Perspektivenwechsel in der Schematherapie - Arbeit im emotionalen Resonanzraum. Symposium 15 Jahre VTA UPK Basel 1. Oktober 2015

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1 Perspektivenwechsel in der Schematherapie - Arbeit im emotionalen Resonanzraum Symposium 15 Jahre VTA UPK Basel 1. Oktober 2015

2 Grundzüge der klassischen Schematherapie Entstehung von dysfunktionalen Mustern (Schemata) durch Frustration von Grundbedürfnissen Implizite Abspeicherung von Mangelerfahrungen Ähnliche Reizkonstellationen lösen Schemata aus

3 Grundzüge der klassischen Schematherapie Schemaaktivierung erkennbar an bestimmten Zuständen, so genannte MODI Kindmodi Bewältigungsmodi Elternmodi Gesunder Erwachsenenmodus

4 Grundzüge der klassischen Schematherapie Therapierationale: nachträgliche Erfüllung in der Kindheit frustrierter Bedürfnisse durch Reparenting Reduktion von automatischen Bewältigungsstrategien Bekämpfung internalisierter Elternstimmen Förderung des gesunden Erwachsenenmodus

5 Grundzüge der klassischen Schematherapie Wichtigste Interventionen: Erlebnisaktivierend Imaginationen (Arbeit mit Erinnerungsbildern) Stuhlarbeit

6 Zusammengefasst: Perspektiven in der klassischen Schematherapie Dysfunktionale Muster über ganze Lebenszeit Idee des wohlbefindlichen Lebens durch nachträgliche Befriedigung in der Kindheit frustrierter Bedürfnisse Idee der Notwendigkeit der Bekämpfung innerer Elternstimmen Idee der Notwendigkeit, den so genannten Erwachsenenmodus erarbeiten zu müssen

7 Bei der Arbeit mit klassischer Schematherapie erfahrene Grenzen Schemaauslösung nicht verhinderbar mögliche Fixierung auf Idee der Nachbeelterung Fixierung kann hilfreichen Umgang mit Schmerz im Zusammenhang mit kindlichen Mangelerfahrungen behindern (Trauern)

8 Bei der Arbeit mit klassischer Schematherapie erfahrene Grenzen Dysfunktionale Bewältigungsmechanismen sind auch mit sehr viel Arbeit nicht auszumerzen Bekämpfung innerer Elternstimmen kann wiederkehrende Gefühle des Ausgeliefertseins und der Hilflosigkeit nicht verhindern. Steigende Verlegenheit, eine hilfreiche Definition des gesunden Erwachsenenmodus zu finden Steigende Zweifel, ob der gesunde Erwachsenenmodus erlernt werden muss.

9 Fragen Gibt es möglicherweise ein System, welches den Menschen unabhängig von kindlichen Mangelerfahrungen über die ganze Lebenszeit immer wieder vor möglichen Bedrohungen warnt und das gleichzeitig unabhängig von der realen Bedürfnisbefriedigungslage auf der immerwährenden Suche ist nach einem besseren Leben?

10 Fragen Handelt es sich beim so genannten gesunden Erwachsenenmodus möglicherweise um einen Zustand, der bei jedem Menschen, der bis ins Erwachsenenalter überlebt, als Möglichkeit angelegt ist, und der bei Menschen, die sich kaum je in diesem Zustand befinden, einfach selten aktiv ist?

11 Perspektivenerweiterung: Evolutionäre Perspektive und neurobiologische Befunde Erweiterung der Gesamtperspektive um evolutionäre Aspekt und neurobiologische Aspekte Überlebenssystem Selbstbewusstseins- und Mitgefühlssystem

12 Perspektivenerweiterung: Evolutionäre Perspektive und neurobiologische Befunde Überlebenssystem: limbisches System Untersysteme (dualer Aufbau): Alarmsystem Appetenzsystem Alarmsystem geniesst Priorität

13 Die Alarm-Aktivierung Verhaltensprogramm: Angriff, Flucht, Totstellreflex, besänftigende Handlung Arousal Reiz Detektion: Bedrohung Primäre emotionale Reaktion: oft Angst Beruhigung ms Zeit

14 Die Alarmreaktion Vorstellung des Ablaufs Tagträumen Kritisch fordernd Empfindsamkeit Wut angepasste Bemühung Irritation gekränkt Problemlösen Opferhaltung

15 Perspektivenerweiterung: Evolutionäre Perspektive und neurobiologische Befunde Bewusstseins- und Mitgefühlssystem: präfrontal Arbeitet langsamer Arbeitet nur unter Abwesenheit von bedrohlichen Reizen Fähigkeit zu Mitgefühl

16 Emotionale Reaktion und Bewusstsein emotional override Arousal bewusstseinsfähiger Bereich 500ms Zeit

17 Perspektivenerweiterung: Evolutionäre Perspektive und neurobiologische Befunde Überlebenssystem, Bewusstsein und Bindung: Alarmsysteme von Kindern und Eltern lösen sich gegenseitig aus Alarmsystem sichert Überleben egozentrische Reaktion Egozentrische Reaktion für Kinderhirn = Kontaktabbruch Kontaktabbruch = Bedrohung für abhängigen Nesthocker

18 Perspektivenerweiterung: Evolutionäre Perspektive und neurobiologische Befunde Häufige Anwesenheit von bedrohlichen Reizen = Seltener Gebrauch des Bewusstseins- und Mitgefühlssystems = Wenig Training dieser Regionen = Fehlen der modulierenden Wirkung dieses Systems auf das Alarmsystem

19 Perspektivenerweiterung: Evolutionäre Perspektive und neurobiologische Befunde Bei jedem überlebensfähigen Erwachsenen sind die Strukturen, welche diese Funktionen aufbauen können, vorhanden. Ziel der Therapie ist, die entsprechenden Areale im Gehirn regelmässig zu zünden.

20 Arbeit im emotionalen Resonanzraum Mitfühlender Beobachter ausgelieferter ausgelieferter Zustand Zustand Irritation Wohlbefinden

21 Zusammenfassung der Perspektiven im emotionalen Resonanzraum Akzeptanz des immer arbeitenden Überlebenssystems Nutzung der Fähigkeit zu Selbstbewusstsein und Mitgefühl zur Akzeptanz und Modulation des Überlebenssystems Akzeptanz und Fähigkeit zur Modulation des Überlebenssystems hilft, größtmögliche Freiheit und zwischenmenschliche Verbindlichkeit zu leben.

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