Geschäftsbericht 2011

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2 Vorwort des Vorstandes 2 Fest in der Region verwurzelt Sehr geehrte Mitglieder, Kunden und Geschäftspartner, Die Bank aus der Region für die Region, diesem Motto sind wir auch im ersten gemeinsamen Geschäftsjahr nach der erfolgreichen Fusion treu geblieben. Unser regional ausgerichtetes genossenschaftliches Geschäftsmodell hat sich wiederum bewährt und führte zu einem gesunden Wachstum. Die Bilanzsumme konnte im abgelaufenen Geschäftsjahr gesteigert werden und auch die positive Entwicklung der Vermögens- und Ertragslage unserer Bank hat sich weiter fortgesetzt. Unsere Marktposition in unserem Geschäftsgebiet ist gut und unser Geschäftsstellennetz ist flächendeckend ausgebaut. In unserer Region finden sich unverändert gute Potenziale in den Bereichen Erneuerbare Energien, Landwirtschaft und Firmenkunden sowie der privaten Altersvorsorge und der Geldanlage, sodass wir weiterhin optimistisch in die Zukunft blicken. Wir sind ein sicherer und verlässlicher Partner für unsere Kunden und Geschäftspartner. Durch eine solide Geschäftspolitik sichern wir den Fortbestand Ihrer Bank. Zudem ist die Bank Mitglied in der Sicherungseinrichtung des Bundesverbandes der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken. Damit sind die Einlagen unserer Kunden zu 100 Prozent und ohne betragliche Begrenzung gesichert. Was einer allein nicht schafft, das schaffen viele gemeinsam! Das treibt die Genossen seit jeher an und zu dieser starken Leistungsgemeinschaft zählt auch die Schleswiger Volksbank eg. Bei uns stehen die Interessen unserer rund Mitglieder stets im Mittelpunkt unseres Handelns. Wir fördern regionale und soziale Projekte und ehrenamtliches Engagement in unserer Region. Der Genossenschaftsgedanke bedeutet für uns auch, dass wir unseren rund Kunden zeigen, wie sie ihre persönlichen Wünsche verwirklichen und ihre Ziele erreichen können. Mit Angeboten einer bedarfsgerechten Finanzdienstleistung sorgen unsere Mit ar beiterinnen und Mitarbeiter dafür, dass immer die richtige Lösung für unsere Kunden gefunden wird. Für das Vertrauen und die Treue zu unserem Hause bedanken wir uns bei unseren Mitgliedern und Kunden sehr herzlich und freuen uns auf eine weiterhin gute Zusammenarbeit. Der Vorstand Adolf Deeke Johannes Jensen Holger Siem

3 Engagement vor Ort 3 Die Bank aus der Region für die Region Das schreiben wir nicht nur, wir leben es auch! Die Schleswiger Volksbank eg ist die Genossenschaftsbank aus der Region für die Region als dauerhafter und verlässlicher Geschäftspartner, Arbeitgeber, Ausbilder, Auftraggeber, Steuerzahler, Sponsor und Veranstalter. Und das lässt die Schleswiger Volksbank eg ihre Mitglieder und Kunden auch spüren, denn die gesellschaftliche und soziale Verantwortung für die Region und ihre Menschen wird bewusst wahrgenommen. Daher fördert die Schleswiger Volksbank eg regional wirksame Projekte, Initiativen oder Einrichtungen, die im Geschäftsgebiet der Bank tätig bzw. ansässig sind. So unterstützte die Schleswiger Volksbank eg im Jahr 2011 zahlreiche gemeinnützige, soziale und karitative Einrichtungen mit den Geldern aus dem Zweckertrag des Gewinnsparvereins Norddeutschland e. V. in Höhe von rund Euro, um die oftmals dringende Unterstützung in den Bereichen Sport, Kultur und Soziales zu leisten. Neben der vorgenannten finanziellen Unterstützung ist die Schleswiger Volksbank eg auch selbst aktiv. Mehr mals im Jahr ist die Bank nicht nur bei regionalen Veranstaltungen (u. a. Kappelner Stadtlauf, Kropper Spendenübergabe beim Neujahrsempfang 2012 Informations Schau, Feierabendshopping in Süderbrarup, Schleswiger Unternehmertag) vertreten, sondern bietet auch Informationsabende zu unterschiedlichen Themen (Erben und Vererben, Patientenverfügung, Vorsorgevollmacht und Betreuungsrecht) an. Zu Kundenfahrten wie zur AGRITECHNICA, zum VR-Landwirtschaftstag und zu anderen Mitgliederveranstaltungen (Fahrt zum Weihnachtsmarkt, Regattabegleitfahrt anlässlich der Kieler Woche, Schnupperkurs Golf etc.) sind die Mitglieder und Kunden der Schleswiger Volksbank eg jedes Jahr herzlich eingeladen. Feierabendshopping Süderbrarup Kropper Informations Schau Kappelner Stadtlauf

4 Bericht des Vorstandes 4 Bericht des Vorstandes über das Geschäftsjahr 2011 Das Geschäftsjahr 2011 ist für die Schleswiger Volksbank eg im ersten Jahr nach der Fusion insgesamt sehr positiv verlaufen. So wurden nicht nur zahlreiche Folgearbeiten aus der Fusion bewältigt, sondern auch das regional ausgerichtete Geschäftsmodell der Bank hat sich wiederum bewährt und führte zu einem soliden Wachstum. Nachfolgend geben wir einen zusammenfassenden Überblick über die Geschäftsentwicklung: Bilanzsumme Zum betrug die Bilanzsumme rund 574,0 Mio. Euro (2010: 558,7 Mio. Euro). Gegenüber dem Vorjahr bedeutet das einen Zuwachs von 2,7 %. Liquidität Die Zahlungsbereitschaft unserer Bank war während des gesamten Berichtszeitraumes jederzeit gegeben. Die von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht aufgestellten Grundsätze über die Liquiditätskennzahlen haben wir stets eingehalten. Neben den Wertpapieren setzten sich die kurzfristig realisierbaren Mittel zum wie folgt zusammen: Kreditgeschäft Die Forderungen an unsere Kunden betrugen zum insgesamt 345,9 Mio. Euro (2010: 323,4 Mio. Euro). Dies entspricht einem Zuwachs von 7,0 %, der insbesondere auf die Nachfrage nach Investitionsmitteln in den Bereichen Erneuerbare Energien und traditionelle Landwirtschaft zurückzuführen ist. Dabei erhöhten sich die langfristigen Kredite im Verlauf des Jahres 2011 um 5,9 Mio. Euro (3,6 %) auf 170,9 Mio. Euro. Die mittelfristigen Kredite stiegen um 10,0 Mio. Euro (10,0 %) auf 109,7 Mio. Euro. Bei den kurzfristigen Forderungen ist ein Zuwachs um 2,5 Mio. Euro (6,5 %) auf 42,5 Mio. Euro zu verzeichnen. Mit Blick auf das Kreditgeschäft aller Genossenschaftsbanken liegt unsere Entwicklung über dem allgemeinen Trend. Barreserve Bankguthaben 14,9 Mio. Euro 108,8 Mio. Euro Wertpapiere Zum Jahresende belief sich der Buchwert der bankeigenen Wert papiere auf 86,3 Mio. Euro (2010: 72,5 Mio. Euro). Sowohl die Wertpapiere im Umlaufvermögen als auch die Wertpapiere im Anlagevermögen wurden nach dem strengen Niederstwertprinzip zum Marktwert bewertet. Forderungen mit unbest. Laufzeit und Zinsabgrenzungen langfristige Forderungen mittelfristige Forderungen kurzfristige Forderungen

5 Bericht des Vorstandes 5 Für alle erkennbaren Risiken in den Kreditengagements haben wir entsprechende Risikovorsorge getroffen. Die vorgeschriebenen Höchstkreditgrenzen nach den gesetzlichen und satzungsmäßigen Bestimmungen wurden eingehalten. Einlagen in Mio. Euro ,7 158,8 Zusätzlich zu dem bilanziellen Kreditgeschäft konnten wir gemeinsam mit unseren Partnern der Genossenschaftlichen FinanzGruppe Finanzierungswünsche ,3 145,7 unserer Kunden in Höhe von rund 133,5 Mio. Euro 100 befriedigen. 65,8 74,3 Sachanlagen Der Buchwert unseres Sachanlagevermögens erhöhte sich insbesondere durch das neue Verwaltungsgebäude in Schleswig (mit 1,4 Mio. Euro) um insgesamt 1,3 Mio. Euro auf 5,7 Mio. Euro. Hiervon entfallen 4,4 Mio. Euro auf Grundstücke und Gebäude und 1,3 Mio. Euro auf Betriebs- und Geschäftsausstattung. Auf das gesamte Anlagevermögen sowie die immateriellen Wirtschaftsgüter erfolgten im Jahre 2011 vorgeschriebene Abschreibungen in Höhe von 0,6 Mio. Euro Termineinlagen/Sparbriefe Spareinlagen Sichteinlagen Ein wesentlicher Teil der Kundenanlagen ist bei unseren Partnern der Genossenschaftlichen Finanz- Gruppe in Form von Wertpapierdepots, Versicherungsrückkaufswerten, Fondsanlagekonten und Bausparguthaben angelegt. Inklusive dieser nicht in unserer Bilanz wirksamen Anlageformen betreuten wir damit ein Kundenanlagevolumen von insgesamt ca. 594,8 Mio. Euro. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten Sicherheit Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von 150,5 Mio. Euro (2010: 150,6 Mio. Euro) setzten sich in erster Linie aus zinsgünstigen, langfristigen Refinanzierungsmitteln für unsere Kunden sowie eigenen, bei anderen Kreditinstituten aufgenommenen Liquiditätsdarlehen zusammen. Einlagengeschäft Unsere Kundeneinlagen beliefen sich zum auf 378,8 Mio. Euro (2010: 366,8 Mio. Euro). Damit erhöhten sich die Kundeneinlagen um 3,3 %. Innerhalb der Position Kundeneinlagen konnten wir einen Anstieg der täglich fälligen Sichteinlagen um 8,1 Mio. Euro verzeichnen. Die Termineinlagen stiegen vergleichsweise stark an, sodass sich der Anteil der Termineinlagen und Sparbriefe auf 74,3 Mio. Euro belief. Nach einem überdurchschnittlichen Anstieg in 2010 entwickelte sich das Spareinlagengeschäft leicht rückläufig. Ursächlich hierfür waren Umschichtungen in Termineinlagen. Besonders in der Finanzmarktkrise war auf das solide und regional ausgerichtete Geschäftsmodell der Genossenschaftsbanken Verlass. Die Genossenschaftliche Bankengruppe war nicht Krisenauslöser, sondern bewährte sich als sicherer Hafen für Anleger. Das Vertrauen unserer Kunden in die Sicherheit ihrer Einlagen ist ein hohes Gut. Durch die Sicherungseinrichtung des Bundesverbandes der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken e. V. haben unsere Kunden einen garantierten 100 %igen Schutz ihrer Einlagen. Mitglieder Die Mitgliederzahl hat sich im vergangenen Geschäftsjahr auf jetzt erhöht. Insgesamt waren unsere Mitglieder mit Geschäftsanteilen beteiligt (2010: ). Für das Vertrauen in unsere Bank bedankt sich der Vorstand sehr herzlich bei allen Mitgliedern.

6 Bericht des Vorstandes 6 Eigenkapital Das bilanzielle Eigenkapital belief sich auf 36,3 Mio. Euro. Die Eigenmittel im Sinne des 10 KWG betrugen per ,8 Mio. Euro (2010: 40,3 Mio. Euro). Damit verfügen wir über eine angemessene Eigenkapitalausstattung. Die aufsichtsrechtlich geforderte Eigenkapitalunterlegung wurde im Geschäftsjahr 2011 jederzeit eingehalten. Bedürfnissen entsprechende Beratung vor Ort setzen. Die Basis dafür sind unsere insgesamt 151 Mitarbeiter und unsere 18 Auszubildenden. Unsere Mitarbeiter sind unser größtes Kapital. Deshalb investieren wir permanent in ihre Aus- und Weiterbildung. Nur mit hervorragend ausgebildetem Personal können wir den Ansprüchen unserer Mitglieder und Kunden gerecht werden. Gewinnverwendung Ertragslage Im Geschäftsjahr 2011 erhöhte sich der Zinsüberschuss aufgrund der Zinsentwicklung und des Kreditwachstums auf 14,9 Mio. Euro. Für das abgelaufene Geschäftsjahr 2011 weisen wir in der Bilanz einen Jahresüberschuss von ,18 Euro aus. In Übereinstimmung mit dem Aufsichtsrat schlägt der Vorstand der Vertreterversammlung folgende Gewinnverwendung vor: Den Provisionserträgen in Höhe von 5,2 Mio. Euro standen 0,5 Mio. Euro Provisionsaufwendungen gegenüber. Die Personalkosten betrugen 8,7 Mio. Euro. Die allgemeinen Verwaltungsaufwendungen entsprachen nahezu dem Vorjahresniveau und beliefen sich auf 4,5 Mio. Euro. Der Bilanzgewinn konnte dem Wachstum angemessen um 2,1 % gesteigert werden und betrug zum Jahresende 2011 rund 1,2 Mio. Euro. Erträge in Mio. Euro 15 14,7 14,9 13,4 13,2 12 6,0 % Dividende ,12 Euro Zuweisung in die gesetzliche Rücklage ,50 Euro Zuweisung in die anderen Rücklagen ,56 Euro Voraussetzung dafür ist die Zustimmung der Vertreterversammlung. Vermögenslage Die Vermögenslage ist geordnet. Alle Vermögenswerte und Verbindlichkeiten wurden unter Beachtung der gesetzlichen Bestimmungen bewertet. Die Wert - berichtigungen und Rückstellungen wurden nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung gebildet; sie berücksichtigen alle erkennbaren Risiken. 9 Schlusswort 6 3 5,0 4, Wir danken unseren Mitgliedern, Kunden, Mitarbeitern und Partnern innerhalb der Genossenschaftlichen FinanzGruppe für ihr Vertrauen und die gute Zusammenarbeit im zurückliegenden Geschäftsjahr. Mitarbeiter Zinsergebnis Provisionsergebnis Personal- und Verwaltungsaufwand Darüber hinaus danken wir dem Aufsichtsrat für die jederzeit vertrauens- und verantwortungsvolle Zusammenarbeit. Auch im Geschäftsjahr 2011 konnten unsere Mitglieder und Kunden wieder auf unsere kompetente, ihren Der Vorstand Adolf Deeke Johannes Jensen Holger Siem

7 Bericht des Aufsichtsrates 7 Bericht des Aufsichtsrates über das Geschäftsjahr 2011 Der Aufsichtsrat hat im Berichtsjahr die ihm nach Gesetz, Satzung und Geschäftsordnung obliegenden Aufgaben erfüllt. Er nahm seine Überwachungsfunktion wahr und fasste die in seinen Zuständigkeitsbereich fallenden Beschlüsse. Der Vorstand informierte den Aufsichtsrat und die gebildeten Ausschüsse des Aufsichtsrates in regelmäßig stattfindenden Sitzungen über die Geschäftsentwicklung, die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage sowie über besondere Ereignisse. Darüber hinaus stand der Aufsichtsratsvorsitzende in einem engen Informations- und Gedankenaustausch mit dem Vorstand. Der vorliegende Jahresabschluss 2011 mit Lagebericht wurde vom Genossenschaftsverband e. V. geprüft. Der Verband hat den uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt. Über das Prüfungsergebnis wird in der Vertreterversammlung berichtet. Den Jahresabschluss, den Lagebericht und den Vorschlag für die Verwendung des Jahresüberschusses hat der Aufsichtsrat geprüft und für in Ordnung befunden. Der Vorschlag entspricht den Vorschriften unserer Satzung. Heikendorf geboren und gehört bereits seit dem Jahre 2007 dem Aufsichtsrat der Bank an. Hauptberuflich ist Herr Haese als Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft Schleswig tätig. Der Aufsichtsrat bedankt sich bei den ausgeschiedenen Aufsichtsratsmitgliedern, Herrn Gerd-Wilhelm Paulsen und Herrn Hans-Ulrich Prange, für ihr jahrelanges und vorbildliches Engagement sowie die immer vertrauensvolle Zusammenarbeit. Durch Ablauf der Wahlzeit scheiden in diesem Jahr Frau Elke Prätorius-Schmidt, Herr Hans-Jürgen Block, Herr Holger Jürgensen, Herr Hans-Julius Mau und Herr Dr. Hans Paul Sierts aus dem Aufsichtsrat aus. Die Wiederwahl der ausscheidenden Mitglieder des Aufsichtsrates ist zulässig und wird vorgeschlagen. Der Aufsichtsrat spricht dem Vorstand sowie allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern Dank für die geleistete Arbeit aus. Der Aufsichtsrat empfiehlt der Vertreterversammlung, den vom Vorstand vorgelegten Jahresabschluss zum festzustellen und die vorgeschlagene Verwendung des Jahresüberschusses zu beschließen. Schleswig, 29. März 2012 Für den Aufsichtsrat Im Geschäftsjahr 2011 ist Herr Gerd-Wilhelm Paulsen, seit 1978 im Aufsichtsrat unserer Bank und langjähriger Aufsichtsratsvorsitzender, nach Erreichen der satzungsgemäßen Altersgrenze ausgeschieden. Randolf Haese Vorsitzender Zum neuen Aufsichtsratsvorsitzenden wurde Herr Randolf Haese gewählt. Herr Haese wurde 1968 in

8 Wir für Sie in der Region aktiv 8 Wir für Sie in der Region aktiv SG Flensburg-Handewitt schwitzt für Gelting Erbrecht und Höfeordnung Aktion Ball sucht Schule. Karby Schnupperkurs Golf für Mitglieder Aktion Ball sucht Schule. Erfde Gewinnsparen: Übergabe des Gewinns an Gudrun und Andreas-Dieter Will

9 Wir für Sie in der Region aktiv 9 Wir für Sie in der Region aktiv Kropper Informations Schau Roadshow der DZ BANK Neueröffnung Geschäftsstelle Sterup Mitgliederfahrt zum Weihnachtsmarkt Gut Basthorst Existenzgründertag in Flensburg

10 Menschen im Mittelpunkt 10 Menschen im Mittelpunkt Bericht über das gesellschaftliche Engagement der Genossenschaftlichen FinanzGruppe Volksbanken Raiffeisenbanken Regionalität, Kundennähe, Nachhaltigkeit Das sind die drei zentralen Begriffe, an denen die Genossenschaftsbanken vorrangig ihr gesellschaftliches Engagement ausrichten. Zu seinem Wort stehen, verlässlich sein, als guter Ansprechpartner zur Verfügung stehen, das sind drei Eigenschaften, die ein vertrauensvolles Miteinander bedingen. Volksbanken und Raiffeisenbanken setzen auf Ehrlichkeit, Transparenz und Sicherheit. Zahlen, die gut tun (2010, in Mio. Euro) Die Förderung der Mitglieder ist das Kernelement der Geschäftsphilosophie einer jeden Volksbank und Raiffeisenbank. Nicht einem einzelnen Inhaber, nicht einer ausgewählten Schar an Aktionären, sondern allen Mitgliedern fühlen sich die Volksbanken und Raiffeisenbanken verpflichtet. Mitglieder sind Miteigentümer, Träger und Kunden ihrer Bank. Als Miteigentümer sind die Mitglieder in den demokratischen Entscheidungsprozess der Bank eingebunden. Über 16,7 Mio. Menschen sind bereits Mitglied einer Genossenschaftsbank. Das heißt: fast jeder Vierte in Deutschland. Eine stolze Zahl. Allein im Jahr 2010 sind Menschen dazugekommen Die Genossenschaftliche FinanzGruppe führte im Jahr Mio. Euro an laufenden Ertragsteuern für Bund, Länder und Gemeinden ab. Allein die Kredit genossenschaften führten Mio. Euro an den Fiskus ab. finanzielle Zuwendungen geldwerte Zuwendungen Stiftungsengagement 136 Mio. Euro betrug die Summe des finanziellen Engagements der Genossenschaftlichen FinanzGruppe im Jahr Mit 123 Mio. Euro unterstützte die Gruppe gemeinnützige Organisationen, Projekte und Initiativen finanziell. Davon stammten 51 Mio. Euro aus dem genossenschaftlichen Gewinnsparen. Das sind neue Spitzenwerte. Erneut richteten die Mitgliedsinstitute des Bundesverbandes der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR) ihre Unterstützung zu einem Großteil auf die Förderung von Kindern, Jugendlichen und sozial benachteiligten Menschen in ihrer jeweiligen Region aus. Die Genossenschaftsbanken sind ihrer Rolle auch im Jahr 2011 treu geblieben. Große Teile des sozialen Engagements vor Ort in den Regionen stiften Gemeinschaft, stärken den Zusammenhalt und machen das Miteinander und Füreinander von Menschen möglich. Zusammen geht vieles besser: In der Gruppe oder im Team kann man schnell mehr als die Summe der einzelnen Teile sein. So kann man ohne Zweifel sagen: Nicht ich, nicht du, nicht er, nicht sie, sondern wir sind die Bank!

11 Tag der offenen Tür 11 Tag der offenen Tür Schleswiger Volksbank eg feierte Fertigstellung des Neubaus im Friedrichsberg Die Schleswiger Volksbank eg veranstaltete am 28. Januar 2012 von 11 bis 14 Uhr einen Tag der offenen Tür für ihre Kunden, um gemeinsam die Eröffnung ihres Neubaus zu feiern. Rund 400 Gäste besuchten das neue Verwaltungsgebäude mit Zugang vom Georg-Pfingsten-Weg und genossen das winterliche Wetter bei Punsch und Bratwurst. Aber es gab noch mehr zu erleben: Im neuen Veranstaltungsraum waren Informationsstände zu Finanzthemen aufgebaut, die Kundenberater standen für Fragen zur Verfügung. Zudem forderten zahlreiche Kunden ihr Glück beim Gewinnspiel heraus. Aber auch für die Kleinen hatte die Bank einiges zu bieten: Zum Toben gab es eine Hüpfburg. Auch ein selbst gestalteter Button als Erinnerung war für jeden dabei. Gewinne gab es am Glücksrad und sein Geschick konnte jedermann am Heißen Draht unter Beweis stellen. Gegen Mittag begeisterte der Spielmannszug der Bugenhagenschule mit einem bunt gemischten Musikprogramm das Publikum. Holger Siem, Johannes Jensen und Adolf Deeke freuen sich über die zahlreichen Besucher Aufgrund der Verschmelzung mit der Volks- und Raiffeisenbank eg, Süderbrarup, war ein Neubau zur Erweiterung und Zusammenführung der Verwaltungsabteilungen notwendig geworden. Entstanden ist das Gebäude auf dem Grundstück der Schleswiger Volksbank eg zwischen der Friedrichstraße und dem Georg-Pfingsten-Weg mit unmittel barer An bindung an das Friedrichsberger Einkaufs zentrum. Errichtet wurde ein modernes Verwaltungsgebäude auf dem Stand der neuesten Erkenntnisse der Energieeffizienz. Es hat ca. 660 m², verteilt auf zwei Etagen, als Nutzungs fläche. Mit einem eingebauten Fahrstuhl ist auch der neue Veranstaltungsraum für jedermann gut zu erreichen. Spielmannszug der Bugenhagenschule 500 Euro Spende für den Spielmannszug der Bugenhagenschule Informationsstände im neuen Veranstaltungsraum

12 Bilanz zum 31. Dezember 2011 (Kurzfassung ohne Anhang) 12 Aktiva Geschäftsjahr Vorjahr E E E E TE 1. Barreserve a) Kassenbestand , b) Guthaben bei Zentralnotenbanken , darunter: bei der Deutschen Bundesbank ,95 (7.493) c) Guthaben bei Postgiroämtern 0, , Schuldtitel öffentlicher Stellen und Wechsel, die zur Refinanzierung bei Zentralnotenbanken zugelassen sind a) Schatzwechsel und unverzinsliche Schatzanweisungen sowie ähnliche Schuldtitel öffentlicher Stellen 0,00 0 darunter: bei der Deutschen Bundesbank refinanzierbar 0,00 (0) b) Wechsel 0,00 0, Forderungen an Kreditinstitute a) täglich fällig , b) andere Forderungen , , Forderungen an Kunden , darunter: durch Grundpfandrechte gesichert ,72 ( ) Kommunalkredite ,44 (2.519) 5. Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere a) Geldmarktpapiere aa) von öffentlichen Emittenten 0,00 0 darunter: beleihbar bei der Deutschen Bundesbank 0,00 (0) ab) von anderen Emittenten 0,00 0,00 0 darunter: beleihbar bei der Deutschen Bundesbank 0,00 (0) b) Anleihen und Schuldverschreibungen ba) von öffentlichen Emittenten 0,00 0 darunter: beleihbar bei der Deutschen Bundesbank 0,00 (0) bb) von anderen Emittenten , , darunter: beleihbar bei der Deutschen Bundesbank ,72 (65.377) c) eigene Schuldverschreibungen 0, ,00 0 Nennbetrag 0,00 (0) 6. Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere , a. Handelsbestand 0, Beteiligungen und Geschäftsguthaben bei Genossenschaften a) Beteiligungen , darunter: an Kreditinstituten ,00 (50) an Finanzdienstleistungsinstituten 0,00 (0) b) Geschäftsguthaben bei Genossenschaften , , darunter: bei Kreditgenossenschaften ,00 (158) bei Finanzdienstleistungsinstituten 0,00 (0) 8. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0 darunter: an Kreditinstituten 0,00 (0) an Finanzdienstleistungsinstituten 0,00 (0) 9. Treuhandvermögen ,93 42 darunter: Treuhandkredite ,93 (42) 10. Ausgleichsforderungen gegen die öffentliche Hand einschließlich Schuldverschreibungen aus deren Umtausch 0, Immaterielle Anlagewerte a) selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 0,00 0 b) entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten ,00 26 c) Geschäfts- oder Firmenwert 0,00 0 d) geleistete Anzahlungen 0, , Sachanlagen , Sonstige Vermögensgegenstände , Rechnungsabgrenzungsposten , Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung 0,00 0 Summe der Aktiva ,

13 Bilanz zum 31. Dezember 2011 (Kurzfassung ohne Anhang) 13 Passiva Geschäftsjahr Vorjahr E E E E TE 1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten a) täglich fällig ,89 93 b) mit vereinbarter Laufzeit oder Kündigungsfrist , , Verbindlichkeiten gegenüber Kunden a) Spareinlagen aa) mit vereinbarter Kündigungsfrist von drei Monaten , ab) mit vereinbarter Kündigungsfrist von mehr als drei Monaten , , b) andere Verbindlichkeiten ba) täglich fällig , bb) mit vereinbarter Laufzeit oder Kündigungsfrist , , , Verbriefte Verbindlichkeiten a) begebene Schuldverschreibungen 0,00 0 b) andere verbriefte Verbindlichkeiten 0,00 0,00 0 darunter: Geldmarktpapiere 0,00 (0) eigene Akzepte und Solawechsel im Umlauf 0,00 (0) 3a. Handelsbestand 0, Treuhandverbindlichkeiten ,93 42 darunter: Treuhandkredite ,93 (42) 5. Sonstige Verbindlichkeiten , Rechnungsabgrenzungsposten , a. Passive latente Steuern 0, Rückstellungen a) Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen , b) Steuerrückstellungen , c) andere Rückstellungen , , Nachrangige Verbindlichkeiten 0, Genussrechtskapital 0,00 0 darunter: vor Ablauf von zwei Jahren fällig 0,00 (0) 11. Fonds für allgemeine Bankrisiken , darunter: Sonderposten nach 340e Abs. 4 HGB 0,00 (0) 12. Eigenkapital a) gezeichnetes Kapital , b) Kapitalrücklage , c) Ergebnisrücklagen ca) gesetzliche Rücklage , cb) andere Ergebnisrücklagen , , d) Bilanzgewinn , , Summe der Passiva , Eventualverbindlichkeiten a) Eventualverbindlichkeiten aus weitergegebenen abgerechneten Wechseln 0,00 0 b) Verbindlichkeiten aus Bürgschaften und Gewährleistungsverträgen , c) Haftung aus der Bestellung von Sicherheiten für fremde Verbindlichkeiten 0, , Andere Verpflichtungen a) Rücknahmeverpflichtungen aus unechten Pensionsgeschäften 0,00 0 b) Platzierungs- und Übernahme - verpflichtungen 0,00 0 c) unwiderrufliche Kreditzusagen , , darunter: Lieferverpflichtungen aus zinsbezogenen Termingeschäften 0,00 (0)

14 Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2011 (Kurzfassung ohne Anhang) 14 Geschäftsjahr Vorjahr E E E E TE 1. Zinserträge aus a) Kredit- und Geldmarktgeschäften , b) festverzinslichen Wertpapieren und Schuldbuchforderungen , , Zinsaufwendungen , , Laufende Erträge aus a) Aktien und anderen nicht festverzinslichen Wertpapieren , b) Beteiligungen und Geschäftsguthaben bei Genossenschaften , c) Anteilen an verbundenen Unternehmen 0, , Erträge aus Gewinngemeinschaften, Gewinnabführungs- oder Teilgewinnabführungsverträgen 0, Provisionserträge , Provisionsaufwendungen , , Nettoertrag/-aufwand des Handelsbestands 0, Sonstige betriebliche Erträge , Allgemeine Verwaltungsaufwendungen a) Personalaufwand aa) Löhne und Gehälter , ab) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung , , darunter: für Altersversorgung ,20 (285) b) andere Verwaltungsaufwendungen , , Abschreibungen und Wertberichtigungen auf immaterielle Anlagewerte und Sachanlagen , Sonstige betriebliche Aufwendungen , Abschreibungen und Wertberichtigungen auf Forderungen und bestimmte Wertpapiere sowie Zuführungen zu Rückstellungen im Kreditgeschäft , Erträge aus Zuschreibungen zu Forderungen und bestimmten Wertpapieren sowie aus der Auflösung von Rückstellungen im Kreditgeschäft 0, , Abschreibungen und Wertberichtigungen auf Beteiligungen, Anteile an verbundenen Unternehmen und wie Anlagevermögen behandelte Wertpapiere , Erträge aus Zuschreibungen zu Beteiligungen, Anteilen an verbundenen Unternehmen und wie Anlagevermögen behandelten Wertpapieren 0, , Aufwendungen aus Verlustübernahme 0, Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit , Außerordentliche Erträge 0, Außerordentliche Aufwendungen 0, Außerordentliches Ergebnis 0,00 (203) 23. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag , darunter: latente Steuern 0,00 (0) 24. Sonstige Steuern, soweit nicht unter Posten 12 ausgewiesen , , a. Einstellungen in Fonds für allgemeine Bankrisiken , Jahresüberschuss , Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 0, , Entnahmen aus Ergebnisrücklagen a) aus der gesetzlichen Rücklage 0,00 0 b) aus anderen Ergebnisrücklagen 0,00 0, Einstellungen in Ergebnisrücklagen , a) in die gesetzliche Rücklage 0,00 0 b) in andere Ergebnisrücklagen 0,00 0, Bilanzgewinn ,

15 Organisation 15 Organisation der Schleswiger Volksbank eg Vorstand Adolf Deeke Johannes Jensen Holger Siem Aufsichtsrat Verbandszugehörigkeit Randolf Haese, Geschäftsführer, Fahrdorf Vorsitzender Bundesverband der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken e. V., Berlin Hans-Walter Jens, Verwalter, Kronsgaard stellvertretender Vorsitzender Genossenschaftsverband e. V., Hannoversche Straße 149, Hannover Hans-Jürgen Block, Landwirt, Kropp Cornélia Bröge, Geschäftsführerin, Böklund Jens Burkart, Unternehmensberater, Kappeln Truels Hansen, leitender Angestellter, Hollingstedt Matthias Johannssen, Bauingenieur, Busdorf Holger Jürgensen, Elektromeister, Tolk Ralf Lange, Landwirt, Meggerdorf Hans-Julius Mau, Landwirt, Süderbrarup Hermann Petersen, Landwirt, Borgwedel Elke Prätorius-Schmidt, Geschäftsführerin, Kappeln Johannes Jürgen Schwitzer, Landwirt, Kropp Dr. Hans Paul Sierts, Dipl.-Agraringenieur, Dörpstedt Rudolf von Spreckelsen, Landwirt, Rieseby Gerd-Wilhelm Paulsen, Unternehmensberater, Selk (bis 9. Juni 2011) Hans-Ulrich Prange, Rechtsanwalt und Notar, Böel (bis 9. Juni 2011) Zentralbank ist die DZ BANK AG, Frankfurt am Main Hauptgeschäftsstelle Schleswiger Volksbank eg Volksbank Raiffeisenbank Friedrichstraße Schleswig Telefon: Telefax: Internet: BLZ:

16 Organisation Unsere Hauptgeschäftsstelle: Friedrichstraße 57, Schleswig, Telefon: Unsere Geschäftsstellen Böklund, Satruper Straße 4, Telefon: Dörphof, Dorfstraße 12, Telefon: Norderstapel, Bahnhofstraße 23, Telefon: Dörpstedt, Hauptstraße 27, Telefon: Schleswig, Stadtweg 10, Telefon: Erfde, Norderende 5, Telefon: Steinbergkirche, An der Schafslück 1, Telefon: Fahrdorf, Dorfstraße 48, Telefon: Sterup, Kappelner Straße 1b, Telefon: Gelting, Raiffeisenstraße 9, Telefon: Süderbrarup, Große Straße 16, Telefon: Hohn, Poststraße 1, Telefon: Tolk, Eckernförder Straße 6, Telefon: Kappeln, Mühlenstraße 38, Telefon: Ulsnis, Schleidörfer Straße 26, Telefon: Kropp, Am Markt 18, Telefon: Bankmobil, Telefon:

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