Kryonik - Der Versuch, den Tod zu überlisten. Eine Arbeit von Betreuer Abgabedatum. Kevin Kohler Markus Bundi G4E. Alte Kantonsschule Aarau

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1 Kryonik - Der Versuch, den Tod zu überlisten Abb.1 Frozen Man (Wordpress) Eine Arbeit von Betreuer Abgabedatum Kevin Kohler Markus Bundi G4E Alte Kantonsschule Aarau

2 Inhaltsverzeichnis Seite Glossar Vorwort Motivation Danksagung Problemstellung Theoretische Grundlagen Tod und Unsterblichkeit Geschichte der Kryonik Kryonische Praxis Methode Resultate und Diskussion Beantwortung der ersten Fragestellung Beantwortung der zweiten Fragestellung Beantwortung der dritten Fragestellung Schwierigkeiten Zusammenfassung Schlusswort Quellenverzeichnis Abbildungs- und Tabellenverzeichnis..28

3 Anhang...I I. Interview mit Marcus Beyer.I II. Anti-Plagiat-Erklärung.... VI

4 Glossar Agnostiker Amorph: Biologischer Tod: Biostase: Gerontologie: Klinischer Tod: Kryonaut: Kryonik: Kryopatient: Kryostase: Neuropräservation: Perfusion: Prokrastination: Reanimierung: Suspension: Unwissende, haben keine Meinung zu Gott und der Seele Griechisch für ohne Gestalt, bezeichnet einen chemischen/physikalischen Zustand eines Stoffes, bei dem die Atome kein geordnetes Muster bilden. Zustand, bei dem es nach derzeitigem Wissensstand unmöglich ist, die Lebensfunktionen eines ganzen Körper zu reaktivieren. Steht für die potentiell reversible Konservierung von Organismen. Fachausdruck für Altersforschung Zustand, bei dem sowohl der Herzschlag als auch die Atmung ausgefallen sind. Andere Bezeichnung für einen Kryopatienten Stammt von der griechischen Bezeichnung für Kälte kryos ab, und bezeichnet die potentiell reversible Konservierung des Menschen bei tiefen Temperaturen. Kryonik-Institute nennen ihre Klienten so, da sie ihre Dienstleistung lediglich als Weiterführung der medizinischen Massnahmen für ihre Kunden sehen. Bezeichnet die Biostase bei tiefen Temperaturen. Aufbewahrung des Gehirns bzw. des Kopfes in Kryostase Steht hier für die Versorgung der Organe durch die Arterien mit Zellschutzlösungen und/oder Frostschutzmittel. Erledigungsblockade, aufschiebendes Verhalten Synonym für Wiederbelebung Kryoniker verwenden den Begriff zur Beschreibung des Zustandes von eingefrorenen Menschen, da diese aus ihrer Sicht möglicherweise nicht tot sind, sondern ihr Leben lediglich zeitweise pausiert/aufgehoben ist. 1

5 Telomere: Telomerase: Thanatosoziologie: Tissue Engineering: Transhumanismus: Transzendenz: Vitrifizierung: Zelltod: Schutzkappen an den Chromosomenenden, welche sich mit jeder Zellteilung verkürzen. Werden sie zu klein, tritt der programmierte Zelltod oder zumindest ein Wachstumstopp ein. Ein Enzym des Zellkerns welches die Telomere wiederherstellt. Beschäftigt sich mit dem sozialen Handeln rund um den Sterbenden und mit der sozialen Bedeutung des Todes. Überbegriff für die künstliche Herstellung biologischer Gewebe durch die gerichtete Kultivierung von Zellen, um damit kranke Gewebe bei einem Patienten zu ersetzen oder zu regenerieren. Futuristische Gesellschaftsbewegung, die einen starken technologischen Fortschritt postuliert. Transhumanisten befürworten das Verändern der Menschen durch Technologie und die Kryonik entspricht ihrer Philosophie. Etwas, was Verstand und Bewusstsein übersteigt, wird oft als Synonym für das Jenseitige oder sogar Gott verwendet. Stammt vom lateinischen Begriff für Glas vitrum und bezeichnet den Wechsel vom flüssigen in den festen amorphen Zustand durch schnelles Abkühlen. Beendet irreversibel alle Lebensprozesse der Zelle. 2

6 1. Vorwort Most of us now living have a chance for personal, physical immortality[1: 11]. Dieses Zitat stammt von dem Kryonik-Pionier Robert Ettinger und mag für viele bereits sehr erstaunlich klingen, doch noch erstaunlicher ist, wann er diese Aussage machte, nämlich bereits im Jahre 1964! Allerdings ist dieser Robert Ettinger am 23. Juli 2011 im Alter von 92 Jahren gestorben. Heisst das, seine Aussage war falsch? Nein, denn auf dem Papier ist Robert Ettinger zwar tot, nach seiner eigenen Ansicht befindet er sich jedoch lediglich in Suspension. Wie geht das? Ettingers Körper wurde unmittelbar nach seinem Tod gekühlt, mit einer Schutzflüssigkeit gefüllt und liegt nun als 106. Kryopatient in einem Kühltank in dem von Ettinger selbst gegründeten Cryonics Institute [2]. Sein Glaube an die mögliche Unsterblichkeit des Menschen durch Kryokonservierung begründet Ettinger in seinem Buch The Prospect Of Immortality ( Aussicht auf Unsterblichkeit? ) so: The fact: At very low temperatures it is possible, right now, to preserve dead people with essentially no deterioration, indefinitely [ ]. The assumption: If civilization endures, medical science should eventually be able to repair almost any damage to the human body, including freezing damage and senile debility or other cause of death [ ] [1: 11]. Ettinger geht also davon aus, dass es die medizinischen Fortschritte den Menschen in der Zukunft möglich machen werden, den natürlichen Tod zu überwinden. Bis das so weit ist, kann man den Körper mithilfe der Kryonik konservieren, um ihn dann eines Tages wieder aufzutauen und reanimieren zu können [1]. In dieser Arbeit werde ich weder versuchen Ettingers Annahme zu widerlegen, noch zu beweisen, denn sie beruht auf der Zukunft und diese können wir nicht mit Bestimmtheit voraussagen. Allerdings werde ich versuchen abzuschätzen, wie realistisch es ist, dass seine Unsterblichkeitshoffnungen in Erfüllung gehen, und abwägen, ob dieses Szenario überhaupt wünschenswert wäre. 3

7 1.1 Motivation Eines der berühmtesten Argumente der Philosophiegeschichte überhaupt entstammt einem Brief Epikurs an seinen Schüler Menoikeus: Das allerschrecklichste Übel, der Tod, geht uns also gar nichts an, weil er nicht ist, wenn wir sind, und wir nicht mehr sind, wenn er ist [16: 320]. Dieser Aussage ist nur schwer zu widersprechen, nichtsdestotrotz beschäftigt sich jeder Mensch an einem Punkt in seinem Leben mit dem Tod und der Frage, wie es nach ihm weitergehen soll. Auch an mir nagt dieses Thema schon seit längerem und allein schon die Vorstellung vom Tod schaudert mich, denn sie ist für einen Menschen schlicht unmöglich: Wie stelle ich mir absolut nichts vor? Als ich durch eine Dokumentation zum ersten Mal von der Kryonik hörte, war sofort mein Interesse geweckt, endlich bot jemand eine andere Möglichkeit als die fatalistische These, dass wir letzten Endes sowieso alle sterben müssen. Für mich jedenfalls würde sich der Versuch den Tod mittels Kryonik zu überlisten auch lohnen, wenn die Erfolgschancen bei Eins zu einer Million oder noch schlechter stünden, da derzeit schlicht keine besseren Alternativen bestehen. Ich kann es mir deshalb durchaus vorstellen, mich eines Tages selbst einfrieren (kryokonservieren) zu lassen. 1.2 Danksagung An dieser Stelle möchte ich mich bei allen bedanken, die mich bei meiner Arbeit unterstützt und motiviert haben. Zu allererst bedanke ich mich herzlich bei Herrn Marcus Beyer für seine bereitwillige Auskunft. Dann möchte ich mich bei meiner Betreuungsperson Markus Bundi für die Hilfe bei der Recherche und die geopferten Nervenzellen bedanken. Zu guter Letzt gebührt meinen Freunden und meiner Familie ein Dankeschön dafür, dass sie mich unterstützt und motiviert haben. 4

8 2. Problemstellung Das Thema Kryonik lässt sich aus verschiedenen Perspektiven betrachten: Naturwissenschaftlich, geisteswissenschaftlich und wirtschaftlich. Die Fragestellungen dieser Arbeit beleuchten vordergründig geisteswissenschaftliche Aspekte, trotzdem ist ein gewisses naturwissenschaftliches Verständnis der Abläufe der Kryokonservierung unerlässlich, um glaubwürdige Aussagen über die Zukunft der Kryonik machen zu können. Das erklärte Ziel dieser Arbeit ist es, die folgenden drei Fragestellungen zu beantworten: Welche Bedeutung haben das Leben und der Tod in der westlichen Gesellschaft und im Speziellen unter den Kryonikern? Weshalb ist die Kryonik bisher nicht in der breiten Gesellschaft etabliert, und welche Gründe sprechen dafür, welche dagegen, dass die Kryonik in Zukunft einmal gesellschaftlich und wissenschaftlich akzeptiert werden könnte? Was für ethische, psychische und gesellschaftliche Folgen würde die erfolgreiche Reanimation von Kryopatienten nach sich ziehen? 5

9 3. Theoretische Grundlagen 3.1 Tod und Unsterblichkeit Der Traum von der eigenen Unsterblichkeit ist so alt wie die Menschheit selbst, und schon in der Antike glaubten viele an eine Form der Existenz nach dem körperlichen Ableben. Ein Beispiel dafür sind die alten Ägypter, welche eine physische Auferstehung nach dem Tod erwarteten und ihre Toten deshalb balsamierten resp. sogar mumifizierten, um deren Körper im Hinblick auf die Wiedergeburt zu erhalten. Ein anderes ist das antike Griechenland, schon im zweiten vorchristlichen Jahrtausend war hier der Glaube an die Unsterblichkeit der Seele verbreitet. Um der Nachwelt auch als Person in Erinnerung zu bleiben, musste man allerdings Ruhm erwerben. Die Trennung von Seele und Körper durch den Tod, wie sie der Philosoph Platon in seinen Dialogen Phaidon und Phaidros proklamiert, stiess aber auch schon früh auf Widerstand [12]. So ist nach der Lehre von Aristoteles die Seele das formgebende Prinzip des Körpers und kann von ihm nicht gelöst werden. Nicht zuletzt ist es auch der christliche Glaube der Auferweckung, welcher auf der Einheit von Körper und Seele basiert und der platonischen Lehre widerspricht [13]. So verschieden die Wege zum Erreichen der Unsterblichkeit auch sein mögen, und so unterschiedlich sich die Vorstellungen des zeitlosen Daseins auch präsentieren, die Aussicht darauf lässt sich quer durch praktisch alle Religionen und Kulturen wiederfinden. So gesehen sind die kryonischen Unsterblichkeitsvisionen an sich nichts Neues. Das Novum besteht darin, das keine transzendenten Mächte, sondern Ärzte und Forscher die Hoffnungsträger für deren Erfüllung sind [3]. Der Tod ist heute für die Wissenschaft weit mehr als ein Sensenmann, der Seelen in den Himmel oder in die Hölle führt, und natürlich hat das Ableben auch einen biologischen Sinn. Alle Organismen sind nach Darwin einem Selektionsdruck ausgesetzt und müssen ihren Genpool durch Fortpflanzung an veränderte Bedingungen anpassen, da der Lebensraum jedoch begrenzt ist, müssen die Eltern ihren Nachkommen Platz machen. Dass die physische Unsterblichkeit zumindest in der Theorie möglich ist, belegt die Natur ebenfalls. So hat man herausgefunden, dass sich Quallen der Art Turritopsis nutricula unbegrenzt oft wieder ins Stadium der Kindheit zurückversetzen und dem Tod somit entgehen können [10]. Auch wir Menschen waren alle schon einmal für kurze Zeit quasi unsterblich nämlich als Embryo. Die embryonalen Stammzellen besitzen Telomerase und können sich daher unbegrenzt oft teilen. Allerdings hält dieser Status nicht lange an, denn sie entwickeln sie sich schon bald in verschiedene Zelltypen weiter und verlieren diese Fähigkeit [11]. 6

10 Kryoniker hegen die Hoffnung, dass wir eines Tages, dank fortgeschrittenem Wissen in Bereichen wie der Stammzellenforschung, den Tod kontrollieren und überwinden können. Bis dies möglich ist, soll die Kryonik diesen zumindest aufheben. Das Sterben ist ein Prozess und deshalb ist es auch sehr schwierig, einen Zeitpunkt zu bestimmen, wann der Tod eintritt, so können bereits heute viele klinisch tote Personen zurück ins Leben geholt werden. Die Kryonik ist für deren Anhänger lediglich eine weiterführende medizinische Massnahme gegen das Ableben, indem der Körper in einem biologisch toten Zustand konserviert wird, um den Zelltod zu verhindern [1]. Die Ursachen für diese Ansicht der Kryoniker und die moralischen Aspekte eines solchen Umgangs mit dem Tod werden in den Unterkapiteln 5.1 und 5.3 erläutert. 3.2 Geschichte der Kryonik Die Idee einen verstorbenen Menschen mit Aussicht auf Wiederbelebung in der Zukunft einzufrieren, tauchte bereits 1887 in dem Roman The Frozen Pirate von William Clark Russell auf und war ein weit verbreitetes Motiv in der Science-Fiction des 20. Jahrhunderts [3]. So kam es auch, dass Robert Ettinger als Kind in dem Science-Fiction-Magazin Amazing Stories auf eine Geschichte über einen tiefgefrorenen Menschen stiess, dessen Gehirn Jahrmillionen später wieder aufgetaut wird. Diese Geschichte liess ihn nicht mehr los [4]. Viele Jahre später, nachdem Ettinger Physik und Mathematik studiert hatte, schrieb er 1962 sein Buch The Prospect Of Immortality, welches zumeist als die Initialzündung der Kryonik angesehen wird, obwohl hier fairerweise erwähnt werden muss, dass der heute weniger bekannte Evan Cooper praktisch gleichzeitig sein Buch Immortality: Physically, Scientifically, Now veröffentlichte, welches ebenso eine Pionierleistung war. Als Folge dieser beiden Schriften wurden in den 1960er-Jahren verschiedene Kryonik- Gesellschaften gegründet und in den Medien, vorwiegend in Amerika, wurde über das Thema diskutiert [3][7]. Im April 1966 war es dann soweit und der erste Mensch wurde eingefroren, allerdings wurde er auf Wunsch der Familie nach einigen Monaten wieder aufgetaut und verbrannt [7]. Ein Jahr später folgte mit dem an Krebs verstorbenen Arzt Dr. James Bedford, die erste Person, die bis heute eingefroren ist und dadurch für viele Kryoniker zur Ikone wurde [5]. Weit weniger gerne als über Bedford sprechen Kryoniker über Robert Nelson, einer von denen, die Bedfords Suspension vornahmen. Der kalifornische Businessmann und Gründer der Cryonics Society Of California ist dafür verantwortlich, dass die Kryonik schon früh einen herben Rückschlag erlitt. Einige Jahre nach der ersten Kryokonservierung eines Menschen, welcher Nelson mit We Froze The First Man sogar ein eigenes Buch widmete, stand er vor einem Scherbenhaufen. Neun Kryopatienten seiner Cryonics Society Of California tauten auf und verwesten, die Organisation unterliess es jedoch, die Verwandten zu informieren und erhielt von diesen weiterhin Wartungszahlungen. Als Folge davon wurden Nelson und ein Assistent 7

11 verklagt und mussten fast eine Million Dollar Schadenersatz zahlen [7]. Dieser Vorfall fügte der Kryonik einen enormen Imageschaden zu. Bis heute sind schon über 200 Menschen Bedfords Beispiel gefolgt und liegen in den Kühltanks bei einer der weltweit vier Organisationen, welche Kryopatienten aufbewahren. Die überwältigende Mehrheit davon befindet sich entweder in der Alcor Life Extension Foundation oder dem Cryonics Institute, welche beide in den USA liegen, und die zusammen über 90% der eingefrorenen Körper beherbergen. Neben den beiden bereits in den 1970er-Jahren gegründeten grossen Organisationen, und der heute vernachlässigbar kleinen TransTime Inc., existiert mit dem KrioRus seit 2005 auch ein kryonisches Institut ausserhalb der USA in Russland, welches allerdings im Gegensatz zu Alcor und dem Cryonics Institute keine Non-Profit- Organisation ist [6]. In The Prospect Of Immortality verglich Ettinger den erwarteten Durchbruch der Kryonik mit der französischen Revolution und hoffte, dass mit dem Jahr 1964 die goldene Freezer Era beginnen würde [1]. Das sich in den über 40 Jahren seit der ersten Suspension eines Menschen lediglich etwas mehr als 200 Personen kryokonservieren liessen, entspricht sicher nicht der ursprünglichen Zukunftsvisionen der Kryoniker. Während die Kryobiologie und die Kryogenik heute als exakte Wissenschaften gelten, kämpft die Kryonik immer noch um Anerkennung und wird oft als Pseudowissenschaft abgetan. Warum das so ist und ob sich das eventuell ändern könnte, wird unter Punkt 5.2 diskutiert. 3.3 Kryonische Praxis Kryoniker sehen das Gehirn als Sitz der menschlichen Identität an, deshalb ist es ihr oberstes Ziel, den natürlichen Zerfall der Hirnzellen nach dem Tod sofort aufzuhalten. Im Idealfall eines langsam eintretenden Todes wird ein Patient deshalb von einem Stand-by-Team begleitet, welches sofort einschreitet, sobald ein unabhängiger Arzt den Kryoniker für tot erklärt hat [3]. Das Grundprinzip der Kryokonservierung ist simpel, bei tieferen Temperaturen findet weniger Stoffwechsel statt, konkret bedeutet dies: Eine Reduktion der Körpertemperatur um ein Grad verringert den menschlichen Stoffwechsel um 10 Prozent [4]. Um den Stoffwechsel und somit auch den Zellzerfall nach dem Tod aufzuhalten, bewahrt man in der Kryonik einen Körper derzeit bei der Temperatur von flüssigem Stickstoff (-196 Celsius) auf. Mit flüssigem Helium wäre es zwar möglich, den Körper auf bis zu -269 Celsius zu kühlen, aber einerseits ist dieses teurer und schwerer im Umgang als flüssiger Stickstoff und andererseits 8

12 würde man den Körper unnötig der Gefahr weiterer Gefrierschäden aussetzen, obwohl bei der Temperatur von flüssigem Stickstoff bereits keine molekularen Aktivitäten mehr vorhanden sind [1]. Der tatsächliche Trend führt sogar zur Verwendung von weniger tiefen Temperaturen (nahe der jeweiligen Glasübergangstemperatur) hin, weil die Gewebe dann beim Herunterkühlen weniger stark durch thermische Spannungen belastet werden [32]. Das Hauptproblem, das beim Kühlprozess auftritt, ist die Bildung von Eiskristallen. Diese führt zwar nur zu mikroskopisch kleinen Verletzungen, allerdings in solch einer grossen Anzahl, dass die dadurch entstandenen Verletzungen nach heutigem Stand als irreversibel gelten. Um solche Gewebeschäden zu minimieren, wird den Kryopatienten vor der Lagerung im Kühltank der Brustkorb geöffnet, ein Herz-Bypass eingelegt und die Verbindung zur Lunge gekappt, um einen möglichst effektiven Blutkreislauf vom Herz zum Gehirn zu etablieren. Dann wird ein Frostschutzmittel in die Adern gepumpt. Die Zusammensetzung dieser Flüssigkeit wurde über die Jahre verfeinert. Während bei Bedford noch Dimethylsulfoxid verwendet wurde, schwenkte man später auf Mittel auf Glycerol-Basis um. Der bisher grösste Fortschritt bei der Bekämpfung der Kristallbildung ist jedoch erst im neuen Jahrtausend mit der Einführung der Vitrifikation erfolgt. Dem Patient wird nun zuerst eine Vitrifikationslösung perfusioniert, diese besteht beim Cryonics Institute derzeit aus Ethylenglykol, Dimethylsulfoxid, einer Trägerlösung und Wasser [8]. Nach schrittweiser Erhöhung der Konzentration der Lösung auf rund 70 Prozent, wird der Kryopatient so schnell wie möglich auf minus 120 Grad gekühlt. Die Lösung verdickt und nach einer mehrstündigen Wartezeit, bis die Temperatur überall im Gehirn gleich ist, erfolgt die zweite Phase der Kühlung. Abhängig von der Lösung und derer Konzentration kommt es bei etwa -130 Grad Celsius zur glasartigen Erstarrung des Gewebes. Durch den direkten Übergang in einen amorphen Zustand kann, zumindest im Gehirn, verhindert werden, dass sich Eiskristalle im Zellinnern bilden [4]. Die Perfusion mit Frostschutzmitteln führt allerdings direkt zu einem neuen Problem: Die Lösungen sind alle hochtoxisch! Derzeit existiert keine Technik, um dieses Gift beim Auftauen wieder zu entfernen. Die Neutralisation der giftigen Kryoprotektoren wird zwar erforscht und dem amerikanischen Kryobiologen Gregory Fahy gelang es sogar Kaninchennieren zu vitrifizieren und danach erfolgreich zu transplantieren, so dass das Kaninchen danach mit normaler Lebenserwartung weiterlebte [15]. Allerdings gibt es bisher keine Belege für die Neutralisation von Ethylenglykol und Dimethylsulfoxid, welche von den Kryonikern als Vitrifikationslösung verwendet werden [14]. Die Kryoniker sind sich der Giftigkeit der Mittel voll bewusst, allerdings konzentrieren sie sich vor allem darauf, die Schäden beim Einfrieren, respektive Vitrifizieren zu minimieren. Jene Probleme, welche mit dem Auftauen verbunden sind, überlassen sie den Wissenschaftlern der Zukunft. Denn sie gehen davon aus, dass es wahrscheinlicher ist, in der Zukunft Auftauschäden zu umgehen, als bereits durch den Verzicht auf Frostschutzmittel entstandene Schäden zu beheben [1]. 9

13 Neben der klassischen Ganzkörpervariante bietet Alcor auch die Möglichkeit der Neuropräservation an. Hierbei wird nach der Perfusion der Kopf zwischen dem fünften und dem sechsten Rückenwirbel abgetrennt, der Rest des Körpers wird entsorgt [5]. Dahinter steckt die Hoffnung, dass der alte kranke Körper in Zukunft dank Verfahren wie dem Tissue Engineering ersetzt werden kann. Diese Möglichkeit kommt den Kryopatienten deutlich billiger zu stehen: Die Aufbewahrung des Kopfes kostet ohne Zuschläge und Mitgliederbeiträge Dollar, jene des ganzen Körpers kostet mit Dollar mehr als doppelt so viel [9]. Das Cryonics Institute verlangt mit Dollar deutlich weniger für die Ganzkörperaufbewahrung als Alcor, ein Teil der Differenz erklärt sich dadurch, dass beim Cryonics Institute weniger Dienstleistungen inbegriffen sind, ein vergleichbares Angebot kommt einen mit knapp Dollar allerdings immer noch nur halb so teuer zu stehen [6]. Abb. 2: Der Ex-CEO von Alcor Joseph A. Waynick vor drei Kühltänken (New York Times) 10

14 4. Methode 4.1 Recherche und Analyse Die Hauptquelle zur Beantwortung der Fragestellungen ist die Analyse von Literatur, die deshalb sehr sorgfältig ausgewählt werden musste. Für die Recherche benötigte ich erst einmal Primärliteratur von den Kryonikern, um die Kryokonservierung und die Idee dahinter überhaupt zu verstehen. Autor Titel Jahr Robert Ettinger The Prospect Of Immortality 1962 Robert Ettinger Man Into Superman 1972 FM-2030 Are You A Transhuman? 1989 Michael Perry Forever For All 2000 Da ich keinen Philosophieunterricht besuche, war es auch wichtig, eine gewisse Grundlage zum Thema Tod zu schaffen. Hierbei halfen mir die durch Herrn Bundi zugänglich gemachten philosophischen Zeitschriften: Autor Titel Jahr Thomas Nagel Der Tod 1996 Helke Panknin-Schappert Meister Eckehardt und die Überwindung des Todes 2010 Jens Soentgen Wie man das berühmteste Argument der neuzeitlichen Philosophie prüft und widerlegt 2010 Nun war es auch wichtig noch etwas kritischere Werke gegenüber der Kryonik zu lesen und deshalb nahm ich mir auch noch Medientexte und Sekundärliteratur vor: Autor Titel Jahr Gundolf Freyermuth Gefroren in die Ewigkeit 1997 Francis Fukuyama Transhumanism 2004 Michael Täuber Eiskalt ist die Hoffnung 2009 Oliver Krüger Kryonische Unsterblichkeitshoffnungen innerhalb des Transhumanismus

15 Als letztes waren dann auch die Webseiten der beiden grossen Kryonikdienstleister, und ein wichtiges Instrument für die Recherche, denn beide Organisationen geben auf ihren Internetauftritten viel Information über ihre aktuellen Techniken und Statistiken frei. 4.2 Interview Die Kryoniker sind eine relativ heterogene Bewegung. Um durch das Interview wirklich ein repräsentatives Abbild der Kryoniker, und keine isolierte Einzelmeinung, zu erhalten, ist es deshalb wichtig, dass der Befragte einer Organisation angehört und dort eine zentrale Position einnimmt. Die Deutsche Gesellschaft für angewandte Biostase (DGAB) ist die wohl wichtigste Vereinigung von Kryonikern im deutschsprachigen Raum, welche sich für die Aufklärung und Grundlagenforschung zum Thema einsetzt. Ihr Vorstandsvorsitzender Marcus Beyer scheint deshalb der perfekte Ansprechpartner für ein Interview zu sein. Herr Beyer kennt die 3 Fragestellungen meiner Arbeit, und das Interview ist so aufgebaut, dass diese mehr oder weniger nacheinander aus Sicht der Kryoniker selbst beleuchtet werden: Abb. 3: Marcus Beyer (Stormlight) Einführung und Fragestellung 1 I. Was hat Sie dazu bewegt, sich eines Tages kryokonservieren zu lassen? II. III. IV. Wie stellen Sie sich das Leben nach dem Tod vor? Welcher Religion gehören Sie an und glauben Sie an die Existenz eines Gottes? Glauben Sie an eine menschliche Seele? Wenn ja, haben Sie keine Angst, dass sich diese während der Suspension für immer von Ihrem Körper trennen könnte? V. Gibt es einen Widerspruch zwischen dem christlichen Glauben und der Kryonik? 12

16 Übergeordnete Fragestellung 2 I. Weshalb ist die Kryonik bisher nicht in der breiten Gesellschaft etabliert und glauben Sie sie, dass sie es eines Tages sein wird? II. III. IV. Was für Fortschritte hat man in den letzten Jahren/Jahrzehnten bei kryonischen Techniken erzielen können? Dient die Kryonik nur den reichen Leuten oder können es sich, zumindest in der Zukunft, auch ärmere Teile der Weltbevölkerung leisten sich einzufrieren? Kryonische Institute zur Aufbewahrung von Menschen existieren derzeit nur in den USA und in Russland. Warum gibt es in Europa kein solches Institut, und wird sich das in absehbarer Zukunft ändern? Übergeordnete Fragestellung 3 I. Macht die Kryonik den Menschen theoretisch unsterblich, oder sind ihm trotzdem gewisse Grenzen gesetzt? II. III. Angenommen Sie werden nach 100 Jahren in Suspension reanimiert: Wie können Sie sich zurechtfinden in dieser völlig gewandelten Welt, ohne Ihre alten Freunde, dafür mit einer völlig anderen Kultur und eventuell sogar Sprache? Die Anzahl der Menschen auf unserer Erde ist aufgrund der natürlichen Ressourcen beschränkt. Nehmen Sie einer jüngeren Generation nicht den Platz weg, wenn Sie nicht sterben, und verhindern Sie damit nicht sogar die weitere Evolution des Menschen? 13

17 5. Resultate und Diskussion 5.1 Beantwortung der ersten Fragestellung Welche Bedeutung haben das Leben und der Tod in der westlichen Gesellschaft, und im Speziellen unter den Kryonikern? Im abendländischen Denken des 20. Jahrhunderts über das Verhältnis zur eigenen Sterblichkeit, lassen sich zwei Strategien erkennen: Die erste ist der Versuch, möglichst lange zu überleben. Das zentrale Anliegen ist das Sterben zu verzögern und die Lebensspanne zu erhöhen. Die zweite Strategie ist die Leugnung der Mortalität. Dies bezieht sich für einmal aber nicht auf die Kryoniker, sondern vielmehr auf Unsterblichkeit als Lebensstil. Das persönliche Leben soll durch erschaffene Werke in Erinnerung bleiben und so unsterblich sein [22]. Häufig ist dabei auch die Sprache von sogenannten Amortals wie zum Beispiel Madonna, die ihr Leben gestalten, als ob es kein Alter gäbe, und die auch vor dem Spiegel Alterslosigkeit verkörpern wollen [21]. Die Kryoniker bilden eine Mischform aus den beiden Strategien: Sie sind grundsätzlich der ersten Gruppe zuzuordnen, gehen aber oft so weit, dass sie die eigene Sterblichkeit ebenfalls überwinden wollen. Der Wandel im Umgang mit dem Tod: Die Rituale rund um den Tod, wie das Aufbahren und die Totenwache waren im Westen während langer Zeit ein soziales, öffentliches Ereignis. Dies hat sich im Laufe des 20. Jahrhunderts massiv geändert. In der Thanatosoziologie spricht man von einer Institutionalisierung oder Medikalisierung des Sterbens. Heute wird der Tod zunehmend aus der Gesellschaft ausgegrenzt, er wurde aus der Familie in die Sterbezimmer der Krankenhäuser und Altersheime verlagert, und während er früher in Begleitung eines Pfarrers vonstattengegangen ist, steht heute meist ein Arzt am Sterbebett. Dieser Bruch mit alten Traditionen im Umgang mit dem Thema führt allerdings keineswegs zu einer Tabuisierung des Todes, im Gegenteil, die öffentliche Diskussion über Themen wie Sterbehilfe ist erst in den letzten 30 Jahren richtig aufgeflammt [20][22]. Die Kryoniker können in dieser Hinsicht also als Extremform der neuen wissenschaftlichen Beziehung zum Tod gesehen werden. 14

18 Die verschiedenen Bewertungen von Leben und Tod: Die Kryonik wird oft als Folge einer übersteigerten Todesangst gesehen. Die bisher einzige quantitative Erhebung zur Einstellung der Kryoniker scheint dies zu bestätigen: Die Studie hat ergeben, dass Kryoniker vorwiegend weiss, männlich und um die 30 Jahre sind. Sie haben keine religiöse Bindung und verfügen über ein überdurchschnittliches Einkommen, überdurchschnittliche Bildung und überdurchschnittliche Todesangst. Auch wir assoziieren mit dem Wort Tod umgehend etwas Schlechtes. Dabei ist dem Zustand des Todes eigentlich weder eine positive noch eine negative Valenz zuzuschreiben. Um das zu begreifen hilft ein Blick zurück: Wie bewerten wir unsere pränatale Nichtexistenz? Zu dieser Zeit waren wir genauso nichts wie wir es nach unserem Leben wieder sein werden, und trotzdem sehen wir in der Regel nur die posthume Nichtexistenz als schlecht an. Das eigentliche Übel ist also nicht der Zustand des Todes, sondern der Verlust des Lebens, dessen Summe wir als positiv erachten [18]. Viele glauben, dass der Grenznutzen des Lebens mit der Zeit abnimmt und ab einem gewissen Punkt zwangsläufig ins Negative fällt. Folglich akzeptieren die meisten Menschen den Tod ab einem gewissen Alter [31]. Der Philosoph Bernard Williams geht sogar so weit, dass die grundsätzliche Existenz des Todes als gut zu erachten sei, da die Unsterblichkeit mehr zu Langeweile als zu etwas anderem führen würde, und der Tod, sofern er nicht zu früh eintritt, eine Erlösung ist [17]. Für die meisten Kryoniker ist das Dasein egal welcher Art tendenziell als positiv zu erachten. Der Verlust des Lebens ist für sie deshalb etwas Schlimmes, eine zeitweilige Suspension dagegen ist kein Problem, vorausgesetzt das bewusste Leben wird dadurch nicht verkürzt. Daher ist das Aufkommen der Kryonik eher als Folge der extrem positiven Bewertung des Lebens und weniger als Angst vor dem Zustand des Todes anzusehen. Diese Feststellung wird auch durch die Aussage von Marcus Beyer bestätigt: Ein weiterer Grund ist, dass ich gerne lebe. Ich möchte den nächsten Augenblick erleben, auch wenn dieser ausnahmsweise mal zeitversetzt stattfinden sollte. 15

19 5.2 Beantwortung der zweiten Fragestellung Weshalb ist die Kryonik bisher nicht in der breiten Gesellschaft etabliert, und welche Gründe sprechen dafür, welche dagegen, dass die Kryonik in Zukunft einmal gesellschaftlich und wissenschaftlich akzeptiert werden könnte? Aus der Analyse und dem Interview ergeben sich vier Hauptgründe für die bisher mangelnde Akzeptanz der Kryonik in der Gesellschaft: Schon wenige Jahre nach dem Beginn der kryonischen Idee verlor die Bewegung wieder viele seiner Mitglieder, weil keine unmittelbaren wissenschaftlichen Fortschritte sichtbar waren und die Angehörigen der Kryopatienten mit dem damaligen Finanzierungssystem, das noch nicht auf Vorkasse beruhte, eine starke Last zu tragen hatten. Erschwerend kam der Imageschaden hinzu, welcher durch den Fall der neun aufgetauten Leichen (siehe 3.2) entstanden ist. In der Folge lösten sich verschiedene Kryonik-Gesellschaften wieder auf, und es gab Kryonauten, die auf Wunsch der Familie wieder aufgetaut wurden [3]. Die Kryonik hat den Ruf eine Art Religion zu sein, dies nicht zuletzt darum, weil es unter den Kryonikern überdurchschnittlich viele Atheisten gibt. Ettinger versuchte zwar die Kryonik mit dem Christentum zu versöhnen [19], stiess damit aber bei der Kirche auf wenig Gegenliebe. Deshalb ist es für die Kryonik sehr schwer, religiöse Menschen anzusprechen, obwohl auch Herr Beyer betont, dass er zwischen Religion und Kryonik keinen Widerspruch sehe: Kryonik begreift sich als eine Rettungsmassnahme, ähnlich wie der Transport mit einem Krankenwagen. Der Unterschied ist lediglich, dass Patienten bei der Kryonik nicht durch den Raum, sondern durch die Zeit transportiert werden. Insofern sehe ich keinen Widerspruch zwischen Religion und Kryonik. Kryonik bricht mit der sehr robusten Tradition, Menschen aufzugeben, denen die jeweils zeitgenössische Medizin nicht mehr helfen kann, sagt Beyer. Damit spricht er nicht zuletzt, dass kulturell verankerte Bedürfnis an, von einer verstorbenen Person endgültigen Abschied zu nehmen. Die Kryonik beinhaltet jedoch kein abschliessendes Ritual wie eine Bestattung, denn dies wäre ein Widerspruch zu ihrer eigentlichen Idee. Erschwerend kommt hinzu, dass gerade bei der Neuropräservation der Wunsch nach körperlicher Integrität des Toten nicht erfüllt werden kann [3]. Diese Abweichungen von Gesellschaftsnormen führen laut Beyer dazu, dass ein gewisser Druck entsteht, eine Person nach religiöser Tradition zu bestatten. 16

20 Marcus Beyer vermutet im Interview: [ ], dass Kryonik erst dann voll etabliert werden kann, wenn die Reversibilität des Verfahrens zweifelsfrei belegt ist. Dies ist offenbar der Hauptgrund weshalb die Kryonik heute nicht als exakte Wissenschaft akzeptiert ist, denn in der Naturwissenschaft gilt nur, was sich belegen lässt, und die Hoffnung auf die Zukunft ist nun mal kein Beweis. Für einen Durchbruch der Kryonik spricht: Das Interesse an der Kryonik ist in den letzten Jahren deutlich angestiegen, dies lässt sich auch durch die von den grossen Kryonik-Instituten veröffentlichten Zahlen belegen. Die Zahl der Suspendierten und die der Mitglieder ist bei beiden Organisationen seit den 1990er Jahren kontinuierlich angestiegen [25][26]. Derzeit spricht nichts dafür, dass sich dieser Trend umkehren könnte, im Gegenteil, die Abnahme der Religiosität im Westen und die zunehmende Medikalisierung des Todes könnten ein weiteres Wachstum der Kryonik begünstigen. Zudem ist der Kryonik, durch die Ankündigung von berühmten Personen, wie z.b. US-Talkshowmoderator Larry King [27], sich kryokonservieren zu lassen, in nächster Zeit eine gewisse Aufmerksamkeit garantiert. Und zuletzt werden sich dank dem russischen KrioRus in Zukunft wohl auch vermehrt Nichtamerikaner kryokonservieren lassen. Entwicklung der summierten Mitgliederzahl von Alcor und dem Cryonics Institute Anzahl Mitglieder Tab. 1 Addierte Mitgliederzahlen von Alcor und dem CI seit 1990 (ALCOR/CRYONICS 0 INSTITUTE, 2011, eigene Darstellung) Jahre Abb. 4: Entwicklung der Mitgliederzahlen (Alcor/Cryonics Institute; Eigene Darstellung) 17

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