): Indikation in der Jugendhilfe. Grundlagen für die Entscheidungsfindung in Hilfeplanung und Hilfeprozess. Weinheim und München (Juventa) S Junker, Reinhold: Pflegekinder in der Bundesrepublik Deutschland. Ein Forschungsbericht. Frankfurt a. M Kötter, Sabine: Besuchskontakte in Pflegefamilien - Das Beziehungsdreieck "Pflegefamilie - Pflegekind - Herkunftseltern". Regensburg Krumbholz, Monika: Hoffnungen und Hürden - Bremen hat den Pflegekinderdienst und die Tagespflege privatisiert. In: Forum Erziehungshilfen, Jg. 2003, H. 3, S Lutter, Elisabeth: Das Wiener Modell: Schulung und Beratung im Pflegekinderwesen. Aus: Colla, Herbert; Gabriel; Milham u.a. (Hrsg.): Handbuch Heimerziehung und Pflegekinderwesen in Europa. Handbook Residential and Foster Care in Europe. Neuwied, Kriftel (Luchterhand) S Marmann, Alfred: Kleine Pädagogen Eine Untersuchung über Leibliche Kinder in familienorientierten Settings öffentlicher Ersatzerziehung. Unveröffentlichte Dissertation an der Universität Siegen 2003 Maywald, Jörg: Biografiearbeit mit Pflegekindern. In: Jugendhilfe, 39. Jg. (2001), H. 5, S Naumann, Ute; Hammer, B. (Hrsg.) (Hrsg.): Perspektiven der Erziehungsstellen-Arbeit. Beiträge zur 1.Fachtagung Erziehungsstellen in Kassel Frankfurt a. M Niederberger, Josef Martin: Kinder in Heimen und Pflegefamilien. Fremdplatzierung in Geschichte und Gesellschaft. Bielefeld Niederberger, Josef Martin; Bühler-Niederberger, D.: Formenvielfalt in der Fremderziehung. Zwischen Anlehnung und Konstruktion. Stuttgart (Enke) Nienstedt, Monika; Westermann A.: Pflegekinder. Psychologische Beiträge zur Sozialisation von Pflegekindern. 3. Aufl. Münster (Votum) 1992.

5 Planungsgruppe Petra; Thurau, H.; Völker, U.: Erziehungsstellen - Professionelle Erziehung in privaten Haushalten. Eine Studie über die Leistungsmöglichkeiten der Erziehungsstellen des Landes. Frankfurt a. M Schattner, Heinz: Von der Werbung von Pflegeeltern bis zur Vermittlung eines Pflegeverhältnisses. Aus: Deutsches Jugendinstitut (DJI) (Hrsg.): Handbuch Beratung im Pflegekinderbereich. München (DJI Verlag) S Schumann, Marianne: Herkunftseltern und Pflegeeltern: Konfliktfelder und Brücken zur Verständigung. Aus: Deutsches Jugendinstitut (DJI) (Hrsg.): Handbuch Beratung im Pflegekinderbereich. München (DJI Verlag) S Stolte-Friedrichs, Angelika: Zwischen zwei Familien? Zwei Pflegekinder finden ein Zuhause. Münster Wiemann, Irmela: Familienpflege als Hilfe zur Erziehung. Möglichkeiten, Grenzen und Qualitätsanforderungen. In: Jugendhilfe, 39. Jg. (2001), H. 5, S Wolf, Klaus: Professionelle Familienerziehung: Professionalität oder Harmonie? In: Jugendhilfe, Jg. 1998, H. 1, S Wolf, Klaus: Pädagogische Chancen in Pflegefamilien: Die Leistungsfähigkeit impliziter Erziehung. Aus: Krolzik, Volker (Hrsg.): Pflegekinder und Adoptivkinder im Fokus. Idstein S Wolf, Klaus: Spezialisierte Profis oder geduldige Hausfrauen? Zum Selbstverständnis von Mitarbeiterinnen in Erziehungsstellen. In: Evangelische Jugendhilfe, 79.. Jg. (2002), H. 1, S Ziegenhain, Ute: Anwendungsgebiete der Bindungstheorie. In: Neue Praxis, 31. Jg. (2001), H. 5, S Fett gedruckt = für unser Seminar besonders einschlägige Literatur, die z.t. im Semesterapparat zu finden ist

6 Auszüge aus dem SGB VIII: Kinder- und Jugendhilfegesetz (KJHG) 27 Hilfe zur Erziehung (1) Ein Personensorgeberechtigter hat bei der Erziehung eines Kindes oder eines Jugendlichen Anspruch auf Hilfe (Hilfe zur Erziehung), wenn eine dem Wohl des Kindes oder des Jugendlichen entsprechende Erziehung nicht gewährleistet ist und die Hilfe für seine Entwicklung geeignet und notwendig ist. (2) Hilfe zur Erziehung wird insbesondere nach Maßgabe der 28 bis 35 gewährt. Art und Umfang der Hilfe richten sich nach dem erzieherischen Bedarf im Einzelfall; dabei soll das engere soziale Umfeld des Kindes oder des Jugendlichen einbezogen werden. (3) Hilfe zur Erziehung umfasst insbesondere die Gewährung pädagogischer und damit verbundener therapeutischer Leistungen. Sie soll bei Bedarf Ausbildungs- und Beschäftigungsmaßnahmen im Sinne des 13 Abs.2 einschließen. 28 Erziehungsberatung Erziehungsberatungsstellen und andere Beratungsdienste und -einrichtungen sollen Kinder, Jugendliche, Eltern und andere Erziehungsberechtigte bei der Klärung und Bewältigung individueller und familienbezogener Probleme und der zugrundeliegenden Faktoren, bei der Lösung von Erziehungsfragen sowie bei Trennung und Scheidung unterstützen. Dabei sollen Fachkräfte verschiedener Fachrichtungen zusammenwirken, die mit unterschiedlichen methodischen Ansätzen vertraut sind. 29 Soziale Gruppenarbeit Die Teilnahme an sozialer Gruppenarbeit soll älteren Kindern und Jugendlichen bei der Ü- berwindung von Entwicklungsschwierigkeiten und Verhaltensproblemen helfen. Soziale Gruppenarbeit soll auf der Grundlage eines gruppenpädagogischen Konzepts die Entwicklung älterer Kinder und Jugendlicher durch soziales Lernen in der Gruppe fördern. 30 Erziehungsbeistand, Betreuungshelfer Der Erziehungsbeistand und der Betreuungshelfer sollen das Kind oder den Jugendlichen bei der Bewältigung von Entwicklungsproblemen möglichst unter Einbeziehung des sozialen Umfelds unterstützen und unter Erhaltung des Lebensbezugs zur Familie seine Verselbständigung fördern. 1

7 31 Sozialpädagogische Familienhilfe Sozialpädagogische Familienhilfe soll durch intensive Betreuung und Begleitung Familien in ihren Erziehungsaufgaben, bei der Bewältigung von Alltagsproblemen, der Lösung von Konflikten und Krisen sowie im Kontakt mit Ämtern und Institutionen unterstützen und Hilfe zur Selbsthilfe geben. Sie ist in der Regel auf längere Dauer angelegt und erfordert die Mitarbeit der Familie. 32 Erziehung in einer Tagesgruppe Hilfe zur Erziehung in einer Tagesgruppe soll die Entwicklung des Kindes oder des Jugendlichen durch soziales Lernen in der Gruppe, Begleitung der schulischen Förderung und Elternarbeit unterstützen und dadurch den Verbleib des Kindes oder des Jugendlichen in seiner Familie sichern. Die Hilfe kann auch in geeigneten Formen der Familienpflege geleistet werden. 33 Vollzeitpflege Hilfe zur Erziehung in Vollzeitpflege soll entsprechend dem Alter und Entwicklungsstand des Kindes oder des Jugendlichen und seinen persönlichen Bindungen sowie den Möglichkeiten der Verbesserung der Erziehungsbedingungen in der Herkunftsfamilie Kindern und Jugendlichen in einer anderen Familie eine zeitlich befristete Erziehungshilfe oder eine auf Dauer angelegte Lebensform bieten. Für besonders entwicklungsbeeinträchtigte Kinder und Jugendliche sind geeignete Formen der Familienpflege zu schaffen und auszubauen. 34 Heimerziehung, sonstige betreute Wohnform Hilfe zur Erziehung in einer Einrichtung über Tag und Nacht (Heimerziehung) oder in einer sonstigen betreuten Wohnform soll Kinder und Jugendliche durch eine Verbindung von Alltagserleben mit pädagogischen und therapeutischen Angeboten in ihrer Entwicklung fördern. Sie soll entsprechend dem Alter und Entwicklungsstand des Kindes oder des Jugendlichen sowie den Möglichkeiten der Verbesserung der Erziehungsbedingungen in der Herkunftsfamilie 1. eine Rückkehr in die Familie zu erreichen versuchen oder 2. die Erziehung in einer anderen Familie vorbereiten oder 3. eine auf längere Zeit angelegte Lebensform bieten und auf ein selbstständiges Leben vorbereiten. Jugendliche sollen in Fragen der Ausbildung und Beschäftigung sowie der allgemeinen Lebensführung beraten und unterstützt werden. 2

8 35 Intensive sozialpädagogische Einzelbetreuung Intensive sozialpädagogische Einzelbetreuung soll Jugendlichen gewährt werden, die einer intensiven Unterstützung zur sozialen Integration und zu einer eigenverantwortlichen Lebensführung bedürfen. Die Hilfe ist in der Regel auf längere Zeit angelegt und soll den individuellen Bedürfnissen des Jugendlichen Rechnung tragen. 35a Eingliederungshilfe für seelisch behinderte Kinder und Jugendliche (1) Kinder und Jugendliche, die seelisch behindert oder von einer solchen Behinderung bedroht sind, haben Anspruch auf Eingliederungshilfe. Die Hilfe wird nach dem Bedarf im Einzelfall 1. in ambulanter Form, 2. in Tageseinrichtungen für Kinder oder in anderen teilstationären Einrichtungen, 3. durch geeignete Pflegepersonen und 4. in Einrichtungen über Tag und Nacht sowie sonstigen Wohnformen geleistet. (2) Aufgabe und Ziel der Hilfe, die Bestimmung des Personenkreises sowie die Art der Maßnahmen richten sich nach folgenden Bestimmungen des Bundessozialhilfegesetzes, soweit diese auf seelisch behinderte oder von einer solchen Behinderung bedrohte Personen Anwendung finden: Abs. 3 und 40, Abs. 1 bis 3 Satz 2 und Abs. 4 mit der Maßgabe, dass an die Stelle der Vereinbarungen nach 93 des Bundessozialhilfegesetzes Vereinbarungen nach 77 dieses Buches treten, 3. die Verordnung nach 47 des Bundessozialhilfegesetzes. (3) Ist gleichzeitig Hilfe zur Erziehung zu leisten, so sollen Einrichtungen, Dienste und Personen in Anspruch genommen werden, die geeignet sind, sowohl die Aufgaben der Eingliederungshilfe zu erfüllen als auch den erzieherischen Bedarf zu decken. Sind heilpädagogische Maßnahmen für Kinder; die noch nicht im schulpflichtigen Alter sind, in Tageseinrichtungen für Kinder zu gewähren und lässt der Hilfebedarf es zu, so sollen Einrichtungen in Anspruch genommen werden, in denen behinderte und nichtbehinderte Kinder gemeinsam betreut werden. 36 Mitwirkung, Hilfeplan (1) Der Personensorgeberechtigte und das Kind oder der Jugendliche sind vor der Entscheidung über die Inanspruchnahme einer Hilfe und vor einer notwendigen Änderung von Art und Umfang der Hilfe zu beraten und auf die möglichen Folgen für die Entwicklung des Kindes oder des Jugendlichen hinzuweisen. Vor und während einer langfristig zu leistenden Hilfe außerhalb der eigenen Familie ist zu prüfen, ob die Annahme als Kind in Betracht kommt. Ist Hilfe außerhalb der eigenen Familie erforderlich, so sind die in Satz 1 genannten Personen bei der Auswahl der Einrichtung oder der Pflegestelle zu beteiligen. Der Wahl und den Wünschen ist zu entsprechen, sofern sie nicht mit unverhältnismäßigen Mehrkosten verbunden sind. Wünschen die in Satz 1 genannten Personen die Erbringung einer in 78a genannten Leistung in einer Einrichtung, mit deren Träger keine Vereinbarungen nach 78b bestehen, so soll der Wahl nur entsprochen werden, wenn die Erbringung der Leistung in dieser Einrichtung nach Maßgabe des Hilfeplanes nach Absatz 2 geboten ist. 3

9 (2) Die Entscheidung über die im Einzelfall angezeigte Hilfeart soll, wenn Hilfe voraussichtlich für längere Zeit zu leisten ist, im Zusammenwirken mehrerer Fachkräfte getroffen werden. Als Grundlage für die Ausgestaltung der Hilfe sollen sie zusammen mit dem Personensorgeberechtigten und dem Kind oder dem Jugendlichen einen Hilfeplan aufstellen, der Feststellungen über den Bedarf, die zu gewährende Art der Hilfe sowie die notwendigen Leistungen enthält; sie sollen regelmäßig prüfen, ob die gewählte Hilfeart weiterhin geeignet und notwendig ist. Werden bei der Durchführung der Hilfe andere Personen, Dienste oder Einrichtungen tätig, so sind sie oder deren Mitarbeiter an der Aufstellung des Hilfeplans und seiner Überprüfung zu beteiligen. (3) Erscheinen Hilfen nach 35a erforderlich, so soll bei der Aufstellung und Änderung des Hilfeplans sowie bei der Durchführung der Hilfe ein Arzt, der über besondere Erfahrungen in der Hilfe für Behinderte verfügt, beteiligt werden. Erscheinen Maßnahmen der beruflichen Eingliederung erforderlich, so sollen auch die Stellen der Bundesanstalt für Arbeit beteiligt werden. 37 Zusammenarbeit bei Hilfen außerhalb der eigenen Familie (1) Bei Hilfen nach 32 bis 34 und 35a Abs. 1 Satz 2 Nr. 3 und 4 soll darauf hingewirkt werden, dass die Pflegeperson oder die in der Einrichtung für die Erziehung verantwortlichen Personen und die Eltern zum Wohl des Kindes oder des Jugendlichen zusammenarbeiten. Durch Beratung und Unterstützung sollen die Erziehungsbedingungen in der Herkunftsfamilie innerhalb eines im Hinblick auf die Entwicklung des Kindes oder Jugendlichen vertretbaren Zeitraums so weit verbessert werden, dass sie das Kind oder den Jugendlichen wieder selbst erziehen kann. Während dieser Zeit soll durch begleitende Beratung und Unterstützung der Familien darauf hingewirkt werden, dass die Beziehung des Kindes oder Jugendlichen zur Herkunftsfamilie gefördert wird. Ist eine nachhaltige Verbesserung der Erziehungsbedingungen in der Herkunftsfamilie innerhalb dieses Zeitraums nicht erreichbar, so soll mit den beteiligten Personen eine andere, dem Wohl des Kindes oder des Jugendlichen förderliche und auf Dauer angelegte Lebensperspektive erarbeitet werden. (2) Die Pflegeperson hat vor der Aufnahme des Kindes oder des Jugendlichen und während der Dauer der Pflege Anspruch auf Beratung und Unterstützung; dies gilt auch in den Fällen, in denen dem Kind oder dem Jugendlichen weder Hilfe zur Erziehung noch Eingliederungshilfe gewährt wird oder die Pflegeperson der Erlaubnis nach 44 nicht bedarf. 23 Abs. 4 gilt entsprechend. (3) Das Jugendamt soll den Erfordernissen des Einzelfalls entsprechend an Ort und Stelle ü- berprüfen, ob die Pflegeperson eine dem Wohl des Kindes oder des Jugendlichen förderliche Erziehung gewährleistet. Die Pflegeperson hat das Jugendamt über wichtige Ereignisse zu unterrichten, die das Wohl des Kindes oder des Jugendlichen betreffen. 4

10 Prof. Dr. Klaus Wolf WS 2003/2004 Die Geschichte des fremdplatzierten Kindes widerspiegelt die Vielfalt der Gesellschaftssysteme und ihrer Entwicklungsstufen. Sie ist so eng mit den jeweiligen sozialen Realitäten verklammert, dass sie sich als Schlüssel zu deren Verständnis anbietet.. Denn obwohl Fremdplatzierung zu allen Zeiten und auf allen Stufen der Entwicklung praktiziert wird und es insofern wenig zu entdecken gibt (außer dies wäre eine Entdeckung), so erfährt doch der Sinn dieser Maßnahme den denkbar größten Wandel. Niederberger, Josef Martin: Kinder in Heimen und Pflegefamilien. Fremdplatzierung in Geschichte und Gesellschaft. Bielefeld 1997: 170 In der Antike wurden die Kinder, die den Normalitätsvorstellungen nicht entsprachen, in großer Zahl umgebracht: Sie wurden in Flüsse geworfen, auf Misthaufen geschmissen, auf Bergen und an Wegrändern ausgesetzt als `Beute für Vögel, Futter für wilde Tiere, die sie zerreißen würden. Niederberger, Josef Martin: Kinder in Heimen und Pflegefamilien. Fremdplatzierung in Geschichte und Gesellschaft. Bielefeld 1997: 23.»Damit wir niemandem zur Last fallen oder nicht selber eine Sünde begehen, ist uns beigebracht worden, dass es sündhaft ist, Kinder, auch neugeborene, auszusetzen, und zwar vorwiegend, weil wir erleben, dass fast alle, die ausgesetzt wurden (nicht nur Mädchen, auch Knaben), zur Prostitution erzogen wurden.«niederberger, Josef Martin: Kinder in Heimen und Pflegefamilien. Fremdplatzierung in Geschichte und Gesellschaft. Bielefeld 1997: 25.

11 Notizen eines italienischen Adligen, der am Ende des 15. Jahrhunderts England bereist:»die Gefühlsarmut der Engländer offenbart sich unübersehbar in ihrer Beziehung zu ihren Kindern: denn nachdem sie diese bis zum Alter von 7 oder allerhöchstens 9 Jahren zu Hause behalten haben, schicken sie Mädchen wie Jungen fort in die Häuser anderer Leute, in einen harten Dienst, an den sie im allgemeinen für 7 oder 9 Jahre gebunden bleiben. Sie werden dann»lehrlinge«genannt und verrichten während dieser Zeit die allerniedrigsten Dienstleistungen; nur wenige werden geboren, die diesem Schicksal entgehen, weil jeder, wie reich auch immer er sein mag, seine Kinder in die Häuser anderer Leute fortschickt, während er selbst im Gegenzug diejenigen von Fremden in sein Haus aufnimmt. Und auf die Frage nach den Gründen für diese elterliche Strenge antworteten sie, sie würden es tun, damit ihre Kinder bessere Manieren lernten.«skeptisch fügte der Italiener hinzu:»aber ich für meinen Teil glaube, dass sie dies tun, weil sie all ihre Bequemlichkeit für sich allein genießen wollen und weil sie von Fremden besser bedient, werden als von ihren eigenen Kindern.«Niederberger, Josef Martin: Kinder in Heimen und Pflegefamilien. Fremdplatzierung in Geschichte und Gesellschaft. Bielefeld 1997: 20f. Ein früher Angriff kam schon 1761 vom Autor der ersten deutschen Bevölkerungsstatistik. Er fügte dieser eine Anmerkung bei, die vor den Gefahren der Waisenhäuser warnte. Eltern von gewissem Stand würde die Aussicht, dass im Falle ihres vorzeitigen Ablebens ihre Kinder in ein Waisenhaus kämen, vor der Zeugung einer großen Kinderschar zurückhalten. Der Vorwurf wog schwer in der Zeit des Merkantilismus, wo man den Reichtum eines Staates in direkter Abhängigkeit von der Bevölkerungsgröße sah. Dem folgte ein überraschend einfaches Argument: In den Städten, wo die Anstalten angesiedelt waren, würden die Kinder wegen der hohen Lebensmittelpreise viel zu teuer versorgt und überdies - der Vorwurf musste treffen - schlecht aufs künftige Arbeitsleben vorbereitet. Die Lösung war, die Kinder bei Bauern unterzubringen. Niederberger, Josef Martin: Kinder in Heimen und Pflegefamilien. Fremdplatzierung in Geschichte und Gesellschaft. Bielefeld 1997: 74 f.

12 Prof. Dr. Klaus Wolf WS 2003/2004 "Der Begriff»Pflegefamilie«wird zur Kennzeichnung des Sozialisationsortes, an dem das Pflegekind lebt, benutzt. Irrelevant für den Begriff ist die Frage nach dem Familienmodell, auch die Frage, ob es sich überhaupt um eine Familie im üblichen Sinne oder um eine andere privat organisierte Lebensform zwischen Erwachsenen und Kindern handelt. Die mit der Erziehung des Pflegekindes betrauten erwachsenen Menschen in der Pflegefamilie werden als "Pflegeperson" bezeichnet." (Blandow 1999, S. 757) Blandow, Jürgen: Versorgungseffizienz im Pflegekinderwesen. Aus: Colla, Herbert; Gabriel; Milham u.a. (Hrsg.): Handbuch Heimerziehung und Pflegekinderwesen in Europa. Handbook Residential and Foster Care in Europe. Neuwied, Kriftel (Luchterhand) S

13 Prof. Dr. Klaus Wolf WS 2003/2004 Formenvielfalt von Pflegestellen Nach zeitlicher Dauer: Tagespflege Zeitlich (eng) befristete Pflege Dauerpflege Bereitschaftspflege Besondere Pflegestellen: Sonderpflegestelle Heilpädagogische Pflegestelle Sonderpädagogische Pflegestelle Sozialpädagogische Pflegestelle (ggf.) Erziehungsstelle Professionelle Pflegestelle Besondere Funktion: Adoptionspflege Andere Hilfen zur Erziehung : Lebensgemeinschaftsbetreuung in der Heimerziehung Erziehungsstellen nach 34 KJHG Intensive sozialpädagogische Einzelbetreuung in Familien Anmerkung: Diese Aufzählung kann nicht vollständig sein. In einzelnen Regionen sind weitere Bezeichnungen etabliert.

14 Prof. Dr. Klaus Wolf WS 2003/2004 Untersuchungen zum Abbruch von Pflegeverhältnissen "Im Ergebnis lässt sich festhalten, und dies bestätigen auch spätere Untersuchungen (vgl. z.b. Berridge/Cleaver 1987), dass die Versuche, Erfolg bzw. Misserfolg von Pflegeverhältnissen anhand einer geringen Zahl quantifizierbarer und objektiv überprüfbarer Variablen (Alter, Geschlecht, vorhergehende Lebensorte, Zeitpunkt der Trennung, Größe der Pflegefamilie etc.) zu bestimmen, weitgehend gescheitert sind, d.h. zu widersprüchlichen Ergebnissen geführt haben." Jordan, Erwin: Vorzeitig beendete Pflegeverhältnisse. Aus: Gintzel, Ullrich (Hrsg.): Erziehung in Pflegefamilien. Auf der Suche nach einer Zukunft. Münster (Votum) S. 84

15 Prof. Dr. Klaus Wolf Quelle: Jordan, Erwin: Vorzeitig beendete Pflegeverhältnisse. Aus: Gintzel, Ullrich (Hrsg.): Erziehung in Pflegefamilien. Auf der Suche nach einer Zukunft. Münster (Votum) S Abbruchbegünstigende Faktoren beim Kind 1. Höheres Alter des Kindes zum Zeitpunkt der Inpflegegabe 2. Vorgeschichte des Kindes (z.b. vorhergehende längere Heimaufenthalte) 3. Dauer der bisherigen Fremdunterbringungen 4. Häufigkeit der Verlegungen / Wechsel der vorherigen Lebensorte 5. zunehmendes Alter des Kindes zum Zeitpunkt seiner Trennung von der Herkunftsfamilie (Mutter) 6. ungeklärte, ambivalente Beziehungen zu früheren Bezugspersonen 7. Verfestigung und Störungen der 'Basispersönlichkeit' (Syndrome von Verhaltensweisen) 8. starke Verhaltensauffälligkeiten, Entwicklungsdefizite 9. unklare Perspektiven der Unterbringung 10. Herkunft aus Familien, die schon lange im Betreuungsbereich Sozialer Dienste standen

16 Abbruchbegünstigende Faktoren bei der Pflegefamilie: 1. Alter der Pflegepersonen (je jünger, desto riskanter das Pflegeverhältnis; hohes Alter als Risikofaktor) 2. zu großer bzw. zu geringer Altersabstand zwischen Kind und Pflegepersonen 3. geringer Altersabstand (insbes. bei jüngeren Kindern) zwischen dem Pflegekind und eigenen Kindern 4. Aufnahmemotivationen, denen stark emotionale Mangelerlebnisse zugrunde liegen oder die der Suche nach einem Spielgefährten für das eigene Kind entspringen 5. ein einengender, ordnender, rigider Erziehungsstil 6. zurückgezogenes Familienleben, pessimistisches Weltbild 7. Krisen in der Pflegefamilie 8. unklare allgemeine soziale Motivationen 9. Überforderung durch Erziehungsprobleme mit dem Pflegekind / Verhaltensspezifika des Pflegekindes 10. negative Gefühle und Beziehungen zu der Herkunftsfamilie des Pflegekindes 11. unklare Perspektiven der Unterbringung 12. Überforderung durch Erziehungsprobleme

17 Abbruchbegünstigende Faktoren beim Hilfesystem: 1. mangelnde Information der Pflegefamilie über das Kind 2. unzureichende Vorbereitung 3. unsorgfältige und zu kurze Vermittlungsphasen 4. Mängel in der Vermittlungspraxis; Fehlvermittlungspraxis 5. unzureichende fachliche Beratung und Begleitung 6. Krisenmanagement 7. unzulängliche Zusammenarbeit der verschiedenen professionellen Dienste (z.b. Kooperation mit Schule, Berufsbildungseinrichtungen als auch unzulängliche Zusammenarbeit der Sozialen Dienste untereinander) 8. mangelnde Perspektivklärung 9. Missachtung der Wünsche von Pflegeeltern und Kindern 10. in Entscheidungs- und Schlüsselsituationen steht keine Teamberatung bzw. - entscheidung zur Verfügung 11. die Vermittlung von Kindern geschieht aufgrund objektiver Notlagen und/ oder subjektiver Fehleinschätzungen unter Zeitdruck und ohne vorherige Kommunikation bzw. Kooperation mit Herkunfts- und Pflegefamilie 12. während des Bestehens des Pflegeverhältnisses werden seitens der Sozialen Dienste keine regelmäßigen Kontakte, Gespräche und Vermittlungen mit allen Beteiligten durchgeführt 13. Gründe, die zum Abbruch führen, sind nicht durch theoretische, diagnostische und methodische Konzepte frühzeitig erkannt und bearbeitet worden 14. Trennung von Geschwistern bei der Inpflegegabe

18 Prof. Dr. Klaus Wolf Im Vordergrund stehen vielmehr Störungen, die sich in den präsentierten Einzelfällen zu Abbrüchen,aufschaukeln`. Hierzu zählen u.a.: a) Irritationen durch unklare Perspektiven b) Problemeskalation durch fehlende Kooperation c) Konfusion in der Vermittlungsarbeit d) Missachtung der Wünsche von Pflegeeltern und Kindern e) Überforderung der Pflegefamilie f) Fehleinschätzung der Entwicklungsbedürfnisse der Kinder g) Krisen in der Pflegefamilie h) fehlende Integration i) Abbruch als Korrektur einer Fehlentwicklung." Jordan, Erwin: Vorzeitig beendete Pflegeverhältnisse. Aus: Gintzel, Ullrich (Hrsg.): Erziehung in Pflegefamilien. Auf der Suche nach einer Zukunft. Münster (Votum) S. 92

19 Prof. Dr. Klaus Wolf WS 2003/2004 Geteilte Elternschaft oder pathogenes Dreieck Herkunftsfamilie - Pflegefamilie - Kind Entstehung des pathogenen Dreiecks: Unsere Hypothese lautet: Es sind vielleicht weniger die einzelnen Reaktionen von Pflegeeltern oder Herkunftseltern, die sich belastend auf das Kind auswirken, sondern der Dauerstress, unter dem das Kind steht, wenn es in die Situation des "pathogen Dreiecks" gerät. Dies entsteht dann, wenn sich zwischen Pflegeeltern und Herkunftseltern keine einigermaßen tragbare Beziehung entwickelt, sondern beide Parteien in erster Linie um das Kind rivalisieren (Schumann 1987, S. 61) Definition pathogenes Dreieck: Das Pflegekind kann also auch in dieser Situation in ein "pathogenes Dreieck" geraten: interessiert es sich für seine abwesenden leiblichen Eltern, kränkt dies die Pflegeeltern und/oder es muss befürchten, dass die fernen Eltern seine Zuneigung zu den Pflegeeltern missbilligen. (Schumann 1987, S. 62) Elternbild Selbst wenn Informationen gegeben werden, so hat das Elternbild häufig eine "verwirrende Note": "Entweder (meistens) entwickelt sich ein betont negatives Elternbild, das durch laufende kritische Bemerkungen der Pflegemutter produziert wird... oder das illusionär-positive, sehnsüchtige Elternbild, das die Eltern mit phantastischen, positiven Eigenschaften ausstattet.'(s. 48) (A. Dührssen zit. in Schumann 1987, S. 62)

20 Geteilte Verantwortung "Entscheidend für das Rollenverhältnis der Pflegeeltern ist darum nicht, ob sie die Verantwortung teilen wollen, sondern ob jemand mit ihnen die Verantwortung teilt. Ein Dilemma von Pflegeverhältnissen ist, dass "geteilte Verantwortung- gefordert wird, diese Forderung aber für viele Pflegeeltern nur eine Worthülse bleibt." (BLANDOW 1980, S. 101) (Schumann 1987, S. 63) Geteilte Elternschaft Das Kind hat daher einen Anspruch darauf, von seinen Herkunftseltern nicht willkürlich abgeschnitten zu werden, es hat ein Recht auf die Auseinandersetzung mit seiner Herkunft. Für Pflegeeltern und Herkunftseltern bedeutet die geteilte Elternschaft, dass sie auf einen exklusiven Anspruch verzichten müssen. Pflegeeltern dürfen nicht glauben, zu leiblichen Eltern werden zu können. (Schumann 1987, S. 88) Vielmehr sollen die beiden Elternparteien ein erweitertes Elternsystem bilden und tragen dafür die Verantwortung, auf ihrer Ebene eine tragfähige Beziehung aufzubauen. (Schumann 1987, S. 95) Bedeutung der leiblichen Eltern Selbst in Pflegeverhältnissen, in denen lange der Kontakt zwischen dem Pflegekind und seinen leiblichen Eltern unterbrochen war und die Pflegeeltern zu faktischen' Eltern geworden sind, zeigen Pflegekinder häufig in der Pubertät ein großes Interesse an ihren leiblichen Eltern und an einem Kontakt mit ihnen. Pflegeeltern sollten auf diese Entwicklung vorbereitet sein, damit es nicht zu der belastenden Situation kommt, von der ein Pflegekind (16 Jahre) auf einer Tagung berichtete: Es hatte sich jahrelang hinter dem Rücken der Pflegemutter heimlich mit seiner leiblichen Mutter getroffen,.,um der Pflegemutter nicht weh zu tun", weil es deren emotionale Betroffenheit hinsichtlich der anderen' Mutter spürte (ARBEITSGEMEINSCHAFT FÜR JUGENDHILFE, 1981). (Schumann 1987, S. 89)

Fachkonzept für schulische Nachhilfe vor Ort

Fachkonzept für schulische Nachhilfe vor Ort Fachkonzept für schulische Nachhilfe vor Ort Ein Angebot der Katholischen Jugendfürsorge der Erzdiözese München und Freising e.v. Abteilung Ambulante Erziehungshilfen Landkreis München Adlzreiterstr. 22

Mehr

Wir machen Sie fit für die Zukunft Seite 1 von 5 Seiten RA Torsten G. Blach. Einführung ins KJHG

Wir machen Sie fit für die Zukunft Seite 1 von 5 Seiten RA Torsten G. Blach. Einführung ins KJHG Seite 1 von 5 Seiten RA Torsten G. Blach Einführung ins KJHG 1. Ziele des KJHG: Richtziel... 2. Aufgaben des KJHG: Leistungen Definition: Andere Aufgaben Definition: 3. Leistungsberechtigte des KJHG: 4.

Mehr

Kleine Kinder in Not Herausforderungen für die Jugendhilfe

Kleine Kinder in Not Herausforderungen für die Jugendhilfe Kleine Kinder in Not Herausforderungen für die Jugendhilfe Was brauchen kleine Kinder von der Jugendhilfe? Hilfe bei der Interessenvertretung Hilfe zur Überwindung von Entwicklungsdefiziten und zur Lösung

Mehr

Sozialgesetzbuch (SGB) Achtes Buch (VIII) Kinder- und Jugendhilfe. Stand: Zuletzt geändert durch Art. 12 G v. 6.7.2009 I 1696

Sozialgesetzbuch (SGB) Achtes Buch (VIII) Kinder- und Jugendhilfe. Stand: Zuletzt geändert durch Art. 12 G v. 6.7.2009 I 1696 Sozialgesetzbuch (SGB) Achtes Buch (VIII) Kinder- und Jugendhilfe Stand: Zuletzt geändert durch Art. 12 G v. 6.7.2009 I 1696 http://www.sozialgesetzbuch-sgb.de/sgbviii/5.html Auszugsweise 5 SGB VIII Wunsch-

Mehr

Modellprojekt Rückführung

Modellprojekt Rückführung Modellprojekt Rückführung Fachtag Rückkehr in die Herkunftsfamilie - Erkenntnisse über Chancen und Gefahren Berlin 19.11.2014 www.gebit-ms.de GEBIT Münster GmbH & Co KG IT-Unterstützung Sozialer Arbeit

Mehr

Professionelle Lebensgemeinschaften und Pflegefamilien unterschiedliche Arrangements und unterschiedliche Probleme?

Professionelle Lebensgemeinschaften und Pflegefamilien unterschiedliche Arrangements und unterschiedliche Probleme? Professionelle Lebensgemeinschaften und Pflegefamilien unterschiedliche Arrangements und unterschiedliche Probleme? Früher, als die Welt insgesamt noch übersichtlicher schien, waren die beiden großen Fremdunterbringungsformen

Mehr

Trennung und Scheidung

Trennung und Scheidung Landratsamt Dingolfing-Landau Obere Stadt 1-84130 Dingolfing Trennung und Scheidung Informationen zum Thema: elterliche Sorge und Umgang Einführung: Im Mittelpunkt der Sorgen der Eltern, die in Trennung

Mehr

Nur per E-Mail. Oberste Finanzbehörden der Länder. nachrichtlich: Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend

Nur per E-Mail. Oberste Finanzbehörden der Länder. nachrichtlich: Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend Postanschrift Berlin: Bundesministerium der Finanzen, 11016 Berlin POSTANSCHRIFT Bundesministerium der Finanzen, 11016 Berlin Nur per E-Mail HAUSANSCHRIFT Wilhelmstraße 97, 10117 Berlin Oberste Finanzbehörden

Mehr

Richtlinien der Stadt Wetter (Ruhr) für die Gewährung wirtschaftlicher Leistungen in der Jugendhilfe

Richtlinien der Stadt Wetter (Ruhr) für die Gewährung wirtschaftlicher Leistungen in der Jugendhilfe Richtlinien der Stadt Wetter (Ruhr) für die Gewährung wirtschaftlicher Leistungen in der Jugendhilfe Diese Richtlinien konkretisieren die Finanzierung bestimmter Leistungen der Jugendhilfe nach dem Sozialgesetzbuch

Mehr

Anforderungen des BKiSchG für Tageseinrichtungen und Überblick zum Verfahrensablauf 8a

Anforderungen des BKiSchG für Tageseinrichtungen und Überblick zum Verfahrensablauf 8a Anforderungen des BKiSchG für Tageseinrichtungen und Überblick zum Verfahrensablauf 8a Gesetz zur Stärkung eines aktiven Schutzes von Kindern und Jugendlichen Ziel des BKiSchG ist es die Kooperation im

Mehr

Richtlinien der Stadt Schwelm für die Gewährung wirtschaftlicher Leistungen in der Jugendhilfe

Richtlinien der Stadt Schwelm für die Gewährung wirtschaftlicher Leistungen in der Jugendhilfe Richtlinien der Stadt Schwelm für die Gewährung wirtschaftlicher Leistungen in der Jugendhilfe Zur Vereinheitlichung von Verfahrensweisen innerhalb des Ennepe-Ruhr-Kreises konkretisieren diese Richtlinien

Mehr

BEWERBERBOGEN DER ADOPTIONS- UND PFLEGEKINDERDIENSTE DES KREISES SOEST. überreicht durch

BEWERBERBOGEN DER ADOPTIONS- UND PFLEGEKINDERDIENSTE DES KREISES SOEST. überreicht durch BEWERBERBOGEN DER ADOPTIONS- UND PFLEGEKINDERDIENSTE DES KREISES SOEST überreicht durch Stadt Soest Abt. Jugend und Soziales -Pflegekinderdienst- Vreithof 8 59494 Soest Tel.: 02921/103-2326 BEWERBERBOGEN

Mehr

Informationen und Fragen zur Aufnahme eines Pflegekindes

Informationen und Fragen zur Aufnahme eines Pflegekindes Vermittlungsstelle (Stempel) Name: Datum: Informationen und Fragen zur Aufnahme eines Pflegekindes Sie überlegen sich, ein Pflegekind aufzunehmen. Damit werden spezielle Fragen auf Sie zukommen, z. B.

Mehr

Fachtag der KiD Facheinrichtung Trauma Bindung - Kinderschutz am 11.05.2001 in Düsseldorf

Fachtag der KiD Facheinrichtung Trauma Bindung - Kinderschutz am 11.05.2001 in Düsseldorf Fachtag der KiD Facheinrichtung Trauma Bindung - Kinderschutz am 11.05.2001 in Düsseldorf Arbeitsergebnis Workshop 5: Traumatisierte Kinder in Pflegefamilien Chancen und Risiken Die thematischen Impulse/Diskussion

Mehr

Erziehungsstellen. Fachpflegefamilien gem. 33,2 SGB VIII

Erziehungsstellen. Fachpflegefamilien gem. 33,2 SGB VIII Erziehungsstellen Fachpflegefamilien gem. 33,2 SGB VIII Pädagogische Konzeption Erziehungsstellen sind eine besondere Form der Pflegefamilie gem. 33, Satz 2 SGB VIII. Sie sind eine lebensfeldersetzende

Mehr

Patenprojekt Wolfenbüttel

Patenprojekt Wolfenbüttel PATENSCHAFTEN für Kinder psychisch kranker Eltern 1 Ursula Biermann Patenschaften für Kinder psychisch kranker Eltern Zielgruppe und konzeptionelle Überlegungen Anforderungen an die Paten Grundsätze der

Mehr

Mitten in Hamburg, mitten im Leben

Mitten in Hamburg, mitten im Leben Mitten in Hamburg, mitten im Leben Milieunahe Heimerziehung die Bedeutung der Einbeziehung des sozialen Umfeldes Mitten in Hamburg, mitten im Leben Milieunahe Heimerziehung die Bedeutung der Einbeziehung

Mehr

Konzeption. Erziehungsstellen

Konzeption. Erziehungsstellen Konzeption Erziehungsstellen Stand: Januar 2006 pro juventa gemeinnützige Jugendhilfegesellschaft Theodor-Heuss-Str. 19/13, 72762 Reutlingen Te.: 07121 / 9249-0, Fax: 07121 / 9249-39 info@pro-juventa.de,

Mehr

Entscheidungen des Bundesverfassungsgerichts (BVerfG) zur Entziehung der elterlichen Sorge und ihre Auswirkungen auf die Arbeit der Jugendämter

Entscheidungen des Bundesverfassungsgerichts (BVerfG) zur Entziehung der elterlichen Sorge und ihre Auswirkungen auf die Arbeit der Jugendämter LVR-Dezernat Jugend LVR-Landesjugendamt Rheinland LVR-Fachbereich Jugend Entscheidungen des Bundesverfassungsgerichts (BVerfG) zur Entziehung der elterlichen Sorge und ihre Auswirkungen auf die Arbeit

Mehr

Leistungsvereinbarung. als Grundlage für eine Kostensatzvereinbarung nach 77 SGB VIII. zwischen. Stadt Karlsruhe vertreten durch

Leistungsvereinbarung. als Grundlage für eine Kostensatzvereinbarung nach 77 SGB VIII. zwischen. Stadt Karlsruhe vertreten durch Leistungsvereinbarung als Grundlage für eine Kostensatzvereinbarung nach 77 SGB VIII zwischen Stadt Karlsruhe vertreten durch Sozial- und Jugendbehörde Kaiserallee 4 76133 Karlsruhe und dem Träger Verein

Mehr

Aufnahmebogen Erziehungsstelle

Aufnahmebogen Erziehungsstelle Aufnahmebogen Erziehungsstelle pro juventa ggmbh Theodor-Heuss-Str. 19/13 72762 Reutlingen Geheime Unterbringung ja nein Aufgenommen wird: Familienname: Vorname: weibl. männl. Ort: Sorgerecht/Aufenthaltsrecht:

Mehr

Sozialgesetzbuch (SGB) Achtes Buch (VIII) Kinder- und Jugendhilfe (SGB VIII)

Sozialgesetzbuch (SGB) Achtes Buch (VIII) Kinder- und Jugendhilfe (SGB VIII) Auszug SGB VIII Inhaltsübersicht Sozialgesetzbuch (SGB) Achtes Buch (VIII) Kinder- und Jugendhilfe (SGB VIII) (Auszug) in der Fassung der Bekanntmachung vom 11. September 2012 (BGBl. I S. 2022) Zuletzt

Mehr

Gesetz zur Neuordnung des Kinder- und Jugendhilferechts (Kinder- und Jugendhilfegesetz - KJHG)

Gesetz zur Neuordnung des Kinder- und Jugendhilferechts (Kinder- und Jugendhilfegesetz - KJHG) Gesetz zur Neuordnung des Kinder- und Jugendhilferechts (Kinder- und Jugendhilfegesetz - KJHG) KJHG Ausfertigungsdatum: 26.06.1990 Vollzitat: "Kinder- und Jugendhilfegesetz vom 26. Juni 1990 (BGBl. I S.

Mehr

Depression. Ursachen der Depression: Probleme in der Entwicklung. Ursachen der Depression: Zusammenfassung. Ursachen und Behandlung - Sozialisation

Depression. Ursachen der Depression: Probleme in der Entwicklung. Ursachen der Depression: Zusammenfassung. Ursachen und Behandlung - Sozialisation Hans-Werner Stecker Depression Ursachen und Behandlung - Sozialisation zuletzt geändert: 04/2007 Zusammenfassung Erbliche Veranlagung körperliche Faktoren Aktuelle körperliche Erkrankung Aktuelle psychische

Mehr

vorläufige Konzeption Erziehungspaten 27 ff. SGB VIII

vorläufige Konzeption Erziehungspaten 27 ff. SGB VIII vorläufige Konzeption Erziehungspaten 27 ff. SGB VIII Konzeption Erziehungspatenschaften Erziehungspatenschaften, ein kurzer Überblick Fremdunterbringung vermeiden Pädagogisch gebildete Paten Regelmäßige

Mehr

Modellstandort Stadt Düsseldorf

Modellstandort Stadt Düsseldorf Professionalität im Pflegekinderwesen Modellprojekt zur Steigerung der Wirksamkeit der Pflegekinderdienste Auftaktveranstaltung am 24.06.2009 in Düsseldorf Präsentation Modellstandort Stadt Düsseldorf

Mehr

die gerne ein Pflegekind aufnehmen möchten Wie wird man Pflegefamilie?

die gerne ein Pflegekind aufnehmen möchten Wie wird man Pflegefamilie? L A N D R A T S A M T F R E Y U N G - G R A F E N A U Informationen Informationen für Menschen, für Personen, die gerne ein Pflegekind aufnehmen möchten die an der Aufnahme eines Pflegekindes interessiert

Mehr

Die Rolle der Väter im Begleiteten Umgang

Die Rolle der Väter im Begleiteten Umgang Die Rolle der Väter im Begleiteten Umgang am Beispiel des Begleiteten Umgangs im Zentrum Aktiver Bürger Nürnberg beim 13. Offenen Forum Familie zum Thema Die Väterdiskussion - Ansätze für ein neues Verständnis

Mehr

Fallverstehen und Sozialpädagogische Diagnostik

Fallverstehen und Sozialpädagogische Diagnostik Fallverstehen und Sozialpädagogische Diagnostik in der Jugendhilfe Zugänge Fragen Basisinstrumente für die Fallbearbeitung an (zeitweise) verunsichernden Orten Prof. Dr. Sabine Ader Kath. Hochschule NRW

Mehr

Verbleib eines Pflegekindes in der Bereitschaftspflegefamilie Von Rechtsanwalt Steffen Siefert, Köln

Verbleib eines Pflegekindes in der Bereitschaftspflegefamilie Von Rechtsanwalt Steffen Siefert, Köln 1 Verbleib eines Pflegekindes in der Bereitschaftspflegefamilie Von Rechtsanwalt Steffen Siefert, Köln Häufig werden Pflegekinder nach einer Herausnahme bei den leiblichen Eltern zunächst in einer Bereitschaftspflegefamilie

Mehr

LWL- Jugendhilfezentrum. Konzeption. Flexible Hilfen Rappaportstr. 8b 45768 Marl. Marl. Konzeption der Flexiblen Hilfen

LWL- Jugendhilfezentrum. Konzeption. Flexible Hilfen Rappaportstr. 8b 45768 Marl. Marl. Konzeption der Flexiblen Hilfen LWL- Jugendhilfezentrum Marl Regionalleiterin: N. Eisinger Tel.: 02365 / 924 88 48 Ansprechpartner/in: Monika Grochocki Tel.: 02365 / 924 88 45 Hans-Georg Schetter Tel.: 0209 / 177 43 11 Konzeption Flexible

Mehr

Sexualisierte Gewalt in Einrichtungen und Diensten der Erziehungshilfe

Sexualisierte Gewalt in Einrichtungen und Diensten der Erziehungshilfe Sexualisierte Gewalt in Einrichtungen und Diensten der Erziehungshilfe Prof. Dr. Claudia Bundschuh Altbekanntes Problem neu gewachsenes Problembewusstsein Altbekanntes Problem Täter/innen sexualisierter

Mehr

Bezirksamt von Berlin 1 Abteilung Jugend und

Bezirksamt von Berlin 1 Abteilung Jugend und Bezirksamt von Berlin 1 Abteilung Jugend und Anlage 7 Pflegevertragsmuster (der Begleit-AG zur AV-Pflege Stand 08.02.2007) Vertrag über Leistungen nach 33 Sozialgesetzbuch VIII in stationärer Vollzeitpflege

Mehr

ganz genau Wenn auf den ersten Blick ein zweiter folgt die wichtigsten Fragen und die Antworten dazu.

ganz genau Wenn auf den ersten Blick ein zweiter folgt die wichtigsten Fragen und die Antworten dazu. ganz genau Wenn auf den ersten Blick ein zweiter folgt die wichtigsten Fragen und die Antworten dazu. Seite 2 7 Wenn auf den ersten Blick ein zweiter folgt, dann stellen sich unweigerlich viele Fragen:

Mehr

www.kinderzentrum-mecklenburg.de

www.kinderzentrum-mecklenburg.de www.kinderzentrum-mecklenburg.de 09:00-09:15 Uhr Eröffnung Elisabeth Jecht, Diplom-Psychologin, Kinderzentrum Mecklenburg 09:15-10:00 Uhr Trennung und Scheidung im Erleben der Kinder Elisabeth Jecht, Diplom-Psychologin,

Mehr

Wir suchen Pflegeeltern

Wir suchen Pflegeeltern Wir suchen Pflegeeltern Der Pflegekinderdienst des Jugendamtes Essen Die drei verschiedenen Betreuungsformen: Familiäre Bereitschaftsbetreuung, Vollzeitpflege, Erziehungsstelle Ihre AnsprechpartnerInnen

Mehr

Projektvorstellung: Weiterentwicklung der Vollzeitpflege in Niedersachsen

Projektvorstellung: Weiterentwicklung der Vollzeitpflege in Niedersachsen Projektvorstellung: Weiterentwicklung der Vollzeitpflege in Niedersachsen Joachim Glaum Nds. Ministerium für Soziales, Frauen, Familie und Gesundheit 1 Gliederung 1. Einführung 2. Formen der Vollzeitpflege

Mehr

Zusammenwachsen. 11111111111111l. Jugendamt

Zusammenwachsen. 11111111111111l. Jugendamt Adoption 1111111111111111111111111111111111111 Zusammen wachsen - Zusammenwachsen 11111111111111l Jugendamt Adoption - was ist das? Sie überlegen, ob Sie einem fremden Kind als Adoptiveltern ein neues

Mehr

Olsberger Praxis- und Kompetenztraining

Olsberger Praxis- und Kompetenztraining Olsberger Praxis- und Kompetenztraining Jugendhilfe Olsberg Rutsche 6 59939 Olsberg www.jugendhilfe-olsberg.de Olsberger Kompetenz- und Praxistraining Das neue Projekt der Jugendhilfe Olsberg richtet sich

Mehr

Tiefenpsychologische Körpertherapie - Konzeption -

Tiefenpsychologische Körpertherapie - Konzeption - Martin Pritzel Staatlich anerkannter Erzieher und Körpertherapeut Hertinger Str. 48 59423 Unna Tel. : 02303/29 19 20 1 Fax. : 02303/29 19 21 1 Mobil : 0163 /25 04 42 5 Mail : info@martin-pritzel.de Über

Mehr

Tagung Frühe Hilfen bei häuslicher Gewalt 09. bis 11. Oktober 2009

Tagung Frühe Hilfen bei häuslicher Gewalt 09. bis 11. Oktober 2009 www.frauenhilfe-muenchen.de Tagung Frühe Hilfen bei häuslicher Gewalt 09. bis 11. Oktober 2009 Forum Erfahrungen aus der Arbeit mit Kleinkindern und deren Mütter im Frauenhaus Waltraud Dürmeier, Frauenhilfe

Mehr

Die Wünsche und Erfahrungen, Sorgen und Ängste der Eltern begleiten den Schuleintritt. Die Kinder sind nicht ohne ihre Eltern zu haben.

Die Wünsche und Erfahrungen, Sorgen und Ängste der Eltern begleiten den Schuleintritt. Die Kinder sind nicht ohne ihre Eltern zu haben. Vom Erstkontakt zur Zusammenarbeit mit Eltern Netzwerk web Aufbau 4 Postulate zum Einstieg Die Sicht der Eltern die Sicht der Fachpersonen Heilpädagogik-Kongress in Bern 2. September 2009 Beziehungs- und

Mehr

Beratung für Eltern, Kinder und Jugendliche. Familien-, Paar- und Lebensberatung. Fachstelle für Sucht und Suchtprävention

Beratung für Eltern, Kinder und Jugendliche. Familien-, Paar- und Lebensberatung. Fachstelle für Sucht und Suchtprävention Integratives Beratungszentrum Melle Beratung für Eltern, Kinder und Jugendliche Familien-, Paar- und Lebensberatung Fachstelle für Sucht und Suchtprävention Schwangerenberatung und Schwangerschaftskonfliktberatung

Mehr

Prof. Dr. Klaus Wolf. Modernisierung im Pflegekinderwesen: nationale und internationale Entwicklungen. SoSe2006

Prof. Dr. Klaus Wolf. Modernisierung im Pflegekinderwesen: nationale und internationale Entwicklungen. SoSe2006 Prof. Dr. Klaus Wolf Modernisierung im Pflegekinderwesen: nationale und internationale Entwicklungen SoSe2006 Warum machen die das? Ein Filmprojekt zum Pflegekinderwesen Das Ziel Ihres Projektes ist es

Mehr

Kinder brauchen eine Familie! Was Pflegeeltern wissen müssen

Kinder brauchen eine Familie! Was Pflegeeltern wissen müssen www.delmenhorst.de Kinder brauchen eine Familie! Was Pflegeeltern wissen müssen Vorwort Die Entscheidung, ein Pflegekind für einen begrenzten Zeitraum oder auf Dauer aufzunehmen und damit einem Kind Geborgenheit,

Mehr

Was brauchen Care Leaver? Übergänge aus stationären Erziehungshilfen ins Erwachsenenleben gemeinsam gestalten

Was brauchen Care Leaver? Übergänge aus stationären Erziehungshilfen ins Erwachsenenleben gemeinsam gestalten 1 http://tactcare.org.uk Universität Hildesheim & Internationale Gesellschaft für Erzieherische Hilfen (IGfH, Frankfurt) Was brauchen Care Leaver? Übergänge aus stationären Erziehungshilfen ins Erwachsenenleben

Mehr

Herzlich Willkommen. Deutscher Kinderschutzbund, Landesverband Sachsen e.v.

Herzlich Willkommen. Deutscher Kinderschutzbund, Landesverband Sachsen e.v. Herzlich Willkommen Elternrecht und Kindesgrundrechte Verfassungsrechtliche Vorgaben Art. 6 Abs. 2 Satz 1 GG Recht und Pflicht der Eltern zur Pflege und Erziehung des Kindes (Elternrecht) Art. 2 Abs. 1

Mehr

Neue Autorität in den Hilfen zur Erziehung

Neue Autorität in den Hilfen zur Erziehung Neue Autorität in den Hilfen zur Erziehung Überblick SOS Kinderdorf und die Neue Autorität Die Neue Autorität in unserer Praxis Unsere Top Five der Neuen Autorität / Fallbeispiele Neue Autorität in den

Mehr

Jugendamt Friedrichshain-Kreuzberg & PiK - Pflegekinder im Kiez

Jugendamt Friedrichshain-Kreuzberg & PiK - Pflegekinder im Kiez Qualifizierung der Hilfen zur Erziehung durch wirkungsorientierte Ausgestaltung der Leistungs-, Entgelt- und Qualitätsentwicklungsvereinbarungen nach 78a ff SGB VIII Ziele des Bundesmodellprogramms wirkungsorientierte

Mehr

16 Jahre Kinder- und Jugendhilfegesetz in Deutschland

16 Jahre Kinder- und Jugendhilfegesetz in Deutschland 16 Jahre Kinder- und Jugendhilfegesetz in Deutschland Ergebnisse der Kinder- und Jugendhilfestatistiken Erzieherische Hilfen 1991 bis 2006 Von der Erziehungsberatung bis zur Heimerziehung Hier steht ein

Mehr

eine Aufgabe für Sie?

eine Aufgabe für Sie? ...gut miteinander leben. Pfl egeeltern sein... eine Aufgabe für Sie? eine Broschüre für Pfl egeeltern und solche, die es werden wollen Fachdienst Jugend Herausgeber: Landkreis Diepholz Fachdienst Jugend

Mehr

Daher bitten wir Sie, die folgenden Fragen zu Ihrer Person und Ihrer familiären Situation so ausführlich wie möglich zu beantworten.

Daher bitten wir Sie, die folgenden Fragen zu Ihrer Person und Ihrer familiären Situation so ausführlich wie möglich zu beantworten. Kreis Steinburg Der Landrat Amt für Jugend, Familie und Sport Sehr geehrte, sehr geehrter, Sie haben sich entschlossen, sich beim Amt für Jugend, Familie und Sport des Kreises Steinburg als Pflegeeltern

Mehr

Textausgaben zum Sozialrecht 5. Recht der Rehabilita tion und Teilhabe behinderter Menschen

Textausgaben zum Sozialrecht 5. Recht der Rehabilita tion und Teilhabe behinderter Menschen Textausgaben zum Sozialrecht 5 Recht der Rehabilita tion und Teilhabe behinderter Menschen SGB IX mit anderen Gesetzen und Verordnungen 1. Auflage 2013 im Übrigen gilt 33 des Ersten Buches. 3 Den besonderen

Mehr

Besondere Angebote im Rahmen von KAP-DO

Besondere Angebote im Rahmen von KAP-DO Besondere Angebote im Rahmen von KAP-DO (Stand: Oktober 2015) Fantastische Superhelden Ein Gruppenangebot für Kinder, deren Familie von psychischer Erkrankung betroffen ist; für Jungen und Mädchen zwischen

Mehr

Die hisa ggmbh ist Trägerin mehrerer Kinderbetreuungseinrichtungen mit einem vielfältigen

Die hisa ggmbh ist Trägerin mehrerer Kinderbetreuungseinrichtungen mit einem vielfältigen T R Ä G E R K O N Z E P T I O N Einleitung Die ist Trägerin mehrerer Kinderbetreuungseinrichtungen mit einem vielfältigen Familien ergänzenden Bildungs- und Erziehungsangebot. Entstanden aus der Elterninitiative

Mehr

Als eine Form der Hilfen zur Erziehung gewinnt die Unterbringung von Kindern in anderen Familien immer mehr Bedeutung ( 33 KJHG).

Als eine Form der Hilfen zur Erziehung gewinnt die Unterbringung von Kindern in anderen Familien immer mehr Bedeutung ( 33 KJHG). Richtlinie für die Gewährung wirtschaftlicher Erziehungshilfe bei der Unterbringung von Kindern und Jugendlichen in Familienpflege im Zuständigkeitsbereich des Amtes für Jugend und Soziales Frankfurt (Oder)

Mehr

EURAP EUROPÄISCHES REGISTER FÜR SCHWANGERSCHAFTEN UNTER ANTIEPILEPTIKA

EURAP EUROPÄISCHES REGISTER FÜR SCHWANGERSCHAFTEN UNTER ANTIEPILEPTIKA EURAP EUROPÄISCHES REGISTER FÜR SCHWANGERSCHAFTEN UNTER ANTIEPILEPTIKA Soziale Hilfen für schwangere Frauen und Mütter mit einer Epilepsie Soziale Hilfen für schwangere Frauen und Mütter mit einer Epilepsie

Mehr

geschlechtsspezifischer Gewalt ausgesetzt sind und von Unterstützung- und Dienstleistungen ausgeschlossen sein können,

geschlechtsspezifischer Gewalt ausgesetzt sind und von Unterstützung- und Dienstleistungen ausgeschlossen sein können, Beschluss Nr. 110 des UNHCR-Exekutivkomitees über Flüchtlinge mit Behinderungen und andere Personen mit Behinderungen, die Schutz und Unterstützung von UNHCR erhalten verabschiedet auf seiner 61. Sitzung

Mehr

ERHÖHTES PFLEGEGELD FÜR PFLEGEELTERN. Voraussetzungen und Durchsetzbarkeit. Von Rechtsanwalt Steffen Siefert, Köln

ERHÖHTES PFLEGEGELD FÜR PFLEGEELTERN. Voraussetzungen und Durchsetzbarkeit. Von Rechtsanwalt Steffen Siefert, Köln ERHÖHTES PFLEGEGELD FÜR PFLEGEELTERN Voraussetzungen und Durchsetzbarkeit Von Rechtsanwalt Steffen Siefert, Köln Gesetzlich ist vorgesehen, dass Pflegeeltern für die Betreuung eines Kindes in Vollzeitpflege

Mehr

Konzept zur Schulsozialarbeit im Rahmen von Bildung und Teilhabe an der Heinrich-Lübke-Schule

Konzept zur Schulsozialarbeit im Rahmen von Bildung und Teilhabe an der Heinrich-Lübke-Schule Konzept zur Schulsozialarbeit im Rahmen von Bildung und Teilhabe an der Heinrich-Lübke-Schule Im Folgenden sind immer sowohl Schüler als auch Schülerinnen oder Lehrer und Lehrerinnen angesprochen, zur

Mehr

Orientierung zum Themenbereich Mama/Papa und Kind

Orientierung zum Themenbereich Mama/Papa und Kind Orientierung zum Themenbereich Mama/Papa und Kind A) Ziele â Die Eltern erhalten Informationen über die Bedeutung von Mutter und Vater für die kindliche Entwicklung. â Die Eltern erhalten Informationen

Mehr

Seit meiner Approbation zur Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin verlagerte sich der Fokus auf die therapeutische Arbeit in der eigenen Praxis.

Seit meiner Approbation zur Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin verlagerte sich der Fokus auf die therapeutische Arbeit in der eigenen Praxis. Ich bin approbierte Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin mit dem Schwerpunkt der tiefenpsychologisch fundierten Therapie. In meiner Praxis therapiere ich Kinder und Jugendliche mit klinischen Symptomen

Mehr

und Jugendlicher in Sachsen

und Jugendlicher in Sachsen Zusammenfassung der Studie Lebenswelten behinderter Kinder und Jugendlicher in Sachsen in leichter Sprache Zusammenfassung in leichter Sprache Inhalt: 1. Möglichkeiten für behinderte Kinder und Jugendliche

Mehr

www.pflegekinderinfo.de

www.pflegekinderinfo.de www.pflegekinderinfo.de FG Köln vom 26.06.2008 Allein die Volljährigkeit eines Kindes schließt ein Pflegekindschaftsverhältnis nicht aus. Die an das Bestehen eines familienähnlichen Bandes zu einem volljährigen

Mehr

Unterstützungsbedarf. Allgemeine Aufgaben

Unterstützungsbedarf. Allgemeine Aufgaben Unterstützungsbedarf Bei dem Mädchen... liegt sonderpädagogischer Förderbedarf im Förderschwerpunkt körperliche/motorische Entwicklung vor (vgl. Förderpädagogisches Gutachten vom...). Auf Grund dessen

Mehr

Kanton St.Gallen Amt für Soziales Adoptiv- und Pflegekinder

Kanton St.Gallen Amt für Soziales Adoptiv- und Pflegekinder Kanton St.Gallen Amt für Soziales Adoptiv- und Pflegekinder Departement des Innern Impressum Herausgeber Kanton St.Gallen Departement des Innern Amt für Soziales Spisergasse 41 9001 St.Gallen T 058 229

Mehr

Öffentlich Nichtöffentlich Nichtöffentlich bis zum Abschluss der Vorberatung SOA KSA JHA 28. Nov. 2013. Entwicklungen im Pflegekinderdienst

Öffentlich Nichtöffentlich Nichtöffentlich bis zum Abschluss der Vorberatung SOA KSA JHA 28. Nov. 2013. Entwicklungen im Pflegekinderdienst Landkreis Esslingen Sitzungsvorlage Nummer: 135/2013 den 11. Nov. 2013 Mitglieder des Kreistags und des Jugendhilfeausschusses des Landkreises Esslingen Öffentlich Nichtöffentlich Nichtöffentlich bis zum

Mehr

Konzeption. Aufsuchende Familientherapie (AFT)

Konzeption. Aufsuchende Familientherapie (AFT) Familienwerkstatt Karlsruhe Susanne Appel Albtalstraße 5 76137 Karlsruhe info@familienwerkstatt-karlsruhe.de Tel. 0721/47042099 Konzeption Aufsuchende Familientherapie (AFT) 1 1 Einleitung Bei der Aufsuchenden

Mehr

Zusammenarbeit von Schulen und Institutionen der erzieherischen Hilfen (HzE)

Zusammenarbeit von Schulen und Institutionen der erzieherischen Hilfen (HzE) Landschaftsverband Rheinland Dezernat Schulen und Jugend Landesjugendamt Zusammenarbeit von Schulen und Institutionen der erzieherischen Hilfen (HzE) Klaus Nörtershäuser (Wesel, 25. Oktober 2007: Hans

Mehr

Individualpädagogische Betreuung. Erzieherische Hilfe in besonderen Settings

Individualpädagogische Betreuung. Erzieherische Hilfe in besonderen Settings Individualpädagogische Betreuung Erzieherische Hilfe in besonderen Settings Pädagogische Konzeption Individualpädagogische Maßnahmen sind eine besondere Form der Hilfen zur Erziehung gemäß 27 i.v.m. 34,

Mehr

1. Zielsetzung/Konzeption

1. Zielsetzung/Konzeption Leistungsbeschreibung familienorientierte soziale Gruppenarbeit Leistungsart: rechtliche Grundlagen: Betreuungsalter: Versorgungsregion: Standorte: Hilfe zur Erziehung SGB VIII (Kinder- und Jugendhilfegesetz)

Mehr

I N F O R M A T I O N

I N F O R M A T I O N I N F O R M A T I O N zur Pressekonferenz mit Sozial-Landesrätin Mag. a Gertraud Jahn am 14. Juli 2014 zum Thema "Kinder- und Jugendhilfe OÖ unterstützt Familien zu Hause" Weitere Gesprächsteilnehmerin:

Mehr

Nicht von schlechten Eltern?!

Nicht von schlechten Eltern?! Jugenddelinquenz als Kindeswohlgefährdung: Das Familiengericht als Kooperationspartner von Jugendamt und Polizei Nicht von schlechten Eltern?! Polizei & Sozialarbeit XIX Dr. Thomas Meysen Frankfurt a.m.,

Mehr

Umgang mit Konflikten

Umgang mit Konflikten Umgang mit Konflikten Anleitung zur Selbsthilfe Konflikte werden häufig als krankhafte Erscheinung oder gar als schädliche Störfaktoren angesehen, die es zu vermeiden oder zu verhindern gilt. Diese Haltung

Mehr

Achtes Buch Sozialgesetzbuch (SGB VIII) - Kinder- und Jugendhilfe. 1 Recht auf Erziehung, Elternverantwortung, Jugendhilfe

Achtes Buch Sozialgesetzbuch (SGB VIII) - Kinder- und Jugendhilfe. 1 Recht auf Erziehung, Elternverantwortung, Jugendhilfe Achtes Buch Sozialgesetzbuch (SGB VIII) - Kinder- und Jugendhilfe 1 Recht auf Erziehung, Elternverantwortung, Jugendhilfe (1) Jeder junge Mensch hat ein Recht auf Förderung seiner Entwicklung und auf Erziehung

Mehr

PFLEGEKINDER-AKTION SCHWEIZ PFLEGEVERTRAG

PFLEGEKINDER-AKTION SCHWEIZ PFLEGEVERTRAG PFLEGEKINDER-AKTION SCHWEIZ PFLEGEVERTRAG PFLEGEVERTRAG für Kind: Name:... Vorname:... Geburtsdatum:... Konfession:... Wohnhaft bei:... Heimatort/Nationalität:... Eltern: Mutter: Vater: Vorname:... Vorname:...

Mehr

konzept für das Projekt einer intensiven pädagogisch-therapeutischen Familienbegleitung (im Rahmen der diagnostisch/therapeutischen Abteilung)

konzept für das Projekt einer intensiven pädagogisch-therapeutischen Familienbegleitung (im Rahmen der diagnostisch/therapeutischen Abteilung) Wellenbrecher e.v. Büro Westfalen Seekante 9, 44263 Dortmund Telefon (02 31) 1 82 92-0 info.do@wellenbrecher.de www.wellenbrecher.de Diagnostik konzept für das Projekt einer intensiven pädagogisch-therapeutischen

Mehr

Allgemeine Leistungsbeschreibung

Allgemeine Leistungsbeschreibung Allgemeine Leistungsbeschreibung Sozialpädagogische Familienhilfe DRK-Kreisverband Freiburg e.v. Dunantstrasse 2 79110 Freiburg Tel. 0761-88508-0 Fax 0761-88508-266 www.drk-freiburg.de info@drk-freiburg.de

Mehr

Zwischen der Stadt Kempten (Allgäu) - Stadtjugendamt - vertreten durch Herrn Thomas Reuß (Jugendamtsleiter) im folgenden Jugendamt.

Zwischen der Stadt Kempten (Allgäu) - Stadtjugendamt - vertreten durch Herrn Thomas Reuß (Jugendamtsleiter) im folgenden Jugendamt. Zwischen der Stadt Kempten (Allgäu) - Stadtjugendamt - vertreten durch Herrn Thomas Reuß (Jugendamtsleiter) im folgenden Jugendamt und dem - Bezeichnung des Trägers - im folgenden Träger wird zur Sicherstellung

Mehr

Lorenz & Grahn. Angebote für Mitarbeiter der Pflege. Wertschätzende Kommunikation in der Klinik

Lorenz & Grahn. Angebote für Mitarbeiter der Pflege. Wertschätzende Kommunikation in der Klinik Angebote für Mitarbeiter der Pflege Wertschätzende Kommunikation in der Klinik Neben der fachlichen Kompetenz trägt eine wertschätzende Kommunikation mit Patienten und Angehörigen als auch im Team wesentlich

Mehr

Was brauchen Pflegekinder? Ein sozialpädagogischer Blick auf Entwicklungsaufgaben und Probleme von Kindern in Pflegefamilien.

Was brauchen Pflegekinder? Ein sozialpädagogischer Blick auf Entwicklungsaufgaben und Probleme von Kindern in Pflegefamilien. Was brauchen Pflegekinder? Ein sozialpädagogischer Blick auf Entwicklungsaufgaben und Probleme von Kindern in Pflegefamilien. Prof. Dr. Klaus Wolf Klaus.wolf@uni uni-siegen.de Der sozialpädagogische Blick:

Mehr

Das Persönliche Budget in der Jugendhilfe

Das Persönliche Budget in der Jugendhilfe Das Persönliche Budget in der Jugendhilfe Arbeitskreis Leistungen im Rahmen der Wirtschaftlichen Jugendhilfe LVR Landesjugendamt, Horion Haus Köln, am 06.12.2012 Hinrich Köpcke Jugendamt der Landeshauptstadt

Mehr

Vergessene Kinder. Wo finden Kinder psychisch kranker Eltern Unterstützung? Dr. Elisabeth Horstkotte, MPH Gesundheitsamt Bremen

Vergessene Kinder. Wo finden Kinder psychisch kranker Eltern Unterstützung? Dr. Elisabeth Horstkotte, MPH Gesundheitsamt Bremen Vergessene Kinder Wo finden Kinder psychisch kranker Eltern Unterstützung? Dr. Elisabeth Horstkotte, MPH Gesundheitsamt Bremen 61. Wissenschaftlicher Kongress BVÖGD in Trier - 14.05.2011 Kinder psychisch

Mehr

Modellprojekt Rückführung. Jahrestagung für Fachkräfte der Pflegekinderdienste April 2015

Modellprojekt Rückführung. Jahrestagung für Fachkräfte der Pflegekinderdienste April 2015 Modellprojekt Rückführung Jahrestagung für Fachkräfte der Pflegekinderdienste April 2015 Sabrina Langenohl bis September 2014 feste Mitarbeiterin der GEBIT Münster Fach- und Organisationsberaterin Begleitung

Mehr

Beteiligungskonzepte und Betriebserlaubnis nach 45 SGB VIII Fachforum 4

Beteiligungskonzepte und Betriebserlaubnis nach 45 SGB VIII Fachforum 4 Beteiligungskonzepte und Betriebserlaubnis nach 45 SGB VIII Fachforum 4 Beteiligung von Kindern und Jugendlichen in betriebserlaubnispflichtigen Einrichtungen Partizipation lernen und leben AFET 19.09.2012

Mehr

Patenschaften alltagsnahe und bedarfsorientierte Unterstützung für Kinder und Eltern

Patenschaften alltagsnahe und bedarfsorientierte Unterstützung für Kinder und Eltern Patenschaften alltagsnahe und bedarfsorientierte Unterstützung für Kinder und Eltern Fachtagung Im Blickpunkt: Kinder psychisch kranker Eltern 18. November 2010 Definition Patenschaft Patenschaft = freiwillige

Mehr

Perspektiven von Menschen mit hohem Hilfebedarf

Perspektiven von Menschen mit hohem Hilfebedarf Wolfgang Urban, fib e.v., Marburg Perspektiven von Menschen mit hohem Hilfebedarf ZPE Fachtagung Wie betreut man Wohnen? Perspektiven der Unterstützung von Menschen mit Behinderung im Alltag Universität

Mehr

Inhalt. Kapitel 1: Rechtliche Grundlagen des Kinder- und Jugendhilferechts und Überblick über das Rechtsgebiet 7

Inhalt. Kapitel 1: Rechtliche Grundlagen des Kinder- und Jugendhilferechts und Überblick über das Rechtsgebiet 7 Inhalt Kinder- und Jugendhilferecht Kapitel 1: Rechtliche Grundlagen des Kinder- und Jugendhilferechts und Überblick über das Rechtsgebiet 7 I. Verfassungsrechtliche Grundlagen 7 1. Gesetzgeberische Kompetenz

Mehr

Teil 1 Elternarbeit als Erziehungspartnerschaft

Teil 1 Elternarbeit als Erziehungspartnerschaft Teil 1 Elternarbeit als Erziehungspartnerschaft In der pädagogischen Praxis von Kindertagesstätten hat die Elternarbeit in den vergangenen Jahren einen zunehmend höheren Stellenwert bekommen. Unter dem

Mehr

Wohnen im Zeitalter der Inklusion. Lebensräume und Lebensträume?

Wohnen im Zeitalter der Inklusion. Lebensräume und Lebensträume? Wohnen im Zeitalter der Inklusion Lebensräume und Lebensträume? Vorbemerkung I. DIE BEHINDERTENRECHTSKONVENTION 2 UN Behindertenrechtskonvention Österreich: Ratifizierung 26.10.2008 Deutschland: Ratifizierung

Mehr

Sandra Fendrich/Agathe Tabel. Arbeitsstelle Kinder- und Jugendhilfestatistik

Sandra Fendrich/Agathe Tabel. Arbeitsstelle Kinder- und Jugendhilfestatistik Die Personalsituation in den erzieherischen Hilfen in Nordrhein-Westfalen Aktuelle Entwicklungen zu den personellen Ressourcen auf der Grundlage der amtlichen Daten Sandra Fendrich/Agathe Tabel Arbeitsstelle

Mehr

Leistungsbeschreibung Ralf Krüger Dipl.-Pädagoge Dipl.-Sozialarbeiter. Verfahrenspflegschaften/-beistandschaften (allgemein) Zuordnung des Angebotes

Leistungsbeschreibung Ralf Krüger Dipl.-Pädagoge Dipl.-Sozialarbeiter. Verfahrenspflegschaften/-beistandschaften (allgemein) Zuordnung des Angebotes Seite 1 von 9 Stand 16.12.07 Zuordnung des Angebotes Verfahrenspflegschaften/-beistandschaften für Minderjährige in familiengerichtlichen Verfahren Alle Verfahren außer Unterbringungen mit Freiheitsentziehung

Mehr

Christine Gerber - NZFH/DJI Gelsenkirchen, 29.11.2013

Christine Gerber - NZFH/DJI Gelsenkirchen, 29.11.2013 Vielfalt im Kinderschutz 7. Jahrestagung für Kinderschutzfachkräfte 29.11.2013 Die Kinderschutzfachkraft - mehr als eine Unterstützerin bei der Risikoeinschätzung! Christine Gerber Nationales Zentrum Frühe

Mehr

Psychologische Begleitung bei chronischen und onkologischen Erkrankungen

Psychologische Begleitung bei chronischen und onkologischen Erkrankungen Psychologische Begleitung bei chronischen und onkologischen Erkrankungen Die Diagnose Die Diagnose, an Krebs erkrankt zu sein, ist für die meisten Menschen erst einmal ein Schock. Das Leben scheint angehalten

Mehr

KVJS Jugendhilfe Service

KVJS Jugendhilfe Service KVJS Jugendhilfe Service Grundlagen für die Betriebserlaubnis für Betreutes Jugendwohnen und Jugendwohngemeinschaften (sonstige betreute Wohnform gemäß 34 SGB VIII) Inhaltsverzeichnis 1. Einleitung 3 2.

Mehr

Hilfen für Kinder und Jugendliche nach 27, 35 oder 41 SGB VIII im Ausland. Stellungnahme der Arbeitsgemeinschaft für Kinder- und Jugendhilfe - AGJ 1

Hilfen für Kinder und Jugendliche nach 27, 35 oder 41 SGB VIII im Ausland. Stellungnahme der Arbeitsgemeinschaft für Kinder- und Jugendhilfe - AGJ 1 Hilfen für Kinder und Jugendliche nach 27, 35 oder 41 SGB VIII im Ausland Stellungnahme der Arbeitsgemeinschaft für Kinder- und Jugendhilfe - AGJ 1 Von sozialpädagogischen Angeboten kaum noch erreichbare

Mehr

Statistiken der Kinder- und Jugendhilfe

Statistiken der Kinder- und Jugendhilfe Statistisches Bundesamt Statistiken der Kinder- und Jugendhilfe Erzieherische Hilfe, Eingliederungshilfe für seelisch behinderte junge Menschen, Hilfe für junge Volljährige - Einzelhilfen 2011 Erscheinungsfolge:

Mehr

Rechte und Pflichten der Eltern in Zusammenarbeit mit dem Jugendamt Gewährung von Hilfen zur Erziehung SGB VIII

Rechte und Pflichten der Eltern in Zusammenarbeit mit dem Jugendamt Gewährung von Hilfen zur Erziehung SGB VIII Seite 1 von 11 Hilfe bei Aufmerksamkeits- / Hyperaktivitätsstörungen im Kindes-, Jugendlichen- und Erwachsenenalter Rechte und Pflichten der Eltern in Zusammenarbeit mit dem Jugendamt Gewährung von Hilfen

Mehr

Koordinationsstelle ADHSnet

Koordinationsstelle ADHSnet Koordinationsstelle ADHSnet für Kinder und Jugendliche mit Aufmerksamkeits-Defizit und Hyperaktivitäts-Störung ADHS und ihre Familien Vernetzung und Koordination von Hilfen aus den Bereichen Gesundheitswesen,

Mehr

UND WER HILFT DEN JUGENDLICHEN VÄTERN?

UND WER HILFT DEN JUGENDLICHEN VÄTERN? UND WER HILFT DEN JUGENDLICHEN VÄTERN? Handlungsbedarfe und Möglichkeiten Sozialer Arbeit an Beratung und Begleitung sehr junger Väter im Kontext von Erziehungshilfen FRAGESTELLUNGEN Gibt es einen Bedarf

Mehr