baugeld.de Grünes Licht für WEG-Kredite

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "www.weg- baugeld.de Grünes Licht für WEG-Kredite"

Transkript

1 Grünes Licht für WEG-Kredite

2 WEG Finanzierung mit und ohne KfW-Mittel Wie geht das? Was bringt das? Welche Empfehlungen gibt es?

3 I. Rechtlicher Hintergrund zur WEG-Finanzierung II. Praktische Durchführung einer WEG-Finanzierung III. Was bedeutet ein WEG-Kredit für die Miteigentümer?

4 Zum Aufwärmen: Kleiner Test!

5 Rechtlicher Hintergrund zur WEG-Finanzierung

6 Rechtlicher Hintergrund zur WEG-Finanzierung Es war einmal WEG war keine eigene Person vor dem Gesetz Alle Eigentümer waren gemeinsam Kreditnehmer Alle Miteigentümer mussten Kreditvertrag unterschreiben und jetzt ist das so: WEG ist eine eigene Rechtsperson Einzelner Eigentümer hat KEINE Rechtsbeziehung zur Bank Die WEG ist der Kreditnehmer

7 Rechtlicher Hintergrund zur WEG-Finanzierung BGH : Grundsätzlich erlaubt Eine WEG kann eine Darlehensaufnahme beschließen (Beschlusskompetenz gegeben) Zusätzlich 27 Abs. 1 Nr. 4 Der Verwalter ist gegenüber den Wohnungseigentümern und gegenüber der Gemeinschaft der Wohnungseigentümer berechtigt und verpflichtet, Lasten- und Kostenbeiträge, Tilgungsbeträge und Hypothekenzinsen anzufordern, in Empfang zu nehmen und abzuführen.

8 Rechtlicher Hintergrund zur WEG-Finanzierung es gibt aber dennoch ein paar Anforderungen 1. Miteigentümer dürfen nicht zur Offenlegung ihrer privaten Vermögensverhältnisse gezwungen sein 2. Miteigentümer dürfen nicht in die Stellung eines Bürgen, Sicherheitengebers, etc. gemogelt werden 3. Anforderungen an Verbraucherschutz müssen beachtet werden Bei Nichtbeachtung (1+2): Beschluss NICHTIG!

9 Rechtlicher Hintergrund zur WEG-Finanzierung Knackpunkt ist jetzt noch die Ordnungsmäßigkeit Durch Rechtsprechung noch nicht hinreichend bewertet Kriterium muss gesunder Menschenverstand sein Angemessenheit der Kreditaufnahme Ist eine Darlehensaufnahme überhaupt notwendig? Ist eine Dringlichkeit gegeben? Ist die Belastung für die Wohnungseigentümer ausgewogen? Ist die WEG objektiv in der Lage, den Kredit zu bedienen? Abwägung der Interessen der Wohnungseigentümer Kapitalanleger / Eigennutzer Selbstleister / Baugeld-Interessenten

10 Rechtlicher Hintergrund zur WEG-Finanzierung Was ist beim Beschluss insbesondere zu beachten? Beschluss durch einfache Mehrheit Kreditnehmer ist die WEG Der Verwalter muss beauftragt und bevollmächtigt werden, den Kreditvertrag im Namen der WEG abzuschließen Die Miteigentümer bleiben komplett außen vor Beachten Sie die Anforderungen an die Bestimmtheit! Falls erforderlich müssen Selbstzahler angemessen berücksichtigt werden

11 Praktische Durchführung einer WEG-Finanzierung

12 Praktische Durchführung einer WEG-Finanzierung WEG-Finanzierungen können für letztlich JEDE Maßnahme in Anspruch genommen werden, z.b.: Fassadensanierung Balkonsanierung Dachsanierung Rohrsanierung Aufzugsanierung Tiefgaragensanierung BHKW Infrastruktur zur Medienversorgung

13 Praktische Durchführung einer WEG-Finanzierung Welche WEGs können Kredit bekommen? Nahezu JEDE! Eine normale WEG mit einer normalen Maßnahme ab fünf Miteigentümern kann im Regelfall immer eine WEG- Finanzierung bekommen. Bestelldauer Verwaltung sollte nicht zu kurz sein Professionelle Verwaltung zwingend erforderlich

14 baugeld.de Praktische Durchführung einer WEG-Finanzierung Was will die Bank von den Eigentümern wissen?

15 Praktische Durchführung einer WEG-Finanzierung Was will die Bank von der WEG wissen? 1. Legitimierung: Teilungserklärung 2. Bonität / Risiko Gesamtabrechnungen Wirtschaftspläne Hausgeldschulden Anzahl Wohneinheiten / Miteigentümer Versammlungsprotokolle

16 Praktische Durchführung einer WEG-Finanzierung Schritt 1 Der Verwalter kontaktiert die Bank, und fordert ein unverbindliches Angebot für einen WEG-Kredit an Der Verwalter bespricht das Angebot mit dem Verwaltungsbeirat Die Eigentümerversammlung beschließt die Maßnahme und die Aufnahme des WEG-Kredits

17 Praktische Durchführung einer WEG-Finanzierung Schritt 2 Nach der Versammlung läuft die Anfechtungsfrist (1 Monat) Der Verwalter stellt in dieser Zeit der Bank alle notwendigen Unterlagen zur Verfügung (siehe oben) Bank erstellt nach Prüfung den Kreditvertrag

18 Praktische Durchführung einer WEG-Finanzierung Schritt 3 Sofern keine Anfechtung erfolgt ist, verschickt die Bank den Kreditvertrag Verwalter unterzeichnet Kreditvertrag im Namen der WEG Bank kann Geld bereitstellen

19 Was bedeutet ein WEG-Kredit für die Miteigentümer?

20 Was bedeutet ein WEG-Kredit für die Miteigentümer? Sonderumlage kann vermieden werden Kein Aufwand für den Einzelnen Keine Belastung der persönlichen Bonität (SCHUFA) Keine Stellung von Sicherheiten Im Regelfall günstigere Konditionen

21 Was bedeutet ein WEG-Kredit für die Miteigentümer? Die Gegenseite zu Zinsen: Baupreisindex 120,0 115,0 110,0 105,0 100,0 95,0 90,0 Q1 / 2008 Q2 / 2008 Q3 / 2008 Q4 / 2008 Q1 / 2009 Q2 / 2009 Q3 / 2009 Q4 / 2009 Q1 / 2010 Q2 / 2010 Q3 / 2010 Q4 / 2010 Q1 / 2011 Q2 / 2011 Q3 / 2011 Q4 / 2011 Q1 / 2012 Q2 / 2012 Q3 / 2012 Q4 / 2012 Q1 / 2013 Q2 / 2013 Q3 / 2013 Q4 / 2013 Daten: Statistisches Bundesamt, Baupreisindex für Sanierung von Wohngebäuden

22 Was bedeutet ein WEG-Kredit für die Miteigentümer? Begebe ich mich in ein hohes Haftungsrisiko? NEIN! Jeder Miteigentümer haftet nur mit seinem Anteil Haftungsrisiko wäre bei einer Sonderumlage evtl. GRÖSSER Miteigentümer haften auch anderweitig Hausmeister-Vertrag Vollwartung Aufzugsanlage Rechnung Fensterbauer Lieferung von Öl...

23 Was bedeutet ein WEG-Kredit für die Miteigentümer? Leidet die Verkäuflichkeit meiner Wohnung? Darlehensrate ist Teil des Hausgelds Einheiten in sanierter Anlage besser verkäuflich Betrag i.d.r. relativ gering Beispiel: Anlage mit 40 Eigentümern finanziert 50% der Balkonsanierung ( ) über 10 Jahre à Kreditrate pro ET pro Monat: 25,91

24 Powered by GRAFAP AG Arastrasse Neubiberg Matthias von Hauff (Vorstand)

Bank für Wohnungswirtschaft AG. Werte erhalten. Zukunft sichern.

Bank für Wohnungswirtschaft AG. Werte erhalten. Zukunft sichern. Bank für Wohnungswirtschaft AG Werte erhalten. Zukunft sichern. Kreditaufnahme durch die WEG Leichter als gedacht! I. Praktische Durchführung einer WEG-Finanzierung II. Was bedeutet das für mich als Eigentümer..?

Mehr

WEG Bank AG. Viel mehr, als nur das Gleiche in Grün! Hannover 15.03.2016

WEG Bank AG. Viel mehr, als nur das Gleiche in Grün! Hannover 15.03.2016 WEG Bank AG Viel mehr, als nur das Gleiche in Grün! WEG - Finanzierung? Leicht gemacht! I. Rechtlicher Hintergrund zur WEG-Finanzierung II. Praktische Durchführung einer WEG-Finanzierung III. Was bedeutet

Mehr

Fachverwalter Immobilienforum Kreditaufnahme durch die WEG

Fachverwalter Immobilienforum Kreditaufnahme durch die WEG Kreditaufnahme durch die WEG Was Wohnungseigentümer wissen sollten. I. Rechtlicher Hintergrund zur WEG-Finanzierung II. Praktischer Durchführung einer WEG-Finanzierung III. KFW-Mittel oder das Märchen

Mehr

Bank für Wohnungswirtschaft AG

Bank für Wohnungswirtschaft AG Bank für Wohnungswirtschaft AG Werte erhalten. Zukunft sichern. Kreditaufnahme durch eine WEG bei der BfW BANK AG Was beachtet werden muss und wie funktioniert es eigentlich? I. Rechtlicher Hintergrund

Mehr

Speziell für Wohnungseigentümergemeinschaften. Werte erhalten. Zukunft sichern. Das WEG-Baugeld der BfW

Speziell für Wohnungseigentümergemeinschaften. Werte erhalten. Zukunft sichern. Das WEG-Baugeld der BfW Speziell für Wohnungseigentümergemeinschaften Werte erhalten. Zukunft sichern. Das WEG-Baugeld der BfW In eine moderne Zukunft investieren Ihre Immobilie ist eine wertvolle Investition. Diese gilt es zu

Mehr

Kreditaufnahme für Wohnungseigentümergemeinschaften. Mannheim, 18. Oktober 2014 Andre Eckardt, Deutsche Kreditbank AG

Kreditaufnahme für Wohnungseigentümergemeinschaften. Mannheim, 18. Oktober 2014 Andre Eckardt, Deutsche Kreditbank AG Kreditaufnahme für Wohnungseigentümergemeinschaften Mannheim, 18. Oktober 2014 Andre Eckardt, Deutsche Kreditbank AG Kreditaufnahme für Wohnungseigentümergemeinschaften 1. Die DKB AG stellt sich vor 2.

Mehr

Exclusiv für Wohnungseigentümergemeinschaften WEG Finanzierung leicht gemacht

Exclusiv für Wohnungseigentümergemeinschaften WEG Finanzierung leicht gemacht Exclusiv für Wohnungseigentümergemeinschaften WEG Finanzierung leicht gemacht Ohne Sonderumlage zum Ziel Kennen Sie schon das WEG Baugeld? Das WEG Baugeld der WEG Bank AG ist die clevere Finanzierung für

Mehr

VBR-Seminar Trugenberger Hausverwaltung GmbH Altbach, 09.11.2013

VBR-Seminar Trugenberger Hausverwaltung GmbH Altbach, 09.11.2013 VBR-Seminar Trugenberger Hausverwaltung GmbH Altbach, 09.11.2013 2 Rückgriff auf die Instandhaltungsrückstellung Erhebung einer Sonderumlage Darlehensaufnahme durch den Verband 3 Instandhaltung/ Instandsetzung

Mehr

Finanzierungs- und Vorsorgelösungen für Wohnungseigentümergemeinschaften

Finanzierungs- und Vorsorgelösungen für Wohnungseigentümergemeinschaften Finanzierungs- und Vorsorgelösungen für Wohnungseigentümergemeinschaften 1. Stuttgarter Forum für Wohnungseigentumsgemeinschaften 30.10.2013, BW-Bank, Stuttgart Wir geben Ihrer Zukunft ein Zuhause. Seite

Mehr

Finanzierungsangebotefürdie. Gemeinschaft der Wohnungseigentümer

Finanzierungsangebotefürdie. Gemeinschaft der Wohnungseigentümer Die Bank, die Ihre Sprache spricht. Die Bank, die Ihre Sprache spricht. Finanzierungsangebotefürdie Gemeinschaft der Wohnungseigentümer Deutscher Immobilientag, 6. Juni 2013 Yvonne Hube, Deutsche Kreditbank

Mehr

Finanzierungen für Wohnungseigentümergemeinschaften. Andre Eckardt, Teamleiter Wohnen Verwalter

Finanzierungen für Wohnungseigentümergemeinschaften. Andre Eckardt, Teamleiter Wohnen Verwalter Finanzierungen für Wohnungseigentümergemeinschaften Andre Eckardt, Teamleiter Wohnen Verwalter Deutsche Kreditbank AG 2 I Finanzierungen für Wohnungseigentümergemeinschaften I 15. Mai 2014 Deutsche Kreditbank

Mehr

Besonderheiten bei Fördermaßnahmen und Kreditvergabe an Wohnungseigentümergemeinschaften

Besonderheiten bei Fördermaßnahmen und Kreditvergabe an Wohnungseigentümergemeinschaften Besonderheiten bei Fördermaßnahmen und Kreditvergabe an Wohnungseigentümergemeinschaften Josef Schraufstetter Vorstand Hausbank München eg Bank für Haus und Grundbesitz Fischen, 23.10.2014 hausbank.de

Mehr

Der WEG-Kredit: Kreditvergabe, Besicherung, bankenrechtliche Aspekte. Fachforum 15.05.2014. Silke Wolf, Bayerischer Bankenverband

Der WEG-Kredit: Kreditvergabe, Besicherung, bankenrechtliche Aspekte. Fachforum 15.05.2014. Silke Wolf, Bayerischer Bankenverband Der WEG-Kredit: Kreditvergabe, Besicherung, bankenrechtliche Aspekte Fachforum 15.05.2014 Silke Wolf, Bayerischer Bankenverband Überblick Ordnungsmäßige Verwaltung und Sanierungsmaßnahmen Beschlussfassung

Mehr

Wohnpark Gronau, Bergisch Gladbach

Wohnpark Gronau, Bergisch Gladbach Wir modernisieren Vorgehensweise und Planung in einer großen Wohnungseigentümergemeinschaft im Raum Köln http://wohnpark-gronau.de 9 Häuser Kurze Vorstellung des Wohnparks: 325 Wohnungen + 5 Gewerbeeinheiten

Mehr

BGH 28.09.2012: Grundsätzlich erlaubt Eine WEG kann eine Darlehensaufnahme beschließen (Beschlusskompetenz gegeben).

BGH 28.09.2012: Grundsätzlich erlaubt Eine WEG kann eine Darlehensaufnahme beschließen (Beschlusskompetenz gegeben). Sehr geehrte Damen und Herren, immer wieder werden bezüglich des WEG-Kredites eine Vielzahl von Fragen an uns gestellt die häufigsten haben wir hier als Frage und Antwort zusammengestellt. Die rechtlichen

Mehr

Kreditvergabe an Wohnungseigentümergemeinschaften

Kreditvergabe an Wohnungseigentümergemeinschaften Kreditvergabe an Wohnungseigentümergemeinschaften Diplom Betriebswirt ( ebsi ) Josef Eduard Huber Geschäftsführender Gesellschafter der Huber & Reichel Beratungen GbR Das Wesentliche im Überblick 1.) Zahlen

Mehr

V E R W A L T E R V E R T R A G zwischen

V E R W A L T E R V E R T R A G zwischen V E R W A L T E R V E R T R A G zwischen der und A bis Z Hausverwaltungs und -vermietungs GmbH Uferstr. 22 5O996 K ö l n vertreten durch die Geschäftsführerin Frau Evelyn Pauly-Rummel wird folgender Vertrag

Mehr

Anlage des Verwaltungsvermögens was ist spekulativ, was ist zulässig? Dr. Martin Suilmann

Anlage des Verwaltungsvermögens was ist spekulativ, was ist zulässig? Dr. Martin Suilmann Anlage des Verwaltungsvermögens was ist spekulativ, was ist zulässig? Dr. Martin Suilmann Überblick 2 1. Rückstellungen der Wohnungseigentümer: Zweck der Rückstellung und gesetzliche Grundlagen 2. Wer

Mehr

Forderungsmanagement jenseitsdes Hausgelds: Umgang mit Forderungen gegen Wohnungseigentümer aus Vertrag und Gesetz

Forderungsmanagement jenseitsdes Hausgelds: Umgang mit Forderungen gegen Wohnungseigentümer aus Vertrag und Gesetz Forderungsmanagement jenseitsdes Hausgelds: Umgang mit Forderungen gegen Wohnungseigentümer aus Vertrag und Gesetz Richter am Kammergericht Dr. Oliver Elzer Die Ausgangsfälle 28 Abs. 5 WEG Die Wohnungseigentümer

Mehr

Warum ist der WEG-Kredit ein flexibler Baustein zur Realisierung gerade Ihrer WEG-Maßnahme?

Warum ist der WEG-Kredit ein flexibler Baustein zur Realisierung gerade Ihrer WEG-Maßnahme? Warum ist der WEG-Kredit ein flexibler Baustein zur Realisierung gerade Ihrer WEG-Maßnahme?!! Informieren Sie sich über unsere Frühjahresaktion ab 04.04.2016!! Beispielhafte Maßnahmen Modernisierung und

Mehr

Finanzierung von Wohnungseigentümergemeinschaften

Finanzierung von Wohnungseigentümergemeinschaften Die Bank, die Ihre Sprache spricht. Finanzierung von Wohnungseigentümergemeinschaften Manuela Linke, Deutsche Kreditbank AG Winterseminar, 07. November 2008 Casino Hohensyburg, Dortmund Möglichkeiten der

Mehr

Finanzierungsmöglichkeiten der Wohnungseigentümergemeinschaft. Vortrag von Josef Schraufstetter

Finanzierungsmöglichkeiten der Wohnungseigentümergemeinschaft. Vortrag von Josef Schraufstetter Finanzierungsmöglichkeiten der Wohnungseigentümergemeinschaft Vortrag von Josef Schraufstetter Gegründet 1908 Seit Gründung spezialisiert auf Immobilienwirtschaft Eingetragene Genossenschaftsbank im Finanz-

Mehr

Verband der Immobilienverwalter Bayern e.v. 3/2007, Steffen Haase, www.vdiv-bayern.de

Verband der Immobilienverwalter Bayern e.v. 3/2007, Steffen Haase, www.vdiv-bayern.de Der Verwaltungsbeirat in der Praxis Aufgaben, Rechte und Pflichten Rechte und Pflichten des Verwaltungsbeirates 1. Allgemeine Aufgaben / Einführung 2. Rechnungsprüfung Allgemeine Aufgaben / Einführung

Mehr

Hinweisblatt - Kredit an eine Wohnungseigentümergemeinschaft WEG-Kredit und Haftungsfragen (Vers. 2015/002)

Hinweisblatt - Kredit an eine Wohnungseigentümergemeinschaft WEG-Kredit und Haftungsfragen (Vers. 2015/002) Sehr geehrte Damen und Herren, immer wieder werden bezüglich des WEG-Kredites eine Vielzahl von Fragen an uns gestellt die häufigsten haben wir hier als Frage und Antwort zusammengestellt. Die rechtlichen

Mehr

Aktuelles WEG-Recht Köln, 14.11.2015

Aktuelles WEG-Recht Köln, 14.11.2015 Aktuelles WEG-Recht Köln, 14.11.2015 Annett Engel-Lindner Rechtsanwältin - Referentin Immobilienverwaltung IVD - Bundesgeschäftsstelle, Littenstraße 10, 10179 Berlin Fall 1: Spielhunde auf der Gemeinschaftswiese

Mehr

Deutscher Immobilien Kongress 2012 Urteil Landgericht Bielefeld - Kredite für WEGs vor dem Aus!?

Deutscher Immobilien Kongress 2012 Urteil Landgericht Bielefeld - Kredite für WEGs vor dem Aus!? Deutscher Immobilien Kongress 2012 Urteil Landgericht Bielefeld - Kredite für WEGs vor dem Aus!? Prof. Dr. Florian Jacoby LG Bielefeld v. 11.6.2011 23 T 442/10 1. In der Regel bedarf die Aufnahme eines

Mehr

Der Modernisierungsknigge für Wohnungseigentümer

Der Modernisierungsknigge für Wohnungseigentümer Der Modernisierungsknigge für Wohnungseigentümer Ein Wegweiser durch das Rechtslabyrinth bei Instandsetzungen, Modernisierungen und baulichen Veränderungen Thomas Brandt/Gabriele Heinrich wohnen im eigentum,

Mehr

DIE BAULICHE VERÄNDERUNG GEMÄß 22 WEG. Überlegungen des Verwalters vor Beschlussfassung

DIE BAULICHE VERÄNDERUNG GEMÄß 22 WEG. Überlegungen des Verwalters vor Beschlussfassung 1 DIE BAULICHE VERÄNDERUNG GEMÄß 22 WEG Überlegungen des Verwalters vor Beschlussfassung Wann ist eine bauliche Veränderung erforderlich und wer initiiert sie? 2 Vorüberlegungen des Verwalters 1. Art der

Mehr

V e r w a l t e r v e r t r a g ( W E G ) ( 5 S e i t e n )

V e r w a l t e r v e r t r a g ( W E G ) ( 5 S e i t e n ) V e r w a l t e r v e r t r a g ( W E G ) ( 5 S e i t e n ) Zwischen dem /der Eigentümer Objekt:.. -im folgenden Eigentümer genannt- und der H&S Verwaltungsgesellschaft mbh Stuttgarter Str. 40, 12059 Berlin-Rixdorf

Mehr

Negative Instandhaltungsrückstellung - die Konsequenz der Darlehensaufnahme durch Wohnungseigentümergemeinschaften

Negative Instandhaltungsrückstellung - die Konsequenz der Darlehensaufnahme durch Wohnungseigentümergemeinschaften Negative Instandhaltungsrückstellung - die Konsequenz der Darlehensaufnahme durch Wohnungseigentümergemeinschaften Früher undenkbar, ist die Darlehensaufnahme durch Wohnungseigentümergemeinschaften Realität

Mehr

So kaufen Sie die beste Eigentumswohnung

So kaufen Sie die beste Eigentumswohnung Petra Breitsameter (Immobilienfachwirtin IMI) Christian Grolik (Wirtschaftsjurist FH) So kaufen Sie die beste Eigentumswohnung Ein Ratgeber für Käufer 3 Inhalt 1. Vorwort... 7 2. Die Eigentumswohnung...

Mehr

Berlin Straße im Gemeinschaftseigentum mit xx Einheiten, xx Stellplätzen, xx Sonstige Einheiten folgenden Verwaltervertrag:

Berlin Straße im Gemeinschaftseigentum mit xx Einheiten, xx Stellplätzen, xx Sonstige Einheiten folgenden Verwaltervertrag: Verwaltervertrag für Wohnungseigentumsanlagen Die Eigentümergemeinschaft WEG XXX schließt mit der Verwaltung Claudia Glatzer Schramberger Str. 53 13467 Berlin Umsatzsteuernummer: Mitglied im Verband der

Mehr

Sanierungsbeschlüsse und deren Finanzierung

Sanierungsbeschlüsse und deren Finanzierung Sanierungsbeschlüsse und deren Finanzierung RAin Cathrin Fuhrländer, Köln Trugenberger Hausverwaltung, 07.11.2015 09.11.2015 Rechtsanwältin Cathrin Fuhrländer, Köln 1 Vorsicht Sanierung droht 09.11.2015

Mehr

Beiratsseminar 2012 Kostenverteilung in der WEG Rechtsanwalt Fahrgasse 87 60311 Frankfurt/M. Tel. 069 / 9130540 info@lipka-ra.de Wer zahlt was?- Kostenverteilung in der WEG Insbesondere bei baulichen Maßnahmen

Mehr

Hinweise zur Formulierung anfechtungsfester Sanierungsbeschlüsse

Hinweise zur Formulierung anfechtungsfester Sanierungsbeschlüsse Mandantenveranstaltung 2015 am 04.06.2015 Uwe Wanderer Rechtsanwalt Hinweise zur Formulierung anfechtungsfester Sanierungsbeschlüsse 1 Ausgangssachverhalt: 2 Die WEG besteht aus einem Haus mit Ziegeldach.

Mehr

Kreditvergabe an Wohnungseigentümergemeinschaften

Kreditvergabe an Wohnungseigentümergemeinschaften Kreditvergabe an Wohnungseigentümergemeinschaften Diplom Betriebswirt ( ebsi ) Josef Eduard Huber Geschäftsführender Gesellschafter der Huber & Reichel Beratungen GbR Das Wesentliche im Überblick 1.) Zahlen

Mehr

Darstellung der Entwicklung der Instandhaltungsrücklage unter Berücksichtigung der Entscheidung des Bundesgerichthof vom 04.12.

Darstellung der Entwicklung der Instandhaltungsrücklage unter Berücksichtigung der Entscheidung des Bundesgerichthof vom 04.12. Darstellung der Entwicklung der Instandhaltungsrücklage unter Berücksichtigung der Entscheidung des Bundesgerichthof vom 04.12.2009 V ZR 44/09 Revolution des Abrechnungsbildes der WEG und der praktischen

Mehr

Modul 4 Leihst Du noch oder sparst Du schon? Banken, Finanzierung und Kredite

Modul 4 Leihst Du noch oder sparst Du schon? Banken, Finanzierung und Kredite Modul 4 Leihst Du noch oder sparst Du schon? Banken, Finanzierung und Kredite Baustein: B5 Wissenstest Ziel: Abfrage von Vorwissen oder Erfolgskontrolle für vermitteltes Wissen Anmerkung: Der Wissenstest

Mehr

Landesbürgschaften WEG. Helge Beckmann, Hannover 05.11.2015

Landesbürgschaften WEG. Helge Beckmann, Hannover 05.11.2015 Landesbürgschaften WEG Helge Beckmann, Hannover 05.11.2015 NBank Ausrichtung Gründung: 2004 Rechtsform: Anstalt des öffentlichen Rechts Gesellschafter: Land Niedersachsen Bilanzsumme in 2014: 5,7 Mrd.

Mehr

Verwaltungsbeirat aber sicher! Begrenzung der Haftung für Verwaltungsbeiräte

Verwaltungsbeirat aber sicher! Begrenzung der Haftung für Verwaltungsbeiräte Verwaltungsbeirat aber sicher! Begrenzung der Haftung für Verwaltungsbeiräte Grundsätzlich haften Verwaltungsbeiräte für Schäden, wenn sie schuldhaft Fehler begehen. (siehe Infoblatt Kein Geld, viel Risiko?

Mehr

Erläuterungen Kaufvertrag

Erläuterungen Kaufvertrag Erläuterungen Kaufvertrag Begriff Erläuterung Beurkundung erfolgt im Termin durch den Notar mittels Verlesung und Erläuterung des Kaufvertrags; erst damit sind die Beteiligten an ihren Vertrag gebunden;

Mehr

Fremdfinanzierte energetische Maßnahmen in der Wohnungseigentümergemeinschaft. 1. WEG-Forum Metropolregion Rhein-Neckar 09.11.2013

Fremdfinanzierte energetische Maßnahmen in der Wohnungseigentümergemeinschaft. 1. WEG-Forum Metropolregion Rhein-Neckar 09.11.2013 Fremdfinanzierte energetische Maßnahmen in der Wohnungseigentümergemeinschaft 1. WEG-Forum Metropolregion Rhein-Neckar 09.11.2013 Dr. Markus Klimsch Rechtsanwalt Fachanwalt für Miet- und WEG-Recht Fachanwalt

Mehr

Wohnungseigentumsrecht

Wohnungseigentumsrecht gesetzliche Grundlage Wohnungseigentumsrecht Gesetz über das Wohnungseigentum und das Dauerwohnrecht (WEG) vom 15.03.1951 in der Fassung vom Juli 2009 1/22 Begriffsbestimmungen Wohnungseigentum: Sondereigentum

Mehr

Kunze Immobilienverwaltung Beiratskongress 2011

Kunze Immobilienverwaltung Beiratskongress 2011 Kunze Immobilienverwaltung Beiratskongress 2011 Die 10 größten Irrtümer des WEG Rechtsanwalt Rüdiger Fritsch Fachanwalt für Miet- und Wohnungseigentumsrecht 1 1. Bauliche Veränderungen bedürfen der Einstimmigkeit

Mehr

Das Amt des Verwaltungsbeirats - gesetzliche u. übertragene Aufgaben sowie Haftungsrisiken -

Das Amt des Verwaltungsbeirats - gesetzliche u. übertragene Aufgaben sowie Haftungsrisiken - Das Amt des Verwaltungsbeirats - gesetzliche u. übertragene Aufgaben sowie Haftungsrisiken - Rechtsanwalt Dr. Stefan Bartholme, Villingen-Schwenningen Fachanwalt für Verwaltungsrecht Fachanwalt für Miet-

Mehr

Zwischen. und. nachstehend "Verwalter" genannt, wird folgender Vertrag geschlossen: 1 Bestellung und Abberufung des Verwalters

Zwischen. und. nachstehend Verwalter genannt, wird folgender Vertrag geschlossen: 1 Bestellung und Abberufung des Verwalters Verwaltervertrag für Gemeinschaftseigentum Zwischen der Gemeinsc haft d er Eig entüme r des Hauses in der Musterst r. 1 i n 1000 Muste rs tadt und der KUBON Im mobili en Gmb H, Sta u 144 in 26122 Olden

Mehr

Kreditaufnahme durch die Gemeinschaft Prof. Dr. Martin Häublein

Kreditaufnahme durch die Gemeinschaft Prof. Dr. Martin Häublein Kreditaufnahme durch die Gemeinschaft Prof. Dr. Martin Häublein Gegründet im Jahr 1669, ist die Universität Innsbruck heute mit mehr als 28.000 Studierenden und über 4.000 Mitarbeitenden die größte und

Mehr

11. Pantaenius-Immobilientagung 17.11.2011 in Hamburg

11. Pantaenius-Immobilientagung 17.11.2011 in Hamburg 11. Pantaenius-Immobilientagung 17.11.2011 in Hamburg Reaktionsmöglichkeiten und Strategien des WEG-Verwalters bei unberechtigter Abberufung/Kündigung aus wichtigem Grund Rechtsanwalt Dr. Jan-Hendrik Schmidt,

Mehr

Kontoführung und Kreditaufnahme in der Fremdverwaltung. Yvonne Hube Chemnitz, 19. Mai 2016

Kontoführung und Kreditaufnahme in der Fremdverwaltung. Yvonne Hube Chemnitz, 19. Mai 2016 Kontoführung und Kreditaufnahme in der Fremdverwaltung Yvonne Hube Chemnitz, 19. Mai 2016 1. Kontoführung 2 I Kontoführung und Kreditaufnahme in der Fremdverwaltung Verwaltung von Fremdgeldern Aufgaben

Mehr

Fachtagung für Verwaltungsprofis 16.11.2011 Allendorf Rechtsanwalt Fahrgasse 87 60311 Frankfurt/M. Tel. 069 / 9130540 info@lipka-ra.de Stolperfallen für den Verwalter- Beschlussfassungen zu baulichen Maßnahmen

Mehr

Der Bankkredit als Finanzierungsmöglichkeit für WEG s - Wesentliche Punkte vor, während und nach der Eigentümerversammlung

Der Bankkredit als Finanzierungsmöglichkeit für WEG s - Wesentliche Punkte vor, während und nach der Eigentümerversammlung Der Bankkredit als Finanzierungsmöglichkeit für WEG s - Wesentliche Punkte vor, während und nach der Eigentümerversammlung Diplom Betriebswirt ( ebsi ) Josef Eduard Huber Geschäftsführender Gesellschafter

Mehr

Spezialitäten im WEG- Abrechnungswesen

Spezialitäten im WEG- Abrechnungswesen Spezialitäten im WEG- Abrechnungswesen Wie ist die Kostenverteilung beim Sonderfall des 14 Nr. 4 WEG Dr. Oliver Elzer Das Gesetz 14 WEG Jeder Wohnungseigentümer ist verpflichtet, das Betreten und die Benutzung

Mehr

Einsatz eines voll eigengenutzten Blockheizkraftwerkes in einer WEG

Einsatz eines voll eigengenutzten Blockheizkraftwerkes in einer WEG 14. Wahlperiode 29. 01. 2009 Antrag der Abg. Dr. Hans-Ulrich Rülke u. a. FDP/DVP und Stellungnahme des Wirtschaftsministeriums Einsatz eines voll eigengenutzten Blockheizkraftwerkes in einer WEG Antrag

Mehr

40. Fachgespräch in Fischen 22.10. 24.10.2014. Besonderheiten der Vermögensverwaltung in Mehrhausanlagen

40. Fachgespräch in Fischen 22.10. 24.10.2014. Besonderheiten der Vermögensverwaltung in Mehrhausanlagen 40. Fachgespräch in Fischen 22.10. 24.10.2014 Besonderheiten der Vermögensverwaltung in Burkhard Rüscher Rechtsanwalt und Fachanwalt für Miet- und Wohnungseigentumsrecht Officium an den Pinakotheken Türkenstraße

Mehr

1 Teilrechtsfähigkeit der Eigentümergemeinschaft

1 Teilrechtsfähigkeit der Eigentümergemeinschaft 1 Teilrechtsfähigkeit der Eigentümergemeinschaft Im Jahr 2005 überraschte der Bundesgerichtshof (BGH) die juristische Fachwelt aber auch die Wohnungseigentümer und deren Verwalter mit der Erkenntnis, dass

Mehr

Die Eigentümerversammlung Phase 3. Die Umsetzung von Beschlüssen

Die Eigentümerversammlung Phase 3. Die Umsetzung von Beschlüssen Die Eigentümerversammlung Phase 3 Die Umsetzung von Beschlüssen Die Eigentümerversammlung ist vorbei, die Beschlüsse sind gefasst. Nicht immer ist dies das Ende vom Lied. Denn Auseinandersetzungen nach

Mehr

Haus & Grund Haus und Grund GmbH

Haus & Grund Haus und Grund GmbH Haus & Grund Haus und Grund GmbH des Haus-, Wohnungsund Grundeigentümervereins Mülheim-Ruhr e.v. Verwaltervertrag für Wohnungseigentum Zwischen der Gemeinschaft der Wohnungseigentümer des Hauses/der Häuser

Mehr

www.rae-nuernberg.de Aktuelles Vortrag vom 27.02.2010 Welcher Beschluss braucht welche Mehrheit? Manuskript 3 Fragen

www.rae-nuernberg.de Aktuelles Vortrag vom 27.02.2010 Welcher Beschluss braucht welche Mehrheit? Manuskript 3 Fragen Welcher Beschluss braucht welche Mehrheit? Referent: Joachim König, Rechtsanwalt und Fachanwalt für Miet- und Wohnungseigentumsrecht Manuskript www.rae-nuernberg.de Aktuelles Vortrag vom Seite 2 3 Fragen

Mehr

Willkommen. zur Informationsveranstaltung für Wohnungseigentümer. am 25.07.2006 in Böblingen

Willkommen. zur Informationsveranstaltung für Wohnungseigentümer. am 25.07.2006 in Böblingen Willkommen zur Informationsveranstaltung für Wohnungseigentümer am 25.07.2006 in Böblingen 1 Agenda 1. Vorstellung der Regionalleitung und der Kundenbetreuung 2. Vorstellung der GAGFAH als Ihr Verwalter

Mehr

Inhalte des Verwaltervertrages. RA Horst Müller Sozietät Müller & Hillmayer, München. www.mueller-hillmayer.de

Inhalte des Verwaltervertrages. RA Horst Müller Sozietät Müller & Hillmayer, München. www.mueller-hillmayer.de Inhalte des Verwaltervertrages RA Horst Müller Sozietät Müller & Hillmayer, München www.mueller-hillmayer.de Muster (entnommen dem Beitrag RA Burkhard Rüscher, Beck sches Formularbuch Wohnungseigentumsrecht,

Mehr

Der Mieter stört! Was kann der Verwalter tun? RA Gerhard Frieser

Der Mieter stört! Was kann der Verwalter tun? RA Gerhard Frieser Der Mieter stört! Was kann der Verwalter tun? RA Gerhard Frieser Die Anspruchsmöglichkeiten Beeinträchtigten Eigentümer gegen störenden Eigentümer Sondereigentümer gegen störenden Nachbarmieter Gemeinschaft/Sondereigentümer

Mehr

Überprüfung Bankenhaftung

Überprüfung Bankenhaftung Überprüfung Bankenhaftung Schäfer Riedl Baetcke Formular für geschädigte Erwerber von geschlossenen Immobilienfonds -Bitte berücksichtigen Sie, daß bei Darlehensabschluß/Erwerb vor dem 112004 die Ansprüche

Mehr

Ihr Partner für die WEG- Verwaltung

Ihr Partner für die WEG- Verwaltung Ihr Partner für die WEG- Verwaltung Wir garantieren professionelles Verwaltungsmanagement Wir erreichen mit günstigen Versicherungskonditionen Sicherheit Wir managen Ihre Eigentümergemeinschaft nach Art

Mehr

W.I.R.WANDERER und PARTNER Rechtsanwälte PartG mbb. Referent: RA Uwe Wanderer. Tel.: Fax:

W.I.R.WANDERER und PARTNER Rechtsanwälte PartG mbb. Referent: RA Uwe Wanderer. Tel.: Fax: Die Verpflichtung zur Instandhaltung und Instandsetzung des Gemeinschaftseigentums und Möglichkeiten der Finanzierung über eine Kreditaufnahme durch die Eigentümergemeinschaft Referent: RA Uwe Wanderer

Mehr

Referent: Sebastian Kroll Rechtsanwalt & Lehrbeauftragter Sozius Kanzlei Dr. Nietsch & Kroll Hamburg München

Referent: Sebastian Kroll Rechtsanwalt & Lehrbeauftragter Sozius Kanzlei Dr. Nietsch & Kroll Hamburg München Die Jahresabrechnung und die Entscheidung des Bundesgerichtshofs vom 4. Dezember 2009 Beitrag zum 1. Forum für f WEG-Verwaltungsbeir Verwaltungsbeirätete am 11. Januar 2011 in Hamburg DR. NIETSCH & KROLL

Mehr

2. Veränderungen des Kostenverteilungsschlüssels

2. Veränderungen des Kostenverteilungsschlüssels Aachener Str. 500 50933 Köln Tel. 0221-934663-0 Fax 0221-934663-30 2. Veränderungen des Kostenverteilungsschlüssels RA Dr. Georg Jennißen Fachanwalt für Miet- und Wohnungseigentumsrecht Köln Änderung des

Mehr

40. Fachgespräch des ESWiD Bundesverband für Immobilienwesen in Wissenschaft und Praxis

40. Fachgespräch des ESWiD Bundesverband für Immobilienwesen in Wissenschaft und Praxis 40. Fachgespräch des ESWiD Bundesverband für Immobilienwesen in Wissenschaft und Praxis - aktuelle Entwicklungen und praktische Konsequenzen Prof. Dr. Florian Jacoby Rangfolge des 10 Abs. 1 ZVG Ein Recht

Mehr

Bauliche Veränderungen 39. Abgeschlossenheit 15. Anfechtung 17. Beschlussfassung in der eigentümer versammlung 49. Antenne 30. Beschlusssammlung 61

Bauliche Veränderungen 39. Abgeschlossenheit 15. Anfechtung 17. Beschlussfassung in der eigentümer versammlung 49. Antenne 30. Beschlusssammlung 61 Inhalt 7 Inhalt A Abgeschlossenheit 15 Wann ist eine Wohnung oder ein Teileigentum abgeschlossen? 15 Welche Regeln gelten für Garagen und Abstellräume? 16 Was ist eine Abgeschlossenheits bescheinigung?

Mehr

Das BGH-Heizkörper-Urteil: Kritik und Konsequenzen

Das BGH-Heizkörper-Urteil: Kritik und Konsequenzen Beispielbild Das BGH-Heizkörper-Urteil: Kritik und Konsequenzen Prof. Dr. Arnold Lehmann-Richter, HWR Berlin 38. Fachgespräch des ESWiD in Fischen am 26. Oktober 2012 Thema und Ausgangsfragen Untersuchungsgegenstand:

Mehr

Tarifübersicht WEG. Standard Light Basic. Arbeiten gem. 21 WEG

Tarifübersicht WEG. Standard Light Basic. Arbeiten gem. 21 WEG Sollten Sie Rückfragen haben oder weitere Informationen zu den einzelnen Tarifen benötigen, rufen Sie uns gerne direkt an: Telefon: 0800-99 11 000 (gebührenfrei) Arbeiten gem. 21 Standard Light Basic Aufstellung

Mehr

Besonderheiten bei Eigentumswohnungen Freitag, den 27. Januar 2012 um 12:53 Uhr - Aktualisiert Mittwoch, den 29. Februar 2012 um 14:05 Uhr

Besonderheiten bei Eigentumswohnungen Freitag, den 27. Januar 2012 um 12:53 Uhr - Aktualisiert Mittwoch, den 29. Februar 2012 um 14:05 Uhr Im Rahmen der Vermietung von Eigentumswohnungen gibt es einige Besonderheiten bei der Erstellung der Betriebskostenabrechnung zu beachten. Es dürfen nicht alle Kosten, die vom Hausverwalter in der Hausgeldabrechnung

Mehr

Tagung 2011 des BVI-Landesverbandes Bayern Fazit zur BGH-Entscheidung zum Ausweis der Instandhaltungsrücklage

Tagung 2011 des BVI-Landesverbandes Bayern Fazit zur BGH-Entscheidung zum Ausweis der Instandhaltungsrücklage Tagung 2011 des BVI-Landesverbandes Bayern Fazit zur BGH-Entscheidung zum Prof. Dr. Florian Jacoby BGH v. 4.12.2009 - V ZR 44/09 Tatsächliche und geschuldete Zahlungen der Wohnungseigentümer auf die Instandhaltungsrücklage

Mehr

STARK Immobilienverwaltung GmbH Tel 07021 8661115 info@stark-iv.de Registergericht Stuttgart HRB 751622 Hintere Str. 23 Fax 07021 8661116

STARK Immobilienverwaltung GmbH Tel 07021 8661115 info@stark-iv.de Registergericht Stuttgart HRB 751622 Hintere Str. 23 Fax 07021 8661116 Unser Unternehmen Wir sind Experte für Wohnungseigentümergemeinschaften und haben uns auf die reine Hausverwaltungstätigkeit spezialisiert. Als Zusatzleistung bieten wir die Verwaltung von Ihrer Wohnung

Mehr

Energiewende für Wohnungseigentümer

Energiewende für Wohnungseigentümer Energiewende für Wohnungseigentümer - Hemmnisse und Ziele Vortrag von Gabriele Heinrich beim Energieforum West in Essen am 27.1.2015 www.bagso.de Wohnen im Eigentum ist ein Verbraucherschutzverband, der

Mehr

Belegprüfung. Worauf muss der Beirat achten? Grundlagen der Rechnungsprüfung 28,29 WEG

Belegprüfung. Worauf muss der Beirat achten? Grundlagen der Rechnungsprüfung 28,29 WEG Belegprüfung Worauf muss der Beirat achten? 1 Grundlagen der Rechnungsprüfung 28,29 WEG Der Wirtschaftsplan und die Jahresabrechnung sollen- bevor die Eigentümerversammlung hierüber beschließt vom Verwaltungsbeirat

Mehr

Wie Ihre Bank faire Kreditentscheidungen trifft. Antworten zum Scoring

Wie Ihre Bank faire Kreditentscheidungen trifft. Antworten zum Scoring Wie Ihre Bank faire Kreditentscheidungen trifft Antworten zum Scoring Unsere Verantwortung Die Mitgliedsbanken des Bankenfachverbandes sind die Experten für Finanzierung. Sie vergeben Kredite verantwortungsvoll,

Mehr

Die Rolle des Verwalters im WEG Gutsherr oder Dienstleister?

Die Rolle des Verwalters im WEG Gutsherr oder Dienstleister? Die Rolle des Verwalters im WEG Gutsherr oder Dienstleister? Dr. Michael Casser Vorsitzender des Verbands der nordrhein-westfälischen Immobilienverwalter (VNWI e.v.) Berlin, 24.11.2011 Wer ist der Gutsherr

Mehr

20. Deutscher Verwaltertag

20. Deutscher Verwaltertag 20. Deutscher Verwaltertag - Welche Perspektiven eröffnet der technische Fortschritt bis hin zur Online-Versammlung? Prof. Dr. Florian Jacoby Kommunikation heute Andere Branchen - Banken - Messdienstleister

Mehr

Verwaltervertrag. - gemäß Eigentümerbeschluss vom. der Haus- und Wohnungsverwaltung Angela Roth, Bonhoefferstr. 34, 47506 Neukirchen-Vluyn

Verwaltervertrag. - gemäß Eigentümerbeschluss vom. der Haus- und Wohnungsverwaltung Angela Roth, Bonhoefferstr. 34, 47506 Neukirchen-Vluyn Verwaltervertrag zwischen der Wohnungseigentümergemeinschaft - gemäß Eigentümerbeschluss vom vertreten durch und der Haus- und, Bonhoefferstr. 34, 47506 Neukirchen-Vluyn wird folgender Verwaltervertrag

Mehr

für energetische Sanierungsmaßnahmen am 07.11.2008 von Wohnungseigentümergemeinschaften Casino Hohensyburg

für energetische Sanierungsmaßnahmen am 07.11.2008 von Wohnungseigentümergemeinschaften Casino Hohensyburg Zinsgünstige Winterseminar Darlehen Dortmund Zuschüsse für energetische Sanierungsmaßnahmen von Wohnungseigentümergemeinschaften Astrid Schultheis Verwalter wissen es am Besten: Winterseminar Dortmund

Mehr

DIE ABRECHNUNG NACH 28 WEG. Christian Stadt Richter am Amtsgericht München

DIE ABRECHNUNG NACH 28 WEG. Christian Stadt Richter am Amtsgericht München DIE ABRECHNUNG NACH 28 WEG Christian Stadt Richter am Amtsgericht München Ausgangspunkt: Das Gesetz 28 III WEG Der Verwalter hat nach Ablauf des Kalenderjahres eine Abrechnung aufzustellen. 28 V WEG Über...

Mehr

Musterbriefe zum Widerruf von Kreditverträgen

Musterbriefe zum Widerruf von Kreditverträgen e zum Widerruf von Kreditverträgen VORBEMERKUNG: Unbedingt lesen Lesen Sie die Informationen sorgfältig durch. Widerrufen Sie Ihren Kreditvertrag nur, wenn Sie sicher sind, alles richtig verstanden zu

Mehr

Wir entlasten Sie professionell mit kaufmännischen, technischen und mietrechtlichen Management rund um Ihre Immobilie.

Wir entlasten Sie professionell mit kaufmännischen, technischen und mietrechtlichen Management rund um Ihre Immobilie. Unser Unternehmen Die STARK Immobilienverwaltung GmbH wurde von Stefanie Stark und Dominik Stark gegründet und kann sich als dynamisches und stetig wachsendes Dienstleistungsunternehmen erfolgreich im

Mehr

1 Die wichtigsten Grundsätze zur

1 Die wichtigsten Grundsätze zur 1 Die wichtigsten Grundsätze zur Verwalterhaftung Verletzt der Verwalter seine Pflichten und trifft ihn hierfür ein Verschulden, so muss er für die daraus resultierenden Folgen einstehen, d. h. er haftet.

Mehr

Anforderungen der Rechtsprechung an ein Sanierungsgutachten

Anforderungen der Rechtsprechung an ein Sanierungsgutachten Anforderungen der Rechtsprechung an ein Sanierungsgutachten Reinhard Halbgewachs RHU Unternehmens- und Managementberatung Rechtsassessor & M.BC KMU Fachberater Sanierung 1 Grundfrage Der Standard für Sanierungskonzepte

Mehr

Die Sichtweise des BGH zur Abrechnung WELCHE FEHLER SOLLTEN VERWALTUNGSPROFIS VERMEIDEN?

Die Sichtweise des BGH zur Abrechnung WELCHE FEHLER SOLLTEN VERWALTUNGSPROFIS VERMEIDEN? Die Sichtweise des BGH zur Abrechnung WELCHE FEHLER SOLLTEN VERWALTUNGSPROFIS VERMEIDEN? Vorab das Gesetz: 28 Abs. 3 und Abs. 5 WEG Der Verwalter hat nach Ablauf des Kalenderjahres eine Abrechnung aufzustellen.

Mehr

Die wichtigsten 10 Punkte, die der Verwalter beim Hausgeldinkasso beachten muss

Die wichtigsten 10 Punkte, die der Verwalter beim Hausgeldinkasso beachten muss Dr. Oliver Elzer, Richter am Kammergericht Frankfurter Verwaltertage 2011 Holiday Inn Frankfurt Airport-North Die wichtigsten 10 Punkte, die der Verwalter beim Hausgeldinkasso beachten muss Frankfurt,

Mehr

Bestätigung nach Durchführung

Bestätigung nach Durchführung Zurücksetzen Bestätigung nach Durchführung Energieeffizient Sanieren - Kredit (Programm 151/152) Über das kreditausreichende Finanzierungsinstitut ("Hausbank") Ihre nächsten Schritte: 1. Bitte unterschreiben

Mehr

ENERGIEEFFIZIENTE BAUSTANDARDS FÖRDERUNG

ENERGIEEFFIZIENTE BAUSTANDARDS FÖRDERUNG ENERGIEEFFIZIENTE BAUSTANDARDS FÖRDERUNG Dipl. Ing. Architektin Maritta Francke Hamburg, 28. April 2015 FÖRDERBANKEN IN DEUTSCHLAND Grundprinzipien Bundesebene: KfW-Bankengruppe Landwirtschaftliche Rentenbank

Mehr

WEG-Verwalterforum Hannover

WEG-Verwalterforum Hannover WEG-Verwalterforum Hannover 15. März 2016 Rechnungswesen in der WEG-Verwaltung WEG - Jahresabrechnung 1. Darstellung der Gesetzessystematik 2. Bestandteile der Jahresabrechnung 3. Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs

Mehr

VNWI-Extraforum Attendorn: Zwangsverwaltung, Zwangsvollstreckung und Insolvenzverfahren Haftung des Zwangsverwalters gegenüber der WEG

VNWI-Extraforum Attendorn: Zwangsverwaltung, Zwangsvollstreckung und Insolvenzverfahren Haftung des Zwangsverwalters gegenüber der WEG VNWI-Extraforum Attendorn: Zwangsverwaltung, Zwangsvollstreckung und Insolvenzverfahren Haftung des Zwangsverwalters gegenüber der WEG Prof. Dr. Florian Jacoby, Universität Bielefeld 28./29. August 2009

Mehr

Mich hat er glücklich gemacht...

Mich hat er glücklich gemacht... Mich hat er glücklich gemacht... Seit 50 Jahren Unsere Vision war und ist es, schöne und schönste Immobilien anzubieten. Am liebsten mit Sinn und Sinnlichkeit, sodass keine Wünsche offen bleiben. Und,

Mehr

Die Besonderheiten der Mehrhausanlage als Folge des noch neuen Rechts. Horst Müller Kanzlei Müller & Hillmayer www.mueller-hillmayer.

Die Besonderheiten der Mehrhausanlage als Folge des noch neuen Rechts. Horst Müller Kanzlei Müller & Hillmayer www.mueller-hillmayer. Die Besonderheiten der Mehrhausanlage als Folge des noch neuen Rechts Horst Müller Kanzlei Müller & Hillmayer www.mueller-hillmayer.de 1 I. Beispiele für Mehrhausanlagen 1. ein Hochhaus, ein Flachbau 2.

Mehr

Pflicht zur Ansammlung einer Instandhaltungsrückstellung

Pflicht zur Ansammlung einer Instandhaltungsrückstellung Pflicht zur Ansammlung einer Instandhaltungsrückstellung RA Dr. Georg Jennißen Lehrbeauftragter der Universität Münster - ESWi 39. Fachgespräch 2013 - Gesetzliche Grundlage 21 Abs. 5 Nr. 4 WEG: Pflicht

Mehr

Energieeffizient Sanieren (151/152/167/430/431)

Energieeffizient Sanieren (151/152/167/430/431) (151/152/167/430/431) Juni 2013 Bank aus Verantwortung Ihre Vorteile auf einen Blick Kredite und Zuschüsse TOP-Konditionen 100 % Finanzierung Bis zu 30 Jahre Laufzeit 10 Jahre Zinsbindung Tilgungsfreie

Mehr

Anlage zur Konditionenübersicht für Endkreditnehmer

Anlage zur Konditionenübersicht für Endkreditnehmer Unternehmen stehen wirtschaftlich sehr unterschiedlich da; ebenso gibt es vielfältige Besicherungsmöglichkeiten für einen Kredit. Risikogerechte Zinsen berücksichtigen dies und erleichtern somit vielen

Mehr

herzlich Willkommen zum Insider-Info für Immobilienfinanzierer. **************************************************************** BITTE BEACHTEN SIE:

herzlich Willkommen zum Insider-Info für Immobilienfinanzierer. **************************************************************** BITTE BEACHTEN SIE: Insider-Info Nr. 41 für Immobilienfinanzierer Hallo, herzlich Willkommen zum Insider-Info für Immobilienfinanzierer. **************************************************************** BITTE BEACHTEN SIE:

Mehr

Herzlich Willkommen!

Herzlich Willkommen! Anforderungen an die Finanzierung für Veranstaltung Treffpunkt Sportverein des BLSV Sportbezirks Mittelfranken 12.11.2008 Herzlich Willkommen! Themenübersicht: 1. Welches sind die häufigsten Finanzierungsformen

Mehr

Energieeffizient Sanieren Kredit www.kfw.de/151 www.kfw.de/152

Energieeffizient Sanieren Kredit www.kfw.de/151 www.kfw.de/152 Energieeffizient Sanieren Kredit www.kfw.de/151 www.kfw.de/152 Januar 2015 Bank aus Verantwortung Anwendungsbereiche Für die energetische Sanierung von selbst genutzten oder vermieteten Wohngebäuden sowie

Mehr

Aktuelle Rechtsprechung zum Wohnungseigentumsrecht

Aktuelle Rechtsprechung zum Wohnungseigentumsrecht Aktuelle Rechtsprechung zum Wohnungseigentumsrecht Helge Schulz Rechtsanwalt Fachanwalt für Miet- und Wohnungseigentumsrecht Fachanwalt für Bau- und Architektenrecht Kanzlei Wedler, Hans-Böckler-Allee

Mehr