Monitoring der Qualitätskomponente Makrophyten/Phytobenthos. Los 3 (aquatische FFH-LRT) Endbericht 2009

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "Monitoring der Qualitätskomponente Makrophyten/Phytobenthos. Los 3 (aquatische FFH-LRT) Endbericht 2009"

Transkript

1 Monitoring der Qualitätskomponente Makrophyten/Phytobenthos für WRRL und FFH-RL in schleswigholsteinischen Seen 2009 Los 3 (aquatische FFH-LRT) Endbericht 2009 biota Institut für ökologische Forschung und Planung GmbH Geschäftsführer: USt.-Id.-Nr. (VAT-Number): Steuernummer (FA Güstrow): Bankverbindung: Dr. rer. nat. Dr. agr. Dietmar Mehl Dr. rer. nat. Volker Thiele DE / 106 / Volks- und Raiffeisenbank Güstrow e.g (BLZ: ) Sitz: Telefon: Telefax: Internet: Handelsregister: Bützow, Nebelring / / Amtsgericht Rostock HRB 5562

2 Seenmonitoring Qk Makrophyten/Phytobenthos für WRRL und FFH-RL 2009 Auftragnehmer & Bearbeiter: Auftraggeber: Assessor Bodo Degen Dipl.-Ing. (FH) Doreen Kasper Dipl.-Ing. (FH) Matthias Grothe Dipl.-Landschaftsökol. Eike Beutler Dipl.-Landschaftsökol. Nina Malkomes Dr. rer. nat. Volker Thiele biota Institut für ökologische Forschung und Planung GmbH Nebelring Bützow Telefon: / Telefax: / Landesamt für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume des Landes Schleswig-Holstein Hamburger Chaussee Flintbek Telefon: 04347/ Telefax: 04347/ Vertragliche Grundlage: Beauftragung vom Bützow, den Dr. rer. nat. Dr. agr. Dietmar Mehl - Geschäftsführer - Institut biota

3 Seenmonitoring Qk Makrophyten/Phytobenthos für WRRL und FFH-RL 2009 Zitation: Autor [oder Bezeichnung des Auftragnehmers] (Jahr) Titel. Auftraggeber. Erscheinungsort. Seitenzahl + Anlagen biota Institut für ökologische Forschung und Planung GmbH (2009): Monitoring der Qualitätskomponente Makrophyten/Phytobenthos für WRRL und FFH-RL in schleswig-holsteinischen Seen, Los 3 - Endbericht im Auftrag des Landesamtes für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume. Kiel. P CD. Namen der BearbeiterInnen Assessor Bodo Degen, Dipl.-Ing. (FH) Doreen Kasper, Dipl.-Ing. (FH) Matthias Grothe, Dipl.- Landschaftsökol. Eike Beutler, Dipl.-Landschaftsökol. Nina Malkomes, Dr. rer. nat. Volker Thiele Untersuchungsjahr(e) 2009 Qualitätskomponenten Makrophyten; Hydromorphologie Ziele Operatives Monitoring; WRRL-Bewertung; FFH-Bewertung; Biotop- und Nutzungstypenkartierung Gewässerkategorie Seen Flussgebietseinheiten Elbe, Schlei/Trave, Eider Bearbeitungsgebiete Wasserkörper 0058, 0088, 0171, 0195, 0218, 0113 Gewässernamen Dannauer See, Gammellunder See, Itzstedter See, Kleiner Pönitzer See, Kührener Teich, Großer Mustiner See FFH-Gebietsnummern , , , , , Institut biota 2010

4 Seenmonitoring Qk Makrophyten/Phytobenthos für WRRL und FFH-RL 2009 INHALTSVERZEICHNIS 1 EINLEITUNG METHODEN ERGEBNISSE Dannauer See Kurzcharakteristik Vegetationsentwicklung unter Berücksichtigung von Altdaten Bewertung und Empfehlungen Beschreibung einzelner Uferabschnitte Transektkartierung Makrophyten Anhang Artenliste Gammellunder See Kurzcharakteristik Vegetationsentwicklung unter Berücksichtigung von Altdaten Bewertung und Empfehlungen Beschreibung einzelner Uferabschnitte Transektkartierung Makrophyten Anhang Artenliste Itzstedter See Kurzcharakteristik Vegetationsentwicklung unter Berücksichtigung von Altdaten Bewertung und Empfehlungen Beschreibung einzelner Uferabschnitte Transektkartierung Makrophyten Anhang Artenliste Kleiner Pönitzer See Kurzcharakteristik Vegetationsentwicklung unter Berücksichtigung von Altdaten Bewertung und Empfehlungen Beschreibung einzelner Uferabschnitte Transektkartierung Makrophyten Anhang Artenliste Kührener Teich Kurzcharakteristik Vegetationsentwicklung unter Berücksichtigung von Altdaten Bewertung und Empfehlungen Beschreibung einzelner Uferabschnitte Transektkartierung Makrophyten Anhang Artenliste Großer Mustiner See Kurzcharakteristik Vegetationsentwicklung unter Berücksichtigung von Altdaten Bewertung und Empfehlungen Beschreibung einzelner Uferabschnitte Transektkartierung Makrophyten Anhang Artenliste Institut biota

5 Seenmonitoring Qk Makrophyten/Phytobenthos für WRRL und FFH-RL VERGLEICHENDE BEWERTUNG LITERATURVERZEICHNIS ANHANG Institut biota 2010

6 Seenmonitoring Qk Makrophyten/Phytobenthos für WRRL und FFH-RL EINLEITUNG Im Rahmen des Monitorings der Qualitätskomponente Makrophyten/Phytobenthos für WRRL und FFH-RL in Schleswig-Holstein sollen im Jahr 2009 insgesamt 21 Seen Schleswig- Holsteins hinsichtlich der Ufer- und Unterwasservegetation und teilweise der Diatomeen untersucht werden. Darunter wird an sechs Seen, die kleiner als 50 ha sind und in gemeldeten FFH-Gebieten liegen die Ufervegetation kartiert, sowie die Unterwasservegetation abschnittsweise und an jeweils 2 Makrophytentransekten untersucht. Darüber hinaus ist eine einmalige Messung ausgewählter physikalisch chemischer Kennwerte durchzuführen. Das Landesamt für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume Schleswig-Holstein hat deshalb das Büro BIOTA beauftragt, die Untersuchungen und Auswertungen am Dannauer, Gammellunder, Itzstedter See, dem Kleinen Pönitzer und Großen Mustiner See sowie dem Kührener Teich durchzuführen. In diesem Zusammenhang ist auch eine Übersichtskartierung der Ufer- und Unterwasservegetation an den untersuchten Seen erfolgt. Die Ergebnisse bilden die Grundlage für eine aktuelle Einschätzung des Zustandes der Gewässer. Basierend darauf werden für die untersuchten Seen auch Maßnahmeempfehlungen zur Stabilisierung und Verbesserung des aktuellen Erhaltungszustandes nach FFH-RL (2003) erarbeitet. Im nachfolgenden Bericht werden die Ergebnisse der Untersuchungen der 6 Seen dargestellt und diskutiert. Institut biota

7 Seenmonitoring Qk Makrophyten/Phytobenthos für WRRL und FFH-RL METHODEN Vegetationskundliche Untersuchungen Die Untersuchungen der Vegetation erfolgten im Juli und August Sie umfassten eine Biotop- und Nutzungstypenkartierung der Seeufer und der angrenzenden Flächen sowie eine Übersichtskartierung der Gewässervegetation und die Auswahl und Kartierung von Monitoringstellen für Makrophyten. Die Umlandkartierung erfolgte in einem Radius von 300 m um die Uferlinie von Land aus. Dabei sind alle vorhandenen Biotope flächenscharf in Übersichtskarten eingetragen worden. Zusätzlich erfolgte bei den Uferbiotopen eine Erfassung typischer und besonderer Arten. Im Rahmen der weiteren Untersuchung wurde das Gewässer entlang der gesamten Uferlinie mit einem Boot befahren und die Artenzusammensetzung der Ufer- und Gewässervegetation durch Beobachtung mittels Sichtkasten und Rechenbeprobung bzw. Schnorcheln ermittelt. Dabei erfolgt eine Unterteilung der Gesamtuferlinie in bis zu 4 einzelne Untersuchungsabschnitte, die anhand von Vegetationsausbildung, Ufermorphologie, sowie Nutzungsgrenzen abgegliedert wurden. Bereits bestehende Abgrenzungen älterer Untersuchungen wurden dabei übernommen. In jedem Abschnitt wurde die Gewässervegetation in verschiedenen Tiefenzonen an ca Punkten mit einem Doppelrechen (DEPPE & LATHROP 1992) und ggf. unter Zuhilfenahme eines Sichtkastens beprobt. An den Untersuchungspunkten sind die vorkommenden Arten und deren Häufigkeit (KOHLER 1978) sowie die Wassertiefe notiert worden. Auf der Basis dieser Ergebnisse sowie unter Berücksichtigung der Transektdaten erfolgte eine Schätzung der Abundanzen der Hydrophyten für die einzelnen Seeabschnitte. Während der Begehungen wurde für jedes Gewässer eine Fotodokumentation erstellt, wobei mindestens ein Foto für jeden Seeuferabschnitt und jedes Transekt angefertigt wurde. Zusätzlich sind an jedem Gewässer in der Seemitte bzw. an den ausgewählten Makrophytentransekten ergänzende physiko-chemische Daten erhoben worden. Für jedes Gewässer wurden vor Ort in der Seemitte einmalig folgende Parameter gemessen: Sichttiefe (mit Secchi-Scheibe) Wasserfärbung Gesamthärte Carbonathärte Säurekapazität Elektrische Leitfähigkeit (in 1 m Wassertiefe) Temperatur (in 1 m Wassertiefe) Die Parameter Gesamthärte, Carbonathärte, Säurekapazität und Elektrische Leitfähigkeit wurden außerdem jeweils einmalig an den Monitoringstellen für Makrophyten gemessen. Die Ergebnisse der beschriebenen Untersuchungen sind zusammengefasst in Tabellenform im Anhang des Berichts dargestellt. Für jedes untersuchte Gewässer werden die Ergebnisse der Übersichtskartierungen mit Lage der Beprobungspunkte (Rechts-, Hochwerte) sowie Angaben zu Vorkommen und Häufigkeit der gefundenen Arten separat im Anhang aufgeführt. 8 Institut biota 2010

8 Seenmonitoring Qk Makrophyten/Phytobenthos für WRRL und FFH-RL 2009 Transektkartierung der Monitoringstellen für Makrophyten Vor dem Hintergrund der EU-WRRL (2000) wurden an den untersuchten Gewässern definierte Probestellen für eine Transektkartierung der submersen Makrophyten ausgewählt. In den 6 untersuchten Seen waren dabei insgesamt 12 Transekte auszuwählen und festzulegen. Pro See sind dabei zwei Probestellen bearbeitet worden. Die Erfassungen erfolgten nach der Methodik in SCHAUMBURG et al. (2007). Eine Vorabstimmung und Auswahl der Probestellen wurde nach Durchführung der Überblickskartierung in Zusammenarbeit mit dem Auftraggeber durchgeführt. Untersucht wurden Bandtransekte von m Breite, in denen die Vegetation ein weitgehend homogenes Verbreitungsbild aufwies. Kartiert wurde i.d.r. vom Ufer bis über die Tiefengrenze der Makrophyten hinaus, bei einigen Gewässern (z.b. Gammellunder See) war z.t. keine Tiefengrenze vorhanden. In diesem Falle erfolgte die Erfassung bis zur tiefsten Stelle des Sees in Transektrichtung. Die Bearbeitung der Makrophyten erfolgte in den durch das Verfahren vorgegebenen Tiefenstufen 0-1 m, 1-2 m, 2-4 m und 4-6 m, von denen nur in Sonderfällen abgewichen wurde. Die Positionen des Anfangs- und Endpunktes sowie relevanter Tiefenstufen wurden mit einem GPS-Gerät eingemessen (Rechts- / Hochwerte). Die Häufigkeit der einzelnen Pflanzenarten wurde mittels der fünfstufigen Skala von KOH- LER (1978) geschätzt: 1 = sehr selten 2 = selten 3 = verbreitet 4 = häufig 5 = sehr häufig bis massenhaft Bei nicht vor Ort bestimmbaren Arten (z.b. Armleuchteralgenarten) wurde deren Häufigkeit aufgrund entnommener und später bestimmter Proben geschätzt. Zusätzlich sind weitere Standortparameter aufgenommen worden, wie Exposition, Litoralgefälle und -beschaffheit und die Beschattung. Letztere war mittels einer fünfstufigen Skala nach WÖRLEIN (1992) zu schätzen. Die Substratverhältnisse wurden z.t. mit einem Bodengreifer erfasst, soweit sie nicht im Rahmen von Tauchgängen ermittelt wurden. In Absprache mit dem Auftraggeber wurde für ausgewählte bzw. kritische Arten eine Belegsammlung angefertigt (Herbarexemplare). Bei der Beprobung kam neben Boot und Sichtkasten ein doppelseitiger Rechen zum Einsatz (DEPPE & LATHROP 1992). Darüber hinaus wurden die Arten im Bereich bis 2,0 m Wassertiefe durch Schnorcheln erfasst. Soweit keine Determination vor Ort erfolgen konnte, wurden Proben für eine spätere Auswertung entnommen. Die Wassertiefen sind mittels eines Lotes mit 10 cm-markierungen ermittelt und notiert worden. Biotop- und Nutzungstypennachkartierung Eine Biotop und Nutzungstypennachkartierung des Seeufers und der angrenzenden Flächen wurde auftragsgemäß an allen 6 Seen durchgeführt. Hierzu erfolgte zunächst ein Abgleich mit ggf. vorliegenden Vegetationskarten früherer Untersuchungen und CIR-Luftbildern ( ), die ermittelten Veränderungen wurden durch Geländebegehung verifiziert. Im Zuge der Kartierungen wurde ein 300 m breiter terrestrischer Streifen um die Seen herum erfasst. Die Zuordnung zu den Biotoptypen erfolgte nach der Standardliste der Biotoptypen in Schleswig-Holstein (LANDESAMT FÜR NATUR UND UMWELT DES LANDES SCHLES- WIG-HOLSTEIN 2003). Dabei wurde die Gewässer- und Verlandungsvegetation bis zur 2. bzw. 3. Hierarchiestufe, die ufer- bzw. naturferneren Flächen wurden bis zur 1. oder 2. Hierarchiestufe typisiert. Abweichend zur Standardliste wurde als zusätzliche Signatur die Kartiereinheit Stillgewässer begleitende Gehölzsäume (HGs) / Ufergehölze eingeführt, da der Institut biota

9 Seenmonitoring Qk Makrophyten/Phytobenthos für WRRL und FFH-RL 2009 o.g. Kartierschlüssel keine zufriedenstellende Signatur für diesen an Seen sehr häufigen Biotoptyp aufwies. Zusätzlich wurden vor dem Hintergrund möglicher Nährstoffeinträge auch größere Gräben, Knicks bzw. Verwallungen sowie Erosionsbereiche und erhebliche Störstellen erfasst und ggf. in die Karten eingetragen. Im Rahmen der Kartierung wurde die Schwimm- und Tauchblattvegetation auftragsgemäß wie folgt differenziert: FVu1: Tauchblattvegetation, spärlich FVu2: Tauchblattvegetation, zerstreut FVu3: Tauchblattvegetation, häufig FVu3c: Tauchblattvegetation, characeenreich FVs: Schwimmblattvegetation 10 Institut biota 2010

10 Seenmonitoring Qk Makrophyten/Phytobenthos für WRRL und FFH-RL Dannauer See 3 ERGEBNISSE 3.1 Dannauer See FFH-Gebiet: Nr Dannauer See und Hohensasel und Umgebung Naturschutzgebiet: NSG Dannauer See und Umgebung Transektkartierung Makrophyten: Biotop- und Nutzungstypennachkartierung: / Sichttiefe: 0,2 m ( ) Pegel: - Tiefengrenze für submerse Makrophyten: 0,5 m (Berula erecta, vgl , Transekt 2) Kurzcharakteristik Der Dannauer See liegt im Kreis Plön südöstlich der Ortschaft Dannau. Der See hat eine Flächengröße von etwa. 0,1 km² bei etwa 1,4 km Uferlänge (LLUR 2009). Laut Tiefenkarte beträgt die Maximaltiefe des Sees 1,55 m, der tiefste Punkt liegt dabei etwa in der Seemitte (MLUR 2010a). Große Teile des Sees weisen eine Gewässertiefe von weniger als einem Meter auf. Der See ist Teil des gemeldeten FFH-Gebietes Dannauer See und Hohensasel und Umgebung und des Naturschutzgebietes Dannauer See und Umgebung. Der Dannauer See liegt in der Jungmoränenlandschaft des Ostholsteinischen Hügel- und Seenlandes in einer großflächig vermoorten Senke. Die Seeufer werden überwiegend durch Torfe bestimmt, lediglich am Ostufer grenzen mineralische Kuppen unmittelbar an. Diese weisen aber z.t auch Sickerwasseraustritte auf. Am Südufer liegt eine weitere Mineralkuppe innerhalb der breiten Niederung, die an das Seeufer heranreicht. Das Litoral ist im See durchgängig sehr flach ausgebildet. Es besteht fast vollständig aus massiven Schichten von Feindetritusmudde, die in Ufernähe z.t. mit Grobdetritus und Totholz durchsetzt sind. Lediglich am Ostufer sind im Flachwasserbereich noch schmale Streifen sandig-kiesigen Sedimentes vorhanden, welche aber z.t. mit künstlichen Substraten durchsetzt sind. Diese werden aber bereits in geringer Wassertiefe von Detritusmudden ü- berlagert. Den einzigen größeren Zufluss stellt die Krusbek dar, deren Lauf nach der Rückverlegung am Südostufer einmündet. Ihr eigentlicher, heute aber fast vollständig zugewachsener Ablauf liegt am Südwestufer innerhalb großer Röhrichtflächen. Der eigentliche Ablauf wird wahrscheinlich über einen ausgebauten Graben am Westufer erfolgen, der an der Kläranlage vorbeiführt, deren Entwässerung aufnimmt und dann über deutlich aufgeweitete und z.t. über Staubohlen rückgestaute Gräben wieder der Krusbek zufließt. Am Nordwestufer münden einzelne Gräben aus den Siedlungsbereichen bzw. landwirtschaftlichen Nutzflächen in den See ein. Das Umland des Dannauer Sees wird überwiegend landwirtschaftlich genutzt. Am Westufer liegt eine größere Kläranlage, die über einen Ablauf in die Niederungsbereiche und die Krusbek entwässert. Östlich des Sees befindet sich das Dorf Dannau, dessen Ausläufer z.t. bis an den See heranreichen. Ufergehölze sind am Nordostufer als lückige Weidengebüsche ausgebildet. Auf Höhe der angrenzenden Siedlungsflächen von Dannau sind die Ufergehölze partiell vollständig oder teilweise zurückgeschnitten. Bereits am Südostufer treten größere Weidengebüsche von ca. 15 m Breite und über 80 m Länge auf. Deren Krautschicht wird von Seggen und weiteren Feuchte- bis Nässezeigern bestimmt. Landseitig grenzen z.t. Laubgehölze mit Esche, Weißdorn, Hasel und Schlehe und einer stärker ruderal beeinflussten Krautschicht an. In den Niederungsbereichen am Süd- und Nordwestufer sind teilweise größere Weidengebüsche Institut biota

11 Seenmonitoring Qk Makrophyten/Phytobenthos für WRRL und FFH-RL Dannauer See mit diversen Strauchweiden (Salix cinerea, S. pentandra, S. alba, S. aurita) entwickelt. Diese weisen einen hohen Anteil nässe- und feuchtezeigender Taxa in der Krautschicht auf, wie Schilf (Phragmites australis), Sumpf-Segge (Carex acutiformis), Sumpf-Reitgras (Calamagrostis canescens), Sumpf-Schwertlilie (Iris pseudacorus), Bitteres Schaumkraut (Cardamine amara, RL V) oder Sumpf-Haarstrang (Peucedanum palustre, RL V). Kleinere Weidengebüsche kommen inselartig innerhalb der Röhrichtflächen am Süd- und Westufer vor. Am Südufer des Dannauer Sees kommen artenreiche Laubwaldsäume mit Dominanz von Stiel-Eiche, Buche und typischen Arten feuchter Standorte wie Schwarz-Erle, Esche, Zitter- Pappel und der allochthonen Grau-Erle in Randbereich einer mineralischen Linse vor. Westlich davon kommt auf nassen Moorstandorten ein junger Erlen-Moorbirkenbruch auf, der in der Krautschicht eine Vielzahl von Nässezeigern aufweist. Dort konnten u.a. die gefährdeten Arten Sumpfdotterblume (Caltha palustris, RL 3) und Straußblütiger Gilbweiderich (Lysimachia thyrsiflora, RL 3), die Steif- und Scheinzypergras-Segge (Carex elata, C, pseudocyperus), der Wasser-Ampfer (Rumex hydrolapathum) oder das Bittere Schaumkraut (Cardamine amara, RL V) gefunden werden. Am Nordufer des Sees sind größere Flächen der Niederung mit Erlenbruch bestockt, der in den Randzonen in Eschenwald übergeht. Bei den Bruchwäldern handelt es sich um nasse Ausprägungen mit Dominanz von Großseggen (Carex acutiformis) und Schilf (Phragmites australis) und zahlreichen und z.t. gefährdeten Begleitarten wie Sumpf-Schwertlilie (Iris pseudacorus), Berle (Berula erecta), Sumpf-Labkraut (Galium palustre), Sumpf-Haarstrang (Peucedanum palustre, RL V), Straußblütiger Gilbweiderich (Lysimachia thyrsiflora, RL 3) oder Bitteres Schaumkraut (Cardamine amara, RL V). Röhrichte und Riede treten am mineralisch geprägten Nordost- und Ostufer als schmale aquatische Säume mit Schilf (Phragmites australis) auf, in denen bereichsweise auch der Schmalblättrige Rohrkolben (Typha angustifolia), der Ästige Igelkolben (Sparganium erectum) und einzelne Bultseggen (Carex paniculata) vorkommen. An diese schließen feuchte Schilf-Landröhrichte mit typischen Begleitarten wie Gewöhnliche Zaunwinde (Calystegia sepium), Sumpf-Schwertlilie (Iris pseudacorus), Bittersüßer Nachtschatten (Solanum dulcamara) u.a. an. Die seenahen Böschungen am Ostufer weisen punktuell Sickerwasseraustritte auf und sind daher relativ feucht. Sie werden von Landröhrichten und Rieden mit Arten wie Schilf (Phragmites australis), Rohr-Glanzgras (Phalaris arundinacea) oder Sumpf-Segge (Carex acutiformis) dominiert. Am Süd-, West- und Nordufer herrschen wasserseitig nasse Schilf-Röhrichte vor, die eine Breite bis zu 10 m erreichen können und oftmals an der Seeaußenkante in Schwingdecken mit rasigen bzw. bultigen Seggen wie Rispen-, Steif-, Scheinzypergras- oder Sumpf-Segge (Carex paniculata, C. elata, C. pseudocyperus, C. acutiformis) übergehen. In diesem Bereich haben sich an bzw. auf den Seggenbulten diverse hygrophile Arten wie Ufer-Wolfstrapp (Lycopus europaeus), Wasser-Minze (Mentha aquatica), Sumpf- Haarstrang (Peucedanum palustre), Wasser-Ampfer (Rumex hydrolapathum), Sumpf- Helmkraut (Scutellaria galericulata) oder Gewöhnlicher und Straußblütiger Gilbweidereich (Lysimachia vulgaris, L. thyrsiflora) angesiedelt. Innerhalb der Wasserröhrichte kommen punktuell auch weitere Röhrichtbildner auf. Dies betrifft insbesondere den Schmal- und Breitblättrigen Rohrkolben (Typha angustifolia, T. latifolia), seltener auch Wasser-Schwaden (Glyceria maxima) oder Ästigen Igelkolben (Sparganium erectum). An die Wasserröhrichte schließen in den breiteren Verlandungszonen des Dannauer Sees meist großflächige Schilf- Landröhrichte auf temporär nassen Standorten an, die typische Begleitarten eutropher Verlandungszonen aufweisen. Großflächige, aber meist deutlich artenärmere Schilf-, Rohr- Glanzgrasröhrichte bzw. Sumpf-Seggen- und Sumpf-Reitgras-Riede kommen auch innerhalb der aufgelassenen Niederungsflächen im weiteren Umfeld vor. Schwimmblattbestände sind im Dannauer See nicht mehr vorhanden. Im Rahmen der Kartierungen wurden sehr häufig die Reste der Wurzelrhizome der ehemals großflächig vorhandenen Schwimmblattrasen gefunden. Nach Aussagen von Anwohnern sind die letzten Reste vor ca. 3 Jahren abgestorben. Als einzige Schwimmblattart konnte die Kleine Wasserlinse (Lemna minor) selten in den Ufersäumen am Westufer gefunden werden. 12 Institut biota 2010

12 Seenmonitoring Qk Makrophyten/Phytobenthos für WRRL und FFH-RL Dannauer See Tauchblattvegetation fehlt im Dannauer See vollständig. Es konnten lediglich submerse Formen von Helophyten vor der Röhrichtkante gefunden werden (Berula erecta) Vegetationsentwicklung unter Berücksichtigung von Altdaten Nach gegenwärtigem Kenntnisstand liegen bisher keine detaillierten Angaben zur Gewässervegetation vor. Auf der Hinweistafel am Steg sind aber großflächige Schwimmblattbestände aus See- und Teichrose (Nymphaea alba, Nuphar lutea) erwähnt, die bis vor wenigen Jahren noch im See auftraten. Diese sind nach Aussagen von Anwohnern etwa seit 2006 verschwunden. Damit deutet sich eine deutliche Zustandsverschlechterung innerhalb der letzten Jahre an Bewertung und Empfehlungen Bewertung Trophie: Nach SUCCOW & KOPP (1985) kann der Dannauer See über die Tiefenausdehnung der Gewässervegetation nicht sicher bewertet werden, weil keine echte Tauchblattvegetation mehr auftritt. Submerse Formen von Helophyten (Berula erecta) traten aber bis zu einer Tiefe von 0,5 m auf. Dieser Wert entspricht bereits dem Übergang vom polytrophen zum hochpolytrophen Zustand. Angesichts der vollständig verschwundenen Submers- und Schwimmblattvegetation ist aber bereits von einem tendenziell hypertrophen Zustand auszugehen. Die zum Untersuchungszeitpunkt gemessenen Sichttiefen von lediglich 0,2 m und eine anhand eigener Beobachtungen und nach Aussagen von Anwohnern im Sommer häufige Planktonmassenentwicklung weisen ebenfalls zumindest auf hochpolytrophe Verhältnisse hin. Bewertung des FFH-Lebensraumtyps: Der Dannauer See ist Bestandteil des gemeldeten FFH-Gebietes Dannauer See und Hohensasel und Umgebung (Nr ). Er wurde als Lebensraumtyp 3150 (natürliche eutrophe Seen mit einer Vegetation des Magnopotamion oder Hydrocharitions) laut Anhang I der FFH-RL (2003) eingestuft. Nach Vorgaben des LANA-Arbeitskreises Wasser (BFN 2005) erfolgt die Bewertung des FFH-Lebensraumtyps 3150 gemäß der in Tabelle 1 aufgeführten Parameter. Beim Kriterium lebensraumtypisches Arteninventar wurden dabei die auf Landesebene konkretisierten Arten des aktuellen Steckbriefes (LANU 2007) einbezogen. Institut biota

13 Seenmonitoring Qk Makrophyten/Phytobenthos für WRRL und FFH-RL Dannauer See Tabelle 1: Bewertungsschema des FFH-LRT 3150 gemäß der Vorgabe des LANA- Arbeitskreises (BFN 2005) und landespezifischen Ergänzungen (LANU 2007), zutreffende Merkmale unterstrichen Erhaltungszustand A - hervorragend B - gut C - mittel bis schlecht Natürliche eutrophe Seen und Teiche einschließlich ihrer Ufer mit Schwimm- und Wasserpflanzenvegetation Vollständigkeit der lebensraumtypischen Habitatstrukturen (in Abhängigkeit von der Gewässermorphologie kann das Potential an Habitatstrukturen geringer sein) Vollständigkeit des lebensraumtypischen Arteninventars bei artenreichen submersen Beständen (>8 Arten) siehe Variante zur Bewertung reicher Submersbestände Verlandungsvegetation: Röhricht, Großsegggenried, Weiden-(Faulbaum-)Gebüsch, Erlen-Bruchwald mind. 3 typisch ausgebildete Vegetationsstrukturelemente 2 typisch ausgebildete Vegetationsstrukturelemente 1 typisch ausgebildetes Vegetationsstrukturelement aquatische Vegetation: Grundrasen, Schwebematten, Tauchfluren, Schwimmdecken, Schwimmblattrasen mind. 4 typisch ausgebildete Vegetationsstrukturelemente 2-3 typisch ausgebildete Vegetationsstrukturelemente 1 typisch ausgebildetes Vegetationsstrukturelement Lebensraumtypische Arten Höhere Pflanzen: Callitriche palustris, Callitriche palustris agg., Ceratophyllum demersum, Ceratophyllum submersum, Elatine hydropiper, Hippuris vulgaris, Hottonia palustris, Hydrocharis morsus-ranae, Lemna minor, Lemna trisulca, Myriophyllum spicatum, Myriophyllum verticillatum, Najas marina, Nuphar lutea, Nymphaea alba, Potamogeton acutifolius, Potamogeton alpinus, Potamogeton berchtoldii, Potamogeton compressus, Potamogeton crispus, Potamogeton gramineus, Potamogeton lucens, Potamogeton natans, Potamogeton obtusifolius, Potamogeton pectinatus, Potamogeton perfoliatus, Potamogeton praelongus, Potamogeton pusillus agg., Potamogeton x angustifolium, Potamogeton trichoides, Potamogeton zizii, Ranunculus aquatilis agg., Ranunculus circinatus, Stratiotes aloides, Spirodela polyrhiza, Utricularia australis, Utricularia vulgaris, Zannichellia palustris Moose: Fontinalis antipiretica, Riccia fluitans, Riccia spp., Ricciocarpos natans, Ricciocarpus spp. Beeinträchtigungen bei tiefen Gewässern untere Makrophytengrenze Algen: Chara contraria, Chara delicatula, Chara globularis, Chara tormentosa, Nitellopsis obtusa > 9 lebensraumtypische Arten vertreten 6-9 lebensraumtypische Arten vorhanden < 6 lebensraumtypische Arten, oder > 6 aber kleinflächige Vorkommen Eutrophierung, Uferlinie durch anthropogene Nutzung überformt, Störung durch Freizeitnutzung, Wasserspiegelsenkung weitgehend ohne, keine oder sehr lokal Störzeiger vorhanden ohne erkennbare Auswirkungen auf die Funktionalität des Gewässers und seine Tier- und Pflanzenwelt naturnaher Verlandungssaum fehlt auf <10% der Uferlänge Beeinträchtigungen mäßig ausgeprägt und ohne erhebliche Auswirkungen auf die Funktionalität des Gewässers und seine Tierund Pflanzenwelt, Hypereutrophierungszeiger wie Lemna gibba oder Ceratophyllum demersum 10 bis 50 % der Hydrophytenvegetation lediglich kleinflächige Störungen der Vegetation durch Erholungsnutzung, 10-50% der Uferlänge durch anthropogene Nutzung überformt 2,5-4 m 1,8-2,5 m <1,8 m Beeinträchtigungen stark ausgeprägt und mit z.t. deutlichen Auswirkungen, Hypertrophierungszeiger >50% der Hydrophytenvegetation größere naturferne Uferabschnitte ohne Verlandungsvegetation, > 50% der Uferlänge durch anthropogene Nutzung überformt 14 Institut biota 2010

14 Seenmonitoring Qk Makrophyten/Phytobenthos für WRRL und FFH-RL Dannauer See Der Dannauer See erreicht beim Kriterium Vollständigkeit von lebensraumtypischen Habitatstrukturen lediglich den Erhaltungszustand C (mittel bis schlecht), obwohl 3 typische Strukturelemente der Verlandungsvegetation noch in größerem Umfang auftreten. Die Submersvegetation fehlt mit Ausnahme flutender Formen von Berula erecta jedoch vollständig. Weil die aquatische Vegetation mit 2/3 in die Bewertung eingeht, ergibt sich für dieses Kriterium insgesamt eine Bewertung mit C. Das lebensraumtypische Arteninventar ist mit Ausnahme rudimentärer Vorkommen einer Schwimmblattart bereits völlig verschwunden, was ebenfalls zu einer Bewertung als mittel bis schlecht führt. Bei den Beeinträchtigungen richtet sich die Bewertung nach dem am schlechtesten eingeschätzten Teilkriterium. Eine Berücksichtigung der unteren Makrophytengrenze ist wegen der geringen Gewässertiefe nicht möglich. Aufgrund der extremen Eutrophierungstendenzen ist eine Bewertung mit C erfolgt, was damit auch dem Ergebnis dieses Kriteriums entspricht. Damit ergibt sich für den Dannauer See insgesamt nur der Erhaltungszustand C (mittel bis schlecht). Altdaten zum Erhaltungszustand wurden dem Standarddatenbogen entnommen (MLUR 2010b). Danach wurde der Dannauer See mit Stand 2004 mit dem Erhaltungszustand A (hervorragend) bewertet. Obwohl es in den letzten Jahren zu einer eindeutigen Zustandsverschlechterung kam (Absterben der Schwimmblattdecken) sind die erheblichen Unterschiede in der Bewertung nur durch eine zum damaligen Zeitpunkt andere Methodik erklärbar. Gesamtbewertung: Der Dannauer See ist aktuell durch eine fast völlig fehlende Schwimmblatt- und Submersvegetation gekennzeichnet. Lediglich die Kleine Wasserlinse (Lemna minor) und flutende Formen von Helophyten (Berula erecta) konnten im Rahmen der aktuellen Untersuchungen noch gefunden werden. Wegen der fast völlig verschwundenen Gewässervegetation und der zum Untersuchungszeitpunkt extrem geringen Sichttiefen (0,2 m) weist der Dannauer See bereits deutliche Tendenzen zum hypertrophen Zustand auf. In den Uferzonen des Sees kommen aber vor allem am Süd-, West- und Nordufer noch großflächige Verlandungsbereiche vor, die Verlandungsröhrichte und Riede, Feuchtgebüsche und Bruchwälder in guter Ausbildung erhalten. Diese Biotope sind auch Rückzugsräume einiger gefährdeter Arten wie Straußblütiger Gilbweiderich (Lysimachia thyrsiflora, RL 3) und diverser Arten der Vorwarnstufe. Insgesamt kommt dem Dannauer See aus floristischer Sicht aber nur eine mittlere Bedeutung zu. Empfehlungen: Die aus den Untersuchungsergebnissen ableitbaren Defizite und eine Zustandsverschlechterung innerhalb der letzten Jahre erfordern umfangreichere Maßnahmen zur Zustandsverbesserung. Zur Wiederherstellung des guten Erhaltungszustandes sind insbesondere Maßnahmen zur Verringerung stofflicher Belastungen erforderlich. Neben komplexeren Ansätzen zur Seesanierung (z.b. Unterbindung der Rücklösungsprozesse aus dem Sediment) werden nachfolgend ergänzende Maßnahmen empfohlen: Prüfung des Eintragspotentials und ggf. Reduktion stofflicher Belastungen über die Krusbek Im Rahmen der aktuellen Untersuchungen wurden in der Krusbek Massenvorkommen nitrophiler Makrophyten (Kanadische Wasserpest) und starke Grünalgenentwicklungen beobachtet. Diese weisen auf hohe Anteile pflanzenverfügbarer Nährstoffe hin, welche über den Bach in den See eingetragen werden. Im Rahmen weiterführender Untersuchungen sollte deshalb das Eintragspotential geprüft und ggf. durch geeignete Maßnahmen im Umfeld der Krusbek reduziert werden. Prüfung des Eintragspontials von Gräben aus Dannau, Aufhebung unberechtigter Einleitungen Die aus den Siedlungsbereichen kommenden Gräben am Nordostufer entwässern in den Dannauer See. Seitlich münden in diese mehrere Zuläufe ein, über welche offenbar Brauch- Institut biota

15 Seenmonitoring Qk Makrophyten/Phytobenthos für WRRL und FFH-RL Dannauer See wasser in den See geleitet wird (Abwassergeruch). Das Belastungspotential der Gräben muss deshalb genauer untersucht und unberechtigte Einleitungen aufgehoben werden. Aufhebung von Viehtränken am Ostufer Am Rand der privaten Seegrundstücke von Dannau wurde ein Flachwasserbereich ausgezäunt, der als Viehtränke genuzt wird. Dieser sollte beseitigt und ggf. durch eine automatische Tränkanlage ersetzt werden. Auszäunung und Nutzungsauflassung beweideter Röhricht- und Riedflächen am Ostufer Im Randbereich der bewirtschafteten Grünländer am Ostufer liegen hängige Röhricht- und Riedflächen mit lokalen Sickerwasseraustritten. Diese weisen aktuell deutliche Vertrittschäden und Fraßspuren auf. Diese Bereiche sollten zukünftig aus der Nutzung genommen werden Beschreibung einzelner Uferabschnitte Anhand der Gewässermorphologie und Uferausprägung erfolgte eine Untergliederung des Sees in drei Abschnitte, die nachfolgend kurz charakterisiert werden. Abschnitt 1 (Nordost- und Ostufer vom Rand der Nordbucht bis zum Beginn der Verlandungsbereiche am Südufer) Angrenzende Nutzungen: Siedlungsflächen von Dannau, Grünlandnutzung auf mineralischen Böschungen Störungen: Steganlage an Löschwasserentnahmestelle, daneben zwei weitere kleine Steganlagen, ausgezäunter Flachwasserbereich als Tränke für Haustiere am Rand eines Siedlungsgrundstückes, Tritt- und Verbissschäden in ufernahen Röhrichtflächen am Ostufer, punktuell wilder Verbau im Ufer- und Flachwasserbereich (Steinpackungen), Grabenzuläufe am Nordostufer als punktuelle Eintragsquelle Ufermorphologie: oberhalb der Mittelwasserlinie flache mineralische Geländekuppen angrenzend, nur am Ufer z.t. kurz flach auslaufend, Litoral durchgängig sehr flach, anfangs sandig-kiesig, dann in Feindetritusmudde übergehend Charakterisierung der Umlandnutzung und Vegetation: Am Nordostufer dominieren überwiegend mesophile Grünländer auf flachen Standorten das nähere Seeumfeld. Innerhalb dieser Flächen liegt ein größeres Feldgehölz mit einer sehr artenreichen Baumschicht aus Esche, Buche, Schwarz- und Grau-Erle, Eberesche, Sommer-Linde und diversen Fichten und einer ruderal geprägten Strauchschicht, dessen Ausläufer bis an die ufernahen Landröhrichte heranreichen. Östlich des Feldgehölzes verläuft ein Entwässerungsgraben aus den Siedlungsbereichen, der weitere seitliche Rohrzuläufe aus östlicher Richtung aufnimmt und offensichtlich einen punktuellen Eintragspfad für den See darstellt. Am mittleren und südlichen Ostufer werden die dortigen, stärker seeseitig geneigten mineralischen Kuppen in der Nordhälfte von Siedlungsflächen mit ausgedehnten Gartengrundstücken eingenommen, in denen z.t. Zierteiche angelegt wurden. Am Südostufer grenzen dagegen Grünländer an die Uferzonen an, die überwiegend durch Knicks voneinander separiert werden. Diese Flächen können meist als mesophile Intensivweiden mit artenarmer Trittrasen-Vegetation charakterisiert werden. Bereichsweise sind infolge der Nutzung deutliche Schädigungen der Grasnarbe erkennbar. Im Randbereich der mesophilen Grünländer am Nordostufer bzw. an grabennahen Senken am Südostufer kommen kleinflächig noch artenreichere Feuchtgrünländer bzw. -brachen vor, die Restvorkommen diverser Arten feuchter Standorte wie Zweizeilige Segge (Carex disticha, RL V), Gewöhnlicher Hornklee (Lotus corniculatus, RL V), Wald-Simse (Scirpus sylvaticus, RL V) oder Kuckucks-Lichtnelke (Silene flos-cuculi, RL 3) aufweisen. Ufergehölze treten am Nord- und Ostufer des Dannauer See meist als lückige Weidengebüsche auf, die innerhalb bzw. am Rand der Röhrichtflächen liegen. Eine Krautschicht ist in der 16 Institut biota 2010

16 Seenmonitoring Qk Makrophyten/Phytobenthos für WRRL und FFH-RL Dannauer See Regel nur schwach entwickelt, sie setzt sich überwiegend aus typischen Arten der angrenzenden Röhrichte und ruderalen Säume zusammen. Punktuell kommen in Ufernähe auch einzelne Baumgruppen mit Schwarz-Erle oder Silber-Weide auf, die aber meist auf etwas trockeneren Standorten hinter den Weidengebüschen entwickelt sind. Auf Höhe der angrenzenden Siedlungsflächen von Dannau sind die Ufergehölze partiell vollständig oder teilweise zurückgeschnitten. Am südlichen Ostufer waren an der Uferlinie dagegen auch größere Weidengebüsche von ca. 15 m Breite und über 80 m Länge entwickelt. Deren Krautschicht wird von Seggen wie Sumpf-Segge (Carex acutiformis) und weiteren Feuchte- bis Nässezeigern bestimmt (z.b. Sumpf-Schwertlilie [Iris pseudacorus], Sumpf-Labkraut [Galium palustre], Gewöhnlicher Gilbweiderich [Lysimachia vulgaris], Ufer-Wolfstrapp [Lycopus europaeus]). Landseitig gehen diese z.t. in Laubgehölze mit Esche, Weißdorn, Hasel und Schlehe und einer stärker ruderal beeinflussten Krautschicht über. Röhrichte und Riede sind am Nordostufer als schmale aquatische Säume mit Schilf (Phragmites australis) entwickelt, in denen bereichsweise auch der Schmalblättrige Rohrkolben (Typha angustifolia), der Ästige Igelkolben (Sparganium erectum) und einzelne Bultseggen (Carex paniculata) vorkommen. An diese schließen nasse Schilf-Landröhrichte mit typischen Begleitarten, wie Gewöhnliche Zaunwinde (Calystegia sepium), Sumpf-Schwertlilie (Iris pseudacorus), Bittersüßer Nachtschatten (Solanum dulcamara) u.a. an. Am Ostufer haben sich dann meist inselartige, überwiegend von Phragmites australis dominierte Wasserröhrichte ausgebildet. Sie gehen oberhalb der Uferlinie in Landröhrichte über, die mit abnehmender Bodenfeuchte höhere Abundanzen nitrophiler Arten aufweisen. Die seenahen Böschungen am Ostufer weisen punktuell Sickerwasseraustritte auf und sind daher relativ feucht. Sie werden von Landröhrichten mit Arten wie Schilf (Phragmites australis), Rohr- Glanzgras (Phalaris arundinacea) oder Sumpf-Segge (Carex acutiformis) dominiert. Infolge der aktuellen Beweidung waren auch in diesen Flächen deutliche Trittschäden festzustellen. Seggenriede mit Dominanz der Sumpf-Segge (Carex acutiformis) kommen punktuell als schmale Säume im Flachwasser vor den Weidengebüschen vor. Auch auf den seeseitig geneigten Böschungen sind auf feuchten Standorten einzelne Teilbereiche mit artenarmen Sumpf-Seggen-Rieden bestanden. Schwimmblatt- und Wasserlinsendecken fehlen im Abschnitt 1 vollständig. Tauchblattvegetation tritt ebenfalls nicht auf. Institut biota

17 Seenmonitoring Qk Makrophyten/Phytobenthos für WRRL und FFH-RL Dannauer See Abbildung 1: Röhrichtsaum am Nordostufer mit angrenzenden Weidengebüschen und den Randbereichen eines größeren Feldgehölzes Abbildung 2: Landröhricht am südlichen Ostufer auf feuchten Standorten mit deutlichen Trittund Verbissspuren 18 Institut biota 2010

18 Seenmonitoring Qk Makrophyten/Phytobenthos für WRRL und FFH-RL Dannauer See Abbildung 3: Seegrundstück von Dannau mit kleiner Steganlage und ausgezäunter Tränke für Haustiere Abbildung 4: Punktuelle Einleitung mit Abwassergeruch in den Zulaufgraben am Nordostufer des Dannauer Sees Institut biota

19 Seenmonitoring Qk Makrophyten/Phytobenthos für WRRL und FFH-RL Dannauer See Abschnitt 2 (Südufer und Ostufer vom östlichen Niederungsrand bis zum Ablauf der Kläranlage am Ostufer) Angrenzende Nutzungen: großräumig Sukzessionsflächen, Wald, extensiv bewirtschaftetes Grünland, Kläranlage, Nordwestteil im weiteren Umfeld mit Ackernutzung Störungen: Zulauf der Krusbek als potentieller Eintragspfad, Ablauf und Kläranlage am Westufer Ufermorphologie: Ufer flach, von Niedermoortorfen gebildet und häufig mit Schwingdecken, nur am Südufer flache mineralische Kuppe angrenzend, Litoral durchgängig sehr flach, von Feindetritusmudde dominiert Charakterisierung der Umlandnutzung und Vegetation: Der Abschnitt 2 weist im Seeumfeld großflächige Niedermoorstandorte auf, die aktuell keiner Nutzung mehr unterliegen oder lediglich temporär extensiv bewirtschaftet werden. Innerhalb dieser Niederungsflächen liegen mehrere flache Mineralkuppen, die von typischen Sukzessionsstadien frischer Grünländer bestimmt werden. Im Südwest- und Westteil ist innerhalb flach vermoorter Senken ein System stark ausgeweiteter Gräben angelegt worden. Deren Wasserstand wird über diverse Ablaufschwellen innerhalb des in südwestlicher Richtung abfließenden Krusbek-Laufes und der Anbindungen der o.g. künstlichen Stillgewässer geregelt. Die Gewässer haben eine besondere Bedeutung als Lebens- und Entwicklungsraum von Amphibienarten der Anhänge II und IV der FFH-RL (2003), sind aber auch Rückzugs- und Entwicklungsraum einer artenreichen Ufer- und Gewässervegetation. Hier treten u.a. aquatische Arten wie Gelbe Teichrose (Nuphar lutea), Weiße Seerose (Nymphaea alba), Kleine und Dreifurchige Wasserlinse (Lemna minor, L. trisulca) oder flutende Formen von Helophyten wie Berle (Berula erecta) auf. Die Uferzonen weisen eine Vielzahl typischer Taxa eutropher Verlandungszonen auf. Dazu gehören z.b. Wald-Simse (Scirpus sylvaticus, RL V), Sumpfdotterblume (Caltha palustris, RL V), Schnabel- und Scheinzypergras-Segge (Carex rostrata, RL V, C. pseudocyperus), Sumpf-Schwertlilie (Iris pseudacorus) oder Sumpf-Labkraut (Galium palustre) auf. Am Nordwestrand des Abschnittes werden die mineralischen Standorte intensiv als mesophile Grünländer bewirtschaftet. An diese grenzen im Norden Laubwaldsäume im Umfeld einer Straße und eine Teichkläranlage an. An deren Südostrand verläuft ein grabenartig ausgebauter und aufgeweiteter Ablauf des Dannauer Sees, aus dem wahrscheinlich Zuschusswasser in die Anlage geleitet werden kann. Das geklärte Wasser wird nach Süden in die Niederung abgeleitet und gelangt über die aufgeweiteten Grabensysteme wieder in die Krusbek. Ufergehölze und -wälder sind im Abschnitt 2 in unterschiedlicher Form ausgebildet. Unmittelbar am Südufer des Sees liegt eine mineralische Linse. Während deren zentrale Bereiche von artenärmeren Laubholzanpflanzungen mittleren Alters (vorwiegend Berg-Ahorn) und einzelnen kleinen Fichtenbeständen bestockt werden, haben sich in den Randzonen ältere und artenreiche Laubholzbestände erhalten, die von Stiel-Eiche und Buche dominiert werden. An der Uferlinie kommen auch typische Arten feuchter Standorte wie Schwarz-Erle, Esche, Zitter-Pappel etc. und die allochthone Grau-Erle hinzu. Die Krautschicht wird von Arten frischer, reicher Standorte geprägt (z.b. Wald-Flattergras [Milium effusum], Waldmeister [Galium odoratum], Gewöhnliche Nelkenwurz [Geum urbanum], Vielblütige Weißwurz [Polygonatum multiflorum], Wald-Veilchen [Viola reichenbachiana]). Erst an der Uferkante kommen auch einige hygrophile Taxa hinzu. Östlich davon ist hinter den Großröhrichten des Seeufers ein größerer Weidenbruch (Salix cinerea, S. pentandra, S. alba, S. aurita) mit einzelnen Erlen auf organischen Feuchtstandorten entwickelt. Der hohe Anteil nässe- und feuchtezeigender Taxa in der Krautschicht ist ein Hinweis auf einen hohen Vernässungsgrad. Typische Arten dieser Bereiche sind u.a. Schilf (Phragmites australis), Sumpf-Segge (Carex acutiformis), Sumpf-Reitgras (Calamagrostis canescens), Sumpf-Schwertlilie (Iris pseudacorus), Bitteres Schaumkraut (Cardamine amara, RL V) oder Sumpf-Haarstrang (Peucedanum palustre, RL V). Kleinere Weidengebüsche mit ähnlichem Arteninventar treten am Südost- und Westufer häufig inselartig an der Uferlinie bzw. innerhalb der großflächigen Röhrichte auf. 20 Institut biota 2010

20 Seenmonitoring Qk Makrophyten/Phytobenthos für WRRL und FFH-RL Dannauer See Westlich der mineralischen Linse kommt auf nassen, nicht begehbaren Moorböden ein junger Erlen-Moorbirkenbruch auf. Dessen Arteninventar ist aufgrund der nicht betretbaren Flächen nicht vollständig zu erfassen, die stichprobenartige Kartierung von der Wasserseite belegt aber das Vorkommen einer Vielzahl von Nässezeigern innerhalb der halboffenen Bestände. Dort konnten u.a. die gefährdeten Arten Sumpfdotterblume (Caltha palustris, RL V) und Straußblütiger Gilbweidereich (Lysimachia thyrsiflora, RL 3), die Steif- und Scheinzypergras-Segge (Carex elata, C, pseudocyperus), der Wasser-Ampfer (Rumex hydrolapathum) oder das Bittere Schaumkraut (Cardamine amara, RL V) gefunden werden. Röhrichte und Riede prägen großflächig die Niederungsbereiche des Abschnittes 2. Wasserseitig herrschen nasse Schilf-Röhrichte vor, die eine Breite bis zu 10 m erreichen können und häufig an der Seeaußenkante in Schwingdecken mit rasigen bzw. bultigen Seggen wie Rispen-, Steif-, Scheinzypergras- oder Sumpf-Segge (Carex paniculata, C. elata, C. pseudocyperus, C. acutiformis) übergehen. In diesem Bereich haben sich an bzw. auf den Seggenbulten diverse hygrophile Arten angesiedelt. Dazu gehören u.a. Ufer-Wolfstrapp (Lycopus europaeus), Wasser-Minze (Mentha aquatica), Sumpf-Haarstrang (Peucedanum palustre), Wasser-Ampfer (Rumex hydrolapathum), Sumpf-Helmkraut (Scutellaria galericulata), bzw. Gewöhnlicher und Straußblütiger Gilbweidereich (Lysimachia vulgaris, L. thyrsiflora). Innerhalb der Wasserröhrichte kommen punktuell auch weitere Röhrichtbildner auf. Dies betrifft insbesondere den Schmal- und Breitblättrigen Rohrkolben (Typha angustifolia, T. latifolia), seltener auch Wasser-Schwaden (Glyceria maxima) oder Ästigen Igelkolben (Sparganium erectum). Insbesondere am Westufer schließen an die Wasserröhrichte großflächige Schilflandröhrichte auf temporär nassen Standorten an. Die temporär nassen Habitate sind insbesondere in ihren etwas offeneren Randzonen durch höhere Anteile typischer Begleitarten eutropher Verlandungszonen gekennzeichnet. Großflächige, aber meist deutlich artenärmere Schilf-, Rohr- Glanzgrasröhrichte bzw. Sumpf-Seggen- und Sumpf-Reitgras-Riede kommen auch innerhalb der aufgelassenen Niederungsflächen im weiteren Umfeld vor. Schwimmblattvegetation fehlt mit Ausnahme vereinzelt an der Röhrichtkante vorhandener Wasserlinsen (Lemna minor) im Abschnitt 2. Echte Tauchblattvegetation tritt im Abschnitt 2 nicht auf. Am Ostufer konnten lediglich punktuell flutende Formen von Helophyten wie Weißes Straußgras (Agrostis stolonifera) oder Submersformen der Berle (Berula erecta) festgestellt werden. Institut biota

ANHANG 1 Vegetation der Gräben häufig auftretende Arten sind unterstrichen, geschützte und gefährdete Arten mit Fettdruck hervorgehoben

ANHANG 1 Vegetation der Gräben häufig auftretende Arten sind unterstrichen, geschützte und gefährdete Arten mit Fettdruck hervorgehoben ANHANG 1 Vegetation der Gräben häufig auftretende Arten sind unterstrichen, geschützte und gefährdete Arten mit Fettdruck hervorgehoben Graben 1a Auf der Westseite Gärten angrenzend (Ufer stark verbaut),

Mehr

Vorkommen und Gefährdung von Wasserpflanzen im östlichen Niedersachsen Dr. Eckhard Garve NLWKN Leiter der Betriebsstelle Süd

Vorkommen und Gefährdung von Wasserpflanzen im östlichen Niedersachsen Dr. Eckhard Garve NLWKN Leiter der Betriebsstelle Süd Vorkommen und Gefährdung von Wasserpflanzen im östlichen Niedersachsen Besonderheiten von Wasserpflanzen (Hydrophyten) Typ Hornblatt Typ Tausendblatt Typ Teichrose Typ Wasserlinse Typ Tannenwedel Unterwasserblätter

Mehr

Dränteiche Rettungsanker für Nährstoffausträge aus Dränagen?

Dränteiche Rettungsanker für Nährstoffausträge aus Dränagen? Dränteiche Rettungsanker für Nährstoffausträge aus Dränagen? Jörg Steidl und Thomas Kalettka Leibniz-Zentrum für Agrarlandschaftsforschung (ZALF) e. V. Müncheberg Institut für Landschaftswasserhaushalt

Mehr

Gutachten im Auftrag des Landesamtes für Natur und Umwelt des Landes Schleswig-Holstein Hamburger Chaussee Flintbek

Gutachten im Auftrag des Landesamtes für Natur und Umwelt des Landes Schleswig-Holstein Hamburger Chaussee Flintbek Die Ufer- und Unterwasservegetation des Bottschlotter Sees, des Einfelder Sees, des Fastensees, des Großen Binnensees, des Neustädter Binnenwassers, des Pinnsees, des Sehlendorfer Binnensees und des Wenkendorfer

Mehr

Pflanzen, die das Wasser gesund halten!

Pflanzen, die das Wasser gesund halten! n, die das Wasser gesund halten! -> Repositions- - ( Reinigungs-) pflanzen -> Unterwasser - n -> Ufer-/Wasserrand-n Repositions- ( Reinigungs-) pflanzen nname Einsatz Wasser- Stand in cm Acorus calamus

Mehr

Die Bedeutung der Wasserpflanzen für den guten ökologischen Zustand der Fließgewässer

Die Bedeutung der Wasserpflanzen für den guten ökologischen Zustand der Fließgewässer Die Bedeutung der Wasserpflanzen für den guten ökologischen Zustand der Fließgewässer Dr. Annick Garniel Kieler Institut für Landschaftsökologie Der Fahrplan Begriffe für und heute Die Bedeutung der Wasserpflanzen

Mehr

Vegetationsaufnahmen Brandschänkeried

Vegetationsaufnahmen Brandschänkeried Vegetationsaufnahmen Brandschänkeried 3. Juni / 1. Juli 2014 Terminologie gemäss Synonymie-Index der Schweizer Flora und der Angrenzenden Gebiete (SISF), 2005 Legende Fett, mit dom. beschriftet Blaue Schrift,

Mehr

Erfassung und Bewertung der Wasserpflanzenvegetation der Erft

Erfassung und Bewertung der Wasserpflanzenvegetation der Erft Erfassung und Bewertung der Wasserpflanzenvegetation der Erft Dipl.-Biol. Andreas Hussner Grenze des Untersuchungsgebietes Abb. 1: Das Untersuchungsgebiet Abb. 2: Die Wassertemperaturen im Untersuchungsgebiet

Mehr

Bestimmungsschlüssel für die im Bodensee vorkommenden submersen Blütenpflanzen und Armleuchteralgen

Bestimmungsschlüssel für die im Bodensee vorkommenden submersen Blütenpflanzen und Armleuchteralgen Bestimmungsschlüssel für die im Bodensee vorkommenden submersen Blütenpflanzen und Armleuchteralgen korrigierte ierte und ergänzte Version Februar 2011 von Michael Dienst Arbeitsgruppe Bodenseeufer (AGBU)

Mehr

Kartierung und Bewertung der Strukturgüte und der Makrophytenvegetation des Schwarzen Grabens bei Peitz

Kartierung und Bewertung der Strukturgüte und der Makrophytenvegetation des Schwarzen Grabens bei Peitz = Institut für angewandte Gewässerökologie GmbH Leitung: Prof. Dr. habil. O. Mietz = Kartierung und Bewertung der Strukturgüte und der Makrophytenvegetation des Schwarzen Grabens bei Peitz Bearbeiter:

Mehr

Die aquatischen Neophyten in Deutschland - Einfuhrwege, Verbreitung, Probleme, Managementstrategien

Die aquatischen Neophyten in Deutschland - Einfuhrwege, Verbreitung, Probleme, Managementstrategien Die aquatischen Neophyten in Deutschland - Einfuhrwege, Verbreitung, Probleme, Managementstrategien Andreas Hussner Institut für Biochemie der Pflanzen Heinrich-Heine-Universitäty Düsseldorf Mail: Andreas.Hussner@uni-duesseldorf.de

Mehr

Fachbeiträge des LUGV Heft Nr. 145

Fachbeiträge des LUGV Heft Nr. 145 Wasser Fachbeiträge des LUGV Heft Nr. 145 Die Makrophyten des Großen Stechlinsees, des Wummsees und des Wittwesees Landesamt für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz Fachbeiträge des LUGV, Heft Nr.

Mehr

Erlebnis Gartenteich. Hier könnte Ihr Werbeeindruck stehen! Tel.: Fax: Internet:

Erlebnis Gartenteich. Hier könnte Ihr Werbeeindruck stehen! Tel.: Fax: Internet: Erlebnis Gartenteich Hier könnte Ihr Werbeeindruck stehen! Güse GmbH Borsigstraße 21 21465 Reinbek Tel.: 040 727360-640 Fax: 040 727360-645 E-Mail: info@guese.de Internet: www.guese.de 2 Der Gartenteich

Mehr

3150 Natürliche eutrophe Seen mit einer Vegetation des Magnopotamions oder Hydrocharitions

3150 Natürliche eutrophe Seen mit einer Vegetation des Magnopotamions oder Hydrocharitions 3150 Natürliche eutrophe Seen mit einer Vegetation des Magnopotamions oder Hydrocharitions Urs Jäger; Kerstin Reißmann 1 Beschreibung und wertbestimmende Faktoren 1.1 Vegetationskundliche und strukturelle

Mehr

Schaaletal mit Zuflüssen und nahegelegenen Wäldern und Mooren 2531-303

Schaaletal mit Zuflüssen und nahegelegenen Wäldern und Mooren 2531-303 Größe/ Landkreis / Amt Naturräumliche Haupteinheit Aktueller Schutzstatus im Schaalsee FFH-Lebensraumtypen (Auswahl für das Schaalsee) FFH-Arten (Auswahl für das Schaalsee) Begründung der Gebietsauswahl

Mehr

Entwicklung des Behlendorfer Sees nach einer internen Phosphatfällung mit Bentophos

Entwicklung des Behlendorfer Sees nach einer internen Phosphatfällung mit Bentophos Entwicklung des Behlendorfer Sees nach einer internen Phosphatfällung mit Bentophos Der 63 ha große und 15 m tiefe Behlendorfer See liegt im Naturpark Lauenburgische Seen westlich von Ratzeburg in Schleswig-Holstein.

Mehr

Endbericht, Auftraggeber: Hamburger Chaussee Flintbeck. Projektleitung: Ulrike Hamann

Endbericht, Auftraggeber: Hamburger Chaussee Flintbeck. Projektleitung: Ulrike Hamann Entwicklung einer Methode zur Kartierung der Unterwasservegetation an großen Seen am Beispiel des Schaalsees und seiner angrenzenden Nebengewässer zur Erfüllung des operativen EG-WRRL- Monitorings und

Mehr

Der Teich im eigenen Garten

Der Teich im eigenen Garten Der Teich im eigenen Garten Der Teich im eigenen Garten - Kleine Anleitung für den Teichbau - Sie haben sich entschlossen, einen Teich in ihrem Garten anzulegen. Bevor Sie allerdings mit der Arbeit anfangen,

Mehr

Polder Bellenkopf / Rappenwört

Polder Bellenkopf / Rappenwört Regierungspräsidium Karlsruhe Abteilung 5, Referat 53.1 Polder Bellenkopf / Rappenwört Anlage zur Synopse Nr. 23 Prüfung von Alternativen für die Anlage von Nass- und Pfeifengraswiesen Juli 2016 Polder

Mehr

Characeeninventierung Rügen und Hiddensee 2013

Characeeninventierung Rügen und Hiddensee 2013 1 Characeeninventierung Rügen und Hiddensee 2013 Im Rahmen des diesjährigen Treffens der Arbeitsgruppe Characeen Deutschlands wurden Gewässer in zwei Gebieten auf Rügen inventiert: Die bisher in Hinsicht

Mehr

Fahrrinnenausbau Main Ökologische Gestaltungsmaßnahmen

Fahrrinnenausbau Main Ökologische Gestaltungsmaßnahmen Fahrrinnenausbau Main Ökologische Gestaltungsmaßnahmen Gerd Karreis Wasserstraßen-Neubauamt Aschaffenburg Ausbau der Fahrrinne des Main Vertiefung von 2,50 m auf 2,90 m, Verbreiterung von 36 m auf 40 m

Mehr

Planänderungsverfahren. ( Deckblattverfahren ) zum. Planfeststellungsverfahren. zum Bau und Betrieb der. Gashochdruckleitung Burghausen - Finsing

Planänderungsverfahren. ( Deckblattverfahren ) zum. Planfeststellungsverfahren. zum Bau und Betrieb der. Gashochdruckleitung Burghausen - Finsing Planänderungsverfahren ( Deckblattverfahren ) zum Planfeststellungsverfahren zum Bau und Betrieb der Gashochdruckleitung Burghausen - Finsing DN 1200, MOP 100 bar Gemeinde Moosinning Gemeinde Markt Isen

Mehr

Kanäle als Sekundärlebensraum für die biologische Vielfalt der Flussauen: eine Fallstudie

Kanäle als Sekundärlebensraum für die biologische Vielfalt der Flussauen: eine Fallstudie Kanäle als Sekundärlebensraum für die biologische Vielfalt der Flussauen: eine Fallstudie Biodiversität an Bundeswasserstraßen Auenökologischer Workshop 04. April 2014 Sarah Harvolk, Lars Symmank, Andreas

Mehr

Badegewässerprofil gemäß 6 der Bayerischen Badegewässerverordnung Erstellt am:

Badegewässerprofil gemäß 6 der Bayerischen Badegewässerverordnung Erstellt am: Badegewässerprofil gemäß 6 der Bayerischen Badegewässerverordnung Erstellt am: Nach 6 der Bayerischen Badegewässerverordnung erstellen die Kreisverwaltungsbehörden () unter Mitwirkung der wasserwirtschaftlichen

Mehr

Überwachung der Gewässer (Monitoring)

Überwachung der Gewässer (Monitoring) Regierung von Überwachung der Gewässer (Monitoring) Dr. Andreas Schrimpf Wasserwirtschaftsamt Rosenheim Rosenheim, den 14. Juni 2007 Inhalt Ziele und Zeitplan Gewässerüberwachung Überwachungsprogramme

Mehr

Blankensee. Zustand. Angelika König Landesamt für Natur und Umwelt Abteilung Gewässer Dezernat Seen

Blankensee. Zustand. Angelika König Landesamt für Natur und Umwelt Abteilung Gewässer Dezernat Seen Blankensee Zustand Angelika König Landesamt für Abteilung Gewässer Dezernat Seen 1 Blankensee 2 Tiefenplan 3 Seewasserstände 10,20 Wasserstand (m ü.nn) 10,10 10,00 9,90 9,80 9,70 N D J F M A M J J A S

Mehr

Wasser- und Sumpfpflanzen-Funde im Elb-Havel-Winkel (Biosphärenreservat Flußlandschaft Elbe, Sachsen-Anhalt, Landkreis Stendal)

Wasser- und Sumpfpflanzen-Funde im Elb-Havel-Winkel (Biosphärenreservat Flußlandschaft Elbe, Sachsen-Anhalt, Landkreis Stendal) 70 Wasser- und Sumpfpflanzen-Funde im Elb-Havel-Winkel (Biosphärenreservat Flußlandschaft Elbe, Sachsen-Anhalt, Landkreis Stendal) Lothar Täuscher 1 Einleitung Die folgende Zusammenstellung interessanter

Mehr

Auftrag 1 Uferzustand beurteilen Zeitraum J F M A M J J A S O N D Arbeitsunterlagen Ort Seeuferabschnitt Lippenrütibach bis Camping Infoblatt 1, Arbei

Auftrag 1 Uferzustand beurteilen Zeitraum J F M A M J J A S O N D Arbeitsunterlagen Ort Seeuferabschnitt Lippenrütibach bis Camping Infoblatt 1, Arbei Übersicht Seeufer Lernziele Du kennst die natürliche Seeuferzonation und erkennst künstliche Uferveränderungen. Du kannst die häufigen Pflanzen des Seeufers bestimmen. Du verstehst die ökologischen Besonderheiten

Mehr

Wasserpflanzen als Indikator für den guten ökologischen Zustand der Fließgewässer

Wasserpflanzen als Indikator für den guten ökologischen Zustand der Fließgewässer Wasserpflanzen als Indikator für den guten ökologischen Zustand der Fließgewässer Bestimmung, Erfassung und Bewertung aquatischer Makrophyten gemäß Europäischer Wasser-Rahmen-Richtlinie Vortrag im Rahmen

Mehr

AUESCHULE WENDEBURG Meierholz 44, Wendeburg ~ Postfach 1110, Wendeburg Tel.: 05303/2041 ~ Fax: /1806

AUESCHULE WENDEBURG Meierholz 44, Wendeburg ~ Postfach 1110, Wendeburg Tel.: 05303/2041 ~ Fax: /1806 AUESCHULE WENDEBURG Meierholz 44, 38176 Wendeburg ~ Postfach 1110, 38174 Wendeburg Tel.: 05303/2041 ~ Fax: 05303 /1806 PROJEKT SCHULTEICH Konzept 1. Einleitung Unser Schulteich, der bereits vor vielen

Mehr

Wasserpflanzen im Rhein und seinen Seitenarmen

Wasserpflanzen im Rhein und seinen Seitenarmen LANDESAMT FÜR UMWELT, WASSERWIRTSCHAFT UND GEWERBEAUFSICHT Wasserpflanzen im Rhein und seinen Seitenarmen Infoblatt Gewässerschutz 01/10 Impressum Herausgeber: Landesamt für Umwelt, Wasserwirtschaft und

Mehr

Bewirtschaftung von FFH-Wiesen in Baden-Württemberg. im Rahmen von Natura 2000

Bewirtschaftung von FFH-Wiesen in Baden-Württemberg. im Rahmen von Natura 2000 Bewirtschaftung von FFH-Wiesen in Baden-Württemberg im Rahmen von Natura 2000 Natura 2000 - was ist das? Europaweites Netz von Schutzgebieten Schutz von bestimmten Lebensräumen und Arten und damit Schutz

Mehr

Informationen zum Mözener und Neversdorfer See

Informationen zum Mözener und Neversdorfer See Informationen zum Mözener und Neversdorfer See (Sitzung 21.05.13 / Vortrag J. Lietz, LLUR) Foto: Biota 2013 LLUR 419 Johanna Lietz 1 Seentypen Kalkreicher, ungeschichteter Tieflandsee mit großem Einzugsgebiet

Mehr

Trotz positiver Aspekte sehen wir allerdings etliche schwerwiegende Defizite, die wir im Folgenden näher präzisieren wollen.

Trotz positiver Aspekte sehen wir allerdings etliche schwerwiegende Defizite, die wir im Folgenden näher präzisieren wollen. Verein für Naturwissenschaftliche Heimatforschung zu Hamburg e. V. Ornithologische Arbeitsgemeinschaft für SH und HH e. V. Stellungnahme zu den Naturwaldflächenvorschlägen Zunächst danken wir dem MELUR

Mehr

B E R I C H T E D E R N A T U R F O R S C H E N D E N G E S E L L S C H A F T D E R O B E R L A U S I T Z

B E R I C H T E D E R N A T U R F O R S C H E N D E N G E S E L L S C H A F T D E R O B E R L A U S I T Z B E R I C H T E D E R N A T U R F O R S C H E N D E N G E S E L L S C H A F T D E R O B E R L A U S I T Z Band 6 Ber. Naturforsch. Ges. Oberlausitz 6: 31-55 (1997) Manuskriptannahme am 18. 11. 1996 Erschienen

Mehr

Orisbach. Wasserqualität und Äusserer Aspekt 2009/2010. und Umweltschutzdirektion Kanton Basel-Landschaft. Amt für Umweltschutz und Energie

Orisbach. Wasserqualität und Äusserer Aspekt 2009/2010. und Umweltschutzdirektion Kanton Basel-Landschaft. Amt für Umweltschutz und Energie 4410 Liestal, Rheinstrasse 29 Telefon 061 552 55 05 Telefax 061 552 69 84 Bau- und Umweltschutzdirektion Kanton Basel-Landschaft Amt für Umweltschutz und Energie Orisbach Wasserqualität und Äusserer Aspekt

Mehr

Schwarzerle. Alnus glutinosa. Foto: ZIM

Schwarzerle. Alnus glutinosa. Foto: ZIM 1a Foto: ZIM Bäume & Sträucher Schwarzerle Alnus glutinosa Höhe bis 25 m Wissenswertes Der Name der Schwarzerle beruht auf der früheren Verwendung zum Schwarzfärben von Leder mit Erlenrinde. 1b Foto: RPK

Mehr

Plan national pour la protection de la nature. Plans d actions habitats

Plan national pour la protection de la nature. Plans d actions habitats Plan national pour la protection de la nature Plans d actions habitats Mares des milieux ouverts Naturnahe Stillgewässer im Offenland Autoren Sonja Naumann, Dr. Simone Schneider Februar 2013 Inhaltsverzeichnis

Mehr

Arbeitsberatung der ehrenamtlichen Naturschutzmitarbeiter im Landkreis Vorpommern - Greifswald Anklam, den 25.01.2014

Arbeitsberatung der ehrenamtlichen Naturschutzmitarbeiter im Landkreis Vorpommern - Greifswald Anklam, den 25.01.2014 Arbeitsberatung der ehrenamtlichen Naturschutzmitarbeiter im Landkreis Vorpommern - Greifswald Anklam, den 25.01.2014 Planung und Umsetzung von Kompensationsmaßnahmen und Ökokonten der Landgesellschaft

Mehr

Wasserstraßen-Neubauamt Magdeburg Kleiner Werder 5c 39114 Magdeburg Telefon: 03 91-5 35-0 www.wna-magdeburg.de info@wna-md.wsd.de

Wasserstraßen-Neubauamt Magdeburg Kleiner Werder 5c 39114 Magdeburg Telefon: 03 91-5 35-0 www.wna-magdeburg.de info@wna-md.wsd.de Wasserstraßen-Neubauamt Magdeburg Kleiner Werder 5c 39114 Magdeburg Telefon: 03 91-5 35-0 www.wna-magdeburg.de info@wna-md.wsd.de Impressum Herausgeber: Wasserstraßen-Neubauamt Magdeburg Stand: Oktober

Mehr

Bestimmungsschlüssel

Bestimmungsschlüssel Bestimmungsschlüssel für die im Bodensee vorkommenden submersen Blütenpflanzen und Armleuchteralgen Version August 2006 von Michael Dienst Arbeitsgruppe Bodenseeufer (AGBU) e.v. unter Mithilfe von: Elisabeth

Mehr

Schwimmteiche Wasserpflanzen 1.)Die Pflanz Zone (Flachwasser Zone)

Schwimmteiche Wasserpflanzen 1.)Die Pflanz Zone (Flachwasser Zone) Schwimmteiche Wasserpflanzen Heutzutage wird der Schwimming-pool immer mehr von Schwimmteichen ersetzt. Hierbei spielt die Klärung eine große Rolle. Einerseits wird das Wasser zum Beispiel von einer Pumpe

Mehr

1 Erläuterungen zur Einschätzung der Wirksamkeit und des Mehrwertes der Maßnahmenvorschläge:

1 Erläuterungen zur Einschätzung der Wirksamkeit und des Mehrwertes der Maßnahmenvorschläge: 1 Erläuterungen zur Einschätzung der Wirksamkeit und des Mehrwertes der Maßnahmenvorschläge: Die Bewertung der Wirksamkeit und des Mehrwertes der Maßnahmenvorschläge soll die Festlegung zeitlicher Prioritäten

Mehr

Die Bedeutung des Landschaftsschutzgebietes Parforceheide für den Freiraum zwischen Potsdam und Teltow-Kleinmachnow

Die Bedeutung des Landschaftsschutzgebietes Parforceheide für den Freiraum zwischen Potsdam und Teltow-Kleinmachnow Die Bedeutung des Landschaftsschutzgebietes Parforceheide für den Freiraum zwischen Potsdam und Teltow-Kleinmachnow Dr. Frank Zimmermann Landesamt für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz Brandenburg

Mehr

Die Gellener Torfmöörte Entwicklung und Zukunft eines Naturschutzgebietes

Die Gellener Torfmöörte Entwicklung und Zukunft eines Naturschutzgebietes DROSERA 2009: 59-83 Oldenburg 2010 Die Gellener Torfmöörte Entwicklung und Zukunft eines Naturschutzgebietes Peter Janiesch und Christoph Reiffert Abstract: The Gellener Torfmöörte north east of Oldenburg

Mehr

Pflegeworkshop Pflegeworkshop 2012 Prüfe Deine Pflanzenkenntnisse

Pflegeworkshop Pflegeworkshop 2012 Prüfe Deine Pflanzenkenntnisse Pflegeworkshop 2012 Pflegeworkshop 2012 Prüfe Deine Pflanzenkenntnisse 09.02.2012 1 Pflanzenztest Deutscher und botanischer Name(Gattung Art Sorte) Blühfarbe und Zeitpunkt Wassertiefe/Standort Wuchshöhe

Mehr

Renaturierung degradierter Uferabschnitte an Seen der Holsteinischen Schweiz

Renaturierung degradierter Uferabschnitte an Seen der Holsteinischen Schweiz Projekt 22961 33/ Renaturierung degradierter Uferabschnitte an Seen der Holsteinischen Schweiz Projektlaufzeit 1.9.25 31.5.21 Abschlussbericht zur Vorlage bei der Deutschen Bundesstiftung Umwelt August

Mehr

PFLANZEN contra ALGEN. Vortrag von Richard Weixler Präsident VÖS-IGB

PFLANZEN contra ALGEN. Vortrag von Richard Weixler Präsident VÖS-IGB PFLANZEN contra ALGEN Richard Weixler A-4600 Wels Vortrag von Richard Weixler Präsident VÖS-IGB 3. Internationaler Kongress - Interlaken Einfluß von Makrophyten Algen Richard Weixler A-4600 Wels Einfallendes

Mehr

Handlungsraum H 8.1. Uferplanung Untersee und Rhein. Allmend. Uferabschnitt. Natur und Landschaft. Handlungsraum

Handlungsraum H 8.1. Uferplanung Untersee und Rhein. Allmend. Uferabschnitt. Natur und Landschaft. Handlungsraum Handlungsraum H 8.1 Uferabschnitt Handlungsraum Beschreibung Ziele Allmend Natur und Landschaft Weitgehend natürlicher Uferabschnitt mit dichtem Schilfbestand, der mit einer Reihe Weiden zum Wanderweg

Mehr

Rückgang der Feinstaubbelastung am Bollwerk in Bern während der Sperrung für den Privatverkehr. Kurzbericht

Rückgang der Feinstaubbelastung am Bollwerk in Bern während der Sperrung für den Privatverkehr. Kurzbericht Rückgang der Feinstaubbelastung am Bollwerk in Bern während der Sperrung für den Privatverkehr Kurzbericht Auftraggeber: Verkehrs-Club der Schweiz (VCS) Kanton Bern Bollwerk 35 3001 Bern Auftragnehmer:

Mehr

Textbeitrag zum FFH-Gebiet Hagener Au und Passader See ( )

Textbeitrag zum FFH-Gebiet Hagener Au und Passader See ( ) Folgekartierung/Monitoring Lebensraumtypen in FFH-Gebieten und Kohärenzgebieten in Schleswig-Holstein 2007-2012 Textbeitrag zum FFH-Gebiet Hagener Au und Passader See (1627-321) erstellt am 27.01.2011

Mehr

Für die Artenschutzprüfung relevante Schutzkategorien / Planungsrelevante Arten

Für die Artenschutzprüfung relevante Schutzkategorien / Planungsrelevante Arten Für die Artenschutzprüfung relevante Schutzkategorien / Planungsrelevante Arten 16./17.09.2015 Dr. Ernst-Friedrich Kiel MKULNV, Referat III-4 (Biotop- und Artenschutz, Natura 2000, Klimawandel und Naturschutz,

Mehr

Kurzbericht Monitoring der potentiellen Staubdeposition - Bodenuntersuchungen

Kurzbericht Monitoring der potentiellen Staubdeposition - Bodenuntersuchungen PN: 551034018 Norgam Erweiterung der Mineralstoffdeponie im ehem. Tagebau Alversdorf Umweltverträglichkeitsstudie Seite 1 von 5 Verteiler: Kurzbericht Monitoring der potentiellen Staubdeposition - Bodenuntersuchungen

Mehr

Flussgebietsforum Oldenburg

Flussgebietsforum Oldenburg Flussgebietsforum Oldenburg Gundela Nostiz Was und warum mussten wir verbessern? Ergebnis der Bestandsaufnahme 2009 Oberflächengewässer ganz überwiegend nicht im guten ökologischen und chemischen Zustand.

Mehr

Hinweise zur Betreuung von Abschlussarbeiten durch Prof. Dr. Funck

Hinweise zur Betreuung von Abschlussarbeiten durch Prof. Dr. Funck Hinweise zur Betreuung von Abschlussarbeiten durch Prof. Dr. Funck Stand: Mai 2014 Vorbemerkungen Die formale Anmeldung für die Arbeit und deren Abgabe erfolgen über den Prüfungsausschuss. Die Erfüllung

Mehr

Gemeinsam für die Tideelbe! Der integrierte Bewirtschaftungsplan für das Elbeästuar. Integration von Nutzungen und Naturschutz

Gemeinsam für die Tideelbe! Der integrierte Bewirtschaftungsplan für das Elbeästuar. Integration von Nutzungen und Naturschutz Gemeinsam für die Tideelbe! Der integrierte Bewirtschaftungsplan für das Elbeästuar Integration von Nutzungen und Naturschutz Inhalt. Der IBP: Ausgangslage Ziele Elbeästuar Planungsprozess Inhalte Umsetzung

Mehr

Gemeindegrenze West bis Grimm-Werft (exklusive)

Gemeindegrenze West bis Grimm-Werft (exklusive) Handlungsraum H 10.1 Uferabschnitt Handlungsraum Beschreibung Ziele Gemeindegrenze West bis Grimm-Werft (exklusive) Natur und Landschaft Sehr natürlicher Uferabschnitt, der sich durch ausgedehnte Schilf-

Mehr

F-Praktikum Physik: Photolumineszenz an Halbleiterheterostruktur

F-Praktikum Physik: Photolumineszenz an Halbleiterheterostruktur F-Praktikum Physik: Photolumineszenz an Halbleiterheterostruktur David Riemenschneider & Felix Spanier 31. Januar 2001 1 Inhaltsverzeichnis 1 Einleitung 3 2 Auswertung 3 2.1 Darstellung sämtlicher PL-Spektren................

Mehr

Beilage 1 Zertifikat WAVEEX / W-LAN. A. Morphographische Vermessung der W-LAN-Emission (Verbindung Router-MacBook) ohne und mit WAVEEX

Beilage 1 Zertifikat WAVEEX / W-LAN. A. Morphographische Vermessung der W-LAN-Emission (Verbindung Router-MacBook) ohne und mit WAVEEX A. Morphographische Vermessung der W-LAN-Emission (Verbindung Router-MacBook) ohne und mit WAVEEX Grafik A1: Basismessung Folie 1 Diese Grafik stellt das Ergebnis der Messung dar, bei der die neutrale

Mehr

Tümpel, Teich und Weiher Artenschutzgewässer in Mülheim an der Ruhr

Tümpel, Teich und Weiher Artenschutzgewässer in Mülheim an der Ruhr Tümpel, Teich und Weiher Artenschutzgewässer in Mülheim an der Ruhr Dr. Peter Keil 1 und Thorald vom Berg 2 Inhalt Einleitung...1 Erste Strategie: Neue Stillgewässer anlegen...2 Die älteren Gewässeranlagen...3

Mehr

Unterlage 12.0B. Anlage 7b

Unterlage 12.0B. Anlage 7b Planfeststellung A 14, VKE 1153 Landesgrenze Sachsen-Anhalt (ST) / Brandenburg (BB) bis südlich AS Wittenberge Unterlage 12.0B Anlage 7b Unterlage 12.0B Anlage 7b Libellengutachten 2008 Ergänzende faunistische

Mehr

Bayerisches Landesamt für Umwelt

Bayerisches Landesamt für Umwelt NATURA 2000 Lebensraumtypen Lebensraumtypen-Gruppe Stehende Gewässer Oligo- bis mesotrophe stehende Gewässer mit Vegetation der Littorelletea uniflorae und/oder der Isoëto-Nanojuncetea [EU-Code 3130] Nährstoffarme

Mehr

Zusammenfassung des Badegewässerprofils

Zusammenfassung des Badegewässerprofils Name des Badegewässers OSTSEE, SURENDORF Badegewässer-ID DESH_PR_0207 EU-Mitgliedsstaat Deutschland Bundesland Schleswig-Holstein Kreis Rendsburg-Eckernförde Gemeinde SCHWEDENECK WaterbodyName Eckernförder

Mehr

Umsetzung von Teilprojekten zur Sanierung und Restaurierung der Darß-Zingster Bodden

Umsetzung von Teilprojekten zur Sanierung und Restaurierung der Darß-Zingster Bodden Abschlussveranstaltung zum Projekt Umsetzung von Teilprojekten zur Sanierung und Restaurierung der Darß-Zingster Bodden 1. FFH-Managementplanung für das FFH-Gebiet DE 1542-302 Recknitz-Ästuar und Halbinsel

Mehr

ANHANG 1 Ableitung der Hydromorphologischen Leitbildelemente. Anhang zum Bericht des ETZ-Projekts ProFor Weinviertel Jižní Morava - Deutsche Version

ANHANG 1 Ableitung der Hydromorphologischen Leitbildelemente. Anhang zum Bericht des ETZ-Projekts ProFor Weinviertel Jižní Morava - Deutsche Version ANHANG 1 Ableitung der Hydromorphologischen Leitbildelemente Anhang zum Bericht des ETZ-Projekts ProFor Weinviertel Jižní Morava - Deutsche Version April 2012 Auftraggeber: Amt der NÖ Landesregierung,

Mehr

GRÜNE Leitlinien zur Konversion in Gütersloh GRÜNES PAPIER

GRÜNE Leitlinien zur Konversion in Gütersloh GRÜNES PAPIER GRÜNE Leitlinien zur Konversion in Gütersloh GRÜNES PAPIER Gütersloh, 6. Mai 2013 GRÜNE Leitlinien zur Konversion 1. Konversionsfläche Marienfelder Straße 2. Liegenschaften im Stadtgebiet 3. Konversionsfläche

Mehr

Wie verändern sich Gewässer?

Wie verändern sich Gewässer? Wie verändern sich Gewässer? WECHSELWIRKUNGEN VON GRUND- UND OBERFLÄCHENWASSER UND IHRE FOLGEN FÜR EIN STILLGEWÄSSER-ÖKOSYSTEM Gewässer verändern sich. Die Konzentration von Nährund Schadstoffen im Wasser

Mehr

Beratung im StUWi Drucksache Nr. 78/2015

Beratung im StUWi Drucksache Nr. 78/2015 Fachbereich : FB. 3 Aktenzeichen : remer Datum : 23.07.2015 Vorlage der Verwaltung Beratung im StUWi Drucksache 78/2015 Hauptausschuss Rat der Stadt öffentliche Sitzung nichtöffentl. Sitzung Betreff: Wiederherstellung

Mehr

Info- Veranstaltung Neu- Venedig 24.01.2015

Info- Veranstaltung Neu- Venedig 24.01.2015 Google J.L. Info-Veranstaltung der Vereinten Stimme für Neu- Venedig Themenschwerpunkte: am 24.01.2015 von 15 bis 17 Uhr im Vereinsheim der Wasserfreunde Neu- Venedig 1. Bebauungsplan XVI-21 Neu- Venedig

Mehr

Das Berufsprestige Ausgewählter Freier Berufe

Das Berufsprestige Ausgewählter Freier Berufe Das Berufsprestige Ausgewählter Freier Berufe Dr. Willi Oberlander 07/2005 1 Das Berufsprestige ausgewählter Freier Berufe Freiberuflich = selbstständig. Diese Gleichsetzung ist in der täglichen Praxis

Mehr

Untersuchung der Wasserpflanzenvegetation des Elbsees im Jahr 2009. Endbericht, 01.10.2009

Untersuchung der Wasserpflanzenvegetation des Elbsees im Jahr 2009. Endbericht, 01.10.2009 Untersuchung der Wasserpflanzenvegetation des Elbsees im Jahr 2009 Endbericht, 01.10.2009 Auftraggeber: Landeshauptstadt Düsseldorf, Garten-, Friedhofs- und Forstamt, 40474 Düsseldorf Bearbeitung: Dr.

Mehr

Rolf Pohlmeyer Das Quellgebiet der Eider

Rolf Pohlmeyer Das Quellgebiet der Eider Rolf Pohlmeyer Das Quellgebiet der Eider Ja, wo liegt denn nun die Eiderquelle? haben bereits viele Menschen gefragt. Liest man in den einschlägigen Büchern, ist auch hier die Auskunft nur vage: Vom Bothkamper

Mehr

Gutachten. Anton Spiegel. Dornbirn, xxx. Bodenlegermeister

Gutachten. Anton Spiegel. Dornbirn, xxx. Bodenlegermeister xxx xxx xx Dornbirn, xxx Gutachten Auftraggeber: Firma xxx GesmbH, xx Projekt: Wohnanlage xxx xxx Bauträger GmbH, xxx Auftrag: Besichtigung und Beurteilung der Laminatböden Besichtigung und Begutachtung:

Mehr

Düne "Am Schmittsberg" in Viernheim

Düne Am Schmittsberg in Viernheim Düne "Am Schmittsberg" in Viernheim Naturschutzfachliche Beurteilung der Schutzwürdigkeit Auftraggeber: MVV Energiedienstleistungen GmbH Regioplan Besselstraße 14 / 16 68219 Mannheim Projektleitung: Hans-Joachim

Mehr

Bebauungsplan XVI-81 Fürstenwalder Allee Ergebnisse der Zauneidechsenumsetzung 2014

Bebauungsplan XVI-81 Fürstenwalder Allee Ergebnisse der Zauneidechsenumsetzung 2014 Bebauungsplan XVI-81 Fürstenwalder Allee Ergebnisse der Zauneidechsenumsetzung 2014 Zauneidechsenmännchen gefangen am 2. Juni 2014 in Falle 37 Bebauungsplan XVI-81 Fürstenwalder Allee Ergebnisse der Zauneidechsenumsetzung

Mehr

Monitoring der Makrophytenvegetation Vorarlberger Fließgewässer: Der Grindelkanal (Lustenau) Dietmar Jäger 1

Monitoring der Makrophytenvegetation Vorarlberger Fließgewässer: Der Grindelkanal (Lustenau) Dietmar Jäger 1 Jäger, D. (204): «Monitoring der Makrophytenvegetation Vorarlberger Fließ gewässer: Der Grindelkanal (Lustenau)». inatura Forschung online, Nr. 6: 9 S. Monitoring der Makrophytenvegetation Vorarlberger

Mehr

"Zeitlicher Zusammenhang von Schadenshäufigkeit und Windgeschwindigkeit"

Zeitlicher Zusammenhang von Schadenshäufigkeit und Windgeschwindigkeit 22. FGW-Workshop am 06. Mai 1997 "Einfluß der Witterung auf Windenergieanlagen" am Institut für Meteorologie, Leipzig Dipl.-Ing. Berthold Hahn, Institut für Solare Energieversorgungstechnik e.v., Kassel

Mehr

Neue Einblicke in die Rietlandschaft

Neue Einblicke in die Rietlandschaft Martina Hingis Peter Schmidheinys Erben Huwa, Familie Hans Huber Familie Stadler/Tschan, Altstätten HAUPTSPONSOREN CO-SPONSOREN Interessenten für eine Mitgliedschaft beim Verein Pro Riet Rheintal bzw.

Mehr

Fischbestand Jagst nach Schadensfall

Fischbestand Jagst nach Schadensfall Fischbestand Jagst nach Schadensfall Erfassung des Schadens Maximalgehalte an Ammoniak Nach dem Eintrag des Schadstoffs Ammoniumnitrat in die Jagst in Folge des Brands bei der Lobenhäuser Mühle am 23.

Mehr

Der Kreislauf des Wassers 1/24 2/24 Fließende und stehende Gewässer Zu den fließenden Gewässern zählen der Bach, der Fluss und der Strom. Das größte, durch Österreich fließende Gewässer ist die Donau (der

Mehr

Erfahrungsbericht zu Planung und Umsetzung der Renaturierung der Nidda zwischen Krachenburg und Dortelweil

Erfahrungsbericht zu Planung und Umsetzung der Renaturierung der Nidda zwischen Krachenburg und Dortelweil Erfahrungsbericht zu Planung und Umsetzung der Renaturierung der Nidda zwischen Krachenburg und Dortelweil GFG-Veranstaltung Die Nidda in historischen Karten Im Jahr 1823 Hessisches Landesvermessungsamt:

Mehr

Ergänzung der Rahmenstudie Windenergie zur Berücksichtigung des Arten- und Biotopschutzes (FÖA 2012)

Ergänzung der Rahmenstudie Windenergie zur Berücksichtigung des Arten- und Biotopschutzes (FÖA 2012) Landschaftsplan VG Ruwer Anhang 5: Ergänzung Rahmenstudie Windenergie Artenschutz A5.1 Anhang 5 Ergänzung der Rahmenstudie Windenergie zur Berücksichtigung des Arten- und Biotopschutzes (FÖA 2012) A6.1

Mehr

RHEIN. Unterhaltungsplan von km 376,00 bis km 388,35. - Berücksichtigung ökologischer Belange bei der Unterhaltung - Bundesanstalt für Gewässerkunde

RHEIN. Unterhaltungsplan von km 376,00 bis km 388,35. - Berücksichtigung ökologischer Belange bei der Unterhaltung - Bundesanstalt für Gewässerkunde Bundesanstalt für Gewässerkunde RHEIN Unterhaltungsplan von km 376,00 bis km 388,35 - Berücksichtigung ökologischer Belange bei der Unterhaltung - Wasser- und Schifffahrtsamt Mannheim; C8 3, 68159 Mannheim,

Mehr

Potenzialflächenfindung Morsum

Potenzialflächenfindung Morsum Potenzialflächenfindung Morsum Untersuchungsflächen n Potenzialflächen 1. Filterung: Ausschluss offensichtlich nicht geeigneter Flächen 2. Filterung: städtebauliche Untersuchung Ermittlung der Potenzialflächen

Mehr

Konzeption zur ökologischen Sanierung des Tessiner Moores im Biosphärenreservat Schaalsee

Konzeption zur ökologischen Sanierung des Tessiner Moores im Biosphärenreservat Schaalsee Konzeption zur ökologischen Sanierung des Tessiner Moores im Biosphärenreservat Schaalsee Naturraum Das Tessiner Moor liegt nördlich von Wittenburg zwischen Karft und Tessin (Abb. 1). Es hat eine Fläche

Mehr

Zur Flora und Vegetation einiger Feuchtgebiete im Etschtal von Andrian bis Fennberg

Zur Flora und Vegetation einiger Feuchtgebiete im Etschtal von Andrian bis Fennberg Gredleriana Vol. 2 / 2002 pp. 253 262 Zur Flora und Vegetation einiger Feuchtgebiete im Etschtal von Andrian bis Fennberg Josef Kiem * Abstract To the flora and vegetation of some humid areas in the Adige

Mehr

Hintergrundpapier. Länderöffnungsklausel im BauGB Länderspezifische Mindestabstände für Windenergieanlagen und ihre räumlichen Auswirkungen

Hintergrundpapier. Länderöffnungsklausel im BauGB Länderspezifische Mindestabstände für Windenergieanlagen und ihre räumlichen Auswirkungen Hintergrundpapier Länderöffnungsklausel im BauGB Länderspezifische Mindestabstände für Windenergieanlagen und ihre räumlichen Auswirkungen Autorin: Brigitte Zaspel-Heisters Mai 2014 Hintergrundpapier 1.

Mehr

Bewerbung U Ortsgruppe Niederselters e.v. zum Umweltpreis 2013

Bewerbung U Ortsgruppe Niederselters e.v. zum Umweltpreis 2013 -1- Bewerbung der NABU U Ortsgruppe Niederselters e.v. zum Umweltpreis 2013 Landschaft lieben, pflegen, schützen! Erholung, Pflege und Erhalt von Sekundärbiotopen im Landkreis Limburg-Weilburg Anlage von

Mehr

Leckner See. Letzte Untersuchung. schwach windig Lufttemperatur: maximale Tiefe: Nutzung/Aktivität: Anmerkung:

Leckner See. Letzte Untersuchung. schwach windig Lufttemperatur: maximale Tiefe: Nutzung/Aktivität: Anmerkung: Leckner See Abbildung: Übersichtsplan, Lage der Probenstelle, Naturaufnahme Letzte Untersuchung Probenahme: 04.09.2006 Uhrzeit: 11:20 12:30 Witterung: heiter Wind: schwach windig Lufttemperatur: 22 C Sichttiefe:

Mehr

DAkkS Anwendungshinweise DIN EN ISO 50001 Erfassung wesentlicher Energieverbräuche und Überwachung. Stand 05/2014

DAkkS Anwendungshinweise DIN EN ISO 50001 Erfassung wesentlicher Energieverbräuche und Überwachung. Stand 05/2014 DAkkS Anwendungshinweise DIN EN ISO 50001 Erfassung wesentlicher Energieverbräuche und Überwachung Stand 05/2014 Inhalt 1 Vorwort... 3 2 Wesentlichkeitskriterium DIN EN ISO 50001 Kap. 4.4.3 b... 4 2.1

Mehr

Stoffeinträge in Gewässern und deren Auswirkungen auf Makrophyten gemäß EU-WRRL und FFH-Richtlinie

Stoffeinträge in Gewässern und deren Auswirkungen auf Makrophyten gemäß EU-WRRL und FFH-Richtlinie Stoffeinträge in Gewässern und deren Auswirkungen auf Makrophyten gemäß EU-WRRL und FFH-Richtlinie Umweltbeobachtungskonferenz 2010 Monitoring im Bereich Umwelt und Biodiversität 23. 24. September 2010

Mehr

Gliederung. 1. Inwieweit ist der Schutz von Auen und Feuchtgebieten in der WRRL verankert?

Gliederung. 1. Inwieweit ist der Schutz von Auen und Feuchtgebieten in der WRRL verankert? WRRL-Ziele für Auen und Feuchtgebiete Gibt es die? NUA-Seminar, Düsseldorf 15. Juni 2012 Dr. iur. Juliane Albrecht Leibniz-Institut für ökologische Raumentwicklung (IÖR), Dresden Gliederung 1. Inwieweit

Mehr

Folge 7: Naturerlebnispfad im Freizeitpark Marienfelde

Folge 7: Naturerlebnispfad im Freizeitpark Marienfelde Folge 7: Naturerlebnispfad im Freizeitpark Marienfelde Der Ausflug führt nach Marienfelde in den Diedersdorfer Weg im Bezirk Tempelhof- Schöneberg. Hier befindet sich der Freizeitpark Marienfelde. Von

Mehr

Wald- und Moorlandschaft um den Röggeliner See Größe/Landkreis/Ämter Naturräumliche Haupteinheit Aktueller Schutzstatus FFH-Lebensraumtypen

Wald- und Moorlandschaft um den Röggeliner See Größe/Landkreis/Ämter Naturräumliche Haupteinheit Aktueller Schutzstatus FFH-Lebensraumtypen Wald- und Moorlandschaft um den Röggeliner See 2231-304 Größe/Landkreis/Ämter 1360 ha/nordwestmecklenburg /Rehna, Gadebusch Naturräumliche D04 Haupteinheit Aktueller Schutzstatus Naturschutzgebiet Kuhlrader

Mehr

Grüne Wege durch Kiel

Grüne Wege durch Kiel Grüne Wege durch Kiel Routenvorschläge Langsee Tröndelsee Die Wanderung führt durch einen Teil des mittleren Grünringes der Stadt. Von der Preetzer Straße, die wie ein Damm zwischen zwei Seen liegt, geht

Mehr

Managementplan für das FFH-Gebiet DE Sude mit Zuflüssen

Managementplan für das FFH-Gebiet DE Sude mit Zuflüssen Managementplan für das FFH-Gebiet DE 2533-301 Sude mit Zuflüssen Dieses Projekt wird gefördert aus Mitteln des Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raumes und mit Mitteln

Mehr

Erneuerung Strandweg Wollerau

Erneuerung Strandweg Wollerau Abteilung Tiefbau/Umwelt Mathé Ronner, USB An der Gemeindeabstimmung vom 25. November 2012 wurde die Sanierung des Strandweges mit 1085 Ja zu 686 Nein angenommen. Räumliche Ausdehnung: 12. September 2013

Mehr

Einige heimische Arten

Einige heimische Arten Einige heimische Arten Auf den nachfolgenden Seiten finden sich Informationen zur Gefährdung und zu den Lebensraumansprüchen einzelner Arten sowie zu besonderen Schutzmaßnahmen. Für genauere Informationen

Mehr

Das Abbauvorhaben Zwei Länder See Suderwick Naturhaushalt Claudia Lebbing, Planungsbüro Lange GbR Zweiter Info Abend, TextilWerk Bocholt, 13.11.

Das Abbauvorhaben Zwei Länder See Suderwick Naturhaushalt Claudia Lebbing, Planungsbüro Lange GbR Zweiter Info Abend, TextilWerk Bocholt, 13.11. Das Abbauvorhaben Zwei Länder See Suderwick Naturhaushalt Claudia Lebbing, Planungsbüro Lange GbR Zweiter Info Abend, TextilWerk Bocholt, 13.11.2012 Naturhaushalt Biotoptypen Fauna (=Tierwelt) Avifauna

Mehr

Einrichtung von Dauerbeobachtungsflächen zum Gewässermonitoring mittels Wasserpflanzen an der unteren Mulde/Spittelwasser

Einrichtung von Dauerbeobachtungsflächen zum Gewässermonitoring mittels Wasserpflanzen an der unteren Mulde/Spittelwasser Einrichtung von Dauerbeobachtungsflächen zum Gewässermonitoring mittels Wasserpflanzen an der unteren Mulde/Spittelwasser Guido Warthemann LPR Landschaftsplanung Dr. Reichhoff GbR Biosphärenreservat Mittelelbe

Mehr