Seminar: Internet Economics, Talk Nr. 8. Mobile Instant Messaging and Beyond

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1 Seminar: Internet Economics, Talk Nr. 8 Mobile Instant Messaging and Beyond Michael Feierabend, D-INFK; Guido Frerker, D-INFK; Thomas Hägi, D-INFK; Charles Wilhelm, D-INFK Professor: Burkhard Stiller Assistent: Pascal Kurtansky Wintersemester 2002/2003, 23. Januar 2003 Seite 1

2 Inhaltsverzeichnis 1 Überblick Instant Messaging and Presence Systems Konzept Presence Service Instant Message Service Existierende IMPS Implementation Protokolle Datenformate Wireless Village Überblick Konzept Framework Unified Messaging Systeme / Unified Communication Instant Messaging [7] Messaging Buddy List Präsenzinformation Directories Entwicklung Zukünftiges Communication Management [8] Kommunikationsapplikationen Das Kommunikationsprofil [8] Status Signaling [8] Kontext Selektion Lokale Informationen Zeitbasierte Selektion Erreichbarkeit Informationsüberlagerung Unified Messaging System / Unified Communication [11] Corporate Office Access von Swisscom [9] Nutzungsmöglichkeiten Was ist Corporate Office Access? Ein Überblick über die Funktionalität Einige technische Aspekte Ökonomische Betrachtungen Wireless Village Hintergrund Wirtschaftliche Überlegungen UMS Allgemeine wirtschaftliche Betrachtungen Wo wird UMS heute eingesetzt Was ist heute verfügbar Was wird verfügbar sein Wirtschaftliche Überlegungen Conclusions Wireless Village Unified Messaging A Referenzen B Akronyme Seite 2

3 1 Überblick Mit zunehmenden Netzkapazitäten und rasant fortschreitender Entwicklungen im Bereich der Telephonietechnologie ändert sich die drahtlose Kommunikation unaufhaltsam. Dank neuen Technologien werden bereits jetzt neben dem sehr beliebten Short Message Service (SMS) Zusatzservices angeboten. So ist es bereits möglich über sein Mobiltelefon mit WAP im Internet zu surfen oder über Multimedia Messaging Service (MMS) Bilder und Töne zu verschicken. Im Hinblick auf die kommende dritte Generation von Mobilnetzen (UMTS) erweitert sich jedoch der Anwendungsbereich. Den wohl wichtigsten Teil wird Instant Messaging verbunden mit Presence Services (IMPS) einnehmen. Bereits heute lässt sich ein solcher Trend ausmachen: SMS zählt zu den beliebtesten mobilen Services überhaupt. Gemäss der GSM Association werden über 10 Milliarden Kurzmeldungen pro Monat verschickt. Im Desktopbereich erfreut sich Instant Messaging gewaltiger Wachstumsraten. Zur Zeit sind über 100 Millionen Benutzer davon über 50 Millionen aktive Benutzer [Jupiter Media Matrix] - bei Instant Messaging Services (z.b. ICQ, AIM, MSN) registriert. Mobile Instant Messaging stellt dabei die logische Schlussfolgerung der Verschmelzung der beiden Technologien dar. Weitere Begriffe, die im Zusammenhang mit Mobile Instant Messaging immer wieder genannt werden, sind Unified Messaging Service (UMS) und Unified Communication. In diesem Zusammenhang sehr wichtig wird das Kommunikationsprofil des einzelnen Benutzers und die dahinter stehende Technik zur Wahrung der Aktualität sein. Deshalb werden zur Zeit grosse Anstrengungen unternommen, um die bisherige Business- Kommunikation um die neuen Technologien zu erweitern. In dieser Arbeit wird in Kapitel 2: Instant Messaging and Presence Systems erst das Konzept von Mobile Instant Messaging and Presence Services anhand [1] und [2] aufgezeigt und im Abschnitt 2.3 den Implementationsvorschlag von Wireless Village [4] genauer betrachtet. Im Kapitel 3: Unified Messaging Systeme / Unified Communication wird die Entwicklung von klassischen Kommunikationsmethoden hin zu den Zukunftsvisionen Unified Messaging und Unified Communication erläutert. Unter Abschnitt 3.6 wird Mobile Office Access, Swisscom Mobiles Ansatz eines Unified Messaging Systems, behandelt. In Kapitel 4: Ökonomische Betrachtungen wird versucht aufzuzeigen aus welchen Gründen Hersteller UMS entwickeln und Unternehmen diese dann einsetzen könnten. Des Weiteren wird der Einfluss von IMPS/Wireless Village auf die Wirtschaft untersucht. Schliesslich wird im Kapitel 5: Conclusions aus den Beobachtungen ein Fazit gezogen. Seite 3

4 2 Instant Messaging and Presence Systems Im Folgenden wird in Abschnitt 2.1 kurz auf das Konzept von Instant Messaging and Presence System (IMPS) eingegangen, um schliesslich in Abschnitt 2.2 die theoretische, technische Implementation näher zu betrachten. Unter 2.3 schliesslich wird die konkrete Implementierung anhand der Lösung Wireless Village behandelt. 2.1 Konzept Ein Instant Messaging and Presence System (IMPS) ermöglicht dem Benutzer, einem anderen Benutzer kurze Meldungen zu senden, Meldungen von anderen Teilnehmern zu empfangen sowie Benutzer in eine persönliche Liste einzutragen, um deren Status zu sehen. Ein IMPS besteht somit aus zwei Services: Einerseits der Presence Service (Abschnitt 2.1.1), welcher die Presence Information empfängt, speichert und verteilt; andererseits der Instant Message Service (Abschnitt 2.1.2), welcher Instant Messages empfängt und in Instant Inboxes weiterverteilt Presence Service Der Presence Service hat zwei unterschiedliche Typen von Benutzern: Einerseits die Presentities (Informationslieferanten), welche die Presence Information zur Verfügung stellen und andererseits die Watchers, welche Presence Information von verschiedenen Services erhalten. Abb. 1: Aufbau Presence Service [4] Die Watchers ihrerseits können in zwei Typen unterteilt werden: Die Fetchers, welche aktiv Informationen beziehen sowie die Subscribers, welche mit den Informationen beliefert werden. So fragt ein Fetcher aktiv nach dem Status eines anderen Teilnehmers, während ein Subscriber automatisch bei Statusänderungen benachrichtigt wird. Ruft ein Fetcher die Informationen in regelmässigen Abständen ab, so wird er Poller genannt. Das Presence System empfängt somit Informationen von den Presentities, muss aber gleichzeitig auch Informationen über die Watcher führen: Wer muss wann benachrichtigt werden, wer ist bei wem auf der Liste. Diese Informationen werden in der Folge Watcher Information genannt Instant Message Service Der Instant Message Service besitzt ebenfalls zwei unterschiedliche Benutzer: Der Sender und die Instant Inboxes. Ein Sender liefert Instant Messages an den Instant Message Service. Jede Instant Message ist für eine bestimmte Instant Inbox adressiert, wobei der Instant Message Service versucht die Message an diese Inbox weiterzuleiten. Abb. 2: Aufbau Instant Message Service [4] Existierende IMPS 1996 wurde ICQ als erste Instant Messaging Software entwickelt und der Öffentlichkeit zugängig gemacht. Bald gingen weitere konkurrierende Systeme online. Seither kämpfen vor allem AOLs Instant Messenger (AIM), Microsofts MSN Messenger und Yahoos Messenger mit dem Branchenleader ICQ um Marktanteile. Alle diese Seite 4

5 Systeme haben einen grundlegenden Nachteil: Sie sind nicht untereinander kompatibel. Versuche, Clients für fremde IM Systeme kompatibel zu machen scheiterten oft aufgrund des grossen Konkurrenzdruckes. Dennoch existieren heute Clients (z.b. Gaim, Trillian) die sich über Umwege in mehrere fremde Systeme einklinken können und offene Open-Source Systeme (z.b. Jabber). 2.2 Implementation Die folgenden Abschnitte sollen einen kurzen Einblick in die Implementationsvorschläge von [1], [2] und [3] bieten. Beschrieben werden Protokolle, deren Datenformate sowie die Interaktion mit den Benutzern des IMPS Protokolle Das Presence Protocol beschreibt die Interaktion zwischen Presence Service (Abschnitt 2.1.1), Presentities und Watchers. Das Instant Message Protocol definiert die Interaktion zwischen Instant Message Service (Abschnitt 2.1.2), Senders und Instant Inboxes. Beide Protokolle sind textbasiert und ähnlich den herkömmlichen -Protokollen aufgebaut Datenformate Die Presence Information kommt in Form einer beliebigen Anzahl von Elementen daher, den so genannten Presence Tuples. Jedes dieser Elemente enthält ein Status Flag ( offline, beschäftigt, bereit etc), eine optionale Communication Address, sowie einen ebenfalls optionalen Markup (Zusatzdaten). Die Communication Address enthält Angaben über die Kontaktmittel (Contact Means) und eine Kontaktadresse (Contact Address). Der Instant Message Service stellt dabei eine Möglichkeit von Contact Means dar. In diesem Fall ist die Contact Address die Instant Inbox Address. Es sind jedoch auch andere Communication Addresses wie Telefonie / Telefonnummer oder / -Adresse denkbar. Weiter definiert das Model mindestens zwei Statustypen, welche mit der Verteilung der Instant Messages zusammenhängen: Open (Instant Messages werden akzeptiert), und Close (Instant Messages werden nicht akzeptiert). Zu diesen beiden States können (optional) weitere Statuswerte definiert und übermittelt werden. Abb. 3: Struktur der Presence Information [4] Das Model beschreibt allerdings nicht die Übertragungsmechanismen für die Instant Messages. Im [2] der Instant Messaging and Presence Protocol (IMPP) Working Group finden sich jedoch die Anforderungen an Seite 5

6 Instant Messages. Jede Instant Message muss sowohl Sender- als auch Empfängeradresse sowie eine Antwortadresse aufweisen. Als Message Format wird der IETF-Standard MIME [5] bestimmt. Dadurch werden neben reinen Textmeldungen auch Multimedia-Messages mit Bild, Ton und anderen Multimediainhalten möglich. Somit haben Instant Messages den gleichen Aufbau wie er bereits von bekannt ist. 2.3 Wireless Village Mit der Einführung der neuen Mobilnetze (2.5G und 3G) werden Instant Messaging und Presence Services nicht nur den herkömmlichen Einsatzort Internet sondern vermehrt auch die mobilen Bereiche betreffen. Die Wireless Village Initiative (WV) [4] lanciert von den Initiatoren Ericsson, Motorola und Nokia, hat sich dazu zum Ziel gesetzt, eine Community führender Mobiltechnologiehersteller zu bilden und daraus zusammen mit der IETF einen Industriestandard für mobile IMPS basierend auf [1] und [2] zu entwickeln. Inzwischen beteiligen sich 192 Firmen aktiv als Supporter darunter zahlreiche grosse Mobilnetzbetreiber Überblick Die Wireless Village Initiative hat sich zum Ziel gesetzt, einen unabhängigen Industriestandard für Instant Messaging und Presence Services zu entwickeln. Die bisherigen, zahlreich vorhandenen Systeme basieren auf proprietären Protokollen. Eine Interoperabilität zwischen den sich grösstenteils konkurrierenden Systemen ist kaum möglich. Der WV Standard will frei verfügbare Schnittstellen entwickeln und damit nachhaltig die Zukunft von (mobilen) IMPS beeinflussen Konzept Das Wireless Village IMPS besteht aus den vier Hauptfunktionen Instant Messaging, Presence, Groups und Shared Content. Zusätzlich sind Funktionen definiert, die Zugangskontrolle ( Access Features ) und allgemeine Funktionalitäten ( Common Features ) beschreiben. Presence Das Konsortium sieht in der Presence-Funktion den primären Erfolgsgarant. Mit Instant Messaging auf dem Desktop besteht bereits die Möglichkeit, den anderen Teilnehmern seinen Status (z.b. weg, beschäftigt, bereit ) mitzuteilen. Im WV Modell jedoch nimmt Presence eine weitergehende Rolle ein. Zu dem bekannten User Status ( bereit, beschäftigt, ) kommen Client Device Availability ( Telefon ist ein/aus, Telefongespräch im Gange ), Location, Client Device Capabilities (Sprache, Text, GPRS, Multimedia). Weitergehende persönliche Angaben wie Stimmung ( glücklich, verärgert, ) und Hobbies ( Fussball, Kino, ) werden ebenfalls unterstützt. Instant Messaging Desktop Instant Messaging Clients, SMS und Paging sind alles Formen von Instant Messaging. Neu versucht das Wireless Village Projekt diese verschiedenen Formen zu vereinen und mit kundenorientierten Innovationen zu ergänzen. Unterstützt werden neben kurzen Textmeldungen auch Video-, Bild- und Tonmessages. Groups Was im WV als Groups bezeichnet wird, ist eine Mischung aus Diskussionsforen und Chat-Rooms. Die Benutzer sollen Gruppen erstellen und verwalten sowie Familie, Freunde und Bekannte zu Gruppendiskussionen einladen können. Den Servicebetreibern wird zudem die Möglichkeit geboten, Interessensgruppen für Benutzer anzulegen. Shared Content Im WV soll der Benutzer die Möglichkeit erhalten, Bilder, Musik und andere Multimediainhalte in persönliche Speicherplätze zu laden und diese Inhalte über Instant Messages oder Group-Chats mit anderen Benutzern zu teilen. In der derzeitig vorliegenden Funktion ist Shared Content noch sehr eingeschränkt. Es besteht zur Zeit keine Möglichkeit für Upload bzw. Download von Daten. Das Datensharing ist über spezielle Invite-Messages gelöst, mit welcher ein Benutzer einem anderen einen Datentransfer anbieten kann. Access Features Der WV Client muss sich in das System ein- und auswählen (login / logout). Während des Logins wird die Authentizität des Benutzers festgestellt und auf dem WV Server eine User Session eröffnet, welche mit dem Logout (client- und serverseitig möglich) wieder geschlossen wird. Service & Capability Feature: Wählt sich der Benutzer ins System ein, so wird vom Server die Fähigkeiten (Capabilities) seines benutzten Clients ermittelt. Mögliche Fähigkeiten sind Inhaltstypen (Text, Bild, ), Datenencoding, maximale Messagegrösse und andere transportrelevante Einstellungen. Gleichzeitig teilt der Client dem Server mit, welche Services (Presence, IM, Groups, Shared Content) er zu benutzen gedenkt. Seite 6

7 Der Client sendet in kommunikationsloser Zeit eine Keep Alive Message an den Server. Damit hält der WV Server die User Session aufrecht. Trifft während einer vordefinierten Zeit keine Keep Alive Nachricht ein, so beendet der Server die User Session. Über das Service Provider Information Feature kann der Client Informationen über den WV-Provider beziehen. Mögliche Daten sind beispielsweise Name und Logo des Betreibers und die URL auf seine Website. Damit hat der Betreiber eines Branding seiner WV Services. Common Features Den Benutzern von WV steht mit dem Search Feature eine Suchfunktion zur Verfügung. Sie können damit nach Informationen, die andere Benutzer dem IMPS-System zuführen suchen. In der aktuellen Spezifikation [5] wird jedoch nur die Suche nach anderen Benutzern aufgrund deren Namen, Vornamen, Usernamen und adressen unterstützt. Das Invitation Feature ermöglicht es dem Benutzer des WV, andere Benutzer zu bestimmten Aktionen einzuladen. Neben Einladungen zu Group Chats, Austausch von Presence Information (Aufnahme in Contact List) wird über das Invitation Feature auch Shared Content (siehe oben) ausgetauscht Framework Das Framework definiert ein Set universeller Standards und Spezifikationen für mobile IMPS. Diese Standards werden für den Austausch von Messages und Presence Information zwischen mobilen Geräten, mobilen Services und Internet-basierenden Instant Message Services verwendet. Bei der Ausarbeitung der Spezifikationen wurde auf Interoperabilität besonders geachtet. Wo immer möglich baut Wireless Village auf bestehenden und bewährten Internet- und Webtechnologien auf. Diese sind weitgehend implementiert und getestet und erlauben damit eine einfache Integration des Frameworks in bestehende Projekte. Für die Daten der Wireless Village Protokolle wird weitgehend Extensible Markup Language (XML) angewandt. Für Multimediainhalte wird Multipurpose Internet Mail Extensions (MIME) [5] verwendet. Damit hält sich das Wireless Village Framework an [1], [2] und [3] Systemarchitektur Abb. 4: Wireless Village Systemarchitektur [4] Das WV System besteht aus zwei den Hauptkomponenten Server und Clients. Der Begriff Server ist nicht physikalisch zu verstehen sondern als Access Point für die Benutzer eines Service Providers, um auf die IMPS Seite 7

8 zugreifen zu können. Auf einem Server laufen ein oder mehrere Service Elements, auf welche über den Access Point zugegriffen werden kann. Server Ein WV Server beinhaltet ein Access Point für die gesamte Kommunikation Client Server und Server Server sowie ein oder mehrere WV IMPS Elemente. Ebenfalls besteht die Möglichkeit eines proprietären Gateways, der die WV mit anderen Services verbindet (z.b. bestehende IM-Dienste, , ). Access Point Über ein Access Point kommunizieren einerseits die Clients der Benutzer mit dem Services auf dem Server und andererseits der Server selber mit anderen Servern. Service Element Das Presence Service Element stellt die Funktionalität für das Verwalten (update, retrieve, set, store) der Presence Information zur Verfügung. Zusätzlich verwaltet das Element die Contact Lists der Benutzer. Presence Information wird einerseits vom Client des Benutzers über den Access Point an den Server übermittelt. Andererseits wird sie aber auch vom Server selber eingeholt. Dabei kann der Service beispielsweise über den Access Point auf das Mobilnetz zugreifen und so die Erreichbarkeit eines Clients feststellen. Für das Senden und Empfangen von Instant Messages ist das Instant Messaging Service Element zuständig. Die Messages können an andere WV Benutzer oder beim Einsatz eines Gateways an andere IM Netze gesendet werden. Unterstützt werden dabei verschiedene Messageformate sowie das Versenden an eine Gruppe von VW- Benutzern. Das Group Service Element bietet die Funktionen zum Benutzen und Verwalten von Gruppen. Diese Gruppen können privat oder öffentlich sein. Der naheliegendste Einsatz des Group Services ist ein Chatraum, der Service kann jedoch auch benutzt werden um Content an bestimmte Usergruppen zu binden (z.b. Fussballresulate an Fussballfans). Das Content Service Element schliesslich ermöglicht es den WV-Benutzern Content z.b. Bilder oder Dateien mit anderen WV-Benutzern über Instant Messages oder in einem Group-Chat zu teilen. Client Der VW Embedded Client ist ein in einem mobilen Gerät eingebundener Client, welcher die Services von VW nutzen kann. Dabei ist es den Herstellern der Clients freigestellt, wie sie diese gestalten. Dank der Interoperabilität können Clients unterschiedlicher Hersteller miteinander kommunizieren. So ist es auch möglich, dass die WV Funktionalität um zusätzliche Client-spezifische Funktionen erweitert wird (z.b. Einbinden des Adressbuches). Der Command Line Interface Client (CLI Client) benutzt zur Kommunikation mit dem VW Server Textmeldungen. Die Funktionalität eines CLI Client implementiert möglicherweise nicht alle Funktionen der WV Spezifikation. Beispielsweise ist Mobiltelefon, welches über SMS mit dem WV Server kommuniziert (im Gegensatz zu Always-On beispielsweise mit GPRS oder UMTS) ein CLI Client Interfaces und Protokolle Abb. 5: Protokollstack [4] Seite 8

9 Die Wireless Village Protokolle setzen auf Applikations- und Transportprotokolle auf. Für Sessionmanagement, Netzwerksicherheit und Transport/Routing wird auf unterliegende Protokolle zurückgegriffen. Die VW Protokolle dienen ausschliesslich zur Kommunikation von Clients und Servern. Client Server: Client Server Protocol (CSP) Das CSP regelt den Zugriff von Embedded Clients in mobilen Terminals auf die WV Server. Je nach Fähigkeiten des Gerätes kann das CSP verschiedene unterliegende Protokolle wie SMS, IP über GPRS/UMTS oder Mobile IP verwenden. Client Server: Command Line Protocol (CLP) Das Commandline Protokoll ermöglicht älteren Geräten den Zugang zum VW Server. Dabei kann jedoch nur auf textbasierende Kommunikation (meist über SMS als Trägerprotokoll) und somit nur ein Subset der VW Funktionalität genutzt werden. Server Server: Server Server Protocol (SSP) Das Server-Server Protokoll verbindet VW Server untereinander. Dabei können die Servers innerhalb des gleichen Serviceanbieters platziert sein oder unterschiedlichen Providern gehören. Dies ist für die Interoperabilität von grundlegender Bedeutung: Damit kann ein Benutzer eines WV Services von Netzbetreiber A mit einem Kunden des Netzbetreibers B kommunizieren. Das SSP kommt zudem bei der Anbindung von proprietären IMPS über einen Gateway zur Anwendung, wobei der Gateway eine Proxyfunktion zwischen den beiden Netztypen einnimmt. Server Mobilnetz: Server Mobile Core Network Protocol (SMCNP) Wird beim mobilen Netzwerk Presence Information von einem Client abgefragt, so wird das SMCNP verwendet. SMCNP kann ebenfalls für Authentifizierung und Autorisierung von Benutzern, Clients und Server verwendet werden. Seite 9

10 3 Unified Messaging Systeme / Unified Communication Wenn man sich zur Zeit mit der Entwicklung im Sektor Kommunikation auseinandersetzt, trifft man immer wieder auf die Begriffe Unified Messaging Systeme (UMS) und Unified Communication. Viele Kommunikationsunternehmen wie die grossen Mobiltelefonhersteller aber auch die Netzanbieter sagen UMS und Unified Communication eine grosse Zukunft voraus. In diesem Kapitel wird aufgezeigt, was hinter diesen Begriffen steckt und wie die Entwicklung dorthin vor sich gehen könnte. 3.1 Instant Messaging [7] Der erste Schritt zu Unified Communication weg von der normalen, so genannten diskreten Kommunikation hin zur permanenten Verbindung mit dem Kommunikationspartner war das Instant Messaging Messaging Instant Messaging erlaubt den Benutzern Nachrichten mit Freunden, die zeitgleich online sind auszutauschen. Meist erscheint beim Empfänger noch seine Nachricht, auf die gerade geantwortet wird Buddy List Die Buddy List (vgl. WV: Contact List) ist das Adressbuch des Instant Messaging. Hier sind die Freunde und Bekannten eingetragen. Per Klick kann die zuletzt geführte Kommunikation wieder aufgenommen werden. Allerdings ist die Buddy List nicht nur ein Adressbuch: die eingetragen Freunde gewähren dem Benutzer auch Zugang zu Informationen wie zum Beispiel die möglichen Kommunikationsmittel (z.b. ICQ, MSN, AOL Messenger) und Präsenzinformationen der einzelnen Dienste. So hat der Benutzer die Möglichkeit seinen gewünschten Kommunikationspartner auf dem gerade aktiven Kommunikationskanal zu treffen Präsenzinformation Anfänglich wurde die Präsenzinformation dazu eingesetzt, den Onlinestatus der anderen Benutzer anzuzeigen. Sobald sich ein Benutzer eingeloggt hat, wurde seine Präsenzinformation auf "online" gesetzt. Loggte er sich wieder aus, wurde sein Status als offline definiert. Hierin lag der Hauptunterschied zu normalen Chat-Rooms und zu . Wenn ein User eine Mitteilung an einen Freund schickte wusste er, dass dieser die Message auch wirklich sah und darauf antworten konnte. Auch wurde eine engere Beziehung zum Empfänger aufgebaut, da man wirklich wusste, dass er jetzt gerade auch am Computer war. Nach und nach wurden weitere Features eingebaut. So wurde überprüft, ob bei einem Benutzer der Bildschirmschoner eingeschaltet war und dann auf offline geschaltet, oder es konnten auch der Gefühlszustand oder geplante Aktivitäten aus dem Kalender eingebaut werden. Weiter ist heutzutage auch Video und Audio mit einbezogen worden, so dass der User sogar sehen kann, was sein Freund gerade so treibt. Mit dem Schritt zur Always-On Welt bei den Mobiltelefonen können noch weiter Informationen gewonnen werden, so kann zum Beispiel der aktuelle Standort des Benutzer miteinbezogen und eine so genannte FriendZone eingerichtet werden. Präsenzinformationen ändern das Kommunikationsmodell da Benutzer kontinuierlich passive Informationen über andere Benutzer erhalten Directories Eine weitere Schlüsselkomponente des Instant Messaging ist der Directoryservice, der es ermöglicht Kommunikationspartner im Netz zu finden. Jedoch ist das Directory viel mächtiger als das: Die Benutzer tragen sich mit Sprache, Interessen, Geschlecht, Alter und weiteren Attributen ein. Damit erhält man beispielsweise die Möglichkeit Benutzer zu finden, mit ähnlichen Interessen in ähnlichem Alter und die die selbe Sprache sprechen Entwicklung Der Ursprung der aktuellen Instant Messaging Plattformen lag beim Data Messaging, jetzt wird dieses aber erweitert durch Real-Time Communication. Früher war die Sprachqualität über das Internet deutlich schlechter als die der Standardtelephonie. Jedoch neue speziell für IP entwickelte Codecs bieten unterdessen schon eine Qualität wie sie das FM Radio bieten kann. Weiter ist auch die Videokommunikation immer populärer geworden, unterstützt durch die Entwicklung in den Bereichen Prozessorgeschwindigkeit und Bandbreitenerhöhung. Die Konsequenz der always on Technologien ist, dass es Leuten erlauben wird Online-Gemeinschaften zu gründen, in denen Entfernung keine Rolle mehr spielt. Man wird immer verbunden sein, so wird der Vater wissen, was sein Kind macht und der Arbeitgeber kann überprüfen, ob der Angestellte auch tatsächlich beim Kunden ist. Dadurch entstehen riesige soziale und ökonomische Konsequenzen. Seite 10

11 3.2 Zukünftiges Communication Management [8] Um überhaupt integrierte Kommunikation über verschiedene Geräte und Technologien bieten zu können, müssen zuerst die verschieden Netzwerke verlinkt werden. Die bekanntesten Kommunikationsnetzwerke sind das normale Telefonnetz und das Internet. Diese Integration wird benötigt, um unabhängig vom Anbieter zwischen Netzen über Kanäle wie Stimme, Mail, SMS, Fax, Instant Messaging und so weiter zu kommunizieren. Kommunikationsapplikationen verbinden die Funktionalitäten der verschiedenen Kanäle (Anruf, Sprachmeldung, Textmeldung, etc), Jedes Gerät muss diese Applikation selber implementieren. Als Beispiel sollte eine solche Applikation es dem PC Benutzer erlauben Anrufe über das Internet oder das herkömmliche Telefonnetz, Textchat über SMS und Instant Messaging über SMS oder Fax zu tätigen. Einige der aktuellen Instant Messaging Tools erfüllen bereits viele dieser Anforderungen. Sobald es einmal geschafft ist über die verschiedenen Netzwerke, Geräte und Technologien zu kommunizieren, müssen die persönlichen Vorlieben zur Kommunikation managed werden. Erreicht wird dies durch Erstellen von persönlichen Kommunikationsprofilen der Benutzer, in denen die möglichen Kommunikationskanäle und die aktuelle Erreichbarkeiten gespeichert wird. Diese Profile sollen das Fundament für die so genannte "One Number Communication" bilden, da es den Applikationen ermöglicht die aktuelle Erreichbarkeit anzuzeigen. Abb. 6: Communication Management Konzept [8] Weiter solle es möglich sein, dass der Benutzer seine Daten laufend auf dem neusten Stand halten kann; Einträge, die nicht mehr benutzt werden sollen, löschen und andere Einträge aktualisieren. Trotzdem soll seine Privatsphäre gewahrt und nicht allen Benutzern seine Daten zugänglich gemacht werden. Das Profil könnte in einer öffentlichen Datenbank abgespeichert sein, mit dem Recht des Benutzers jede Abfrage zuerst abzusegnen. So kann er seine Daten verwalten und überblicken, wer welche Daten benutzen darf (siehe ICQ). Der Benutzer soll die Möglichkeit haben, sein Profil manuell zu editieren, jedoch ist es viel einfacher, wenn es automatisch geschieht. Dieses automatische Update enthält das Überwachen der einzelnen Services, zum Beispiel ob das Mobiltelefon ein oder ausgeschaltet ist. Zudem werden zeitbasierte Veränderungen mitberücksichtigt wie etwa Wochenende oder normaler Arbeitstag, aber auch ortbasierte Veränderungen wie an der Arbeit oder zu Hause sollten beachtet werden. Auch Events werden in diese Planung einbezogen, so kann man die Kanäle anpassen je nachdem, ob man gerade in einem Meeting ist oder Ferien hat oder einfach zu Hause sitzt. Ein permanentes Anpassen der Präsenzinformationen ist notwendig, wenn die Applikation selber überhaupt einen Sinn ergeben soll Kommunikationsapplikationen Zukunftsvisionen der Kommunikationsapplikationen könnten zum Beispiel mehrpersonenorientierte Kommunikation bieten und das über die verschiedensten Kommunikationskanäle, Services und Netzwerke. Dabei werden genaue Schnittstellen spezifiziert werden sein müssen. So wäre es möglich, dass, falls ein Telefonanruf nicht getätigt werden kann da die andere Seite gerade besetzt ist, beispielsweise eine Voice Message gesendet werden kann. Oder man sendet en Emal, der Account ist aber gerade inaktiv und wird somit nicht geleert und dadurch das auf den Fax umgeleitet. Das bedeutet ein automatischer Wechsel des Kanals und das Ziel der Unified Communication. Seite 11

12 3.3 Das Kommunikationsprofil [8] Das Kommunikationsprofil enthält alle Kommunikationsadressen einer Person. Mit der Definition von Präsenzzuständen kann der Benutzer seine Erreichbarkeit kontrollieren. Das Kommunikationsprofil ist eine Art von "One Number" Konzept, allerdings ist hier die Person Ausgangspunkt und nicht die Nummer. So ist man unabhängig von irgendwelchen Geräten, Services und Netzen. Jeder Benutzer würde nur einen Eintrag in einem öffentlichen Directory haben, dass dann ein persönliches Profil referenzieren würde. Diese Daten würden dann gefüllt werden mit allen öffentlich erhältlichen Informationen über diese Person (zum Beispiel mit Hilfe des ETV). Zusätzlich zu dem öffentlichen Daten würde der Benutzer das Profil mit eigenen Informationen versorgen, wie etwa die Geschäftsnummer, Adressen oder auch IDs von Instant Message Benutzer. Entstehen würde ein praktisch komplettes Set an Informationen eines Individuums, einer Familie oder einer Firma. Nun müssen die registrierten Kommunikationsadressen überwacht werden und es muss geschaut werden, ob sie gerade aktiv sind. Das kann einerseits manuell vom Benutzer gemacht werden, oder besser automatisch detektiert werden. 3.4 Status Signaling [8] Dieses Überwachen der Kommunikationsprofile nennt man Status Signaling, so hält man die Kommunikationsprofile up-to-date. Um dies zu erreichen, gibt es zwei verschiedene Varianten. Die erste ist das manuelle Updaten um so selber die Kontrolle zu wahren, das zweite ist die automatische Variante, die einem das Leben um vieles einfacher macht. Allerdings ist das manuelle Updaten entscheidender als die automatische Variante und wird mehr gewichtet. So kann der Benutzer selber entscheiden, welche Kanäle gerade aktiviert werden soll. Das automatisierte Signaling hat vier verschiedene Schichten, die von oben nach unten schwächer gewichtet werden. Die oberste Schicht ist der aktuelle Kontext in dem sich der Benutzer gerade befindet. Falls hier keine Angaben gemacht werden, werden auf die lokalen Informationen zugegriffen ( wo befindet man sich gerade? ), dann kommt die zeitbasierte Information und die Erreichbarkeit der einzelnen Services und Devices Kontext Selektion Man befindet sich in einem bestimmten Kontext und selektiert das dafür angepasste Profil. Zum Beispiel ist der Benutzer in einem Meeting und will nur noch über das Mobiltelefon erreichbar sein, speziell auch nur von wichtigen Personen. Zu einem gewissen Grad kann man das jetzt schon, wenn auf dem Mobiltelefon auf das Profil "Meeting" umgeschaltet. Nur sollte dies in Zukunft automatisch geschehen Lokale Informationen Die geografische Position wird berechnet zum Beispiel mittels GPS oder GSM, und dem entsprechend werden verschiedene Präsenzzustände zum Beispiel an der Arbeit oder zu Hause gewählt Zeitbasierte Selektion Anhand des Kalenders der Person wird ein gewisses Profil ausgewählt, zum Beispiel wird an einem Ferientag das Telefon im Geschäft nicht aktiviert, oder bei einem Auslandaufenthalt ferienhalber das Telefon zu Hause deaktiviert. Auch die täglichen, kleinen Ereignisse fliessen in diese Selektion ein. Wenn gerade Kaffeepause ist, kann das Geschäftstelefon deaktiviert werden oder bei der täglichen Sporteinheit am Abend können alle Anrufe auf das Mobiltelefon umgeleitet werden Erreichbarkeit Wenn natürlich das Mobiltelefon ausgeschaltet ist, wird es auch im Profil deaktiviert, obwohl die verschiedenen Kontexte oberhalb ein Erreichen per Mobiltelefon erlaubt hätten Informationsüberlagerung Anhand all dieser Informationen wird ein gewisser aktueller Zustand erstellt, der zuerst die manuellen Angaben berücksichtigt. Hier muss betont werden, dass es nicht für alle Services und Geräte gleich einfach ist eine gute Aussage über deren Erreichbarkeit zu machen. Bei einem Mobiltelefon ist es ziemlich einfach zu sagen, ob es eingeschaltet ist oder nicht allerdings bei Services wie ist es hingegen schwieriger. Schlussendlich ist die Mixtur von Präsenzinformation und der zur verfügungstehenden Kommunikationsadressen der Schlüssel, der die personalisierte Kommunikation ermöglicht. Das Ziel hat sich verändert von "Immer und überall mit jedem Gerät erreichbar zu sein" hin zur persönlich ausgewählten Erreichbarkeit einzelner Geräte aus der Menge der zur Verfügung stehenden Geräte. Seite 12

13 Abb. 7: Konzept Präsenzinformationen [8] Swisscom Mobile hat einen Versuch gestartet einen Schritt in die Richtung von Unified Communication zu machen, indem sie Firmen anbieten, ihre Business Applikationen auch mobil erhältlich zu machen. Insbesondere geht es um das Corporate Mailingsystem. 3.5 Unified Messaging System / Unified Communication [11] Die Begriffe die eindeutig am häufigsten auftauchen, wenn man von diesen Zukunftsvisionen in der Kommunikationsbranche hört oder liest sind Unified Messaging Systeme und Unified Communication. Doch was genau ist der Unterschied dieser Begriffe und welche Teile der Technologien benötigen sie? Unified Messaging Systeme sind Systeme, die es dem Benutzer ermöglichen Nachrichten überall und mit jedem Gerät immer zu erhalten. Es laufen alle Nachrichten über einen einzelnen Service, auf den von verschiedensten Geräten aus zugegriffen werden kann. So sollte es dem Benutzer möglich sein, s über das Mobiltelefon abzufragen und auch gerade zu beantworten oder er kann Faxe empfangen und verschicken über den Computer im Geschäft. Ein Unified Communication System bietet die typischen UMS Services an, fügt jedoch noch die Möglichkeit an, direkte Person-to-Person Kommunikation durch Anrufumleitungen zu tätigen. Dies geschieht, indem das System Kommunikation zwischen beliebigen Services aufbauen kann. Also Kommunikation von einem beliebigen Gerät zu einem beliebigen anderen Gerät über eine beliebige Anzahl von verschiedenen Netzwerken. Ein Unified Communication System Benutzer kann somit genau bestimmen unter welchen Umständen er über welches Gerät kontaktiert werden kann. Zum Beispiel von acht Uhr morgens bis fünf Uhr abends über die Geschäftsnummer, danach über das Mobiltelefon. Der Anrufer benötigt somit nur noch eine Nummer um den Benutzer erreichen zu können. 3.6 Corporate Office Access von Swisscom [9] Nach der Betrachtung der verschiedene Aspekte in der Entwicklung von der diskreten Kommunikation hin zur Unified Communication interessiert es nun, wie weit in der Kommunikationsbranche schon in diese Richtung hingearbeitet wurde. Als Beispiel wird das Produkt von Swisscom in der Schweiz lanciert. Es ist ein Schritt in diese Richtung und die Swisscom erhofft damit rentabel sein zu können und schlussendlich Profit aus diesem Angebot schlagen zu können. 'Business goes mobile' ist das aktuelle Schlagwort der Kommunikationsbranche und deutet an, dass die Zeit reif sei, auch Business Applikationen für den mobilen Zugriff zu öffnen. Eine typische Business Applikation ist die Corporate Mail mit welcher Mail-, Adress- und Kalenderdaten der Mitarbeiter verwaltet werden. Die Swisscom hat sich nun zum Ziel gemacht, diese Applikation auch mobil und ausserhalb des firmeninternen Netzes nutzen zu können. So hat Swisscom Mobile den Corporate Office Access Service lanciert. Generell sind Firmen sehr zurückhaltend gewesen, wenn es darum ging externen Zugriff auf ihre Firmendaten zu gewähren. In der Regel werden Einwahlverbindungen nur über interne Remote Access Server (RAS) zugelassen; der Zugriff über das öffentliche Internet ist streng tabu. Abgesehen von den hohen Sicherheitsanforderungen gibt es weitere Hindernisse, den Zugriff auf die Business Applikationen durch mobile Endgeräte wie Mobiltelefone, PDAs oder Laptops zu ermöglichen. Die Applikationen verfügen oft gar nicht über die geeigneten Zugriffsprotokolle und Interfaces (zum Beispiel ist die Darstellung auf kleinen Displays ein Problem). Seite 13

14 Natürlich könnte man auch jedes Unternehmen selber diese fehlende Funktionalität beschaffen lassen und somit die Aufgabenbereiche des Netzanbieters so lassen wie sie sind. Das Unternehmen müsste also einen eigenen WAP-Gateway installieren und unterhalten, aber auch ein WAP Portal für die Businessapplikationen, Formatadaptionen für die verschiedensten auf dem Markt befindlichen Endgräte sowie regelmässige Updates der Endgeräte, Betriebssysteme und Browser müssten vom Unternehmen übernommen werden. Aber fast noch wichtiger ist, dass die Firma komplett selber sämtliche Sicherheitsaspekte bearbeiten müsste, denn Zugriffe über Mobile Endgeräte entsprechen ganz einfach normalen Zugriffen aus dem öffentlichen Internet. Es scheint offensichtlich zu sein, dass diese Anforderungen den meisten Unternehmen nicht gerade attraktiv erscheinen und somit eher abschrecken. Viele der erwähnten Funktionen könnte der Netzanbieter effizienter und auch kostengünstiger erbringen. Dies zumal er auch wesentlich zur Bedienerfreundlichkeit und Sicherheit beitragen kann, indem er die Singalisierungsinformationen aus dem Mobilfunknetz für Identifikation, Authentifikation und Autorisierung ausnützt und sie direkt der Firmen Applikation zur Verfügung stellt Nutzungsmöglichkeiten Für ein Unternehmen mit Mitarbeitern, die häufig unterwegs sind und somit standortunabhängig und zu jeder Zeit nicht nur per Laptop sondern auch mittels mobiler Geräte wie PDA und Mobiltelefon auf alle Daten, Termine und s ihres Firmenaccounts zugreifen wollen, ist es wichtig, dass die Reaktionszeit auf mögliche Kundenanfragen reduziert und die Kunden gleichzeitig mit den aktuellsten Informationen versorgt werden können. Es besteht sogar die Möglichkeit dass die Betriebskosten durch Optimierung in dieser Beziehung gesenkt werden können und gleichzeitig der Kundenservice verbessert wird. Somit will Swisscom mit dem Corporate Office Access den Betrieben den Eintritt ins mobile Büro eröffnen Was ist Corporate Office Access? Swisscom Mobile unterstützt den mobilen Zugriff auf die Corporate Messaging Lösungen der beiden Marktführer Microsoft mit Exchange und Lotus mit Domino, diese beherrschen zusammen mehr als 80% des Schweizer Marktes. Natürlich bieten beide Hersteller selber schon Zusatzprodukte für den mobilen Zugriff auf ihre Corporate Messaging Server an. Diese erlauben die Aufbereitung der Mail-, Adress- und Kalenderdaten in WML mit Formatanpassungen an die verschiedenen Endgeräte sowie die Steuerung von Mailnotifikationen via SMS. Allerdings wird der gesamte WAP Protokoll Stack nicht unterstützt, sodass man in beiden Fällen noch einen WAP- Gateway benötigen würde. Abb. 8: Gesamtarchitektur des Mobile Mail Access von Swisscom Mobile [9] Alternativ bieten unabhängige Hersteller Lösungen an, die durch ihre Spezialisierung auf diese Applikation oft höhere Funktionalität und bessere Benutzerführung im Vergleich zu den Zusatzprodukten von Microsoft und Lotus bieten. Diese Applikationen sind für den Gebrauch beim Mobile Operator optimiert und somit wie geschaffen für die Zwecke der Swisscom. Swisscom Mobile hat sich für den Office Extender der finnischen Herstellers Smartner entschieden. Seite 14

15 Das aktuelle Produkt dieses Herstellers heisst Smartner Office Extender 2.1. Der Smartner Office Extender ist eine mobile Applikation, die es den Angestellten einer Firma erlaubt, auf Anfrage Echtzeitzugriff auf ihr existierendes Corporate Messaging Tool der Firma haben zu können. Der Smartner Office Extender unterstützt alle Standart - oder Kalenderfunktionen sowie auch Adressbuch und die To-Do Listen. Diese Funktionalität kann mittels WAP oder SMS unterstützenden Mobiltelefonen, PDAs oder dem öffentlichen Internet genutzt werden. Das Produkt unterstützt die beiden Marktführer Microsoft Exchange und Lotus Domino, würde aber auch andere server mit POP/IMAP Protokollen unterstützen [10]. Swisscom Mobile hat beschlossen dem Kunden drei verschiedene Pakete anzubieten. Somit muss nicht unbedingt, die von Swisscom Mobile selber erstellte Lösung benutzt werden, sondern man kann durchaus auch alles im eigenen Firmennetz managen und nur die Verbindungen über Swisscom Mobile laufen lassen Corporate Office I-Access von Swisscom Mobile Der Kunde muss lediglich eine Gateway & Connector Software von Swisscom Mobile installieren und eine TLS Verbindung zur Swisscom einrichten. Swisscom Mobile biete sämtliche Funktionalitäten: Identifikations- und Authentifikationssupport, TLS Verbindung zum Firmennetz, Mail-Access Funktionalität (mit Hilfe des erwähnten Smartner Office Extender), User & Mail Administration Tool und SMS Anbindung für Mail Notifikation Corporate Office M-Access von Microsoft Der Kunde muss einen Microsoft Mobile Information Server (MIS) lizenzieren und betreiben sowie eine SSL- Verbindung zu Swisscom Mobile einrichten. Swisscom Mobile bietet Identifikations- und Authentifikationssupport, SSL-Verbindung zum Firmennetz User Administration Tool SMS Anbindung für Mail Notifikation Corporate Office L-Access von Lotus Der Kunde muss einen Lotus Domino Everyplace Access Server lizenzieren und betreiben und eine SSL- Verbindung zu Swisscom Mobile einrichten. Swisscom Mobile bietet Identifikation und Authentifikationssupport, SSL-Verbindung zum Firmennetz User Administration Tool und SMS Anbindung für Mail Notifikation an. Für alle Lösungen muss die Firma einen eigenen Corporate Mail Server (entweder Exchange von Microsoft oder Domino von Lotus), einen permanenten Internetanschluss mit fester IP Adresse besitzen und Firmenkunde von Swisscom Mobile sein. Ist dies der Fall, können alle NATEL Abonnementen der Firma für den Corporate Office Access freigeschaltet werden. Ein wichtiger Punkt ist, dass momentan alle Lösungen browserbasiert sind und kein Herunterladen der Mails unterstützen. Dies würde zusätzliche Software bei den Clients benötigen. Swisscom Mobile hofft aber zu einem späteren Zeitpunkt Download auch anbieten zu können Ein Überblick über die Funktionalität Der Corporate Office Access Service bietet folgende Gerätetypen Zugang zu den Firmendaten: Mobiletelefone und PDAs mit WAP Browsern PDAs oder Laptops mit Web Browsern und integrierten oder externen GSM- oder GPRS Funkmodems Beliebige stationäre PCs mit Webbrowsern und Anbindung ans öffentliche Internet Funktionalität Es werden verschiedene Funktionen dem Benutzer zur Verfügung gestellt, mittels diesen er auf den Corporate Messaging Server zugreifen kann und seine persönlichen Daten abfragen oder auch verändern kann, dazu gehören: Lesen, Bearbeiten, Schreiben von Corporate Mail-, Adress- und Kalenderdaten Benachrichtigung von eintreffenden Mails und Terminabfragen mit Absender und Inhaltsinformationen per SMS (so genannter Personal Information Service) Abfrage von Mails per SMS (so genanntes SMS Pull) Versand von SMS an Adresslisten (auch Groupmessaging möglich) Der Corporate Office Access Service hat auch schon die Features eingebaut, die der Firma verschiedenste Aufgaben abnehmen im Bereich der Datenbereitstellung oder auch der Sicherheit ihrer sensitiven Daten: Anpassung der Applikationssteuerug an die Beschränkung der Endgeräte (zum Beispiel Displaygrösse, Browsertyp) Direkte verschlüsselte Verbindung zwischen der Swisscom Mobile und dem Unternehmen Seite 15

16 Auswahl zwischen unterschiedlichen Sicherheitsstufen beim Zugriff auf die Mail Access Applikation und Administration. Administration Es bestehen auch schon standardisierte Möglichkeiten zum Administrieren der Zugriffe über den Dienst der Swisscom Mobile. Die Firmenadministration hat direkt folgende Möglichkeiten, das System zu verwalten: Freigeben und Sperren von NATEL Abonnementen der Firma für den Corporate Office Access Definition der Authentification Policy für alle Mitarbeiter des Unternehmens Einige technische Aspekte Swisscom Mobile hat die technische Lösung des Corporate Office Access schon im Hinblick auf weitere Businesslösungen konzipiert und gemeinsame Funktionalitäten in spezifischen Plattformen ausgegliedert. Die Gesamtarchitektur wird in Abb. 8 skizziert. Hier nun einige wichtige Komponenten des ganzen Systems WAP Gateway Der WAP Gateway übernimmt die Protokolltransformation von dem normalerweise gebrauchten HTTP hin zu WAP und umgekehrt. Das WAP Protokoll ist optimiert für die (langsame) Funkübertragung zum Endgerät. Allerdings müssen von der Applikation die Inhalte in WML bereitgestellt werden Sicherheit Bei der Entwicklung des Corporate Office Access war es ein Ziel von Swisscom Mobile möglichst keine Kompromisse hinsichtlich Sicherheit einzugehen und trotzdem eine gute Benutzerfreundlichkeit bieten zu können. Wegen der vielen verschiedenen an diesem Service beteiligten Funktionalitäten (WAP Gateway, Mail Access Funktionen, Identifikations- und Authentifikationssupport) ist keine transparente End-to-End Verbindung zwischen Endgerät und Corporate Network möglich. Somit ist es schwierig eine direkte End-to-End Sicherheit zu garantieren. Um aber dieser Sicherheit möglichst nahe zu kommen, hat Swisscom Mobile die verschiedenen Abschnitte (Endgerät-Swisscom Mobile, Swisscom Mobile-Firmennetz und der Abschnitt zwischen den verschiedenen Swisscom Mobile Plattformen) für sich optimiert und die Schnittstellen durch geeignete Identifikations- und Authentifikationsverfahren ergänzt. Zudem hat jedes Unternehmen die Möglichkeit aus verschiedenen Sicherheitsniveaus auszuwählen (zum Beispiel mit per SMS zugesandten Einmalpasswörtern). Diese Sicherheit ist also deutlich höher, als die von den Unternehmen bisher gemiedene Username-Passwort Sicherheit über das öffentliche Internet Identifikation Unter Identifikation versteht man hier die eindeutige Zuordnung eines NATEL Accounts auf einen Corporate Office Access Account. Als Identifikator wird die in der Signalisierung mit einem mobilen Endgerät ausgetauschte MSISDN Nummer verwendet (also die Mobile Nummer: ). Greift der Benutzer über das Internet zu, so ist die MSISDN Nummer explizit anzugeben Authentifikation Die Authentifikation dient der Sicherstellung der Identität des Benutzers. Auch hier wird die aus der Identifikation gewonnene MSISDN Nummer verwendet, die durch einen einfach einzugebenden PIN Code ergänzt wird. Bei der Benutzung des öffentlichen Internets über einen herkömmlichen PC sind mehrere Authentifikationsmöglichkeiten vorhanden. So kann man über ein alphanumerisches Passwort, über die Eingabe der MSISDN mit Pin oder als sicherste Variante mit einem temporären Einmalpasswort (über die vorher spezifizierte MSISDN Nummer als SMS zugesandt) Zugriff erhalten. Bei den Varianten von Microsoft und Lotus wird bei der Swisscom nur eine Teilauthentifikation (mittels MSISDN und PIN) durchgeführt. Sie erlaubt, die eigentliche Authentifikation auf dem lokalen Mail Access Server anzufordern Autorisierung Die Autorisierung für den Service bzw. den Zugang zum Kundennetz wird ebenfalls über die Identifikations- und Authentifikationsplattform durchgeführt und mit einer Abfrage der Berechtigungsdaten im System verbunden Benutzermanagement Mit Hilfe des Benutzermanagements wird der Corporate Access Service administriert. Es stehen Interfaces für den Swisscom Mobile Administrator, den Firmen Administrator und den Endbenutzer selbst zur Verfügung. In das Benutzermanagement sind applikationsspezifische Administrationsinterfaces des Corporate Office Access Services Seite 16

17 integriert. Das Konzept wurde so aufgebaut, dass später problemlos weitere Applikationen eingebaut werden können. Die Swisscom hofft, dass sich dieses Management zu einem universellen Firmenportal entwickeln wird. Seite 17

18 4 Ökonomische Betrachtungen Neue Systeme können sich nur durchsetzen, falls Entwickler und Anwender beiderseits davon profitieren können. Im folgenden Kapitel wird versucht auf die Bedürfnisse Einflüsse der an den beiden Produkten Wireless Village und UMS beteiligten Parteien einzugehen und falls möglich daraus Schlüsse für die zukünftige Entwicklung zu ziehen. 4.1 Wireless Village Die Wireless Village Initiative ist daran eine Gemeinschaft um ein neues und innovatives Mobil Instant Messaging und Presence Services zu bauen. IM bewegt sich vom Desktop und dem Internet zur Mobiltelefonwelt. Den 3 Gründungsmitglieder dieser Initiative, Nokia, Motorola und Ericsson, haben sich seit 2001 inzwischen fast 200 Firmen angeschlossen Hintergrund Damit sich die Wireless Village Initiative durchsetzen kann, benötigt es folgende Voraussetzungen: Internet und Wireless Domains konvergieren Enorme Annahmeraten von SMS und seinem lukrativen Geschäftsmodell. Mobil-Konsumenten und Geschäftsleute wollen neue Wireless Applikationen. Operatoren müssen ihre Investitionen in 3G Spektren anheben Operatoren erweitern ihr Angebot durch Portale und neuen Services Researchportal.com gab bekannt, dass Instant Messaging auf dem zweiten Platz der gefragtesten Anwendungen für Mobiltelefone liegt. Dies gilt sowohl für Konsumenten als auch für Geschäftsleute. Auf dem ersten Platz liegt die Stimmenübertragung. Eine der Herausforderungen, um IM auf den Wireless Markt zu bringen, ist einen auf Standards basierte Versuch zu ermöglichen, der folgende Ziele unterstützt: Interoperabilität und Roaming den Erfolg ein Applikation garantieren, die so populär wie sein wird Wirtschaftliche Überlegungen Konsumenten/End-Benützer Bis jetzt hatten Mobiltelefon Benutzer nur limitierte IMPS Verbindungsmöglichkeiten mit anderen Benützern. Die Wireless Village Lösung wird zu einer erhöhten Auswahl an mobilen IMPS Produkten führen. IMPS soll auf allen mobilen Geräten funktionieren wie Mobil-Telefonen oder PDAs. Auch stellt sie eine Verbindung zwischen dem Internet und der mobilen Welt her. Auf der einen Seite IM auf dem PC, auf der anderen Seite IM auf mobilen Geräten. Durch hinzufügen der Elemente Mobilität und Position zu IM, wird ein neues Level von Präsenz eingeführt. Benützer können zum Beispiel den momentanen Aufenthaltsort anderer Benützer finden. Konsumenten und Geschäftsleute, die Wireless Village kompatible Produkte und Services benützen, können auf interoperable, feature-reiche mobile Instant Messaging und Präsenz Funktionen auf kabellosen Geräten zugreifen. Präsenzinformationen abrufen, Multimedia Instant-Messages versenden und an Community-Chats teilnehmen, ermöglicht durch mobile Terminals, sind unter den Features der Wireless Village Spezifikation. Vorteile für die Endbenutzer: IMPS auf dem Mobiltelefon Mobiltelefon zu Mobiltelefon und Mobiltelefon zu PC Nachrichtenübertragung Real-Time Nachrichtenübertragung Universaler Namensraum Device Manufacturers Jeder Gerätehersteller möchte gerne die Technologien unterstützen, die die IMPS Bedürfnisse aller End-Benützer und Operatoren zufrieden stellen. Praktisch aber wird infolge der Einschränkungen von Speicherplatz, Arbeitspeicher, Energieverbrauch und Kosten, ein Gerät nur eine IMPS Technologie unterstützen können. Gerätehersteller werden deshalb von einem allgemeinen Protokoll profitieren, das Geräte mit einem breiten Bereich von mobilen IMPS Applikationen, Services, Netzwerke und Übermittlungstechnologien kommunizieren Seite 18

19 lässt. Sie können Geräte herstellen, die mehr Features haben und einfacher zu konfigurieren und zu benützen sind Operatoren/IMPS Service Providers Eine starke Verbreitung von verschiedenen IMPS Technologien hat hohe Supportkosten und einen hohen technischen Aufwand zur Folge. Dies macht es für die Operatoren unmöglich, ihre Kunden in Kosten-Effektiver Weise zu unterstützen. Die Operatoren haben deshalb ein grosses Interesse an einer Standardisierung des IMPS, damit sie nur eine IMPS Server Infrastruktur aufbauen müssen. Dadurch ist die Infrastruktur besser skalierbar und planbar und die Ressourcen können gut verteilt werden. Die Wireless Village Initiative stellt eine einzige Lösung für eine mobile IMPS zur Verfügung und verhindert das Risiko einer festen Verbindung zu einer proprietären Lösung. Die Wireless Village Lösung erlaubt es den Operatoren: ihre existierende Kundenbasis, SMS Benutzungsmuster und Businessmodelle zu erweitern neue Kunden anzulocken Partnerschaften mit bestehenden IM Providern einzugehen neue gewinnbringende Services anzubieten ihre eigenen IMPS Gruppen zu bauen Killerapplikation für 2.5G und 3G Application Developers Ein allgemeines mobiles IMPS Protokoll erweitert die Möglichkeit, um einen breiten Bereich von Geräten und vernetzten Daten zu unterstützen. Ausserdem reduziert es den teuren Support von mehreren mobilen IMPS Technologien. 4.2 UMS Unter dem Begriff UMS können verschiedene zusammenarbeitende Produkte verstanden werden. So ist zum Beispiel bereits eine integrierte Fax- und Maillösung, wie sie schon seit Jahren eingesetzt werden, ein Unified Messaging System. UMS ist im Prinzip ein Erstellen von Schnittstellen zwischen bestehenden System, sowie das Vereinheitlichen der Systemschnittstellen zum Benutzer. UMS hat keinen Zusammenhang zu Übertragungsarten, UMS kann drahtlos und drahtgebunden sein, die Übertragungsart ist nur eine Frage der Implementation. Im Weiteren Verlauf ist unter UMS ein Schritt in Richtung ideales UMS zu verstehen, also ein Zusammenfassen von 2 oder mehr Kommunikationsmitteln. Aufgrund der Vielfältigkeit von UMS sind Zahlen schwierig zu finden. Zudem sind die auffindbaren Zahlen über angebotene Produkte, eingesetzte Produkte, Produkteumfang, Anzahl Beschäftigte und erwartete oder erzielte Ersparnis nicht vernünftig in Relation zu bringen Allgemeine wirtschaftliche Betrachtungen Soll UMS eine lohnende Investition sein, müssen die Ersparnisse die Investitionen in einem relativ kurzen Zeitraum überschreiten. Die Investitionen setzen sich im Allgemeinen aus Kosten für das Produkt, Ausfallkosten sowie zu erwartenden Schulungskosten zusammen. Als Ersparnisfaktoren sind vor allem die Einsparungen bei der Bearbeitungszeit zu erwarten. Dazu können je nach eingesetztem System auch noch so genannte variable Kosten wie Übertragungskosten sinken oder steigen. Bei einer Lösung welche bisher SMS verschickte, ist ein Umsteigen auf eine GPRS basierte Lösung in Bezug auf die Übertragungskosten billiger. Beim Wechsel zu einer integrierten Faxlösung werden die Übertragungskosten in etwa gleich bleiben. Gerade bei mobilen Lösungen entsprechen die Übermittlungskosten einem relativ hohen Kostenanteil. Ganz allgemein gilt, dass die Ersparnisfaktoren zusammen mit der Änderung der Übertragungskosten grösser sein müssen als die Investitionen. Es versteht sich von selbst, dass der Zeitraum für diese Rechnung nicht allzu gross gewählt werden sollte, die Intervalle neuer Entwicklungen sind klein, der Abschreibungszeitraum sollte folglich auch kurz sein. Seite 19

20 Ein häufig angewendetes Mittel den Abschreibungszeitraum zu verkürzen, ist der dass die Kosten teilweise über die Marketingabteilung getragen werden. Für supportintensive Unternehmen kann es ein Marketingvorteil sein, den besten Support anzubieten Wo wird UMS heute eingesetzt Je nach Ausprägung von UMS finden sich in sehr vielen Firmen Ansätze davon. Unified bedeutet, dass die verschiedenen Kommunikationskanäle vereint sind, was schon bei einer einfachen Faxlösung gegeben ist. Die meisten heute eingesetzten UMS Lösungen funktionieren nach dem Prinzip, dass Informationen auf einem zentralen System hinterlegt, welche dann zu einem späteren Zeitpunkt von einem Endgerät (PC, Notebook, PDA, Mobile Phone) wieder abgerufen werden. Informationen sind Nachrichten, Adressen oder auch Termine. Beispiele hierfür sind integrierte Faxlösungen oder auch Anruferkennung, bei welcher das normale Telefon mit Informationen eines Telefonbuches kombiniert und erweitert wurde. Weiter sind diverse Plugins für Mailprogramme erhältlich, mit deren Hilfe Faxe oder auch Sprachnachrichten verschickt werden können Was ist heute verfügbar Heute verfügbare Applikationen sind weitergehende Lösungen, wie das Beispiel Corporate Office Access der Swisscom zeigt. Ähnliche Produkte haben Orange und Sunrise in ihrem Angebot. Diese Applikationen wurden eben erst der Öffentlichkeit vorgestellt und sind dementsprechend noch nicht verbreitet. Ebenfalls angeboten werden diverse IM Lösungen. Die Funktionsweise ist ähnlich zu den bereits existierenden Instant Messaging Programmen. Allerdings sind Instant Messaging Lösungen mehrheitlich Insellösungen, eine Integration in bestehende UMS ist noch nicht erkennbar. Das Hauptproblem bei IM ist immer noch ein fehlender Standard, es gibt zu viele verschiedene Anbieter und Produkte, welche untereinander weitestgehend inkompatibel sind. Einen Ansatz diese Inkompatibilitäten zu überwinden versucht hier Jabber zu gehen, indem für diverse IM Protokolle Plugins entwickelt wurden. Ein anderer Grund für die fehlende Integration könnte auch der schlechte Ruf von Instant Messaging bei Unternehmen sein. Die Meinung Mitarbeiter würden damit nur unnütz ihre Zeit vertreiben ist oft stark ausgeprägt. Die Voraussetzungen für UMS sind vom technischen Standpunkt her vorhanden. Kabelgebunden sind die Datenraten mit DSL oder Kabelanschlüssen für den Anspruch von UMS gut bis sehr gut. Im mobilen Bereich liesse sich mit den verfügbaren Bandbreiten vernünftig arbeiten, spätestens mit den G3 Netzen ist der Stand auch hier gut bis sehr gut. Ein durchschnittlicher Arbeitsplatzrechner mit minimalster Multimediaausstattung (Soundkarte) sowie Modem oder Netzzugang erfüllt bereits alle Anforderungen. Die mobilen Endgeräte jedoch lassen von der Ausstattung (kleine Tastatur, kleiner Bildschirm) her immer noch Wünsche offen Was wird verfügbar sein Es ist zu erwarten, dass noch mehr Dienste zu den bestehenden Bestandteilen von UMS hinzugefügt werden. Auf der anderen Seite ist die Zahl der verschiedenen Kommunikationsmittel beschränkt. Es ist nicht zu erwarten, dass grundsätzlich neue Kommunikationsmittel hinzukommen. Folglich werden die Entwickler vorerst die noch nicht enthaltenen Komponenten hinzufügen. Danach werden sie die vorhandenen Merkmale verbessern und die Interoperabilität der Produkte erweitern. Zusammen mit dem Preis sind die Merkmale und Interoperabilität die kritischen Erfolgsfaktoren für UMS-Systeme. Eines dieser neu hinzukommenden Kommunikationsmittel wird wohl das Instant Messaging sein. IM hat sich im Bereich des Internets in den letzten Jahren sehr stark verbreitet. In den USA sollen inzwischen 45% aller Internetbenutzer regelmässig (einmal pro Woche) IM benutzen, 90% von ihnen sogar täglich. Ein Potenzial ist also durchaus vorhanden. Ein Ansatz zu einer Interoperabilität ist das Wireless Village. Dort wird grosser Wert darauf gelegt, dass die Anwendungen auf nahezu allen Endgeräten lauffähig und zu einander kompatibel sind Wirtschaftliche Überlegungen Netzbetreiber (Operatoren) Die Netzbetreiber bieten hauptsächlich die Infrastruktur an. Ergänzend haben Netzbetreiber auch weitergehende Dienste im Sortiment. Beispielsweise bietet Swisscom mit Corporate Office Access ein umfangreiches Produkt an. UMS benötigt nicht zwingend zusätzliche Bandbreite. Alle Nachrichten werden über bestehende Kanäle übertragen. Neue Kabel oder Übertragungskapazitäten sind nicht nötig. Seite 20

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