Prüfliste Betriebliches Gesundheitsmanagement Aus der Handlungshilfe zur Beurteilung der Arbeitsbedingungen in der Bundesverwaltung

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1 Prüfliste Betriebliches Gesundheitsmanagement Aus der Handlungshilfe zur Beurteilung der Arbeitsbedingungen in der Bundesverwaltung Warum eine Prüfliste Gesundheitsmanagement? Die heutige Arbeitswelt ist gekennzeichnet von Wandel und Veränderung, in der eine Vielzahl neuer Arten von arbeitsbedingten Gesundheitsgefahren entsteht. Beständige Einsparungen und Leistungsverdichtung gepaart mit strukturellen Veränderungen und Deregulierungen sind an der Tagesordnung. Arbeitsanforderungen verändern sich rasant und mit ihnen die Erwartungen, die an die Beschäftigten gestellt werden. Die zunehmende Technisierung und Digitalisierung der Arbeit verstärken diese Tendenzen. Diese Entwicklungen führen häufig zur Überforderung der Beschäftigten und in der Folge zu einer Abnahme der Leistungsfähigkeit und Leistungsbereitschaft aller Beteiligten. Parallel dazu wird, mit Blick auf die demographische Entwicklung, die Belegschaft, mit der diese Anforderungen bewältigt werden müssen, immer älter. Das Betriebliche Gesundheitsmanagement stellt eine Methode dar, mit der systematisch und zielorientiert die Ressourcen, die motivieren, fördern und gesund erhalten, ausgebaut sowie die Ursachen für Demotivation, Frustration und Krankheit identifiziert und abgebaut werden können. Um die Betriebe beim Aufbau des Betrieblichen Gesundheitsmanagements zu unterstützen, wurde diese Prüfliste entwickelt. Für welche Betriebe ist die Prüfliste geeignet? Die vorliegende Prüfliste ist für die Betriebe geeignet, die das Thema Betriebliches Gesundheitsmanagement systematisch und ganzheitlich aufgreifen oder dies in der Zukunft tun möchten. Die Fragen bilden die Strukturen und Prozesse ab, die die Voraussetzung für ein langfristig erfolgreiches Betriebliches Gesundheitsmanagement darstellen. Somit ist nicht zu erwarten, dass schon im ersten Durchgang der Prüfliste alle Fragen mit Ja beantwortet werden können. Die Prüfliste sieht sich als eine Art Hilfestellung bzw. Leitfaden, mit welchen Schritten sich ein Betrieb auseinandersetzen sollte, der Betriebliches Gesundheitsmanagement einführen möchte. Sie unterteilt sich in vier Schritte: Philosophie, Ziele, Strategie Strukturen und Ressourcen Analyse und Evaluation Maßnahmen Die meisten Betriebe befinden sich zurzeit in Schritt 4 und gehen dann Schritt für Schritt in die vorderen drei Abschnitte. Wer sollte an der Prüfliste beteiligt werden? An der Prüfliste sollten die innerbetrieblichen Personen beteiligt werden, die Einfluss auf die strategischen Ziele des Betriebes sowie auf die Gestaltung der Arbeitsorganisation und Personalentwicklung haben.

2 Weitere Unterstützung und Informationen? Innerhalb der Handlungshilfe soll zur tiefer greifenden Analyse vor allem auf die Prüfliste Psychische Belastungen hingewiesen werden, da dieses Thema in engem Zusammenhang zum ganzheitlichen Ansatz des Betrieblichen Gesundheitsmanagements zu sehen ist. Weitergehende Informationen und Unterstützung zu den Themen Gesundheitsförderung und Betriebliches Gesundheitsmanagement sowie Aus- und Weiterbildungsangebote zum vorliegenden Thema finden Sie unter

3 3.2.5 Fragen zum Baustein Betriebliches Gesundheitsmanagement Nr. Prüffrage Schutzziel/Quelle Eher Ja Eher Nein 1. Philosophie, Ziele, Strategie 1.1 Werden für das Themenfeld Gesundheit strategische Ziele vereinbart? 1.2 Wird Gesundheit von der Leitung als ganzheitlicher Wert kommuniziert? 1.3 Werden die strategischen Ziele in Pläne und Aufgaben für Abteilungen und Einzelpersonen übertragen? 3 Abs. 1 und 4 ArbSchG 2 Abs. 3 GUV-V A 1 / BGV A 1 2. Strukturen und Ressourcen 2.1 Gibt es einen Arbeitskreis Gesundheit zum Thema BGM, der mit den notwendigen Teilnehmern mit Entscheidungskompetenzen besetzt ist und sich regelmäßig trifft? 2.2 Gibt es eine geeignete verantwortliche Person für das BGM, die mit den notwendigen Ressourcen und Entscheidungskompetenzen ausgestattet ist? 2.3 Ist die verantwortliche Person zum Thema BGM aus- und fortgebildet? 2.4 Findet eine Vernetzung des BGM mit den Aufgaben Arbeitsschutz, betriebliches Eingliederungsmanagement, Personal- und Organisationsentwicklung u.ä. statt? 2.5 Stellt der Betrieb die notwendigen Ressourcen (zeitlich, personell, finanziell, materiell) zur Umsetzung des BGM zur Verfügung? 2.6 Werden Beschäftigte, Personalvertretungen und Führungskräfte an Planung, Umsetzung, Evaluation und Verbesserung des BGM beteiligt? 3 Abs. 1 und 2 ArbSchG 75, 76 und 81 BPersVG 90 und 91 BetrVG 3 Abs. 1 und 2 und 13 ArbSchG 3 Abs. 1 und 2 ArbSchG 3 Abs. 1 und 2 ArbSchG 3 Abs. 1 bis 3 ArbSchG 3 Abs. 1 und 2 und 14 Abs. 2 ArbSchG 75, 76 und 81 BPersVG 2.7 Gibt es ein Kommunikationskonzept, mit dem Führungskräfte und Beschäftigte systematisch und kontinuierlich über die Aktivitäten des BGM informiert werden? 2.8 Existiert eine Dienstvereinbarung, in der z.b. die Ziele, die Akteure und deren zeitliche/organisatorische Ressourcen im BGM verbindlich geregelt sind? 3. Analyse und Evaluation 3.1 Beinhaltet das BGM eine regelmäßige Analyse und Evaluation relevanter Kennzahlen, die verschiedene Analysetiefen und Analyseebenen enthält? 90 und 91 BetrVG 3 Abs. 1 und 2, 12 Abs. 1 und 14 Abs. 1 ArbSchG 3 Abs. 1 und 5 Abs. 1 und 2 ArbSchG 3 Abs. 1 bis 3 GUV-V A 1 / BGV A 1

4 Nr. Prüffrage Schutzziel/Quelle Eher Ja Eher Nein 3.2 Erfolgen die Analysen anhand von schriftlich definierten Zielen und Zielkriterien? 3.3 Erfolgt die Auswahl der Analyseinstrumente unter Einbeziehung/Berücksichtigung der aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnisse? 3.4 Wird das BGM auf seine Wirksamkeit hin evaluiert? 3.5 Werden die Ergebnisse der Evaluation für einen kontinuierlichen Verbesserungsprozess des BGM genutzt? 4. Maßnahmen 4.1 Erfolgt das Ableiten von Maßnahmen zielorientiert auf der Grundlage der Analyseergebnisse? 4.2 Beinhaltet das BGM verhaltensorientierte Maßnahmen? 4.3 Beinhaltet das BGM verhältnisorientierte Maßnahmen? 4.4 Erfolgt die qualitative Auswahl der Maßnahmen unter Einbeziehung/Berücksichtigung der gesicherten wissenschaftlichen Erkenntnisse? 4.5 Gibt es Regelungen, die sicherstellen, dass die Maßnahmen wie geplant umgesetzt werden? 2 Abs. 3 GUV-V A 1 / BGV A 1 2 Abs. 3 GUV-V A 1 / BGV A 1 3 Abs. 1, 4 und 5 Abs. 1 und 2 ArbSchG 2 Abs. 1 GUV-V A 1 / BGV A 1 3 Abs. 1, 4 und 5 Abs. 1 und 2 ArbSchG 2 Abs. 1 GUV-V A 1 / BGV A 1 3 Abs. 1 und 4 ArbSchG 3 Abs. 1 und 2 ArbSchG

5 3.2.5 Gefährdungen und Maßnahmen zum Baustein Betriebliches Gesundheitsmanagement Nr. Gefährdung/Belastung/Mangel Beispielhafte Lösungsansätze Verweis 1. Philosophie, Ziele, Strategie 1.1 Die systematische und kontinuierliche 1.2 Die systematische und kontinuierliche Unter Beteiligung von Führungskräften und Mitarbeitern Ziele für das BGM entwickeln Dienstvereinbarung zum BGM abschließen Einen Leitfaden zum BGM mit einem ganzheitlichen Gesundheitsverständnis entwickeln Ziele des BGM auf einer Betriebsversammlung bekannt geben Strategische Ziele 1.3 Die systematische und kontinuierliche 2. Strukturen und Ressourcen 2.1 Die systematische und kontinuierliche 2.2 Die systematische und kontinuierliche 2.3 Die Umsetzung der notwendigen Aktivitäten zur Verhütung arbeitsbedingter nicht 2.4 Die effektive Verhütung arbeitsbedingter nicht Ziele und Aufgaben des BGM in Führungskräfterunden kommunizieren Pläne und Aufgaben im Rahmen des BGM für Abteilungen und Einzelpersonen schriftlich dokumentieren, kommunizieren und überprüfen (wer soll was, mit welchem Ziel, bis wann umsetzen) Arbeitskreis Gesundheit mit kompetenten Teilnehmern bilden (hierarchieübergreifend) Tagungen des Arbeitskreises Gesundheit mindestens vierteljährig festlegen Alle Führungskräfte und Beschäftigten regelmäßig über die Arbeitsergebnisse des Arbeitskreises Gesundheit informieren Eine geeignete verantwortliche Person und eine Stellvertretung für das BGM intern benennen Die notwendigen Ressourcen und Entscheidungskompetenzen festlegen BGM-Verantwortliche/r und Stellvertretung im Themenfeld BGM aus- und fortbilden Ausgebildete/n Gesundheitsmanager/in einstellen Die jeweiligen Vertreter anderer Arbeitskreise am Arbeitskreis Gesundheit beteiligen Die verantwortliche Person im BGM am Arbeitsschutzausschuss beteiligen Koordinator einsetzen, der die innerbetriebliche Vernetzung zwischen den unterschiedli- Arbeitskreis Gesundheit Verantwortliche Person im BGM Verantwortliche Person im BGM

6 Nr. Gefährdung/Belastung/Mangel Beispielhafte Lösungsansätze Verweis chen Arbeitskreisen 2.5 Die notwendigen Aktivitäten zur Verhütung arbeitsbedingter Gesundheitsgefahren können werden 2.6 Wichtige Informationen zu den Ursachen arbeitsbedingter Gesundheitsgefahren und deren Verhütung werden nicht berücksichtigt Regelmäßigen Informationsaustausch zwischen den verschiedenen innerbetrieblichen Arbeitskreisen organisieren Die für das BGM notwendigen Ressourcen definieren und zur Verfügung stellen Rahmenvereinbarung zum BGM abschließen bzw. auf den Abschluss hinwirken Arbeitskreis Gesundheit (AKG) mit allen Bereichen und Hierarchieebenen besetzen Beschäftigte durch eine Mitarbeiterbefragung am BGM beteiligen Beschäftigte durch Experteninterviews am BGM beteiligen Beschäftigte durch Gesundheitszirkel am BGM beteiligen 2.7 Die Umsetzung notwendiger Maßnahmen sowie deren Unterstützung und Nutzung durch Führungskräfte und Beschäftigte zur Verhütung arbeitsbedingter Gesundheitsgefahren ist Beschäftigte durch Verbesserungsmanagement am BGM beteiligen Über das BGM im Intranet berichten Kontinuierlich Newsletter zum Thema Gesundheit im Betrieb versenden Plakate zum Thema Gesundheit im Betrieb aufhängen 2.8 Die systematische und kontinuierliche 3. Analyse und Evaluation 3.1 Die notwendigen Analysen zur Verhütung arbeitsbedingter Gesundheitsgefahren können nicht zielorientiert umgesetzt und die Prozesse nicht kontinuierlich verbessert werden 3.2 Die notwendigen Analysen zur Verhütung arbeitsbedingter Gesundheitsgefahren können nicht zielorientiert umgesetzt werden Die Beschäftigten auf Betriebsversammlungen über die Aktivitäten im Rahmen des BGM informieren Das Thema Gesundheit zum Gegenstand von Abteilungsbesprechungen machen Das Thema Gesundheit zum Thema von Mitarbeitergesprächen machen Dienstvereinbarung zum BGM erarbeiten und abschließen Jährlich Fehlzeitenstatistik und Gefährdungsbeurteilung auswerten Alle 1 bis 3 Jahre Mitarbeiterbefragung, Gesundheitszirkel und Experteninterviews auswerten Das Analysedesign im BGM unter Berücksichtigung der definierten Ziele erstellen Analysetiefen Analyseebenen

7 Nr. Gefährdung/Belastung/Mangel Beispielhafte Lösungsansätze Verweis 3.3 Die Analysen garantieren keine gesicherten Prüfen, ob die Analyseinstrumente im BGM Ergebnisse wissenschaftlichen Standards genügen 3.4 Die systematische und kontinuierliche Planung, Umsetzung und Verbesserung notwendiger Maßnahmen zur Verhütung arbeitsbedingter Gesundheitsgefahren ist 3.5 Die systematische und kontinuierliche Planung, Umsetzung und Verbesserung notwendiger Maßnahmen zur Verhütung arbeitsbedingter Gesundheitsgefahren ist 4. Maßnahmen 4.1 Die notwendigen Maßnahmen zur Verhütung arbeitsbedingter Gesundheitsgefahren können nicht zielorientiert umgesetzt werden 4.2 Die effektive Verhütung arbeitsbedingter nicht Verfahren zur Analyse im BGM einsetzen, die Norm- oder Vergleichsstichproben mit anderen Betrieben ermöglichen Einzelmaßnahmen und Gesamtsystem des BGM regelmäßig zielorientiert evaluieren Aktivitäten des BGM entsprechend der Ergebnisse der Evaluation regelmäßig anpassen Die Maßnahmen im BGM auf der Grundlage der Analyseergebnisse zielorientiert ableiten Auf der Grundlage einer Bedarfsanalyse (bei welchen Zielgruppen Handlungsbedarf besteht) verhaltensorientierte Maßnahmen ableiten und durchführen Wissenschaftliche Erkenntnisse Verhaltensorientierte Maßnahmen 4.3 Die effektive Verhütung arbeitsbedingter nicht 4.4 Die notwendigen Maßnahmen zur Verhütung arbeitsbedingter Gesundheitsgefahren können nicht sachgerecht umgesetzt werden 4.5 Die effektive Verhütung arbeitsbedingter nicht Verhaltensorientierte Maßnahmen sowohl allgemeinzugänglich als auch zielgruppenspezifisch anbieten Auf der Grundlage einer Bedarfsanalyse (bei welchen Zielgruppen Handlungsbedarf besteht) verhältnisorientierte Maßnahmen ableiten und durchführen Verhältnisorientierten Maßnahmen sowohl allgemeinzugänglich als auch zielgruppenspezifisch anbieten Prüfen, ob die Maßnahmen im BGM wissenschaftlichen Standards genügen Das BGM mit dem Instrument des Projektmanagements begleiten Rahmenvereinbarung zum BGM schließen Regelungen zur Erfolgskontrolle der vereinbarten Aktivitäten schaffen Verhältnisorientierte Maßnahmen Wissenschaftliche Erkenntnisse

8 Erläuterungen Strategische Ziele Strategische Ziele orientieren sich an den langfristigen Gesamtunternehmenszielen. Im betrieblichen Gesundheitsmanagement wird zwischen harten und weichen Ziele unterschieden. Beispiele für harte Zielkriterien: Fluktuation, Frühberentung, Berufskrankheiten, Unfallstatistiken, Fehlzeiten, Umsetzung und Teilnahmequoten von Veranstaltungen. Beispiele für weiche Zielkriterien: Mitarbeiterzufriedenheit, Wohlbefinden, Motivation, Identifikation, Betriebsklima, Zufriedenheit mit Veranstaltungen. Arbeitskreis Gesundheit Der Arbeitskreis Gesundheit (AKG) steuert alle Aktivitäten des Betrieblichen Gesundheitsmanagements. Im BGM sollte der Arbeitskreis Gesundheit aus folgenden Teilnehmern bestehen: Entscheiderebene, Projektleiter/in, Arbeits- und Gesundheitsschutz, Personalvertretung, Personal- und Organisationsentwicklung, ggf. Krankenkassen und/oder Unfallversicherungsträger. Verantwortliche Person im BGM Verantwortliche Personen im Betrieblichen Gesundheitsmanagement sollten zum Beispiel Gesundheitswissenschaftler, Psychologen oder Sportwissenschaftler mit entsprechendem Schwerpunkt oder Führungskräfte aus dem Personalbereich mit Zusatzqualifikation sein. Analysetiefen Die Analysetiefen geben an, wie weit die unterschiedlichen Zielgruppen aufgeschlüsselt werden, zum Beispiel nach Alter, Geschlecht, Abteilung, Führungsverantwortung, Laufbahngruppe und Statusgruppe. Analyseebenen Grundsätzlich lässt sich die Analyse in 4 Ebenen unterscheiden: 1. quantitative objektive Verfahren (z.b. Fehlzeitenanalysen, Unfallstatistiken) 2. qualitative objektive Verfahren (z.b. Gefährdungsbeurteilungen, Arbeitsplatzanalysen, arbeitsmedizinische Untersuchungen) 3. quantitative subjektive Verfahren (z.b. Mitarbeiterbefragung) 4. qualitative subjektive Verfahren (z.b. Gesundheitszirkel, Experteninterviews)

9 Wissenschaftliche Erkenntnisse Vergleichbar mit dem Begriff Stand der Technik. Wissenschaftliche Erkenntnisse zum Betrieblichen Gesundheitsmanagement finden sich bei Krankenkassen, Unfallversicherungsträgern, Forschungsinstituten und Universitäten. Informationen finden sich zudem unter Die bisher einzige Norm zum Thema ist die DIN EN ISO (Ergonomische Grundlagen bezüglich psychischer Arbeitsbelastung). Verhaltensorientierte Maßnahmen Verhaltensorientierte Maßnahmen haben zum Ziel, gesundheitsgerechte Verhaltensweisen zu fördern. Sie beinhalten sowohl Information und Aufklärung als auch die Vermittlung von Bewältigungstechniken und die Förderung von Handlungskompetenzen in der Auseinandersetzung mit konkreten Anforderungen und Belastungen. Sie unterliegen der sogenannten Verhaltensprävention. Beispiele: Beratung am Arbeitsplatz, Seminare, Workshops, Informationsveranstaltungen. Verhältnisorientierte Maßnahmen Verhältnisorientierte Maßnahmen zielen auf die Gestaltung gesundheitsförderlicher Strukturen ab, zum Beispiel von Arbeitsplatz, Arbeitsmittel, Arbeitsablauf, Arbeitsorganisation und Arbeitsumfeld. Sie unterliegen der sogenannten Verhältnisprävention.

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